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30.03.2010 15:56:37
Worte der Ermutigung
(stephanscom.at/news.stjosef.at) Bei der Chrisammesse in Wiener Stephansdom erinnerte Kardinal Schönborn am Montag, 29.03.2010, an das "ungeheure Vertrauen", das Gott seiner Kirche schenkt: "Welches Risiko ist Jesus eingegangen, indem er uns - speziell den Bischöfen und Priestern, aber auch dem ganzen Volk Gottes - sein Reich anvertraut hat?", fragte der Kardinal. Die Kirche sei ein "Risiko-Unternehmen erster Sorte"; angesichts dieses "Wagnisses Gottes" mit seiner Kirche erstaune ihn die Enge der Kirche: "Wir kalkulieren und sichern uns vor Risiken ab."
Hinter dem Vertrauen Gottes stehe ein "wunderbares Freiheitsverständnis", aber auch eine große Eigenverantwortung: "Denn mit Vertrauen ist auch Verantwortung verbunden; das müsste der Geist der Kirche sein", betonte Kardinal Schönborn. Die vielen "Wunden, die jetzt offenbar werden", müssten auch als Folge davon gesehen werden, "dass wir die Verantwortung zu gering geachtet, die Freiheit zu wenig gefördert und Abhängigkeitsverhältnisse missbraucht haben", so der Kardinal weiter. Auf diese Verantwortung hin werde die Kirche derzeit "von der Welt haftbar gemacht".
"Herr, was willst du uns sagen, wenn du uns so darauf hinweist, dass es Versagen unter uns gibt?", so Kardinal Schönborn mit Hinweis auf die Missbrauchsfälle in der Kirche. Dann betonte er, dass die Taten zu verwerfen seien, aber nicht die Menschen. Auch Jesus hat seine Jünger, die ihn verlassen hatten, nicht aufgegeben. Am Ostermorgen sagte der Auferstandene nicht "Wo sind die Verräter?", sondern er sagte zu Maria von Magdala: "Geht und sagt meinen Brüdern.."
Lesen Sie den Wortlaut der Predigt des Kardinals!
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30.03.2010 15:51:36
Priesterseminar in Haiti wird nach Erdbeben wieder eröffnet
Port-au-Prince (Fidesdienst) – „Nach einigem Zögern und verschiedenen Zweifeln haben die Bischöfe die Entscheidung getroffen, die Seminaristen zur Wiedereröffnung des Studienjahres am 6. April einzuberufen. Nachdem das ganze Seminar zerstört wurde, brauchen wir nun eine Unterkunft für die 243 überlebenden Seminaristen“, so der Apostolische Nuntius auf Haiti, Erzbischof Bernardito Auzo zum Fidesdienst, der dabei seine Freude über die angekündigte Geste der Verbundenheit des Papstes mit der Ortskirche zum Ausdruck bringt, die am 12. Januar so hart geprüft wurde. Die Spenden bei der heiligen Abendmahlsmesse mit dem Papst in der Lateranbasilika am Gründonnerstag werden für den Wiederaufbau des Priesterseminars in Port-au-Prince zur Verfügung gestellt.
„Es gibt auf Haiti nur ein einziges Priesterseminar, unsere Seminar „Notre Dame d’Haiti“ in Port-au-Prince“, so der Apostolische Nuntius. „Die beiden Abteilungen für Theologie und Philosophie sind getrennt, die eine befindet sich im zentral gelegenen Stadtviertel Turgeau und die andere in Cazeau in der Nähe des internationalen Flughafens Louverture. Beide Abteilungen werden von einem Rektor geleitet. Die Räumlichkeiten beider Abteilungen wurden beim Erd beben zerstört. Vier von fünf Gebäuden der theologischen Abteilung sind eingestürzt. Insbesondere das Gebäude in den sich der Speisesaal (Erdgeschoss), die Kapelle (erster Stock) und die Bibliothek (zweiter Stock) befanden, wurden dem Erdbeben gleichgemacht. Die Kappelle existiert nicht mehr, so dass der Speisesaal und die Bibliothek ineinander gefallen sind. Wenn ich daran denke, dass die ganze Gemeinschaft zum Zeitpunkt des Erdbebens in der Kapelle hätte sein können, dann bekomme ich eine Gänsehaut. Das wäre wirklich ein enormer Verlust gewesen“.
Vor dem Erdbeben waren 159 Theologiestudenten und 98 Philosophiestudenten im Seminar untergebracht. Sechs Theologiestudenten und ein Professor sowie acht Philosophiestudenten starben bei dem Erdbeben. „Diejenigen, die unter den Trümmern begraben waren, konnten größtenteils selbst befreien“, so der Erzbischof, „Der Rektor hielt sich in seinem Büro im Erdgeschoss in einem der Gebäude auf. Das Büro gibt es nicht mehr, aber der Rektor blieb unverletzt und kann sich heute nicht mehr erinnern, wie und auf welchem Weg es ihm gelungen ist, herauszukommen. Er sagt, die Muttergottes habe ihn geführt.“
Auf Beschluss der Bischöfe wird das Heilige Jahr nun am 6. April wieder eröffnet. Beide Abteilungen des Seminars werden in den Räumlichkeiten der Bischofskonferenz von Haiti (CEH) untergebracht sein. Die Studenten des Philosophats werden auf dem Gelände der Scalabrini Patres neben der Bischofskonferenz wohnen und die Theologiestudenten sollen im Haus der „Madonna von Guadalupe“ auf dem Geländes der Bischofskonferenz untergebracht werden.
„Neun große Zelte (20x32 Fuß) werden als Klassenzimmer dienen und in 21 Zelten werden die Studenten schlafen. Alles wird insgesamt rund 400.000 US Dollar kosten. Die Zelte sind wasserdicht und halten einer Windgeschwindigkeit von bis zu 240 Stundenkilometer stand. Die Dozenten werden in den freien Zimmern des Seminars der Scalabrini Missionare und im Haus der „Madonna von Guadalupe“ wohnen. Sowohl die Philosophiestudenten als auch die Theologiestudenten werden die Kappelle der CEH benutzen können. Alle Priesteramtkandidaten können so das akademische Jahr abschließen und das neue Studienjahr gelassen beginnen“.
Im Hinblick auf den Wiederaufbau des Seminars haben die Bischöfe noch keine endgültige Entscheidung über den Standort getroffen. Derzeit werden verschiedene Möglichkeiten geprüft, wobei vor allem die Kosten für den Kauf des Grundstücks und ein geeigneter Standort berücksichtigt werden müssen. Zur Finanzierung des Wiederaufbaus sagt Erzbischof Auza: „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen noch keine genauen Kriterien vor, doch meiner Ansicht nach wird ein solches Projekt, das für die Kirche von enormer Bedeutung ist, von allen gemeinsam finanziert werden.“ (CE/SL) (Fidesdienst, 30/03/2010)
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29.03.2010 16:05:21
Bistum Chur: Konsequenten Weg der Aufklärung fortsetzen
(bistum-chur.ch/news.stjosef.at) Das Bistum Chur will bei der Aufklärung bereits geschehener und der Verhinderung weiterer sexueller Missbräuche durch kirchliche Mitarbeiter den bereits eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Dies geht aus der Dokumentation der Beschlüsse des Bistumsrates hervor, der sich in einer Sitzung am 25.03.2010 mit der Thematik befasst hat. Wörtlich heißt es:
Der Bischofsrat hat sich anlässlich seiner letzten Sitzung vom Donnerstag, 25. März 2010, eingehend mit der Situation im Bistum Chur befasst. Folgende Ziele hat er festgehalten:
1. Die Bistumsleitung will sich ein möglichst genaues Bild machen von den sexuellen Übergriffen, die in den vergangenen 50 Jahren durch die in der Diözese tätigen Seelsorgenden geschehen sind.
2. Dazu ist die Bistumsleitung auch auf die Mithilfe der Opfer angewiesen. Deshalb bittet sie die Opfer, sich bei einer der Ansprechpersonen in den drei Bistumsregionen zu melden.
(Vgl. http://www.bistum-chur.ch/lvr_fachgremium_003.pdf )
3. Die Ansprechpersonen können den Opfern eine erste Beratung anbieten und auf geeignete Opferhilfemöglichkeiten hinweisen. Sie melden mit dem Einverständnis des Opfers die Fälle dem Diözesanen Fachgremium. Dieses berät den Bischof im Hinblick auf geeignete Massnahmen, welche den Opfern helfen und weitere Übergriffe möglichst verhindern. Darin eingeschlossen sind auch kirchenrechtliche Untersuchungen und Sanktionen. Vorsorgliche Massnahmen können sofort getroffen werden.
4. Was das Anzeigen bei staatlichen Stellen betrifft, folgt das Bistum Chur der weiter entwickelten Empfehlung des Fachgremiums der Schweizer Bischofskonferenz “Sexuelle Übergriffe in der Pastoral”: Die kirchlichen Stellen erheben bei einem rechtsgenügenden Verdacht Anzeige an die staatlichen Strafverfolgungsorgane, ausser das betroffene Opfer oder dessen Vertreter erheben dagegen Einspruch. Eine Strafanzeige muss jedoch auf jeden Fall erstattet werden, wenn sich die Gefahr von pädophilen Wiederholungstaten nicht auf andere Weise abwenden lässt.
