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12.04.2008 05:58:45
Türkisches Religionsamt: Keine weltliche Strafe für Abfall vom Islam
(kathpress.at) Das staatliche Religionsamt der Türkei ("Diyanet"/"Anstalt für Religion") hat Übertritte vom Islam zu anderen Religionen offiziell für erlaubt erklärt. Neben der göttlichen Strafe sehe der Islam keine weltliche Strafe für den Abfall vom Glauben vor, heißt es in einer am Freitag in der Monatszeitschrift der Behörde veröffentlichten "Fatwa", einem islamischen Rechtsgutachten. Die "Fatwa" könnte die Lage der Christen im Land erheblich erleichtern. "Der Prophet (Mohammed) hat niemandem seinen Glauben aufgezwungen; er hat gegen Andersgläubige nie Gewalt angewendet", heißt es in dem Gutachten. Davon gebe es "keinerlei Ausnahmen, auch nicht für Konvertiten vom Islam". Das Religionsamt tritt in der Türkei als oberster Glaubenshüter des Islam auf. Christen, die vom Islam übergetreten sind, werden in der türkischen Öffentlichkeit oft angefeindet oder bedroht. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder tätliche Angriffe auf Christen, denen Missionstätigkeit vorgeworfen wurde. Unter anderem wurden im vergangenen Jahr im osttürkischen Malatya drei Protestanten brutal ermordet. Die protestantischen Kirchen in der Türkei forderten daher seit langem eine öffentliche Erklärung des Religionsamtes, dass Mission und Konversion nicht verboten sind. Die "Fatwa" des Religionsamtes beschäftigt sich insbesondere mit Vers 137 der Nisa-Sure im Koran. "Siehe, diejenigen, welche glauben und hernach ungläubig werden, dann wieder glauben und dann noch zunehmen an Unglauben, denen verzeiht Allah nicht, und nicht leitet Er sie des Weges", heißt es dort. Die verbreitete Annahme, dass der Koran eine Todesstrafe für den Abfall vom Glauben vorsehe, werde damit klar widerlegt, so das Rechtsgutachten. Ansonsten wäre es ja unmöglich, dass jemand zum Glauben zurückkehrt und ein zweites Mal davon abfällt, wie in dem Vers beschrieben.
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12.04.2008 05:45:59
Jesus Christus - der gute Hirte
(news.stjosef.at) Viele Menschen unserer Zeit fühlen sich ausgeliefert und alleingelassen. Trotz der vielen Errungenschaften von Technik und Wissenschaft und geradezu bahnbrechender neuer medizinischer Möglichkeiten gibt es oft das Gefühl, als Mensch und Person nicht mehr ernst genommen zu werden. Der einzelne droht unterzugehen in der Anonymität der Masse; was zählt ist das Mess- und Wägbare. Nicht selten treten dann die ökonomischen Bilanzen in den Vordergrund, während der einzelne Mensch in seiner Würde unterzugehen droht. Wie tröstlich ist auf diesem Hintergrund doch die Botschaft des Evangeliums! Da wird uns gesagt, dass es wenigstens einen gibt, der sich um uns kümmert und der sich wirklich um uns annimmt: Es ist Gott, der Herr; er ist der gute Hirte, der jedes seiner Schafe kennt und es beim Namen ruft. Keines ist ihm gleichgültig, allen geht er nach und führt sie auf gute Weide. Er liebt besonders die verirrten Schäflein und holt sie zurück, ohne ihnen einen Vorwurf dafür zu machen, dass sie von der rechten Bahn abgekommen sind. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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10.04.2008 16:53:35
Der heilige Josef in Theologie, Kunst und Volksfrömmigkeit
(kunstverlag-fink.de) Fast jeder erinnert in seiner Familie, unter Bekannten oder Prominenten – in verschiedensten Namensformen – einen Josef oder eine Josefine. Wie es zu dieser Beliebtheit des heiligen Josef als Namenspatron kommt, schildert dieses Buch über den heiligen Josef. Der Sammelband, herausgegeben von Hans-Otto Mühleisen, Hans Pörnbacher und Karl Pörnbacher, spiegelt in knapp 40 reichillustrierten Aufsätzen etwas von der Vielfalt möglicher Zugänge zu diesem volkstümlichen Heiligen: Theologie und Kunst deuten sein Leben in einer Weise, dass er zum Patron von Ordensgemeinschaften, von Kirchen, Kapellen, Krankenhäusern und neuerdings wieder Hospizen werden konnte. So bietet der vorliegende Band nicht nur dem theologisch, literatur- und kunstgeschichtlich Interessierten eine Fülle teilweise überraschender Einblicke, sondern wird zugleich eine Fundgrube innerhalb der Frömmigkeitsgeschichte und Volkskunde. - Bibliographische Angaben: Hans-Otto Mühleisen, Hans Pörnbacher, Karl Pörnbacher (Hrsg.), Der heilige Josef. Theologie, Kunst, Volksfrömmigkeit, 256 Seiten, 250 Abb., Format 21 x 29,7 cm, 1. Auflage 2008, Preis EUR 24,00. - Weitere Informationen und Direktbestellung: www.kunstverlag-fink.de
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10.04.2008 16:48:05
Sammelband über Johannes-Messner-Naturrechtssymposion erschienen
(kathpress.at) "Mensch und Naturrecht in Evolution" heißt ein neuer Sammelband, der die Beiträge des "8. Internationalen Johannes Messner-Symposions" sowie einige zusätzliche Beiträge enthält. Rund 50 Experten aus Österreich, Deutschland, Polen, Rumänien und Japan waren im vergangenen September im Bildungshaus St. Gabriel bei Mödling zusammengekommen, um über aktuelle Entwicklungen im Bereich des Naturrechts zu beraten. Herausgeber des Sammelbandes sind der Präsident der Johannes-Messner-Gesellschaft, em. Prof. Rudolf Weiler, sowie Msgr. Werner Freistetter, Bischofsvikar der Militärdiözese und Leiter des Instituts für Religion und Friede. Prof. Weiler unterstrich bei der Präsentation des neuen Buches am Donnerstag in Wien einmal mehr die Bedeutung des Naturrechts für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Eine auf dem Naturrecht begründete Ethik müsse viel stärker als bisher in den Sozialwissenschaften Einzug halten. Weiler verwies u.a. auch auf Papst Benedikt XVI., der immer wieder die "Diktatur des Relativismus" als Grundproblem der Gesellschaft in Erinnerung rufe. Msgr. Freistetter verwies in diesem Zusammenhang auf die Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen. Es brauche die Besinnung auf eine menschliche Würde, die allen kulturellen Ausprägungen voran stehe. Dafür sei das Naturrecht gut geeignet. Der neue Sammelband enthält auch einen Text des früheren Präsidenten des österreichischen Bundesrats, em. Prof. Herbert Schambeck, zum Thema "Naturrecht in Zeitverantwortung". Prof. Schambeck unterstrich bei der Buchpräsentation den unverzichtbaren Wert des Naturrechts. Er nahm auch auf die laufende Verfassungsdiskussion in Österreich Bezug und plädierte für eine neue Grundrechtsordnung. Das neue Buch mit vielen aktuellen Ansätzen zum Naturrecht könne dafür einen positiven Beitrag leisten. Sowohl Schambeck wie auch Weiler und Freistetter wiesen auf die großen Verdienste hin, die sich Johannes Messner um das Naturrecht erworben hatte. Messner war von 1935 bis 1965 - unterbrochen durch die Zeit des Nationalsozialismus - Professor für Ethik und Sozialwissenschaften an der Universität Wien. Der Priester und Wissenschaftler sei immer ein sehr tiefgründiger, dabei aber auch sehr sachbezogener und weit vorausschauender Denker gewesen, so der Tenor. Als Nachfolger Messners auf dem Lehrstuhl für Sozialethik in Wien (bis 1996) und als Präsident der "Johannes Messner-Gesellschaft" bemüht sich Prof. Weiler besonders um die Weiterentwicklung von Messners Naturrechtslehre. Msgr. Freistetter erinnerte an die Weitsicht Messners, der sich schon in den fünfziger Jahren mit brennenden Fragen der internationalen Ordnung und Gerechtigkeit auseinander gesetzt hatte. Kardinal Christoph Schönborn würdigt in einem Grußwort die Verdienste Johannes Messners um die Erarbeitung von Grundlagen für ein friedliches Mit- und Füreinander von Völkern und Kulturen. Würden heute Messners Darlegungen neue Lebenskraft gewinnen, "könnten Kriege verhindert werden und würde die Neigung zu Gegensätzen abnehmen", so der Wiener Erzbischof. Die Publikation "Mensch und Naturrecht in Evolution" ist im Buchhandel, bei der "Johannes-Messner-Gesellschaft" (Tel.: +43 699/194.512.71) sowie beim "Neuen Wissenschaftlichen Verlag" (Tel.: +43 1/535.61.03/24) erhältlich. - Link: Homepage der Johannes-Messner-Gesellschaft.
