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27.01.2008 18:15:02
Requiem für P. Hönisch SJM in der "forma extraordinaria"
(news.stjosef.at) Wie die Ordensgemeinschaft der „Servi Jesu et Mariae“ (SJM) in einer Pressemitteilung bekannt gibt, findet das Requiem für den verstorbenen Gründer und Generaloberen der Kongregation, Pater Andreas Hönisch, am Freitag, dem 1. Februar 2008 um 11.00 in der Basilika zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit auf dem Sonntagberg statt. Es wird vom Sekretär der Päpstlichen Kommission Eccelsia Dei, Prälat Camillo Perl, in der „forma extraordinaria“ gefeiert. Vor der Hl. Messe wird der Sarg mit dem Leichnam des Verstorbenen in der Basilika aufgebahrt. Das Begräbnis findet um 14.00 auf dem Friedhof in Blindenmarkt statt; der Trauerzug beginnt im Innenhof des Ordenshauses. Die Kongregation der SJM zählt augenblicklich 28 Priester, 3 Diakone, 11 Studenten, 4 Novizen und einen Bruder. Das Mutterhaus mit den Ausbildungseinrichtungen und dem Generalat befindet sich in Blindenmarkt. Die SJM feiert die Hl. Messe sowohl nach dem Missale Papst Paul Vl., als auch nach dem Missale von 1962. Sie war damit eine der ersten Gemeinschaften, die sich dem liturgischen Anliegen widmete, wie es von Papst Benedikt XVI. im Motu proprio „Summorum Pontificum“ vom 7. Juli 2007 formuliert wurde. – Homepage: http://www.sjm-congregation.org . - Link (Download im PDF-Format) zur Todesanzeige von P. Hönisch.
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26.01.2008 11:34:38
"Die Feier der Kindertaufe" in neuer Ausgabe erschienen
(presse.kirche.at) Soeben ist der neue Sakramentenfaszikel "Die Feier der Kindertaufe" erschienen. Er enthält den Ritus der Tauffeier nach der Editio typica altera. Die Neuausgabe ersetzt die Ausgabe von 1971 und kann unmittelbar nach ihrem Erscheinen verwendet werden. Ab dem 1. Adventssonntag (30. November) 2008 ist ihre Verwendung verpflichtend. Nach einem langen Prozess der Vorbereitung haben die Bischöfe im deutschen Sprachgebiet eine Neuausgabe des liturgischen Buches "Die Feier der Kindertaufe" approbiert. Mit der Herausgabe des erneuerten liturgischen Buches "Die Feier der Kindertaufe" verbinden die Bischöfe den Wunsch, dass der Kindertaufe in Pastoral und Liturgie neue Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das Buch soll zum Anlass werden, sowohl die sakramentenpastoralen Initiativen der einzelnen Pfarrgemeinden zu überdenken als auch die bisherige Feierpraxis nach Möglichkeit zu verbessern. Bibliographische Angabe: Die Feier der Kindertaufe. Neuausgabe in den katholischen Bistümern des deutschen Sprachgebietes, Freiburg u.a. 2007, ISBN 978-3-451-32201-3, EUR 18,60; Bestellungen unter behelfe.pa.stpoelten@kirche.at (Behelfsdienst des Pastoralamtes St. Pölten).
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26.01.2008 11:11:12
Unsere Heimat ist im Himmel
(news.stjosef.at) In bestimmten Kreisen gehört es zum guten Ton, sich über den christlichen Glauben lustig zu machen und darüber zu spotten. Wie naiv und unaufgeklärt müsse man doch sein, um all das für wahr zu halten, was in der Heiligen Schrift steht und die Kirche als Wort Gottes verkündet! Gegenwärtig gibt es gerade vonseiten mancher Wissenschaftler so etwas wie einen „neuen Atheismus“, der sich überaus selbstsicher und kämpferisch gibt und die Religion und den Gottesglauben in das Reich der Phantasie verbannen möchte, ja schlimmer noch, manche wollen uns Glaubende sogar für verrückt erklären, weil es nach ihrer Auffassung Gott einfach nicht geben könne. Zu welchen Verstiegenheiten dies führen kann, hat vor einigen Tagen ein Leserbrief eines Atheisten in der Zeitung „Die Tagespost“ gezeigt, der am Schluss eines längeren Beitrags ausruft: „Gott sei Dank, ich bin Atheist!“ Ist es also naiv, liebe Brüder und Schwestern, wenn wir die Worte Jesu im heute gehörten Evangelium ernst nehmen, wo es heißt: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“ (Mt 4,17)? Wir Christen glauben tatsächlich an den Himmel als „Wohnung Gottes“ und „Ort“ seiner besonderen Gegenwart; dem Himmel nahe sind wir überall dort, wo wir Gott nahe sind, der uns liebt und in seinem Gebot dazu aufruft, auch die Brüder und Schwestern in seinem Geist zu lieben. - Lesen Sie die ganze Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis A!
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25.01.2008 07:22:29
Begleitung unheilbar Kranker in Liebe und Wahrhaftigkeit
(zenit.org) Die seelischen und psychosozialen Dimensionen von Krebserkrankungen standen im Mittelpunkt der Tagung „Krebs und Depression“ der italienischen Psycho-Onkologen in Rom. Die moderne Medizin verbucht zwar enorme Fortschritte, aber noch immer verursachen Krankheiten wie Krebs bei vielen Patienten Angst, Verunsicherung und Depression. Krebs bedeutet somit nicht nur physische Belastung, sondern auch seelisches Leid. Der Arzt sollte den unheilbar Kranken immer auch auf den Tod vorbereiten, hob der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Msgr. Elio Sgreccia, im römischen Kongresszentrum des IFO (Istituti Fisioterapici Ospitalieri) hervor. Eine „Verschwörung der Verschwiegenheit“ sei unbedingt zu vermeiden; das Gespräch über das Leben, das niemals vergeht, sollte aktiv gesucht werden. Bei der großen Fachtagung im Dezember vergangenen Jahres wurden auch die positiven Ergebnisse der psychologischen Behandlung von Krebspatienten vorgestellt. - Lesen Sie mehr im ausführlichen Bericht von ZENIT!