5. In der Vergangenheit ist teilweise weggeschaut worden, wo Opfer hätten geschützt und unterstützt werden müssen. Und es wurden oft Massnahmen getroffen, die sich als unwirksam erwiesen haben. Inzwischen hat ein Umdenken stattgefunden. Der Bischofsrat möchte mit Entschiedenheit die Thematik auf allen Ebenen aufarbeiten: in der Opferhilfe, in der Vorbeugung von neuen Übergriffen und im Ausbildungsbereich. Das wird auch dazu führen, dass ältere Fälle neu beurteilt werden müssen.
6. Der Bischofsrat strebt ein koordiniertes Vorgehen mit den anderen Schweizer Bistümern an und befürwortet die Festsetzung von weiteren wirksamen Massnahmen seitens der Schweizer Bischofskonferenz.
7. Der Bischofsrat verweist in diesem Zusammenhang auch auf das Eingangsvotum von Bischof Vitus Huonder anlässlich der Sitzung des Priesterrats vom 24. März 2010.
Bischöfliches Ordinariat Chur
Christoph Casetti
29. März 2010
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29.03.2010 15:56:43
Kardinal Martini dementiert angebliche Aussage gegen den Zölibat
(news.stjosef.at) Der emeritierte Erzbischof von Mailand, Carlo Maria Kardinal Martini, hat sich in einer persönlichen Stellungnahme, die auf der Website der Erzdiözese Mailand veröffentlicht wird, von einem angeblich von ihm stammenden Satz in einem als „exklusiv“ ausgegebenen Beitrag für die Sonntagsausgabe der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ (28.03.2010) distanziert. Hier die Stellungnahme im Wortlaut in einer Übersetzung von Josef Spindelböck:
Einige Zeitungen haben über den Inhalt meines Interviews in der deutschsprachigen Wochenzeitung „Presse am Sonntag“ berichtet. Darin hätte ich erklärt, dass beim weiteren Bemühen, in Zukunft neue Fälle der Gewalt und des sexuellen Missbrauchs zu vermeiden, Folgendes verwirklicht werden sollte: „Der verpflichtende Zölibat als Lebensform der Priester sollte überdacht werden.“
Die deutschsprachige Wochenzeitung hat nicht direkt mit mir gesprochen, sondern vielmehr einen Brief von mir an österreichische Jugendliche übernommen. Der von mir approbierte Text des Briefes besagte: „Wir müssen die Lebensform des Priesters überdenken“ (wörtlich italienisch: „Occorrerebbe ripensare alla forma di vita del prete“). Damit war intendiert herauszuheben, dass es wichtig ist, eine tiefere Gemeinschaft des Lebens und der Brüderlichkeit unter den Priestern zu fördern, da dadurch Situationen auch innerer Einsamkeit möglichst vermieden werden können.
Ich bin daher sehr überrascht wahrzunehmen, dass mir eine Äußerung zugeschrieben wird, die nicht meinem Denken entspricht. Außerdem halte ich es für eine Konstruktion, die Verpflichtung zum Zölibat für die Priester mit den Skandalen der Gewalt und des sexuellen Missbrauchs zu verbinden.
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28.03.2010 15:49:27
Papst zelebrierte Palmsonntagsliturgie
(kathnews.de) Mit der feierlichen Palmweihe und der anschließenden Papstmesse auf dem Petersplatz hat Benedikt XVI. die erste der großen liturgischen Feiern der Heiligen Woche zelebriert. Am Palmsonntag begeht die Kirche seit geraumer Zeit auch die „kleinen“ Weltjugendtage, sodass bei der Palmprozession neben den Kurienkardinälen und -bischöfen auch zahlreiche Jugendlichen vom Obelisken zum Zelebrationsaltar vor dem Petersdom zogen. Der Heilige Vater richtete seine Predigt so auch besonders an die Jugend und rief sie zur Nachfolge Christi, zu Hilfsbereitschaft gegenüber dem Nächsten und zu Mut auch in schwierigen Situationen auf.
Christus führe die Menschen zu einem Leben in Wahrheit und „zu dem Mut, der sich nicht vom Geschwätz der vorherrschenden Meinung einschüchtern“ lasse, so Papst Benedikt. Das Kirchenoberhaupt betonte, der Heiland leite die Menschen zu Geduld gegenüber den Mitmenschen sowie zur Hilfsbereitschaft gegenüber Leidenden und Alleingelassenen an. „Er führt die Menschen zur Treue, die sich auch in schwierigen Situationen standhält. Der Glaube an Jesus Christus ist keine Legende und Erfindung. Er gründet sich auf eine Geschichte, die tatsächlich stattfand.“
Beim anschließenden traditionellen Angelusgebet verlieh der Papst seiner Besorgnis über die aktuelle Lage im Nahen Osten und in Jerusalem Ausdruck: „Ich bin sehr betrübt über die jüngsten Zusammenstöße und Spannungen, die erneut um diese Stadt entstanden sind, die die geistige Heimat von Christen, Juden und Muslimen ist.“ Er appellierte an die Verantwortungsträger für Jerusalem, „mit Mut den Weg zum Frieden einzuschlagen und ihn mit Beharrlichkeit zu verfolgen“.
In deutscher Sprache sagte der Heilige Vater: „Ein herzliches ‚Grüß Gott‘ sage ich allen deutschsprachigen Pilgern und Besuchern, und ganz besonders den jungen Menschen, die am heutigen Palmsonntag den 25. Weltjugendtag in den Diözesen feiern. Voll Freude sehen wir, dass auch in unserer Zeit viele Jugendliche Jesus Christus mit Begeisterung die Tore ihres Lebens öffnen und sich ohne Scheu zu ihrem Herrn und König bekennen. Der Blick auf die liebende Hingabe Jesu, die wir in den Geheimnissen der Karwoche betrachten werden, schenke uns allen die Kraft, nicht vor den Ansprüchen der Nachfolge Christi zurückzuschrecken. Der Herr segne euch und eure Familien.“
Hinweis: www.kathnews.de ist in neuem Webdesign!
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28.03.2010 15:45:56
Nobis quoque peccatoribus
(news.stjosef.at) P. Robert Bösner OSB, Wallfahrtsrektor von Maria Dreieichen, hat - unabhängig von aktuellen Anlässen - eine liturgische Meditation zum Canon Romanus-Gebet "Nobis quoque peccatoribus" erstellt. Sie können diesen Text auf stjosef.at lesen!
Unter anderem schreibt P. Robert Bösner:
Wenn man diesen Zusammenhang beachtet, dann hat dieses Gebet eine ganz wichtige kirchlich-­seelsorgliche Bedeutung. Die große Doxologie hat eine so überwältigend große geistliche Bedeutung und setzt eine so große Opferbereitschaft des/der Zelebranten voraus, dass es nicht in erster Linie eine Art von höflicher Bescheidenheit zum Ausdruck bringt, wenn sie sich betend als „Deine sündigen Diener“ bezeichnen, sondern der Hintergrund für dieses „amtliche Gebet im Rahmen der priesterlichen Vollzüge des/der Zelebranten “ liegt bei weitem tiefer. Es ist die erschütternde Selbsterkenntnis der geweihten Priester und des Glaubens der Kirche, welch große Gefahr (!) für den Glauben des mitfeiernden und mitopfernden Gottesvolkes jede Unzulänglichkeit, alle Schwächen und Fehler, ja die kleinen und großen, des öfteren auch schmählichen und abscheulichen Sünden der „heiligen Priester“ für die Gläubigkeit des Gottesvolkes sind.

Die hl. Theresia vom Kinde Jesu hat mit 15 Jahren zusammen mit zwei ihrer leiblichen Schwestern an einer Diözesanwallfahrt nach Rom teilgenommen, um sich eine Dispens für ihre Aufnahme in dem Karmel zu erbitten. Dabei hatte sie eine große (Vor-) Freude, dass unter den 600 Gläubigen ca. 90 „heilige Priester“ dabei sind. Bei der Rückkehr in die Heimat und ihren Eintritt in den Karmel hat sie gesagt: „O, die heiligen Priester benötigen viel Gebet! Jetzt weiß ich noch genauer, wofür ich im Karmel meinen Bräutigam bitten werde!“
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27.03.2010 07:08:11
Missbrauchsfall Milwaukee - wie es wirklich war
(katholisches.info) „Hohe Funktionäre des Vatikans – einschließlich der künftige Papst Benedikt XVI – unternahmen nichts gegen einen Priester, der rund 200 taube Kinder sexuell belästigte, obwohl mehrere amerikanische Bischöfe mehrfach davor warnten, daß das Ausbleiben einer klaren Aktion die Kirche in Verlegenheit bringen könnte.“ So beginnt der „Enthüllungsartikel“ der New York Times, der inzwischen von zahlreichen Medien rund um den Erdball, vor allem aber in den westlichen Ländern mit großen Schlagzeilen übernommen wurde.
