Startseite> News

 Newsletter

SucheSeite 86/192
(Einträge 2551 - 2580 von 5737)
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] (86) [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] nächste Seite letzte Seite
08.09.2007 06:08:18
"Schluckt die Kirche nun endlich die Kröte der Fristenregelung?" Ein Kommentar
(news.stjosef.at, Kommentar von Josef Spindelböck) „Schluckt die Kirche nun endlich die Kröte der Fristenregelung?“ Anmerkungen zu Fehlinterpretationen der Papstrede in der Wiener Hofburg
Mit programmatischen Worten hat Papst Benedikt XVI. bei seinem Österreich-Besuch vor Repräsentanten des öffentlichen und politischen Lebens am 07.09.2007 in der Wiener Hofburg auf den Schutz des ungeborenen Lebens hingewiesen. Wörtlich führte Papst Benedikt XVI. aus: „In Europa ist zuerst der Begriff der Menschenrechte formuliert worden. Das grundlegende Menschenrecht, die Voraussetzung für alle anderen Rechte, ist das Recht auf das Leben selbst. Das gilt für das Leben von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende. Abtreibung kann demgemäß kein Menschenrecht sein - sie ist das Gegenteil davon. Sie ist eine ‚tiefe soziale Wunde’, wie unser verstorbener Mitbruder Kardinal Franz König zu betonen nicht müde wurde. Mit alledem spreche ich nicht von einem speziell kirchlichen Interesse. Vielmehr machen wir uns zum Anwalt eines zutiefst menschlichen Anliegens und zum Sprecher der Ungeborenen, die keine Stimme haben. Ich verschließe nicht die Augen vor den Problemen und Konflikten vieler Frauen und bin mir dessen bewusst, dass die Glaubwürdigkeit unserer Rede auch davon abhängt, was die Kirche selbst zur Hilfe für die betroffenen Frauen tut. Ich appelliere deshalb an die politisch Verantwortlichen, nicht zuzulassen, dass Kinder zu einem Krankheitsfall gemacht werden und dass die in Ihrer Rechtsordnung festgelegte Qualifizierung der Abtreibung als ein Unrecht faktisch aufgehoben wird. Ich sage das aus Sorge um die Humanität. Aber das ist nur die eine Seite dessen, was uns Sorgen macht. Die andere ist, alles dafür zu tun, dass die europäischen Länder wieder kinderfreundlicher werden. Ermutigen Sie bitte die jungen Menschen, die mit der Heirat eine neue Familie gründen, Mütter und Väter zu werden. Damit tun Sie ihnen selbst, aber auch der ganzen Gesellschaft etwas Gutes. Ich bestärke Sie auch nachdrücklich in Ihren politischen Bemühungen, Umstände zu fördern, die es jungen Paaren ermöglichen, Kinder aufzuziehen. Das alles wird aber nichts nützen, wenn es uns nicht gelingt, in unseren Ländern wieder ein Klima der Freude und der Lebenszuversicht zu schaffen, in dem Kinder nicht als Last, sondern als Geschenk für alle erlebt werden.“
Bald nach dieser Stellungnahme, die auf keine Weise als Begünstigung der Abtreibung gedeutet werden kann, kam es zu ersten politischen Reaktionen. Manche interpretierten diese Worte als eine ausdrückliche Bezugnahme auf die Fristenregelung, welche eine straffreie und in diesem Sinn legale Tötung des ungeborenen Kindes durch Abtreibung innerhalb der ersten drei Monate der Schwangerschaft ermöglicht. Zugleich hält die österreichische Rechtsordnung am prinzipiellen Unrechtscharakter der Abtreibung fest. Genau daran hatte Benedikt XVI. erinnert und betont, man dürfe Abtreibung keinesfalls als Menschenrecht propagieren, da sie immer Unrecht bleibe.
Die von politischen Interessen gelenkte Interpretation der eindeutig auf eine „pro-life-Haltung“ bezogenen Worte des Papstes könnte jedoch konträrer nicht sein: Während manche (anklagend) dem Papst vorwarfen, er habe ausdrücklich die Aufhebung der Fristenregelung verlangt und damit eine Gesetzesänderung, wollten ihn andere umgekehrt festnageln und ihn gleichsam fragen: „Schluckt die Kirche jetzt endlich die Kröte der Fristenregelung?“ D.h. mit anderen Worten, als Aufforderung formuliert: „Ihr Verantwortlichen der Kirche, akzeptiert doch endlich die Möglichkeit der legalen Abtreibung!“ Dies geschieht mit der Absicht, die Kirche mundtot zu machen.
Die richtige Antwort auf die Fristenregelung im Sinn des Papstes muss lauten: Insoweit die Fristenregelung ein legalisiertes Unrecht darstellt, muss sie nicht nur im Namen der Kirche, sondern der Humanität als solcher abgelehnt werden. Wenn Benedikt XVI. ausdrücklich an die politisch Verantwortlichen appelliert, „nicht zuzulassen, dass Kinder zu einem Krankheitsfall gemacht werden und dass die in Ihrer Rechtsordnung festgelegte Qualifizierung der Abtreibung als ein Unrecht faktisch aufgehoben wird“, dann bringt er damit zum Ausdruck, dass jede politische Diskussion, welche auf ein Verbesserung des Loses der Ungeborenen abzielt, d.h. auf die wirksame Verhinderung ihrer Tötung durch Abtreibung, durchaus willkommen ist.
Die Kirche erinnert im Namen des Herrn Jesus Christus immer wieder in prophetischer Weise an Prinzipien wie den unbedingten Lebensschutz. Pflicht und Aufgabe der verantwortlichen Politiker wird es sein, dieses erste und grundlegendste aller Menschenrechte auch durch das Gesetz zu garantieren. Man könnte fragen: Warum sollten wir uns aus christlicher und humaner Verantwortung nicht für eine neue und bessere gesetzliche Regelung einsetzen, welche den Schutz des ungeborenen Lebens (im Gegensatz zur Fristenregelung) wirklich gewährleistet, zugleich den betroffenen Müttern hilft, Ja zum Leben zu sagen, und dann aber auch Schuldige an der vorsätzlichen Tötung ungeborener Menschen bestraft?
Das „Ja zum Leben“ und der Einsatz dafür ist ein Gebot der Stunde! Danke, Papst Benedikt!
Dr. theol. habil. Josef Spindelböck ist Dozent für Ethik an der Phil.-Theol. Hochschule der Diözese St. Pölten und Gastprofessor für Moraltheologie am Internationalen Theologischen Institut für Studien zu Ehe und Familie in Gaming.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
08.09.2007 06:03:48
Mit Maria auf Christus schauen!
