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04.02.2008 10:20:11
Schauspieler lesen Kreuzwegtexte
(news.stjosef.at) Auf Initiative des Wiener Burgschauspielers Michael König – er ist auch als Mitwirkender bei zahlreichen TV-Produktionen bekannt – lesen Schauspieler an den Freitagen der Fastenzeit in der Wiener Peterskirche (Opus Dei) um 17.45 Uhr jeweils Kreuzwegbetrachtungen des Hl. Josefmaria Escrivá und von Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger). Es wirken mit: Brigitte Karner (Film und TV), Peter Simonischek (Burgtheater), Gabriele Schuchter (Volkstheater), Raphael Schuchter (Theater der Jugend), Georg Kusztrich ( Scala), Karl Wenninger und Michael König (Burgtheater). Eine ähnliche Lesung, welche dem betrachtenden Gebet des Kreuzwegs dienen soll, findet statt am Samstag, dem 16.2.08, um 20 Uhr in der Pfarrkirche Heiligeneich (Diözese St. Pölten): Die Schauspieler Michael König und Karl Wenninger lesen Kreuzwegbetrachtungen von Benedikt XVI., anschließend ist noch eine Lesung von biblischen Texten und Gelegenheit zur Hl. Messe. - www.peterskirche.at
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02.02.2008 05:21:30
Ein "heiliger Vagabund" im Einsatz für das Gute
(news.stjosef.at) Dr. med. vet. Edith Breburda, Madison/Wisconsin, USA, war KPE-Mitarbeiterin der ersten Stunde bei P. Andreas Hönisch SJM und erinnert sich anlässlich seines Heimgangs zu Gott an bewegte Tage in der „Katholischen Pfadfinderschaft Europas“, die P. Andreas Hönisch mitbegründete. Unter anderem schreibt Frau Breburda über P. Hönisch: "Der Jugend galt sein Herz: In Herbstein übernahm er die Caritasfreizeit für schwererziehbare Jungen im Sommer. Am Ende fragte er dann immer, ob sie das Fernsehen vermisst hätten die 3 Wochen. Doch auch die Alten kamen nicht zu kurz, er hielt Zönakel, Sühnenächte, Exerzitien, Vorträge in ganz Deutschland. Er war überall dort, wo er gebraucht wurde. Er betete unermüdlich viele Jahre mit seinen Pfadfindern vor Abtreibungsklinken, bis diese die Türen schlossen. Überall war er mit seinem roten Ford – manchmal etwas zu schnell –, und dann erzählte er, dass er gerade einen Strafzettel bekommen hatte, da er noch durchfuhr bei (Dunkel-) Orange – hinter ihm eine Dame und dann die Polizei. Da plagte ihn das Gewissen dann doch, oder er zweifelte, ob er jetzt sein Pönalgesetz geltend machen könnte; so zahlte er den Strafzettel der Dame gleich mit. Er zahlte mit einer Spende, die er kurz zuvor bekommen hatte. Er war nur auf Spenden angewiesen. Nebenbei hatte er noch die 'Hungerkasse'. Seine Pfadfinder sammelten in der Osteraktion durch Arbeit und Gesang in den ersten drei Tagen der Karwoche viel Geld für soziale Projekte. Man konnte sagen, er hatte seinen Hauptsitz hinter dem Steuerrad seines Autos. Er fuhr selbst dann, als die Autowerkstatt vergaß, seine Räder festzuschrauben, und man ihn überall in Deutschland per Notruf suchte – aber Pater Andreas fuhr mit Gottvertrauen nach Fatima, und dazu brauchte er keine angezurrten Räder." - Lesen Sie das bewegende Zeugnis an vergangene Jahre in vollem Wortlaut!
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02.02.2008 05:18:30
Nur Gott schenkt wahre Seligkeit
(news.stjosef.at) Nicht um uns schwere Lasten aufzubürden, die niemand tragen kann, ist der Sohn Gottes zu uns Menschen gekommen. Jesus Christus wollte uns vielmehr die göttliche Liebe zu uns Sündern offenbaren und den Weg des Heils eröffnen. Dieser Weg ist ein Weg der Freude und der inneren Freiheit. Gewiss: Wir wollen die Freude des Herzens, die uns Gott schenkt, nicht mit dem ausgelassenen Übermut dieser (Faschings-)Tage verwechseln, wo manche nicht mehr wissen, was sie tun und lassen sollen und es auch verschiedentlich zu Exzessen kommt. Und dennoch gilt: Eine frohe Botschaft hat uns Jesus Christus verkündet. Er ist gekommen, um uns Leben zu schenken, und zwar Leben in Fülle. Jenen Frieden, der über alles menschliche Begreifen hinausgeht, schenkt uns Gott, und jene Seligkeit, die unser Herz im Tiefsten ersehnt, die aber kein Geschöpf uns bieten kann. Von daher verstehen wir die Verheißungsworte der Lesungen und des Evangeliums dieses Sonntags: Dem „demütigen und armen Volk“ ist Frieden verheißen; ihm wird Sättigung in Gerechtigkeit zuteil, wie Gott durch den Propheten Zefanja verheißt. Zu diesem Volk Gottes zählen all jene Menschen, die nicht auf sich selbst vertrauen, sondern ihre Kraft und Zuversicht beim Herrn suchen. Sie werden nicht enttäuscht werden, denn Gott ist ein fester Fels. Er allein ist unsere Zuversicht, während wir gestützt auf eigene Kräfte letztlich doch auf Sand bauen. Ähnlich formuliert es der Apostel Paulus, der im ersten Korintherbrief darauf hinweist, dass es vor Gott nicht auf Macht, Weisheit und vornehme Abstammung ankommt, sondern auf die Demut des Herzens. Kein Mensch solle sich seiner selbst rühmen; „wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn“. Dann wird uns von Jesus Christus Weisheit, Gerechtigkeit und Heiligkeit zuteil. Schließlich aber zeigen uns im Evangelium die Seligpreisungen den ganzen Reichtum der Verheißungen Gottes und ihre Erfüllung auf. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut auf stjosef.at!
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01.02.2008 05:17:42
Bioethisches Profil zeigen: klare Worte von Benedikt XVI.
