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27.12.2007 16:07:59
Prominenz statt Profil? Kommentar der "Tagespost" zur Konversion Blairs
(die-tagespost.de, reg) Braucht die katholische Kirche noch mehr Politiker, die ihre Entscheidungen nicht an der kirchlichen Lehre ausrichten? Die Freude über Tony Blairs Konversion bleibt nicht nur wegen der Irakpolitik des ehemaligen Premiers verhalten. Vor allem Großbritanniens leidgeprüfte Lebensschützer stöhnen, während katholische Amtsträger in London und im Vatikan von guten Nachrichten sprechen. Seit 1990 hat der frischgebackene Katholik Blair im Parlament ausnahmslos alle Entscheidungen mitgetragen, die den Schutz des ungeborenen Lebens rechtlich aushöhlten. Großbritannien hat heute eines der laxesten Abtreibungsgesetze Europas. Blair setzte sich auch persönlich für die embryonale Stammzellforschung ein. Seine Regierung förderte die Verbreitung der „Pille danach“ und setzte christliche Privatschulen mit Forderungen der Homosexuellenlobby unter Druck. Zudem ist die Abtreibungsquote unter britischen Teenagern während Blairs Amtszeit gestiegen. Auch Ehefrau Cherie warf das soziale Gewicht ihrer Rolle als katholische Gattin eines britischen Premierministers nicht für genuin kirchliche Ziele in die Waagschale. Ihr Engagement für die Frauenordination warf die Frage auf, ob der gelernten Juristin die Diskriminierung von Katholiken in ihrem Land entgangen sein sollte. Ein katholischer Premier ist auf der Insel ebenso undenkbar wie ein katholischer Thronfolger, auch wenn dort mittlerweile mehr praktizierende Katholiken gezählt werden als anglikanische Kirchenbesucher. Blairs Konversion liegt im Trend: Immer häufiger entscheiden sich Anglikaner, zermürbt von Richtungsstreitigkeiten in ihren Reihen, für den Katholizismus. Die Kirche lebt allerdings vom gläubigen Engagement profilierter Mitglieder und deren Bereitschaft zur Umkehr, weniger von deren Prominenz.
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27.12.2007 16:05:22
Vatikan entsetzt über Mord an Bhutto
(radiovatikan.de) Der Heilige Stuhl ist bestürzt über den Mord an der pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto. „Wir nehmen Anteil am Schmerz des pakistanischen Volkes”, sagte am Mittag Vatikansprecher Pater Federico Lombardi. Papst Benedikt XVI. sei sofort informiert worden. Polizeiangaben zufolge feuerte ein Selbstmordattentäter während einer Kundgebung Schüsse auf das Auto Bhuttos. Danach habe er sich selbst in die Luft gesprengt. Der Fernsehsender „Ary-One“ berichtete, die 54-jährige Bhutto habe einen Kopfschuss erlitten, an dessen Folgen sie kurz danach im Krankenhaus starb. Mindestens 16 weitere Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben. Der Frieden in Pakistan rücke so in weite Ferne, sagte der Vatikansprecher weiter. Das Attentat zeige, wie extrem schwierig es sei, eine derart von Gewalt geplagte Bevölkerung zu befrieden. Mitte Oktober waren bei einem Selbstmordanschlag auf Bhutto in Karatschi rund 150 Menschen getötet worden. Die Oppositionsführerin und ehemalige Premierministerin Pakistans war erst kurz zuvor nach acht Jahren im Exil in ihre Heimat zurückgekehrt. Der Anschlag auf die Politikerin erfolgte knapp zwei Wochen vor den Parlamentswahlen. - Link: Benazir Bhutto (Wikipedia).
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26.12.2007 16:57:18
Stephanus: Zeugnis für die Wahrheit in Liebe
(stephanscom.at) Echter Glaube führt nie zur Verachtung des anderen, wohl aber zur Wahrheit, die wir dem anderen in Liebe schenken und zutrauen", betonte Kardinal Christoph Schönborn am Mittwoch, 26. Dezember 2007, im Wiener Stephansdom beim Hochamt zum Fest des ersten christlichen Märtyrers Stephanus. Die Lösung für das heute vieldiskutierte Problem des Verhältnisses von Religion und Toleranz habe Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt in Mariazell aufgezeigt: "Wahrheit setzt sich nicht mit äußerer Macht durch, sondern sie ist demütig. Wahrheit weist sich aus in der Liebe." Der Papst habe zugleich in Mariazell eindringlich auf die Gefahren jener Resignation hingewiesen, die dem Menschen die Wahrheitsfähigkeit absprechen will, erinnerte der Wiener Erzbischof und zitierte Benedikt XVI.: "Wenn es Wahrheit für den Menschen nicht gibt, dann kann er auch letztlich nicht Gut und Böse unterscheiden. Und dann werden die großartigen Erkenntnisse der Wissenschaft zweischneidig: Sie können bedeutende Möglichkeiten zum Heil des Menschen sein, aber auch zu furchtbaren Bedrohungen, zur Zerstörung des Menschen und der Welt werden." Der Mensch brauche Wahrheit, unterstrich Kardinal Schönborn. Auf Grund der Geschichte gebe es aber die Angst, dass der Glaube an die Wahrheit Intoleranz mit sich bringt. Der Blick auf Jesus als Kind auf dem Arm der Mutter und als Gekreuzigter zeige dann, dass sich Wahrheit nicht mit äußerer Macht durchsetzt. Es gehe vielmehr um die "innere Macht der Wahrheit", so Kardinal Schönborn: "Wir dürfen die Wahrheit nicht verschweigen, für sie sind wir Zeugen, sie müssen wir weiterschenken." Die Antwort auf die Frage von Gewalt und Religion könne nur die des heiligen Stephanus sein, betonte der Wiener Erzbischof. "Stephanus wurde anfeindet, weil er den Mut hatte, die Wahrheit zu sagen. Als er angegriffen wurde, hat er nicht zur Gegengewalt aufgerufen, sondern seinen Angreifern verziehen." Zuvor hatte sich Kardinal Schönborn mit gängigen Argumentationen auseinandergesetzt. So gebe es den Vorwurf, die monotheistischen Religionen - Judentum, Christentum, Islam - seien besonders intolerant. Tatsächlich seien aber aktuell auch in anderen Religionen wie dem Hinduismus oder dem Buddhismus Formen des gewaltbereiten Fundamentalismus zu finden: "Intoreranz ist nicht nur Sache des Monotheismus, sie ist vielleicht Sache aller Religionen", erklärte der Erzbischof von Wien. Der vieldiskutierte "neue Atheismus" wiederum meine, Religionen als solche seien die "großen Unfriedensstifter", der Atheismus sei die Alternative für eine friedlichere Welt. Hier müsse man an die Geschichte des 20. Jahrhunderts erinnern, so Kardinal Schönborn. Die atheistischen totalitären Regime hätten an Grausamkeit und Unmenschlichkeit alle Erfahrungen der Menschheitsgeschichte übertroffen.