(news.stjosef.at) Das schlechte Wetter konnte es in den vergangenen zwei Tagen nicht verhindern, dass viele Menschen in gläubiger Freude mit Papst Benedikt XVI. gefeiert haben, der im Rahmen einer Pilgerreise nach Mariazell unser Land Österreich besucht. „Auf Christus schauen“, lautet das Motto des Papstbesuches. Ja, wir wollen zusammen mit der Gottesmutter Maria, die uns Christus geboren hat, auf Jesus Christus schauen, den Erlöser! Maria weist uns den Weg zum Ziel, zu Gott, dem Herrn. Der 8. September ist das Fest Mariä Geburt. Die Kirche freut sich darüber, dass Gott in Maria ein Menschenkind auserwählt hat. Maria wurde von Anfang ihres Lebens von Gott geheiligt und mit Gnade beschenkt. Gott hat sie vor jedem Makel der Sünde bewahrt, sodass sie vorbereitet wurde für ihre einzigartige Berufung. Diese bestand darin, dass Maria dem Erlöser Jesus Christus eine menschliche Mutter sein durfte. - Lesen Sie die Predigt von Dr. Josef Spindelböck zum 23. Sonntag im Jahreskreis C!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.09.2007 17:18:28
Programmatische Ansprache zum Lebensschutz
(news.stjosef.at) Am Abend des 7. September 2007 hielt Benedikt XVI. bei seinem Österreich-Besuch vor Vertretern des öffentlichen und politischen Lebens in der Wiener Hofburg eine programmatische Ansprache, in der vor allem der Europa-Gedanke hervortrat. Glaube, Wahrheit und Vernunft müssten das lebendige Erbe Europas darstellen, wobei der christliche Glaube ein bleibender Bezugspunkt sei und bleiben müsse. Deutliche Worte fand Benedikt XVI. zum Schutz des ungeborenen Lebens: „In Europa ist zuerst der Begriff der Menschenrechte formuliert worden. Das grundlegende Menschenrecht, die Voraussetzung für alle anderen Rechte, ist das Recht auf das Leben selbst. Das gilt für das Leben von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende. Abtreibung kann demgemäß kein Menschenrecht sein - sie ist das Gegenteil davon. Sie ist eine ‚tiefe soziale Wunde’, wie unser verstorbener Mitbruder Kardinal Franz König zu betonen nicht müde wurde. Mit alledem spreche ich nicht von einem speziell kirchlichen Interesse. Vielmehr machen wir uns zum Anwalt eines zutiefst menschlichen Anliegens und zum Sprecher der Ungeborenen, die keine Stimme haben. Ich verschließe nicht die Augen vor den Problemen und Konflikten vieler Frauen und bin mir dessen bewusst, dass die Glaubwürdigkeit unserer Rede auch davon abhängt, was die Kirche selbst zur Hilfe für die betroffenen Frauen tut. Ich appelliere deshalb an die politisch Verantwortlichen, nicht zuzulassen, dass Kinder zu einem Krankheitsfall gemacht werden und dass die in Ihrer Rechtsordnung festgelegte Qualifizierung der Abtreibung als ein Unrecht faktisch aufgehoben wird. Ich sage das aus Sorge um die Humanität. Aber das ist nur die eine Seite dessen, was uns Sorgen macht. Die andere ist, alles dafür zu tun, dass die europäischen Länder wieder kinderfreundlicher werden. Ermutigen Sie bitte die jungen Menschen, die mit der Heirat eine neue Familie gründen, Mütter und Väter zu werden. Damit tun Sie ihnen selbst, aber auch der ganzen Gesellschaft etwas Gutes. Ich bestärke Sie auch nachdrücklich in Ihren politischen Bemühungen, Umstände zu fördern, die es jungen Paaren ermöglichen, Kinder aufzuziehen. Das alles wird aber nichts nützen, wenn es uns nicht gelingt, in unseren Ländern wieder ein Klima der Freude und der Lebenszuversicht zu schaffen, in dem Kinder nicht als Last, sondern als Geschenk für alle erlebt werden.“ Auch die Bestrebungen zur Einführung der Euthanasie kritisierte der Papst. Österreich und die europäische Union sollten Vorreiter sein bei der Bekämpfung der Armut und der Förderung des Friedens. – Lesen Sie die Ansprache von Papst Benedikt XVI. in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.09.2007 09:41:15
Papstworte beim Wortgottesdienst vor der Kirche Platz am Hof
(news.stjosef.at) Gegenwärtig endet die eucharistische Andacht, welche sich an den Wortgottesdienst vor der Kirche Platz am Hof in Wien angeschlossen hat. Dabei hielt Papst Benedikt XVI. eine wichtige Ansprache, in der er auf die Gottesmutter Maria als Wegweiserin zu Christus hinwies. Unter anderem sagte der Papst: "Mit dem Glauben an Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes, geht seit frühesten Zeiten eine besondere Verehrung für seine Mutter einher, für die Frau, in deren Schoß er Menschennatur annahm und sogar ihren Herzschlag teilte, die einfühlsam und respektvoll sein Leben begleitete bis zu seinem Tod am Kreuz und deren Mutterliebe er am Ende den Lieblingsjünger und mit ihm die ganze Menschheit anvertraute. In ihrer Mütterlichkeit nimmt Maria auch heute Menschen aus allen Sprachen und Kulturen unter ihren Schutz, um sie in vereinter Vielfalt miteinander zu Christus zu führen. An sie können wir uns wenden in unseren Sorgen und Nöten. Von ihr sollen wir aber auch lernen, einander so liebevoll anzunehmen wie sie uns alle annimmt: einen jeden in seiner Eigenart, von Gott gewollt und geliebt. In der weltweiten Familie Gottes, in der für jeden Menschen ein Platz vorgesehen ist, soll jeder seine persönlichen Gaben zum Wohle aller entfalten. Die Mariensäule, die Kaiser Ferdinand III. zum Dank für die Befreiung Wiens aus großer Gefahr auf diesem Platz errichten ließ und vor genau 360 Jahren einweihte, soll für uns auch heute ein Zeichen der Hoffnung sein. Wie viele Menschen haben seither vor dieser Säule innegehalten und betend zu Maria aufgeschaut! Wie viele haben in persönlichen Nöten die Kraft ihrer Fürsprache erfahren! Doch unsere christliche Hoffnung umfaßt noch weit mehr als die Erfüllung unserer kleinen und großen Wünsche. Wir schauen auf zu Maria, weil sie uns zeigt, zu welcher Hoffnung wir berufen sind (vgl. Eph 1,18), weil sie das verkörpert, was der Mensch eigentlich ist!" - Den Wortlaut aller Ansprachen können Sie jeweils aktuell unter http://www.papstbesuch.at nachlesen!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.09.2007 07:56:50
Papst Benedikt XVI. in Österreich gelandet
(news.stjosef.at) Papst Benedikt XVI. ist kurz nach 11 Uhr am Flughafen Wien-Schwechat gelandet. Er wurde mit militärischen Ehren empfangen und von Bundespräsident Fischer und Kardinal Schönborn sowie den übrigen Bischöfen und den Mitgliedern der Bundesregierung begrüßt. In seiner Begrüßungsansprache setzte er bereits unverkennbar geistliche Akzente, betreffend den Charakter seines Besuches als Pilgerreise, vor allem nach Mariazell. kath.net dokumentiert bereits den vollen Wortlaut der Ansprache!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
06.09.2007 19:01:30
Sonderprogramm von K-TV und Radio Maria zum Papstbesuch
(news.stjosef.at) K-TV und Radio Maria Österreich den gesamten Besuch des Heiligen Vaters live übertragen. Unter www.Papstbesuch.at finden Sie das Besuchsprogramm, das regelmäßig aktualisiert wird. An diesem Programm orientieren sich die Übertragungen von K-TV und Radio Maria Österreich. Am Dienstag, 28. August, war es soweit: Um 15:45 Uhr wurde der neue UKW-Sender von Radio Maria in Baden auf der Frequenz 93,4 in Betrieb genommen und versorgt nun das südliche Wiener Becken. Rechtzeitig zum Papstbesuch ging am Dienstag, 4. September, auch der Sender in Jenbach/Tirol auf 107,9 in Betrieb. Er versorgt das untere Inntal zwischen Hall und Wörgl. Links: www.k-tv.at und www.radiomaria.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
06.09.2007 18:58:48
Umfangreiche Papstberichterstattung im ORF
(presse.orf.at) Vom 7. bis 9. September 2007 besucht Papst Benedikt XVI. Österreich. Der ORF wird in seinen drei Medien Fernsehen, Radio und Internet sehr umfangreich über den Besuch des Papstes in Österreich berichten. Allein im Fernsehen stehen mehr als 16 Stunden Live-Berichterstattung auf dem Programm von ORF 2. Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Seherinnen und Seher die Höhepunkte der Visite live miterleben können und dass auch ausländische TV-Stationen umfassend berichten können. Vier Übertragungswagen, ein Flächenflugzeug mit Kamera und mehr als 50 Kameras liefern Bilder von allen Stationen des Papstbesuchs. Auch die ORF-Radios Ö1, Ö3, FM4 und die ORF-Regionalradios berichten umfassend und ausführlich. ORF.at, ORF TELETEXT und ORF OK MultiText bauen ihre Berichterstattung ebenfalls entsprechend aus. Sehr umfangreich ist die Berichterstattung der Landesstudios, insbesondere der Landesstudios Niederösterreich, Steiermark und Wien. 3sat berichtet ebenfalls. Das ORF-Fernsehen berichtet live von den Stationen des Papstbesuchs in Wien, Mariazell und Heiligenkreuz (Niederösterreich). Sowohl im Wiener Haas-Haus als auch bei der Basilika in Mariazell wird es jeweils ein eigenes Papst-Studio geben, von dem aus Mathilde Schwabeneder und Univ.-Prof. Paul Zulehner das Geschehen kommentieren und analysieren. Die Übertragungen im Fernsehen beginnen am Freitag, dem 7. September, um 11.05 Uhr: Gezeigt werden die Ankunft des Papstes auf dem Flughafen Wien-Schwechat, Bilder von der Fahrt in die Wiener Innenstadt, das Gebet bei der Mariensäule Am Hof und das Gebet von Papst Benedikt XVI. und Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg beim Holocaust-Mahnmal auf dem Wiener Judenplatz. Weiters zu sehen sind u. a. der Besuch des Papstes bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, die Begegnung mit der Bundesregierung sowie die Begegnung mit Vertretern des öffentlichen Lebens und dem Diplomatischen Corps in der Hofburg. Mariazell ist Schauplatz des Papstbesuchs am Samstag, dem 8. September. ORF 2 zeigt die Ankunft des Papstes auf dem Flugfeld, die Fahrt zur Basilika, das Gebet vor der Gnadenstatue, der Gottesdienst vor der Basilika und die Vesper in der Basilika. Am Sonntag, dem 9. September, überträgt ORF 2 live den Gottesdienst im Wiener Stephansdom, den Besuch in Stift Heiligenkreuz und das Treffen des Papstes mit Ehrenamtlichen aus Kirche und Gesellschaft im Wiener Konzerthaus. Von der Verabschiedung am Flughafen berichtet die "Zeit im Bild".
