| | 01.02.2012 22:58:58 | | Papstkatechese über das Gebet Jesu am Ölberg | (radiovatikan.de) „Wollen wir immer wieder Zeiten der Stille und des persönlichen Gebetes suchen“: Diese Empfehlung hat Papst Benedikt den Teilnehmern an der Generalaudienz mit auf den Weg gegeben. An diesem Mittwoch betrachtete er vor Tausenden von Menschen das Beten Jesu. Auch dieser habe zum Gebet die Einsamkeit gesucht, so Benedikt in seiner Katechese über Jesu Beten im Garten Getsemani vor seiner Verhaftung. „Es ist ein sehr persönliches Gebet. Jesus ist zwar zusammen mit seinen Jüngern, betend, singend zum Ölgarten gegangen, doch dann zieht er sich zurück, um allein mit seinem Vater zu sein. Freilich, während er sonst völlig allein betet, als der Sohn mit dem Vater, wünscht er hier, dass drei Apostel, Petrus, Jakobus und Johannes, in der Nähe bleiben. In der Nähe des Todes sucht er als Mensch menschliche Nähe. Wir sollen daran denken, dass der Herr in der Kirche sozusagen immer leidet und unsere Nähe sucht, dass wir in seine Nähe gehen und miteinander den Weg finden. In Anlehnung an Psalm 42 spricht er dann die Worte: „Meine Seele ist zu Tode betrübt“ (Mk 14,34; vgl. Ps 42,7). Er weiß um sein bevorstehendes Leiden und seinen Tod. In dieser drückenden Not wirft er sich auf die Erde. Das ist ein alter Gebetsgestus, der in der Kirche am Karfreitag und bei den Priesterweihen wiederholt wird, ein Gestus der vollkommenen Hingabe an den Vater, das sich hineinwerfen in ihn selbst, gleichsam. In dieser Geste der Hingebung betet er, dass die Stunde, wenn möglich, an ihm vorübergehe (vgl. Mk 14,35).“ Die alte Gebetsform des Niederfallens bringe „den Gehorsam Jesu gegenüber dem Willen des Vaters“ zum Ausdruck – „aber auch sein absolutes Vertrauen zu ihm“. „Ganz in dieser inneren Haltung fährt er aber dann mit seinem Gebet fort: „Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst, soll geschehen“ (Mk 14,36). Das aramäische „Abba“ entspricht unserem Wort „Papa“, mit dem sich Kinder vertrauensvoll an ihren Vater wenden. Dieses Wort drückt die ganz persönliche, einzigartige Beziehung des Sohnes Jesus zum Vater aus. Er weiß, beim Vater ist alles möglich, was er tut, ist gut.“ Jesus stimme „in den Willen des Vaters ein“, so Papst Benedikt. Er sage „sein Ja zu unserer Erlösung“, er verwandle „das Nein der Sünde, das seit den Tagen unserer Stammeltern dem Plan Gottes immer wieder entgegengesetzt wird, in das Ja zu seinem göttlichen Willen“. „Wollen wir immer wieder Zeiten der Stille und des persönlichen Gebetes suchen und gerade in Stunden der Not vertrauensvoll unsere Sorgen dem himmlischen Vater übergeben. Wir wissen: Ihm ist alles möglich und er kann auch das Schwere zum Guten führen. Gott segne euch alle!” - Link: Papstworte auf Deutsch. | | |    |
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| | 29.01.2012 22:14:18 | | Papst Benedikt würdigt selige Hildegard Burjan | (kathpress.at) Ihr Leben und Wirken sei ein schönes Zeugnis für das Evangelium. "Nach dem Beispiel von Hildegard Burjan versuchen auch wir Boten der helfenden Liebe Gottes zu sein." Papst Benedikt XVI. hat Hildegard Burjan, die am Sonntagnachmittag in Wien seliggesprochen wird, als Vorbild für alle Gläubigen gewürdigt. Das Leben der aus Görlitz stammenden Gründerin der Schwesterngemeinschaft "Caritas Socialis" sei ein "schönes Zeugnis für das Evangelium", sagte der Papst am Sonntag nach dem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. "Ganz herzlich grüße ich die Pilger und Besucher deutscher Sprache und verbinde mich in besonderer Weise mit allen Gläubigen, die heute nachmittag im Wiener Stephansdom an der Seligsprechung von Hildegard Burjan teilnehmen. Sie sagte: 'Ich weiß sicher, dass es nur ein wahres Glück gibt, und das ist die Liebe Gottes! Alles andere kann erfreuen, aber Wert hat es nur, wenn es aus dieser Liebe stammt, in ihr begründet ist.' Aus dieser Liebe hat Hildegard Burjan gelebt. Und als Gründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis hat sie Frauen um sich geschart, die bis heute Quelle dieser Liebe sein wollen, um den notleidenden Menschen Hilfe und Trost zukommen zu lassen. Nach dem Beispiel von Hildegard Burjan versuchen auch wir Boten der helfenden Liebe Gottes zu sein. Einen guten Sonntag euch allen!" Die vatikanische Tageszeitung "Osservatore omano" veröffentlichte eine Würdigung Burjans durch die Generalleiterin der Schwesterngemeinschaft "Caritas Socialis", Maria Judith Tappeiner. Burjan sei "ein Modell für eine besonnene Ausdauer", die vor Hindernissen und Schwierigkeiten nicht zurückschrecke, heißt es darin. - Link: Homepage der Schwesterngemeinschaft "Caritas Socialis": http://www.cs.or.at | | |    |
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| | 29.01.2012 22:10:07 | | Selige Hildegard Burjan - bitte für uns! | (erzdioezese-wien.at) Hildegard Burjan, die Gründerin der Schwesterngemeinschaft "Caritas Socialis" (CS), ist seliggesprochen. Bei der Seligsprechungsfeier am Sonntagnachmittag, 29. Jänner 2012, im Wiener Stephansdom verlas der Präfekt der vatikanischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen, Kurienkardinal Angelo Amato, das Seligsprechungsdekret des Papstes. Mit Hildegard Burjan hat die katholische Kirche weltweit erstmals eine Parlamentarierin seliggesprochen. Im Seligsprechungsdekret erteilt Benedikt XVI. "die Erlaubnis, dass die ehrwürdige Dienerin Gottes Hildegard Burjan, Ehefrau und Mutter, Gründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, die im öffentlichen Leben auf christliche Weise eifrig danach strebte, dass das Evangelium als Sauerteig der irdischen Gesellschaft wirke, und dass die Würde der Frau, der Wert der Familie, der menschliche Zusammenhalt sowie das Gemeinwohl gefördert werden, künftighin als Selige verehrt" wird. Ihren Gedenktag setzte der Papst auf den 12. Juni, den Tag nach ihrem Todestag, eines jeden Jahres fest. Nach der Verlesung des Dekretes wurde im Altarraum des Stephansdomes ein rund 5,5 mal 4 Meter großes Porträt Hildegard Burjans aufgezogen. Dann wurde eine einfach gehaltene Glasstele mit der Reliquie Hildegard Burjans in einer Prozession zum Altar gebracht und davor abgestellt. Neben einem Knochensplitter der Seligen enthält das Reliquiar auch ihren Ehering sowie jene Caritas-Socialis-Brosche, die bei der Öffnung ihres Sarges 2005 gefunden wurde. An der Prozession nahmen neben Sr. Judith Maria Tappeiner, der Leiterin der Caritas Socialis (CS), u.a. auch einige Kinder aus dem CS-Kindergarten Pramergasse teil. Lesen Sie noch mehr! | | |    |
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| | 29.01.2012 22:08:12 | | Kirchenreform braucht nicht Theorien, sondern Vorbilder | (presse.kirche.at) Die Seligsprechung von Hildegard Burjan am Sonntag im Wiener Stephansdom habe einen engen Bezug zu den Reformbemühungen der österreichischen Diözesen, betonte Josef Kreiml, Rektor der Philosophisch Theologischen Hochschule St. Pölten in seiner Predigt zum Fest des Heiligen und Kirchenlehrers Thomas von Aquin. „Man braucht dazu nicht Theorien, sondern Lebensvorbilder.“ Hildegrad Burjan habe „ein Auge gehabt für das, was Menschen bedrängt“. Dem Gottesdienst am Gedenktag des bedeutendsten Theologen der Scholastik und Patrons der katholischen Hochschulen stand Weihbischof Anton Leichtfried vor. Die Heiligen zeigten uns, dass es möglich sei, „in radikaler Hinwendung zu Gott zu leben“, sagte Rektor Kreiml. Dabei sei es immer Gott, der den ersten Schritt auf uns zu mache. „Die Heiligen haben diesen Anruf Gottes genutzt und sind ihm nachgefolgt“, so Kreiml. Christus wolle uns Menschen als Zeugen haben dort, wo wir gerade sind. Diesem Ziel wolle auch das Theologiestudium dienen. Link: www.pth-stpoelten.at | | |    |