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26.12.2007 16:55:12
Papst ermutigt zu missionarischem Engagement
(radiovatikan.de) Am Tag nach Weihnachten feiert die Kirche die „himmlische Geburt“ des ersten Märtyrers. Das sagte der Papst beim Angelusgebet an diesem Mittwoch im Vatikan. Benedikt XVI. erinnerte an alle, die auch heute für ihren Glauben verfolgt würden:„Nicht selten erreichen uns auch in unserer Zeit Nachrichten aus allen Teilen der Erde, von Missionaren, Priestern, Bischöfen, Ordensleuten und Gläubigen, die verfolgt, verhaftet, gefoltert, und ihrer Freiheit beraubt werden, oder denen verboten wird, ihren Glauben auszuüben.“
Eindringlich mahnte der Papst, ohne jedoch bestimmte Länder zu nennen: „Menschen leiden und sterben mitunter auch, weil sie der Weltkirche und dem Papst verbunden sind. … Beten wir für alle, die aufgrund ihrer Treue zu Christus und seiner Kirche leiden.“ Nach dem sonnigen Weihnachtstag verschwand Rom am Mittwochmittag unter Regenwolken. Dennoch hatten rund 20.000 Gläubige auf den Petersplatz gefunden. Der Papst grüßte in sechs Sprachen, auf Deutsch sagte Benedikt:
„Einenweihnachtlichen Gruß richte ich an alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Die Kirche gedenkt heute eines Glaubenszeugen ,der ersten Stunde’, des heiligen Diakons und Märtyrers Stephanus. Damit ruft sie uns auf, nicht in der Hirtenidylle stehen zu bleiben, sondern wie Stephanus missionarisch zu sein und von dem Wunder des sich uns nahenden Gottes Zeugnis zu geben. Zu dieser weihnachtlichen Haltung ermutige ich euch, liebe Freunde, und wünsche euch von Herzen den Segen des Göttlichen Kindes für euch und eure Familien.“
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25.12.2007 13:18:20
Erstmals islamische Weihnachtsgrüße
(derstandard.at) Eine Gruppe von 138 hochrangigen islamischen Gelehrten hat den Christen in aller Welt ein fröhliches und friedliches Weihnachtsfest gewünscht. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen die Religionsvertreter den "christlichen Nachbarn" auf Arabisch, Englisch und Latein ihre Friedenswünsche aus: "Al-salamu aleikum, Peace be upon you, Pax Vobiscum." Eine vergleichbare Weihnachtsbotschaft hat es nie zuvor gegeben: Weil der Islam keine zentrale Instanz wie einen Papst oder Patriarchen kennt, die für alle Gläubigen sprechen könnten, hatten bislang stets nur einzelne Gelehrte Grußadressen mit Repräsentanten christlicher Kirchen ausgetauscht. In ihrem Brief wiesen die Unterzeichner darauf hin, dass Weihnachten in diesem Jahr kurz nach dem islamischen Opferfest gefeiert wird. Dabei erinnern die Muslime an die biblische und koranische Überlieferung, derzufolge Abraham beinahe seinen Sohn als Opfer dargebracht hätte. "Gottes Weigerung, Abraham seinen Sohn opfern zu lassen, ist bis heute eine göttliche Garantie und eine äußerst kraftvolle Lektion für alle Anhänger der abrahamitischen Religionen (d.h. Juden, Christen und Muslime), stets das äußerste zu geben, um jedes menschliche Leben und besonders das Leben jedes einzelnen Kindes zu bewahren und hochzuschätzen", heißt es in dem Schreiben. "Möge das kommende Jahr eines sein, in dem die Heiligkeit und Würde des menschlichen Lebens von allen bewahrt wird", schrieben die Verfasser weiter. "Möge es ein Jahr der demütigen Reue vor Gott und der gegenseitigen Vergebung innerhalb der Gemeinschaften und unter ihnen sein."
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25.12.2007 13:11:49
Weihnachtsbotschaft des Papstes
(radiovatikan.de) Weihnachten ist ein „Tag des Friedens“. Das betonte Benedikt XVI. bei seiner diesjährigen Weihnachtsansprache am 25.12.2007 im Vatikan. Die Gedanken des Papstes gelten daher allen Menschen, die unter Unrecht und Gewalt leiden und „gehen vor allem dorthin, wo das Donnern der Waffen dröhnt“. Lesen Sie die Ansprache in vollem Wortlaut bzw. sehen Sie den Papstsegen als Aufzeichnung über kathtube! - Papst Benedikt XVI. hat in der Heiligen Nacht die schonungslose Ausbeutung Schöpfung beklagt. Gleichzeitig forderte die Menschen auf, sich ihren Mitmenschen, den Armen und Kranken zu öffnen. Gott finde seinen Platz in der Welt, auch wenn diese ihn ablehne. „Im Stall von Bethlehem berühren sich Himmel und Erde“, so Benedikt bei seinem dritten Weihnachtsfest als Oberhaupt der katholischen Kirche. Auch diese Predigt können Sie im Wortlaut nachlesen!
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24.12.2007 05:30:15
Frohe und gesegnete Weihnachten!
Allen Lesern der Internetseite www.stjosef.at sowie allen Empfängern und Lesern des Newsletters Sankt Josef wünscht die "Gemeinschaft vom heiligen Josef" in Kleinhain bei St. Pölten ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest! Wir danken allen für ihre Verbundenheit und wollen auch in Zukunft im Gebet und im hl. Messopfer auch Ihre Anliegen mit einschließen. Möge uns Jesus Christus, der als Kind in der Krippe ruht, die Wege weisen für ein gutes neues Jahr 2008!
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24.12.2007 05:27:19
So nahe kann nur Liebe sein
(news.stjosef.at) In den Kirchen und in vielen Häusern und Wohnungen sind in der Weihnachtszeit Krippen aufgestellt. Sie erinnern uns daran, dass der Sohn Gottes vor 2000 Jahren als kleines Kind im Stall von Bethlehem geboren worden ist. Gott wollte uns seine Liebe offenbaren und ist als Mensch zu uns gekommen, um uns von der Sünde zu erlösen und zu Kindern Gottes zu machen. Weihnachten ist nicht nur ein Fest schöner Erinnerung, ein Fest der Geschenke und der Freude der Kinder. Weihnachten ist vor allem ein Fest des Glaubens an die Menschwerdung Gottes. In diesem Sinn können wir sagen: Die Geburt Jesu in Bethlehem gehört nicht der Vergangenheit an, sondern hat bleibend Gegenwärtiges bewirkt und weist in die Zukunft. Gott ist ein für allemal Mensch geworden; er nimmt dies nicht zurück, sondern bleibt einer von uns. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Geburt des Herrn (Christtag) in vollem Wortlaut!
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24.12.2007 05:25:36
"Ich verkünde euch eine große Freude!"
(news.stjosef.at) Vor 2000 Jahren hat sich der Himmel geöffnet, und Engel machten mitten in der Nacht den Hirten auf dem Felde kund, dass in der Stadt Davids, die Bethlehem heißt, der Retter der Welt geboren sei. Die Hirten glaubten der frohen Botschaft; sie machten sich auf den Weg und fanden das Kind in der Krippe und beteten es an. Auch wir vernehmen im Evangelium die frohe Botschaft von Weihnachten, und auch uns gelten die Worte, dass zum Heil der Welt ein Kind geboren ist: Jesus Christus, der Herr und Erlöser der Welt. Was damals geschehen ist, hat die Welt verändert, zuerst kaum merkbar, dann aber immer umgreifender und tiefer. Und doch müssen wir sagen: Begreifen können wir dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes nicht, sondern letztlich nur glauben. Der Glaube aber sieht tiefer als alle Weisheit der Gelehrten. Eben aus diesem Grund waren die Hirten der Botschaft des Heils näher als die nach Weisheit forschenden jüdischen Schriftgelehrten und Hohenpriester, näher auch als der machtbesessene König Herodes und sein Gefolge. Alles, was die armen Hirten dem Kind geben konnten, waren ihr Glaube und ihre Liebe. Das scheint nicht viel zu sein, und doch kommt es genau auf diese Gabe des Herzens an! - Lesen Sie die Predigt zur Christmette in vollem Wortlaut!
