Startseite> News

 Newsletter

SucheSeite 88/199
(Einträge 2611 - 2640 von 5951)
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] (88) [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] nächste Seite letzte Seite
18.12.2007 13:15:55
Ältester Priester der Welt verstorben
(fides.org) . Nicolas Kao Shi Qian war der älteste Priester der Welt und auch der älteste Einwohner Hongkongs: er starb in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember im Alter von 110 Jahren. Am 15. Januar 2008 wäre er 111 Jahre alt geworden. Fast alle Zeitungen Hongkongs berichteten vom Tod des im hohen Alter verstorbenen Trappistenmönchs. Das Leben von P. Nicolas Kao war einer Legende gleich: jeden Tag betete er mehrmals den Rosenkranz für den Frieden und für die Evangelisierung der Welt, trotz seines hohen Alters hielt er sich strikt an den Tagesablauf im Trappistenkloster. Im Januar dieses Jahres nahmen zahlreiche Gläubige, Freunde und Angehörige an einem Gottesdienst teil, den der Abt des Trappistenklosters, P. Anastasius Li zum 110. Geburtstag des Mitbruders feierte. Es konzelebrierten der Jubilar selbst und vier 90jährige Mitbrüder. P. Kao wurde 1897 in Chang Le in der Nähe von Fu Zhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Fujian geboren. Er wurde 1915 getauft und 1933 zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er als Seelsorger in der Diözese Fu Zhou tätig. Insgesamt vierzig Jahre lang widmete er sich der Mission in Taiwan, Malaysia, Singapur und Thailand. Nach 39 Jahren im Priesteramt trat er 1972 im Alter von 75 Jahren der Gemeinschaft der Trappisten in Hongkong bei, bei denen er mit 100 Jahren die ewigen Gelübde ablegte.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.12.2007 13:15:05
Kardinal Stickler vorübergehend in Callistus-Katakombe beigesetzt
(stephanscom.at) Der am 12. Dezember 2007 verstorbene österreichische Kardinal Alfons Maria Stickler ist vorübergehend in den römischen Calixtus-Katakomben beigesetzt worden. Sein provisorisches Grab befindet sich in einem Teil des weitläufiges Geländes, der für Obere des Salesianer-Ordens bestimmt ist. Die Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos ist für die Pflege und Leitung dieser Katakombe an der Via Appia zuständig. Die Beisetzung erfolgte im kleinsten Kreis. Die katholische Kirche in Österreich wurde dabei vom Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz repräsentiert, der ebenso wie Kardinal Stickler aus der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos kommt. Bischof Schwarz hatte zuvor auch am Requiem für Kardinal Stickler teilgenommen, das Papst Benedikt XVI. selbst im Petersdom zelebrierte. Seine letzte Ruhestätte wird Kardinal Stickler in seiner früheren römischen Titelkirche San Giorgio in Velabro finden. Dort hatte der im Alter von 97 Jahren verstorbene frühere "Bibliothekar und Archivar der Heiligen Römischen Kirche" im Zuge von Restaurierungsarbeiten nach einem Sprengstoffanschlag im Sommer 1993 eine Grabstätte für sich anlegen lassen. Kardinal Christoph Schönborn wird am Freitag, 21. Dezember, um 18.00 Uhr im Wiener Stephansdom einen Gedenkgottesdienst für Kardinal Stickler feiern.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
16.12.2007 10:04:28
Kardinal Schönborn besuchte Karmel Mayerling
(karmel-mayerling.at/news.stjosef.at) Mit einer Entschuldigung, ja einer "Beichte", eröffnete Kardinal Schönborn am Fest des hl. Johannes vom Kreuz (14.12.2007): er sei schon 12 Jahre Erzbischof, war aber noch nie bei den Karmelitinnen in Mayerling. Dabei sind solche Orte des Gebetes unverzichtbar wichtig für das geistliche Leben der Diözese. - In dem feierlichen Pontifikalamt, in dem Abt Gregor und Spiritual P. Werner Schmid konzelebrierten, predigte der Kardinal über die Berufung: Jede Berufung ist zugleich eine Art Neuschöpfung. So sprach er nicht nur den Karmelitinnen, die schon sehr dringend geistliche Berufungen brauchen würden, Mut zu, sondern das passte auch gut, weil 15 junge Frauen mit hw. Mag. Andreas Schätzle an dem Gottesdienst teilnahmen. Die Mächen nehmen gerade in Heiligenkreuz an einem Berufungswochenende teil. Am Ende wurde das Allerheiligste in die neue Kapelle des Gästehauses übertragen. Der Herr Kardinal freilich zog sich noch bis spät in den Abend in die Klausur des Klosters zurück, um die Karmelitinnen kennenzulernen und mit ihnen zu sprechen. - Link: www.karmel-mayerling.at (Spenden für Gästehaus der Studenten erbeten).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
16.12.2007 09:35:06
Päpstliches Requiem für Kardinal Stickler