(radiovatikan.de) Mit scharfen Worten hat Papst Benedikt XVI. Exzesse in der Biotechnologie kritisiert. Bei einem Empfang für die Glaubenskongregation forderte der Papst deren Mitglieder auf, sich der bioethischen Fragen anzunehmen. Zugleich unterstrich er das Recht der Kirche, sich in diesen Fragen zu Wort zu melden. Benedikt nannte zwei Hauptkriterien der Unterscheidung: Erstens die unbedingte Respektierung der Menschenwürde von Beginn des Lebens bis zum natürlichen Tod und zweitens das Festhalten am natürlichen Weg der menschlichen Zeugung durch den ehelichen Akt. „Die neuen damit verbundenen Probleme – wie zum Beispiel das Einfrieren von menschlichen Embryonen, ihre Selektion, die Präimplantations-Diagnostik, die Forschung an embryonalen Stammzellen und die Versuche der Klonung von Menschen - zeigen sehr klar, dass mit der künstlichen Befruchtung außerhalb des menschlichen Körpers eine Barriere überschritten worden ist im Schutz der Menschenwürde.“ Die Kirche habe sich nicht zu jedem Forschungsergebnis zu äußern. Aber sie müsse auf die fundamentalen Werte hinweisen, wenn diese gefährdet seien. „Wenn an menschlichen Wesen Selektion geübt wird, wenn sie in ihrer Existenz am schwächsten und am wenigsten beschützt sind, und sie aufgegeben, umgebracht und als pures ,biologisches Material’ gebraucht werden, dann werden sie nur nach als ,Etwas’ behandelt und nicht mehr als ein ,Jemand’. Wie könne man dann nicht sagen, dass da das Verständnis von Menschenwürde selbst in Frage gestellt wird?“Weiter ging der Papst auf die beiden Dokumente der Glaubenskongregation des vergangenen Jahres ein. Die Notifikation zum Kirchenverständnis und das Dokument zur Mission. Beide würdigte er als hilfreiche Klarstellungen im ökumenischen und interreligiösen Dialog. Es gehe keineswegs um eine Behinderung des ökumenischen Einsatzes, sondern um den sprachlich korrekten Gebrauch der Begriffe. Die Klarstellung werde den ökumenischen Dialog anregen, weil realistischer das gesehen werde, was die Kirchen weiterhin trennt. Hingegen: „Eine theologische Sichtweise, nach der die Einheit und Identität der Kirche Eigenschaften sind, die ,in Christus verborgen’ sind, und aus der folgt, dass die Kirche in verschiedenen kirchlichen Gruppierungen existiert, die nur eschatologisch versöhnt werden, würde nur zu einer Verzögerung in der Ökumene führen und letztlich zu einer Lähmung ihrer selbst.“
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01.02.2008 05:15:39
Gründer der Legionäre Christi verstorben
(news.stjosef.at) Der Gründer der Legionäre Christi, P. Marcial Maciel LC, ist am 31. Januar 2008 im 88. Lebensjahr verstorben. In einem Schreiben an die Mitglieder der Bewegung „Regnum Christi“ erklärt sein Nachfolger als Ordensoberer, P. Alvaro Corcuera LC, unter anderem: „Bei aller tiefen Trauer und allem Schmerz, den diese Nachricht in uns auslöst, ist es mir dennoch eine Freude, Ihnen mitzuteilen, dass Nuestro Padre am Ziel seiner irdischen Pilgerreise angekommen ist. Mit dem Frieden, der seine Seele immer erfüllt hat, ist er am 30. Januar in den Vereinigten Staaten in die Ewigkeit heimgegangen. Obwohl wir alle gewusst haben, dass dieser Augenblick kommen musste, erfüllt er uns dennoch menschlich gesprochen mit tiefer Traurigkeit. Sein Heimgang schmerzt uns in tiefster Seele. Andererseits aber hat Nuestro Padre uns stets auf die Hoffnung verwiesen, und wenn er vom Tod sprach, dann sprach er immer auch von der Auferstehung. … Nuestro Padre hatte mich ausdrücklich darum gebeten, dass ihn im Moment seines Todes ein Bild Unserer Lieben Frau von Guadalupe begleiten sollte, die er immer als treue und liebevolle Mutter verehrt hat. Möge sie uns helfen, unsere Mission im rückhaltlosen Dienst an unserer geliebten katholischen Kirche und in uneingeschränkter und kindlicher Treue zum Heiligen Vater fortzusetzen. Die Beisetzung wird in schlichtem und privatem Rahmen und in einer Atmosphäre des Gebets stattfinden. Wir alle werden ihn mit unseren Gebeten für seine ewige Ruhe begleiten.“ – Weitere Informationen: www.legionaries.org
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31.01.2008 07:35:32
Papstkatechese über Glaube und Vernunft
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat die Reihe seiner Mittwochskatechesen zur Gestalt des heiligen Augustinus fortgesetzt. Bei seiner Generalaudienz im Vatikan erklärte er, dem heiligen Bischof und Kirchenlehrer habe das Verhältnis von Glaube und Vernunft - Thema auch der berühmten Regensburger Rede von Papst Benedikt - besonders am Herzen gelegen. „Der Einklang zwischen Glaube und Vernunft ist nötig, um nicht nur Gott wirklich zu erkennen, sondern zugleich auch zu erkennen, wer wir sind und wo unser Leben hinzugehen hat. Die innere Wechselbeziehung von Glaube und Vernunft hat er dahingehend erlebt, dass er erkannte, dass Gott in seinem Innern da ist - und er Gott aber nicht finden konnte, weil er von sich selbst entfernt war. Der Mensch, der sich entfremdet ist, ist Gott entfremdet; der Mensch, der zu sich zurückkehrt, findet Gott.“ Der Papst zitierte einen der berühmtesten Sätze aus den „Bekenntnissen“ des Augustinus: „Du hast uns auf Dich hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir... So hat der heilige Augustinus gebetet, und dieses Gebet werde auch für uns Bewegungskraft unseres Lebens, um uns dorthin zu führen, wo wir den Frieden und die Wahrheit finden und selbst aktive Träger des Friedens werden können. Der Herr schenke Euch seine Liebe und die Freude seiner Gegenwart!“
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31.01.2008 07:34:31
Erzbischof Marx in München ins Amt eingeführt
(erzbistum-muenchen.de) Mit einem Gebet an der Mariensäule im Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt hat der neue Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, sein Erzbistum, die Stadt München und das Land Bayern der Gottesmutter geweiht und anvertraut. Anlässlich seiner feierlichen Einholung im Erzbistum am Mittwoch, 30. Januar 2008, betete er zu Füßen der 1638 von Kurfürst Maximilian errichteten Mariensäule. Die Säule mit der Darstellung Mariens mit Kind ist als ältestes Friedensdenkmal der Stadt, eines der Wahrzeichen Münchens und Mitte des bayerischen Landes. Erzbischof Marx betete zum Marienbildnis gewandt: „Du führst uns zu Jesus Christus, deinem Sohn, unserem Herrn und Bruder, der uns den Zugang erschließt in die unendliche Liebe des Vaters. Deshalb können wir dir, Mutter Christi, unser Erzbistum, diese Stadt München und das Land Bayern weihen und anvertrauen. Du nimmst uns alle in deine Arme und unter deinen mütterlichen Schutz“. Ähnlich hatte auch Papst Benedikt XVI. am 9. September 2006 zum Auftakt seines Besuches in der bayerischen Heimat gebetet: „Hilf uns, die Kraft des Versöhnens und das Vergeben zu finden“. Das Gebet des Erzbischofs an der Mariensäule hat eine lange Tradition. Hier haben auch die Amtsvorgänger von Marx immer wieder gebetet und die Gottesmutter in vielen Anliegen ihrer Zeit um Schutz und Hilfe angerufen. Nach dem Weihegebet segneten Erzbischof Marx und Kardinal Wetter die Gläubigen gemeinsam auf dem Marienplatz. Mit dem vollen Geläut der Kathedrale der Erzbischöfe von München und Freising, dem Münchner Liebfrauendom und mit allen Glocken der Kirchen der Münchner Innenstadt war der neue Erzbischof bei seiner Ankunft auf dem Marienplatz empfangen worden. Mehr als fünf Tausend Gläubige aus allen Teilen des Erzbistums jubelten ihm zu. Sein unmittelbarer Amtsvorgänger, Kardinal Friedrich Wetter, und das Metropolitankapitel München begrüßten ihn.
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29.01.2008 16:11:21
Papstbotschaft zur Fastenzeit veröffentlicht
(radiovatikan.de) Die diesjährige Botschaft Benedikts XVI. zur Fastenzeit wurde an diesem Dienstag vom Vatikan veröffentlicht und kreist um das Thema Almosen. Hier die Kernsätze: „Christus wurde euretwegen arm”. Um diesen Satz aus dem Zweiten Korintherbrief des Paulus kreist dieses Jahr die Fastenbotschaft des Papstes. Sie wurde an diesem Dienstag vom Vatikan veröffentlicht. Hier sind die Kernsätze aus der Botschaft. „Wir sind nicht Eigentümer, sondern Verwalter der Güter, die wir besitzen. Sie dürfen deswegen nicht als unantastbares Eigentum betrachtet werden, sondern als Mittel, durch die der Herr jeden von uns ruft, seine Fürsorge für den Nächsten zu vermitteln. Den vielen Elenden und Verlassenen zu Hilfe zu kommen, ist eher eine Pflicht der Gerechtigkeit als ein Akt der Caritas. Wenn wir beim Vollbringen einer guten Tat nicht die Ehre Gottes und das wahre Wohl der Mitmenschen zum Ziel haben, sondern vor allem nach einem persönlichen Gewinn oder einfach nach Beifall streben, entsprechen wir nicht dem Evangelium. In der modernen, von Bildern geprägten Gesellschaft muss man sehr wachsam sein gegenüber dieser Versuchung. Sehr wenig nützt es, die eigenen Güter den anderen zu schenken, wenn sich dadurch unser Herz in Eitelkeit aufbläst. In Jesu Schule können wir lernen, aus unserem Leben eine Gabe zu machen; indem wir ihn nachahmen, wächst die Bereitschaft, nicht nur von unserem Besitz zu geben, sondern uns selbst. Ist nicht etwa das ganze Evangelium in dem einen Gebot der Liebe zusammengefasst? Nicht der materielle Reichtum diktiert die Gesetze der Existenz, sondern die Liebe.”