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23.12.2007 16:13:19
Weihnachtsfeier im Gefängnis
(presse.kirche.at) Die Geburt Christi feiern heißt nicht unbedingt in Feststimmung zu sein, sondern vielmehr auf Christus zu schauen. Dies betonte Weihbischof Dr. Anton Leichtfried am 20. Dezember 2007 bei seiner ersten Weihnachtsmesse in der Justizanstalt St. Pölten. Weihbischof Leichtfried und der langjährige Gefangenenseelsorger Prl. Josef Wansch feierten zum ersten Mal gemeinsam mit den Inhaftierten den Weihnachtsgottesdienst, der vom Chor des Pastoralamtes und der Katholischen Aktion musikalisch umrahmt wurde. Vor zahlreichen Inhaftierten und Ehrengästen aus der Rechtsprechung und dem Sozialdienst stellte Leichtfried fest, dass es heute nicht wenige Menschen gebe, die Weihnachten nichts zu feiern hätten und sich nicht mehr auf dieses Fest der Erlösung freuen können. „Menschen wünschen sich ein frohes Fest und übersehen dabei den eigentlichen Grund: die Geburt des Erlösers“, sagte er. Auch zur Zeit der Geburt Jesu stand die Krippe nicht im Zentrum, weder der Paläste noch der Tempel oder Städte, verglich der Weihbischof. Die Krippe stand vielmehr am Rande, zeigte er die Parallele zum heutigen Weihnachten auf, der von Konsum und wirtschaftlichen Interessen geprägt sei.
Jesus sei damals in die Dunkelheit gekommen, er kennt die Schattenseiten und das Dunkel des Lebens. Diese Krippe brauche keine Scheinwerfer oder Kerzen, um beleuchtet zu werden, sagte Leichtfried. In alten Weihnachtsdarstellungen gehe das Licht vielmehr von der Krippe, von Jesus Christus selbst aus. Er erhelle alles, er sei der Erlöser, vor dem niemand Angst haben brauche.
Die Inhaftierten verwies er abschließend auf den Spruch „Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens“. Weihnachten sei ein Anlass sich zu entscheiden, immer mehr und tiefer auf Christus zu schauen, damit er helfe „Licht in mein und dein Leben zu bringen“, ermunterte er die Anwesenden.
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23.12.2007 16:07:57
Weihnachtliche Freude bewegt zur Mission
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat die Pflicht der katholischen Kirche und aller Christen zur Evangelisierung betont. Gerade die Weihnachtsfreude dränge die Gläubigen dazu, „allen Menschen die Präsenz Gottes inmitten unter uns zu verkünden“, sagte er am Sonntag bei seinem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. „Es gibt nichts Schöneres, Dringenderes und Wichtigeres, als den Menschen unentgeltlich das weiterzugeben, was wir unentgeltlich von Gott empfangen haben. Nichts kann uns von dieser verpflichtenden und faszinierenden Aufgabe entbinden. Die Freude von Weihnachten, von der wir in der Hoffnung einen Vorgeschmack erfahren, drängt uns zugleich, allen diese Gegenwart Gottes mitten unter uns zu verkündigen.“ Benedikt nahm damit Bezug auf die vor einer Woche veröffentlichte Note der Glaubenskongregation „zu einigen Aspekten der Evangelisierung“. Sie hatte unterstrichen, dass die Verkündigung der christlichen Botschaft und die Bekehrung zu Christus kein Ausdruck von Intoleranz oder gar ein Angriff auf die Freiheit anderer sei, sondern ein Angebot und ein Dienst der Kirche an der Menschheit. In seiner deutschen Ansprache sagte er: „Die Liturgie des heutigen vierten Adventssonntags verdeutlicht uns nochmals eindringlich, wen wir in dieser heiligen Zeit erwarten: Es kommt der Immanuel, der „Gott mit uns“. Wir schauen aus auf Gott, der nicht unzugänglich in der Ferne bleibt, sondern wirklich mit uns, unter uns und für uns da ist. In diesem Glauben und dieser Hoffnung wollen wir die Geburt des Herrn feiern und ihn in unsere Herzen aufnehmen. Ich wünsche euch allein einen guten vierten Advent und ein gesegnetes Weihnachtsfest!“
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22.12.2007 10:44:43
Bischofsweihe in China mit päpstlicher Erlaubnis
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) Nach einem Bericht der Agenturen „Asianews“ und „China Daily“ wurde der 40-jährige Priester Joseph Li Jing am Freitag, 21.12.2007, mit päpstlichem Einverständnis zum Bischofskoadjutor der chinesischen Diözese Ningxia geweiht. Die Regierung hatte die Feier bisher ohne offizielle Begründung verboten. Der Heilige Stuhl hatte Bischof Joseph Li Jing bereits vor drei Jahren ernannt. Der 95-jährige Diözesanbischof John Liu Jingshan führte den liturgischen Vorsitz bei der Weihezeremonie in der Kirche von Yinchuan, der Hauptstadt der autonomen Region Ningxia Hui. Ca. 1000 Menschen nahmen an der Weihehandlung teil. Die katholische Diözese zählt 10.000 Gläubige, 12 Priester und 14 Pfarreien. Der neue Bischof hatte nach seiner Priesterweihe auch eine Zeitlang in Deutschland studiert. Als Koadjutor wird Li nach dem Rücktritt oder Tod des jetzigen Bischofs automatisch die Nachfolge antreten.
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22.12.2007 10:25:06
Churer Bischof Huonder bemüht sich um Reformen im Sinn des hl. Pius X.
(news.stjosef.at) Medienkommentatoren befürchten eine „konservative Restauration“ im Bistum Chur, da der neue Bischof Vitus Huonder die allgemein kirchliche Ordnung z.B. im Hinblick auf das Verbot der Laienpredigt auch in Chur durchsetzen will. So schreibt Michael Maier im Zürcher „Tages-Anzeiger“: „Anlässlich eines Treffens mit 25 Diakonen in Küsnacht vom 24. Oktober habe Bischof Huonder erklärt, dass er neu zu beschäftigenden Laientheologen, also Pastoralassistenten und Gemeindeleitern, keine Erlaubnis zur Predigt (Homilie) in der Eucharistiefeier mehr erteilen werde. Solchen, die bereits im Amt seien, könne er das nicht verwehren. Der bischöfliche Informationsbeauftragte Christoph Casetti bestätigt das so: ‚Wenn man mit der neuen Generation auf den Weg geht, kann man den Missstand eher korrigieren als bei denen, die aus Gewohnheit predigen.’ Im schweizerischen System sei man auf Goodwill und Einsicht angewiesen. ‚Darum versuchen wir, mit Überzeugungsarbeit die neue Generation von Pastoralassistenten und Gemeindeleitern für eine andere Lösung zu gewinnen.’“ Außerdem habe „der Churer Bischof gerade zwei überaus konservative Domherren ernannt, den Haas-loyalen Pfarrer Franz Imhof von Attinghausen und den Churer Dompfarrer Harald Eichhorn, der die Churer Kathedrale mit Bischof Huonder teilt. Eichhorn ist Leiter des Churer Priesterkreises, der seit den Wirren um Bischof Haas die linientreuen Priester des Bistums vereint und die ‚allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria’ verehrt.“ Schließlich heißt es im Bericht: "Seine eigene Romtreue bekräftigt Bischof Huonder über seinen bischöflichen Wahlspruch: Instaurare omnia in Christo - Alles in Christus erneuern. Gemäss 'Radio Rumantsch' hatte schon Papst Pius X. diesen Wahlspruch gewählt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Welt verchristlichen wollte und 1954 von Pius XII. heilig gesprochen wurde."
