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01.08.2010 17:06:19
Im Urlaub den Frieden Gottes entdecken
(radiovatikan.de/kath.net) Benedikt XVI. hat die UN-Konvention zum Verbot von Streu- und Splitterbomben gewürdigt, die an diesem Sonntag in Kraft tritt wie "Radio Vatikan" berichtet. Beim Angelusgebet in Castelgandolfo forderte er alle Staaten auf, der Konvention beizutreten. Diese Waffen würden, so Benedikt, „inakzeptable“ Schäden hervorrufen. „Mein erster Gedanke gilt den zahlreichen Opfern, die unter diesen Bomben zu leiden hatten und noch immer die schweren körperlichen und seelischen Folgeschäden zu ertragen haben, die diese heimtückischen Waffen hervorrufen. Durch das Verbleiben der Munition auf weiten Landstrichen wird die Wiederherstellung eines normalen Alltags für ganze Gesellschaften oft lange behindert.“
„Mit Inkrafttreten der neuen Konvention hat die internationale Staatengemeinschaft Weisheit und Weitblick bewiesen und gezeigt, dass sie in der Lage ist, einen signifikanten Fortschritt auf dem Feld der Abrüstung und der Entwicklung internationaler Menschenrechte zu erzielen. Ich hoffe und ermutige dazu, dass man entschieden diesen Weg weitergeht und die Würde des menschlichen Lebens verteidigt, die ganzheitliche Entwicklung des Menschen fördert, eine internationalen Friedensordnung etabliert und das Gemeinwohl aller Personen und Völker realisiert.“
In seiner Muttersprache sagte er: „Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Gäste deutscher Sprache, heute besonders an die Pilger aus Eschweiler bei Aachen. Die Urlaubszeit gibt uns Gelegenheit, die gewohnten Bahnen zu verlassen und an einem schönen Platz Ruhe und Erholung zu finden. Abstand nehmen wollen wir auch innerlich von unseren schlechten Gewohnheiten, von Zorn und Bosheit, von übler Nachrede, vom 'alten Menschen mit seinen Taten', wie wir heute in der Lesung aus dem Kolosserbrief gehört haben. Nehmen wir den Urlaub zum Anlass, persönlich wieder zum Frieden zu kommen und dem Bild des Schöpfers in uns besser zu entsprechen. Gottes Geist geleite euch auf allen Wegen!”
Streubomben sind schon seit Jahrzehnten in vielen Kriegen im Einsatz, so durch die USA im Vietnam-Krieg, im Golfkrieg 1991, im Kosovo 1999 und in Afghanistan 2001 oder durch Israel gegen die Hisbollah im Libanon 2006. Sie bestehen aus einem Behälter mit einer Vielzahl kleinerer Bomben mit Minen oder mit Splitterbomben. Sie sind deswegen auch so tückisch wegen der großen Zahl von Blindgängern. Nicht explodierte Kleinbomben können auch noch nach vielen Jahren für die Zivilbevölkerung ähnlich wie Landminen eine tödliche Bedrohung sein. Beispielsweise sind große Flächen im Süden des Libanon nicht landwirtschaftlich nutzbar.
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01.08.2010 17:03:35
Das Prinzip der Stellvertretung
(kathpress.at/apa-ots.at) Die Zukunftsfähigkeit der Kirche hängt nicht allein von "organisatorisch-technischen Strukturreformen" ab, sondern vielmehr vom "Prinzip Entscheidung", vom "Prinzip Verantwortung" und vom "Prinzip Stellvertretung" ab. Dies unterstrich der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari bei einer Predigt aus Anlass des 350-Jahr-Jubiläums der Seckauer Hochalmkirche "Maria Schnee" am Sonntag. In Gebet, Liturgie und karitativem Dienst werden sich Christen zukünftig noch stärker als Stellvertreter auch all jener verstehen müssen, "die Gott vergessen haben oder ihn noch nicht kennen", so Kapellari. Derzeit gehe die Kirche in Österreich, aber auch in anderen Ländern, "durch Feuer und Wasser". Gesellschaftliche Umbrüche, die mit wachsenden Unsicherheiten einhergehen, aber auch die aktuelle Missbrauchskrise erschütterten laut Kapellari das Vertrauen in die Kirche: "Aus diesem Grund und im Grunde noch weitaus mehr wegen einer weit verbreiteten Schwächung des Glaubenswissens und der Glaubenspraxis sind viele Katholiken aus der Kirche ausgetreten - und diese Entwicklung hält noch an." Gerade in solchen Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheiten könne ein bewusst gelebtes Christentum neue Sicherheiten geben. Kapellari wörtlich: "Eine kleine Schar von Frauen, Männern und ministrierenden Kindern, die an einem Wochentag die Eucharistie feiert, vertritt vor Gott immer auch die vielen anderen: die Ahnungslosen, die Gleichgültigen und die Enttäuschten. Das gibt dieser kleinen Gemeinschaft weltweite Dimensionen und ermöglicht ihr ein gelassenes Selbstbewusstsein und kann sie vor Kleinmut bewahren."
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31.07.2010 03:58:48
Seminar für christliche Führungskräfte in Trumau
(stephanscom.at) Einen Sommerkurs für Top-Führungskräfte unter dem Titel "Führungskompetenz und Glaube" hält das päpstliche Internationale Theologische Instituts (ITI) in Trumau von 5. bis 11. September ab. Der Kurs soll Unternehmern und Top-Managern die Chance bieten, "als Führungskräfte durch besseres Verstehen der menschlichen Person zu wachsen".
In dem einwöchigen Seminar sollen Teilnehmer durch "tieferes Verständnis des christlichen Gedankengutes und seiner praktischen Relevanz für sich und die geführte Organisation" inspiriert werden. Neben einer Horizonterweiterung zielt das Seminar auch darauf, ein Netzwerk mit anderen internationalen Unternehmern aufzubauen. Prominentester Referent ist Kardinal Christoph Schönborn. Der Wiener Erzbischof und ITI-Großkanzler werde im Rahmen von "Best practice"-Erfahrungsberichten sprechen, so die Veranstalter.
Das ITI ist im Renaissanceschloss Trumau bei Baden untergebracht, einer ehemaligen Sommerresidenz der Äbte von Heiligenkreuz. Im Jahr 2009 übersiedelte das Internationale Theologische Institut in das Schloss.
Die ITI erwartet für den kommenden Herbst mehr als 80 Studenten und bietet dann erstmalig auch ein "Studium generale" an: ein einjähriges Studium zur Lebensorientierung mit Philosophie, Theologie und wissenschaftlicher Arbeit in kleinen Gruppen. Vorbild ist dafür das Gespräch von Professoren und Studenten in der Antike.
Schwerpunkt des ITI ist allerdings das volle Theologiestudium mit den Abschlüssen als Magister, Lizenziat oder Doktor. Weiters wird auch ein Postgraduate-Studium angeboten mit Schwerpunkt auf "Ehe und Familie". Alle Abschlüsse sind inzwischen auch in Österreich staatlich voll anerkannt. - Homepage: www.iti.ac.at
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31.07.2010 03:57:08
Schätze sammeln für das Himmelreich
(stjosef.at/predigten) Die Texte aus der Heiligen Schrift, die uns an diesem Sonntag vorgelesen und verkündet werden, zeigen uns auf, wo wir den wahren Schatz unseres Lebens finden: nicht im Reichtum und im irdischen Wohlergehen, sondern in der Verbundenheit mit Gott, der uns ewiges Leben schenkt.
In der ersten Lesung aus dem Buch Kohelet spricht ein Weiser, der den Lauf der Welt beobachtet. Und oftmals, so sagt er, lässt sich die Erfahrung machen, dass jemandem sein redlich erworbener Besitz gleichsam unter den Händen davonfließt, während andere, die sich nicht gemüht haben, in den Genuss vieler Güter kommen, die sie eigentlich nicht verdienen und in Wirklichkeit anderen verdanken. All das ist wie „Windhauch“, sagt der Weisheitslehrer. D.h. es handelt sich um eine nichtige, schnell zerstörte Hoffnung, wenn man vom Reichtum und irdischen Wohlergehen das Glück des Lebens erwartet. – Haben wir nicht auch schon selber die Erfahrung gemacht, dass es bestimmte Dinge in unserem Leben gibt, die wir zwar anstreben und erreichen wollen, die aber dann doch von vielen „Zufälligkeiten“ abhängen, die nicht in unserer Macht stehen? Zeigt uns nicht der Hinweis auf so viele reiche und berühmte Menschen, wie schnell alles vergeht, was jemand sein eigen nennt, und wie blass der Glanz von so genannten „Sternen“ („Stars“) wird, wenn ein paar Monate oder gar Jahre vergehen?