Liest man die gesamte Dokumentation der NYT auf ihrer Internetseite jedoch genau, stellt man fest, daß sie das genaue Gegenteil einer solch tendenziösen Lesart enthält. Es geht um Pater Lawrence Murphy, der zwischen 1950 und 1974 Kaplan an einer Schule für taube Kinder in der Diözese Milwaukee war.
Die Dokumente belegen, daß die einzigen, die sich für die Schandtaten von P. Murphy interessierten und dagegen vorgingen, die amerikanischen Bischöfe und die Glaubenskongregation in Rom waren, während die staatlichen Behörden der USA die Mißbrauchsfälle einfach archivierten. Besonders die Glaubenskongregation, die erst in den Jahren 1996 und 1997 mit dem Fall befaßt wurde, gab klare und unmißverständliche Anweisungen, wie gegen Murphy vorzugehen sei, obwohl die Mißbrauchsfälle bereits Jahrzehnte zurücklagen und laut kanonischem Recht eine Verjährung eingetreten war. Diese wurde jedoch wegen der Schwere der Taten aufgehoben. - Lesen Sie mehr über die Hintergründe im Bericht von katholisches.info! Siehe auch die Erklärung des vatikanischen Pressebüros zum "Fall Murphy"!
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27.03.2010 07:05:07
Weltkongress für das Leben 2010
(hli.at) „Human Life International“ veranstaltet heuer den V. Welt-Gebets-Kongress für das Leben in Rom vom 5. - 10. Oktober 2010. Vor genau 15 Jahren veröffentlichte Papst Johannes Paul seine Enzyklika Evangelium vitae. Dort schrieb er (in Nr. 100):
„Mit der Gewissheit im Herzen und bewegt von der betrübten Sorge um das Schicksal jedes Mannes und jeder Frau, wiederhole ich heute für alle, was ich den Familien gesagt habe, die sich unter den sie bedrohenden Gefahren in ihren schwierigen Aufgaben engagieren: Es bedarf dringend eines groß angelegten Gebetes für das Leben, das die ganze Welt durchdringen soll. " Diesem Aufruf folgend, veranstalten verschiedene Lebensschutz-Gruppierungen (siehe Veranstalter) jährlich den "Welt-Gebets-Kongress für das Leben". Durch Vorträge von renommierten Referenten, denen der Lebensschutz ein Herzensanliegen ist, wird die Brisanz des Themas aktuell betrachtet. Tägliche heilige Messe als Sühne für Abtreibungen sowie Anbetung und Gebet sind ebenfalls Schwerpunkte des Kongresses. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Kongress für das Leben teilzunehmen. Weitere Informationen: http://www.hli.at/rom_neu_2010/
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27.03.2010 07:01:43
Abt Henckel-Donnersmarck predigte bei Gedenkmesse
(kloster-marienfeld.at) Am 24. März 2010 jährte sich zum siebenten Mal der Todestag von Hans Hermann Kardinal Groër, der von 1986 bis 1995 der Erzdiözese Wien als Bischof vorstand. Die zu diesem Anlass schon traditionell gewordene Gedenkmesse in der Abteikirche Marienfeld feierte heuer Prälat Gregor Henckel-Donnersmarck, Abt des Stiftes Heiligenkreuz, mit etwa 35 Priestern, Diakonen und Klerikern sowie einer großen Zahl von Gläubigen, die das Gotteshaus bis auf den letzten Platz füllten. In seinem Predigtwort nahm Abt Gregor auf die Lesungstexte der Eucharistiefeier Bezug: So wie - nach dem Propheten Jesaja - die Jungfrau, die als Jungfrau empfing und gebar, ein gottgewirktes Zeichen war – dem König Ahas nicht gerade willkommen -, so hat auch Kardinal Groër in der Abtei Marienfeld ein Zeichen göttlicher Gnade hinterlassen. Jesus, der Hohepriester des Neuen Bundes, ist nach dem Hebräerbrief als Sühneopfer gekommen, und die Dimension der Sühne werde auch im Leben des Verstorbenen sichtbar. Nicht zuletzt war Groër stets aufs Innigste mit Maria im Geheimnis der Menschwerdung verbunden und in dieser Weise dem hl. Bernhard von Clairvaux geistig verwandt. Das gemeinsame Gebet an der Grabstätte des Kardinals beschloss dieses abendliche Gedenken, das fast den Charakter einer Familienfeier angenommen hatte.
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26.03.2010 17:16:42
Großes Jugendtreffen auf dem Petersplatz
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) 70.000 Jugendliche haben am Donnerstag Abend an einem bunten Treffen mit dem Papst auf dem Petersplatz teilgenommen. Benedikt XVI. antwortete in freier Rede auf einige Fragen von Teilnehmern; die kirchlichen Missbrauchs-Skandale spielten bei dem festlichen Abend aber keine Rolle.
Es war der Weltjugendtag, begangen auf der Ebene des Bistums Rom. Mit Bussen waren Jugendliche aus vielen Teilen Italiens nach Rom gekommen; auf dem Petersplatz feierten sie zwischen Palmzweigen, die schon für den kommenden Palmsonntag hier aufgestellt worden sind. „Heiliger Vater, die Jugendlichen lieben Sie und danken Ihnen für das Zeugnis des Glaubens, das Sie in diesen Tagen geben, inmitten von Prüfungen und Unverständnis“: Das sagte Kardinal Agostino Vallini, Generalvikar des Bistums Rom, in seiner Begrüßung. Es sollte die einzige Anspielung auf die Missbrauchs-Skandale sein; auf der Piazza gab es Beifall für seine Worte.
„Heiliger Vater, wie kann ich es anstellen, dass mein Leben gelingt, dass ich nicht nur an mich selbst denke?“ Ein paar handverlesene junge Leute dürfen dem Papst einige Fragen stellen, ausgehend vom Evangeliumstext des reichen Jünglings, und der Papst antwortet ohne vorbereiteten Redetext: „Jesus zeigt uns den Weg der Liebe“, sagt er und nennt einige „wesentliche Punkte“ dieses Weges: „die Familie als Fundament der Gesellschaft, der Respekt vor dem Leben, das Gott schenkt, die Ordnung der Sexualität, der Beziehung zwischen Mann und Frau, die soziale Ordnung und schließlich die Wahrheit“. „Gott hat für jeden von uns einen Heilsplan, und ich muss herausfinden, wie ich unter meinen Umständen auf meine Weise diesen Willen Gottes leben kann“, so Benedikt.
Der Papst erzählt sogar eine kleine Anekdote, sie handelt von der afrikanischen Ordensfrau Bakhita, von der er schon in seiner ersten Enzyklika „Deus Caritas est“ berichtet hat: „Diese Schwester Bakhita war Ordensfrau in einem italienischen Kloster, und eines Tages kommt der Bischof zu Besuch, sieht da diese kleine schwarze Schwester, von der er bisher nichts wußte, und sagt: Aber Schwester, was machen Sie denn hier? Und Bakhita antwortet: Dassselbe wie Sie. Der Bischof ist irritiert und fragt: Wie denn das? Ja, sagt sie, wir beide wollen doch den Willen Gottes tun, nicht wahr?“
Nachts um elf ist der Petersplatz dann wieder leer, aber noch hell erleuchtet. Männer lesen Plastiktüten und Papierchen von der Piazza auf. Ein paar Jugendliche schießen noch, eng umschlungen, Erinnerungsfotos vor der Kuppel des Petersdoms.
Der Weltjugendtag wird am 28. März oder einem anderen Termin in den einzelnen Ländern auf diözesaner Ebene begangen. Als zentrale internationale Großveranstaltung findet der Weltjugendtag wieder im August 2011 in Madrid statt. Papst Johannes Paul II. (1978-2005) hatte die Weltjugendtage Mitte der 80er Jahre ins Leben gerufen. Das erste offizielle Treffen dieser Art war 1986 in Rom.
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26.03.2010 17:14:28
Ein Weg der Demut und der Entäußerung
(stjosef.at/predigten; JSp) Mit dem feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem bereitet sich der Herr vor auf sein bevorstehendes Leiden und Sterben am Kreuz. Der Jubel, den Jesus erfährt, wird bald umschlagen in Hass und Ablehnung. Eine Menschenmasse ist bekanntlich leicht zu manipulieren. Erst nach der Auferstehung Jesu wird den an ihn Glaubenden offenbar, wer Jesus Christus wirklich ist: der Sohn Gottes, der König Himmels und der Erde.