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25.01.2008 07:17:25
Generaloberer P. Andreas Hönisch SJM verstorben
(kath.net/news.stjosef.at) Der Gründer der Servi Jesu et Mariae (SJM), P. Andreas Hönisch, ist in der Nacht zum 25. Januar 2008 im 78. Lebensjahr verstorben. Das teilte der Orden mit. Die Servi Jesu et Mariae (SJM) sind eine Kongregation päpstlichen Rechts, die ihren Hauptsitz in Blindenmarkt in der Diözese St. Pölten hat. Ihre definitive Errichtung erfolgte 1994 aufgrund der Befürwortung durch den St. Pöltner Diözesanbischof Kurt Krenn durch die päpstliche Kommission "Ecclesia Dei". Der Hauptsitz der Kongregation befindet sich im niederösterreichischen Blindenmarkt; tätig sind die Priester vor allem in Österreich, Deutschland und Kasachstan. Kennzeichend für die Liturgie der SJM ist es, dass ihre Priester die Hl. Messe sowohl nach der amtlichen Form des Römischen Ritus von 1969 ("Novus Ordo Missae") als auch nach der traditionellen Form gemäß dem vom seligen Papst Johannes XXIII. approbierten Missale Romanum von 1962 zelebrieren. P. Hönisch, der ursprünglich Jesuit war, war auch Mitbegründer der "Katholischen Pfadfinderschaft Europas". Er zeichnete sich aus durch Seeleneifer und Kirchentreue, durch Güte und Bescheidenheit. Sein Wirken fand auch durch den gegenwärtigen Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger), wiederholt Anerkennung, während es umgekehrt auch Bischöfe gab, die für seine konsequente Haltung in Glaubensfragen wenig Verständnis aufbrachten. R.I.P. - Homepage: http://www.sjm-congregation.org
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24.01.2008 17:39:58
Papstbotschaft zum Welttag der sozialen Kommunikation 2008
(kath.net/news.stjosef.at) Wie jedes Jahr am Gedenktag des hl. Franz von Sales, des Patrons der katholischen Presse, veröffentlichte der Papst auch heuer wieder seine für den Welttag der sozialen Kommunikationsmittel bestimmte Botschaft. Gleich zu Beginn schreibt Benedikt XVI.: "Das Thema des nächsten Welttags der Sozialen Kommunikationsmittel 'Die Medien am Scheideweg zwischen Selbstdarstellung und Dienst. Die Wahrheit suchen, um sie mitzuteilen' macht deutlich, wie wichtig die Rolle dieser Instrumente im Leben der Menschen und der Gesellschaft ist. Es gibt in der Tat keinen Bereich menschlicher Erfahrung – insbesondere angesichts des breiten Phänomens der Globalisierung –, in dem die Medien nicht konstitutives Element der interpersonalen Beziehungen sowie der sozialen, ökonomischen, politischen und religiösen Vorgänge geworden sind." Der Papst erinnert dann an die besondere Verantwortung der Medien in ihrem Zeugnis für die Wahrheit auch des Glaubens. Abschließend heißt es: "Laßt uns den Heiligen Geist anrufen, daß es nicht an mutigen Kommunikatoren und echten Zeugen der Wahrheit mangelt, die in Treue zum Auftrag Christi und begeistert von der Botschaft des Glaubens 'sich zu Interpreten der heutigen kulturellen Erfordernisse zu machen wissen und sich dafür einsetzen, dieses Zeitalter der Kommunikation nicht als Zeit der Entfremdung und Verwirrung zu leben, sondern als kostbare Zeit für die Suche nach der Wahrheit und für die Entwicklung der Gemeinschaft unter den Menschen und Völkern' (Johannes Paul II., Ansprache an die Teilnehmer einer Tagung der Kultur- und Medienschaffenden Parabole mediatiche, 9. November 2002)." - Lesen Sie die Papstbotschaft in vollem Wortlaut!
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24.01.2008 17:31:26
Dokument über die christliche Meditation erstmals im Internet
Am 15. Oktober 1989 veröffentlichte die Kongregation für die Glaubenslehre ein "Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über einige Aspekte der christlichen Meditation". Dieses wichtige Dokument war bisher auf Deutsch nur in gedruckter Form zugänglich (als Nr. 95 der Reihe „Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls“, hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, seit längerem vergriffen). Nun konnte das Schreiben zum Gedenktag des hl. Franz von Sales (24.01.2008), des Patrons der katholischen Presse und damit auch der katholischen Medien insgesamt, erstmals auf Deutsch online publiziert werden, und zwar auf stjosef.at unter Mitarbeit von Pfr. em. Ekkehard Edel. - Lesen Sie auch die bereits seit längerem im Netz verfügbare kommentierende Zusammenfassung des Schreibens durch Dr. Josef Spindelböck!
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23.01.2008 16:49:40
Ehemaliger Chefredakeur Josef Bauer verstorben
(stephanscom.at) "Am 22. Jänner 2008 ist Josef Bauer, ehemals Chefredakteur der Wiener Kirchenzeitung, seinem Krebsleiden erlegen. Er wurde am 1. März 1932 im burgenländischen Steinberg geboren und 1955 zum Priester der Diözese Eisenstadt geweiht. 1967 musste er einer entstandenen Beziehung wegen das Priesteramt verlassen und arbeitete in der Folge als Journalist bei der Wiener Kirchenzeitung", schreibt Hartwin Schmidtmayr, ehemaliger Professor für Religionspädagogik an der Pädagogischen Akademie, in einem Nachruf in "Der Sonntag" über seinen Studienkollegen. Josef Bauer wurde von Kardinal Franz König in das Amt des Chefredakteurs der Wiener Kirchenzeitung berufen und hatte diese Position von 1975 bis 1993 inne. Gemeinsam mit Schmidtmayr hatte Bauer in der Wiener Kirchenzeitung die Serie "Fragen Sie die Kirche" gestaltet. "Mir ging es darum, anhand von Leserfragen zu zeigen, dass man zwischen der stets gleichbleibenden Botschaft des christlichen Glaubens und den zeitbedingten Vorstellungen unterscheiden muss, die sich mit ihr jeweils verbinden", schreibt Schmidtmayr. Die Zielsetzung habe bisweilen zu recht lebhaften Gesprächen geführt, "in denen sich Josef Bauer als unbeirrbar kirchentreuer Katholik erwies". In den letzten Jahren seines Berufslebens war Bauer in der Krankenseelsorge und der Seniorenpastoral der Erzdiözese Wien tätig. Obwohl er in Wien lebte und arbeitete, blieb Bauer seiner Heimat verbunden. Dies habe sich auch in der intensiven Kooperation der Wiener mit der Burgenländischen Kirchenzeitung gezeigt. Die Zeitung der Erzdiözese Wien, "Der Sonntag", würdigt den ehemaligen Chefredakteur Josef Bauer als Mann voller Gewissenhaftigkeit, Pflichtbewusstsein, Fleiß, großer Bescheidenheit, mit fundiertem theologischen Wissen, menschliche Güte und einem festen Glauben. - R.I.P. - Linktip: www.dersonntag.at
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23.01.2008 16:10:21
Papst betont Gebet für die Einheit der Christen
(radiovatikan.de) Die Wiederversöhnung der Christen übersteigt die „menschlichen Kräfte und Fähigkeiten”. Das sagte Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch in der vatikanischen Audienzhalle. Benedikt XVI. verstehe die zum 100. Mal begangene Weltgebetswoche für die Einheit der Christen als „Zeit des Dankes” für die Fortschritte auf dem Weg zur Wiederversöhnung. Umso mehr müssten die Christen ihre Hoffnung „gänzlich auf das Gebet Christi für die Kirche” setzen, so der Papst. „Begleitet durch das Wort des Apostels Paulus ,Betet ohne Unterlass’ (1 Thess 5, 17) begehen wir in diesen Tagen die jährliche Gebetswoche für die Einheit der Christen. 100 Jahre sind seit den Anfängen dieser Gebetsoktav vergangen, die auf eine Initiative von Pater Paul Wattson zurückgeht und die dann von Papst Benedikt XV. auf die ganze Kirche ausgedehnt wurde. Vor allem das II. Vatikanische Konzil hat mit dem Dekret Unitatis redintegratio die Rolle und die Bedeutung des Gebets für die Einheit unterstrichen. Zusammen mit der Bekehrung des Herzens und der Heiligkeit des Lebens ist das private und öffentliche Gebet die Seele der ganzen ökumenischen Bewegung. Das gemeinsame Beten und Bitten ist Ausdruck des Glaubens, der alle Jünger Jesu eint, und des Vertrauens auf den Beistand des Herrn.” Die Gebetswoche solle die schon erreichten Fortschritte auf dem Weg zur Einheit betonen, so der Papst. „Die Einheit der Christen kann nur in einem Klima des Gebets und auf dem Humus einer geistlichen Ökumene wachsen. Wir alle wollen uns in unserem eigenen Leben darum bemühen und nicht nachlassen, um die Gnade der Einheit zu bitten. Dazu schenke uns der Herr seinen Segen.