In der zweiten Lesung aus dem Brief an die Kolosser mahnt Paulus die Leser und Zuhörer, sie sollten die Gedanken und das Streben des Herzens auf das Himmlische und nicht auf das Irdische richten. Hier finden wir die Antwort auf die Frage nach dem Ziel und Glück des Lebens. Wir finden es bei Gott, der uns liebt und der bleibt in Ewigkeit
. -
Lesen Sie die Predigt für den 18. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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29.07.2010 16:07:26
Web-Site zum Weltjugendtag 2011
(news.stjosef.at) Die offizielle Internet-Präsenz zum Weltjugendtag vom 16.-21. August 2011 in Madrid (Spanien), zu dem auch Papst Benedikt XVI. kommen will, ist online. Das Motto des Weltjugendtages lautet: "In ihm verwurzelt und auf ihn gegründet, fest im Glauben" (der hl. Paulus über Jesus Christus). Die Web-Site ist auch in deutscher Sprache zugänglich und bietet ab sofort aktuelle Informationen über die Vorbereitungen sowie spirituelle Impulse. So heißt es z.B.: Musikstücke von Beethoven, Mozart oder Bach sind Teil der Konzertreihe, die mit der Vorbereitung auf den Weltjugendtag einhergeht. Der WJT hat einen Vertrag mit der Stiftung Fundación Excelentia unterzeichnet, die vier Konzerte in den kommenden Monaten organisieren wird, um den Bekanntheitsgrad des WJT in der Öffentlichkeit zu steigern. Das ist eine von vielen kulturellen Initiativen, die sich im Laufe des nächsten Jahres entfalten werden, um für den WJT zu werben. Ein Teil des Erlöses dieser Konzerte wird dem Solidaritätsfond zugeführt, der eingerichtet wurde, damit sich Jugendliche aus Entwicklungsländern, die am WJT teilnehmen wollen, ihren Wunsch erfüllen können. Die vier Konzerte finden im Auditorio Nacional in Madrid zwischen Oktober 2010 und Juni 2011 statt. Die Tickets werden ab sofort zum Verkauf angeboten. Die Orchester, die die verschiedenen Werke spielen, sind die Orquesta Clásica Santa Cecilia, das European Royal Ensemble und die Orquesta Filarmónica Excelentia. – Link: www.madrid11.com
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29.07.2010 15:58:53
Der bald seliggesprochene Kardinal Newman als weiterer Patron der Priester
(news.stjosef.at) Es ist einer besonderen Aufmerksamkeit wert, dass Papst Benedikt XVI. beim Abschluss des „Jahres des Priesters“ am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, am 11. Juni 2010, vor 16.000 mit ihm am Petersplatz konzelebrierenden Bischöfen und Priestern unter anderem sagte, dass das „Jahr des Priesters und seiner Heiligung“ nicht zu Ende gehen, „sondern weitergeführt werden soll“. P. Robert Bösner möchte – in der Vorfreude auf die Teilnahme an der Seligsprechung von Kardinal Newman in England – seine Vermutung aussprechen, dass dieser neue Selige der katholischen Kirche einen guten Patron für die „Weiterführung“ des in Rom abgeschlossenen „Jahres des Priesters“ abgeben könnte. Ungefähr drei Monate nach dem Abschluss des „annus sacerdotalis“ wird Papst Benedikt XVI. bei seinem Staatsbesuch in England den von Papst Leo XIII. in den Kardinalsrang erhobenen Priester und Theologieprofessor, John Henry Newman, – entgegen seinen eigenen Vorhaben, selber nur Heiligsprechungen vorzunehmen und diese in Rom durchzuführen – in Birmingham seligsprechen (So, 19. September 2010) und ihn so der Kirche und der Welt zur Verehrung bekannt machen. - Lesen Sie den ganzen Beitrag von P. Robert Bösner OSB!
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28.07.2010 17:18:53
Neue Ära für die Vatikanische Bibliothek
(radiovatikan.de) Einige können es kaum abwarten: Drei lange Jahre haben Historiker und Wissenschaftler auf diesen Moment gewartet. Nicht mehr lange, und die frisch gestrichenen neuen Vatikan-Tore zur Päpstlichen Bibliothek werden wieder offen sein. Am 20. September ist es soweit, wie uns der Präfekt der Vatikan-Bibliothek bestätigt. Monsignor Cesare Pasini ist selber froh, dass die wertvollen Bücher wieder öffentlich zugänglich sind. Mit der Wiedereröffnung werden auch einige Neuheiten eingeführt.
„Wir werden am 13. September – also eine Woche vor Öffnungsbeginn – in einer Pressekonferenz erläutern, weshalb und was wir neu gemacht haben. Im Übrigen ist die Renovierung noch lange nicht abgeschlossen. Auch nach der Wiedereröffnung werden einige Räumlichkeiten noch geschlossen bleiben und renoviert.“
Die künftigen Benützer werden neue elektronische Zugangskarten haben, sowie kabellos im Internet surfen können. Und das sind nur einige der Neuheiten, die bald Wirklichkeit werden.
„Das ist der Preis dafür, dass wir drei Jahre lang den Zugang zu den Büchern verwehren mussten. Es ist eine neue Ära für die Wissenschaftler, die unsere Dienste in Anspruch nehmen.“
Altes und Neues treffen aufeinander: In den noblen Sälen der Vatikan-Bibliothek werden nicht nur „alte Schinken“ zum Nachlesen aufbewahrt. Die Zukunft der Bibliothek liegt in der digitalen Welt, so der Präfekt der Bibliothek, Monsignor Cesare Pasini.
„Wir haben seit einiger Zeit angefangen, unsere Werke einzuscannen. Auch die Testphase haben wir erfolgreich abgeschlossen. Doch die Arbeit ist noch nicht abgeschlossen. Es fehlen uns noch finanzielle Mittel, um dieses Großprojekt überhaupt weiter führen zu können. Aber wir sind zuversichtlich.“
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28.07.2010 17:12:48
Voice – Chant from Avignon
(kathnews.de) Die „Universal Music Group“ (UMG) hat die Abtei „Notre-Dame de l’Annonciation“ unter Vertrag genommen. Bei der Abtei handelt es sich um ein Benediktinerinnenkloster, das den alten Usus pflegt und mit den nur wenige Kilometer entfernten Mönchen im südfranzösischen Le Barroux eng verbunden ist. Im November soll eine CD mit dem Titel „Voice – Chant from Avignon“ erscheinen. Vor wenigen Jahren fuhr UMG einen großen Erfolg mit dem Album „Chant – Music for Paradise“ ein, welches von den Zisterziensern von Heiligenkreuz aufgenommen wurde.
Aus über 70 Bewerbern wurde ausgerechnet die Abtei „Notre-Dame de l’Annonciation“ ausgesucht, ohne selbst eine Bewerbung abgeschickt zu haben. Die Äbtissin erklärte: „Wir haben das ganze nie gesucht, es kam und suchte uns.“ Zuerst sei die Gemeinschaft besorgt gewesen, dass durch die Aufnahmen und die damit einhergehende Aufregung das klausurierte Leben beeinträchtigt werden würde, doch habe man diese Bedenken im Gebet entkräften können.
Die Gemeinschaft der Benediktinerinnen von „Notre-Dame de l’Annonciation“ entstand im Jahre 1979. Vier junge Mädchen hatten sich um eine ältere Benediktinerin gesammelt und wollten – wie Dom Gérard vom mittlerweile benachbarten Männerkloster – „das Experiment der Tradition“ machen. Im Jahre 1983 konnten die Nonnen nach einigen Umzügen schließlich eine feste Bleibe in Le Barroux finden. Das Kloster wurde 1989 durch den Heiligen Stuhl kanonisch anerkannt und 1992 zur Abtei erhoben. In der Folge wurde ein vollständig neues Klostergebäude errichtet, das mit der Konsekration der Abteikirche durch Jorge Arturo Kardinal Medina Estévez am 12. Mai 2005 seine Vollendung fand.
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27.07.2010 08:30:19
25 Jahre Karmel Maria Jeutendorf
(kathpress.at) Seit einem Vierteljahrhundert sind die Karmelitinnen im niederösterreichischen Wallfahrtsort Maria Jeutendorf präsent. Aus Anlass dieses Jubiläums laden die derzeit 12 Ordensfrauen des Karmels am 19. September zu einem Festgottesdienst mit dem Grazer Altbischof Johann Weber.
Eine Besonderheit des kontemplativen Ordens, der 1985 zum 200-Jahr-Jubiläum der Diözese St. Pölten gegründet wurde, ist die ikonographische Kunst, die in Maria Jeutendorf gepflegt wird. "Das Ikonenmalen entspricht unserer karmelitischen Spiritualität", so Priorin Sr. Johanna. Ikonen stellen laut Sr. Johanna "Fenster zum Himmel" dar. Seit sieben Jahren widmen sich fünf der Schwestern intensiv der Ikonenmalerei.
Eine Ikone brauche etwa vier Monate bis zur Fertigstellung. In dieser Zeit entstehe eine enge Beziehung zwischen der jeweiligen Malerin und dem Werk, so Sr. Johanna. "Sobald die Augen gemalt sind, schaut mich Christus, schaut mich die Madonna an." Durch das Ikonenmalen werde man in das verwandelt, "auf das wir schauen", beschreibt die Priorin die geistliche Dimension der Kunst.
