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06.06.2008 13:09:12
Wir dienen nicht dem "Gott Fußball"!
(news.stjosef.at) In den kommenden Tagen und Wochen dreht sich bei uns in Österreich und auch anderswo (fast) alles um das „runde Leder“: Es regiert wieder einmal, wie manche sagen, der „Gott Fußball“. Bei allem Verständnis für die sportliche Auseinandersetzung und den Wert der freundschaftlichen Begegnung im Rahmen des Großereignisses der Fußball-EM: Die Rede vom „Gott Fußball“ ist verräterisch und zeigt, dass manche tatsächlich schon das rechte Maß verloren haben oder zu verlieren drohen. Aber versuchen wir dennoch bei diesem sportlichen Großereignis das Positive zu sehen und auch nach möglichen Anknüpfungspunkten für den christlichen Glauben zu fragen ... - Lesen Sie in der Predigt zum 10. Sonntag im Jahreskreis A, was aus christlicher Sicht im Sport gelernt werden kann und soll!
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05.06.2008 15:39:45
Internationaler Kongress zum Thema Organspende im Vatikan angekündigt
(news.stjosef.at) Vom 6. bis 8. November 2008 findet im Vatikan ein internationaler Kongress zum Thema Organspende statt. Papst Benedikt XVI. wird vorrausichtlich an der Konferenz persönlich teilnehmen und eine Stellungnahme der Kirche zum Thema Organspende abgeben. Die Konferenz wird organisiert von der Weltdachorganisation aller katholischen Ärzteverbände mit Sitz im Vatikan ( http://www.FIAMC.org ) zusammen mit der Päpstlichen Akademie für das Leben und den Leitern der weltweit bedeutendsten Organspendezentren. Unter anderem wird aus Österreich der Präsident der Europäischen Gesellschaft für Organtransplantation (ESOT) Prof. Dr. F. Mühlbacher vom AKH in Wien teilnehmen. Der internationale Kongress (ca. 1500 Teilnehmer aus allen fünf Kontinenten werden erwartet) soll Gelegenheit geben, die verschiedensten Aspekte im Umfeld der Organspende aus Sicht des katholischen Lehramtes auf höchstem Niveau medizinisch, ethisch und moralisch zu beleuchten. Insbesondere sind Seelsorger, Ärzte und Mitglieder von Ethikkommissionen, Moraltheologen, Philosophen, Bioethiker, Juristen, Pro-Life NGO’s und politisch Verantwortliche zur Teilnahme eingeladen, um die differenziert-positive Haltung der Kirche kennenzulernen. – Weitere Hinweise und Anmeldung unter: http://www.agiftforlife2008.org . - Lesen Sie auch den Beitrag von Dr. theol. habil. Josef Spindelböck über die ethischen Aspekte der Organspende!
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05.06.2008 14:57:24
Papst Benedikt würdigt Seligen Johannes XXIII.
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat die Reformen seines vor 45 Jahren verstorbenen Vorgängers Johannes XXIII. gewürdigt. Mit dem von Johannes XXIII. einberufenen Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) habe eine Erneuerung der Kirche, ihrer Strukturen und der Liturgie begonnen, sagte der Papst bei der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz. Diese Reform solle in der Kirche des dritten Jahrtausends Frucht bringen, betonte Benedikt XVI. in seinem Gruß an polnische Pilger. Der am 25. November 1881 in Sotto il Monte bei Bergamo unter dem bürgerlichen Namen Angelo Giuseppe Roncalli geborene Johannes XXIII. amtierte von 1958 bis 1963. Vom italienischen Kirchenvolk als „il Papa buono“ („liebevoller Papst“) verehrt, wurde er 2000 von Johannes Paul II. selig gesprochen.
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05.06.2008 14:56:03
ÖBK-Stellungnahme zum sog. "Lebenspartnerschaftsgesetz"-Entwurf
(kath.net/news.stjosef.at) Die Österreichische Bischofskonferenz (ÖBK) hat sich durch ihr Generalsekretariat in einer Stellungnahme zum derzeit im österreichischen Parlament diskutierten Entwurf zur "zivil- und strafrechtlichen Regelung von Lebenspartnerschaften" (="Homo-Ehe") zu Wort gemeldet und den derzeitigen Entwurf abgelehnt. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: "Das Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz lehnt den vorliegenden Entwurf ab. Nach dem Standpunkt der katholischen Morallehre (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche RZ 2358 und 2359) sind homosexuelle Menschen zur Keuschheit gerufen. Eine Lebenspartnerschaft, welche durch die ausdrückliche Einführung einer Treuepflicht die Sexualpartnerschaft der gleichgeschlechtlichen Lebenspartner voraussetzt, muss daher seitens der Katholischen Kirche mit aller Entschiedenheit abgelehnt werden. Darüber hinaus ist aber nach Ansicht des Generalsekretariates der Österreichischen Bischofskonferenz die Tendenz, eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft mit dem Institut der Ehe gleichzustellen, gesellschaftspolitisch verfehlt." Die Bischöfe erinnern daran, dass dieser vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ausdrücklich als "schwerwiegend und legitim bezeichnete Unterschied" in der Behandlung von Ehe und Familie einerseits und gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften andererseits vom Entwurf verlassen und missachtet werde. "Die Geschichte lehrt uns mehrfach, dass Gesellschaften, welche diesen Schutz von Ehe und Familie vernachlässigt haben, und zwar zugunsten einer permissiven Haltung zu allen Möglichkeiten menschlichen Zusammenlebens, auch in sexueller Hinsicht, dies mit ihrem Untergang bezahlen mussten", stellen die Bischöfe klar. Darüber hinaus wird von der ÖBK die Forderung erhoben, "die Ehe und die Familie als Grundzelle der Gesellschaft, und damit des Staates, entsprechend zu schützen und das Institut der Ehe nicht mit anderen Instituten, welche der grundlegenden Aufgabe von Ehe und Familie nicht entsprechen, nicht gleichzusetzen". Das ganze sei weder rechtlich geboten und notwendig, wie sowohl die Bestimmungen der EMRK einerseits als auch die Judikatur des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte andererseits zeigen. "Jedenfalls muss den anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften ermöglicht werden, auf Grund einer entsprechenden Ausnahme vom Diskriminierungsverbot in den inneren Angelegenheiten weiterhin ihre Gebote und ihr Selbstverständnis leben zu können", betonen die Bischöfe. - Link: Stellungnahme im Wortlaut (PDF).
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03.06.2008 20:56:38
Globalisierung der Solidarität nötig
(zenit.org) Hunger und Unterernährung sind unannehmbar in einer Welt, die in Wirklichkeit über einen ausreichenden Produktionsstand sowie über ausreichende Ressourcen und Kenntnisse verfügt, um derartigen Dramen und den damit verbundenen Folgen ein Ende zu setzen. Das bekräftigt Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft an den Welternährungsgipfel der FAO, der heute in Rom seinen Anfang nahm. Die Botschaft des Heiligen Vaters wurde von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone vor den anwesenden Regierungs- und Staatschefs aus aller Welt verlesen. Am Gipfel der Welternährungsorganisation über die Hungerkrise nehmen insgesamt 4.749 Delegierte aus 183 Ländern teil. Das politische Großereignis mit rund 50 Staats- und Regierungschefs wird am Donnerstag zu Ende gehen und nach Angaben der FAO von 400 akkreditierten Journalisten begleitet. Das vatikanische Presseamt hatte im Vorhinein bekannt gegeben, dass Benedikt XVI. keinen der anwesenden Staats- und Regierungschefs in Audienz empfangen werde, da es zu viele Anfragen gegeben habe. Dies habe Kardinalstaatssekretär Bertone allen, die ihr Interesse bekundet hätten, persönlich mitgeteilt und dabei das Bedauern des Papstes über die Absagen bekundet. In seiner heute veröffentlichten Botschaft an die Gipfelteilnehmer hebt Benedikt XVI. hervor, dass die Globalisierung der Märkte nicht immer die Verfügbarkeit von Lebensmittel garantiere. Produktionssysteme zeichneten sich oftmals durch strukturelle Begrenzungen, eine protektionistische Politik und Spekulationen aus, die ganze Bevölkerungen an den Rand der Entwicklung drängten und dort festhielten. Angesichts dieser Situation bekräftigte der Papst, dass Hunger und Unterernährung durch nichts zu entschuldigen seien. Die große Herausforderung der heutigen Zeit bestehe darin, nicht nur die Wirtschafts- und Handelsinteressen zu globalisieren, sondern auch die Erwartungen der Solidarität, in Achtung und Aufwertung eines jeden Menschen. - Unterstützen Sie ZENIT durch Ihre Spende!
