Startseite> News

 Newsletter

SucheSeite 86/202
(Einträge 2551 - 2580 von 6040)
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] (86) [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] [200] [201] [202] nächste Seite letzte Seite
13.03.2008 17:38:54
Terminankündigung Gedenkmesse für + Kardinal Groer
(kloster-marienfeld.at/news.stjosef.at)
Das Kloster Marienfeld lädt herzlich ein zur Mitfeier der Gedenkmesse am 5. Jahrestag des Heimgangs von Hans Hermann Kardinal Groer. Die Messe wird zelebriert vom Apostolischen Nuntius in Österreich,
S.E. Erzbischof Dr. Edmond Farhat, und zwar am Ostermontag, 24. März 2008, in der Abteikirche von Marienfeld. Hier das Programm des Ablaufs:
17.30 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe
anschließend Gebet an der Grabstätte
Agape
Priester und Ordensleute mögen bitte in Chorkleidung mitfeiern. Priester, die konzelebrieren möchten, bitten die Schwestern um Voranmeldung und Mitnahme einer Albe. Tel.: 02953 / 2430; Fax: 02953 / 24307; Email: abtei@kloster-marienfeld.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.03.2008 17:35:41
Terminankündigung Fatimagebetstag Wien
(news.stjosef.at) Gebetstag zu Ehren der Gottesmutter von Fatima, Sonntag, 18. Mai 2008, in St. Rochus, Oratorium des Hl. Philipp Neri, 1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 56
Vortragender: StD Wilhelm Hoverath, Vizedirektor des Fatimaweltapostolates Deutschland, Hl. Messe: Exzellenz Bischof DDr. Klaus Küng
14h 00: Anbetung
14h 30: Vortrag: Die Botschaft von Fatima - Ein Imperativ für Priester und Laien in immens großer Verantwortung - Teil 1, Teil 2 16h 15: Vortrag: Der himmelstürmende Mensch, sein eigener Schöpfer? - Die Entwicklung des prometheischen Zeitgeistes und dessen Überwindung durch Befolgen der Fatimabotschaft 17h 10: Vortrag – Das Ablasswesen und seine große Bedeutung für unsere Zeit 17h 45: Rosenkranz 18h 30: Hl. Messe mit Exzellenz Bischof Küng.
Anfragen: E. Salomon: 0699/ 119 20 194
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.03.2008 17:33:09
Maria sucht Verbündete, Teil 3
(news.stjosef.at) Es folgt der 3. Teil des Beitrags von P. Robert Bösner:
Folgendes Anliegen hatte Maria gleich bei der ersten Erscheinung vor den Kindern am 13. Mai 1917 in Fatima mitgeteilt (letztlich ein Anliegen Mariens an alle Christen, die durch Taufe und Eucharistie mit Jesus verbunden sind:
Maria fragte die Kinder, ob sie mithelfen wollten, dass Gott auf dieser Erde mehr geliebt wird und dass Menschen aufhören können zu sündigen. Als diese braven Kinder eine tapfere u. vorbehaltlose Zustimmung gaben, regte Maria sie an, dass sie sich Gott schenken und alle Opfer ihres Lebens und alle Leiden, die Gott ihnen aufgrund dieser Weihe schicken wird, annehmen, um folgende drei Bereiche der. Menschheitsgeschichte stellvertretend auszusühnen:
* Sühne für die vielen Sünden in der ganzen Menschheit, durch die die göttliche Oberhoheit über
unser Leben geschmäht („beleidigt“) wird;
* stellvertretende Sühne, damit viele Menschen, die der Hölle zueilen, noch aufhören können zu zu sündigen;
* sowie stellvertretende Sühne zur Erneuerung des religiösen Gefühlslebens der Menschen, das durch Fluchen (‚verkehrtes’ Beten) und durch das Schmähen der Reinheit Mariens und ihres Unbefleckten Herzens gestört wird, denn mit diesen Fehlformen nehmen die Betreffenden der Ehre Mariens ihren normativen – die Menschen verpflichtenden Charakter weg.
Durch eine liebevolle Geste zeigte die ‚Erscheinung in Fatima’ den Kindern, wie sehr sie sich über ihre Großmut freute. Dann sagte sie ihnen voraus: „Ihr werdet also viel leiden müssen, doch die Gnade Gottes wird eure Stärke sein.“ Ähnlich sprach die Immakulata auch mit Bernadette!
Die ersten Verbündeten Mariens …
Wer nur ein wenig die kurze Lebensgeschichte der jetzt schon seliggesprochenen Seherkinder von Fatima, Francisco und Jacintha kennt, der weiß, wie sehr diese Kinder u. ihre Cousine Luzia sich alles erdenklich Schwere einfallen ließen, um zur Bekehrung der Sünder beizutragen oder wie sie mit aller Entschiedenheit dem Papst und seinen schweren Sorgen mit ihren Verzichten beistehen wollten .Bei der Feier ihrer Seligsprechung im Jahr 2000 hat sich der + Papst Johannes Paul II besonders bei Jacintha für ihre vielen freiwilligen Verzichte für den „weißen Bischof“ eigens bedankt. Entgegen der Vision im sogen.„dritten Geheimnis von Fatima“, in der der Papst durch Schussfeuerwaffen und Speere zu Tode kam, ist er selbst aber 64 Jahre später am 13. Mai 1981 „durch eine mütterliche Hand (Mariens) am Rande des Todes stehen geblieben!“, ein Ereignis, das Papst Johannes Paul II ausdrücklich dem Fürbittgebet der kleinen Sühneseele Jacintha zuschrieb.