Der Karmel Mater Dolorosa in Maria Jeutendorf gehört zu den Tochtergründungen des Mariazeller Karmels und wurde zum 200-Jahr-Jubiläum der Diözese St. Pölten gegründet. Der offizielle Gründungstag des Karmels war der 15. September 1985, an dem damals acht Schwestern in den Karmel einziehen konnten. Die Zeiten des Gebetes im Konvent werden durch Zeiten der Betrachtung, des Arbeitens und der Gemeinschaft unterbrochen. Weil sich das Kloster selbst erhalten muss, stellen die Ikonen eine notwendige Einnahmequelle dar; daneben betreiben die Schwestern auch eine Hostienbäckerei. - Lesen Sie noch mehr! - Link: Homepage des Karmels Maria Jeutendorf.
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27.07.2010 08:27:52
K-TV-Pfarrer Hans Buschor bleibt weiterhin Leiter
(kath.net/k-tv.at) Update/Korrektur:
Pfarrer Hans Buschor bleibt weiterhin Leiter von K-TV. Dies teilte Buschor am Nachmittag gegenüber Kath.Net mit. Am späten Vormittag wurde unter einer offensichtlich fingierten und gefälschten Absenderadresse sein Rücktritt bei katholischen Medien verbreitet. Buschor stellte gegenüber Kath.Net klar, dass der Brief nicht von ihm stamme. "Es sind zu Zeit kirchenfeindliche Kräfte am Werk, die mich vom Sender weghaben wollen und mit den schlimmsten Verleumdungstaktiken agieren!" Der 77-jährige ist seit mehr als 15 Jahren Gründer und Leiter des katholischen Fernsehsenders K-TV. Link: http://www.k-tv.at
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25.07.2010 12:39:47
Neuordnung bei den Legionären Christi durch einen Apostolischen Delegaten
(legionariesofchrist.org) Am vergangenem Mittwoch, dem 21. Juli 2010, traf sich Mons. De Paolis, päpstlicher Delegat für die Legionäre Christi, zum zweiten Mal seit seiner Ernennung mit dem Generalrat der Kongregation. Bei dieser Gelegenheit überreichte er der Ordensleitung die per Dekret verfassten Ausführungsbestimmungen für seine Arbeit als päpstlicher Delegat für die Ordensgemeinschaft. Das Dekret erläutert in elf Punkten die Befugnisse und Aufgaben des päpstlichen Delegaten.
Gleich zu Beginn greift es noch einmal die Kernaussagen des Ernennungsschreibens des Delegaten durch Papst Benedikt XVI. vom 16. Juni 2010 auf. Dieser übertrug Mons. De Paolis die Aufgabe, „in seinem Namen dieses Ordensinstitut zu leiten, so lange wie nötig, um den Weg der Erneuerung zum Ziel zu bringen und so zur Durchführung eines außerordentlichen Generalkapitels zu gelangen, dessen Hauptaufgabe es sein wird, die Überprüfung der Konstitutionen abzuschließen“.
Das Dekret betont, dass der Hl. Vater die „dringende Notwendigkeit“ gesehen hat, „sich zu einer tiefgreifenden Überprüfung des Charismas des Ordensinstitutes aufzumachen“ und unterstreicht seinen Wunsch, „diesen Prozess aus der Nähe zu begleiten, zu unterstützen und zu orientieren“.
Im Wesentlichen besagen die Ausführungsbestimmungen, dass die Ordensoberen des Instituts auf allen Ebenen weiterhin ihre Autorität gemäß den Vorschriften der Konstitutionen und unter der Autorität des Delegaten selbst ausüben. Sie bleiben daher in ihren Ämtern, ad nutum Sanctae Sedis, [d.h., unter der Verfügungsgewalt des Heiligen Stuhls], solange es sich nicht nötig erweist, etwas anderes anzuordnen. Dabei haben sie in Gemeinschaft mit dem päpstlichen Delegaten zu handeln. Dieser wiederum soll nicht nur über das Leben des Instituts informiert werden, sondern ihm ist vor allem auch die Approbation einiger Entscheidungen der Generalleitung des Instituts vorbehalten.
Die Entscheidungsbereiche, die der Approbation durch den Delegaten bedürfen, werden wie folgt benannt: a) Sei es, was die Personen betrifft (Zulassung zum Noviziat, zur Profess, zum Priestertum, Ernennungen und Versetzungen von Personal), b) seien es Fragen des Apostolates und der Ausbildung (Seminare, akademische Einrichtungen, Schulen) sowie c) der außerordentlichen Verwaltung oder der Veräußerung von Vermögensgegenständen.
Schließlich heben die Bestimmungen noch einmal die Hauptaufgabe des päpstlichen Delegaten hervor, die darin besteht, die Überprüfung der Konstitutionen auf den Weg zu bringen, zu begleiten und umzusetzen.
Besondere Bedeutung wird dabei der Beteiligung aller Ordensmitglieder zugemessen, die an der Überprüfung der Konstitutionen mitwirken sollen, sei es individuell, sei es in ihren Gemeinschaften, gemäß eines noch zu definierenden Verfahrens. Für die Überprüfung der Konstitutionen soll schließlich eine Kommission eingesetzt werden, unter der Beteiligung insbesondere der Mitglieder des Instituts selbst.
P. Sylvester Heereman, der Provinzial der mitteleuropäischen Provinz, äußert sich erfreut und dankbar über das Dekret: „Die Ausführungsbestimmungen garantieren einerseits, die uneingeschränkte Handlungsfähigkeit des Delegaten und andererseits eine direkte, aktive Mitwirkung der Legionäre Christi an der Erneuerung des Ordens. Die Kombination dieser beiden Elemente schafft eine hervorragende Ausgangsposition. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Legionäre Christi gereinigt, erneuert und gestärkt aus diesem Prozess hervorgehen werden.“
Link: Dekret im Wortlaut.
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25.07.2010 12:36:48
Papst betet für Opfer von Duisburg
(radiovatikan.de) Benedikt XVI. ist mit seinen Gedanken bei den Opfern der Tragödie in Duisburg. Beim Mittagsgebet an diesem Sonntag in Castel Gandolfo versicherte er den Angehörigen der Toten und Verletzen der Loveparade in Duisburg seine Anteilnahme. „Unserem barmherzigen himmlischen Vater vertraue ich heute besonders die jungen Menschen an, die gestern in Duisburg auf tragische Weise ums Leben gekommen sind. Ihren trauernden Angehörigen und Freunden sowie den vielen Verletzten erbitte ich den Trost und Beistand des Heiligen Geistes. Der Herr segne euch alle.“
Vor mehreren Hundert Pilgern und Besuchern erinnerte der Papst auch das Jakobsfest, das an diesem Sonntag vor allem in dem spanischen Wallfahrtsort Santiago de Compostela gefeiert wird. Den deutschsprachigen Pilgern und Besuchern sagte der Papst: „Wie die Jünger im Evangelium dieses Sonntages fragen auch heute viele Menschen: „Beten, wie geht das?“ Jesus selbst war ein großer Beter und mit dem Vaterunser lehrte er uns vor allem, dass Gott ein uns liebender Vater ist, der unsere Bitten hört und der das Beste für uns will. Wenn wir das verinnerlichen, wird unser Gebet lebendig und kraftvoll.“
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24.07.2010 04:21:25
Papst nutzt Ferien für das dritte Jesusbuch
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat in seinem Urlaub mit den Vorbereitungen für sein drittes Jesusbuch begonnen. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Wochenkommentar von Vatikansprecher Federico Lombardi hervor. Der dritte und letzte Teil sei der „Kindheitsgeschichte“ gewidmet. Unmittelbar nach der Ankunft in seiner Sommerresidenz Castelgandolfo habe sich der Papst der Lektüre und dem Studium gewidmet, berichtet Lombardi. Momentan arbeite er daran, sein Werk über Jesus zu vollenden. Das zweite Werk, das der Passion und der Auferstehung gewidmet ist, werde im Augenblick übersetzt und auf die Herausgabe im kommenden Frühjahr vorbereitet. Wie die Gläubigen selbst während des Angelusgebetes sehen konnten, sagte Lombardi weiter, sei der Papst bereits wieder gestärkt und guter Dinge. Das Studium sei zwar anstrengend, aber ermüde ihn nicht.
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24.07.2010 04:16:39
Bittet, und ihr werdet empfangen!
(stjosef.at/predigten) Damit wir unser Leben in geordneter Weise verbringen können, sind wir aufeinander angewiesen. Keiner kann sagen: „Ich schaffe alles aus eigener Kraft, ich brauche sonst niemanden.“ Ein jeder hat verschiedene Talente, verschiedene Gaben, sodass wir alle einander ergänzen und füreinander da sein sollen.
Damit aber der Mitmensch weiß, was wir brauchen, teilen wir ihm dies mit. Eine besondere Form, von jemandem Hilfe zu erlangen, ist, den Mitmenschen zum etwas zu bitten. Diese Bitte um Hilfe kann in ausdrücklicher Form erfolgen, sie kann aber auch indirekt sein, indem wir einfach unser Bedürfnis zeigen oder auf unsere Not hinweisen, ja, es gibt auch stumme Bitten, wo der Hilfsbedürftige vielleicht selber gar nicht mehr die Kraft hat, sich mit Worten auszudrücken oder sich bemerkbar zu machen. Unser ganzer Alltag ist von einem solchen Netz gegenseitiger Aufmerksamkeit und Hilfe geprägt oder soll es jedenfalls sein. Es liegt nichts Entwürdigendes darin, jemanden anderen um etwas zu bitten. Die wirklichen Gaben, die wir brauchen – Zuwendung, Liebe, Vertrauen, Treue – lassen sich nicht mit Geld aufwiegen!