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03.06.2008 20:48:11
Aufs höchste empörend ...!
(diepresse.com) Erst am Wochende wurde das "Museion", das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen eröffnet, schon stand es im Kreuzfeuer der Kritik. Die Leitung des Museums sollte das umstrittene Kunstwerk "Zuerst die Füße" des Deutschen Martin Kippenberger abhängen. Der Frosch bleibt, entgegnete Ausstellungskuratorin Letizia Ragaglia am Montag. Das rund einen Meter hohe Kunstwerk zeigte einen grünen, ans Kreuz geschlagenen Frosch, der die Zunge herausstreckt und in einer Hand einen Bierkrug und in der anderen ein Ei hält. Das Amphib am Kreuz erregte in Südtirol die religiösen Gemüter: Diözesanbischof Wilhelm Egger forderte in einer Aussendung Respekt vor religiösen Gefühlen. Der Landeshauptmann Luis Durnwalder (SVP) bezeichnete das Werk als Respekt- und Geschmacklosigkeit. Er will dafür sorgen, dass das Kunstwerk zumindest vorübergehend entfernt wird. Ragaglia hingegen sagte, es bestehe keine Absicht, es zu entfernen. – (news.stjosef.at) Wie „Südtirol heute“ berichtet (Link zum Video auf gloria.tv), hat die zuständige Landesrätin Sabina Kaslatter Mur dem Aufsichtsrat des „Museions“ nach massiven Protesten auch aus der Bevölkerung zwar eine scharfe Rüge für eine „fehlende Vermittlungsarbeit“ erteilt; die Entfernung des „Kunstwerkes“ sei jedoch kein Thema. – Homepage des „Museions“: http://www.museion.it , e-mail für Proteste: info@museion.it .
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02.06.2008 19:31:54
Abt Gregor bei Frank Elstner - ein Interview
(stift-heiligenkreuz.org/news.stjosef.at) Am Samstag, 31. Mai, 22.20 Uhr war der Heiligenkreuzer Abt Gregor Henckel-Donnerstmark zu Gast bei Frank Elstner im SWR unter den Menschen der Woche; unter anderem war dort auch Marcel Reich-Ranicki eingeladen. Es gab drei Hauptthemen: 1. Abt Gregor ist der Onkel des Oskar-Preisträgers Florian Henckel von Donnersmarck, der das Drehbuch zum "Leben der Anderen" in Heiligenkreuz geschrieben hat. 2. Der Papstbesuch 2007 und schließlich 3. das unglaublich positive Medieninteresse am Gregorianischen Choral dank der CD "Chant - Music for Paradise". Auf der Homepage des Stiftes heißt es: "Der Herr Abt hat die Gelegenheit genützt, und wieder einmal den Standpunkt von uns Heiligenkreuzer Zisterziensern klargelegt: unser Gesang ist gesungenes Gebet. Der Herr Abt hatte sogar die Gelegenheit, ausgehend von der Papstrede, den Sinn unseres Chorgebetes zu erklären und ein Stück vorzusingen." In Gloria.TV kann man sich das interessante Gespräch anschauen (Link).
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02.06.2008 19:27:07
Dankmesse von Bischof Küng mit Organtransplantierten
(presse.kirche.at) „Die Wahrung der Integrität des menschlichen Lebens ist und bleibt oberstes Gebot“, betonte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng bei einem Dankgottesdienst mit Transplantierten und Angehörigen von Organspendern am „Tag des Lebens“ im Dom von St. Pölten. Zu dem Gottesdienst kamen rund 250 Personen aus ganz Österreich und Deutschland, um für das „unbezahlbare Geschenk“ zu danken. Konzelebrant war P. Franz Helm SVD, der selbst lebertransplantiert ist, und während der Messe sang der herztransplantierte Opernstar Georgi Petkov. Bei einer anschließenden Agape kam es zur Begegnung zwischen Transplantierten und Angehörigen der Organspender. „Wir fühlen uns mit den Spendern sehr verbunden, sie haben einen festen Platz in unserem Leben“, sagte Maria Balogh von der Selbsthilfegruppe Niederösterreich des Verbandes der Herz- und Lungentransplantierten, die diese bisher einmalige Veranstaltung organisierte und gestaltete. „Ein Teil von ihnen lebt in uns weiter.“ Univ. Prof. Dr. Walter Klepetko von der Herz- und Thoraxchirurgie der Universitätsklinik Wien betonte die Wichtigkeit von Organspenden. Durch den großen medizinischen Fortschritt in der Transplantationschirurgie erwarteten die meisten Menschen, „dass alles ohne Probleme vor sich geht“, falls sie einmal von einer Transplantation betroffen sein sollten, erklärte Klepetko: „Dem ist aber nicht so, denn ohne Organspender gibt es keine Transplantation.“ Des wegen sei es wichtig, die Angehörigen Verstorbener zu „überzeugen, wie sinnvoll Organspende ist“. Dieser Dankgottesdienst sei ein großes Zeichen dafür. Bischof Küng erinnerte daran, dass man bei Organspenden „die ethischen Grundlagen nicht aus den Augen verlieren“ dürfe. Lebendspenden dürften ausschließlich freiwillig und nur bei reproduzierbaren und nicht lebenswichtigen Geweben oder bei paarig angelegten Organen erfolgen. Außerdem sei damit verbundene „Geschäftmacherei“ auszuschließen, betonte Küng. Die Spendung lebenswichtiger Organe sei nur nach Eintreten des Todes erlaubt. Dieser sei wissenschaftlich einwandfrei durch den Hirntod gegeben: „Dadurch wird die seelisch-leibliche Einheit irreversibel aufgelöst“, so Küng. Eine große Gefahr sah Küng allerdings in der Euthanasie: „Kein alter, kein kranker Mensch sollte in unserem Land jemals von Behörden, Ärzten oder sogar von der eigenen Familie das Recht auf Leben abgesprochen bekommen.“ Das menschliche Leben sei vom Anfang bis zum Ende „unantastbar“, betonte Küng. Von der Forschung mit adulten Stammzellen erhoffe er sich jedoch große medizinische Fortschritte, die Organtransplantationen „seltener notwendig, vielleicht sogar überflüssig“ machen könnten.