Der in aller Öffentlichkeit bekannteste „Verbündete“ Mariens (Totus tuus!):
„Es ist mir eine Ehre, für die weitere Bekanntmachung der Botschaft von Fatima mein Blut vergossen zu haben“, sagte 1982 in Fatima Papst Johannes Paul II. unter anderen bei seiner Dankwallfahrt für die unerwartete Errettung aus dem blutigen Attentat. Bis in die letzten Lebenstage hinein hat er alle Leiden und Schmerzen seiner Krankheit aufgeopfert „für Dich, Maria!“
[Fortsetzung folgt]
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.03.2008 17:29:34
Entführter irakischer Erzbischof ist tot
(radiovatikan.de) Der vor zwei Wochen im Irak entführte Erzbischof Faraj Rahho ist tot. Die Leiche des Geistlichen sei in der Nähe seiner Bischofsstadt Mossul aufgefunden worden, erklärte am Donnerstag der Weihbischof in Bagdad. Die Geiselnehmer hätten Rahho bereits bestattet, so Weihbischof Shlemon Warduni gegenüber der Nachrichtenagentur SIR. Die Kidnapper sollen bereits am Mittwoch mitgeteilt haben, dass es dem Erzbischof sehr schlecht gehe. Am Nachmittag sei dann ein Anruf mit der Todesnachricht eingegangen. Zugleich hätten die Entführer Hinweise auf den Ort der Bestattung gegeben. Das provisorische Grab wurde später von Jugendlichen der katholischen Gemeinde entdeckt. Nach Wardunis Worten ist noch unklar, ob Rahho infolge seines schwachen Gesundheitszustands starb oder ob er getötet wurde. Der 65-jährige chaldäische Oberhirte von Mossul war am 29. Februar nach einer Kreuzwegandacht von Unbekannten verschleppt worden. Drei seiner Begleiter wurden bei dem Überfall getötet. Papst Benedikt XVI. zeigte sich erschüttert von dem Mord an dem Geistlichen. Sofort nach Bekanntwerden des Todes veröffentlichte der vatikanische Pressesaal ein Telegramm an den chaldäischen Patriarchen von Bagdad, Kardinal Emmanuel III. Delly. Darin beklagt Benedikt XVI. diesen „Akt unmenschlicher Gewalt, der die Würde des Menschen beleidige”. Der Mord „schade dem Anliegen, brüderlich im Irak zusammenzuleben”. Der Papst hoffe, dass dieses „tragische Ereignis” zu einer friedlichen Zukunft dieses „gemarterten” Landes beitrage. Des Weiteren versicherte Benedikt XVI. dem Patriarchen und der gesamten christlichen Bevölkerung seine geistliche Nähe.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.03.2008 17:59:59
Papst verweist auf Boethius und Cassiodor
(radiovatikan.de/kath.net) Bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch begrüßte der Papst viele Jugendorganisationen im Petersdom, wie Radio Vatikan meldete. Danach stellte er in der Audienzhalle zwei Gestalten der Kirche vor: Boethius und Cassiodor. Diese bemühten sich in den Jahren nach dem Untergang des Weströmischen Reiches um die Bewahrung und Weitergabe des antiken Kulturerbes. „Boethius, der um 480 in Rom geboren wurde und aus dem vornehmen Geschlecht der Anicier stammte, schlug früh die politische Laufbahn ein“, sagte der Papst. „Das wahre Glück besteht für Boethius in der Bekämpfung der Laster, der Pflege der Tugenden und im Streben nach Gott, dem höchsten Gut des Menschen. Cassiodor wurde um 485 in Kalabrien geboren; auch er war zunächst politisch aktiv. Nach seiner Abkehr von der Politik gründete er das Kloster „Vivarium“, dessen Hauptaufgabe in der Pflege des Bildungs- und Kulturguts der Antike bestand. So widmeten sich die Mönche vornehmlich dem Studium, dem Kopieren und der Erhaltung alter Schriften. In Cassiodors eigenen Werken nimmt das Gebet, das sich aus der Heiligen Schrift und insbesondere aus den Psalmen nährt, eine zentrale Stellung ein.“ Unter den deutschsprachigen Besuchern grüßte Benedikt XVI. besonders die Teilnehmer an der Tagung der Internationalen Stiftung Humanum. Ihnen und den anwesenden deutschsprachigen Pilgern legte der Papst folgendes ans Herz: "Im Schauen auf Jesus Christus, der in seinem Kreuzestod alles Leid der Welt auf sich genommen hat, finden wir Halt und Trost. Er führt uns zum wahren Heil, und Ihm wollen wir unser Leben anvertrauen. Der Herr schenke euch seine Gnade."
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.03.2008 17:58:06
Maria sucht Verbündete, Teil 2
(news.stjosef.at) Wir dokumentieren jetzt den zweiten Teil der Ausführungen von P. Lic. theol. Robert Bösner OSB, Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen in Niederösterreich, zum Thema "Fatima: Maria sucht Verbündete":
Seit der französischen Revolution wurden in Europa und in Übersee durch ähnliche innerweltliche Bewegungen allem etablierten kirchlichen Leben die „geschichtlichen christlichen Wurzeln“ entzogen bzw. abgeschnitten. Das Leben der Kirche wäre damals nur mehr verwaltungsmäßig eben im Sinne eines aufgeklärten Staatskirchentumes (Josephinismus) weiter zu führen gewesen.
In dieser Notsituation drängendster Verfolgungen und Unterdrückungen des kirchlichen Lebens ganzer Staaten ist die Barmherzigkeit Gottes der Kirche als der Stiftung Jesu zu Hilfe gekommen durch das heilsgeschichtliche Offenbarwerden der Immakulata:
(1830) „Wunderbare Medaille“, Paris; (1846) Schmerzhafte Mutter, „Versöhnerin der Sünder“, La Salette; (1854) feierliche Lehrverkündigung über „Maria Immakulata“ durch den Sel. Papst Pius IX in Rom; (1858)„Unbefleckte Empfängnis“ in Lourdes; (1869) Maria im Kreise d. apostolischen Bischofskollegiums, in Mary Knock, Irland; (1917) „Unbeflecktes Herz“ und „Königin des Rosenkranzes“, Bekehrung Russlands, in Fatima; (1933) die Unbefleckt Empfangene kommt, um große Leiden zu lindern, ‚Mutter der Armen’, ‚die Marienquelle gehört allen Völkern’, gegen den. zur Macht kommenden Nationalsozialismus, Banneux ; (1938)„Barmherziger Jesus“ in KrakauLagebniki; (1953) Maria mit den Unbefleckten Herzen, „Madonna der Tränen“ in Syrakus; und mehrere kirchlich anerkannte Marienerscheinungen in Ägypten, in Afrika, in Vietnam usw. haben die
übernatürlichen Wurzeln der Kirche offengelegt.
Es wird dadurch deutlich, dass die apostolische Stiftung Jesu, die Kirche, schon von Anfang an (!) sowohl aus der lebendigen Verbundenheit mit der dem sündigen Menschengeschlecht zu Hilfe kommenden Erlöserliebe des gekreuzigten und auferstanden wiederkommenden Heilands, als auch durch die Fürbitte seiner Mutter, der „treuen Helferin Jesu im seinem Erlösungswerk“, gelebt hat.
Maria mit ihrem Unbefleckten Herzen sucht in Fatima und durch die Botschaft von Fatima Verbündete, die besonders in unserer Zeit gemeinsam mit ihr zum stellvertretenden Opfern für die Bekehrung der Sünder bereit sind.
Maria wünschte sich (13. Juli 1917), dass nach jedem Gesätzchen des Rosenkranzes folgendes Gebet gesprochen werde, das allen sündigen Menschen zugute kommen soll: „Mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.“
[Fortsetzung folgt]
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
11.03.2008 18:24:02
ROCHUS - das neue Magazin
(news.stjosef.at) Erstmals erschienen ist nun mit der Ausgabe März 2008 ein katholisches Magazin namens "ROCHUS", das von der Pfarre St. Rochus und dem Oratorium des hl. Philipp Neri in Wien herausgegeben wird (für den Inhalt verantwortlich ist P. Georg Herberstein CO). Die Titelgeschichte ist ein Interview mit Reinhard Fendrich: "Ich erinnere mich gern an St. Rochus", worin der Sänger über seine Erfahrungen mit dem katholischen Glauben berichtet. Er verschweigt auch nicht, wo er persönliche Schwierigkeiten mit der katholischen Glaubenslehre oder ihrem sittlichen Ideal hat. Dennoch schätzt er die Kirche sehr. Ein Bericht im Magazin befaßt sich mit der "Fee von Stein", einer jungen Frau aus der Pfarre (Paula Thun-Hohenstein), welche regelmäßig Besuche im Gefängnis macht. Speziell vorgestellt wird von P. Felix Selden CO der bald seliggesprochene Oratorianer John Henry Kardinal Newman. Es gibt schließlich Buchempfehlungen und eine Kinderseite sowie eine Vorschau auf die Liturgie der Kar- und Ostertage in der Rochuskirche. Empfehlenswert! - Link: www.oratorium.at , e-mail: rochusredaktion@oratorium.at.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
11.03.2008 18:09:51
Maria sucht Verbündete, Teil 1
(news.stjosef.at) P. Lic. theol. Robert Bösner OSB, Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen in Niederösterreich, hat uns dankenswerterweise eine mehrteilige Betrachtung unter dem Titel "Fatima: Maria sucht Verbündete" zur Verfügung gestellt, deren erster Teil im folgenden wiedergegeben wird:
„Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle (wörtl. für viele) vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (Wandlungsworte)
Mit diesen Worten und seinem Herzblut hat Jesus als Messias die Bündnistreue Gottes mit uns, dem sündig gewordenen Menschengeschlecht, beim letzten Abendmahl besiegelt. Sowohl die damalige zeichenhafte Vorwegnahme seiner Opferhingabe am Kreuz beim sogenannten Paschamahl als auch die Ankündigung seiner Verhaftung war für die menschliche Hinfälligkeit der Apostel zu viel; bei seinem Ringen mit der Todesangst am Ölberg schliefen die drei eigens ausgewählten Apostel sogar ein, statt mit dem Herrn zu wachen und zu beten, wie es Jesus wollte. Der Apostel Johannes war der einzige, der zusammen mit Maria und den anderen Frauen Jesus nachgefolgt ist bis unter das Kreuz.
