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17.06.2010 16:58:27
Demontage des Wiener Papstkreuzes vorläufig gestoppt
(diepresse.com) Die Demontage des Papstkreuzes im Wiener Donaupark wurde am Mittwoch (vorläufig) gestoppt. Die Causa ist außerdem zur Chefsache erklärt worden. Bürgermeister Michael Häupl und Kardinal Christoph Schönborn wollen persönlich über das Vorgehen beraten. Und: Mittlerweile gilt es als wahrscheinlich, dass das Kreuz erhalten bleiben wird.
Der Chef des Bauamts der Erzdiözese Wien Architekt Harald Gnilsen sagt der Presse: „Wir halten inne und warten, ob weitere Dinge passieren, die die Entscheidung beeinflussen.“ Soll heißen: Ob es (Mit-)Financiers einer 400.000 Euro teuren Sanierung des großen Stahlkreuzes gibt. Vizekanzler Josef Pröll soll jetzt Unterstützung für die Sanierung des Papstkreuzes durch den Bund signalisiert haben.
Das Kreuz wurde für eine Messe mit Papst Johannes Paul II. am 12. September 1983 errichtet, ist 40 Meter hoch und 56 Tonnen schwer. An der Liturgiefeier nahmen damals trotz Regens ungefähr 350.000 Menschen teil – der größte Gottesdienst, der je in Österreich stattgefunden hat und eine der größten Massenveranstaltungen des Landes.
Bauamtsleiter Gnilsen betont die Notwendigkeit der Sanierung: „Das Kreuz ist aus Stahl, Rost hat viele Schrauben bereits aufgelöst. Es müsste daher aus Sicherheitsgründen abmontiert und saniert werden.“ Weder Bürgermeister Häupl noch Erzbischof Schönborn haben Interesse, als jene zu gelten, die das Papstkreuz entfernen ließen. ÖVP und FPÖ haben sich im Wiener Vorwahlkampf für den Erhalt ausgesprochen. Das Kreuz war von der Erzdiözese auf einem Grundstück der Stadt errichtet worden. - (news.stjosef.at) Eine Bewegung zur des Papstkreuzes hat sich formiert und lädt zum Abendgebet beim Papstkreuz am Sonntag, 20. Juni 2010 um 21.00 Uhr auf der Papstwiese im Donaupark U1 Vienna International Centre-Kaisermühlen) ein. "Bitte bringt viele Kerzen mit, die wir vor dem Kreuz aufstellen, und leitet diese Einladung an möglichst viele Menschen weiter." - http://www.papstkreuz.at
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16.06.2010 05:43:34
Bischof Mixas Rücktritt erfolgte unter starkem Druck
(news.stjosef.at) Im Interview der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ erklärt der bisherige Augsburger Diözesanbischof Dr. Walter Mixa, dessen Rücktrittsgesuch vom Papst unerwartet schnell angenommen wurde, dass dieser Rücktritt nicht freiwillig erfolgt ist, sondern unter enormem Druck. Er erwägt eine kirchenrechtliche Berufung bei der Rota Romana, dem Appellationsgerichtshof des Papstes. Insbesondere das Verhalten mancher bischöflicher Mitbrüder hat ihn enttäuscht, als sie einem haltlosen Gerücht über angeblichen sexuellen Missbrauch Raum gegeben haben, ohne vorher das Gespräch mit ihm oder dem angeblich betroffenen Opfer zu suchen. In Bezug auf die Vorwürfe der Anwendung körperlicher Gewalt in seiner Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen erklärt Mixa: „Es war wohl sicher ein Fehler, dass ich in den letzten Monaten im Blick auf die ‚Prügelstrafen‘, die mir vorgeworfen wurden (und die mir beim besten Willen immer noch nicht erinnerlich sind), dass ich da nicht gleich eingeräumt habe, dass ich das nicht für jede körperliche Züchtigung behaupten kann, wie sie damals in der Jugendarbeit – erst recht mit so genannten schwer erziehbaren Kindern - üblich und bis 1980 auch rechtens waren. Das war sicher ein Fehler, dass ich das nicht gleich, sondern erst so spät erst eingeräumt habe. Wo und wem ich Unrecht getan habe, das habe ich auch gesagt, da entschuldige ich mich unbedingt.“ Zu den Vorwürfen, die sich auf Unregelmäßigkeiten in seinem Finanzgebaren beziehen, antwortet der Bischof: „Inzwischen hat das Wirtschaftsprüfungsunternehmen ‚Solidaris‘ die finanziellen Angelegenheiten überprüft und als gewissenhaft befunden. Diese Untersuchungen sind allerdings noch nicht ganz abgeschlossen.“ – Lesen Sie das ganze Interview im Wortlaut!
Außerdem hat zu dieser Frage auch der Kirchenrechtler Prof. Dr. Gero Weishaupt Stellung genommen!
Kommentar zu den Vorgängen (Prof. Dr. Josef Spindelböck): Eine öffentliche Rehabilitierung Bischof Mixas scheint nach allem, was man weiß, hoch an der Zeit zu sein! Ob man ihm wünschen soll, dass er als Diözesanbischof wieder nach Augsburg zurückkehrt, ist eine andere Sache. Bischof Mixa könnte dort wohl nicht mehr in Ruhe wirken. Und nachdem das Bischofsamt keine persönliche Auszeichnung für jemanden ist, wird es für den Heiligen Vater auch andere Möglichkeiten geben, ihn für das, wofür er zu Unrecht beschuldigt wurde, zu rehabilitieren und ihm eine verantwortungsvolle Aufgabe zuzuweisen, in der er seinen bischöflichen Auftrag neu und unter positiven Vorzeichen erfüllen kann.
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15.06.2010 10:12:00
Märtyrertod von Bischof Padovese war nicht umsonst
(fides.org) „Die christliche Hoffnung, die uns erfüllt, ist die, dass der Tod von Erzbischof Padovese nicht umsonst war, sondern er wird in der katholischen Kirche in der Türkei die Hoffnung erneuern“, so der delegierte Apostolische Vikar von Istanbul, P. Lorenzo Piretto OP, während in Mailand die Beisetzungsfeiern für den Apostolischen Vikar in Anatolien, Bischof Luigi Padovese stattfinden, der am 3. Juni in Iskenderun ermordet wurde. „Wir sind mit unserem Herzen mit allen Bischöfen, Priestern und Laien verbunden, die heute in Mailand an der Beisetzung von Bischof Padovese teilnehmen. In Istanbul werden wir mit einem Trauergottesdienst in der Heilig-Geist-Kathedrale am kommenden 16. Juni an den ermordeten Bischof erinnern. Dabei werden sowohl religiöse als auch zivile Autoritäten anwesend sein“, so P. Piretto.
„Dies ist ein Moment der Trauer und der Prüfung nach einer so tragischen Tat. Die christliche Glaubensgemeinschaft weiß nicht, wie sie damit umgehen soll und fragt sich: Warum dieser Mord? Was soll er bedeuten? Wie konnte er geschehen? Wer ist dafür verantwortlich? Wir warten nun auf die Unterstützung der türkischen Gesellschaft und der Behörden. Wir können nichts anders tun als zu schweigen und zu beten“.
„Doch die Kirche in der Türkei“, so P. Piretto, „wird auf diesen Verlust reagieren. Wir sind sicher, dass der Tod von Bischof Padovese das Evangelium und die christliche Glaubensgemeinschaft in der Türkei neu aufblühen lässt. In einem solchen Bewusstsein werden wir auch den Trauergottesdienst für Bischof Padovese in Istanbul feiern. Wir werden uns versammeln, um unsere Hoffnung zu erneuern“.
Unterdessen nahmen an der Beisetzungsfeier in Mailand rund 40 Bischöfe aus ganz Europa, 200 Priester und hunderte Gläubige teil. Der Beisetzungsfeier stand der Erzbischof von Mailand, Kardinal Dionigi Tettamanz vor, während der Heilige Stuhl durch den ehemaligen Apostolischen Nuntius in der Türkei, Erzbischof Edmond Farhat vertreten war, der in seiner Botschaft im Namen von Papst Benedikt XVI. „die Seele diese geliebten Hirten der unendlichen Barmherzigkeit Gottes anvertraute“ und für das „hochherzige Zeugnis vom Evangelium und das entschlossene Engagement für Dialog und Aussöhnung“ dankte, die das Priester- und Bischofsamt des Verstorbenen kennzeichneten.
Erzbischof Ruggero Franceschini (OfmCap) von Smirne – der vor bereits von Papst Benedikt XVI. zum Apostolischen Administrator „sede vacante et ad nutum Sanctae Sedis“ für das Apostolische Vikariat Anatolien ernannt wurde, betonte im Gespräch mit dem Fidesdienst, dass er an der Beisetzungsfeier „im Geist des Glaubens und des Gebets“ teilnimmt und hofft, dass „die Dinge sich für die Christen in der Türkei ändern werden“. Über sein „doppeltes Amt“ nach der Ernennung durch den Papst sagt Erzbischof Franceschini: „An gutem Willen fehlt es nicht, doch es sind angemessene Mittel bezüglich des Personals und der Strukturen erforderlich“. Dabei erneuerte er den Appell zur Entsendung von Missionaren in die Türkei.