Jesus fordert uns im Evangelium auf, auch Gott den Herrn um etwas zu bitten. - Lesen Sie die Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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23.07.2010 04:08:17
kath.net nimmt Buchempfehlung "Eduard Kratzfuss" zurück
(kath.net/news.stjosef.at) Kath.Net hat vor einigen Tagen ein Buch über einen Maulwurf (Autor: Erwin Hilbert) aus dem FE-Medienverlag vorgestellt. Leider sind in dem Buch sehr fragwürdige Passagen zu finden (siehe die Rezension von Prof. Josef Spindelböck). Zusätzlich hat der Autor in den letzten Tagen im Internet seine antikatholische Einstellung mehr oder weniger klar publiziert und in unchristlicher Manier Kritiker beschimpft. Kath.Net zieht daher die Buchempfehlung ausdrücklich zurück und kann das Buch nicht mehr empfehlen! - (news.stjosef.at) Der fe-Verlag wurde über die bedenkliche Positionierung seines Autors Erwin Hilbert informiert, hat jedoch bis jetzt nicht dazu Stellung genommen. - Lesenswert ist das Streitgespräch zwischen dem Historiker Michael Hesemann und Erwin Hilbert auf Facebook!
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23.07.2010 03:54:43
Radio Maria - Mission mit modernen Mitteln
(die-tagespost.de) Viele haben begonnen, Radio Maria zu hören, weil ihnen andere begeistert davon erzählt haben. So wird Mission lebendig. Weil Radio Maria in ihrem eigenen Leben so viel Gutes bewirkt, arbeiten die Hörer gerne mit: In der Bekanntmachung, bei Übertragungen, bei Bürotätigkeiten und sogar im Studio! Stephan Baier von der Zeitung "Die Tagespost" sprach mit Andreas Schätzle über die Erfolgstory des Senders. Lesen Sie das Interview im Wortlaut auf ZENIT! - www.radiomaria.at
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21.07.2010 16:26:50
Die blutbefleckte weiße Soutane
(zenit.org) Drei Jahre lag es erst zurück, dass das Königreich Italien an der Seite Hitlers in den Krieg gezogen war. Am 10. Juni 1940 verkündete der „Duce" Benito Mussolini vom Balkon des „Palazzo Venezia" auf dem gleichnamigen Platz der Menge seinen Entschluss, sich dem anzuschließen, was als eine der größten Katastrophen für den europäischen Kontinent und die Welt in die Geschichte eingehen wird.
1943 und 1944 müssen dann Italien und besonders Rom den Gipfel des Schreckens erleben, in das sie durch den Größenwahn der Faschisten und durch das verbrecherische Gebaren der Nationalsozialisten gestürzt worden waren: die verheerenden Luftangriffe der alliierten Truppen auf das Land und die Stadt sowie die Besetzung Roms durch die Deutschen. Die Geschichte der Dunklen Wolken über Rom in jenen Jahren erzählt auch der Historiker und Theologie Ulrich Nersinger in einem Hörbuch, das in einem stetigen Crescendo lebhaft in die Zeitgeschichte zurückführt (Ulrich Nersinger, Dunkle Wolken über Rom. Pius XII. und die Ewige Stadt 1943 - 1944 1 Audio-CD, ca. 65 Minuten Spielzeit, Sprecher: Christian Büsen, Annette Gunkel, Christoph Franz, Erik Raphael. EURO 13,90, Verlag Petra Kehl, Fulda, ISBN 978-3-930883-45-5) und vor die für Rom und Italien in den Kriegsjahren entscheidende Gestalt des ehrwürdigen Dieners Gottes Papst Pius XII. bringt. - Lesen Sie mehr auf ZENIT!
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21.07.2010 16:20:37
Johannes Maria Vianney - Pfarrer von Ars
(news.stjosef.at) Im Salterrae – Verlag ist ein Büchlein von Pfarrer Dr. Christoph Goldschmidt (Laa an der Thaya) erschienen. Es trägt den Titel „Johannes Maria Vianney – Pfarrer von Ars“. Die Absicht des Verfassers ist es, das Leben des Heiligen nachzuzeichnen und vor allem anhand seiner Predigten und Katechsen das Profil der Nachfolge Christi als Weg zur Heiligkeit aufzuzeigen. Das Buch ist die überarbeitete Fassung der Prof. Josef Weismayer betreuten Diplomarbeit des Verfassers aus dem Jahr 1996. Im Geleitwort des Buches schreibt der Wiener Weihbischof unter anderem: „Johannes M. Vianney, der hl. Pfarrer von Ars und nunmehrige Patron aller Priester, ist ein Geistlicher nach dem Herzen Jesu gewesen. Das haben seine Zeitgenossen gespürt und bezeugt. Es sind vor allem zwei Grundhaltungen, die er uns exemplarisch und zeitlos gültig vor Augen stellt: sein enormes Vertrauen auf Gott und seine hingebungsvolle Liebe zu den Menschen. Gottvertrauen: Vianney war gesegnet mit dem Bewusstsein der Nähe und Gegenwart des liebenden Gottes. Er hat sein Leben transparent auf Gott hin, ja in Gemeinschaft mit Gott gelebt. Schwierigkeiten, Leiden und seine eigene Schwachheit konnten ihn nicht von dieser Gottesunmittelbarkeit trennen. Er lebte im Bewusstsein, dass Gottes Wille zählt, nicht sein eigener. So hat er sich in Gottes Hand gegeben. Brennende Liebe zu den ihm Anvertrauten: Als Pfarrer von Ars war sich Vianney seiner geistlichen Verantwortung bewusst. Ihm stand deutlich vor Augen, dass Gott ihn als Werkzeug für das Heil der Menschen benutzte. Entsprechend hingebungsvoll verzehrte er sich im Bewusstsein, dass es hier für die Menschen um keine Kleinigkeiten sondern um ihr ewiges Heil ging.“ – Das Büchlein eignet sich zur persönlichen Lektüre, aber auch als Geschenk für Priester und Laien!
Bibliografische Angabe: Christoph Goldschmidt, Johannes Maria Vianney - Pfarrer von Ars. Mit einem Geleitwort von Weihbischof Stefan Turnovszky, 176 Seiten, brosch., € 6,40, ISBN: 978-3-901297-18-2, Salterrae Schriftenapostolat 2010. Bestellung: salterrae@aon.at oder über den Buchhandel.
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20.07.2010 08:00:13
Christophorus-Sammlung der MIVA
(kathpress.at) Die österreichische "Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft" (MIVA) bittet im Umfeld des Fests des heiligen Christophorus am 25. Juli um Spenden: Besonders Autofahrer werden ersucht, im Rahmen der "Christophorus-Aktion" pro unfallfrei gefahrenem Kilometer "einen Zehntel-Cent" für ein MIVA-Auto zur Verfügung zu stellen. Die katholische Hilfsorganisation finanziert Fahrzeuge für Seelsorge, Entwicklungszusammenarbeit und medizinische Versorgung in den armen Ländern des Südens. Heuer sollen schwerpunktmäßig Projekte in der Demokratischen Republik Kongo mit Transportmitteln unterstützt werden. Die Spendenaktion trägt den Namen des heiligen Christophorus, der in der katholischen Kirche als Patron der Reisenden gilt. Seit vielen Jahren arbeitet MIVA mit Projektpartnern im Kongo zusammen: Das Land leide an den Folgen von Bürgerkrieg und Gewalt; im Osten werde immer noch gekämpft, hieß es in einer Aussendung. In weiten Teilen sei die Infrastruktur fast völlig zerstört. Durch die "Christophorus-Aktion" sollen u. a. zwei aus Österreich stammende Herz-Jesu-Missionare im Kongo Fahrzeuge erhalten. - Link: http://www.miva.at
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20.07.2010 06:50:39
Darf man Tyrannen töten? Ein Interview im Gedenken an den 20. Juli 1944
(moralblog.de) Harald Stollmeier führte folgendes Interview mit dem Moraltheologen Prof. Dr. Josef Spindelböck. Josef Spindelböck, geboren 1964, ist Priester und Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten sowie Gastprofessor für Moraltheologie und Ethik am Internationalen Theologischen Institut (ITI) Trumau. Er studierte Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Stift Heiligenkreuz, promovierte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und habilitierte sich 2004 an der Katholischen Universität Lublin. Er ist Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef und Vorstandsmitglied der Johannes-Messner-Gesellschaft.
Moralblog: Herr Professor Spindelböck, ist Tyrannenmord ein Verbrechen oder eine Heldentat?
Josef Spindelböck: Ein Mord ist immer ein Verbrechen, egal gegen wen er sich richtet.
Worauf Ihre Frage jedoch abzielt, das ist die mögliche Erlaubtheit einer Tyrannentötung. Das muss tatsächlich diskutiert werden. Es handelt sich um ein Problem im Kontext des sowohl rechtlich als auch ethisch zu behandelnden Widerstandsrechts. Die Legitimität zum Widerstand gegenüber einem staatlichen Unrechtssystem wird von der christlichen Ethik grundsätzlich anerkannt.