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
05.09.2007 18:50:36
Wahrer und falscher Ökumenismus
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat eine Botschaft an die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung geschickt. Diese tagt seit gestern Abend im rumänischen Sibiu (Hermannstadt). In dem Text, der heute veröffentlicht wurde, bekennt sich der Papst zum Einsatz für die Ökumene und zur „Einheit in legitimer Vielfalt”. Wörtlich schreibt Benedikt: „Wirklicher Dialog entsteht erst, wo nicht nur das Wort, sondern wo auch Hören ist.” Hier sind die Kernsätze aus der Botschaft des Papstes. „Es ist meine aufrichtige Hoffnung, dass diese wichtige Versammlung dazu beiträgt, auf dem ökumenischen Weg voranzuschreiten, um die volle, sichtbare Einheit aller Christen wiederzufinden. Dies ist eine pastorale Priorität... Die Sorge um die sichtbare Einheit aller Christen ist wesentlich... An Christus glauben heißt, die Einheit wollen... In diesem Bewusstsein wird die katholische Kirche stets voll Zuversicht auf dem Weg der Einheit und der Gemeinschaft unter den Christen voranschreiten, der zwar schwierig, aber reich an Freude ist. Wie viele „Zeichen der Zeit” haben uns in den vergangenen Jahrzehnten und bei den vorangegangenen ökumenischen europäischen Versammlungen ... bis hin zur Unterzeichnung der Charta Oecumenica in Straßburg (2001) auf diesem Weg ermutigt und unterstützt! ... Wirklicher Dialog entsteht erst, wo nicht nur das Wort, sondern wo auch Hören ist... So betrifft der Dialog nicht bloß den Bereich des Wissens und dessen, was wir tun können. Er bringt vielmehr die glaubende Person, ja den Herrn in unserer Mitte selber zur Sprache. Zwei Elemente müssen für unsere Bemühungen richtungweisend sein: der Dialog der Wahrheit und die Begegnung im Zeichen der Brüderlichkeit. Sie brauchen als Fundament den geistlichen Ökumenismus. ... Das Gebet für die Einheit stellt den Königsweg zur Ökumene dar. ... In jedem Zeitalter waren Menschen des Gebetes... die hauptsächlichen Bauleute von Versöhnung und Einheit. Wir Christen müssen uns unserer Aufgabe bewusst sein, Europa und der Welt die Stimme (Christi) zu geben... Es ist unsere Aufgabe, vor den Männern und Frauen von heute das Licht Christi leuchten zu lassen: nicht das eigene Licht, sondern das Licht Christi. Erbitten wir von Gott die Einheit und den Frieden für die Menschen in Europa und erklären wir unsere Bereitschaft, für eine wahre gesellschaftliche Entwicklung des Kontinents in Ost und West zusammenzuarbeiten. ... Ich wünsche der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu, dass es ihr gelingt, Begegnungsräume der Einheit in legitimer Vielfalt zu schaffen.”
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
05.09.2007 18:49:01
Der Papst freut sich auf Österreich
(kath.net) Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch im Rahmen der Generalaudienz am Petersplatz eine Katechese über den hl. Gregor von Nyssa abgehalten. Die Ansprache im Wortlaut: „In der heutigen Katechese möchte ich einzelne Aspekte der Lehre des heiligen Gregor von Nyssa vorstellen, über dessen Person und Leben ich bereits am vergangenen Mittwoch gesprochen habe. Gregor betont immer wieder die hohe Würde des Menschen, der berufen ist, Gott ähnlich zu werden und unablässig nach Vollkommenheit zu streben. Dabei wirken die Gnade Gottes und die Übung der Liebe und aller übrigen Tugenden harmonisch zusammen. Unser Vorbild und unser Lehrer ist Jesus Christus. Darum fordert uns Gregor von Nyssa auf, selbstkritisch zu prüfen, ob all unsere Gedanken, Worte und Werke auf Christus ausgerichtet sind oder ob sie uns gar von ihm entfernen.“ Anschließend nahm Benedikt XVI. auch zu dem am Freitag beginnenden Pastoralbesuch in Österreich und zum 1000-jährigen Bistumsjubiläum der Erzdiözese Bamberg Stellung: „Frohen Herzens begrüße ich die zahlreichen Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum, ganz besonders die vielen Gläubigen aus Bayern: die Pilger aus Bamberg, die zum 1000-jährigen Bistumsjubiläum mit ihrem Erzbischof Ludwig Schick nach Rom gekommen sind, die Teilnehmer der Diözesanwallfahrt des Bistums Passau mit Bischof Wilhelm Schraml sowie die Kirchenchöre und Musiker aus den Diözesen Regensburg und Würzburg in Begleitung der Weihbischöfe Reinhard Pappenberger und Helmut Bauer. Auch ich werde mich in diesen Tagen auf eine Pilgerfahrt begeben und freue mich auf den nahen Besuch in Österreich anläßlich der 850-Jahr-Feier des Heiligtums von Mariazell. Meine Reise steht unter dem Motto „Auf Christus schauen“. Diese Einladung gilt uns allen, denn Christus ist der Herr unseres Lebens. Gott segne euch und eure Familien!"
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.09.2007 07:34:07
Heil und Heilung: das Thema der Sommerakademie in Aigen
(die-tagespost.de/news.stjosef.at, Stephan Baier) Aigen (DT) Der Bischof von Passau, Wilhelm Schraml, brachte in einer fulminanten Predigt auf den Punkt, worum es der 19. Internationalen Theologischen Sommerakademie des Linzer Priesterkreises im oberösterreichischen Aigen ging: „Die Menschen haben heute ein persönliches Empfinden, was misslingt. Sie wissen um Schuld und Versagen; sie suchen Entlastung und Befreiung.“ Auch in dieser Zeit eines „nachchristlichen Diesseitsglaubens“ und einer „vagabundierenden Religiosität“ sei der einzelne Mensch gerufen zum Kampf zwischen Gut und Böse, doch flüchte er vielfach in Rausch und Droge und trage schwer an seiner Last. Die in eigener Kompetenz der Kirche aussagbare frohe Botschaft formulierte der Bischof von Passau so: „Jeder Mensch will und kann heil werden. Das meint die Kirche, wenn sie von der Erlösung in Christus spricht.“ Die offensichtliche Krise des Schuldbewusstseins sei „Ausdruck einer tiefen Gotteskrise“, weil viele die Bindung an einen personalen Gott aufgegeben hätten. „Ein esoterisches Gefühl, ein numinoses Es schenkt aber kein Verzeihen. Es kann nur tiefer hineinführen in die Sackgasse der Verzweiflung. Gott will unser Heil. Er kann und will uns befreien von falschen Abhängigkeiten. Ohne die Umkehr zu Gott gibt es keine Heilung und kein Heil.“ Der in St. Pölten lehrende Dozent für Ethik, Josef Spindelböck, rief angesichts des gegenwärtigen „Kultes der Schönheit, Jugend und Gesundheit“ in Aigen die Würde des leidenden, kranken und sterbenden Menschen in Erinnerung. Der Mensch ohne Gott lande entweder in der Spaß-Gesellschaft oder in der Verzweiflung, meinte Spindelböck, der die Abtreibung als „Krebsgeschwür in der Gesellschaft“ und einen großen Druck in Richtung Euthanasie diagnostizierte. Nach Angaben des Franziskaners Antonin Josaphat, der an der Universität Lublin einen „Lehrstuhl für ekklesiale Psychologie“ innehat, sind drei Viertel aller Krebskrankheiten psychosomatisch bedingt. Seele und Leib existierten eben nicht nebeneinander, sondern bildeten eine Einheit, meinte der Theologe zur Begründung. Wie das Leben habe auch der Tod einen personalen Charakter und müsse verstanden werden als „ganz-menschliches Geschehen und personaler Akt“. Johannes Nebel von der geistlichen Gemeinschaft „Das Werk“, der den theologischen Nachlass von Kardinal Leo Scheffczyk verwaltet, referierte über die „Heilssendung“ der Kirche im Denken des großen Theologen, der die in Aigen jährlich stattfindende Sommerakademie bis zu seinem Tod prägte. Mit der Krankensalbung, ihren biblischen Grundlagen und theologischen Entfaltungen, befasste sich der Augsburger Dogmatiker Anton Ziegenaus. Jesus habe bereits vor Ostern seine Jünger ausgesandt, Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben. Die Aufforderung des Jakobus-Briefes, im Falle der Erkrankung „die Presbyter der Gemeinde“ (Jak 5, 14) zu rufen, legte Ziegenaus so aus: „Die Ältesten, die hier herbeigerufen werden, sind nicht mit der Heilungsgabe ausgestattete Charismatiker, sondern Amtsträger, geweihte Priester.“ Wenn Laien, die in der Krankenseelsorge tätig sind, die Krankensalbung spenden, so sei dies „die Vortäuschung eines Sakraments“. Der Churer Domherr Christoph Casetti wies in Aigen darauf hin, dass die von Jesus vorgenommenen Heilungen der Kranken und die Befreiungen der Besessenen „Zeichen für das anbrechende Reich Gottes“ sind, die zum Glauben und zum Zeugnis für Gott führen sollen. Jesus habe seine Vollmacht, Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben, an seine Jünger weitergegeben. Deshalb sei die Kirche in den Sakramenten der Krankensalbung, der Beichte und der Eucharistie auch heilend tätig, und sie kenne auch Heil und Heilung wirkende Orte. Der Heiligenkreuzer Zisterzienser und Hochschulprofessor Bernhard Vosicky erinnerte daran, dass Jesus selbst exorzistische Gebete vollzog und diese Vollmacht seiner Kirche weitergegeben habe. Durch den Exorzismus würden Personen oder Gegenstände „vor der Macht des bösen Feindes beschützt und seiner Herrschaft entrissen“. Das Rituale der Erwachsenentaufe von 1975 enthalte viele Befreiungsgebete. In diesen Gebeten zeige sich Christus „als Bezwinger Satans“. Immer sei Christus der Ersthandelnde, der heilende Arzt, der sich dem Sünder zuwendet. Die nächstjährige Internationale Theologische Sommerakademie wird in Aigen von 25. bis 27. August 2008 stattfinden und unter dem Thema „Die Zukunft Europas und des Christentums“ stehen. - Lesen Sie die ausführliche Darstellung unter www.die-tagespost.de !
