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19.04.2008 05:53:34
Papst Benedikt ruft zu klarem Bekenntnis des Glaubens auf
(radiovatikan.de) Eine Ökumene, die nicht klar an der überlieferten Lehre festhält, ist auf dem Holzweg. Das ist die Botschaft Benedikts XVI. bei dem ökumenischen Treffen, das am Freitagabend in der New Yorker St. Joseph Church stattfand. 250 Vertreter verschiedener Denominationen hatten sich in der Kirche der Deutschen versammelt. Benedikt XVI. beklagte eine säkularistischen Ideologie, die die transzendente Wahrheit bedroht oder gar verwirft. „Selbst die Möglichkeit einer göttlichen Offenbarung und damit des christlichen Glaubens überhaupt wird oft von Denkweisen in Frage gestellt, die in universitären Kreisen, in den Massenmedien und in der öffentlichen Meinung weit verbreitet sind. Daher ist ein treues Zeugnis um so nötiger. Man erwartet daher von den Christen, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die in ihnen ist.“ Umso wichtiger sei da ein einheitliches Zeugnis von der Wahrheit. Dafür sei eine Übereinstimmung in der Lehre notwendig – über die Zeiten hinweg. Diese Einheit gründe zum einen auf dem Bekenntnis der leiblichen Auferstehung Jesu und zum anderen in der Einheit der Dreifaltigkeit. Ein relativistischer Zugang zur christlichen Lehre helfe hingegen nicht weiter – eine Haltung, die sich auch in anderen Bereichen der Gesellschaft finde. „Wenn die Christen diese falsche Denkweise übernehmen, dann verzichten sie darauf, den christlichen Glauben als objektive Wahrheit vorzustellen, denn man müsste dann nur dem persönlichen Gewissen folgen und die Gemeinschaft wählen, die dem persönlichen Geschmack am besten entspricht. Das Ergebnis davon findet man in der ständigen Entstehung neuer Gemeinschaften, die oftmals institutionelle Strukturen meiden und die Bedeutung des Lehrinhalts für das Leben hintanstellen.“ Auch innerhalb der ökumenischen Bewegung stünden die Christen in Gefahr, die Rolle der Lehre hintanzustellen aus Furcht, sie vertiefe eher die Wunden der Spaltung als sie zu heilen. Ein klares und überzeugendes Zeugnis für das Heil in Christus müsse auf eine normative apostolische Lehre gründen. „Nur wenn wir fest stehen in der sicheren Lehre (Vgl. 2 Tess 2,15), wird es uns gelingen, auf die Herausforderungen zu antworten, mit denen wir uns in einer sich ändernden Welt auseinandersetzen müssen. Nur so geben wir ein sicheres Zeugnis für die Wahrheit des Evangeliums und für seine moralische Lehre. Diese Botschaft erwartet die Welt von uns.“ Es seien bereits zahlreiche ökumenische Fortschritte gemacht worden, so Bendikt XVI., für die man dankbar sein müsse. Weiter erinnerte der Papst daran, dass ohne das Gebet die Strukturen, die Institutionen und die ökumenischen Programme letztlich herz- und seelenlos seien. - Papst Benedikt ist an diesem Donnerstag mit einer Gruppe von Opfern von sexuellem Missbrauch durch Priester zusammengetroffen. Nach einer Mitteilung des Vatikans haben sie in der vatikanischen Nuntiatur persönlich mit dem Papst gesprochen. Der Papst hörte ihren Worten aufmerksam zu und versprach, für sie und ihre Angehörigen zu beten. Anschließend beteten alle gemeinsam, und der Papst gab ihnen den Segen. Wiederholt war in den letzten Tagen in der Presse der Wunsch geäußert worden, der Papst möge doch einige der Missbrauchsopfer treffen. Gleich zu Beginn seiner USA-Reise hatte Papst Benedikt von seiner tiefen Scham über die Missbräuche gesprochen und erklärt, dass niemand Priester bleiben könne, der sich dieser Tat schuldig gemacht hatte. - Originaltexte der Ansprachen des Papstes finden Sie auf www.radiovatikan.de !
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19.04.2008 05:49:33
Weg, Wahrheit und Leben
(news.stjosef.at) Die ganz entscheidende Frage unseres Lebens lautet: Wohin geht unser Weg? Was ist das Ziel unseres Lebens und wie erreichen wir dieses? Wenn die Richtung stimmt und wir wissen, wozu wir auf Erden sind, dann haben wir Zuversicht und brauchen uns nicht zu fürchten. Ansonsten irren wir buchstäblich hin und her, wie Schafe, die verloren sind, und wissen schließlich nicht mehr aus und ein. Das Evangelium dieses 5. Sonntags der Osterzeit zeigt uns das Ziel auf und gibt uns die Richtung vor. Gott selbst weist uns in seinem Sohn Jesus Christus den Weg und lenkt wie ein guter Hirte unser Herz zum Ziel ewiger Freude in der Gemeinschaft mit Gott. Jesus möchte die Sehnsucht nach dem Ewigen – nach Gott, nach dem Himmelreich – in den Herzen seiner Jünger erwecken. Er spricht daher von den himmlischen Wohnungen, die er ihnen bereitet, wenn er zum Vater heimgeht. - Lesen Sie die Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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18.04.2008 09:57:11
Papst Benedikt zum Bildungsauftrag der Kirche
(radiovatikan.de) Papst Benedikt hat in Washington bei einer Begegnung mit 600 Vertretern der katholischen Bildungseinrichtungen der USA die große Bedeutung ihres Bildungsauftrags unterstrichen. Es gebe heute keinen Grund sich daraus zu verabschieden, was manche wünschten. Katholische Universitäten und Schulen nehmen nach Überzeugung des Papstes teil am Evangelisierungsauftrag der Kirche. Wenn Lehrende ihre Schüler zu einer tiefen Suche nach Wahrheit helfen, dann arbeiten sie an einer „intellektuellen Liebe“. Lehrer befreiten durch die Suche nach wirklicher Wahrheit ihre Studenten vom reinen Utilitarismus und Pragmatismus. Heute besteht nach Papst Benedikt die Gefahr, dass Wissen mit Wahrheit verwechselt werde. Wahrheit sei mehr als Wissen. Metaphysik sei gefragt, sonst werde der Mensch zu einem Stein auf dem Schachbrett der Welt gedemütigt. Der Papst ermutigte vor allem die Ordensleute in ihrem erzieherischen Dienst. Ihr Leben nach den Ordensgelübden sei für die jungen Menschen ein wichtiges Zeichen. Hinter dem Bildungsauftrag der Kirche steht nach Überzeugung von Papst Benedikt einerseits der Wille Gottes sich dem Menschen zu offenbaren, andererseits der Wunsch des Menschen, den Sinn seines Lebens zu erfassen. Unterricht sei ein Dienst am Menschen an am Reich Gottes.
