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18.03.2008 17:15:13
Legende von "Pfarrkirchner Blutmonstranz" historisch nicht haltbar
(dioezese-linz.at) In der Pfarrkirchner Kulturwegsbroschüre 2007 hat man die Legende um die Pfarrkirchner „Blutmonstranz“ abgedruckt, die in der Vergangenheit mehrfach sogar als „Pfarrkirchens kostbarster Schatz“ bezeichnet wurde. Darin wird von einem Hostienfrevel durch Räuber im Jahre 1337 berichtet, der sich in Deggendorf ereignet haben soll und bei dem Blut aus den Hostien auf eine Altardecke geflossen sein soll. Diese blutgetränkten Stellen seien später aus dem Altartuch geschnitten und als kostbare Reliquie in monstranzähnliche Gefäße eingeschlossen worden, so heißt es in der Überlieferung. Eine solche Monstranz brachte dann P. Rupert Langpartner 1739 in die Pfarre Pfarrkirchen bei Bad Hall. P. Wilhelm Hummer hatte am Inhalt dieser Legende stets große Zweifel und er bat deshalb Konsulent Herbert Felbermayr mit Nachdruck, dass die betreffende Seite aus dem neu aufgelegten Kulturführer ersatzlos heraus genommen werde. Im Sinne der Wahrheitsfindung wandte sich Kons. Herbert Felbermayr sodann an den Stadtpfarrer von Deggendorf, Ludwig J. Rösler, der wiederum diese Anfrage an Univ.-Prof. Dr. Manfred Eder von der Universität Osnabrück weiterleitete. Der Kirchenhistoriker Professor Eder verwies in einem Antwortbrief vom 6. November 2007 auf seine umfangreiche Doktorarbeit mit dem Titel „Die Deggendorfer Gnad. Entstehung und Entwicklung einer Hostienwallfahrt im Kontext von Theologie und Geschichte“. Diese Arbeit wurde schon 1986 auf Bitten des zuständigen Regensburger Diözesanbischofs Dr. Manfred Müller erstellt und erbringt den eindeutigen Nachweis, dass es diesen Hostienfrevel nie gegeben hat. Vielmehr weist das einzige historisch gesicherte Faktum auf die Ermordung der Deggendorfer Juden im Jahre 1338 hin. Dies hat Bischof Dr. Manfred Müller 1992 dazu bewogen, die Wallfahrt zur „Deggendorfer Gnad“ in einem gut begründeten Hirtenwort zu untersagen. Diese neuen Erkenntnisse, die eine völlige Neubewertung der sogenannten Reliquie nötig machen, bewegen jetzt auch die Pfarre Pfarrkirchen bei Bad Hall von einer weiteren Verehrung der „Blutmonstranz“ eindeutig Abstand zu nehmen und auf sie auch nicht mehr in einschlägigen Veröffentlichungen, Broschüren oder Texten eigens hinzuweisen. Der Pfarrgemeinderat nimmt dieses Ergebnis aber zugleich zum Anlass, eingehend über eine Erneuerung der eucharistischen Frömmigkeit und Spiritualität in der Pfarre nachzudenken und diesbezüglich auch passende Möglichkeiten einer künftigen Nutzung der Seitenkapelle zu überlegen. Nach Abschluss der Beratungen, zu denen selbstverständlich auch Fachleute bei gezogen werden, soll in einem öffentlichen Akt die neu zu beschreibende Verwendung der Kapelle der Bevölkerung näher gebracht werden. Die Monstranz wird für die Pfarre ab sofort in der Kunstkammer des Klosters Lambach aufbewahrt und ist daher nicht mehr allgemein zugänglich. - Link: www.dioezese-linz.at/pfarrkirchen
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17.03.2008 07:07:43
Die Herausforderung annehmen, die Lehre von "Humanae vitae" zu verbreiten
(zenit.org) Die Veröffentlichung einer weltweiten wissenschaftlichen Untersuchung über Verhütungsmittel plant der Weltverband der Katholischen Medizinischen Vereinigungen („Fédération Internationale des Associations Médicales Catholiques“, FIAMC) für diesen Sommer. Die Enzyklika Humanae vitae, deren 40. Jahrestag seit ihrer Veröffentlichung ansteht, sollte in den Augen eines der führenden katholischen Ärzte „nicht nur negativ gesehen werden oder als schlichte Ablehnung jeder Form von Verhütung“. Dr. Josep Maria Simón Castellví, Präsident der FIAMC, einer weltweiten Vereinigung mit mehr als 30.000 Mitgliedern, erklärte im Gespräch mit ZENIT, dass dieses päpstliche „Dokument an alle Ärzte gerichtet sei, ob katholisch oder nicht, die miteinander die ethischen und anthropologischen Grundlagen einer Kultur des Lebens teilen". „Wir sind uns als Hauptberufliche der Schwierigkeit, diese Lehre zu verbreiten, bewusst, aber nach 40 Jahren nehmen wir diese Herausforderung gerne an", erklärte er. „Das Thema des Dokumentes ist die Verhütung und die Geburtenregelung, denn wir sollten nie vergessen, dass die von der Kirche akzeptierten Mittel natürlich genannt werden, weil sie den natürlichen Zyklus der Frau respektieren und nicht nur dazu dienen, Geburten zu vermeiden, sondern auch, diese herbeizuführen", stellte der Arzt gegenüber ZENIT fest. - Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf ZENIT!
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17.03.2008 06:43:10
Sozialethiker Johann Michael Schnarrer verstorben
(news.stjosef.at) Der Sozialethiker Johannes Michael Schnarrer ist in der Nacht von Palmsonntag auf den Montag der Karwoche - am 16. März 2008 um 23.45 Uhr - einem schweren Krebsleiden im 43. Lebensjahr erlegen. Johannes Michael Schnarrer wurde 1965 im sächsischen Sohland an der Spree geboren. Nach einer Ausbildung zum Tischler studierte er 1987 - 1992 an der Universität Erfurt Philosophie und Theologie. Anschließend forschte er in den USA an der Weston Jesuit School of Theology sowie der Harvard University. Es folgte ein Studium der Politik und Ethnologie in Münster, dann zwei Promotionen mit Auszeichnung in Philosophie und Theologie an der Universität Wien. Beim österreichischen Finanzminister Wolfgang Schmitz arbeitete er als Privatsekretär. Inzwischen war er auch tätig als wissenschaftlicher Politikberater, Wirtschaftsconsultant und Buchautor. Hinzu kamen Lehrtätigkeiten an Universitäten, namhaften Akademien und Bildungshäusern. Schnarrer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Leopold-Kunschak-Preis und lehrte als Hoover-Fellow in Leuven. Johann Michael Schnarrer stand in der Tradition des Naturrechtslehrers Johannes Messner, dessen Erkenntnisse er auf die Herausforderungen der Gegenwart anzuwenden suchte. Prof. DDr. Johannes Michael Schnarrer hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. R.I.P. - Homepage: http://www.schnarrer.de
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16.03.2008 17:33:10
Die wahre Gottesverehrung
(radiovatikan.de/ kath.net) Papst Benedikt XVI. hat am Palmsonntag am Petersplatz über die "wahre Gottesverehrung" gepredigt. Einige Kernzitate aus seiner Predigt: „Ist unsere Glaube rein genug und offen, so dass auch die „Heiden“ – also Menschen, die auf der Suche sind und ihre Fragen haben – das Licht des einzigen Gottes ahnen können, sich in den „Vorhöfen des Glaubens“ unserem Gebet anschließen können und dass auch sie mit ihrem Fragen zur wahren Anbetung Gottes gelangen? „Lassen wir nicht auch in die Welt unseres Glaubens auf verschiedene Weise Götzen eindringen? Sind wir bereit, uns immer wieder neu vom Herrn reinigen zu lassen, indem wir Ihm erlauben, all das aus uns und der Kirche auszutreiben, was Ihm entgegensteht?“ "Jesus zeigt Gott als den Liebenden, und seine Macht als die der Liebe. Und so sagt er uns, was für immer die wahre Gottesverehrung ausmachen wird: das Heilen, das Dienen und die Güte, die wieder aufbaut.“ "Um Gott zu begegnen, muss man dazu fähig werden, mit dem Herzen zu sehen. Wir müssen lernen, mit einem jungen Herzen zu sehen, das nicht von Vorurteilen behindert und das nicht von Interessen geblendet wird. Deswegen hat die Kirche in den Kindern, die mit einem solchen freien und offenen Herzen Ihn erkennen, ein Vorbild der Gläubigen aller Zeiten erkannt, ihr eigenes Bild.“ - Lesen Sie noch mehr!