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21.12.2007 16:51:33
H2Onews - katholisches Internetfernsehen
(zenit.org/news.stjosef.at) H2Onews ist eine Informationsagentur im Dienst des weltweiten katholischen Fernsehens. H2Onews gründet auf einem Bedürfnis, das mit dem bedeutenden Wachstum der katholischen Organisationen im Bereich des Fernsehens zusammenhängt. Wie der Generalkoordinator, Msgr. Enrique Planas, gegenüber ZENIT mitteilte, handle es sich um eine "Initiative, die sich mit ZENIT familiär verbunden fühlt und in der auch Mitarbeiter tätig sind, die in beiden Einrichtungen arbeiten. Aber sind dennoch zwei eigenständige Organisationen, die vor allem vom gleichen Geist der Ausgeglichenheit und der seriösen Information und im Geist des Dienstes am Volk Gottes vereint werden." - Link: www.h2onews.org (noch in der Aufbauphase)
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21.12.2007 16:38:36
Der heilige Josef - ein treuer Diener Gottes
(news.stjosef.at) Josef von Nazareth war sich, bevor er vom Engel des Herrn darüber unterrichtet wurde, nicht im Klaren darüber, ob er Maria, seine Verlobte, wirklich zur Frau nehmen sollte. Wahrscheinlich fühlte er sich nicht würdig dazu. Denn unmöglich konnte er an ihrer Heiligkeit und Reinheit zweifeln; so gut kannte er sie schon, dass er keinen Anlass hatte, ihr zu misstrauen, und sie war einzigartig in ihrer jungfräulichen Schönheit. Er sah aber, dass unter ihrem Herzen ein Kind heranwuchs, welches nicht von ihm war und sicher auch nicht von einem anderen Mann; es musste ein Wunder Gottes sein, das sich hier offenbarte, dem gegenüber er selber sich nicht würdig sah. Der Engel Gottes aber zeigte dem heiligen Josef auf, dass sich in der Geburt des Erlösers aus der Jungfrau alle Verheißungen der Propheten erfüllten sollten. Für ihn selber würde gelten, dass er Maria zur Frau nehmen und dem Jesuskind ein väterlicher Beschützer sein sollte. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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20.12.2007 06:56:26
Weihnachtsfeier mit dem heiligen Josef
(dioezese-innsbruck.at) Eine besondere Weihnachtsfeier erlebten die Mitarbeiter des Innsbrucker Traditionsbetriebes Grassmayr. Die Glockengießerei beteiligte sich am adventlichen Brauch der Herbergsuche. Auf Anregung der Katholischen Arbeitnehmerbewegung wanderte eine große Statue des hl. Josef in einige Betriebe. Josef, Patron der Arbeiter, sollte dort auch symbolisch für das Bemühen um ein gutes Arbeitsklima stehen. So war die Statue des hl. Josef auch bei der Weihnachtsfeier der Glockengießer dabei. Mit der Herbergssuche will die Katholische Arbeitnehmerbewegung ein Zeichen setzen für ein gedeihliches Miteinander in den Betrieben und zugleich einladn, im Advent bewusst ein wenig Zeit für Besinnung in den Firmen zu reservieren. - Adventgedanken von Diözesanbischof Manfred Scheuer, Innsbruck: "Ganz arm, gefährdet und wehrlos - so kommt uns Gott im Kind entgegen. So möchte er uns zeigen, wie er Anteil nimmt an unserem Leben. Gott zwingt uns nicht, sondern er lockt um dem unwiderstehlichen Charme eines Kindes, dass wir mit ihm Liebende werden."
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20.12.2007 06:51:04
Strahlende Heiligkeit im Alter von 6 Jahren
(zenit.org/kath.net) Ein sechsjähriges italienisches Mädchen, das auf Grund von Knochenkrebs eine Amputation erdulden musste und dieses Leiden und ihr Leben ganz Gott weihte, könnte als jüngste Heilige in die Kirchengeschichte eingehen, ohne eine Blutzeugin zu sein. Papst Benedikt XVI. unterzeichnete am Montag das Dekret, in dem bestätigt wird, dass Antonietta Meo ein heroisches Leben geführt hat. Als dem römischen Mädchen am 25. April 1936 das linke Bein amputiert wurde, begann ihr Leidensweg, aber auch ihre außergewöhnliche Erfahrung mit Gott. Das Mädchen trug ab diesem Zeitpunkt eine Prothese und akzeptierte diese Einschränkung, in dem sie ihr „Beinchen“ Jesus schenkte. Ihren Lebenswandel hat Bischof Agostino Superbo aus Potenza in einer kleinen Broschüre nachgezeichnet. Mit vielen Briefen wollte sie Gott, ihren Vater, trösten. So schrieb sie etwa am 4. September 1936: „Ich bin sehr froh, dass Jesus mir dieses Problem geschickt hat, denn so bin ich seine Auserwählte.“ Als sie 1935 an Knochenkrebs erkrankte, fügte sie nach Angaben der Mutter ihren Lieblingsgebeten folgenden Satz hinzu: „Jesus, tu mir den Gefallen, lass mich sterben, bevor ich eine Todsünde begehe.“ Antonietta Meo wurde am 15. Dezember 1930 in Rom als vierte Tochter von Maria und Michele Meo geboren. Sie wurde ein frommes und lebhaftes Kind und besuchte ab 1933 einen Kindergarten in der Nähe ihrer Pfarrei Santa Croce in Gerusalemme. Man beschrieb sie als „hellwach“, und schon als Vierjährige war sie Mitglied der Kindergruppe de Katholischen Aktion. Der „Briefwechsel“ zwischen dem kleinen Mädchen und Jesus nehme „Züge eines mystischen Zwiegesprächs“ an, durch das die Gnade Gottes das „Bild einer Zeugin unserer Zeit“ entstehen habe lassen, so Bischof Agostino Superbo. „Jesus, komm bald in mein Herz, damit ich Dich ganz fest drücken und Dich küssen kann“, schreibt das Mädchen kurz vor ihrer vorverlegten Ersten Heiligen Kommunion. „Ich gebe Dir mein Herz.“ Papst Paul VI. hatte bereits als Staatsekretär die Biographie und die Briefchen von Antonietta Meo gelesen und begeistert ausgerufen: „Ja, wirklich: Der Herr ‚ludit in orbe terrarum‘.“ Das Mädchen betete immer wieder: „Jesus, ich liebe Dich so sehr. Ich will mich vergessen in Deinen Armen; mach mit mir, was Du willst.“ Im Jahr 1941 entschied sich die „Gioventú Femminile der Azione Cattolica“, die Seligsprechung Nennolinas, wie sie liebevoll genannt wurde, voranzutreiben. Der damalige Vorsitzende, Arinda Barellis, war die treibende Kraft. Der Prozess, der 1942 eröffnet worden war, konnte im Jahr 1972 auf diözesaner Ebene abgeschlossen werden. Dass ein sechsjähriges Mädchen ein Vorbild für alle Christen sein kann, ist durch die Aufhebung einer Norm im Jahr 1981 möglich geworden. Es wurde damals entschieden, dass für die Einleitung eines Seligsprechungsverfahrens nicht mehr eine altersbedingte Reife vorausgesetzt werden muss. Die sterblichen Überreste Nennolinas wurden am 5. Juli 1999, 62 Jahre nach ihrer Beisetzung, in die Basilika S. Croce in Gerusalemme überführt. Kurz vor ihrem Tod am 3. Juli 1937 hatte das Mädchen noch den Apostolischen Segen von Pius XI. durch einen päpstlichen Gesandten empfangen. In ihrem letzten Brief an Jesus, den sie diktieren musste, heißt es: „Lieber Jesus, sag der Madonna, dass ich sie sehr liebe und ihr nahe sein will.“