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18.04.2008 09:55:20
"Es ist schön, solche Freunde zu haben"
(kirchen.net/news.stjosef.at) „Es ist schön, solche Freunde zu haben“: Unter diesem Motto lud die Katholische Jungschar 900 Mädchen und Buben zum Weltgebetstag der geistlichen Berufe nach Salzburg ein. Klosterluft schnuppern und das Ordensleben kennen lernen wurde groß geschrieben. „In dem Jahr, als ich zum Erzbischof von Salzburg gewählt wurde, ging ich in Maria Kirchental spazieren. Plötzlich stürmte eine blökende Herde Schafe auf mich zu, zupfte an mir herum. Ich fühlte mich wie der Hirte unter den Schafen“, erinnert sich Erzbischof Dr. Alois Kothgasser in seiner Predigt am „Tag der geistlichen Berufe“. Es sind Erlebnisse wie diese, die Menschen darin bestärken, einen etwas anderen Weg einzuschlagen und Nonne, Mönch oder Priester zu werden. Die 900 Jungscharkinder und Ministranten aus 58 Pfarren der Erzdiözese Salzburg durften Vertretern von 15 Orden, dem Priesterseminar sowie dem Erzbischof und seinen Helfern allerlei Fragen stellen und erhielten so eine Menge interessanter Einblicke in deren Alltag. – Die Augustiner-Chorfrau Schwester Bernadette, welche gemeinsam mit Schwester Rita die Kinder des Internates der Hauptschule im Schloss Goldenstein betreut, berichtet über ihre Berufung: Ihre Entscheidung, selbst ins Kloster einzutreten, war eine Blitzentscheidung. Sie erinnert sich noch gut, wie eine Schwester zu vorüber laufenden Mädchen sagte: „Du gehst einmal ins Kloster.“ Zur späteren Schwester Bernadette sagte sie allerdings: „Nein, du nicht.“ Da dachte diese: „Na, du wirst schon sehen.“ Mit ihrer Berufswahl ist sie zufrieden und lebt gern nach dem Prinzip, Gott anzubeten und ihm allein zu dienen. Über Postulantinnen würde sie sich freuen. „Wir bitten den Herrn, dass er neue Arbeiterinnen in seinen Weinberg schickt!“ Auf der Schule in Schloss Goldenstein war übrigens von 1949 bis 1953 auch Romy Schneider eine Schülerin der Augustinerchorfrauen. Link: http://www.kirchen.net/rupertusblatt
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17.04.2008 12:33:36
Papst Benedikt ruft zu geistlich-moralischer Erneuerung auf
(radiovatikan.de) Klare Worte Benedikt XVI. bei der Vesper mit den US-amerikanischen Bischöfen in der Kirche Nationalschrein der Unbefleckten Empfängnis in Washington. Lebensschutz, die Stärkung der Familie, die „tiefe Scham“ über die Missbrauchsfälle in der US-Kirche und Kritik an der Handhabung des Problems von Seiten der Bischöfe, gehörten zu den Themen der Predigt. Papst Benedikt XVI. hat die US-amerikanischen Bischöfe aufgefordert, sich für die moralische Erneuerung des Landes und der Katholischen Kirche einzusetzen. Eine solide Ausbildung des Glaubens sei dabei von zentraler Bedeutung, betonte der Papst. „In einem Zeitalter, in dem medizinische Fortschritte die Hoffnungen vieler Menschen schüren, entstehen auch neue ethische Herausforderungen, die vorher unvorstellbar waren“, so Benedikt XVI. Aufgabe der Bischöfe sei es, die moralischen Leitlinien der Kirche zu propagieren und zu festigen. Der Papst ermutigte die Bischöfe, sich in aktuelle moralische und soziale Diskussionen einzumischen und öffentliche Debatten zu bereichern. Im Kontext der freien Meinungsäußerung werde ihre Stimme respektiert, da sie in den aktuellen Diskussionen um soziale und moralische Fragen einiges zu bieten habe. Der Papst äußerte sich besorgt über die Zulassung von Gesetzen in den USA, die moralisch gesehen nicht vertretbar seien. Die Katholische Gemeinschaft müsse hier eine klare und einheitliche Position beziehen, forderte der Papst. Dabei sei die Rolle der Laien fundamental. Allerdings weiche die Haltung vieler katholischer Bürger bei ethischen Fragestellungen von den Weisungen der Kirche ab. Unmissverständlich rief er den Bischöfen in Erinnerung: „Es ist eure Pflicht dafür zu sorgen, dass die moralische Erziehung, die von der Kirche angeboten wird, den Geist des Evangeliums widerspiegelt“. Das Thema Familie nahm bei den Ausführungen des Papstes eine zentrale Rolle ein. Ein gesundes Familienleben trage zum Frieden im Land und zwischen den Nationen bei, erinnerte Benedikt XVI. In den USA sei jedoch eine alarmierende Abnahme der Eheschließungen zu verzeichnen, gleichzeitig nehme die Zahl der zivilen Bündnisse und der Ehen ohne Trauschein zu. Den Kindern werde somit ein stabiles Umfeld verweigert, das sie zu einer guten Entwicklung brauchen. Gleichzeitig reiße man stabile Säulen ein, die für den moralischen Zusammenhalt in der Gemeinschaft wichtig seien. Es sei Aufgabe der Bischöfe, die Argumente der Vernunft und des Glaubens, die für die Institution der Ehe sprächen, zu proklamieren. Das bedingungslose Ja zum Leben, das Ja zur Liebe und das Ja zu den Bestrebungen des Herzens und der Menschheit gehöre zur essentiellen Nachricht, die bei den Menschen von heute ankommen müsse, betonte Benedikt XVI. Noch einmal verurteilte Benedikt XVI. die Skandale sexuellen Missbrauchs Minderjähriger in Amerika. Sie verursachten eine „tiefe Scham“, betonte das Kirchenoberhaupt. Der Papst kritisierte, dass dem Problem von Seiten der Bischöfe teilweise in schlechter Weise begegnet wurde. „Es ist von Gott gegebene Verantwortung, die Wunden, die durch den Vertrauensmissbrauch verursacht wurden, zu verbinden und die Heilung zu fördern“, so Benedikt XVI. Die Bischöfe seien aufgerufen, den Versöhnungs-Prozess voranzutreiben und mit Sorge aufzuklären, wie viele Menschen ernsthaft geschädigt wurden. Der Papst erinnerte zugleich an die „überwältigende Mehrheit“ der Kleriker und Ordensleute in den USA, die eine sehr gute Arbeit leisten. - Lesen Sie noch mehr!
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17.04.2008 12:29:30
Abtreibungsdiskussion geht weiter
(kath.net/news.stjosef.at) Der Europarat hat sich am Mittwoch in einer Resolution für das "Recht auf Abtreibung" ausgesprochen. Der sog. Schwangerschaftsabbruch müsse in allen Mitgliedsstaaten straffrei gestellt werden, so die rechtlich nicht bindende Forderung der Parlamentarischen Versammlung. Mechthild Löhr, die Bundesvorsitzende der deutschen Christdemokraten für das Leben (CDL), bezeichnete diese Entscheidung als "grundlegend falsch, da sie das Lebensrecht der Schwächsten mit Füßen tritt. Sie basiert auf völlig irreführenden Begründungen. Jede Abtreibung ist und bleibt für das Kind ein Todesurteil."
(gloria.tv/news.stjosef.at) Scharfe Worte der Anklage findet der ehemalige DKO-Vorsitzende DI Andreas Kirchmair im Interview mit gloria.tv zur Situation in der katholischen Kirche Österreichs im Hinblick auf die gesetzlich mögliche straffreie Abtreibung innerhalb der ersten drei Monate (sog. „Fristenregelung“). Die diesbezüglichen kritischen Worte des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. bei seinem Österreichbesuch im Herbst 2007 seien leider von maßgeblichen kirchlichen Personen, auch Bischöfen, relativiert worden und jetzt praktisch „verpufft“. Auch wenn Kardinal Schönborn danach bekundet habe, mit dem Gesetz der Fristenregelung nicht einverstanden zu sein, seien auf diese Worte keine Taten gefolgt.