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16.03.2008 17:29:11
Die Kirche will zu Kindern ermutigen
(stephanscom.at) Vor einer Gesellschaft, in der das Leid "wegretouchiert" wird, warnte Kardinal Christoph Schönborn am Palmsonntag, 16. März 2008, in der ORF-"Pressestunde". Der Wiener Erzbischof nahm Bezug auf das umstrittene jüngste OGH-Urteil, mit dem einem Kärntner Ehepaar "Schadenersatz" für die Geburt eines behinderten Kindes zugesprochen worden war. Ärzte würden nun beim leisesten Verdacht einer Behinderung des ungeborenen Kindes zur Abtreibung raten, sagte der Wiener Erzbischof. Die Folge für die Gesellschaft sei ein "unabsehbarer und tiefer Verlust an Menschlichkeit und Humanität". Im Umgang mit behinderten Menschen entstehe "ein großes Maß an Solidarität", erinnerte Kardinal Schönborn. Wenn man das Existenzrecht von Behinderten in Frage stelle, werde die Gesellschaft "kalt und inhuman". Der Wiener Erzbischof verwies darauf, dass die Zahl der Geburten von Kindern mit Down-Syndrom um zwei Drittel gesunken ist. Bei einem Besuch im Caritas-Heim "Am Himmel" habe ihm der Heimleiter gesagt, dass er in Zukunft kaum noch solche behinderte Kinder zu Gesicht bekommen werde, weil sie vor der Geburt getötet werden. Man spreche diesen Kindern, die oft von großer Vitalität seien, "einfach das Lebensrecht ab", so der Kardinal, und verstoße damit gegen ein "elementares Menschenrecht". Zugleich unterstrich Kardinal Schönborn aber, dass er keine Mutter und keinen Vater verurteile, die sich gegen das Kind entscheiden, wenn sie die Gewissheit erhalten, dass es schwerst behindert sein wird. Insgesamt appellierte Kardinal Christoph Schönborn in diesem Zusammenhang an die Koalition, weniger zu streiten, und sich mehr solchen Themen zu widmen. Es gehe um die Ermutigung, "ja zum Leben" zu sagen. Dies gelte für den Gesamtbereich des Schutzes des ungeborenen Lebens. Der Kardinal erinnerte an die bereits von Bruno Kreisky versprochenen und nach wie vor ausstehenden "flankierenden Maßnahmen" zur Fristenregelung. Neben einem Ausbau der Schwangerenberatung, der ärztlichen Verpflichtung zur Auskunft über weitere Hilfsangebote für Schwangere in Not und einem verpflichtenden Zeitabstand von mindestens drei Tagen zwischen Erstberatung und einem etwaigen Abtreibungstermin müsse auch die Einrichtung eines von der öffentlichen Hand finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not als Maßnahme in Betracht gezogen werden. Hier erinnerte der Kardinal an den 1973 von seinem Vorvorgänger Kardinal Franz König eingerichteten Wiener Diözesanen Hilfsfonds für Schwangere in Not, der durch seine pragmatische und unbürokratische Hilfe "bereits tausenden Kindern das Leben gerettet hat". Kardinal Schönborn sprach sich für eine finanzielle Entlastung und gleichzeitige ideelle Ermutigung kinderreicher Familien aus. Die Gesellschaft müsse "den Dienst kinderreicher Familien stärker honorieren", so der Kardinal, da "die Kinderfreundlichkeit eines Landes über dessen Zukunftsfreudigkeit" entscheide. Man müsse die Familien auch finanziell ermutigen, "'Ja' zu Kindern zu sagen", obwohl es nicht nur um Finanzielles gehe. Als positive Entwicklung nannte Kardinal Schönborn die neu gegründete "Lobby für Kinder". Als Beispiel könne Frankreich genannt werden, wo die Anzahl kinderreicher Familien deutlich größer sei als in Österreich, weil es "von der Gesellschaft als selbstverständlich angesehen wird, mindestens drei Kinder zu haben".
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15.03.2008 06:42:28
Das Vorbild des heiligen Josef
(kath.net/news.stjosef.at) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat in einer Kurzmeditation auf die heilsgeschichtliche Stellung des heiligen Josef hingewiesen, den er besonders als Vater, als Arbeiter, als frommen Mann, als treuen Begleiter und sogar als Urbild der Kirche herausstellt. Unter anderem schreibt Erzbischof Schick: Josef von Nazareth kümmert sich als jungfräulicher Vater des Jesuskindes "liebevoll um Jesus und seine Mutter Maria. Er beschützt Jesus, wenn Gefahr droht; so flieht er von Bethlehem nach Ägypten, als Herodes alle neugeborenen Kinder umbringen will, um seine Macht zu erhalten. Er lehrt Jesus einen Beruf, den des Zimmermanns, damit er seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Er ist vorbildlich darin, Gottes Willen zu tun und ihm zu gehorchen; er macht Jesus frei und gehorsam für seine Berufung, der Messias Gottes und Erlöser der Menschen zu sein. Josef ist das Urbild des selbstlosen Vaters, der alles daran setzt, dass Jesus der wird, der er ist und den Auftrag erfüllt, zu dem Gott ihn bestimmt hat. In Notzeiten, besonders wenn ein Krieg ausbrach, oder bei Hungersnöten und Katastrophen die Lebensmittel knapp wurden, nahmen die Christen immer Zuflucht zu Josef, dem treusorgenden Vater. Viele unserer Vorfahren haben berichtet, dass der heilige Josef sie nie enttäuscht hat." - Lesen Sie die Ausführungen in vollem Wortlaut!
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15.03.2008 06:38:07
Die Demut des menschgewordenen Sohnes Gottes
(news.stjosef.at) Groß war die Demut des Sohnes Gottes, als er auf einem Esel sitzend in Jerusalem einzog! Er zeigte auf diese Weise, dass er der von Gott gesandte Messias war, der König des himmlischen Jerusalem. Aber er wollte nicht mit Macht und Herrlichkeit kommen, sondern in der Niedrigkeit unseres Menschseins. So wollte der Sohn Gottes in allem uns gleich sein, außer der Sünde. Wenige Tage später offenbarte sich die Demut des Erlösers auf noch wunderbarere Weise: Er entäußerte sich ganz seiner göttlichen Macht und Herrlichkeit, indem er in Knechtsgestalt das Leiden und Sterben auf sich nahm, um uns das Heil zu schenken. So wertvoll sind wir für Gott, der uns erschaffen hat, dass er uns, als wir in Sünde gefallen waren, mit dem kostbaren Blut seines Sohnes Jesus Christus für das Himmelreich neu erkauft hat. Jeder von uns darf das Sühneleiden des Erlösers ganz auf sich beziehen: Für mich ist der Herr Mensch geworden; für mich persönlich hat er sein Leben am Kreuz hingegeben. Seine Liebe zu uns hat er dadurch gezeigt, dass er sein Leben für uns hingab, um uns das ewige Leben zu schenken. - Lesen Sie die Homilie zum Palmsonntag in vollem Wortlaut!
