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04.08.2007 11:32:22
Der heilige Pfarrer von Ars
(news.stjosef.at) Am 4. August feiert die Kirche den Gedenktag des hl. Pfarrers von Ars, Johannes Maria Vianney. "Die Pilger überfluteten die Kirche von Ars. Von da an gab es für Vianney keine ruhige Stunde mehr. Vorbei waren die langen Gespräche [mit Gott] von Herz zu Herz. Er musste sozusagen Gott um der Seelen willen verlassen, auf die Köstlichkeiten der Betrachtung verzichten, sich lebendig einschließen zwischen den Bretterwänden eines Beichtstuhls, um dort kaum je etwas anderes als Sünden anzuhören, immer nur Sünden. Welch unbeschreibliche Prüfung! Der Kampf hatte begonnen zwischen Gnade und Sünde, zwischen Tod und Leben. Er wird über 30 Jahre hinaus dauern. Von 1827 bis 1859 wird die Kirche von Ars nie mehr leer stehen. Unaufhörlich werden die Seelen dort Rat suchen, Ermutigung, den Segen eines Heiligen, die Verzeihung und den Frieden Gottes." - Francis Trochu, Die Seele des hl. Pfarrers von Ars, Gröbenzell 1972, 45-46. "Die Sünder beichtzuhören ist das Martyrium und die Leidenschaft des heiligen Priesters. Ihm tun die Sünden der anderen im tiefsten Herzen weh. 'Ja, wenn der liebe Gott nicht so gut wäre! Aber Er ist so gut ...! Muss denn der Mensch ein solcher Barbar sein und diesen guten Vater beleidigen? Nein, es ist einfach unbegreiflich, wie man so boshaft und undankbar sein kann! Es kommt nur daher, weil der Glaube fehlt. Eines Tages werden wir es ja einsehen, aber dann ist es zu spät ... Mein Gott, was sollen wir denn lieben, wenn wir die Liebe nicht lieben? Ach, unseren Freund hassen wir und lieben unseren Erwürger! ... Welche Torheit! Nein, der Sünder ist zu unglücklich, zu unglücklich ...' Tagaus, tagein sitzt Vianney und hört Beichten ... Die Bekehrungen, die sein Gebet und seine übermenschliche Buße bewirken, sind zahllos. 'In dieser Welt wird man nie erfahren, wieviele Menschen in Ars ihr Heil gefunden haben', muss er selbst bekennen. Und demütig fügt er hinzu: 'Der liebe Gott, der keinen Menschen braucht, bedient sich meiner zu diesem großen Werk, obwohl ich ein Priester ohne Wissenschaft bin. Hätte er einen anderen Priester gehabt, der mehr Grund zur Demut hätte, so hätte er diesen genommen, und er würde hundertmal mehr geleistet haben als ich.' Prosper des Garets fragt ihn eines Tages, wieviele große Sünder er in diesem Jahr bekehrt habe, und er muss gestehen: 'Mehr als siebenhundert.'" - Franz Burger, Johannes-Maria Vianney. Der heilige Pfarrer von Ars, Jestetten 1987, 206-207.209.
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04.08.2007 11:26:51
"Sammelt euch Schätze im Himmel!"
(news.stjosef.at) „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?“ (Lk 9,25) Diese Worte unseres Herrn kommen uns in den Sinn, wenn wir das heutige Evangelium vom reichen Mann hören, der eine übergroße Ernte einfährt und an nichts anderes mehr zu denken vermag, als wie er seinen Reichtum vermehren und dauerhaft sichern könnte. Dabei aber übersieht er, dass dieses Leben auf Erden nicht ewig währt und er bei seinem Sterben nichts von alldem mitnehmen kann, was er angehäuft hat. „Wem wird all das gehören, was du angehäuft hast?“ fragt ihn Gott, der ihn schon in Kürze über sein Leben zur Rechenschaft ziehen wird. Wie kurzsichtig ist doch oft das menschliche Trachten und Planen! Wie schnell sind wir beeindruckt von den materiellen Gütern, die uns umgeben, und wie leicht vergessen wir in all „den Sorgen, dem Reichtum und den Genüssen des Lebens“ (Lk 8,14) das wirklich Wesentliche und Eigentliche: nämlich das ewige Heil unserer Seele. - Lesen Sie die Predigt zum 18. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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03.08.2007 22:20:29
Alles Details zum Papstbesuch / Papst-SMS
(papstbesuch.at/news.stjosef.at) Am 3. August 2007 wurde das detaillierte Programm des Papstbesuchs in Österreich (7.-9. September 2007) veröffentlicht (Download im PDF-Format). Seit einigen Tagen ist es auch möglich, das tägliche Papst-SMS zu abonnieren. Die bisherigen Zitate: "Gott ist die Liebe und seine Liebe ist das Geheimnis unseres Glücks. - Gott ist nicht irgendein fernes höchstes Wesen, an das man nie herankommt. Er ist ganz nah, in Rufweite, immer zu erreichen. - Die höchste Macht erweist sich darin, dass sie mächtig ist nicht durch Gewalt, sondern allein durch die Freiheit der Liebe. - Auch „Nach Auschwitz", nach den tragischsten Katastrophen der Geschichte, bleibt Gott Gott; bleibt er gut mit einer unzerstörbaren Güte. - Der christliche Glaube ist kein System. Er ist ein Weg, und dem Weg ist es eigen, dass er nur durch das Gehen darauf erkennbar wird." - Alle weiteren Informationen unter www.papstbesuch.at !
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03.08.2007 22:14:21
Auf zum "Giro di Papa"!
(youmagazin.com/news.stjosef.at) 90 Prominente – Radprofis, Sportler aber auch Musiker und Politiker – fahren anlässlich des Papstbesuches rund um ganz Österreich, um auf den Papst und seine Anliegen aufmerksam zu machen. Radsportler und Prominente wollen mit dieser Veranstaltung „Solidarität ins Rollen bringen“. Gestartet wird am 28. August in Heiligenkreuz bei Wien, wo auch der Papst knappe 2 Wochen später Station machen wird. Dann geht’s quer durch alle Bundesländer mit einem Abstecher in die Geburtsstadt des Papstes, Marktl am Inn, und einer Station im nahe gelegenen großen Wallfahrtsort Altötting in Deutschland. Nach der Einreise zurück nach Österreich wird Feldkirch in Vorarlberg nicht vergessen, bis man nach einem Pausetag von Lienz bis nach Graz fährt, dem offiziellen Ende am 6. September des Giro, einen Tag vor der Ankunft des Papstes. Alle Informationen dazu sind online unter www.giro-di-papa.at abrufbar.