(die-tagespost.de/news.stjosef.at) Die Zeitung „Die Tagespost“ dokumentiert eine Ansprache von Papst Benedikt XVI. vom 05.04.2008, in der es um den Umgang mit Personen geht, die mitschuldig geworden sind an einer Abtreibung. Es handelt sich nach dem Urteil der Kirche „um eine schwere Schuld, die auf unterschiedliche Weise und unter Berücksichtigung der Bewertung der subjektiven Verantwortlichkeit die Würde der menschlichen Person verletzt, die zu tiefem Unrecht in den menschlichen und sozialen Beziehungen führt und die Gott selbst verletzt, den Garanten des Ehebundes und Schöpfer des Lebens.“ Die Tragödie der Abtreibung hinterlässt nach den Worten des Papstes „in der Frau, die sie durchführen lässt, sowie in den Personen, von denen sie umgeben wird, tiefe und manchmal unauslöschliche Spuren“ und ruft „verheerende Folgen für die Familie und die Gesellschaf“ hervor, „auch aufgrund der lebensverachtenden materialistischen Mentalität, die dadurch gefördert wird. Wie viel egoistische Mittäterschaft findet sich nicht häufig am Ursprung einer schwierigen Entscheidung, die viele Frauen alleine haben treffen müssen und deren noch unverheilte Wunde sie in der Seele tragen! Obwohl das Begangene ein schweres Unrecht bleibt und in sich nicht wieder gutzumachen ist, mache ich mir die Aufforderung zu eigen, die in der Enzyklika Evangelium vitae an jene Frauen gerichtet ist, die eine Abtreibung haben vornehmen lassen: ‚Lasst euch jedoch nicht von Mutlosigkeit ergreifen und gebt die Hoffnung nicht auf. Sucht vielmehr das Geschehene zu verstehen und interpretiert es in seiner Wahrheit. Falls ihr es noch nicht getan habt, öffnet euch voll Demut und Vertrauen der Reue: Der Vater allen Erbarmens wartet auf euch, um euch im Sakrament der Versöhnung seine Vergebung und seinen Frieden anzubieten. Euer Kind aber könnt ihr diesem Vater und seiner Barmherzigkeit mit Hoffnung anvertrauen’ (Nr. 99).“
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16.04.2008 18:07:44
Papst hielt erste Rede in den USA
(zenit.org/kath.net/radiovatikan.de) Nach der Feier der Heiligen Messe in der Kapelle der Nuntiatur in Washington begab sich Papst Benedikt XVI. um 10.10 Uhr Ortszeit (16.10 Uhr MEZ) ins Weiße Haus, wo er mit allen Ehren vom Präsidenten der Vereinigen Staaten, George W. Bush, und der First Lady Laura empfangen wurde. Neben den zur Zeremonie geladenen zivilen Autoritäten waren auch die Kardinäle der USA, der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, die beiden Weihbischöfe von Washington und der Bischof von Arlington, Paul S. Loverde, zugegen. Nach der Ansprache des US-Präsidenten hielt Papst Benedikt XVI. seine erste Rede auf amerikanischem Boden. Die Kernsätze daraus folgen in wörtlicher Wiedergabe:
Seit den Anfängen der Republik war die Freiheitssuche Amerikas geleitet von der Überzeugung, dass die Prinzipien, die das politische und soziale Leben leiten, zuinnerst mit einer moralischen Ordnung verbunden sind, die auf der Herrschaft des Schöpfergottes gründen. Die Schöpfer der Verfassungsdokumente dieser Nation gründeten sich auf dieser Überzeugung, als sie von der Wahrheit sprachen ,die aus „sich selbst heraus“ evident ist und dass alle Menschen gleich erschaffen sind und mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, die auf dem Naturrecht gründen und dem Gott dieser Natur. … In diesem langen Prozess, denn die Seele dieser Nation geformt hat, waren die religiösen Bekenntnisse eine konstante Inspirationsquelle und eine Orientierungskraft, wie beispielsweise der Kampf gegen die Sklaverei und zur Zeit für die zivilen Rechte. Historisch gesehen, haben nicht nur die Katholiken, sondern alle Gläubigen hier die Freiheit gefunden, Gott ihrem Gewissen folgend anzubeten, zugleich wurden sie als Teil einer Gesellschaft akzeptiert, in der jeder einzelne und alle Gruppen ihre Stimme zu Gehör bringen konnten. Nun muss die Nation immer neue komplexe politische und ethische Fragen angehen, ich vertraue darauf, dass die Amerikaner in ihren Glaubensüberzeugungen eine wertvolle Quelle der Unterscheidung und der Inspiration finden, damit ein vernünftiger, verantwortlicher und respektvoller Dialog möglich ist in dem Bemühen, eine immer menschlichere und freie Gesellschaft aufzuerbauen. … Die Freiheit ist nicht nur ein Geschenk, sondern auch ein Appell zur personalen Freiheit. Die Amerikaner wissen dies aus Erfahrung. Die Verteidigung der Freiheit ist ein Appell zur Kultivierung der Tugend der Selbstdisziplin, der Aufopferung für das Gemeinwohl und eines Verantwortungsbewusstseins gegenüber denjenigen, die weniger Glück haben. Die Kirche für ihren Teil hofft ihren Teil beitragen zu können beim Bauen einer Welt, die immer mehr würdig ist der menschlichen Person, der geschaffen ist als Bild und nach dem Gleichnis Gottes. … Die Demokratie kann nur blühen, wie eure Gründerväter wussten, wenn die politischen Führer sich von der Wahrheit führen lassen und eine Weisheit walten lassen, die hervorgeht aus moralischen Prinzipien, wenn sie Entscheidungen fällen, die das Leben und die Zukunft der Nation betreffen.
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15.04.2008 16:30:54
Papst Benedikt ist in die USA aufgebrochen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist an diesem Dienstag um 12 Uhr zu einer sechstägigen Reise in die USA aufgebrochen. Ankunft in Washington ist 16 Uhr (Ortszeit). An Bord des Flugzeuges befinden sich rund 100 Personen, darunter 70 Journalisten. Zum Auftakt wird das Oberhaupt der katholischen Kirche von US-Präsident George W. Bush zu Gesprächen empfangen. Anlass und Höhepunkt seiner Reise ist seine Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen am Freitag. Zum Abschluss der fünftägigen Reise wird Benedikt XVI. am Sonntag den „Ground Zero” in New York besuchen, wo bei den September-Anschlägen 2001 die beiden Türme des World Trade Centers einstürzten. Benedikt XVI. ist der dritte Papst, der das Land besucht. Der katholischen Kirche gehört etwa ein Viertel der amerikanischen Bevölkerung an, von denen ein wachsender Teil aus lateinamerikanischen Einwandererfamilien stammt. Sie ist damit nach den protestantischen Kirchen die größte Konfession. - Lesen Sie mehr auf http://www.radiovatikan.de! Live-Berichterstattung auf http://www.k-tv.at und http://www.ewtn.de sowie auf http://www.radiomaria.at und http://www.horeb.org !
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15.04.2008 16:29:20
Kernfragen im christlich-muslimischen Dialog
(kath.net) Der Vorarlberger Bischof Elmar Fischer hat in einem Antwortschreiben auf eine Stellungnahme von Personen aus Theologie und kirchlicher Öffentlichkeit einige kritische Fragen aufgezeigt, welche im christlich-islamischen Dialog Beachtung finden müßten. Wörtlich schreibt Bischof Fischer: "Wie stehen für Muslime Dialog und Mission zueinander? Was verstehen sie unter Integration? Wie steht es um das Bekenntnis zu den Menschenrechten und zur Gewissensfreiheit? Was bedeutet es für Muslime, im Rahmen der Österreichischen Verfassung und zugleich gemäß der "rechten Wegleitung" (Scharia) leben zu wollen?
Es gibt für das Verstehen der Aussagen im Koran kein Lehramt (wie in der Katholischen Kirche). Wer entscheidet verbindlich über das rechte Verstehen einer Sure? Wie weit ist eine Moschee nicht nur ein Ort des Gebetes, sondern auch der gesellschaftspolitischen Meinungsbildung? Wie steht es um die Versuchung, religiöse Symbole (z.B. Moscheen, Minarette) als Macht- und Herrschaftssymbole zu errichten? Wie können wir uns gemeinsam für Religionsfreiheit auch in muslimisch geprägten und regierten Ländern einsetzen? Wie ist es möglich, einen gelebten "österreichischen Islam" zu entwickeln, der in einer flächendeckenden Ausbildung von Religionslehrern und Imamen in Respekt vor der Tradition unseres Landes und in deutscher Sprache sichtbar wird? In den genannten Anfragen geht es mir um Voraussetzungen für einen klärenden Dialog zu vielen weiteren Fragen des Glaubens und des Miteinanderlebens. Die Christen unter den Lesern dieser Ausführungen bitte ich, sich für den eigenen Glauben mit Hingabe zu engagieren, damit der "Glanz der Wahrheit" persönlich aufleuchtet und ein Gespräch mit Sachkenntnis und in Respekt geführt werden kann." - Lesen Sie noch mehr auf kath.net!
