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29.05.2010 06:56:32
Das Geheimnis der göttlichen Liebe
(stjosef.at/predigten; JSp) Die Katholische Kirche in Österreich begeht in diesen Tagen eine „Woche für das Leben“. Damit soll die Wertschätzung für jedes Menschenleben zum Ausdruck gebracht werden, ob geboren oder ungeboren. Insbesondere geht es um eine Anerkennung der Familie in ihren wesentlichen Aufgaben als Gemeinschaft der Liebe und des Lebens.
Der Dreifaltigkeitssonntag lenkt uns hin auf das Geheimnis Gottes: In Gott sind Liebe und Leben eins. In dieser „Woche für das Leben“ wollen wir unsere Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass wir durch Gottes Liebe das natürliche Leben empfangen haben und in der heilig machenden Gnade auch Anteil an seinem göttlichen Leben haben dürfen.
Gott können wir nicht sehen, da er ein geistiges Wesen ist. Aber er hat sich uns mitgeteilt, wir sagen: er hat sich offenbart, d.h. kundgemacht. Der Höhepunkt und die Vollendung der Offenbarung Gottes ist in der Menschwerdung des Sohnes Gottes erfolgt. So hat Jesus Christus uns gezeigt, wer der himmlische Vater ist. Vom Vater her hat er uns den Heiligen Geist gesandt, der uns in alle Wahrheit einführt. - Lesen Sie die Predigt zum Dreifaltigkeitssonntag in vollem Wortlaut!
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28.05.2010 08:16:59
Der hl. Philipp Neri als Patron für die Großstadtmission
(stephanscom.at) Die Aktualität des Heiligen Philipp Neri (1515-1595) unterstrich Kardinal Christoph Schönborn bei einer Messfeier in der Andreaskapelle des Erzbischöflichen Palais im Rahmen der "Missionswoche" der Initiative "Apostelgeschichte 2010". Philipp Neri, der "lächelnde Heilige" habe eine unglaubliche Kreativität entwickelt, was die Großstadtmission betrifft, sagte Kardinal Schönborn. Auf den Heiligen gehe die vor allem für Italien typische Einrichtung des "Oratorio" zurück, wo Jugendlichen nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten wird, sondern auch ein Zugang zum christlichen Glauben.
Philipp Neri habe in einer schwierigen Zeit wesentliche Impulse für die Seelsorge gesetzt und das korrupte Rom des 16. Jahrhunderts von innen her reformiert, so der Wiener Erzbischof. Dieser Heilige könne auch heute den Christen helfen, ein Gespür für das zu entwickeln, was für die Zeit wichtig ist. Philipp Neri habe viel vorweg genommen, was heute aktuell sei, etwa die "Straßenmissionen". Kardinal Schönborn betonte, dass man in der Kirche nach den Problemen der letzten Monate nicht zur Tagesordnung übergehen könne. Es gehe um die innere Erneuerung der Kirche, worauf auch die äußere Erneuerung folgen könne. Der heilige Philipp Neri mit seinem Humor sei ein Wegweiser für diesen Erneuerungsprozess.
In den Tagen der Missionswoche stand Kardinal Schönborn - gemeinsam mit anderen Vertretern der Diözesanleitung - am Tor des Erzbischöflichen Palais in der Rotenturmstraße, gab jedem die Hand und geleitete die Menschen in den Brunnenhof des Palais. Das Publikum im Erzbischöflichen Palais war bunt gemischt, von italienischen und japanischen Touristen über Jugendliche bis zu Senioren. Viele Menschen suchten das Gespräch mit Kardinal Schönborn, Weihbischof Stephan Turnovszky und Generalvikar Franz Schuster.
Ein besonderer Anziehungspunkt war die Andreaskapelle mit ihrer für Wien seltenen Renaissance-Gestaltung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Missionswoche hatten "Himmelsbriefe von Gott" verteilt, in denen unter anderem zu lesen war: "Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott. Und ich biete dir meine Freundschaft an. Mit großer Leidenschaft kämpfe ich um dich…Deine Freiheit ist mir alles wert!. In der von leiser Musik erfüllten Kapelle kamen viele zum "Date mit Gott". Die "Joy and Worry-Box", in der Zettel mit Freuden und Sorgen deponiert werden konnten, war bald gefüllt.
Am Donnerstag, 27. Mai 2010, tummelten sich hunderte Kinder im Hof des Erzbischöflichen Palais: Schülerinnen und Schüler des Kindergartens, der Volksschule und der Kooperativen Mittelschule, die die Herz-Maria-Schwestern in der Lacknergasse in Wien-Währing führen. Das Schulzentrum war 1885 von Mutter Franziska Lechner gegründet worden.
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28.05.2010 08:14:29
Liebe auf katholisch - ein empfehlenswertes Buch
(news.stjosef.at/Amazon-Rezension von Prof. Dr. Josef Spindelböck) Livio Melina, der Präsident des Päpstlichen Instituts Johannes Pauls II. für Studien zu Ehe und Familie in Rom, ist ein ausgewiesener Fachmann für moraltheologische Fragen im Hinblick auf die christliche Ehe und die eheliche Liebe. Im hier auf Deutsch vorliegenden Handbuch, dessen italienisches Original bereits 2006 erschienen ist (wörtliche Titelübersetzung: Für eine Kultur der Familie - die Sprache der Liebe), geht Melina in zwei Hauptteilen auf die Thematik ein. Im ersten Teil analysiert er die "Sprache der Liebe" und stützt sich hier sowohl auf philosophische als auch auf theologische Argumente. Der menschliche Leib ist gleichsam das "Sakrament der Person", und die sexuelle Prägung des Menschen als Mann und Frau entspricht dem Schöpfungssinn wie auch der übernatürlichen Berufung zur Liebe im Geheimnis Christi und der Kirche. Im zweiten Teil geht es um die "ethischen Dimensionen des hochzeitlichen Geheimnisses". Als wichtige Fragen werden ausführlich behandelt: die Keuschheit als Tugend der wahren Liebe, die Pastoral der irregulären Familienverhältnisse, die sittlich relevante Unterscheidung von homosexuellen Tendenzen und homosexuellen Akten, die prokreative Verantwortung und die natürliche Empfängnisregelung als Ausdruck des Respekts gegenüber der Sprache der Liebe. Wer in der Lage ist, sich auf das Niveau und die Mühe einer gewissen Fachsprache einzulassen, wird von diesem großartigen Werk sicher profitieren! - Bibliografische Angabe: Livio Melina, Liebe auf katholisch. Ein Handbuch für heute, Augsburg (St. Ulrichs-Verlag) 2009, ISBN: 978-3867441032, EUR 17,90.
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26.05.2010 18:43:10
Das Leitungsamt der Hirten in der Autorität Christi
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat zu einer positiven Sicht auf die kirchliche Hierarchie aufgerufen und sich gegen eine voreingenommene Haltung gegenüber der Ausübung von Autorität gewandt. Es sei ein heute verbreitetes „Missverständnis“, die Gliederung der Kirche in Gläubige, Priester und Bischöfe einseitig unter rechtlichen Gesichtspunkten als Unterordnung zu betrachten, hob der Papst an diesem Mittwochvormittag während der Generalaudienz hervor. Den Priestern kommen in der Kirche drei wesentliche Ämter oder Dienste zu: Lehren, Heiligen und Leiten, fügte Papst Benedikt XVI. an. Bei strahlender Sonne waren tausende Pilger und Besucher anwesend. Ihnen erklärte der Papst, welche Aufgaben Priester heutzutage hätten.
„Die ersten beiden habe ich bereits in zwei Katechesen der vergangenen Wochen behandelt, so dass ich heute von der priesterlichen Aufgabe des Leitens sprechen möchte. Jesus Christus ist dabei der Orientierungsmaßstab: Er ist das letzte Vorbild eines jeden Priesters, er ist der Gute Hirte, der Menschen in seine Nachfolge ruft und ihnen einen Teil seiner Herde anvertraut, damit sie für diese Anempfohlenen sorgen und sie mit der von Gott verliehenen Autorität leiten.“
Wenn man heute das Wort „Autorität“ höre, denke man leider auch an die Diktaturen des 20. Jahrhunderts, die in Ost und West von willkürlicher Macht und blindem oder erzwungenem Gehorsam geprägt waren, so der Papst weiter.
„Wenn hingegen die Priester im Namen Christi und der Kirche die Gläubigen leiten, so ist dies kein Herrschen, sondern ein Dienst, der die Freiheit und Würde der Menschen achtet und ihr wahres Heil sucht. Der Priester kann dieser Aufgabe nur gerecht werden, wenn er gelernt hat, sich in seinem eigenen Leben von Gott leiten zu lassen, wenn er als Hirte der Herde mit gutem Beispiel vorangeht, wenn er jeden Tag aus der innigen Beziehung zu Christus Kraft und Orientierung schöpft und wenn er fest davon überzeugt ist, dass es keinen schöneren und fruchtbareren Lebensinhalt gibt, als den Menschen das Evangelium zu verkünden, ihren Glauben zu stärken und sie zu Gott zu führen.“
Ganz herzlich hieß der Papst die deutschsprachigen Pilger und Besucher willkommen.
