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21.01.2008 09:55:16
Brutaler Überfall auf Pfarrer Pfeiffer in Böheimkirchen
(noen.at) Pfarrer Emmerich Pfeiffer saß am Sonntag gegen 19.20 Uhr vor dem Fernseher und sah sich in aller Ruhe das „Österreich-Bild“ und „Bundesland heute“ an, als es an der Türe des Pfarrheims klingelte. Nichts ahnend öffnete der Priester - uns sah sich plötzlich mit drei dunkle Gestalten konfrontiert, die ihn sofort nach innen drängten. „Geld her!“, herrschte das Trio den Seelsorger an, doch es hatte nicht mit der Widerstandskraft von Emmerich Pfeiffer gerechnet. Kurzerhand biss er einen der Täter in die Hand, worauf dieser stark geblutet haben dürfte. Die Räuber fesselten und knebelten ihn darauf kurzerhand mit Paketschnnüren. Eine Schnur legten sie dem 64-Jährigen um den Hals und zogen zu. Danach zwangen sie ihn, einen Tresor zu öffnen. Mehrere hundert Euro Bargeld fielen ihnen in die Hände. Auch die Geldbörse des Opfers mit der persönlichen Bankomatkarte und jener der Pfarre Böheimkirchen nahmen sie an sich. Nach dem Coup gaben sie Fersengeld - zuvor hatten sie die Türe von außen verschlossen und abgesperrt. Pfarrer Emmerich Pfeiffer konnte sich wenig später selbst befreien und durch ein Fenster aus dem Pfarrheim flüchten. Er schlug sofort Alarm. Nur Minuten später war eine Großfahndung im Gang, an der Einsatzkräfte von Neulengbach, Wilhelmsburg über Herzogenburg und Böheimkirchen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt waren. Stunden später musste sie ergebnislos abgebrochen werden. Der Geistliche wurde indessen mit schweren Verletzungen ins Landesklinikum eingeliefert. Er erlitt eine Schädelprellung, Abschürfungen, weitere Prellungen und stand unter Schock. Die Ermittlungen laufen nach dem brutalen Raubüberfall auf Hochtouren. Nicht ausgeschlossen werden kann der Zusammenhang mit einem Überfall auf einen Pfarrer in Klosterneuburg. Dort waren Anfang des Jahres ebenfalls drei maskierte Täter mit unglaublicher Brutalität vorgegangen. Auch ihnen gelang unerkannt die Flucht. Zwei der Räuber in Böheimkirchen waren maskiert, einer unmaskiert. Keiner der Täter war größer als 1,75 Meter. Der unmaskierte Tater hatte eine auffallend fahle Gesichtfarbe und war etwa 40 Jahre alt. Sie sprachen gebrochenes Deutsch. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Böheimkirchen unter der Rufnummer 059133/3163 entgegen.
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21.01.2008 09:51:19
Keine staatliche Förderung für Abtreibungsmuseum
(imabe.org) Das umstrittene Wiener „Abtreibungsmuseum“ (museum für verhütung und schwangerschaftsabbruch) wurde – entgegen eigener Angaben – nicht in die Liste der steuerbegünstigten Institutionen aufgenommen. Dies erklärte nun das Büro des Finanzministers auf Anfrage von IMABE. Nach eingehender Prüfung ist das Finanzministerium in diesem konkreten Fall zu dem Schluss gekommen, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Abzugsfähigkeit trotz Bescheinigung durch das Unterrichtsministerium nicht vorliegen. Spenden an Museen sind laut § 4 Abs 4 Z 6 lit b EStG 1988 nur dann steuerlich absetzbar, wenn diese „Sammlungsgegenstände zur Schau stellen, die in geschichtlicher, künstlerischer oder sonstiger kultureller Hinsicht von gesamtösterreichischer Bedeutung sind“. Dies ist im Falle des vom Abtreibungsarzt Christian Fiala im März 2007 gegründete „Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch“, das Tür an Tür mit seiner auf Gewinn ausgerichteten „gynmed“-Abtreibungsklinik liegt, offenbar nicht gegeben. „Bei einer nur aus zwei Räumen bestehenden Einrichtung kann seriöserweise wohl kaum von gesamtösterreichischer Bedeutung gesprochen werden, sondern höchstens von lokaler Bedeutung“, ergänzt IMABE-Direktor Universitätsprofessor Johannes Bonelli. Bonelli hatte Mitte Dezember als erster auf den „Skandal“ hingewiesen, dass hier eine in Österreich laut Rechtslage nach wie vor strafbare Tätigkeit indirekt auch noch steuerlich hätte begünstigt werden sollen. Es folgten massive Proteste von Lebensschutzorganisationen gegen den Bescheid des Bildungsministeriums (vgl. Die Tagespost, 20. 12. 2007, Die Presse, online 17. 12. 2007), der nun aufgrund mangelnder Gesetzeskonformität nicht angenommen wurde.
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19.01.2008 14:48:04
Neuer Generaloberer der Jesuiten gewählt
(jesuiten.org) Adolfo Nicolás wurde heute, am 19. Januar 2008, zum neuen Generaloberen der Gesellschaft Jesu gewählt. Er folgt in diesem Amt auf den bisherigen Generaloberen Peter-Hans Kolvenbach, dessen Rücktritt am 14. Januar nach 24-jähriger Amtszeit die Wahl notwendig gemacht hatte. Pater Adolfo Nicolás (71) wurde am 29.04.1936 in Palencia in Spanien geboren, trat 1953 in das Noviziat der Provinz von Toledo ein, studierte von 1964 bis 1968 Theologie in Tokyo und wurde dort am 17.03.1967 zum Priester geweiht. Nach einem Aufbaustudium an der Gregoriana in Rom wurde er 1971 Professor für Systematische Theologie an der Sophia-Universität in Tokyo. 1978 bis 1984 war er Direktor des Pastoralinstituts von Manila (Philippinen). 1993 bis 1999 war er Provinzial der Japanischen Provinz. Seit 2004 war er Moderator der "Jesuit Conference of East Asia and Oceania". Vor der Generalkongregation hatte Nicolas sich im Vorfeld Realitätssinn, Transparenz und Effizienz erwartet. Die Gesellschaft Jesu brauche eine Neuentwicklung, müsse ihr Zeugnis für Kirche und Welt neu für diese Zeit ausrichten, schrieb Nicolas in einem Beitrag für die Australische Jesuitenzeitung. Er hoffe, dass die Generalkongregation „dynamisch und offen“ über das religiöse Leben nachdenken werde.
Beobachter hatten mit einem raschen Ausgang der Wahl gerechnet, die nach Art eines Papst-Konklaves streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit stattfindet. Eine Ablehnung der Wahl verbietet der Ordensgehorsam. Als erster wurde der Papst über den Ausgang der geheimen Abstimmung unterrichtet. Am Sonntag feiert der neue Generalobere Nicolas in der römischen Kirche Il Gesù zusammen mit allen Delegierten der Generalkongregation eine Dankmesse. Nächste Woche setzt die Versammlung der Jesuiten dann ihre Arbeiten fort.