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28.01.2008 16:24:16
Ökumenischer Patriarch Christodoulos verstorben
(news.stjosef.at) Erzbischof Christodoulos, Oberhaupt der orthodoxen Kirche Griechenlands, ist 28.01.2008 in der Früh nach längerer Krankheit in seiner Residenz in Athen im Alter von 69 Jahren gestorben. Dazu stellt das Ökumenische Patriarchat wörtlich fest: "Das Ökumenische Patriarchat hat die Nachricht, dass Erzbischof Christodoulos von Athen und ganz Griechenland selig entschlafen und uns in die Ewigkeit vorangegangen ist, in tiefer Trauer vernommen. Der Erzbischof seligen Angedenkens hat sein ganzes Leben lang für die Kirche gekämpft und sich dafür eingesetzt, die Menschen der Kirche als der alleinigen Arche des Heils näherzubringen. Während seiner langen Krankheit hat er wie der leidende Hiob 'Monate der Enttäuschung und Nächte der Qual' (Hiob 7,3) durchlitten. Er hat seine Leiden geduldig, mutig und christlichen Sinnes ertragen und hat so vielen ein Beispiel gegeben. Jetzt ist der Strom seiner Rede versiegt. Jetzt wird er aus den himmlischen Wohnungen unablässig die Großtaten Gottes besingen und bei Ihm für die Kirche und ihre Herde eintreten. Die Trennung von Personen, die wir lieben, ist für uns Menschen schmerzhaft. Aber es tröstet uns, wenn wir uns daran erinnern, dass für uns Christen 'die Stadt im Himmel und das Gegenwärtige vorübergehend ist' und dass wir 'eine Wohnung von Gott haben, wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird … Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi erscheinen' (2 Kor 5,1 & 10). Das Ökumenische Patriarchat bittet und betet für die Ruhe der Seele des vorzeitig von uns gegangenen Ersthierarchen. Christus, der Erbauer der Kirche, möge uns im Heiligen Geist einen würdigen und fähigen Nachfolger zeigen, zur Ehre seines heiligen Namens. Ewiges Gedenken!" - (kathpress.at) In seiner knapp zehnjährigen Amtszeit baute Christodoulos die Spannungen mit dem Vatikan ab: Der Besuch von Papst Johannes Paul II. im Mai 2001 in Athen gilt als einer der Höhepunkte seines Wirkens. Es war der erste Besuch eines Papstes in Griechenland seit der Trennung der beiden Kirchen im Jahr 1054. Als erster griechischer Erzbischof besuchte Christodoulos dann im Dezember 2006 Rom. In einer gemeinsamen Erklärung unterstrichen Papst Benedikt XVI. und Erzbischof Christodoulos damals ihren Willen zu einer weiteren ökumenischen Annäherung. "Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, in Liebe und Wahrheit die vielfältigen Schwierigkeiten und schmerzlichen Erfahrungen der Vergangenheit zu überwinden", hieß es in einem von beiden unterzeichneten Dokument. - Link: http://www.orthodoxie.net
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28.01.2008 16:15:57
Thomasakademie an der Hochschule St. Pölten
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) Das Verlangen des heiligen Thomas von Aquin in seinem Leben war, in der Erkenntnis Gottes fortzuschreiten. Er nutzte dabei auch die Auseinandersetzungen seiner Zeit um zu erkennen, was richtig und was falsch sei. So Bischof DDr. Klaus Küng bei der traditionellen Thomasakademie am 28. Jänner in der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten. Heute gebe es vielerlei Vorwürfe an die Kirche, sagte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt beim Gottesdienst. Ihr werde der Vorwurf gemacht, sie rede eine Sprache, die die Menschen nicht mehr verstehen oder sie gebe Antwort auf Fragen, die nicht gestellt werden oder sie verkündige, was sie selbst nicht halte. Entscheidend sei aber oft, so der Bischof, dass vielfach die Grundlagen für das Verstehen des Glaubens nicht mehr gegeben seien. Viele Menschen seien heute durch ihre Lebensweise, ihr Konsumverhalten und Hektik schwer empfänglich für die Botschaft Christi. Es mag auch sein, dass Hindernisse vorhanden sind, weil de Botschaft unbequem sei und ein Nachdenken über das eigene Verhalten voraussetzt, sagte der Bischof. Wichtig sei aber, dass alle in der Verkündigung eng mit Gott verbunden sind. In der Hochschule müsse das Verlangen bestehen, Gott zu suchen und diesen Schatz unversehrt im Herzen zu bewahren. Der Bischof äußerte den Wunsch, dass die Hochschule darin eine Hilfe sei, dass alle Studierenden diesen Schatz finden, ihn im Herzen tragen und die Sehnsucht geweckt werde, die schon Thomas kennzeichnete: den Herrn zu entdecken und den anderen zu bringen. Im Anschluss an den Gottesdienst fand in der Aula der Hochschule die Thomasakademie mit zwei Vorträgen aus Diplomarbeiten zweier Studentinnen der Hochschule über den Schutz des Lebens statt; betreut wurden diese Arbeiten von Ethikdozent Dr. theol. habil. Josef Spindelböck. Es gebe gute Gründe, den Embryo von der Empfängnis an zu schützen, stellte Mag. Julia Blaimschein in ihren Ausführungen zum Thema „Der moralische Status menschlicher Embryonen“ fest. Sie nannte fünf Argumente, die einsichtig seien und in der bioethischen Diskussion eine große Bedeutung darstellen. So beziehe sich das „Speziesargument“ auf die Zugehörigkeit des Embryo zur Gattung Mensch, weshalb ihm die gleichen Rechte und die gleiche Würde zukommen. Die „noch nicht vorhandenen Eigenschaften“, so Blaimschein, seien dabei nicht von Belang. Personen seien selbst nicht Eigenschaften, sondern nur deren Träger, erläuterte sie. Auch die weiteren Argumente wie die Kontinuität, die Identität und die Potentialität verweisen darauf, dass bereits der Embryo menschliche Würde besitze. Das fünfte Argument, ein „Vorsichtsargument“, wie sie betonte, laute: im Zweifelsfalle für den Embryo. Damit soll auf alle Fälle vermieden werden, dass durch einen möglichen vagen Nutzen ein noch größerer Schaden – der Verlust und damit die Vernichtung des Embryo – entstehe. Zum Thema über die „Euthanasie als Verschwörung gegen das Leben“ führte Mag. Eva Doppelbauer teils sehr emotionell aus, dass viele Argumente, die heute für die Euthanasie ins Treffen geführt werden, für ethisch-moralische Überlegungen nicht relevant seien. Sowohl aktive als auch passive Sterbehilfe sei als Ausdruck direkter Sterbehilfe abzulehnen, da sie einem Mord gleichkämen. Bei der indirekten Sterbehilfe, so Doppelbauer, bewirke die Handlung selbst etwas Gutes (z.B. Schmerzlinderung), doch müssen durch den Doppeleffekt auch negative Auswirkungen mit in Kauf genommen werden (eine gewisse Lebensverkürzung, die jedoch nicht direkt angezielt werden darf). Scharf kritisierte sie hingegen die erlaubte Praxis in der Schweiz, die sie als „Beihilfe zum Selbstmord“ bezeichnete und die gängige Euthanasiepraxis in den Niederlanden. Sie warnte davor, dass durch eine Praxis des „slippery slope“, eine langsame aber stete Verschiebung der Argumente und Schritte eintreten können, die zwangsläufig zu einer Legalisierung der Euthanasie führen. „Wurde früher ein Arzt, der eine Euthanasie durchführte als Mörder gesehen, galt er einige Jahre später als geduldeter Delinquent und schließlich als Wohltäter der Gesellschaft“, führte sie drastisch vor Augen. Befürworter der Euthanasie beginnen immer mit Extremfällen und versuchen dann, so Doppelbauer, mit Argumenten des Selbstbestimmungsrechtes oder des Mitleids zu überzeugen. „Dabei stehe aber oft das Selbstmitleid der Angehörigen im Vordergrund“. „Der erste Euthanasiefall war eine Tötung aus Mitleid“.