(radiovatikan.de/kath.net) Bei der Totenmesse am Freitag im Vatikan für Alfons Maria Kardinal Stickler im Petersdom hat Papst Benedikt XVI. mehrere Passagen aus dem spirituellen Testament des Österreichers zitiert. Zahlreiche Kardinäle, Kurienprälaten, Ordensleute und Vertreter des diplomatischen Corps waren am Freitagabend zu dem Gottesdienst gekommen, um Stickler die letzte Ehre zu erweisen. „Zu seinem Bischofsmotto hatte er gewählt: ‚Alles und in allen Christus’. Er wusste gut, dass Christus zu lieben heißt, die zu Kirche, die immer heilig ist, wie Kardinal Stickler im spirituellen Testament anmerkt: ‚Trotz der mitunter skandalösen Schwäche von uns, ihren Repräsentanten und Mitgliedern, in Vergangenheit und Gegenwart’. Er kannte den Widerspruch und die Herausforderungen, an denen sich die Christen in unserer Zeit messen müssen, und er schloss daraus, dass nur eine echte Liebe zu Christus sie in der Verteidigung der Wahrheiten des katholischen Glaubens mutig und beharrlich machen kann.” Kardinal Stickler hatte seit seiner Ernennung zum Präfekt der vatikanischen Bibliothek 1971 im Vatikan gedient. Seine damalige Berufung durch Papst Paul VI. kam, wie Papst Benedikt in seiner Predigt anmerkte, für Stickler als „wahre Überraschung”. Am Mittwoch war er 97jährig als ältester Kardinal der Weltkirche verstorben. „Wie oft wird Kardinal Stickler die Seite des Evangeliums gelesen und meditiert haben, die wir heute gehört haben! Der Evangelist Matthäus fügt den acht Seligpreisungen der Bergpredigt eine neunte hinzu und schließt: ‚Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein!’ Wir alle, Brüder und Schwestern, wissen, dass wir uns Erfolg und Applaus nicht bei den Menschen suchen können. Zu welchen Dienst auch immer der Herr uns in seinen Weingarten ruft, seid immer beseelt von der demütigen Annahme seines Willens!” Die Erhaltung und Modernisierung der Vatikan-Bibliothek – die die weltweit reichste Sammlung an Handschriften, eine Million gedruckter Bücher, rund 150.000 Kupferstiche und eine überaus wertvolle Münzsammlung umfasst – war Stickler ein besonderes Anliegen. „Die heilige Jungfrau Maria möge ihn aufnehmen. Er selbst schrieb über sie: Die Madonna wird auch im Augenblick meines Todes ganz Mutter sein, die ihre Liebe und ihr Erbarmen auch den weniger treuen Kindern schenkt. Wir stimmen in die Anrufung ein, mit der Kardinal Stickler sein geistliches Testament beendet: ´Ich glaube, hoffe, liebe; vergib meine Schwäche im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe und führe mich, mein Gott, ins Reich deiner Liebe.´”
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
15.12.2007 06:31:12
Informationsschrift St. Josef - 12. Heft erschienen
Das bereits 12. Jahresheft der Informationsschrift für alle Freunde und Wohltäter der "Gemeinschaft vom heiligen Josef" in Kleinhain (Diözese St. Pölten) ist nun erschienen (2007/08). Themen sind unter anderem: Franz Jägerstätter (Bischof Scheuer erteilte die freundliche Erlaubnis zum Abdruck eines Beitrags); Papst Benedikt in Österreich; die Christusfrage auf den ersten Konzilien; Bernadette Soubirous; der heilige Josef u.v.a. - Die Zeitschrift kann kostenlos bestellt werden bei verlag@stjosef.at.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
15.12.2007 06:27:15
Bistum Chur stellt klar: Korrekter Aktentransfer nach Vaduz
(bistum-chur.ch/news.stjosef.at) In einer Medienmitteilung des Bischöflichen Ordinariats Chur vom 14.12.2007 wird bezüglich des erfolgten Aktentransfers nach Chur klar gestellt (es folgt der Originalwortlaut):
1. In der Zeitung "Südostschweiz" vom 11. Dezember 2007 ist ein Artikel von Herrn Markus Rohner erschienen, in dem unter anderem der Transfer von Akten aus dem Bischöflichen Archiv Chur in das Erzbischöfliche Archiv von Vaduz als Diebstahl bezeichnet wurde. Es wurde auch ausgeführt, dass die Übertragung der Akten in einer Nacht- und Nebelaktion durch "Diebe" erfolgte. Das Ordinariat Chur missbilligt eine solche Darstellung und distanziert sich voll und ganz davon. Diese Darstellung entspricht nicht der Wahrheit und ist ehrverletzend. Die erwähnte Übertragung wurde vom damaligen Apostolischen Nuntius in der Schweiz mit Dekret vom 21. Dezember 1997 verfügt, welcher vom Papst den Auftrag hatte, die Errichtung des neuen Erzbistums Vaduz zu vollziehen.
2. Folglich ist es nicht richtig gewesen, dass der jetzige Churer Diözesanarchivar, der 1997 noch nicht im Amt war, sich in dem Sinne geäussert hat, dass die Aktenübertragung rechtswidrig geschehen sei. Es ist auch nicht korrekt, hier von Eigenmächtigkeit zu sprechen. Dr. Albert Fischer bedauert, dass aufgrund seiner Aussagen der Eindruck in der Öffentlichkeit entstanden ist, dass beim erwähnten Aktentransfer etwas nicht im Einklang mit dem Kirchenrecht geschah. Leider hatte er keine Kenntnis vom Dekret des Apostolischen Nuntius vom 21. Dezember 1997, und er entschuldigt sich in aller Form gegenüber dem Erzbischof von Vaduz, Msgr. Wolfgang Haas.