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09.04.2008 13:11:57
Emmaus-Gespräche auf K-TV
(news.stjosef.at) Horst und Ingeborg Obereder haben in Linz eine 63-teilige Fernsehserie aufgezeichnet. Sie sprechen bei jeder 1/2-stündigen Sendung mit jeweils zwei Personen über ein Glaubens- oder Lebenshilfethema. Grundlage ist ihr "unglaubliches Glaubensbuch". Viele Menschen sind heute auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und suchen Gleichgesinnte, die im Alltag ihren Glauben leben wollen. Diese Woche wird die Sendereihe vorgestellt. Weitere Sendetermine: Do. 18.00 Uhr, Fr. 19.00 Uhr, So. 5.00 Uhr. Die erste Gesprächsrunde startet am Sonntag um 12.30 Uhr. - Alles Weitere, auch Live-Streaming per Internet, unter http://www.k-tv.at !
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09.04.2008 13:09:23
Erklärung von Kardinal Schönborn zur Hrdlicka-Ausstellung: Distanzierung
(stephanscom.at) Wir dokumentieren im Wortlaut die Erklärung des Wiener Erzbischofs, Christoph Kardinal Schönborn, zur umstrittenen Ausstellung "Religion, Fleisch und Macht – das Religiöse im Werk von Alfred Hrdlicka" im Wiener Dommuseum:
Das Dom- und Diözesanmuseum der Erzdiözese Wien hat in der Eigenverantwortung seines Direktors Dr. Bernhard Böhler dem österreichischen Künstler Alfred Hrdlicka zu dessen 80. Geburtstag eine Ausstellung gewidmet. Hrdlicka ist einer der bedeutendsten lebenden Künstler Österreichs. Wie kaum ein anderer Künstler hat er sich mit dem leidenden und geschundenen Menschen befasst und zur "Compassion" mit der "Passion" eingeladen. Dieses Mitleiden drückt er in seinem Werk in erschütternder Weise aus. Am bekanntesten sind in dieser Hinsicht sein "Plötzenseer Totentanz" (Berlin) und sein großes Holocaust-Denkmal vor der Albertina in Wien. Deshalb habe ich auch einer Ausstellung im Dommuseum zugestimmt, ohne im einzelnen die auszustellenden Werke zu kennen.
Hrdlicka hat sich zeitlebens intensiv mit biblischen Themen befasst, besonders mit dem Leiden Christi. Er sagt von sich, er sei Kommunist und Atheist. Er hat dennoch ein brennendes Interesse an der Bibel, und er hat nach eigenem Bekunden Sehnsucht nach dem Glauben.
Die Ausstellung bedeutet nicht, dass das Dommuseum sich mit allen Werken Hrdlickas identifiziert. In einzelnen seiner Werke beachtet er die unbedingte Schwelle der Ehrfurcht vor dem Heiligen nicht. Unter seinen Werken sind auch solche, die vom Standpunkt des gläubigen Christen klar abzulehnen sind. Selbstverständlich hätte ich der Präsentation von Werken, die blasphemisch oder pornografisch sind, nicht zugestimmt. Ich bedauere es daher ausdrücklich, dass ein Bild dieser Art - ohne mein Wissen - in der Ausstellung zu sehen war. Dieses Menschen in ihrem Glauben verletzende Bild wurde auf meine Veranlassung hin am 20. März entfernt.
Trotzdem halte ich daran fest, dass es zu begrüßen ist, dass Künstler, die unseren Glauben nicht teilen, oder auf dem Weg zum Glauben sind, sich so intensiv mit biblischen Themen befassen.

e-mail-Kontakt zu Erzbischof Schönborn: ebs@edw.or.at.
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08.04.2008 16:22:57
K-TV Beitrag mit Moderator Schmid über den heiligen Josef online
(news.stjosef.at) Dank der Initiative von cjmmedia (Fam. Kopp) ist der K-TV-Beitrag über den heiligen Josef von Moderator P. Werner Schmid von der Gemeinschaft vom heiligen Josef jetzt in einer ersten Folge auch online anzusehen (Link zu Kathtube). Die einzigartige Rolle des hl. Josef im Heilsplan Gottes an der Seite Marias, der jungfräulichen Gemahlin des heiligen Josef, und in Fürsorge für das Jesuskind wird aufgezeigt. So hat der heilige Josef auch für die Kirche von heute eine große Bedeutung als Schutzpatron und Helfer.