Auch der Weg all jener, die Jesus nachfolgen, ist ein Weg der Demut und der Entäußerung. Wir Christen sind in dieser Welt nicht einfach die Stars oder die Supermänner und Superfrauen; gerade die gegenwärtige Erschütterung lässt uns das schmerzlich bewusst werden, wenn wir mit Trauer, in Reue und Demut das Versagen von Menschen anerkennen müssen, die eine besondere Vertrauensposition innegehabt haben. Diese Vorkommnisse lassen die ganze Kirche in einem schlechten Licht erscheinen, und vielleicht ist der Beginn der Karwoche eine Einladung für uns, dass wir auch jetzt den Weg des Glaubens gehen und Christus dem Herrn nachfolgen. Er möge das Leid Unschuldiger lindern und schuldig Gewordene zur Bekehrung führen. Der Kirche insgesamt, zu der wir alle gehören, möge die Gnade der Erneuerung im Heiligen Geist geschenkt werden. Denn Gottes Wille ist nicht Sünde und Verkehrtheit, sondern die Heiligkeit aller, die an Christus glauben.
Lesen Sie die Predigt zum Palmsonntag in vollem Wortlaut!
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25.03.2010 16:38:58
Papst würdigt den heiligen Albertus Magnus
(zenit.org/news.stjosef.at) Am 24. März hielt Papst Benedikt XVI. bei seiner Generalaudienz folgende Kurzansprache auf Deutsch (Übersetzung von ZENIT):
Liebe Brüder und Schwestern!
In der Reihe der großen Glaubensgestalten des Mittelalters wenden wir uns heute einem bedeutenden Theologen der Scholastik zu: dem heiligen Albertus Magnus. Der Beiname „der Große" weist auf die Weite und Tiefe seines Wissens hin, die Albertus mit innerer Friedfertigkeit und einem überaus tugendhaften Leben verband. Er wurde um 1200 in Lauingen an der Donau geboren. Als junger Mann begab er sich zum Studium nach Padua, und hier begegnete er dem Ordensmeister der Dominikaner Jordan von Sachsen. Von ihm wie auch von der dominikanischen Spiritualität zutiefst beeindruckt, trat Albert 1223 in diesen Orden ein. Dort erkannte man schnell seine hohe Begabung und schickte ihn nach Lehrtätigkeiten an verschiedenen Ordensschulen zum Weiterstudium an die Universität von Paris, dem damals geistigen Zentrum des Abendlandes, wo er schließlich auch als Dozent wirkte. Später wurde er von der Ordensleitung beauftragt, ein Studium generale, eine Art theologische Hochschule, in Köln zu gründen. Bei dieser Aufgabe begleitete ihn sein Schüler Thomas von Aquin. Albertus wurde schließlich zum Provinzial der Ordensprovinz Teutonia gewählt, die damals ganz Mitteleuropa umfasste. Seine Qualitäten wurden auch von Papst Alexander IV. erkannt, der ihn 1260 zum Bischof von Regensburg ernannte. Albertus gelang es mit unermüdlichem Eifer den Frieden in seinem Bistum herzustellen und die Verhältnisse in Klöstern und Pfarreien zu ordnen. Einige Zeit später legte er jedoch sein Amt nieder und kehrte nach Köln zurück. Im Alter war Albert noch an der Vorbereitung des Zweiten Konzils von Lyon beteiligt, bevor er 1280 in Köln verstarb. Albert widmete sich unter anderem der Zusammenschau von Wissen und Glauben, von Naturerkenntnis und Theologie. In der Theologie verbinden sich für Albert Verstand und Wille. Sie ist „affektive Wissenschaft": sie leitet das Streben der Menschen dahin, sich mit Gott zu vereinigen, dem Ursprung der Welt und dem Ziel alles geordneten Handelns. - Von Herzen heiße ich alle deutschsprachigen Gäste willkommen, heute besonders die Schulgemeinschaft aus Essen-Werden. Suchen wir wie der heilige Albert der Große Gott in seinem Wort, in der Schönheit der Natur und in der Liebe zu begegnen. Der Herr segne euch auf allen Wegen!

Link zur ausführlichen italienischen Fassung.
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25.03.2010 16:30:05
Amtsblatt des Apostolischen Stuhls jetzt online
(news.stjosef.at) Das Pressebüro des Heiligen Stuhles gab am 25.03.2010 bekannt, dass ab sofort auf der Website des Vatikan http://www.vatican.va die offiziellen Dokumentensammlungen der Kirche zugänglich sind. Und zwar handelt es sich um die „Acta Sanctae Sedis“ (ASS), die „Acta Apostolicae Sedis“ (AAS) und die den 2. Weltkrieg betreffenden „Actes et documents du Saint-Siège relatifs à la Seconde Guerre Mondiale“. Die Dokumente werden im druck- und zitierfähigen PDF-Format bereitgestellt und ersparen die oft zeitraubende Konsultation von Bibliotheken. Die AAS (vormals ASS, 1865-1908) sind seit 1909 das offizielle Amtsblatt des Apostolischen Stuhls. In ihm finden sich wichtige lehramtliche, pastoralen und rechtliche Dokumente der Kirche im Originaltext. Hier der Direktlink zur Dokumentensammlung: http://www.vatican.va/archive/atti-ufficiali-santa-sede/index_ge.htm
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23.03.2010 16:34:34
Missbrauchsfälle: Opferschutz im Vordergrund
(presse.kirche.at) Was tut die Kirche eigentlich, um die lückenlose Aufklärung von Missbrauchsfällen in den eigenen Reihen zu beschleunigen? Gibt es kompetente Strukturen, und werden die Sorgen, der Ärger vieler Gläubigen in unserem Land ernst genommen?
Bischof Klaus Küng ist die Aufklärung und Aufarbeitung von sämtlichen Fällen von Missbrauch in der Diözese St. Pölten ein großes Anliegen.
„Es ist in diesen Zeiten von großer Verunsicherung der Gläubigen wichtig, klare Worte zu finden. Missbrauch ist ein schreckliches Phänomen unserer Gesellschaft, das besonders verwerflich wird, wenn es im kirchlichen Milieu stattfindet. Glücklicherweise sind uns aktuell keine Fälle von Missbrauch durch Priester unserer Diözese bekannt. Das hat sicher auch damit zu tun, dass das Thema durch die jüngste Geschichte unserer Diözese besonders sensibel angegangen wird", erklärt Bischof Küng. In der Diözese St. Pölten wurde somit auch schon in den letzten Jahren jedem Hinweis genau nachgegangen.
Die erste Anlaufstelle ist die Ombudsstelle. Ombudsmann Dechant Johann Zarl betont, dass er ganz für die Opfer da sei: „Wenn es sein muss, bin ich rund um die Uhr erreichbar.“ Zusammen mit seinem kompetenten Team, einer Juristin, einem Psychologen und einem Sozialarbeiter, geht Zarl allen Fällen zügig nach. Die Ombudsstelle St. Pölten ist überregional mit den entsprechenden Stellen in den anderen Diözesen vernetzt, ein reger Informationsaustausch findet statt.
Dabei steht der Opferschutz im Vordergrund. Informationen über Vergehen werden nur dann weitergegeben, wenn die Opfer es wünschen. Oft ist es bereits genug, ein Gespräch zu vermitteln oder eine Entschuldigung auszusprechen. Opfer werden jedoch zur Anzeige ermutigt, wenn strafbare Handlungen vorliegen.
Wenn sich die Verdachtsmomente erhärten, wird zusammen mit der Diözesanleitung überlegt, wie weiter vorgegangen wird. Normalerweise wird der Beschuldigte bis zur vollen Aufklärung dienstlich freigestellt. Sollte ein Strafbestand vorliegen, kann es notwendig sein, dass eine Strafanzeige erfolgt.
Die Bestrebungen um kompromisslose Klarheit sind Teil einer Initiative der österreichweiten Vernetzung aller Diözesen. Zudem bereitet aktuell eine Arbeitsgruppe ein Gesamtkonzept zu einem noch wirksameren Umgang mit sexuellem Missbrauch für die Bischofskonferenz vor.
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23.03.2010 16:24:43
Liebe und Verantwortung: die wichtigsten Änderungen
(verlag.stjosef.at) Seit kurzem ist das Buch von Karol Wojtyla "Liebe und Verantwortung" in einer neu durchgesehenen, 2. Auflage im Verlag St. Josef erhältlich. Hier eine Übersicht über die Änderungen zwischen der 1. (Kleinhain 2007) und der 2. Auflage (2010) des Buches „Liebe und Verantwortung“:
S.11, Anm. 2: „47 Jahre (2007)“ > „50 Jahre (2010)“
S.51 unten: „Hier soll nur ein Punkt festgestellt zu werden“ > „Hier soll nur ein Punkt festgestellt werden“
S.200: „Güter aus sich selbst heraus schenken“ > „Güter aus sich selbst heraus zu schenken“
S.266 unten „Vorausgesetzt … zwar alle dies äußeren Aspekte“ > „alle diese“
S.313 „Bei einem oder beidem von ihnen“ > „beiden“.
S.319 unten „obwohl es eine größere Gesellschaft …“ > „obwohl sie“
S.342 unten „Wir wollen anmerken, dass die einzige Lösung …“ > „Wir wollen anmerken, dass das die einzige Lösung …“
S.403 unten: „Es bestätigt etc.“ > „Sie bestätigt etc.“
Außerdem wurden noch kleine formale Verbesserungen vorgenommen, die sich nicht auf den Wortlaut des Textes beziehen.
