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Bittgebet

Karl Hörmann: LChM 1969, Sp. 114-122

Das Bittgebet, das Gebet, in dem wir Bitten vor Gott bringen, ist das häufigste Gebet. Es wird im besonderen von der Hoffnung getragen.

1. In solchem Beten können alle jene keinen Sinn erblicken, nach deren Auffassung die Welt nicht unter Gottes Vorsehung steht (vgl. Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.2). Auch für andere kann es eine Schwierigkeit bedeuten, daß man durch das Bittgebet anscheinend den allwissenden Gott erst mit einer Notwendigkeit bekannt machen will. „Euer Vater weiß ja, was ihr braucht, bevor ihr ihn bittet“ (Mt 6,8; vgl. 6,32). Eine weitere Schwierigkeit liegt darin, daß man durch das Bittgebet anscheinend Gottes Pläne ändern will, die doch ewig unveränderl. sind.

Jesus aber richtet selbst Bitten an den Vater (Lk 22,32; 23,24; Joh 12,28; 17) und fordert zum Bittgebet auf: „Bittet, und es wird euch gegeben werden. Suchet, und ihr werdet finden. Klopfet an, und es wird euch aufgetan werden“ (Mt 7,7; vgl. Mk 11,24). „Bittet, und ihr werdet empfangen“ (Joh 16,24). „Viel vermag das beharrliche Gebet eines Gerechten“ (Jak 5,16).

So kann das Bittgebet nicht sinnlos sein. Zweifellos brauchen wir Gott nicht erst mit etwas bekannt zu machen und können wir seine ewigen Pläne nicht umstoßen. Gott aber kann unser Beten in seine Pläne einbeziehen (vgl. Gregor d. Gr., Dial. I 8, PL 77,188). Wenn Gott uns manches erst auf unser Bittgebet hin geben will, so desh., weil wir durch unser Bitten dafür empfänglicher werden. „Das vernünftige Geschöpf bringt Gott Gebete dar ..., damit es selbst aufgerichtet werde (construatur), nicht, damit Gott unterrichtet werde (instruatur)“ (Augustinus, De gratia Novi Test. 25, PL 33, 568; vgl. Serm. 58, 3/4, PL 38,379; Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.2; Cat. Rom IV 2,7). Vorzüglich von diesem unserem inneren Wachstum gilt: „Jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet, und wer klopft, dem wird aufgetan werden“ (Mt 7,8).

2. Der Wert des Bittgebetes hängt wesentl. davon ab, ob es sich auf einen Gegenstand richtet, den wir begehren dürfen (vgl. Augustinus, Serm. 56,2; Ep. 130,12; PL 38,378; 33,503). Verlangen und ersehnen dürfen wir nicht nur Gottes Hilfe zur rechten Gestaltung unseres Lebens im allg., sondern auch bestimmte Dinge unter der Voraussetzung, daß sie im Hinblick auf unsere wesentl. Bestimmung eine wahre Bereicherung für uns bedeuten. Die Meinung, nur das allg. Gebet, Gottes Wille möge geschehen, sei statthaft, ist unrichtig (D 2214 [1234]). AT und NT, bes. die Paulusbriefe, enthalten viele Beispiele von Bittgebeten, die ins einzelne gehen. Jesus lehrt im Vaterunser um sieben verschiedene Dinge bitten. Paulus leitet an: „Laßt vielmehr in jeder Lage eure Anliegen durch Bitten und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden“ (Phil 4,6).

Da es uns oft an Einsicht fehlt, was uns in weiter Sicht nützt, sollen wir im Bittgebet sorgfältig auf Gottes Anregungen achten. „Ebenso nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Wir wissen ja nicht, um was wir bitten sollen, wie es sich gehört. Da tritt der Geist selbst für uns ein mit unaussprechl. Seufzern“ (Röm 8,26; Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.5 ad 1). Was der wesentl. Inhalt unseres Bittgebetes sein soll, lehrt uns Christus im Vaterunser (vgl. Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.14 ad 3).