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14.03.2008 18:07:27
Josef von Nazareth, ein stiller und großer Diener Gottes
(news.stjosef.at/Gedanken von Dr. Josef Spindelböck zum Hochfest des hl. Josef, das heuer am 15. März 2008 gefeiert wird:)
Der heilige Josef war von Gott dazu berufen, Behüter und Schützer des Kostbarsten zu sein, was Gott den Menschen anvertrauen konnte: Gott gab sich selbst als Menschenkind in die väterliche Obhut des einfachen Handwerkers aus Nazareth. So schenkte Josef von Nazareth, gemeinsam mit seiner jungfräulichen Gemahlin Maria, dem Gottessohn auf Erden die Geborgenheit einer menschlichen Familie. Wenn die Kirche den heiligen Josef um seine Fürsprache bei Gott anruft, dann ist sie davon überzeugt, dass der Sohn Gottes demjenigen keine Bitte abschlagen wird, der auf Erden nichts anderes gesucht hat, als den heiligsten Willen Gottes zu erfüllen. Josef von Nazareth ist uns Vorbild in seiner Demut und Glaubensbereitschaft, in seinem stillen und doch so großen Dienst. Er ist der Schutzpatron der heiligen Kirche und trägt für die „Familie Gottes“ Sorge, indem Gottes Schutz und Segen für jene erfleht, die sich bemühen, in Einheit mit Jesus und Maria ihr Leben auf Erden gut zu führen, der ewigen Heimat entgegen.
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14.03.2008 18:00:57
Papst würdigt Wirken der verstorbenen Chiara Lubich
(zenit.org) Chiara Lubich ist am 14. März um 2 Uhr im Kreis ihrer engsten Vertrauten in Rocca di Papa bei Rom verstorben. Sie war 88 Jahre alt. Papst Benedikt XVI. hat dem Co-Präsidenten der Fokolar-Bewegung, dem Priester Oreste Basso, ein Telegramm zukommen lassen, in dem er das Wirken der Verstorbenen würdigt und alle Menschen, die sie kennen oder ihr begegnet sind, dazu einlädt, ihren Spuren zu folgen. Wörtlich schreibt der Heilige Vater: „Tief bewegt erhielt ich Kenntnis von der Nachricht des gottesfürchtigen Todes von Chiara Lubich; er kam am Ende eines langen und fruchtbaren Lebens, das von ihrer unermüdlichen Liebe zum verlassenen Jesus gezeichnet war. In diesem Augenblick schmerzhafter Trennung bleibe ich liebevoll und auf geistige Weise mit ihren Angehörigen und dem ganzen Werk Mariens verbunden – der Fokolar-Bewegung, die mit ihr ihren Anfang nahm –, sowie mit allen, die ihr nicht nachlassendes Engagement für die Gemeinschaft der Kirche, den ökumenischen Dialog und die Brüderlichkeit unter allen Völkern geschätzt haben. Ich danke dem Herrn für das Zeugnis ihres Lebens, das sie im Hinhören auf die Bedürfnisse des modernen Menschen verbracht hat, in vollkommener Treue zur Kirche und zum Papst. Und während ich ihre Seele der göttlichen Güte anheimstelle, damit sie im Schoß des Vaters willkommen geheißen werde, hoffe ich, dass diejenigen, die sie kennen gelernt haben und ihr begegnet sind, im Staunen über die Wunder, die Gott durch ihren missionarischen Eifer gewirkt hat, in ihre Fußspuren treten mögen und ihr Charisma am Leben erhalten. Mit diesen Empfindungen rufe ich die mütterliche Fürsprache Mariens herab und erteile allen gerne meinen Apostolischen Segen.“
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14.03.2008 17:58:24
Maria sucht Verbündete, Teil 4
(news.stjosef.at) Wir dokumentieren hier die 4. und letzte Folge des Beitrag von P. Robert Bösner OSB zum Thema "Maria sucht Verbündete":
Schon vor 150 Jahren hat sich die „Unbefleckte Empfängnis“ in Lourdes einige Male ganz traurig und leidend sehen lassen, so dass die hl. Bernadette bittere Tränen weinen musste: „Die Welt ist krank, betet, betet für die Sünder (den Rosenkranz) und tut für sie Buße!“ mahnte Maria. Mehrere Male hat die Unbefleckte Jungfrau die hl. Bernadette zur Sühne für die Sünden der Menschen den Erdboden küssen lassen u. ihr geboten kniend auf dem Erdboden zur Quelle zu rutschen. Einmal gebot sie ihr sogar, sich mit dem schmutzigen Anfangswasser der neu entstehenden Quelle das Gesicht zu waschen, so dass alle meinten, die Seherin, die sich das Gesicht mit kotigem Wasser verschmiert hatte, sei von Sinnen. Werke der Buße sind keine bürgerliche Wohlanständigkeit und für den „Bürger der tapferen, neuen Welt“ nicht plausibel. „Buße, Buße, Buße!“ so rief Maria in der Felsennische von Massabielle vor Bernadette. Es ist auffallend, dass „ULF von Fatima mit dem Unbefleckten Herzen“ den drei Kindern im sogen. „Dritten Geheimnis“ sehen ließ, wie der Gerichtsengel mit dem Flammenschwert in gleicher Weise dreimal über die ganze sündige Welt, die reif zum Weltenbrand ist, rief: „Penitenca, Penitenca, Penitenca!“ Maria löschte mit dem „Glanz ihres unbefleckten, sündenreinen Herzens“ das Gerichtsfeuer aus, das der Gerichtsengel auf der zum Untergang reifen Welt entzünden wollte, ABER, damit die „kranke“ Welt noch einmal Gelegenheit hat, sich zu bekehren und den Bußruf Jesu (und dessen Echo in seiner Kirche)vielleicht doch noch einmal aufnehmen kann, stellte sich die Unbefleckte Jungfrau mit ihrem sündenlosen Herzen „dazwischen“, um ihren Kindern nochmals eine heilsgeschichtliche Chance zur Bekehrung zu geben. In unserer Diözese St. Pölten war es der selige Sühnepriester Hw. Jakob Kern OPräm aus Geras, der den Abfall eines Mitbruders aus dem Prämonstratenserkloster Strahov in Prag aussühnen wollte, der 1919 die tschechische Nationalkirche gegründet hatte. Nach deren direktem Vorbild gründete 1949 Mao Tsetung im „Reich der Mitte“ eine Nationalkirche, um die katholische Kirche in China auszuschalten. Das Sühneleiden des Sel. Hr. Jakob wird auch dort zum Segen sein.
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13.03.2008 17:38:54
Terminankündigung Gedenkmesse für + Kardinal Groer
(kloster-marienfeld.at/news.stjosef.at)
Das Kloster Marienfeld lädt herzlich ein zur Mitfeier der Gedenkmesse am 5. Jahrestag des Heimgangs von Hans Hermann Kardinal Groer. Die Messe wird zelebriert vom Apostolischen Nuntius in Österreich,
S.E. Erzbischof Dr. Edmond Farhat, und zwar am Ostermontag, 24. März 2008, in der Abteikirche von Marienfeld. Hier das Programm des Ablaufs:
17.30 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe
anschließend Gebet an der Grabstätte
Agape
Priester und Ordensleute mögen bitte in Chorkleidung mitfeiern. Priester, die konzelebrieren möchten, bitten die Schwestern um Voranmeldung und Mitnahme einer Albe. Tel.: 02953 / 2430; Fax: 02953 / 24307; Email: abtei@kloster-marienfeld.at
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13.03.2008 17:35:41
Terminankündigung Fatimagebetstag Wien
(news.stjosef.at) Gebetstag zu Ehren der Gottesmutter von Fatima, Sonntag, 18. Mai 2008, in St. Rochus, Oratorium des Hl. Philipp Neri, 1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 56
Vortragender: StD Wilhelm Hoverath, Vizedirektor des Fatimaweltapostolates Deutschland, Hl. Messe: Exzellenz Bischof DDr. Klaus Küng
14h 00: Anbetung
14h 30: Vortrag: Die Botschaft von Fatima - Ein Imperativ für Priester und Laien in immens großer Verantwortung - Teil 1, Teil 2 16h 15: Vortrag: Der himmelstürmende Mensch, sein eigener Schöpfer? - Die Entwicklung des prometheischen Zeitgeistes und dessen Überwindung durch Befolgen der Fatimabotschaft 17h 10: Vortrag – Das Ablasswesen und seine große Bedeutung für unsere Zeit 17h 45: Rosenkranz 18h 30: Hl. Messe mit Exzellenz Bischof Küng.