Bestellung unter http://verlag.stjosef.at
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22.03.2010 18:40:03
Rudolf Gehring braucht noch Unterstützer
(news.stjosef.at) Für die Kandidatur zum Bundespräsidenten fehlen dem Kandidaten der CPÖ („Die Christen“), Dr. Rudolf Gehring, noch an die 1.500 Unterschriften, die bis Freitag, 26. März 2010, Mittag, im Original vorliegen müssen. Der römisch-katholische Kandidat, der sich auch wesentlich für das Anliegen des Lebensschutzes und der Familien einsetzt, bittet um Mithilfe, damit seine Kandidatur möglich ist, denn: „Ich möchte mich mit aller Kraft für die christlichen Werte in Österreich einsetzen.“ Die Unterstützungserklärung kann man herunterladen von www.rudolf-gehring.at/Unterstuetzungserklaerung.pdf . Unterschriften sind bis zum 26. März möglich.
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22.03.2010 18:32:05
P. Paul Marx, Gründer von HLI, verstorben
(kath.net) Der Gründer von Human Life International (HLI), P. Paul Marx OSB, ist am vergangen Samstag, den 20. März 2010, kurz vor seinem 90. Geburtstag verstorben. Dies teilte HLI (Human Life International) am Montag kath.net mit. Marx wurde von Papst Johannes Paul II. als "Apostel des Lebens" bezeichnete und galt jahrelang als einer der wichtigsten Leitfiguren der gesamte Pro-Leben-Bewegung. "In den mehr als vierzig Jahren Pro-Life-Erfahrung von Fr. Marx, und durch seine fast drei Millionen Meilen die er die Welt durchreiste, sah Human Life International die Blüte des Gewissens der Welt über die Probleme des Lebens aufsprießen" , sagte Fr. Thomas J. Euteneuer, Fr. Marx Nachfolger als Leiter von HLI. "Fr. Marx schrieb sich Pro-Life im wörtlichen Sinn 'auf die Karte' und durch seine Bemühungen gab er der Welt eine direkte und organisierte Opposition gegen die Kultur des Todes."
Oft als "Vater der internationalen Pro-Life-Bewegung" bezeichnet, besuchte Fr. Marx alle 50 Staaten und 91 Ländern in seinen über 40-jährigen Pro-Life-Aktivitäten. Den Fortschritt der Kräfte gegen das Leben sehend, bevor dies die meisten anderen taten, gründete er das Human Life Center im Jahr 1971, zwei Jahre vor "Roe vs. Wade". Im Jahr 1981 wurde aus dem "Human Life Center" die weltweit erste und größte internationale Pro-Life-Organisation "Human Life International (HLI)". Fr. Marx bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1999 Präsident von Human Life International.
Vater Marx verfasste mehr als ein Dutzend Bücher, darunter The Death Peddlers: War on the Unborn (1971), Death Without Dignity: Killing for Mercy (1982), Confessions of a Pro-Life Missionary (1988), Fighting for Life (1989), The Flying Monk (1990), The Warehouse Priest (1993), und seine Autobiographie: Faithful for Life (1997). Präsident Ronald Reagan schrieb einmal in einem persönlichen Brief an Fr. Marx: "Sie können stolz auf alles sein, was Sie getan haben, um diese Nation und andere zum Nachdenken und zu positiven Handeln im Bezug auf Themen, die die Heiligkeit des menschlichen Lebens betreffen, aufzurufen. Gott segne sie."
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20.03.2010 09:06:36
Pastoralbrief des Papstes an die Kirche Irlands
(vatican.va) Der Papst hat einen Hirtenbrief an alle Katholiken Irlands geschrieben, in dem er seine Bestürzung über den sexuellen Missbrauch junger Menschen durch Vertreter der Kirche und über die Art, wie dem von den Ortsbischöfen und Oberen der Ordensgemeinschaften begegnet wurde, Ausdruck verleiht. Er bittet, dass dieser Brief aufmerksam und vollständig gelesen wird. Der Heilige Vater spricht von seiner Nähe im Gebet zur gesamten irischen katholischen Gemeinschaft in dieser schmerzvollen Zeit und schlägt einen Weg der Heilung, der Erneuerung und der Wiedergutmachung vor.
Er ruft sie dazu auf, sich an den Felsen zu erinnern, aus dem sie gehauen ist (Jesaja 51:1), besonders der besonderen Beiträge irischer Missionare für die europäische Zivilisation und in der Verbreitung des Evangeliums auf jedem Kontinent. Vergangene Jahre haben im Zuge des schnellen sozialen Wandels viele Anfechtungen des Glaubens in Irland gesehen und eine Abnahme der Beachtung traditioneller Frömmigkeitsformen und sakramentaler Bräuche. Dies ist der Kontext, in dem der Umgang der Kirche mit dem Problem des sexuellen Missbrauchs von Kindern verstanden werden muss.
Viele Faktoren haben zum Problem beigetragen: nicht ausreichende moralische und geistliche Ausbildung in Seminarien und Noviziaten, eine Tendenz in der Gesellschaft, zum Klerus und anderen Autoritäten aufzuschauen, und eine fehlgeleitete Sorge um die Reputation der Kirche und der Vermeidung von Skandalen; dies alles resultierte in einem Versagen, bestehende kirchenrechtliche Strafen bei Bedarf anzuwenden. Nur durch sorgfältige Untersuchung der vielen Elemente, die zur Krise beigetragen haben, können ihre Ursachen korrekt diagnostiziert und effektive Abhilfe geschaffen werden.
Während des Ad Limina Besuchs in Rom 2006 hat der Papst die irischen Bischöfe dazu aufgefordert, die „Wahrheit über das herauszufinden, was in der Vergangenheit geschehen ist, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit so etwas nie wieder vorkommen kann, sicherzustellen, dass die Prinzipien des Rechts voll respektiert werden und – vor allem – den Opfern und allen, die von diesen ungeheuerlichen Verbrechen betroffen sind, Heilung zu bringen.“ Seitdem hat der Papst selbst mehrere male Opfer getroffen, ihre Geschichten gehört, mit ihnen und für sie gebetet, und er ist bereit, das in Zukunft wieder zu tun. Im Februar 2010 hat er die irischen Bischöfe nach Rom gerufen, um mit ihnen die Maßnahmen zu diskutieren, die sie zur Lösung des Problems getroffen haben, unter besonderer Betrachtung der Verfahren und Ordnungen, die im Augenblick gelten, um die Sicherheit von Kindern in kirchlichen Einrichtungen zu gewährleisten und schnell und gerecht auf Anschuldigungen von Missbrauch zu reagieren. In seinem Hirtenbrief spricht er verschiedene Gruppen innerhalb der irischen katholischen Gemeinschaft im Licht der augenblicklichen Situation direkt an.
Sich zuerst an die Opfer wendend gibt er den schmerzlichen Verrat zu, den sie erleiden mussten, und er sagt ihnen, wie Leid ihm alles tut, was sie ertragen mussten. Er sieht, dass in vielen Fällen den Opfern niemand zuhören wollte, wenn sie den Mut gefunden hatten, über das zu sprechen, was geschehen ist. Er versteht, wie diejenigen, die in Heimen oder Internaten gelebt haben, das Gefühlt hatten, dass es kein Entkommen aus ihrem Leid gibt. Er erkennt an, wie schwer es für viele von ihnen sein muss, der Kirche zu vergeben oder sich mit ihr zu versöhnen, und er bittet sie, die Hoffnung nicht aufzugeben. Jesus Christus, selbst Opfer ungerechten Leidens, versteht die Tiefe ihres Schmerzes und dessen andauernde Wirkung auf ihr Leben und ihre Beziehungen. Aber seine Wunden, verwandelt durch sein erlösendes Leiden, sind das Mittel, durch das die Kraft des Bösen gebrochen ist und wir zu neuem Leben und zur Hoffnung neu geboren sind. Der Papst bittet die Opfer, in der Kirche die Begegnung mit Jesus Christus zu suchen und dort Heilung und Versöhnung in der Wiederentdeckung der unendlichen Liebe zu finden, die Christus für jeden von ihnen hat.
In seinen Worten an die Priester und Ordensleute, die junge Menschen missbraucht haben, fordert der Papst sie auf, Rechenschaft für ihre begangenen Sünden abzulegen vor Gott und vor den zuständigen Gerichten. Sie haben das heilige Vertrauen verraten und Schande und Unehre auf ihre Mitbrüder gebracht. Großer Schaden wurde angerichtet, zuerst an den Opfern, dann aber auch an der Wahrnehmung des Priestertums und des Ordenslebens in Irland. Auch wenn er sie auffordert, sich den Forderungen der Justiz zu stellen, erinnert er sie, dass sie an Gottes Gnade nicht verzweifeln sollen, eine Gnade, die frei auch dem größten Sünder geschenkt wird, wenn er seine Handlungen bereut, Buße tut und demütig um Vergebung bittet.