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18.12.2007 13:20:14
Skandalöse Unterstützung des Staates für Abtreibungsmuseum
(youthforlife.net) Per 16. November 2007 wurde das „Museum für Verhütung und Abtreibung“ durch Bundesministerin Schmied (SPÖ) in die Liste der Institutionen aufgenommen, an die Spenden steuerlich absetzbar sind. Monika Haas, Vizevorsitzende von Jugend für das Leben, ist entsetzt: "Dieses Museum ist zugleich Werbemaßnahme für das im selben Stock des Gebäudes angesiedelte gewinnorientierte 'Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch'." Sowohl das Museum als auch die Abtreibungsstation werden vom Abtreibungsarzt Dr. Fiala geleitet. Haas weiter: "Insofern ist es eigentlich ein Propagandamuseum für sein Abtreibungsambulatorium. So könnte ja auch Humanic argumentieren und ein ‚Schuh-Museum’ eröffnen.“ Aus dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur heißt es dazu, dass seitens des Kunst- und Unterrichtsressorts keinerlei inhaltliche Prüfung erfolge, man kontrolliere in diesem Zusammenhang nur die formalen Kriterien. Sobald ein Museum alle formellen Voraussetzungen erfüllt, habe es laut Einkommenssteuergesetz die Möglichkeit einer Steuervergünstigung von Spenden. Monika Haas zu dieser Vorgehensweise: "Es ist ein Skandal, dass dieses sogenannte 'Museum' des umstrittenen Abtreibungsarztes mit Steuer-Absetzbarkeit werben kann. Denn erst kürzlich wurde bekannt, dass seine Mitarbeiter freiwillige Berater für Schwangere vor der Klinik demütigen und sexuell missbrauchen (Bildmaterial)." Vizevorsitzende Haas fordert Bundesministerin Schmied auf, den betreffenden Bescheid zum "Museum für Verhütung und Abtreibung" nochmals prüfen zu lassen, damit so offensichtliche Propaganda nicht vom Staat steuerlich privilegiert wird, während Spenden an Entwicklungshilfe oder Hilfsorganisationen für Schwangere in Not in Österreich nicht abgesetzt werden können. - (news.stjosef.at) Kritische Stimmen zu dieser ministeriellen Entscheidung, das Abtreibungsmuseum in die Liste steuerbegünstigter Institutionen aufnehmen zu lassen, waren auch bereits von der Lebensschutzbeauftragten der Erzdiözese Wien, Dr. Stephanie Merckens, sowie von IMABE gekommen.
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18.12.2007 13:15:55
Ältester Priester der Welt verstorben
(fides.org) . Nicolas Kao Shi Qian war der älteste Priester der Welt und auch der älteste Einwohner Hongkongs: er starb in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember im Alter von 110 Jahren. Am 15. Januar 2008 wäre er 111 Jahre alt geworden. Fast alle Zeitungen Hongkongs berichteten vom Tod des im hohen Alter verstorbenen Trappistenmönchs. Das Leben von P. Nicolas Kao war einer Legende gleich: jeden Tag betete er mehrmals den Rosenkranz für den Frieden und für die Evangelisierung der Welt, trotz seines hohen Alters hielt er sich strikt an den Tagesablauf im Trappistenkloster. Im Januar dieses Jahres nahmen zahlreiche Gläubige, Freunde und Angehörige an einem Gottesdienst teil, den der Abt des Trappistenklosters, P. Anastasius Li zum 110. Geburtstag des Mitbruders feierte. Es konzelebrierten der Jubilar selbst und vier 90jährige Mitbrüder. P. Kao wurde 1897 in Chang Le in der Nähe von Fu Zhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Fujian geboren. Er wurde 1915 getauft und 1933 zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er als Seelsorger in der Diözese Fu Zhou tätig. Insgesamt vierzig Jahre lang widmete er sich der Mission in Taiwan, Malaysia, Singapur und Thailand. Nach 39 Jahren im Priesteramt trat er 1972 im Alter von 75 Jahren der Gemeinschaft der Trappisten in Hongkong bei, bei denen er mit 100 Jahren die ewigen Gelübde ablegte.
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18.12.2007 13:15:05
Kardinal Stickler vorübergehend in Callistus-Katakombe beigesetzt
(stephanscom.at) Der am 12. Dezember 2007 verstorbene österreichische Kardinal Alfons Maria Stickler ist vorübergehend in den römischen Calixtus-Katakomben beigesetzt worden. Sein provisorisches Grab befindet sich in einem Teil des weitläufiges Geländes, der für Obere des Salesianer-Ordens bestimmt ist. Die Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos ist für die Pflege und Leitung dieser Katakombe an der Via Appia zuständig. Die Beisetzung erfolgte im kleinsten Kreis. Die katholische Kirche in Österreich wurde dabei vom Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz repräsentiert, der ebenso wie Kardinal Stickler aus der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos kommt. Bischof Schwarz hatte zuvor auch am Requiem für Kardinal Stickler teilgenommen, das Papst Benedikt XVI. selbst im Petersdom zelebrierte. Seine letzte Ruhestätte wird Kardinal Stickler in seiner früheren römischen Titelkirche San Giorgio in Velabro finden. Dort hatte der im Alter von 97 Jahren verstorbene frühere "Bibliothekar und Archivar der Heiligen Römischen Kirche" im Zuge von Restaurierungsarbeiten nach einem Sprengstoffanschlag im Sommer 1993 eine Grabstätte für sich anlegen lassen. Kardinal Christoph Schönborn wird am Freitag, 21. Dezember, um 18.00 Uhr im Wiener Stephansdom einen Gedenkgottesdienst für Kardinal Stickler feiern.
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16.12.2007 10:04:28
Kardinal Schönborn besuchte Karmel Mayerling
(karmel-mayerling.at/news.stjosef.at) Mit einer Entschuldigung, ja einer "Beichte", eröffnete Kardinal Schönborn am Fest des hl. Johannes vom Kreuz (14.12.2007): er sei schon 12 Jahre Erzbischof, war aber noch nie bei den Karmelitinnen in Mayerling. Dabei sind solche Orte des Gebetes unverzichtbar wichtig für das geistliche Leben der Diözese. - In dem feierlichen Pontifikalamt, in dem Abt Gregor und Spiritual P. Werner Schmid konzelebrierten, predigte der Kardinal über die Berufung: Jede Berufung ist zugleich eine Art Neuschöpfung. So sprach er nicht nur den Karmelitinnen, die schon sehr dringend geistliche Berufungen brauchen würden, Mut zu, sondern das passte auch gut, weil 15 junge Frauen mit hw. Mag. Andreas Schätzle an dem Gottesdienst teilnahmen. Die Mächen nehmen gerade in Heiligenkreuz an einem Berufungswochenende teil. Am Ende wurde das Allerheiligste in die neue Kapelle des Gästehauses übertragen. Der Herr Kardinal freilich zog sich noch bis spät in den Abend in die Klausur des Klosters zurück, um die Karmelitinnen kennenzulernen und mit ihnen zu sprechen. - Link: www.karmel-mayerling.at (Spenden für Gästehaus der Studenten erbeten).