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02.08.2007 20:04:12
Aktion "Gute Hoffnung" startete durch
(youthforlife.net) Samstag Abend ging mit einer Kundgebung in der Grazer Innenstadt die diesjährige Sommeraktion mit dem Motto „Aktion Gute Hoffnung. Österreich in anderen Umständen“ zu Ende. „Jugend für das Leben“-Vorsitzender Norbert Rauscher zeigt sich begeistert über die erfolgreiche Aktionswoche: „Sachliche Information zur Problematik der Abtreibung ist heute Mangelware. Unser Ziel, tausende Menschen für die Würde und das Lebensrecht der ungeborenen Kinder zu sensibilisieren und Wissenslücken zu schließen, konnten wir auch heuer wieder verwirklichen!“ Über 30 Aktivisten zeigten beim Austeilen von Flyern und Infopaketen oder durch Gespräche mit Interessierten ihr Engagement für den Lebensschutz. Etwa 4000 Grazer Haushalte erhielten letzte Woche überraschende Post. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, für ein paar Tage zu Postboten geworden, versorgten die Empfänger mit einem Infopaket, in dem sich das originalgetreue Modell eines ungeborenen Kindes in der 10. Schwangerschaftswoche befand. Im begleitenden Infoflyer wird die faszinierende Entwicklung des ungeborenen Kindes thematisiert. Durch die Konfrontation mit den Fakten sollte den Menschen gezeigt werden, dass bei einer Abtreibung immer ein Mensch stirbt. Norbert Rauscher freut sich über die vielen positiven Reaktionen: „Das Babymodell berührte viele Herzen, wie wir an den zahlreichen Rückmeldungen sehen können. Durch die Infopakete bringen wir die ‚lebenswichtige‘ Information auch zu Leuten, die wir sonst nicht erreichen könnten.“ Laut Norbert Rauscher gab es auch negative Reaktionen, wenn auch wenige: „Eine Frau zum Beispiel stritt ab, dass das ungeborene Kind im Alter von 10 Wochen so aussieht wie unser Modell. Auch solche Reaktionen bestärken uns - zeigen sie uns doch, dass wir an der Wurzel des Problems kämpfen!“ Frauen, die sich im Schwangerschaftskonflikt befinden oder nach einer Abtreibung leiden, finden am Infoflyer Hilfsnummern und auf der eigens eingerichteten Internetseite Aktion Gute Hoffnung Rat. Die „Aktion Gute Hoffnung“ will nicht nur die Steiermark aufwirbeln. Durch die Aktionswoche wurde in Graz der Auftakt einer mehrjährigen Informationsinitiative gesetzt. Ziel ist, langfristig jeden Haushalt in Österreich mit einem Infopaket zu versorgen. Begleitend zur Postwurfsendung betreute „Jugend für das Leben“ am Grazer Hauptplatz einen Infostand. Mit dabei war auch „Lisa“, unser aufblasbares Riesenbaby (dem ungeborenen Kind mit 10 Wochen nachempfunden), das schon von fern Kinder und Erwachsene neugierig werden ließ. In persönlichen Gesprächen mit den Passanten machten unsere Mitarbeiter auf die unantastbare Würde des Menschen aufmerksam und beim Ausfüllen des Wissens-Quiz zum Thema Leben kam es oft zu angeregten Diskussionen. Besonders beliebt bei unseren kleinen Mitmenschen ist unsere Hüpfburg. Die Kinder bestätigen mit ihrer Lebensfreude den Sinn und die Notwendigkeit unserer Arbeit. Viele trugen unsere Botschaft mit einem Gasluftballon durch die ganze Stadt: „Lasst Herzen schlagen!“ Am Freitag, 27. Juli 2007, sprachen Ingrid Fürstner – eine Betroffene - und Sr. Magdalena Walcher – eine Therapeutin - über das Leiden der Frauen nach einer Abtreibung. Ingrid Fürstner litt selbst jahrelang unter dem sogenannten „PAS“ („ Post Abortion Syndrom“) und erzählte uns offenherzig ihre berührende Geschichte und ihre Aufarbeitung des Schmerzes durch den Glauben. Sr. Magdalena berichtete über Heilungsmöglichkeiten durch Hagiotherapie für Betroffene. Vor und während des Vortrags demonstrierten SJ-Mitglieder gegen diese Veranstaltung. Soll mit Parolen wie „selbstbestimmt statt fremdbeHERRscht“ Frauen, die nach einer Abtreibung leiden, der Mund verboten und das Recht auf freie Meinungsäußerung abgesprochen werden? - Homepage: http://www.youthforlife.net
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02.08.2007 18:59:25
HLI Österreich mit neuer Homepage
(news.stjosef.at) Unter dem einführenden Titel „Das Leben ist schön! Hilfe für dich!“ hat „Human Life International“, Sektion Österreich, eine neue Homepage ins Leben gerufen, auf der Anliegen, Ziele und Arbeitsweise der Lebensschutzbewegung dokumentiert werden. Insbesondere finden sich auf der Homepage direkte Hilfsangebote bei Krisenschwangerschaften sowie Informationen vor allem zu den Themen: Kindesentwicklung, Abtreibung, Abtreibungsfolgen (PAS und PASS), Abtreibung und Brustkrebs, Heilung der Abtreibungswunden, Empfängnisverhütung, Pille und Abtreibung. Auch wird die Lehre der Kirche zum Schutz des menschlichen Lebens dargestellt. – Link: www.hli.at
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01.08.2007 22:23:38
K-TV mit neuer Homepage
(news.stjosef.at) Der katholische Fernsehsender K-TV hat seit kurzem eine neue Homepage, auf der sich ausführliche Programminformationen finden. Auf der Homepage heißt es als Eigenbeschreibung des Senders, der über den Satelliten Astra emfangen werden kann: "K-TV ist ein christlicher Kultursender. Getragen durch gemeinnützige Vereine in Deutschland, Österreich und der Schweiz, verwirklicht eine engagierte Gruppe von Laien und Priestern der katholischen Kirche seit dem 11. Sept. 1999 mit viel Idealismus und Gottvertrauen das Konzept eines christlichen Privatsenders. Das Hauptstudio von K-TV befindet sich in Dornbirn, im Dreiländereck am Bodensee. Die Finanzierung erfolgt durch Spenden der Zuseher und privater Sponsoren. Neben Kultur und Unterhaltung werden auch Liturgie und Lebenshilfe im Programm angeboten. Religiöse Beiträge orientieren sich an der Lehre der katholischen Kirche. K-TV sendet täglich 24 Stunden, wobei einzelne Sendungen zu unterschiedlichen Zeiten wiederholt werden. Das Programm möchte alle Altersgruppen ansprechen. Zahlreiche Ehrenamtliche tragen nach ihren Möglichkeiten zum Programm und zu dessen Verbreitung bei." - Link zur neuen Homepage: www.k-tv.at