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22.01.2008 17:22:10
Gebet für Mütter in Not ist höchste Form der Liebe
(kath.net) Gebet ist weder Psychoterror noch ein „menschenverachtender Akt“. Das stellt der Leiter von „Human Life International“-Österreich, Dietmar Fischer, in einer Aussendung fest. Er reagierte damit auf eine Stellungnahme der Sozialdemokratischen Partei (SPÖ) zu einer Gebetsvigil in St. Pölten. Nationalrätin Gabriele Binder-Maier (SPÖ) bezeichnete darin „den Psychoterror, der von selbsternannten Lebensschützerinnen praktiziert wird“ als „absolut menschenverachtend“. Fischer zeigte sich schockiert über diese Ausdrucksweise. Die SPÖ betreibe „Religions-Hetze“ gegen betende Katholiken, kritisierte er. Menschenverachtend seien die Forderungen der SPÖ nach Gratis-Abtreibung und flächendeckender Abgabe der „Pille danach“, bemerkte der HLI-Chef. „Lebensschützer sind auch für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und Männer über ihren Körper und ihr Leben, aber im Gegensatz zur SPÖ fordern wir gleiches Recht für alle, auch für das kleine Mädchen im Mutterleib der Frau.“ Auch sie müsse „über sich selbst bestimmen können, und bis sie das kann, muss in einer Demokratie der Staat sie per Gesetz schützen“, betonte er. Alles andere sei „ein Rückfall in die Steinzeit, wo der Stärkere mit Gewalt und Brutalität seine Interessen gegenüber dem schutzlosen Schwächeren durchsetzt“. Abtreibung sei „die höchste Form der Gewalt gegen Frauen“ und „die brutalste Form von Gewalt gegenüber dem schutzlosen Kind“, sagte Fischer. Er fordert die sofortige Trennung von Abtreibung und Beratung, um den so bedrängten Frauen in Not sofort zu helfen. Er wies darauf hin, dass seine Organisation durch das Angebot von Beratung und konkreter Soforthilfe seit zehn Jahren über 10.000 Frauen in Not so helfen konnte, dass sie sich für das Leben ihres Kindes entscheiden konnten. „Diese 10.000 Kinder leben und ihre Familien, Mütter und Väter sind glücklich, weil wir die Frauen in ihrer Notsituation angehört und ernst genommen haben.“ Dies als menschenverachtend zu bezeichnen, sei „geradezu pervers“. - Linktip: www.hli.at
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22.01.2008 17:17:55
Päpstlicher Zeremoniär Marini: Papst will keine Abkehr von Liturgiereform!
(radiovatikan.de) Der Papst will keine Abkehr von der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils. Das hat Zeremonienmeister Guido Marini jetzt betont. Viel beachtet vor allem von der italienischen Presse hatte Benedikt XVI. am Fest „Taufe des Herrn” in der Sixtinischen Kapelle „mit dem Rücken zum Volk” zelebriert. Allein das ist schon eine falsche Formulierung, findet Marini: „Das ist viel eher eine gemeinsames Hinwenden mit den Gläubigen zu Christus hin; man schließt ihnen also nicht die Tür, sondern öffnet sie und führt sie zum Herrn.” Weder das Motu Proprio zum Gebrauch des so genannten „außerordentlichen Ritus” noch Papst Benedikt selbst wollten die Liturgiereform zurückdrängen. Keinesfalls, beteuert Marini: „Das ist mit Sicherheit eine Unterstellung und Fehlinterpretation. Die Liturgie ist genauso wie das ganze kirchliche Leben von Fortentwicklung unter Wahrung der Kontinuität geprägt. Die Kirche geht also auf ihrem geschichtlichen Weg weiter, ohne ihre Wurzeln und ihre lebendigen Traditionen aus dem Blick zu lassen. Manchmal kann das auch heißen, kostbare Elemente, die in Vergessenheit geraten sind, wieder ans Licht zu holen und ihre ursprüngliche Bedeutung zu betonen. Das heißt: Man sollte nicht von einer Rückkehr in die Vergangenheit sprechen, sondern von einer wahren Bereicherung der Gegenwart.” Eine Bereicherung, fügt Guido Marini (seit Oktober 2007 im Amt seines Namensvorgängers) an, auch mit dem Blick in die Zukunft. Man darf also gespannt sein auf die ersten Großeinsätze des neuen Zeremoniars bei den Papstreisen in die Vereinigten Staaten oder zum Weltjugendtag nach Sydney.
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21.01.2008 09:57:18
200.000 Menschen beim Angelusgebet mit dem Papst
(radiovatikan.de) Rund 200.000 Menschen haben sich am Sonntag auf dem Petersplatz versammelt, um Papst Benedikt XVI. nach dem gescheiterten Besuch an der römischen Universität „La Sapienza“ ihre Solidarität zu bekunden. Benedikt XVI. dankte den Studierenden und Akademikern, die dem Aufruf von Kardinalvikar Camillo Ruini gefolgt waren, für ihre Solidarität und drückte noch einmal sein Bedauern aus: „Leider ist bekanntlich ein Klima entstanden, das meinen Besuch bei der Feier nicht opportun erscheinen ließ. Ich habe ihn schweren Herzens verschoben. Aber ich habe dennoch den Text senden wollen, den ich eigens nach Weihnachten vorbereitet hatte. Der universitären Welt – die für viele Jahre die meine war – bin ich in der Liebe zur Wahrheitssuche, zur Auseinandersetzung und zum offenen und respektvollen Dialog über verschiedene Positionen verbunden. Dies ist alles auch die Mission der Kirche, die darin treu Jesus nachfolgt, dem Lehrer des Lebens, der Wahrheit und der Lieben.“ Die Studenten und Professoren ermutigte Benedikt zu einem respektvollen Dialog. „Als sozusagen emeritierter Professor, der in seinem Leben zahlreichen Studenten begegnet ist, ermutige ich Euch, liebe Studenten und Professoren, immer respektvoll anderen Meinungen zu begegnen und mit freiem und verantwortungsvollen Geist die Wahrheit und das Gute zu suchen.“ Bei der Kundgebung waren katholische Bewegungen wie „Communione e Liberazione“ und Sant'Egidio mit starken Abordnungen vertreten. Zahlreiche Transparente von Universitäten, auch von der Sapienza, waren auf dem Platz zu sehen. - Lesen Sie mehr!