Moralblog: Aber nur der gewaltlose Widerstand?
Josef Spindelböck: Primär geht es zuerst um Gehorsamsverweigerung gegenüber ungerechten Befehlen oder Gesetzen und in der Folge um einen organisierten gewaltlosen Widerstand, sofern ein solcher möglich und Erfolg versprechend ist. Dieser entspricht seiner Natur nach besser den Grundsätzen der christlichen Ethik und dem dahinter stehenden Menschenbild. In einem besonderen Fall und entsprechend bestimmten Kriterien ist jedoch auch ein aktiv-gewaltsamer Widerstand zulässig.
Moralblog: Was sind das für Kriterien?
Josef Spindelböck: Diese leiten sich ab sowohl aus dem natürlichen Sittengesetz als auch aus der sittlichen Weisung der Heiligen Schrift, wie sie von der kirchlichen Tradition und dem Lehramt der Kirche interpretiert wird. Primär geht es darum, dass dieser gewaltsame Widerstand ein Akt der gemeinsamen Notwehr sein muss. Es muss also wirklich ein schweres Unrecht vorliegen, das vonseiten der Träger der Staatsgewalt über eine längere Zeit hin ausgeübt wird und auf andere Weise nicht behebbar ist. Außerdem muss wirkliche Aussicht auf Erfolg bestehen, und die voraussichtlichen Schäden eines solchen gewaltsamen Widerstands dürfen nicht größer sein als das zu behebende Übel. All dies soll gemäß christlicher Vorgabe nicht in einem Geist des Hasses und der Rache geschehen, sondern motiviert vom „Hunger und Durst nach der Gerechtigkeit“ und letztlich inspiriert von sozialer Liebe in echter Sorge und Verantwortung für das Gemeinwohl.
Moralblog: Hitler hätte man also töten dürfen?
Josef Spindelböck: Verantwortliche Personen haben dies, nach ausführlicher Analyse und kompetenter Beratung, so gesehen und darum das Attentat auf ihn durchgeführt (20. Juli 1944). Der Diktator wurde hier als Aggressor gegen das Gemeinwohl wahrgenommen, der schlimmstes Unheil über das deutsche Volk und die anderen Nationen brachte. Dem musste man gegensteuern. Da eine Ablöse auf demokratischem Weg nicht möglich war, schien es dieser Verschwörergruppe um Graf Stauffenberg als „ultima ratio“, also gleichsam als letzter Ausweg, gerechtfertigt, hier gewaltsam den Diktator auszuschalten, was dann leider misslungen ist. Aber im Prinzip war es – so scheint es auch mir – gerechtfertigt!
In einem demokratischen Staatswesen gibt es Gottseidank gegenüber Unrecht andere Wege, die zu beschreiten sind, um es zu beheben.
Moralblog: Indem man zum Beispiel demonstriert?
Josef Spindelböck: Das ist in einem freiheitlichen Rechtsstaat eine legitime Möglichkeit der Meinungsäußerung, die jedoch in Diktaturen und totalitären Systemen stark eingeschränkt oder ganz aufgehoben ist. Der reguläre Weg der Beeinflussung des politischen und sozialen Lebens ist die Wahrnehmung der politischen Verantwortung in Form der demokratischen Mitbestimmung und Mitarbeit, je nach den eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten.
Moralblog: Wenn in einem demokratischen System gewaltfreie Aktionen des Protestes nichts nützen, darf man dann auch zur Waffe greifen?
Josef Spindelböck: Nein, keineswegs: Ein Rechtsstaat, wie es ja eine Demokratie sein sollte, ist grundlegend von einer Diktatur oder einem totalitären System zu unterscheiden. Eine gewaltsame Erhebung käme einem revolutionären Umsturz einer an sich gerechten Ordnung gleich. Und solange die Ordnung an sich gerecht ist, müssen auch konkret schwere Verletzungen der Gerechtigkeit ohne Gewalt und Umsturz behoben werden. Es gibt viele Wege, sich für das Gemeinwohl und die Verwirklichung des Guten einzusetzen. Manche Übel können wir jedoch nicht sofort beheben, so wünschenswert dies auch wäre.
Moralblog: Bleibt einem da nur zu beten?
Josef Spindelböck: Beten ist immer sinnvoll und wichtig. Die Alternative lautet aber nicht „Handeln“ oder „Beten“, sondern das Gebet soll stets unser Überlegen und Handeln begleiten, damit wir unsere politische und soziale Verantwortung besser wahrnehmen können.
Moralblog: Dürfen Nichtchristen schneller zur Waffe greifen?
Josef Spindelböck: Im Grunde nicht, sofern sie die Dinge richtig sehen. Das Prinzip der Gewaltlosigkeit hat auch unabhängig von der Kenntnis der göttlichen Offenbarung Vorrang, weil mit dem Einsatz von Gewalt zu viel auf dem Spiel steht und die Risiken – ausgenommen bei einer unmittelbar notwendigen Aktion der gewaltsamen Verteidigung – zu hoch sind, insbesondere für unschuldig Betroffene. Als inhaltlicher Orientierungsmaßstab hilft der Verweis auf das „Naturrecht“ als Inbegriff dessen, was dem Menschen sowohl als Bürger als auch als Gesetzgeber im Sinne eines ursprünglichen Gerechtigkeitsbezugs „vorgegeben“ ist.
Moralblog: Das Naturrecht steht aber in keinem Gesetzbuch. Manchmal scheinen geltendes Recht und Naturrecht sogar im Widerspruch miteinander zu stehen. Hat man die Wahl?
Josef Spindelböck: Nicht wenige Rechtsordnungen verstehen sich rechtspositivistisch. D.h. sie gehen von der unzutreffenden Annahme aus, der Mensch wäre letztlich nur sich selbst gegenüber verantwortlich und könne darum innerhalb eines konsistenten Systems das als Recht setzen, was ihm beliebe. Übersehen wird hier, dass es auch Unrecht gibt, das man auf diese Weise legitimieren könnte. Jede „positive“, d.h. menschlich gesatzte Rechtsordnung braucht einen Bezugspunkt in einer „überpositiven“ Ordnung der Gerechtigkeit, welche die Würde der menschlichen Person und das Gemeinwohl schützt. Ich möchte sogar noch etwas weitergehen: Ohne einen Gottesbezug, der nicht nur theoretisch bleiben darf, sondern auch praktisch im Sinne der Verantwortlichkeit des Menschen für sein Tun und Lassen einzulösen ist, wird es auch in der Gesetzgebung und in der Übernahme politischer Verantwortung nicht gehen.
Moralblog: Herr Professor Spindelböck, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Buchtipp:
Aktives Widerstandsrecht. Die Problematik der sittlichen Legitimität von Gewalt in der Auseinandersetzung mit ungerechter staatlicher Macht. Eine problemgeschichtlich-prinzipielle Darstellung, EOS Verlag, Erzabtei St. Ottilien 1994
Link: http://www.moralblog.de
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19.07.2010 09:43:32
350. Geburtstag von Jakob Prandtauer
(stephanscom.at) In St. Pölten feiern Stadtmuseum, Diözesanmuseum und Landesmuseum Niederösterreich mit jeweils einer Ausstellung den 350. Geburtstag des Baumeisters Jakob Prandtauer. Er entwarf das Stift Melk: ein Kloster, das zur Perle und zum Glanzpunkt barocker Baulust wurde.
Im Hochbarock, um das Jahr 1700, war den Kunstschaffenden nichts zu ausschweifend und wenig zu prächtig. Die Herrscher regierten absolut, die katholische Kirche betrieb die Gegenreformation. Mit der Prachtentfaltung der Kunst verherrlichten sich die Fürsten selbst, die Kirche aber verherrlichte Gott. Eindrucksvolles Beispiel dafür ist das Stift Melk. "Es ist ein Audienzsaal Gottes", sagt Altabt Burkhard Ellegast. "Da war den Mönchen im Barock nichts schön und glänzend und golden genug."
Am 18. November 1700 wurde in Melk Berthold Dietmayr zum Abt gewählt. Er war erst 30 Jahre, doch er schmiedete große Pläne: Dietmayr wollte die religiöse, politische und geistige Bedeutung seines Klosters hervorstellen - und das weithin sichtbar durch einen Neubau. In Jakob Prandtauer fand er den Baumeisters seines Vertrauens. Doch nicht alle Melker Mönche waren von dieser Idee begeistert, sagt die Kunsthistorikerin Huberta Weigl. Unzufriedenheit machte sich unter ihnen breit: "In Melk probte der Konvent einen Aufstand gegen den Abt. Wer in Melk zu Baubeginn 1702 eintrat, lebte Zeit seines Lebens auf einer Baustelle. Da wurde sechs Tage lang gehämmert, die Mönche lebten im Staub und im Dreck." Andererseits brachte der Neubau den Benediktinern auch eine unglaubliche Verbesserung der Lebensqualität: Statt Schlafsäle aus dem Mittelalter bekamen sie eigene Zimmer, außerdem war das Stift endlich beheizbar.