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08.04.2008 16:19:07
"Goldene Rose" für Marienheiligtum von Altötting
(radiovatikan.de) Der Marienwallfahrtsort Altötting erhält durch Papst Benedikt XVI. eine hohe Auszeichnung: die so genannte „Goldene Rose”. Im Auftrag des Papstes, der in der Nähe von Altötting geboren wurde, wird der Kölner Kardinal Joachim Meisner als Kardinallegat Mitte August die aus Gold gefertigte Blüte zum Patrozinium der Gnadenkapelle überbringen. Mit der „Goldenen Rose” wird zum ersten Mal ein deutsches Marienheiligtum besonders geehrt. Papst Johannes Paul II. hatte die Auszeichnung bereits an die Marienheiligtümer Tschenstochau, Loreto, Knock in Irland und an Lourdes verliehen. Papst Benedikt XVI. vergab sie bisher an Mariazell in Österreich und an Aparecida in Brasilien. Dieses Brauchtum geht zurück auf eine mittelalterliche Prozession am 4. Fastensonntag, „Laetare” genannt, in Rom. An diesem Sonntag in der Mitte der Fastenzeit trug der Papst zunächst eine natürliche, später eine goldene Rose zur Kirche Santa Croce. Die Rose überreichte er am Ende dem Stadtpräfekten Roms. Die Rose steht für Christus. Papst Urban II. war der erste, der diese Rose im Jahr 1096 an eine Person verlieh, die sich um die katholische Kirche sehr verdient gemacht hat. - Link: www.altoetting.de
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06.04.2008 14:40:39
Partei "Die Christen" will bei Tiroler Landtagswahlen kandidieren
(news.stjosef.at) Die bereits bei den niederösterreichischen Landtagswahlen angetretene Gruppe „Die Christen – Partei“ (DCP) will auch am 8. Juni 2008 bei den Tiroler Landtagswahlen kandidieren. Es wurde bereits damit begonnen, die für die Kandidatur notwendigen Unterstützungserklärungen zu sammeln. Bei der niederösterreichischen Landtagswahl am 9. März 2008 hatte die Partei 8.537 Stimmen (0,84%) erhalten, worüber die Verantwortlichen fürs erste zufrieden sind. Im Vergleich dazu habe nämlich die „Christliche Wählergemeinschaft“ (CWG) bei der Landtagswahl 2003 in Niederösterreich, wo jene Gruppe allein im Bezirk Baden angetreten war, dort 0,24% (187 Stimmen) erreicht. Bei der Landtagswahl 1999 in Oberösterreich habe die CWG 0,4% erhalten. Gudrun Kugler-Lang habe bei der Gemeinderatswahl 2005 in Wien auf der ÖVP-Liste kandidiert und 2.413 Vorzugsstimmen bekommen. Die „Christlich Soziale Allianz“ (CSA) mit Karl Habsburg an der Spitze habe bei der Europawahl 1999 in NÖ 9.476 Wähler für sich mobilisieren können, obwohl sie über einen sehr bekannten Spitzenkandidaten, prominente Unterstützung, wesentlich mehr Geld und viel mehr politische Erfahrung verfügen konnte. Man wolle „den Kampf nicht so schnell aufgeben“, erklärte Mag. Gernot Steier. Gesellschaftliche Bewusstseinsänderung lasse sich nicht von heute auf morgen erreichen. Man wolle jedoch an die Zukunft unserer Kinder denken und versuchen, ihnen ein christliches Österreich zu erhalten. Diese Anstrengung sei es mit Sicherheit wert. - www.diechristen.at
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06.04.2008 13:53:48
Christlicher Umgang mit Menschen, die gesündigt haben
(radiovatikan.de) Vor Teilnehmern eines Kongresses, den das Päpstliche Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie ausgerichtet hat, sagte Benedikt, der Entschluss zu Scheidung oder Abtreibung falle „mitunter in schwierigen und dramatischen Umständen“ und werde oft zur Quelle schweren Leidens für die Betroffenen. „Das ethische Urteil der Kirche über Scheidung und Abtreibung ist klar und uns allen bekannt: Es handelt sich jeweils um eine schwere Schuld, die die Würde der menschlichen Person schädigt und Gott selbst beleidigt. Und doch hat die Kirche immer die konkrete Person vor Augen. Besonders die schwächere und unschuldige, die Opfer von Ungerechtigkeit und Sünde wird, und auch alle jene Männer und Frauen, die, indem sie solche Akte begingen, sich mit Schuld befleckt und innere Wunden zugezogen haben, die aber den Frieden und die Möglichkeit einer Heilung suchen. Diesen Personen gegenüber hat die Kirche die primäre Pflicht, ihnen mit Liebe und Einfühlung beizustehen, mit Fürsorge und mütterlicher Aufmerksamkeit, um die barmherzige Nähe Gottes in Jesus Christus zu verkünden.“ Die öffentliche Debatte, die „oft rein ideologisch“ geführt werde, schaffe rund um die Betroffenen „eine Art Verschwörung des Schweigens“, sagte Benedikt. Die Kirche dagegen müsse den Hilfeschrei der Menschen hören. Ihre Botschaft der Liebe sei immer auch Botschaft der Barmherzigkeit, gerichtet an „die konkreten Menschen und Sünder, die wir sind“, unterstrich Papst Benedikt. „Ausgehend von dieser Barmherzigkeit, nährt die Kirche ein unerschütterliches Vertrauen auf den Menschen und auf seine Fähigkeit, sich zu bessern.“
Auch in schwierigen Situationen sei der Mensch dank göttlicher Gnade zu „letztgültiger und treuer Selbsthingabe“ fähig. Diese Selbsthingabe ermögliche etwa die Ehe „als unauflöslichen Pakt zwischen einem Mann und einer Frau“ oder die Annahme eines neuen menschlichen Wesens „auch in den schwierigsten Umständen“, als „außerordentliche Geste des Opfers und der Solidarität“. „Hier sieht man, dass das „Nein“, das die Kirche in ihren moralischen Anweisungen ausspricht, und auf dem manchmal die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung allzu einseitig ruht, in Wirklichkeit ein großes „Ja“ zur Würde der menschlichen Person ist, zu seinem Leben und zu seiner Fähigkeit zu lieben. Trotz ihrer Schwächen ist der Mensch fähig, seiner hohen Berufung zu entsprechen – der Berufung zu lieben.“
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05.04.2008 07:56:59
Vatikan nimmt Stellung zur Karfreitagsfürbitte in der "forma extraordinaria"
(zenit.org) In einem offiziellen Kommunique nahm am 04.04.2008 das Vatikanische Staatssekretariat zu den kritischen Stimmen im Zuge der Neuformulierung der Karfreitagsfürbitte für das Römische Messbuch der außerordentlichen Form des Römischen Ritus Stellung. Der Heilige Stuhl bekräftigt, dass durch die neue Fürbitte für das Messbuch des seligen Johannes XXIII. keine Änderung der Haltung des Heiligen Stuhls gegenüber dem jüdischen Volk der Juden zum Ausdruck komme. Zenit veröffentlicht die Übersetzung des Kommuniqués im Wortlaut (Link).
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05.04.2008 07:54:54
Jeder Sonntag ist ein kleines Osterfest!
(news.stjosef.at) Weil unser Herr Jesus Christus am Morgen des ersten Tages nach dem jüdischen Sabbat auferstanden ist, wurde dieser Tag von den ersten Christen besonders gefeiert. Der Sonntag, der auf den Sabbat folgt, gilt als Tag der Vollendung all dessen, was Gott gemacht und getan hat. Der Sonntag als Feiertag der Auferstehung Christi ist der Tag der „Neuschöpfung“ im Wasser und im Heiligen Geist, da auch wir mit Jesus Christus verbunden sind und Anteil haben an seinem Tod und seiner Auferstehung. Für die Christen der ersten Jahrhunderte war es ein wesentliches Bedürfnis, ja eine „Existenzfrage“ als Christen, jeden Sonntag zusammenzukommen, das Wort Gottes zu hören und Eucharistie zu feiern. Ohne Sonntag – das war ihre feste Überzeugung – kannst Du auf Dauer kein Christ sein. Und da hielten diese ersten Christen auch durch entgegen dem damaligen sozialen und politischen Umfeld, ja sogar in Zeiten der Verfolgung bis zum Martyrium. - Lesen Sie mehr zur Bedeutung des Sonntags auch für uns in der Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit!
