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Jesus spricht vom Ganzen — von der Fülle seines Heils
(predigtdienst.net) In der Lesung aus der Apostelgeschichte, die uns der heilige Lukas überliefert hat, hörten wir, wie sich die Himmelfahrt Jesu ereignet hat. Lukas beschreibt die Haltung der Apostel in diesem Augenblick: Als Jesus vor ihren Augen emporgehoben wurde und eine Wolke ihn ihren Blicken entzog, standen sie da und schauten unverwandt zum Himmel empor. Da traten zwei Männer in weißen Gewändern zu ihnen und fragten: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?“
Diese Szene erinnert uns an den Ostermorgen. Auch damals erschienen zwei Männer in leuchtenden Gewändern und stellten den Frauen eine Frage: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ Der Evangelist berichtet: „Die Frauen erschraken und blickten zu Boden.“ Ihr Blick war von Angst, Trauer und Unsicherheit geprägt.
Heute aber, am Fest der Himmelfahrt, schauen die Jünger nach oben. Und obwohl auch dies ein Abschied ist, finden wir keine Verzweiflung bei ihnen. Im Gegenteil: Das Evangelium sagt uns: „Mit großer Freude kehrten sie nach Jerusalem zurück.“ Warum? Weil sie verstanden haben: Jesus verlässt sie nicht wirklich. Er geht zum Vater, aber er lässt die Seinen nicht allein. Er verheißt ihnen den Heiligen Geist, den Beistand, der ihnen Mut, Kraft und Zuversicht schenken wird. ...
Lesen Sie die aktuelle Predigt zum Hochfest von Christi Himmelfahrt (14.05.2026) von Pfarrer Christian Poschenrieder in vollem Wortlaut!