Jakob Prandtauer wurde im Jahr 1660 in Stanz in Tirol geboren. Gesichert ist lediglich sein Taufdatum, der 16. Juli. "Man kann annehmen, dass er an diesem Tag oder etwas früher zur Welt kam", meint Huberta Weigl. Prandtauer war ein Bergbauernbub, der das Maurer- und Bildhauerhandwerk lernte. Wie es damals üblich war, ging er nach der Lehre auf Wanderschaft. 1689 kam er nach St. Pölten. Er arbeitete viel, baute Pfarr- und Gutshöfe, entwarf Brücken. Heute lebt er aber vor allem als Baumeister von Klöstern und Stiften weiter: Ab 1702 barockisierte er das Stift Melk, er plante außerdem die neue Wallfahrtsbasilika auf dem Sonntagberg, entwarf Kloster und Kirche für die Karmelitinnen in St. Pölten und baute die Klosteranlagen in St. Florian und in Garsten. Auch Herzogenburg und Kremsmünster entstanden auf seinem Reißbrett.
Zu Prandtauers 350. Geburtstag, der heuer begangen, sind ihm in der Prandtauerstadt St. Pölten drei Ausstellungen gewidmet: Im Stadtmuseum St. Pölten geht es um seine Profanbauten. Die sakralen Entwürfe zeigt das Dommuseum, dem "Leben im Barock" widmet sich die Ausstellung im niederösterreichischen Landesmuseum. Zusätzlich ist das Stift Melk mit der Schau " Happy Birthday Jakob Prandtauer" dem Meister auf der Spur. - Link zu den Sonderausstellungen.
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18.07.2010 15:28:12
Urlaubszeit zur Besinnung auf Gottes Wort nutzen
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat die Gläubigen aufgerufen, die Urlaubszeit zur Besinnung auf das Wort Gottes zu nutzen. Die Ruhe dieser Wochen sei eine gute Gelegenheit, um sich auf das zu konzentrieren, was letztlich im Leben allein von Bedeutung sei, sagte der Papst am Sonntag vor dem Mittagsgebet in Castelgandolfo. Die Arbeit sei zwar wichtig, vor allem komme es aber darauf an, sich auf die Liebe und Wahrheit Gottes einzulassen. Ohne die Liebe sei jegliche Aktivität ohne Wert.
Benedikt XVI. verwies auf das Evangelium von Jesu Besuch bei den Schwestern Maria und Marta. Als sich Marta gegenüber Jesus beschwert habe, dass ihre Schwester ihr nicht helfe, sondern nur seinen Worten zuhöre, habe Jesus sie daran erinnert, dass die Offenheit für Gottes Wort das letztlich Entscheidende sei. Er habe dies jedoch ohne jeden Tadel für die Arbeit Martas getan, hob der Papst hervor.
An die deutschsprachigen Pilger im Innenhof der päpstlichen Sommerresidenz gerichtet sagte Benedikt XVI. nach dem Mittagsgebet:
"Wer Gott als Gast aufnimmt, ihn in sein Leben eintreten lässt, der wird reich beschenkt". Dies zeigten die Beispiele Abrahams, Marias und Martas.
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17.07.2010 04:48:58
Die Kirche hilft den AIDS-Kranken
(presse.kirche.at) Auf die vielfältigen Hilfen der katholischen Kirche für die Aids-Kranken hat Bischof Klaus Küng anlässlich der am Sonntag beginnenden 18. Internationalen Aids-Konferenz in Wien hingewiesen. Die Kirche werde zwar im Zusammenhang mit Aids „wegen der Kondomfrage immer wieder heftigst attackiert, den wenigsten ist jedoch bewusst, wie viel Großes sie täglich im Kampf gegen Aids und seine Folgen leistet“, schreibt Bischof Küng in einem Beitrag für die Samstag-Ausgabe der in Würzburg erscheinende katholische Zeitung „Die Tagespost“.
„Derzeit geschieht etwa 50 Prozent der gesamten Aidshilfe durch christliche Kirchen“ weist Küng hin. Die Kirche habe von Anfang an die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Hilfe erkannt, die nicht nur den medizinischen Aspekt berücksichtigt, sondern auch die materiellen, menschlichen und seelsorglichen Bedürfnisse der Betroffenen beachtet. Um die rasche Ausbreitung dieser ohne Therapie tödlich verlaufenden Krankheit zu stoppen, habe die Kirche stets auf eine breite Strategie gesetzt: auf Information über die Krankheit, auf die Ermutigung, den Arzt aufzusuchen, vor allem aber auf eine „sorgfältige Partnerwahl und Treue in der Ehe sowie damit verbunden die Enthaltsamkeit von sexuellen Kontakten außerhalb der Ehe“.
Zurückhaltend sei die Kirche weiterhin „gegenüber jenen Gesundheitsprogrammen, die in einer möglichst breit gestreuten Verbreitung von Kondomen die wichtigste Maßnahme oder fast das Allheilmittel zur Eindämmung der Pandemie sahen“, so Bischof Küng in der „Tagespost“. Die Bekämpfung von Aids durch eine möglichst flächendeckende Verteilung von Kondomen sei sicher nicht der richtige Weg, schreibt der österreichische Familienbischof, der vor seiner geistlichen Berufung als Arzt tätig war.
Auch wenn die Einstellung der Kirche zur Kondomfrage unverändert bleibe, gebe es „einige Detailfragen, in denen eine Differenzierung möglich, vielleicht auch nötig ist“, meint Bischof Küng. Es stehe nicht im Widerspruch zum kirchlichen Lehramt, etwa zur Enzyklika „Humanae Vitae“, in bestimmten Grenzfällen die Verwendung von Kondomen zu ermöglichen. Er sei der Auffassung, „dass es in manchen konkreten Fällen in der Ehe, wenn sich ein Partner infiziert hat - unter der Voraussetzung, dass die Krankheit beim Infizierten unter Kontrolle ist und der gesunde Partner freiwillig zustimmt - erlaubt oder sogar geboten sein kann, zum Schutz des anderen ein Kondom zu verwenden“. In dieser Situation sei nicht Empfängnisverhütung das Ziel der Verwendung des Kondoms, sondern der Schutz des anderen. Bei Drogenabhängigen und Personen, „die in keiner Weise zu sexueller Enthaltsamkeit bereit sind“, können Einrichtungen für ihre Klienten Kondome bereitstellen, „ohne dadurch in sich schlechte Handlungen zu rechtfertigen“. Gleichzeitig bestehe die unerlässliche Pflicht, vor Gefahren zu warnen und zu gesundheitsförderlichen Verhaltensänderungen aufzurufen, so Bischof Küng in der „Tagespost“. - Link: Beitrag von Bischof Küng im Wortlaut.
(news.stjosef.at, Kommentar von Prof. Josef Spindelböck:) Ob ein Mittel oder eine Technik in Übereinstimmung mit "Humanae vitae" und "Familiaris consortio" vom Verdikt des Verbots empfängnisverhütender Mittel betroffen ist, entscheidet sich zuerst vom objektiven Gesichtspunkt her. Die subjektive Intention kann aber mitbestimmend sein, wie etwas zu bewerten ist. Wenn eine Frau z.B. die Pille für einen anderen Zweck nimmt als für Empfängnisverhütung, dann kann unter Umständen (je nach Schwere und Notwendigkeit und Alternativlosigkeit einer solchen Behandlung) die empfängnisverhütende Wirkung als Sekundärfolge zugelassen werden, ohne dass sie direkt gewollt ist (Doppelwirkung). Bischof Küng meint nun, das wäre auch in Bezug auf die Anwendung eines Kondom bei AIDS innerhalb einer Ehe diskutabel. Mein Einwand ist zuerst einer der Sicherheit und dann auch einer in Bezug auf die durch das Dazwischentreten eines Kondoms in Frage gestellte Unmittelbarkeit der sexuellen Hingabe, wodurch die für die Ehe nötige Vorbehaltlosigkeit des "Ein-Fleisch-Werdens" relativiert wird. Bei gegenseitig vereinbarter Enthaltsamkeit aus Liebe entfallen all diese Probleme!
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17.07.2010 04:33:17
Neuerscheinung im Verlag St. Josef: Christlich glauben und leben
(verlag.stjosef.at) NEUERSCHEINUNG im Verlag St. Josef: Christlich glauben und leben. Ein Leitfaden der katholischen Moral von Prof. Dr. Josef Spindelböck, gebunden, 112 Seiten, 20,5 x 13 cm
ISBN: 978-3-901853-19-7, EUR 8,90
Wie soll ein Christ sein Leben gestalten?
Auf diese Frage antwortet das vorliegende Buch in katechetischer Weise. Es geht um eine Hinführung zum Leben aus dem Glauben, auf der Grundlage von Heiliger Schrift, apostolischer Überlieferung und kirchlicher Lehrverkündigung.
Bestellung unter http://verlag.stjosef.at
oder in jeder Buchhandlung
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17.07.2010 04:31:04
Zuerst das eine Notwendige suchen
(stjosef.at/predigten) Ein jeder von uns kennt bestimmt so genannte aktive und „dynamische“ Menschen, die viel bewegen und vieles Gute bewirken. Es sind Personen mit großer Tatkraft und mit großem Engagement. Wie erfreulich ist es doch, dass es im Kleinen und im Großen solche ideal gesinnten Frauen und Männer gibt, die auf die jeweiligen Herausforderungen der Zeit und die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen in rechter Weise durch die helfende Tat eine Antwort der Liebe geben!