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19.01.2008 14:46:57
Lehre der Kirche, nicht eigene Zweifel
(kirchen.net/rupertusblatt) In der Rubrik "Klartext" der Salzburger Kirchenzeitung "Rupertusblatt" vom 20.01.2008, schreibt Weihbischof Andreas Laun wörtlich:
Wenn man von einem Priester hört, dass „alles, was man so von Fegefeuer und Hölle gesagt bekommt, Gott sei Dank vorbei ist“, macht man sich seine Gedanken, schrieb mir neulich eine Frau. Sie hat ganz Recht! Denn erstens ist es natürlich ein Unsinn anzunehmen, „früher“ hätte es „das alles“ gegeben, heute aber nicht mehr. Wahr ist vielmehr: Entweder gab es Fegefeuer und Hölle früher, dann gibt es sie auch heute, oder es gab sie nicht, dann gibt es sie jetzt auch nicht und wird es sie nie geben. Dies ist unabhängig von der Frage, wie viele Menschen daran glauben oder nicht. Unser Glaube ruft sie nicht ins Dasein, unser Unglaube kann sie nicht abschaffen. Bleibt die Frage: Also gibt es Fegefeuer und Hölle oder gibt es sie nicht? Die Gegenfrage ist schnell zur Hand: Was muss man sich unter Fegefeuer und Hölle vorstellen? Richtig ist: Weder das Fegefeuer noch die Hölle sind eine Art besonders raffinierte und besonders lang dauernde Folterkammer, dessen Betreiber Gott wäre, um die Sünder zu bestrafen. In seiner Enzyklika über die Hoffnung (Nr. 45) hat Papst Benedikt erklärt, was Christen unter den genannten Glaubenswahrheiten verstehen: Fegefeuer ist die Begegnung des lässlichen Sünders mit der brennenden Liebe Jesu Christi, Hölle die Selbstausgrenzung des Menschen durch die „Todsünde“. Und dieses Fegefeuer und diese Hölle gibt es wirklich: Die Botschaft vom Fegefeuer ist Hoffnung, die Lehre von der Hölle letzte Warnung! Wie traurig, wenn ein Priester das nicht weiß und vergisst, dass es seine Aufgabe ist, die Lehre der Kirche weiterzugeben und nicht, die Menschen mit seinem privaten Glaubenszweifel und mit seinem religiösen Nichtwissen zu belasten!
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19.01.2008 04:41:22
Integration ist keine Einbahnstraße
(stephanscom.at) "Wer Österreich liebt, spaltet es nicht", betonte Kardinal Christoph Schönborn zum Auftakt des großen Ökumenischen Empfangs im Wiener Erzbischöflichen Palais am Freitag, 18. Jänner 2008, aus Anlass der "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen". Vor den Repräsentanten aller christlichen Kirchen würdigte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz das am Freitag von Spitzenrepräsentanten der katholischen Kirche, der evangelischen Kirche, der orthodoxen Kirche, des Judentums und des Islams gemeinsam präsentierte Dokument, das die "Überlegungen und Forderungen" der Glaubensgemeinschaften zum Thema Integration darstellt. Kardinal Schönborn betonte beim Ökumenischen Empfang den positiven österreichischen Weg der Integration. Das gemeinsame Dokument sage sehr deutlich, dass Integration "keine Einbahnstraße ist", sondern immer Rechte und Pflichten sowohl für Einheimische als auch für Zuwanderer bedeutet, so der Kardinal. Der Wiener Erzbischof rief einen Kernsatz des Dokuments in Erinnerung: "An die politischen Parteien appellieren wir, die Diskussion so zu führen, dass zu jedem Augenblick klar bleibt: Es geht um Menschen". Das sei der österreichische Weg. "Gott segne alle Bemühungen, diesen guten Weg weiterzugehen", betonte Kardinal Schönborn. Beim Ökumenischen Empfang wurde der historische Akt gewürdigt, dass alle Religionsgemeinschaften an einem Integrationsdokument arbeiteten. Die Tatsache, dass das Dokument über die Integration von allen Religionsgemeinschaften gemeinsam erarbeitet wurde, bezeichnete Kardinal Schönborn als "historischen Akt, der nicht nur viel über das ökumenische, sondern auch über das interreligiöse Klima in Österreich sagt." Damit werde die gemeinsame Arbeit aller christlichen Kirchen am Ökumenischen Sozialwort und im Verfassungskonvent fortgesetzt. Unter Hinweis auf die großen Ansprachen Papst Benedikts XVI. bei dessen Österreich-Besuch betonte der Wiener Erzbischof, dass der Einsatz für Themen, "die zutiefst mit Humanität zu tun haben", Aufgabe der Christen sei. Die Christen sollten in der pluralistischen Zivilgesellschaft "ohne Berührungsängste" an diese Aufgabe herangehen, "im klaren Bewusstsein, dass sie zur Mitgestaltung aufgefordert sind".
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19.01.2008 04:34:14
Jesus Christus - Weg, Wahrheit und Leben
(news.stjosef.at) Täglich sind wir einer Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen ausgesetzt. Wir hören dies und jenes, werden dahin und dorthin gelenkt. Gerade in den wesentlichen Lebensfragen, die uns alle angehen und die auch mit dem Glauben zu tun haben, gibt es oft ein „heilloses Durcheinander“. Der eine hält dies für wahr, der andere jenes, und manche meinen, sie könnten einer persönlichen Entscheidung dadurch entkommen, dass sie einfach alles und jedes gelten lassen, so aber auch allem und jedem gegenüber gleichgültig sind, was bekanntlich das Gegenteil von wahrer Toleranz ist. Wo also findet der moderne Mensch Orientierung? Wo kann er sich gleichsam geistig „anhalten“ und festmachen, wenn er seinen Weg durch diese Welt möglichst unbeschadet von den vielen Gefahren, die es gibt, gehen will? Johannes der Täufer hat vor 2000 Jahren die Menschen auf Jesus hingewiesen und gesagt, auf ihn sollten sie hören. Er verkündet die Wahrheit, die von Gott kommt und die uns nicht trügen kann. Auf diesem Fundament können wir das Haus unseres Lebens aufbauen. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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18.01.2008 06:12:31
Weltgebetswoche für die Einheit der Christen (18.-25.01.2008)
(zenit.org/news.stjosef.at) Für jeden Tag der Gebetswoche für die Einheit der Christen hat die Redaktion der Nachrichtenagentur ZENIT vier biblische Lesetexte ausgewählt. Der Text aus den neutestamentlichen Briefen bleibt jedoch immer derselbe: 1 Thess 5,13b-18. Das Schreiben des Apostels Paulus ist der Leittext zur Gebetswoche 2008. Paulus schreibt: „Haltet Frieden untereinander! Wir ermahnen euch, Brüder: Weist die zurecht, die ein unordentliches Leben führen, ermutigt die Ängstlichen, nehmt euch der Schwachen an, seid geduldig mit allen! Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergilt, sondern bemüht euch immer, einander und allen Gutes zu tun. Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.“ Die Meditationen haben die Form einer geistlichen Betrachtung, die sich jeweils auf die ausgewählten Tagestexte bezieht und diese miteinander verbindet. Sie sind als Impulse zur geistlichen Besinnung gedacht. Ein abschließendes Gebet bündelt die Gedanken in der gemeinsamen Anrufung Gottes. Es kann durch ein Lied und weitere Fürbitten ergänzt werden. Die Konzentration auf einzelne Verse des Paulustextes und die Zusammenstellung und Verknüpfung mit anderen Bibeltexten geben jedem Tag einen besonderen inhaltlichen Akzent. Das Grundthema der Gebetswoche „Betet ohne Unterlass“ wird dabei in Einzelschritten vertiefend entfaltet. Der gesamte Weg durch die einzelnen Tage der Gebetswoche bildet so eine Art „geistlichen Leitfaden für das ökumenische Gebet für die Einheit“. – Link: Zur ersten Meditation.