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| | 28.01.2012 16:02:37 | | Erlösen kann uns nur Gott allein | (stjosef.at/predigten; JSp) Das Evangelium nach Markus berichtet uns an diesem Sonntag: Jesus heilt einen Menschen, der besessen ist. Die Leute um ihn herum erkennen: Hier handelt einer, dessen Vollmacht von Gott stammt. Im befreienden Wirken Jesu leuchtet die Macht seiner Gottheit auf: Die bösen Mächte, die einen armen, leidgeprüften Mann bedrängt haben, müssen zurückweichen. Das Heil Gottes bricht an! Uns heutigen Zuhörern ist die Denk- und Lebenswelt der Menschen zur Zeit Jesu vielfach fremd. Wir müssen uns erst in ihre Mentalität hineinversetzen, damit wir begreifen, was eine solche Heilung bedeutet. Jesus bricht den dunklen Bann, der die Menschen in Angst und Verzweiflung gefangen hält. Mit Jesus Christus ist der Sieg über Sünde, Tod und Teufel gekommen; die Unheilsmächte haben ausgedient und verlieren ihre Kraft. Wer sich vertrauensvoll an Jesus wendet, braucht nichts mehr zu fürchten. Denn in ihm ist das Leben Gottes und das Heil für die Menschen gegenwärtig. Lesen Sie die Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis B von Prof. Josef Spindelböck! | | |    |
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| | 24.01.2012 23:12:33 | | Für Kultur der Kommunikation in den Medien: Offen werden für das Wesentliche | (radiovatikan.de) Die diesjährige Papstbotschaft zum 46. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel steht im Zeichen der Neuevangelisierung. Der Vatikan stellte die Botschaft mit dem Titel „Stille und Wort: Weg der Evangelisierung“ an diesem Dienstag vor, am Fest des heiligen Franz von Sales, Patron der Journalisten. Weltweit wird der Welttag der sozialen Kommunikationsmittel am ersten Sonntag nach Pfingsten begangen, in Deutschland dagegen am zweiten Sonntag im September. Für eine „erneuerte Verkündigung Christi in der Welt von heute“ braucht es das richtige Verhältnis von „Stille“ und „Wort“, so einer der Kernsätze der Papstbotschaft. Benedikt XVI. beschreibt darin „Stille“ und „Wort“ als wesentliche Elemente der Kommunikation, die „sich ausgleichen, aufeinander folgen und ergänzen müssen, um einen echten Dialog und eine tiefe Nähe unter den Menschen zu ermöglichen“. Das gelte sowohl in der Medienwelt und im Bereich des Journalismus als auch für das „kommunikative Handeln der Kirche“, führt der Papst aus: „Sich zur Kommunikation erziehen heißt nicht nur reden, sondern auch hören und betrachten lernen.“ Der Gewinn aus der Stille ist für den Papst sowohl persönlicher als auch gemeinschaftlicher Natur: „Wo es eine Fülle von Nachrichten und Informationen gibt, wird die Stille unentbehrlich, um das, was wichtig ist, von dem, was unnütz oder nebensächlich ist, zu unterscheiden“, schreibt Benedikt. Das gelte auch gerade, „um die wirklich wichtigen Fragen zu erkennen und klar zu formulieren“. Auf das journalistische Tagesgeschäft bezogen heißt das: Es braucht Momente des Innehaltens und der Reflektion, um Ereignisse in Beziehung miteinander setzen zu können, „Nachrichten zu bewerten und zu analysieren“ und schließlich zu „echter, gemeinsamer Erkenntnis“ zu kommen. Um dies leisten zu können, brauche es ein „förderliches Umfeld“, erinnert der Papst, „gewissermaßen eine Art ,Ökosystem‘, das Stille, Wort, Bilder und Töne in Gleichgewicht zu bringen weiß“. Neben dieser wachsamen und achtsamen Kommunikation, die sich durch „Unterscheidungsvermögen“ auszeichnet, müssen die sozialen Kommunikationsmittel aber auch noch etwas Wesentlicheres leisten: Sie müssen sich den „letzten Fragen der menschlichen Existenz“ annehmen, so der Papst. „Es ist wichtig, sich der Menschen, die diese Fragen stellen, anzunehmen und die Möglichkeit für ein tiefes Gespräch zu eröffnen“. Als Ort, wo diese Fragen auftauchen, nennt Benedikt XVI. das Internet mit seinen Suchmaschinen und sozialen Netzwerken: Dort werde der Mensch einerseits mit Antworten auf Fragen „bombardiert“, die er sich „nie gestellt“ habe, ebenso „auf Bedürfnisse, die er nicht empfindet“, so der Papst. Andererseits liest Benedikt XVI. aus „der komplexen und bunten Welt der Kommunikation“ aber auch das menschliche Interesse für Grundfragen der menschlichen Existenz heraus, die „Suche nach Wahrheit“, „die seiner Existenz Sinn und Hoffnung verleiht“: „Wer bin ich? Was kann ich wissen? Was muss ich tun? Was darf ich hoffen?“ - Link: Papstbotschaft zum 46. Welttag der sozialen Kommunikation im Wortlaut. | | |    |
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| | 24.01.2012 23:10:25 | | Krieg gegen die ungeborenen Kinder | (zenit.org; Edith Breburda) „Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes.“ Ein Zitat von Mutter Theresa von Kalkutta während ihrer Rede am 10. Dezember 1979, als ihr der Friedensnobelpreis verliehen wurde. Der 23. Januar 2012 ist für viele Amerikaner ein besonderer Bußtag, sie gehen auf die Straßen in allen großen Städten der USA. „50 Millionen Kinder wurden allein in den USA in den letzten 39 Jahren abgetrieben. Viele von ihnen wären heute unter uns, auch in den Kirchen, um mit uns zu beten“, betonte Bischof Olmsted am 22. Januar 2012 während der Pro-Life Messe in Phoenix (Arizona). ... „Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, die es mit allen Mitteln zu verhindern gilt“, erläuterte der designierte Kardinal Timothy Dolan/New York, Vorsitzender der Amerikanischen Bischofskonferenz, am 20. Januar 2012. Er protestierte gegen die Erklärung der Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius, wonach Sterilisation, Abtreibung und Verhütungsmittel in die Krankenkassenleistungen aufgenommen werden sollen und katholische Krankenhäuser diese Leistungen anbieten und durchführen müssen. Katholische Einrichtungen haben bis August 2013 Zeit, das neue Gesetz zu umzusetzen. Feministinnen jubeln. Katholische Universitäten sollen verpflichtet werden, nun auch Kontrazeptiva an ihre Studentinnen auszugeben. Medizinische Fakultäten an Katholischen Universitäten müssen ab August 2013 Pflichtvorlesungen über Kontrazeptiva abhalten und Studenten ausbilden, damit sie Abtreibungen durchführen können. Abtreibungen wurden bisher von katholischen Krankenhäusern in den USA nicht durchgeführt. Erzbischof Dolan, der mehrmals den Präsidenten der USA aufgesucht und gebeten hat, von dem Gesetz abzulassen, da dieses gegen die in der Verfassung der USA ausdrücklich garantierte Religionsfreiheit gerichtet ist, intervenierte vergebens, berichten US Medien. Erzbischof Dolan und seine Mitbrüder im Bischofsamt sind entrüstet. Katholiken sollen gezwungen werden, zwischen ihrer Gesundheit und dem Gewissen zu entscheiden. Die Regierung entwürdigt damit sowohl das Gesundheitssystem als auch die Religionsfreiheit, erläuterte Erzbischof Dolan. Bisher konnten sich Ärzte, Apotheker, Krankenschwestern und medizinisches Personal auf ihr Gewissen berufen. Obwohl es auch schon Fälle gab, wo Apotheker ihre Lizenz verloren haben und sofort entlassen wurden, wenn sie die Ausgabe von Verhütungsmitteln aus Gewissensgründen verweigerten. Ein solcher Fall ereignete sich 2008 in Wisconsin, Madison. Der Apotheker verlor sofort seinen Job und saß arbeitslos auf der Straße. Erst später erhielt er in einem anderen US Staat eine neue Anstellung. Bedeutet das neue Gesetzt ein generelles „Aus“ für alle Katholischen Gesundheits-Einrichtungen in den USA? - Lesen Sie den Beitrag im vollen Wortlaut auf ZENIT! | | |    |