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21.01.2008 09:55:16
Brutaler Überfall auf Pfarrer Pfeiffer in Böheimkirchen
(noen.at) Pfarrer Emmerich Pfeiffer saß am Sonntag gegen 19.20 Uhr vor dem Fernseher und sah sich in aller Ruhe das „Österreich-Bild“ und „Bundesland heute“ an, als es an der Türe des Pfarrheims klingelte. Nichts ahnend öffnete der Priester - uns sah sich plötzlich mit drei dunkle Gestalten konfrontiert, die ihn sofort nach innen drängten. „Geld her!“, herrschte das Trio den Seelsorger an, doch es hatte nicht mit der Widerstandskraft von Emmerich Pfeiffer gerechnet. Kurzerhand biss er einen der Täter in die Hand, worauf dieser stark geblutet haben dürfte. Die Räuber fesselten und knebelten ihn darauf kurzerhand mit Paketschnnüren. Eine Schnur legten sie dem 64-Jährigen um den Hals und zogen zu. Danach zwangen sie ihn, einen Tresor zu öffnen. Mehrere hundert Euro Bargeld fielen ihnen in die Hände. Auch die Geldbörse des Opfers mit der persönlichen Bankomatkarte und jener der Pfarre Böheimkirchen nahmen sie an sich. Nach dem Coup gaben sie Fersengeld - zuvor hatten sie die Türe von außen verschlossen und abgesperrt. Pfarrer Emmerich Pfeiffer konnte sich wenig später selbst befreien und durch ein Fenster aus dem Pfarrheim flüchten. Er schlug sofort Alarm. Nur Minuten später war eine Großfahndung im Gang, an der Einsatzkräfte von Neulengbach, Wilhelmsburg über Herzogenburg und Böheimkirchen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt waren. Stunden später musste sie ergebnislos abgebrochen werden. Der Geistliche wurde indessen mit schweren Verletzungen ins Landesklinikum eingeliefert. Er erlitt eine Schädelprellung, Abschürfungen, weitere Prellungen und stand unter Schock. Die Ermittlungen laufen nach dem brutalen Raubüberfall auf Hochtouren. Nicht ausgeschlossen werden kann der Zusammenhang mit einem Überfall auf einen Pfarrer in Klosterneuburg. Dort waren Anfang des Jahres ebenfalls drei maskierte Täter mit unglaublicher Brutalität vorgegangen. Auch ihnen gelang unerkannt die Flucht. Zwei der Räuber in Böheimkirchen waren maskiert, einer unmaskiert. Keiner der Täter war größer als 1,75 Meter. Der unmaskierte Tater hatte eine auffallend fahle Gesichtfarbe und war etwa 40 Jahre alt. Sie sprachen gebrochenes Deutsch. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Böheimkirchen unter der Rufnummer 059133/3163 entgegen.
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21.01.2008 09:51:19
Keine staatliche Förderung für Abtreibungsmuseum
(imabe.org) Das umstrittene Wiener „Abtreibungsmuseum“ (museum für verhütung und schwangerschaftsabbruch) wurde – entgegen eigener Angaben – nicht in die Liste der steuerbegünstigten Institutionen aufgenommen. Dies erklärte nun das Büro des Finanzministers auf Anfrage von IMABE. Nach eingehender Prüfung ist das Finanzministerium in diesem konkreten Fall zu dem Schluss gekommen, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Abzugsfähigkeit trotz Bescheinigung durch das Unterrichtsministerium nicht vorliegen. Spenden an Museen sind laut § 4 Abs 4 Z 6 lit b EStG 1988 nur dann steuerlich absetzbar, wenn diese „Sammlungsgegenstände zur Schau stellen, die in geschichtlicher, künstlerischer oder sonstiger kultureller Hinsicht von gesamtösterreichischer Bedeutung sind“. Dies ist im Falle des vom Abtreibungsarzt Christian Fiala im März 2007 gegründete „Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch“, das Tür an Tür mit seiner auf Gewinn ausgerichteten „gynmed“-Abtreibungsklinik liegt, offenbar nicht gegeben. „Bei einer nur aus zwei Räumen bestehenden Einrichtung kann seriöserweise wohl kaum von gesamtösterreichischer Bedeutung gesprochen werden, sondern höchstens von lokaler Bedeutung“, ergänzt IMABE-Direktor Universitätsprofessor Johannes Bonelli. Bonelli hatte Mitte Dezember als erster auf den „Skandal“ hingewiesen, dass hier eine in Österreich laut Rechtslage nach wie vor strafbare Tätigkeit indirekt auch noch steuerlich hätte begünstigt werden sollen. Es folgten massive Proteste von Lebensschutzorganisationen gegen den Bescheid des Bildungsministeriums (vgl. Die Tagespost, 20. 12. 2007, Die Presse, online 17. 12. 2007), der nun aufgrund mangelnder Gesetzeskonformität nicht angenommen wurde.
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19.01.2008 14:48:04
Neuer Generaloberer der Jesuiten gewählt
(jesuiten.org) Adolfo Nicolás wurde heute, am 19. Januar 2008, zum neuen Generaloberen der Gesellschaft Jesu gewählt. Er folgt in diesem Amt auf den bisherigen Generaloberen Peter-Hans Kolvenbach, dessen Rücktritt am 14. Januar nach 24-jähriger Amtszeit die Wahl notwendig gemacht hatte. Pater Adolfo Nicolás (71) wurde am 29.04.1936 in Palencia in Spanien geboren, trat 1953 in das Noviziat der Provinz von Toledo ein, studierte von 1964 bis 1968 Theologie in Tokyo und wurde dort am 17.03.1967 zum Priester geweiht. Nach einem Aufbaustudium an der Gregoriana in Rom wurde er 1971 Professor für Systematische Theologie an der Sophia-Universität in Tokyo. 1978 bis 1984 war er Direktor des Pastoralinstituts von Manila (Philippinen). 1993 bis 1999 war er Provinzial der Japanischen Provinz. Seit 2004 war er Moderator der "Jesuit Conference of East Asia and Oceania". Vor der Generalkongregation hatte Nicolas sich im Vorfeld Realitätssinn, Transparenz und Effizienz erwartet. Die Gesellschaft Jesu brauche eine Neuentwicklung, müsse ihr Zeugnis für Kirche und Welt neu für diese Zeit ausrichten, schrieb Nicolas in einem Beitrag für die Australische Jesuitenzeitung. Er hoffe, dass die Generalkongregation „dynamisch und offen“ über das religiöse Leben nachdenken werde.
Beobachter hatten mit einem raschen Ausgang der Wahl gerechnet, die nach Art eines Papst-Konklaves streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit stattfindet. Eine Ablehnung der Wahl verbietet der Ordensgehorsam. Als erster wurde der Papst über den Ausgang der geheimen Abstimmung unterrichtet. Am Sonntag feiert der neue Generalobere Nicolas in der römischen Kirche Il Gesù zusammen mit allen Delegierten der Generalkongregation eine Dankmesse. Nächste Woche setzt die Versammlung der Jesuiten dann ihre Arbeiten fort.
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19.01.2008 14:46:57
Lehre der Kirche, nicht eigene Zweifel
(kirchen.net/rupertusblatt) In der Rubrik "Klartext" der Salzburger Kirchenzeitung "Rupertusblatt" vom 20.01.2008, schreibt Weihbischof Andreas Laun wörtlich:
Wenn man von einem Priester hört, dass „alles, was man so von Fegefeuer und Hölle gesagt bekommt, Gott sei Dank vorbei ist“, macht man sich seine Gedanken, schrieb mir neulich eine Frau. Sie hat ganz Recht! Denn erstens ist es natürlich ein Unsinn anzunehmen, „früher“ hätte es „das alles“ gegeben, heute aber nicht mehr. Wahr ist vielmehr: Entweder gab es Fegefeuer und Hölle früher, dann gibt es sie auch heute, oder es gab sie nicht, dann gibt es sie jetzt auch nicht und wird es sie nie geben. Dies ist unabhängig von der Frage, wie viele Menschen daran glauben oder nicht. Unser Glaube ruft sie nicht ins Dasein, unser Unglaube kann sie nicht abschaffen. Bleibt die Frage: Also gibt es Fegefeuer und Hölle oder gibt es sie nicht? Die Gegenfrage ist schnell zur Hand: Was muss man sich unter Fegefeuer und Hölle vorstellen? Richtig ist: Weder das Fegefeuer noch die Hölle sind eine Art besonders raffinierte und besonders lang dauernde Folterkammer, dessen Betreiber Gott wäre, um die Sünder zu bestrafen. In seiner Enzyklika über die Hoffnung (Nr. 45) hat Papst Benedikt erklärt, was Christen unter den genannten Glaubenswahrheiten verstehen: Fegefeuer ist die Begegnung des lässlichen Sünders mit der brennenden Liebe Jesu Christi, Hölle die Selbstausgrenzung des Menschen durch die „Todsünde“. Und dieses Fegefeuer und diese Hölle gibt es wirklich: Die Botschaft vom Fegefeuer ist Hoffnung, die Lehre von der Hölle letzte Warnung! Wie traurig, wenn ein Priester das nicht weiß und vergisst, dass es seine Aufgabe ist, die Lehre der Kirche weiterzugeben und nicht, die Menschen mit seinem privaten Glaubenszweifel und mit seinem religiösen Nichtwissen zu belasten!