Anfragen: E. Salomon: 0699/ 119 20 194
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13.03.2008 17:33:09
Maria sucht Verbündete, Teil 3
(news.stjosef.at) Es folgt der 3. Teil des Beitrags von P. Robert Bösner:
Folgendes Anliegen hatte Maria gleich bei der ersten Erscheinung vor den Kindern am 13. Mai 1917 in Fatima mitgeteilt (letztlich ein Anliegen Mariens an alle Christen, die durch Taufe und Eucharistie mit Jesus verbunden sind:
Maria fragte die Kinder, ob sie mithelfen wollten, dass Gott auf dieser Erde mehr geliebt wird und dass Menschen aufhören können zu sündigen. Als diese braven Kinder eine tapfere u. vorbehaltlose Zustimmung gaben, regte Maria sie an, dass sie sich Gott schenken und alle Opfer ihres Lebens und alle Leiden, die Gott ihnen aufgrund dieser Weihe schicken wird, annehmen, um folgende drei Bereiche der. Menschheitsgeschichte stellvertretend auszusühnen:
* Sühne für die vielen Sünden in der ganzen Menschheit, durch die die göttliche Oberhoheit über
unser Leben geschmäht („beleidigt“) wird;
* stellvertretende Sühne, damit viele Menschen, die der Hölle zueilen, noch aufhören können zu zu sündigen;
* sowie stellvertretende Sühne zur Erneuerung des religiösen Gefühlslebens der Menschen, das durch Fluchen (‚verkehrtes’ Beten) und durch das Schmähen der Reinheit Mariens und ihres Unbefleckten Herzens gestört wird, denn mit diesen Fehlformen nehmen die Betreffenden der Ehre Mariens ihren normativen – die Menschen verpflichtenden Charakter weg.
Durch eine liebevolle Geste zeigte die ‚Erscheinung in Fatima’ den Kindern, wie sehr sie sich über ihre Großmut freute. Dann sagte sie ihnen voraus: „Ihr werdet also viel leiden müssen, doch die Gnade Gottes wird eure Stärke sein.“ Ähnlich sprach die Immakulata auch mit Bernadette!
Die ersten Verbündeten Mariens …
Wer nur ein wenig die kurze Lebensgeschichte der jetzt schon seliggesprochenen Seherkinder von Fatima, Francisco und Jacintha kennt, der weiß, wie sehr diese Kinder u. ihre Cousine Luzia sich alles erdenklich Schwere einfallen ließen, um zur Bekehrung der Sünder beizutragen oder wie sie mit aller Entschiedenheit dem Papst und seinen schweren Sorgen mit ihren Verzichten beistehen wollten .Bei der Feier ihrer Seligsprechung im Jahr 2000 hat sich der + Papst Johannes Paul II besonders bei Jacintha für ihre vielen freiwilligen Verzichte für den „weißen Bischof“ eigens bedankt. Entgegen der Vision im sogen.„dritten Geheimnis von Fatima“, in der der Papst durch Schussfeuerwaffen und Speere zu Tode kam, ist er selbst aber 64 Jahre später am 13. Mai 1981 „durch eine mütterliche Hand (Mariens) am Rande des Todes stehen geblieben!“, ein Ereignis, das Papst Johannes Paul II ausdrücklich dem Fürbittgebet der kleinen Sühneseele Jacintha zuschrieb.
Der in aller Öffentlichkeit bekannteste „Verbündete“ Mariens (Totus tuus!):
„Es ist mir eine Ehre, für die weitere Bekanntmachung der Botschaft von Fatima mein Blut vergossen zu haben“, sagte 1982 in Fatima Papst Johannes Paul II. unter anderen bei seiner Dankwallfahrt für die unerwartete Errettung aus dem blutigen Attentat. Bis in die letzten Lebenstage hinein hat er alle Leiden und Schmerzen seiner Krankheit aufgeopfert „für Dich, Maria!“
[Fortsetzung folgt]
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13.03.2008 17:29:34
Entführter irakischer Erzbischof ist tot
(radiovatikan.de) Der vor zwei Wochen im Irak entführte Erzbischof Faraj Rahho ist tot. Die Leiche des Geistlichen sei in der Nähe seiner Bischofsstadt Mossul aufgefunden worden, erklärte am Donnerstag der Weihbischof in Bagdad. Die Geiselnehmer hätten Rahho bereits bestattet, so Weihbischof Shlemon Warduni gegenüber der Nachrichtenagentur SIR. Die Kidnapper sollen bereits am Mittwoch mitgeteilt haben, dass es dem Erzbischof sehr schlecht gehe. Am Nachmittag sei dann ein Anruf mit der Todesnachricht eingegangen. Zugleich hätten die Entführer Hinweise auf den Ort der Bestattung gegeben. Das provisorische Grab wurde später von Jugendlichen der katholischen Gemeinde entdeckt. Nach Wardunis Worten ist noch unklar, ob Rahho infolge seines schwachen Gesundheitszustands starb oder ob er getötet wurde. Der 65-jährige chaldäische Oberhirte von Mossul war am 29. Februar nach einer Kreuzwegandacht von Unbekannten verschleppt worden. Drei seiner Begleiter wurden bei dem Überfall getötet. Papst Benedikt XVI. zeigte sich erschüttert von dem Mord an dem Geistlichen. Sofort nach Bekanntwerden des Todes veröffentlichte der vatikanische Pressesaal ein Telegramm an den chaldäischen Patriarchen von Bagdad, Kardinal Emmanuel III. Delly. Darin beklagt Benedikt XVI. diesen „Akt unmenschlicher Gewalt, der die Würde des Menschen beleidige”. Der Mord „schade dem Anliegen, brüderlich im Irak zusammenzuleben”. Der Papst hoffe, dass dieses „tragische Ereignis” zu einer friedlichen Zukunft dieses „gemarterten” Landes beitrage. Des Weiteren versicherte Benedikt XVI. dem Patriarchen und der gesamten christlichen Bevölkerung seine geistliche Nähe.
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12.03.2008 17:59:59
Papst verweist auf Boethius und Cassiodor
(radiovatikan.de/kath.net) Bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch begrüßte der Papst viele Jugendorganisationen im Petersdom, wie Radio Vatikan meldete. Danach stellte er in der Audienzhalle zwei Gestalten der Kirche vor: Boethius und Cassiodor. Diese bemühten sich in den Jahren nach dem Untergang des Weströmischen Reiches um die Bewahrung und Weitergabe des antiken Kulturerbes. „Boethius, der um 480 in Rom geboren wurde und aus dem vornehmen Geschlecht der Anicier stammte, schlug früh die politische Laufbahn ein“, sagte der Papst. „Das wahre Glück besteht für Boethius in der Bekämpfung der Laster, der Pflege der Tugenden und im Streben nach Gott, dem höchsten Gut des Menschen. Cassiodor wurde um 485 in Kalabrien geboren; auch er war zunächst politisch aktiv. Nach seiner Abkehr von der Politik gründete er das Kloster „Vivarium“, dessen Hauptaufgabe in der Pflege des Bildungs- und Kulturguts der Antike bestand. So widmeten sich die Mönche vornehmlich dem Studium, dem Kopieren und der Erhaltung alter Schriften. In Cassiodors eigenen Werken nimmt das Gebet, das sich aus der Heiligen Schrift und insbesondere aus den Psalmen nährt, eine zentrale Stellung ein.“ Unter den deutschsprachigen Besuchern grüßte Benedikt XVI. besonders die Teilnehmer an der Tagung der Internationalen Stiftung Humanum. Ihnen und den anwesenden deutschsprachigen Pilgern legte der Papst folgendes ans Herz: "Im Schauen auf Jesus Christus, der in seinem Kreuzestod alles Leid der Welt auf sich genommen hat, finden wir Halt und Trost. Er führt uns zum wahren Heil, und Ihm wollen wir unser Leben anvertrauen. Der Herr schenke euch seine Gnade."