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18.01.2008 05:47:25
Kardinal Schönborn gegen Islam-Attacken der FPÖ
(diepresse.at) Kardinal Christoph Schönborn hat sich zu den Islam-Attacken der FPÖ zu Wort gemeldet. In seiner Kolumne in der Gratis-Tageszeitung "Heute" fordert er, es müsse auch hier gelingen, einen "Weg des Miteinanders" zu gehen: "Gott gebe, dass die Störenfriede nicht die Oberhand bekommen." Erhard Busek hatte Schönborn in der "Süddeutschen Zeitung" heftig kritisiert, weil dieser sich lange nicht zu der anti-islamischen Hasskampagne der Grazer FPÖ-Politikerin Susanne Winter äußerte. Man habe das Gefühl, man müsse dem Kardinal erst "geistigerweise eine herunterhauen", bis er aufwache, so Busek. Am Freitag wird Schönborn beim Empfang des Ökumenischen Rates der Kirchen im Erzbischöflichen Palais eine Rede halten. Laut seinem Pressesprecher werde der Kardinal dort gewiss nicht zu den Vorfällen direkt Stellung nehmen. Der Kardinal nutze die Rede beim jährlichen Empfang des Ökumenischen Rates üblicher Weise jedoch für eine "Tour d'Horizon" über die Entwicklungen in Gesellschaft, Kirchen und Religionen. - (news.stjosef.at) In seinem Interviewbuch mit Barbara Stöckl „Wer braucht Gott?“ (Salzburg 2007) erklärt Kardinal Schönborn auf die Frage, warum er denn nicht bei allen wichtigen öffentlichen Fragen sofort Stellung nehme, sinngemäß: Er als Kardinal achte die Vielfalt der Stimmen in der Kirche, auch der Laien, und freue sich beispielsweise wenn Franz Küberl als Vertreter der Caritas oder auch sonstige Personen in richtiger Weise die Werte des menschlichen Zusammenlebens sowie des katholischen Glaubens vertreten. Er sehe es für sich nicht als notwendig an, bei jeder Gelegenheit das Wort zu ergreifen. Dies bedeute im Umkehrschluss jedoch nicht, dass ihm bestimmte Vorgänge gleichgültig seien oder er bestimmte Vorkommnisse billige. Zitate: „Ich erinnere mich immer daran, dass die Kirche ein vielstimmiger Chor ist … Ich melde mich in vielen Fragen deshalb nicht zu Wort, weil ich der Überzeugung bin, dass die ‚Caritas’ hier zum Beispiel sehr klar kirchliche Positionen vertritt.“ (S.79) „Ich zögere immer wieder, selber öffentliche Stellungnahmen abzugeben. Ich melde mich oft zu Wort, aber bewusst, etwas mit meinen wöchentlichen Kommentaren zum Evangelium, im Bereich der Verkündigung. Denn die erste Aufgabe ist die Verkündigung der Frohbotschaft.“ (S.81) Im Buch äußert sich der Kardinal übrigens positiv zum Dialog mit dem Islam, auf der Grundlage des gegenseitigen Respekts vor der Wahrheitsüberzeugung des anderen (S.85-99).
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18.01.2008 05:44:33
Striktes Nein zu embryonaler Stammzellenforschung
(stephanscom.at) Angesichts der medizinischen Erfolge auf dem Gebiet der adulten Stammzellforschung sowie der jüngsten Erfolge mit der Reprogrammierung induzierter adulter Stammzellen (iPS) ist eine Förderung der embryonalen Stammzellforschung in Österreich überflüssig. Dies betonte der Moraltheologe Günter Virt bei der Eröffnung einer vom "Institut für Ethik und Recht in der Medizin" (IERM) gemeinsam mit der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt ausgerichteten Spitzentagung zur Stammzellforschung am Donnerstag, 17. Jänner 2008, in Wien. "Es besteht angesichts der medizinischen Forschritte der letzten Jahre kein Grund, menschliche Embryonen als Rohmaterial für Industrie und Forschung nach Österreich zu importieren und gezielt zu zerstören", hob Virt hervor. "Menschliches Leben darf kein Rohstoff für die Forschung sein", so Virt. Virt betonte, dass bis heute weder die oft vollmundigen Therapieversprechen eingelöst werden konnten noch der Nachweis erbracht worden sei, dass es sich bei dem in-vitro gezeugten Embryo nicht um einen Menschen handle, dem Menschenwürde und der Schutz der Menschenrechte zukomme. Auch ein noch so hohes Forschungsziel könne es daher nicht rechtfertigen, so Virt, "dass menschliches Leben zum Rohstoff für die Wirtschaft und die Forschung verwandelt wird". "Der Mensch ist von Beginn an Mensch", so Virt weiter, und "dort, wo dieses Menschsein vom Mutterschoß in die Petrischale verpflanzt wird, sinkt nicht unsere Verantwortung für den Embryo, sondern sie steigt um so mehr an."
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16.01.2008 16:20:20
Katechese über den heiligen Augustinus
(kath.net/news.stjosef.at) Benedikt XVI. setzte bei seiner Generalaudienz am 16.01.2008 die Katechese über den heiligen Augstinus fort, die er eine Woche zuvor begonnen hatte. Wörtlich sagte der Papst: Letzte Woche haben wir begonnen, über den heiligen Augustinus zu sprechen. Heute möchte ich kurz seine letzten Lebensjahre behandeln. Im Jahr 426, vier Jahre vor seinem Tode, bestimmte er in einer Versammlung der Gläubigen seinen Nachfolger, den Priester Eraclius. Er selbst wollte sich in den ihm verbleibenden Jahren vermehrt dem Studium der Heiligen Schrift widmen. So folgten in der Tat vier Jahre einer außergewöhnlichen intellektuellen Tätigkeit, die die Vollendung wie Inangriffnahme bedeutender Werke sah, ebenso öffentliche Diskussionen mit Häretikern und Bemühungen um die Förderung des Friedens in den afrikanischen Provinzen. Die Hoffnung auf Frieden wurde jedoch enttäuscht, als die Vandalen von der Straße von Gibraltar her Nordafrika zu erobern begannen und schließlich im Jahr 430 die Stadt Hippo belagerten. Trotz seines Alters war Augustinus an vorderster Front tätig und bestärkte die leidgeplagte Bevölkerung im Vertrauen auf den geheimnisvollen Plan der göttlichen Vorsehung. Er erinnerte daran, dass der Christ angesichts des Unheils nicht verzagen darf, sondern sich bemühen muss, der Not Abhilfe zu leisten. Hippo war Zufluchtsort vieler schutzsuchender Menschen, und Augustinus hatte die Bischöfe, die vor den Barbaren fliehen mussten, in sein Haus aufgenommen. Unter ihnen war auch Possidius, sein späterer Biograph, der uns ein direktes Zeugnis dieser letzten dramatischen Tage hinterlassen hat. Im dritten Monat der Belagerung Hippos erkrankte Augustinus schwer. Im Bewusstsein, dass niemand „ohne eine angemessene und zutreffende Buße aus dem Leben scheiden kann“, verbrachte er seine letzten Lebenstage in intensivem Gebet und ließ sich dazu die Bußpsalmen Davids an die Wand vor seinem Bett heften. Am 28. August 430 schließlich fand das Herz dieses großen Bischofs und Kirchenlehrers seine Ruhe in Gott. Gerne grüße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Sein Einsatz bis zum Lebensende und sein Sterben führen uns nochmals die Größe des heiligen Augustinus vor Augen. Sein Beispiel und seine Lehre, stets lebendig in seinen Schriften, sind Licht und Stärkung auch für uns heute. Wie er wollen wir im Vertrauen auf Gottes helfende Gnade unseren Weg gehen. Der Herr segne und geleite euch alle.