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01.08.2007 22:14:51
Papstkatechese über den heiligen Basilius
(radiovatikan.de) Der Papst widmete die Mittwochskatechese dem Heiligen Basilius: Die Wahrheit und das Gute sollen auch im Wissen der Zeit gesucht werden, so eine der Lehren des Heiligen, der das Christentum des 4. Jahrhunderts maßgeblich prägte. „Der heilige Bischof und Kirchenlehrer ruft die Christen zu ungeteilter und konkreter Liebe gegenüber Gott und dem Nächsten, zu vorbehaltloser Hingabe an die Gebote Gottes und zu einer echten Lebenspraxis im Geiste des Evangeliums auf. Basilius erinnert zudem daran, dass die Werke der Nächstenliebe wie auch die regelmäßige Teilnahme an der Eucharistie nötig sind, um die Liebe zu Gott wach zu halten. Der Jugend gibt der Heilige den Rat, die Wahrheit und das Gute auch in der Kultur und im Wissen der Zeit zu suchen.” Konsequente Nächstenliebe bedeute, dass niemand mehr besitze als sein Nächster, sagte der Papst mit einem Zitat des griechischen Heiligen. Basilius bleibe mit seiner Aussage, dass die Welt allen gemeinsam gehöre, ein „Mahner für die Gegenwart”, so Benedikt. Für die Generalaudienz reiste der Papst von seiner Sommerresidenz Castelgandolfo an. In der vollbesetzten und klimatisierten vatikanischen Audienzhalle wandte sich Benedikt wie immer auch in verschiedenen Sprachen an die Menschen. Auf Italienisch grüßte er die zahlreich anwesenden „Scouts“, wie die Pfadfinder hier heißen. „Einen frohen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher deutscher Sprache, besonders an die zahlreichen Jugendgruppen, unter ihnen die Ministranten aus Tittmoning. Der Heilige Geist geleite euch und gebe euch Kraft!”
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01.08.2007 22:12:30
Verleger Arnold Guillet 85-jährig gestorben
(kath.net) Arnold Guillet, Gründer und Chef des Schweizer „Christiana“-Verlages in Stein am Rhein, ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Guillet gründete den Verlag im Jahr 1950. Er wollte stets ein „Verleger im Schoß der Kirche“, hieß es im Nachruf. Arnold Guillet studierte Philosophie, Germanistik und Journalistik. Er arbeitete als Leiter der Werbeabteilung beim Schweizer „Orell Füssli“-Verlag. 1950 gründete Guillet den „Christiana“-Verlag, 1972 die Zeitung „Timor Domini“, ein „Organ der Schweizerischen Bewegung für Papst und Kirche“, das sich mit aktuellen Fragen der Kirche beschäftigt und bis heute vierteljährlich erscheint. Im „Christiana“-Verlag erschienen verschiedenste Werke zu Mariologie, Mystik, Liturgie, Philosophie, Theologie, Gebet und Lebenshilfe. - Weblink: www.christiana.ch
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29.07.2007 20:21:03
Papst beim Angelusgebet
(kath.net) Papst Benedikt XVI. hat zu einer Befreiung von Geiseln in Afghanistan aufgerufen. Beim Angelusgebet in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo erinnerte er an die Gefangenen der Taliban, unter denen sich u.a. südkoreanische Missionare befinden. Die Praxis, "Unschuldige zu instrumentalisieren, um eigene Interessen durchzusetzen", bedeute "schwere Verletzungen der Menschenwürde" und widerspreche "jeder elementaren Norm der Zivilisation und des Rechts". Entführungen verstießen auch "schwerwiegend" gegen das göttliche Gesetz, so der Papst eindringlich. Wörtlich meinte er: "Ich rufe die Täter dieser Verbrechen auf, vom Bösen abzulassen und ihre Opfer unversehrt freizulassen." Es war der erste öffentliche Auftritt Benedikts in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo, in der er am Freitag, aus dem norditalienischen Lorenzago di Cadore kommend, eingetroffen war. Der Papst erinnerte auch an den 50. Geburtstag der Internationalen Atomenergiebehörde. Der Heilige Stuhl gehöre ihr seit ihrer Gründung an und stehe voll hinter ihren Kontroll- und Abrüstungszielen. "An dieser gefährlichen Kreuzung, an der sich die Menschheit heute befindet", sei der Einsatz gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen, für Abrüstung und eine "friedliche und sichere Atom-Technologie" "aktueller denn je", befand Benedikt. Er hoffe, dass der Rüstungswettlauf durch einen Wettlauf in "moralischer, kultureller und wirtschaftlicher Entwicklung" ersetzt werden könne. Der Papst wörtlich: "Beten wir, dass die Menschen in Frieden leben können und sich alle als Brüder und Sohn eines einzigen Vaters fühlen, Gottes nämlich." Auf deutsch sagte der Papst: "Von Herzen heiße ich euch, liebe deutschsprachige Pilger und Besucher, hier in Castelgandolfo willkommen. Heute grüße ich besonders den Männerchor Liederkranz aus Wettingen in der Schweiz. Die geistlichen Lesungen der Liturgie dieses Sonntags weisen uns auf den Wert und den Segen des Gebets hin. Wenn wir regelmäßig beten, sowohl allein wie auch in Gemeinschaft, machen wir die Erfahrung, daß wir freier werden. Wir lernen uns selbst weniger wichtig, Gott dafür um so wichtiger zu nehmen und ihn um das Heil und den Frieden in der Welt zu bitten. Gott allein ist imstande, der Welt zu geben, was sie wirklich braucht, aber er will sich dabei unserer Mitarbeit bedienen. – Der Herr schenke euch in dieser Ferienzeit eine gute Erholung; er geleite euch auf euren Wegen!"