Der Papst ermutigt Eltern, standhaft zu sein in der anspruchsvollen Aufgabe, Kinder groß zu ziehen, so dass sie sich geliebt und geschätzt wissen und einen gesunden Selbstwert entwickeln. Eltern haben die erste Verantwortung für die Erziehung von nachfolgenden Generationen in den moralischen Prinzipien, die wesentlich sind für eine zivilisierte Gesellschaft. Der Papst läd Kinder und junge Menschen ein, in der Kirche eine Möglichkeit für eine lebendige Begegnung mit Christus zu suchen und sich nicht vom angerichteten Übel einiger Priester und Ordensleute abschrecken zu lassen. Er hofft, dass die jüngere Generation zur Erneuerung der Kirche beiträgt. Er fordert ebenfalls Priester und Ordensleute auf, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern sich neu ihren jeweiligen Aufgaben zu widmen, in Übereinstimmung mit ihren Oberen zu arbeiten um der Kirche in Irland neues Leben und Vitalität durch ihr lebendiges Zeugnis für die Erlösungstat des Herrn zu schenken.
An die irischen Bischöfe gewand nennt der Papst die schwerwiegenden Fehlurteile und den Mangel an Leitung vieler, indem sie sich in der Behandlung der Missbrauchsvorwürfe nicht korrekt an die kirchenrechtlichen Verfahren gehalten haben. Auch wenn es schwer war, das richtige Handeln in den komplexen Situationen zu erkennen, bleibt es eine Tatsache, dass schwere Fehler gemacht wurden, und im Ergebnis haben sie Glaubwürdigkeit verloren.
Der Papst fordert sie auf, ihre entschiedenen Anstrengungen zur Besserung vergangener Fehler fortzusetzen und mit den staatlichen Autoritäten zu kooperieren. Er ruft die Bischöfe auch dazu auf, sich erneut dem Streben nach Heiligkeit zu widmen und so selbst ein Beispiel zu geben, und auch dazu, die Priester und die Gläubigen zu ermutigen, ihren Teil am Leben und der Mission der Kirche beizutragen.
Schließlich schlägt der Papst einige konkrete Maßnahmen für die Erneuerung der Kirche in Irland vor. Er bittet alle, ihre Freitags-Buße für die Dauer eines Jahres der Wiedergutmachung der Sünden des Missbrauchs zu widmen. Er empfiehlt eine häufigere Inanspruchnahme des Sakraments der Versöhnung und der eucharistischen Anbetung. Er kündigt seine Absicht an, eine Apostolische Visitation bestimmter Bistümer, Seminarien und Religionsgemeinschaften unter Mitarbeit der römischen Kurie abzuhalten. Und schließlich schlägt er eine landesweite Mission für Bischöfe, Priester und Ordensleute in Irland vor. Da dies das Jahr des Priesters ist, stellt er den heiligen Jean-Marie Vianney als Vorbild und Fürsprecher für ein neu belebtes Priestertum in Irland vor. Nach seinem Dank an alle, die hart daran gearbeitet haben, entschieden mit dieser Frage umzugehen, schließt er mit einem Gebet für die Kirche Irlands für alle Gläubigen, um für die Gnade der Heilung und Erneuerung in dieser schwierigen Zeit zu beten.
Link: Der Text des Briefes im Wortlaut.
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20.03.2010 07:25:51
Klarstellungen von Erzbischof Kard. Schönborn
(kath.net) In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" hält Kardinal Christoph Schönborn weiter am Zölibat fest und weist Behauptungen auch aus innerkirchlichen Bereichen über angebliche Vernüpfungen zwischen den Zölibat und den Missbrauchsfällen zurück. "Alle Experten sagen uns, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen Missbrauch und Zölibat gibt. Die meisten Missbrauchstäter sind offensichtlich verheiratete Männer." Zuletzt hatte der Salzburger Erzbischof Kothgasser mehrmals solche Behauptungen aufgestellt.
Forderungen von einigen Laiengruppen und außerkirchlichen Lobbygruppen nach Zulassung von verheirateten Männern als Seelsorger weist der Kardinal zurück. "Es gibt für die Kirche in Österreich keinen Sonderweg, keinen Weg an den Vorgaben der Weltkirche vorbei."
Zur Meldepflicht von Missbrauchsfällen, wie sie gerade in Deutschland eingeführt wird, bleibt Schönborn abwartend: "Da gibt es unter Juristen und sonstigen Fachleuten unterschiedliche Meinungen. Das muss noch weiter diskutiert werden." Entschädigungszahlungen für Opfer sollten "im Einzelfall" geklärt werden. "Normalerweise gehen wir davon aus, dass der Täter Kosten übernimmt."
Schönborn erklärt weiters im "profil"-Interview, dass das Kondomverbot auch in Afrika trotz AIDS-Verbreitung aufrecht bleiben solle. "Ich kann nur sagen, was mir afrikanische Bischöfe berichten:
Verteilungsaktionen von Kondomen bleiben wirkungslos, wenn man nicht bei den tiefen sozialen Ursachen der Pandemie ansetzt."
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20.03.2010 07:24:49
Jesus zeigt uns Gottes Barmherzigkeit
(stjosef.at/predigten; JSp) Im Evangelium dieses Sonntags wird uns aufgezeigt, wie uns Gott Barmherzigkeit erweist. Das Handeln Jesu in der Begegnung mit der Ehebrecherin lässt uns die Güte des himmlischen Vaters offenbar werden. Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist ja gerade gekommen, um die Sünder zu berufen, nicht die Gerechten!
In welcher Situation steht Jesus, als ihm die Pharisäer und Schriftgelehrten eine Frau gegenüber stellen, die auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt worden war? Es gibt erstens den klaren Nachweis einer unrechtmäßigen Tat, eines wirklich schweren Vergehens. Ehebruch soll man nicht verharmlosen, denn ein solches Verhalten bedeutet den Bruch der Treue gegenüber dem rechtmäßigen Partner und ist auch verbunden mit einer schwerwiegenden Störung im Gottesverhältnis der betreffenden Person. Andererseits zeigen die Gegner Jesu ihm klar auf, was diese Frau nach jüdischem Gesetz erwartet: Mose habe die Steinigung befohlen! Wie soll und wird sich Jesus jetzt verhalten?
Sagt er, die Frau soll gesteinigt werden, dann zeigt er, dass er genau so hartherzig ist wie seine Gegner. Sagt er, sie soll es nicht, erweckt er den Anschein, als würde er den Ehebruch verharmlosen und die Unauflöslichkeit der Ehe, die er ja selbst so entschieden predigt, in Frage stellen. Was also tun?
Die Antwort Jesu erfolgt nicht sofort. Er selbst weiß, was er sagen wird. Doch er gibt seinen Gegnern Zeit, etwas nachzudenken und ihre überhitzten Emotionen zu beruhigen. So schreibt er etwas in den Sand. Dann aber, als sie hartnäckig weiterfragten, „richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.“
Diese Worte sind entwaffnend. Jesus stellt nicht in Frage, dass die Frau gesündigt hat und sie Schlimmes getan hat. Doch er spricht den Menschen das Recht hat, über sie zu richten. Denn wir alle sind Sünder, und wir haben als vermeintlich Gerechte nicht das Recht, auf andere Steine zu werfen.
- Lesen Sie die Predigt zum 5. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
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18.03.2010 16:17:16
Pastoralbrief des Papstes für Samstag angekündigt
(zenit.org) Am kommenden Samstag, 20. März, wird um 12:00 Uhr der „Pastoralbrief des Heiligen Vaters Benedikt XVI an die Katholiken Irlands" veröffentlicht werden. Dies gab das vatikanische Presseamt heute bekannt. Der Text des Briefes wird auf Italienisch und Englisch mit einer Zusammenfassung in beiden Sprachen zur Verfügung stehen.
Der Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Federico Lombardi SJ, wird das Dokument im Rahmen eines Briefings um 11:00 den Journalisten vorstellen. Bereist gestern hatte Papst Benedikt XVI. während der Generalaudienz in seinem Gruß in englischer Sprache angekündigt, dass er das Schreiben am Fest des heiligen Josefs unterzeichnen werde:„Als ein Zeichen meiner tiefen Besorgnis habe ich einen Pastoralbrief geschrieben, der sich mit dieser schmerzvollen Situation befasst. Ich werde ihn am Hochfest des heiligen Josefs, des Beschützers der Heiligen Familie und Patrons der universalen Kirche, unterschreiben und bald danach übersenden. Ich bitte euch alle, ihn selbst und mit offenem Herzen und in einem Geist des Glaubens zu lesen. Meine Hoffnung ist, dass er im Prozess der Reue, der Heilung und der Erneuerung helfen wird."