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19.01.2008 04:41:22
Integration ist keine Einbahnstraße
(stephanscom.at) "Wer Österreich liebt, spaltet es nicht", betonte Kardinal Christoph Schönborn zum Auftakt des großen Ökumenischen Empfangs im Wiener Erzbischöflichen Palais am Freitag, 18. Jänner 2008, aus Anlass der "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen". Vor den Repräsentanten aller christlichen Kirchen würdigte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz das am Freitag von Spitzenrepräsentanten der katholischen Kirche, der evangelischen Kirche, der orthodoxen Kirche, des Judentums und des Islams gemeinsam präsentierte Dokument, das die "Überlegungen und Forderungen" der Glaubensgemeinschaften zum Thema Integration darstellt. Kardinal Schönborn betonte beim Ökumenischen Empfang den positiven österreichischen Weg der Integration. Das gemeinsame Dokument sage sehr deutlich, dass Integration "keine Einbahnstraße ist", sondern immer Rechte und Pflichten sowohl für Einheimische als auch für Zuwanderer bedeutet, so der Kardinal. Der Wiener Erzbischof rief einen Kernsatz des Dokuments in Erinnerung: "An die politischen Parteien appellieren wir, die Diskussion so zu führen, dass zu jedem Augenblick klar bleibt: Es geht um Menschen". Das sei der österreichische Weg. "Gott segne alle Bemühungen, diesen guten Weg weiterzugehen", betonte Kardinal Schönborn. Beim Ökumenischen Empfang wurde der historische Akt gewürdigt, dass alle Religionsgemeinschaften an einem Integrationsdokument arbeiteten. Die Tatsache, dass das Dokument über die Integration von allen Religionsgemeinschaften gemeinsam erarbeitet wurde, bezeichnete Kardinal Schönborn als "historischen Akt, der nicht nur viel über das ökumenische, sondern auch über das interreligiöse Klima in Österreich sagt." Damit werde die gemeinsame Arbeit aller christlichen Kirchen am Ökumenischen Sozialwort und im Verfassungskonvent fortgesetzt. Unter Hinweis auf die großen Ansprachen Papst Benedikts XVI. bei dessen Österreich-Besuch betonte der Wiener Erzbischof, dass der Einsatz für Themen, "die zutiefst mit Humanität zu tun haben", Aufgabe der Christen sei. Die Christen sollten in der pluralistischen Zivilgesellschaft "ohne Berührungsängste" an diese Aufgabe herangehen, "im klaren Bewusstsein, dass sie zur Mitgestaltung aufgefordert sind".
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19.01.2008 04:34:14
Jesus Christus - Weg, Wahrheit und Leben
(news.stjosef.at) Täglich sind wir einer Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen ausgesetzt. Wir hören dies und jenes, werden dahin und dorthin gelenkt. Gerade in den wesentlichen Lebensfragen, die uns alle angehen und die auch mit dem Glauben zu tun haben, gibt es oft ein „heilloses Durcheinander“. Der eine hält dies für wahr, der andere jenes, und manche meinen, sie könnten einer persönlichen Entscheidung dadurch entkommen, dass sie einfach alles und jedes gelten lassen, so aber auch allem und jedem gegenüber gleichgültig sind, was bekanntlich das Gegenteil von wahrer Toleranz ist. Wo also findet der moderne Mensch Orientierung? Wo kann er sich gleichsam geistig „anhalten“ und festmachen, wenn er seinen Weg durch diese Welt möglichst unbeschadet von den vielen Gefahren, die es gibt, gehen will? Johannes der Täufer hat vor 2000 Jahren die Menschen auf Jesus hingewiesen und gesagt, auf ihn sollten sie hören. Er verkündet die Wahrheit, die von Gott kommt und die uns nicht trügen kann. Auf diesem Fundament können wir das Haus unseres Lebens aufbauen. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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18.01.2008 06:12:31
Weltgebetswoche für die Einheit der Christen (18.-25.01.2008)
(zenit.org/news.stjosef.at) Für jeden Tag der Gebetswoche für die Einheit der Christen hat die Redaktion der Nachrichtenagentur ZENIT vier biblische Lesetexte ausgewählt. Der Text aus den neutestamentlichen Briefen bleibt jedoch immer derselbe: 1 Thess 5,13b-18. Das Schreiben des Apostels Paulus ist der Leittext zur Gebetswoche 2008. Paulus schreibt: „Haltet Frieden untereinander! Wir ermahnen euch, Brüder: Weist die zurecht, die ein unordentliches Leben führen, ermutigt die Ängstlichen, nehmt euch der Schwachen an, seid geduldig mit allen! Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergilt, sondern bemüht euch immer, einander und allen Gutes zu tun. Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.“ Die Meditationen haben die Form einer geistlichen Betrachtung, die sich jeweils auf die ausgewählten Tagestexte bezieht und diese miteinander verbindet. Sie sind als Impulse zur geistlichen Besinnung gedacht. Ein abschließendes Gebet bündelt die Gedanken in der gemeinsamen Anrufung Gottes. Es kann durch ein Lied und weitere Fürbitten ergänzt werden. Die Konzentration auf einzelne Verse des Paulustextes und die Zusammenstellung und Verknüpfung mit anderen Bibeltexten geben jedem Tag einen besonderen inhaltlichen Akzent. Das Grundthema der Gebetswoche „Betet ohne Unterlass“ wird dabei in Einzelschritten vertiefend entfaltet. Der gesamte Weg durch die einzelnen Tage der Gebetswoche bildet so eine Art „geistlichen Leitfaden für das ökumenische Gebet für die Einheit“. – Link: Zur ersten Meditation.