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16.12.2007 09:35:06
Päpstliches Requiem für Kardinal Stickler
(radiovatikan.de/kath.net) Bei der Totenmesse am Freitag im Vatikan für Alfons Maria Kardinal Stickler im Petersdom hat Papst Benedikt XVI. mehrere Passagen aus dem spirituellen Testament des Österreichers zitiert. Zahlreiche Kardinäle, Kurienprälaten, Ordensleute und Vertreter des diplomatischen Corps waren am Freitagabend zu dem Gottesdienst gekommen, um Stickler die letzte Ehre zu erweisen. „Zu seinem Bischofsmotto hatte er gewählt: ‚Alles und in allen Christus’. Er wusste gut, dass Christus zu lieben heißt, die zu Kirche, die immer heilig ist, wie Kardinal Stickler im spirituellen Testament anmerkt: ‚Trotz der mitunter skandalösen Schwäche von uns, ihren Repräsentanten und Mitgliedern, in Vergangenheit und Gegenwart’. Er kannte den Widerspruch und die Herausforderungen, an denen sich die Christen in unserer Zeit messen müssen, und er schloss daraus, dass nur eine echte Liebe zu Christus sie in der Verteidigung der Wahrheiten des katholischen Glaubens mutig und beharrlich machen kann.” Kardinal Stickler hatte seit seiner Ernennung zum Präfekt der vatikanischen Bibliothek 1971 im Vatikan gedient. Seine damalige Berufung durch Papst Paul VI. kam, wie Papst Benedikt in seiner Predigt anmerkte, für Stickler als „wahre Überraschung”. Am Mittwoch war er 97jährig als ältester Kardinal der Weltkirche verstorben. „Wie oft wird Kardinal Stickler die Seite des Evangeliums gelesen und meditiert haben, die wir heute gehört haben! Der Evangelist Matthäus fügt den acht Seligpreisungen der Bergpredigt eine neunte hinzu und schließt: ‚Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein!’ Wir alle, Brüder und Schwestern, wissen, dass wir uns Erfolg und Applaus nicht bei den Menschen suchen können. Zu welchen Dienst auch immer der Herr uns in seinen Weingarten ruft, seid immer beseelt von der demütigen Annahme seines Willens!” Die Erhaltung und Modernisierung der Vatikan-Bibliothek – die die weltweit reichste Sammlung an Handschriften, eine Million gedruckter Bücher, rund 150.000 Kupferstiche und eine überaus wertvolle Münzsammlung umfasst – war Stickler ein besonderes Anliegen. „Die heilige Jungfrau Maria möge ihn aufnehmen. Er selbst schrieb über sie: Die Madonna wird auch im Augenblick meines Todes ganz Mutter sein, die ihre Liebe und ihr Erbarmen auch den weniger treuen Kindern schenkt. Wir stimmen in die Anrufung ein, mit der Kardinal Stickler sein geistliches Testament beendet: ´Ich glaube, hoffe, liebe; vergib meine Schwäche im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe und führe mich, mein Gott, ins Reich deiner Liebe.´”
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15.12.2007 06:31:12
Informationsschrift St. Josef - 12. Heft erschienen
Das bereits 12. Jahresheft der Informationsschrift für alle Freunde und Wohltäter der "Gemeinschaft vom heiligen Josef" in Kleinhain (Diözese St. Pölten) ist nun erschienen (2007/08). Themen sind unter anderem: Franz Jägerstätter (Bischof Scheuer erteilte die freundliche Erlaubnis zum Abdruck eines Beitrags); Papst Benedikt in Österreich; die Christusfrage auf den ersten Konzilien; Bernadette Soubirous; der heilige Josef u.v.a. - Die Zeitschrift kann kostenlos bestellt werden bei verlag@stjosef.at.
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15.12.2007 06:27:15
Bistum Chur stellt klar: Korrekter Aktentransfer nach Vaduz
(bistum-chur.ch/news.stjosef.at) In einer Medienmitteilung des Bischöflichen Ordinariats Chur vom 14.12.2007 wird bezüglich des erfolgten Aktentransfers nach Chur klar gestellt (es folgt der Originalwortlaut):
1. In der Zeitung "Südostschweiz" vom 11. Dezember 2007 ist ein Artikel von Herrn Markus Rohner erschienen, in dem unter anderem der Transfer von Akten aus dem Bischöflichen Archiv Chur in das Erzbischöfliche Archiv von Vaduz als Diebstahl bezeichnet wurde. Es wurde auch ausgeführt, dass die Übertragung der Akten in einer Nacht- und Nebelaktion durch "Diebe" erfolgte. Das Ordinariat Chur missbilligt eine solche Darstellung und distanziert sich voll und ganz davon. Diese Darstellung entspricht nicht der Wahrheit und ist ehrverletzend. Die erwähnte Übertragung wurde vom damaligen Apostolischen Nuntius in der Schweiz mit Dekret vom 21. Dezember 1997 verfügt, welcher vom Papst den Auftrag hatte, die Errichtung des neuen Erzbistums Vaduz zu vollziehen.
2. Folglich ist es nicht richtig gewesen, dass der jetzige Churer Diözesanarchivar, der 1997 noch nicht im Amt war, sich in dem Sinne geäussert hat, dass die Aktenübertragung rechtswidrig geschehen sei. Es ist auch nicht korrekt, hier von Eigenmächtigkeit zu sprechen. Dr. Albert Fischer bedauert, dass aufgrund seiner Aussagen der Eindruck in der Öffentlichkeit entstanden ist, dass beim erwähnten Aktentransfer etwas nicht im Einklang mit dem Kirchenrecht geschah. Leider hatte er keine Kenntnis vom Dekret des Apostolischen Nuntius vom 21. Dezember 1997, und er entschuldigt sich in aller Form gegenüber dem Erzbischof von Vaduz, Msgr. Wolfgang Haas.
3. Allerdings ist zu ergänzen, dass die Aktenübertragung nicht ganz fachgerecht erfolgt ist. Es wurde kein Verzeichnis der transportierten Akten erstellt. Es liegt weder eine Ausgangsbestätigung seitens der Kanzlei von Chur noch eine Eingangsbestätigung der Kurie von Vaduz vor. Da der neuernannte Erzbischof von Vaduz damals zugleich Apostolischer Administrator der Diözese Chur mit allen Vollmachten und Befugnissen eines Diözesanbischofs war, ist es nachvollziehbar, dass das Transferverfahren in sehr einfacher Form erfolgte.