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27.01.2008 18:18:26
Vatikanische Friedenstauben fliegen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat die Kinder und Jugendlichen Roms zur Solidarität mit ihren Altersgenossen in den Krisenländern Afrikas aufgerufen. Zum Abschluss des „Friedensmonats“ der „Katholischen Aktion“ (AC) begrüßte er die Hilfskampagne der jungen Katholiken. Neben Benedikt XVI. standen beim Angelus-Gebet am Fenster seiner Privatwohnung diesmal zwei junge AC-Mitglieder. Unter dem Applaus von Zehntausenden Jugendlicher auf dem Petersplatz ließen sie zum Abschluss zwei weiße Tauben als Symbol des Friedens frei. Die Vögel flogen sofort in den wolkenverhangenen Himmel über den Vatikan. Anders als in früheren Jahren versuchten sie diesmal nicht, in die warme Wohnung zurückzukehren. Außerdem sprach Papst Benedikt XVI. den weltweit rund zehn Millionen Lepra-Kranken und deren Angehörigen sein Mitgefühl aus. Zum Welttag des Lepra-Kranken würdigte er den Einsatz der Hilfsorganisationen und der freiwilligen Helfer im Kampf gegen die Krankheit. Einen Gruß in seiner Muttersprache richtete der Papst an die deutschsprachigen Pilger: „Die Liturgie dieses Sonntags kündet uns vom Licht Christi, das in die Dunkelheit der Welt eingetreten ist. Dieses Licht leuchtet auch in unserer Zeit und zeigt uns den Weg zum wahren Leben. Bitten wir den Herrn, daß der Glanz seiner Wahrheit uns und unsere menschliche Gesellschaft immer mehr erfülle. Gottes Gnade stärke euch und eure Familien an diesem Sonntag und begleite euch durch die neue Woche!“
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27.01.2008 18:15:02
Requiem für P. Hönisch SJM in der "forma extraordinaria"
(news.stjosef.at) Wie die Ordensgemeinschaft der „Servi Jesu et Mariae“ (SJM) in einer Pressemitteilung bekannt gibt, findet das Requiem für den verstorbenen Gründer und Generaloberen der Kongregation, Pater Andreas Hönisch, am Freitag, dem 1. Februar 2008 um 11.00 in der Basilika zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit auf dem Sonntagberg statt. Es wird vom Sekretär der Päpstlichen Kommission Eccelsia Dei, Prälat Camillo Perl, in der „forma extraordinaria“ gefeiert. Vor der Hl. Messe wird der Sarg mit dem Leichnam des Verstorbenen in der Basilika aufgebahrt. Das Begräbnis findet um 14.00 auf dem Friedhof in Blindenmarkt statt; der Trauerzug beginnt im Innenhof des Ordenshauses. Die Kongregation der SJM zählt augenblicklich 28 Priester, 3 Diakone, 11 Studenten, 4 Novizen und einen Bruder. Das Mutterhaus mit den Ausbildungseinrichtungen und dem Generalat befindet sich in Blindenmarkt. Die SJM feiert die Hl. Messe sowohl nach dem Missale Papst Paul Vl., als auch nach dem Missale von 1962. Sie war damit eine der ersten Gemeinschaften, die sich dem liturgischen Anliegen widmete, wie es von Papst Benedikt XVI. im Motu proprio „Summorum Pontificum“ vom 7. Juli 2007 formuliert wurde. – Homepage: http://www.sjm-congregation.org . - Link (Download im PDF-Format) zur Todesanzeige von P. Hönisch.
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26.01.2008 11:34:38
"Die Feier der Kindertaufe" in neuer Ausgabe erschienen
(presse.kirche.at) Soeben ist der neue Sakramentenfaszikel "Die Feier der Kindertaufe" erschienen. Er enthält den Ritus der Tauffeier nach der Editio typica altera. Die Neuausgabe ersetzt die Ausgabe von 1971 und kann unmittelbar nach ihrem Erscheinen verwendet werden. Ab dem 1. Adventssonntag (30. November) 2008 ist ihre Verwendung verpflichtend. Nach einem langen Prozess der Vorbereitung haben die Bischöfe im deutschen Sprachgebiet eine Neuausgabe des liturgischen Buches "Die Feier der Kindertaufe" approbiert. Mit der Herausgabe des erneuerten liturgischen Buches "Die Feier der Kindertaufe" verbinden die Bischöfe den Wunsch, dass der Kindertaufe in Pastoral und Liturgie neue Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das Buch soll zum Anlass werden, sowohl die sakramentenpastoralen Initiativen der einzelnen Pfarrgemeinden zu überdenken als auch die bisherige Feierpraxis nach Möglichkeit zu verbessern. Bibliographische Angabe: Die Feier der Kindertaufe. Neuausgabe in den katholischen Bistümern des deutschen Sprachgebietes, Freiburg u.a. 2007, ISBN 978-3-451-32201-3, EUR 18,60; Bestellungen unter behelfe.pa.stpoelten@kirche.at (Behelfsdienst des Pastoralamtes St. Pölten).
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26.01.2008 11:11:12
Unsere Heimat ist im Himmel
(news.stjosef.at) In bestimmten Kreisen gehört es zum guten Ton, sich über den christlichen Glauben lustig zu machen und darüber zu spotten. Wie naiv und unaufgeklärt müsse man doch sein, um all das für wahr zu halten, was in der Heiligen Schrift steht und die Kirche als Wort Gottes verkündet! Gegenwärtig gibt es gerade vonseiten mancher Wissenschaftler so etwas wie einen „neuen Atheismus“, der sich überaus selbstsicher und kämpferisch gibt und die Religion und den Gottesglauben in das Reich der Phantasie verbannen möchte, ja schlimmer noch, manche wollen uns Glaubende sogar für verrückt erklären, weil es nach ihrer Auffassung Gott einfach nicht geben könne. Zu welchen Verstiegenheiten dies führen kann, hat vor einigen Tagen ein Leserbrief eines Atheisten in der Zeitung „Die Tagespost“ gezeigt, der am Schluss eines längeren Beitrags ausruft: „Gott sei Dank, ich bin Atheist!“ Ist es also naiv, liebe Brüder und Schwestern, wenn wir die Worte Jesu im heute gehörten Evangelium ernst nehmen, wo es heißt: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“ (Mt 4,17)? Wir Christen glauben tatsächlich an den Himmel als „Wohnung Gottes“ und „Ort“ seiner besonderen Gegenwart; dem Himmel nahe sind wir überall dort, wo wir Gott nahe sind, der uns liebt und in seinem Gebot dazu aufruft, auch die Brüder und Schwestern in seinem Geist zu lieben. - Lesen Sie die ganze Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis A!