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| | 22.01.2012 22:59:18 | | Das einigende Band des christlichen Glaubens stärken | (radiovatikan.de) Glauben verändert, und diese Erkenntnis kann zur Einheit der Christen beitragen. Diese Botschaft hat der Papst Christen anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen mit auf den Weg gegeben: „Die Kraft der Veränderung im Glauben an Jesus Christus anzuerkennen und anzunehmen unterstützt die Christen auch in ihrer Suche nach voller Einheit“, sagte Benedikt XVI. beim Angelus-Gebet. Motto der diesjährigen Gebetswoche ist das biblische Thema „Wir werden alle verwandelt durch den Glauben an Jesus Christus“ (1 Korinther 15, 51-58). Diese Kraft der Veränderung veranschaulichte der Papst am Land Polen und seiner bewegten Geschichte; die polnischen Kirchen hatten die Texte und liturgischen Impulse der diesjährigen Gebetswoche vorbereitet: „Polen kann auf eine lange Geschichte mutiger Kämpfe gegen verschiedene Widrigkeiten zurückblicken und hat wiederholt seine große und vom Glauben belebte Entschlossenheit unter Beweis gestellt. Deshalb hat das Motto der Gebetswoche eine besondere Resonanz und Wirkung in Polen. Im Laufe der Jahrhunderte haben die polnischen Christen intuitiv eine spirituelle Dimension in ihrem Freiheitswunsch erfasst und verstanden, dass der echte Sieg nur erfolgen kann, wenn er mit einer tiefen inneren Veränderung einhergeht.“ Aus dieser inneren Veränderung heraus erwachse dann eine Pflicht, erinnerte der Papst weiter: „Die Einheit, die von Gott kommt, verlangt unseren täglichen Einsatz dafür, uns gegenüber den anderen in Barmherzigkeit zu öffnen.“ Zum Abschluss der Gebetswoche, die in der nördlichen Hemisphäre noch bis zum 25. Januar geht, feiert der Papst traditionell einen Gottesdienst in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Auf diese ökumenische Messe mit Vertretern verschiedener christlichen Kirchen blickte der Papst beim Angelus-Gebet voraus: „Ich erwarte euch zahlreich zu diesem liturgischen Treffen, damit wir gemeinsam unser Gebet an den Herrn, die Quelle der Einheit, erneuern. (...) Die Zeit, die wir dem Gebet für die volle Einheit der Jünger Christi widmen, erlaubt uns, tiefer zu verstehen, wie wir durch seinen Sieg und die Kraft seiner Auferstehung verwandelt werden.“ Die deutschsprachigen Pilger rief der Papst anlässlich der Gebetswoche zur Erneuerung im Glauben auf; notfalls auch unter Veränderung der gewohnten Strukturen. In Deutschland wurde die Gebetswoche an diesem Sonntag von der katholischen und evangelischen Kirche gemeinsam eröffnet. Benedikt XVI.: „In dieser Woche des Gebets für die Einheit der Christen wollen wir uns an den Herrn wenden, daß er uns auf eine echte Gemeinschaft des Glaubens hin öffne. Natürlich bedarf es dazu auch unserer eigenen Bereitschaft, wie wir es bei den ersten Jüngern im heutigen Evangelium sehen. Auf den Ruf Jesu hin ließen sie sogleich alles zurück und folgten ihm. Auch unsere Berufung ist es, immer wieder aus dem Gewohnten aufzubrechen – in die Ungewißheit, aber auch in die Hoffnung hinein, in der erbarmenden Liebe Gottes stets Geborgenheit zu finden. Der Herr begleite euch und eure Lieben auf all euren Wegen!“ | | |    |
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| | 20.01.2012 16:17:39 | | Hildegard Burjan - eine vorbildliche christliche Frau | (kathpress.at) Am 29. Januar 2012 wird im Wiener Stephansdom Hildegard Burjan selig gesprochen. Eine außergewöhnliche Frau! "Sozialpionierin", "Anwältin der Unterdrückten und Entrechteten", "Kämpferin gegen soziale Armut und für Gleichberechtigung": Hildegard Burjan war eine der großen Gestalten der christlichen Frauenbewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie wird am 30. Jänner 1883 als zweite Tochter des liberalen, jüdischen Ehepaares Abraham und Berta Freund in Görlitz an der Neisse geboren. "Ihre Eltern waren religiös nicht praktizierend, sie hat den Glauben aus dem Elternhaus nicht mitgenommen", erläutert Sr. Karin Weiler von der "Caritas Socialis" im "Kathpress"-Gespräch: "Aber sie hat früh begonnen, sich für den Glauben zu interessieren." Tagebuchaufzeichnungen zeugten davon, dass sie "sehr stark suchend" gewesen sei und dass sie sich zu einem Menschen entwickeln wollte, "der für die Gesellschaft etwas bedeuten kann", so Sr. Weiler. Berufliche Gründe führen die Familie 1895 nach Berlin und 1899 in die Schweiz. Nach der Matura beginnt Hildegard ein Studium der Germanistik in Zürich und besucht auch Philosophie-Vorlesungen. Über den Philosophen Robert Saitschik und den Friedensforscher Friedrich Foerster kommt sie mit christlichem Gedankengut in Kontakt. Während der Studienzeit lernt sie den Technikstudenten Alexander Burjan kennen. Er ist Ungar und ebenfalls jüdischer Abstammung. Am 2. Mai 1907 heiratet das Paar und übersiedelt nach Berlin. Dann kommt es zum einschneidenden Erlebnis. Am 9. Oktober 1908 wird Hildegard mit einer Nierenkolik in das katholische St. Hedwig-Spital in Berlin eingeliefert. Ihr Zustand verschlechtert sich zusehends, sie muss mehrmals operiert werden. In der Karwoche 1909 ist sie dem Tode nah. "Die Ärzte raten ihrem Ehemann, sich zu verabschieden. Doch wie durch ein Wunder sinkt am nächsten Tag das Fieber", so Sr. Weiler. Burjans Zustand bessert sich zusehends, die offene Wunde beginnt zu heilen. Schließlich wird sie aus dem Krankenhaus entlassen; an den Folgen leidet sie ein Leben lang. "Das ist eine Wende in ihrem Leben, an der sie sagt, dieses neu geschenkte Leben muss ganz Gott und den Menschen gehören", so Sr. Weiler. Hildegard verspürt nun die Kraft, glauben zu können. Mitunter ein Vorbild sind ihr sicherlich die Ordensschwestern - Borromäerinnen -, die sie im Spital gepflegt haben. Sr. Weiler: "Sie sagt, was diese Schwestern leisten, das kann nur jemand leisten, der eine tiefere Beziehung zu Gott hat. Ich glaube, das prägte sie auch in diese Richtung, dass sie später eine religiöse Schwesterngemeinschaft gründet." Am 11. August 1909 empfängt Hildegard die Taufe. Lesen Sie noch mehr über ihr Leben! | | |    |
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| | 20.01.2012 16:14:22 | | Berufen zum Heil und zu ewiger Freude | (stjosef.at/predigten; JSp) Wenn es uns gut geht im Leben, dann wünschen wir, die Zeit möge gleichsam still stehen, damit alles so bleibt, wie es ist. In Situationen der Not hingegen, wenn wir bedrängt oder dem Leid unterworfen sind, haben wir den Wunsch, diese Heimsuchung möge bald vorübergehen. Diese Erfahrung machen sowohl Gläubige als auch nicht Glaubende. Denn als Menschen sind wir dem Wandel der Zeit unterworfen; wir stehen in der Geschichte und können weder das mit Gewalt festhalten, was uns momentan erfreut, noch dem einfach unmittelbar entfliehen, was uns gerade bedrängt. Auch wir Christen geben zu, dass „die Gestalt dieser Welt vergeht“ (1 Kor 7,31). Und doch sind wir nicht ohne Hoffnung: Denn die Vergänglichkeit des irdischen Lebens wird abgelöst durch das Bleibende, das kommt und das wir erwarten. Das Künftige, das uns von Gott verheißen ist, hat mit der Auferstehung Christi von den Toten zu tun. An der Auferstehung zum Leben werden auch wir einst Anteil haben, wenn wir hier auf Erden in Glaube und Liebe mit Gott verbunden sind und in Hoffnung die ewige Vollendung erwarten. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis B in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 16.01.2012 23:02:25 | | Gebet für die Einheit der Christen | (presse.kirche.at) Die Weltgebetswoche für die Einheit der Christen wird traditionell vom 18. bis 25. Jänner (in der nördlichen Hemisphäre) oder zu Pfingsten (in der südlichen Hemisphäre) begangen und von unzähligen christlichen Gemeinden in der ganzen Welt gefeiert. Der Katholische Akademikerverband der Diözese St. Pölten sowie der Ökumenische Arbeitskreis NÖ-West laden aus diesem Anlass am Sonntag, 22. Jänner, um 18 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Leopoldkapelle im Niederösterreichischen Landhaus in St. Pölten. Der Feier stehen Ordinariatskanzler Gottfried Auer, Rektor Prof. Josef Kreiml (Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten), Superintendent Paul Weiland (Evang. Kirche AB), Superintendent Lothar Pöll (Evangelisch-Methodistische Kirche), Pfarrer Robert Freihsl (Altkatholische Kirche) und Pfarrer Baukje Leitner-Pijl (Evangelische Kirche) vor. Das heurige biblische Generalthema "Wir werden alle verwandelt durch den Glauben an Jesus Christus" basiert auf dem ersten Brief des Paulus an die Korinther (1. Korinther 15, 51-58). Dieser verspricht eine Verwandlung des menschlichen Lebens mit all seinen Triumphen und Niederlagen durch den Sieg des auferstandenen Christus. Die diesjährige Weltgebetswoche für die Einheit der Christen steht im Zeichen von "Sieg" und "Niederlage". Vorbereitet wurden die Texte und liturgischen Impulse von den Kirchen in Polen. Polen ist gemeinsam mit der Ukraine Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2012. Sowohl Fußball als auch die polnische Geschichte, die geprägt ist von militäschen Invasionen und Freiheitskampf, haben die Vorbereitungsgruppe dazu inspiriert, "einen Gedanken an die Verlierer zu verschwenden" und zu dem Schluss zu kommen, dass es "im Heilsplan Gottes für alle einen Platz gibt". Die Erarbeitung des liturgischen und biblischen Materials für die "Weltgebetswoche" wird seit 1968 gemeinsam vom Weltkirchenrat (ÖRK) bzw. seiner "Kommission für Glauben und Kirchenverfassung" (Faith and Order) und vom Heiligen Stuhl bzw. dem Päpstlicher Rat für die Einheit der Christen koordiniert. 1908 initiierte der nordamerikanische anglikanische Priester Paul Wattson die "Oktav für die Einheit". Die "Bewegung für Glaube und Kirchenverfassung" veröffentlichte 1926 erstmals "Vorschläge für eine Oktav des Gebets für die Einheit der Christen". 1966 begannen die ÖRK-Kommission für Glaube und Kirchenverfassung (Faith and Order) und das damalige vatikanische Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen (heute: Päpstlicher Rat für die Einheit der Christen) offiziell damit, gemeinsam Materialien für die "Weltgebetswoche" vorzubereiten. | | |    |