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29.07.2007 20:19:41
Grundordnung des Römischen Messbuchs auf Deutsch
(liturgie.de/dbk.de) Die "Grundordnung des Römischen Messbuchs", wie die Übersetzung der Institutio generalis Missalis Romani der Editio typica tertia 2002 heißt, liegt seit Kurzem in der vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebenen Reihe "Arbeitshilfen" als Nr. 215 vor. Im Jahr 2002 hat Papst Johannes Paul II. die dritte authentische Ausgabe des Missale Romanum approbiert. Auf dieser Grundlage wird zur Zeit eine Neuübersetzung erstellt, bei der Bischöfe und Experten verschiedener Disziplinen aus dem gesamten deutschen Sprachraum zusammenarbeiten. Als erster Text in neuer Übersetzung wurde die Institutio Generalis Missalis Romani („Grundordnung des Römischen Messbuchs“) von den Bischofskonferenzen und Erzbischöfen des deutschen Sprachgebiets approbiert und von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung rekognosziert. Zu beachten ist, wie der Präsident der Bischöflichen Kommission Ecclesia Dei, Joachim Kardinal Meisner, in seinem Geleitwort sagt, dass diese Vorauspublikation noch keinen rechtlich verbindlichen Charakter hat. Ihre Vorabveröffentlichung will aber Priestern und Gläubigen die Gelegenheit geben, den Text kennen zu lernen und sich so auf die anstehende dritte Auflage des Deutschen Messbuchs vorzubereiten. Ebenso wie das Messbuch 1975 (mit seinem Eigenrecht und Eigengut) bleibt auch die darin enthaltene "Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch" (AEM) bis auf weiteres in Geltung. Die Arbeitshilfe kann bestellt werden über die bischöflichen Ordinariate oder beim Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Postfach 2962, D-53019, Tel. 0(049) 228 / 103-205, Fax: -330, E-Mail: broschueren@dbk.de oder http://www.dbk.de (direkter Link zum Download als PDF).
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29.07.2007 20:16:03
Papst wird Österreich der Gottesmutter weihen
(news.stjosef.at) Wie der Verein „Katholische Neuevangelisierung“ (Elisabethstraße 26/22, 1010 Wien) in einer Aussendung mitteilt, habe man von österreichischen Bischöfen erfahren, dass der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. bei seinem Österreichbesuch in Mariazell „Österreich mittels eines eigenen Gebetes der Gottesmutter anvertrauen wird“. Damit sieht der Verein die Bemühungen um eine Weiheerneuerung Österreichs, wie sie von Pater Benno Mikocki vom Rosenkranzsühnekreuzzug sowie durch eine Unterschriftenaktion des Vereins Neuevangelisierung zum Ausdruck gebracht worden waren, als „offenbar erfolgreich“ an. Von Donnerstag, 30. August, bis Freitag, 7. September, regt der Verein die Durchführung einer Fatima-Novene an. Dazu wurde eine Schrift mit dem Titel „Fatima-Novene“ neu aufgelegt (verfaßt vom verstorbenen Salzburger Dogmatikprofessor Ferdinand Holböck, 100 Expl. je EUR 0,80). In einem Beiblatt wird „Die Gnade der Weihe an Maria“ beschrieben. Bestellungen (auch in größerer Stückzahl) können erfolgen an kath_neuevangelisierung@chello.at oder auch telefonisch unter +43 669 11964976, per Fax unter +431586941130.
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28.07.2007 15:36:52
Eindringlicher Appell eines Lebensschützers
(news.stjosef.at) DI Andreas Kirchmair hat sich in einem offenen Brief an Bischof Kapellari erneut an die Öffentlichkeit gewandt. Er ruft die kirchlich Verantwortlichen zu einer Trendwende im Hinblick auf den Lebensschutz auf. Wörtlich schreibt Kirchmair: "Tötungen ungeborener Kinder sind längst keine 'Privatsache'. Sie werden öffentlich gefördert mit Steuergeldern und durch öffentl. Medien, tlw. verübt in öffentl. Krankenhäusern. Ein Gebot der Stunde sind öffentl. Gebetsprozessionen überall dort, wo Abtreibungen Ungeborener stattfinden." Ebenso verlangt Kirchmair das Verweigern von staatlichen Ehrungen durch Katholiken und kirchliche Sanktionen für kath. Ärzte/ Juristen/ Journalisten/ Politiker/ etc, die an der Abtreibung Ungeborener beteiligt sind oder diese befürworten. Eine umfassende und rasche kirchliche Hilfe sei nötig "für so viele Menschen, die an den Folgen der Tötung ihres Kindes leiden." - Lesen Sie das Schreiben im vollen Wortlaut!
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28.07.2007 15:28:27
Der Segen des Gebets
(news.stjosef.at) Unser Leben als gläubige Christen steht und fällt mit dem Gebet. Nur wer wirklich betet, kann eine lebendige Gottesbeziehung pflegen und aufrecht erhalten. Denn Beten heißt sein Herz zu Gott erheben. Es darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein. Was ist unerlässlich, wenn wir mit Menschen in Verbindung bleiben wollen, die wir kennen, schätzen und lieben? Es braucht die Kommunikation, den Austausch, das Gespräch. Dies geschieht entweder dadurch, dass wir direkt mit jemandem reden oder auch uns gewisser Hilfsmittel über größere Distanzen hinweg bedienen, denken wir nur an Brief oder Telefon und die Medien der elektronischen Kommunikation. Wenn wir wirklich an Gott glauben und in ihm den Mittelpunkt unseres Lebens sehen, dann ist es für uns ganz natürlich, dass wir die Verbindung mit ihm suchen durch das Gebet. Wir sehen Gott nicht, aber wir glauben an ihn, und er kennt uns und hört uns! Ja, er allein weiß, was in unserem Herzen da ist an Glaube und Liebe. - Lesen Sie die Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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27.07.2007 21:15:49
Papst hat Urlaub in den Bergen beendet
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. beendet heute seinen Urlaub in Lorenzago di Cadore. Eine Zeit der körperlichen und spirituellen Erholung habe er in den italienischen Dolomiten erlebt, und zur Schönheit der Natur und der darin sich spiegelnden Güte Gottes habe sich die Güte der Menschen gesellt – mit diesen Worten verabschiedete sich der Papst von den örtlichen Autoritäten und den Einsatzkräften, die ihn in den vergangenen 19 Tagen begleiteten. „Eure stille, diskrete und kompetente Anwesenheit Tag und Nacht hat mir den Raum gegeben, um hier eine unvergessliche Zeit der Erholung zu verbringen – Erholung des Körpers und der Seele. Ich möchte den zivilen, militärischen und kirchlichen Autoritäten und jedem von euch „Danke“ sagen. Im Buch der Psalmen lesen wir, dass die Güte des Herrn uns umgibt wie die ewigen Berge. Hier sind wir umgeben von dieser göttlichen Güte, die sich in der Schönheit der Berge zeigt. Und doch war ich während dieser ganzen Zeit auch von der menschlichen Güte umgeben, von eurer Güte, die mich immer begleitet hat. Ihr wart mir wahre Schutzengel, unsichtbar, still, aber immer da, immer bereit, und das wird mir im Gedächtnis bleiben. Ich wünsche auch euch schöne Ferien. Mein Segen geht an jeden von euch und an eure Familien.“ In den Dolomiten, wo Benedikt XVI. 19 Tage lang in einem kirchlichen Gästehaus urlaubte, standen Erholung, Spaziergänge, kleine Ausflüge, Gebet und Meditation, aber auch Aktenstudium auf seinem Tagesprogramm. Außerdem setzte er die Arbeit am zweiten Band seines Jesus-Buchs fort und schrieb an einer neuen Enzyklika.