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25.01.2008 07:22:29
Begleitung unheilbar Kranker in Liebe und Wahrhaftigkeit
(zenit.org) Die seelischen und psychosozialen Dimensionen von Krebserkrankungen standen im Mittelpunkt der Tagung „Krebs und Depression“ der italienischen Psycho-Onkologen in Rom. Die moderne Medizin verbucht zwar enorme Fortschritte, aber noch immer verursachen Krankheiten wie Krebs bei vielen Patienten Angst, Verunsicherung und Depression. Krebs bedeutet somit nicht nur physische Belastung, sondern auch seelisches Leid. Der Arzt sollte den unheilbar Kranken immer auch auf den Tod vorbereiten, hob der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Msgr. Elio Sgreccia, im römischen Kongresszentrum des IFO (Istituti Fisioterapici Ospitalieri) hervor. Eine „Verschwörung der Verschwiegenheit“ sei unbedingt zu vermeiden; das Gespräch über das Leben, das niemals vergeht, sollte aktiv gesucht werden. Bei der großen Fachtagung im Dezember vergangenen Jahres wurden auch die positiven Ergebnisse der psychologischen Behandlung von Krebspatienten vorgestellt. - Lesen Sie mehr im ausführlichen Bericht von ZENIT!
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25.01.2008 07:17:25
Generaloberer P. Andreas Hönisch SJM verstorben
(kath.net/news.stjosef.at) Der Gründer der Servi Jesu et Mariae (SJM), P. Andreas Hönisch, ist in der Nacht zum 25. Januar 2008 im 78. Lebensjahr verstorben. Das teilte der Orden mit. Die Servi Jesu et Mariae (SJM) sind eine Kongregation päpstlichen Rechts, die ihren Hauptsitz in Blindenmarkt in der Diözese St. Pölten hat. Ihre definitive Errichtung erfolgte 1994 aufgrund der Befürwortung durch den St. Pöltner Diözesanbischof Kurt Krenn durch die päpstliche Kommission "Ecclesia Dei". Der Hauptsitz der Kongregation befindet sich im niederösterreichischen Blindenmarkt; tätig sind die Priester vor allem in Österreich, Deutschland und Kasachstan. Kennzeichend für die Liturgie der SJM ist es, dass ihre Priester die Hl. Messe sowohl nach der amtlichen Form des Römischen Ritus von 1969 ("Novus Ordo Missae") als auch nach der traditionellen Form gemäß dem vom seligen Papst Johannes XXIII. approbierten Missale Romanum von 1962 zelebrieren. P. Hönisch, der ursprünglich Jesuit war, war auch Mitbegründer der "Katholischen Pfadfinderschaft Europas". Er zeichnete sich aus durch Seeleneifer und Kirchentreue, durch Güte und Bescheidenheit. Sein Wirken fand auch durch den gegenwärtigen Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger), wiederholt Anerkennung, während es umgekehrt auch Bischöfe gab, die für seine konsequente Haltung in Glaubensfragen wenig Verständnis aufbrachten. R.I.P. - Homepage: http://www.sjm-congregation.org
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24.01.2008 17:39:58
Papstbotschaft zum Welttag der sozialen Kommunikation 2008
(kath.net/news.stjosef.at) Wie jedes Jahr am Gedenktag des hl. Franz von Sales, des Patrons der katholischen Presse, veröffentlichte der Papst auch heuer wieder seine für den Welttag der sozialen Kommunikationsmittel bestimmte Botschaft. Gleich zu Beginn schreibt Benedikt XVI.: "Das Thema des nächsten Welttags der Sozialen Kommunikationsmittel 'Die Medien am Scheideweg zwischen Selbstdarstellung und Dienst. Die Wahrheit suchen, um sie mitzuteilen' macht deutlich, wie wichtig die Rolle dieser Instrumente im Leben der Menschen und der Gesellschaft ist. Es gibt in der Tat keinen Bereich menschlicher Erfahrung – insbesondere angesichts des breiten Phänomens der Globalisierung –, in dem die Medien nicht konstitutives Element der interpersonalen Beziehungen sowie der sozialen, ökonomischen, politischen und religiösen Vorgänge geworden sind." Der Papst erinnert dann an die besondere Verantwortung der Medien in ihrem Zeugnis für die Wahrheit auch des Glaubens. Abschließend heißt es: "Laßt uns den Heiligen Geist anrufen, daß es nicht an mutigen Kommunikatoren und echten Zeugen der Wahrheit mangelt, die in Treue zum Auftrag Christi und begeistert von der Botschaft des Glaubens 'sich zu Interpreten der heutigen kulturellen Erfordernisse zu machen wissen und sich dafür einsetzen, dieses Zeitalter der Kommunikation nicht als Zeit der Entfremdung und Verwirrung zu leben, sondern als kostbare Zeit für die Suche nach der Wahrheit und für die Entwicklung der Gemeinschaft unter den Menschen und Völkern' (Johannes Paul II., Ansprache an die Teilnehmer einer Tagung der Kultur- und Medienschaffenden Parabole mediatiche, 9. November 2002)." - Lesen Sie die Papstbotschaft in vollem Wortlaut!
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24.01.2008 17:31:26
Dokument über die christliche Meditation erstmals im Internet
Am 15. Oktober 1989 veröffentlichte die Kongregation für die Glaubenslehre ein "Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über einige Aspekte der christlichen Meditation". Dieses wichtige Dokument war bisher auf Deutsch nur in gedruckter Form zugänglich (als Nr. 95 der Reihe „Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls“, hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, seit längerem vergriffen). Nun konnte das Schreiben zum Gedenktag des hl. Franz von Sales (24.01.2008), des Patrons der katholischen Presse und damit auch der katholischen Medien insgesamt, erstmals auf Deutsch online publiziert werden, und zwar auf stjosef.at unter Mitarbeit von Pfr. em. Ekkehard Edel. - Lesen Sie auch die bereits seit längerem im Netz verfügbare kommentierende Zusammenfassung des Schreibens durch Dr. Josef Spindelböck!