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| | 16.01.2012 22:51:21 | | Differenzierter Blick auf Ungarn | (radiovatikan.de) Ungarns katholische Kirche hat bisher zurückhaltend auf die nationale und internationale Kritik an der neuen ungarischen Verfassung reagiert. In der Präambel des seit Januar in Kraft getretenen Grundgesetzes haben neben dem Gottesbezug auch Nationalstolz und das Bekenntnis zum Vaterland und zur (Stephans-)Krone einen festen Platz. Nachdem Ungarn mit einem neuen Mediengesetz bereits Ende 2010 den besorgten Blick der Europäischen Union auf sich zog, sind es aktuell Maßnahmen der Regierung in Justiz, Religionspolitik und Wirtschaft, die auch im eigenen Land hohe Wellen schlagen. Der Budapester Weihbischof Janos Szekely ist einer der wenigen katholischen Kirchenvertreter, die sich in der Debatte öffentlich zu Wort gemeldet haben. Er sieht hinter der Kritik primär Angriffe auf die katholischen Grundwerte, die in der Verfassung festgeschrieben sind: „Die ungarische Regierung macht sich zur Stimme der Werte, die auch erste Wichtigkeit für die Kirche haben. In der Präambel der neuen ungarischen Verfassung steht der Gottesbezug direkt am Anfang. Weiter heißt es darin, dass das menschliche Leben von der Empfängnis an verteidigt werden muss und dass Ungarn die Institution der Familie schützt, die auf der Verbindung von Mann und Frau beruht. Die Konstitution präzisiert weiter, dass die Familie Grundlage für das Fortbestehen des Volkes ist und dass bei Bestimmung der Steuern auch die Kosten der Kindererziehung in Erwägung gezogen werden müssen. Es ist klar, dass vielen europäischen Intellektuellen die Bestätigung solcher Grundwerte nicht gefällt, und diese sie im Gegenteil zum Angriff stimulieren.“ Dass zunehmend auch ungarische Bürger und Gläubige durch das Maßnahmenpaket der Regierung, in dem auch ein neues Religionsgesetz enthalten ist, verunsichert sind, ließe sich freilich ebenfalls nicht leugnen, meint dagegen der ungarische Theologe und Religionswissenschaftler Andras Mate-Toth. Er sagte im Interview mit Radio Vatikan: „In der jetzigen Kritik hört man weniger darüber, dass die durch das Christentum geteilten Grundwerte kritisiert werden, sondern man kritisiert eher den nicht-demokratischen Leitungsstil der Regierung und auch die Unprofessionalität bei der Vorbereitung der Gesetze – das ist der Grundton der Kritik; sie ist nicht unbedingt ideologischer Art – obwohl natürlich so untermauert.“ Mate-Toth nimmt die aktuelle Debatte im eigenen Land differenziert wahr: Die Grundsäulen der Demokratie sieht er durch die neue Verfassung nicht wirklich gefährdet; im Zweifelsfall werde das ungarische Verfassungsgericht tätig werden, zeigt er sich im Interview mit Radio Vatikan zuversichtlich. Insofern trägt für ihn die harsche Kritik an der Regierung Orban tatsächlich Züge einer etwas „einseitigen Medienkampagne“: „Die wichtigsten Kritikpunkte sind, dass die Unabhängigkeit des Finanzwesens und der Justiz nach der neuen Verfassung nicht mehr gewährleistet wären. Es ist möglich, dass man eine bessere Formulierung bei der Verfassung hätte wählen können, aber mir scheint es eher, dass die Opposition und viele Verbündete im Ausland ein bisschen zu einseitig eingeheizt worden sind gegen die heutige Regierung, inhaltlich und was den politischen Stil dieser Bewegung bedeutet. Daher kommt diese etwas übertriebene Kritik bezüglich der Verfassung.“ Inwiefern ist aber der Leitungsstil der Regierung Orban „nicht-demokratisch“ und „unprofessionell“, ein Stil, der nach Ansicht von Mate-Toth, zusammen mit ungenauer Medienberichterstattung, auch zu Vertrauensverlust in der eigenen Bevölkerung führt? „Das Grundproblem ist die Zentralisierung, dass praktisch die Regierung nicht nur bezüglich der Medien, sondern auch des Schulwesens und des Gesundheitswesens versucht, alles in die eigenen Hände zu nehmen. Vielleicht darum, weil sie denkt, dass das Vertrauen in unabhängige Institutionen nicht mehr begründet ist und daher die Regierung selbst handeln muss.“ Leider aber oft sehr unüberlegt, so Mate-Toth – bestes Beispiel dafür sei das neue Mediengesetz gewesen, das nach nationaler und internationaler Kritik inzwischen in einer modifizierten Version in Ungarn Gültigkeit hat. | | |    |
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| | 14.01.2012 13:16:21 | | Die tieferen Wurzeln der Krise liegen im Individualismus | (radiovatikan.de) Benedikt XVI. empfiehlt, die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise zum Nachdenken darüber zu nutzen, welche Werte wir uns als Fundament unserer Gesellschaften wünschen. Das sagte er an diesem Donnerstag bei einer Audienz für die Politik- und Verwaltungschefs von Rom und der Provinz Latium. „Die Krise hat, wie ich schon mehrmals gesagt habe, ihre tiefsten Wurzeln in einer ethischen Krise. Etymologisch gesehen erinnert das Wort Krise an das Wort „teilen“ oder auch „beurteilen, unterscheiden“. Die jetzige Krise kann also auch eine Gelegenheit für eine Zivilgesellschaft sein, einmal zu überprüfen: Haben die Werte, die dem Zusammenleben zugrunde liegen, eine gerechtere, ausgeglichenere und solidarischere Gesellschaft hervorgebracht? Oder wäre nicht stattdessen ein tiefgreifendes Umdenken nötig, um Werte wiederzugewinnen, durch die sich die Gesellschaft wirklich erneuern ließe? Werte, die für ein Wachstum sorgen würden nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht – für ein Wachstum, das auch das umfassende Wohl der menschlichen Person fördern kann.“ Das sei auch der Grund, warum sich die Kirche so stark im Schul- und Bildungsbereich engagiere, so der Papst. Sein Ziel sei „ein neuer Humanismus“, bei dem der Mensch wirklich als Person ernst genommen werde. „Die jetzige Krise hat nämlich unter ihren Wurzeln auch den Individualismus. Er verdunkelt die Dimension des Menschen als Beziehungswesen und bringt ihn dazu, sich in seine eigene kleine Welt einzuschließen, nur an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu denken, sich kaum um die anderen zu kümmern. Die Spekulation am Wohnungsmarkt, die schwierige Eingliederung der jungen Leute in den Arbeitsmarkt, die Einsamkeit so vieler alter Leute, die Anonymität des Lebens in den Stadtvierteln – sind das alles vielleicht nicht Folgen dieser Mentalität?“ Der Glaube sage uns hingegen, „dass der Mensch zu einem Leben in Beziehung berufen ist und dass das Ich sich findet durch ein Du, das es akzeptiert und liebt“. Dieses Du sei „vor allem Gott, und es sind die anderen, vor allem die Nächsten”. Benedikt wörtlich: „Wenn wir wiederentdecken, dass zu unserem Dasein diese Berufung zur Beziehung gehört, dann tun wir den ersten Schritt zu einer menschlicheren Gesellschaft“. Der Papst rief die Verantwortlichen Roms und der Hauptstadtregion zu mehr Anstrengungen für die Integration von Fremden, für die Familien und für eine „Kultur der Legalität“ auf. | | |    |