3. Allerdings ist zu ergänzen, dass die Aktenübertragung nicht ganz fachgerecht erfolgt ist. Es wurde kein Verzeichnis der transportierten Akten erstellt. Es liegt weder eine Ausgangsbestätigung seitens der Kanzlei von Chur noch eine Eingangsbestätigung der Kurie von Vaduz vor. Da der neuernannte Erzbischof von Vaduz damals zugleich Apostolischer Administrator der Diözese Chur mit allen Vollmachten und Befugnissen eines Diözesanbischofs war, ist es nachvollziehbar, dass das Transferverfahren in sehr einfacher Form erfolgte.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
15.12.2007 06:24:55
Die Freude am Herrn ist unsere Stärke
(news.stjosef.at) Nicht mehr lange dauert es bis Weihnachten; die Kinder zählen erwartungsvoll die Tage im Adventkalender, und so mancher Erwachsene denkt sich wohl: „So viel Stress ausgerechnet in dieser Zeit. Wie froh wäre ich, wenn dies alles schon vorbei wäre!“ Die einzig richtige Möglichkeit, mit all dem gut umzugehen, was in dieser Zeit an uns herantritt und uns so manches Mal auch ablenkt vom Wesentlichen, ist der Blick des Herzens auf Jesus Christus, den Herrn, der als der Kommende bei uns ist. Gott selber hat sich angesagt, er will eintreten in unser Herz, und um einen solchen Gast richtig willkommen zu heißen, muss man sich schon gut vorbereiten! Dieser Sonntag hat den Namen „Gaudete – freuet euch!“ Denn die Freude am Herrn, der zu uns kommt, darf uns schon jetzt in froher und hoffnungsvoller Erwartung erfüllen. Freude aus dem Glauben, Freude an Gott – das ist unsere Stärke, darin gründet unsere Hoffnung auf Vollendung. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
14.12.2007 18:35:04
"Den Romantikern den Giftzahn ziehen"
(kirchen.net) Auch die Romantiker müssen anerkennen, was die katholische Kirche in den ärmsten Ländern Afrikas für die Menschen getan hat und immer noch tut, sagte Bischof Philipp Pöllitzer im Festgottesdienst am 8. Dezember im Salzburger Dom. Der aus dem Lungau stammende Bischof leitet die Diözese Keetmannshoop in Namibia, die drei mal so groß ist wie Österreich. Durch das Wort Gottes hätten sich immer wieder Menschen so wie Maria, die Mutter Jesu, ansprechen lassen. Bis 21. Dezember ist Bischof Philipp noch auf Heimaturlaub. Erzbischof Dr. Alois Kothgasser hatte ihn eingeladen, mit ihm am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria im Salzburger Dom die Festmesse zu zelebrieren. Der Domchor und das Domorchester gestalteten unter der Leitung von Janos Cziffra die Feier mit Mozarts Missa solemnis musikalisch. In der überfüllten Kathedrale wies Bischof Pöllitzer in seiner Predigt darauf hin, dass Gott Maria den Namen Begnadete gegeben habe. Jeder Name sage etwas aus, und Begnadete weise darauf hin, dass es um einen besonderen Neuanfang gehe, einen Neuanfang, den Gott mit Maria und mit jedem Menschen vorhabe. Wen Gottes Wort anspricht, bei dem passiert etwas, der wird kreativ, da geschieht ein Neubeginn, betonte der Bischof. Um Neuanfang sei es auch in der Mission gegangen, führte der Prediger weiter aus. Philipp Pöllitzer war 40 Jahre als Missionar in Namibia, bis er heuer im Juli zum Bischof in Keetmanshoop ernannt wurde. Heute ist Nambia ein christliches Land, berichtete er im Salzburger Dom. Ich möchte manchen Romantikern den Giftzahn ziehen, die meinen, man sollte doch die Naturvölker in Ruhe lassen, sagte er und zählte Beispiele auf, was Mission bewirkt habe. Zum Beispiel gäbe es ohne Mission keine Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, viel sei zur Menschenwürde und zur Entwicklung der Bevölkerung beigetragen worden, das auch Romantiker anerkennen müssen. Heute sei die Kirche in Nambia im Übergang von der Missions- zur Ortskirche. Auch hier in Namibia ist es nicht leicht, Priester- und Ordensberufe zu wecken, betonte Bischof Pöllitzer. Schließlich erläuterte der Bischof noch seinen Wahlspruch Christus vagabundus. Christus sei wie ein Vagabund umhergezogen, und heute gebe es allein in Afrika zwei Millionen Flüchtlinge. Da müsse er als Bischof auch mit diesen Menschen sein, mit ihnen leben, leiden und ihnen das befreiende Wort Gottes verkünden. - Linktip: Podcast-Service der Erzdiözese Salzburg.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
14.12.2007 18:31:20
Evangelisierung als Recht und Pflicht der Kirche
(radiovatikan.de) Verkündigung des Glaubens an Jesus Christus ist die Pflicht der Kirche. Oft, so die an diesem Freitag im Vatikan veröffentlichte „Lehrmäßige Note zu einigen Aspekten der Evangelisierung”, meint man jedoch, „dass jeder Versuch, andere in religiösen Fragen zu überzeugen, die Freiheit einschränke”. Deshalb sah sich die Glaubenskongregation zu dem bereits angekündigten Papier „gehalten”. In 13 Punkten will es die Beziehung zwischen Missionsauftrag und Religionsfreiheit klären. Aufmerksamkeit gilt dabei vor allem Fragen des Menschenbildes (Kapitel II), der Lehre von der Kirche (Kapitel III) und der Ökumene (Kapitel IV). „Das Wort Evangelisierung … fasst die Sendung der Kirche zusammen”, so die lehrmäßige Note. Verkündigung und Weitergabe des Evangeliums sei nicht nur der Auftrag, sondern das Wesen der Kirche. Die Botschaft Jesus gelte der ganzen Welt, jeder Mensch habe das Recht sie zu hören, daraus resultiere die Pflicht der Kirche zur Evangelisierung. Die Glaubenskongregation verweist auf einschlägige Stellen in den Paulusbriefen und erinnert an die Papstpredigt in München: Mission gehe nicht ohne Evangelisierung. „Das Soziale und das Evangelium sind einfach nicht zu trennen. Wo wir den Menschen nur Kenntnisse bringen, Fertigkeiten, technisches Können und Gerät, bringen wir zu wenig” (10. September 2006). Gott habe dem Menschen Verstand und Willen geschenkt, „damit er ihn in Freiheit suchen könne”. Misstrauen gegenüber der Wahrheit kennzeichne die Welt von heute; doch das führe zu einem Relativismus der als letzten Maßstab nur das eigene Ich kennt. Unter dem Anspruch