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16.01.2008 16:15:32
Papst sagt Besuch an Universität Sapienza ab
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat seinen für Donnerstag geplanten Besuch an der römischen staatlichen Universität „La Sapienza” abgesagt. Am Dienstag Abend teilte der Vatikan dies mit. Wörtlich heißt es in dem Kommunique: „Nach den bekannten Ereignissen dieser Tage hinsichtlich des Besuchs des Heiligen Vaters in der Universität ,La Sapienza’, der auf Einladung des Rektors am Donnerstag, 17. Januar, erfolgen sollte, hielt man es für opportun, den Termin zu verschieben. Der Papst wird aber den vorbereiteten Text übermitteln.” Hintergrund: 67 Professoren hatten einen Protestappell veröffentlicht und Studenten das Rektorat der Universität besetzt. Nach mehrstündigen Verhandlungen hatten die Demonstranten die Erlaubnis erhalten, während der Papstrede wenige Meter entfernt eine Protestkundgebung abzuhalten. In Italien haben sich Regierung und Opposition schockiert über die Absage geäußert. - Lesen Sie bei kath.net die Rede im Wortlaut, die Benedikt XVI. an der Universität halten wollte!
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15.01.2008 09:22:39
Abtreibungen verhindern - Stellungnahme der Partei "Die Christen"
(diechristen.at/kath.net) Eine Beratung zur Abtreibung darf es nicht geben. Das fordern „Die Christen“ im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um konkrete „flankierende Maßnahmen“. Bundesobmann Alfons Adam erklärte in einer Aussendung am Montag, er begrüße jede Initiative zur Verhinderung von Abtreibungen. Die wirksamsten flankierenden Maßnahmen seien die Einführung eines Müttergehalts sowie die Förderung von Ehe und Familie. Die Existenzsicherung der werdenden Mütter im wirtschaftlichen und sozialrechtlichen Bereich ermögliche vielfach das Ja zum Kind. Die Erhöhung der Geldmittel für den Schwangeren-Hilfsfonds bedeute nur eine punktuelle, aber keine grundlegende Verbesserung für Schwangere in Not. Das Müttergehalt gewährleiste für die Frauen auch die größtmögliche Wahlfreiheit in der Kindererziehung. Eine Beratung, die letztlich eine Abtreibung nicht ausschließe, sei nicht zielführend, betont Adam. Dadurch würden die Abtreibungen vielleicht um einige Tage verzögert, aber nicht wirklich verhindert. Auch das Anlegen von Statistiken und Motiverhebungen bringt nach Ansicht Adams keine Lösung. Er plädiert für ein grundsätzliches Umdenken von der praktizierten Kultur des Tötens ungeborener Kinder zu einer Kultur des Lebens für alle Menschen, auch der ungeborenen. Nur so werde unserem Land eine gute und menschenwürdige Zukunft gesichert. Kritik übte Adam an einem Statement des Gynäkologen Peter Husslein. Dieser sprach bei einer Fernsehdiskussion von „medizinischer Indikation“, wo es um die vorgeburtliche Selektion ungeborener Kinder bei vermuteter Behinderung ging, also um die „eugenische Indikation“. Behinderte würden durch eine solche Einstellung in ihrer Menschenwürde verletzt, weil ihnen signalisiert wird, es sei besser gewesen, sie „rechtzeitig“ zu töten. Auffällig sei außerdem gewesen, dass bei der Fernsehdiskussion das Kindeswohl nie angesprochen wurde. Niemand der Diskutanten – die Nationalratsabgeordneten Heribert Donnerbauer (ÖVP) und Karl-Heinz Klement (FPÖ) – benannte die Tatsache, dass es bei der Abtreibung um die Tötung eines ungeborenen Kindes geht.
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15.01.2008 09:20:26
Kardinal Lehmann tritt als DBK-Vorsitzender zurück
(dbk.de/news.stjosef.at) Karl Kardinal Lehmann, Diözesanbischof von Mainz, tritt mit Wirksamkeit zum 18. Februar 2008 von seinem Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz zurück. Als Grund werden sowohl Gesundheits- als auch Altersgründe genannt. Wörtlich schreibt Kardinal Lehmann: „In der Tat hatte ich, freilich ohne bisher darüber zu reden, seit einiger Zeit vor, im Herbst 2008, also bei der Halbzeit, aus dem Amt des Vorsitzenden zu scheiden. Durch die im Dezember erlittenen Herz-Rhythmus-Störungen mit Folgen musste ich jedoch, auch auf ärztlichen Rat hin, zur Erkenntnis kommen, dass ich schon in diesem Frühjahr darum bitten muss, einen Nachfolger zu wählen. Ich bin nun fast 21 Jahre im Amt des Vorsitzenden; dazu kommen noch zwei Jahre als stellvertretender Vorsitzender und ab Frühsommer 1987 nach der Erkrankung von Joseph Kardinal Höffner die Aufgabe als kommissarischer Vorsitzender bis zu meiner ersten Wahl am 22. September 1987. Meine beiden Vorgänger, Kardinal Döpfner und Kardinal Höffner, konnten diese Aufgabe 11 bzw. 12 Jahre ausüben. Ich bin dankbar, dass ich diesen Dienst so lange und mit den Kräften, die Gott mir geschenkt hat, erfüllen durfte. Jetzt ist aber eine eindeutige Zäsur erreicht. Ich hatte eine lebensbedrohliche Krankheit, die mir in Zukunft nicht mehr diese oft rücksichtslose Ausschöpfung meiner Kräfte erlaubt. Erhebliche Risikofaktoren warnten schon längere Zeit, die ich aber eher überging.“
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14.01.2008 18:48:06
Distanzierungen von Islam-Attacken der FPÖ
(stephanscom.at) In den christlichen Kirchen in Österreich herrschte am Montag, 14. Jänner 2008, Besorgnis über die Aussagen der FP-Spitzenkandidatin bei den Grazer Kommunalwahlen, Susanne Winter, zum Islam. Winter hatte den Propheten Mohammed als "Kinderschänder" bezeichnet und vor einem "islamischen Einwanderungs-Tsunami" gewarnt. Der in der Österreichischen Bischofskonferenz für den Dialog mit den Weltreligionen zuständige Wiener Weihbischof Helmut Krätzl meinte im Gespräch mit dem ORF-Radio, er sei entsetzt, "dass eine hochrangige Politikerin sich derart respektlos gegenüber Überzeugungen anderer äußert". Es sei zu befürchten, dass dadurch das Miteinander zwischen Menschen unterschiedlicher Weltanschauung oder Religion in Österreich erheblich gestört werde. "Ich hoffe, dass durch diesen Eklat das Gespräch zwischen Christen und Muslimen in Österreich, das in den letzten Jahren erfreuliche Fortschritte gemacht hat, nicht belastet wird", so Weihbischof Krätzl. Auch der Präsident des Katholischen Akademikerverbandes Österreichs, Paul Schulmeister, hat die islamfeindlichen Äußerungen der Grazer FP-Politikerin Susanne Winter scharf verurteilt. "Mit ihren Verbalexzessen hat Winter einen unfassbaren Tiefpunkt im Grazer Gemeinderatswahlkampf zu verantworten. Ihre Äußerungen können nur noch als bewusste Volksverhetzung gewertet werden", so Schulmeister in einer "Kathpress" übermittelten Stellungnahme. "Alle Verantwortungsträger in der Grazer Öffentlichkeit sind gefordert, solche Quasi-Aufrufe zum Religionskampf schnell und eindeutig zu verurteilen", betonte Schulmeister, der auch Mitbegründer der Plattform Christen und Muslime ist.