„Besonders grüße ich heute die Priesterjubilare aus dem Erzbistum Paderborn in Begleitung von Weihbischof Matthias König sowie die Kirchenchöre aus dem Bistum Passau in Begleitung von Bischof Wilhelm Schraml. Euch alle bitte ich um euer Gebet für meinen Dienst als Nachfolger Petri sowie für alle Bischöfe und Priester, dass wir gute Hirten und Werkzeuge der Liebe Christi sind. Der Beistand des Heiligen Geistes begleite und führe euch auf all euren Wegen!“
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26.05.2010 18:41:43
Woche für das Leben - spezielle Akzente in Vorarlberg
(news.stjosef.at) Die Vorbereitungen für die „Woche für das Leben“ laufen auf Hochtouren. Die Plattform für das Leben Vorarlberg wird diese österreichweit ausgerufene Woche mit verschiedenen Aktivitäten unterstützen. Vom 29. Mai bis zum 6. Juni 2010 werden konkrete Impulse gesetzt, die Mut zu Familie und Kindern machen sollen.
Das bunte Programm reicht von Vorträgen, Gebetstreffen, bis hin zu einem Konzert mit der Band „Freequency“ am 2. Juni, bei dem auch Erfahrungsberichte von betroffenen und im Lebensschutz aktiven Personen zum Thema Abtreibung zu hören sind.
Weitere Informationen finden sich unter www.plattform-leben-vorarlberg.at (auch ein Kreuzweg der Ungeborenen ist als Power-Point-Präsentation zum Download verfügbar)!
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25.05.2010 09:38:52
Otto-Neururer-Gedächtnisbild gesegnet
(presse.kirche.at) Ein etwa zwei mal ein Meter großes Gemälde des Wiener Grafikers und Malers Ernst Degasperi über den am 30 Mai 1940 im KZ Buchenwald ermordeten und 1996 selig gesprochenen Tiroler Priester Otto Neururer hat Bischof Klaus Küng im Rahmen eines Gebetsgottesdienstes am 24. Mai in der Wallfahrtskirche von Maria Dreieichen gesegnet.
Vom 9. bis 24. Mai war in der Basilika eine Sonderausstellung über Otto Neururer auf 20 Schautafeln zu sehen.
Ernst Degasperi hat dieses Bild eigens für das Jahr des Priesters geschaffen, um das Wirken Otto Neururers als Vorbild für Priester darzustellen. Neururer habe nie von seinem seelsorglichen Wirken abgelassen, weshalb er auch in das Konzentrationslager Buchenwald und schließlich in den Todesbunker kam, wies Degasperi hin. Auf dem Gemälde ist der Todeskampf Neururers dargestellt: an den Füßen an zwei Fleischhaken aufgehängt, die Hände betend über dem Kopf gehalten. “Während rechts im Bild noch die Macht der Finsternis herrscht, der dunkle Stachel aber Neururer nichts mehr anhaben kann, bricht auf der linken Seite machtvoll das Gelb des Lichtes herein und dringt auf das Antlitz Neururers vor”, schildert Degasperi.
Hubert Stolz vom Verein der Freunde der Wallfahrtskirche Götzens bei Innsbruck, wo die Asche Otto Neururers beigesetzt ist, bestätigt: “Neururer war immer und überall wo er gewirkt hat, Seelsorger mit Leib und Seele”. Als bleibendes Zeichen überreichte er eine Reliquienkapsel mit Asche vom verbrannten Leichnam Neururers.
Otto Neururer sei “ein guter, treuer, solider Seelsorger, schlichter Priester und geradliniger Christ” gewesen, sagte Bischof Küng. Er sei Vorbild, auch wenn man heute in einer anderen Zeit lebe, führte er fort. “Wenn es auch keine Verfolgungen gibt, gerät ein Priester und ein Bischof, wenn er konsequent Stellung bezieht, oft in eine schwierige Situation”, wies Bischof Küng hin. Die Gesellschaft versuche alles zu relativieren. “Wenn ein Priester etwa zur Unauflöslichkeit der Ehe steht, bekommt er Probleme”, sagte er.
Die Folge sei, so Küng, dass es an Umkehr fehle und das Sündenbewusstsein schwinde. Man gehe auf eine Zeit zu, “in der die Kontraste immer schärfer werden”. Gerade in dieser Zeit brauche es gute Hirten, wies er hin. Mit Verweis auf das Bild Degasperis sagte er: “Es ist gut, den Blick auf diesen Priester Neururer zu richten und dabei nicht nur die dunklen, sondern auch die hellen Farben zu sehen”.
Das Bild selbst wird in Maria Dreieichen bleiben und künftig im Raum vor der Beichtkapelle zu sehen sein.
Otto Neururer wurde im kleinen Ort Piller in Tirol geboren und wirkte nach seiner Priesterweihe zuerst in Brixen und später als Pfarrer in Götzens. Weil er einer jungen Frau von der Heirat mit einem geschiedenen, aus der Kirche ausgetretenen, fanatischen Nationalsozialisten abriet, wurde er 1938 verhaftet und ins KZ Dachau, später nach Buchenwald gebracht. Nachdem bekannt geworden war, dass er einem Mithäftling die Taufe gespendet hatte, wurde er gefoltert, bis er nach 34-stündigem Todeskampf starb.
Der Künstler Ernst Degasperi wurde 1927 in Meran geboren und kam 1942 nach Wien. 1952 erhielt er das Diplom der Akademie für Angewandte Kunst in Wien. In den Jahren 1963 bis 2004 entstanden 30 Zyklen mit 545 Bildern und vielen Einzelwerke. Das Bild über Otto Neururer hat der Künstler 2009 geschaffen.
Link: http://stjosef.at/neururer/
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25.05.2010 09:37:08
Lange Nacht der Kirchen: Radio Maria lädt ein!
(radiomaria.at) Radio Maria Österreich lädt ein zur Langen Nacht der Kirchen – im Rahmen der Missionswoche Apostelgeschichte 2010! Am Freitag, den 28. Mai öffnet Radio Maria Österreich seine Türen für alle:
Studio Wien (Pottendorferstr. 21): 13.00 - 22.00 Uhr
Studio Amstetten (Kirchenstr. 17): 15.00 - 22.00 Uhr
Studio Innsbruck (Maximilianstr. 8 ): 19.00 - 21.00 Uhr
Das „bunte Programm für die ganze Familie“ umfasst: Besichtigung der Studioräumlichkeiten; Live-Talk; Begegnung mit den Mitarbeitern; Erfrischung & Imbiss; Bibelstellen ziehen; Möglichkeit zur Anbetung in der Studiokapelle.
Noch bis 6. Juni 2010 ist das 24-Stunden-Programm von Radio Maria Österreich direkt auf UKW-Frequenz 99,7 auch im Großraum Salzburg Stadt zu hören! Seit Jänner 2010 kann Radio Maria im Gebiet der Erzdiözese Wien auch via DVB-T, der Übertragungstechnik des digitalen Fernsehens, empfangen werden. – Homepage: http://www.radiomaria.at
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23.05.2010 18:28:12
Über die Verheißungen der neuesten Biotechnologien
(christiana.ch/news.stjosef.at) Eben im Christiana-Verlag erschienen ist ein Buch von Dr. Edith Breburda mit dem Titel „Verheißungen der neuesten Biotechnologien“. Die gesamte Spannbreite der Anwendungsgebiete neuer Biotechnologien kommt in diesem Buch zur Sprache. Die Autorin setzt sich kritisch mit den Verheißungen der Genmanipulation auseinander. Sie beleuchtet die neuesten Techniken und zeigt deren Konsequenzen für unser Leben sowie die Folgen für Gesellschaft und Umwelt. Die Autorin, Biomedizinexpertin und in Madison, der Metropole der US-Stammzellenforschung, tätig, gibt in diesem Buch einen Überblick, der all jene interessieren wird, die sich mit der ethisch-moralischen Brisanz solcher Fragen beschäftigen. Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng hat ein Vorwort zum Buch verfasst. - Bibliografische Angabe: Edith Breburda, Verheissungen der neuesten Biotechnologien, Stein am Rhein 2010 (Christiana Verlag), ISBN 978-3-7171-1172-6, 39,80 Eur
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23.05.2010 18:10:51
Aufruf zum Gebet für China
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat am Pfingstsonntag alle Gläubigen zum Gebet für die katholische Kirche in China aufgerufen. Anlass war der "Gebetstag für die Kirche in China", den die Kirche jeweils am 24. Mai begeht. Nach seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz äußerte der Papst die Hoffnung, dass die Gläubigen in China untereinander eine Gemeinschaft bildeten und dass sich ihre Einheit mit der Weltkirche immer weiter vertiefe.