der Freiheit weist er nicht mehr über sich selbst hinaus. Bei der Suche nach der Wahrheit brauche jeder die Hilfe anderer, wenn die Kirche „zur Begegnung mit Christus und seinem Evangelium” auffordert, ist das laut Glaubenskongregation also keine „ungebührende Einmischung, sondern ein rechtmäßiges Angebot”, mehr noch: ein Dienst. Die Kirche habe die Aufgabe, den Menschen das „Leben in Fülle” zu verkünden. Dieser apostolische Einsatz ist laut Glaubenskongregation „Pflicht und unveräußerliches Recht” und „Ausdruck der religiösen Freiheit”, was - so die Kritik aus dem Vatikan - „in einigen Teilen der Welt noch nicht gesetzlich anerkannt und in anderen nicht wirklich respektiert” wird. Evangelisierung geschehe nicht nur durch öffentliche Predigt, sondern auch durch das glaubwürdige Zeugnis der Christen. Evangelisierung in nicht-katholischen Ländern erfordere echten Respekt für Traditionen wie geistliche Reichtümer und den aufrichtigen Willen zur Zusammenarbeit. „Ungesunde Rivalität” müsse vermieden werden. Auch das Wort Proselytismus fällt, es scheint ein Verweis auf die Beziehungen zur russisch-orthodoxen Kirche. Die Entscheidung eines nicht katholischen Christen, in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche einzutreten, sei als Ausdruck der Gewissens- und Religionsfreiheit zu respektieren. „In diesem Fall handelt es sich nicht um Proselytismus in dem negativen Sinn, den dieser Begriff erhalten hat.” Die „Lehrmäßige Note” setzt die bestehende kirchliche Lehre zur Mission und Evangelisierung voraus. Den Dokumenten von Paul VI. und Johannes Paul II. fügt sie nichts Neues hinzu, verweist auf Konzilsdokumente und auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948. Fehler, gerade im zwischenmenschlichen Dialog seien möglich, doch Verkündigung unterliege stets dem Respekt vor der Würde des Menschen und der religiösen Freiheit der Gesprächspartner: „Daher verbietet die Kirche streng, dass jemand zur Annahme des Glaubens gezwungen oder durch ungehörige Mittel beeinflusst oder angelockt werde, wie sie umgekehrt auch mit Nachdruck für das Recht eintritt, dass niemand durch üble Druckmittel vom Glauben abgehalten werde’ (Ad gentes 13)”. - Lesen Sie das Dokument in vollem Wortlaut (PDF)!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.12.2007 16:34:43
Erzbistum Vaduz dementiert "Aktendiebstahl"
(kath.ch/news.stjosef.at) Das Erzbistum Vaduz hat folgende Gegendarstellung zu Berichten über einen angeblichen "Aktendiebstahl" durch Erzbischof Haas und seine Mitarbeiter betreffend das Archiv des Erzbistums Vaduz veröffentlicht:
Nach der Errichtung des Erzbistums Vaduz wurden in korrekter und legaler Weise - wie von Papst Johannes Paul II. in der Errichtungsbulle angeordnet und vom Recht der katholischen Kirche (CIC can. 122) vorgesehen - die Akten betreffend die zehn Pfarreien im Fürstentum Liechtenstein bzw. des neuen Erzbistums Vaduz (ca. ab dem Jahr 1800) in das neue Archiv des Erzbistums Vaduz gebracht. Sie sind dort sachgerecht aufbewahrt und im üblichen Rahmen zugänglich. In diesem Zusammenhang von einem Diebstahl zu sprechen, ist somit objektiv den Tatsachen widersprechend und ehrverletzend. Das behauptete Gespräch zwischen Markus Rohner und mir zum Verbleib der erwähnten Akten hat nie stattgefunden. Die im weiteren erwähnten Gegenstände (Monstranz, Bischofsstab, Messgewänder) sind eindeutig und nachweislich dem Privateigentum von Erzbischof Wolfgang Haas zuzuordnen. - Dr. Markus Walser, Generalvikar des Erzbistums Vaduz.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.12.2007 16:29:21
Österreichischer Kurienkardinal Stickler gestorben
(radiovatikan.de) Er war der älteste Kardinal der Kirche und besaß als Kirchenrechtsexperte internationalen Ruf; am Mittwochabend ist der österreichische Kardinal Alfons Maria Stickler im 98. Lebensjahr in seiner Wohnung im Vatikan gestorben. In den letzten Jahren lebte Kardinal Alfons Maria Stickler zurückgezogen in seiner Wohnung im Palast der Glaubenskongregation. Doch der gebürtige Österreicher konnte auf ein bewegendes Leben im Dienst der Kirche zurückblicken. Als zweites von insgesamt zwölf Kindern 1910 in Neunkirchen geboren, trat Stickler nach dem Abitur in den Orden der Salesianer Don Boscos ein. Nach seinem Theologiestudium, unter anderem in Turin und Rom, promovierte er an der Päpstlichen Lateran-Universität zum Doktor beider Rechte; 1937 wurde er dann zum Priester geweiht. Zunächst lehrte Stickler Kirchenrechtsgeschichte an der römischen Salesianer-Universität. Sein Rat als international angesehener Kirchenrechtler war gefragt. Doch die wichtigste Veränderung in seinem Leben war nach eigener Aussage die Ernennung zum Präfekten der Vatikanischen Bibliothek 1971 durch Paul VI. 1983 übertrug ihm Johannes Paul II. dann das Amt des „Probibliothekars der Heiligen Römischen Kirche” und ernannte ihn zum Titularbischof. Zudem hatte Stickler seit Juli 1984 die Leitung des Vatikanischen Geheimarchivs inne. Während seiner Amtszeit setzte er sich besonders für die Erhaltung und Modernisierung der Vatikan-Bibliothek ein. Seinen unermüdlichen Einsatz würdigte Johannes Paul II. im Mai 1985 mit der Ernennung zum Kardinal. In einem Beileidstelegramm an Sticklers Angehörigen würdigt der Papst den Verstorbenen. Er nehme lebhaften Anteil an ihrem Schmerz, so Benedikt XVI. Kardinal Stickler sei „viele Jahre hindurch ein aufrichtiger und pflichtbewusster Mitarbeiter des Heiligen Stuhls gewesen”. Dabei habe er ein „Zeugnis tiefer Treue zu Christus und zur Kirche gegeben”. Am Freitag wird Benedikt die Beisetzungsfeiern für Stickler leiten. Das Kardinalskollegium umfasst jetzt 200 Senatoren, 120 davon sind unter 80 Jahren.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.12.2007 16:50:57
Gloria TV - Don Reto Nay informiert!
(gloria.tv) Interview mit Don Reto Nay, dem Leiter des neuen katholischen Video-Portals www.gloria.tv
Was ist „Gloria.TV“?