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14.01.2008 18:39:19
Vincenz Liechtenstein verstorben
(kath.net) Der bekannte christliche Politiker Vincenz Liechtenstein ist tot. Der ÖVP-Politiker starb am Montag völlig überraschend im 58. Lebensjahr in seiner Heimat in der Nähe von Graz. Liechtenstein war einer der engagiertesten christlichen Politiker in der ÖVP. Der steirische ÖVP-Obmann Hermann Schützenhöfer bezeichnete in einer Stellungnahme Liechtenstein als "vorbildlichen Volksvertreter und glaubhaften und kämpferischen Vertreter der christlich-sozialen Politik im Lande". Von ÖVP-Klubobmann Schüssel wurde Liechtenstein als ein "wertetreuen Politiker" und "herausragenden Menschen" bezeichnet. Liechtenstein wurde am 30. Juli 1950 in Graz geboren. Nach dem Jus-Studium war er 1974 Mitbegründer der JES-Studenteninitiative und später jahrelang für die ÖVP im Bundes- bzw. Nationalrat. In den letzten Jahren wurde Liechtenstein, der zu den wenigen ÖVP-Politikern zählte, die auch für die Abschaffung der Fristenregelung eintraten, allerdings von der eigenen Partei immer mehr ausgegrenzt und 2006 auf einen aussichtslosen Listenplatz gesetzt.
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13.01.2008 16:29:49
Verflossener Glanz der Monarchie ...
(diepresse.com) Wie wird das erst beim Tod Ottos von Habsburg? Die Verabschiedung von seinem jüngeren Bruder Carl-Ludwig, der im 90. Lebensjahr verstorben ist, glich am Samstag einem wahren Staatsbegräbnis – ohne Staat. Die Politiker Alois Mock und Herbert Schambeck von der ÖVP waren die einzigen Funktionäre des offiziellen Österreich, die den Weg in den überfüllten Stephansdom fanden und dann den Sarg bis zur Kapuzinergruft begleiteten. Das Requiem leitete der Apostolische Nuntius Edmond Farhat, assistiert vom Salzburger Weihbischof Andreas Laun und dem Abt Gregor Henkel-Donnersmarck. In seiner Predigt wandte sich Nuntius Farhat (er ist auch Doyen des Diplomatischen Corps in Wien) an die Trauerfamilie, an ihrer Spitze „Eure Kaiserliche und Königliche Hoheit Erzherzog Otto von Österreich“. Habsburg, Thron & Altar: Diese Symbiose funktioniert auch heute noch nach Jahrhunderten. Der Sarg auf dem Katafalk bedeckt mit der schwarz-gelben Kaiserfahne, auf der das Goldene Vlies prangt, Veteranen in nachempfundenen k.u.k.-Monturen, königlich-ungarische Feldzeichen, Ordensritter, Sternkreuzdamen, sehr viele Jungaristokraten – schon im korrekten Cut für das abendliche Familientreffen im Liechtensteinschen Palais in der Bankgasse. Nach dem feierlichen Auszug aus dem Dom ertönt die „Pummerin“, und der Trauerkondukt bewegt sich durch die Kärntner Straße zum Neuen Markt bis zu den Pforten der Kapuzinerkirche, wo die Mönche mit Kerzen warten. Hunderte Schaulustige haben sich dieses Nostalgie-Spektakel nicht entgehen lassen. Ein junger Passant telefoniert mit Freunden: „Da sind tausende Menschen! Wahrscheinlich ist das das Begräbnis vom Julius Meinl!“
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13.01.2008 16:25:13
Papst taufte in der Sixtinischen Kapelle und zelebrierte "versus Orientem"
(radiovatikan.de) Fest der Taufe des Herrn: Einer alten Tradition folgend, hat Papst Benedikt an diesem Sonntag Kindern in der Sixtinischen Kapelle das Tauf-Sakrament gespendet. Diesmal waren es dreizehn Neugeborene – alles Kinder von Vatikan-Angestellten. Benedikt feierte die Messe am historischen Altar der Sixtina direkt unter dem riesigen „Jüngsten Gericht des Michelangelo“ – also mit dem Rücken zu den Gläubigen und nicht, wie man das in den letzten Jahren machte, an einem Holz-Altar zu den Gläubigen hin. Ein Vatikan-Statement meint dazu, Benedikt wolle „die Schönheit und Harmonie“ der Sixtina „nicht stören und darum die Messfeier-Struktur nutzen, die es dort schon gibt“; die „Liturgie-Normen“ erlaubten ihm das. Wenn der Papst mit dem Rücken zu den Gläubigen feiere, aber „mit dem Blick aufs Kreuz“, dann „orientiert er damit die Haltung und Einstellung der ganzen Versammlung“, so das Vatikan-Statement weiter. In seiner Predigt meinte Benedikt XVI., Taufe bedeute das Eintreten in eine „Kultur des Lebens“; und er setzte dem die „Kultur des Todes“ entgegen. „Leider ist der Mensch in der Lage, dieses neue Leben mit seiner Sünde auszulöschen, indem er sich zu einer Situation erniedrigt, die die Heilige Schrift den „zweiten Tod“ nennt. Während bei den anderen Geschöpfen, die nicht zur Ewigkeit berufen sind, der Tod nur das Ende ihrer Existenz auf Erden bedeutet, bringt die Sünde in uns einen Abgrund hervor, der uns für immer zu verschlingen droht, wenn der Herr des Himmels uns nicht seine Hand reicht. Das ist, liebe Brüder, das Geheimnis der Taufe: Gott wollte uns retten, indem er selber bis in den letzten Abgrund des Todes herabstieg, damit jeder Mensch – auch der, der so tief gefallen ist, dass er den Himmel nicht mehr sieht – die Hand Gottes finden kann, an der er sich festhalten kann, um aus den Schatten hinaufzusteigen und wieder das Licht zu sehen, zu dem er erschaffen wurde." - Link: Papstpredigt in vollem Wortlaut.