„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Am Abend des Ostersonntags hat der auferstandene Jesus den Aposteln den Heiligen Geist übergeben und damit sowohl seine göttliche Vollmacht der Sündenvergebung als auch die geisterfüllte Vollmacht des „Brotbrechens“. Sie sollten mindestens jetzt seine Opferhingabe nicht nur im Sakrament sondern auch mit ihrem Leben weitergeben.
Die Apostel sollen bei der Feier des „Gedächtnisses Jesu“ nicht nur die Feier der (unblutigen) Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers „zur Vergebung der Sünden“ vollziehen mit der sakramentalen Bereitung des heiligen Leibes und Blutes des für uns und für die Einheit der Kirche am Kreuz geopferten und auferstandenen Herrn, sondern auch ihre persönliche Bereitschaft zum Vergießen des eigenen „Blutes“ (ein ‚Symbolwort’ für alle Verzichte und Opfer ihres Lebens) ebenfalls „zur Vergebung der Sünden“ erwecken.
Sie waren „voll Freude ..., weil sie gewürdigt wurden, für seinen Namen Schmach zu erleiden.“ (Apg 5,41): Die frühchristlichen „Acta Sanctorum“ (Heiligenlegenden, besonders der Apostel) schildern beeindruckend ihren großherzigen Heldenmut, mit dem sie sich in Verbundenheit mit den anderen Aposteln und der Kirche bei der Verbreitung und Verteidigung des Glaubens für das Heil der Welt hingegeben haben. Später waren es in den drei folgenden Jahrhunderten die durch den heidnischen Staat als Bekenner gemarterten und als Märtyrer hingerichteten Jünger des Herrn; wieder später, als es mit der Anerkennung der Kirche durch den Staat „schick“ wurde, sich als Taufwerber gesellschaftlich (!) zur Kirchengemeinschaft zählen zu lassen, waren es die Mönche und Jungfrauen, die mit der Ganzhingabe ihres Leben in der Zurückgezogenheit der Wüste das von Christus gewirkte Heil heldenhaft der ganzen Welt bezeugten.
Schon in der Frühzeit der Kirche gab es visionäre Zeichen vom „Himmel“. Neben der „Zuchtrute“ der verschiedenen Etappen der Christenverfolgung, die die Gläubigen durch 300 Jahre zu einem zeugnishaften Leben für den Erlöser „verpflichteten“, machten schon um das Jahr 140 außerordentliche charismatische Ereignisse in der Stadt Rom großen Eindruck. Der „Hirte des Hermas“, eine angebliche Engelserscheinung in Gestalt eines „Hirten“, rüttelte die christlichen Gemeinden der Stadt zu Buße und Erneuerung ihres verflachten alltäglichen kirchlichen Lebens auf. Auch manche überstrenge christliche Bewegungen meinten, mit einseitigen Lehren die alte Strenge der frühen Kirche wieder herzustellen, und es kam zu Spaltungen in den Gemeinden und Diözesen. Später entstanden in der kirchlichen Gemeinschaft immer wieder missionarische und monastische Bewegungen, die neben dem Aufbau erneuerten kirchlichen Lebens in Verbundenheit mit Rom (Hl. Bonifatius) auch zu erneuerter kirchlicher Bußpraxis und freiwilligem Opferleben ermunterten (iroschottische Missionierung in Mitteleuropa).
Auch das Wallfahrtswesen … quer durch die Jahrhunderte in Europa sowie die verschiedenen Formen der franziskanischen Armutsbewegung und das Aufblühen weiterer Bettelorden haben zur Vertiefung des Bußlebens beigetragen (sogenannter Dritter Orden) sowie das kirchliche Leben aus der Verklammerung in das eingesessene Gewohnheitschristentum geführt.
[Fortsetzung folgt]
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
10.03.2008 16:33:07
Keine Rehabilitierung Martin Luthers
(kath.net) Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Walter Kasper, hat Medienberichte dementiert, wonach er undifferenziert behauptet habe, man könne von Martin Luther lernen. Dies treffe zu, stellte der Kardinal gegenüber KATH.NET klar. „Ich habe aber hinzugefügt, dass nach wie vor auch klare Unterschiede zur katholischen Lehre bestehen.“ Dies sei nicht berichtet worden, was einseitig und irreführend sei. Kardinal Kasper stellte jetzt in einem Schreiben an KATH.NET klar: „Wir können zweifellos von Martin Luther lernen, besonders von seinen großen und theologisch reichen Schriftkommentaren. Wir haben von ihm einige seiner schönen und geistlich reichen Lieder in unser katholisches Gesangbuch, das 'Gotteslob', übernommen.“ Auch manche seiner Reformforderungen seien vom II. Vatikanischen Konzil verwirklicht worden, etwa die grundsätzliche Zulassung des „Laienkelches“ und der Landessprache in der Liturgie. „In der Rechtfertigungslehre, die im 16. Jahrhundert besonders hart umstritten war, ist ein fundamentaler Konsens erreicht worden. Dadurch hat sich Klima zwischen Katholiken und Lutheranern sehr zum Guten gewandelt.“ Auf der anderen Seite dürfe man nicht übersehen, „dass leider nach wie vor grundsätzliche Unterschiede bestehen, die bisher nicht bereinigt werden konnten“, bedauerte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates. „Sie betreffen, trotz manchen erfreulichen Annäherungen, vor allem die Lehre von der Kirche und von den Ämtern in der Kirche, insbesondere das Petrusamt. Dazu gehören auch die Frage des Verhältnisses von Evangelium und Kirche, von Hl. Schrift, Tradition und kirchlichem Lehramt.“ Der Kardinal erwähnte laufende Dialoge auf universaler und nationaler Ebene, besonders in Deutschland und in den USA, die sich um Verständigung in diesen Fragen bemühten. „Damit dies gelingen kann, sind wir nicht zuletzt auf das unterstützende Gebet aller Gläubigen angewiesen“, betonte er.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
10.03.2008 16:31:47
Neu formulierte Karfreitagsfürbitte bleibt
(radiovatikan.de/kathpress.at) Papst Benedikt XVI. habe mit der umstrittenen Karfreitagsfürbitte für die Juden im Ritus der Messfeier nach "altem Usus" von 1962 keine Judenmission intendiert. Das betonte der Präsident der vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum, Kardinal Walter Kasper, im Gespräch mit "Radio Vatikan". Die Fürbitte bringe vielmehr eine "endzeitliche Hoffnung" zum Ausdruck. Kasper reagierte damit auf Irritationen nach der Veröffentlichung der neuen Karfreitagsbitte - die zudem de facto nur in wenigen kleinen Gemeinschaften zur Anwendung kommen wird. Der Vatikan sei sich bewusst, dass die Geschichte zwischen Juden und Christen "schwierig und kompliziert" sei, so Kasper: "Wir müssen dem Rechnung tragen, es bestehen viele Sensibilitäten. Deshalb wurde das Gebet für den Karfreitag korrigiert, das im Messbuch von 1962 stand. Dort war von der Blindheit der Juden die Rede. Das wird als beleidigend empfunden. Dieser Satz ist gestrichen worden". Aber auf der anderen Seite habe der Papst nicht das streichen können, was das Spezifische des christlichen Glaubens sei, "nämlich der Glaube an Jesus Christus, den Messias, den Sohn Gottes, den Erlöser aller Menschen, das heißt nach unserer Überzeugung auch der Juden". Diesen Glauben habe der Papst zum Ausdruck bringen wollen, so der Kardinal. Für den Dialog sei das aber kein Hindernis, "denn der Dialog setzt voraus, dass man die