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Tischrücken

Karl Hörmann: LChM 1969, Sp. 1210-1213

Bei der okkultistischen Übung des Tischrückens ist zwischen physikalischer und psychischer Seite zu unterscheiden. Als physikalisches Phänomen kommen die Bewegungen wohl durch unwillkürl. Nervenregungen der Beteiligten zustande. Psychisch (inhaltl.) spielt ihr Unterbewußtsein eine wichtige Rolle. Wenn sie dabei ausdrückl. oder stillschweigend eine Verbindung mit Dämonen oder Seelen Verstorbener suchen, forschen sie in unerlaubter Weise nach Geheimwissen (divinatio). Ohne solche Absicht kann die Übung zur Erforschung des physikalischen Phänomens oder auch der natürlichen psychischen Zusammenhänge zulässig sein.


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