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Die Gestalt des hl. Josef

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in der Theologie Johannes Gersons und in der Frömmigkeit bei Teresa von Avila

Christof Heibler

Kleinhain: Verlag St. Josef, 2021
gebunden, 208 Seiten, 21,2 x 14 cm
ISBN 978-3-901853-44-9

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Die Anfänge der modernen Josefsverehrung sind im 15. und 16. Jahrhundert vor allem bei Johannes Gerson und Teresa von Avila zu finden. Christof Heibler gelingt es hier in einem zusammenfassenden Überblick, die Theologie des hl. Josef anhand der Werke Johannes Gersons und Teresas von Avila nachzuzeichnen.

Obwohl die vorliegende Diplomarbeit den wissenschaftlichen Anforderungen Rechnung trägt, ist der Blick auf diese beiden Pioniere des Nährvaters Jesu grundsätzlich für jeden interessierten Leser eine Bereicherung. Nicht zuletzt deshalb, weil hier die Ursprünglichkeit und der große persönliche Einsatz deutlich wird, mit dem diese beiden Persönlichkeiten der Verehrung des hl. Josef die Wege bereitet haben.

Rezension

„‚Die Gestalt des heiligen Josef in der Theologie Johannes Gersons und in der Frömmigkeit bei Teresa von Avila‘ war ursprünglich die Diplomarbeit von Christof Heibler, die er vor knapp 25 Jahren an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien eingereicht hat. Bereits als Student beeindruckte Heibler die starke Wandlung in der Verehrung des heiligen Josef in der 2000-jährigen Geschichte des Christentums. West- und Ostkirche sind hier ganz unterschiedliche Wege gegangen. Heibler richtet in seiner Abschlussarbeit den Fokus auf das Abendland, wo zwei große Persönlichkeiten den Grundstein für die Verehrung des heiligen Josef gelegt haben. Jean (Johannes) Gerson, der im ausgehenden 14. Jahrhundert lebte, wird aufgrund seiner praktischen und subjektiven Frömmigkeit vielfach den ‚Vorreformatoren‘ zugerechnet.

Was er dachte und woran er glaubte, hat er der Nachwelt in über 500 Einzelschriften hinterlassen. Mehr als 20 Schriften widmete Gerson dem heiligen Josef und sah in seiner familiären Bindung zu Maria und Jesus eine ‚Dreifaltigkeit‘, der höchste Bewunderung zukommen müsse: ‚Aus dieser Christusnähe ist die Größe Josefs im Reich der Vollendung zu erschließen. Daher wird dem heiligen Josef für die Kirche, für die Familien und die Sterbenden eine gewaltige Fürbittmacht zugeschrieben‘, resümiert Heibler.

Ähnlich wie bei Gerson kommt die Josefsverehrung bei Teresa von Avila von Christus her. Denn es ist hauptsächlich der Dienst am Werk der Erlösung, der dem heiligen Josef seine Bedeutung verleiht.“

(Esther von Krosigk, Diener des Heils. Vier unterschiedliche Zugänge zum Leben des heiligen Josef von Nazareth, in: Die Tagespost, 5. Mai 2022, S. 38)


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