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18.03.2010 16:15:09
Online-Erklärung "JA! zur Kirche"
(news.stjosef.at) Das private katholische Nachrichtenportal kath.net (Wurmstraße 12, 4020 Linz) hat mit technischer Assistenz von dip3 eine Online-Erklärung „JA! zur Kirche“ gestartet. Alle katholischen Christen sind eingeladen, diese zu unterzeichnen. Die Unterzeichner wehren sich „gegen die Pauschalangriffe auf die römisch-katholische Kirche durch einige Medien und Interessengruppen im Zusammenhang mit der berechtigten und wichtigen Aufklärung rund um sexuellen Kindesmissbrauch, der von Mitgliedern der Kirche verursacht wurde.“
Die bis Ende Mai 2010 eingetragenen Unterschriften werden voraussichtlich im Juni Papst Benedikt persönlich überreicht. Daher möchten die Unterzeichner dem Heiligen Vater ihre Verbundenheit und Solidarität ausdrücken. Wörtlich heißt es: „Wir bekennen uns uneingeschränkt zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und möchten mit unserer Unterschrift bezeugen, dass wir die Kirche trotz aller menschlichen Schwächen uneingeschränkt lieben und wir die kirchliche Lehre als große Bereicherung für unser Leben sehen. Wir sind Menschen guten Willens, engagierte katholische Frauen und Männer, Laien, Ordensleute und Priester. Durch unsere Unterschrift erklären wir ausdrücklich unsere Solidarität mit Eurer Heiligkeit und versprechen, dass wir gerade in dieser schweren Zeit für Sie beten werden.“ – Link: http://www.ja-zur-kirche.net
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16.03.2010 16:23:50
Newman-Seligsprechung am 19. September 2010
(kath.net) Papst Benedikt XVI. wird vom 16. bis zum 19. September England und Schottland besuchen. Dies teilte ein Mitarbeiter des Oratoriums des Hl. Philipp Neri am Dienstag gegenüber kath.net mit. Der Höhepunkt der Reise wird am 19. September mit der Seligsprechung von Kardinal John Henry Newman in Coventry sein. Vorher wird der Papst Schottland besuchen und in Glasgow eine Hl. Messe feiern. In London wird er unter anderem eine Rede an der Westminster Hall halten. Das ist die selbe Stelle, an der der Märtyrer Thomas Morus (1478-1535) zum Tode verurteilt wurde, weil er sich der Abspaltung der englischen Kirche von Rom und der Gründung einer Staatskirche unter König Heinrich VIII. widersetzte.
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16.03.2010 16:21:55
Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
(presse.kirche.at) Wie kann man seine Berufung erkennen? Wie verstehen, was Gott von einem will? Das waren die Themen, welche Bischof Küng bei einer Katechese anlässlich einer Wallfahrt nach Maria Taferl zum diözesanen Weltjugendtag am 13. März ansprach. Trotz eisigen Schneegestöbers waren mehr als 50 Jugendliche in einer Sternwallfahrt ins Pfarrheim der Wallfahrtsbasilika gekommen.
„Ich bin überzeugt: Jesus geht auch durch die Straßen unserer Zeit und spricht den einen oder die andere an“, sagte Bischof Küng zum Motto des diesjährigen Weltjugendtages „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Mk 10,17) Jeder sei im Alltag immer eingeladen, den Herrn wie der junge Mann des Evangeliums zu fragen: „Was fehlt mir noch?“ Dann sei es allerdings nötig, „still zu werden und die Ohrwaschln des Herzens zu öffnen“.
Hilfreich sei es zudem, sich auf dem Weg zur Gewissheit einige kleine Dinge vorzunehmen, bei denen man vorankommen wolle, denn: „Wer so versucht, im Kleinen treu zu sein, der wird früher oder später wissen, was sein Weg ist.“ Am Ende stehe man schließlich auf dem vorgesehenen Platz, „in meinem Fall in St. Pölten – oder Maria Taferl“.
Im Frageteil brachte der Bischof die Jugendlichen mit der spannenden Geschichte seiner eigenen Berufungsgeschichte immer wieder zum Lachen. Anschließend an die Katechese konnten sich die jungen Pilger bei Gulaschsuppe stärken, bevor sie mit einem Rosenkranz, einer Jugendmesse und einer Nachtanbetung die Wallfahrt ausklingen ließen.
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15.03.2010 16:11:53
Anmerkungen zur Psychologie des Zölibats
(kath.net/news.stjosef.at) Der Psychiater Manfred Lütz hielt beim Theologischen Studientag zum Priesterjahr in Rom einen vielbeachteten Vortrag über den Zölibat des Priesters aus psychologischer Sicht. Seine Ausgangsthese: "Der Zölibat ist die ständige gelebte Botschaft, dass das Diesseits mit seinen Freuden und Leiden nicht alles ist. Es gibt Menschen, die so etwas wütend macht." Gegenüber populärer Zölibatskritik meint Lütz: "Menschliche Sexualität funktioniert eben nicht wie ein Dampfdruckkessel, bei dem einfach mithilfe einer Frau sexueller Dampf abgelassen werden kann. Solche unreifen und menschenverachtenden Missverständnisse der Sexualität, die die Frau nur noch als Objekt der eigenen Triebbefriedigung zu sehen vermögen, verletzen die Würde der Frau und ihre sexuelle Selbstbestimmung , aber sie spielen bei der Zölibatskritik eine große Rolle. Erwachsene Sexualität ist nie bloß urwüchsig 'natürlich'. Die Natur des Menschen ist immer schon human kultiviert. In einer reifen Ehe achten die Partner auch auf die Bedürfnisse des andern. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum zeitweilig oder dauerhaft auch in einer Ehe das Ausleben genitaler Sexualität nicht möglich ist, sei es eine zeitweilige Erkrankung, sei es eine dauerhafte Behinderung. So gilt in diesem Sinne: Wer nicht auf Sexualität verzichten kann, ist nicht ehefähig. Doch eine wirklich tiefe Partnerschaft wird dadurch nicht zerstört, sondern bisweilen sogar bereichert. Unnatürlich wird das Zölibatsleben nur dann, wenn das Alleinsein zum abgeschlossenen Egoismus wird oder zur narzisstischen Selbstinszenierung." - Lesen Sie das interessante Referat im deutschen Wortlaut auf kath.net!
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15.03.2010 16:04:42
Bischof Küng ermutigt Priesteramtskandidaten
(presse.kirche.at) „Eine Krise des Zölibats und des Priestertums ist immer eine spirituelle Krise“, betonte Bischof Klaus Küng bei einer Wallfahrt mit Priesterseminaristen am Sonntagberg. Wenn der Kontakt zu Gott zu wenig gepflegt werde, seien Mutlosigkeit und Resignation sowie die Suche nach Kompensation die Folge. Bischof Küng feierte einen Gottesdienst zum „Jahr des Priesters“ gemeinsam mit Regens P. Pirmin Holzschuh und 23 Seminaristen des überdiözesanen Priesterseminars „Leopoldinum“ in Heiligenkreuz, dessen Schirmherr er ist.
Die Herausforderungen in einer säkularisierten Gesellschaft seien groß, so Küng, doch sei die Sicht des Glaubens immer eine optimistische: „Auch wenn der Wind rau ist, der uns in dieser Zeit entgegen bläst, wissen wir um unsere Sendung: Den Menschen das Heil zu bringen, die es ganz dringend notwendig haben.“ Auch wenn sich jetzt viele Menschen von der Kirche zurückziehen, brauche die Gesellschaft dringend Priester, „die mit Gott verbunden sind“, wie Küng betonte, „damit das Licht in unseren Kirchen, Häusern und Familien nicht verlischt.“
Auch die Krise des Bußsakramentes unter den Gläubigen sei eine Folge davon, dass „die Priester selbst es zu wenig pflegen“, so Küng. Die Pflege der Beichte habe mit der Treue zu Gott zu tun. Das Beispiel des heiligen Pfarrers von Ars zeige auf, „wie man auch in schwierigster Zeit als Priester treu sein kann“, erklärte der Bischof. Von seiner eigenen Nichtigkeit überzeugt, habe Jean Vianney umso mehr Gott gesucht und habe immer wieder auf seine Gegenwart in der Eucharistie hingewiesen. „Durch Jesus Christus den Umgang mit dem Vater zu suchen, ist die Devise des Priesters“, hob Küng hervor.
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14.03.2010 10:44:57
Gott schenkt Versöhnung
(radiovatikan.de) Beim Angelusgebet auf dem Petersplatz hat Papst Benedikt das Gleichnis vom Verlorenen Sohn in den Mittelpunkt seiner Ansprache gestellt. Dieses Evangelium könne als ein Bild vom geistlichen Wachsen des Menschen verstanden werden:
„Gott ist treu und liebt den Menschen, selbst wenn dieser sich von ihm entfernt und sich dadurch selber fremd wird. In Jesus Christus schenkt Gott der Welt die Versöhnung, damit eine neue Schöpfung werde. Wir alle brauchen diese Versöhnung. Und wenn wir dieses große Geschenk annehmen, können auch wir die Botschaft der Treue und Liebe Gottes, der uns allen wie ein barmherziger Vater entgegenkommt, weiter tragen. Von Herzen wünsche ich euch einen gesegneten vierten Fastensonntag.“
Die Fastenzeit lade dazu ein, in der Reue über die Sünden zu wachsen und Gottes Barmherzigkeit neu zu erfahren. Die Vergebung Gottes sei „größer als unser Elend, aber auch größer als unsere Gerechtigkeit“. Der Papst äußerte sich nicht zur aktuellen Missbrauchsdebatte, worüber zuvor in zahlreichen Medienberichten spekuliert worden war.