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12.03.2008 17:58:06
Maria sucht Verbündete, Teil 2
(news.stjosef.at) Wir dokumentieren jetzt den zweiten Teil der Ausführungen von P. Lic. theol. Robert Bösner OSB, Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen in Niederösterreich, zum Thema "Fatima: Maria sucht Verbündete":
Seit der französischen Revolution wurden in Europa und in Übersee durch ähnliche innerweltliche Bewegungen allem etablierten kirchlichen Leben die „geschichtlichen christlichen Wurzeln“ entzogen bzw. abgeschnitten. Das Leben der Kirche wäre damals nur mehr verwaltungsmäßig eben im Sinne eines aufgeklärten Staatskirchentumes (Josephinismus) weiter zu führen gewesen.
In dieser Notsituation drängendster Verfolgungen und Unterdrückungen des kirchlichen Lebens ganzer Staaten ist die Barmherzigkeit Gottes der Kirche als der Stiftung Jesu zu Hilfe gekommen durch das heilsgeschichtliche Offenbarwerden der Immakulata:
(1830) „Wunderbare Medaille“, Paris; (1846) Schmerzhafte Mutter, „Versöhnerin der Sünder“, La Salette; (1854) feierliche Lehrverkündigung über „Maria Immakulata“ durch den Sel. Papst Pius IX in Rom; (1858)„Unbefleckte Empfängnis“ in Lourdes; (1869) Maria im Kreise d. apostolischen Bischofskollegiums, in Mary Knock, Irland; (1917) „Unbeflecktes Herz“ und „Königin des Rosenkranzes“, Bekehrung Russlands, in Fatima; (1933) die Unbefleckt Empfangene kommt, um große Leiden zu lindern, ‚Mutter der Armen’, ‚die Marienquelle gehört allen Völkern’, gegen den. zur Macht kommenden Nationalsozialismus, Banneux ; (1938)„Barmherziger Jesus“ in KrakauLagebniki; (1953) Maria mit den Unbefleckten Herzen, „Madonna der Tränen“ in Syrakus; und mehrere kirchlich anerkannte Marienerscheinungen in Ägypten, in Afrika, in Vietnam usw. haben die
übernatürlichen Wurzeln der Kirche offengelegt.
Es wird dadurch deutlich, dass die apostolische Stiftung Jesu, die Kirche, schon von Anfang an (!) sowohl aus der lebendigen Verbundenheit mit der dem sündigen Menschengeschlecht zu Hilfe kommenden Erlöserliebe des gekreuzigten und auferstanden wiederkommenden Heilands, als auch durch die Fürbitte seiner Mutter, der „treuen Helferin Jesu im seinem Erlösungswerk“, gelebt hat.
Maria mit ihrem Unbefleckten Herzen sucht in Fatima und durch die Botschaft von Fatima Verbündete, die besonders in unserer Zeit gemeinsam mit ihr zum stellvertretenden Opfern für die Bekehrung der Sünder bereit sind.
Maria wünschte sich (13. Juli 1917), dass nach jedem Gesätzchen des Rosenkranzes folgendes Gebet gesprochen werde, das allen sündigen Menschen zugute kommen soll: „Mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.“
[Fortsetzung folgt]
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11.03.2008 18:24:02
ROCHUS - das neue Magazin
(news.stjosef.at) Erstmals erschienen ist nun mit der Ausgabe März 2008 ein katholisches Magazin namens "ROCHUS", das von der Pfarre St. Rochus und dem Oratorium des hl. Philipp Neri in Wien herausgegeben wird (für den Inhalt verantwortlich ist P. Georg Herberstein CO). Die Titelgeschichte ist ein Interview mit Reinhard Fendrich: "Ich erinnere mich gern an St. Rochus", worin der Sänger über seine Erfahrungen mit dem katholischen Glauben berichtet. Er verschweigt auch nicht, wo er persönliche Schwierigkeiten mit der katholischen Glaubenslehre oder ihrem sittlichen Ideal hat. Dennoch schätzt er die Kirche sehr. Ein Bericht im Magazin befaßt sich mit der "Fee von Stein", einer jungen Frau aus der Pfarre (Paula Thun-Hohenstein), welche regelmäßig Besuche im Gefängnis macht. Speziell vorgestellt wird von P. Felix Selden CO der bald seliggesprochene Oratorianer John Henry Kardinal Newman. Es gibt schließlich Buchempfehlungen und eine Kinderseite sowie eine Vorschau auf die Liturgie der Kar- und Ostertage in der Rochuskirche. Empfehlenswert! - Link: www.oratorium.at , e-mail: rochusredaktion@oratorium.at.
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11.03.2008 18:09:51
Maria sucht Verbündete, Teil 1
(news.stjosef.at) P. Lic. theol. Robert Bösner OSB, Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen in Niederösterreich, hat uns dankenswerterweise eine mehrteilige Betrachtung unter dem Titel "Fatima: Maria sucht Verbündete" zur Verfügung gestellt, deren erster Teil im folgenden wiedergegeben wird:
„Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle (wörtl. für viele) vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (Wandlungsworte)
Mit diesen Worten und seinem Herzblut hat Jesus als Messias die Bündnistreue Gottes mit uns, dem sündig gewordenen Menschengeschlecht, beim letzten Abendmahl besiegelt. Sowohl die damalige zeichenhafte Vorwegnahme seiner Opferhingabe am Kreuz beim sogenannten Paschamahl als auch die Ankündigung seiner Verhaftung war für die menschliche Hinfälligkeit der Apostel zu viel; bei seinem Ringen mit der Todesangst am Ölberg schliefen die drei eigens ausgewählten Apostel sogar ein, statt mit dem Herrn zu wachen und zu beten, wie es Jesus wollte. Der Apostel Johannes war der einzige, der zusammen mit Maria und den anderen Frauen Jesus nachgefolgt ist bis unter das Kreuz.
„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Am Abend des Ostersonntags hat der auferstandene Jesus den Aposteln den Heiligen Geist übergeben und damit sowohl seine göttliche Vollmacht der Sündenvergebung als auch die geisterfüllte Vollmacht des „Brotbrechens“. Sie sollten mindestens jetzt seine Opferhingabe nicht nur im Sakrament sondern auch mit ihrem Leben weitergeben.
Die Apostel sollen bei der Feier des „Gedächtnisses Jesu“ nicht nur die Feier der (unblutigen) Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers „zur Vergebung der Sünden“ vollziehen mit der sakramentalen Bereitung des heiligen Leibes und Blutes des für uns und für die Einheit der Kirche am Kreuz geopferten und auferstandenen Herrn, sondern auch ihre persönliche Bereitschaft zum Vergießen des eigenen „Blutes“ (ein ‚Symbolwort’ für alle Verzichte und Opfer ihres Lebens) ebenfalls „zur Vergebung der Sünden“ erwecken.
Sie waren „voll Freude ..., weil sie gewürdigt wurden, für seinen Namen Schmach zu erleiden.“ (Apg 5,41): Die frühchristlichen „Acta Sanctorum“ (Heiligenlegenden, besonders der Apostel) schildern beeindruckend ihren großherzigen Heldenmut, mit dem sie sich in Verbundenheit mit den anderen Aposteln und der Kirche bei der Verbreitung und Verteidigung des Glaubens für das Heil der Welt hingegeben haben. Später waren es in den drei folgenden Jahrhunderten die durch den heidnischen Staat als Bekenner gemarterten und als Märtyrer hingerichteten Jünger des Herrn; wieder später, als es mit der Anerkennung der Kirche durch den Staat „schick“ wurde, sich als Taufwerber gesellschaftlich (!) zur Kirchengemeinschaft zählen zu lassen, waren es die Mönche und Jungfrauen, die mit der Ganzhingabe ihres Leben in der Zurückgezogenheit der Wüste das von Christus gewirkte Heil heldenhaft der ganzen Welt bezeugten.
