Oder
überlassen wir es den anderen?
"Doch so sehr die Welt der
Medien bisweilen gegen die christliche Botschaft eingestellt
zu sein scheint, bietet sie auch einzigartige Gelegenheiten
dafür, die rettende Wahrheit Christi der ganzen
Menschheitsfamilie zu verkünden. Man denke zum Beispiel
an die TV-Satellitenübertragungen religiöser
Zeremonien, die oft Zuschauer in der ganzen Welt erreichen,
oder an die positiven Möglichkeiten des Internet,
religiöse Information und Unterrichtung über alle Sperren
und Grenzen hinaus zu tragen. Ein derart breites Publikum
hätte wohl die kühnsten Vorstellungen derer, die
vor uns das Evangelium verkündet haben, übertroffen.
Deshalb ist in unserer Zeit der aktive und phantasievolle
Einsatz der Medien durch die Kirche dringend geboten.
Die Katholiken sollten sich nicht scheuen, die Türen
der sozialen Kommunikationsmittel für Christus aufzustoßen,
so daß seine Frohe Botschaft von den Dächern der Welt
gehört werden kann!" - Johannes Paul II., Botschaft
zum Welttag der Sozialen Kommunikation 2001
Als Jesus Christus die Apostel und
Jünger ausgesandt hat, die Frohbotschaft vom Reich Gottes
zu verkünden, da hat er ihnen aufgetragen, zu allen
Völkern und somit in alle Welt zu gehen (vgl.
Mt 28,19): Wir meinen, auch in die "Welt des Internet"!
Wenn die Christen hier nicht präsent sind, werden andere
ihre Stelle einnehmen und an der Bildung oder auch Verbildung
der Menschen mitwirken.
Es geht nicht darum, ein "katholisches
Getto" im Internet zu errichten. Denn das Ziel katholischer
Präsenz in den Medien ist ein missionarischer und zugleich
offener Dialog mit allen gesellschaftlichen Kräften:
"Prüft alles, und behaltet das Gute!" (1 Thess 5,21).
Gott ist in den Herzen der Menschen bereits verborgen
anwesend und wirksam, noch bevor ihnen das Wort Gottes
ausdrücklich verkündet wird. Das Evangelium von der
Menschwerdung Gottes, die vor 2000 Jahren geschehen
ist, erfüllt die tiefsten Sehnsüchte und Erwartungen
der Menschen auf unüberbietbare Weise.
Im Heiligen Geist ist Jesus Christus
bleibend anwesend in seiner Kirche, bis er wiederkommt.
Sein Wirken gilt es zu entdecken und zu verkünden!
Wir empfehlen das Anliegen
einer katholischen Präsenz im Internet der besonderen
Fürbitte eines der bedeutendsten katholischen Presse-
und Rundfunkpioniere, nämlich des heiligen Paters
Maximilian Maria Kolbe! Am 14.08.1996 (Gedenktag
des hl. Maximilian Kolbe), gelang uns die erste Internet-Verbindung.
- Siehe auch: Schutzpatron
fürs Internet (ORF ON).
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