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18.01.2008 05:47:25
Kardinal Schönborn gegen Islam-Attacken der FPÖ
(diepresse.at) Kardinal Christoph Schönborn hat sich zu den Islam-Attacken der FPÖ zu Wort gemeldet. In seiner Kolumne in der Gratis-Tageszeitung "Heute" fordert er, es müsse auch hier gelingen, einen "Weg des Miteinanders" zu gehen: "Gott gebe, dass die Störenfriede nicht die Oberhand bekommen." Erhard Busek hatte Schönborn in der "Süddeutschen Zeitung" heftig kritisiert, weil dieser sich lange nicht zu der anti-islamischen Hasskampagne der Grazer FPÖ-Politikerin Susanne Winter äußerte. Man habe das Gefühl, man müsse dem Kardinal erst "geistigerweise eine herunterhauen", bis er aufwache, so Busek. Am Freitag wird Schönborn beim Empfang des Ökumenischen Rates der Kirchen im Erzbischöflichen Palais eine Rede halten. Laut seinem Pressesprecher werde der Kardinal dort gewiss nicht zu den Vorfällen direkt Stellung nehmen. Der Kardinal nutze die Rede beim jährlichen Empfang des Ökumenischen Rates üblicher Weise jedoch für eine "Tour d'Horizon" über die Entwicklungen in Gesellschaft, Kirchen und Religionen. - (news.stjosef.at) In seinem Interviewbuch mit Barbara Stöckl „Wer braucht Gott?“ (Salzburg 2007) erklärt Kardinal Schönborn auf die Frage, warum er denn nicht bei allen wichtigen öffentlichen Fragen sofort Stellung nehme, sinngemäß: Er als Kardinal achte die Vielfalt der Stimmen in der Kirche, auch der Laien, und freue sich beispielsweise wenn Franz Küberl als Vertreter der Caritas oder auch sonstige Personen in richtiger Weise die Werte des menschlichen Zusammenlebens sowie des katholischen Glaubens vertreten. Er sehe es für sich nicht als notwendig an, bei jeder Gelegenheit das Wort zu ergreifen. Dies bedeute im Umkehrschluss jedoch nicht, dass ihm bestimmte Vorgänge gleichgültig seien oder er bestimmte Vorkommnisse billige. Zitate: „Ich erinnere mich immer daran, dass die Kirche ein vielstimmiger Chor ist … Ich melde mich in vielen Fragen deshalb nicht zu Wort, weil ich der Überzeugung bin, dass die ‚Caritas’ hier zum Beispiel sehr klar kirchliche Positionen vertritt.“ (S.79) „Ich zögere immer wieder, selber öffentliche Stellungnahmen abzugeben. Ich melde mich oft zu Wort, aber bewusst, etwas mit meinen wöchentlichen Kommentaren zum Evangelium, im Bereich der Verkündigung. Denn die erste Aufgabe ist die Verkündigung der Frohbotschaft.“ (S.81) Im Buch äußert sich der Kardinal übrigens positiv zum Dialog mit dem Islam, auf der Grundlage des gegenseitigen Respekts vor der Wahrheitsüberzeugung des anderen (S.85-99).
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18.01.2008 05:44:33
Striktes Nein zu embryonaler Stammzellenforschung
(stephanscom.at) Angesichts der medizinischen Erfolge auf dem Gebiet der adulten Stammzellforschung sowie der jüngsten Erfolge mit der Reprogrammierung induzierter adulter Stammzellen (iPS) ist eine Förderung der embryonalen Stammzellforschung in Österreich überflüssig. Dies betonte der Moraltheologe Günter Virt bei der Eröffnung einer vom "Institut für Ethik und Recht in der Medizin" (IERM) gemeinsam mit der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt ausgerichteten Spitzentagung zur Stammzellforschung am Donnerstag, 17. Jänner 2008, in Wien. "Es besteht angesichts der medizinischen Forschritte der letzten Jahre kein Grund, menschliche Embryonen als Rohmaterial für Industrie und Forschung nach Österreich zu importieren und gezielt zu zerstören", hob Virt hervor. "Menschliches Leben darf kein Rohstoff für die Forschung sein", so Virt. Virt betonte, dass bis heute weder die oft vollmundigen Therapieversprechen eingelöst werden konnten noch der Nachweis erbracht worden sei, dass es sich bei dem in-vitro gezeugten Embryo nicht um einen Menschen handle, dem Menschenwürde und der Schutz der Menschenrechte zukomme. Auch ein noch so hohes Forschungsziel könne es daher nicht rechtfertigen, so Virt, "dass menschliches Leben zum Rohstoff für die Wirtschaft und die Forschung verwandelt wird". "Der Mensch ist von Beginn an Mensch", so Virt weiter, und "dort, wo dieses Menschsein vom Mutterschoß in die Petrischale verpflanzt wird, sinkt nicht unsere Verantwortung für den Embryo, sondern sie steigt um so mehr an."
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16.01.2008 16:20:20
Katechese über den heiligen Augustinus
(kath.net/news.stjosef.at) Benedikt XVI. setzte bei seiner Generalaudienz am 16.01.2008 die Katechese über den heiligen Augstinus fort, die er eine Woche zuvor begonnen hatte. Wörtlich sagte der Papst: Letzte Woche haben wir begonnen, über den heiligen Augustinus zu sprechen. Heute möchte ich kurz seine letzten Lebensjahre behandeln. Im Jahr 426, vier Jahre vor seinem Tode, bestimmte er in einer Versammlung der Gläubigen seinen Nachfolger, den Priester Eraclius. Er selbst wollte sich in den ihm verbleibenden Jahren vermehrt dem Studium der Heiligen Schrift widmen. So folgten in der Tat vier Jahre einer außergewöhnlichen intellektuellen Tätigkeit, die die Vollendung wie Inangriffnahme bedeutender Werke sah, ebenso öffentliche Diskussionen mit Häretikern und Bemühungen um die Förderung des Friedens in den afrikanischen Provinzen. Die Hoffnung auf Frieden wurde jedoch enttäuscht, als die Vandalen von der Straße von Gibraltar her Nordafrika zu erobern begannen und schließlich im Jahr 430 die Stadt Hippo belagerten. Trotz seines Alters war Augustinus an vorderster Front tätig und bestärkte die leidgeplagte Bevölkerung im Vertrauen auf den geheimnisvollen Plan der göttlichen Vorsehung. Er erinnerte daran, dass der Christ angesichts des Unheils nicht verzagen darf, sondern sich bemühen muss, der Not Abhilfe zu leisten. Hippo war Zufluchtsort vieler schutzsuchender Menschen, und Augustinus hatte die Bischöfe, die vor den Barbaren fliehen mussten, in sein Haus aufgenommen. Unter ihnen war auch Possidius, sein späterer Biograph, der uns ein direktes Zeugnis dieser letzten dramatischen Tage hinterlassen hat. Im dritten Monat der Belagerung Hippos erkrankte Augustinus schwer. Im Bewusstsein, dass niemand „ohne eine angemessene und zutreffende Buße aus dem Leben scheiden kann“, verbrachte er seine letzten Lebenstage in intensivem Gebet und ließ sich dazu die Bußpsalmen Davids an die Wand vor seinem Bett heften. Am 28. August 430 schließlich fand das Herz dieses großen Bischofs und Kirchenlehrers seine Ruhe in Gott. Gerne grüße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Sein Einsatz bis zum Lebensende und sein Sterben führen uns nochmals die Größe des heiligen Augustinus vor Augen. Sein Beispiel und seine Lehre, stets lebendig in seinen Schriften, sind Licht und Stärkung auch für uns heute. Wie er wollen wir im Vertrauen auf Gottes helfende Gnade unseren Weg gehen. Der Herr segne und geleite euch alle.
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16.01.2008 16:15:32
Papst sagt Besuch an Universität Sapienza ab
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat seinen für Donnerstag geplanten Besuch an der römischen staatlichen Universität „La Sapienza” abgesagt. Am Dienstag Abend teilte der Vatikan dies mit. Wörtlich heißt es in dem Kommunique: „Nach den bekannten Ereignissen dieser Tage hinsichtlich des Besuchs des Heiligen Vaters in der Universität ,La Sapienza’, der auf Einladung des Rektors am Donnerstag, 17. Januar, erfolgen sollte, hielt man es für opportun, den Termin zu verschieben. Der Papst wird aber den vorbereiteten Text übermitteln.” Hintergrund: 67 Professoren hatten einen Protestappell veröffentlicht und Studenten das Rektorat der Universität besetzt. Nach mehrstündigen Verhandlungen hatten die Demonstranten die Erlaubnis erhalten, während der Papstrede wenige Meter entfernt eine Protestkundgebung abzuhalten. In Italien haben sich Regierung und Opposition schockiert über die Absage geäußert. - Lesen Sie bei kath.net die Rede im Wortlaut, die Benedikt XVI. an der Universität halten wollte!