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15.04.2008 16:24:39
Sog. "Embryonenforschung" ist überflüssig
(diepresse.com) In einem Gastkommentar der österreichischen Zeitung "Die Presse" schreibt Enrique Prat, der Geschäftsführer des von der österreichischen Bischofskonferenz anerkannten "Instituts für medizinische Anthropologie und Bioethik" (IMABE): "Vergangenen Freitag ist in Deutschland eine Grundsatzentscheidung gefallen: Der Bundestag votierte mit 346 gegen 228 Stimmen dafür, den Stichtag für den Import von Stammzellen aus dem Ausland „einmalig“ zu verschieben, um in Hinkunft Stammzellen aus „frischeren“ Embryonen verwenden zu dürfen. Bislang durften Forscher in Deutschland nur Stammzellen verwenden, die vor dem Stichtag 1. Jänner 2002 im Ausland gewonnen wurden, nun gilt die Frist „vor dem 1. Mai 2007“. Die Wogen gingen bis zuletzt hoch, der Fraktionszwang wurde für die Abstimmung aufgehoben. Für Österreich muss das Beispiel Deutschlands Signalwirkung haben, denn eines ist klar geworden: Wer einmal die Verwendung von Embryonen für Forschungszwecke gebilligt hat, hat den Rubikon überschritten und steht unter Zugzwang, weitere Lockerungen zuzulassen. Diese Stammzellen würden ohnehin nur aus den so genannten überzähligen Embryonen gewonnen werden, d.h. aus jenen Embryonen, die nach einer künstlichen Befruchtung übrig bleiben, so die Rechtfertigung. Als „Klinikmüll“ wurden sie jüngst wenig schmeichelhaft von Deutschlands CDU-Forschungsministerin Anette Schavan bezeichnet. Diese Embryonen wolle ohnehin niemand mehr haben, und so bekomme ihr Leben wenigstens nachträglich noch einen Sinn – durch ihren Verbrauch für Forschungszwecke. Diesem Argument muss entschieden widersprochen werden." - Lesen Sie in vollem Wortlaut, welche Einwände für Enrique Prat zentral sind, sodass der Embryonenforschung aus ethischer Sicht zu widersprechen ist!
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12.04.2008 05:58:45
Türkisches Religionsamt: Keine weltliche Strafe für Abfall vom Islam
(kathpress.at) Das staatliche Religionsamt der Türkei ("Diyanet"/"Anstalt für Religion") hat Übertritte vom Islam zu anderen Religionen offiziell für erlaubt erklärt. Neben der göttlichen Strafe sehe der Islam keine weltliche Strafe für den Abfall vom Glauben vor, heißt es in einer am Freitag in der Monatszeitschrift der Behörde veröffentlichten "Fatwa", einem islamischen Rechtsgutachten. Die "Fatwa" könnte die Lage der Christen im Land erheblich erleichtern. "Der Prophet (Mohammed) hat niemandem seinen Glauben aufgezwungen; er hat gegen Andersgläubige nie Gewalt angewendet", heißt es in dem Gutachten. Davon gebe es "keinerlei Ausnahmen, auch nicht für Konvertiten vom Islam". Das Religionsamt tritt in der Türkei als oberster Glaubenshüter des Islam auf. Christen, die vom Islam übergetreten sind, werden in der türkischen Öffentlichkeit oft angefeindet oder bedroht. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder tätliche Angriffe auf Christen, denen Missionstätigkeit vorgeworfen wurde. Unter anderem wurden im vergangenen Jahr im osttürkischen Malatya drei Protestanten brutal ermordet. Die protestantischen Kirchen in der Türkei forderten daher seit langem eine öffentliche Erklärung des Religionsamtes, dass Mission und Konversion nicht verboten sind. Die "Fatwa" des Religionsamtes beschäftigt sich insbesondere mit Vers 137 der Nisa-Sure im Koran. "Siehe, diejenigen, welche glauben und hernach ungläubig werden, dann wieder glauben und dann noch zunehmen an Unglauben, denen verzeiht Allah nicht, und nicht leitet Er sie des Weges", heißt es dort. Die verbreitete Annahme, dass der Koran eine Todesstrafe für den Abfall vom Glauben vorsehe, werde damit klar widerlegt, so das Rechtsgutachten. Ansonsten wäre es ja unmöglich, dass jemand zum Glauben zurückkehrt und ein zweites Mal davon abfällt, wie in dem Vers beschrieben.
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12.04.2008 05:45:59
Jesus Christus - der gute Hirte
(news.stjosef.at) Viele Menschen unserer Zeit fühlen sich ausgeliefert und alleingelassen. Trotz der vielen Errungenschaften von Technik und Wissenschaft und geradezu bahnbrechender neuer medizinischer Möglichkeiten gibt es oft das Gefühl, als Mensch und Person nicht mehr ernst genommen zu werden. Der einzelne droht unterzugehen in der Anonymität der Masse; was zählt ist das Mess- und Wägbare. Nicht selten treten dann die ökonomischen Bilanzen in den Vordergrund, während der einzelne Mensch in seiner Würde unterzugehen droht. Wie tröstlich ist auf diesem Hintergrund doch die Botschaft des Evangeliums! Da wird uns gesagt, dass es wenigstens einen gibt, der sich um uns kümmert und der sich wirklich um uns annimmt: Es ist Gott, der Herr; er ist der gute Hirte, der jedes seiner Schafe kennt und es beim Namen ruft. Keines ist ihm gleichgültig, allen geht er nach und führt sie auf gute Weide. Er liebt besonders die verirrten Schäflein und holt sie zurück, ohne ihnen einen Vorwurf dafür zu machen, dass sie von der rechten Bahn abgekommen sind. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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10.04.2008 16:53:35
Der heilige Josef in Theologie, Kunst und Volksfrömmigkeit
(kunstverlag-fink.de) Fast jeder erinnert in seiner Familie, unter Bekannten oder Prominenten – in verschiedensten Namensformen – einen Josef oder eine Josefine. Wie es zu dieser Beliebtheit des heiligen Josef als Namenspatron kommt, schildert dieses Buch über den heiligen Josef. Der Sammelband, herausgegeben von Hans-Otto Mühleisen, Hans Pörnbacher und Karl Pörnbacher, spiegelt in knapp 40 reichillustrierten Aufsätzen etwas von der Vielfalt möglicher Zugänge zu diesem volkstümlichen Heiligen: Theologie und Kunst deuten sein Leben in einer Weise, dass er zum Patron von Ordensgemeinschaften, von Kirchen, Kapellen, Krankenhäusern und neuerdings wieder Hospizen werden konnte. So bietet der vorliegende Band nicht nur dem theologisch, literatur- und kunstgeschichtlich Interessierten eine Fülle teilweise überraschender Einblicke, sondern wird zugleich eine Fundgrube innerhalb der Frömmigkeitsgeschichte und Volkskunde. - Bibliographische Angaben: Hans-Otto Mühleisen, Hans Pörnbacher, Karl Pörnbacher (Hrsg.), Der heilige Josef. Theologie, Kunst, Volksfrömmigkeit, 256 Seiten, 250 Abb., Format 21 x 29,7 cm, 1. Auflage 2008, Preis EUR 24,00. - Weitere Informationen und Direktbestellung: www.kunstverlag-fink.de
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10.04.2008 16:48:05
Sammelband über Johannes-Messner-Naturrechtssymposion erschienen