Das Portal „Gloria.TV“ ist eine Homepage, die katholische Video-Beiträge veröffentlicht. Die Seite nennt sich „Gloria“, weil sie den weihnachtlichen Gloria-Gesang der Engel ganzjährig zu allen Menschen bringen will.
Wer betreibt „Gloria.TV“?
Hinter „Gloria.TV“ steht eine offene Gruppe, deren Kern aus zwei Priestern und gegenwärtig etwa fünf Mitarbeiterinnen besteht. Doch „Gloria.TV“ gehört allen, weil jeder dort seine Videos einstellen oder Videos deeplinken kann.
Wie wird produziert?
Wir betreiben gegenwärtig zwei kleine Studios in Wien und in der Schweiz. Dort werden Texte geschrieben, Aufnahmen gemacht, Videos geschnitten. Daneben haben wir auch externe Helfer, die für uns in Deutschland und in den USA arbeiten und uns schon sehr geholfen haben. Weitere Standorte sind in Vorbereitung.
Gibt es bei „Gloria.TV“ schon ein Flaggschiff?
Ja, das gibt es: unsere Zwei-Minuten-Nachrichtensendung „Gloria.Global“. Sie kann auch so in andere Websites eingebunden werden, dass jeden Tag die aktuelle Sendung erscheint.
Was ist das Ziel von „Gloria.TV“?
Das Ziel des Portals ist die von Papst Johannes Paul II. verkündigte Neuevangelisation. Vor allem unter jungen Menschen. Darum gibt es Gloria.TV auch schon auf Englisch, Russisch, Polnisch und Rumänisch. Unser Portal würde gerne auch die Weiten des Ostens für Christus erobern.
Was freut Sie am meisten bei „Gloria.TV“?
Am meisten freut mich bei „Gloria.TV“, dass das die Initiative junger Menschen ist, die es in der Kirche auch noch gibt. Mit meinen 45 Lenzen bin ich eigentlich der einzige alte Knacker in der Corona.
Wollen Sie mit den großen Fernseh-Ketten konkurrieren?
Ja, denn Studien beweisen, dass sich das Interesse der Jugendlichen immer mehr vom traditionellen Fernsehen ab- und dem Internet zuwendet. Passiver Fernsehkonsum ist out. Das früher prophezeite „interaktive Fernsehen“ hat sich im Internet verwirklicht.
Was machen Sie persönlich außer „Gloria.TV“?
Ich schaufle Schnee und bin Administrator einer abgelegenen Bergpfarrei im romanischsprechenden Teil meiner Heimatdiözese Chur. Daneben unterrichte ich bei den Dienern Jesu und Mariens in Niederösterreich. Manchmal schaue ich auch den Vögeln des Himmels nach.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.12.2007 16:47:46
"KATHTUBE" online
(kath.net) Im Internet gibt es seit 12. Dezember 2007 eine neue katholische Plattform für Videos, Audios, Bilder und Dokumente: www.kathtube.com . Das Portal ist ähnlich konzipiert wie die bekannte Video-Plattform „Youtube“. User können sich anmelden und dort Beiträge einstellen. Die verschiedenen Medienbeiträge können von angemeldeten Usern kommentiert und bewertet werden. Das besondere an der Plattform ist, dass man nicht nur Videos sondern auch Audios, Fotos und Dokumente einstellen kann.
Das Projekt wird bereits von einer großen Anzahl von katholischen Medien unterstützt, darunter K-TV, RADIO MARIA ÖSTERREICH, EWTN und „Kirche in Not“. Die Kooperationsmedien werden ab sofort regelmäßig Beiträge veröffentlichen. Im Musikbereich hat Gerth-Medien, der größte christliche Musikvertrieb im deutschen Sprachraum, die Zusage gemacht, ausgewählte Audio- und Videobeiträge zur Verfügung zu stellen. Auch aus dem Bereich der neuen Bewegungen (z. B. Jugendtreffen Pöllau) gibt es Zusagen für Audios von Vorträgen. „Pfaffenheini“ Christian Sieberer und KATH.NET-Webmaster Johannes Maria Schwarz werden auf der Plattform ebenfalls neue Kurzvideos veröffentlichen. Auch das „Vatican“-Magazin und Paul Badde werden das Projekt unterstützen und beispielsweise regelmäßig Fotos zur Verfügung stellen.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.12.2007 16:46:04
Papstkatechese über den hl. Paulinus von Nola
(radiovatikan.de) Der heilige Paulinus von Nola war, wie Benedikt XVI. ausführte, ein Zeitgenosse und Freund des heiligen Augustinus. „Paulinus entstammte einer vornehmen Familie aus Bordeaux und erhielt eine gute literarische Ausbildung. Früh schlug er die politische Laufbahn ein und wurde Statthalter in Kampanien. Dort wurde die Verehrung des Märtyrers Felix für ihn zu einem Schlüsselerlebnis auf seinem Weg zu einem echt christlichen Leben. Paulinus begab sich zunächst in die Schule des Ambrosius von Mailand, ehe er in seiner Heimat die Taufe empfing. Von mehreren Heimsuchungen getroffen, beschlossen Paulinus und seine Frau Therasia, ihren Besitz zugunsten der Bedürftigen zu verkaufen und in Nola ein mönchisches Leben in Armut, Gebet und in der Betrachtung der Heiligen Schrift zu führen. Paulinus wurde Priester, kümmerte sich um Arme und Pilger und sorgte auch für die Erweiterung und Ausgestaltung des Heiligtums seines Schutzpatrons Felix. Um 409 wurde er schließlich zum Bischof von Nola gewählt, wo er bis zu seinem Tod im Jahre 431 wirkte.” Soviel zur Biographie des Heiligen. Benedikt XVI. kam dann aber auch auf den geistlichen Aspekt im Leben des hl. Paulinus: „Mit seiner Bekehrung zum Mönchstum hat Paulinus sein Leben, besonders auch sein dichterisches Talent, ganz in den Dienst Christi gestellt. Die von ihm überlieferten Dichtungen sind Gesänge des Glaubens und der Liebe und zeugen ebenso wie sein umfangreiches Briefkorpus von einer gelebten, vom Wort Gottes durchtränkten Theologie. Gerade in seinen Briefen, durch die er wichtigen Gestalten seiner Zeit in geistlicher Freundschaft verbunden war, tritt die Kirche als Geheimnis der Einheit und Gemeinschaft zutage. ... „Der Mensch ohne Christus ist Staub und Schatten” (Carm. X, 289), schreibt Paulinus von Nola in einem seiner Gedichte.” Dieses Wort des hl. Paulinus gab Benedikt XVI. an diesem Mittwoch den deutschsprachigen Pilgern und Touristen mit auf den Weg." Durch den Glauben und in der Gemeinschaft der Kirche erfahren auch wir, daß Christus das Leben eines jeden von uns ist. Er ist die Hoffnung, die nicht trügt, sondern heilt und rettet. Der Herr begleite uns alle mit seiner Gnade und seiner Liebe.”