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01.06.2008 17:14:17
Hirtenbrief zum Tag des Lebens
(www.katholisch.at) Zur Verstärkung der Bemühungen um Schutz und Entfaltung des menschlichen Lebens in all seinen Phasen hat der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari in einem Hirtenbrief zum "Tag des Lebens" am 1. Juni aufgerufen. Die Christen sind "Freunde des Lebens", das sei ein "Dauerauftrag" auch für die steirischen Christen. Für den "Schutz des Lebens" müssten auch Allianzen mit Menschen und Institutionen gesucht werden, die nicht der Kirche angehören. Bischof Kapellari erinnerte an zwei einander widersprechende gesellschaftliche Entwicklungen. Zum einen werde in westlichen Ländern wie Österreich für das menschliche Leben und seine Bewahrung und Entfaltung besonders viel getan. Fortschritt in der Medizin und in anderen Wissenschaften, wirtschaftlicher Erfolg, politische Maßnahmen und ethische Instanzen, "unter ihnen besonders die christlichen Kirchen", hätten geholfen, diesen Standard zu erreichen und seien auch weiterhin dafür tätig. Andererseits gebe es gerade in diesen Ländern auch starke Gefährdungen für das menschliche Leben in manchen seiner Phasen und Dimensionen. Kapellari: "Im Dienst eines biologisch starken Lebens wird das schwache Leben der Ungeborenen, der Menschen mit Behinderung und der Menschen an der Todesschwelle vielfach aufs Spiel gesetzt oder zur Seite geschoben". Kardinal Franz König habe wiederholt die Abtreibung als "tiefe soziale Wunde" bezeichnet, erinnerte Bischof Kapellari. Papst Benedikt XVI. habe in seiner Ansprache in der Hofburg im vergangenen September diese Aussage zitiert und vertieft. Kardinal König habe auch alle Versuche zur Durchsetzung der Euthanasie mit einem fast schon geflügelten Wort zurückgewiesen: "Der Mensch soll nicht durch die Hand eines Menschen sterben, sondern an der Hand eines Menschen". Das gebotene Mitleid mit dem tragischen Geschick unheilbar Kranker dürfe nicht den Damm unterminieren, der Menschen generell vor dem Druck ihrer Umgebung schützt, sich den Tod selbst zu geben oder von anderen geben zu lassen. Scharf kritisierte der Grazer Bischof auch die Embryonenforschung, die Embryonen herstelle, um sie zu zerstören oder die gar menschliche und tierische Organismen kreuze. All dies sei eine "Gestalt von Egoismus im Dienst eines technischen Fortschritts, der zugleich ein schwerwiegender antihumaner Frevel ist". Diese Grenzüberschreitung werde nicht nur von bewussten Christen, sondern auch von vielen nicht religiösen Humanisten bekämpft. Der oft gehörte Hinweis auf die Natur, die einerseits mit ungeheurer Dynamik Leben hervorbringt und andererseits gleichgültig Leben zerstört, berechtige den Menschen nicht, die moralisch blinde Natur nachzuahmen. Kapellari: "Wir sind ja als Menschen einerseits Teil der Natur, stehen ihr aber andererseits mit dem Auftrag zur Verantwortung gerade auch für schwaches Leben gegenüber".
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01.06.2008 15:35:02
Papst wünscht Eneuerung der Herz-Jesu-Frömmigkeit
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat für den Juni zu einer Erneuerung der Herz-Jesu-Frömmigkeit aufgerufen. Dabei sollten die Gläubigen auch auf das traditionelle Gebet zur Aufopferung des Tages zurückgreifen und die Gebetsmeinungen des Papstes einbeziehen. Das Herz Jesu sei sowohl in der Volksfrömmigkeit als auch für Mystiker und Theologen ein besonders wertvolles Symbol des christlichen Glaubens, so Benedikt XVI am Sonntag beim Angelusgebet. Es fasse schlicht und unverfälscht das Geheimnis der Menschwerdung und der Erlösung zusammen. Ausdrücklich widmete Benedikt das Angelusgebet den Opfern der Naturkatastrophen in Burma und China. Bei den Unglücken waren Zehntausende Menschen gestorben. Auf Deutsch sagte er: „Ein frohes „Grüß Gott“ sage ich allen deutschsprachigen Pilgern hier auf dem Petersplatz. Im Angelusgebet betrachten wir das Heilsgeheimnis, dass Gott sich in Maria eine Wohnung bereitet hat. Die Haltung der Mutter Gottes, ihre unerschütterliche Zuversicht auf den göttlichen Beistand bei allem Tun, wollen wir nachahmen. Gottes Segen ruht auf denen, die auf sein Wort bauen und seine Gegenwart mit Leib und Leben in der Welt bezeugen. Der Herr geleite euch auf allen Wegen!“
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31.05.2008 07:53:45
Marienfeier im Stephansdom
(stephanscom.at) Den Abschluss der diesjährigen Maiandachten im Stephansdom bildet am Samstag eine Marienfeier mit dem Abt von Stift Geras, Michael Prohazka. "Die Marienfeiern gibt es seit drei Jahren, der Dom ist dabei jedes Mal bis auf den letzten Platz gefüllt", berichtet Dommusikus Thomas Dolezal. Wie in den Vorjahren gab es auch 2008 im Marienmonat Mai täglich um 17.00 Uhr "Maiandachten im Dom". Einmal pro Woche wurde die Andacht von einem "prominenten" Vorsteher geleitet und musikalisch besonders gestaltet. Zum Abschluss des Marienmonats Mai findet am Samstag, 31. Mai 2008, eine Marienfeier mit Abt Michael Prohazka vom Prämonstratenser-Chorherrenstift Geras statt. Abt Michael Prohazka wird die Marienfeier leiten. Beginn ist um 17.00 Uhr in der Wiener Franziskanerkirche, wo der Geraser Abt und die anderen teilnehmenden Geistlichen empfangen werden. Nach dem Gesang der Lauretanischen Litanei und dem Rosenkranzgebet mit Chorgestaltung ziehen die Mitfeiernden in einer Lichterprozession zum Stephansdom, begleitet von Bläsermusik, traditionellen Marienliedern und dem Festgeläute von St. Stephan. Im Dom folgt das Pontifikalamt, das von der Dommusik St. Stephan mit Werken unter anderem von Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart. umrahmt wird. Mit dabei sind auch die Priesterweihekandidaten der Erzdiözese Wien, die mit dieser Marienfeier ihre Weiheexerzitien beginnen. "Die Marienfeiern im Stephansdom gibt es seit drei Jahren, der Dom ist dabei jedes Mal bis auf den letzten Platz gefüllt", weiß ihr "Erfinder" Dommusikus Thomas Dolezal zu berichten. Er bereitet die Marienfeiern vor und sorgt für die besondere musikalische Gestaltung mit Chor, Bläsern und Orchester.
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31.05.2008 07:50:16
Versöhnung mit Gott durch das Heiligste Herz Jesu
(news.stjosef.at) Der Herz-Jesu-Sonntag soll uns Anlass sein nachzudenken über das Werk der Liebe, welches unser Erlöser Jesus Christus für uns durch seinen Tod am Kreuz und in seiner Auferstehung vollbracht hat. Er ist gekommen, um Gott und die Menschen miteinander zu versöhnen; er hat die Feindschaft zerstört, welche der Teufel durch die Sünde des Menschen in die Welt gebracht hatte, um Zwietracht und Verderben zu schüren. Ein Begriff, der in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht, ist das Wort „Sühne“. Manche verwechseln es, wenn sie nicht genau hinhören, mit „Sünde“ oder können überhaupt nichts damit anfangen. Was genau bedeutet das Wort „Sühne“? „Sühne“ heißt so viel wie Versöhnung mit Gott. Aber brauchen wir diese Versöhnung überhaupt? Oder besser gefragt: Wollen wir sie uns schenken lassen? - Lesen Sie die Predigt zum 9. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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30.05.2008 19:20:28
Herz-Jesu-Fest der Jesuiten in Innsbruck mit historischem Gedenken
(dioezese-innsbruck.at) Das heurige Herz-Jesu-Fest am Freitag, 30. Mai 2008, verbinden die Jesuiten in Innsbruck mit einem besonderen historischen Datum. Sie gedenken der Wiedereröffnung des Theologenkonvikts „Nikolaihaus“ vor 150 Jahren. Das Nikolaihaus war 1569 in der heutigen Sillgasse als „Armen-Konvikt“ für die Schüler des Jesuitengymnasiums gegründet worden. Mit der Gründung der Universität Innsbruck 169 wandelte es sich zum Theologenkonvikt, das auch nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 bis 1783 weiter geführt wurde. 1814 wurde der Orden wieder zugelassen. 1857 wurde ihnen in Innsbruck die wieder errichtete Theologische Fakultät anvertraut. Im Studienjahr1858/59 konnten sie das Theologische Konvikt im alten Nikolaihaus wieder eröffnen. 1910/11 erfolgte der Neubau des Konvikts im Saggen und die Umbenennung in „Collegium Canisianum“. Seit 2007 ist das Canisianum ein Internationales Theologisches Kolleg für Priester aus aller Welt, die ein theologisches Spezial- bzw. Doktoratsstudium absolvieren. Das jährliche Herz-Jesu-Fest feiern die Jesuiten in Innsbruck traditionell mit einer Festakademie im Canisianum. Heuer hielt Diözesanbischof Manfred Scheuer den Festvortrag zum Thema „Wofür schlägt mein Herz – Herz Jesu und priesterliche Existenz“. Der abendlichen Eucharistiefeier stand der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, vor. Ab 20 Uhr luden die Jesuiten wieder zur „Nacht der wachenden Herzen“ in die Jesuitenkirche. Das Programm (Kirchenführung, Lichterlabyrinth, Orgelkonzert, Tanz, Gesang, Lesung) endet mit einer Eucharistiefeier am Samstag, 6 Uhr früh.