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03.04.2008 19:02:32
Ostkirchliche Liturgie in Maria Dreieichen
(news.stjosef.at) In der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Dreieichen (Diözese St. Pölten) findet am 6. April 2008 eine sonntägliche Eucharistiefeier im byzantinischen Ritus zum Gedenktag des Hl. Erzbischofs Method statt (+ 6. April 885 in Mähren). Der hl. Methodius und sein leiblicher Bruder Cyrill sind zusammen mit dem hl. Benedikt Schutzpatrone Europas. Zelebranten: Father Jurai und mehrere mit Rom unierte Priester des Internationalen Theologischen Instituts in Gaming, NÖ. Chor: Mitglieder des dortigen ostkirchlichen Priesterseminars. Ablauf: Hl. Messen (im lateinischen Ritus) um 8 und 9 Uhr; Beichtgelegenheit ab 8 Uhr; 9.45: Einführung in die Liturgie durch Mag. Hanns Sauter, Referent für Ostkirchl. Fragen, Wien; 10.00: Göttliche Liturgie im byzantinischen Ritus.
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03.04.2008 18:54:21
Proteste gegen Hrdlicka-Ausstellung im Wiener Dommuseum
(news.stjosef.at) Während in Österreich die von 12. März bis 10. Mai 2008 im Wiener Dommuseum stattfindende Sonderausstellung "Religion, Fleisch und Macht" über das "Religiöse" im Werk des Atheisten und Marxisten Alfred Hrdlicka noch kaum Beachtung gefunden hat, gibt es nun vor allem aus den USA heftige Proteste. So wird in einer „Urgent Action“ der „American Society for the Defense of Family, Society, Property“ zu Protesten auf einem Webformular aufgerufen. Diese werden an Dr. Bernhard Böhler, den Direktor des Dommuseums, und dessen Assistentin übermittelt. Entsprechend manchen Medienberichten enthalte die Ausstellung Bilder der Apostel und des Herrn in homosexueller Betätigung. Zwar seien einige der schlimmsten Bilder entfernt worden, doch hätten diese nie aufgestellt werden sollen. Der Rücktritt des Direktors des Dommuseums wird gefordert. Wie aus der Erzdiözese Wien in Erfahrung zu bringen war, wurde Kardinal Schönborn mit der Durchführung der Hrdlicka-Ausstellung gleichsam vor vollendete Tatsachen gestellt. Er habe aber dann angeordnet, dass wenigstens die schlimmsten Bilder aus der Ausstellung entfernt wurden. - Link zur Ausstellung / Link zum Protestformular. - Update: Link zu einer deutschsprachigen Protestseite!
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03.04.2008 18:52:48
Papst bestätigt Kirchenstrafen gegen St. Pöltner Priester Küchl und Rothe
(kathpress.at) Der Heilige Stuhl hat die von Diözesanbischof Klaus Küng getroffenen Maßnahmen gegen die beiden Priester Ulrich Küchl und Wolfgang F. Rothe (früherer Regens bzw. Subregens des St. Pöltner Priesterseminars) bestätigt. Papst Benedikt XVI. hat die Entscheidung der zuständigen vatikanischen Kongregationen "in forma specifica" approbiert, das heißt, er hat sie zu seiner eigenen gemacht. Alle Rekurse der beiden Priester wurden zurückgewiesen. Die beiden Priester werden vom Heiligen Stuhl "zur Besinnung aufgerufen" und aufgefordert, den Anweisungen des Diözesanbischofs Folge zu leisten. Die beiden Geistlichen sind zunächst von jedem priesterlichen Dienst suspendiert. Bei "Erweis der Besinnung" erfährt die verhängte Suspension eine Milderung. Sobald die Voraussetzungen für einen neuerlichen priesterlichen Einsatz gegeben sind, kann die Suspension aufgehoben werden. Nach der Apostolischen Visitation im Jahr 2004 und auf Grund ihrer Ergebnisse waren von Bischof Küng zunächst die notwendig gewordenen Maßnahmen im Hinblick auf Küchl und Rothe ergriffen worden. Danach wurde - "da die Maßnahmen nicht zum Ziel führten" - je ein Disziplinarverfahren gegen Ulrich Küchl und Wolfgang F. Rothe eingeleitet. Die zuständigen Kongregationen des Heiligen Stuhls haben nun - nach nochmaliger Sichtung aller Dokumente - die von Bischof Küng getroffenen Entscheidungen bestätigt: Prälat Küchl wird definitiv seines Amtes als Pfarrer von Eisgarn und Eggern enthoben und aufgefordert, von sich aus auf das Amt des Propstes von Eisgarn zu verzichten. Andernfalls werde es voraussichtlich zur Aufhebung der Propstei Eisgarn kommen. Küchl wird in der Diözese St. Pölten in den Ruhestand treten. Möglich wäre die Übernahme "eines in seiner Situation in Frage kommenden priesterlichen Dienstes in einer anderen Diözese", sofern er die dafür erforderlichen Bedingungen erfüllt. Rothe wird aller Ämter, die er bisher in der Diözese St. Pölten innehatte, definitiv enthoben. Er bleibt Priester der Diözese St. Pölten und wird - "nach einer Zeit der Besinnung" – in einer anderen Diözese eine "für ihn geeignete Tätigkeit" erhalten.