Benedikt XVI. hatte in einem spektakulären Offenen Brief an die Kirche in China im Frühsommer 2007 den 24. Mai zum Gebetstag für die Kirche in China bestimmt. In dem Schreiben hatte er die Katholiken der regimenahen Patriotischen Vereinigung und die romtreue Untergrundkirche zur Einheit in Gemeinschaft mit dem Papst und der Weltkirche aufgerufen. Das setze Religionsfreiheit voraus, die etwa dem Papst die Ernennung von Bischöfen ermögliche, schrieb er damals.
Die staatlichen Kirchenbehörden Chinas lehnen diesen Anspruch Roms als Einmischung in innere Angelegenheiten der Volksrepublik ab und nominieren ihrerseits Bischofskandidaten. Die große Mehrheit der chinesischen Bischöfe habe heute jedoch die Zustimmung des Vatikan erhalten, heißt es in Rom.
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23.05.2010 18:06:35
Erotisierung der Gesellschaft auch in der Kirche spürbar
(presse.kirche.at) Die Erotisierung der Gesellschaft ist auch in die Kirche hereingeschwappt, meinte Bischof Klaus Küng in einem Interview mit der deutschen "Tagespost". Der "Familienbischof" wies dabei auf die Gefahr homosexueller Netzwerke in Priesterseminaren und Teilen des katholischen Klerus hin. Sie könnten ein Kloster oder eine Diözese sogar existenziell bedrohen, sagte Küng. Dann bilde sich eine Atmosphäre, "die ganz bestimmte Personen anzieht, andere dagegen abstößt zum großen Schaden der Seelsorge".
Bischof Küng betonte, wenn solche Netzwerke überhandnähmen, gebe es seines Erachtens nur eine "radikale Lösung: Unter Umständen Schließung solcher Seminare und Klöster mit einem Neubeginn". Küng plädierte für eine besonders genaue und eingehende Prüfung von Kandidaten für das Priesteramt.
Die Ansicht, zwischen Homosexualität und Pädophilie gebe es einen direkten Zusammenhang, wies er zurück. Ebenso wandte sich Küng gegen die Auffassung, der Zölibat an sich sei Ursache für Missbrauchsfälle im kirchlichen Kontext. Er sprach sich gegen eine Abkehr von der Zölibatsverpflichtung für Priester aus. Es gebe "kein stärkeres Zeichen für Gott und für die Liebe zur Kirche als den freiwilligen, bewussten Verzicht auf Ehe und Familie". Für die Verwässerung dieses Zeichens machte Küng die verbreitete "Erotisierung" auch innerhalb der Kirche mitverantwortlich.
Zur Forderung nach einem "barmherzigeren" Umgang der Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen sagte Küng in dem "Tagespost"-Interview, der Empfang der Eucharistie setze "immer - nicht nur im Zusammenhang mit der Ehe - die Bemühung voraus, im Einklang mit den Weisungen des Herrn zu leben". Dies sei nicht gegeben, wenn jemand mit einer anderen Person als der kirchlich angetrauten in einer sexuellen Beziehung zusammenlebe.
Kommunionempfang in einer solchen Situation setze Umkehr oder zumindest den Wunsch danach voraus. "Wenn die Kirche die Einhaltung dieser Kriterien fordert, ist das nicht ein Mangel an Barmherzigkeit, sondern die Folge einer inneren Logik", erklärte der St. Pöltner Bischof. Er könne sich nicht vorstellen, dass sich da in der Zukunft etwas ändern kann.
Auch wiederverheiratete Geschiedene seien nicht für immer vom Empfang der Kommunion ausgeschlossen, sofern sie ihre sexuelle Gemeinschaft nicht fortführen und "wie Bruder und Schwester leben". Wiederverheiratete sollten nach den Worten Küngs ernsthaft versuchen, christlich zu leben, indem sie ihr Gebet pflegen und regelmäßig am Sonntagsgottesdienst teilnehmen, auch wenn sie nicht kommunizieren können.
Klaus Küng war noch in seiner Zeit als Feldkircher Bischof als "Trouble-Shooter" in die Diözese St. Pölten gekommen. Im Juli 2004 wurde er zum Apostolischen Visitator bestellt, um die Situation in der Diözese und im Priesterseminar zu klären, nachdem Vorwürfe der Kinderpornografie und praktizierter Homosexualität bekanntgeworden waren. Am 7. Oktober 2004 wurde Küng zum Bischof von St. Pölten und damit als Nachfolger von Kurt Krenn ernannt.
Link: Das Interview im Wortlaut.
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22.05.2010 06:09:30
Neuausgabe des Begräbnisrituale wird aufgrund von massiver Kritik überarbeitet
(news.stjosef.at) Im Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg (Mai 2010) wird ein Schreiben des Vorsitzenden der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Joachim Meisner, an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen und konferenzfreien Bischöfe des deutschen Sprachgebiets, dokumentiert. Darin geht es um die Rezeption der Neuausgabe des Ritual-Faszikels „Die kirchliche Begräbnisfeier“, die offenbar auf massive Kritik gestoßen ist. Angesichts der Probleme heißt es sogar: „Die Deutsche Bischofskonferenz ist im Rahmen ihrer Frühjahrsvollversammlung am 23. Februar 2010 zu der Feststellung gelangt, dass das neue Rituale in der vorliegenden Fassung als gescheitert gelten muss. Um der Ordnung der Liturgie willen hält sie Maßnahmen für erforderlich, die der Verunsicherung in den Pfarreien begegnen und die erforderliche Überarbeitung des Rituale zielstrebig auf den Weg bringen.“ In diesem Sinn wird die Absicht der Deutschen Bischofskonferenz kundgemacht, „umgehend den Zeitraum, in dem die Ausgabe 1972/73 des Rituale ‚Die kirchliche Begräbnisfeier in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes‘ rechtmäßig benutzt werden kann, für ihren Verantwortungsbereich um zwei Jahre (bis zum 1. Adventssonntag 2011, 27.11.2011) zu verlängern.“ Außerdem wird „sofort mit einer Bestandsaufnahme der Kritik und der Erstellung einer revidierten Fassung“ begonnen. Kardinal Meisner bringt in seinem Schreiben die Hoffnung zum Ausdruck, dass es gelingt, „eine verbesserte zweite Auflage des Begräbnisrituale auf den Weg zu bringen, die den Bischofskonferenzen und konferenzfreien Erzbischöfen zur Approbation und anschließend dem Apostolischen Stuhl zur Rekognoszierung vorgelegt werden kann.“ Die Erzdiözese Salzburg hat für ihren Bereich die rechtmäßige Verwendung der Ausgabe 1972/73 des Rituale bis zum 27.11.2011 verlängert.
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22.05.2010 05:58:32
Pfingsten - das Fest des Heiligen Geistes
(stjosef.at/predigten; JSp) Obwohl in unserem Land noch viele Menschen getauft sind und zur katholischen Kirche gehören, gibt es bei vielen eine große religiöse Unwissenheit. Mitunter wird im Radio oder auch im Fernsehen eine Quiz- bzw. Rätselfrage gestellt, die sich auf die kirchlichen Feiertage bezieht. So auch unlängst wieder in Ö3, wo es um Pfingsten ging. Jemand meinte, das Fest habe mit der Verklärung Christi zu tun. Die richtige Antwortet lautet jedenfalls: Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes.
Aber mit dieser Antwort wissen selbst gläubige Katholiken nicht immer etwas zu verbinden. Vielleicht ergeht es uns wie den Johannesjüngern in Ephesus, die auf die Frage, ob sie schon den Heiligen Geist empfangen hätten, antworteten: „Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt.“ (Apg 19,2)
Nun, immerhin beten wir immer wieder ausdrücklich zum Heiligen Geist, auch wenn wir nicht immer an die Worte denken, die wir z.B. beim Kreuzzeichen aussprechen: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Gott allein gebührt Anbetung, Lob und Ehre. Wir verehren und beten an den einen Gott in drei göttlichen Personen: eben den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jesus Christus hat nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt seinen Jüngern den Heiligen Geist gesandt, und zwar am 50. Tag („Pfingsten“) nach Ostern unter Sturmesbrausen und in „Zungen wie von Feuer, die sich verteilten“. Der Heilige Geist geht aus von Gott dem Vater und dem Sohn zugleich; er ist die personale Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn. Gott selbst ist keineswegs einsam; der eine und einzige Gott lebt in den drei göttlichen Personen in ewiger Gemeinschaft und Liebe. - Lesen Sie die Predigt zum Pfingstsonntag in vollem Wortlaut!