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23.01.2008 16:49:40
Ehemaliger Chefredakeur Josef Bauer verstorben
(stephanscom.at) "Am 22. Jänner 2008 ist Josef Bauer, ehemals Chefredakteur der Wiener Kirchenzeitung, seinem Krebsleiden erlegen. Er wurde am 1. März 1932 im burgenländischen Steinberg geboren und 1955 zum Priester der Diözese Eisenstadt geweiht. 1967 musste er einer entstandenen Beziehung wegen das Priesteramt verlassen und arbeitete in der Folge als Journalist bei der Wiener Kirchenzeitung", schreibt Hartwin Schmidtmayr, ehemaliger Professor für Religionspädagogik an der Pädagogischen Akademie, in einem Nachruf in "Der Sonntag" über seinen Studienkollegen. Josef Bauer wurde von Kardinal Franz König in das Amt des Chefredakteurs der Wiener Kirchenzeitung berufen und hatte diese Position von 1975 bis 1993 inne. Gemeinsam mit Schmidtmayr hatte Bauer in der Wiener Kirchenzeitung die Serie "Fragen Sie die Kirche" gestaltet. "Mir ging es darum, anhand von Leserfragen zu zeigen, dass man zwischen der stets gleichbleibenden Botschaft des christlichen Glaubens und den zeitbedingten Vorstellungen unterscheiden muss, die sich mit ihr jeweils verbinden", schreibt Schmidtmayr. Die Zielsetzung habe bisweilen zu recht lebhaften Gesprächen geführt, "in denen sich Josef Bauer als unbeirrbar kirchentreuer Katholik erwies". In den letzten Jahren seines Berufslebens war Bauer in der Krankenseelsorge und der Seniorenpastoral der Erzdiözese Wien tätig. Obwohl er in Wien lebte und arbeitete, blieb Bauer seiner Heimat verbunden. Dies habe sich auch in der intensiven Kooperation der Wiener mit der Burgenländischen Kirchenzeitung gezeigt. Die Zeitung der Erzdiözese Wien, "Der Sonntag", würdigt den ehemaligen Chefredakteur Josef Bauer als Mann voller Gewissenhaftigkeit, Pflichtbewusstsein, Fleiß, großer Bescheidenheit, mit fundiertem theologischen Wissen, menschliche Güte und einem festen Glauben. - R.I.P. - Linktip: www.dersonntag.at
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23.01.2008 16:10:21
Papst betont Gebet für die Einheit der Christen
(radiovatikan.de) Die Wiederversöhnung der Christen übersteigt die „menschlichen Kräfte und Fähigkeiten”. Das sagte Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch in der vatikanischen Audienzhalle. Benedikt XVI. verstehe die zum 100. Mal begangene Weltgebetswoche für die Einheit der Christen als „Zeit des Dankes” für die Fortschritte auf dem Weg zur Wiederversöhnung. Umso mehr müssten die Christen ihre Hoffnung „gänzlich auf das Gebet Christi für die Kirche” setzen, so der Papst. „Begleitet durch das Wort des Apostels Paulus ,Betet ohne Unterlass’ (1 Thess 5, 17) begehen wir in diesen Tagen die jährliche Gebetswoche für die Einheit der Christen. 100 Jahre sind seit den Anfängen dieser Gebetsoktav vergangen, die auf eine Initiative von Pater Paul Wattson zurückgeht und die dann von Papst Benedikt XV. auf die ganze Kirche ausgedehnt wurde. Vor allem das II. Vatikanische Konzil hat mit dem Dekret Unitatis redintegratio die Rolle und die Bedeutung des Gebets für die Einheit unterstrichen. Zusammen mit der Bekehrung des Herzens und der Heiligkeit des Lebens ist das private und öffentliche Gebet die Seele der ganzen ökumenischen Bewegung. Das gemeinsame Beten und Bitten ist Ausdruck des Glaubens, der alle Jünger Jesu eint, und des Vertrauens auf den Beistand des Herrn.” Die Gebetswoche solle die schon erreichten Fortschritte auf dem Weg zur Einheit betonen, so der Papst. „Die Einheit der Christen kann nur in einem Klima des Gebets und auf dem Humus einer geistlichen Ökumene wachsen. Wir alle wollen uns in unserem eigenen Leben darum bemühen und nicht nachlassen, um die Gnade der Einheit zu bitten. Dazu schenke uns der Herr seinen Segen.
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22.01.2008 17:22:10
Gebet für Mütter in Not ist höchste Form der Liebe
(kath.net) Gebet ist weder Psychoterror noch ein „menschenverachtender Akt“. Das stellt der Leiter von „Human Life International“-Österreich, Dietmar Fischer, in einer Aussendung fest. Er reagierte damit auf eine Stellungnahme der Sozialdemokratischen Partei (SPÖ) zu einer Gebetsvigil in St. Pölten. Nationalrätin Gabriele Binder-Maier (SPÖ) bezeichnete darin „den Psychoterror, der von selbsternannten Lebensschützerinnen praktiziert wird“ als „absolut menschenverachtend“. Fischer zeigte sich schockiert über diese Ausdrucksweise. Die SPÖ betreibe „Religions-Hetze“ gegen betende Katholiken, kritisierte er. Menschenverachtend seien die Forderungen der SPÖ nach Gratis-Abtreibung und flächendeckender Abgabe der „Pille danach“, bemerkte der HLI-Chef. „Lebensschützer sind auch für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und Männer über ihren Körper und ihr Leben, aber im Gegensatz zur SPÖ fordern wir gleiches Recht für alle, auch für das kleine Mädchen im Mutterleib der Frau.“ Auch sie müsse „über sich selbst bestimmen können, und bis sie das kann, muss in einer Demokratie der Staat sie per Gesetz schützen“, betonte er. Alles andere sei „ein Rückfall in die Steinzeit, wo der Stärkere mit Gewalt und Brutalität seine Interessen gegenüber dem schutzlosen Schwächeren durchsetzt“. Abtreibung sei „die höchste Form der Gewalt gegen Frauen“ und „die brutalste Form von Gewalt gegenüber dem schutzlosen Kind“, sagte Fischer. Er fordert die sofortige Trennung von Abtreibung und Beratung, um den so bedrängten Frauen in Not sofort zu helfen. Er wies darauf hin, dass seine Organisation durch das Angebot von Beratung und konkreter Soforthilfe seit zehn Jahren über 10.000 Frauen in Not so helfen konnte, dass sie sich für das Leben ihres Kindes entscheiden konnten. „Diese 10.000 Kinder leben und ihre Familien, Mütter und Väter sind glücklich, weil wir die Frauen in ihrer Notsituation angehört und ernst genommen haben.“ Dies als menschenverachtend zu bezeichnen, sei „geradezu pervers“. - Linktip: www.hli.at
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22.01.2008 17:17:55
Päpstlicher Zeremoniär Marini: Papst will keine Abkehr von Liturgiereform!
(radiovatikan.de) Der Papst will keine Abkehr von der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils. Das hat Zeremonienmeister Guido Marini jetzt betont. Viel beachtet vor allem von der italienischen Presse hatte Benedikt XVI. am Fest „Taufe des Herrn” in der Sixtinischen Kapelle „mit dem Rücken zum Volk” zelebriert. Allein das ist schon eine falsche Formulierung, findet Marini: „Das ist viel eher eine gemeinsames Hinwenden mit den Gläubigen zu Christus hin; man schließt ihnen also nicht die Tür, sondern öffnet sie und führt sie zum Herrn.” Weder das Motu Proprio zum Gebrauch des so genannten „außerordentlichen Ritus” noch Papst Benedikt selbst wollten die Liturgiereform zurückdrängen. Keinesfalls, beteuert Marini: „Das ist mit Sicherheit eine Unterstellung und Fehlinterpretation. Die Liturgie ist genauso wie das ganze kirchliche Leben von Fortentwicklung unter Wahrung der Kontinuität geprägt. Die Kirche geht also auf ihrem geschichtlichen Weg weiter, ohne ihre Wurzeln und ihre lebendigen Traditionen aus dem Blick zu lassen. Manchmal kann das auch heißen, kostbare Elemente, die in Vergessenheit geraten sind, wieder ans Licht zu holen und ihre ursprüngliche Bedeutung zu betonen. Das heißt: Man sollte nicht von einer Rückkehr in die Vergangenheit sprechen, sondern von einer wahren Bereicherung der Gegenwart.” Eine Bereicherung, fügt Guido Marini (seit Oktober 2007 im Amt seines Namensvorgängers) an, auch mit dem Blick in die Zukunft. Man darf also gespannt sein auf die ersten Großeinsätze des neuen Zeremoniars bei den Papstreisen in die Vereinigten Staaten oder zum Weltjugendtag nach Sydney.
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21.01.2008 09:57:18
200.000 Menschen beim Angelusgebet mit dem Papst
(radiovatikan.de) Rund 200.000 Menschen haben sich am Sonntag auf dem Petersplatz versammelt, um Papst Benedikt XVI. nach dem gescheiterten Besuch an der römischen Universität „La Sapienza“ ihre Solidarität zu bekunden. Benedikt XVI. dankte den Studierenden und Akademikern, die dem Aufruf von Kardinalvikar Camillo Ruini gefolgt waren, für ihre Solidarität und drückte noch einmal sein Bedauern aus: „Leider ist bekanntlich ein Klima entstanden, das meinen Besuch bei der Feier nicht opportun erscheinen ließ. Ich habe ihn schweren Herzens verschoben. Aber ich habe dennoch den Text senden wollen, den ich eigens nach Weihnachten vorbereitet hatte. Der universitären Welt – die für viele Jahre die meine war – bin ich in der Liebe zur Wahrheitssuche, zur Auseinandersetzung und zum offenen und respektvollen Dialog über verschiedene Positionen verbunden. Dies ist alles auch die Mission der Kirche, die darin treu Jesus nachfolgt, dem Lehrer des Lebens, der Wahrheit und der Lieben.“ Die Studenten und Professoren ermutigte Benedikt zu einem respektvollen Dialog. „Als sozusagen emeritierter Professor, der in seinem Leben zahlreichen Studenten begegnet ist, ermutige ich Euch, liebe Studenten und Professoren, immer respektvoll anderen Meinungen zu begegnen und mit freiem und verantwortungsvollen Geist die Wahrheit und das Gute zu suchen.“ Bei der Kundgebung waren katholische Bewegungen wie „Communione e Liberazione“ und Sant'Egidio mit starken Abordnungen vertreten. Zahlreiche Transparente von Universitäten, auch von der Sapienza, waren auf dem Platz zu sehen. - Lesen Sie mehr!