Schon in der Frühzeit der Kirche gab es visionäre Zeichen vom „Himmel“. Neben der „Zuchtrute“ der verschiedenen Etappen der Christenverfolgung, die die Gläubigen durch 300 Jahre zu einem zeugnishaften Leben für den Erlöser „verpflichteten“, machten schon um das Jahr 140 außerordentliche charismatische Ereignisse in der Stadt Rom großen Eindruck. Der „Hirte des Hermas“, eine angebliche Engelserscheinung in Gestalt eines „Hirten“, rüttelte die christlichen Gemeinden der Stadt zu Buße und Erneuerung ihres verflachten alltäglichen kirchlichen Lebens auf. Auch manche überstrenge christliche Bewegungen meinten, mit einseitigen Lehren die alte Strenge der frühen Kirche wieder herzustellen, und es kam zu Spaltungen in den Gemeinden und Diözesen. Später entstanden in der kirchlichen Gemeinschaft immer wieder missionarische und monastische Bewegungen, die neben dem Aufbau erneuerten kirchlichen Lebens in Verbundenheit mit Rom (Hl. Bonifatius) auch zu erneuerter kirchlicher Bußpraxis und freiwilligem Opferleben ermunterten (iroschottische Missionierung in Mitteleuropa).
Auch das Wallfahrtswesen … quer durch die Jahrhunderte in Europa sowie die verschiedenen Formen der franziskanischen Armutsbewegung und das Aufblühen weiterer Bettelorden haben zur Vertiefung des Bußlebens beigetragen (sogenannter Dritter Orden) sowie das kirchliche Leben aus der Verklammerung in das eingesessene Gewohnheitschristentum geführt.
[Fortsetzung folgt]
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10.03.2008 16:33:07
Keine Rehabilitierung Martin Luthers
(kath.net) Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Walter Kasper, hat Medienberichte dementiert, wonach er undifferenziert behauptet habe, man könne von Martin Luther lernen. Dies treffe zu, stellte der Kardinal gegenüber KATH.NET klar. „Ich habe aber hinzugefügt, dass nach wie vor auch klare Unterschiede zur katholischen Lehre bestehen.“ Dies sei nicht berichtet worden, was einseitig und irreführend sei. Kardinal Kasper stellte jetzt in einem Schreiben an KATH.NET klar: „Wir können zweifellos von Martin Luther lernen, besonders von seinen großen und theologisch reichen Schriftkommentaren. Wir haben von ihm einige seiner schönen und geistlich reichen Lieder in unser katholisches Gesangbuch, das 'Gotteslob', übernommen.“ Auch manche seiner Reformforderungen seien vom II. Vatikanischen Konzil verwirklicht worden, etwa die grundsätzliche Zulassung des „Laienkelches“ und der Landessprache in der Liturgie. „In der Rechtfertigungslehre, die im 16. Jahrhundert besonders hart umstritten war, ist ein fundamentaler Konsens erreicht worden. Dadurch hat sich Klima zwischen Katholiken und Lutheranern sehr zum Guten gewandelt.“ Auf der anderen Seite dürfe man nicht übersehen, „dass leider nach wie vor grundsätzliche Unterschiede bestehen, die bisher nicht bereinigt werden konnten“, bedauerte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates. „Sie betreffen, trotz manchen erfreulichen Annäherungen, vor allem die Lehre von der Kirche und von den Ämtern in der Kirche, insbesondere das Petrusamt. Dazu gehören auch die Frage des Verhältnisses von Evangelium und Kirche, von Hl. Schrift, Tradition und kirchlichem Lehramt.“ Der Kardinal erwähnte laufende Dialoge auf universaler und nationaler Ebene, besonders in Deutschland und in den USA, die sich um Verständigung in diesen Fragen bemühten. „Damit dies gelingen kann, sind wir nicht zuletzt auf das unterstützende Gebet aller Gläubigen angewiesen“, betonte er.
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10.03.2008 16:31:47
Neu formulierte Karfreitagsfürbitte bleibt
(radiovatikan.de/kathpress.at) Papst Benedikt XVI. habe mit der umstrittenen Karfreitagsfürbitte für die Juden im Ritus der Messfeier nach "altem Usus" von 1962 keine Judenmission intendiert. Das betonte der Präsident der vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum, Kardinal Walter Kasper, im Gespräch mit "Radio Vatikan". Die Fürbitte bringe vielmehr eine "endzeitliche Hoffnung" zum Ausdruck. Kasper reagierte damit auf Irritationen nach der Veröffentlichung der neuen Karfreitagsbitte - die zudem de facto nur in wenigen kleinen Gemeinschaften zur Anwendung kommen wird. Der Vatikan sei sich bewusst, dass die Geschichte zwischen Juden und Christen "schwierig und kompliziert" sei, so Kasper: "Wir müssen dem Rechnung tragen, es bestehen viele Sensibilitäten. Deshalb wurde das Gebet für den Karfreitag korrigiert, das im Messbuch von 1962 stand. Dort war von der Blindheit der Juden die Rede. Das wird als beleidigend empfunden. Dieser Satz ist gestrichen worden". Aber auf der anderen Seite habe der Papst nicht das streichen können, was das Spezifische des christlichen Glaubens sei, "nämlich der Glaube an Jesus Christus, den Messias, den Sohn Gottes, den Erlöser aller Menschen, das heißt nach unserer Überzeugung auch der Juden". Diesen Glauben habe der Papst zum Ausdruck bringen wollen, so der Kardinal. Für den Dialog sei das aber kein Hindernis, "denn der Dialog setzt voraus, dass man die unterschiedlichen Positionen, das heißt die Identität des jüdischen Glaubens und die Identität des christlichen Glaubens, gegenseitig anerkennt und darüber natürlich auch ein Gespräch führt", sagte Kasper weiter: "Wir haben mit den Juden sehr vieles gemeinsam, aber das ist ein Unterschied, über den man nicht hinweggehen kann. Wenn der Papst nun von der Bekehrung der Juden spricht, dann muss man das richtig verstehen. Er zitiert wörtlich das 11. Kapitel aus dem Römerbrief. Dort sagt der Apostel Paulus, dass wir als Christen hoffen, wenn die Fülle der Heiden eingetreten ist in die Kirche, dass dann ganz Israel sich bekehren wird. Das ist eine eschatologische endzeitliche Hoffnung, bedeutet also nicht, dass wir die Intention haben, nun Judenmission zu betreiben, so wie man Heidenmission betreibt". In der Gegenwart gehe es um die gegenseitige Anerkennung "in unserer Unterschiedlichkeit". Dabei müssten Christen selbstverständlich Zeugnis geben von ihrem Glauben an Jesus Christus", so Kasper: "Das ist auch Religionsfreiheit, wir müssen die Möglichkeit haben, das, was wir glauben, auch zu sagen und zu bekennen, so wie die Juden ihrerseits die Möglichkeit haben, ihren Glauben zum Ausdruck zu bringen". Es gehe darum, dass "an die Stelle der alten Sprache der Verachtung jetzt der Respekt" trete, die "gegenseitige Anerkennung in unserer Unterschiedlichkeit". Mit diesem Unterschied, der im Glauben an Jesus Christus bestehe, müsse gelebt werden. Das schließe in keiner Weise aus, in "all den vielen Dingen, in denen wir einig sind, zusammen zu arbeiten für den Frieden und für die Gerechtigkeit in der Welt", betonte Kasper.