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27.07.2007 21:14:23
"Die Tagespost" berichtet zum Papstbesuch
(die-tagespost.at/news.stjosef.at) Im September wird Papst Benedikt XVI. Mariazell, Wien und Heiligenkreuz besuchen. Als einzige katholische Tagszeitung im deutschsprachigen Raum informiert "Die Tagespost" mit besonderer Kompetenz und Ausführlichkeit über Hintergründe und Zusammenhänge, interviewt Entscheidungsträger und dokumentiert alle Ansprachen des Heiligen Vaters. Der Österreich-Besuch des Heiligen Vaters begleitet ein Tagespost-Team, das mit Papstreisen jahrelange Erfahrung hat. Wo immer Papst Benedikt und sein großer Vorgänger, Johannes Paul II. auftraten, war die Tagespost vor Ort. - Nun gibt es eine besondere Aktion: Ein vierwöchiges Papst-Besuchs-Abo erhält man zum Aktionspreis von EUR 6,85 inklusive Zustellung. Vom 1.bis 30. September 2007 erreicht die Tagespost interessierte Personen 3 x wöchentlich - jeweils dienstags, donnerstags und samstags - bequem zu Hause. Nähere Informationen und Direktbestellung unter http://www.die-tagespost.at/service/aktions-abo.asp
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26.07.2007 22:25:25
Gedenkgottesdienst für Prälat Tampier
(presse.kirche.at) Weihbischof Dr. Anton Leichtfried feierte am 26. Juli einen Gedenk- und Dankgottesdienst für den am 22. Juli im 95. Lebensjahr verstorbenen früheren Generalvikar der Diözese St. Pölten, Prälat Dr. Alois Tampier. Im Dom von St. Pölten konzelebrierten der Wiener Weihbischof DDr. Helmut Krätzl, Propst Mag. Maximilan Fürnsinn vom Stift Herzogenburg, Abt Berthold Heigl vom Stift Seitenstetten und die Mitglieder des Domkapitels. Weihbischof Leichtfried erinnerte daran, dass Tampier erst kürzlich, am 29. Juni, sein siebzigjähriges Priesterjubiläum feierte, was für ihn „fast unvorstellbar“ sei. „Er konnte den Menschen mit den Augen Jesu sehen“, betonte Domdechant Prälat Dr. Alois Hörmer über Prälat Tampier in seiner Predigt im Gedenken an den „diskreten und unaufdringlichen Mitbruder, Priester und Mitarbeiter des Bischofs“. Nach dem Krieg habe Alois Tampier gemeinsam mit dem damaligen Diözesanbischof Memelauer „aus den Ruinen und Trümmern die Kirche neu aufgebaut“, erzählte Prälat Hörmer: Um „neue Ordnung“ zu schaffen, habe ihn der Bischof als Sekretär in das Ordinariat berufen. Dort habe ihn der spätere Bischof Zak kennen- und schätzen gelernt, der ihn dann auch als Generalvikar „in seine engste Mitarbeiterschaft hineingenommen“ habe, so Hörmer. Tampier habe einen „freudigen Durchblick“ gehabt, erklärte der Domdechant, den er „präzise und sehr treffend in Wort und Schrift“ bringen konnte. Tampier habe jedoch dabei den Akzent nie auf das Kritische, sondern immer auf das Besinnliche gesetzt, betonte Hörmer. Seine Nüchternheit und sein Scharfblick hätten dadurch immer etwas Tröstliches gehabt. Das hl. Requiem für Prälat Tampier feiert Diözesanbischof DDr. Klaus Küng am Freitag, 27. Juli um 14 Uhr in der Kapelle des Mary-Ward-Hauses (Lilienhof) in St. Pölten. Anschließend wird der Verstorbene am Klosterfriedhof beigesetzt. - Link: Biographie Prälat Tampier.
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26.07.2007 22:21:27
Weltjugendtagsmotto 2008: "Ihr sollt meine Zeugen sein"
(domradio.de/radiovatikan.de) Ein etwas kompliziertes Motto hat der Theologen-Papst Benedikt dem kommenden Weltjugendtag von Sydney gegeben: Die jungen Leute, die sich nächsten Juli in Australien treffen, sollen sich da Gedanken machen über das Jesuswort „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein!” Heiner Koch, Weihbischof von Köln, war einer der Haupt-Organisatoren des letzten auswärtigen Weltjugendtags, nämlich 2005 in Köln. Er sagte im Gespräch mit dem Kölner Domradio: „Entdeckt den Geist, nehmt ihn wahr, lasst euch auf ihn ein - das ist im Grunde genommen die Aufforderung des Papstes. Es geht um die Gegenwart des Geistes Gottes in unserem Leben. Ich fand es übrigens sehr schön, daß Kardinal George Pell, der Erzbischof von Sydney, mir gesagt hat: Dieses Thema können nur wir Australier erfüllen - denn was das „Seid meine Zeugen bis ans Ende der Welt” angeht, so leben doch nur wir am Ende der Welt!” - Lesen Sie die Botschaft von Papst Benedikt XVI. zur Einladung für den Weltjugendtag 2008 im Wortlaut!
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25.07.2007 16:42:08
Können Muslime frei ihre Religion wechseln?