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| | 14.01.2012 13:13:45 | | Verherrlicht Gott in eurem Leib! | (stjosef.at/predigten; JSp) Die Lesung aus dem ersten Buch Samuel und das Evangelium nach Johannes berichten uns auf je verschiedene Weise von einer Berufung durch Gott: Einmal ist es der kleine Samuel, der im Tempel erzogen und unterrichtet wird. Zu ihm redet Gott zu nächtlicher Stunde. Und voll Bereitschaft sagt Samuel, der spätere Prophet: „Rede, denn dein Diener hört.“ Und im Evangelium sind es die Brüder Andreas und Petrus, die Jesus als den von Gott gesandten Messias erkennen und ihm nachfolgen. Von einer wichtigen Berufung, die wir alle haben und die uns alle betrifft, spricht auch der Apostel Paulus in der Lesung aus dem ersten Brief an die Korinther. Wir sollen nämlich Gott in unserem Leib verherrlichen! Man könnte sagen, dieser Abschnitt der Heiligen Schrift ist eine einzigartige Würdigung des menschlichen Leibes. Begründet wird dies mit der Gegenwart des Heiligen Geistes in uns, der uns von Gott dem Vater durch Jesus Christus geschenkt ist. Somit ist unser Leib „ein Tempel des Heiligen Geistes“, und wir gehören nicht mehr uns selbst, sondern Gott. Ja, es wird auch ein Bezug zur Auferstehung Christi hergestellt! Denn: „Gott hat den Herrn auferweckt; er wird durch seine Macht auch uns auferwecken.“ In der geheimnisvollen Verbundenheit der Kirche sind unsere Leiber sogar zu Gliedern Christi geworden. Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 11.01.2012 23:34:45 | | Peter Hünermann begrüßt Streit um das Konzil | (erzdioezese-wien.at) Das Zweite Vatikanische Konzil hat die Weichenstellungen für die Kirche auf ihrem Weg ins neue Millenium getroffen, so der Tübinger Dogmatiker Hünermann. Die Kirche habe im Zweiten Vatikanischen Konzil eine neue Haltung gegenüber der modernen Welt eingenommen, betont der emeritierte Tübinger Dogmatiker Peter Hünermann im Vorfeld der Konferenz an der Universität Wien "Erinnerung an die Zukunft - 50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil". Das Konzil - das nicht wie frühere Konzilien "Einzelentscheidungen über irgendwelche Sachfragen des Glaubens" traf, stelle einen wichtigen Einschnitt in der Kirchengehschichte dar, weil es neu bestimme, "wie Kirche grundsätzlich zu verstehen und zu vollziehen ist". Grundlegend dafür sei das Konzilsdokument Gadium et spes - Über die Kirche in der Welt von heute, sagt Peter Hünermann. Dieses thematisiere zunächst die Schwierigkeiten der Kirche in der Moderne, "auch von massenhafter Abkehr vom Glauben ist die Rede". Darauf folge aber eine "unheimliche Aussage", so Hünermann, dass die Kirche gerade durch das Sich-Einlassen auf das Denken der modernen Welt sich selbst - die ihr von Christus her gegebene Verfassung (Konstitution) - "in einem neuen Licht und tiefer erfassen könne". Die Umsetzung braucht Generationen Wenn gegenwärtig auch um das Konzil gestritten werde - wenn man versuche, sich auf alte Positionen zurück zu ziehen - dann artikuliere sich darin die Schwierigkeit "das überhaupt richtig zu fassen, was das Konzil gebracht hat". Die Weichen seien zwar gestellt, aber die Umsetzung erfordere zwei oder drei Generationen. "Ich bin froh, dass Streit entsteht - das ist die einzige Weise, wie man diese Sachen rezipieren kann." Lesen Sie noch mehr! Buchtipp: Es ist wichtig, die Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils noch besser kennen zu lernen. Was hat das Konzil wirklich gesagt und was nicht? Einen ersten Zugang eröffnet die Textauswahl im Buch "Das verschwiegene Konzil", das von Werner Schmid im Verlag St. Josef herausgegeben worden ist, 328 Seiten, EUR 19,10. Link zur Direktbestellung. | | |    |
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| | 11.01.2012 23:25:42 | | Eine europäische Solidaritäts- und Verantwortungsgemeinschaft | (comece.org) Als Antwort auf die Wirtschafts- und Finanzkrise, die derzeit Europa heimsucht, empfehlen die Bischöfe der COMECE, den Gemeinsamen Markt nach dem Konzept der Sozialen Marktwirtschaft fortzuentwickeln, damit die Europäische Union eine lebensfähige Solidaritäts- und Verantwortungsgemeinschaft werden kann. Mit der vorliegenden Erklärung, vorgestellt am 12. Januar 2012 in Brüssel äußern sich die Bischöfe der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) zum Begriff der „im hohen Masse wettbewerbsfähigen und Sozialen Marktwirtschaft“, der seit dem Inkrafttreten des Lissabonner Vertrags zu den Vertragszielen der Europäischen Union gehört. Diese politische Formel, die vor allem in den deutschsprachigen Ländern oft verwendet wird, aber auch in die Verfassungstradition anderer EU-Staaten, wie z.B. Polen, Eingang gefunden hat, bedeutet allgemein: weitgehende Freiheit des Marktes in Verbindung mit den Instrumenten der Wettbewerbswirtschaft sowie das Prinzip der Solidarität und Mechanismen des sozialen Ausgleichs, d.h. ein tiefgreifender sozialer Schutz durch den Staat. Sie muss allerdings noch mit Leben gefüllt werden. Das ist das Ziel dieser Erklärung. Nachdem die kulturellen Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft in Erinnerung gerufen wurden, beginnt die Erklärung der Bischöfe der COMECE mit der Unterstreichung der Bedeutung des Geschenks innerhalb der Sozialen Marktwirtschaft: « Den der freien Form der Solidarität entsprechenden Institutionen der Vereine auf Gegenseitigkeit, Genossenschaften und kommunalen Selbstverwaltungen sowie anderer Formen der Sozialwirtschaft und ethischer Investitionen muss deshalb beim Aufbau einer europäischen Sozialen Marktwirtschaft besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.” Lesen Sie noch mehr! | | |    |
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| | 07.01.2012 12:56:26 | | Das Jahr des Glaubens konkret | (radiovatikan.de) Die vatikanische Glaubenskongregation hat eine Note mit pastoralen Hinweisen zum bevorstehenden Jahr des Glaubens verfasst. Das Dokument wurde im Auftrag des Papstes erarbeitet, teilte die Kongregation mit. Die Inhalte der Note gab das vatikanische Presseamt an diesem Donnerstag in einer Zusammenfassung bekannt, der Volltext wird am kommenden Samstag veröffentlicht. Das Jahr des Glaubens beginnt am 11. Oktober 2012, dem 50. Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils. Weshalb ruft der Papst ein Jahr des Glaubens aus? Die Einleitung der Note der Glaubenskongregation betont, dass „das Jahr des Glaubens zu einer neuen Bekehrung zum Herrn Jesus und zur Wiederentdeckung des Glaubens beitragen (will), damit alle Glieder der Kirche glaubwürdige und frohe Zeugen des auferstandenen Herrn in der Welt von heute seien und die Fähigkeit erlangen, den vielen Suchenden die Tür des Glaubens zu zeigen“. Was steht in der Note? Das Dokument gliedert sich in Vorschläge auf vier Ebenen. Es geht um die Universalkirche, um die Bischofskonferenzen, um die Diözesen und um die Pfarreien, Gemeinschaften, Vereinigungen und Bewegungen. Neben dem Eröffnungsgottesdienst am 11. Oktober 2012 und weiteren Veranstaltungen mit dem Papst erhofft sich die Glaubenskongregation, dass auch weitere ökumenische Initiativen erfolgen. Dazu soll „ein feierlicher ökumenischer Gottesdienst stattfinden, um den Glauben aller Getauften an Christus zu bekräftigen“. Die Bischofskonferenzen werden dazu ermutigt, die Qualität der kirchlichen Katechese zu fördern. Wünschenswert seien auch der vielseitige Einsatz von Kommunikationsmitteln und Kunst, namentlich genannt werden Fernseh- und Radiosendungen sowie Filme und Publikationen über Themen des Glaubens. Auf Bistumsebene wünscht sich die Glaubenskongregation Studientage oder Symposien über den „kreativen Dialog zwischen Glaube und Vernunft“ sowie Bussgottesdienste. Auf der Ebene der Pfarreien bleibe hingegen die Feier des Glaubens in der Liturgie, insbesondere in der Eucharistie, am wichtigsten. Auch Initiativen durch Orden, neue Gemeinschaften und kirchliche Bewegungen seien wünschenswert. Wann beginnt das Glaubensjahr? Der Beginn des Jahres des Glaubens fällt mit der „dankbaren Erinnerung an