unterschiedlichen Positionen, das heißt die Identität des jüdischen Glaubens und die Identität des christlichen Glaubens, gegenseitig anerkennt und darüber natürlich auch ein Gespräch führt", sagte Kasper weiter: "Wir haben mit den Juden sehr vieles gemeinsam, aber das ist ein Unterschied, über den man nicht hinweggehen kann. Wenn der Papst nun von der Bekehrung der Juden spricht, dann muss man das richtig verstehen. Er zitiert wörtlich das 11. Kapitel aus dem Römerbrief. Dort sagt der Apostel Paulus, dass wir als Christen hoffen, wenn die Fülle der Heiden eingetreten ist in die Kirche, dass dann ganz Israel sich bekehren wird. Das ist eine eschatologische endzeitliche Hoffnung, bedeutet also nicht, dass wir die Intention haben, nun Judenmission zu betreiben, so wie man Heidenmission betreibt". In der Gegenwart gehe es um die gegenseitige Anerkennung "in unserer Unterschiedlichkeit". Dabei müssten Christen selbstverständlich Zeugnis geben von ihrem Glauben an Jesus Christus", so Kasper: "Das ist auch Religionsfreiheit, wir müssen die Möglichkeit haben, das, was wir glauben, auch zu sagen und zu bekennen, so wie die Juden ihrerseits die Möglichkeit haben, ihren Glauben zum Ausdruck zu bringen". Es gehe darum, dass "an die Stelle der alten Sprache der Verachtung jetzt der Respekt" trete, die "gegenseitige Anerkennung in unserer Unterschiedlichkeit". Mit diesem Unterschied, der im Glauben an Jesus Christus bestehe, müsse gelebt werden. Das schließe in keiner Weise aus, in "all den vielen Dingen, in denen wir einig sind, zusammen zu arbeiten für den Frieden und für die Gerechtigkeit in der Welt", betonte Kasper.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
09.03.2008 17:17:22
NÖ-Wahl entschieden: ÖVP baut absolute Mehrheit aus, DCP hinter KPÖ
(orf.at/news.stjosef.at) Die Wahl in Niederösterreich am Sonntag ist geschlagen. Als Gewinner gingen laut vorläufigem Endergebis ÖVP und FPÖ aus der Landtagswahl hervor. Die SPÖ büßte massiv an Stimmen ein und fiel unter 30 Prozent, die Grünen blieben ungefähr gleich. Die Partei „Die Christen“ (DCP) erhielt mit 0,84 Prozent weniger Stimmen als die Kommunistische Partei Österreichs, aber immerhin mehr als das BZÖ und schaffte den Einzug in den Landtag nicht. Vorläufiges Endergebnis der nö. Landtagswahl vom 9. März 2008: ÖVP 54,29 (+1,00); SPÖ 25,64 (-7,91); Grüne 6,81 (-0,41); FPÖ 10,54 (+6,05); BZÖ 0,72; KPÖ 0,86 (+0,09); DCP 0,84; Sonstige 0,31. - Weitere Berichte: http://noe.orf.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
09.03.2008 17:11:08
H2ONews jetzt offiziell aktiv
(h2onews.org/news.stjosef.at) Ab sofort ist www.h2onews.org offiziell aktiv. H2Onews ist ein katholischer Nachrichtendienst, der täglich audiovisuelle und schriftliche Nachrichten in acht Sprachen produziert und verbreitet. Informiert wird über das Leben der Kirche sowie soziale und kulturelle Ereignisse, die für Katholiken weltweit von Interesse sind. H2Onews bietet katholischen Fernseh- und Radiosendern beziehungsweise Internetportalen seine Dienste gratis an, damit die Worte des Papstes und das Neueste über die Kirche wirklich jeden potentiellen Interessenten erreichen können. H2Onews ist eine digitale Plattform, die es jedem erlaubt, die eigenen beruflichen Fähigkeiten mit anderen zu teilen. H2Onews ist dazu da, den verschiedenen katholischen Wirklichkeiten, die in der Welt anzutreffen sind, eine Stimme zu verleihen. - Ähnliche katholische Dienste sind: www.kathtube.com und www.gloria.tv
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
09.03.2008 17:07:32
Gott macht lebendig
(radiovatikan.de) Der christliche Glaube schenkt Hoffnung über das irdische Leben hinaus. Daran hat Papst Benedikt an diesem fünften Fastensonntag erinnert. In einer kurzen Ansprache vor dem Angelus fasste er die Quintessenz des Sonntagsevangeliums von der Auferweckung des Lazarus zusammen. Den deutschsprachigen Pilgern auf dem Petersplatz sagte er: „Gerne heiße ich alle Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum willkommen. Gott macht lebendig und schenkt Leben, das nicht vergeht. Jesus Christus ist gekommen, um uns dieses unvergängliche Leben zu bringen. Durch die Macht seiner Liebe hat er den Tod besiegt. ,Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt’, sagt der Herr. Im Glauben an Christus haben wir schon jetzt teil an der Auferstehung. Mit ihm wollen wir den Weg unseres Lebens gehen. Euch allen wünsche ich einen gesegneten fünften Fastensonntag und eine gute Woche.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.03.2008 17:50:32
Erklärungen der österreichischen Bischofskonferenz
(news.stjosef.at) Die österreichischen Bischöfe haben zum Abschluss ihrer Frühjahrsvollversammlung einige Erklärungen veröffentlicht, in denen sie Stellung nehmen zu wichtigen Themen: Zuerst gehen die Bischöfe auf das Gedenkjahr 2008-1938 ein und weisen im Hinblick auf das damalige kirchliche Zeugnis für den Glauben und die Würde des Menschen auf Licht und Schatten hin. Es habe Versagen gegeben, aber auch tapfere Glaubenszeugen und Märtyrer. Eine weitere Erklärung widment sich dem Klimaschutz aus christlicher Verantwortung, und schließlich protestieren die Bischöfe gegen das OGH-Urteil, welches ein ungewolltes behindertes Leben quasi als Schadensfall interpretiert. - Lesen Sie die Erklärungen im Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.03.2008 17:45:05
Das Leben siegt über den Tod
(news.stjosef.at) Dass ein Toter auferweckt wird, kommt nicht alle Tage vor, ja es ist – wie uns die moderne Medizin mit ihrer inzwischen nach allen Seiten hin abgesicherten Methode der Todesfeststellung glaubhaft versichert – eigentlich unmöglich, dass ein wirklich Toter wieder zurückkehrt ins Leben. Es ist unmöglich, wenn wir die natürlichen Gegebenheiten in den Blick nehmen und den gewöhnlichen Lauf der Dinge betrachten: Denn der Mensch wird geboren, und er stirbt, und sein Abschied von diesem Leben ist unwiderruflich. Das, was an ihm sterblich war, kehrt zum Erdboden zurück, von dem der Leib des Menschen genommen wurde, wie es im Buch Genesis heißt. Am Aschermittwoch hörten wir bei der Auflegung des Aschenkreuzes: „Gedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst!“ Und dennoch gilt es eine Einschränkung zu machen, wenn wir das Evangelium des 5. Fastensonntags ernst nehmen wollen: Nur aus der Sicht des Menschen ist es unmöglich, dass ein Toter wieder erweckt wird. Für Gott ist nichts unmöglich. Er, welcher allem Lebenden das Dasein geschenkt hat, kann das, was in den Tod gegangen ist, auch wieder zurückrufen ins Leben. Hierbei handelt es sich freilich um ein Wunder, und Wunder kommen nicht alle Tage vor. - Lesen Sie die Predigt zum 5. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
06.03.2008 13:21:56
Papst erinnert an Vorbild Leos des Großen