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15.06.2010 09:55:01
Der Liebe dienen - Referentenausbildung für die Ehevorbereitung
(christlichefamilie.at) Im Oktober 2010 startet in Zusammenarbeit mit der Phil.- Theol. Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz der nächste Kurs „Der Liebe dienen – Referentenausbildung für Ehevorbereitung“ auf der Grundlage der „Standards der Eheseminare für Brautpaare“ der Österreichischen Bischofskonferenz.
Ziel des Kurses ist die Bereitstellung und Einübung von Wissen und Praxis, um in einem säkularen Umfeld junge Paare auf das Ehesakrament vorbereiten und ihnen die katholische Lehre zu Ehe und Familie lebensnah und praktisch vermitteln zu können. Der Kurs ist als Weiterbildung für Ehepaare gedacht, die bereits eine Ausbildung und/oder Erfahrungen in diesem Bereich mitbringen, oder auch schon in der Ehevorbereitung tätig sind. Junge Paare fachkompetent zu unterstützen, ihnen Mut zu einem dauerhaften Ja zueinander, einem Ja zu Kindern und einem Ja zu Weiterbildung für die verantwortungsvolle Herausforderung als Familie zu machen, das ist Sinn und Ziel der sakramentalen Ehevorbereitung.
Folgende Themen werden vertiefend mit starkem Praxisbezug durch Fachreferenten behandelt:
• Person-Sein, Identität, Selbstwert,
• Herkunft und Prägungen, Wachstum der Liebe
• Sakrament der Ehe, Trauungsgestaltung
• Leben als christliche Familie
• Liebe und Sexualität
• Rechtliche Fragen
• Seminargestaltung, Rhetorik, Methodik
Wer sich darauf einlässt, den erwarten sieben intensive aber kurzweilige Lerneinheiten (5 Tage, 2 Wochenenden) über sieben Monate verteilt, viele verschiedene Referenten aus dem kirchlichen und weltlichen Bereich, menschliches Reifen auch in der eigenen Beziehung und bereichernde Begegnungen mit anderen Paaren.
Kontakt, Information und Anmeldung (bis 10. September 2010) beim Veranstalter:
Initiative Christliche Familie (ICF), eine Initiative der österreichischen Bischofskonferenz, 2340 Mödling, Husarentempelgasse 4, Lic.iur. Monika Hoffmann, Tel.: 02236/304280, Fax.: 02236/304071, Mail: office@christlichefamilie.at, http://www.christlichefamilie.at
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13.06.2010 12:47:51
Abschiedsfest für die Kapuziner in Ried (OÖ)
(ooe.orf.at) Das Kloster der Kapuziner in Ried im Innkreis schließt im Sommer nach 366 Jahren seine Pforten. Der Grund ist: Es gibt keinen Nachwuchs. Damit verschwinden die Kapuziner völlig aus Oberösterreich.
Mit Gaben aus der Bevölkerung ist die Kirche in Ried im Innkreis 1644 errichtet worden. 366 Jahre später wird das Kloster nun aufgelöst. Der Grund dafür: Nachwuchsmangel. Der schwindende Glaube in den Familien, das Verlangen nach Spaß und Lebenslust, sowie das geringe Interesse an einer lebenslangen Bindung an das Kloster seien nur ein paar der Gründe, warum der Nachwuchs in den Klöstern ausbleibt, so ein Klosterbruder.
Ried ist jedoch nicht das erster Kapuzinerkloster in Oberösterreich, das dieses Schicksal erleidet. In den letzten Jahren wurden bereits die Klöster des Ordens in Braunau, Linz und Gmunden geschlossen.
Anders als das Zisterzienserstift in Schlierbach oder das Benediktinerstift Kremsmünster, haben die Kapuziner keine Einnahmequellen, um sich selbständig über Wasser zu halten. Der Bettelorden hat sich ganz der Armut verschrieben und hat seinen Tätigkeitsbereich vor allem in der Seelsorge.
Noch muss man sich allerdings keine Sorgen machen, dass der Orden in Österreich gänzlich ausstirbt. Zwar gibt es im gesamten deutschen Sprachraum zurzeit nur eine Handvoll Kapuziner in Ausbildung, jedoch holt man Glaubensbrüder aus andern Ländern, wie Polen und Indien, nach Österreich. Weltweit gibt es rund 11.000 Kapuziner.
Schwerpunktklöster wie in Feldkirch, Innsbruck, Salzburg, und Wien werden bestehen bleiben, jedoch muss man damit rechnen, dass nach und nach kleinere Klöster schließen.
Auch wenn viel Wehmut dabei ist, wurde der Abschied am Kapuziner Berg in Ried am Sonntag gefeiert. Das Kloster wird Ende August endgültig geschlossen.
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13.06.2010 12:44:57
Papst würdigt den Märtyrer Jerzy Popieluszko
(radiovatikan.de) Benedikt XVI. hat Jerzy Popieluszko gewürdigt – den Solidarnosc-Priester, der 1984 vom damaligen kommunistischen Geheimdienst entführt und ermordet wurde. Bei seinem Angelusgebet an diesem Sonntag erinnerte der Papst in Rom an die Seligsprechung des Priesters; sie hat letzten Sonntag in Warschau mit überwältigender öffentlicher Beteiligung stattgefunden. Auch die Mutter des neuen Seligen, die hundert Jahre alt ist, nahm an den Warschauer Feiern teil.
„Jerzy Popieluszko hat einen großzügigen und mutigen Dienst geleistet – an der Seite derer, die für Freiheit, Lebensschutz und Würde eintraten“, so der Papst. „Seine Arbeit im Dienst am Guten und an der Wahrheit war ein Zeichen des Widerspruchs für das damalige Regime in Polen. Die Liebe zum Herzen Jesu ging bei ihm so weit, dass er sein Leben hingab, und sein Zeugnis war der Samen eines neuen Frühlings in der Kirche und der Gesellschaft. Wenn wir jetzt auf die Geschichte blicken, stellen wir fest, wieviele Seiten echter Erneuerung im Spirituellen und Sozialen doch geschrieben wurden mit dem entscheidenden Beitrag katholischer Priester, deren einzige Motivation die Leidenschaft für das Evangelium und für den Menschen war, für seine wahre Freiheit, ob in religiöser oder bürgerlicher Hinsicht. Wieviele Initiativen zur Förderung des Menschen sind doch aus der Intuition von Priestern entstanden!“
Benedikt grüßte von Rom aus auch die Teilnehmer von zwei weiteren Seligsprechungen. In Spanien wurde am Samstag ein katholischer Journalist ins Buch der Seligen eingeschrieben, und an diesem Sonntag leitete Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone in Slowenien die Seligsprechung eines jungen Märtyrers.
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat eine positive Bilanz des internationalen Priestertreffens in Rom und des Priesterjahres insgesamt gezogen. "Ich bin dem Herrn für diese bewegenden Momente der Freude, der Brüderlichkeit und der gegenseitigen Stärkung dankbar", sagte der Papst am Sonntag nach dem Angelus-Gebet auf dem Peterplatz an die deutschsprachigen Pilger gerichtet. Die Welt brauche Priester, die sich ganz von Jesus Christus formen ließen. Diese hätten die Aufgabe, den Menschen als "Quelle der göttlichen Liebe" aufzuschließen und das "Wasser des Lebens" zu schenken. Benedikt XVI. rief die Gläubigen auf, die Priester in ihrem Dienst durch ihre Hilfe und ihr Gebet zu unterstützen.
In Rom waren von Mittwoch bis Freitag 15.000 Geistliche aus 97 Ländern zum Abschluss des internationalen Priesterjahres zusammengekommen. Höhepunkte der Veranstaltung waren eine Gebetswache auf dem Peterplatz am Donnerstagabend sowie eine feierliche Messe mit dem Papst am Freitag.
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12.06.2010 05:06:48
Im Unbefleckten Herzen Mariens geborgen
(stjosef.at/predigten; JSp) Gott ist uns nicht ferne: Der ewige, allmächtige, unbegreifliche Gott ist Mensch geworden in seinem Sohn Jesus Christus. Gott liebt uns daher auch mit einem menschlichen Herzen. Das Herz Jesu wurde am Kreuz von der Lanze des Soldaten durchbohrt. So offenbart sich die Liebe des menschgewordenen Sohnes Gottes. Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heiles!
Wenn am vergangenen Freitag das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu gefeiert wurde und am Tag darauf, dem Samstag, den Gedenktag des Unbefleckten Herzens Mariens, so ist es für uns bei dieser Fatimafeier naheliegend, auf das Unbefleckte Herz der Gottesmutter Maria Bezug zu nehmen. Dies tun wir im Bewusstsein der innigen Verbundenheit Marias mit Jesus. Wenn wir uns im Gebet an Maria wenden, dann führt sie uns zu Jesus Christus, ihrem Sohn. Sie will ihn uns zeigen, uns zu ihm hingeleiten! - Lesen Sie die Predigt zu den Fatimafeiern in St. Oswald bzw. Mank im Wortlaut!
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12.06.2010 05:05:17
Gott schenkt Vergebung und Versöhnung
(stjosef.at/predigten; JSp) An diesem Sonntag werden uns in den Texten der Lesungen sowie des Evangeliums Beispiele aufgezeigt, wie der gütige Gott Menschen ihre Schuld vergibt und den Weg der Umkehr und Erneuerung eröffnet.