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30.05.2008 18:56:24
Keine Frauenordination
(radiovatikan.de) Die Glaubenskongregation hat am Donnerstag ein Allgemeines Dekret erlassen zum Thema „Frauenordination”. In dem im „L`Osservatore Romano” veröffentlichten Text wird betont, dass alle, die versuchen, Frauen zu Priesterinnen zu weihen, automatisch exkommuniziert sind. Dasselbe gelte für die Frauen, die sich an der Weihe beteiligen. Die Kongregation für die Glaubenslehre möchte mit diesem Dekret „die Natur und die Gültigkeit des Sakraments der Weihe schützen”, so der Text, der auf Latein und Italienisch veröffentlicht wurde. Das Dokument trägt den lateinischen Titel „Decretum generale de delicto attentatae sacrae ordinationis mulieris”; es wurde bereits am 19. Dezember letzten Jahres von der Kongregation beschlossen. Von der Exkommunikation seien auch Gläubige betroffen, die den mit Rom unierten Kirchen angehören. Der Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato, hält das neue Dokument aus seinem Haus für notwendig, weil… „in einigen Regionen der Welt wieder so genannte Frauenordinationen stattgefunden haben. Des weiteren handelt es sich auch um eine Hilfe für Bischöfe, damit alle Oberhirten eine gemeinsame Antwort zu diesem Thema geben können.” Zur Gültigkeit einer Priesterweihe für Frauen sagt Amato: „Sie sind von vornherein ungültig - und das bedeutet, dass sie nichtig sind. Es handelt sich nämlich nicht um „Ordinationen” im eigentlichen Sinn. Denn die kanonische Richtlinie der Kirche besagt, dass „die heilige Weihe nur für einen getauften Mann gültig ist” (Can. 1024). Die Kirche fühle sich nicht berechtigt, den Willen ihre Stifters Jesu Christi zu ändern, so Amato weiter, auch wenn das nicht der Sichtweise anderer christlicher Konfessionen entspricht. „Das ist aber nicht nur in diesem Fall so. Jedenfalls befindet sich die katholische Kirche in guter Gesellschaft wenn man sieht, dass die altorientalischen Kirchen und die orthodoxen Kirchen dieselbe Praxis beibehalten wie die katholische Kirche. Einige aus der Reformation hervorgegangene kirchliche Gemeinschaften haben mit einer zweitausend Jahre alten Tradition gebrochen.” Bereits 1994 hatte Papst Johannes Paul II. im Apostolischen Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis” betont, dass die Priesterweihe nur Männern vorbehalten sei. Er erklärte, dass „die Präsenz und die Rolle der Frau im Leben und in der Sendung der Kirche nicht an das Amtspriestertum gebunden sind”; dennoch „bleiben die Frauen für die Kirche absolut notwendig und unersetzbar”.
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29.05.2008 19:20:07
Zwei besondere Priesterbegräbnisse
(news.stjosef.at) Am 28. Mai 2008 fand in Mank das feierliche Begräbnis des langjährigen Stadtpfarrers KR Franz Distelberger statt. Bischof Küng zelebrierte das Requiem, auch Generalvikar Schagerl nahm an der Messe teil. Insgesamt waren 50 Priester anwesend, dazu viele Gläubige, Vertreter des öffentlichen Lebens und die Vereine der Stadt Mank. Propst Raimund Breiteneder wies in seiner Predigt auf drei wesentliche Aspekte des priesterlichen Lebens von Pfr. Distelberger hin: Zentral war für ihn das Gebet, besonders das Brevier und der Rosenkranz. Er stellte die Feier der Eucharistie in den Mittelpunkt seines Lebens, sodass er auch im Ruhestand im Pensionistenheim in Haag noch täglich zelebrierte. Schließlich war es die besondere Liebe zur Gottesmutter Maria, deren Verehrung er nach Kräften förderte, so auch durch die monatlichen Fatimafeiern in Mank und durch seine vielen Wallfahrten nach Medjugorje. Als Pfr. Distelberger kurze Zeit vor seinem Hinscheiden nochmals die heilige Krankensalbung empfing, habe er mit einem überzeugten „Amen, amen, amen“ geantwortet und sei wohl vorbereitet und in Frieden zu Gott heimgegangen.
In Satteins in Vorarlberg fand am selben Tag das Begräbnis des langjährigen Exerzitienleiters P. Heinrich Morscher statt, der viele Jahre Mitglied der Missionare vom Kostbaren Blut gewesen war und zuletzt in der Diözese St. Pölten inkardiniert war. Der Hauptzelebrant der Messe war der leibliche Bruder des Verstorbenen, der Pfarrer von Martinsberg (Niederöstereich), Edelbert Morscher. Bei der Messe nahm auch der aus Österreich stammende und im Missionsgebiet Xingu wirkende Bischof Erwin Kräutler teil. P. Heinrich Morscher hatte über seinen Priesterfreund P. Fritz Tschol über viele Jahre hinweg durch Spenden aus der Exerzitiengemeinschaft das Missionswerk der Xingu-Prälatur unterstützt, wofür Bischof Kräutler ausdrücklich dankte und die Hoffnung zum Ausdruck brachte, man möge der Mission im brasilianischen Urwald auch weiterhin durch Gebet und Spenden behilflich sein. P. Heinrich Morscher habe ihm vor seiner Priesterweihe die Weiheexerzitien gehalten. Auch wenn er ihn nachher nicht mehr oft getroffen habe, sei er ihm sehr verbunden gewesen, betonte Bischof Kräutler. Die Spiritualität sei dieselbe gewesen.
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29.05.2008 19:04:31
Diplomatenrochade im Staatssekretariat
(kath.net) Winfried König ist neuer Leiter der deutschsprachigen Abteilung im Staatssekretariat des Vatikans. König ist ein 52-jähriger Priester aus dem Erzbistum Köln und war bereits bisher Stellvertreter des scheidenden Leiters der deutschen Abteilung, Christoph Kühn, der am 1. Juli an die Vatikan-Botschaft nach Wien wechselt. Kühn wurde am Mittwoch von Hans-Hennig Horstmann, dem deutschen Botschafter beim Heiligen Stuhl, feierlich verabschiedt. Laut "Radio Vatikan" sagte Horstmann: "Monsignore Kühn ist meinen Vorgängern und mir nicht nur ein guter Gesprächspartner gewesen - er ist vor allem auch eine gute, glaubwürdige, verlässliche Brücke zwischen dem Heiligen Stuhl und Deutschland gewesen. Die Art und Weise, wie er mit hoher Loyalität und Diskretion Rat gegeben hat, hat mich beeindruckt, aber nicht nur mich, sondern viele andere auch. Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe in Wien von Herzen alles Gute und Glück." Auch Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone bedankte sich im Rahmen der Feierlichkeiten bei Kühn.