Vielleicht sind wir deshalb nach dem Anhören des Evangeliums von der aktiven und hilfsbereiten Marta, die sich in liebevoller Sorge um Jesus kümmert, und von ihrer scheinbar untätig da sitzenden, „nur“ zuhörenden Schwester Maria etwas irritiert. Denn das Lob erhält jene Frau, bei der wir es nicht erwarten würden: Maria hat nach den Worten des Herrn „das Bessere gewählt“. Es „soll ihr nicht genommen werden.“ „Ist das gerecht? Ist das realistisch?“ fragen wir vielleicht. Kommen wir so wirklich weiter im Leben? - Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck zum 16. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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16.07.2010 06:16:49
Verschärfte kirchliche Strafnormen zur Ahndung sexuellen Missbrauchs
(stephanscom.at) Der Vatikan hat die Kirchengesetze zur Ahndung sexuellen Missbrauchs durch Geistliche verschärft und erweitert. Die am Donnerstag, 15. Juli 2010, veröffentlichten Normen der Glaubenskongregation ermöglichen eine umfassendere Verfolgung einschlägiger Straftaten innerhalb der katholischen Kirche. Die Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch, die bisher zehn Jahre nach Erreichen der Volljährigkeit des Opfers betrug, beträgt nun 20 Jahre. Eine vollständige Aufhebung der Frist ist auf Antrag weiterhin möglich. Auch Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie und der sexuelle Missbrauch von geistig Behinderten fallen nun unter die neuen "Normae de gravioribus delictis" - "Normen über schwerwiegendere Delikte". Für die Missbrauchsfälle sind beschleunigte Gerichtsverfahren vorgesehen. Die Römische Glaubenskongregation wird durch die neuen Normen für viele Verfahren als oberster Kirchengerichtshof mit erweiterten Zuständigkeiten formal bestätigt.
Mit den Normen veröffentlicht der Vatikan erstmals vollständig die Bestimmungen für die Vorgehensweise der Glaubenskongregation in Missbrauchsfällen. Diese beruhte bisher zum Teil auf unveröffentlichten päpstlichen Vollmachten und internen Regeln. Die schon bestehenden Normen sind in einigen Punkten verändert und präzisiert worden, entsprechen nach Vatikanangaben insgesamt jedoch weitgehend der schon bislang geübten Praxis.
Durch die Publikation wolle man die bisherige Vorgehensweise der Glaubenskongregation gesetzlich verankern und öffentlich machen, um Transparenz, Klarheit und Rechtssicherheit zu schaffen, heißt es im Vatikan. Es habe in manchen Teilen der Kirche Unklarheit über die korrekte Auslegung der geltenden Vorschriften zur Verfolgung sexuellen Missbrauchs gegeben. Diese solle durch die vollständige Veröffentlichung, Zusammenfassung und Präzisierung der Normen beseitigt werden.
So sind Besitz, Erwerb und Verbreitung pornografischer Bilder von Minderjährigen unter 14 Jahren sowie sexueller Missbrauch von Personen, "deren Vernunftgebrauch habituell eingeschränkt" ist, jetzt erstmals ausdrücklich als Straftatbestände unter den "schwerwiegenderen Vergehen gegen die Sitten" aufgeführt. Zuvor wurden diese Delikte zwar geahndet, waren jedoch in dieser Kategorie nicht als eigene Straftatbestände benannt.
Auch für die zügige Entlassung eines Priesters aus dem Klerikerstand schreiben die neuen Regeln die bisherige Praxis der Glaubenskongregation erstmals gesetzlich fest. Demnach kann die Vatikanbehörde diese schwerste Strafe des Kirchenrechts auch ohne Gerichtsverfahren auf dem Verwaltungsweg verhängen. Zudem kann ein Missbrauchsfall auch direkt dem Papst vorgelegt werden, der einen Priester ebenfalls ohne Gerichtsverfahren von dessen Vollmachten entheben kann. Die neuen Normen beziehen sich nicht nur auf Missbrauchsfälle, sondern betreffen auch schwerwiegende Straftaten gegen Glaube und Sakramente.
Die Glaubenskongregation ist seit dem päpstlichen Erlass "Sacramentorum sanctitatis tutela" vom 30. April 2001 für die Untersuchung von Missbrauchsfällen zuständig. Die näheren Bestimmungen zur Vorgehensweise waren bisher nur in Grundzügen veröffentlicht. Diese hatte der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, im Schreiben "De delictis gravioribus" vom 18. Mai Jahr 2001 den Bischöfen der Weltkirche dargelegt. Für Verstöße waren seinerzeit schon die schwersten kirchlichen Disziplinarstrafen vorgesehen. Im November 2002 erteilte Johannes Paul II. die Vollmacht, in begründeten Einzelfällen von der Verjährungsfrist abzusehen, um auch länger zurückliegende Fälle behandeln zu können. Im April dieses Jahres veröffentlichte der Vatikan zudem eine "Verständnishilfe" zur Vorgehensweise der Glaubenskongregation bei Fällen sexuellen Missbrauchs.
Lesen Sie die Normen im deutschen Wortlaut sowie die kirchengeschichtliche Hinführung!
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14.07.2010 15:32:55
Ein Maulwurf im Dienste der Kirchenreform - eine Rezension zu "Eduard Kratzfuss"
(Amazon-Rezension von Josef Spindelböck) Das von Manuel Nordus mit Liebe und Einfallsreichtum illustrierte Buch Erwin P. Hilberts mit dem Titel "Eduard Kratzfuss - Geschichten eines Maulwurfs" versteht sich als Parabel nicht für Kinder, sondern wohl für Erwachsene. Der Maulwurf Eduard ist unter dem Vatikan zu Hause; mit Unternehmungsgeist erkundet er nicht nur die nähere Umgebung und die Stadt Rom, sondern begibt sich sogar auf Weltreise nach Obamaland (USA), Pepitaland (Deutschland) und Gotteshausen (Israel), bevor er wieder zurückkehrt und sich mit seiner geliebten Kirchenmaus Anna-Leena verehelicht. Die Abenteuer des Maulwurfs sind die subjektiv ehrliche Geschichte einer Gottsuche, und der Leser wird nicht in die Irre gehen, wenn er hier so manches aus der Biografie des Rocksängers Erwin Hilbert wiederfindet, der in seiner persönlichen Bekehrung zum katholischen Glauben gefunden hat. Das inhaltliche Glaubensverständnis des Maulwurfs Eduard kann man jedoch, bei allem Verständnis für den zum Ausdruck gebrachten Humor, hinterfragen. Und eben davon ist auch die Botschaft der "Parabel" betroffen: Denn dass es für Jesus gleich sei, ob jemand Christ, Buddhist, Hindu, Jude oder Muslim sei (S.100), da nur die Liebe zähle, ist doch eine Verkürzung der biblischen Wahrheit, die die Kirche bezeugt und verkündet. Der Rücktritt von Margot Käsmann wird von "Jesus" wie folgt kommentiert: "Ich mag die Margot sehr, und meine Kirche hat mit ihrem Rücktritt eine Frau, die mich liebt, im Bischofsamt verloren!" (S.74) Dem Jesus in Jeanshosen, den der Maulwurf vom Kreuz herabnimmt, weil er ihm so leid tut, und auf der Reise nach Gotteshausen begleitet, ist nicht bewusst, dass es keine "Bischöfinnen" gibt (S.104). Hilbert lässt auch seine Sympathien für eine Öffnung des Priesteramts für Frauen und eine Aufhebung des verpflichtenden Zölibats erkennen (S.119). Die Feinde einer im Sinn der Parabel zu erstrebenden "Erneuerung" der Kirche werden festgemacht: es sind "einige Traditionalisten", die den lieben kleinen Maulwurf Eddy hassen und "ihn am liebsten mit der Mistforke ihrer verstaubten Theologie aus ihrer gewohnten Umgebung verscheuchen" wollen (S.116). Demgegenüber brauche es "Freigeister"; diese seien - wie der durch Maulwurfs-Nachhilfe auf Fortschrittskurs gebrachte Papst zu Eddy sagt - "wichtig und dürfen nicht fehlen" (ebd.). Der Hilbert-Jesus sagt: "Ne Amtskirche hab ich nie gewollt. Dann schon eher eine Feuerkirche." (S.118) Mit dem Humor des Buches, der an vielen Stellen großartig ist, habe ich gewiss Verständnis, nicht aber mit der den Glauben der Kirche missverstehenden inhaltlichen Ausrichtung! - Bibliografische Angabe: Erwin Hilbert, Eduard Kratzfuss. Geschichten eines Maulwurfs, Kisslegg 2010, fe-medienverlag, EUR 14,80
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14.07.2010 15:30:02
Der Beichtstuhl - Ordination der Seele
(stjosef.at/predigten) Am 13. Juli 2010 hielt Prof. Dr. Josef Spindelböck in der Wallfahrtskirche Maria Laach am Jauerling die Fatimafeier und predigte zum Thema: "Der Beichtstuhl - Ordination der Seele". Unter anderem führte er aus:
Wir leben in einer Zeit, in der man die Wirklichkeit der Sünde leugnet und verdrängt, weil man auch Gott den Herrn nicht mehr anerkennt. Und dann mag es geschehen, dass Menschen zwar spüren, dass vieles in ihrem Herzen nicht in Ordnung ist, sie aber dennoch keinen wirklichen Ausweg wissen. In ihrer Not wenden sie sich vielleicht an einen Psychiater. Dieser will als Arzt überall dort helfen, wo es Beeinträchtigungen der seelischen Gesundheit gibt. Eines jedoch vermag er nicht: Er kann keine Sünden vergeben. Dies kann nur Gott allein, und er tut dies durch den Dienst des Priesters im Beichtstuhl. Der Beichtstuhl kann darum wirklich als „Ordination der Seele“ bezeichnet werden. Hier werden durch Gottes schöpferische und erlösende Liebe die „Wunden unserer Seele“ geheilt. Das Blut Christi wäscht und reinigt unsere Seele und macht sie so schön, wie sie nach der Taufe war.