(kathpress.at) "Mensch und Naturrecht in Evolution" heißt ein neuer Sammelband, der die Beiträge des "8. Internationalen Johannes Messner-Symposions" sowie einige zusätzliche Beiträge enthält. Rund 50 Experten aus Österreich, Deutschland, Polen, Rumänien und Japan waren im vergangenen September im Bildungshaus St. Gabriel bei Mödling zusammengekommen, um über aktuelle Entwicklungen im Bereich des Naturrechts zu beraten. Herausgeber des Sammelbandes sind der Präsident der Johannes-Messner-Gesellschaft, em. Prof. Rudolf Weiler, sowie Msgr. Werner Freistetter, Bischofsvikar der Militärdiözese und Leiter des Instituts für Religion und Friede. Prof. Weiler unterstrich bei der Präsentation des neuen Buches am Donnerstag in Wien einmal mehr die Bedeutung des Naturrechts für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Eine auf dem Naturrecht begründete Ethik müsse viel stärker als bisher in den Sozialwissenschaften Einzug halten. Weiler verwies u.a. auch auf Papst Benedikt XVI., der immer wieder die "Diktatur des Relativismus" als Grundproblem der Gesellschaft in Erinnerung rufe. Msgr. Freistetter verwies in diesem Zusammenhang auf die Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen. Es brauche die Besinnung auf eine menschliche Würde, die allen kulturellen Ausprägungen voran stehe. Dafür sei das Naturrecht gut geeignet. Der neue Sammelband enthält auch einen Text des früheren Präsidenten des österreichischen Bundesrats, em. Prof. Herbert Schambeck, zum Thema "Naturrecht in Zeitverantwortung". Prof. Schambeck unterstrich bei der Buchpräsentation den unverzichtbaren Wert des Naturrechts. Er nahm auch auf die laufende Verfassungsdiskussion in Österreich Bezug und plädierte für eine neue Grundrechtsordnung. Das neue Buch mit vielen aktuellen Ansätzen zum Naturrecht könne dafür einen positiven Beitrag leisten. Sowohl Schambeck wie auch Weiler und Freistetter wiesen auf die großen Verdienste hin, die sich Johannes Messner um das Naturrecht erworben hatte. Messner war von 1935 bis 1965 - unterbrochen durch die Zeit des Nationalsozialismus - Professor für Ethik und Sozialwissenschaften an der Universität Wien. Der Priester und Wissenschaftler sei immer ein sehr tiefgründiger, dabei aber auch sehr sachbezogener und weit vorausschauender Denker gewesen, so der Tenor. Als Nachfolger Messners auf dem Lehrstuhl für Sozialethik in Wien (bis 1996) und als Präsident der "Johannes Messner-Gesellschaft" bemüht sich Prof. Weiler besonders um die Weiterentwicklung von Messners Naturrechtslehre. Msgr. Freistetter erinnerte an die Weitsicht Messners, der sich schon in den fünfziger Jahren mit brennenden Fragen der internationalen Ordnung und Gerechtigkeit auseinander gesetzt hatte. Kardinal Christoph Schönborn würdigt in einem Grußwort die Verdienste Johannes Messners um die Erarbeitung von Grundlagen für ein friedliches Mit- und Füreinander von Völkern und Kulturen. Würden heute Messners Darlegungen neue Lebenskraft gewinnen, "könnten Kriege verhindert werden und würde die Neigung zu Gegensätzen abnehmen", so der Wiener Erzbischof. Die Publikation "Mensch und Naturrecht in Evolution" ist im Buchhandel, bei der "Johannes-Messner-Gesellschaft" (Tel.: +43 699/194.512.71) sowie beim "Neuen Wissenschaftlichen Verlag" (Tel.: +43 1/535.61.03/24) erhältlich. - Link: Homepage der Johannes-Messner-Gesellschaft.
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09.04.2008 13:11:57
Emmaus-Gespräche auf K-TV
(news.stjosef.at) Horst und Ingeborg Obereder haben in Linz eine 63-teilige Fernsehserie aufgezeichnet. Sie sprechen bei jeder 1/2-stündigen Sendung mit jeweils zwei Personen über ein Glaubens- oder Lebenshilfethema. Grundlage ist ihr "unglaubliches Glaubensbuch". Viele Menschen sind heute auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und suchen Gleichgesinnte, die im Alltag ihren Glauben leben wollen. Diese Woche wird die Sendereihe vorgestellt. Weitere Sendetermine: Do. 18.00 Uhr, Fr. 19.00 Uhr, So. 5.00 Uhr. Die erste Gesprächsrunde startet am Sonntag um 12.30 Uhr. - Alles Weitere, auch Live-Streaming per Internet, unter http://www.k-tv.at !
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09.04.2008 13:09:23
Erklärung von Kardinal Schönborn zur Hrdlicka-Ausstellung: Distanzierung
(stephanscom.at) Wir dokumentieren im Wortlaut die Erklärung des Wiener Erzbischofs, Christoph Kardinal Schönborn, zur umstrittenen Ausstellung "Religion, Fleisch und Macht – das Religiöse im Werk von Alfred Hrdlicka" im Wiener Dommuseum:
Das Dom- und Diözesanmuseum der Erzdiözese Wien hat in der Eigenverantwortung seines Direktors Dr. Bernhard Böhler dem österreichischen Künstler Alfred Hrdlicka zu dessen 80. Geburtstag eine Ausstellung gewidmet. Hrdlicka ist einer der bedeutendsten lebenden Künstler Österreichs. Wie kaum ein anderer Künstler hat er sich mit dem leidenden und geschundenen Menschen befasst und zur "Compassion" mit der "Passion" eingeladen. Dieses Mitleiden drückt er in seinem Werk in erschütternder Weise aus. Am bekanntesten sind in dieser Hinsicht sein "Plötzenseer Totentanz" (Berlin) und sein großes Holocaust-Denkmal vor der Albertina in Wien. Deshalb habe ich auch einer Ausstellung im Dommuseum zugestimmt, ohne im einzelnen die auszustellenden Werke zu kennen.
Hrdlicka hat sich zeitlebens intensiv mit biblischen Themen befasst, besonders mit dem Leiden Christi. Er sagt von sich, er sei Kommunist und Atheist. Er hat dennoch ein brennendes Interesse an der Bibel, und er hat nach eigenem Bekunden Sehnsucht nach dem Glauben.
Die Ausstellung bedeutet nicht, dass das Dommuseum sich mit allen Werken Hrdlickas identifiziert. In einzelnen seiner Werke beachtet er die unbedingte Schwelle der Ehrfurcht vor dem Heiligen nicht. Unter seinen Werken sind auch solche, die vom Standpunkt des gläubigen Christen klar abzulehnen sind. Selbstverständlich hätte ich der Präsentation von Werken, die blasphemisch oder pornografisch sind, nicht zugestimmt. Ich bedauere es daher ausdrücklich, dass ein Bild dieser Art - ohne mein Wissen - in der Ausstellung zu sehen war. Dieses Menschen in ihrem Glauben verletzende Bild wurde auf meine Veranlassung hin am 20. März entfernt.
Trotzdem halte ich daran fest, dass es zu begrüßen ist, dass Künstler, die unseren Glauben nicht teilen, oder auf dem Weg zum Glauben sind, sich so intensiv mit biblischen Themen befassen.

e-mail-Kontakt zu Erzbischof Schönborn: ebs@edw.or.at.
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08.04.2008 16:22:57
K-TV Beitrag mit Moderator Schmid über den heiligen Josef online
(news.stjosef.at) Dank der Initiative von cjmmedia (Fam. Kopp) ist der K-TV-Beitrag über den heiligen Josef von Moderator P. Werner Schmid von der Gemeinschaft vom heiligen Josef jetzt in einer ersten Folge auch online anzusehen (Link zu Kathtube). Die einzigartige Rolle des hl. Josef im Heilsplan Gottes an der Seite Marias, der jungfräulichen Gemahlin des heiligen Josef, und in Fürsorge für das Jesuskind wird aufgezeigt. So hat der heilige Josef auch für die Kirche von heute eine große Bedeutung als Schutzpatron und Helfer.