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09.03.2008 17:17:22
NÖ-Wahl entschieden: ÖVP baut absolute Mehrheit aus, DCP hinter KPÖ
(orf.at/news.stjosef.at) Die Wahl in Niederösterreich am Sonntag ist geschlagen. Als Gewinner gingen laut vorläufigem Endergebis ÖVP und FPÖ aus der Landtagswahl hervor. Die SPÖ büßte massiv an Stimmen ein und fiel unter 30 Prozent, die Grünen blieben ungefähr gleich. Die Partei „Die Christen“ (DCP) erhielt mit 0,84 Prozent weniger Stimmen als die Kommunistische Partei Österreichs, aber immerhin mehr als das BZÖ und schaffte den Einzug in den Landtag nicht. Vorläufiges Endergebnis der nö. Landtagswahl vom 9. März 2008: ÖVP 54,29 (+1,00); SPÖ 25,64 (-7,91); Grüne 6,81 (-0,41); FPÖ 10,54 (+6,05); BZÖ 0,72; KPÖ 0,86 (+0,09); DCP 0,84; Sonstige 0,31. - Weitere Berichte: http://noe.orf.at
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09.03.2008 17:11:08
H2ONews jetzt offiziell aktiv
(h2onews.org/news.stjosef.at) Ab sofort ist www.h2onews.org offiziell aktiv. H2Onews ist ein katholischer Nachrichtendienst, der täglich audiovisuelle und schriftliche Nachrichten in acht Sprachen produziert und verbreitet. Informiert wird über das Leben der Kirche sowie soziale und kulturelle Ereignisse, die für Katholiken weltweit von Interesse sind. H2Onews bietet katholischen Fernseh- und Radiosendern beziehungsweise Internetportalen seine Dienste gratis an, damit die Worte des Papstes und das Neueste über die Kirche wirklich jeden potentiellen Interessenten erreichen können. H2Onews ist eine digitale Plattform, die es jedem erlaubt, die eigenen beruflichen Fähigkeiten mit anderen zu teilen. H2Onews ist dazu da, den verschiedenen katholischen Wirklichkeiten, die in der Welt anzutreffen sind, eine Stimme zu verleihen. - Ähnliche katholische Dienste sind: www.kathtube.com und www.gloria.tv
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09.03.2008 17:07:32
Gott macht lebendig
(radiovatikan.de) Der christliche Glaube schenkt Hoffnung über das irdische Leben hinaus. Daran hat Papst Benedikt an diesem fünften Fastensonntag erinnert. In einer kurzen Ansprache vor dem Angelus fasste er die Quintessenz des Sonntagsevangeliums von der Auferweckung des Lazarus zusammen. Den deutschsprachigen Pilgern auf dem Petersplatz sagte er: „Gerne heiße ich alle Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum willkommen. Gott macht lebendig und schenkt Leben, das nicht vergeht. Jesus Christus ist gekommen, um uns dieses unvergängliche Leben zu bringen. Durch die Macht seiner Liebe hat er den Tod besiegt. ,Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt’, sagt der Herr. Im Glauben an Christus haben wir schon jetzt teil an der Auferstehung. Mit ihm wollen wir den Weg unseres Lebens gehen. Euch allen wünsche ich einen gesegneten fünften Fastensonntag und eine gute Woche.
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07.03.2008 17:50:32
Erklärungen der österreichischen Bischofskonferenz
(news.stjosef.at) Die österreichischen Bischöfe haben zum Abschluss ihrer Frühjahrsvollversammlung einige Erklärungen veröffentlicht, in denen sie Stellung nehmen zu wichtigen Themen: Zuerst gehen die Bischöfe auf das Gedenkjahr 2008-1938 ein und weisen im Hinblick auf das damalige kirchliche Zeugnis für den Glauben und die Würde des Menschen auf Licht und Schatten hin. Es habe Versagen gegeben, aber auch tapfere Glaubenszeugen und Märtyrer. Eine weitere Erklärung widment sich dem Klimaschutz aus christlicher Verantwortung, und schließlich protestieren die Bischöfe gegen das OGH-Urteil, welches ein ungewolltes behindertes Leben quasi als Schadensfall interpretiert. - Lesen Sie die Erklärungen im Wortlaut!
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07.03.2008 17:45:05
Das Leben siegt über den Tod
(news.stjosef.at) Dass ein Toter auferweckt wird, kommt nicht alle Tage vor, ja es ist – wie uns die moderne Medizin mit ihrer inzwischen nach allen Seiten hin abgesicherten Methode der Todesfeststellung glaubhaft versichert – eigentlich unmöglich, dass ein wirklich Toter wieder zurückkehrt ins Leben. Es ist unmöglich, wenn wir die natürlichen Gegebenheiten in den Blick nehmen und den gewöhnlichen Lauf der Dinge betrachten: Denn der Mensch wird geboren, und er stirbt, und sein Abschied von diesem Leben ist unwiderruflich. Das, was an ihm sterblich war, kehrt zum Erdboden zurück, von dem der Leib des Menschen genommen wurde, wie es im Buch Genesis heißt. Am Aschermittwoch hörten wir bei der Auflegung des Aschenkreuzes: „Gedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst!“ Und dennoch gilt es eine Einschränkung zu machen, wenn wir das Evangelium des 5. Fastensonntags ernst nehmen wollen: Nur aus der Sicht des Menschen ist es unmöglich, dass ein Toter wieder erweckt wird. Für Gott ist nichts unmöglich. Er, welcher allem Lebenden das Dasein geschenkt hat, kann das, was in den Tod gegangen ist, auch wieder zurückrufen ins Leben. Hierbei handelt es sich freilich um ein Wunder, und Wunder kommen nicht alle Tage vor. - Lesen Sie die Predigt zum 5. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
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06.03.2008 13:21:56
Papst erinnert an Vorbild Leos des Großen
(radiovatikan.de) Die Liturgie feiert „nicht etwas Vergangenes”, sondern öffnet einen Raum für die Nähe Gottes. Das meinte Papst Benedikt an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz. Während ein strömender Regen über Rom niederging, empfing der Papst Tausende von Pilgern im Petersdom und in der Audienzhalle – und erzählte ihnen aus dem Leben eines seiner Vorgänger, nämlich des heiligen Papstes Leo „des Großen”. „Er stammte aus Tuszien, einem Landstrich nordwestlich von Rom. Gegen 430 wurde er in Rom zum Diakon geweiht und erlangte aufgrund seiner Begabung bald großen Einfluss. Während er sich in kaiserlichem Auftrag in Gallien befand, wurde Leo nach dem Tod des Papstes Sixtus III. in Abwesenheit zu dessen Nachfolger bestimmt. Nach seiner Bischofsweihe am 29. September 440 wirkte Leo 21 Jahre lang auf dem Stuhl Petri in einer Zeit politischer Wirren, in der er sich entschieden für das Wohl der Menschen einsetzte. Furchtlos trat er im Jahre 452 gegen den Hunnenkönig Attila auf, den er zum Abbruch seiner Plünderungsfeldzüge bewegen konnte. Auch gegenüber dem Vandalen Geiserich erreichte er, dass bei der Einnahme der Stadt Rom zumindest die Bevölkerung geschont wurde.” Ein Fresko Raffaels in den Stanzen des Apostolischen Palastes zeigt Leo den Großen, wie er Attila zur Umkehr vor den Toren Roms bewegt. Aber der jetzige Papst rühmt noch etwas anderes an seinem illustren Vorgänger: „Papst Leo war zudem ein vortrefflicher Lehrer und Hirte, der gleichermaßen für die Einheit unter den Teilkirchen wie für den Vorrang des Nachfolgers Petri vor allen anderen Bischöfen eintrat. Er sah sich in der Tradition des Auftrags Christi: Petrus möge seine Brüder stärken (vgl. Lk 22, 32). Bedeutung erlangte seine dogmatische Schrift Tomus ad Flavianum, mit der Leo in einen Lehrstreit um den Häretiker Eutyches, der dem Sohn Gottes keine menschliche Natur zuerkennen wollte, eingriff. Diese Abhandlung wurde später, im Jahre 451, mit großem Beifall auf dem Konzil von Chalzedon als Lehrschreiben angenommen. Wichtig war ihm auch die Liturgie. Er sagt: das, was wir feiern, ist nicht etwas Vergangenes, sondern Gott will uns damit nahe sein und neues Leben aus der Gnade schenken (v. Sermo 64).”