Die Lesung aus dem Zweiten Buch Samuel berichtet vom großen jüdischen König David. Dieser hatte viele Verdienste und war insgesamt auch ein frommer und gottesfürchtiger Mann. Der Überlieferung nach geht das biblische Buch der Psalmen in wesentlichen Teilen auf ihn zurück. Doch auch er hatte eine „schwache Stunde“, wenn man dies so sagen kann: Hingerissen vom Anblick der Schönheit einer Frau, die bereits verheiratet war, beging er Ehebruch mit ihr. Und noch schlimmer: Er ließ den Mann der Batseba – es war der Hetiter Urija – im Kampf gegen die Ammoniter an eine äußerst gefährliche Stelle setzen, sodass er umkam und David dann seine Geliebte heiraten konnte. So beging der große König das doppelte schwere Unrecht eines Ehebruches und dazu noch eines Mordes!
Der Prophet Natan hatte die Aufgabe, den König auf sein Unrecht aufmerksam zu machen und ihm die göttliche Bestrafung dafür anzukündigen. Wenn Gott straft, so hat dies nichts mit Rache oder Unbeherrschtheit zu tun, sondern mit Gerechtigkeit. Eine derartige Strafe soll zu Einsicht und Umkehr hinführen, denn Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er lebt und sich bekehrt (vgl. Ez 18,23). Tatsächlich ist König David nach der Ankündigung des göttlichen Strafgerichts durch den Propheten bereit, sein Leben zu ändern. Er sieht seine Schuld ein und bereut sie. Und ihm wird prompt vergeben. Freilich muss er zur Sühne für sein schwer unrechtmäßiges Verhalten eine Wiedergutmachung leisten: Gott lässt das Kind aus seiner ehebrecherischen Verbindung mit Batseba sterben. Der König nimmt diese Buße auf sich. - Lesen Sie die Predigt zum 11. Sonntag im Jahreskreis C im Wortlaut!
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11.06.2010 11:31:16
Klare Worte des Papstes beim Priestertreffen in Rom
(kathpress.at) Mit einer eindringlichen Vergebungsbitte hat Papst Benedikt XVI. am Freitag zum Abschluss des Priesterjahres den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche beklagt. "Wir bitten Gott und die betroffenen Menschen inständig um Vergebung und versprechen zugleich, dass wir alles tun wollen, um solchen Missbrauch nicht wieder vorkommen zu lassen", sagte er bei der Schlussmesse am Freitag auf dem Petersplatz.
Gerade in diesem Jahr seien die Sünden von Priestern bekanntgeworden, die das Priestertum in sein Gegenteil verkehrt hätten. Künftig wolle man alles Denkbare tun, um die "Authentizität"
von Priesterberufungen zu prüfen und die Geistlichen noch mehr in ihrem Dienst zu begleiten, unterstrich der Papst vor rund 15.000 Priestern im Vatikan.
Mit dem Gottesdienst beendete Benedikt XVI. das Priesterjahr, das am 19. Juni 2009 begonnen hatte. Es sei "zu erwarten" gewesen, dass das durch das Priesterjahr sichtbar gewordene "neue Leuchten des Priestertums" dem "bösen Feind" nicht gefallen würde. Diesem Gegner wäre es lieber, dass das Priestertum ausstirbt, "damit letztlich Gott aus der Welt hinausgedrängt wird", sagte der Papst in der Messe.
Benedikt XVI. wies damit auf die seiner Meinung nach bestehende Verbindung von Priesterjahr und Missbrauchsenthüllungen seit Jänner 2010 hin. Es seien "gerade in diesem Jahr der Freude über das Sakrament" der Priesterweihe "die Sünden von Priestern bekannt" geworden - "vor allem der Missbrauch der Kleinen" -, in denen "das Priestertum als Auftrag der Sorge Gottes um den Menschen in sein Gegenteil verkehrt" worden sei.
Die Kirche verstehe das Geschehene auch als "Auftrag zur Reinigung".
In erkennbarer Anspielung auf die Vertuschung von Missbrauchsfällen durch Bischöfe stellte der Papst klar, es sei "kein Zeichen von Liebe", wenn "ein für das priesterliche Leben unwürdiges Verhalten geduldet wird".
Der Priester sei nicht nur Amtsträger, wie jede Gesellschaft sie für bestimmte Funktionen brauche, unterstrich der Papst. Er leiste bedeutend mehr, indem er im Namen Christi Vergebungsworte für die Sünden spreche und Sakramente spende.
Intention des Priesterjahres sei es gewesen, "Größe und Schönheit des priesterlichen Dienstes neu zu verstehen" und die Geistlichen in ihrem Dienst zu bestärken und ihnen neue Freude zu vermitteln, führte der Papst aus.
Ausdrücklich unterstrich Benedikt XVI. die Aufgabe der Kirche, den Glauben gegen Verfälschungen und Verführungen zu schützen. Die Kirche müsse, sagte er unter Hinweis auf ein Bild der Psalmen, "den Stock des Hirten" gebrauchen und könne nicht mit Duldung auf das Wuchern von Irrlehre, Entstellung und Auflösung des Glaubens - "als ob wir den Glauben selbst erfänden" - reagieren. Allerdings müsse der "Stock immer wieder zum Stab des Hirten werden, der den Menschen hilft, auf schwierigen Wegen gehen zu können", so der Papst. -
Lesen Sie die Predigt des Papstes im Wortlaut! - Bemerkenswerte Worte fand der Papst auch bei der vorangegangenen Vigilfeier!
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09.06.2010 16:44:35
ora@labora
(stephanscom.at) Der Heiligenkreuzer Abt Gregor Henckel-Donnersmarck präsentierte sein neues Buch "ora @ labora". Darin lässt er im Gespräch mit der Journalistin Judith Grohmann 33 Jahre Wirtschafts- und Klosterleben Revue passieren.
Als nebensächliche Strukturfragen hat Abt Gregor Henckel-Donnersmarck vom Stift Heiligenkreuz die Diskussionen über den Pflichtzölibat, das Frauenpriestertum und Vorgangsweisen bei Bischofsbestellungen bezeichnet. Diese Fragen würden "vollkommen am zentralen Thema des Glaubens und der Religion vorbeigehen", so der Abt. Er äußerte sich anlässlich der Präsentation seines neuen Buches "ora @ labora", das am Dienstag, 8. Juni 2010, in Wien präsentiert wurde.
Die zentrale Frage des Glaubens und der Religion sei der persönliche Weg durch das Leben auf Gott zu. "Kardinal König hat immer die Dreierfrage gestellt: Woher kommen wir, wohin gehen wir, was ist der Sinn unseres Lebens? Das ist die religiöse Grundfrage, die zwar schwer zu beantworten ist, aber dazu dienen uns Glaube und Kirche in den Sakramenten, in der Heiligen Schrift und im Gebet. Wenn sich der Papst morgen an das Fenster im Vatikan stellt und sagt Bischöfe werden gewählt, Frauen werden geweiht und Priester dürfen heiraten, dann ist für Ihren und meinen Glauben überhaupt nichts geschehen. Für das, was Religion wirklich ausmacht, ist das völlig belanglos", so Abt Henckel-Donnersmarck.
Der Heiligenkreuzer Abt lässt in seinem neuen Buch im Gespräch mit der Journalistin Judith Grohmann 33 Jahre Wirtschaftsleben und 33 Jahre Klosterleben Revue passieren. Unter anderem nimmt er zur Finanz- und Wirtschaftskrise Stellung, sieht darin auch eine Chance auf eine Rückbesinnung zentraler ethischer Werte und unterstreicht die Bedeutung der christlichen Soziallehre.
Im ersten Teil seines Buches beschäftigt sich der Abt mit der Frage seiner Berufung zum Priester und Ordensstand, aber auch mit den Schwierigkeiten für heutige Menschen mit Glaube und Gebet. Aber auch die Geschichten und Hintergründe rund um die Entstehung der Hit-CD "Chant" werden nicht ausgespart. Papst Benedikt XVI. und seinem Besuch in Heiligenkreuz sind zentrale Passagen gewidmet. Im zweiten Teil des Buches stehen vor allem die katholische Soziallehre und daraus ableitbare Werte für die Wirtschaft im Mittelpunkt.