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21.01.2008 09:55:16
Brutaler Überfall auf Pfarrer Pfeiffer in Böheimkirchen
(noen.at) Pfarrer Emmerich Pfeiffer saß am Sonntag gegen 19.20 Uhr vor dem Fernseher und sah sich in aller Ruhe das „Österreich-Bild“ und „Bundesland heute“ an, als es an der Türe des Pfarrheims klingelte. Nichts ahnend öffnete der Priester - uns sah sich plötzlich mit drei dunkle Gestalten konfrontiert, die ihn sofort nach innen drängten. „Geld her!“, herrschte das Trio den Seelsorger an, doch es hatte nicht mit der Widerstandskraft von Emmerich Pfeiffer gerechnet. Kurzerhand biss er einen der Täter in die Hand, worauf dieser stark geblutet haben dürfte. Die Räuber fesselten und knebelten ihn darauf kurzerhand mit Paketschnnüren. Eine Schnur legten sie dem 64-Jährigen um den Hals und zogen zu. Danach zwangen sie ihn, einen Tresor zu öffnen. Mehrere hundert Euro Bargeld fielen ihnen in die Hände. Auch die Geldbörse des Opfers mit der persönlichen Bankomatkarte und jener der Pfarre Böheimkirchen nahmen sie an sich. Nach dem Coup gaben sie Fersengeld - zuvor hatten sie die Türe von außen verschlossen und abgesperrt. Pfarrer Emmerich Pfeiffer konnte sich wenig später selbst befreien und durch ein Fenster aus dem Pfarrheim flüchten. Er schlug sofort Alarm. Nur Minuten später war eine Großfahndung im Gang, an der Einsatzkräfte von Neulengbach, Wilhelmsburg über Herzogenburg und Böheimkirchen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt waren. Stunden später musste sie ergebnislos abgebrochen werden. Der Geistliche wurde indessen mit schweren Verletzungen ins Landesklinikum eingeliefert. Er erlitt eine Schädelprellung, Abschürfungen, weitere Prellungen und stand unter Schock. Die Ermittlungen laufen nach dem brutalen Raubüberfall auf Hochtouren. Nicht ausgeschlossen werden kann der Zusammenhang mit einem Überfall auf einen Pfarrer in Klosterneuburg. Dort waren Anfang des Jahres ebenfalls drei maskierte Täter mit unglaublicher Brutalität vorgegangen. Auch ihnen gelang unerkannt die Flucht. Zwei der Räuber in Böheimkirchen waren maskiert, einer unmaskiert. Keiner der Täter war größer als 1,75 Meter. Der unmaskierte Tater hatte eine auffallend fahle Gesichtfarbe und war etwa 40 Jahre alt. Sie sprachen gebrochenes Deutsch. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Böheimkirchen unter der Rufnummer 059133/3163 entgegen.
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21.01.2008 09:51:19
Keine staatliche Förderung für Abtreibungsmuseum
(imabe.org) Das umstrittene Wiener „Abtreibungsmuseum“ (museum für verhütung und schwangerschaftsabbruch) wurde – entgegen eigener Angaben – nicht in die Liste der steuerbegünstigten Institutionen aufgenommen. Dies erklärte nun das Büro des Finanzministers auf Anfrage von IMABE. Nach eingehender Prüfung ist das Finanzministerium in diesem konkreten Fall zu dem Schluss gekommen, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Abzugsfähigkeit trotz Bescheinigung durch das Unterrichtsministerium nicht vorliegen. Spenden an Museen sind laut § 4 Abs 4 Z 6 lit b EStG 1988 nur dann steuerlich absetzbar, wenn diese „Sammlungsgegenstände zur Schau stellen, die in geschichtlicher, künstlerischer oder sonstiger kultureller Hinsicht von gesamtösterreichischer Bedeutung sind“. Dies ist im Falle des vom Abtreibungsarzt Christian Fiala im März 2007 gegründete „Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch“, das Tür an Tür mit seiner auf Gewinn ausgerichteten „gynmed“-Abtreibungsklinik liegt, offenbar nicht gegeben. „Bei einer nur aus zwei Räumen bestehenden Einrichtung kann seriöserweise wohl kaum von gesamtösterreichischer Bedeutung gesprochen werden, sondern höchstens von lokaler Bedeutung“, ergänzt IMABE-Direktor Universitätsprofessor Johannes Bonelli. Bonelli hatte Mitte Dezember als erster auf den „Skandal“ hingewiesen, dass hier eine in Österreich laut Rechtslage nach wie vor strafbare Tätigkeit indirekt auch noch steuerlich hätte begünstigt werden sollen. Es folgten massive Proteste von Lebensschutzorganisationen gegen den Bescheid des Bildungsministeriums (vgl. Die Tagespost, 20. 12. 2007, Die Presse, online 17. 12. 2007), der nun aufgrund mangelnder Gesetzeskonformität nicht angenommen wurde.
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19.01.2008 14:48:04
Neuer Generaloberer der Jesuiten gewählt
(jesuiten.org) Adolfo Nicolás wurde heute, am 19. Januar 2008, zum neuen Generaloberen der Gesellschaft Jesu gewählt. Er folgt in diesem Amt auf den bisherigen Generaloberen Peter-Hans Kolvenbach, dessen Rücktritt am 14. Januar nach 24-jähriger Amtszeit die Wahl notwendig gemacht hatte. Pater Adolfo Nicolás (71) wurde am 29.04.1936 in Palencia in Spanien geboren, trat 1953 in das Noviziat der Provinz von Toledo ein, studierte von 1964 bis 1968 Theologie in Tokyo und wurde dort am 17.03.1967 zum Priester geweiht. Nach einem Aufbaustudium an der Gregoriana in Rom wurde er 1971 Professor für Systematische Theologie an der Sophia-Universität in Tokyo. 1978 bis 1984 war er Direktor des Pastoralinstituts von Manila (Philippinen). 1993 bis 1999 war er Provinzial der Japanischen Provinz. Seit 2004 war er Moderator der "Jesuit Conference of East Asia and Oceania". Vor der Generalkongregation hatte Nicolas sich im Vorfeld Realitätssinn, Transparenz und Effizienz erwartet. Die Gesellschaft Jesu brauche eine Neuentwicklung, müsse ihr Zeugnis für Kirche und Welt neu für diese Zeit ausrichten, schrieb Nicolas in einem Beitrag für die Australische Jesuitenzeitung. Er hoffe, dass die Generalkongregation „dynamisch und offen“ über das religiöse Leben nachdenken werde.
Beobachter hatten mit einem raschen Ausgang der Wahl gerechnet, die nach Art eines Papst-Konklaves streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit stattfindet. Eine Ablehnung der Wahl verbietet der Ordensgehorsam. Als erster wurde der Papst über den Ausgang der geheimen Abstimmung unterrichtet. Am Sonntag feiert der neue Generalobere Nicolas in der römischen Kirche Il Gesù zusammen mit allen Delegierten der Generalkongregation eine Dankmesse. Nächste Woche setzt die Versammlung der Jesuiten dann ihre Arbeiten fort.