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.09.2007 07:30:46
Vermehrt Proteste gegen österreichische Familienministerin Kdolsky
(kath.net/news.stjosef.at) Die Chefin eines Familienministerium stellt man sich anders vor: Sie verteilte Kondome an 13- und 14-Jährige, versuchte mit flapsigen Aussagen zur Ehe zu punkten (die Ehe ist ihr „nicht mehr heilig“) - und jetzt bekannte die zweifach geschiedene Politikerin, mit einem verheirateten Mann liiert zu sein. Es reicht, befindet jetzt eine Initiative, die unter anderem vom „Europäischen Freiheits Institut“ lanciert wurde: Familienministerin Andrea Kdolsky hat sich selbst ins Out gestellt und gehört dringend ausgetauscht. Eine entsprechende Internet-Petition der Familienplattform wurde bis jetzt schon von über 900 Personen unterzeichnet. Dort wird festgestellt, dass Andrea Kdolsky als Minister für Familie und Jugend „untragbar“ sei. Die Unterzeichner unterstützen „die Forderung an die Regierung und die ÖVP, dass Frau Minister Andrea Kdolsky wegen ihrer falschen Einstellung zu Familie und Kindern sowie wegen ihres Verhaltens in Politik, Medien und Öffentlichkeit sofort zurücktritt“. Eine aktuelle Gallup-Umfrage, die im Auftrag der Tageszeitung „Österreich“ durchgeführt wurde, zeigt, dass nicht wenige österreichische Bürger der Familienministerin kritisch gegenüber stehen. Immerhin 31 Prozent sind der Meinung, dass Kdolsky „mit seinem solchen Privatleben nicht als Ministerin geeignet“ sei. - Link: www.familienplattform.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.09.2007 16:33:51
Nitsch-Museum kämpft mit Geldproblemen
(kurier.at) Die Luft rund um Mistelbachs Bürgermeister Christian Resch (VP) wird dünn. Sehr dünn. Denn täglich kristallisiert sich mehr heraus, mit welchen finanziellen Bürden der Bau und der Betrieb des bis dato schwach besuchten Museums-Zentrum-Mistelbach (MZM), in dem auch das Hermann-Nitsch-Museum untergebracht ist, verbunden ist. Auf dem Schreibtisch von Stadtamtsdirektor Reinhard Gabauer stapeln sich unbezahlte Rechnungen in beträchtlicher Höhe. - Lesen Sie mehr! - (news.stjosef.at) Die Errichtung des Nitsch-Museums war durch den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll befürwortet und teilweise mit öffentlichen Geldern finanziert worden; Propst Fürnsinn aus dem Stift Herzogenburg erteilte dem Projekt bei der Einweihung den kirchlichen Segen, obwohl es viele Personen gab und gibt, welche Hermann Nitsch nicht als Künstler anerkennen bzw. seine Werke sogar als teilweise blasphemisch ansehen.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.09.2007 16:29:07
Allianz für Lebensschutz ersucht Papst um klares Wort
(kath.net) Österreichische Lebensschützer wenden sich mit einem Brief an Papst Benedikt XVI., in dem sie ihn um Unterstützung bitten. „Österreich - eines der reichsten Länder der Welt - ist für Ungeborene besonders gefährlich“, heißt es in dem Schreiben der Plattform „Allianz für die ungeborenen Kinder“, einer Privatinitiative von über 50 Organisationen und Privatpersonen aus mehreren Ländern. „Seit drei Jahrzehnten wird bei uns ungefähr jedes zweite ungeborene Kind getötet, teilweise öffentlich gefördert mit Steuergeldern, teilweise sogar in öffentlichen Krankenhäusern“, beklagt die Plattform. Menschen, die öffentlich darauf aufmerksam machen, „werden nicht nur von der Politik hart bedrängt, sondern bekommen auch innerkirchliche Kritik zu spüren“. Die Plattform wendet sich an Papst Benedikt XVI. mit dem Wunsche, „die ganze Realität mit eindeutigen, klaren Worten zu benennen“ und „als Christen wieder glaubwürdig zu werden“. Auch in der katholischen Kirche habe es viele Versäumnisse gegeben. Pro Life Gruppen müssten gefördert und wertgeschätzt und mit kirchlichen Mitteln unterstützt werden; katholische Einrichtungen und Schulen müssten über Ungeborene umfassend aufklären, schlagen die Lebensschützer vor. Außerdem müssten „wirksame Maßnahmen im öffentlichen Raum“ gesetzt werden, etwa „regelmäßige Gebetsprozessionen und Kundgebungen“. Die Plattform plädiert außerdem für Sanktionen für jene Katholiken, die sich an Abtreibung beteiligen oder diese befürworten. Miteinander könnten die Katholiken Österreichs und alle Menschen guten Willens „sicher eine Trendwende bei der Tötung ungeborener Kinder bewirken“, ist die „Allianz für die ungeborenen Kinder“ überzeugt.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.09.2007 09:48:18
Weihe Österreichs an die Gottesmutter Maria
(Katholische Neuevangelisierung) Der Pilgerweg des Heiligen Vaters nach Mariazell zur Feier des 850jährigen Bestehens der Basilika verleiht dem Papstbesuch eine marianische Prägung. Zugleich ist das Gedenkjahr „90 Jahre Fatima“. Die Gottesmutter hatte dort die Weihe der Welt an ihr Unbeflecktes Herz erbeten und große Gnaden für deren Vollzug zugesagt. Die Bischöfe Portugals sind dieser Einladung gefolgt, haben ihr Land Maria anvertraut und wurden vom 2. Weltkrieg verschont. Diesen Schutz, so schrieb die älteste Seherin von Fatima, Schwester Lucia, würde jede Nation genießen, die sich in gleicher Weiser weihen würde. Die von Maria erbetene Weltweihe ist 1942 von Papst XII. mitten in den Wirren des 2. Weltkrieges vollzogen worden. Kurz darauf wurde der bis dahin unaufhaltsame Vormarsch Hitlers gestoppt, und die größten Niederlagen konnten ihm bezeichnenderweise an großen Marienfesten zugefügt werden. Eine weitere Erfahrung für die Gnadenwirkung einer Weihe bzw. Weiheerneuerung an Maria darf man darin sehen, dass nur wenige Jahre, nachdem Papst Johannes Paul II. die Weltweihe 1982 in Fatima und dann nochmals 1984 in Rom, zusammen mit den Bischöfen der Welt, vollzogen hatte, der Kommunismus nahezu unblutig überwunden werden konnte. Die von Johannes Paul II. bei seinem Besuch in Mariazell 1983 vollzogene Weihe Österreichs an Maria wird Papst Benedikt XVI. am 8. September, dem Fest Maria Geburt, erneuern. Es ist wichtig, dass möglichst viele Einzelpersonen, Familien, Pfarren, Klöster und Gemeinschaften sich diesem Weiheakt anschließen und Maria als geistliche Mutter und Führerin zu Gott annehmen, damit die volle Gnadenwirkung erreicht werden kann. Das folgende Gebet kann dafür verwendet werden: „Maria, unsere Mutter und Königin! Du hast versprochen, der Welt den Frieden zu erbitten, wenn die Menschen auf deine Wünsche hören. Freudig weihe ich mich deinem Unbefleckten Herzen! Gern will ich dein eigen sein und durch dich ganz Jesus gehören. Lehre mich, Jesus immer mehr zu lieben und für ihn zu leben und zu wirken! Ich verspreche dir, täglich den Rosenkranz - oder wenigstens ein Gesätzchen - zu beten und dabei die Geheimnisse des Lebens Jesu und deines Lebens zu betrachten. Auch will ich all die Opfer, die zur christlichen Erfüllung meiner täglichen Pflichten notwendig sind, im Geist der Sühne auf mich nehmen. Hilf mir, dieses mein Versprechen treu zu halten. - Große Mutter Österreichs, du hast das Gebet deiner Diener erhört und bist unserer Heimat schon oft zu Hilfe geeilt. Ich weihe dir - geistig vereint mit dem Heiligen Vater und den Bischöfen - Österreich und all seine Bewohner. Nimm uns alle in den Schutz deines Unbefleckten Herzens und führe uns dazu, Gott und die Menschen zu lieben und dem Reich Gottes durch Gebet und Tat zu dienen. Amen.“ - Kontakt: Katholische Neuevangelisierung, Elisabethstr. 26/22, 1010 Wien, e-mail: kath.neuevangelisierung@aon.at.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.09.2007 09:41:42
In Liebe dem Herrn dienen
(news.stjosef.at) In wenigen Tagen wird unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI., nach Österreich kommen und dabei vor allem das Heiligtum Unserer Lieben Frau in Mariazell besuchen. Er wird die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria, die „Magna Mater Austriae“, grüßen und uns alle im Gebet ihrer besonderen Fürbitte anvertrauen. Vom Papstbesuch erhofft sich die Kirche in Österreich eine Stärkung des Glaubens und eine kraftvolle Ermutigung, um mit Gottes Hilfe gut gerüstet in die Zukunft zu gehen. Wir alle sind eingeladen, diesen Papstbesuch im Gebet zu begleiten und wo möglich selbst dabei zu sein, sei es in Mariazell, Wien oder Heiligenkreuz, oder aber doch über die Medien mit dem Papst und allen Mitfeiernden verbunden zu sein. Der Papst ist als Nachfolger des Apostels Petrus der sichtbare Stellvertreter Jesu Christi auf Erden, der seine Brüder und Schwestern im Glauben stärkt, wenn er die Kirche als oberster Hirte und Lehrer leitet und ihre Einheit darstellt. Ihm ist in besonderer Weise der Beistand des Heiligen Geistes geschenkt, der uns in der Wahrheit Christi erhält und immer tiefer in sie einführt. - Lesen Sie die Predigt zum 22. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
30.08.2007 18:27:02
Ein herzliches Grüß Gott vom Papst!
(stephanscom.at) In einem Grußwort, das am kommenden Sonntag in allen Kirchenzeitungen Österreichs erscheint, betont Papst Benedikt XVI. kurz vor seiner Pilgerreise nach Mariazell seine Bindung zur Alpenrepublik. Außerdem erklärt der Papst: "Der Glaube ist die Gegenwart und öffnet die Tür zur Zukunft." Nur eineinhalb Wochen vor seiner Visite hat sich Papst Benedikt XVI. in einem Brief an die Österreicher gewandt. In einem Grußwort an die Leserinnen und Leser der Kirchenzeitungen schreibt das Kirchenoberhaupt: "Ich liebe dieses Land, das mir seit meiner Kindheit nahe ist. Ich liebe die wundervollen Landschaften Eurer Heimat, die große österreichische Kultur und die liebenswerten Menschen Eures Landes". "Glaube ist Gegenwart, er öffnet die Tür zur Zukunft", so Benedikt der XVI. in dem Schreiben, das in der neuesten Ausgabe der Wochenzeitungen veröffentlicht wird. Seine Verbundenheit mit Österreich begründete er auch damit, dass Österreich "das Land in der Herzmitte Europas" sei, das dem Glauben "eine so vielfältige und leuchtende Gestalt gegeben hat, die selbst Menschen anrührt, die den christlichen Glauben nicht oder nicht mehr teilen". In der Begegnung mit den Pilgern in Mariazell, den Gläubigen in Wien, den freiwilligen Helfern aus allen Sektoren der Gesellschaft und den jungen Menschen auf dem Weg zum Priestertum in Heiligenkreuz werde er eine "lebendige Kirche" sehen, "die auch in den Mühsalen des Alltags die Freude des Glaubens erfährt", schreibt Benedikt XVI. In dem mit einem "herzlichen Grüß Gott" abgeschlossenen Wort an die Leserinnen und Leser der österreichischen Kirchenzeitungen erinnert der Papst daran, dass in seiner Hauskapelle eine Kopie der Gnadenstatue von Mariazell steht, die sein Vorgänger Johannes Paul II. aus dem steirischen Wallfahrtsort mitgebracht hatte. Die österreichischen Bischöfe haben die Kapelle mit einem Heiligen Josef aus Holz mit dem Jesukind am Arm ergänzt. "Wenn ich mein Brevier bete oder sonst zum Beten in der Kapelle weile, sieht mich das gütige Gesicht der Gottesmutter von Mariazell an, und ich fühle zugleich etwas von der Geborgenheit, die sich von der vertrauten des heiligen Josef her dem Jesuskind mitteilt. Mit den Heiligen ist dann immer auch Östereich bei mir", so Papst Benedikt XVI. wörtlich. Der ganze Brief des Papstes an die Leserinnen und Leser der österreichischen Kirchenzeitungen wird zum Beispiel in der aktuellen Ausgabe des "Sonntag" - Erscheinungsdatum 2. September 2007 - abgedruckt. - Lesen Sie den vollen Text der Papstworte, wie er auf presse.kirche.at dokumentiert wird!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
30.08.2007 18:21:51
Papst betet für Opfer von Naturkatastrophen
(kath.net) „Die Flutkatastrophen einiger südlicher Länder, wie auch die verheerenden Brände in Griechenland, in Italien und in anderen europäischen Nationen“ rief Papst Benedikt XVI. am Ende der Generalaudienz am Mittwoch in Erinnerung: Die Brandstiftungen prangerte er scharf an. „Vor solchen dramatischen Notsituationen, die zahlreiche Opfer und großen materiellen Schaden verursacht haben, kann man nicht anders als zutiefst besorgt sein wegen des unverantwortlichen Verhaltens einiger, die das Leben von Menschen riskieren“, urteilte der Papst. Die Brandstifter zerstörten außerdem „das Erbe der Umwelt, ein wertvolles Gut der ganzen Menschheit. Ich schließe mich all denen an, die zu Recht solche kriminellen Aktionen anprangern“, betont er. „Ich lade alle ein, für die Opfer dieser Tragödien zu beten“, appellierte er abschließend. In Griechenland sind in den vergangenen Tagen aufgrund der Brände 63 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Caritas sind in Indien 1.800 Menschen, in Bangladesch mehr als 150 Menschen und in Nepal rund 100 Menschen von den heftigen Überflutungen der diesjährigen Monsun-Saison in den Tod gerissen worden. Dramatisch ist die Situation auch in Nordkorea und Pakistan.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