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02.04.2008 16:47:46
Barmherzigkeit und Gerechtigkeit - wie zwei Seiten einer Medaille
(zenit.org) Barmherzigkeit und das Streben nach gesellschaftlicher Gerechtigkeit sind zwei Seiten einer Medaille und bedingen einander gegenseitig. Dies betonte Kardinal Christoph Schönborn am Dienstag im Hinblick auf den Ersten Weltkongress der Barmherzigkeit, der vom 2. bis 6. April 2008 in Rom unter seiner Leitung stattfindet. Barmherzigkeit stelle „das Zentrum der biblischen Botschaft und damit der Botschaft Jesu“ dar, sagte der Wiener Erzbischof nach Angaben des Pressedienstes der ihm anvertrauten Erzdiözese. Wo Barmherzigkeit und Gerechtigkeit auseinanderdividiert würden, dort halbiere man auch die biblische Botschaft: „Eine Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit wäre hartherzig, und eine Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit wäre letztlich blind für die gesellschaftlichen Realitäten.“ Diese Klarstellung sei notwendig, damit Barmherzigkeit nicht als „Ausdruck einer Privatfrömmigkeit“ missverstanden werde, sondern ihre „sprengende gesellschaftliche Kraft“ behalte. Wer von der Barmherzigkeit Gottes rede, dürfe von gesellschaftlichen Unrechtsstrukturen nicht schweigen und müsse stets die Frage stellen, ob und wo bereits gesellschaftliche Strukturen der Barmherzigkeit verwirklicht seien. Zugleich entspreche dieses Verständnis von Barmherzigkeit auch der Sicht, wie sie Papst Benedikt XVI. „in Fortführung des Weges von Johannes Paul II.“ in seiner Antrittsenzyklika Deus caritas est entfaltet habe. - Lesen Sie mehr im Bericht von ZENIT! - (kathpress.at) Die fünftägige Veranstaltung war am Vormittag mit einem Gedenkgottesdienst auf dem Petersplatz eröffnet worden, die Benedikt XVI. zum dritten Todestag seines Vorgängers zelebrierte. Die göttliche Barmherzigkeit sei ein Schlüsselbegriff für das Pontifikat des Wojtyla-Papstes, betonte Benedikt XVI. Johannes Paul II. hatte im Jahr 2000 den ersten Sonntag nach Ostern als "Fest der göttlichen Barmherzigkeit" eingeführt. Er sprach die Ordensfrau Faustyna Kowalska heilig, deren Visionen ein bedeutender Impuls für die "Spiritualität der Barmherzigkeit" waren. 2002 weihte er in Krakau-Lagiewniki, dem Wirkungsort von Sr. Faustyna, das neue Heiligtum der göttlichen Barmherzigkeit. In den kommenden Tagen stehen am Vormittag jeweils große Vorträge auf dem Programm des Kongresses. Um 12 Uhr mittags finden in San Giovanni in Laterano Gottesdienste statt. Jeweils nachmittags sollen sich die 3.200 registrierten Teilnehmer nach Sprachgruppen getrennt zu weiterer Vertiefung in kleinere Kirchen der Stadt zurückziehen. Am Sonntag endet der Kongress mit einer von Kardinal Schönborn zelebrierten Messe im Petersdom und einem großen Mittagsgebet mit dem Papst auf dem Petersplatz.
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02.04.2008 16:42:13
Kollegenkreis von Prof. Schnarrer vermittelt Bücher
(news.stjosef.at) Der Freundes- und Kollegenkreis des im 43. Lebensjahr verstorbenen katholischen Sozialethikers Prof. Michael Schnarrer, welcher eine Frau und zwei Kinder hinterlässt, bietet die Möglichkeit zum Erwerb der Bücher von Prof. Schnarrer an; mit dem Erlös wird seine Familie unterstützt. Folgende Titel sind noch verfügbar:
1) Norm und Naturrecht verstehen (1999)
2) Anything Goes? (2000)
3) Spannungsfelder praktischer Philosophie (2004)
4) Komplexe Ethik 1 – Grundlagen (2004)
5) Komplexe Ethik 2 – Politik und Globalisierung (2006)
6) Komplexe Ethik 3 – Wirtschaft (2007)
Interessierte erhalten die Publikationen direkt vom Dr. Karl Kummer-Institut nach Eingang einer
Zahlung von mindestens je 25 EURO pro Buch auf das Konto 13479159 beim Bankhaus Schelhammer & Schattera, BLZ 19190, mit der Bezeichnung „Bücher“ zugesandt (IBAN: AT581919000013479159, BIC BSSWATWW). Im Verwendungszweck möge man die gewünschten Titel und Stückzahlen angeben.
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01.04.2008 16:29:12
Alte und neue Liturgie in gegenseitiger Befruchtung
(kath.net) Der römische Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos, Präsident der päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, hat in einem Interview mit dem L'Osservatore Romano erklärt, dass das Papst-Schreiben "Summorum Pontificum" zur "Freigabe der Alten Messe" "viele getrennte Gläubige" zur vollen Gemeinschaft mit der Kirche zurückgebracht habe. Der Kardinal nannte ein Beispiel in Spanien, wo ein Kloster mit 30 Nonnen, die den "Alten Ritus" praktizieren, heute voll von der päpstlichen Kommission anerkannt wird. Außerdem gibt es viele Zuschriften aus den USA, aus Deutschland und aus Frankreich, in denen Laien um Versöhnung mit der Kirche ersuchen. "Das ist keine Rückschritt in die Vergangenheit sondern ein Fortschritt, weil es jetzt zwei Schätze anstelle von einem gibt.", betonte Hoyos. Der Kardinal räumte auch ein, dass es noch einige praktische Probleme gäbe, dass man aber in Diözesen, Seminaren und Bischofskonferenzen mehr Hilfen anbieten möchte. Hoyos nahm auch zur umstrittenen Piusbruderschaft Stellung und erinnerte, dass die Exkommunikation nur den vier Bischöfen, die von Erzbischof Lefebvre geweiht wurden, gilt, die Mitglieder der Bruderschaft jedoch nicht exkommuniziert sind. Er erinnerte aber auch daran, dass die Heilige Messe der Piusbruderschaft zwar gültig, aber unerlaubt ist. Daher sei eine Teilnahme an diesen Messen nicht ratsam, außer man habe am Sonntag überhaupt keine andere Möglichkeit. Hoyos erzählte in dem Interview auch von seinen persönlichen Erfahrungen mit der "Alten Messe": "Ich mag die Messe im Novus ordo, den ich täglich zelebriere, sehr. Ich hatte nach der Liturgiereform niemals die Messe nach dem Missale von 1962 gefeiert. Jetzt, wo ich ab und zu bei Gelegenheiten am außerordentlichen Ritus teilnehme, habe ich den Reichtum der Alten Liturgie wiederentdeckt." - Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch das Interview auf gloria.tv mit Prof. Wolfgang Waldstein, emeritierter Professor für Römisches Recht an der Universität Salzburg, über die Messe im außerordentlichen Ritus und die Einführung der Neuen Messe!