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15.12.2007 06:24:55
Die Freude am Herrn ist unsere Stärke
(news.stjosef.at) Nicht mehr lange dauert es bis Weihnachten; die Kinder zählen erwartungsvoll die Tage im Adventkalender, und so mancher Erwachsene denkt sich wohl: „So viel Stress ausgerechnet in dieser Zeit. Wie froh wäre ich, wenn dies alles schon vorbei wäre!“ Die einzig richtige Möglichkeit, mit all dem gut umzugehen, was in dieser Zeit an uns herantritt und uns so manches Mal auch ablenkt vom Wesentlichen, ist der Blick des Herzens auf Jesus Christus, den Herrn, der als der Kommende bei uns ist. Gott selber hat sich angesagt, er will eintreten in unser Herz, und um einen solchen Gast richtig willkommen zu heißen, muss man sich schon gut vorbereiten! Dieser Sonntag hat den Namen „Gaudete – freuet euch!“ Denn die Freude am Herrn, der zu uns kommt, darf uns schon jetzt in froher und hoffnungsvoller Erwartung erfüllen. Freude aus dem Glauben, Freude an Gott – das ist unsere Stärke, darin gründet unsere Hoffnung auf Vollendung. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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14.12.2007 18:35:04
"Den Romantikern den Giftzahn ziehen"
(kirchen.net) Auch die Romantiker müssen anerkennen, was die katholische Kirche in den ärmsten Ländern Afrikas für die Menschen getan hat und immer noch tut, sagte Bischof Philipp Pöllitzer im Festgottesdienst am 8. Dezember im Salzburger Dom. Der aus dem Lungau stammende Bischof leitet die Diözese Keetmannshoop in Namibia, die drei mal so groß ist wie Österreich. Durch das Wort Gottes hätten sich immer wieder Menschen so wie Maria, die Mutter Jesu, ansprechen lassen. Bis 21. Dezember ist Bischof Philipp noch auf Heimaturlaub. Erzbischof Dr. Alois Kothgasser hatte ihn eingeladen, mit ihm am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria im Salzburger Dom die Festmesse zu zelebrieren. Der Domchor und das Domorchester gestalteten unter der Leitung von Janos Cziffra die Feier mit Mozarts Missa solemnis musikalisch. In der überfüllten Kathedrale wies Bischof Pöllitzer in seiner Predigt darauf hin, dass Gott Maria den Namen Begnadete gegeben habe. Jeder Name sage etwas aus, und Begnadete weise darauf hin, dass es um einen besonderen Neuanfang gehe, einen Neuanfang, den Gott mit Maria und mit jedem Menschen vorhabe. Wen Gottes Wort anspricht, bei dem passiert etwas, der wird kreativ, da geschieht ein Neubeginn, betonte der Bischof. Um Neuanfang sei es auch in der Mission gegangen, führte der Prediger weiter aus. Philipp Pöllitzer war 40 Jahre als Missionar in Namibia, bis er heuer im Juli zum Bischof in Keetmanshoop ernannt wurde. Heute ist Nambia ein christliches Land, berichtete er im Salzburger Dom. Ich möchte manchen Romantikern den Giftzahn ziehen, die meinen, man sollte doch die Naturvölker in Ruhe lassen, sagte er und zählte Beispiele auf, was Mission bewirkt habe. Zum Beispiel gäbe es ohne Mission keine Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, viel sei zur Menschenwürde und zur Entwicklung der Bevölkerung beigetragen worden, das auch Romantiker anerkennen müssen. Heute sei die Kirche in Nambia im Übergang von der Missions- zur Ortskirche. Auch hier in Namibia ist es nicht leicht, Priester- und Ordensberufe zu wecken, betonte Bischof Pöllitzer. Schließlich erläuterte der Bischof noch seinen Wahlspruch Christus vagabundus. Christus sei wie ein Vagabund umhergezogen, und heute gebe es allein in Afrika zwei Millionen Flüchtlinge. Da müsse er als Bischof auch mit diesen Menschen sein, mit ihnen leben, leiden und ihnen das befreiende Wort Gottes verkünden. - Linktip: Podcast-Service der Erzdiözese Salzburg.
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14.12.2007 18:31:20
Evangelisierung als Recht und Pflicht der Kirche
(radiovatikan.de) Verkündigung des Glaubens an Jesus Christus ist die Pflicht der Kirche. Oft, so die an diesem Freitag im Vatikan veröffentlichte „Lehrmäßige Note zu einigen Aspekten der Evangelisierung”, meint man jedoch, „dass jeder Versuch, andere in religiösen Fragen zu überzeugen, die Freiheit einschränke”. Deshalb sah sich die Glaubenskongregation zu dem bereits angekündigten Papier „gehalten”. In 13 Punkten will es die Beziehung zwischen Missionsauftrag und Religionsfreiheit klären. Aufmerksamkeit gilt dabei vor allem Fragen des Menschenbildes (Kapitel II), der Lehre von der Kirche (Kapitel III) und der Ökumene (Kapitel IV). „Das Wort Evangelisierung … fasst die Sendung der Kirche zusammen”, so die lehrmäßige Note. Verkündigung und Weitergabe des Evangeliums sei nicht nur der Auftrag, sondern das Wesen der Kirche. Die Botschaft Jesus gelte der ganzen Welt, jeder Mensch habe das Recht sie zu hören, daraus resultiere die Pflicht der Kirche zur Evangelisierung. Die Glaubenskongregation verweist auf einschlägige Stellen in den Paulusbriefen und erinnert an die Papstpredigt in München: Mission gehe nicht ohne Evangelisierung. „Das Soziale und das Evangelium sind einfach nicht zu trennen. Wo wir den Menschen nur Kenntnisse bringen, Fertigkeiten, technisches Können und Gerät, bringen wir zu wenig” (10. September 2006). Gott habe dem Menschen Verstand und Willen geschenkt, „damit er ihn in Freiheit suchen könne”. Misstrauen gegenüber der Wahrheit kennzeichne die Welt von heute; doch das führe zu einem Relativismus der als letzten Maßstab nur das eigene Ich kennt. Unter dem Anspruch der Freiheit weist er nicht mehr über sich selbst hinaus. Bei der Suche nach der Wahrheit brauche jeder die Hilfe anderer, wenn die Kirche „zur Begegnung mit Christus und seinem Evangelium” auffordert, ist das laut Glaubenskongregation also keine „ungebührende Einmischung, sondern ein rechtmäßiges Angebot”, mehr noch: ein Dienst. Die Kirche habe die Aufgabe, den Menschen das „Leben in Fülle” zu verkünden. Dieser apostolische Einsatz ist laut Glaubenskongregation „Pflicht und unveräußerliches Recht” und „Ausdruck der religiösen Freiheit”, was - so die Kritik aus dem Vatikan - „in einigen Teilen der Welt noch nicht gesetzlich anerkannt und in anderen nicht wirklich respektiert” wird. Evangelisierung geschehe nicht nur durch öffentliche Predigt, sondern auch durch das glaubwürdige Zeugnis der Christen. Evangelisierung in nicht-katholischen Ländern erfordere echten Respekt für Traditionen wie geistliche Reichtümer und den aufrichtigen Willen zur Zusammenarbeit. „Ungesunde Rivalität” müsse vermieden werden. Auch das Wort Proselytismus fällt, es scheint ein Verweis auf die Beziehungen zur russisch-orthodoxen Kirche. Die Entscheidung eines nicht katholischen Christen, in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche einzutreten, sei als Ausdruck der Gewissens- und Religionsfreiheit zu respektieren. „In diesem Fall handelt es sich nicht um Proselytismus in dem negativen Sinn, den dieser Begriff erhalten hat.” Die „Lehrmäßige Note” setzt die bestehende kirchliche Lehre zur Mission und Evangelisierung voraus. Den Dokumenten von Paul VI. und Johannes Paul II. fügt sie nichts Neues hinzu, verweist auf Konzilsdokumente und auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948. Fehler, gerade im zwischenmenschlichen Dialog seien möglich, doch Verkündigung unterliege stets dem Respekt vor der Würde des Menschen und der religiösen Freiheit der Gesprächspartner: „Daher verbietet die Kirche streng, dass jemand zur Annahme des Glaubens gezwungen oder durch ungehörige Mittel beeinflusst oder angelockt werde, wie sie umgekehrt auch mit Nachdruck für das Recht eintritt, dass niemand durch üble Druckmittel vom Glauben abgehalten werde’ (Ad gentes 13)”. - Lesen Sie das Dokument in vollem Wortlaut (PDF)!