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27.05.2008 17:46:21
Von Anfang an eine menschliche Person
(die-tagespost.de) Es ist die alles entscheidende Frage – für den Lebensschutz, für die Biopolitik: Wann beginnt der Mensch Person zu sein? Denn es ist die Personhaftigkeit, die dem Menschen Würde und damit Unantastbarkeit verleiht. Und damit wiederum den Staat verpflichtet, diese Unantastbarkeit zu schützen, sofern dieser Staat und seine Repräsentanten ein freiheitlich-rechtsstaatliches Gemeinwesen wollen. Genau um diesen grundsätzlichen Gedankenkreis bewegt sich die Ringvorlesung, die Professor Manfred Spieker, Ordinarius für christliche Gesellschaftslehre an der Universität Osnabrück, unter dem Titel „Biopolitik – Probleme des Lebensschutzes in der Demokratie“ in diesem Sommersemester mit hochrangigen und kompetenten Persönlichkeiten anbietet. Für die alles entscheidende Frage hat er den international renommierten Gelehrten Robert Spaemann, einen Meister der politischen Philosophie, Grandseigneur der Ideengeschichte der Neuzeit, der Ethik und der Naturphilosophie gewonnen. - Lesen Sie mehr unter diesem Link!
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27.05.2008 17:43:54
In China und für China wurde gebetet
(fides.org) Die kleine chinesische katholische Auslandsgemeinde feierte am Samstag, den 24. Mai den von Papst Benedikt XVI. gewünschten Welttag des Gebets für die Kirche in China im Heiligtum von Torreciudad. Auf Initiative einer Gruppe chinesischer Einwanderer fand eine Wallfahrt zum Heiligtum von Torreciudad statt, die an die berühmte Marienwallfahrt zum Heiligtum der Gottesmutter von Sheshan erinnern sollte. Die Wallfahrer wurden im Heiligtum von Pfarrer Joseph Zheng, der seit drei Jahren in Salamanca als Seelsorger tätig ist, und vom Rektor des Heiligtums, Javier Mora-Figueroa empfangen. An der Wallfahrt nahmen zahlreiche asiatische Familien aus Madrid, Barcelona, Saragoza sowie Theologiestudtenen und andere Pilger teil. Unter den Teilnehmern aus Asien waren auch einige Neugetaufte, wie der junge Zhao, der im vergangenen Jahr in der Kathedrale von Barcelona das Sakrament der Taufe empfing und seine Freundin Land, die erst dieses Jahr in der Karwoche getauft wurde. Der Tag begann mit einer Prozession auf dem Vorplatz des Heiligtums mit der Statue der Gottesmutter von Sheshan, ein Geschenk einer Schule aus Hongkong, die von chinesischen Gläubigen getragen wurde. Im Anschluss an den gemeinsamen Gottesdienst in chinesischer Sprache, wandte sich der Rektor des Heiligtums in einem kurzen Grußwort an die Anwesenden: „Mit euer Anwesenheit und eurem Gebet hier und heute, sind wir mehr den je mit allen Familien eures Landes vereint, mit euren Priestern und Bischöfen“. Gemeinsam beteten alle anwesenden das Gebet von Papst Benedikt XVI. zum Weltgebetstag für die Kirche in China. Am Nachmittag beteten Gläubige im Heiligtum von Torreciudad über eine Telefonschaltung gemeinsam mit Gläubigen aus Taipeh (Taiwan) und einer chinesischen Diözese den Rosenkranz. Die Gläubigen in Asien hatten sich um Mitternacht zum Gebet versammelt und begannen in der Hauptstadt Taiwans das Rosenkranzgebet mit dem ersten Geheimnis, es folgten die Gläubigen in Torreciudad und schließlich die Katholiken in China. Auch in anderen Teilen Spaniens fanden in den verschiedenen Diözesen Initiativen zum Weltgebetstag für die Kirche in China statt. Bischof Joan Enric Vives von Urgel lud seine Priester zum Gebet im Anschluss an alle Gottesdienste teil, so sollten das Anliegen auch in ihren Predigten erwähnen. In Burgos fand in der Kathedrale um 7.30 Uhr das Gebet für die Kirche in China statt. Bischof Vicente Jimenez von Santander lud seine Gläubigen zur Lektüre des Briefes von Papst Benedikt XVI. an die Katholiken in China ein. In Madrid wurde bei der Vigil zum Fronleichnamsfest in der Almudena-Kathedrale für die Kirche in China gebetet.
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26.05.2008 08:59:24
Der Geist des hl. Philipp Neri
(news.stjosef.at) Philipp Neri stammte aus Florenz und zog als junger Mann nach Rom, wo er bis zu seinem Tod segensreich wirkte. "1548 gründete Filippo gemeinsam mit seinem Beichtvater die 'Bruderschaft der Heiligsten Dreieinigkeit', eine Gesellschaft von Laien zur Betreuung von bedürftigen Rompilgern, Kranken und Armen. 1551 empfing Filippo die Priesterweihe und schloss sich bald darauf der Kirchengemeinde von San Girolamo della Carità in Rom an. Seine Versammlungen und Gottesdienste mit Lobliedern und Gebeten in der Volkssprache wurden so beliebt, dass über dem Kirchenschiff ein zusätzlicher Raum eingerichtet werden musste, um die wachsende Zuhörerschaft unterzubringen. In diesem Raum, dem 'Oratorium', entstand eine Wohngemeinschaft Gleichgesinnter, innerlich zusammengehalten von gemeinsamem Glaubensgespräch, von Beten und Bibelbetrachtung. Das Oratorium wurde zum Mittelpunkt der Tätigkeit Filippo Neris, die auch geistliche Lieder umfasste, wovon sich der Begriff Oratorium als musikalische Gattung ableitet. 1552 gründete er seine Weltpriester-Kongregation der 'Oratorianer', die 1575 vom Papst bestätigt wurde. Ihre Aufgabe war, dass die Priester durch tägliches Gebet, geistliche Diskussionen und unermüdliche Abnahme der Beichte das Heil förderten." (Ökumenisches Heiligenlexikon) - Die Kleinschrift "Der Geist des hl. Philipp Neri in seinen Maximen und Merksätzen" ist weiterhin beim Verlag St. Josef erhältlich (Heftchen, 40 Seiten, 17 × 11 cm, ISBN 3-901853-12-X, EUR 2,50). Bei Abnahme von 10 Stück 10% Rabatt, ab 25 Stk 20% Rabatt, das Porto wird jeweils dazu berechnet. Ideal auch für den Schriftenstand! Bestellung: Verlag St. Josef.
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26.05.2008 08:49:08
Das Oratorium des hl. Philipp Neri: geistliche Wegbeschreibung
(news.stjosef.at) Die Geistliche Wegbeschreibung erläutert die spirituellen Grundlagen des Oratoriums des hl. Philipp Neri. In einem zwanzigjährigen Prozess internationaler Zusammenarbeit der Häuser des Oratoriums in aller Welt entstanden, gibt sie Einblicke in oratorianisches Leben und Glauben. Neben den Konstitutionen ist sie die wichtigste Informationsquelle für alle, die mehr über den hl. Philipp Neri und seine Gemeinschaft, „die Oratorianer“ erfahren möchten. 1994 hatte der Generalkongreß des Oratoriums des hl. Philipp Neri dem Generalprokurator das Mandat zur Veröffentlichung des „Itinerario spirituale“ erteilt. Als „Geistliche Wegbeschreibung“ wurde sie ins Deutsche übertragen. Als 2007 eine Neuauflage nötig wurde, entschloß sich das Aachener Oratorium, diese Aufgabe zu übernehmen. Als Ergebnis legt das Aachener Oratorium eine überarbeitete und ergänzte Neuausgabe vor. Vor allem Fußnoten und Anmerkungen wurden behutsam ergänzt. - Link: Bestellformular.