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14.03.2010 10:44:06
Sexueller Missbrauch und die Antwort der Kirche
(kathpress.at) Die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" setzt sich gegen Angriffe auf die katholische Kirche und ihre Leitung zur Wehr. Es werde "mit Verbissenheit" versucht, Missbrauchsfälle als besonders häufig in der Kirche darzustellen. Dabei sei sie diejenige Institution, die am klarsten gegen sexuellen Missbrauch von Minderjährigen vorgehe, heißt es in einem Gastkommentar auf der Titelseite der Sonntagsausgabe.
Das negative Image im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen sei "übertrieben", schrieb der Autor Giuseppe Versaldi, Mitglied des vatikanischen Obersten Gerichtshofs der Signatur und Bischof im italienischen Alexandria. Es sei "paradox, die Kirche so darstellen zu wollen, als sei sie verantwortlich für den Missbrauch Minderjähriger". Papst Benedikt XVI. führe einen "offenen und entschlossenen Kampf" gegen die Vergehen durch Geistliche. Versaldi wies als falsch zurück, dass der Papst sich mehr um die Theologie als um die Kirchenleitung kümmere. Dies sei ein "Klischee, das manche leider auch innerhalb der katholischen Hierarchie glaubhaft machen wollen".
Versaldi, ehemaliger Professor für Kirchenrecht und Psychologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana, verwarf die These, der Zölibat sei eine Ursache für Pädophilie: "Es ist erwiesen, dass keinerlei Kausalzusammenhang besteht." Sexueller Missbrauch sei bei Nichtklerikern und Verheirateten verbreiteter als bei ehelos lebenden Geistlichen. Priester, die pädophile Vergehen begangen hätten, hätten auch zuvor Probleme mit ihrer Ehelosigkeit gehabt.
Jeder einzelne Missbrauch durch einen Priester sei inakzeptabel, betonte der Bischof. "Zu Recht will die Kirche keinerlei Unsicherheit hinsichtlich der Verurteilung des Verbrechens tolerieren", schrieb Versaldi. Dazu gehöre auch die Entfernung aus dem Dienst für denjenigen, der sich "mit einer solchen Schande befleckt" habe, sowie eine "gerechte Entschädigung für die Opfer".
Lesen Sie auch das Interview mit Msgr. Charles J. Scicluna, dem „Anwalt der Gerechtigkeit" der Kongregation für die Glaubenslehre!
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13.03.2010 12:14:58
Besinnung auf das Wesen des Priestertums
(zenit.org) Ein Priester braucht nicht dem Mainstream zu folgen, er sollte auch nicht primär ein Sozialarbeiter sein. Es gäbe ein Bedürfnis nach Priestern, die in Treue ihren Zölibat lebten und vor der Welt Zeugnis für die Gegenwart Gottes ablegten, so Papst Benedikt XVI. in seiner eindringlichen Ansprache vor über 700 Teilnehmer des theologischen Kongresses zum Priesterjahr. Priester sollten Propheten sein, die Zeugen der Treue Christi zur Menschheit seien und durch die Kirche und ihr Amtspriestertum, das eigene Priestertum in der völligen Einheit mit Christus und der Kirche lebten. „In einem Kontext der verbreiteten Säkularisierung, der fortschreitend Gott aus der öffentlichen Sphäre und tendenziell auch aus dem gemeinsam geteilten sozialen Bewusstsein ausschließt, scheint der Priester oft der Allgemeinheit als ‚fremd' , dies gerade aufgrund der grundlegendsten Aspekte seines Amtes."
Für Benedikt XVI. ist es wichtig, gefährliche Reduktionismen zu überwinden, die in den letzten Jahrzehnten den Priester fast als „Sozialarbeiter" präsentiert hätten. Dies habe die Gefahr mit sich gebracht, „das Priestertum Christi" zu verraten, erklärte er den Teilnehmern der Tagung : „Treue Christi, Treue des Priesters". In seinem Grußwort bezeugte der Präfekt der Kongregation für den Klerus dem Papst gegenüber seine „volle Solidarität, Gemeinschaft und Unterstützung im Gebet", dies in Zeiten, „die nicht leicht und oft von Leiden für die Kirche erfüllt sind".
Demgegenüber „muss auch in unseren Tagen der Wert des heiligen Zölibats bekräftigt werden". Der Zölibat ist für den Papst eine „echte Prophezeiung des Reiches", „Ausdruck der Selbstschenkung an Gott und den Anderen". In seiner leidenschaftlichen Ansprache betonte Benedikt XVI. , dass die Besonderheit des geweihten Dienstes klar zum Vorschein kommen müsse, um nicht den Versuchungen zu erliegen, es auf die herrschenden kulturellen Kategorien zu reduzieren. „Wie sich die Hermeneutik der Kontinuität als immer dringlicher erweist, um auf angemessene Weise die Texte des II. Vatikanischen Konzils zu verstehen, so scheint in Analogie hierzu die Notwendigkeit einer Hermeneutik gegeben zu sein, die wir als ‚Hermeneutik der priesterlichen Kontinuität' bezeichnen könnten."
„Der Priester gehört nicht mehr sich selbst", so der Papst. Er sei „Eigentum Gottes", was vor allen durch ein klares Zeugnis deutlich werden müsse. Der Priester müsse alle Sorge darauf verwenden, sich der vorherrschenden Mentalität zu entziehen, die dazu tendiere, den Wert des Priesters nicht mit seinem Sein, sondern mit seiner Funktion zu verbinden. Auf diese Weise werde das Werk Gottes verkannt, „das in die Tiefe der Person des Priesters einschneidet und ihn sich auf endgültige Weise gleich gestaltet". Die Berufung des Priesters sei eine äußerst hohe Berufung, die auch für jene, die sie empfangen haben, ein großes Geheimnis bleibe. „Unsere Grenzen und unsere Schwächen müssen uns dazu veranlassen, mit tiefem Glauben dieses kostbare Geschenk zu leben und zu behüten, mit dem Christus uns sich gleichgestaltet hat, indem er uns an seiner Heil bringenden Sendung Anteil nehmen lässt."
Abschließend betonte Benedikt XVI. die Notwendigkeit eines „kompromisslosen prophetischen Lebens", durch das das Kommen des Reiches Gottes bereits jetzt und das Wachsen des Volkes Gottes im Glauben begünstigt werde. „Meine lieben Priester, die Männer und Frauen unserer Zeit wollen von uns nur, dass wir bis ins Letzte Priester sind, nichts anderes." Die Laiengläubigen könnten in vielen anderen Menschen das finden, was sich auf menschlicher Ebene brauchen. „Nur aber im Priester werden sie jenes Wort Gottes, das stets auf seinen Lippen sein muss, die Barmherzigkeit des Vaters, die sich in Fülle im Sakrament der Versöhnung schenkt und das Brot des neuen Lebens finden".
Zum Theologischen Studientag „Treue Christi, Treue des Priesters" waren hauptsächlich jene Bischöfe eingeladen, welche den Kommissionen für den Klerus vorstehen, alle Bischöfe, insofern als ihnen die besondere Sorge um ihre Priester anheim gelegt ist, die Generaloberen der Institute und klerikalen Vereinigungen, die Ausbilder des Klerus sowie die Priester selbst, insofern als sie Erst- und Hauptverantwortliche ihrer eigenen ständigen Ausbildung sind. Die Vorträge der Tagung stehen auf dem Site der Kongregation für den Klerus zum Priesterjahr zur Verfügung: http://www.annussacerdotalis.org
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13.03.2010 12:11:23
Durch Jesus Christus mit Gott versöhnt
(stjosef.at/predigten; JSp) Wir erleben immer wieder eine friedlose Welt: Wir hören von Kriegen und Gewalttaten, aber auch von Streit, Gewalt und anderen schlimmen Dingen im Alltag, sei es in den Familien, sei es außerhalb. Von daher wird uns klar, dass wir alle insgesamt und jeder einzelne der Versöhnung mit Gott und untereinander bedürfen. Wie aber kann der Mensch diese Versöhnung finden? Aus eigener Kraft erreicht er sie nicht. Zu groß ist der Abstand zu Gott – er ist unendlich -, als dass ihn der Mensch überwinden könnte. Die frohe Botschaft, die uns sowohl die Lesungen als auch das Evangelium verkünden, lautet: Gott selbst hat uns mit sich versöhnt. Er hat uns seinen Sohn gesandt, Jesus Christus, damit er als Mensch einer von uns würde und an seinem Fleisch die Sünde der Welt verurteilt und damit unsere Schuld von uns nimmt. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Fastensonntag C in vollem Wortlaut!
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