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06.03.2008 13:14:32
Neuer Weihbischof von Wien ernannt
(kath.net) Papst Benedikt XVI. hat den Pfarrer von Baden-Leesdorf, den 43-jährigen Stephan Turnovszky, zum Weihbischof für Wien ernannt. Die Ernennung wurde am Donnerstag zeitgleich im Vatikan und in Wien bekannt gegeben. Gleichzeitig hat Papst Benedikt XVI. auch den Rücktritt von Weihbischof Helmut Krätzl angenommen. Stephan Turnovszky wurde am 21. Juni 1964 geboren. Er wuchs in Wien-Döbling auf und besuchte dort ein humanistisches Gymnasium. Nach der Matura studierte er an der Technischen Universität in Wien Technische Chemie. Seit 1987 ist er aktives Mitglied des Malteser Hospitaldienstes Austria (MHDA) und nahm auch mehrmals an der Lourdes-Wallfahrt mit behinderten Menschen teil. Als Chemiker war er zweieinhalb Jahre im Bezirk Melk tätig, bis er seiner Berufung zum Priestertum folgte und 1992 ins Wiener Priesterseminar eintrat. Sein Externjahr verbrachte er 1994/95 in Toulouse. 1997 weihte ihn Bischof Helmut Krätzl zum Diakon. Nach dem Diakonatsjahr in der Pfarre Perchtoldsdorf wurde er am 29. Juni 1998 von Kardinal Christoph Schönborn im Stephansdom zum Priester geweiht. Die ersten beiden Priesterjahre verbrachte er als Kaplan in der Pfarre Jedlesee im 21. Wiener Gemeindebezirk. Anschließend leitete er fünf Jahre lang die beiden Pfarren Großmugl und Herzogbirbaum im Dekanat Stockerau. Seit 1. September 2005 ist er Pfarrer von St. Josef in Baden-Leesdorf.
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05.03.2008 06:26:18
Salzburger Alterzbischof Georg Eder vollendet 80. Lebensjahr
(kirchen.net) Am Donnerstag, 6. März 2008, vollendet der emeritierte Erzbischof Dr. Georg Eder das 80. Lebensjahr. Der frühere Salzburger Oberhirte wird an seinem Jubeltag Gott danken und ihn im Gebet um die Hilfe für die kommende Zeit bitten. Auf seinen Wunsch hin finden aus gesundheitlichen Gründen keine größeren Feiern statt. Georg Eder wurde am 6. März 1928 am Gräblerbauernhof von Johann und Amalia Eder in Mattsee geboren. Nach der Volksschule in Mattsee kam das dritte von sechs Geschwistern 1946 in die Erzbischöfliche Seminarschule Borromäum in Salzburg und maturierte dort. Anschließend trat Georg Eder in das Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg ein, und studierte an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg Theologie. Am 15. Juli 1956 empfing er im Dom zu Salzburg von Erzbischof DDr. Andreas Rohracher die Priesterweihe. Nach ersten Seelsorgserfahrungen in Zell am See ernannte ihn Erzbischof Rohracher 1960 zum bischöflichen Sekretär. In den Folgejahren setzte Dr. Eder seine theologischen Studien fort und schloß diese 1964 bei Prof. Josef Dillersberger mit einer bibelwissenschaftlichen Doktorarbeit über das Wirken des Heiligen Geistes bei Joh 14 (Johannesevangelium, Kapitel 14) ab. Ab 1965 war Eder Pfarrer von Lofer; gleichzeitig war er als Ministrantenseelsorger der Erzdiözese bemüht, bei den Buben die Liebe zum Altardienst zu fördern. Von 1968 bis 1970 war Dr. Georg Eder Generalsekretär für die Anliegen des Tiroler Anteils der Erzdiözese in Wörgl tätig. 1970 erfolgte die Bestellung zum Pfarrer von Altenmarkt, 1981 wählten ihn seine Pfarrerkollegen auch zum Dechant des Dekanates Altenmarkt. Dr. Eder war eine Funktionsperiode Mitglied des Priesterrates der Erzdiözese und zwei Funktionsperioden Mitglied des diözesanen Pastoralrates. Am 21. Dezember 1988 wählte das Domkapitel zu Salzburg Dr. Georg Eder aus einem Dreiervorschlag des Vatikans zum 88. Nachfolger des hl. Rupertus und 77. Erzbischof von Salzburg. Die Ernennung durch Papst Johannes Paul II. erfolgte am 17. Jänner 1989. Am 26. Februar 1989 weihte ihn Erzbischof Dr. Karl Berg im Salzburger Dom zu seinem Nachfolger. Am 15. August 1989 wurde er mit dem Pallium investiert. Dr. Georg Eder leitete die Erzdiözese bis 10. Jänner 2003. Er lebt jetzt in seiner Heimatgemeinde Mattsee.
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05.03.2008 05:30:27
Neues OGH-Urteil sieht Behinderte als "Schadensfall"
(kath.net) Erstmals spricht der Oberste Gerichtshof Eltern die gesamten Lebenshaltungskosten für ein Kind zu, dessen Behinderung während der Schwangerschaft hätte erkannt werden können. Es haftet das Spital. Bestürzt darüber zeigt sich ÖVP-Behindertensprecher, Franz-Joseph Huainigg. „Der OGH bedenkt nicht die weitreichenden Konsequenzen seines Urteils, wenn er den Eltern nicht nur den Mehraufwand durch Pflege und Betreuung, sondern den gesamten Unterhalt zuerkennt“, sagte er in einer Aussendung am Dienstag. Damit werde die Lebensexistenz dieses Kindes aufgrund seiner Behinderung in Frage gestellt. „Das hat natürlich ganz generell auch weitreichende Auswirkungen auf die Existenzberechtigung von Menschen mit Behinderung“, kritisierte der Abgeordnete. Der mittlerweile sechsjährige Bub sei heute ein aufgeweckter, intelligenter Mensch, der trotz Pflegebedarfs ein Recht auf Leben habe, betonte er. „Lebensfreude und Lebenskraft sind nicht nur von Menschen ohne Pflegebedarf gepachtet. Die OGH-Richter haben sich offensichtlich nicht mit der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung auseinander gesetzt“, zeigt sich Huainigg fassungslos. Selbst bei einer richtig erstellten Diagnose wäre keine Therapie oder Behandlung möglich gewesen, sagte Huainigg. Es könne nicht sein, „dass der Schadenersatz-Anspruch für die gesamte Existenz des Kindes zuerkannt wird“, betont der ÖVP-Behindertensprecher. Die Gesetze müssten dahingehend geändert werden, „dass Eltern jene Unterstützung für ihr behindertes Kind bekommen, die ihnen ein gleichberechtigtes integriertes Leben in der Gesellschaft ermöglicht“, betonte er. „Es kann nicht sein, dass die Eltern behaupten müssen, sie hätten ihr Kind jedenfalls abgetrieben, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Letztlich führt diese Judikatur dazu, dass Eltern, die aus ethischen Gründen eine Abtreibung grundsätzlich ablehnen, massiv benachteiligt werden.“ Speziell für die Pränataldiagnostik habe das OGH-Urteil weitreichende Folgen, warnte der Abgeordnete: „Der Druck auf Ärzte und Ärztinnen wird enorm gesteigert, schon bei geringsten Auffälligkeiten nicht nur aufzuklären, sondern gleich eine Abtreibung anzuraten. Es darf keine Pflicht zur Abtreibung bei jeglichem Verdacht auf Behinderung entstehen!“
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04.03.2008 12:29:18
Heilung an Seele und Leib durch Christus und die Kirche
(news.stjosef.at) Die Referate der 19. Internationalen Theologischen Sommerakademie 2007 in Aigen im Mühlkreis sind nun in Buchform erschienen. Bibliographische Angaben: Franz Breid (Hg.), Heilung an Seele und Leib durch Christus und die Kirche. Referate der 19. Internationalen Theologischen Sommerakademie in Aigen, Lublin 2007, ISBN 978-83-7363-657-6, Preis 9,50 €. - Link (mit Bestellmöglichkeit): http://www.theol-sommerakademie.com . - Das Referat von Dr. Josef Spindelböck ("Die Würde des leidenden und sterbenden Menschen") kann ab sofort in erweiterte Form auch online gelesen werden.
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