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Stift Altenburg unter neuer Leitung
(katholisch.at)
Das Benediktinerstift Altenburg steht unter neuer Führung. Der Horner Pfarrer P. Albert Groiß (60) wurde vom Konvent zum Administrator für drei Jahre gewählt, wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht. Groiß folgt auf Abt Thomas Renner, dessen zwölfjährige Amtszeit abgelaufen war. Die Wahl fand bereits am 23. Februar unter Vorsitz des Abtpräses der Benediktiner, Abt Johannes Perkmann aus Stift Michaelbeuern, statt. Nach einer Bedenkzeit habe Groiß der Wahl zugestimmt, hieß es. Die Amtsübernahme mit Schlüsselübergabe durch den Abtpräses und Danksagung für den emeritierten Abt Renner ist für Donnerstag, 12. März, um 9 Uhr anberaumt.
Als neue Herausforderungen, die ihn nun erwarteten, nannte Groiß in der Aussendung "wirtschaftliche Fragestellungen und die Festigung der Klostergemeinschaft, damit wieder neue junge Mitglieder andocken können und Leben in die alten, durchbeteten Klostermauern einhauchen". Die Vision "Begeistert glauben - miteinander wachsen" - es ist auch jenes des von ihm geleiteten Pfarrverbandes - gelte auch für die Klostergemeinschaft.
Groiß gehört bereits seit 1985 der Gemeinschaft der Benediktiner von Altenburg an und war lange Zeit Mönch ohne Priesterweihe. Dabei hatte er die Aufgaben des Priors, Novizenmeisters, Gastpaters, Erziehers bei den Altenburger Sängerknaben und Leitung des Tourismus übernommen, während der Generalsanierung des Stiftes war er auch Baudirektor. Seine Aufgaben im Konvent waren zuletzt die des Kantors, des Bibliothekars und Archivars.
2011 wurde Groiß zum Priester geweiht und als Pfarrer von Horn und wenig später auch von Mödring eingesetzt. Seit 2020 ist er Moderator des neugegründeten "Pfarrverbandes im Horner Becken", das acht Pfarren umfasst, darunter die Altenburger Stiftspfarren Strögen-Frauenhofen, Röhrenbach, St. Marein, die Diözesanpfarre Dietmannsdorf und die Titularpfarren des Stiftes Klosterneuburg St. Bernhard und Neukirche.