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08.04.2008 16:19:07
"Goldene Rose" für Marienheiligtum von Altötting
(radiovatikan.de) Der Marienwallfahrtsort Altötting erhält durch Papst Benedikt XVI. eine hohe Auszeichnung: die so genannte „Goldene Rose”. Im Auftrag des Papstes, der in der Nähe von Altötting geboren wurde, wird der Kölner Kardinal Joachim Meisner als Kardinallegat Mitte August die aus Gold gefertigte Blüte zum Patrozinium der Gnadenkapelle überbringen. Mit der „Goldenen Rose” wird zum ersten Mal ein deutsches Marienheiligtum besonders geehrt. Papst Johannes Paul II. hatte die Auszeichnung bereits an die Marienheiligtümer Tschenstochau, Loreto, Knock in Irland und an Lourdes verliehen. Papst Benedikt XVI. vergab sie bisher an Mariazell in Österreich und an Aparecida in Brasilien. Dieses Brauchtum geht zurück auf eine mittelalterliche Prozession am 4. Fastensonntag, „Laetare” genannt, in Rom. An diesem Sonntag in der Mitte der Fastenzeit trug der Papst zunächst eine natürliche, später eine goldene Rose zur Kirche Santa Croce. Die Rose überreichte er am Ende dem Stadtpräfekten Roms. Die Rose steht für Christus. Papst Urban II. war der erste, der diese Rose im Jahr 1096 an eine Person verlieh, die sich um die katholische Kirche sehr verdient gemacht hat. - Link: www.altoetting.de
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06.04.2008 14:40:39
Partei "Die Christen" will bei Tiroler Landtagswahlen kandidieren
(news.stjosef.at) Die bereits bei den niederösterreichischen Landtagswahlen angetretene Gruppe „Die Christen – Partei“ (DCP) will auch am 8. Juni 2008 bei den Tiroler Landtagswahlen kandidieren. Es wurde bereits damit begonnen, die für die Kandidatur notwendigen Unterstützungserklärungen zu sammeln. Bei der niederösterreichischen Landtagswahl am 9. März 2008 hatte die Partei 8.537 Stimmen (0,84%) erhalten, worüber die Verantwortlichen fürs erste zufrieden sind. Im Vergleich dazu habe nämlich die „Christliche Wählergemeinschaft“ (CWG) bei der Landtagswahl 2003 in Niederösterreich, wo jene Gruppe allein im Bezirk Baden angetreten war, dort 0,24% (187 Stimmen) erreicht. Bei der Landtagswahl 1999 in Oberösterreich habe die CWG 0,4% erhalten. Gudrun Kugler-Lang habe bei der Gemeinderatswahl 2005 in Wien auf der ÖVP-Liste kandidiert und 2.413 Vorzugsstimmen bekommen. Die „Christlich Soziale Allianz“ (CSA) mit Karl Habsburg an der Spitze habe bei der Europawahl 1999 in NÖ 9.476 Wähler für sich mobilisieren können, obwohl sie über einen sehr bekannten Spitzenkandidaten, prominente Unterstützung, wesentlich mehr Geld und viel mehr politische Erfahrung verfügen konnte. Man wolle „den Kampf nicht so schnell aufgeben“, erklärte Mag. Gernot Steier. Gesellschaftliche Bewusstseinsänderung lasse sich nicht von heute auf morgen erreichen. Man wolle jedoch an die Zukunft unserer Kinder denken und versuchen, ihnen ein christliches Österreich zu erhalten. Diese Anstrengung sei es mit Sicherheit wert. - www.diechristen.at
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06.04.2008 13:53:48
Christlicher Umgang mit Menschen, die gesündigt haben
(radiovatikan.de) Vor Teilnehmern eines Kongresses, den das Päpstliche Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie ausgerichtet hat, sagte Benedikt, der Entschluss zu Scheidung oder Abtreibung falle „mitunter in schwierigen und dramatischen Umständen“ und werde oft zur Quelle schweren Leidens für die Betroffenen. „Das ethische Urteil der Kirche über Scheidung und Abtreibung ist klar und uns allen bekannt: Es handelt sich jeweils um eine schwere Schuld, die die Würde der menschlichen Person schädigt und Gott selbst beleidigt. Und doch hat die Kirche immer die konkrete Person vor Augen. Besonders die schwächere und unschuldige, die Opfer von Ungerechtigkeit und Sünde wird, und auch alle jene Männer und Frauen, die, indem sie solche Akte begingen, sich mit Schuld befleckt und innere Wunden zugezogen haben, die aber den Frieden und die Möglichkeit einer Heilung suchen. Diesen Personen gegenüber hat die Kirche die primäre Pflicht, ihnen mit Liebe und Einfühlung beizustehen, mit Fürsorge und mütterlicher Aufmerksamkeit, um die barmherzige Nähe Gottes in Jesus Christus zu verkünden.“ Die öffentliche Debatte, die „oft rein ideologisch“ geführt werde, schaffe rund um die Betroffenen „eine Art Verschwörung des Schweigens“, sagte Benedikt. Die Kirche dagegen müsse den Hilfeschrei der Menschen hören. Ihre Botschaft der Liebe sei immer auch Botschaft der Barmherzigkeit, gerichtet an „die konkreten Menschen und Sünder, die wir sind“, unterstrich Papst Benedikt. „Ausgehend von dieser Barmherzigkeit, nährt die Kirche ein unerschütterliches Vertrauen auf den Menschen und auf seine Fähigkeit, sich zu bessern.“
Auch in schwierigen Situationen sei der Mensch dank göttlicher Gnade zu „letztgültiger und treuer Selbsthingabe“ fähig. Diese Selbsthingabe ermögliche etwa die Ehe „als unauflöslichen Pakt zwischen einem Mann und einer Frau“ oder die Annahme eines neuen menschlichen Wesens „auch in den schwierigsten Umständen“, als „außerordentliche Geste des Opfers und der Solidarität“. „Hier sieht man, dass das „Nein“, das die Kirche in ihren moralischen Anweisungen ausspricht, und auf dem manchmal die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung allzu einseitig ruht, in Wirklichkeit ein großes „Ja“ zur Würde der menschlichen Person ist, zu seinem Leben und zu seiner Fähigkeit zu lieben. Trotz ihrer Schwächen ist der Mensch fähig, seiner hohen Berufung zu entsprechen – der Berufung zu lieben.“
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05.04.2008 07:56:59
Vatikan nimmt Stellung zur Karfreitagsfürbitte in der "forma extraordinaria"
(zenit.org) In einem offiziellen Kommunique nahm am 04.04.2008 das Vatikanische Staatssekretariat zu den kritischen Stimmen im Zuge der Neuformulierung der Karfreitagsfürbitte für das Römische Messbuch der außerordentlichen Form des Römischen Ritus Stellung. Der Heilige Stuhl bekräftigt, dass durch die neue Fürbitte für das Messbuch des seligen Johannes XXIII. keine Änderung der Haltung des Heiligen Stuhls gegenüber dem jüdischen Volk der Juden zum Ausdruck komme. Zenit veröffentlicht die Übersetzung des Kommuniqués im Wortlaut (Link).
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05.04.2008 07:54:54
Jeder Sonntag ist ein kleines Osterfest!
(news.stjosef.at) Weil unser Herr Jesus Christus am Morgen des ersten Tages nach dem jüdischen Sabbat auferstanden ist, wurde dieser Tag von den ersten Christen besonders gefeiert. Der Sonntag, der auf den Sabbat folgt, gilt als Tag der Vollendung all dessen, was Gott gemacht und getan hat. Der Sonntag als Feiertag der Auferstehung Christi ist der Tag der „Neuschöpfung“ im Wasser und im Heiligen Geist, da auch wir mit Jesus Christus verbunden sind und Anteil haben an seinem Tod und seiner Auferstehung. Für die Christen der ersten Jahrhunderte war es ein wesentliches Bedürfnis, ja eine „Existenzfrage“ als Christen, jeden Sonntag zusammenzukommen, das Wort Gottes zu hören und Eucharistie zu feiern. Ohne Sonntag – das war ihre feste Überzeugung – kannst Du auf Dauer kein Christ sein. Und da hielten diese ersten Christen auch durch entgegen dem damaligen sozialen und politischen Umfeld, ja sogar in Zeiten der Verfolgung bis zum Martyrium. - Lesen Sie mehr zur Bedeutung des Sonntags auch für uns in der Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit!
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03.04.2008 19:02:32
Ostkirchliche Liturgie in Maria Dreieichen
(news.stjosef.at) In der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Dreieichen (Diözese St. Pölten) findet am 6. April 2008 eine sonntägliche Eucharistiefeier im byzantinischen Ritus zum Gedenktag des Hl. Erzbischofs Method statt (+ 6. April 885 in Mähren). Der hl. Methodius und sein leiblicher Bruder Cyrill sind zusammen mit dem hl. Benedikt Schutzpatrone Europas. Zelebranten: Father Jurai und mehrere mit Rom unierte Priester des Internationalen Theologischen Instituts in Gaming, NÖ. Chor: Mitglieder des dortigen ostkirchlichen Priesterseminars. Ablauf: Hl. Messen (im lateinischen Ritus) um 8 und 9 Uhr; Beichtgelegenheit ab 8 Uhr; 9.45: Einführung in die Liturgie durch Mag. Hanns Sauter, Referent für Ostkirchl. Fragen, Wien; 10.00: Göttliche Liturgie im byzantinischen Ritus.