zwei bedeutende Ereignisse zusammen“, heißt es in der Note der Glaubenskongregation. Es handelt sich um den 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962) und um den 20. Jahrestag der Veröffentlichung des katholischen Katechismus (11. Oktober 1992). Deshalb wird das Glaubensjahr am 11. Oktober 2012 feierlich eröffnet und dauert bis zum Hochfest Christkönig, am 24. November 2013. Wer hat die Note geschrieben? Die pastoralen Hinweise zum Glaubensjahr hat die Kongregation für Glaubenslehre in Absprache mit vatikanischen Dikasterien sowie mit einem Komitee für die Vorbereitung des Jahres des Glaubens erstellt. Diese Gruppe besteht aus elf Kardinälen – u.a. dem Wiener Erzbischof Christoph Schönborn - sowie vier Bischöfen – darunter der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller. Dem Komitee gehören auch die Erzbischöfe Rino Fisichella und Luis F. Ladaria an. Wer koordiniert die Initiativen? Ein eigenes Sekretariat am Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung wird die verschiedenen Initiativen zum Jahr des Glaubens koordinieren. Es geht um jene Veranstaltungen, die von den Dikasterien des Heiligen Stuhls ausgehen bzw. die für die universale Kirche von Bedeutung sind. Das Sekretariat wird dazu eine eigene Internetseite öffnen. Link: Presseerklärung; die Note selbst folgt in Kürze auf www.vatican.va | | |    |
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| | 07.01.2012 12:49:27 | | Taufe des Herrn - ein Fest des Übergangs | (stjosef.at/predigten; JSp) Das Fest der Taufe des Herrn markiert einen wichtigen Übergang: Mit diesem Tag endet (in der ordentlichen Form des römischen Ritus) die liturgische Weihnachtszeit; die Zeit im Jahreskreis beginnt. Dies hat seine tiefere Begründung im Leben des Herrn selbst: Während wir zu Weihnachten das Kind Jesus anbeten und verehren, tritt jetzt der erwachsene Jesus hervor: Er ist ungefähr 30 Jahre alt und beginnt nach seiner Taufe durch Johannes mit seiner öffentlichen Lehrtätigkeit. Drei Jahre hat Jesus öffentlich gewirkt: er hat die Botschaft vom Himmelreich verkündet, zu dem sich die Menschen bekehren sollen; er hat Kranke geheilt, Trauernde getröstet, Sünder wieder aufgerichtet, ihnen die Umkehr ermöglicht und so Vergebung mit Gott geschenkt; er hat machtvolle Wunder gewirkt, die ein Zeichen sind für seine wahre Gottessohnschaft und ein Beweis seiner göttlichen Sendung. Damit aber Jesus überhaupt mit seiner öffentlichen Tätigkeit beginnen konnte, brauchte er sozusagen jemanden, der ihn hier einführte und den Menschen vorstellte. Dieser ist Johannes der Täufer. Er sagt von sich selber, das er geringer ist als der, der nach ihm kommt, und dass er nicht wert ist, die Riemen von seinen Sandalen zu lösen. Lesen Sie die Predigt zum Fest der Taufe des Herrn in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 05.01.2012 16:08:58 | | Kirchensteuer oder Kultursteuer? | (presse.kirche.at) Zur aktuellen Debatte um eine Kultursteuer nimmt der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng als Vorsitzender der Finanzkommission der österreichischen Bischofskonferenz wie folgt Stellung: „Eine allgemein verpflichtende Steuerabgabe im Sinne eines Kultur- und Sozialbeitrages mit der Möglichkeit der Zweckwidmung an die Kirche - ähnlich der Regelung in Italien und Spanien - scheint mir interessant und diskussionswürdig. Die Erfahrungen in diesen beiden Ländern sind ja durchwegs positiv, auch wenn natürlich das italienische Modell nicht ohne Weiteres auf Österreich übertragbar ist. Dieses Modell steht aktuell zwar nicht zur Debatte, bei künftigen Überlegungen wird man aber auch über dieses nachdenken können. Es bedarf vor einem solchen Schritt einer gründlichen Prüfung der Rahmenbedingungen und der Machbarkeit.“ | | |    |
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| | 05.01.2012 16:05:01 | | Auf dem Weg zum Jesuskind | (stjosef.at/predigten; JSp) Von weither sind damals die Weisen aus dem Morgenland aufgebrochen, um den neugeborenen König der Juden zu finden und ihm zu huldigen. Ein Stern wies ihnen den Weg und führte sie hin zum Jesuskind, das in Bethlehem geboren worden war. Große Freude erfüllte sie! Gewiss kennen auch wir freudige Situationen des Entdeckens und Findens, wenn wir irgendwo in unserem Leben an ein Ziel unserer Suche gelangt sind. Da mag es dann sein, dass uns jemand begegnet, den wir schon lange vermisst haben; es kann auch sein, dass wir jemanden kennen lernen, über dessen Gegenwart wir spontan große Freude empfinden; es mag auch ein lang gehegter Wunsch endlich in Erfüllung gehen und ähnliches. Die „Heiligen Drei Könige“ zeigen uns, dass die Begegnung mit dem menschgewordenen Gottessohn die Quelle der größten Freude ist, die es für uns Menschen auf Erden gibt und geben kann. Denn daran entscheidet sich unser Leben. Wenn wir das Jesuskind finden und es im Glauben anbeten, dann haben wir alles gefunden, wonach wir uns im tiefsten Herzen sehnen. Der Totaleinsatz unseres Lebens lohnt sich, um dieses Kind in der Krippe zu finden, das von Maria und Josef behütet und umsorgt wird. Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Erscheinung des Herrn (06.01.2012) von Prof. Josef Spindelböck! | | |    |
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| | 04.01.2012 23:21:25 | | Keine Erziehung durch den Staat | (bistum-chur.ch) Das Bistum Chur hat am 04.01.2012 folgendes Communiqué veröffentlicht: Keine Erziehung durch den Staat: Der Bischof von Chur begrüsst eine klare Unterscheidung zwischen Wissensvermittlung, gesundheitlicher Prävention und Sexualerziehung. Am 10. Dezember 2011 veröffentlichte Bischof Vitus Huonder sein Hirtenwort zum Menschenrechtstag “Sexualerziehung staatlich verordnet”. Seither erreichten ihn aus der Schweiz und dem Ausland über hundert Rückmeldungen betroffener Eltern und Christen. Diesen möchte der Bischof für ihre Solidarität danken und sie weiter unterstützen. Die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) veröffentlichte am 23. September 2011 ein Grundsatzpapier www.lehrplan.ch/content/grundsatzpapier-zum-themenkreis-sexualität-und-lehrplan-21 In diesem Papier wird klar unterschieden zwischen Wissensvermittlung und Erziehung. Gemäss Lehrplan 21, der derzeit erarbeitet wird, heisst es u.a., dass die Verantwortung für die Sexualerziehung bei den Eltern liege. Die Schule habe einen Bildungsauftrag, verstanden als Vermittlung von medizinisch-biologischem Wissen. Ferner solle Sexualkunde frühestens ab der 5. Klasse erteilt werden. Der Unterricht müsse unabhängig von der kulturellen und weltanschaulichen Herkunft der Schülerinnen und Schüler besucht werden können. Über eine allfällige Dispensation werde auch in Zukunft der einzelne Kanton entscheiden. Aus vielen Rückmeldungen an den Bischof spricht nicht nur die Besorgnis von Eltern über die Vermischung von Wissensvermittlung und Erziehung. Es wurde auch deutlich, dass bereits heute vielerorts Gedankengut in die öffentliche Schule einfliesst, das über reine Präventionsmassnahmen hinausreicht, wie es dem Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) entspricht. Das vom BAG geförderte Luzerner “Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule” betreibt darüber hinaus eine Ideologie, die nicht nur gegen das jüdisch-christliche Menschenbild gerichtet ist, sondern auch die elterliche Erziehungshoheit missachtet. Der Bischof von Chur nimmt das Grundsatzpapier der EDK zur Kenntnis und fordert, dass der Schulalltag sich tatsächlich an den darin festgehaltenen Prinzipien orientiert. In diesem Sinn verfolgt der Bischof die Umsetzung des Projekts “Lehrplan 21” weiter und behält sich vor, öffentlich darauf zurückzukommen, auch im Namen der Elternrechte. Diese Verantwortung nimmt er im Bewusstsein wahr, dass er von weltkirchlichen Vorgaben getragen wird. Zuletzt hielt Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2012 fest: “Ich möchte mich auch an die Verantwortlichen der Einrichtungen wenden, die Erziehungsaufgaben haben: Sie mögen mit großem Verantwortungsgefühl darüber wachen, daß die Würde jeder Person unter allen Umständen geachtet und zur Geltung gebracht wird. (...). Sie sollen den Familien die Sicherheit geben, daß ihren Kindern ein Bildungsweg geboten wird, der nicht im Gegensatz zu ihrem Gewissen und ihren religiösen Prinzipien steht”. Chur, 4. Januar 2011 Giuseppe Gracia Bischöflich Beauftragter für Medien und Kommunikation 079 632 61 81 | | |    |