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01.04.2008 16:24:04
Dem dreimaligen "Nein" zur Zukunft ein "Ja" zum Leben entgegensetzen
(stephanscom.at) Die Bedeutung der Familie für die neue Evangelisierung Europas hat Kardinal Christoph Schönborn bei einer Messfeier am Samstag, 29. März 2008, mit mehr als 150 Bischöfen im Abendmahlssaal in Jerusalem unterstrichen. Der Abendmahlssaal wird nur selten für katholische Messfeiern freigegeben. Kardinal Schönborn und die anderen Bischöfe waren auf Einladung des "Neokatechumenalen Wegs" Teilnehmer eines mehrtägigen Treffens über die neue Evangelisierung Europas in der "Domus Galilaeae" auf dem Berg der Seligpreisungen. "Es geht um die Zukunft Europas", sagte Kardinal Schönborn im Heiligen Land im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung "Avvenire". In den letzten 40 Jahren habe Europa "drei Mal nein zu seiner Zukunft" gesagt: 1968 mit dem "Nein" zur Enzyklika Pauls VI. "Humanae vitae", wenige Jahre später mit der in den meisten europäischen Ländern eingeführten Fristenregelung und letztlich mit der "Homo-Ehe". "In zwei Generationen wird die europäische Bevölkerung auf die Hälfte zurückgehen: Das ist objektiv ein 'Nein zur Zukunft'", so der Wiener Erzbischof. De facto sei die katholische Kirche die einzige Kraft in Europa, die heute für die Zukunft eintrete. Es gehe darum, junge Paare zu ermutigen, die "großzügig 'Ja zum Leben' sagen - und damit zur Zukunft". Die neue Evangelisierung Europas ist ein besonderes Anliegen des "Neokatechumenalen Wegs". Im Jänner 2006 hatte Papst Benedikt XVI. sieben Priester, die aus dem "Neokatechumenat" hervorgegangen sind, gemeinsam mit jeweils drei Familien in europäische Städte entsandt, die besonders stark säkularisiert sind. "Domus Galilaeae" ist ein Studien- und Pilgerhaus, das von Papst Johannes Paul II. eingeweiht wurde. Dass die Bischöfe im Abendmahlssaal die Heilige Messe feiern konnten, war eine besondere Ausnahme. Der Abendmahlssaal war nach der Anerkennung des Christentums im Römischen Reich ursprünglich in die große Basilika "Sancta Maria in Monte Sion" integriert. 1219 wurde diese Basilika auf Befehl des damaligen ägyptischen Sultans abgerissen. Nur der Bereich des Abendmahlssaals wurde verschont. 1333 erwarben der damalige König von Neapel, Robert von Anjou, und seine Frau Sancha von Mallorca, das Gebäude und übergaben es den Franziskanern. 1551 wurden die Franziskaner auf Grund einer Intrige örtlicher Muslime von den osmanischen Behörden vertrieben, weil sich im Untergeschoss des heiligen Gebäudes auch das Grab von König David befindet. Aus dem Gebäude wurde damals eine Moschee. 1936 konnten die Franziskaner in unmittelbarer Nähe wieder ein Haus kaufen, in dem jetzt der "kleine Abendmahlssaal" untergebracht ist. 1948 - nach dem jüdisch-arabischen Teilungskrieg - wurde der Abendmahlssaal wegen des David-Grabes in eine Synagoge umgewandelt. Seit dem Heiligen Jahr 2000 wird das Gotteshaus immer wieder für katholische Messfeiern und ökumenische Begegnungen zur Verfügung gestellt. Die "Domus Galiaeae" wurde im Jahr 2000 als Studien- und Pilgerhaus von Papst Johannes Paul II. eingeweiht. Die österreichischen Bischöfe waren im Herbst 2007 im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung in dem Haus zu Gast. Die Eremitage und die Kapelle sollen vor allem für die Seminaristen in der "Domus Galilaeae" ein Zentrum sein. Derzeit studieren zehn Seminaristen unterschiedlicher Riten im Priesterseminar auf dem Berg der Seligpreisungen.
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01.04.2008 05:10:19
Opfer eines Aprilscherzes
(news.stjosef.at) Die Radio-Vatikan-Meldung von gestern (31.03.2008) sowie die darauf bezogene kath.net-Meldung erweist sich offenbar als schlechter Aprilscherz, lanciert von "Kirche von unten": Es wurde behauptet, Erzbischof Zollitsch trete als theologischer Berater des Ökumenischen Netzwerks "Initiative Kirche von unten" (IKvu) zurück. Wir bedauern, dass auch news.stjosef.at auf diesen falschen, nicht deklarierten "Scherz" hineingefallen ist und entschuldigen uns ausdrücklich bei EB Zollitsch und allen Leserinnen und Lesern des Sankt-Josef-Newsletters! - Näheres unter http://www.ikvu.de/html/archiv/PM03-08-01-04-08.html !
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31.03.2008 19:12:06
Aprilscherz: "Flying Sisters" als neuer Frauenorden anerkannt
(news.stjosef.at) Wie das vatikanische Presseamt bekannt gibt, hat Rom nun offiziell einen neuen Frauenorden anerkannt: Die "Flying Sisters" haben als spezielle Aufgabe ihres Apostolats, Luftreisende mit den nötigen Glaubensinformationen zu versorgen. Dies lässt sich je nach Arrangement mit den verschiedenen Fluggesellschaften dahingehend kombinieren, dass die "Sisters" auch als Stewardessen ihren Dienst versehen. Zu diesem Zweck wurde eine speziell auf diese Bedürfnisse abgestimmte Tracht entwickelt, welche einerseits funktional ist, andererseits den gebührenden Respekt gegenüber ihrer geistlichen Berufung und dem religiösem Empfinden zum Ausdruck bringt. Wie aus inoffizieller vatikanischer Quelle verlautet, werden die "Flying Sisters" Papst Benedikt demnächst bei seiner USA-Reise begleiten und in diesem Rahmen auch einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Stationiert sind die "Flying Sisters" an allen größeren Flughäfen rund um den Globus (z.B. in Sydney, Rom und New York). Die dienstfreien Zeiten dienen dem Gebet in den jeweiligen Flughafenkapellen, weiters der Fortbildung, aber auch der Erholung. – Bildlink: http://nla.gov.au/nla.cs-pa-HTTP%253A%252F%252FWWW.SLV.VIC.GOV.AU%252FARGUS%252F0%252F0%252F6%252FDOC%252FAN006226.SHTML
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31.03.2008 12:35:54
Glaube und Vernunft: Erfrischendes Plädoyer für neues Miteinander
(news.stjosef.at; Rezension von Josef Spindelböck) In seinem neuen Buch "Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam" plädiert der Kulturjournalist und Philosoph Alexander Kissler für ein neues Miteinander von Glaube und Vernunft. Nicht nur anhand interessanter historischer Analysen des oft spannungsreichen Verhältnisses von Glaube und Vernunft, sondern auch in Würdigung der aktuellen Diskussion und der Polemik der sog. "neuen Atheisten" ergreift Kissler in kluger und profunder Weise Partei für eine Allianz von Glaube und Vernunft. Er ist überzeugt: "Zu keiner Zeit hat es sich für die Menschheit ausgezahlt, wenn die Extremisten der Vernunft oder des Glaubens das Zepter schwangen. Wer die Glaubenslosen verfolgt, tötet den Glauben. Wer die Gläubigen diskriminiert, mordet die Vernunft.“ Demgegenüber spricht Kissler "von jenem Glauben, der der Vernunft sich öffnet, weil er sie in sich trägt, und von jener Vernunft, die den Glauben verstehen will, weil auch sie aus Freiheit geboren ist und Wahrheit sucht." - Bibliographische Angaben: Alexander Kissler, Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam, München 2008 (Pattloch), ISBN 3629021883, EUR 16,95.