(radiovatikan.de) Die Liturgie feiert „nicht etwas Vergangenes”, sondern öffnet einen Raum für die Nähe Gottes. Das meinte Papst Benedikt an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz. Während ein strömender Regen über Rom niederging, empfing der Papst Tausende von Pilgern im Petersdom und in der Audienzhalle – und erzählte ihnen aus dem Leben eines seiner Vorgänger, nämlich des heiligen Papstes Leo „des Großen”. „Er stammte aus Tuszien, einem Landstrich nordwestlich von Rom. Gegen 430 wurde er in Rom zum Diakon geweiht und erlangte aufgrund seiner Begabung bald großen Einfluss. Während er sich in kaiserlichem Auftrag in Gallien befand, wurde Leo nach dem Tod des Papstes Sixtus III. in Abwesenheit zu dessen Nachfolger bestimmt. Nach seiner Bischofsweihe am 29. September 440 wirkte Leo 21 Jahre lang auf dem Stuhl Petri in einer Zeit politischer Wirren, in der er sich entschieden für das Wohl der Menschen einsetzte. Furchtlos trat er im Jahre 452 gegen den Hunnenkönig Attila auf, den er zum Abbruch seiner Plünderungsfeldzüge bewegen konnte. Auch gegenüber dem Vandalen Geiserich erreichte er, dass bei der Einnahme der Stadt Rom zumindest die Bevölkerung geschont wurde.” Ein Fresko Raffaels in den Stanzen des Apostolischen Palastes zeigt Leo den Großen, wie er Attila zur Umkehr vor den Toren Roms bewegt. Aber der jetzige Papst rühmt noch etwas anderes an seinem illustren Vorgänger: „Papst Leo war zudem ein vortrefflicher Lehrer und Hirte, der gleichermaßen für die Einheit unter den Teilkirchen wie für den Vorrang des Nachfolgers Petri vor allen anderen Bischöfen eintrat. Er sah sich in der Tradition des Auftrags Christi: Petrus möge seine Brüder stärken (vgl. Lk 22, 32). Bedeutung erlangte seine dogmatische Schrift Tomus ad Flavianum, mit der Leo in einen Lehrstreit um den Häretiker Eutyches, der dem Sohn Gottes keine menschliche Natur zuerkennen wollte, eingriff. Diese Abhandlung wurde später, im Jahre 451, mit großem Beifall auf dem Konzil von Chalzedon als Lehrschreiben angenommen. Wichtig war ihm auch die Liturgie. Er sagt: das, was wir feiern, ist nicht etwas Vergangenes, sondern Gott will uns damit nahe sein und neues Leben aus der Gnade schenken (v. Sermo 64).”
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
06.03.2008 13:14:32
Neuer Weihbischof von Wien ernannt
(kath.net) Papst Benedikt XVI. hat den Pfarrer von Baden-Leesdorf, den 43-jährigen Stephan Turnovszky, zum Weihbischof für Wien ernannt. Die Ernennung wurde am Donnerstag zeitgleich im Vatikan und in Wien bekannt gegeben. Gleichzeitig hat Papst Benedikt XVI. auch den Rücktritt von Weihbischof Helmut Krätzl angenommen. Stephan Turnovszky wurde am 21. Juni 1964 geboren. Er wuchs in Wien-Döbling auf und besuchte dort ein humanistisches Gymnasium. Nach der Matura studierte er an der Technischen Universität in Wien Technische Chemie. Seit 1987 ist er aktives Mitglied des Malteser Hospitaldienstes Austria (MHDA) und nahm auch mehrmals an der Lourdes-Wallfahrt mit behinderten Menschen teil. Als Chemiker war er zweieinhalb Jahre im Bezirk Melk tätig, bis er seiner Berufung zum Priestertum folgte und 1992 ins Wiener Priesterseminar eintrat. Sein Externjahr verbrachte er 1994/95 in Toulouse. 1997 weihte ihn Bischof Helmut Krätzl zum Diakon. Nach dem Diakonatsjahr in der Pfarre Perchtoldsdorf wurde er am 29. Juni 1998 von Kardinal Christoph Schönborn im Stephansdom zum Priester geweiht. Die ersten beiden Priesterjahre verbrachte er als Kaplan in der Pfarre Jedlesee im 21. Wiener Gemeindebezirk. Anschließend leitete er fünf Jahre lang die beiden Pfarren Großmugl und Herzogbirbaum im Dekanat Stockerau. Seit 1. September 2005 ist er Pfarrer von St. Josef in Baden-Leesdorf.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
05.03.2008 06:26:18
Salzburger Alterzbischof Georg Eder vollendet 80. Lebensjahr
(kirchen.net) Am Donnerstag, 6. März 2008, vollendet der emeritierte Erzbischof Dr. Georg Eder das 80. Lebensjahr. Der frühere Salzburger Oberhirte wird an seinem Jubeltag Gott danken und ihn im Gebet um die Hilfe für die kommende Zeit bitten. Auf seinen Wunsch hin finden aus gesundheitlichen Gründen keine größeren Feiern statt. Georg Eder wurde am 6. März 1928 am Gräblerbauernhof von Johann und Amalia Eder in Mattsee geboren. Nach der Volksschule in Mattsee kam das dritte von sechs Geschwistern 1946 in die Erzbischöfliche Seminarschule Borromäum in Salzburg und maturierte dort. Anschließend trat Georg Eder in das Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg ein, und studierte an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg Theologie. Am 15. Juli 1956 empfing er im Dom zu Salzburg von Erzbischof DDr. Andreas Rohracher die Priesterweihe. Nach ersten Seelsorgserfahrungen in Zell am See ernannte ihn Erzbischof Rohracher 1960 zum bischöflichen Sekretär. In den Folgejahren setzte Dr. Eder seine theologischen Studien fort und schloß diese 1964 bei Prof. Josef Dillersberger mit einer bibelwissenschaftlichen Doktorarbeit über das Wirken des Heiligen Geistes bei Joh 14 (Johannesevangelium, Kapitel 14) ab. Ab 1965 war Eder Pfarrer von Lofer; gleichzeitig war er als Ministrantenseelsorger der Erzdiözese bemüht, bei den Buben die Liebe zum Altardienst zu fördern. Von 1968 bis 1970 war Dr. Georg Eder Generalsekretär für die Anliegen des Tiroler Anteils der Erzdiözese in Wörgl tätig. 1970 erfolgte die Bestellung zum Pfarrer von Altenmarkt, 1981 wählten ihn seine Pfarrerkollegen auch zum Dechant des Dekanates Altenmarkt. Dr. Eder war eine Funktionsperiode Mitglied des Priesterrates der Erzdiözese und zwei Funktionsperioden Mitglied des diözesanen Pastoralrates. Am 21. Dezember 1988 wählte das Domkapitel zu Salzburg Dr. Georg Eder aus einem Dreiervorschlag des Vatikans zum 88. Nachfolger des hl. Rupertus und 77. Erzbischof von Salzburg. Die Ernennung durch Papst Johannes Paul II. erfolgte am 17. Jänner 1989. Am 26. Februar 1989 weihte ihn Erzbischof Dr. Karl Berg im Salzburger Dom zu seinem Nachfolger. Am 15. August 1989 wurde er mit dem Pallium investiert. Dr. Georg Eder leitete die Erzdiözese bis 10. Jänner 2003. Er lebt jetzt in seiner Heimatgemeinde Mattsee.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
05.03.2008 05:30:27
Neues OGH-Urteil sieht Behinderte als "Schadensfall"
