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Sam 14. Jan 2023 11:12

Der Adel der Gotteskindschaft

(stjosef.at) 

Das Fest der Taufe des Herrn, welches wir vor einer Woche gefeiert haben, zählt als erster Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A. Der heutige zweite Sonntag nimmt das auf, was in der Taufe Jesu durch Johannes geschehen ist.

Johannes weist die Menschen auf die Einzigartigkeit Jesu Christi hin: Er ist der Sohn Gottes in einer unüberbietbaren Weise. Denn Jesus Christus ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Als Mensch ist er uns in allem gleich geworden, außer der Sünde. Als Gott ist er eins mit dem Vater im Himmel sowie mit dem Heiligen Geist. Wir glauben an einen einzigen Gott in drei göttlichen Personen: Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Der ewige Sohn Gottes ist Mensch geworden; Gott ist in seinem Sohn in die Zeit eingetreten, damit wir erlöst werden von der Sünde und allem Bösen. Als Kinder Gottes sind wir durch die Taufe geheiligt und dürfen durch unser Leben bezeugen, dass Gottes Reich bereits angekommen ist in den Herzen aller, die glauben.

Die Gotteskindschaft ist Ausdruck einer besonderen Würde! Gott erhebt unsere menschliche Natur, er adelt sie, er vergöttlicht uns. Dem entsprechend sollen wir gemäß dieser einzigartigen Würde auch leben. So ist es hilfreich, wenn wir uns nicht nur an den Geburtstag erinnern, sondern auch an den Tauftag. Wir haben den Namen eines bestimmten Heiligen erhalten, den wir nachahmen und um seine Fürbitte anrufen sollen. Auch der heilige Schutzengel steht uns bei.

Lesen Sie die Homilie von Prof. Spindelböck zum 2. Sonntag im Jkr. A (15.01.2023) in vollem Wortlaut!

Zum Nachlesen gibt es auch die Predigt bei der Monatswallfahrt am 13.01.2023 in Pyhra ("Maria, Quelle des Lichtes und des Lebens").

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