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Fr 27. Feb 2026 21:47

Ein Vorgeschmack auf die Herrlichkeit des Himmels

(predigtdienst.net) Der heilige Hieronymus hat im 4. Jahrhundert die Heilige Schrift ins Lateinische übersetzt. Vierzig Jahre arbeitete er an dieser Übersetzung, die wir die „Vulgata“ nennen. Sie war so prägend, dass sie über viele Jahrhunderte als maßgebliche Bibel der Kirche galt und in der heiligen Messe verwendet wurde.

Und doch ist keine Übersetzung vollkommen. Ein berühmtes Beispiel hat sogar Eingang in die christliche Kunst gefunden: Das hebräische Wort mit den Konsonanten KRN kann „leuchtend“ oder „gehörnt“ bedeuten. Als Mose mit den zwei Tafeln der Zehn Gebote vom Berg herabstieg, übersetzte Hieronymus: Das Angesicht des Mose sei „gehörnt“ gewesen. So kam es, dass Mose in manchen Darstellungen Hörner trägt – man denke etwa an die berühmte Statue des Mose von Michelangelo.

Tatsächlich aber heißt es: Die Haut seines Gesichtes strahlte. Mose ist Gott begegnet, und etwas vom Glanz des Ewigen spiegelte sich in ihm wider. Dieses Licht war so stark, dass die Israeliten sich fürchteten, ihm zu nahen. Mose musste sogar sein Gesicht mit einem Schleier bedecken. ...

Lesen Sie die aktuelle Predigt zum 2. Fastensonntag (01.03.2026) von Pfarrer KR Mag. Christian Poschenrieder in vollem Wortlaut!

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