Titelangabe: Gregor Henckel-Donnersmarck, "ora @ labora". Über Gott und die Welt und das Paradies auf Erden. Residenz Verlag, 2010, Preis: 21,90 Euro
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09.06.2010 16:40:45
Sich von Jesus Christus verwandeln lassen
(radiovatikan.de) „Umkehr und Mission ist mein Thema, ein wichtiges Thema für uns als Priester. Ich möchte mich zusammen mit Ihnen allen vom Evangelium selbst zur Umkehr führen lassen, um dann vom Heiligen Geist gesendet den Menschen als Missionar die Botschaft Jesu Christi zu überbringen.“
Unter diesen Grundgedanken stellte der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, seine Ausführungen zum Priesterjahr. Sankt Paul vor den Mauern, hier in Rom, war bis auf den letzten Platz gefüllt – vor allem mit Priestern, die zu den Feiern zum Abschluss des Priesterjahres in die Ewige Stadt gekommen waren. Zentrales Thema der Ansprache war das Sakrament der Beichte, Umkehr, Reue und Buße. Es komme auf ständige Besinnung an, persönlich wie auch als Kirche. Die Kirche reformiere sich ständig, so Meisner, hier liege die Verbindung zwischen Umkehr und Mission:
„Die Kirche ist die Ecclesia Semper Reformanda, und ihr Priester auch! Ihr seid Preti Reformandi! Liebe Mitbrüder, wie der Apostel Paulus vom hohen Ross heruntergestürzt wurde, so müssen auch wir immer von unseren hohen Rössern heruntergestürzt werden, um in die Arme des barmherzigen Gottes zu fallen, der uns dann in die Welt hinein sendet.“
Beispiel für dieses Zugehen auf die Vergebung Gottes, das Voraussetzung sei für eine erfüllte priesterliche Tätigkeit, gebe das Gleichnis des verlorenen Sohnes. Der Vater sei das Bild der Vergebung, auch wenn wir nicht wirklich überzeugt, sondern nur aus Not zu ihm kämen. Zum Abschluss gab Meisner den versammelten Priestern eine Frage zur Reflexion mit auf den Weg, die er aus der schwierigen Situation des Priesterseins heute heraus stellte:
„Uns laufen die Menschen oft davon, sie drängen sich nicht mehr um uns, um mit uns in Berührung zu kommen. Im Gegenteil, sie laufen uns davon. Damit das nicht geschieht, müssen wir uns konkret fragen: Was berühren die Menschen denn, wenn sie mit mir in Berührung kommen.
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08.06.2010 16:39:54
33 Schritte mit Maria zu Jesus
(presse.kirche.at) Mit dem Projekt „33 Schritte“ will Bischof Klaus Küng im kommenden Herbst neue Initiativen zur inneren Erneuerung der Diözese St. Pölten setzen. „Nach einer ziemlich schwierigen Zeit wollen wir als Diözese spirituell ganz neu durchstarten“, weist der Bischof hin. Dies sei „so etwas wie eine geistige Entschlackung“.
Der Startschuss „33 Schritte mit Maria zu Jesus“ soll bei der Weihe des neuen Altares in der renovierten Basilika von Maria Taferl am 12. September fallen. Ein Heftchen mit Gebeten soll allen, die an dieser Aktion mitmachen Gelegenheit zu einer spirituellen Erbneuerung geben. Diese Aktion soll mit mehreren Wallfahrten am 8. Dezember, dem Fest Mariae Empfängnis nach Maria Taferl und anderen Wallfahrtsorten enden.
„Tag für Tag übergeben wir mit Maria an der hand Aspekte unseres Lebens nach und nach Jesus“, sagt Bischof Küng zum Inhalt der 33 Schritte. Dies soll die Herzen für die Wallfahrten am 8. Dezember vorbereiten, an dem die gesamte Diözese Jesus anvertraut werde. Denn „echte Erneuerung kann Gott nur schenken, wenn wir darum bitten“, ergänzt der Bischof. In den nächsten Wochen wird eine Website www.33schritte.at eingerichtet.
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08.06.2010 16:38:44
Spirituelle Erneuerung zum Abschluss des Priesterjahres
(radiovatikan.de) Spirituelle Erneuerung, Buße und neue Impulse für das Priesteramt - unter diesem Motto stehen die Abschlussfeierlichkeiten des Priesterjahres in Rom. Ausgehend vom Gleichnis des „Guten Hirten“ rief Kardinal Claudio Hummes die Priester zu verstärkter Missionstätigkeit auf. Angesichts der „nicht wenigen“ Kirchenaustritte erfordere die Evangelisierung heute aktives Zugehen auf die Menschen – eben so, wie Jesus nach dem „verlorenen Schaf“ gesucht habe –, so der Kardinal im Rahmen eines Kongresses zum Thema im päpstlichen Institut „Regina Apostolorum“. „Die Treffen der nächsten Tage können zu echter spiritueller Erneuerung führen.“ Mit diesen Worten bereitete der Sekretär der Kleruskongregation, Erzbischof Mauro Piacenza, die Bischöfe, Priester und Seminaristen auf die Feierlichkeiten vor – bei einer Einführungsveranstaltung in der Basilika San Giovanni am Dienstagmittag in Rom. Die italienische Bischofskonferenz lud Priester anlässlich des Ereignisses zu Buße und Umkehr ein. Die Abschlussfeiern böten Gelegenheit für spirituelle Stärkung, so die Konferenz in einer Mitteilung an Priester in Italien. Mit Blick auf die Missbrauchsfälle in der italienischen Kirche und angesichts des „Generalverdachtes“, unter den man pauschal alle Priester gestellt habe, erklärte sich die Konferenz solidarisch mit den Seelsorgern. Sie dankte ihnen für die geleistete Arbeit und sprach ihnen Mut zu. – Die offiziellen Abschlussfeiern des von Papst Benedikt XVI. ausgerufen Priesterjahres beginnen an diesem Mittwoch im Vatikan. Mehrere tausend katholische Geistliche aus der ganzen Welt kommen dazu bis Freitag zusammen; Höhepunkt ist die Eucharistiefeier am Freitagmorgen mit dem Papst auf dem Petersplatz.
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07.06.2010 16:31:34
Bischof Küng traf mit alleinerziehenden Müttern zusammen
(presse.kirche.at) Zu einem Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Kinderspielen lud Bischof Klaus Küng alleinerziehende Mütter aus dem St. Pöltener Mutter-Kind-Haus am Freitag in seine Räume im Bistumsgebäude ein. Dem Bischof ist es ein Anliegen aufzuzeigen, dass sich die Kirche auch um die besonderen Lebensumstände und seelsorglichen Bedürfnisse von Alleinerziehenden und deren Kindern kümmert.
Bischof Küng, selbst Onkel von 43 Großneffen und -nichten, bewies einen liebevollen und einfühlsamen Umgang mit der jüngeren Generation. Bei einer Führung durch die Bischofsräume konnten die Kinder die Geheimnisse des Hauses erkundeten, durften Mitren aufsetzen und Bischofsstäbe zusammensetzen. In einem gemeinsamen Gebet brachten die Mütter ihren Dank, ihre Anliegen und auch ihre Wünsche für die Kinder gemeinsam mit dem Bischof vor Gott.
Im Anschluss gab es für die Kinder ein abwechslungsreiches Spielprogramm, betreut von Kindergartenpädagoginnen. Die alleinerziehenden Mütter konnten bei Kaffee und Kuchen mit Bischof Klaus die Sorgen und Freuden des Alltags im Mutter-Kind-Haus besprechen.
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07.06.2010 16:23:03
Seligsprechung des Märtyrerpriesters Jerzy Popieluszko
(das-polen-magazin.de) Seine Mutter Marianna Popieluszko hat es kurz nach ihrem 100. Geburtstag noch erleben dürfen, wie ihr vor 26 Jahren von Geheimdienstschergen des kommunistischen Regimes ermordeter Sohn Jerzy Popieluszko (1947-1984) seliggesprochen wurde. Die rüstige Mutter ließ es sich nicht nehmen, vor dem Beginn der eigentlichen Feier am Mikrofon den Rosenkranz zu beten.
Die zweieinhalbstündige Feier der Seligsprechung fand bei strahlendem Wetter unter freiem Himmel auf dem Warschauer Pilsudski-Platz statt, der von 150.000 Gläubigen gefüllt war. Während der Messe nahm die Mutter des ermordeten Priesters, die vor der Messe zahlreiche Interviews gab, in der ersten Reihe Platz.
Der Präfekt der vatikanischen Heiligsprechungskongregation, Erzbischof Angelo Amato verlas das Seligsprechungsdekret von Papst Benedikt XVI. und bittet danach Popieluszkos Mutter noch einmal auf die Bühne, begrüßte sie dort und sprach mehrere Minuten mit ihr.
Die Altarbühne auf dem Pilsudski-Platz zierte Popieluszkos Leitspruch: „Besiege das Böse durch das Gute“. Auch Benedikt XVI. nahm auf dieses Lebensmotto Popieluszkos in seinem direkt übertragenen Grußwort aus Zypern Bezug: „Sein unermüdlicher Dienst und sein Martyrium sind ein besonderes Zeichen für den Sieg des Guten über das Böse“.
An der Feier der Seligsprechung nahmen rund hundert Bischöfe, der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und Jerzy Buzek teil, der polnische Präsident des Europäischen Parlaments, der selbst evangelisch ist.
Zur Feier in Warschau wurde ein in einem goldenen Behälter befindlicher Teil von Popieluszkos sterblichen Überresten als Reliquie zum Altar getragen. Nach der Messe wurde diese Reliquie von einer zwölf Kilometer langen Prozession zur Nationalkirche „Tempel der Göttlichen Vorsehung“ im Außenbezirk Wilanow überführt. Dort fand sie ihren Ruheplatz in der Nähe des symbolischen Grabes von Papst Johannes Paul II.
Noch ist die Kirche eine Baustelle, doch wurden im Kellergeschoss bereits mehrere bedeutende Polen bestattet. Dort soll ein nationales Pantheon des dritten Jahrtausends entstehen.
Die katholische Kirche Polens nutzte die Seligsprechung Popieluszkos, um Geld für den Kirchenbau zu sammeln. In allen Kirchen Polens wurden die Gläubigen an diesem Tag um Spenden dafür gebeten.