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15.01.2008 09:22:39
Abtreibungen verhindern - Stellungnahme der Partei "Die Christen"
(diechristen.at/kath.net) Eine Beratung zur Abtreibung darf es nicht geben. Das fordern „Die Christen“ im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um konkrete „flankierende Maßnahmen“. Bundesobmann Alfons Adam erklärte in einer Aussendung am Montag, er begrüße jede Initiative zur Verhinderung von Abtreibungen. Die wirksamsten flankierenden Maßnahmen seien die Einführung eines Müttergehalts sowie die Förderung von Ehe und Familie. Die Existenzsicherung der werdenden Mütter im wirtschaftlichen und sozialrechtlichen Bereich ermögliche vielfach das Ja zum Kind. Die Erhöhung der Geldmittel für den Schwangeren-Hilfsfonds bedeute nur eine punktuelle, aber keine grundlegende Verbesserung für Schwangere in Not. Das Müttergehalt gewährleiste für die Frauen auch die größtmögliche Wahlfreiheit in der Kindererziehung. Eine Beratung, die letztlich eine Abtreibung nicht ausschließe, sei nicht zielführend, betont Adam. Dadurch würden die Abtreibungen vielleicht um einige Tage verzögert, aber nicht wirklich verhindert. Auch das Anlegen von Statistiken und Motiverhebungen bringt nach Ansicht Adams keine Lösung. Er plädiert für ein grundsätzliches Umdenken von der praktizierten Kultur des Tötens ungeborener Kinder zu einer Kultur des Lebens für alle Menschen, auch der ungeborenen. Nur so werde unserem Land eine gute und menschenwürdige Zukunft gesichert. Kritik übte Adam an einem Statement des Gynäkologen Peter Husslein. Dieser sprach bei einer Fernsehdiskussion von „medizinischer Indikation“, wo es um die vorgeburtliche Selektion ungeborener Kinder bei vermuteter Behinderung ging, also um die „eugenische Indikation“. Behinderte würden durch eine solche Einstellung in ihrer Menschenwürde verletzt, weil ihnen signalisiert wird, es sei besser gewesen, sie „rechtzeitig“ zu töten. Auffällig sei außerdem gewesen, dass bei der Fernsehdiskussion das Kindeswohl nie angesprochen wurde. Niemand der Diskutanten – die Nationalratsabgeordneten Heribert Donnerbauer (ÖVP) und Karl-Heinz Klement (FPÖ) – benannte die Tatsache, dass es bei der Abtreibung um die Tötung eines ungeborenen Kindes geht.
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15.01.2008 09:20:26
Kardinal Lehmann tritt als DBK-Vorsitzender zurück
(dbk.de/news.stjosef.at) Karl Kardinal Lehmann, Diözesanbischof von Mainz, tritt mit Wirksamkeit zum 18. Februar 2008 von seinem Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz zurück. Als Grund werden sowohl Gesundheits- als auch Altersgründe genannt. Wörtlich schreibt Kardinal Lehmann: „In der Tat hatte ich, freilich ohne bisher darüber zu reden, seit einiger Zeit vor, im Herbst 2008, also bei der Halbzeit, aus dem Amt des Vorsitzenden zu scheiden. Durch die im Dezember erlittenen Herz-Rhythmus-Störungen mit Folgen musste ich jedoch, auch auf ärztlichen Rat hin, zur Erkenntnis kommen, dass ich schon in diesem Frühjahr darum bitten muss, einen Nachfolger zu wählen. Ich bin nun fast 21 Jahre im Amt des Vorsitzenden; dazu kommen noch zwei Jahre als stellvertretender Vorsitzender und ab Frühsommer 1987 nach der Erkrankung von Joseph Kardinal Höffner die Aufgabe als kommissarischer Vorsitzender bis zu meiner ersten Wahl am 22. September 1987. Meine beiden Vorgänger, Kardinal Döpfner und Kardinal Höffner, konnten diese Aufgabe 11 bzw. 12 Jahre ausüben. Ich bin dankbar, dass ich diesen Dienst so lange und mit den Kräften, die Gott mir geschenkt hat, erfüllen durfte. Jetzt ist aber eine eindeutige Zäsur erreicht. Ich hatte eine lebensbedrohliche Krankheit, die mir in Zukunft nicht mehr diese oft rücksichtslose Ausschöpfung meiner Kräfte erlaubt. Erhebliche Risikofaktoren warnten schon längere Zeit, die ich aber eher überging.“
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14.01.2008 18:48:06
Distanzierungen von Islam-Attacken der FPÖ
(stephanscom.at) In den christlichen Kirchen in Österreich herrschte am Montag, 14. Jänner 2008, Besorgnis über die Aussagen der FP-Spitzenkandidatin bei den Grazer Kommunalwahlen, Susanne Winter, zum Islam. Winter hatte den Propheten Mohammed als "Kinderschänder" bezeichnet und vor einem "islamischen Einwanderungs-Tsunami" gewarnt. Der in der Österreichischen Bischofskonferenz für den Dialog mit den Weltreligionen zuständige Wiener Weihbischof Helmut Krätzl meinte im Gespräch mit dem ORF-Radio, er sei entsetzt, "dass eine hochrangige Politikerin sich derart respektlos gegenüber Überzeugungen anderer äußert". Es sei zu befürchten, dass dadurch das Miteinander zwischen Menschen unterschiedlicher Weltanschauung oder Religion in Österreich erheblich gestört werde. "Ich hoffe, dass durch diesen Eklat das Gespräch zwischen Christen und Muslimen in Österreich, das in den letzten Jahren erfreuliche Fortschritte gemacht hat, nicht belastet wird", so Weihbischof Krätzl. Auch der Präsident des Katholischen Akademikerverbandes Österreichs, Paul Schulmeister, hat die islamfeindlichen Äußerungen der Grazer FP-Politikerin Susanne Winter scharf verurteilt. "Mit ihren Verbalexzessen hat Winter einen unfassbaren Tiefpunkt im Grazer Gemeinderatswahlkampf zu verantworten. Ihre Äußerungen können nur noch als bewusste Volksverhetzung gewertet werden", so Schulmeister in einer "Kathpress" übermittelten Stellungnahme. "Alle Verantwortungsträger in der Grazer Öffentlichkeit sind gefordert, solche Quasi-Aufrufe zum Religionskampf schnell und eindeutig zu verurteilen", betonte Schulmeister, der auch Mitbegründer der Plattform Christen und Muslime ist.
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14.01.2008 18:39:19
Vincenz Liechtenstein verstorben
(kath.net) Der bekannte christliche Politiker Vincenz Liechtenstein ist tot. Der ÖVP-Politiker starb am Montag völlig überraschend im 58. Lebensjahr in seiner Heimat in der Nähe von Graz. Liechtenstein war einer der engagiertesten christlichen Politiker in der ÖVP. Der steirische ÖVP-Obmann Hermann Schützenhöfer bezeichnete in einer Stellungnahme Liechtenstein als "vorbildlichen Volksvertreter und glaubhaften und kämpferischen Vertreter der christlich-sozialen Politik im Lande". Von ÖVP-Klubobmann Schüssel wurde Liechtenstein als ein "wertetreuen Politiker" und "herausragenden Menschen" bezeichnet. Liechtenstein wurde am 30. Juli 1950 in Graz geboren. Nach dem Jus-Studium war er 1974 Mitbegründer der JES-Studenteninitiative und später jahrelang für die ÖVP im Bundes- bzw. Nationalrat. In den letzten Jahren wurde Liechtenstein, der zu den wenigen ÖVP-Politikern zählte, die auch für die Abschaffung der Fristenregelung eintraten, allerdings von der eigenen Partei immer mehr ausgegrenzt und 2006 auf einen aussichtslosen Listenplatz gesetzt.