Ohne Einschränkung dürfen wir von Gott unser Heil und Gnadenhilfen zu ihm hin erbitten. Damit streben wir ja gerade dem zu, wofür Gott uns bestimmt hat. „Er will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2,4). „Die ewigen Güter wollen wir mit wahrem Heißhunger erflehen, mit unserer ganzen Spannkraft suchen und furchtlos nach ihnen greifen! Wer sie besitzt, dem sind sie von Nutzen, nie zum Schaden“ (Augustinus, Serm. 80,6; vgl. In Ps 76 en. 2, PL 38,497; 36,971 f; Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.5; a.15 ad 2; a.16). Freilich mag uns manchmal etwas als heilsnotwendig erscheinen, was es tatsächl. nicht ist, und uns desh. vorenthalten werden. „Desh. wurde mir, damit ich mich nicht überhebe, ein Stachel für das Fleisch gegeben, ein Satansengel, auf daß er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angefleht, daß er von mir ablassen möchte. Aber er hat mir erklärt: Es genügt dir meine Gnade; denn die Kraft wird in der Schwachheit vollendet“ (2 Kor 12,7–9). Es kann auch sein, daß Dinge, die wir für unser Heil erbitten, uns desh. nicht gegeben werden, weil wir dafür noch nicht reif sind. „Manche Dinge werden nicht verweigert, aber aufgeschoben, damit sie zur passenden Zeit gegeben werden“ (Augustinus, In Io. tr. 102,1, PL 35,1896).

Zeitl. Güter sind uns zur Erhaltung des Leibeslebens, in dem wir unserer ewigen Bestimmung entgegenreifen, notwendig. So dürfen wir in Unterordnung unter diese Bestimmung um sie bitten (vgl. Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.6; Pius XII., „Mystici corporis“, AAS 1943, 235 f). „Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und all das wird auch draufgegeben“ (Mt 6,33; vgl. Augustinus, De serm. Domini in monte II 16,53; PL 34,1292). „Gib mir nicht Armut, nicht Reichtum! Laß mich essen mein zugemessenes Brot!“ (Spr 30,8). „Unser tägliches Brot gib uns heute“ (Mt 6,11). „Diesen Bedarf will nicht ungeziemend, wer immer ihn will und nicht mehr will“ (Augustinus, Ep. 130,6, PL 33,498). Da der Mensch oft nicht sieht, wie weit ihm zeitl. Güter zum Heil nützen oder schaden, soll er sich gerade im Bitten um sie dem Willen Gottes unterordnen. „Wer gläubig Gott für die Nöte dieses Lebens bittet, wird sowohl aus Barmherzigkeit erhört als auch aus Barmherzigkeit nicht erhört. Denn was dem Kranken nützl. ist, weiß der Arzt mehr als der Kranke“ (Prosper von Aqu., L. Sent. Aug., sent. 213, PL 51,457). „Wir wollen desh., meine Brüder, um diese irdischen, vergängl. Güter nicht allzu heftig den Himmel bestürmen, sondern in heiterer Ruhe Gottes Gaben entgegensehen; denn wer weiß, was uns zuträgl. ist?“ (Augustinus, Serm. 80,6, PL 38,497). Verurteilt wird von Jesus nicht jede Sorge um zeitl. Güter, sondern nur die überflüssige und ungeordnete (Mt 6,25).

Zeitl. (physische) Übel darf man um eines guten Zieles willen erbitten. Paulus will sogar aus dieser Welt aufbrechen und mit Christus sein (Phil 1,23). Vorsicht ist jedoch geboten, zumal wenn man nicht sich selbst, sondern einer anderen Person in dieser Weise ein Übel wünscht (vgl. Augustinus, Serm. 56,3, PL 38,378). Dieses Herabrufen eines Übels auf den Mitmenschen wird Verfluchung oder Verwünschung (lat. maledictio) genannt. Meistens geht die Verfluchung aus böser Gesinnung hervor und enthält außer dem mehr oder minder schweren Verstoß gegen die Nächstenliebe eine Verunehrung Gottes, den man zum Helfer im Bösen machen möchte (vgl. Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.76 a.3). „Wenn der Gottlose den Widersacher verflucht, dann verflucht er sich selbst“ (Sir 21,27). Erschwert wird die Verfluchung, wenn sie sich gegen nahe verbundene Personen richtet. Im AT wird die Verfluchung der Eltern mit dem Tod bestraft (Lev 20,9). Nur bei sehr lauterer Gesinnung des Herabrufenden kann die Verfluchung von Sünde frei sein (vgl. Dt 27,26; 2 Kor 2,24; Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.76 a.1). Besser ist es, sich an Paulus zu halten: „Segnet, und fluchet nicht“ (Röm 12,14).

