Lady Di: Der tragische Tod einer Prinzessin(12. Dezember 1997)
Josef Spindelböck
Der tragische Tod der englischen Prinzessin Diana, Ex-Frau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, zusammen mit ihrem ägyptischen Geliebten Dodi al Fayed hat weltweit Trauer und Bestürzung hervorgerufen (vgl. CNN). Besonders für uns Christen sind solche Geschehnisse deutliche Hinweise auf die Vergänglichkeit alles Irdischen. Jedes irdische Glück – und sei es noch so glanzvoll und prächtig – hat einmal ein Ende: „Sic transit gloria mundi“ (So vergeht die Herrlichkeit der Welt).
Es steht uns nicht zu, über das Leben der englischen Prinzessin zu richten. Gewiß hat sie manche Dinge getan, die mit einem christlichen Leben unvereinbar waren. Aber sie hat auch viel Gutes getan, besonders im sozialen Bereich. Wir dürfen also nicht den Stab über sie brechen, sondern wollen für sie und alle Verstorbenen beten!
Ein wenig können uns die tragischen Umstände dieses Todes auch selber Mahnung sein: Wer glaubt, sich das Glück auf Erden durch ein Leben im Gegensatz zu Gottes Geboten sichern zu können, erleidet früher oder später ganz sicher Schiffbruch. Nicht Gott trägt dann die Schuld für das Scheitern eines solchen Lebens, sondern der Mensch selbst.
Doch besteht für unsere Verstorbenen Hoffnung: Der barmherzige Richter kann Schuld und menschliche Tragik in Vergebung und Heil verwandeln. Die Logik Gottes ist ewige Liebe. Was auf Erden unverständlich erscheint, wird in der ewigen Vollendung nicht mehr bedrücken.
Herr, gib ihnen die ewige Ruhe. – Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Lasse sie ruhen in Frieden. – Amen.