Dennoch soll Jerzy Popieluszkos Grab vor der Stanislaw-Kostka-Kirche im Warschauer Stadtteil Zoliborz Hauptpilgerstätte bleiben, betonte der Warschauer Erzbischofs Kazimierz Nycz. In dieser Kirche hatte Popieluszko nach der Ausrufung des Kriegsrecht durch General Jaruzelski am 13. Dezember 1982 jeden Monat seine berühmten „Messen für das Vaterland“ gelesen.
Inzwischen haben polnischen Medienberichten gemäß bereits an die 100 polnische Kirchen nachfragen lassen, ob sie ebenfalls eine Reliquie des Solidarnosc-Priesters erhalten können. Nur eine Kirche bekam dies zugesichert: Die noch in Planung befindliche Kirche, die auch Popieluszkos Namen tragen soll und nahe am Fundort des Leichnams errichtet wird.
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06.06.2010 16:06:20
Bischof Küng feiert Gedenkgottesdienst für Opfer der Gasexplosion
(presse.kirche.at) Drei Tage nach der verheerenden Gasexplosion in St. Pölten herrscht noch immer tiefe Betroffenheit und Trauer. Am Gedenkgottesdienst für die Opfer der Katastrophe in der St. Pöltner Josefskirche mit Bischof Klaus Küng und Pfarrer Andrzej Prochniak nahmen hunderte Menschen teil, unter ihnen Bürgermeister Matthias Stadler und weitere Vertreter des öffentlichen Lebens. Vor dem Altar wurden bei den Fürbitten fünf Kerzen für die Verstorbenen entzündet.
„Wir können es nicht fassen, dass unsere Nachbarn nicht mehr sind“, schildert Bischof Klaus Küng die Reaktionen der Menschen an Unglücksort, die er noch am gleichen Tag dort angetroffen hatte. Das Unglück sei unfassbar – und dennoch stelle sich jedem die Frage, „Wie können wir damit zurechtkommen“. Es gehe uns alle an, wies der Bischof hin: jeden anderen hätte es ebenso und unvermittelt treffen können.
„Wie kann Gott so etwas zulassen“, sei die Frage, die sich auch dem Glaubenden stellt, sagte Bischof Küng in der Predigt. „Eine schwierige Frage, auf die wir keine Antwort wissen. Wir können nur beten und bitten, dass Gott sie in die ewige Heimat aufnehmen wird“. In einfühlsamen Worten charakterisierte Bischof Klaus das Leben der Verstorbenen, ihr geistliches Streben und soziales Engagement sowie ihre aktive Teilnahme am Leben der Pfarre. Es sei gut, so zu leben, um immer bereit zu sein, sagte er.
Der Bischof lobte und bedankte sich auch bei den vielen Helfern nach dem Unglück, den Nachbarn, den Einsatzkräften der Feuerwehr, der Poizei, der Rettung und allen weiteren Menschen, die sich „mit Umsicht, Ruhe und großer Anteilnahme“ trotz bestehender Gefahr für die anderen Menschen eingesetzt haben. Er selbst habe gesehen, dass einer dem anderen geholfen habe – dies sei ein gutes Zeichen und gebe Hoffnung, sagte der Bischof.
Schon während des Einsatzes haben Firmen und Privatpersonen spontan Getränke und Speisen zur Verfügung gestellt oder sich an der Essensausgabe an die Einsatzkräfte beteiligt. Zudem wurden den Betroffenen mehrere Wohnungen angeboten und weitere Hilfen bereitgestellt.
Der Bischof rief auf, für die Verstorbenen zu beten, dass Gott sie in sein Reich aufnehmen möge, und für die Angehörigen sowie Überlebenden, Gott möge sie mit seinem Trost trösten und die Gnade schenken, stets wachsam zu sein.
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06.06.2010 16:05:21
Papst Benedikt beendet Zypernbesuch
(radiovatikan.de) Höhepunkt des dritten und letzten Tags der Apostolischen Reise Papst Benedikts XVI. nach Zypern war am Sonntagmorgen ein Gottesdienst im Sportstadium von Nicosia. Am Ende der Hl. Messe überreichte er das „Instrumentum Laboris“ der Nahostsynode, die im Oktober im Vatikan stattfindet. Dabei handelt es sich um ein Arbeitsdokument, das erstellt wurde aufgrund von Eingaben der Bischöfe, Priester und Laien aus dem Nahen Osten. Auch gedachte Benedikt erneut des am Donnerstag ermordeten anatolischen Bischofs Luigi Padovese und lancierte einen eindringlichen Friedensappell.
Nach einem Mittagessen in der Apostolischen Nuntiatur mit einigen Patriarchen und Bischöfen und dem orthodoxen Kirchenoberhaupt von Zypern, Chrysostomus II., besuchte der Papst am Nachmittag die maronitische Kathedrale „Unsere Liebe Frau der Gnaden“ in Nicosia.
Am frühen Sonntagabend ist die Abschlusszeremonie auf dem Flughafen von Larnaca geplant. Die Maschine der Cyprus Airways, die den Papst wieder nach Hause bringt, landet am Sonntagabend um 20.45 h auf dem Flughafen Ciampino. Am Samstag war es nicht zu der Begegnung mit dem Großmufti gekommen, die Vatikansprecher Lombardi als möglich angesehen hatte. Stattdessen begegnete er einem Sufi-Scheich aus dem Nordteil der Insel. Am Samstagabend feiert Benedikt eine Messe in der Hl-Kreuz-Kirche. In der Predigt meditierte der Papst über das Geheimnis des Kreuzes und seine Bedeutung im Leben des Christen.
Lesen Sie weitere Berichte und die die Texte der Ansprachen des Heiligen Vaters im Wortlaut auf www.radiovatikan.de oder www.kath.net oder www.zenit.org oder www.kathnews.de !
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04.06.2010 16:48:12
Papst bei ökumenischem Gebet auf Zypern
(radiovatikan.de) Erstes Reiseziel des Papstes auf Zypern: die Kirche Hagia Kiriaki Chrysopolitissa – ein orthodoxes Gotteshaus, das aber auch Anglikanern und Katholiken offen steht. Es liegt in der Nähe der Ausgrabungen einer frühchristlichen Basilika aus dem vierten Jahrhundert. Hier, am Schauplatz der ersten Missionsreise des heiligen Paulus, feierte Benedikt XVI. einen ökumenischen Gottesdienst zusammen mit dem orthodoxen Erzbischof Chrysostomos II. Für diesen Papst ist es die erste Visite in einem Land mit orthodoxer Bevölkerungsmehrheit; eine breite Mehrheit der Zyprioten freut sich über den Besuch. Allerdings war aus der zweiten Reihe der orthodoxen Bischöfe auch ein gewisses Grummeln zu vernehmen – ein Hinweis darauf, dass die Ökumene eine bleibende Aufgabe ist. Genau das sprach der Papst denn auch in seiner Rede an:
„Die Einheit aller Jünger Christi ist ein Geschenk, um das wir beim Vater bitten müssen – in der Hoffnung, dass dadurch das Zeugnis des Evangeliums in der Welt von heute gestärkt wird. Der Herr selbst hat ja für die Heiligkeit und Einheit seiner Jünger gebetet, ‚damit die Welt glaube‛. Vor genau hundert Jahren ist von einer Konferenz in Edinburgh die moderne ökumenische Bewegung ausgegangen. Heute können wir dem Herrn dafür danken, dass er uns – vor allem in den letzten Jahrzehnten – das reiche apostolische Erbe neu entdecken ließ, das Ost und West gemeinsam haben.“
Der Weg zur vollen kirchlichen Einheit sei „sicher nicht leicht“, räumte Benedikt ein. Aber die Menschen unserer Zeit hungerten geradezu nach dem Glauben, „nach der Wahrheit, die den Namen Jesus trägt“. Vielleicht könne ja die bevorstehende Nahost-Bischofssynode auch zu einer stärkeren Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Kirchen in der Region führen.
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04.06.2010 16:40:05
Nur Gott schenkt Trost und Leben
(stjosef.at/predigten) Sterben müssen wir alle einmal. Und wenn jemand ein bestimmtes Alter erreicht hat, sodass man wirklich sagen kann, er oder sie ist an Tagen reich gesegnet, dann ist zwar das Abschiednehmen von diesem Menschen schmerzlich, aber der Tod wird doch als etwas Naturgegebenes leichter angenommen, als wenn ein junger Mensch stirbt.
Im Evangelium erfahren wir von der Tragödie, dass in der Stadt Nain der einzige Sohn seiner Mutter, noch dazu einer Witwe, verstorben war. Als Jesus und seine Jünger die Stadt besuchten, da wurden sie unmittelbar Zeugen dieser traurigen Angelegenheit: Man trug den Toten gerade heraus aus der Stadt, um ihn dann wie vorgesehen zu bestatten.
Wie mag es wohl im Herzen dieser Frau, die ihr einziges Kind verloren hatte, nachdem eine gewisse Zeit zuvor schon ihr Mann verstorben war, ausgesehen haben? Ihr war alles genommen worden, was in dieser Welt für sie zählte, nämlich die ihr nächsten und liebsten Personen. Wer konnte sie trösten?