(kathpress.at/news.stjosef.at) Auch Muslime könnten frei ihre Religion wechseln. Der ägyptische Großmufti Ali Gomaa stellte in einer "fatwa"
(Rechtsgutachten) für die Website von "Washington Post" und "Newsweek" wörtlich fest: "Die grundlegende Frage ist: Kann ein Muslim eine andere Religion als den Islam wählen? Die Antwort ist ja". Abzulehnen sei allerdings ein Religionswechsel, der "die Fundamente der Gesellschaft" angreife. Die Äußerung des Großmuftis hat besonderes Gewicht, weil er zugleich der Vorsitzende des Dar-al-Ifta ist, der seit 1875 bestehenden offiziellen ägyptischen Behörde, die islamische Rechtsgutachten erstellt. In der "fatwa" stellte Gomaa u.a. fest: "Wenn jemand seine Religion verlässt, dann ist das eine Sünde, die von Gott am Tag des Jüngsten Gerichts bestraft wird. Weil es um den Abfall vom Glauben geht, kann dem keine weltliche Strafe entsprechen". Viele Ausleger der "sharia", des islamischen kanonischen Rechts, gehen davon aus, dass der Abfall vom Islam mit der Todesstrafe zu ahnden sei, vor allem dann, wenn er in einem islamisch dominierten Staat geschieht. Beim ägyptischen Höchstgericht ist derzeit der Fall von zwölf Kopten anhängig, die nach einem Übertritt zum Islam nun zum Christentum zurückkehren möchten.
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25.07.2007 16:40:39
Henri Boulad warnt vor politischem Islam
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) Im Interview mit der St. Pöltner Kirchenzeitung "Kirche bunt" hat der ägyptische Jesuit und Caritasdirektor P. Henri Boulad SJ auch zur Problematik der kulturellen Begegnung mit dem Islam sowie zu seinem politischen und militärischen Einfluss Stellung genommen. Unter anderem erklärte Boulad: "Die friedliche Koexistenz ist nur dann möglich, wenn der Islam in Europa die europäischen Gesetzgebungen, die Demokratie, die laizistische Gesellschaft anerkennt und nicht unbedingt sein eigenes System aufzwingen will. Derzeit scheint es so, dass der Islam in Europa ruhig hält und abwartet, bis sich die Situation weiter entwickelt und bis sie die Mehrheit haben. Aber dann wird es zu einem Umsturz kommen. Deshalb fordere ich Europa immer auf, sehr wachsam zu sein." Zu einem möglichen EU-Beitritt der Türkei meint Boulad: "Der Beitritt der Türkei wäre eine Katastrophe. Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, dass durch einen Beitritt die Türkei laizistischer würde, wo sie doch gerade dabei ist, immer islamistischer zu werden." Der Jesuit sieht aber auch gewisse Zeichen der Hoffnung auf Dialog und Versöhnung: "Immer mehr Muslime treten gegen diesen Extremismus und Fundamentalismus auf. Man kann sowohl in den arabischen Ländern wie auch im Westen eine Strömung feststellen, Moslems, die sich sowohl für einen Dialog als und auch für eine laizistische Gesellschaft aussprechen, weil sie keine Zukunft sehen in diesem radikalen System. Deshalb bin ich dafür, dass es nicht nur einen islamisch-christlichen Dialog gibt, sondern dass man die Muslime selbst dazu bringt, untereinander einen Dialog zu führen, um einmal abzuklären, was eigentlich der Islam bedeutet." - Lesen Sie das Interview in vollem Wortlaut!
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23.07.2007 21:46:57
Bulletin zum "Gender Mainstreaming"
(dijg.de) Im Jahr 2000 hat sich die Bundesregierung auf das Prinzip des „Gender Mainstreaming“ als „durchgängiges Leitprinzip“ für alle „politischen, normgebenden und verwaltenden Maßnahmen der Bundesregierung“ verpflichtet. Mittlerweile gibt es eine Flut von Büchern, Veranstaltungen,Schulungen und Websites – fast alle befürworten „Gender Mainstreaming“. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich? Dieser Frage geht das aktuelle Bulletin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft nach. Beim Lesen von einfachen Texten zu Gender Mainstreaming (auch Texten des Bundesfamilienministeriums) bekommt man zunächst den Eindruck, es ginge vor allem um mehr Gleichberechtigung oder um eine allgemeine „Gleichstellung“, wie sie schon in unserem Grundgesetz formuliert ist. In Wirklichkeit unterschiebt das Gender Mainstreaming dem Artikel 3 unseres Grundgesetzes eine völlig neue Bedeutung. Die Ziele der Gender-Perspektive sind eindeutig: Aufweichen der Kategorie „Geschlecht“, „Veruneindeutigung“ von Geschlecht, Abschaffen der „Kategorie der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen“, Auswechselbarkeit von Frau und Mann, Bedeutungslosmachen der Aufeinanderverwiesenheit von Frau und Mann. - Lesen Sie mehr!
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23.07.2007 21:42:57
"Mein Weg zu Buddha und zurück"
(die-tagespost.de/Johannes Schneider) "Groß ist die Faszination, die der Buddhismus auf Suchende in christlich geprägten Ländern ausübt. Augenfällige Parallelen zwischen buddhistischer und christlicher Religiosität scheinen den Zugang zu erleichtern: Der Gewalt mit Geduld begegnen, sein Herz nicht an die Dinge dieser Welt hängen, ablassen vom Vergänglichen – das sind Haltungen, in denen sich Christentum und Buddhismus begegnen. Und doch: Im Kernbestand der Lehre liegen Unterschiede vor, wie sie größer kaum gedacht werden können: Hier ein Gott, der die Welt erschaffen hat und erhält – dort die entschiedene Leugnung Gottes. Hier die unsterbliche Seele des Einzelnen – dort die Verneinung der eigenen Personhaftigkeit. Hier die Verantwortung für ein einmaliges, begrenztes Leben – dort die Tatenvergeltung im endlosen Kreis der Wiedergeburten. Und so weiter. Es wird deutlich: Der Christ, der Buddhist wird, stellt sein Leben auf insgesamt andere Grundlagen, und wer umgekehrt vom Buddhismus zum Christentum kommt, vollzieht eine Wendung, die in ihrer Radikalität kaum zu überbieten ist." Eine Bekehrung eigener Art erlebte Paul Williams: Anglikanisch getauft und aufgewachsen konvertierte er zum Buddhismus und wurde ein international anerkannter Fachgelehrter und sogar Präsident der United Kingdom Association for Buddhist Studies. Dann aber führte ihn die innere Widersprüchlichkeit des Buddhismus zum tieferen Nachdenken und zur Auseinandersetzung mit dem katholischen Glauben. Er konvertierte zur Katholischen Kirche. "In der Zeit seiner Bekehrung hat Williams eine Reihe von philosophischen Betrachtungen zu Papier gebracht, „analytische Meditationen“, wie er sie nennt. Zunächst wollte er sich damit nur selbst über seine Umkehr Rechenschaft geben. Als nun aber seine buddhistischen Freunde mit Unverständnis auf seine Konversion reagierten, hat er diese Essays als apologia und confessio, als Verteidigung und Bekenntnis, in Form eines Buches veröffentlicht: 'The Unexpected Way: On Converting from Buddhism to Catholicism' erschien im Jahre 2002 bei T & T Clark (Edinburgh/New York) in erster Auflage. Nun hat der Pattloch-Verlag auch eine deutsche Übersetzung herausgebracht." - Bibliographische Angaben: Paul Williams: Mein Weg zu Buddha und zurück: Warum ich wieder Christ bin. Aus dem Englischen von Katrin Krips-Schmidt. Pattloch Verlag, München 2006, 287 Seiten, ISBN-13: 978-3-629-02134-2, EUR 19,90, Bestellung: buch@kath.net.