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20.05.2010 16:11:03
Aufruf zum Gebet für die Kirche Chinas
(zenit.org) ).- Kardinal Joseph Zen Ze-kiun hat Hongkongs Katholiken dazu aufgefordert, mit Gebet die Bischöfe in der Volksrepublik China darin zu unterstützen, den Anweisungen des Papstes aus dessen Brief von 2007 zu folgen. Der emeritierte Bischof in der Sonderverwaltungszone sprach der Nachrichtenagentur UCA News zufolge am Dienstag vor 70 Katholiken, die sich aus Anlass des jährlichen Weltgebetstags für China versammelt hatten. Die Veranstaltung wurde von der diözesanen Justitia et Pax Kommission organisiert.
Zen, Salesianer im Kardinalspurpur, sieht in der Bevormundung durch staatliche Stellen, die Bischöfe und kirchliche Gemeinschaften gängeln, das größte Problem der Kirche in China. Dieses bestehe auch noch drei Jahre nach der Veröffentlichung des Papst-Briefes fort.
Er bat die Anwesenden um Gebet für die Bischöfe. "Bisher waren alle neuen Bischofsweihen mit dem Einverständnis des Papstes erfolgt, aber Bischöfe, die der Papst nie bestätigt hatte, konzelebrieren weiterhin mit den Anerkannten", sagte der Kardinal.
Obwohl der Heilige Stuhl dies nie angeprangert hat, wüssten die Katholiken, welche Bischöfe gut sind. Während der Veranstaltung hörten die Teilnehmer auch Aufzeichnungen von Mitteilungen chinesischer Katholiken. Diese sprachen von Schwierigkeiten ihrer Bischöfe, über die Einsamkeit, die Pfarrer durchmachen, und die Unzulänglichkeit der spirituellen Bildung in Festlandchina.
Kardinal Zen sagte gegenüber UCA News, er werde rund 100 Salesianer-Bischöfe und Kardinäle zu einem Treffen in Turin rund um den Weltgebetstag für China fünf Tage lang von diesen Freitag an einladen, um für die Kirche in China zu beten.
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19.05.2010 03:22:21
Familienpolitik: Neue Weichenstellungen nötig
(news.stjosef.at) Wir dokumentierten im folgenden eine Stellungnahme von Prof. Günter Danhel, Leiter des Instituts für Ehe und Familie in Wien, zu aktuellen Herausforderungen der Familienpolitik:
Die Familie ist die kleinste gesellschaftliche Einheit. Wenn neben die ‚idealtypische Konstellation’ der „Kernfamilie“ in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch andere Familienformen (wie zum Beispiel Alleinerziehende, Fortsetzungsfamilien und andere) getreten sind, ändert dies nichts an der Tatsache, dass stabile Beziehungen nach wie vor auch für junge Menschen einen hohen Wert darstellen. Gerade in Zeiten abnehmender Verbindlichkeiten in vielen Lebensbereichen gewinnt die Stabilität familialer Beziehungen eine neue Bedeutung für die betreffenden Personen wie für die gesamte Gesellschaft.
Von der Kinderzahl hängt unter anderem die Erhaltung der sozialstaatlichen Sicherungen ab, insbesondere des Sozialversicherungssystems. Darüber hinaus geht es um die für alle – Familien –und Kinderlose relevante - existenzielle Frage einer „Fortsetzung der Gesellschaft“. Der Grundsatz, für die „nachwachsende“ Generation im gleichen Maße vorzusorgen wie für die nicht mehr im Erwerbsleben stehende, wurde und wird auch in Österreich vernachlässigt. Nicht zuletzt hat die Verschuldung öffentlicher Haushalte zu einer nicht verantwortbaren Belastung für kommende Generationen beigetragen.
Der sich immer stärker beschleunigende Wandel in allen Lebensbereichen führt dazu, dass sich nicht nur die Rahmenbedingungen familialen Lebens, sondern teilweise auch die Beziehungen unter den Familienmitgliedern verändern. Die Auswirkungen der modernen Erwerbsarbeitswelt (z. B. die ständig steigenden Erfordernisse von Flexibilität, Verfügbarkeit, Rationalisierung usw.) betreffen neben vielen anderen Lebensbereichen wie Kultur, Medien usw. auch weite Bereiche des familialen Zusammenlebens (z. B. bei der Verteilung und Erfüllung von Aufgaben in der Familie oder in der Organisation des familialen Alltags). Trotzdem – oder gerade deswegen – kommt der Familie – gesellschaftspolitisch gesehen – entscheidende Bedeutung zu. Stabilität und Lebensform der Familien beeinflussen weithin das soziale und kulturelle Leben.
Vor allem die Sozialisation und Inkulturation des Kindes und Jugendlichen wird von der Familie entscheidend bestimmt und geprägt. In der und durch die Familie wird der Mensch zur Person.
Neben die Bedeutung der Familie für die Kinder werden die Leistungen von Familien hinsichtlich Pflege und Betreuung individuell und gesellschaftlich gesehen immer wichtiger, ja geradezu unverzichtbar, werden (man denke nur an die schiere Unmöglichkeit, alle alten und pflegebedürftigen Menschen in Institutionen zu betreuen!)
Zur Durchführung ihrer geistigen und kulturellen Aufgaben bedarf die Familie der Unterstützung durch die Gesellschaft. In diesem Sinn soll eine vom Familienlastenausgleich zum „Familienleistungsausgleich“ weiter entwickelte Politik dazu beitragen, den Familien die ökonomisch-materielle Basis für die Bewältigung ihrer Aufgaben sicherzustellen. Dadurch erfolgt ein auch gebotener Ausgleich zwischen den Familien und jenen Bevölkerungsteilen, die keine Belastung durch die Erhaltung der Kinder zu tragen haben. Stets ist dabei das Prinzip der Leistungsgerechtigkeit von entscheidender Bedeutung: Es geht nicht um „Förderung“ oder gar „Privilegierung“ bestimmter Lebensformen, sondern um eine bessere Wahrnehmung, Anerkennung und Abgeltung von Leistungen, die in und durch Familien im Interesse der gesamten Gesellschaft – also auch der Kinderlosen! – erbracht werden.
Im Sinne des Subsidiaritätsprinzips ist es entscheidend, den Familien eine eigenständige Besorgung ihrer Aufgaben sicherzustellen. Daher sind die Elternrechte im Bereich der Erziehung gegen über dem Staat abzusichern. Familienpolitik reicht über den solidarischen materiellen Ausgleich hinaus und umfasst auch die Vorsorge für die Sicherung der Funktionsfähigkeit der Familien. Ganz allgemein geht es darum, eine vielfach festzustellende strukturelle Kinder- und Familienfeindlichkeit zu überwinden. Ideelle Aspekte wie das Eintreten für die Ehe als Grundlage der Familie, die Sorge um gelingende Beziehungen, der umfassende Schutz des menschlichen Lebens ergänzen eine nachhaltige Familienpolitik, die im Sinne einer „Querschnittmaterie“ auch in Wechselbeziehung zu viele anderen Politikfeldern steht.. Auch sollen Familien zukünftig stärker als bisher „Protagonisten“ und Gestallter ihres Schicksals werden – das bedeutet für die Konzeption und Umsetzung zukünftiger familienpolitischer Maßnahmen, die Betroffenen schon möglichst frühzeitig einzubeziehen und ihnen ein hohes Maß an Mitverantwortung und Mitgestaltung einzuräumen. Familienbezogene Angebote und Dienstleistungen, welche primär die Kompetenz und Leistungsfähigkeit von Familien stärken und die die Betroffenen einbeziehen und aktivieren, haben den Vorrang vor solchen, welche darauf abzielen, Familien bloß zu „Objekten“ familienpolitischen Handelns zu machen. So werden Familien zu „Motoren“ einer umfassenden Sozialreform und Familienpolitik wird auch als „Gesellschaftsordnungspolitik“ wirksam.
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19.05.2010 03:19:05
Parteitag des Zeitgeistes
(kathnews.de) Wallfahrtsdirektor Prälat Dr. Wilhelm Imkamp hat im Rahmen einer Wallfahrt der Marianischen Frauencongregation scharfe Kritik am Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) geübt. In seiner Predigt vor den über 100 Pilger zählenden Gottesdienstbesuchern bezeichnete er den ÖKT als einen „Parteitag des Zeitgeistes“ und eine „Veranstaltung des Triumphes der Unmoral“. In diesem Zusammenhang ging er auch auf die Äußerungen der ehemaligen Landesbischöfin der „Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover“, Margot Käßmann, ein. Diese habe mit ihrer Aussage, die Anti-Baby-Pille sei ein Geschenk Gottes, neuerlich eine rote Ampel überfahren – „diesmal aber nüchtern“, was noch schlimmer sei, so Imkamp.
Kritik übte der wortgewandte Prälat auch an den Aussagen des Theologen Hans Küng, der öffentlich den Papst angreife. Auch die Meinung verschiedener wankelmütiger Bischöfe, wonach der Zölibat als Ursache der ans Tageslicht gelangten Verfehlungen abgeschafft werden sollte, bedachte Imkamp mit Kritik. Den Pilgern, die allesamt aus Regensburg kamen, versicherte er, dass sie ihren Bischof als Glücksfall betrachten könnten. Das Schiff Kirche befinde sich momentan in schwerem Seegang und einige Matrosen versuchten, zu meutern. Die Gläubigen sollten sich nicht entmutigen lassen, so Imkamp, sondern vielmehr kleine Zeichen der Gnade verschenken und auf die Muttergottes vertrauen.