28.08.2007 18:04:20
Streit um Ökumenischen Patriarchen
(radiovatikan.de) Patriarch Bartholomaios I. steht von zwei Seiten in Bedrängnis: Der türkische Staat übt seit Jahren Druck auf ihn aus. Die Staatsanwaltschaft in Istanbul hat den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel vor wenigen Tagen zum Verhör einbestellt, weil er trotz eines Gerichtsurteils an seinem traditionellen Titel festhält. Doch auch innerhalb der orthodoxen Kirche gibt es Gegner, die vor allem von der bulgarischen Exarchie in Konstantinopel kommt. Für Prälat Klaus Wyrwoll vom Ostkirchlichen Institut Regensburg ist die Unterdrückung des türkischen Staates ein „unerklärbares Phänomen“: „Ich bin mir nie darüber klar geworden, warum eigentlich der türkische Staat so sehr dagegen ist, dass in seinem Herrschaftsgebiet ein Mensch verantwortlich ist für alle Orthodoxen auf der ganzen Welt. Eigentlich ist doch das Renommee des türkischen Staates gar nicht schlecht. Deshalb verstehe ich nicht warum, die Regierung und das Oberste Gericht sagen, ´du bist nur zuständig für die Christen – wenn überhaupt – 800 orthodoxen Griechen im türkischen Staat.“ 100 orthodoxe Bischöfe haben heute die Synode im Fanar eröffnet. Auf dem Programm steht aber nicht nur das Verhältnis zum türkischen Staat. Auch der Streit mit der bulgarischen Exarchie ist ein Thema. „200 Meter von der Kathedrale des Patriarchen Bartholomaios I. entfernt, gibt es die alte bulgarische Kirche. Nun hat Bulgarien ein eigenes Patriarchat. In Istanbul ist aber nur ein einziger Pfarrer. Und dieser Pfarrer hat eben in der Heiligen Liturgie seinen bulgarischen Bischof erwähnt und nicht den Patriarchen – also sozusagen den Ortsbischof – der 200 Meter neben ihm wohnt. Daraufhin hat Bartholomaios ihn exkommuniziert. Danach sind die Spannungen entstanden. Man kann sich nun gut vorstellen, dass eben von der Seite gesagt wird: ´Bartholomaios, du bist der Patriarch der Griechen. Wir sind Bulgaren, so lass uns zufrieden. Wir beten für unseren eigenen Patriarchen.“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
28.08.2007 17:53:17
Jahreswallfahrt von Radio Maria mit großer Beteiligung
(www.radiomaria.at) Am Sonntag, den 26. August versammelten sich knapp 500 Hörer und
(ehrenamtliche) Mitarbeiter von Radio Maria im Stift Seitenstetten, um gemeinsam den 9. Geburtstag von Radio Maria Österreich zu feiern. Das Programm begann um 15.00 Uhr mit einer eucharistischen Anbetung und dem Rosenkranzgebet, das von einigen Mitarbeitern gestaltet wurde. Danach erfolgte die Weihe des Radios und der ganzen Hörerfamilie an die Muttergottes. Der Hl. Messe stand Abt Berthold Heigl OSB vor, der vor 9 Jahren das Studio in Amstetten eingeweiht hatte. In seiner Predigt ermunterte er die Pilger, mit Maria "auf Christus zu schauen", wie auch das Motto für den Papstbesuch im September lautet. Sehr erfreulich war das große Interesse an dieser Wallfahrt, es sind fast doppelt so viele Pilger gekommen wie im Vorjahr - darunter viele Familien mit Kindern. Eine junge Hörerin von Radio Maria sagte: "Es war so schön, vor allem die Hl. Messe war so lebendig!" Bei der anschließenden Agape gab es Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und Kennenlernen. Eine Frau erzählte: "Endlich konnten wir die Mitarbeiter bzw. Sprecher von Radio Maria persönlich kennenlernen. Danke für alles, was Sie für Radio Maria machen! Es ist so schön, so viele junge Menschen zu erleben, die im Glauben stehen. Da spürt man richtig den Geist Gottes und dass sie von der Muttergottes geführt werden."
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
27.08.2007 18:52:17
Bischof von Hongkong im "alle welt"-Interview
(allewelt.at) Wien, Hongkong 23.8.07. Joseph Kardinal Zen Ze-kiun, Bischof von Hong Kong, sieht im Schreiben des Heiligen Vaters an Chinas Katholiken einen wichtigen Schritt zur Einheit der Kirche. Andreas Thonhauser sprach für alle welt mit dem Kardinal.
Wie nahmen Chinas Katholiken den Brief des Heiligen Stuhls auf?
Es ist nicht leicht, hier in Hong Kong Kontakt mit den chinesischen Katholiken aufzunehmen. Wir wissen nicht wirklich, wie sie reagierten – in Hong Kong freuten wir uns allerdings sehr über das Schreiben. Leider wurden die Internetseiten von Peking offline gestellt – der Brief konnte online nur einen Tag lang gelesen werden. Wir haben ihn jetzt drucken lassen und verteilen ihn an Interessierte. Für uns ist der Brief ein Meilenstein für die chinesische Kirche auf ihrem Weg zur Normalität.
Welches Ziel wurde mit dem Brief verfolgt?
Das Schreiben des Heiligen Vaters ist vor allem eine Einladung zum Dialog. Es ermöglicht den Bischöfen der Staatskirche mit den zentralen Autoritäten Chinas ins Gespräch zu kommen. Der Heilige Vater erklärt ja, dass der Glaube nicht Staatssysteme ändern will, sondern die Herzen der Menschen. Darüber können Chinas Autoritäten mit den Bischöfen sprechen – bisher waren die Bischöfe der Staatskirche durch das Religionsbüro sehr isoliert. Sie durften sich autonom weder treffen noch mit den Behörden in Kontakt treten. Das Büro für religiöse Angelegenheiten regelt alles. Nun besitzen alle denselben Brief, der das Wesen der Kirche erklärt.
Sie trafen den Heiligen Vater während seines Urlaubs im Aosta-Tal. Sprachen Sie auch über diesen Brief?
Ich kam mit einer Gruppe von Pilgern – unverhofft durfte ich mit dem Papst zu Mittag essen. Er freute sich darüber, dass sein Brief auch von den chinesischen Autoritäten relativ gut aufgenommen wurde. So wurden zwar die Bischöfe der Staatskirche vor Veröffentlichung nach Peking zitiert, erhielten aber nur das Verbot sich zu dem Brief zu äußern. Ansonsten gab es keine Konsequenzen. Der Brief wird die chinesische Kirche auf ihrem langen Weg zur Einheit unterstützen – davon bin ich überzeugt. - Das ganze Interview findet sich in der gedruckten Ausgabe von "alle welt".