Jesus erkennt die Not der Frau, und auch er ist erschüttert. Als Mensch nimmt er Anteil an der Sorge der Menschen und ihrem Leid. - Lesen Sie die Predigt zum 10. Sonntag im Jahreskreis C von Prof. Josef Spindelböck im Wortlaut!
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04.06.2010 05:56:58
Campus des ITI in Trumau nimmt Konturen an
(kathpress.at) Die Errichtung des Campus des Päpstlichen Internationalen Theologischen Instituts (ITI) in Trumau (Niederösterreich) geht zügig voran. Am Mittwochnachmittag wurde die Gleichenfeier für vier weitere neue Wohngebäude für Studenten, Professoren und deren Familien begangen. Der neue Campus entsteht auf einem rund vier Hektar großen Areal rund um Schloss Trumau im Bezirk Baden. Den Grund hat das ITI vom Stift Heiligenkreuz erworben. Im Laufe des heurigen Sommers sollen die beiden ersten Bauten fertiggestellt werden, bis Ende September dann die restlichen Gebäude.
Insgesamt geht es um 77 Wohneinheiten. Die Vorlesungs- und Seminarräume des ITI sind im benachbarten Schloss Trumau untergebracht. Im Herbst 2009 wurde der Studienbetrieb im Schloss aufgenommen, nachdem das ITI im Sommer 2009 von der Kartause Gaming nach Trumau übersiedelt war.
Die theologische Hochschule erwartet für den kommenden Herbst mehr als 70 Studenten und bietet dann erstmalig auch ein "Studium generale" an: ein einjähriges Studium zur Lebensorientierung mit Philosophie, Theologie und wissenschaftlicher Arbeit in kleinen Gruppen. Vorbild ist dafür das Gespräch von Professoren und Studenten in der Antike.
Schwerpunkt des ITI ist allerdings das volle Theologiestudium mit den Abschlüssen als Magister, Lizenziat oder Doktor. Weiters wird auch ein Post-graduate-Studium angeboten mit Schwerpunkt auf "Ehe und Familie". Alle Abschlüsse sind auch in Österreich staatlich voll anerkannt.
Am Donnerstag, 10. Juni, findet die diesjährige Diplomverleihungsfeier für zwölf neue Absolventen statt. Damit haben bereits fast 170 junge Menschen die Ausbildung am ITI mit einem akademischen Grad abgeschlossen. Viele ITI-Studenten kommen aus den ostmitteleuropäischen oder osteuropäischen Reformstaaten, aber auch aus Nordamerika.
Gegründet wurde das Institut 1996 auf Initiative von Johannes Paul II., um jungen Menschen (vor allem aus Mittel- und Osteuropa) eine umfassende theologische Bildung mit dem Schwerpunkt Ehe und Familie zu ermöglichen. Durch seine Internationalität erfüllt das ITI, das den Status einer Päpstlichen Hochschule besitzt, auch eine Brückenfunktion im neuen Europa. Das ITI wird durch Spenden finanziert, Kirchenbeitragsmittel werden nicht eingesetzt.
Homepage: http://www.iti.ac.at
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04.06.2010 05:54:56
Buchvorstellung: Terrorismus - eine apokalyptische Bedrohung?
(news.stjosef.at) Im Heiligenkreuzer be&be-Verlag ist ein neues Buch erschienen, das sich aus interdisziplinärer Sicht mit dem Phänomen des Terrorismus, dessen Ursachen und seiner Überwindung befasst. Wir dokumentieren mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers eine Buchvorstellung durch Prof. DDr. Alfred Klose, die er für die Zeitschrift des Kummer-Instituts verfasst hat:
Der bekannte Sozialethiker Herbert Pribyl, Professor für Ethik und christliche Gesellschaftslehre an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, hat mit dem vorliegenden Buch die Ergebnisse einer bedeutenden wissenschaftlichen Tagung über das Phänomen Terrorismus in interdisziplinärer Sicht vorgelegt. Wissenschaftler und Praktiker aus Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie, Religionswissenschaft, Theologie und Sozialethik zeigen vielfältige Einflüsse des Terrorismus auf die gesellschaftliche und besonders auf die internationale Entwicklung auf. Nach dem 20. Jahrhundert als der Epoche der Weltkriege scheint in unserem 21. Jahrhundert die Friedensordnung immer mehr durch den Terrorismus bedroht zu sein.
Im vorliegenden Buch werden unter Terrorismus „gezielte Akte extremer Gewalt“ verstanden, „die bei der jeweiligen Zielgruppe Angst und Schrecken hervorrufen sollen“ (Johannes Graf). Der Sozialphilosoph Erwin Bader sieht in der Vernunft eine „Gegenkraft zum Terrorismus“! Mit Recht weist ader auf eine extreme Entfremdung im Umgang mit den Mitmenschen hin, die im Terrorismus hervortritt.
Gerade aus der Missachtung der Menschenwürde durch Terroristen erwächst den Religionen eine besondere Aufgabe in der Auseinandersetzung mit dem Terrorismus, sagt der Religionswissenschaftler Jakob Mitterhöfer. Je mehr es gelingt, eine Zusammenarbeit der Religionen weltweit zu erreichen und innerhalb der einzelnen Religionsgemeinschaften Konflikte mit Ansätzen von Gewalt zu vermeiden, desto eher wird es gelingen, die Bedeutung einer Friedensordnung und einer Ablehnung gewaltsamer Methoden herauszustellen! Der Islamwissenschaftler Jörn Thielmann weist auch auf Texte im Koran und der Sunna hin, die zu Gewaltlosigkeit mahnen.
Je mehr die Waffentechnik entwickelt wird und die Massenmedien dem Terrorismus Chancen geben, desto gefährlicher werden terroristische Anschläge: Der „religiöse Terrorismus“ bringt Menschen dazu, „sich selbst zur Waffe zu machen“ und ihr eigenes Leben zu vernichten, um durch Ermordung möglichst vieler Menschen Aufmerksamkeit zu finden (Manfred Spieker). Wir müssen dieser „Kultur des Todes“ mit allen Mitteln entgegentreten! Es geht auch immer wieder darum, Ideologien, die die Gewaltanwendung verherrlichen, zu überwinden (Leopold Neuhold).
Herbert Pribyl behandelt die Problematik des Terrorismus aus der Sicht der christlichen Soziallehre. Die Tötung unschuldiger Menschen ist immer Mord! Terrorismus ist immer unerlaubte Gewalt, die sich nie als Freiheitskrieg ausgeben könne.
Der Moraltheologe Josef Spindelböck weist auf die Notwendigkeit einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung des Terrorismus hin! Diese muss sich auf eine genaue Analyse der Voraussetzungen terroristischer Aktivitäten stützen.
Anton Pelinka weist in diesem Zusammenhang besonders auf die Entwicklung in den USA hin, so auf die faktische Kriegserklärung der USA an den Terrorismus.
Die Tragik besteht auch darin, dass der moderne Terrorismus immer mehr die gesamte menschliche Gesellschaft zum Ziel seiner Anschläge macht (Stefan Lakonig). Dass sich aus diesen Gegebenheiten neue Gefahren für die politische Ordnung und Stabilität ergeben können, zeigt Bernhard Adamec am Beispiel der USA auf.
Der katholische Philosoph Denis Borel stellt das klassische Menschenbild dem des Terrorismus gegenüber. Der Terrorismus entstelle das gesamt traditionelle Menschenbild und die Möglichkeiten des Rechtsstaates. Peter Mayer zeigt Zusammenhänger zu den internationalen Verflechtungen auf. Interessant sind für uns die Ausführungen über Terrorismusbekämpfung in Österreich (Peter Gridling).
Das vorliegende Buch stellt eine sehr wertvolle und umfassende Information über die ebenso vielschichtige wie bedrohliche Problematik des Terrorismus dar – eine gewaltige Herausforderung für die internationale Staatenwelt, aber auch für alle Religionsgemeinschaften.
Bibliografische Angabe:
Herbert Pribyl (Hrsg.): „Terrorismus - eine apokalyptische Bedrohung? Das Phänomen “Terrorismus in interdisziplinärer Sicht“. Heiligenkreuz 2010. Schriftenreihe des Institutes für Ethik und Moraltheologie an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, Band 2, Be&Be Verlag, ISBN 978-3-902694-21-8 Brosch. 304 Seiten, Preis Euro 15,90, http://www.bebeverlag.at
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04.06.2010 05:40:27
Bischof Küng stellt den Seligen Pfr. Neururer als Vorbild heraus
(presse.kirche.at) Am 24. Mai 2010 hat der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng in der Wallfahrtskirche von Maria Dreieichen ein Gemälde des Wiener Grafikers und Malers Prof. Ernst Degasperi über den am 30 Mai 1940 im KZ Buchenwald ermordeten und 1996 selig gesprochenen Tiroler Priester Otto Neururer gesegnet. In der Ansprache führte der Bischof unter anderem aus: Otto Neururer sei “ein guter, treuer, solider Seelsorger, schlichter Priester und geradliniger Christ” gewesen, sagte Bischof Küng. Er sei Vorbild, auch wenn man heute in einer anderen Zeit lebe, führte er fort. “Wenn es auch keine Verfolgungen gibt, gerät ein Priester und ein Bischof, wenn er konsequent Stellung bezieht, oft in eine schwierige Situation”, wies Bischof Küng hin. Die Gesellschaft versuche alles zu relativieren. “Wenn ein Priester etwa zur Unauflöslichkeit der Ehe steht, bekommt er Probleme”, sagte er.