Bei der Marianischen Frauencongregation handelt es sich um einen Zusammenschluss von Frauen, die gestützt auf diese Gemeinschaft ihr Leben „bewusst nach dem christlichen Glauben in der katholischen Kirche gestalten“ wollen. Sie stellen sich bei diesem Bemühen unter den besonderen Schutz der Gottesmutter Maria. Die erste Marianische Congregation wurde 1562 in Rom gegründet. Präfektin der Marianischen Frauencongregation in Regensburg ist Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
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16.05.2010 16:26:24
Kommunionempfang für evangelische Christen?
(kathnews.de; Dr. Gero Weishaupt, gekürzt) Auf dem Ökumenischen Kirchentag in München haben der katholische Theologe Otto Hermann Pesch und der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke für einen Empfang der heiligen Kommunion auch durch Angehörige nichtkatholischer Konfessionen geworben. Doch weder das Zweite Vatikanische Konzil und einschlägige nachkonziliare Dokumente noch das Gesetzbuch der katholischen Kirche, der Codex Iuris Canonici von 1983, sehen eine uneingeschränkte Zulassung nichtkatholischer Christen reformatorischer Gemeinschaften zur heiligen Kommunion vor. Die Spendung an nichtkatholische Christen der reformatorischen Gemeinschaften knüpft der Gesetzgeber an genau umschriebene fünf Bedingungen:
1. Todesgefahr oder andere Notlage: Zu einer Notlage hören z.B. Verfolgung oder Gefängnis. Es geht um Notlagen, die im Einzelfall, nicht also generell, eine Zulassung rechtfertigen. Eine Feier aus ökumenischem Anlass ist kein Notfall. Darum stellt z.B. eine ökumenische Trauung keinen Fall eines pastoralen Notfalles dar. Die Feststellung eines Notfalles kommt nicht dem Spender der heiligen Kommunion zu, sondern der Bischofkonferenz bzw. dem Diözesanbischof.
2. Unmöglichkeit, einen Spender der eigenen reformatorischen Gemeinschaft aufzusuchen
3. Bitte um den Empfang aus eigenem Antrieb
4. Bekundung des katholischen Glaubens bezüglich der heiligen Eucharistie seitens des nichtkatholischen Christen.
Lesen Sie den informativen Beitrag von Prof. Dr. Gero Weishaupt in voller Länge auf kathnews.de!
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16.05.2010 16:22:27
Solidarität mit Papst Benedikt
(radiovatikan.de) Mehr als 200.000 Menschen haben an diesem Sonntag auf dem Petersplatz am österlichen Mittagsgebet des Papstes teilgenommen. Die italienische Bischofskonferenz und mehr als sechzig katholische Verbände hatten zum Kommen aufgerufen, um angesichts der kirchlichen Missbrauchsskandale Solidarität mit Benedikt XVI. zu zeigen. Auch namhafte Politiker ließen sich in der festlich gestimmten Menge sehen. „Heiliger Vater, du bist nicht allein“ oder „Zusammen mit dem Papst“ – Slogans dieser Art waren auf Transparenten zu lesen; über der „Piazza San Pietro“ stiegen Luftballons in Vatikanfarben zum grauen Himmel auf.
„Ich danke euch für diese schöne und sponane Demonstration des Glaubens und der Solidarität“, sagte der Papst vom Fenster seines Arbeitszimmers aus. „Ihr zeigt damit eure Nähe zum Papst und zu euren Priestern, damit wir mit erneuerter Spiritualität und Moral immer besser der Kirche dienen können, dem Volk Gottes und allen, die sich voll Vertrauen an uns wenden.“
Benedikt griff mit einem ungewöhnlichen Nachdruck in der Stimme die Worte auf, die er vor kurzem bei seinem Besuch in Portugal für die Missbrauchsskandale gefunden hatte: Dabei hatte er vor Journalisten gesagt, es gehe hier zu einem großen Teil um einen Angriff auf die Kirche, aber aus ihrem Inneren heraus.
„Der wahre Feind, den es zu fürchten und zu bekämpfen gilt, ist die Sünde und das Böse, das manchmal leider auch Mitglieder der Kirche ansteckt. Wir leben in der Welt, sind aber nicht von der Welt; wir Christen haben keine Angst vor der Welt, müssen uns aber hüten vor ihren Versuchungen. Wir sollten die Sünde fürchten und uns darum so gut wie möglich in Gott verankern, um stark im Guten, in der Liebe und im Dienst zu sein... Mögen uns die Versuchungen, die der Herr zulässt, dazu drängen, unseren eigentlichen Weg mit stärkerer Radikalität und Kohärenz fortzusetzen, und beten wir für die Bekehrung der Herzen. Danke!“
Den deutschsprachigen Pilgern und Besuchern sagte der Papst: „Das gemeinsame Gebet mit so vielen Gläubigen hier auf dem Petersplatz ist ein sichtbarer Ausdruck unserer Einheit in der Kirche, die Jesus Christus gestiftet hat. Wie Maria und die Apostel im Abendmahlssaal bitten wir in diesen Tagen vor Pfingsten um den Heiligen Geist, den Beistand, den der Herr seinen Jüngern verheißen hat. Er schenke uns neu die Fülle seiner Gaben, damit wir das Geheimnis der Liebe des Vaters und des Sohnes immer tiefer erkennen und fähig werden, am Werk der Erlösung mitzuarbeiten. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Sonntag.”
Vor dem Mittagsgebet des Papstes hatte der italienische Kardinal Angelo Bagnasco auf dem Petersplatz einen Gottesdienst gehalten. Dabei wurde nicht nur für den Papst, sondern vor allem für die Opfer von Missbrauch durch Kirchenleute gebetet. Bagnasco leitet die italienische Bischofskonferenz. In seiner Predigt rief er zu Busse und Erneuerung in der Kirche auf.
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15.05.2010 06:28:58
Standorte - Theologische Skizzen und Gestalten
(bebeverlag.at) Im be&be-Verlag des Stiftes Heiligenkreuz ist ein Büchlein von Pfr. Dr. Stefan Hartmann mit dem Titel "Standorte. Theologische Skizzen und Gestalten" erschienen. Der Verlag stellt das Buch so vor: "In einer Zeit, in der in der katholischen Theologie vieles in Fluss geraten ist, ist es für gläubige Christen oft schwierig, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Mit seinen scharfen Beobachtungen und punktgenauen Analysen liefert Stefan Hartmann eine fundamentale Hilfestellung, um aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche richtig deuten zu können. Da der Autor als Priester und Theologe selbst seinen unverrückbaren Standort in einer menschenfreundlichen und zeitnahen Kirchlichkeit hat, laden seine Theologischen Skizzen und Gestalten ein, die Fundamente des Glaubens neu zu schätzen. Hartmann gelingt in Standorte ein souveräner Überblick über einige der bewegendsten Themen und prägendsten Persönlichkeiten der Theologie der letzten Jahre." Zu diesen Themen zählen z.B. der neue Atheismus, die Gottesmutter Maria, der heilige Josef, das Priesterjahr und der hl. Pfarrer von Ars. - Bibliografische Angabe: Stefan Hartmann, Standorte. Theologische Skizzen und Gestalten, 189 Seiten, 12,1 x 19,8cm, Be&Be-Verlag:Heiligenkreuz 2010, ISBN 978-3-902694-15-7, Preis: EUR 12,90, Link: http://www.bebeverlag.at
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15.05.2010 06:05:48
Beten um den Geist der Einheit in Wahrheit und Liebe
(stjosef.at/predigten; JSp) In den neun Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten haben die Apostel und die übrigen Jünger, zusammen mit den gläubigen Frauen, um das Kommen des Heiligen Geistes gebetet („Pfingstnovene“). Jesus hatte ihnen den Beistand, den Tröster, verheißen; und wenn er fortginge zum Vater, würde er ihn senden, so hatte er seinen Jüngern versprochen.
In ähnlicher Weise wollen auch wir in diesen Tagen Gott besonders um das Geschenk seines Heiligen Geistes bitten. In der Taufe und in der Firmung haben wir diesen Heiligen Geist bereits empfangen; doch seine Gaben werden uns immer aufs neue zuteil, wenn wir dafür offen sind und vertrauensvoll darum bitten. Der Heilige Geist macht gleichsam schon den Himmel ein Stück weit auf Erden gegenwärtig; er ist wie ein Unterpfand der kommenden Vollendung. So gehen wir in Hoffnung unseren Weg auf Erden, dem ewigen Ziel entgegen!