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
27.08.2007 18:45:10
Bischof Kapellari fordert Reziprozität gegenüber Islam
(kathpress.at) "So lange Christen sich in fast allen islamischen Ländern verstecken müssen, sollten Muslime in Ländern wie dem unseren auf städtebaulich dominante Moscheen verzichten": Dies betonte der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari in einem Interview mit der "Presse", die sich am Wochenende unter dem Aufmachertitel "Wir brauchen mehr Moscheen" ausführlich mit der Diskussion um den Bau islamischer Gotteshäuser auseinander setzte. Er sei "selbstverständlich dafür", dass Muslime - "wenn sie die demokratische Rechtsordnung repräsentieren" - auch in einem christlich geprägten Land gemeinsam beten können und dafür geeignete Räume haben. Er erwarte aber auch von muslimisch dominierten Staaten, dass sie Anhängern anderer Religionen "Recht und Raum zur Ausübung ihres Glaubens" geben, sagte Kapellari in dem Interview: "Diesbezüglich bleibt der Islam weltweit noch viel schuldig". In Österreich lebende Muslime sollten sich im Sinne der Glaubwürdigkeit für Religionsfreiheit in ihren Herkunftsländern einsetzen. Es sei für Muslime in Europa "sicherlich schwierig, sich zu integrieren und dabei die Identität zu behalten", so der Bischof. Aber auch für die christlich geprägten und zum Teil säkularisierten Länder sei es schwierig, den Islam zu integrieren. Viele Christen wüssten vom - durchaus nicht homogenen - Islam nicht viel und hätten daher ein "falsches Bild". Christen sollten sich genau über den Islam informieren, "denn wir müssen weltweit mit ihm leben". Aber auch die Mehrheit der Muslime kenne das Christentum nicht. Damit bestehe die Gefahr, dass ein kollektives Ressentiment gegen den Westen aufgebaut wird, "das den Weltfrieden gefährdet". Befragt nach einer etwaigen Förderung muslimischer Einrichtungen durch die Kirchen sagte Kapellari, auf der Ebene von Kleingruppen gebe es "ehrenwerte Projekte des Miteinanders, die auch einem christlichen Ethos entsprechen". Aber man dürfe "nicht die eigene Gemeinschaft in ihrer Identität blockieren, wenn von der anderen Seite keine Schritte gemacht werden". Der Islam habe eine Identität, "die sich sehr vom Christentum unterscheidet". Der Dialog sei notwendig, um Regeln für eine friedliche Koexistenz zu entwickeln, aber dass man wechselseitig Glaubensinhalte verändert, sei nicht möglich (die Muslime akzeptieren die Gottessohnschaft Jesu und damit die Dreifaltigkeit Gottes nicht, die Christen können Mohammed nicht als Propheten anerkennen).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
25.08.2007 07:53:11
Vom Eintreten ins Himmelreich durch die enge Tür
(news.stjosef.at) Das Evangelium dieses Sonntags spricht vom Eintreten ins Reich Gottes, ins Himmelreich. Wer in seinem Leben hier auf Erden im Glauben und in Liebe mit Gott verbunden ist, darf schließlich am Ende seines Lebens eintreten ins himmlische Reich, der empfängt das Heil, der ist gerettet. So lautet die frohe Botschaft unseres christlichen Glaubens; das lehrt uns die Kirche. Gott vollendet das Leben jener Menschen, die an ihn glauben und auf ihn hoffen, auf ewig in seiner Liebe. Was aber geschieht mit den übrigen? Was ist ihr Schicksal, ihr ewiges Los? Bange fragt darum einer der Zuhörer den Herrn: Sind es nur wenige, die gerettet werden? Die Antwort Jesu ist hier weder Ja noch Nein. Würde er sagen, dass nur wenige gerettet werden, dann nähme er den Menschen die Hoffnung auf Heil und Erlösung. Das aber widerspräche seiner Sendung, da Gott ja will, dass alle Menschen durch seinen Sohn Jesus Christus gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen (vgl. 1 Tim 2,4-5). Ja, es ist ausdrückliche Lehre der Kirche, dass Gott einem jeden Menschen ausreichend Gnade gibt, damit er das Heil erlangen kann! Würde Jesus umgekehrt sagen, dass viele oder gar die meisten gerettet werden, dann wäre die Versuchung für uns Menschen groß, sich einfach auf die göttliche Heilszusage zu verlassen und im Übrigen nicht mehr auf Gott und seine Gebote zu achten. Entsprechend einem solchen Heilsautomatismus kämen ja ohnehin alle gleichsam von selber in den Himmel …! Dann aber würden wir Gott und seine Liebe nicht ernst nehmen, und auch Gott selber nähme sich nicht wirklich ernst in dem, was er uns offenbart und verheißen hat. Jesus drückt sich aber auch nicht um eine Antwort: Diese Antwort ist jedoch praktischer Natur und ein Appell an jeden einzelnen. Er spricht davon, dass sich ein jeder mit all seinen Kräften darum bemühen müsse, „durch die enge Tür zu gelangen“. Der Ganzeinsatz ist also gefordert, die Ganzhingabe an Gott und seinen heiligen Willen. - Lesen Sie die Predigt von Dr. Josef Spindelböck zum 21. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
24.08.2007 09:07:00
Mit der Mariazellerbahn zum Papst
(presse.kirche.at) Die ÖBB unterstützen den Papstbesuch am 8. September 2007 in Mariazell mit Sonderdiensten. Tagsüber wird ein Bahnshuttledienst auf der rund sechs Kilometer langen Strecke zwischen Mitterbach und Mariazell eingerichtet. Außerdem bringen sieben Sonderzüge auf der Mariazellerbahn und rund 300 Postbusse - neben weiteren Bussen - aus ganz Österreich Pilger umweltfreundlich und bequem nach Mariazell. In der Zeit von 4.10 Uhr bis 7.10 Uhr fahren die Sonderzüge von St. Pölten nach Mariazell. Sie bieten insgesamt rund 2.300 Sitzplätze und wurden pauschal an die Kirche, einige davon auch an die Diözese St. Pölten vergeben. Derzeit sind in der Mariazellerbahn nur mehr Restplätze vorhanden. (Tel.: 02742/398-340). Der normale Fahrplan der Mariazellerbahn wird an diesem Tag mit Bussen durch die ÖBB-Postbus-Gesellschaft abgewickelt. Auf Grund der Straßensperre der B 20 im Bereich Mariazell verkehren die Busse nur zwischen St. Pölten (Bahnhof) und Wienerbruck-Josefsberg. Da das Parkplatzangebot in Mariazell äußerst begrenzt ist, wird für Pilger zwischen Mitterbach und Mariazell in der Zeit von 6.30 Uhr bis 12 Uhr und von 13.30 Uhr bis 19.30 Uhr ein Pendelverkehr auf der Schiene eingerichtet. Busse werden ab Mitterbach Richtung Erlaufsee umgeleitet, wobei auch die Parkplätze in Mitterbach selbst genutzt werden. Einen weiteren Shuttledienst wird es vom Erlaufsee nach Mariazell/St. Sebastian geben: die Museumstramway ist an diesem Tag ebenfalls für die Pilger unterwegs. Diese Shuttledienste sind für die Nutzer kostenlos. Für den Privatverkehr wird an diesem Tag die gesamte Strecke ab Josefsberg bzw. Annaberg gesperrt. Die Rückreise der Pilger ab Mariazell mit den Sonderzügen beginnt um 14.15 Uhr. Mit Hin- und Rückreise plus Pendelverkehr rechnen die ÖBB auf der Schiene an diesem Tag mit ca. 7.000 bis 7.500 Fahrgästen. Die ÖBB-Postbus-Gesellschaft bringt Pilger in 300 Bussen aus ganz Österreich zum Papstbesuch. Seit Monaten wurden mit den Diözesen Verkehrskonzepte ausgearbeitet, um die Besucher aus den einzelnen Pfarren abzuholen und per Bus nach Mariazell zu bringen. - Weitere Informationen: http://www.papstbesuch.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.08.2007 06:33:49
RSK lädt ein zur Maria-Namen-Feier am 16.09.2007
(news.stjosef.at) Der „Rosenkranz-Sühnekreuzzug“ lädt auch heuer wieder ein zur „Maria Namen Feier“ in der Wiener Stadthalle. Sie findet diesmal nur am Sonntag, 16.September 2007 statt (Beginn 16 Uhr mit dem Rosenkranz, dann heilige Messe, Ende ca. 19 Uhr). Die Eucharistiefeier wird von Kardinal Dr. Christoph Schönborn zelebriert. Die Feier unter dem Motto „Zeige uns Jesus“ (als Bitte an Maria) ist als Nachbereitung des Papstbesuches und als Jubiläumsfeier "90 Jahre Fatima - 60 Jahre Rosenkranz-Sühnekreuzzug" gedacht. Der Publizist Peter Seewald wird dabei ein persönliches Glaubenszeugnis geben. Er ist vor allem durch das Interview mit Kardinal Ratzinger in dem Buch "Salz der Erde" bekannt geworden. Er wird seinen Weg von einem aus der Kirche Ausgetretenen zu einem überzeugten Christen schildern. - Link: www.rsk-ma.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.08.2007 06:25:24
Nuntius feiert Mariä-Namen-Messe in klassischer Form des römischen Ritus