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03.04.2008 18:54:21
Proteste gegen Hrdlicka-Ausstellung im Wiener Dommuseum
(news.stjosef.at) Während in Österreich die von 12. März bis 10. Mai 2008 im Wiener Dommuseum stattfindende Sonderausstellung "Religion, Fleisch und Macht" über das "Religiöse" im Werk des Atheisten und Marxisten Alfred Hrdlicka noch kaum Beachtung gefunden hat, gibt es nun vor allem aus den USA heftige Proteste. So wird in einer „Urgent Action“ der „American Society for the Defense of Family, Society, Property“ zu Protesten auf einem Webformular aufgerufen. Diese werden an Dr. Bernhard Böhler, den Direktor des Dommuseums, und dessen Assistentin übermittelt. Entsprechend manchen Medienberichten enthalte die Ausstellung Bilder der Apostel und des Herrn in homosexueller Betätigung. Zwar seien einige der schlimmsten Bilder entfernt worden, doch hätten diese nie aufgestellt werden sollen. Der Rücktritt des Direktors des Dommuseums wird gefordert. Wie aus der Erzdiözese Wien in Erfahrung zu bringen war, wurde Kardinal Schönborn mit der Durchführung der Hrdlicka-Ausstellung gleichsam vor vollendete Tatsachen gestellt. Er habe aber dann angeordnet, dass wenigstens die schlimmsten Bilder aus der Ausstellung entfernt wurden. - Link zur Ausstellung / Link zum Protestformular. - Update: Link zu einer deutschsprachigen Protestseite!
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03.04.2008 18:52:48
Papst bestätigt Kirchenstrafen gegen St. Pöltner Priester Küchl und Rothe
(kathpress.at) Der Heilige Stuhl hat die von Diözesanbischof Klaus Küng getroffenen Maßnahmen gegen die beiden Priester Ulrich Küchl und Wolfgang F. Rothe (früherer Regens bzw. Subregens des St. Pöltner Priesterseminars) bestätigt. Papst Benedikt XVI. hat die Entscheidung der zuständigen vatikanischen Kongregationen "in forma specifica" approbiert, das heißt, er hat sie zu seiner eigenen gemacht. Alle Rekurse der beiden Priester wurden zurückgewiesen. Die beiden Priester werden vom Heiligen Stuhl "zur Besinnung aufgerufen" und aufgefordert, den Anweisungen des Diözesanbischofs Folge zu leisten. Die beiden Geistlichen sind zunächst von jedem priesterlichen Dienst suspendiert. Bei "Erweis der Besinnung" erfährt die verhängte Suspension eine Milderung. Sobald die Voraussetzungen für einen neuerlichen priesterlichen Einsatz gegeben sind, kann die Suspension aufgehoben werden. Nach der Apostolischen Visitation im Jahr 2004 und auf Grund ihrer Ergebnisse waren von Bischof Küng zunächst die notwendig gewordenen Maßnahmen im Hinblick auf Küchl und Rothe ergriffen worden. Danach wurde - "da die Maßnahmen nicht zum Ziel führten" - je ein Disziplinarverfahren gegen Ulrich Küchl und Wolfgang F. Rothe eingeleitet. Die zuständigen Kongregationen des Heiligen Stuhls haben nun - nach nochmaliger Sichtung aller Dokumente - die von Bischof Küng getroffenen Entscheidungen bestätigt: Prälat Küchl wird definitiv seines Amtes als Pfarrer von Eisgarn und Eggern enthoben und aufgefordert, von sich aus auf das Amt des Propstes von Eisgarn zu verzichten. Andernfalls werde es voraussichtlich zur Aufhebung der Propstei Eisgarn kommen. Küchl wird in der Diözese St. Pölten in den Ruhestand treten. Möglich wäre die Übernahme "eines in seiner Situation in Frage kommenden priesterlichen Dienstes in einer anderen Diözese", sofern er die dafür erforderlichen Bedingungen erfüllt. Rothe wird aller Ämter, die er bisher in der Diözese St. Pölten innehatte, definitiv enthoben. Er bleibt Priester der Diözese St. Pölten und wird - "nach einer Zeit der Besinnung" – in einer anderen Diözese eine "für ihn geeignete Tätigkeit" erhalten.
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02.04.2008 16:47:46
Barmherzigkeit und Gerechtigkeit - wie zwei Seiten einer Medaille
(zenit.org) Barmherzigkeit und das Streben nach gesellschaftlicher Gerechtigkeit sind zwei Seiten einer Medaille und bedingen einander gegenseitig. Dies betonte Kardinal Christoph Schönborn am Dienstag im Hinblick auf den Ersten Weltkongress der Barmherzigkeit, der vom 2. bis 6. April 2008 in Rom unter seiner Leitung stattfindet. Barmherzigkeit stelle „das Zentrum der biblischen Botschaft und damit der Botschaft Jesu“ dar, sagte der Wiener Erzbischof nach Angaben des Pressedienstes der ihm anvertrauten Erzdiözese. Wo Barmherzigkeit und Gerechtigkeit auseinanderdividiert würden, dort halbiere man auch die biblische Botschaft: „Eine Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit wäre hartherzig, und eine Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit wäre letztlich blind für die gesellschaftlichen Realitäten.“ Diese Klarstellung sei notwendig, damit Barmherzigkeit nicht als „Ausdruck einer Privatfrömmigkeit“ missverstanden werde, sondern ihre „sprengende gesellschaftliche Kraft“ behalte. Wer von der Barmherzigkeit Gottes rede, dürfe von gesellschaftlichen Unrechtsstrukturen nicht schweigen und müsse stets die Frage stellen, ob und wo bereits gesellschaftliche Strukturen der Barmherzigkeit verwirklicht seien. Zugleich entspreche dieses Verständnis von Barmherzigkeit auch der Sicht, wie sie Papst Benedikt XVI. „in Fortführung des Weges von Johannes Paul II.“ in seiner Antrittsenzyklika Deus caritas est entfaltet habe. - Lesen Sie mehr im Bericht von ZENIT! - (kathpress.at) Die fünftägige Veranstaltung war am Vormittag mit einem Gedenkgottesdienst auf dem Petersplatz eröffnet worden, die Benedikt XVI. zum dritten Todestag seines Vorgängers zelebrierte. Die göttliche Barmherzigkeit sei ein Schlüsselbegriff für das Pontifikat des Wojtyla-Papstes, betonte Benedikt XVI. Johannes Paul II. hatte im Jahr 2000 den ersten Sonntag nach Ostern als "Fest der göttlichen Barmherzigkeit" eingeführt. Er sprach die Ordensfrau Faustyna Kowalska heilig, deren Visionen ein bedeutender Impuls für die "Spiritualität der Barmherzigkeit" waren. 2002 weihte er in Krakau-Lagiewniki, dem Wirkungsort von Sr. Faustyna, das neue Heiligtum der göttlichen Barmherzigkeit. In den kommenden Tagen stehen am Vormittag jeweils große Vorträge auf dem Programm des Kongresses. Um 12 Uhr mittags finden in San Giovanni in Laterano Gottesdienste statt. Jeweils nachmittags sollen sich die 3.200 registrierten Teilnehmer nach Sprachgruppen getrennt zu weiterer Vertiefung in kleinere Kirchen der Stadt zurückziehen. Am Sonntag endet der Kongress mit einer von Kardinal Schönborn zelebrierten Messe im Petersdom und einem großen Mittagsgebet mit dem Papst auf dem Petersplatz.
