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Das Unbefleckte Herz Mariens
(stjosef.at) Wofür steht das Unbefleckte Herz Mariens, dessen Gedenktag die Kirche unmittelbar nach dem Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu feiert? Das Unbefleckte Herz Mariens ist aufs engste mit dem Heiligsten Herzen Jesu verbunden. Beide Herzen sind in Liebe eins.
Das Herz ist ganz allgemein ein Symbol für die Liebe und für das Innerste einer Person. So tritt uns im Herzen Jesu die Person des Erlösers entgegen, der uns als wahrer Gott und Mensch seine unendliche Liebe offenbart. Im Herzen der Jungfrau und Gottesmutter Maria ist diese Liebe auf vollkommene Weise angekommen. Maria steht in ihrer ganzen Person für die Empfänglichkeit gegenüber Gottes Gnade. Wir ehren Maria als die Unbefleckte Empfängnis, und sie selbst hat sich in Lourdes unter diesem Titel vorgestellt und in Fatima die Menschen eingeladen, ihr Unbeflecktes Herz zu verehren und sich ihm zu weihen. In kindlicher Liebe zur Gottesmutter sind auch wir zusammengekommen zu dieser Fatima-Feier am 13. Juni.
In Maria ist das Werk des dreifaltigen Gottes als Schöpfer, Erlöser und Heiligmacher zu seiner Vollendung gelangt. Unüberbietbar und einzigartig ist all das, was sie in Natur und Gnade von Gott empfangen hat. Und doch ist Maria ein Mensch wie wir, keine Göttin. Wir dürfen uns ihr nahen ohne Furcht, abgewiesen zu werden. In mütterlicher Liebe ist sie für einen jeden von uns ganz da. Ihre Teilnahme an der himmlischen Herrlichkeit hindert sie nicht daran, sich unserer Sorge und Nöte anzunehmen. Einen ganz besonderen Wunsch wird sie uns jedenfalls ganz sicher erfüllen, wenn wir uns vertrauensvoll im Gebet an sie wenden und ihrer Fürbitte bei Gott anempfehlen: O heilige Jungfrau Maria, Mutter des Sohnes Gottes, führe uns hin zu deinem Sohn Jesus Christus – zeige uns Jesus, den Erlöser, hier auf Erden im Glauben und einst in der ewigen und seligen Anschauung Gottes im Himmel!
Maria ging ihren Weg auf Erden in Einheit mit ihrem jungfräulichen Gemahl, dem heiligen Josef. Ihre Herzen waren aufs innigste in Liebe miteinander verbunden. Beide haben in einzigartiger Weise an Gott geglaubt und ihm vertraut in allen Lebenslagen. So trugen sie Sorge für das Jesuskind und standen dem heranwachsenden Jesus bei.
Lesen Sie die Fatimapredigt am 13. Juni 2026 von Prof. Josef Spindelböck!