Der heilige Pfarrer von Ars war viele Stunden täglich bereit, für diesen „Ordinationsdienst“ zur Verfügung zu stehen. Er wartete geduldig auf das demütige Bekenntnis seiner Beichtkinder, und er freute sich über die Rückkehr des verlorenen Sohnes bzw. der verlorenen Tochter. Es ist nämlich nie zu spät für die Umkehr zu Gott, solange der Mensch auf Erden lebt! Tatsächlich herrscht „im Himmel mehr Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren“ (Lk 15,7).

Lesen Sie die Predigt im Wortlaut!
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13.07.2010 05:15:14
St. Pöltner Neupriester P. Florian Ehebruster OSB: Zeugnis für den Glauben
(presse.kirche.at) „Wie man Priester auch definiert – man bleibt immer hinter dem Ideal zurück“, sagt P. Florian Ehebruster, Neupriester des Benediktinerstiftes Seitenstetten. „Doch ist es wichtig zu wissen: Es steht immer ein anderer hinter allem, was ich bin und tue.“ So sieht sich der 32-jährige auch als „Werkzeug Gottes“, um dessen Liebe den Menschen zu zeigen und sieht den „Dienst an der Gemeinschaft und den Menschen“ als Kern seiner pastoralen Tätigkeit. Diese beginnt mit dem Pastoraljahr als Kaplan an der Stiftspfarre Seitenstetten und der Pfarre Öhling.
Um ausreichend Zeit dafür zu haben, hat P. Florian seine Lehrtätigkeit am Stiftsgymnasium auf 10 Stunden beschränkt. Dort unterrichtet der vielseitige Jungpriester Religion und Französisch. „Für eine Klosterschule ist es wichtig, dass der Konvent im Lehrkörper vertreten ist“, erklärt P. Florian. Derzeit unterrichten vier Patres am traditionsreichen Gymnasium, an dem unter anderen der Staatsvertrags-Bundeskanzler Julius Raab maturiert hatte.
Nach dem 1. Abschnitt des Theologiestudiums, das P. Florian in Salzburg absolviert hat, kam das Interesse am Lehramt dazu. Da ihn Sprachen „schon immer interessiert“ haben, begann P. Florian mit dem Französisch-Studium. Doch damit nicht genug: Nach Abschluss der Theologie versuchte der musikbegeisterte Benediktiner „zum Spaß“ die Aufnahmeprüfung am Mozarteum im Fach Kirchenmusik – und schaffte diese prompt. Bereits als Kind lernte Michael – so P. Florians Taufnahme – Flöte und Klavier, als 16-jähriger begann er in seiner Heimatpfarre Ybbsitz als Organist auszuhelfen.
Mit 15 Stunden Unterrichtsverpflichtung in der Schule und zwei Studientagen in Salzburg blieb vorerst weniger Zeit für die Seelsorge. So war auch der pastorale Dienst nach der Diakonenweihe im Vorjahr auf Krankenkommunionen und liturgischen Dienst beschränkt. „Es war wichtig, zwei Klassen in Französisch und Religion zur Matura zu führen“, erzählt P. Florian. Mittlerweile hat er nach der Theologie und dem Lehramt auch das Musikstudium abgeschlossen und kann sich nun im Pastoraljahr vermehrt der Seelsorge widmen.
Die Musik soll jedoch auch weiterhin nicht zu kurz kommen, „in engem Zusammenhang mit der klösterlichen Liturgie“, wie P. Florian betont. Er wirkt als Stiftsorganist und unterstützt Chorleiter P. Franz Hörmann als Repetitor. Immer wieder stellt P. Florian sein Können auch bei Konzerten in der Stiftskirche oder am Sonntagberg bei den „Orgelmittagskonzerten“ unter Beweis.
Am Anfang der Berufung zum Mönch- und zum Priestertum stand bei Michael Ehebruster die „Faszination der klösterlichen Gemeinschaft“. Da der Ybbsitzer seinen Zivildienst als Altenpfleger in St. Peter/Au ableistete, suchte er in der Nähe für diese Zeit ein Zimmer – und fand es im benachbarten Stift Seitenstetten. Ohne in der Klausur zu wohnen, begann der spätere P. Florian am klösterlichen Leben teilzuhaben. Und fand Gefallen „am Chorgebet, der Gemeinschaft der Mitbrüder, an allem, was das Leben im Haus ausmacht“.
Der Kontakt zum Stift war schon vorher entstanden: durch den damaligen Kaplan in Ybbsitz und heutigen Subprior und Novizenmeister P. Laurentius Resch sowie über die Jugendvesper in Seitenstetten. Auch die Familie hat ihm auf seinem Weg zur Weihe „sehr unterstützt und viel Rückhalt gegeben“, betont P. Florian. Sein Vater ist Tierarzt in Ybbsitz, die Mutter Arztgehilfin in der Praxis, zwei Brüder und zwei Schwestern sind seine jüngeren Geschwister. „Am Anfang gab es Befürchtungen, dass ich im Kloster unglücklich werden könnte“, berichtet P. Florian. „Jetzt tragen alle meinen Entschluss mit und freuen sich mit mir. Das ist ein schönes Gefühl.“
Die aktuelle Krise der katholischen Kirche hingegen „bedrückt“ den Neupriester. Einerseits habe ihn „geschmerzt, wozu Mitbrüder fähig sind“, andererseits sei er „von so vielen hasserfüllten Leserbriefen in den Zeitungen betroffen“: „Das Image der Kirche in den Medien tut weh.“ Er habe sich deswegen auch bei der Planung von großen Feiern zu seiner Priesterweihe zurückgehalten, erklärt P. Florian, dann aber gedacht: „Es ist ein Zeichen, dass die Kirche lebt und dass es weiter geht. Ich freue mich jetzt darauf.“ Dazu passt auch sein Primizspruch: „Mein Herz ist bereit, o Gott“ aus dem Psalm 57.
„Wahrscheinlich war die Kirche noch nie so transparent und ehrlich wie heute“, hebt P. Florian das Positive an der Krise hervor. „Sie kann sich die früheren Fehler einfach nicht mehr leisten.“ Die Ereignisse der letzten Monate hätten gezeigt, dass auch Priester gewöhnliche Menschen seien. P. Florian: „Sie dürfen etwas Großartiges tun, sind aber deswegen nicht selbst großartig. Das hilft vielleicht, am Boden zu bleiben.“
Link: http://www.stift-seitenstetten.at
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13.07.2010 05:12:19
China: Neuer Bischof von Taizhu in Einheit mit Rom geweiht
(katholisches.info) Nach fast 50 Jahren der Sedisvakanz wurde ein neuer Bischof für die chinesische Diözese Taizhu geweiht. Das Bistum war im Jahr 1926 eines der ersten, für die ein chinesischer Bischof ernannt worden war. Der neugeweihte Bischof verbrachte 25 Jahre seines Lebens als Zwangsarbeiter in kommunistischen Konzentrationslagern. “Im Gefängnis habe ich erfahren, wie nahe Gott ist”, so der neue Bischof. Die Ernennung erfolgte durch Papst Benedikt XVI. Da der neue Bischof auch die Zustimmung des Regimes in Peking erhielt, scheint in der Diözese der Weg offen für eine Versöhnung zwischen “offizieller” Kirche und der romtreuen Untergrundkirche. “Nach Jahrzehnten erlebt das Bistum eine Wiedergeburt”, so katholische Beobachter gegenüber Asianews.
Nach 48 Jahren der bischofslosen Zeit hat die Diözese Taizhou (Zhejiang) seit heute wieder einen Bischof. Msg. Anton Xu Jiwei, wurde heute vormittag in der Herz-Jesu-Kathedrale von Taizhou mit Zustimmung des Heiligen Stuhls und der chinesischen Regierung zum Bischof geweiht. Gleichzeitig ergriff er Besitz von seiner Diözese. Sowohl der im Auftrag des Papstes weihende Bischof, Msgr. Li Mingshu von Qingdao, als auch alle anwesenden Bischöfe befinden sich in Einheit mit Rom. - Lesen Sie noch mehr!
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