Im Evangelium hören wir einen Ausschnitt aus dem Hohepriesterlichen Gebet, das Jesus Christus an den himmlischen Vater richtet. Er tritt als Fürbitter für die Menschen ein und betet, dass alle, die an ihn glauben, eins sind, so wie er mit dem Vater eins ist in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes. Die Einheit der Glaubenden hier auf Erden in der Liebe ist ein Zeichen und ein Abbild für die Einheit Gottes selbst, der ein Geheimnis ewiger Liebe ist: ein Gott in drei göttlichen Personen. - Lesen Sie die Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit C in vollem Wortlaut!
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14.05.2010 09:43:43
Bischof rehabilitiert: Kein Ermittlungsverfahren gegen Mixa
(augsburger-allgemeine.de)
Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt leitet kein Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs gegen den früheren Augsburger Bischof Walter Mixa ein. Das bestätigte der Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walter der Augsburger Allgemeinen. Er sagte: "Nach Vernehmung der Zeugen ist ein Tatnachweis nicht zu führen." Nach dem Ergebnis der Vorermittlungen hat sich damit der Verdacht nicht erhärtet, Mixa habe in seiner Zeit als Bischof von Eichstätt einen minderjährigen Jungen sexuell missbraucht. Die Staatsanwaltschaft hatte die Vorermittlungen aufgrund eines Hinweises gestartet. Der Hinweis stammte von Mitarbeitern der Diözese Eichstätt. Daraufhin hatte die Diözese Augsburg die Generalstaatsanwaltschaft München informiert.
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14.05.2010 09:41:43
Bischof Küng fordert steuerliche Entlastung für die Familien
(presse.kirche.at) „Auch im Spitzensteuerland Österreich muss es Familien möglich sein, ihren Wunsch nach mehr Kindern zu realisieren“, erklärte Familien-Bischof Klaus Küng anlässlich der jüngst veröffentlicht OECD-Studie über die „Durchschnittliche Steuerlast auf Arbeitseinkommen“.
Der Katholische Familienverband fordert eine rasche Wertanpassung der Familienleistungen.
„Mir scheint es ein Signal in die falsche Richtung zu sein, wenn die einzigen, deren Steuerlast in den letzten 10 Jahren zurückgegangen ist, Paare ohne Kinder sind“, stellt der Bischof fest und wünscht sich von Politikern „Mut machende Signale für Menschen, die das Projekt Familie und Kinder auf sich nehmen“, denn letzten Endes werden alle davon profitieren, ist der Bischof, der in der österreichischen Bischofskonferenz für die Anliegen der Familien zuständig ist, überzeugt.
Konkret fordert Bischof Küng „für jedes Familienmitglied ein steuerfreies Existenzminimum.“ Gleichzeitig lobte der St. Pöltener Diözesanbischof die Tatsache, dass laut der Studie in Österreich die Transferleistungen für Eltern und Kinder höher seien als in den meisten übrigen Industriestaaten.
Dieses „Prinzip der Subjektförderung durch monetäre Hilfen“ sollte unbedingt beibehalten werden, erklärte Küng. Damit werde Eltern eine echte Wahlfreiheit ermöglicht“.
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14.05.2010 09:40:47
Papst Benedikt erneuerte Marienweihe
(kath.net) Papst Benedikt hat am Mittwoch bei der Messe in der Dreifaltigkeitskirche in Fatima einen Weiheakt der Priester an das Unbefleckte Herz Mariens vollzogen. Das Gebet von Benedikt XVI. dazu lautete:
Maria, Unbefleckte Mutter,
an diesem Ort der Gnade,
an dem die Liebe deines Sohnes Jesus,
des Ewigen Hohenpriesters,
uns Söhne im Sohn und seine Priester
zusammengerufen hat,
weihen wir uns deinem mütterlichen Herzen,
um treu den Willen des Vaters zu erfüllen.
Wir sind uns bewußt, daß wir ohne Jesus
nichts Gutes vollbringen können (vgl. Joh 15,5)
und daß wir nur durch ihn, mit ihm und in ihm
für die Welt
Werkzeug des Heils sein können.
Braut des Heiligen Geistes,
erwirke uns die unschätzbare Gabe
der Umgestaltung in Christus.
In derselben Kraft des Geistes,
der dich überschattet
und zur Mutter des Erlösers gemacht hat,
hilf uns, daß Christus, dein Sohn,
auch in uns geboren werde.
Die Kirche möge so
von heiligen Priestern erneuert werden,
die von der Gnade dessen verwandelt wurden,
der alles neu macht.
Mutter der Barmherzigkeit,
dein Sohn hat uns berufen,
so zu werden wie er selbst:
Licht der Welt und Salz der Erde.
(vgl. Mk 5,13.14).
Hilf uns
mit deiner mächtigen Fürsprache,
daß wir dieser erhabenen Berufung nie untreu werden,
daß wir unserem Egoismus nicht nachgeben,
noch den Schmeicheleien der Welt
und den Verlockungen des Bösen.
Bewahre uns mit deiner Reinheit,
beschütze uns mit deiner Demut
und umfange uns mit deiner mütterlichen Liebe,
die sich in vielen Seelen widerspiegelt,
die dir geweiht sind
und uns zu echten Müttern im Geiste geworden sind.
Mutter der Kirche,
wir Priester wollen Hirten sein,
die nicht sich selbst weiden,
sondern sich Gott hingeben für die Brüder und Schwestern
und darin ihre Erfüllung und ihr Glück finden.
Nicht nur mit Worten, sondern mit unserem Leben
wollen wir demütig
Tag für Tag unser „Hier bin ich“
sagen.
Von dir geführt,
wollen wir Apostel
der Göttlichen Barmherzigkeit sein
und voll Freude jeden Tag
das heilige Opfer des Altares feiern
und allen, die darum bitten,
das Sakrament der Versöhnung spenden.
Fürsprecherin und Mittlerin der Gnaden,
du bist ganz hineingenommen
in die einzige universale Mittlerschaft Christi,
erflehe uns von Gott
ein völlig neues Herz,
das Gott mit all seiner Kraft liebt
und der Menschheit dient wie du.
Sprich zum Herrn noch einmal
dein wirkungsvolles Wort:
„Sie haben keinen Wein mehr“ (Joh 2,3),
damit der Vater und der Sohn
über uns den Heiligen Geist
wie in einer neuen Sendung ausgießen.
Voller Staunen und Dank
für deine ständige Gegenwart in unserer Mitte,
will auch ich
im Namen aller Priester ausrufen:
„Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn
zu mir kommt?“ (Lk 1,43).
Maria, seit jeher unsere Mutter,
werde nicht müde, uns zu „besuchen“,
uns zu trösten, uns zu stützen.
Komm uns zu Hilfe
und errette uns aus allen Gefahren,
die uns drohen.
Mit diesem Akt des Anvertrauens und der Weihe
wollen wir dich auf tiefere und vollständigere Weise,
für immer und ganz
in unser Leben als Menschen und Priester hineinnehmen.
Deine Gegenwart lasse die Wüste
unserer Einsamkeit neu erblühen
und die Sonne über unserer Dunkelheit leuchten
und bringe nach dem Sturm die Ruhe zurück,
damit jeder Mensch
das Heil des Herrn sehe,
das den Namen und das Gesicht Jesu trägt,
der sich in unseren Herzen widerspiegelt,
da sie stets eins mit dem deinen sind.
Amen.
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13.05.2010 10:09:10
Eichstätter Bischof Hanke kritisiert Vorgangsweise gegenüber Bischof Mixa
(bistum-eichstaett.de) Das Bistum Eichstätt veröffentlicht auf seiner Website eine Erklärung von Bischof Gregor Maria Hanke zu Vorgängen, die zu den Anschuldigungen gegenüber Bischof Walter Mixa geführt haben. Bischof Hanke erklärt wörtlich:
Eine gründliche Überprüfung der Vorgänge, die unter Bezug auf Informationen aus Mitarbeiterkreisen der Diözese Eichstätt zu den Anschuldigungen gegenüber dem früheren Bischof von Eichstätt Walter Mixa geführt haben, hat Bischof Gregor Maria Hanke angeordnet.
„Aufmerksamkeit und Offenheit gegenüber Menschen, denen Unrecht angetan wurde“ habe er bereits in einem Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözese vom 12. März 2010 gefordert, so der Bischof von Eichstätt. Dabei waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf hingewiesen worden, im Verdachtsfall unverzüglich mit dem offiziellen Ansprechpartner der Diözese Eichstätt oder mit dem Generalvikar des Bistums Kontakt aufzunehmen. Klärungsbedarf besteht – so Bischof Hanke – in der Frage, warum zwei hauptamtliche Mitarbeiter der Diözese Eichstätt diese Vorgaben missachtet und sich stattdessen an das Bistum Augsburg gewendet haben.
Zugleich äußert Bischof Hanke sein Befremden, dass die Diözese Augsburg die von den beiden Eichstätter Mitarbeitern vorgetragenen Hinweise im Alleingang ohne Kontaktnahme zum vermeintlichen Opfer weiter verfolgt habe und den Bischof von Eichstätt erst kurz vor dem Gang zur Generalstaatsanwaltschaft in München informiert hat.