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26.05.2008 08:36:33
Philipp Neri, der Apostel der Freude
(oratorium.at) P. Paul Wodrazka CO legt ein neues Werk über den Gründer des Oratoriums vor. Neben Beiträgen verschiedener Autoren werden auch manche oratorianische Quellentexte erstmals auf Deutsch veröffentlicht. - Niemand geringerer als Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) hat Philipp Neri auf seiner berühmten „Italienischen Reise“ für sich entdeckt. Wenn man hört, dass er ihn sogar „meinen Heiligen“ nennt, möchte man ihn einfach kennenlernen. In dem vorliegenden Buch lassen im Rückgriff auf die Originalquellen verschiedene Autoren, u. a. der Generalprokurator des Oratoriums, Pater Edoardo Aldo Cerrato, und Universitätsprofessor Elisabeth Garms, die Gestalt, das Oratorium und die Zeit des „Apostels der Freude“ neu lebendig werden: sein facettenreiches Leben, sein Engagement für Jugendliche, die Gründung des Oratoriums, seine besondere Beziehung zum hl. Messopfer, sein inneres Leben, seine Seelsorgemethoden und seine Bedeutung für die Kirchenmusik des XVI. und XVII. Jahrhunderts. Den Gefährten des hl. Philipp und den großen heiligmäßigen Oratorianern sind Beiträge, u. a. von Universitätsprofessor Elisabeth Garms und Pater Uwe Michael Lang, gewidmet. In die Fußstapfen des hl. Philipp Neri sind so bedeutende Persönlichkeiten als Kardinal John Henry Newman, Kardinal Cesare Baronio - der Vater der neuzeitlichen Kirchengeschichtsschreibung - oder der hl. Franz von Sales und viele andere mehr, gestiegen. In einem eigenen Kapitel wird auch die Verehrung des heiligen Philipp in Wien dem interessierten Leser lebendig erschlossen. Neben Beiträgen über das erste und das zweite Wiener Oratorium, findet sich in diesem Kapitel auch ein kleiner Abriss über die Geschichte des sog. „Werks des hl. Philipp Neri“. Die unterschiedlichen Beiträge dieses Buches werden durch die Hinzufügung von Quellschriften oratorianischen Lebens abgerundet: Erstmals seit über 100 Jahren können die Maximen des heiligen Philipp für jeden Tag im Jahr sowie überhaupt zum ersten Mal die Briefe von John Henry Newman über die Berufung zum Oratorium in deutscher Sprache vorgelegt werden. Die im deutschen Sprachraum bisher unveröffentlichten Newman-Briefe werden vom Delegaten des Apostolischen Stuhls für die Konföderation des Oratoriums, Pater Felix Selden, eingeleitet. - Bibliographische Angaben: Paul Bernhard Wodrazka (Hrsg.), Philipp Neri, der Apostel der Freude, und das Oratorium - mit ausgewählten Quellen oratorianischen Lebens. Bonn, nova et vetera 2008, ISBN: 978-3-936741-61-2. Bestellung: http://www.novaetvetera.de
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24.05.2008 08:00:57
Bewegung in China
(Kommentar von Guido Horst, die-tagespost.de) Und wieder Chinesen. Bereits das Konzert für den Papst am 7. Mai hatte am Tag darauf manches Mitglied des Pekinger Staatsorchesters auf den Petersplatz geführt. Befragt, wie ihm das alles hier so vorkomme, antwortete ein Musiker: „Das ist uns völlig fremd.“ Heute und morgen sind chinesische Katholiken aus ganz Italien in Rom, um gemeinsam den ersten internationalen Weltgebetstag für die Kirche in ihrer Heimat zu begehen. Ganz so fremd mag ihnen der Vatikan nicht vorkommen. Aber es ist schon etwas Besonderes. An die Schlangen von Japanern, die den Petersplatz kreuzen, hat man sich gewöhnt. An die Chinesen noch nicht.
Seit dem Brief von Benedikt XVI. an die Katholiken in der Volksrepublik hat sich etwas geändert. Die Welt erwartet die Olympiade, sie schaut entsetzt auf die Verwüstungen in Sichuan oder wartet gespannt, wie es in Tibet weitergeht. Unter der Oberfläche, verborgen vor der großen Öffentlichkeit, ist aber auch etwas anderes in Bewegung geraten: Die Kirche in China. Und das Regime hat Angst.
Genau das belegen die Schikanen, die die geplante Wallfahrt zum Marienheiligtum She-Shan bei Schanghai am heutigen Gebetstag für die Kirche in China so gut wie unterbunden haben. Sie werden das Gegenteil bewirken. In den Diözesen wachsen die Gläubigen umso enger zusammen. Egal, ob sie der „Untergrundkirche“ oder der Patriotischen Vereinigung näher stehen. Diese Grenze verschwimmt. Das will auch der Papst.
Der chinesischen Führung jedoch ist nicht ganz geheuer, was mit den Christen geschieht, wie eine Studie der Professoren Tong Shijun und Liu Zhongyu von der Universität Schanghai belegt: In dem Riesenreich, in dem die Religion als Opium für das Volk eigentlich aussterben sollte, gibt es heute dreihundert Millionen Gläubige – dreimal soviel, wie die Regierung vor Jahren angenommen hat. Am schnellsten wächst das Christentum: Vierzig Millionen Chinesen bekennen sich zu Jesus Christus. Noch 2005 glaubte Peking, es seien nur sechzehn Millionen. Dreizehn bis vierzehn Millionen von ihnen sollen Katholiken sein.
Das Christentum gilt vor allem bei Gebildeten, etwa Studenten, als modern und fortschrittlich. Die karitative Arbeit der Kirche wird geschätzt. Die katholischen Bischöfe des Landes sprechen von einem „großen Hunger nach Religion“. Und gerade die Hierarchie der katholischen Kirche ist intakt geblieben. Im Episkopat vollzieht sich ein Generationswechsel. Das alles sieht nicht nach Aussterben aus. Die chinesische Stunde der Kirche wird schlagen.
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24.05.2008 07:56:40
Von der falschen und der rechten Sorge
(news.stjosef.at) Wir kennen unterschiedliche Typen von Menschen: Da sind jene, welche alles leicht nehmen – wir könnten vielleicht sagen: zu leicht – und die einfach in den Tag hinein leben, mag kommen was will. Freilich geht das auf Dauer nicht gut, und irgendwann stehen sie vor den Scherben ihrer Existenz. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die so gewissenhaft und ernsthaft sind, dass sie sich selber und anderen das Leben viel schwerer machen, als es eigentlich ist. Ihre Sorge treibt sie umher und lässt sie nicht zur Ruhe kommen; sie meinen, es hinge letztlich alles von ihnen ab, und so überfordern sie sich selbst und auch andere. Das Evangelium des 8. Sonntags im Jahreskreis (Mt 6,24-34) fordert uns nicht zur Sorglosigkeit und zum Leichtsinn auf, möchte uns aber vor übertriebener Sorge um unser Leben bewahren. Es geht um die Unterscheidung zwischen der richtigen und falschen Sorge ums Dasein hier auf Erden. Wie aber kommen wir zu einer Sichtweise, die uns das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden lässt, sodass wir in Dankbarkeit für alles Gute hier auf Erden leben können? - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 8. Sonntag im Jahreskreis A!
