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St. Josef - Diener des Heils

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Ein kleines Kompendium über den Schutzpatron der Kirche

Zusammengestellt von  Werner Schmid

Kleinhain: Verlag St. Josef, 2021
gebunden, 360 Seiten, 24,6 x 17,6 cm
ISBN 978-3-901853-45-6

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29,50 € MwSt. frei

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Das Jahr des hl. Josef, das anlässlich des 150. Jahrestages seiner Erhebung zum Patron der universalen Kirche von Papst Franziskus für die Zeit vom 8. Dezember 2020 bis zum 8. Dezember 2021 ausgerufen und mit dem Apostolischen Schreiben Patris corde eröffnet wurde, war für uns Anlass zur Herausgabe des hier vorliegenden Kompendiums. Dadurch soll „diese außergewöhnliche Gestalt, die einem jeden von uns so menschlich nahe ist“ – wie es in dem päpstlichen Dokument heißt -, in Wort und Bild weiter bekannt gemacht werden.

Bereits im Jubiläumsjahr 2000 wurden in einem ersten kleinen Bändchen mit dem Titel „St. Josef – Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron“ verschiedene Beispiele aufgezeigt, an denen die theologische Entfaltung und Verehrung des hl. Josef sichtbar wird. Nun werden diese Aussagen nicht nur ergänzt und durch zahlreiche Bilder bereichert (daher das größere Format), sondern auch um wesentliche Aspekte der Theologie und der Verehrung des hl. Josefs ergänzt, die bisher unerwähnt blieben.

Rezension

„Als Diener des Heils über die Jahrhunderte wird ‚St. Josef‘ im gleichnamigen Buch von Werner Schmid vorgestellt. Es handelt sich um ein aufwendig gestaltetes und reich bebildertes Kompendium, das ein wahrer Schatz für Verehrer des heiligen Josef ist.

In den ersten Kapiteln wird Josef als Mensch porträtiert und in seiner Rolle als Haupt der Heiligen Familie gewürdigt. Einerseits vor dem historischen Hintergrund seiner Zeit, andererseits durch Ausführungen bedeutender Persönlichkeiten späterer Epochen. Zitiert wird beispielsweise aus den Lebenserinnerungen Johannes Paul II., der dem heiligen Josef ein ganzes Kapitel in seiner Biografie widmete.

Eine Vielzahl weiterer Zeugnisse finden sich im umfangreichen mittleren Teil des vorliegenden Buches. Das 3. Kapitel behandelt die Zeit bis 1500, das 4. Kapitel die gesamte Neuzeit.

Es ist faszinierend, wie dieser bescheidene Zimmermann, über den so wenig bekannt ist, von den großen Lehrern der Kirche beschrieben und gedeutet wird. Im Zentrum für die ganz frühen Autoren standen die Aussagen der Evangelien.

Eine intensivere Auseinandersetzung mit dem heiligen Josef begann zaghaft im 4. Jahrhundert. Und erst sehr viel später – im 10. Jahrhundert – setzte auch die öffentliche Verehrung für ihn ein.

Der eigentliche Durchbruch für die Hochschätzung seiner Person erfolgte Anfang des 17. Jahrhunderts durch die heilige Teresa von Avila. Denn ihre Gesundung von einer schweren Lähmung schrieb die junge Frau der Fürsprache des heiligen Josefs zu.

Doch nicht nur Heilige fühlten eine besondere Nähe zu ihm, sondern auch europäische Fürsten und Könige. Josef wurde zum Hausheiligen des Wiener Hofes, sein Name ein beliebter Taufname bei den Habsburgern. Welche besondere Art der Verehrung erfuhr er im Laufe der Zeit, welche bekannten Heiligtümer gibt es? Das 8. Kapitel zeigt mit einer Vielfalt an Abbildungen verschiedene Orte weltweit, die einen engen Bezug zum heiligen Josef haben. Abschließend finden sich eine Reihe bekannter Gebete zu ihm, die vorwiegend von Päpsten verfasst wurden. Insgesamt ein informatives und schön gestaltetes Buch, das man gerne in die Hand nimmt.“

(Esther von Krosigk, Diener des Heils. Vier unterschiedliche Zugänge zum Leben des heiligen Josef von Nazareth, in: Die Tagespost, 5. Mai 2022, S. 38)


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