(news.stjosef.at) Aufgrund des Motu proprio „Summorum pontificum“, in welchem Papst Benedikt XVI. mit Rechtswirksamkeit vom 14. September 2007 die Feier der heiligen Messe nach dem „usus antiquior“ des römischen Ritus in großzügiger Weise allen ermöglicht, welche die Liturgie in dieser Form feiern wollen, ergibt sich insgesamt eine neue Situation. So lässt es sich der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Dr. Edmont Farhat, nicht nehmen, heuer persönlich zum Fest Mariä Namen das Pontifikalamt in der klassischen Form des römischen Ritus zu zelebrieren. Diese Messe wurde bisher jährlich in der Karlskirche gefeiert. Nachdem jedoch der Orgelchor in der Karlskirche renoviert wird und die Orgel derzeit nicht spielbar ist, wird dieses Jahr das Pontifikalamt in der Franziskanerkirche (Franziskanerplatz 4, 1010 Wien) stattfinden (11. September 2007, 19 Uhr). Dabei gelangt die Nelson-Messe von Joseph Haydn zur Aufführung. - Links: http://www.nuntiatur.at, http://www.franziskaner.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.08.2007 06:16:01
Jahreswallfahrt von Radio Maria Österreich
(news.stjosef.at) „Radio Maria Österreich“ lädt ein zur Jahreswallfahrt in Seitenstetten, am 26. August 2007, um 15 Uhr. Auf der neu gestalteten, überaus professionellen und informativen Homepage unter www.radiomaria.at heißt es dazu: „Radio Maria Österreich feiert seinen Geburtstag. Abt Berthold Heigl OSB, der vor neun Jahren das Studio in Amstetten eingeweiht hat, lädt uns in sein Kloster, das Stift Seitenstetten, ein. Um 15 Uhr beten wir dort den Rosenkranz, erneuern die Weihe des Radios an Maria und anschließend feiern wir gemeinsam die Hl. Messe, der Abt Berthold vorstehen wird. Bei der anschließenden Agape ist Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch. Herzliche Einladung an alle Priester zur Konzelebration, bitte Alba und weiße Stola mitbringen.“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.08.2007 06:12:33
Priesterweihe im Stift Göttweig
(presse.kirche.at) Pater Leonhard M. Obex wurde am 14. August von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng in der Stiftskirche Göttweig zum Priester geweiht. Beim Gottesdienst beschrieb der Bischof den Priester als "Mann Gottes" und als "Mann des Gebetes". Wo immer er eingesetzt werde, ist er ein mit Christus Dienender. Der Neupriester stammt aus Mieders im Tiroler Stubaital, wo er auch am 19. August die Heimatprimiz feierte. Dort war Abtpräses Dr. Clemens Lashofer von Göttweig Primizprediger. Bei der Priesterweihe selbst gestaltete die Musikkapelle Mieders den Weihegottesdienst mit. Die Böllerschüsse durch die Schützen gaben dem Fest in Göttweig zusätzlich tirolerisches Gepräge. Die Klosterprimiz am folgenden Tag Mariahimmelfahrt war nicht minder ein frohes Fest des Glaubens. Die Festpredigt hielt der Tiroler Neupriester Mag. Willi Pfurtscheller, ein langjähriger Freund des Göttweiger Primizianten Pater Leonhard. Sein Primizspruch lautet: "Duch Gottes Gnade bin ich, was ich bin". Pater Leonhard stammt aus Mieders im Stubaital und wurde April 1980 in Innsbruck geboren und auf den Namen Stefan getauft. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule und des Polytechnischen Lehrgangs absolvierte er von 1995 bis 1998 die Kochlehre beim „Stanglwirt“ in Going. Bereits im 1. und 2. Lehrjahr wurde er Landessieger im Tiroler Lehrlingswettbewerb. Nach Erhalt des Gesellenbriefes wechselte er in das Aufbaugymnasium Horn, ehe er am 8. September 2000 in Göttweig eintrat und den Ordensnamen Leonhard erhielt. Jeweils am Fest Mariä Geburt legte er 2001 die Zeitlichen und 2004 die Ewigen Gelübde ab. Nach dem Bestehen der Studienberechtigungsprüfung absolvierte Obex das Theologiestudium in Salzburg, das er im März 2007 erfolgreich abschloss. Seine Diplomarbeit verfasste er zum Thema: „Die Heiligenverehrung aus kirchenrechtlicher Sicht - unter besonderer Berücksichtigung der Verehrung des hl. Leonhard von Noblac“. Pater Leonhard hat ein besondere Liebe zum Krippenbau bzw. zur Pflege des Krippenwesens entwickelt und dem Stift dadurch auch den Bau der neuen Krippe durch den Verein von Mieders vermittelt, in dessen Vorstand er auch ist. Zudem hat er mehrere Kurse für Klosterarbeiten besucht und darin auch gearbeitet. - Homepage: http://www.stiftgoettweig.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
21.08.2007 17:04:47
Papstbegegnung mit freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern
(zenit.org) Der Schlussakkord des Papstbesuchs am Sonntag, dem 9. September, steht nach Angaben der Erzdiözese Wien im Zeichen der Begegnung Benedikts XVI. mit Menschen, die sich ehrenamtlich und freiwillig im Dienst am Nächsten einsetzen. Die Begegnung mit dem Heiligen Vater, zu der Kardinal Christoph Schönborn und Bundespräsident Heinz Fischer gemeinsam einladen, findet um 17.30 Uhr im Wiener Konzerthaus statt. Ursprünglich wollte der österreichische Bundespräsident den Papst als Geschenk für seinen Österreichbesuch in ein Konzert einladen, das die musikalische Tradition Österreichs repräsentiert. Dann trat die Überlegung hinzu, die freiwilligen Helfer zu ehren, die in zahlreichen kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen unentgeltlich ihre Dienste zu Verfügung stellen. - Lesen Sie noch mehr dazu!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
21.08.2007 17:02:09
Hl. Pius X.: "Alles in Christus erneuern!"
(news.stjosef.at) Am 21.08. feiert die Kirche den Gedenktag des heiligen Papstes Pius' X. Dazu heißt es im Schott-Messbuch: "Pius X. (Giuseppe Sarto) war das Kind armer Eltern; er wurde 1835 in dem Dorf Riese bei Treviso geboren, studierte in Padua, wurde 1858 Priester, 1875 Domherr in Treviso und 1884 Bischof von Mantua. „Der alte Bauernpfarrer taugt nicht zum Bischof“, sagte er damals. Aber neun Jahre später ernannte ihn Papst Leo XIII. zum Patriarchen von Venedig. Als solcher reiste er 1903 (mit Rückfahrkarte) nach Rom zum Konklave, bei dem er zum Papst gewählt wurde. Mit Widerstreben nahm er die Wahl an. Er blieb auch als Papst, was er schon immer gewesen war: ein Seelsorger. Er sah seine Aufgabe darin, „alles in Christus zu erneuern“, Liturgie, Kirchenrecht, Bibelwissenschaft: das alles förderte er mit der ihm eigenen Energie. Furchtlos nahm er auch den Kampf gegen die zeitgenössischen Irrlehren auf, die unter dem Namen Modernismus zusammengefasst werden. Er war ein großer Beter und Helfer in vielerlei Nöten. Er erlaubte und empfahl die häufige, ja tägliche Kommunion allen Ständen und Lebensaltern. Seine Güte und Lauterkeit machte tiefen Eindruck auch auf nicht kirchlich gesinnte Menschen. Er starb bald nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, am 20. August 1914. Er wurde 1954 heilig gesprochen." - Hinweis: Am 8. September 2007 sind es genau 100 Jahre, dass Pius X. die Enzyklika "Pascendi Dominici gregis" über die Irrtümer des Modernismus veröffentlichte, welche unter diesem Link online auf Deutsch nachzulesen ist.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.08.2007 16:32:54
Solidarität und Hilfe für Erdbebenopfer von Peru
(kathpress.at) Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone wird in den nächsten Tagen nach Peru reisen, um den Erdbebenopfern die Anteilnahme des Papstes zu bekunden und Hilfe zu überbringen. Das kündigte Benedikt XVI. am Sonntag beim Mittagsgebet in seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo an. "Die Kirche ist mit euch, mit ihrer ganzen geistlichen und materiellen Solidarität", sagte Benedikt XVI. Er bete für die Toten um Frieden und für die Verletzten um rasche Genesung. Bei den Erdstößen an der Pazifikküste des südamerikanischen Landes waren am Mittwochabend mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen, rund 1.500 Personen wurden verletzt. Das Beben der Stärke acht war das schwerste in Peru seit fast 40 Jahren. Inzwischen droht im Katastrophengebiet Seuchengefahr. Die österreichische Caritas hat zunächst einen Betrag von 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Es gehe vor allem um medizinische Hilfe, Essen, Decken und provisorische Unterkünfte. Es würden jedoch weitere Geldmittel für die Erstversorgung der Betroffenen benötigt. Spenden: Kto. Nr. PSK 7.700.004, BLZ 60.000, Kennwort: Erdbeben Peru; online-Spenden: www.caritas.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] (86) [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] nächste Seite letzte Seite
News per E-Mail abonnieren
E-Mailadresse:
Format der E-Mail: HTML
nur Text
  News per E-Mail abonnieren
Abonnement löschen
Inhalt www.stjosef.at
Powered by SimpNews V2.49.01 ©2002-2009 Bösch EDV-Consulting

Zum Archiv des Newsletters

Dieser Newsletter wird fallweise erweitert und kann kostenfrei sowohl im Web gelesen als auch per e-mail abonniert werden. Grundlegende Richtung: römisch-katholisch.

Nachdruck oder weitere Veröffentlichung im Internet mit genauer Quellenangabe gestattet (Mitteilung erbeten). Für externe Links übernehmen wir keine inhaltliche Verantwortung. Redaktionelle Verantwortung: Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef, A-3107 Kleinhain 6. Kontakt: newsletter@stjosef.at