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31.03.2008 12:29:05
Muslimisches Plädoyer für "friedlichen Islam"
(presse.kirche.at) „Alle fünf Grundsätze des Islam sind auf Frieden hin ausgerichtet“ betonte die Medienreferentin der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Carla Amina Baghajati bei einem abendlichen „Sozialstammtisch“ kürzlich im Betriebsseelsorgezentrum in St. Pölten. In ihren Darlegungen über Gewalt und Gewaltfreiheit im Islam ging Baghajati auf das widersprüchliche Verständnis des Djihad ein. Djihad bedeute, sich für Gott und den Glauben einzusetzen und anzustrengen, sozusagen „den inneren Schweinehund zu überwinden“, sagte sie. Djihad sei nicht mit Krieg und Gewalt gleichzusetzen, doch könne der Einsatz für den Glauben auch erforderlich machen, sich mit Gewaltanwendung zu verteidigen. „Dies liegt aber nicht in einer persönlichen Entscheidung des Einzelnen, sondern muss in eine staatliche Gesamtheit eingebunden sein“, erklärte die Medienreferentin. Damit sei einer willkürlichen Auslegung dieser Koranstellen ein Riegel vorgeschoben. Sehr wohl seien Muslime aber aufgerufen, „im Guten mit anderen zu wetteifern“, unterstrich Amina Baghajati und betonte, dass in der muslimischen Gemeinschaft viel an Friedenserziehung geleistet werde, vor allem im Religionsunterricht. „Wir dürfen uns nicht davor drücken, klar darzulegen, wo der Islam von einigen wenigen missbraucht wird“, unterstrich sie. Dazu sei ein „innerislamischer Reinigungsdiskurs“ angesagt, die Fehlinterpretationen kennen zu lernen und widerlegen zu können. Dies gelinge in Österreich eher als in außereuropäischen Ländern, wies sie hin. Als „beste Voraussetzung“ dafür nannte Baghajati die in Österreich gegebene gesetzliche Anerkennung des Islam, vor allem auch im Schulunterricht. „Durch Erziehung zum Frieden und genaue Informationen wollen wir sogenannten Hetzpredigern keine Möglichkeit geben“.
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31.03.2008 12:27:54
Bischof Küng: Moscheebau setzt Toleranz und Integration voraus
(kath.net) „Es ist für mich selbstverständlich, dass Moslems, die zu uns kommen, ihre Religion ausüben.“ Das betonte der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng am Montag auf Anfrage von KATH.NET. Der Bischof hatte sich Mitte März in die Minarett-Debatte eingeschaltet und gemeint, er frage sich, „ob Moslems auf den Bau einer Moschee bei uns nicht freiwillig verzichten sollten“, solange in vielen islamisch dominierten Ländern keine christlichen Kirchen gebaut werden dürften. Gegenüber KATH.NET betonte Küng am Montag, er habe als Bischof von Feldkirch „regelmäßige und gute Kontakte zu Moslems“ gehabt. „Schon damals gab es in Vorarlberg zwischen 40 und 50 islamische Gebetsräume, die ich nie in Frage gestellt habe.“ Der Bau von Moscheen mit oder ohne Minarett setze jedoch voraus, „dass entsprechend große islamische Bevölkerungsanteile vorhanden sind und dass eine echte Integration vollzogen wurde, die einschließt, dass sie unsere Kultur und unsere Religion so achten wie wir die ihre zu achten haben. Wenn man aber in mehreren der vom Islam dominierten Ländern die Verhältnisse betrachtet, erhält man den Eindruck, dass diese Toleranz nicht sicher gegeben ist.“ Zu bedenken sei sicherlich, dass in einer Großstadt wie Wien die Situation anders sei als im kleinstädtischen oder dörflichen Milieu, erklärte Küng. Insgesamt sorge ihn „nicht so sehr die mögliche Ausbreitung des Islam, sondern die notwendige Erneuerung des Christentums“.
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30.03.2008 13:47:16
Barmherzigkeit als Kern des Christentums
(radiovatikan.de) Johannes Paul II. – ein Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit. So hat Benedikt XVI. an diesem Sonntag seinen Vorgänger auf dem Stuhl Petri charakterisiert. Beim Gebet des „Regina Coeli“ in seiner Urlaubsresidenz Castel Gandolfo erinnerte Benedikt an den Tod Johannes Pauls am 2. April vor drei Jahren. Diese Nacht seines Todes sei „bis heute unvergesslich“, so der Papst. Sein polnischer Vorgänger habe die Menschen „in seinem langen und vielfältigen Pontifikat“ dazu führen wollen, auf Christus zu schauen; er sei ein Diener „an der Wahrheit über Gott und den Menschen und am Weltfrieden“ gewesen. Johannes Paul war vor drei Jahren am Vorabend des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit gestorben, das er selbst eingeführt hatte. Die Kirche feiert es an diesem Sonntag, dem ersten nach Ostern. Benedikt XVI. dazu: „Die Barmherzigkeit ist wirklich der innere Kern der Botschaft des Evangeliums – sie ist der Name Gottes selbst, das Gesicht, mit dem Er sich im Alten Bund und dann vollkommen in Jesus Christus geoffenbart hat. Diese Liebe zur Barmherzigkeit steht auch der Kirche ins Gesicht geschrieben, und sie zeigt sich in den Sakramenten, vor allem dem Buß-Sakrament, und in den Werken der Nächstenliebe. Aus der göttlichen Barmherzigkeit erwächst der wahre Friede der Welt, der Friede zwischen verschiedenen Völkern, Kulturen und Religionen.“ In seiner Muttersprache sagte der Papst: “Am heutigen Weißen Sonntag begrüße ich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher hier in Castel Gandolfo. Jesus, der nach seiner Auferstehung den Aposteln die Vollmacht zur Vergebung der Sünden gibt und den zweifelnden Thomas zum Glauben führt, offenbart uns die göttliche Barmherzigkeit. Vertrauen auch wir stets auf die heilbringende Kraft der Wunden Christi, der uns durch sein kostbares Blut erlöst hat. Der Herr schenke euch und euren Familien eine gnadenreiche Osterzeit.”
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29.03.2008 08:29:22
Erzdiözese Salzburg: Mit "Bibelwelt" überfordert
(kirchen.net) Im Zusammenhang mit dem Projekt „Bibelwelt“ von Pfarrer Heinrich Wagner, Salzburg – St. Elisabeth, betont die Erzdiözese Salzburg, dass sie zwar dieses Projekt nicht finanziell unterstützen könne, aber sehr wohl die wertvolle Arbeit schätze, die Pfarrer Heinrich Wagner im Rahmen seiner Tätigkeit als Leiter des Bibelreferats leistet. Die Heilige Schrift sei ihm und der Erzdiözese ein großes Anliegen. So finanziert die Erzdiözese Salzburg den laufenden Personal- und Sachaufwand für das Bibelreferat und unterstützt zusätzlich Sonderprojekte wie heuer das Paulusprojekt mit 30.000 Euro. Das Projekt „Bibelwelt“, das von der Grundidee durchaus interessant ist, sprengt mit seinen geplanten Errichtungskosten, die sich von vier Millionen Euro im Vorjahr mittlerweile auf neun Millionen Euro mehr als verdoppelt haben, für die Erzdiözese den Rahmen des Möglichen. Da weder die Finanzierung des Baus noch des Betriebes geklärt ist, ist eine Beteiligung der Erzdiözese angesichts der sparsamen Wirtschaftsführung und des verantwortungsvollen Umgangs mit dem Geld der Kirchenbeitragszahler nicht vertretbar. Mittlerweile scheint dem Initiator der Bibelwelt, Heinrich Wagner, auch der geplante Standort als zu klein und deshalb in Frage gestellt. Die Erzdiözese Salzburg ist mit der Erhaltung ihrer Kirchen, Pfarrzentren und sonstigen Profangebäuden so in die Pflicht genommen, dass für Visionen dieser Art kein Spielraum bleibt. So können von den jährlich aus den Pfarren beantragten Zuschüssen in der Höhe von rund 25 Millionen Euro lediglich rund sechs Millionen Euro für die Finanzierung der Baukosten zugewiesen werden. Vielmehr sei die Erzdiözese selbst zur Erhaltung der zahlreichen Kulturdenkmäler und Bauten auf Zuschüsse des Landes, der Stadt und des Bundesdenkmalamtes angewiesen. Es wäre laut Finanzkammerdirektor Josef Lidicky zu befürchten, dass mit einer Projektförderung der öffentlichen Hand Mittel in einem Ausmaß für dieses Vorhaben gebunden würden, die dann für andere dringend notwendige Renovierungsvorhaben auf längere Zeit nicht zur Verfügung stünden. Das sei aus der Sicht der Erzdiözese im Hinblick auf das Engagement vieler Pfarren und ihrer ehrenamtlichen MitarbeiterInnen nicht zu verantworten.
