Das verschwiegene Konzil

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Was das Zweite Vatikanische Konzil wirklich gelehrt hat

Entscheidende Texte des Vaticanum II
Zusammengestellt und herausgegeben von Werner Schmid.
Mit einem Vorwort von Kurt Krenn.

St. Pölten-Traisenpark: Verlag St. Josef, 1999
gebunden, 328 Seiten, 20x11 cm
ISBN 978-3-901853-03-6

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Viele berufen sich seit Jahren immer wieder auf das Konzil, um ihren Ansichten Autorität und Geltung zu verschaffen. Sie beschwören einen sogenannten "Geist des Konzils", wollen aber mit dem, was das II. Vaticanum wirklich gesagt hat, nichts zu tun haben.

Sowohl den Verfälschungen des Konzils wie auch dem Verschweigen seiner wesentlichen Texte gilt es entgegenzutreten. Kardinal Ratzinger ist davon überzeugt, "daß die Rückkehr zu den Dokumenten von besonderer Aktualität ist". Nicht das, was wir möchten, daß das Konzil gesagt habe, muß unseren Weg bestimmen, "sondern das, was das Konzil wirklich gesagt hat", denn "das wahre Erbe des Konzils liegt in seinen Texten".

Vorwort von Bischof Dr. Kurt Krenn, St. Pölten

Papst Johannes Paul II. ruft uns oft zur Lektüre und zur Aneignung der Texte des II. Vatikanischen Konzils auf. Der Heilige Vater tut dies angesichts jener Not in der Kirche, die nicht zuletzt ihre Gründe in der Unkenntnis oder Mißachtung dieses Konzils hat. Viele berufen sich auf das "Konzil", das weder das einzige Konzil ist noch das letzte in der Geschichte der Kirche sein dürfte.

Längst haben sich allzu bequeme Interpretationsschemata herausgebildet, die sich gar nicht dem Buchstaben, wohl aber mehr dem "Geist des Konzils" verpflichtet hatten. Ein Teil der Verwirrungen und Krisen, von denen man heute gern in unserer Kirche spricht, verdankt sich der Beliebigkeit jener Lesenden und Lehrenden, die weder genau noch konsequent die Inhalte dieses Konzils wahrnehmen und daher die Lehre des Konzils als beliebig interpretierbar erklären.

Während in manchen Fragen die Berufung auf das Konzil als Ausdruck zeitgemäßen Glaubensbewußtseins mit Eifer vollzogen wird, werden weniger gefallende Aussagen der Konzilslehre einfach vergessen oder bewußt unterdrückt.

So diene diese Dokumentation der immer noch zu stellenden Frage: Was hat das Konzil wirklich gelehrt?

Was das Konzil uns vorlegt, "müssen alle und jeder der Christgläubigen als Lehre des obersten kirchlichen Lehramtes annehmen und festhalten entsprechend der Absicht der Heiligen Synode selbst, wie sie nach den Grundsätzen der theologischen Interpretation aus dem behandelten Gegenstand oder aus der Aussageweise sich ergibt" (Bekanntmachung, die der Generalsekretär des Konzils in der 123. Generalkongregation am 16. November 1964 mitgeteilt hat).

Auch wenn das Konzil nur das als für die Kirche verbindliche Glaubens- und Sittenlehre definiert, was es selbst deutlich als solche erklärt, beruhen viele der Lehren dieses Konzils auf bereits früher verbindlich festgelegten Aussagen des obersten Lehramtes der Kirche. Eine Irrtumsvermutung bezüglich der Lehren des II. Vatikanischen Konzils ist absolut unbegründet und widerspricht der unfehlbaren Natur der Glaubenslehre der Kirche.

Viele Fragen werden vom Konzil aufgegriffen; nicht alle Fragen wollte das Konzil beantworten. Jeder Satz steht jedoch im Ganzen der kirchlichen Glaubenslehre und hat seine Gültigkeit bezüglich einer Wirklichkeit, die wir der übernatürlichen Selbstmitteilung Gottes und dem Wirken des Heiligen Geistes in der Kirche verdanken.

+ Kurt Krenn


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