Bei dem von Bischof Hanke in dem Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geforderten Bemühen um ehrliche Aufklärung sei hohes Verantwortungsbewusstsein vorausgesetzt. Die Vorgehensweise der beiden Mitarbeiter sei gerade unter diesem Anspruch nicht nachvollziehbar. Um ehrliche Aufklärung zu ermöglichen, den Betroffenen fachkundig zu helfen und neues Unrecht zu vermeiden, sei es unbedingt erforderlich, die Leitlinien der Bischöfe und die diözesanen Vorgaben strikt einzuhalten.
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13.05.2010 09:59:11
Papstmesse in Fatima
(kathpress.at) Nach den Worten von Papst Benedikt XVI. ist die "prophetische Mission" von Fatima für eine brüderliche Liebe und gegen alle Egoismen nach wie vor aktuell. In seiner Predigt während einer Messe auf dem Gelände des Marienheiligtums in Fatima hob er hervor, dass der Mensch zwar imstande gewesen sei, einen Kreislauf von Tod und Terror zu entfesseln. Er sei jedoch nicht in der Lage, dieses Leid zu beenden. Maria habe den Hirten in Fatima hingegen geholfen, ihr Herz für die allumfassende Liebe insbesondere zu Armen und Sündern zu öffnen.
Nur durch eine solche geschwisterliche Liebe lasse sich eine Zivilisation der Liebe und des Friedens aufbauen, hob der Papst vor rund 300.000 Gläubigen hervor. Angesichts einer Menschheit, die bereit gewesen sei, ihre heiligsten Bindungen "auf dem Altar engherziger Egoismen" von Nationen, Rassen, Ideologien, Gruppen oder Einzelpersonen zu opfern, habe Maria den drei Hirtenkindern Trost und Hoffnung gespendet. Damals habe sich die Gottesmutter nur drei Menschen mitgeteilt. Das Leben dieser Hirtenkinder und die Botschaft der brüderlichen Liebe sei mittlerweile jedoch durch unzählige Gruppen über die ganze Welt als Vorbild verbreitet.
Zugleich rief Papst Benedikt XVI. die Gläubigen zu einer "inneren Wachsamkeit" auf, die nicht allein auf äußere Zeichen der Gegenwart Gottes warte. Gläubige, die enttäuscht seien, weil sie selbst nicht Zeuge von Marienerscheinungen wurden, könnten möglicherweise mit einem neidvollen Blick auf die Erscheinungen der Hirtenkinder in Fatima schauen, sagte der Papst. Gott habe jedoch die Macht, sich den Menschen auch über die inneren Sinne mitzuteilen. Er befähige die Seele auch das sinnlich nicht Wahrnehmbare zu sehen, so der Papst. Voraussetzung hierfür sei eine "innere Wachsamkeit des Herzens". Diese werde oft durch die Bedrückungen des Alltags sowie eine von Sorgen und Eindrücken belastete Seele behindert.
Der Papst wies zudem darauf hin, die Botschaft, die die Hirtenkinder von Fatima empfangen hätten, sei die gleiche, die allen Menschen durch Jesus Christus zuteilgeworden sei: Gottes Sohn ist Mensch geworden. Diese christliche Hoffnung habe ein reales Fundament, das auf einem historischen Ereignis gründe. Gleichzeitig überwinde es jedoch die Grenzen des rein Geschichtlichen.
Den Gottesdienst im portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima feierte Benedikt XVI. zum Jahrestag der Marienerscheinungen von 1917. Der Gottesdienst erinnerte zugleich an den 10. Jahrestag der Seligsprechung der beiden Seherkinder Giacinta und Francesco, denen die Gottesmutter Botschaften zu Buße und Umkehr überlassen hatte. Die Zeremonie war Höhepunkt der 15. Auslandsreise Benedikts XVI.
Begleitet von Mariengesängen wurde zu Beginn der Feier die Statue der Gottesmuter aus der Erscheinungskapelle durch die Menschenmenge auf dem Platz getragen. Soldaten der unterschiedlichen Waffengattungen und Angehörige von Bruderschaften trugen die Figur auf einer blumengeschmückten Plattform. In die Krone der 1,10 Meter hohen Figur war eine der Kugeln eingefügt worden, mit der Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981 bei dem Attentat auf dem Petersplatz schwer verletzt worden war. Der polnische Papst, der seine wunderbare Rettung der Gottesmutter zuschrieb, hatte dem portugiesischen Heiligtum das Projektil bei einem seiner Besuche übergeben. - Link: Predigt im Wortlaut.
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11.05.2010 17:49:42
Predigt zum Hochfest Christi Himmelfahrt
(stjosef.at/predígten; JSp) Das Hochfest "Christi Himmelfahrt" lässt uns jenes einzigartige Ereignis feiern, dass Jesus vor den Augen seiner Apostel und Jünger am 40. Tag nach der Auferstehung in sichtbarer Weise in den Himmel aufgefahren ist. Damit vollendet unser Herr Jesus Christus sein Heilswerk hier auf Erden, indem er anzeigt, dass er endgültig in die Herrlichkeit seines Vaters im Himmel eingegangen ist. Zugleich aber verspricht er, dass er auf geheimnisvolle Weise bei den Menschen gegenwärtig bleibt, die als Glaubende noch auf Erden pilgern.
Das Hochfest Christi Himmelfahrt bringt eine zentrale Wahrheit unseres christlichen Lebens zum Ausdruck: dass nämlich auch wir mit Jesus, dem Herrn, zur Herrlichkeit des ewigen Lebens bei Gott berufen sind. „Unsere Heimat ist im Himmel“ (Phil 3,20); dort finden wir das Ziel unseres Lebens, die ewige Erfüllung und Vollendung allen irdischen Strebens. - Lesen Sie die Predigt im Wortlaut!
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11.05.2010 17:48:10
Bischof Mixa: Missbrauchsvorwürfe ohne Substanz?
(kathpress.at) An der Substanz der Missbrauchsvorwürfe gegen den zurückgetretenen Augsburger Bischof Walter Mixa bestehen Zweifel. Der mit den Vorermittlungen befasste Ingolstädter Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walter sagte dem Bayerischen Rundfunk, die Hinweise reichten nicht aus, um einen "konkreten Straftatbestand zu benennen". Auch sei seiner Behörde bisher kein mögliches Opfer namentlich bekannt.
Der Sprecher der Diözese Eichstätt, Martin Swientek, bestätigte am Dienstag, dass die Hinweise auf einen möglichen Übergriff Mixas aus Mitarbeiterkreisen der Diözese Eichstätt gekommen seien. Damit sei jedoch nur die Diözese Augsburg befasst worden. Die Eichstätter Diözesanleitung habe erst am Montag davon erfahren. Weder der externe Missbrauchsbeauftragte der Diözese Eichstätt noch Bischof Gregor Maria Hanke seien über Details informiert gewesen. Hanke habe lediglich vor einer Woche erfahren, dass es einen solchen Hinweis gebe und dass dieser an den Generalstaatsanwalt in München weitergeleitet werde.
Am Samstag hatte ein anonymes Internetportal Namen und Bilder des angeblichen Opfers enthüllt. Der junge Mann schaltete daraufhin einen Rechtsanwalt ein und ließ den Vorgang umfassend dementieren. Weder sei er von Mixa missbraucht worden noch habe er entsprechende Vorwürfe erhoben. Auch der Bischof selbst ließ über einen Augsburger Strafverteidiger die Anschuldigung zurückweisen. Mixa hält sich seit zweieinhalb Wochen in einer Schweizer Klinik auf. Unterdessen ist in der Diözese Augsburg ein Dechant aus Protest gegen die Wahl von Weihbischof Josef Grünwald zum Diözesanadministrator zurückgetreten. Der Kemptener Stadtpfarrer Michael Lechner erklärte, die Entscheidung sei Ausdruck einer "empörenden Perspektivlosigkeit", berichtet die "Augsburger Allgemeine". "Ich bin mir sicher, dass die Diözese jetzt andere Signale bräuchte", zitiert die Zeitung den Geistlichen.
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11.05.2010 17:46:03
Papst Benedikt in Fatima
(zenit.org) „ Als Pilger komme ich zur Muttergottes von Fatima, der ich vom Höchsten den Auftrag erhalten habe, meine Brüder zu stärken, die auf ihrer Pilgerschaft zum Himmel voranschreiten". Mit diesen Worten wandte sich Papst Benedikt XVI. bei seiner Ankunft in Portugal während der Begrüßungszeremonie auf dem Flughafen von Lissabon an den Präsidenten der Republik, Anibal Cavaco Silva.
Höhepunkt der 15. Internationalen Apostolischen Reise dieses Pontifikats wird der Besuch beim Heiligtum der Gottesmutter von Fátima sein, bei dem der Papst am kommenden Donnerstag einem feierlichen Gottesdienst anlässlich des 10. Jahrestages der Seligsprechung der Seherkinder Jacinta und Francisco vorstehen wird.