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| | 04.01.2012 23:12:32 | | Von der Freude, dass Gott zu uns kommt | (radiovatikan.de) Von der Freude, dass Gott zu uns Menschen kommt, hat Papst Benedikt XVI. bei dieser ersten Generalaudienz im neuen Jahr gesprochen. Vor den etwa 9.000 Besuchern in der Audienzhalle deutete er die ersten Tage des Jahres geistlich: Sie stünden noch ganz im Zeichen von Weihnachten und weiter des bevorstehenden Festes der Erscheinung des Herrn. „In Jesus Christus wird der ewige Gott Mensch in unserer Zeit und offenbart uns greifbar seine Liebe. Die Liturgie der Kirche lädt uns angesichts dieses Geheimnisses zur Freude ein, so wie auch der Engel den Hirten in der Heiligen Nacht kundgetan hat: ,Ich verkünde euch eine große Freude.‘ (Lk 2,10). Wir freuen uns, dass Gott da ist, dass es ihn gibt und nicht nur irgendwo gibt, sondern dass er zu uns kommt , der wirkliche Gott, und bei uns bleibt; dass der Ewige, Starke und Heilige, das Leben und die Freude sich mit uns verbindet, die wir ... schwach, sündig, leidend und sterblich sind. Und voll Freude staunen wir über den wunderbaren Tausch zwischen Gott und Mensch.“ Von diesem „Tausch zwischen Gott und Mensch“ hat der Papst übrigens auch vergangenen September in seiner berühmten Freiburger Konzerthausrede gesprochen. Der Tausch sieht konkret so aus: „Gott nimmt das Unsrige, unsere Schwachheit an, damit wir das Seinige, seine Größe, annehmen können; damit Gottes Natur in unsere menschliche Existenz hereinreicht und sie hinaufhebt zur Höhe Gottes.“ In den weihnachtlichen Texten der Schrift und der Liturgie macht Benedikt XVI. aber noch ein weiteres Schlüsselwort aus: das „Licht“. „Die Hirten wurden bei der nächtlichen Erscheinung des Engels vom Licht der Herrlichkeit des Herrn umstrahlt (vgl. Lk 2,9). Christus ... ist das Licht, das wir haben und dem wir nachgehen in unserem Leben, damit wir in der richtigen Richtung uns bewegen. Durch Christus erstrahlt der Glanz Gottes auf dem Angesicht der Menschen. Er will, dass wir selbst in unserem Innern hell, hell werden, wahr werden...“ Den Gästen aus dem deutschen Sprachraum gab der Papst folgende Sätze mit auf den Weg: „Nehmen wir Christus, das Kind, in dem Gott Mensch geworden ist, immer wieder neu in uns selber, in unseren Herzen auf. Lassen wir ihn in uns leben, damit seine Gedanken unsere Gedanken, sein Handeln unser Handeln wird. Dann werden wir auch von seiner Freude und seinem Licht erfüllt sein. Euch allen wünsche ich ein gesegnetes und gutes neues Jahr!“ | | |    |
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| | 30.12.2011 21:52:39 | | Geboren von einer Frau | (stjosef.at/predigten; JSp) Der erste Tag im neuen Jahr ist der Gottesmutter Maria geweiht: Wir feiern das Hochfest der Gottesmutter Maria. Wieso ist das so? In der Heilsordnung wollte Gott selber in diese Welt kommen durch eine Frau, die er zur Mutter auserwählt hat: Maria. Bei ihr hat das Heil Gottes seinen Anfang genommen; sie hat bereitwillig Ja gesagt zur Botschaft des Engels, dass sie ein Kind vom Heiligen Geist empfangen und in unversehrter Jungfräulichkeit gebären sollte: Jesus, unseren Heiland und Erlöser! So gesehen beginnt das neue Jahr mit dem Heilswirken Gottes, das in einzigartiger Weise in der Jungfrau und Gottesmutter Maria zutage getreten ist. Maria ist die Wegbereiterin für den Erlöser. Sie führt hin zum Kind, das sie geboren hat. Große Dinge brauchen eine gute Vorbereitung; Gott selbst hat neun Monate lang als Kind im Schoße der Jungfrau Maria gewohnt, bevor dieses Kind Jesus in der Geburt das Licht der Welt erblickt hat. Lesen Sie die Predigt vom Hochfest der Gottesmutter Maria (01.01.2012) in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 30.12.2011 21:51:04 | | Gedanken zum Jahresschluss | (stjosef.at/predigten; JSp) Das alte Jahr 2011 dauert nur mehr wenige Stunden; ein neues Jahr kündigt sich an! Wir empfangen unsere Zeit aus Gottes Hand. Vieles wurde uns wieder geschenkt in diesem bald vergangenen Jahr. Gewiss gab es auch so manches Leidvolle und Bedrückende. Wir selber kennen Erfolge und auch Versagen. So wollen wir unsere Vergangenheit in Dankbarkeit der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen. Ebenso legen wir die Zukunft in Gottes Hände. Denn von seiner göttlichen Vorsehung aus wird auch das neue Jahr 2012 ein Jahr des Heiles sein. Vor 2000 Jahren ist Gott ein Mensch geworden; das Kind Jesus wurde empfangen vom Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria. Der ewige Gott ist eingetreten in unsere Zeit, um uns Anteil zu geben am göttlichen Leben. In der zweiten Präfation von Weihnachten heißt es über das Geheimnis der Geburt unseres Herrn Jesus Christus: „heute ist er, der unsichtbare Gott, sichtbar als Mensch erschienen. Vor aller Zeit aus dir geboren, hat er sich den Gesetzen der Zeit unterworfen.“ Das ewige Wort Gottes – der Sohn – wurde vom Vater „vor aller Zeit“ – wie es bildlich heißt - gezeugt oder geboren. Der eine und einzige Gott lebt und existiert in der Einheit der drei göttlichen Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gott ist ein Geheimnis der Liebe und der Gemeinschaft, und dieser Gott ist uns nahegekommen im Geheimnis der zeitlichen Geburt des Gottessohnes aus der Jungfrau Maria. Als Mensch konnte der Sohn Gottes leiden und so unser Los teilen. Weil er ohne Sünde war, hat er die Schuld der ganzen Welt getilgt. Wenn wir Jesus Christus als unseren Erlöser annehmen, wird uns der unabänderliche Lauf der Zeit nicht mehr bedrücken. Denn unsere Zeit soll einst einmünden in Gottes Ewigkeit, wenn wir ihn von Angesicht zu Angesicht schauen dürfen und lobpreisen werden für ewig! | | |    |
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| | 26.12.2011 23:34:03 | | Gewalt führt zu Schmerz und Tod | (kathnews.de) Das Weihnachtsfest lässt uns erneut Gott bitten, dass die Hände der Gewalttäter gestoppt werden, die Tod in die Welt säen, so dass Gerechtigkeit und Frieden in der Welt regieren mögen. Aber unsere Welt ist weiterhin vom Blut der Unschuldigen getränkt.“ Papst Benedikt XVI. erinnerte beim Angelusgebet an diesem Montag auf dem Petersplatz an die vielen Opfer, die die Attentate auf Kirchen in Nigeria gefordert hatten. „Ich habe mit tiefer Trauer die Nachricht von den Attentaten gehört, die an diesem Jahr am Fest der Geburt Jesu so viel Tod und Trauer in einige Kirchen Nigerias gebracht haben. Ich möchte meine aufrichtige und herzliche Nähe zur christlichen Gemeinschaft und zu allen, die von dieser absurden Tat betroffen sind, ausdrücken und ich lade zum Gebet für die zahlreichen Opfer ein.“ Der Papst rief dazu auf, im Zusammenwirken aller Beteiligten die Sicherheit und Ruhe wiederzufinden, die durch die Attentate zerstört wurden. „In diesem Augenblick möchte ich noch einmal deutlich wiederholen: Die Gewalt ist ein Weg, der nur zum Schmerz führt, zur Zerstörung und zum Tod; der Respekt, die Versöhnung und die Liebe sind der Weg, um Frieden zu erreichen.“ | | |    |
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| | 26.12.2011 23:32:43 | | Gott ist Mensch geworden | (radiovatikan.de) Wie jedes Jahr richteten sich die Augen der Katholiken in aller Welt wieder auf Papst Benedikt XVI., als er vom Petersdom am 1. Weihnachtsfeiertag den weltberühmten Segen „Urbi et Orbi“ – also „Der Stadt und dem Erdkreis“ - spendete. Neben dem Segen „Urbi et Orbi“ richtete Benedikt XVI. von der Mittelloggia der Vatikan-Basilika aus seine Weihnachtsbotschaft an die Welt. Jesus Christus sei der Beweis, dass Gott den Schrei der Menschen erhört habe, sagte der Papst in seiner Weihnachtsbotschaft. „Und nicht nur das! Gott hegt eine so starke Liebe zu uns, dass er nicht in sich selbst bleiben kann, sondern aus sich selbst herausgeht und zu uns hereintritt, unsere Lage bis zum Äußersten teilt. Die Antwort, die Gott in Jesus auf den Schrei des Menschen gegeben hat, übertrifft unendlich unsere Erwartung, indem sie zu einer solchen Solidarität gelangt, dass sie nicht nur menschlich sein kann, sondern göttlich. Allein der Gott, der die Liebe ist, und die Liebe, die Gott ist, konnte die Wahl treffen, uns auf diesem Weg zu retten, der sicher der längste ist, aber auch der, welcher seine und unsere Wahrheit berücksichtigt: der Weg der Versöhnung, des Dialogs, der Zusammenarbeit.“ Link zur Papstbotschaft (mit Video). | | |    |