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13.01.2008 16:29:49
Verflossener Glanz der Monarchie ...
(diepresse.com) Wie wird das erst beim Tod Ottos von Habsburg? Die Verabschiedung von seinem jüngeren Bruder Carl-Ludwig, der im 90. Lebensjahr verstorben ist, glich am Samstag einem wahren Staatsbegräbnis – ohne Staat. Die Politiker Alois Mock und Herbert Schambeck von der ÖVP waren die einzigen Funktionäre des offiziellen Österreich, die den Weg in den überfüllten Stephansdom fanden und dann den Sarg bis zur Kapuzinergruft begleiteten. Das Requiem leitete der Apostolische Nuntius Edmond Farhat, assistiert vom Salzburger Weihbischof Andreas Laun und dem Abt Gregor Henkel-Donnersmarck. In seiner Predigt wandte sich Nuntius Farhat (er ist auch Doyen des Diplomatischen Corps in Wien) an die Trauerfamilie, an ihrer Spitze „Eure Kaiserliche und Königliche Hoheit Erzherzog Otto von Österreich“. Habsburg, Thron & Altar: Diese Symbiose funktioniert auch heute noch nach Jahrhunderten. Der Sarg auf dem Katafalk bedeckt mit der schwarz-gelben Kaiserfahne, auf der das Goldene Vlies prangt, Veteranen in nachempfundenen k.u.k.-Monturen, königlich-ungarische Feldzeichen, Ordensritter, Sternkreuzdamen, sehr viele Jungaristokraten – schon im korrekten Cut für das abendliche Familientreffen im Liechtensteinschen Palais in der Bankgasse. Nach dem feierlichen Auszug aus dem Dom ertönt die „Pummerin“, und der Trauerkondukt bewegt sich durch die Kärntner Straße zum Neuen Markt bis zu den Pforten der Kapuzinerkirche, wo die Mönche mit Kerzen warten. Hunderte Schaulustige haben sich dieses Nostalgie-Spektakel nicht entgehen lassen. Ein junger Passant telefoniert mit Freunden: „Da sind tausende Menschen! Wahrscheinlich ist das das Begräbnis vom Julius Meinl!“
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13.01.2008 16:25:13
Papst taufte in der Sixtinischen Kapelle und zelebrierte "versus Orientem"
(radiovatikan.de) Fest der Taufe des Herrn: Einer alten Tradition folgend, hat Papst Benedikt an diesem Sonntag Kindern in der Sixtinischen Kapelle das Tauf-Sakrament gespendet. Diesmal waren es dreizehn Neugeborene – alles Kinder von Vatikan-Angestellten. Benedikt feierte die Messe am historischen Altar der Sixtina direkt unter dem riesigen „Jüngsten Gericht des Michelangelo“ – also mit dem Rücken zu den Gläubigen und nicht, wie man das in den letzten Jahren machte, an einem Holz-Altar zu den Gläubigen hin. Ein Vatikan-Statement meint dazu, Benedikt wolle „die Schönheit und Harmonie“ der Sixtina „nicht stören und darum die Messfeier-Struktur nutzen, die es dort schon gibt“; die „Liturgie-Normen“ erlaubten ihm das. Wenn der Papst mit dem Rücken zu den Gläubigen feiere, aber „mit dem Blick aufs Kreuz“, dann „orientiert er damit die Haltung und Einstellung der ganzen Versammlung“, so das Vatikan-Statement weiter. In seiner Predigt meinte Benedikt XVI., Taufe bedeute das Eintreten in eine „Kultur des Lebens“; und er setzte dem die „Kultur des Todes“ entgegen. „Leider ist der Mensch in der Lage, dieses neue Leben mit seiner Sünde auszulöschen, indem er sich zu einer Situation erniedrigt, die die Heilige Schrift den „zweiten Tod“ nennt. Während bei den anderen Geschöpfen, die nicht zur Ewigkeit berufen sind, der Tod nur das Ende ihrer Existenz auf Erden bedeutet, bringt die Sünde in uns einen Abgrund hervor, der uns für immer zu verschlingen droht, wenn der Herr des Himmels uns nicht seine Hand reicht. Das ist, liebe Brüder, das Geheimnis der Taufe: Gott wollte uns retten, indem er selber bis in den letzten Abgrund des Todes herabstieg, damit jeder Mensch – auch der, der so tief gefallen ist, dass er den Himmel nicht mehr sieht – die Hand Gottes finden kann, an der er sich festhalten kann, um aus den Schatten hinaufzusteigen und wieder das Licht zu sehen, zu dem er erschaffen wurde." - Link: Papstpredigt in vollem Wortlaut.
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11.01.2008 17:10:20
Gedenken an den Kräuterpfarrer
(stephanscom.at) Seine Kommentare und Glossen in Printmedien, Radio und Fernsehen und seine 40 Bücher machten ihn einem Millionenpublikum bekannt: Hermann-Josef Weidinger. Am Mittwoch, 16. Jänner 2008, hätte der Prämonstratenser-Chorherr, Missionar und "Kräuterpfarrer" seinen 90. Geburtstag gefeiert. Das Stift Geras, in das Weidinger 1953 eingetreten war, und der Verein der Freunde der Heilkräuter ehren den 2004 Verstorbenen mit einer Festmesse im Stephansdom. Am Samstag, 13. Jänner, um 12.00 Uhr wird der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng die heilige Messe leiten, der Grazer Bischof Egon Kapellari wird konzelebrieren. Im Anschluss, um 14.00 Uhr, gehen die Gedenkfeiern für den "Kräuterpfarrer der Nation" im Raiffeisen-Forum am Donaukanal weiter. "Hermann-Josef Weidinger war ein Stück Österreich", sagt der Präsident des Vereins der Freunde der Heilkräuter, Karl Wanko, im Gespräch mit Radio Stephansdom. "Deshalb gedenken wir seiner auch in einem anderen Stück Österreich, dem Stephansdom." Seine Tätigkeit als Kräuterpfarrer habe Weidinger immer als Chance gesehen, seine priesterliche Botschaft möglichst vielen Menschen nahe zu bringen, so Wanko: "Er vermittelte die Ehrfurcht vor der Schöpfung und sein Werk lebt. Eine seiner wichtigsten Botschaften ist: 'Wer schreibt, der bleibt'. Neben seinen 40 Büchern hat er uns einen Fundus hinterlassen, der erst noch aufgearbeitet werden müsste." Wanko kennt aber auch so manches, was von Weidinger nicht nach außen drang: "Im Vatikan hat er einmal ein Erlebnis gehabt, das ihm persönlich äußert viel bedeutete. Papst Johannes Paul II. hat ihn anlässlich einer Konzelebration an seine rechte Seite geholt." Hermann-Josef Weidinger wurde am 16. Jänner 1918 als Heinrich Anton Weidinger in Riegersburg geboren. Sein Entschluss, Missionar zu werde, führte ihn ins Missionshaus Unterwaltersdorf, wo er 1938 maturierte. In China studierte er Philosophie und Theologie und beschäftigte sich mit chinesischer Naturheilkunde. Bekannt wurde er zuerst als Übersetzer ins Chinesische. 1953 trat er in das Prämonstratenser Geras ein. Nach dem Tod des "Kräuterpfarrers" Karl Rauscher im Jahr 1979 übernahm Weidinger die Leitung des in Karlstein an der Thaya ansässigen Vereins der Freunde der Heilkräuter. Er starb am 21. März 2004 in Waidhofen an der Thaya. - Link: Verein der Freunde der Heilkräuter.
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