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
11.12.2007 07:46:49
Weihe von Diakonen in Innsbruck
(dioezese-innsbruck.at) „Mit der Weihe zum Diakon werdet ihr hineingestellt in eine ganz und gar nicht heile Welt.“ Das sei nicht als Erwählung im Sinne eines Privileges zu deuten, betonte Bischof Manfred Scheuer in seiner Predigt anlässlich der Diakonatsweihe zweier junger Männer im Innsbrucker Dom am vergangenen Marienfeiertag, 8. Dezember. Vielmehr gehe es darum, den Dienst im Sinne der abgegebenen Versprechen zu Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit als christliche Grundhaltung zu verrichten. Die beiden neu geweihten Diakone sind Anwärter zum Priesteramt in der Diözese Innsbruck. Der Tiroler Thomas Ladner (29) stammt aus dem Paznauntal und absolviert derzeit das Pastoraljahr in Prutz und Ried. Der aus Rumänien stammende Joan Budulai (27) ist in der Pfarre Innsbruck-Mariahilf im pastoralen Einsatz. Ehe er den beiden Weihekandidaten die Hände auflegte, machte Bischof Scheuer die Lebensweise eines Diakons verständlich. „Nur wer selbst einfach lebt und von innen her arm ist, kann wirklich ein Freund der Geringen und Armen werden.“ Die Frage nach der Armut des Diakons sei auch eine Frage nach der Selektion seines Umgangs mit den Menschen: „Lasse ich Arme, schwierige und psychisch anstrengende Menschen an mich herankommen?“ Und schließlich: „Wie steht es mit dem Einsatz, bei dem kein Erfolg, keine Anerkennung und keine Sympathie raus schaut, der also rein umsonst getan werden will?“ Der konkrete kirchliche Gehorsam sei in ein vielschichtiges Beziehungsgefüge eingeordnet, führte der Bischof weiter aus. Die primären Bezugspunkte seien Gott und sein Evangelium. So wie Jesus Christus „Ja“ zu seiner Sendung und seinem Schicksal gesagt habe, solle der Diakon „Raum für Liebe schaffen“ und sich in die Dynamik dieser Liebe hinein nehmen lassen. „Der Gehorsam der Sendung ist das Gegenteil von Selbstdarstellung und Selbstinszenierung“, so Scheuer wörtlich. Die Entscheidung für den Zölibat dürfe weder mit Arroganz noch mit Abneigung, mit dem Gefühl, im Leben zu kurz zu kommen, verbunden sein, fügte Bischof Scheuer hinzu. Die Ehelosigkeit als Tugend des Diakons dränge zur „Solidarität mit den Unglücklichen, den kaputten Ehen und Familien, den Alten ohne einen Menschen, den Jungen ohne Zukunft und den sprachlos Vereinsamten“.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
11.12.2007 07:43:55
Diakonenweihe in Haag
(presse.kirche.at) Als „Freude für die Diözese“ bezeichnete Bischof DDr. Klaus Küng die Weihe von drei Diakonen am Sonntag, dem 9. Dezember 2007, in der Pfarrkirche Haag. Ihr Diakonat ist eine Zwischenstufe zum Priesteramt. Es sind dies Mag. Robert Bednarski aus Walbrzych in Polen, Dr. Erich-Markus Kuen aus Innsbruck und Mag. Christian Zeilinger aus St. Pölten. Denn viele Menschen hätten heute Sehnsucht nach der Botschaft Jesu, sagte der Bischof. Ein besonderer Auftrag der Diakone sei, diese Botschaft zu verkünden. In seiner Predigt betonte der Bischof, dass jene, die Priester werden wollen, bei der Diakonenweihe eine dreifache Verpflichtung eingehen: die Ehelosigkeit, den Gehorsam und das Stundengebet zu verrichten. Besonders der Zölibat sei heute zu einem „Stein des Anstoßes“ geworden, sagte der Bischof. Er sei für viele Menschen schwer verständlich geworden. Ehelos leben bedeute, eine große Liebe zu Gott zu haben und sein Leben ganz in den Dienst der anvertrauten Menschen zu stellen. „Die Ehelosigkeit ist, positiv gelebt, eine große Quelle der Kraft“, unterstrich der Bischof. Dazu sei auch ein intensives geistliches Leben, ein großer seelsorglicher Einsatz sowie ein zur Liebe fähiges Herz nötig, wies der Bischof hin und wünschte den Diakonen, ihren Weg zu einer „frohen, priesterlichen Hingabe“ zu finden. Denn die Gesellschaft wie die Kirche brauchen frohe und heiligmäßige Priester. Der Bischof rief die neuen Diakone auf, ihre Aufgaben anzunehmen, die Verkündigung des Wortes Gottes im Herzen zu erwägen und auch den anderen weiter zu geben, den Dienst am heiligen Sakrament zu lieben mit dem Wunsch, es auch den anderen zu bringen und die Nächstenliebe zu üben, um für die Menschen Mittler zu sein. Die Eltern, Angehörigen und Freunde der Neugeweihten bat er, den Diakonen auf ihrem Weg weiterhin Rückhalt zu sein.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
10.12.2007 18:28:45
Gedenktag Unserer Lieben Frau von Guadalupe
(kath-info.de) Am 9. Dezember 1531 ist in Guadalupe, Mexiko, dem Indianer Juan Diego (um 1474 - 1548, 2002 heiliggesprochen) die Muttergottes erschienen. "Ich bin eure erbarmungsreiche Mutter, die Mutter aller Menschen, all jener, die mich lieben, die zu mir rufen, die Vertrauen zu mir haben. Hier will ich auf ihr Weinen und ihre Sorgen hören und will ihre Leiden, ihre Nöte und ihr Unglück lindern und heilen." Dies bewahrheitete sich auf unwahrscheinliche Weise: Innerhalb weniger Jahre bekehrten sich über acht Millionen Indios vom Götzendienst zum Christentum. Als Zeichen hinterließ die Muttergottes ein fortwährendes Wunder: Ihr Bildnis auf der Tilma, dem mantelartigen Überhang des Sehers, das in den letzten Jahrzehnten Gegenstand ungezählter wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen ist. - Linktips: Buchauszüge aus "So hat er keinem Volk getan"; "Maria von Guadalupe".