In seiner ersten Ansprache auf portugiesischem Boden sprach Benedikt XVI. von dem Ereignis der Marienerscheinungen, zu dem es vor 93 Jahren gekommen ist, „als sich der Himmel gerade über Portugal auftat - wie ein Fenster der Hoffnung, das Gott öffnet, wenn der Mensch ihm die Türe verschließt -, um im Schoß der Menschheitsfamilie die Bande brüderlicher Solidarität wieder herzustellen, die auf der gegenseitigen Anerkennung ein und desselben Vaters ruhen".
Es handle sich dabei um ein „Werk der liebenden Vorsehung Gottes": „Es hängt nicht vom Papst ab, noch von irgendeiner kirchlichen Autorität: ‚Es war nicht die Kirche, die Fatima durchgesetzt hat", - hätte Kardinal Manuel Cerejeira seligen Angedenkens gesagt - „sondern es war Fatima, das sich in der Kirche behauptet hat'".
Die Jungfrau Maria sei vom Himmel gekommen, um die Menschen an Wahrheiten des Evangeliums zu erinnern, die für eine lieblose und heilsvergessene Menschheit die Quelle der Hoffnung bilden. „Diese Hoffnung besitzt als erste und grundlegende Dimension natürlich nicht die horizontale, sondern die vertikale und transzendente Beziehung. Die Beziehung mit Gott ist für den Menschen wesentlich: er ist auf Gott hin geschaffen und ausgerichtet; er sucht die Wahrheit in der eigenen Erkenntnisstruktur; er strebt in der Willenssphäre nach dem Guten, und er ist in seiner ästhetischen Dimension von der Schönheit angezogen."
Aus einer weisen Sicht des Lebens und der Welt leitee sich die rechte Ordnung der Gesellschaft her, so Benedikt XVI. Die Kirche habe ihren Platz in der Geschichte, und sie sei bereit, mit denen zusammenzuarbeiten, „welche die menschliche Auffassung vom Leben grundsätzlich achten und nicht an den Rand drängen oder auf den Privatbereich reduzieren".
Dabei gehe es nicht um eine ethische Auseinandersetzung zwischen einem laizistischen und einem religiösen System, „sondern vielmehr um eine Sinnfrage, der sich die eigene Freiheit überlässt"
Abschließend betonte Benedikt XVI., dass das Leben in einer Pluralität von Wertsystemen und ethischen Vorgaben es erforderlich mache, „sich zur Mitte des eigenen Ichs und zum Kern des christlichen Glaubens aufzumachen, um die Qualität des Zeugnisses auf die Heiligkeit hin zu stärken und Wege der Sendung zu finden, die bis zur Radikalität des Martyriums gehen."
Nach der Ankunft und der folgenden Willkommenszeremonie im Jeronimos-Kloster machte Benedikt XVI. einen Höflichkeitsbesuch bei Staatspräsident Anibal Cavaco Silva im „Palacio de Belém".
Am späten Nachmittag feierte der Papst am „Terreiro do Paço" die erste heilige Messe mit den portugiesischen Gläubigen. Lesn Sie dazu den Bericht von kath.net/KNA!
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10.05.2010 10:49:41
Papst vor Fatimareise
(radiovatikan.de) Den Marienmonat Mai hat Papst Benedikt XVI. in den Mittelpunkt seiner Ansprache zum Gebet des Regina Caeli gestellt. Maria sei die erste und vollkommenste Jüngerin Jesu gewesen. Sie habe zuerst das Wort Ihres Sohnes gehört und ihn zugleich als Mutter und demütige und gehorsame Magd geliebt. Hier sein Gruß an die deutschen Pilger:
„Ein herzliches „Grüß Gott“ sage ich allen Gläubigen und Besuchern deutscher Sprache. Besonders grüße ich heute die Teilnehmer und Unterstützer des Etappen-Laufs NCL Charity Run von Berlin nach Rom zugunsten von Kindern, die an der unheilbaren Stoffwechselkrankheit NCL leiden. – In der Osterzeit lädt uns das Gebet Regina cæli ein, uns mit Maria über die Auferstehung ihres Sohnes zu freuen und sie um ihre Fürbitte anzurufen. „Bitt Gott für uns, Maria“: So dürfen wir gerade im Marienmonat Mai unsere Anliegen der Gottesmutter anvertrauen, und dies will ich in besonderer Weise tun, wenn ich diese Woche während meiner Apostolischen Reise nach Portugal als Pilger nach Fatima komme. Maria begleite uns und unsere Lieben mit ihrer mütterlichen Fürsprache.“
In Fatima will Benedikt des 10. Jahrestages der Seligsprechung der Seherkinder gedenken. Die Abreise ist für Dienstag geplant. Im brasilianischen Teil seiner Grußworte grüßte Benedikt die Teilnehmer des Eucharistischen Kongresses in der Hauptstadt Brasilia.
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10.05.2010 10:43:03
P. Matteo Ricci als Pionier der Chinamission
(fides.org) Zum Thema „Matteo Ricci: Gemeinschaft und Dialog zwischen der chinesischen und der westlichen Kultur“ sprach der emeritierte Bischof der Diözese Kao Hiung, bei einem Internationalen Kongress der Katholischen Fu Ren-Universität im Rahmen des Matteo Ricci-Gedenkjahres zum 400. Todestag des Jesuitenmissionars, der am 11. Mai 1610 in Peking starb. In seinem Vortrag befasste sich der Kardinal mit verschiedenen Themenbereichen: der Einleitung folgten Ausführungen zum besonderen Respekt des Jesuitenmissionars gegenüber der chinesischen Kultur, der wissenschaftliche Beitrag Matteo Riccis zur chinesischen Kultur und dessen Bemühen um die Gemeinschaft zwischen der chinesischen und der westlichen Kultur. Dabei würdigte der Kardinal den unschätzbaren Beitrag seines Mitbruders, der „dem es gelungen ist, die Panzertür der Ming-Dynastie zu öffnen“. „Er hatte eine Brückenfunktion beim kulturellen Austausch zwischen China und dem Westen“ und „verkündete gleichsam das Evangelium Jesu Christi in China, was zur Gründung einer chinesischen Ortskirche führte“. Dabei „erklärte er den Glauben an Gott anhand von chinesischen Konzepten“ und „machte sich zum Zeugen des Glaubens durch sein Leben und sein ganzes Wesen“. Nach Ansicht von Kardinal Shan nahm Matteo Ricci das Zweite Vatikanische Konzil 400 Jahre vorweg, indem er bereits zu seiner Zeit die drei Prinzipien des interreligiösen Dialogs erkannte: „gegenseitiger Respekt, gegenseitiges Kennelernen, aufrichtige Zusammenarbeit“. Ein Geheimnis seines missionarischen Erfolgs seien auch das eingehende Studium der chinesischen Kultur und der Respekt gegenüber dieser Kultur ohne „blinde Verehrung“ gewesen. „Er brachte die westliche Wissenschaft mit großer Demut nach China und reformierte den chinesischen Ruf und befreite ihn von dessen nutzloser Theorie“. Dies alles, so Kardinal Shan sei von größter Aktualität, die für die heutige Evangelisierungstätigkeit in China von höchster Bedeutung sei. - In Wien findet in dieser Woche ein Symposion über die Bedeutung P. Matteo Richis statt (siehe Kathpress-Bericht).
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10.05.2010 10:40:20
Zweiter Band des Jesusbuches von Papst Benedikt XVI. vor Publikation
(vatican.va/news.stjosef.at) Wie das vatikanische Pressebüro am Montag, 10.05.2010, mitteilte, wurde der endgültige Text des zweiten Bandes des Buches „Jesus von Nazareth“, verfasst von Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger), kürzlich an die mit der Publikation betrauten Verlagsanstalten übergeben. Der zweite Band widmet sich dem Leiden und der Auferstehung Christi und setzt dort fort, wo der erste Band endet. Die deutsche Originalfassung wurde zeitgleich an Manuel Herder übermittelt, den Herausgeber der Gesamtausgabe von Joseph Ratzinger („Gesammelte Schriften“), sowie an P. Giuseppe Costa, den Direktor der „Libreria Editrice Vaticana“. Das vatikanische Verlagshaus als Hauptverleger ist für die Erteilung von Rechten zuständig, außerdem für die Publikation der italienischen Ausgabe und die Weitergabe des Textes an andere Verlagshäuser zur Übersetzung in die verschiedenen Sprachen, die direkt aus dem deutschen Original zu erfolgen hat. Es besteht die Hoffnung, dass die Publikation des Buches in den Hauptsprachen ungefähr zur selben Zeit erfolgen wird. Dies wird jedoch noch einige Monate dauern, da ein so wichtiger und langerwarteter Text genau übersetzt werden muss, heißt es in der vatikanischen Mitteilung.
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