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29.03.2008 08:27:15
Ablass am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
(kirchen.net) Der Ablass am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit wird unter den gewohnten Bedingungen (Beichte mit entschlossener Abkehr von jeder Sünde, Kommunionempfang und Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters: Vaterunser und ›Gegrüßet seist du, Maria‹ oder ein anderes Gebet nach freier Wahl) den Gläubigen gewährt, die in einer Kirche oder einem Oratorium an einer Feier zu Ehren der göttlichen Barmherzigkeit teilnehmen oder wenigstens vor dem Allerheiligsten das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis mit dem Zusatz einer kurzen Anrufung des barmherzigen Herrn Jesus (z.B.: Barmherziger Jesus, ich vertraue auf dich!) beten. Ein Teilablass wird den Gläubigen gewährt, wenn sie mit reuigem Herzen eine der rechtmäßig genehmigten Anrufungen an den barmherzigen Herrn Jesus richten. (Rom, 29. 6. 2002; AAS 94, 2002, 634–636)
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29.03.2008 08:23:59
Die Taufe, der Geist und das Blut
(news.stjosef.at) Drei Bitten sind es, welche die Kirche im Tagesgebet des "Sonntags der Barmherzigkeit" durch Jesus Christus im Heiligen Geist an Gott, den Vater, richtet:
Gott möge uns erkennen lassen,
- wie heilig das Bad der Taufe ist, das uns gereinigt hat,
- wie mächtig dein Geist, aus dem wir wieder geboren sind,
- und wie kostbar das Blut, durch das wir erkauft sind.
Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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27.03.2008 19:31:34
Fehlt der politische Wille?
(adnkronos/radiovatikan.de) Der Rabbiner David Rosen kritisiert die israelische Regierung. Sie habe ihren Unterhändlern mit dem Vatikan „kein klares und explizites Mandat“ gegeben, um das Grundlagenabkommen von 1993 umzusetzen. Darum seien Verhandlungen über den Status der Kirche in Israel auch nach mehr als zehn Jahren noch zu keinem Ergebnis gekommen. Rosen, der ein Internationales Jüdisches Komitee für interreligiöse Begegnung leitet, äußerte sich im Gespräch mit der Online-Zeitung „Terrasanta“ der Franziskaner-Kustodie von Jerusalem. Neben einer „gewissen Inkompetenz“ bei den isarelischen Unterhändlern sieht Rosen auch den Wunsch der Regierung von Tel Aviv, der katholischen Kirche keine zu große Extra-Behandlung im Heiligen Land zuteil werden zu lassen. Der Rabbiner gehörte selbst zur israelischen Delegation, die 1993 das bahnbrechende Grundlagenabkommen mit dem Vatikan aushandelte. Es führte zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen des Heiligen Stuhles mit Israel und machte auch den Weg für einen Papstbesuch im Heiligen Land frei. Rosen wörtlich: „Das ist das wahre Problem: Die Bürokraten wollen keinen Präzedenzfall schaffen, sie wollen vor allem der Kirche keine Vorteile bieten, die im jüdischen Staat weder Juden noch Moslems haben. Und die Politiker geben ihnen keine klaren Instruktionen – auch weil sie die Prämissen nicht verstehen, unter denen damals das Grundlagenabkommen eingegangen wurde.“ Der Vatikan hat immer wieder seinen Unmut darüber ausgedrückt, dass Eigentumsfragen und rechtlicher Status der Kirche in Israel nicht geklärt sind.
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27.03.2008 19:23:35
"Father Leo" Maasburg ist 60
(stephanscom.at) "Ich gratuliere Monsignore Leo-M. Maasburg sehr herzlich zum 60. Geburtstag und danke ihm zugleich für seine erfolgreiche Arbeit als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke. Der Einsatz für die Mission und die Kirche in den Ländern des Südens ist ein zentraler Auftrag der Kirche. Dafür wünsche ich ihm und seinen Mitarbeitern Gottes reichen Segen", so gratuliert Kardinal Christoph Schönborn Leo-M. Maasburg zum 60. Geburtstag, den der Jubilar am 28.03.2008 begeht. Leo Maasburg will der Kirche helfen, damit die Kirche helfen kann. Leo-M. Maasburg, auch bekannt als Father Leo, wurde 1948 in Graz geboren. Er studierte Jus, Politologie, Theologie, Missiologie und Kirchenrecht in Innsbruck, Oxford und Rom. Nach einem Schweigemonat in einem Wüstenkloster wurde er 1982 in Fatima zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe erhielt Maasburg den Auftrag zur Mitarbeit an der Evangelisation des ehemaligen Sowjetimperiums. Für mehrere Jahre begleitete er Mutter Teresa von Kalkutta auf ihren internationalen Reisen und stand ihr als Beichtvater zur Verfügung. Im Rahmen der Seligsprechung von Mutter Teresa arbeitete Monsignore Maasburg von 2001 an als einziges, nicht ihrer Ordensfamilie angehöriges Mitglied im Team des Postulators mit, der zur Vorbereitung der Seligsprechung 80.000 Seiten an Schriftstücken, Dokumenten und Zeugenaussagen zu bearbeiten hatte. Seit 2003 ist Leo Maasburg nun bei Missio - Päpstliche Missionswerke in Österreich und seit Februar 2005 Nationaldirektor. Er sieht seine Aufgabe im Verkündigungsauftrag Jesu: "Glaube, Wahrheit und Toleranz zu verbreiten". Zusammen mit den Förderern von Missio will er "der Kirche helfen, damit die Kirche helfen kann". Im Auftrag des Papstes und der Ortsbischöfe hilft Missio als weltweit tätige Organisation den Menschen der 1.100 ärmsten Diözesen an Leib und Seele.
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