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
10.12.2007 18:24:03
Symposion "Sein und Sollen des Menschen" in Eichstätt
(ku-eichstaett.de) Kurz vor seiner Wahl zum Papst hat Joseph Kardinal Ratzinger die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt gebeten, »drängende Fragen bezüglich des Naturbegriffs bzw. des natürlichen Sittengesetzes zu vertiefen«. Das internationale Symposion vom Mittwoch bis Freitag, 23. bis 25. Januar 2008 kommt dieser Bitte des jetzigen Papstes nach und sucht das »Sein und Sollen des Menschen« aus dezidiert philosophisch-theologischer Sicht in den Blick zu nehmen. Die philosophische Reflexion steht am ersten Tag des Symposions im Vordergrund. Grundlegende wie aktuelle Problemstellungen bis hin zu konkreten Fragen nach dem politischen Handeln heute kommen zur Sprache. Die Podiumsdiskussion am Abend wird die zahlreichen Impulse des Tages noch einmal aufgreifen und im Sinne eines interdisziplinären Austausches voranbringen. Am zweiten Tag werden schwerpunktmäßig der »Naturbegriff« und das »Naturrecht« vor allem aus fundamentaltheologischer Perspektive reflektiert sowie interkulturell und interreligiös ausgelegt. Gibt es neben all den religiösen Wertvorstellungen auch eine gemeinsame Auffassung von der menschlichen Natur? Der letzte Tag des Symposions greift noch einmal die Gesamtthemenstellung der Tagung auf. Die theologische Anthropologie kommt zu Wort: in ihrer biblischen Grundlegung, ihrer theologiegeschichtlichen Entfaltung und – exemplarisch und punktuell – unter gegenwärtiger Problemstellung. Zum Abschluss des Symposions soll vorläufiges Resümee gezogen und weitere Forschungs- und Handlungsperspektiven aufgezeigt werden. - Link: Detailprogramm.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
09.12.2007 14:51:46
Unternehmensethik als Bewährungsfeld für die katholische Soziallehre
(radiovatikan.de) Die Katholische Soziallehre ist keineswegs etwas Überholtes; fruchtbarstes Feld für sie sei heute vor allem die Unternehmensethik, davon ist die Dekanin der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Dominikaner-Universität Angelicum in Rom, Sr. Helen Alford OP, überzeugt. „Manager und Unternehmer sind an Konkretem interessiert. Daher sind sie offen für praktische Hinweise, wie man ein Unternehmen führen kann. Die Kirche kann nämlich gerade den Entscheidern etwas anbieten. Sicher muss man auch sie zu einer Art ‚Bekehrung’ führen, vor allem was die Rolle des Geldes im Leben des Menschen angeht, denn Geld ist wichtig als Mittel, aber es darf nicht ausschließliches Ziel des unternehmerischen Handelns werden. Die Frage der Wirtschaftlichkeit und der Finanzen sind zweifelsohne zentral, aber sie dürfen niemals alleiniges Kriterium sein.“ Am Freitag wurde in Rom ein u.a. von Alford herausgegebener Sammelband unter dem Titel „Preaching Justice“ (Die Gerechtigkeit predigen) vorgestellt. Die Beiträge wollen die Aufmerksamkeit auf die große soziale Tradition des Dominikanerordens lenken. „Auf konkreter Ebene haben die Frauen und Männer des Predigerordens sehr viel getan. Sie waren als Arbeiterpriester tätig, sie sind in die Bergwerke gegangen, sie waren im Widerstand gegen die Nazis und gegen die Kommunisten. Sie haben mit den Indios gearbeitet, sie haben Universitäten gegründet und es gab vor allem eine ganze Reihe großer Vordenker, deren Einsichten in die Soziallehre der Kirche eingeflossen sind.” In Deutschland waren vor allem die so genannte Walberberger Schule um Eberhard Welty OP prägend, aber auch Friedensaktivisten des Zweiten Weltkriegs wie Franziskus Stratmann OP, so Alford.