(kath.net) Erstmals spricht der Oberste Gerichtshof Eltern die gesamten Lebenshaltungskosten für ein Kind zu, dessen Behinderung während der Schwangerschaft hätte erkannt werden können. Es haftet das Spital. Bestürzt darüber zeigt sich ÖVP-Behindertensprecher, Franz-Joseph Huainigg. „Der OGH bedenkt nicht die weitreichenden Konsequenzen seines Urteils, wenn er den Eltern nicht nur den Mehraufwand durch Pflege und Betreuung, sondern den gesamten Unterhalt zuerkennt“, sagte er in einer Aussendung am Dienstag. Damit werde die Lebensexistenz dieses Kindes aufgrund seiner Behinderung in Frage gestellt. „Das hat natürlich ganz generell auch weitreichende Auswirkungen auf die Existenzberechtigung von Menschen mit Behinderung“, kritisierte der Abgeordnete. Der mittlerweile sechsjährige Bub sei heute ein aufgeweckter, intelligenter Mensch, der trotz Pflegebedarfs ein Recht auf Leben habe, betonte er. „Lebensfreude und Lebenskraft sind nicht nur von Menschen ohne Pflegebedarf gepachtet. Die OGH-Richter haben sich offensichtlich nicht mit der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung auseinander gesetzt“, zeigt sich Huainigg fassungslos. Selbst bei einer richtig erstellten Diagnose wäre keine Therapie oder Behandlung möglich gewesen, sagte Huainigg. Es könne nicht sein, „dass der Schadenersatz-Anspruch für die gesamte Existenz des Kindes zuerkannt wird“, betont der ÖVP-Behindertensprecher. Die Gesetze müssten dahingehend geändert werden, „dass Eltern jene Unterstützung für ihr behindertes Kind bekommen, die ihnen ein gleichberechtigtes integriertes Leben in der Gesellschaft ermöglicht“, betonte er. „Es kann nicht sein, dass die Eltern behaupten müssen, sie hätten ihr Kind jedenfalls abgetrieben, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Letztlich führt diese Judikatur dazu, dass Eltern, die aus ethischen Gründen eine Abtreibung grundsätzlich ablehnen, massiv benachteiligt werden.“ Speziell für die Pränataldiagnostik habe das OGH-Urteil weitreichende Folgen, warnte der Abgeordnete: „Der Druck auf Ärzte und Ärztinnen wird enorm gesteigert, schon bei geringsten Auffälligkeiten nicht nur aufzuklären, sondern gleich eine Abtreibung anzuraten. Es darf keine Pflicht zur Abtreibung bei jeglichem Verdacht auf Behinderung entstehen!“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.03.2008 12:29:18
Heilung an Seele und Leib durch Christus und die Kirche
(news.stjosef.at) Die Referate der 19. Internationalen Theologischen Sommerakademie 2007 in Aigen im Mühlkreis sind nun in Buchform erschienen. Bibliographische Angaben: Franz Breid (Hg.), Heilung an Seele und Leib durch Christus und die Kirche. Referate der 19. Internationalen Theologischen Sommerakademie in Aigen, Lublin 2007, ISBN 978-83-7363-657-6, Preis 9,50 €. - Link (mit Bestellmöglichkeit): http://www.theol-sommerakademie.com . - Das Referat von Dr. Josef Spindelböck ("Die Würde des leidenden und sterbenden Menschen") kann ab sofort in erweiterte Form auch online gelesen werden.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.03.2008 12:08:19
Diözese St. Pölten tief betroffen von tragischem Unfalltod
(presse.kirche.at) Es ist zutiefst tragisch und wir sind tief betroffen, dass beim Sturm „Emma“ am Samstag, dem 1. März 2008, durch einen umstürzende Baum in der Josefstraße St. Pölten eine junge Frau getötet und drei weitere Personen schwer verletzt wurden. Gerade als das Auto mit den vier Personen auf der Straße vorbeifuhr, brach der besagte Baum im Sturm und fiel auf das Fahrzeug. Der Baum, eine Pappel, die neben der Josefskirche in St. Pölten stand, konnte dem Sturm, der an diesem Tag mit 130 km/h heranbrauste, nicht mehr standhalten und knickte bei einer der heftigen Windböen in der Höhe von etwa zwei Meter über dem Boden um. Die Ursachen für das tragische Geschehen sind bei einem Naturereignis wie bei diesem Sturm nur schwer zu klären. Der Baum neben der Kirche wurde von der Stadt St. Pölten betreut. Von Seiten der Diözese werden dennoch verstärkt Überlegungen angestellt, wie in Zukunft solch tragische Ereignisse weitgehend vermieden oder zumindest minimiert werden können. Allerdings können derartige Vorkommnisse bei außergewöhnlichen Wetterverhältnissen wie dem Sturm „Emma“ nie hundertprozentig ausgeschlossen werden. Die Krankenhausseelsorge hat sich sofort der verletzten Personen angenommen und ihnen seelische wie psychische Hilfe geleistet. In der Pfarrkirche haben Gläubige für die verunglückte junge Frau gebetet. - Link: www.dsp.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.03.2008 12:06:59
Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters für März 2008
Allgemeine Gebetsmeinung
Dass man die Bedeutung der Vergebung und der Versöhnung zwischen Personen und Völkern versteht und die Kirche durch ihr Zeugnis die Liebe Christi, Quelle neuer Menschlichkeit, verbreitet.
Missionsgebetsmeinung
Dass die Christen, die in vielen Teilen der Welt auf unterschiedliche Weise wegen des Evangeliums verfolgt werden, mit Hilfe der Kraft des Heiligen Geistes weiterhin mutig und offen das Wort Gottes verkünden.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2008 15:17:22
Weihbischof Athanasius Schneider über die Form des Kommunionempfangs
(news.stjosef.at) Gloria.tv präsentiert ein Exklusivinterview mit dem kasachischen Weihbischof Athanasius Schneider über die Frage der Mund- und Handkommunion. Bischof Schneider weist auf historische Hintergründe hin und stellt dar, dass die frühchristliche Praxis einer Kommunion auf die Hand nicht mit der heutigen Form zu vergleichen ist. Bereits am 8. Januar 2008 hatte Schneider in einem Beitrag für die italienischsprachige Ausgabe des L’Osservatore Romano zugunsten der Mundkommunion Stellung genommen. „Die Art und Weise, in der der Leib des Herrn ausgeteilt und entgegengenommen wird, bringt das Bewusstsein von der Größe des eucharistischen Geheimnisses zum Ausdruck“, schrieb der Bischof. Zusätzlich zum Ausdruck wahrer Anbetung durch das Knien vermeide die Mundkommunion auch, dass Kommunikanten den Leib des Herrn mit unsauberen Händen entgegennehmen oder Partikel der Eucharistie verlieren. „Würde es nicht besser der tiefsten Wirklichkeit und Wahrheit des verwandelten Brotes entsprechen, wenn auch heute die Gläubigen zu seinem Empfang niederknien würden, dabei den Mund öffneten wie der Prophet, als er das Word Gottes empfing und sich nähren ließen wie ein kleines Kind?“ fragte der Bischof. - Link zum Interview.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2008 15:10:34
Lebensschützer werden politisch aktiv
(news.stjosef.at) Die österreichische Sektion der Lebensschutzbewegung „Human Life International“ sucht nun über ihren Vorsitzenden Mag. Dietmar Fischer auch politisch Einfluss zu nehmen. Wiederholt waren und sind die Lebensschützer nämlich selber Ziel politischer Attacken. So brachte am 30. Jänner 2008 die Partei Grüne einen Initiativantrag ein, der sich direkt und ausdrücklich gegen die Lebensrechtsbewegung "HLI" richtet. Lebensschützer, die eine Mutter auf dem Weg zur Abtreibungsklinik "nachdrücklich ansprechen" oder "versuchen, ihr Gegenstände zu überreichen" sollen mit sechs Monaten Gefängnis bestraft werden. Der Leiter von HLI, Dietmar Fischer, bezeichnet den Antrag als "Lex HLI". Fischer, der bei den niederösterreichischen Landtagswahlen für die Christen-Partei kandidiert, äußerte sich in einem Interview, das auf seiner neuen Webseite www.noe-wahl.at veröffentlicht ist.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2008 15:04:32