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| | 24.12.2011 13:09:56 | | Wo ist Gott zu finden? Im Kind von Bethlehem! | (stjosef.at/predigten; JSp) Aus der Predigt am Hochfest der Geburt des Herrn (Weihnachten): Wo also ist Gott zu finden, wenn es ihn überhaupt gibt? Wie können wir ihm begegnen, wie finden wir Gemeinschaft mit ihm und das ewige Heil? Das Weihnachtsfest gibt uns die Antwort: Gott selbst ist uns Menschen entgegen gekommen. Er hat sich nicht verborgen, sondern sich uns mitgeteilt. Und diese Offenbarung Gottes ist auf unerhörte und letztgültige Weise in seinem Sohn geschehen: Gott ist Mensch geworden in Jesus Christus! Er ist unser Heiland und unser Erlöser. An ihn glauben wir; ihn beten wir an, so wie er da liegt als Kind in der Krippe! Später, als erwachsener Mann, wird Jesus mit vollem Recht sagen: „Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat“ (Joh 12,45). Denn er und der Vater sind eins; er ist im Vater, und der Vater ist in ihm. Im Heiligen Geist hat der Vater den Sohn in die Welt gesandt, damit die Menschen an ihn glauben und so das Heil und die Erlösung finden. Gott wollte gleichsam anschaulich werden, und deshalb ist er einer von uns geworden. „Das Wort ist Fleisch geworden, und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit“ (Joh 1,14). Lesen Sie die Predigt vom Christtag in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 24.12.2011 13:08:02 | | Gott ist Mensch geworden | (stjosef.at/predigten; JSp) Aus der Predigt bei der Messe in der Hl. Nacht: Wer vermag sich ganz dem Zauber dieser Heiligen Nacht zu entziehen, wenn die Engel den Hirten auf dem Felde die frohe Botschaft verkünden, dass der Erlöser der Welt geboren ist? Zum Zeichen für die Wahrheit dieser frohen Nachricht werden sie ein kleines Kind finden, das in einer Krippe liegt. 2000 Jahre später sind auch wir herbei geeilt von unseren Häusern und Familien, um hier in der Kirche beim Kind in der Krippe zu sein. Zwar sind uns selber nicht Engel vom Himmel erschienen, die uns diese Nachricht verkündet haben, doch wird seit damals in der ganzen Welt die Botschaft von diesem Kind verbreitet durch alle jene, die an das Jesuskind glauben und in ihm den Erlöser der Menschen anerkennen. Wie lautet der so einfache und doch unerhört tiefe Inhalt dieser Botschaft vom Kind an der Krippe? Wir hören es im Evangelium und wir werden dessen in der bildlich-figürlichen Darstellung gewahr: Gott ist Mensch geworden. Der Ewige und Unfassbare, der Allmächtige und Heilige ist in Liebe vom Himmel herabgestiegen, um ein Mensch wie wir zu werden. Durch Maria, die Jungfrau, hat das ewige Wort Gottes Fleisch angenommen. Dieses Kind Jesus ist der Immanuel, was wörtlich heißt: Gott ist bei uns! Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 20.12.2011 23:32:37 | | Österreichische Orden helfen Kindern in Kasachstan | (kathpress.at) Dort, wo alle Straßen enden, wo es im Winter über Wochen minus 40 Grad hat, liegen Korneewka und Tonkoschurowka. Zwei kleine Orte inmitten der Einsamkeit der nordkasachischen Steppe. Einst, zu Sowjetzeiten, hatte Tonkoschurowka 1.700 Einwohner, heute sind es noch 250. Korneewka ist noch etwas größer. Wer kann, verlässt die Gegend. Doch viele müssen bleiben. Und viele haben trotz aller Not die Chance auf ein besseres Leben - dank österreichischer Ordensfrauen und Ordensmänner, die u. a. in Korneewka ein großes Schulzentrum betreiben. Das von den Franziskanerinnen in Vöcklabruck und dem Orden "Servi Jesu et Mariae" im niederösterreichischen Blindenmarkt getragene Zentrum gibt 230 Kindern im von der Entwicklung weitgehend abgeschnittenen Norden Kasachstans die Chance auf eine bessere Zukunft. Das Zentrum umfasst inzwischen einen Kindergarten, eine Schule, die bis zur Matura führt, ein Internat und ein Lehrerwohnheim. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art im gesamten zentralasiatischen Raum, die einen christlichen Träger hat. Gegründet wurde die Schule vom Berliner Priester Lorenz Gawol. Dieser wurde Anfang der 1990er-Jahre mit dem Elend der Bevölkerung konfrontiert. Über Nacht hatte die Sowjetunion zu existieren aufgehört. Für die Menschen habe es keinerlei Perspektiven mehr gegeben, so Sr. Kunigunde Fürst, Generaloberin der Franziskanerinnen von Vöcklabruck, im "Kathpress"-Gespräch. Gemeinsam mit den Franziskanerinnen gründete Gawol eine vorerst kleine Schule, die 1996 den Betrieb aufnahm. Im Laufe der Zeit wurde das Projekt immer größer. Gawol erkrankte vor zehn Jahren schwer an Krebs, sein Hilferuf nach Menschen, die sein Projekt fortführen, wurde von den "Servi Jesu et Mariae" gehört. Als Gawol 2001 starb, übernahmen sie seine Aufgaben. Für das Schulzentrum, das auch für rund 80 Arbeitsplätze in der Region sorgt, werden pro Monat zwischen 30.000 und 35.000 Euro benötigt - Geld, das die beiden Ordensgemeinschaften aus Spenden aufstellen müssen, was allerdings mit größten Anstrengungen verbunden ist. Deshalb habe man auch lange überlegt, ob das Projekt überhaupt fortgesetzt werden kann. P. Barton, Generalvikar der "Servi Jesu et Mariae": "Die Menschen verbinden aber so viel Hoffnung mit dieser Schule, dass wir sie nicht schließen können. Sie ist ein Zeichen dafür, dass Gott die Menschen auch hier, in der Steppe, nicht vergessen hat." Und auch für Sr. Fürst steht fest: "Die Kinder müssen eine Zukunft haben." - Lesen Sie noch mehr! Weblinks: http://www.franziskanerinnen.at/ausland/kasachstan.html und http://www.schule.kasachstan.sjm-online.org | | |    |
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| | 18.12.2011 22:57:01 | | Wahrheit und Bedeutung der Jungfräulichkeit Marias | (radiovatikan.de) Die Bedeutung der Jungfräulichkeit Mariens hat Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet am Sonntag betont. Ihre Jungfräulichkeit sei wesentlich, um zu verstehen wer Jesus ist, denn sie „bezeugt dass die Initiative von Gott kommt und vor allem, weil sie offenbart, wer der Empfangene ist.“ „Die Jungfräulichkeit Mariens ist einzigartig und unwiederholbar; aber ihre geistliche Bedeutung betrifft jeden Christen und betrifft wesentlich den Glauben: Denn wer zutiefst an die Liebe Gottes glaubt, nimmt Jesus und sein göttliches Leben durch das Handeln des Heiligen Geistes in sich auf. Das ist das Geheimnis von Weihnachten! Ich wünsche euch allen, es mit inniglicher Freude zu leben.“ Außerdem erwähnte der Papst die Seligsprechung von 22 Ordensleuten und eines Laien, die am Samstag in Madrid stattfand. Die Hünfelder Oblaten (so ihr Name in Deutschland) hatten während des Spanischen Bürgerkriegs das Martyrium erlitten. Auch an die deutschsprachigen Pilger und Gäste wandte sich der Papst mit einem Grußwort: „Am heutigen vierten Advent hören wir das Evangelium der Verkündigung an Maria, das wir auch im Gebet des Angelus betrachten: „Der Engel brachte Maria die Botschaft.“ Wenige Tage vor Weihnachten blicken wir auf die Jungfrau Maria, die Gott dazu erwählt hat, die Mutter des Erlösers zu werden. Das Ja der demütigen Magd steht am Anfang der Menschwerdung. Maria möge uns in unserem Ja zu Gott bestärken, dass auch wir der Botschaft Gottes in unserem Leben Raum geben, dass auch wir bereit sind, den Herrn aufzunehmen und neue Menschen zu werden. Von Herzen wünsche ich euch ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest.“ | | |    |
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