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11.01.2008 17:10:20
Gedenken an den Kräuterpfarrer
(stephanscom.at) Seine Kommentare und Glossen in Printmedien, Radio und Fernsehen und seine 40 Bücher machten ihn einem Millionenpublikum bekannt: Hermann-Josef Weidinger. Am Mittwoch, 16. Jänner 2008, hätte der Prämonstratenser-Chorherr, Missionar und "Kräuterpfarrer" seinen 90. Geburtstag gefeiert. Das Stift Geras, in das Weidinger 1953 eingetreten war, und der Verein der Freunde der Heilkräuter ehren den 2004 Verstorbenen mit einer Festmesse im Stephansdom. Am Samstag, 13. Jänner, um 12.00 Uhr wird der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng die heilige Messe leiten, der Grazer Bischof Egon Kapellari wird konzelebrieren. Im Anschluss, um 14.00 Uhr, gehen die Gedenkfeiern für den "Kräuterpfarrer der Nation" im Raiffeisen-Forum am Donaukanal weiter. "Hermann-Josef Weidinger war ein Stück Österreich", sagt der Präsident des Vereins der Freunde der Heilkräuter, Karl Wanko, im Gespräch mit Radio Stephansdom. "Deshalb gedenken wir seiner auch in einem anderen Stück Österreich, dem Stephansdom." Seine Tätigkeit als Kräuterpfarrer habe Weidinger immer als Chance gesehen, seine priesterliche Botschaft möglichst vielen Menschen nahe zu bringen, so Wanko: "Er vermittelte die Ehrfurcht vor der Schöpfung und sein Werk lebt. Eine seiner wichtigsten Botschaften ist: 'Wer schreibt, der bleibt'. Neben seinen 40 Büchern hat er uns einen Fundus hinterlassen, der erst noch aufgearbeitet werden müsste." Wanko kennt aber auch so manches, was von Weidinger nicht nach außen drang: "Im Vatikan hat er einmal ein Erlebnis gehabt, das ihm persönlich äußert viel bedeutete. Papst Johannes Paul II. hat ihn anlässlich einer Konzelebration an seine rechte Seite geholt." Hermann-Josef Weidinger wurde am 16. Jänner 1918 als Heinrich Anton Weidinger in Riegersburg geboren. Sein Entschluss, Missionar zu werde, führte ihn ins Missionshaus Unterwaltersdorf, wo er 1938 maturierte. In China studierte er Philosophie und Theologie und beschäftigte sich mit chinesischer Naturheilkunde. Bekannt wurde er zuerst als Übersetzer ins Chinesische. 1953 trat er in das Prämonstratenser Geras ein. Nach dem Tod des "Kräuterpfarrers" Karl Rauscher im Jahr 1979 übernahm Weidinger die Leitung des in Karlstein an der Thaya ansässigen Vereins der Freunde der Heilkräuter. Er starb am 21. März 2004 in Waidhofen an der Thaya. - Link: Verein der Freunde der Heilkräuter.
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11.01.2008 17:07:27
Die Gerechtigkeit Gottes ganz erfüllen
(news.stjosef.at) Jesus lässt sich am Jordan von Johannes taufen: Wieso das? So fragen wir uns mit Johannes. Denn der Einwand ist nur allzu berechtigt: Hier steht doch der Sündenlose, der menschgewordene Sohn Gottes! Nicht Jesus braucht getauft zu werden, sondern er schenkt den anderen die Gnade seiner Taufe in Wasser und Heiligem Geist! Die Antwort Jesu an Johannes lautet, er möge es zulassen, damit die Gerechtigkeit Gottes erfüllt werde. Johannes war mit dieser geheimnisvollen Auskunft zufrieden. Was aber können die Worte Jesu bedeuten? Was heißt es, jene Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz zu erfüllen? Kein Mensch kann von sich aus vor Gott gerecht werden. Wäre es anders, dann bräuchten wir keinen Erlöser. Dann könnten wir uns selber lossprechen von unseren Sünden, uns selber rechtfertigen. Der Versuch der Selbstrechtfertigung aber führt in die Irre und ist eine heillose Selbstüberschätzung und Anmaßung. Gott allein kann den Menschen erlösen und ihm das Heil schenken. Der Mensch ist freilich aufgerufen, mit Gottes Gnade in Freiheit mitzuwirken, d.h. er kann und soll sie annehmen und dann als durch Gottes Gnade im Glauben Gerechtfertigter die Werke der Liebe tun und das Gebot Gottes erfüllen. Wenn Jesus hier bei der Taufe am Jordan aber zu Johannes spricht, er wolle durch dieses Getauftwerden die Gerechtigkeit Gottes ganz erfüllen, dann bedeutet dies für ihn keine Anmaßung, sondern höchste Wahrheit. Er ist schließlich der einzige der Menschen, der tatsächlich Gott ganz gerecht werden kann: Als Gott und Mensch ist er der Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Heiland, der Erlöser. In ihm rechtfertigt uns Gott. Er tritt im Namen der ganzen Menschheit vor Gott hin und erfüllt die Gerechtigkeit Gottes ganz. - Lesen Sie die Predigt zum Fest der Taufe des Herrn in vollem Wortlaut!
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10.01.2008 17:19:08
Liebe überwindet den Utilitarismus
(die-tagespost.de) In der Zeitung "Die Tagespost" vom 10.01.2008 findet sich eine Rezension von Johannes Seibel zum Buch "Liebe und Verantwortung" des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. Der Rezensent schreibt unter anderem: Die Menschen, und vor allem Jugendliche, können heute Sexualität mit der Sehnsucht nach Treue, Verlässlichkeit und gegenseitiger Anerkennung in der Partnerschaft und der Liebe, nach gelingender Familie integrieren, wenn sie die Versuchungen des utilitaristischen Menschenbildes durchschauen lernen, denen sie tagtäglich ausgesetzt sind. Dieser Utilitarismus endet nämlich im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen immer wieder nur „in gegenseitiger sexueller Ausnutzung“ und „Enttäuschung“, wie Karol Wojtyla schreibt – und genau das ist es, was Menschen auf Dauer kaputt macht. Dagegen erlebt der Mensch für Karol Wojtyla eine Liebe im umfassenden Sinne des Wortes als befriedigend, wenn der „Wert der Person“ und die „innere Struktur der Freundschaft“ das erste, auslösende und entscheidende Moment der Beziehung ist. Sexuelle Attraktivität begleitet und unterstützt diesen Prozess, ist aber nicht sein Grund und seine Quelle. Es geht heute also in der Erziehung darum, den jungen Menschen klar zu machen, dass Sexualität nicht das primäre Kriterium von gelingender Partnerschaft sein kann, sondern die Persönlichkeit des anderen Menschen das Attraktive ist, das anzieht und anziehend macht. Karol Wojtyla hat dafür eine wichtige, lebenskluge, erfahrungsgesättigte Formulierung gefunden: „Wirkliche Liebe, eine Liebe, die innerlich vollständig ist, ist jene, bei der wir die Person um der Person willen erwählen: jene, bei der ein Mann eine Frau oder eine Frau einen Mann nicht nur als ,Partner‘ für das Sexualleben erwählt, sondern als die Person, der man das Geschenk seines eigenen Lebens geben will. Sexuelle Werte, die in ihren sinnlichen und emotionalen Reaktionen lebhaft präsent sind, tragen zur Entscheidung bei und machen sie zu einer intensiven psychischen Erfahrung, aber nicht sie sind es, die ihre Echtheit festlegen. Der eigentliche ,Kern‘ für die Wahl einer Person muss persönlich, nicht nur sexuell sein. Das Leben wird den Wert einer Wahl sowie den Wert und die wahre Größe der Liebe der Prüfung unterziehen“ – besonders, wenn die sexuelle Attraktivität nachlässt. - Lesen Sie die Rezension in vollem Wortlaut online! - Das Buch "Liebe und Verantwortung" können Sie beim Verlag St. Josef direkt bestellen ( http://verlag.stjosef.at ) oder auch über jede Buchhandlung!