Die Folge sei, so Küng, dass es an Umkehr fehle und das Sündenbewusstsein schwinde. Man gehe auf eine Zeit zu, “in der die Kontraste immer schärfer werden”. Gerade in dieser Zeit brauche es gute Hirten, wies er hin. Mit Verweis auf das Bild Degasperis sagte er: “Es ist gut, den Blick auf diesen Priester Neururer zu richten und dabei nicht nur die dunklen, sondern auch die hellen Farben zu sehen”. - Aktueller Hinweis: Die Ansprache des Bischofs ist dank der professionellen Umsetzung der Videoaufnahme durch Fam. Kopp ab sofort in voller Länge auf gloria.tv abrufbar. - Weitere Informationen: http://stjosef.at/neururer
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03.06.2010 13:41:55
Papst Benedikt XVI. bricht auf nach Zypern
(radiovatikan.de) Am frühen Freitagmorgen bricht Papst Benedikt XVI. nach Zypern auf – als erster Papst besucht er die seit über 30 Jahren geteilte Insel, auf der nahezu 80 Prozent orthodoxe Christen leben. Zyperns Kirche ist seit 431 eigenständig, befindet sich aber in voller Glaubensgemeinschaft mit anderen orthodoxen Kirchen. Höhepunkt der Papstreise ist neben Treffen mit Bischöfen, Gläubigen und Politikern am kommenden Sonntag die Präsentation des Arbeitsinstrumentes für die Nahostsynode, die im Oktober im Vatikan stattfinden wird. Die meisten Gläubigen und Politiker der Mittelmeerinsel erhoffen sich von der Visite wichtige Impulse für die Ökumene und nicht zuletzt einen positiven Effekt auf die heikle politische Lage.
Der Nordteil der seit 1974 geteilten Insel steht unter der Kontrolle der Türkischen Republik Nordzypern, die nur von der Türkei anerkannt wird. Kann der schwelende Konflikt durch den Papstbesuch abgekühlt oder gar gelöscht werden? Das hofft der Botschafter der Republik Zypern beim Heiligen Stuhl, George Poulides.
Die katholischen Sender http://www.ewtn.de und http://www.k-tv.at sowie auch http://www.radiomaria.at und http://www.radiohoreb.de und natürlich http://www.radiovatikan.de übertragen live!
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03.06.2010 13:38:11
Vorsitzender der Türkischen Bischofskonferenz erstochen
(orf.at) Der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz, Luigi Padovese (63), ist im Süden des Landes erstochen worden. Der Täter soll laut Medienberichten der Fahrer des Kirchenmannes sein. Er soll unter psychischen Problemen gelitten haben. Die Behörden erklärten, die Tat habe keinen politischen Hintergrund.
(dbk.de) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, erklärt zum Mord am Vorsitzenden der Türkischen Bischofskonferenz, Bischof Luigi Padovese:
„Ich bin zutiefst vom brutalen und feigen Mord an Bischof Luigi Padovese, dem Vorsitzenden der Türkischen Bischofskonferenz und Apostolischen Vikar von Anatolien, erschüttert. Bischof Padovese hat in den vergangenen sechs Jahren als Bischof viel für die Christen in der Türkei gewirkt. Die tragische Bluttat muss zügig und lückenlos aufgeklärt werden. Ich vereine ich mit der Trauer der Gläubigen in Anatolien und der ganzen Türkei. Ein großer Seelsorger und Hirte der katholischen Kirche ist von uns gegangen. Ich bete für alle, die den schmerzlichen Verlust von Bischof Padovese überwinden müssen. Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen, den Gläubigen in der Türkei und den Mitbrüdern im Bischofsamt, die wie ich entsetzt sind über das Geschehene.“
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02.06.2010 16:47:59
Bischof Küng: Dialog muss auch Dialog mit Gott sein
(presse.kirche.at) Wenn es um Dinge Gottes oder des Menschen in seiner Beziehung zu Gott geht, muss der Dialog immer im Dreieck gehen, das heißt, zugleich auch Dialog mit Gott sein“. So Bischof Klaus Küng in einem Interviewe mit dem Magazin „News“ in der aktuellen Ausgabe vom 2. Juni.
Angesprochen auf den Kongress der Pfarrgemeinderäte mit den Bischöfen in Mariazell betonte der Bischof, dass zu einem Dialog immer auch das Hinhören gehöre - das Hinhören auf Gott, auf die Kirche und aufeinander. So habe er den Dialog in Mariazell „zeitweise als einseitig“ erlebt, weist er hin. Der Dialog in Mariazell sei aber auch ein „Zeichen der Hoffnung“ gewesen. „Wer gemeinsam betet, wird sich sicher wirklich erneuern“, so der Bischof.
Angesprochen auf die Diskussion um den verpflichtenden Zölibat für Priester meint der St. Pöltner Bischof, er sei persönlich überzeugt, „dass der Zölibat als Voraussetzung für den Empfang der Priesterweihe auch heute sinnvoll ist“. Vielmehr gehe es ihm aber um die Frage, wie man den Priestern helfen könne, den Zölibat in der heutigen Welt besser zu leben. Er selbst halte die Pflege der Gemeinschaft der Priester untereinander für sehr wichtig. Für ihn, Bischof Küng, befinden sich heute Ehe und Zölibat „in ähnlich gelagerten Krisen“.
Sexuelles Fehlverhalten, wies es vorgekommen sei, habe einen der Gründe in einer „omnipräsenten Erotisierung der Werbung, der Massenmedien, insbesondere des TV und des Internets“, stellte er fest. Dies habe bereits eine „gewaltige Veränderung in der Verhaltensweise vieler Menschen“ bewirkt.
Insgesamt zeigt sich Bischof Küng „langfristig zuversichtlich“, dass sich die Lage für die Kirche stabilisieren und eine positive Wende eintreten wird.
Link: Das Interview im Wortlaut.
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02.06.2010 16:45:34
Papstkatechese über den heiligen Thomas von Aquin
(zenit.org) „Thomas von Aquin leistete in der Schule des Albertus Magnus ein Werk von grundlegender Wichtigkeit für die Geschichte der Philosophie und Theologie, ich würde sagen: für die Geschichte der Kultur", so der Papst Benedikt XVI. bei der Katechese zur Generalaudienz am 02.06.2010. „Thomas von Aquin zeigte schließlich, dass zwischen dem christlichen Glauben und der Vernunft eine natürliche Harmonie besteht. Und das ist das große Werk des Thomas gewesen, der in jenem Augenblick des Aufeinanderprallens von zwei Kulturen - jenem Augenblick, in dem es den Anschein hatte, der Glaube müsse sich der Vernunft ergeben - gezeigt hat, dass sie zusammen gehen, dass das, was als eine mit dem Glauben nicht vereinbare Vernunft zu sein schien, keine Vernunft war, und dass das, was Glaube zu sein schien, kein Glaube war, da er mit der wahren Vernünftigkeit im Gegensatz stand; so hat er eine neue Synthese geschaffen, welche die Kultur der nachfolgenden Jahrhunderte geformt hat".
[Für die deutsche Zusammenfassung der Katechese bediente sich der Heilige Vater des folgenden Manuskriptes:]
Liebe Brüder und Schwestern!