Bekenntnis zum einen wahren Gott ist nicht gewaltfördernd
(news.stjosef.at) In einem Beitrag für das ZdK-Organ „Salzkörner“ geht der emeritierte Alttestamentler Prof. Dr. Erich Zenger aus Münster auf den des öfteren gegenüber dem Monotheismus erhobenen Vorwurf ein, ein latentes oder sogar offenes Gewaltpotential in sich zu tragen. Unter anderem schreibt Zenger, ein faktisches Gewaltpotential, das leider auch mit den montheistischen Religionen des Judentums und des Christentums verbunden sei, sage noch nichts über das Prinzipielle aus. Denn: „Der biblische Monotheismus ist von seiner Mitte her gewaltkritisch und freiheitsfördernd. Die einzigartige Bedeutung dieses Monotheismus liegt darin, dass er die Freiheit nicht nur zu seinem zentralen Thema, sondern zum Kriterium der wahren Religion überhaupt gemacht hat.“ Weil aber nun die „Freiheit ein Grundprinzip von Religion überhaupt ist, können und müssen ‚religiöse’ Menschen und Institutionen die Überzeugungen Anderer in ihrer Andersartigkeit respektieren. Zwang und Gewalt im Bereich der Religion widersprechen dem Grundansatz des biblischen Monotheismus und vor allem seinem Bekenntnis zum befreienden Gott.“ – Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.03.2008 05:11:18
Die Vergebung kommt nicht per Mausklick
(salzburg.com/news.stjosef.at) Sie ist für viele Christen ein fixer Bestandteil der Fastenzeit – die Beichte. Doch auch das World Wide Web scheint das heilige Sakrament für sich entdeckt zu haben: Ganz ohne Beichtstuhl, dafür gemütlich von der Wohnzimmercouch aus, kann der bußwillige User auf immer mehr Internetseiten seine Sünden virtuell loswerden – teils öffentlich und für jedermann nachlesbar. „Es mag schon sein, dass es jemandem hilft, wenn er sich seine Sorgen von der Seele schreibt, aber mit der kirchlichen Beichte hat das nichts zu tun. Die bedarf der strikten Einhaltung des Beichtgeheimnisses“, sagt Superior Pater Winfried Bachler von der Wallfahrtskirche Maria Plain in Salzburg im SN-Gespräch. Seit 13 Jahren kümmert sich Bachler um seine Gemeinde: „Über die Jahre hat die Zahl der Beichten zwar abgenommen, aber dafür ist die Qualität gestiegen. Gingen die Leute früher beichten, weil es Tradition war, tun sie das heute aus einem inneren Bedürfnis heraus“, erklärt Bachler. Gerade in der Fastenzeit herrsche Hochbetrieb im Beichtstuhl: „Da kann es schon sein, dass wir 30 bis 40 Beichten an einem Tag haben.“ Ähnlich groß ist der Ansturm in Maria Dreieichen in Niederösterreich: „In den vergangen 50 Jahren haben wir zwar einen Beichtrückgang erlebt, doch in der Kar- und Fastenwoche gibt es nach wie vor einen großen Zustrom an Gläubigen“, erzählt Ordenspater Robert Bösner von der Wallfahrtskirche. Vom Internet als „Lockmittel“ für die in Niederösterreich recht beicht unwillige Jugend hält der 73-Jährige wenig: „Zu Zeiten Jesu gab es zwar noch kein Internet, aber eines gab es sicher: das persönliche Gespräch. Das zeichnet auch die Beichte aus.“ - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut in den "Salzburger Nachrichten"!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.03.2008 05:05:58
Das Vorbild des heiligen Augustinus
(fides.org) Auch diese Woche empfing Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am 27. Februar eine erste Gruppe von Gläubigen im Petersdom. Danach stellte er in der Audienzhalle den letzten Teil seiner Katechese über den heiligen Augustinus vor. „Ich ermutige euch durch konkrete Gesten der Solidarität gegenüber den Schwächsten und Bedürftigsten, deren Gesicht das Antlitz Jesu Christi ist, in der Nächstenliebe zu wachsen“, so der Papst zu den im Petersdom versammelten Gläubigen. „Die Fastenzeit soll von einem persönlichen und gemeinschaftlichen Bemühen um die Christusnachfolge gekennzeichnet sein, damit wir seine Liebe bezeugen“. In der Audienzhalle sagte Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache an die dort versammelten Pilger: „Mit der heutige Begegnung möchte ich die Präsentation der Figur des heiligen Augustinus abschließen. Nachdem ich über sein Leben, seine Werke und einige Aspekte seines Denkens gesprochen habe, möchte ich heute zu seinem Innersten zurückkehren, das ihn zu einem der größten Bekehrten in der Geschichte des Christentums machte“. Der Papst erinnerte daran, dass er bei seinem Besuch in Pavia am Grab dieses Kirchenvaters seine „persönliche Verehrung und Dankbarkeit“ gegenüber dem heiligen Augustinus zum Ausdruck brachte, mit dem er sich in seinem Leben als „Theologie, Priester und Hirte“ sehr verbunden fühlt. Jeder, der sich mit den „Bekenntnissen“ befasst, „merkt sofort, wie sehr die Bekehrung des heiligen Augustinus nicht improvisiert war und auch nicht von Anfang an stattfand, sondern dass sie als Weg im eigentlichen Sinn bezeichnet werden kann, der Vorbild für jeden einzelnen unter uns sein kann … Der Weg der Bekehrung des heiligen Augustinus ist bis zu seinem Lebensende kontinuierlich, so dass man sagen kann, dass die verschiedenen Etappen - von denen man auf Anhieb drei unterscheiden kann - eine einzige große Bekehrung bilden.“ „Die erste Etappe auf dem Weg der Bekehrung besteht in der progressiven Annäherung an das Christentum“, so Papst Benedikt XVI., der daran erinnerte, dass Augustinus, „obschon er in den seiner Jugend ein ungeordnetes Leben führte, sich stets zutiefst von Christus angezogen fühlte“ nachdem er von seiner Mutter von Kind an in den christlichen Glauben eingeführt wurde. Auch die Philosophie habe ihn zu Christus hingeführt, doch entscheidend sei die Lektüre der Briefe des heiligen Paulus gewesen, „die ihm die Wahrheit ganz offenbarte“. „Zu dieser grundlegenden Etappe seines langen Weges“, so der Heilige Vater weiter, „gelangte er dank seiner Leidenschaft für den Menschen und für die Wahrheit, eine Leidenschaft, die ihn dazu führte, den großen und unzugänglichen Gott zu suchen. Der Glaube an Christus ließ ihn verstehen, dass Gott, der so fern schien, dies in Wirklichkeit nicht war. Er war zu uns gekommen und war einer von uns geworden. In diesem Sinn brachte der Glaube an Christus die lange Suche des heiligen Augustinus den Weg der Wahrheit ihrem Ende näher.“ Nach seiner Rückkehr nach Afrika im Anschluss an eine dreijährige Zeit des Studiums und des kontemplativen Lebens wurde Augustinus gegen seinen Willen zum Bischof von Hippo gewählt und für den Dienst an den Gläubigen bestimmt. „So lernte er, durch den Verzicht auf ein reines Leben der Meditation, oft auch unter Schwierigkeiten, das Ergebnis seines Denkens in den Dienst der anderen zu Stellen. Er lernte, den Glauben den einfachen Menschen nahe zu bringen … Doch diese Last nahm auf sich, im Bewusstsein, dass er gerade dadurch Christus näher sein konnte. Dass Wissen darum, dass er durch Einfachheit und Demut anderen näher kommen konnte, machte seine eigentliche und zweite Bekehrung aus“. Die letzte Etappe auf dem Weg des heiligen Augustinus. Die dritte Bekehrung, „führt ihn jeden Tag seines Lebens dazu, Gott um Vergebung zu bitten“. Im letzten Abschnitt seines Lebens verstand er, dass „wir stets der Reinigung durch Christus bedürfen, der uns die Füße wäscht, und der uns erneuert. Wir brauchen die permanente Bekehrung. Bis zum Schluss brauchen wir diese Demut, die uns erkennen lässt, dass wir auf unserem Weg Sünder sind, bis der Herr uns endgültig seine Hand reicht und uns zum ewigen Leben führt.