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23.05.2008 18:14:13
Chinas Autoritäten fürchten Weltgebetstag für Kirche Chinas
(asianews/radiovatikan.de) Die staatlichen Autoritäten haben Angst vor dem Weltgebetstag für die katholische Kirche in China, den Papst Benedikt XVI. für morgen, Samstag, 23.05.2008, ausgerufen hat. Das schreibt Kardinal Joseph Zen von Hong Kong in einer Analyse für die Nachrichtenagentur Asianews. „Die Behörden behindern nicht nur die Wallfahrten, sondern haben vielen Seelsorgern aufgetragen, im Monat Mai jede pastorale Aktivität zu unterlassen, als ob in diesem Monat die Revolution stattfinden würde”, so Kardinal Zen. Keine chinesische Diözese darf im Marienmonat Mai und speziell am 24. Mai Pilger nach Sheshan schicken, jenem chinesischen Marienwallfahrtsort, dem das spezielle Gebet gewidmet ist. Die Angst der chinesischen Behörden sei „ein negatives Element”, das den Gesten der Freundschaft und der Annäherung der vergangenen Monate entgegenstehe, beispielsweise dem jüngsten Konzert des Philharmonischen Orchesters von China im Vatikan. Zen verortet das widersprüchliche Vorgehen in zwei verschiedenen Gruppen: „Die positiven Zeichen kommen von den Spitzen, die negativen von den mittleren Hierarchieebenen. Letztere fürchten eine Normalisierung der Beziehungen zwischen China und Vatikan, weil sie Angst haben, die erworbenen Privilegien zu verlieren”, schreibt der Kardinal. Er glaubt teils auch an ein Missverständnis. Vielleicht dächten die Parteifunktionäre an einen „wahrhaftigen Krieg”, wo die Kirche von einem „Sieg des Herrn” spreche. In Wirklichkeit handle es sich bei den Anliegen der Katholiken um eine spirituelle Revolution, die niemandem schade, sondern allen nutze. Trotz aller Hemmnisse zahle es sich aber aus, optimistisch zu bleiben, so Zen. Nach der Naturkatastrophe in Sichuan habe China sich offen und transparent gezeigt und internationalen Helfern die Türen geöffnet. Das sei ein guter Anfang.
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23.05.2008 18:13:01
Gebet zu Unserer Lieben Frau von Sheshan
(vatican.va) Heilige Jungfrau Maria, Mutter des menschgewordenen Wortes Gottes und unsere Mutter, du wirst im Heiligtum von Sheshan als „Hilfe der Christen“ verehrt, auf dich. schaut mit Andacht und Liebe die ganze Kirche in China, zu dir kommen wir heute, um dich um deinen Schutz anzuflehen.
Richte deine Augen auf das Volk Gottes und führe es mit mütterlicher Sorge auf den Wegen der Wahrheit und der Liebe, damit es unter allen Umständen Sauerteig für ein harmonisches Zusammenleben aller Bürger sei.
Bereitwillig hast du in Nazareth dazu Ja gesagt, daß der Ewige Sohn Gottes in deinem jungfräulichen Schoß Fleisch annehme und so das Werk der Erlösung in der Geschichte beginne.
Mit großer Hingabe, bereit, deine Seele vom Schwert des Schmerzes durchdringen zu lassen, hast du dann an diesem Werk der Erlösung mitgewirkt bis zu jener äußersten Stunde des Kreuzes, als du auf Golgota aufrecht stehen bliebst neben deinem Sohn, der starb, damit die Menschheit lebe. Von da an bist du auf neue Weise zur Mutter all jener geworden, die im Glauben deinen Sohn aufnehmen und bereit sind, ihm zu folgen und sein Kreuz auf die Schultern zu nehmen.
Mutter der Hoffnung, die du in der Dunkelheit des Karsamstags mit unerschütterlichem Vertrauen dem Ostermorgen entgegengegangen bist, schenke deinen Kindern die Fähigkeit, in jeder Situation, mag sie auch noch so düster sein, die Zeichen der liebenden Gegenwart Gottes zu erkennen.
Unsere Liebe Frau von Sheshan, unterstütze den Einsatz all derer, die in China unter den täglichen Mühen weiter glauben, hoffen und lieben, damit sie sich nie fürchten, der Welt von Jesus und Jesus von der Welt zu erzählen. An der Statue, die über dem Heiligtum thront, hältst du deinen Sohn hoch und zeigst ihn der Welt mit ausgebreiteten Armen in einer Geste der Liebe.
Hilf den Katholiken, stets glaubwürdige Zeugen dieser Liebe zu sein, indem sie mit dem Felsen Petrus vereint bleiben, auf den die Kirche gebaut ist.
Mutter von China und von Asien, bitte für uns jetzt und immerdar. Amen!
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22.05.2008 15:54:28
Universitätspfarre Salzburg errichtet
(kirchen.net) Mit dem Dreifaltigkeitssonntag, 18. Mai, errichtete Erzbischof Dr. Alois Kothgasser die Universitätspfarre Salzburg. Damit wird die bisher schon für die Hochschulseelsorge verwendete Kollegienkirche in der Altstadt in den Rang einer Pfarrkirche erhoben. „Salzburg hat eine lange Tradition als Universitätsstadt, auch die katholische Hochschulseelsorge gibt es schon viele Jahre“, sagt dazu Generalvikar Dr. Hansjörg Hofer. Deshalb sei es angebracht und sinnvoll, eine eigene Universitätspfarre für Salzburg einzurichten. Es sei dies ein Ausdruck dafür, dass dem Erzbischof die Seelsorge im universitären Raum ein besonderes Anliegen ist. Die neue Universitätspfarre wird als sogenannte Personalpfarre errichtet. Im Unterschied zu den Territorialpfarren, zu denen alle Gläubigen eines bestimmten Territoriums gehören, sind Personalpfarren Gemeinden für bestimmte Personenkreise. Auch Militärpfarren sind zum Beispiel Personalpfarren. Damit erhöht sich die Anzahl der Pfarren in der Erzdiözese auf 210, zusätzlich gibt es neun Seelsorgestellen und vier Wallfahrtskirchen mit eigenem Seelsorger. Die bisher letzte Pfarrerhebung war Salzburg St. Severin am 1. 5. 2006. „Die Universitätspfarrei ist ein einzigartiger Ort der Kommunikation mit der akademischen Welt in ihrer ganzen Breite“, steht im Errichtungsdekret. Das Patrozinum der Kirche ist am 8. Dezember, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, festgelegt. „Die Kollegienkirche war bisher Rektoratskirche und ist ab jetzt eine Pfarrkirche“, stellt der Generalvikar fest. In erster Linie soll sie daher auch in Zukunft als Gotteshaus genutzt werden. „Darüber hinaus ist aber diese Kirche in Salzburg so wie bisher für die Nutzung durch kulturelle Veranstalter vorgesehen“, bekräftigt Dr. Hofer. In Absprache mit den Beteiligten werde man entsprechende Konzerte und Aufführungen ermöglichen. Gerade die Salzburger Festspiele hatten immer wieder Konzerte in der Kollegienkirche angeboten. Bis 31. August leitet noch Mag. Andreas Jakober die Universitätspfarre. Ab 1. September ist er Pfarrer in St. Gilgen. Zum neuen Universitätspfarrer hat Erzbischof Dr. Alois Kothgasser mit 1. September 2008 Mag. Erwin Neumayer (41) bestellt, der bisher Pfarrprovisor in Jochberg und Aurach, im Tiroler Teil der Erzdiözese, war.