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19.01.2008 14:46:57
Lehre der Kirche, nicht eigene Zweifel
(kirchen.net/rupertusblatt) In der Rubrik "Klartext" der Salzburger Kirchenzeitung "Rupertusblatt" vom 20.01.2008, schreibt Weihbischof Andreas Laun wörtlich:
Wenn man von einem Priester hört, dass „alles, was man so von Fegefeuer und Hölle gesagt bekommt, Gott sei Dank vorbei ist“, macht man sich seine Gedanken, schrieb mir neulich eine Frau. Sie hat ganz Recht! Denn erstens ist es natürlich ein Unsinn anzunehmen, „früher“ hätte es „das alles“ gegeben, heute aber nicht mehr. Wahr ist vielmehr: Entweder gab es Fegefeuer und Hölle früher, dann gibt es sie auch heute, oder es gab sie nicht, dann gibt es sie jetzt auch nicht und wird es sie nie geben. Dies ist unabhängig von der Frage, wie viele Menschen daran glauben oder nicht. Unser Glaube ruft sie nicht ins Dasein, unser Unglaube kann sie nicht abschaffen. Bleibt die Frage: Also gibt es Fegefeuer und Hölle oder gibt es sie nicht? Die Gegenfrage ist schnell zur Hand: Was muss man sich unter Fegefeuer und Hölle vorstellen? Richtig ist: Weder das Fegefeuer noch die Hölle sind eine Art besonders raffinierte und besonders lang dauernde Folterkammer, dessen Betreiber Gott wäre, um die Sünder zu bestrafen. In seiner Enzyklika über die Hoffnung (Nr. 45) hat Papst Benedikt erklärt, was Christen unter den genannten Glaubenswahrheiten verstehen: Fegefeuer ist die Begegnung des lässlichen Sünders mit der brennenden Liebe Jesu Christi, Hölle die Selbstausgrenzung des Menschen durch die „Todsünde“. Und dieses Fegefeuer und diese Hölle gibt es wirklich: Die Botschaft vom Fegefeuer ist Hoffnung, die Lehre von der Hölle letzte Warnung! Wie traurig, wenn ein Priester das nicht weiß und vergisst, dass es seine Aufgabe ist, die Lehre der Kirche weiterzugeben und nicht, die Menschen mit seinem privaten Glaubenszweifel und mit seinem religiösen Nichtwissen zu belasten!
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19.01.2008 04:41:22
Integration ist keine Einbahnstraße
(stephanscom.at) "Wer Österreich liebt, spaltet es nicht", betonte Kardinal Christoph Schönborn zum Auftakt des großen Ökumenischen Empfangs im Wiener Erzbischöflichen Palais am Freitag, 18. Jänner 2008, aus Anlass der "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen". Vor den Repräsentanten aller christlichen Kirchen würdigte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz das am Freitag von Spitzenrepräsentanten der katholischen Kirche, der evangelischen Kirche, der orthodoxen Kirche, des Judentums und des Islams gemeinsam präsentierte Dokument, das die "Überlegungen und Forderungen" der Glaubensgemeinschaften zum Thema Integration darstellt. Kardinal Schönborn betonte beim Ökumenischen Empfang den positiven österreichischen Weg der Integration. Das gemeinsame Dokument sage sehr deutlich, dass Integration "keine Einbahnstraße ist", sondern immer Rechte und Pflichten sowohl für Einheimische als auch für Zuwanderer bedeutet, so der Kardinal. Der Wiener Erzbischof rief einen Kernsatz des Dokuments in Erinnerung: "An die politischen Parteien appellieren wir, die Diskussion so zu führen, dass zu jedem Augenblick klar bleibt: Es geht um Menschen". Das sei der österreichische Weg. "Gott segne alle Bemühungen, diesen guten Weg weiterzugehen", betonte Kardinal Schönborn. Beim Ökumenischen Empfang wurde der historische Akt gewürdigt, dass alle Religionsgemeinschaften an einem Integrationsdokument arbeiteten. Die Tatsache, dass das Dokument über die Integration von allen Religionsgemeinschaften gemeinsam erarbeitet wurde, bezeichnete Kardinal Schönborn als "historischen Akt, der nicht nur viel über das ökumenische, sondern auch über das interreligiöse Klima in Österreich sagt." Damit werde die gemeinsame Arbeit aller christlichen Kirchen am Ökumenischen Sozialwort und im Verfassungskonvent fortgesetzt. Unter Hinweis auf die großen Ansprachen Papst Benedikts XVI. bei dessen Österreich-Besuch betonte der Wiener Erzbischof, dass der Einsatz für Themen, "die zutiefst mit Humanität zu tun haben", Aufgabe der Christen sei. Die Christen sollten in der pluralistischen Zivilgesellschaft "ohne Berührungsängste" an diese Aufgabe herangehen, "im klaren Bewusstsein, dass sie zur Mitgestaltung aufgefordert sind".
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19.01.2008 04:34:14
Jesus Christus - Weg, Wahrheit und Leben
(news.stjosef.at) Täglich sind wir einer Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen ausgesetzt. Wir hören dies und jenes, werden dahin und dorthin gelenkt. Gerade in den wesentlichen Lebensfragen, die uns alle angehen und die auch mit dem Glauben zu tun haben, gibt es oft ein „heilloses Durcheinander“. Der eine hält dies für wahr, der andere jenes, und manche meinen, sie könnten einer persönlichen Entscheidung dadurch entkommen, dass sie einfach alles und jedes gelten lassen, so aber auch allem und jedem gegenüber gleichgültig sind, was bekanntlich das Gegenteil von wahrer Toleranz ist. Wo also findet der moderne Mensch Orientierung? Wo kann er sich gleichsam geistig „anhalten“ und festmachen, wenn er seinen Weg durch diese Welt möglichst unbeschadet von den vielen Gefahren, die es gibt, gehen will? Johannes der Täufer hat vor 2000 Jahren die Menschen auf Jesus hingewiesen und gesagt, auf ihn sollten sie hören. Er verkündet die Wahrheit, die von Gott kommt und die uns nicht trügen kann. Auf diesem Fundament können wir das Haus unseres Lebens aufbauen. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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18.01.2008 06:12:31
Weltgebetswoche für die Einheit der Christen (18.-25.01.2008)
(zenit.org/news.stjosef.at) Für jeden Tag der Gebetswoche für die Einheit der Christen hat die Redaktion der Nachrichtenagentur ZENIT vier biblische Lesetexte ausgewählt. Der Text aus den neutestamentlichen Briefen bleibt jedoch immer derselbe: 1 Thess 5,13b-18. Das Schreiben des Apostels Paulus ist der Leittext zur Gebetswoche 2008. Paulus schreibt: „Haltet Frieden untereinander! Wir ermahnen euch, Brüder: Weist die zurecht, die ein unordentliches Leben führen, ermutigt die Ängstlichen, nehmt euch der Schwachen an, seid geduldig mit allen! Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergilt, sondern bemüht euch immer, einander und allen Gutes zu tun. Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.“ Die Meditationen haben die Form einer geistlichen Betrachtung, die sich jeweils auf die ausgewählten Tagestexte bezieht und diese miteinander verbindet. Sie sind als Impulse zur geistlichen Besinnung gedacht. Ein abschließendes Gebet bündelt die Gedanken in der gemeinsamen Anrufung Gottes. Es kann durch ein Lied und weitere Fürbitten ergänzt werden. Die Konzentration auf einzelne Verse des Paulustextes und die Zusammenstellung und Verknüpfung mit anderen Bibeltexten geben jedem Tag einen besonderen inhaltlichen Akzent. Das Grundthema der Gebetswoche „Betet ohne Unterlass“ wird dabei in Einzelschritten vertiefend entfaltet. Der gesamte Weg durch die einzelnen Tage der Gebetswoche bildet so eine Art „geistlichen Leitfaden für das ökumenische Gebet für die Einheit“. – Link: Zur ersten Meditation.
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