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02.04.2008 16:42:13
Kollegenkreis von Prof. Schnarrer vermittelt Bücher
(news.stjosef.at) Der Freundes- und Kollegenkreis des im 43. Lebensjahr verstorbenen katholischen Sozialethikers Prof. Michael Schnarrer, welcher eine Frau und zwei Kinder hinterlässt, bietet die Möglichkeit zum Erwerb der Bücher von Prof. Schnarrer an; mit dem Erlös wird seine Familie unterstützt. Folgende Titel sind noch verfügbar:
1) Norm und Naturrecht verstehen (1999)
2) Anything Goes? (2000)
3) Spannungsfelder praktischer Philosophie (2004)
4) Komplexe Ethik 1 – Grundlagen (2004)
5) Komplexe Ethik 2 – Politik und Globalisierung (2006)
6) Komplexe Ethik 3 – Wirtschaft (2007)
Interessierte erhalten die Publikationen direkt vom Dr. Karl Kummer-Institut nach Eingang einer
Zahlung von mindestens je 25 EURO pro Buch auf das Konto 13479159 beim Bankhaus Schelhammer & Schattera, BLZ 19190, mit der Bezeichnung „Bücher“ zugesandt (IBAN: AT581919000013479159, BIC BSSWATWW). Im Verwendungszweck möge man die gewünschten Titel und Stückzahlen angeben.
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01.04.2008 16:29:12
Alte und neue Liturgie in gegenseitiger Befruchtung
(kath.net) Der römische Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos, Präsident der päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, hat in einem Interview mit dem L'Osservatore Romano erklärt, dass das Papst-Schreiben "Summorum Pontificum" zur "Freigabe der Alten Messe" "viele getrennte Gläubige" zur vollen Gemeinschaft mit der Kirche zurückgebracht habe. Der Kardinal nannte ein Beispiel in Spanien, wo ein Kloster mit 30 Nonnen, die den "Alten Ritus" praktizieren, heute voll von der päpstlichen Kommission anerkannt wird. Außerdem gibt es viele Zuschriften aus den USA, aus Deutschland und aus Frankreich, in denen Laien um Versöhnung mit der Kirche ersuchen. "Das ist keine Rückschritt in die Vergangenheit sondern ein Fortschritt, weil es jetzt zwei Schätze anstelle von einem gibt.", betonte Hoyos. Der Kardinal räumte auch ein, dass es noch einige praktische Probleme gäbe, dass man aber in Diözesen, Seminaren und Bischofskonferenzen mehr Hilfen anbieten möchte. Hoyos nahm auch zur umstrittenen Piusbruderschaft Stellung und erinnerte, dass die Exkommunikation nur den vier Bischöfen, die von Erzbischof Lefebvre geweiht wurden, gilt, die Mitglieder der Bruderschaft jedoch nicht exkommuniziert sind. Er erinnerte aber auch daran, dass die Heilige Messe der Piusbruderschaft zwar gültig, aber unerlaubt ist. Daher sei eine Teilnahme an diesen Messen nicht ratsam, außer man habe am Sonntag überhaupt keine andere Möglichkeit. Hoyos erzählte in dem Interview auch von seinen persönlichen Erfahrungen mit der "Alten Messe": "Ich mag die Messe im Novus ordo, den ich täglich zelebriere, sehr. Ich hatte nach der Liturgiereform niemals die Messe nach dem Missale von 1962 gefeiert. Jetzt, wo ich ab und zu bei Gelegenheiten am außerordentlichen Ritus teilnehme, habe ich den Reichtum der Alten Liturgie wiederentdeckt." - Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch das Interview auf gloria.tv mit Prof. Wolfgang Waldstein, emeritierter Professor für Römisches Recht an der Universität Salzburg, über die Messe im außerordentlichen Ritus und die Einführung der Neuen Messe!
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01.04.2008 16:24:04
Dem dreimaligen "Nein" zur Zukunft ein "Ja" zum Leben entgegensetzen
(stephanscom.at) Die Bedeutung der Familie für die neue Evangelisierung Europas hat Kardinal Christoph Schönborn bei einer Messfeier am Samstag, 29. März 2008, mit mehr als 150 Bischöfen im Abendmahlssaal in Jerusalem unterstrichen. Der Abendmahlssaal wird nur selten für katholische Messfeiern freigegeben. Kardinal Schönborn und die anderen Bischöfe waren auf Einladung des "Neokatechumenalen Wegs" Teilnehmer eines mehrtägigen Treffens über die neue Evangelisierung Europas in der "Domus Galilaeae" auf dem Berg der Seligpreisungen. "Es geht um die Zukunft Europas", sagte Kardinal Schönborn im Heiligen Land im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung "Avvenire". In den letzten 40 Jahren habe Europa "drei Mal nein zu seiner Zukunft" gesagt: 1968 mit dem "Nein" zur Enzyklika Pauls VI. "Humanae vitae", wenige Jahre später mit der in den meisten europäischen Ländern eingeführten Fristenregelung und letztlich mit der "Homo-Ehe". "In zwei Generationen wird die europäische Bevölkerung auf die Hälfte zurückgehen: Das ist objektiv ein 'Nein zur Zukunft'", so der Wiener Erzbischof. De facto sei die katholische Kirche die einzige Kraft in Europa, die heute für die Zukunft eintrete. Es gehe darum, junge Paare zu ermutigen, die "großzügig 'Ja zum Leben' sagen - und damit zur Zukunft". Die neue Evangelisierung Europas ist ein besonderes Anliegen des "Neokatechumenalen Wegs". Im Jänner 2006 hatte Papst Benedikt XVI. sieben Priester, die aus dem "Neokatechumenat" hervorgegangen sind, gemeinsam mit jeweils drei Familien in europäische Städte entsandt, die besonders stark säkularisiert sind. "Domus Galilaeae" ist ein Studien- und Pilgerhaus, das von Papst Johannes Paul II. eingeweiht wurde. Dass die Bischöfe im Abendmahlssaal die Heilige Messe feiern konnten, war eine besondere Ausnahme. Der Abendmahlssaal war nach der Anerkennung des Christentums im Römischen Reich ursprünglich in die große Basilika "Sancta Maria in Monte Sion" integriert. 1219 wurde diese Basilika auf Befehl des damaligen ägyptischen Sultans abgerissen. Nur der Bereich des Abendmahlssaals wurde verschont. 1333 erwarben der damalige König von Neapel, Robert von Anjou, und seine Frau Sancha von Mallorca, das Gebäude und übergaben es den Franziskanern. 1551 wurden die Franziskaner auf Grund einer Intrige örtlicher Muslime von den osmanischen Behörden vertrieben, weil sich im Untergeschoss des heiligen Gebäudes auch das Grab von König David befindet. Aus dem Gebäude wurde damals eine Moschee. 1936 konnten die Franziskaner in unmittelbarer Nähe wieder ein Haus kaufen, in dem jetzt der "kleine Abendmahlssaal" untergebracht ist. 1948 - nach dem jüdisch-arabischen Teilungskrieg - wurde der Abendmahlssaal wegen des David-Grabes in eine Synagoge umgewandelt. Seit dem Heiligen Jahr 2000 wird das Gotteshaus immer wieder für katholische Messfeiern und ökumenische Begegnungen zur Verfügung gestellt. Die "Domus Galiaeae" wurde im Jahr 2000 als Studien- und Pilgerhaus von Papst Johannes Paul II. eingeweiht. Die österreichischen Bischöfe waren im Herbst 2007 im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung in dem Haus zu Gast. Die Eremitage und die Kapelle sollen vor allem für die Seminaristen in der "Domus Galilaeae" ein Zentrum sein. Derzeit studieren zehn Seminaristen unterschiedlicher Riten im Priesterseminar auf dem Berg der Seligpreisungen.
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01.04.2008 05:10:19
Opfer eines Aprilscherzes
(news.stjosef.at) Die Radio-Vatikan-Meldung von gestern (31.03.2008) sowie die darauf bezogene kath.net-Meldung erweist sich offenbar als schlechter Aprilscherz, lanciert von "Kirche von unten": Es wurde behauptet, Erzbischof Zollitsch trete als theologischer Berater des Ökumenischen Netzwerks "Initiative Kirche von unten" (IKvu) zurück. Wir bedauern, dass auch news.stjosef.at auf diesen falschen, nicht deklarierten "Scherz" hineingefallen ist und entschuldigen uns ausdrücklich bei EB Zollitsch und allen Leserinnen und Lesern des Sankt-Josef-Newsletters! - Näheres unter http://www.ikvu.de/html/archiv/PM03-08-01-04-08.html !
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