Bei den Fluchpsalmen des AT, die Unheil auf Menschen herabrufen, ist zu berücksichtigen, daß sie sich nicht einer sorgfältig abwägenden, sondern einer affektgeladenen und hyperbolischen orientalischen Ausdrucksweise bedienen und in Verhältnissen entstanden sind, in denen öffentl. Sicherheitsorgane fehlten, wesh. Wiedervergeltung als Schutzmaßnahme erlaubt war. Von Gott erwartete und erbat man vergeltende Gerechtigkeit noch nicht sosehr im Jenseits wie im Diesseits. Als Christen sollen wir in unserer sittl. Haltung darüber hinauswachsen; übrigens leuchtet schon im AT gelegentl. Besseres durch (vgl. Ijob 31,30). Weiters bleibt zu beachten, daß im AT manchmal in Form einer Verwünschung Künftiges vorausgesagt wird (vgl. Augustinus, Serm. 56,3; De serm. Domini in monte I 21,72; PL 38,378; 34,1265). Wenn der christl. Beter die Fluchpsalmen benützt, kann er erbitten, a) daß die Sünder durch die Leiden, die sie treffen, gebessert werden, b) daß das Reich der Sünde durch Besserung der Sünder zerstört werde, c) daß Gott in seiner Gerechtigkeit verherrlicht werde (vgl. Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.8 ad 1). Ähnliches gilt von der Bitte der Heiligen um Rache an den Feinden (vgl. Ps 57 [58],11; Offb 6,10; Aug., De qq. Ev. II 45, PL 35,1359; Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.8 ad 2). Auf keinen Fall darf man um sittl. Böses bitten, selbst wenn es einem guten Zweck dienen sollte. Ein solches Gebet schädigt die Verwirklichung der wesentl. Bestimmung des Menschen (vgl. Basilius d. Gr., Constit. monast. 1, PG 31,1336), ist ein Frevel gegen Gott und wird von ihm aus Gnade nicht erhört (vgl. Augustinus, In Io. tr. 73,1, PL 35,1824).

3. Unsere bisherigen Ausführungen hatten vorwiegend das Gebet für uns selbst im Auge, zu dem uns die rechte Selbstliebe drängt.

Wir sind aber auch zum Bittgebet für unsere Mitmenschen verpflichtet (vgl. 2. Vat. Konz., Sacrosanctum Concilium 53 109; Dignitatis humanae 14). Die Nächstenliebe drängt uns ja, das Wohl unserer Mitmenschen nicht nur zu wünschen, sondern dafür etwas zu tun, also auch um die wichtigsten Güter, die ihnen nur Gott geben kann, für sie zu beten. Enger sind einander zur Liebe die Glieder der Kirche verbunden. „Betet füreinander, auf daß ihr Heilung erlangt“ (Jak 5,16). „Ich ordne nun vor allen Dingen an, daß Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen verrichtet werden, für Könige und alle Obrigkeiten, damit wir ein stilles und ruhiges Leben führen können, in aller Frömmigkeit und Heiligkeit. Das ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserem Heiland, der will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2,1–4). Jesus lehrt uns im Vaterunser in der Mehrzahl beten und legt uns damit das Gebet für die gemeinsamen Anliegen nahe (Cyprian, De orat. dom., PL 4,510 f). So versagt in der Erfüllung des Liebesgebotes, wer beständig das Gebet für andere unterläßt. – Nicht nur für alle zusammengenommen, sondern auch für einzelne sollen und dürfen wir bitten. Der Herr selbst betet für seine Jünger und für alle, die auf ihr Wort hin an ihn glauben (Joh 17), für Petrus (Lk 22,32), für seine Kreuziger (Lk 23,24). Paulus bittet fast in jedem Brief die Empfänger um das Gebet für sich (vgl. Röm 15,30; 1 Thess 5,25). – Für den Beter selbst ist (unter den Bedingungen des guten Gebetes) das Gebet, das er für andere verrichtet, auf jeden Fall wertvoll, da er damit die Liebe übt. In denen, für die er betet, können die erbetenen Wirkungen ganz oder einstweilen ausbleiben, weil sie dafür nicht oder noch nicht empfängl. sind. Nach dem Prophetenwort können die stärksten Beter Israel nicht helfen, solange es widerspenstig bleibt (Jer 15,1; vgl. Augustinus, In Io. tr. 102, PL 35,1896). Das Gebet Monikas um die Bekehrung ihres Sohnes wird nicht gleich erhört, dann aber viel herrlicher, als sie es erbeten hat (Augustinus, Conf. V 8,15, VIII 12,30; PL 32,712 f.762 f).