“ Im letzten Teil seiner Katechese erinnerte der Papst insbesondere an die Demut des Heiligen gegenüber dem Herrn Jesus, die „ihn auch zu einer intellektuellen Demut führte“. „Zu Christus bekehrt, der Wahrheit und Liebe ist, folgte Augustinus ihm sein ganzes Leben lang nach und ist damit ein Vorbild für jeden Menschen, für uns alle auf der Suche nach Gott“, so der Papst, der auch betonte, dass seine erste Enzyklika „Deus caritas est“ viel dem heiligen Augustinus „verdankt“. Und dass auch die zweite Enzyklika „Spe salvi“ dem heiligen Augustinus und dessen Begegnung mit Gott „viel schuldet“. Abschließend forderte der Papst die Gläubigen dazu auf dafür zu beten, dass es uns jeden Tag gegeben sein möge, „dem Beispiel dieses großen Bekehrten zu folgen, indem wir, wie er, in jedem Augenblick unseres Lebens dem Herrn Jesus begegnen, dem Einzigen, der uns erlöst, reinigt und der uns die wahre Freude und das wahre Leben schenkt“.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.03.2008 05:02:12
Gott, der Herr, macht Blinde sehend
(news.stjosef.at) Das Beispiel des blindgeborenen jungen Mannes, der von Jesus Christus auf wunderbare Weise geheilt wurde, kann uns helfen, das wahre Licht zu entdecken, mit dem Gottes Liebe uns erleuchtet. Wohl jeder Blinde hat die Sehnsucht danach, mit den Augen des Leibes sehen zu können, auch wenn er es sich im Letzten kaum vorzustellen vermag, was dies heißen kann. Wie groß waren daher der Jubel und die Freude des Betroffenen und auch seiner Angehörigen und Freunde, als Jesus dem jungen, von Geburt an blinden Mann das Augenlicht schenkte. Der Geheilte begriff: Hier ist Großes geschehen, ja ein Wunder. Meine Heilung hat mit Gott zu tun, und ich vertraue dem, der mich geheilt hat. Er kann unmöglich ein Sünder sein, wie es die Pharisäer behaupten, sondern er ist ein Prophet Gottes, ja vielleicht sogar der erwartete Messias. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
29.02.2008 13:26:59
Die Chronik Mayerlings - erstmals dokumentiert
(news.stjosef.at) Die “Affäre von Mayerling” machte 1889 ein kleines Dorf im Wienerwald weltberühmt: Am 30. Jänner 1889 starb dort in seinem Jagdschloss Kronprinz Rudolf, der einzige Sohn des österreichischen Kaisers und ungarischen Königs Franz Joseph I. und seiner Gemahlin Elisabeth, genannt Sisi. Im Tod an seiner Seite: Marie Alexandrine Freiin von Vetsera. Heute zählen der dramatischste Ort Österreichs und die Gedenkstätte im “Conventus S. Jos. Mayerlingens M. M. Carmel. Disc.” mit mehr als 100.000 Besuchern im Jahr zu den meistbesuchten Kulturgütern Niederösterreichs. Doch die über 800-jährige Geschichte Mayerlings wurde bisher nie vollständig erzählt … Ab sofort gibt es jedoch das Buch Mayerling - Chronik eines Dorfes” (Paperback, 80 Seiten, 7,80 Euro, ISBN: 978-3-8334-9318-8) von Lars Friedrich. In dieser Chronik finden sich erstmals: über 250 Daten aus der Geschichte Mayerlings - von 2.500 v. Chr. bis zum 02. Februar 2008; die Geschichte der mittelalterlichen Wallfahrtskirche zum Hlg. Laurentius in Mayerling; die Kirche des Karmels St. Josef Mayerling und ihre Kunstwerk sowie sagenhafte Erzählungen aus Mayerling. Ein Teil der Einnahmen aus dem Buchverkauf kommt direkt dem Karmel St. Josef in Mayerling zu Gute! – Homepage: www.mayerling.eu
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
29.02.2008 13:23:38
Erscheinungen von Lourdes haben wirklich stattgefunden
(news.stjosef.at) Unter dem Titel „Erscheinungen von Lourdes sind keine Legenden“ nimmt Wallfahrtspfarrer P. Robert Bösner OSB aus Maria Dreieichen in der St. Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“ vom 2. März 2008 auf prominenter Seite 2 wie folgt Stellung zu einer Formulierung derselben Kirchenzeitung vom 17. Februar 2008, wonach der heiligen Bernadette Soubirous in der Grotte von Lourdes vor 150 Jahren die Gottesmutter erschienen sein „soll.“ Wörtlich schreibt P. Robert Bösner in seiner Stellungnahme: „Im dankenswerten Bericht über die Jubiläumsfeiern in Lourdes am 17. Februar 2008 in Kirche bunt Nr. 7, heißt es, dass die Muttergottes am 16. Juli 1858 ‚der heiligen Bernadette in der Grotte erschienen sein soll’. Ich nehme diese kleine sprachliche Ungenauigkeit zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass damals an jenem 16. Juli 1858, bei der letzten (!) Erscheinung der Muttergottes, die heilige Bernadette sagte, dass ihr die Muttergottes nie so schön erschien wie damals, gleichsam als Abschiedsgeschenk. Die heilige Bernadette stand damals am jenseitigen Ufer des Gave. Jener Platz am Ufer des Gave gegenüber der Erscheinungsgrotte ist heute eigens für die Wallfahrer deutlich gekennzeichnet. Es ist wohl das Besondere der kirchlichen Anerkennung eines außerordentlichen Ereignisses, wie es z.B. eine Erscheinung der Muttergottes ist, dass dabei nur historisch überprüfbaren und historisch bestätigten Ereignissen dieser Vorzug öffentlich zuteil wird. Dadurch haben die Gläubigen, ja die ganze Kirche uns insofern auch die interessierte außerchristliche Welt die Gewähr, dass es sich z.B. bei den 18 Erscheinungen der ‚Unbefleckt empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in Lourdes’, auch bei der letzten Erscheinung (!) nicht um eine Legende, sondern um die Tatsache eines vom Himmel kommenden Ereignisses handelt.“ Die Herausgeberfunktion und Leitung der St. Pöltner Kirchenzeitung liegt bei Prälat Mag. Josef Eichinger, Chef vom Dienst der Redaktion ist Mag. Josef Wessely.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] (86) [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] [200] [201] [202] nächste Seite letzte Seite
News per E-Mail abonnieren
E-Mailadresse:
Format der E-Mail: HTML
nur Text
  News per E-Mail abonnieren
Abonnement löschen
Inhalt www.stjosef.at
Powered by SimpNews V2.49.01 ©2002-2009 Bösch EDV-Consulting

Zum Archiv des Newsletters

Dieser Newsletter wird fallweise erweitert und kann kostenfrei sowohl im Web gelesen als auch per e-mail abonniert werden. Grundlegende Richtung: römisch-katholisch.

Nachdruck oder weitere Veröffentlichung im Internet mit genauer Quellenangabe gestattet (Mitteilung erbeten). Für externe Links übernehmen wir keine inhaltliche Verantwortung. Redaktionelle Verantwortung: Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef, Kremser Straße 7, A-3123 Kleinhain. Kontakt: newsletter@stjosef.at