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22.07.2007 20:26:15
Papstappell: "Nie wieder Krieg!"
(radiovatikan.de) Nie wieder Krieg!" Diesen berühmten Appell seiner Vorgänger Paul VI. und Johannes Paul II. hat sich heute Papst Benedikt XVI. zu eigen gemacht. Von seinem norditalienischen Urlaubsort Lorenzago di Cadore aus erinnerte der Papst beim Angelusgebet an die Friedensbemühungen seines Vorgängers Benedikt XV. vor 90 Jahren; mit einem Brief an die kriegführenden Parteien versuchte der Papst damals - allerdings vergeblich -, dem Ersten Weltkrieg ein Ende zu bereiten. "Wenn die Menschen in Frieden miteinander leben würden", so Benedikt wörtlich, "dann würde die Erde wirklich einem Paradies gleichen." Stattdessen schaffe der Mensch, wenn er der Versuchung des Bösen nachgebe und zu den Waffen greife, immer wieder "Räume der Hölle". Krieg widerspreche dem Heilsprojekt Gottes, so der Papst eindringlich. Benedikt XV. habe 1917 den Ersten Weltkrieg "mutig" als "sinnloses Gemetzel" bezeichnet - eine Formulierung, die sich "in die Geschichte eingeschrieben" habe. Papst Benedikt XVI. wörtlich: "Wir müssen uns an die negativen Erfahrungen unserer Vorfahren erinnern, damit sie sich nicht wiederholen." Und weiter: "Von diesem Ort des Friedens aus ... rufe ich erneut dazu auf, sich hartnäckig an den Weg des Rechts zu halten, den Rüstungswettlauf zu verweigern und der Versuchung nicht zu erliegen, neue Situationen mit alten Systemen anzugehen." Auf deutsch sagte der Papst: "Sehr herzlich grüße ich die deutschsprachigen Urlauber und Besucher, die zum Angelusgebet nach Lorenzago di Cadore gekommen sind. Leib und Seele brauchen Zeiten der Ruhe und der Erholung. Solches Innehalten weitet unseren Blick und macht uns offen für die Begegnung mit Gott und mit den Menschen um uns. Der Herr schenke euch in diesem Sommer eine gute und besinnliche Urlaubszeit und begleite euch stets mit seiner Gnade."
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22.07.2007 20:25:09
Das Menschenbild des Islam ist anders als das christlich-europäische
(news.stjosef.at) „Im Mittelpunkt der Kultur des Islam steht ein Menschenbild, das ganz und gar anders angelegt ist als das christlich-europäische. Es ist mit dem europäischen unvereinbar.“ Dies stellt der Kulturphilosoph Christoph Böhr, Landtagsabgeordneter in Rheinland-Pfalz und bis November 2006 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, in einem Beitrag für den „Rheinischen Merkur“ fest. Die Anerkennung der Menschenwürde sei im Islam an den Gehorsam gegenüber Gott geknüpft und erfolge nicht unabhängig vom religiösen Bekenntnis. Im Mittelpunkt des christlich-islamischen Dialogs müssten daher Gespräche „im Blick auf die gemeinsame Schnittstelle von Religion und Politik“ geführt werden, damit echte Begegnung und wo nötig auch Integration möglich sein. „Wer zu dieser Hilfe bereit ist, muss sich jedem Ansatz des Islamismus widersetzen. Denn die vom Islamismus gepredigte völlige Vereinnahmung des Menschen widerspricht dem europäischen Begriff seiner unverletzlichen Würde auf ganzer Linie. Der Islamismus predigt einen eschatologisch bestimmten politischen Dezisionismus, wie er in der Vergangenheit vereinzelt auch christlichen Sekten geläufig war. Die europäische Antwort auf diese Verirrung ist nicht von heute auf morgen erfolgt. Deshalb sind Geduld, ein langer Atem und ein klares Bekenntnis zur Menschenwürde die wichtigsten Voraussetzungen für ein am Ende fruchtbringendes Gespräch, das allein die Aussicht auf ein friedliches Zusammenleben begründen kann.“ - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut in der Online-Ausgabe des "Rheinischen Merkur"!
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21.07.2007 11:41:59
"Wo ist Kirche?" Eine nötige Ausräumung von Missverständnissen
(die-tagespost.de) "Einleitend verweist das vorliegende Dokument der Glaubenskongregation auf die maßgebliche Erneuerung der katholischen Ekklesiologie durch das Zweite Vatikanische Konzil und die Vertiefung der Lehre von der Kirche durch die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. In der nachkonziliaren Zeit hat ein fruchtbares theologisches Ringen um die verschiedenen Aspekte dieser Thematik eingesetzt. Mit ihrem neuen Dokument will die Kongregation die authentische Bedeutung einiger ekklesiologischer Leitbegriffe klären, um in der theologischen Diskussion Missverständnisse vermeiden zu helfen." - Lesen Sie den Beitrag von Prof. Dr. Josef Kreiml in der Zeitung "Die Tagespost" in vollem Wortlaut!