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10.01.2008 17:15:35
Datenschutz bei Gottesdienstaufnahmen: Stellungnahme von gloria.tv
(gloria.tv) In den letzten Tagen berichteten mehrere Schweizer Medien über die Video-Webseite Gloria.TV. Ausgelöst wurde die Berichterstattung durch einen Beitrag im Schweizer Fernsehen. Darin wurde behauptet, dass www.Gloria.tv Persönlichkeitsrechte verletze. Ein kantonaler Datenschützer erklärte vor dem Fernsehen, dass sensible Personendaten über das Internet weltweit publiziert worden seien. Das sei illegal. Der Leiter von Gloria.TV und Administrator der rätoromanischen Bergpfarrei Sedrun, Don Reto Nay, freut sich über das Interesse der Schweizer Medien: «Gloria.TV ist ein Projekt, über das es sich zu berichten lohnt. Es verdient die Aufmerksamkeit der Medien und wird es auch in Zukunft noch verdienen.» Nay kann die Vorwürfe des Schweizer Fernsehens nicht ernst nehmen. Denn dieses habe – so Nay - bei den eigenen Filmaufnahmen das gleiche gemacht. In der Sendung wurde eine Person in Grossaufnahme gezeigt, ohne dass der Redaktor Eligi Derungs die Erlaubnis eingeholt hätte: «Schlimmer noch: die Person wurde nicht nur in Grossaufnahme gezeigt, sie wurde auch noch identifiziert. Schlimmer noch: Sie wurde auch noch falsch identifiziert, und zwar so, dass sie vom Sender als Schwarzarbeiter hingestellt wurde.» Mittlerweile hat das «Schweizer Fernsehen» eine Richtigstellung veröffentlicht. Zur illegalen Veröffentlichung sensibler Personendaten nahm das Fernsehen bisher keine Stellung. In der Zwischenzeit wollte auch die Redaktion der Sendung «Schweiz Aktuell» des Schweizer Fernsehens einen Bericht über Gloria.TV produzieren. Doch der Chefredaktor weigerte sich, dabei auch über den schweren Fehler seiner Kollegen zu berichten. Man kritisiere sich im Schweizer Fernsehen nicht gegenseitig, erklärte er telephonisch vor Pfarrer Reto Nay.
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08.01.2008 09:56:45
Franz-Xaver Brandmayr ist neuer Rektor der "Anima"
(kath.net) Der aus Oberösterreich stammende Wiener Diözesanpriester Franz Xaver Brandmayr tritt am 25. Jänner das Amt des Rektors der österreichisch-deutschen Nationalstiftung „Collegio Teutonico di Santa Maria dell'Anima“ (allgemein bekannt als „Anima“) an. Brandmayr ist Nachfolger des im April 2007 verstorbenen Eisenstädter Diözesanpriesters Johann Hörist. Der neue „Anima“-Rektor war bei der Durchführung mehrerer Wiener Seligsprechungsprozesse - Pater Petrus Pavlicek, Hildegard Burjan und insbesondere Kaiser Karl I. - wesentlich beteiligt. Er ist langjähriger Bundesseelsorger des Akademischen Bundes Katholisch-Österreichischer Landsmannschaften. Als Rektor wird Brandmayr für das Priesterkolleg verantwortlich sein, in dem zur Zeit 16 Priester u.a. aus Österreich, Deutschland, der Slowakei, Rumänien und Belgien beheimatet sind, die sich - von ihren Bischöfen entsandt - an den päpstlichen Universitäten Roms höheren Studien widmen. Zugleich trägt der Rektor auch die Verantwortung für die deutschsprachige Personalpfarre Santa Maria dell'Anima. Pfarre und Priesterkolleg haben eine Brückenfunktion zwischen der Weltkirche und der Kirche im deutschsprachigen Raum.
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08.01.2008 09:54:20
Reifestufen der ehelichen Liebe
(news.stjosef.at) Die Zeitschrift „Kirche heute“ dokumentiert in ihrer Ausgabe für Januar 2008 unter dem Titel „Reifestufen der ehelichen Liebe“ die Kurzfassung eines Vortrags von Dr. theol. habil. Josef Spindelböck über „Liebe und Verantwortung – Ehe und Familie bei Karol Wojtyła“, der am 27.10.2007 in Wigratzbad bei der Festakademie „Kultur der Liebe und des Lebens“ zum 65. Geburtstag von Weihbischof Dr. Andreas Laun (Salzburg) gehalten wurde. Ab sofort ist die ausführliche schriftliche Fassung des Vortrags online auf www.stjosef.at aufrufbar!
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08.01.2008 09:49:06
Abtreibungsstreit in der Koalition
(news.at) Voll entfacht ist ein Streit über die Fristenlösung in der Koalition. ÖVP-Justizsprecher Heribert Donnerbauer hatte laut über eine verpflichtende Schwangerenberatung sowie eine Wartefrist zwischen Beratung und Eingriff nachgedacht. "Unerträglich" findet Frauenministerin Doris Bures Donnerbauers jüngste Aussage in einer Tageszeitung, wonach "manche Ärzte aus Angst vor Klagen zur Abtreibung raten" würden. Sie warnte bei einer Pressekonferenz vor der erneuten Beschneidung der Selbstbestimmung der Frau und forderte Donnerbauer auf, seine Aussagen teilweise zurückzunehmen. Besonders empört ist Bures über Donnerbauers Äußerung in der "Presse" zu den Ärzten, die aus Sorge vor möglichen Komplikationen zu Schwangerschaftsabbruch raten. "Eigentlich müsste sich die Gesundheitsministerin schützend vor die Gynäkologen stellen", erklärte die Frauenministerin. Generell ortet sie in Sachen Abtreibung ein Bündnis zwischen dem Koalitionspartner und der FPÖ. Denn nicht nur die ÖVP hatte mögliche Änderungen bei Fristenlösung in den letzten Tagen thematisiert. Von FPÖ Nationalratsabgeordneten Karlheinz Klement kam der Vorschlag, Frauen eine Prämie zu zahlen, wenn sie ihre Kinder austragen und danach zur Adoption freigeben. "Ungeheuerlich" findet die Frauenministerin diesen "erneuten Versuch von Männern, Frauen zu bevormunden". Auch dass Donnerbauer die FPÖ- Idee "nur" damit kommentiert hat, dass dies nicht der richtige Weg sei, sorgt für Ärger in der SPÖ. Dem Koalitionspartner wirft Bures in der Abtreibungs-Frage Doppelbödigkeit vor. Denn wenn es um die Vermeidung von ungewollten Schwangerschaften gehe - Stichwort "Pille danach" - spreche die ÖVP von "unmoralischen Medikamenten", kritisierte sie. - (news.stjosef.at) Die Partei "Die Christen" will bei den Niederösterreichischen Landtagswahlen am 9. März 2008 kandidieren. Unter anderem strebt man an: "Vollen Rechtsschutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Die Tötung eines ungeborenen Kindes, eines leidenden oder alten Menschen darf rechtlich niemals zulässig sein."