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13.12.2007 16:34:43
Erzbistum Vaduz dementiert "Aktendiebstahl"
(kath.ch/news.stjosef.at) Das Erzbistum Vaduz hat folgende Gegendarstellung zu Berichten über einen angeblichen "Aktendiebstahl" durch Erzbischof Haas und seine Mitarbeiter betreffend das Archiv des Erzbistums Vaduz veröffentlicht:
Nach der Errichtung des Erzbistums Vaduz wurden in korrekter und legaler Weise - wie von Papst Johannes Paul II. in der Errichtungsbulle angeordnet und vom Recht der katholischen Kirche (CIC can. 122) vorgesehen - die Akten betreffend die zehn Pfarreien im Fürstentum Liechtenstein bzw. des neuen Erzbistums Vaduz (ca. ab dem Jahr 1800) in das neue Archiv des Erzbistums Vaduz gebracht. Sie sind dort sachgerecht aufbewahrt und im üblichen Rahmen zugänglich. In diesem Zusammenhang von einem Diebstahl zu sprechen, ist somit objektiv den Tatsachen widersprechend und ehrverletzend. Das behauptete Gespräch zwischen Markus Rohner und mir zum Verbleib der erwähnten Akten hat nie stattgefunden. Die im weiteren erwähnten Gegenstände (Monstranz, Bischofsstab, Messgewänder) sind eindeutig und nachweislich dem Privateigentum von Erzbischof Wolfgang Haas zuzuordnen. - Dr. Markus Walser, Generalvikar des Erzbistums Vaduz.
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13.12.2007 16:29:21
Österreichischer Kurienkardinal Stickler gestorben
(radiovatikan.de) Er war der älteste Kardinal der Kirche und besaß als Kirchenrechtsexperte internationalen Ruf; am Mittwochabend ist der österreichische Kardinal Alfons Maria Stickler im 98. Lebensjahr in seiner Wohnung im Vatikan gestorben. In den letzten Jahren lebte Kardinal Alfons Maria Stickler zurückgezogen in seiner Wohnung im Palast der Glaubenskongregation. Doch der gebürtige Österreicher konnte auf ein bewegendes Leben im Dienst der Kirche zurückblicken. Als zweites von insgesamt zwölf Kindern 1910 in Neunkirchen geboren, trat Stickler nach dem Abitur in den Orden der Salesianer Don Boscos ein. Nach seinem Theologiestudium, unter anderem in Turin und Rom, promovierte er an der Päpstlichen Lateran-Universität zum Doktor beider Rechte; 1937 wurde er dann zum Priester geweiht. Zunächst lehrte Stickler Kirchenrechtsgeschichte an der römischen Salesianer-Universität. Sein Rat als international angesehener Kirchenrechtler war gefragt. Doch die wichtigste Veränderung in seinem Leben war nach eigener Aussage die Ernennung zum Präfekten der Vatikanischen Bibliothek 1971 durch Paul VI. 1983 übertrug ihm Johannes Paul II. dann das Amt des „Probibliothekars der Heiligen Römischen Kirche” und ernannte ihn zum Titularbischof. Zudem hatte Stickler seit Juli 1984 die Leitung des Vatikanischen Geheimarchivs inne. Während seiner Amtszeit setzte er sich besonders für die Erhaltung und Modernisierung der Vatikan-Bibliothek ein. Seinen unermüdlichen Einsatz würdigte Johannes Paul II. im Mai 1985 mit der Ernennung zum Kardinal. In einem Beileidstelegramm an Sticklers Angehörigen würdigt der Papst den Verstorbenen. Er nehme lebhaften Anteil an ihrem Schmerz, so Benedikt XVI. Kardinal Stickler sei „viele Jahre hindurch ein aufrichtiger und pflichtbewusster Mitarbeiter des Heiligen Stuhls gewesen”. Dabei habe er ein „Zeugnis tiefer Treue zu Christus und zur Kirche gegeben”. Am Freitag wird Benedikt die Beisetzungsfeiern für Stickler leiten. Das Kardinalskollegium umfasst jetzt 200 Senatoren, 120 davon sind unter 80 Jahren.
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12.12.2007 16:50:57
Gloria TV - Don Reto Nay informiert!
(gloria.tv) Interview mit Don Reto Nay, dem Leiter des neuen katholischen Video-Portals www.gloria.tv
Was ist „Gloria.TV“?
Das Portal „Gloria.TV“ ist eine Homepage, die katholische Video-Beiträge veröffentlicht. Die Seite nennt sich „Gloria“, weil sie den weihnachtlichen Gloria-Gesang der Engel ganzjährig zu allen Menschen bringen will.
Wer betreibt „Gloria.TV“?
Hinter „Gloria.TV“ steht eine offene Gruppe, deren Kern aus zwei Priestern und gegenwärtig etwa fünf Mitarbeiterinnen besteht. Doch „Gloria.TV“ gehört allen, weil jeder dort seine Videos einstellen oder Videos deeplinken kann.
Wie wird produziert?
Wir betreiben gegenwärtig zwei kleine Studios in Wien und in der Schweiz. Dort werden Texte geschrieben, Aufnahmen gemacht, Videos geschnitten. Daneben haben wir auch externe Helfer, die für uns in Deutschland und in den USA arbeiten und uns schon sehr geholfen haben. Weitere Standorte sind in Vorbereitung.
Gibt es bei „Gloria.TV“ schon ein Flaggschiff?
Ja, das gibt es: unsere Zwei-Minuten-Nachrichtensendung „Gloria.Global“. Sie kann auch so in andere Websites eingebunden werden, dass jeden Tag die aktuelle Sendung erscheint.
Was ist das Ziel von „Gloria.TV“?
Das Ziel des Portals ist die von Papst Johannes Paul II. verkündigte Neuevangelisation. Vor allem unter jungen Menschen. Darum gibt es Gloria.TV auch schon auf Englisch, Russisch, Polnisch und Rumänisch. Unser Portal würde gerne auch die Weiten des Ostens für Christus erobern.
Was freut Sie am meisten bei „Gloria.TV“?
Am meisten freut mich bei „Gloria.TV“, dass das die Initiative junger Menschen ist, die es in der Kirche auch noch gibt. Mit meinen 45 Lenzen bin ich eigentlich der einzige alte Knacker in der Corona.
Wollen Sie mit den großen Fernseh-Ketten konkurrieren?
Ja, denn Studien beweisen, dass sich das Interesse der Jugendlichen immer mehr vom traditionellen Fernsehen ab- und dem Internet zuwendet. Passiver Fernsehkonsum ist out. Das früher prophezeite „interaktive Fernsehen“ hat sich im Internet verwirklicht.
Was machen Sie persönlich außer „Gloria.TV“?
Ich schaufle Schnee und bin Administrator einer abgelegenen Bergpfarrei im romanischsprechenden Teil meiner Heimatdiözese Chur. Daneben unterrichte ich bei den Dienern Jesu und Mariens in Niederösterreich. Manchmal schaue ich auch den Vögeln des Himmels nach.
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