Nach einigen Katechesen über das Priestertum kehren wir heute wieder zu dem großen Thema der letzten Jahre zurück: christliche Denker aus Altertum und Mittelalter. Wir waren im hohen Mittelalter bei Bonaventura und Albertus Magnus angekommen. Heute möchte ich über den größten mittelalterlichen Denker sprechen, den heiligen Thomas von Aquin, und zwar zunächst über sein Leben. Seine Lehre werden wir in den nächsten Katechesen bedenken. Thomas stammte aus Mittelitalien, er wurde 1224 oder 1225 in Roccasecca, unweit der berühmten Abtei Montecassino, geboren. Verschiedene Völker, so die Langobarden und die Normannen, wie zuvor schon die Griechen und die Römer, haben in diesem Landstrich im Laufe der Jahrhunderte Spuren ihrer Kultur hinterlassen. Zur Zeit des heiligen Thomas stand das Land unter der Herrschaft der Staufer, einem schwäbischen Adelsgeschlecht. Die Klöster und Orden waren, wie wir heute sagen würden, multikulturell und vermittelten eine große Universalität des Wissens. Dort ist Thomas mit den Kirchenvätern bekannt geworden. Er ging dann an die neugegründete Universität Neapel, die Kaiser Friedrich II. von Schwaben gegründet hatte, und lernte dort den bisher fast unbekannten großen griechischen Philosophen Aristoteles kennen, dessen neu entdecktes Werk eine Faszination außergewöhnlicher Art ausübte. Er hat aber noch ein anderes Faszinosum gefunden, nämlich neben der großen Philosophie des Aristoteles die neue geistliche Bewegung der Predigerbrüder, der Dominikaner. In diesen Orden ist er eingetreten. Das galt als eher proletarisch und wurde von seinen Eltern zunächst nicht geduldet. Er musste nach Hause zurückkehren. Erst als er volljährig geworden war, konnte er seinen Plan verwirklichen und sich definitiv dem Predigerorden anschließen. Der Orden schickte ihn dann nach Paris an die damals bedeutendste Universität. Dort traf er Albertus Magnus, den großen Theologen, der sein Lehrer und Freund wurde. Dieser war zugleich ein großer Ausleger des Aristoteles, so dass sie sich in diesem Interesse getroffen haben. Damals kam eine ungeheure geistige Auseinandersetzung in Gang, viele interpretierten Aristoteles gegen das Christentum. Mit dieser neuen Rationalität schien das Christentum überholt zu sein. Thomas, zusammen mit Albertus Magnus, hat eine tiefere Interpretation gefunden, in der Glaube und Vernunft ineinander gingen, Aristoteles und das Christentum miteinander in Einklang standen und so eine neue Periode christlicher Kultur sich eröffnete. Thomas von Aquin hat am Ende seines Lebens, etwa ein halbes Jahr vor seinem Tod, aufgehört zu schreiben. Er hat eine Art Vision gehabt, in der er sagte, plötzlich begriffen zu haben: Alles was er geschrieben habe, komme ihm nur wie Spreu vor angesichts der Größe dessen, was er schauen konnte. So wollte er nicht mehr schreiben. Aber es ist uns auch ein Dialog des heiligen Thomas bekannt, eine zweite Vision, die gleichsam die erste ergänzt und ausgleicht. Er betete in Neapel in einer Kirche vor dem Gekreuzigten und hörte den Gekreuzigten sagen: „Thomas, du hast gut geschrieben über mich. Was willst du dafür?" Und er antwortete: „Nur dich allein". Das soll auch unsere Antwort sein. Wir möchten nicht irgend etwas, wir wollen Christus kennenlernen und seine Liebe. Thomas ist dann auf dem Weg zum Konzil von Lyon in Fossanova, hier in Latium, 1274 gestorben.
[Die deutschsprachigen Pilger begrüßte der Papst mit folgenden Worten:]
Von Herzen heiße ich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher willkommen. Vom heiligen Thomas von Aquin lernen wir, was an Christus glauben heißt. Glauben bedeutet, sich vom Licht der Wahrheit Gottes umfangen zu lassen, die unserem Leben die volle Bedeutung, den Wert und den Sinn verleiht. Versuchen auch wir unseren Mitmenschen das Licht des Glaubens zu bringen. Der Geist Gottes geleite euch auf allen euren Wegen.
Link zur ausführlichen Fassung des Textes der Katechese.
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01.06.2010 17:41:05
Fronleichnamspredigt
(stjosef.at/predigten) In vielen Pfarren ist es üblich, am Fronleichnamsfest eine Prozession mit dem Allerheiligsten abzuhalten. Das Zusammenwirken der ganzen Pfarrgemeinde – vor allem auch der Vereine, der Musikkapelle, des Chors und vieler anderer, die zum Beispiel die Altäre aufstellen oder einfach mitgehen – zeigt, dass es uns ein gemeinsames Anliegen ist, den im Sakrament des Altares gegenwärtigen Herrn durch die Straßen unseres Ortes zu begleiten. Wir vertrauen darauf, dass uns der Segen Gottes wieder in reicher Weise zuteil werden möge!
Im Zentrum der Prozession steht Jesus Christus, den wir anbeten und verehren, weil wir daran glauben, dass er unter der Gestalt des konsekrierten Brotes bei uns gegenwärtig ist. Wir glauben an ihn als den Gekreuzigten und Auferstandenen. Würden wir ihn sehen, dann könnten wir als sterbliche Menschen seine Herrlichkeit gar nicht ertragen! So hat er sich selbst verborgen in der Gestalt des Brotes, und die einzige Möglichkeit, ihn mit den Augen des Herzens zu „sehen“ oder „anzuschauen“, ist an ihn zu glauben. „Selig, die nicht sehen und doch glauben.“ – Diese Worte Jesu an den vormals ungläubigen Apostel Thomas dürfen wir auch auf uns beziehen, wenn wir in der Monstranz zwar die Hostie wahrnehmen, aber auf das Wort Christi hin ganz überzeugt sind von seiner Gegenwart als wahrer Gott und Mensch, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut. - Lesen Sie die Fronleichnamspredigt von Josef Spindelböck in vollem Wortlaut!
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01.06.2010 17:37:07
Konstruktive Aufarbeitung der Gewaltvorwürfe gegen Bischof Fischer ist erfolgt
(kath-kirche-vorarlberg.at/news.stjosef.at) In den vergangenen beiden Monaten haben ehemalige Zöglinge und Schüler des Feldkircher Diözesanbischofs Dr. Elmar Fischer Vorwürfe gegen ihren damaligen Erzieher und Lehrer erhoben und ihn beschuldigt, körperliche Gewalt erlitten zu haben. In der Folge wurde Univ.-Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber (Innsbruck) gebeten, als unabhängiger Ombudsmann sowohl mit den Betroffenen als auch mit Bischof Elmar Gespräche zu führen und einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten. Der Abschlussbericht des Ombudsmannes Dr. Hinterhuber zu den Vorwürfen gegen Bischof Dr. Elmar Fischer sowie die Stellungnahme von Bischof Elmar liegen nun vor. Bischof Elmar Fischer stellt in seiner Erklärung vom 1. Juni 2010 wörtlich fest: „Vorneweg will ich allen danken, die zur Klärung der Vorwürfe gegen meine Person beigetragen haben. In besonderer Weise Herrn Univ. Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber für seine Ombudsarbeit, seine Erhebung und Darstellung der Erinnerungen der betroffenen Personen und für seine konstruktiven Vorschläge. Dankenswert ist auch die Bereitschaft der vier Personen, die die Vorwürfe vorgebracht haben, durch ihre Gespräche mit Prof. Hinterhuber an der Klärung der Angelegenheiten mitzuarbeiten. Die Erinnerungen beziehen sich auf Vorkommnisse in den Sechziger- und Siebzigerjahren. In meiner Erinnerung stellen sich die Dinge im Konkreten anders dar. Ich will aber auch der Erinnerung der Betroffenen Vertrauen entgegen bringen. Entsprechend habe ich sie in einem persönlichen Brief um Entschuldigung gebeten, wenn sie damals etwas als verletzend empfunden haben. Gewalt an Kindern oder Jugendlichen ist nie gerechtfertigt. Das gilt auch für die Zeit vor 40 Jahren, wenn auch damals körperliche Gewalt als Erziehungsmittel weitgehend üblich und toleriert war.“
Die Stellungnahmen von Prof. Hinterhuber und Bischof Fischer sind als Pdf-Downloads verfügbar unter diesem Link.
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29.05.2010 07:07:17
Gläubiger Abschied von + Südtiroler Altlandeshauptmann Silvius Magnago
(tirol.orf.at/news.stjosef.at) Am Freitag, 28.05.2010, wurde im Bozner Dom der Trauergottesdienst für den verstorbenen Südtiroler Altlandeshauptmann Silvius Magnago gefeiert. Etwa 5000 Menschen waren gekommen, darunter viel Prominenz.
Neben der Südtiroler Landesregierung war die Österreichische Regierungsspitze mit Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) vertreten. Aus Tirol waren Landeshauptmann Günther Platter und sein Vorgänger, Landtagspräsident Herwig van Staa (beide ÖVP), vor Ort.
Zelebriert wurde die Totenmesse von Bischof Karl Golser in deutscher, italienischer und zum Teil in ladinischer Sprache. Silvius Magnago wurde am Friedhof Oberau beigesetzt. Silvius Magnago hatte mit dem Autonomiepaket ein weltweit beachtetes Modell für die rechtliche Absicherung von Minderheiten verhandelt und galt als Südtiroler „Landesvater“.
Lesen Sie den Predigt-Nachruf von Bischof Golser!
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29.05.2010 06:56:32
Das Geheimnis der göttlichen Liebe
(stjosef.at/predigten; JSp) Die Katholische Kirche in Österreich begeht in diesen Tagen eine „Woche für das Leben“. Damit soll die Wertschätzung für jedes Menschenleben zum Ausdruck gebracht werden, ob geboren oder ungeboren. Insbesondere geht es um eine Anerkennung der Familie in ihren wesentlichen Aufgaben als Gemeinschaft der Liebe und des Lebens.
Der Dreifaltigkeitssonntag lenkt uns hin auf das Geheimnis Gottes: In Gott sind Liebe und Leben eins. In dieser „Woche für das Leben“ wollen wir unsere Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass wir durch Gottes Liebe das natürliche Leben empfangen haben und in der heilig machenden Gnade auch Anteil an seinem göttlichen Leben haben dürfen.
Gott können wir nicht sehen, da er ein geistiges Wesen ist. Aber er hat sich uns mitgeteilt, wir sagen: er hat sich offenbart, d.h. kundgemacht. Der Höhepunkt und die Vollendung der Offenbarung Gottes ist in der Menschwerdung des Sohnes Gottes erfolgt. So hat Jesus Christus uns gezeigt, wer der himmlische Vater ist. Vom Vater her hat er uns den Heiligen Geist gesandt, der uns in alle Wahrheit einführt. - Lesen Sie die Predigt zum Dreifaltigkeitssonntag in vollem Wortlaut!
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