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06.01.2008 09:56:16
Jesus Christus, das Licht der Völker
(radiovatikan.de) Das Angelusgebet Benedikts XVI. stand am Sonntag ganz im Zeichen des Festgeheimnisses der Epiphanie. In deutscher Sprache sagte er: "Mit Freude grüße ich alle Pilger aus dem deutschen Sprachraum am heutigen Hochfest der Erscheinung des Herrn. Jesus Christus ist das Licht der Völker, das alle Menschen zum Heil ruft. Die Sterndeuter haben das Licht des Herrn erkannt und im Kind von Bethlehem den Erlöser der Welt gefunden. Gott schenkt auch uns heute seine rettende Nähe. Seine Gegenwart erleuchte unser Leben und helfe uns, seine Liebe zu den Menschen zu bringen. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Festtag."
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06.01.2008 09:55:11
Der Blick Marias auf das Geheimnis Erscheinung des Herrn
(news.stjosef.at) Wie mag Maria sich gefreut haben, als die Hl. Drei Könige, die Stammesfürsten und ersten Vertreter der Heidenkirche, ihrem Kinde und Herrn sich genaht und ihm große Ehre erwiesen haben?
Wie wird sie mit dem Herrn gedankt haben, dass er sie an seine Wiege berief und aus ihnen Gläubigen, Gottesgelehrte, Bekenner und Apostel gestaltete?
Wie wird sie im Geiste die Kreuzfahrt geschaut haben, welche nach ihnen alle Heidenvölker zu Christus antreten sollten?
- Sel. Maria Theresia Ledóchowska.
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04.01.2008 16:15:33
Papst besuchte Missionarinnen der Nächstenliebe
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat Mutter Teresa aufgrund ihrer „Leidenschaft für Christus“ gewürdigt. Bei einem weihnachtlichen Besuch im Sozialzentrum „Dono di Maria“ am Freitagvormittag sprach der Papst vor den anwesenden Armen und Ordensleuten über die albanische Selige. Das Zentrum, das sich innerhalb der vatikanischen Mauern neben dem Gebäude der Glaubenskongregation befindet, wird von den „Missionarinnen der Nächstenliebe“ geleitet, der Kongregation von Mutter Teresa. In Anspielung auf den Namen des Hauses, „Dono di Maria“ – zu Deutsch: „Geschenk Mariens“ – sagte der Papst: „Wer immer hier an die Tür klopft, für den ist es in der Tat ein Geschenk Marias, sich von den Schwestern und den Freiwilligen liebevoll aufgenommen zu fühlen. Ebenfalls ein Geschenk Marias die Anwesenheit einer Person, die innehält, um Menschen in Schwierigkeiten zuzuhören und ihnen zu dienen. Dieser Stil evangelischer Liebe möge eure Berufung immer auszeichnen, sodass ihr über die materielle Hilfe hinaus jenen, denen ihr in eurem Alltag begegnet, dieselbe Leidenschaft für Christus und jenes „Lächeln Gottes“ weitergeben könnt, das die Existenz Mutter Teresas beseelte.“ Das Haus bietet rund 75 obdachlosen Frauen Unterkunft. Nichtsesshafte Männer können dort zwei Mal täglich eine Mahlzeit bekommen. Papst Johannes Paul II. hatte das Sozialzentrum vor fast genau 20 Jahren gegründet. Zu den Armen gewendet, die im Haus Betreuung finden, sagte der Papst: „Ich bin vor allem gekommen, um meine spirituelle Nähe für euch, liebe Freunde, auszudrücken. Ich bin hier, um euch zu sagen, dass der Papst euch liebt und euch nahe ist.“ Benedikt zitierte Mutter Teresa mit den Worten: „Weihnachten ist jedes Mal, wenn wir Jesus erlauben, durch uns selbst hindurch einen anderen Menschen zu lieben“.
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04.01.2008 16:12:11
Vom Stern zum König des Himmels geführt
(news.stjosef.at) Der liturgische Titel des im Volksmund als „Dreikönigstag“ bekannten Festes lautet „Erscheinung des Herrn“. Vielleicht klingt uns dieser Begriff zu abstrakt, und wir können uns darunter nicht viel vorstellen. Bei „Erscheinung“ (griech. Epiphanie) ist aber hier nicht an ein flüchtiges Phänomen zu denken, das sich unseren Sinnen entzieht und von dem man nicht weiß, ob es Wirklichkeit ist oder nicht. Es geht hier vielmehr um ein Sichtbarwerden des zuvor noch Unsichtbaren und Verborgenen, um ein Offenbarwerden dessen, was Gott uns zeigen wollte: seine Liebe. Ja, noch mehr: Gott selber offenbart sich im „Fleische“; er ist Mensch geworden und wurde als kleines Kind im Stall von Bethlehem sichtbar und „begreifbar“, ist also auf diese Weise der ganzen Welt erschienen. Nicht irgendein irdischer Herrscher ist der Welt hier aufgegangen nach der Art eines zuvor noch unbekannten Sterns, sondern der ewige Gott selber hat sich klein gemacht und ist als Mensch unter uns Menschen zu uns gekommen; das göttliche Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut!
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03.01.2008 08:43:24
Komplementarität von Familie und gottgeweihter Ehelosigkeit
(zenit.org) Der christlichen Familie steht ein ganz klares Ziel vor Augen: „bei Jung und Alt Christus hervorzubringen“. Und bei diesem Unterfangen ist die Gottesmutter Maria „Vorbild und Fürsprecherin schlechthin“. Das bekräftigt der österreichische Familienbischof Klaus Küng im ZENIT-Interview zum heutigen Hochfest, an dem zugleich der Weltfriedenstag begangen wird. Zu Jahresbeginn gibt der Hirte von Sankt Pölten den Familien den Rat, sich zu vernetzen. „Dann wird auch für die Jungen die Chance groß, selbst den Weg zu einem christlichen Leben zu finden.“ Außerdem weist Bischof Küng auf die gegenseitige Ergänzung von Eheleuten und zölibatär Lebenden hin: „Eheleute und Familien brauchen das Vorbild von Menschen, die aus Liebe zu Gott zu Enthaltsamkeit, Opfer und Hingabe bereit sind, und zölibatär Lebende können von der Erfahrung Verheirateter, ihrer Hingabe und Opferbereitschaft ebenfalls sehr viel lernen. Oft finden sie bei ihnen zudem Freundschaft und Wärme.“ - Lesen Sie das ZENIT-Interview mit Bischof Küng in vollem Wortlaut!
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03.01.2008 08:38:03
Aufruf zum Gewaltverzicht in Kenia
(kathpress.at) Die katholischen Bischöfe Kenias fordern ein Ende der Gewalt und die Überprüfung der strittigen Wahlergebnisse. In einem am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamem Appell, der von Kardinal John Njue (Nairobi) und 23 weiteren Mitgliedern der Bischofskonferenz unterzeichnet ist, verlangen sie eine Untersuchung der Manipulationsvorwürfe bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen. Die Bischöfe rufen zur Einheit auf und mahnen insbesondere Präsident Emilio Mwai Kibaki und Oppositionsführer Raila Odinga zum Dialog in diesem "kritischen und entscheidenden Moment" des Landes. In ihrem Appell rufen die Bischöfe die Bewohner von Kenia auf, von "Gewalt und dem sinnlosen Morden Abstand zu nehmen". Es gebe keinen Grund, "die Hand gegen einen Nachbarn zu erheben, weil er einer anderen ethnischen Gruppe oder politischen Vereinigung angehört". Die Bischöfe fordern die Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung auf und verurteilen Erschießungen Schuldloser. Niemand dürfe sich an Plünderungen beteiligen oder gestohlene Waren annehmen.
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