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21.07.2007 11:39:33
Die heilige Margareta: Ganzhingabe aus Liebe
Vor einigen Tagen, am 20. Juli, war der Gedenktag der heiligen Märtyrin und Jungfrau Margareta. Margareta stammte aus Antiochien in Pisidien (oder nach einer anderen Überlieferung aus Alexandrien) und ist um das 305 in der Diokletianischen Verfolgung für den Glauben an Christus als Märtyrin gestorben. Der Legende nach hatte der römische Stadtkommandant Olibrius ein Auge auf das junge Mädchen geworfen und suchte ihren schon erfolgten Übertritt zum christlichen Glauben mit allen Mitteln rückgängig zu machen. Margaretha aber widerstand entschieden, da sie vor allem Gott treu sein wollte. Margaretha wird in Verbindung mit einem Drachen dargestellt, der den Teufel und das Böse insgesamt symbolisiert: In allen äußeren und inneren Kämpfen und Verfolgungen ist Margareta durch ihre jungfräuliche Treue gegenüber Christus siegreich geblieben. Im Zeichen des Kreuzes hat sie ihren Lebenskampf bestanden und ist eingegangen in die himmlische Herrlichkeit. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis C!
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18.07.2007 09:59:03
Kampf gegen Pädophilie-Verbrechen in der Kirche
(radiovatikan.de) Prävention stehe für die Kirche an oberster Stelle. Das hat Vatikansprecher Pater Federico Lombardi nach der Einigung im Pädophilieskandal in Los Angeles betont. Man wolle damit ein „schmerzhaftes Kapitel“ in der Geschichte beenden. Die Kirche empfinde größten Schmerz über die Leiden der Opfer und ihrer Familien - verursacht durch unentschuldbares Fehlverhalten einiger Priester, so Lombardi. Deshalb wolle man alles tun, dass sich derartige Schandtaten nicht wiederholten. „Doch das Problem des Missbrauchs von Kindern und ihres angemessenen Schutzes geht nicht nur die Kirche etwas an, sondern viele andere Einrichtungen. Auch diese müssen die notwendigen Schutzmaßnahmen ergreifen. Die Kirche ist sich ihrer erzieherischen Verantwortung gegenüber den Jugendlichen bewusst, deshalb will sie als Vorkämpferin im Kampf gegen Pädophilie tätig sein. Daran sind korrekterweise heute immer mehr Bereiche der Gesellschaft beteiligt – in vielen Ländern der Welt.“
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17.07.2007 23:33:44
Informeller Papstbesuch in Maria Luggau vorläufig abgesagt
(kaernten.orf.at) Der für Dienstagmittag angekündigte Besuch des Papstes im Wallfahrtsort Maria Luggau wurde jetzt "wegen der großen Hitze" vorläufig abgesagt. Laut Innenministerium werde der Besuch "sicher nicht" am Dienstag stattfinden. Das knapp 300 Seelen zählende Bergbauerndorf Maria Luggau wartete am Dienstag mit Spannung auf Papst Benedikt XVI. Er war und ist das Gesprächsthema Nummer Eins bei der Bevölkerung des Wallfahrtsortes. Die Straßen waren bereits von hunderten Gläubigen und Schaulustigen aus ganz Europa - vor allem aus Italien - gesäumt, ein Standler hatte bereits in Erwartung guter Geschäfte seine Devotionalien ins rechte Licht gerückt. Auch zahlreiche Journalisten, Fotografen und Kamerateams warteten auf den Besuch des Papstes. Auch Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) ließ es sich nicht nehmen, den Papst - wäre er gekommen - persönlich zu begrüßen. Er war dazu per Hubschrauber ins Lesachtal geflogen, um die für Mittag geplant gewesene Ankunft nicht zu versäumen. Gegen 13.30 Uhr hieß es jedoch dann, die päpstliche Visite sei "auf Grund der enormen Hitze, die dem Papst zu schaffen mache", abgesagt.
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17.07.2007 11:55:19
Überraschender Papstbesuch in Maria Luggau?
(kaernten.orf.at) Es verdichten sich alle Anzeichen für einen baldigen Besuch des Papstes im Wallfahrtsort Maria Luggau. Polizeihubschrauber stehen im Einsatz und jüngsten Meldungen der APA zufolge soll Benedikt XVI. um 12.00 Uhr eintreffen. Das knapp 300 Seelen zählende Bergbauerndorf Maria Luggau wartet mit Spannung auf Papst Benedikt XVI. Er ist das Gesprächsthema Nummer Eins bei der Bevölkerung des Wallfahrtsortes. Die Straßen sind zwischenzeitlich von hunderten Gläubigen und Schaulustigen aus ganz Europa - vor allem aus Italien - gesäumt. Gegen 10.00 Uhr ist ein Hubschrauber des Innenministeriums im Nachbarort Liesing gelandet und hat komplette Sicherheitsausrüstungen ausgeladen. Wie die APA meldete, soll der Heilige Vater gegen 12.00 Uhr mit dem Hubschrauber eintreffen. - Mehr und stets aktuell auf http://www.orf.at !
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15.07.2007 20:22:47
Angelusgebet des Papstes in Lorenzago di Cadore
(radiovatikan.de) "Die Liebe ist das Herzstück des christlichen Lebens." Das sagte Papst Benedikt XVI. heute beim Angelusgebet in seinem Urlaubsort Lorenzago di Cadore im Norden Italiens. Nur die Liebe, die der Heilige Geist erwecke, "macht uns zu Zeugen Christi". Darum habe er dem kommenden Weltjugendtag das Motto gegeben: "Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein" (Apg 1,8). Die Botschaft zum Weltjugendtag, der im Juli nächsten Jahres im australischen Sydney stattfinden soll, werde am nächsten Freitag veröffentlicht, so der Papst. Er lobte auch die "aktiven Vorbereitungen" in Australien und lud Jugendliche aus aller Welt ein, nächsten Sommer in Sydney mitzufeiern und zu -beten. Benedikt bedankte sich nochmals bei Kirche und Behörden seines Urlaubsortes für die Möglichkeit, in den Bergen von Lorenzago auszuspannen: "Angesichts dieser Wiesen, Wälder und Berge lobe ich Gott für seine wunderbaren Werke." Auf deutsch sagte der Papst: "Mit Freude grüße ich die Besucher deutscher Sprache hier in Lorenzago di Cadore sowie alle, die über den Rundfunk mit uns verbunden sind. Die freie Zeit im Urlaub hilft uns, die Gemeinschaft mit Gott und mit den Menschen, die uns nahestehen, zu vertiefen. Lassen wir diese Möglichkeit nicht ungenutzt. Ich wünsche euch erholsame Ferien und segne euch alle von Herzen."
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