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22.05.2008 15:53:22
Ohne lebensoffene Familie gibt es keine Zukunft
(kathpress.at) "Ohne lebensoffene Familie gibt es keine Zukunft": Dies betonte Kardinal Christoph Schönborn in Wien beim traditionellen "Stadtumgang" zum Fronleichnamsfest. Gesellschaft und Staat leben von den Familien und den Kindern, die ihr Dasein zum großen Teil der Ehe, der für das neue Leben offenen Gemeinschaft von Mann und Frau, verdanken, sagte der Wiener Erzbischof in seiner Predigt auf dem Josephsplatz. Angesichts der Trends, die so massiv gegen die Familie laufen, fühlten sich viele entmutigt und hätten das Gefühl, "ohnmächtig einem Lauf der Dinge zuzusehen, der in den Abgrund führt". In diesem Zusammenhang kritisierte Kardinal Schönborn, dass in einem neuen Gesetzentwurf die Lebenspartnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare der Institution Ehe möglichst "gleichgestellt" werden soll. Es sei zu hoffen, dass "der Weg in diese gesellschaftspolitisch falsche Richtung doch nicht begangen wird". Der Wiener Erzbischof zitierte das Konfuzius-Wort "Nennt das Rund rund und das Eckige eckig. Oder der Staat geht zugrunde". Keine Gesellschaft halte es auf die Dauer aus, wenn "Worte verschleiern statt zu enthüllen, wenn sie vernebeln statt zu klären". Es solle durchaus für eine "solide rechtliche Absicherung für Menschen gesorgt werden, die einander nahe sind und zusammen leben", betonte der Wiener Erzbischof. Aber dazu bedürfe es nicht eines anderen Gesellschaftsmodells, wie es derzeit "von manchen angestrebt wird und mit großem Druck durchgesetzt werden soll".
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21.05.2008 11:37:26
Papst spricht über Romanus Melodus, den Sänger
(radiovatikan.de) Tausende von Menschen waren an diesem Mittwoch zur Generalaudienz des Papstes im Vatikan. Dabei setzte Benedikt für sie seine Meditations-Reihe über große Gestalten der frühen Kirchengeschichte fort. Diesmal ging es um – einen Sänger. „Wenden wir uns heute dem in Syrien geborenen Diakon Romanus Melodus („Sänger“) zu, der in der ersten Hälfte des sechsten Jahrhunderts vorwiegend in Konstantinopel gewirkt hat. Seine poetische Gabe hat Romanus von der Muttergottes empfangen, die ihm im Traum erschienen ist. An einer Marienkirche hielt er auch die meisten seiner zahlreichen Predigten. Dabei handelt es sich um nach genauen Regeln verfasste Hymnen, die der Gemeinde mit aussagekräftigen Bildern und Dialogen die Geheimnisse des Glaubens vermittelten.“ „Romanus war“, so fuhr Benedikt XVI. fort, „ein Meister der Kommunikation“: Er habe Gesänge und Ikonen „kreativ in den Dienst der Verkündigung“ gestellt. „Seine inhaltsreichen und zugleich volksnahen Katechesen berührten verschiedenste Themen: Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch; die Kirche, die sein Heilswerk fortsetzt; das christliche Leben, das in der Nächstenliebe gipfelt und auf die Ewigkeit ausgerichtet ist. Überzeugt hat der Diakon Romanus aber auch durch seine genuine, zum Gebet einladende Frömmigkeit und seinen vorbildlichen Lebenswandel. So lesen wir in einer seiner Predigten: „Mein Erlöser, öffne meinen Mund, und wenn du ihn gefüllt hast, dann durchdringe mein Herz, damit mein Handeln meinen Worten entspricht.“ Der syrische Sänger aus der Antike ist eigentlich ein gutes Beispiel auch für die Christen von heute, findet der Papst. „Das Zeugnis des Predigers und Sängers Romanus sporne uns an, immer tiefer in den Reichtum des Glaubens einzudringen und unser Leben danach auszurichten. Dies gilt besonders für das morgige Fronleichnamsfest, wenn wir das Geschenk der Gegenwart Christi in der Eucharistie betrachten. Dazu erbitte ich euch Gottes reichen Segen.“
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21.05.2008 11:34:08
Jesus Christus - das Brot des Lebens
(news.stjosef.at) Das Fronleichnamsfest bedeutet für uns katholische Christen mehr als Folklore oder ein religiöses Brauchtum. Es ist keine bloße Traditionsveranstaltung, die wir aufgrund der äußeren Feierlichkeit und Schönheit schätzen. Es geht um mehr: Wir wollen den inneren Sinngehalt wieder neu entdecken; wir feiern wirklich ein „Fest des Glaubens“! Drei wesentliche Inhalte verbinden wir mit dem Geheimnis der heiligen Eucharistie: 1. Das Opfer der Hingabe Jesu Christi in Kreuzestod und Auferstehung und dessen Vergegenwärtigung in der heiligen Messe. 2. Jesus Christus – das Brot des ewigen Lebens in der heiligen Kommunion. 3. Seine Gegenwart unter uns – er geht den Weg mit uns, was sich ausdrückt in der Prozession des Fronleichnamsfestes. - Lesen Sie die Predigt zum Fronleichnamsfest in vollem Wortlaut!
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19.05.2008 17:56:49
Selbstbewusstsein und freier Wille sind keine Illusion
(presse.kirche.at) Der Frage, ob das Selbstbewusstsein des Menschen angesichts der modernen Neurowissenschaften nur ein mechanistischer Vorgang oder gar nur eine Illusion sei, ging der emeritierte Grazer Moraltheologe Univ. Prof. Dr. Peter Inhoffen in seiner Gastvorlesung am 15. Mai in der Aula der Hochschule St. Pölten nach. Die Neurowissenschaften haben die Grundlagen für die emotionalen und geistigen Vorgänge im Menschen in einzelnen Gehirnregionen wie dem Thalamus, dem Hypothalamus und dem Vorderhirn lokalisiert. Dort laufen elektrochemische Vorgänge ab, die sich in bewussten als auch unbewussten Gefühls- und Denkmustern äußern. Sogar Experten seien sich uneinig, ob das Bewusstsein einen Einfluss auf diese Vorgänge habe oder nur ein Ergebnis dessen sei. Für die Entfaltung des Bewusstseins vom Kind zum Erwachsenen aber, so Inhoffen, sei das Imitationslernen wesentlich. Dabei seien für die heute gängige Erklärung die sogenannten „Spiegelneuronen“ eine wichtige Voraussetzung. Diese sind Nervenzellen, die im Gehirn während der Betrachtung eines Vorgangs die gleichen Potenziale auslösen wie bei der Aktion selbst. Somit gelten diese Neuronen als eine Art „Instrumentenkasten“: Aus diesen abgespeicherten Handlungsabläufen lassen sich die späteren Handlungen des Menschen ableiten. Hier trete nun die Frage nach dem freien Willen auf, die von vielen Neurowissenschaftlern aufgrund ihrer weltanschaulichen Position bestritten werde, weist Inhoffen hin. Der Wiener Quantenphysiker Univ. Prof. Dr. Anton Zeilinger merkte aber bereits an, dass es in den biologischen Determinismen Abläufe gebe, die ohne feststellbaren Grund und unvorhersehbar geschehen. So sei „eine naive Sicht, dass wir wie vorherbestimmte Maschinen handeln, nicht haltbar“, sagte Inhoffen. Zusammenfassend stellte er fest, dass der freie Wille als ursachenlose Setzung einer neuen Ursache mit empirischen Mitteln „weder beweisbar noch widerlegbar“ sei, sondern Ausdruck einer weltanschaulichen Vorentscheidung. Das Selbstbewusstsein als Ausdruck dieses freien Willens könne daher auch nicht als Illusion bezeichnet werden. Eine detaillierte Darlegung der kirchlichen Gewissenlehre in Bezug auf die Neurowissenschaft bedürfe aufgrund aktueller Entwicklungen auf diesem Gebiet noch einer genaueren Erforschung, unterstrich Inhoffen abschließend.
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