Unser Gebet muß sich zunächst auf die Menschen auf Erden erstrecken, auf die in der Gnade lebenden, daß sie ausharren und reifen, aber auch auf die Sünder, daß sie sich bekehren (vgl. 2. Vat. Konz., Sacrosanctum Concilium 109). Bes. innerhalb des mystischen Leibes der Kirche läßt Gott die Liebeshaltung der Betenden auch auf die sündigen Glieder hinüberwirken. Um das Heil bestimmter Sünder zu beten hätte nur dann keinen Sinn, wenn wir sicher wüßten, daß sie verlorengehen werden (vgl. Hieronymus, Comm. in Jerem., PL 24,802); da wir dies jedoch nicht wissen können, dürfen wir niemandem die Gebetshilfe verweigern (vgl. Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.7 ad 3). Die Kirche betet (z. B. in der Karfreitagsliturgie) für die ganze Menschheit. Wenn sie auch aus disziplin ären Gründen das öffentl. Gebet für die Exkommunizierten verbietet, läßt sie doch private Gebete (auch die besondere Aufopferung der hl. Messe, für einen „zu meidenden Exkommunizierten“ jedoch nur zum Erflehen seiner Bekehrung) zu (CICc. 2262 §§1.2). Die Aufforderung Gottes an Jeremia, nicht für Israel zu beten, weil das Gebet nicht erhört werde (Jer 7,16), hat ihren Grund darin, daß Israel es am Bekehrungswillen fehlen läßt; ebenso ist es zu verstehen, wenn Johannes sagt, man solle nicht für den bitten, der in einer „Sünde zum Tod“ ist (1 Joh 5,16). – Ausdrücklich sagt Jesus, daß man Feinden gegenüber wie zur Nächstenliebe, so auch zum Bittgebet. verpflichtet ist: „Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen“ (Mt 5,44); man darf sie daher zumindest aus den allg. Gebeten nicht ausschließen (vgl. Thomas von Aquin, S. Th. 2,2 q.83 a.8).

Für die Heiligen im Himmel eine Vermehrung ihrer wesentl. Seligkeit zu erbitten, hat keinen Sinn , da sie diese unveränderl. haben. „Ein Unrecht tut dem Martyrer an, wer für den Martyrer betet, dessen Gebeten wir uns empfehlen müssen“ (Augustinus, Sermo 159, PL 38,868). Sinnvollerweise kann sich das Beten für die Heiligen nur auf Dinge erstrecken, die außerhalb ihrer wesentl. Seligkeit liegen, z. B. auf die Ausbreitung ihrer Verehrung, auf Selig- oder Heiligsprechung.

Daß wir die Seligen am Reinigungsort durch unser Bittgebet und bes. durch das Meßopfer unterstützen können und sollen, lehrt die Kirche (D 856 1304 1743 1753 1820 1867 [464 693 940 950 983 998]; 2. Vat. Konz., Lumen gentium 50; Gaudium et spes 18). In den Makkabäerkämpfen fanden die Leute des Judas bei gefallenen Glaubensgenossen heidnische Amulette und faßten ihren Tod als Strafe dafür auf. „Dann wandten sie sich zum Gebet und flehten, die begangene Sünde möchte völlige Vergebung finden“ (2 Makk 12,42). Judas sammelte 2000 Drachmen und schickte sie nach Jerusalem, damit dort Sühnopfer dargebracht würden. „Wenn er näml. nicht an die Auferstehung der Gefallenen geglaubt hätte, wäre es überflüssig und lächerl. gewesen, für Tote zu beten. Auch bedachte er, daß jenen, die fromm entschlafen sind, ein ganz herrl. Lohn aufbewahrt ist, ein heiliger und frommer Gedanke. Desh. veranstaltete er das Sühnopfer für die Verstorbene, um sie von ihrer Sünde zu erlösen“ (2 Makk 12,44 f). In der Liturgie haben die kath. und die getrennten Ostkirchen allezeit ebenso gehandelt. Augustinus betet für seine verstorbene Mutter wegen ihrer Sünden (Conf. IX 13,35, PL 32,778). – Das Gebet für die Verstorbenen darf und soll sich auf die Seelen am Reinigungsort nicht nur in ihrer Gesamtheit, sondern auch auf einzelne erstrecken, bes. auf jene, mit denen der Beter durch nähere Bande geeint ist.

Für Dämonen oder Verdammte zu beten hat keinen Sinn, da sie infolge ihrer verhärteten Ablehnung für alle Gaben Gottes unempfängl. sind.


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