„Wir wollen diese Tradition für die Zukunft bewahren, wie es das lateinische Wort „traditio“ meint: Dieses Charisma und den Genius der Predigerbrüder für die Zukunft bewahren und weitergeben, damit die Männer und Frauen des Ordens auch weiterhin einen fruchtbaren Beitrag für die Verkündigung der Kirche leisten können.“
„Preaching Justice. Dominican Contributions to Social Ethics in the Twentieth Century”, herausgegeben von Francesco Compagnoni OP and Helen Alford OP. Mit einem Vorwort von Gustavo Gutièrrez OP. Dominican Publications, Dublin 2007.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
09.12.2007 14:41:50
Mutter der ganzen Menschheit
(kathpress.at) Die Kirche zeigt Maria der Welt als "Zeichen des endgültigen Sieges des Guten über das Böse", sagte Papst Benedikt XVI. am 8. Dezember beim traditionellen Besuch an der Mariensäule auf der römischen Piazza di Spagna. Maria erinnere die Menschen daran, dass sie alle Geschwister sind, die Gott zum Vater haben. "Ohne ihn, noch weniger gegen ihn, werden wir Menschen niemals den Weg zur Liebe finden, die Macht des Hasses und der Gewalt besiegen und einen stabilen Frieden aufbauen", so der Papst. In seiner Ansprache nannte Benedikt XVI. Maria die "Mutter der ganzen Menschheit". Unter dem Schutz Marias könnten sich alle "in der Verschiedenheit der Kulturen als eine einzige Familie fühlen". Maria habe die täglichen Mühen jeder Frau und Familienmutter geteilt, erinnerte der Papst. Freilich sei sie von Gott für eine einzigartige Mission auserwählt worden. Ihr irdischer Pilgerweg sei von "furchtlosem Glauben, unerschütterlicher Hoffnung und demütiger und grenzenloser Liebe" gekennzeichnet gewesen. Dass Jesus am Kreuz die Menschen Maria anvertrauen wollte, habe der Kirche eine "fruchtbare spirituelle Mütterlichkeit" verliehen. Die "himmlische Mutter" lade alle Menschen ein, das Böse zu fliehen und das Gute zu tun, untereinander Geschwister zu sein, die sich gemeinsam bemühen, eine "gerechtere, solidarischere und friedlichere Welt" aufzubauen. Abschließend richtete Benedikt XVI. auf französisch einen Gruß an die in den Marienwallfahrtsorten Lourdes und Fourviere bei Lyon versammelten Gläubigen, der über eine Videoschaltung nach Frankreich übertragen wurde. Der Papst nahm darauf Bezug, dass am 8. Dezember das Jubiläum des 150-Jahr-Gedenkens der Marienerscheinungen in Lourdes begonnen hat. Die Wallfahrtsorte sollten noch stärker ihre Berufung verwirklichen, Orte des Gebets und "des Willkommens für jene Suchenden zu sein, die auf den Weg Gottes zurück kehren wollen".
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
08.12.2007 13:42:07
Maria - Stern der Hoffnung
(radiovatikan.de/kath.net) Papst Benedikt XVI. hat beim Angelusgebet am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens in Rom an das 150-Jahr-Jubiläum der Marienerscheinungen in Lourdes erinnert. "Mit Freude grüße ich alle Brüder und Schwestern deutscher Zunge“, sagte Benedikt XVI., wie Radio Vatikan berichtete. „Am heutigen Hochfest feiern wir, dass Gott die Jungfrau Maria zur Wohnstatt seines Sohnes erwählt und vom ersten Augenblick ihres Daseins vor jeder Sünde bewahrt hat. Durch sie kommt Jesus Christus, die Hoffnung und das Heil der Menschen, zu uns. So ist Maria die Mutter und der Stern der Hoffnung auf unserem Lebensweg. Wir dürfen darauf vertrauen, dass der Herr auch uns aus den Verstrickungen in das Böse befreit und uns das wahre Leben schenken will. Euch allen wünsche ich einen frohen Festtag!" Benedikt XVI. geißelte außerdem den Missbrauch von Kindern: „Wir machen leider die Erfahrung, dass die Heranwachsenden, die Jugendlichen und sogar Kinder leicht zum Opfer von pervertierten Form der Liebe werden, verführt von skrupellosen Erwachsenen, die sich selber etwas vormachen und sie in die ausweglose Sackgasse des Konsumismus führen: Selbst heiligste Dinge, wie der menschliche Leib, der Tempel des Gottes der Liebe und des Lebens, werden so zu Konsumobjekten; und das immer früher, manchmal sogar vor der Pubertät. Wie traurig ist es, wenn die Kinder das Staunen verlernen gegenüber dem Zauber der schönsten Gemütsregungen und die Wertschätzung des Körpers verloren geht, der Ausdruck der Person ist und seines unergründlichen Geheimnisses.“ Der absolute Wert der Liebe müsse geschützt werden, so Benedikt. „Ich denke an die jungen Menschen heute, die aufgewachsen sind in einem Umfeld, das übersättigt ist von falschen Glücksverheißungen. Diese jungen Mädchen und Jungen riskieren, die Hoffnung zu verlieren, weil sie häufig zu „Waisen der wahren Liebe“ werden, die dem Leben Sinn und Freude schenkt.“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
08.12.2007 13:39:41
Bereitet dem Herrn den Weg!
(news.stjosef.at) Umkehr und Buße verkündet der Prophet Johannes der Täufer dem Volk Israel, das auf den Erlöser wartet. Noch ist der verheißene Messias nicht erschienen, und manche meinen, es könnte Johannes sein. Dieser aber weist solche Vorstellungen zurück und weist hin auf den Kommenden, dem die Schuhe von den Füßen zu lösen er sich selber nicht würdig sieht. Im Grunde handelt es sich beim Geschehen von damals, kurz vor dem öffentlichen Auftreten des Messias, um ein adventliches Geschehen: „Advent“ (lat. „adventus“) heißt wörtlich „Ankunft, Eintreffen, Besuch“, und im weiteren Sinn bedeutet das Wort „Erwartung“, „Vorbereitung auf das Kommende“. Der Kirchenschriftsteller Tertullian hat das Wort „adventus“ mit dem „Erscheinen“ oder „Offenbarwerden Gottes“ gleichgesetzt. In Anlehnung an die Vorbereitung auf das erste Kommen Christi vor 2000 Jahren, welche aufgrund der Predigt des Johannes als Zeit der Buße und des Fastens begangen wurde, hat die Kirche auch eine besondere Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest eingeführt, eine Zeit der Besinnung und der Buße; von daher kommt auch die violette liturgische Farbe in der Adventszeit. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.12.2007 04:58:54
Schlagerstar bekennt sich zum Glauben an Gott
(news.stjosef.at) In der Dokumentation „Berg und Geist: Francine Jordi“ des Schweizer Fernsehens, welche am 06.12.2007 erstmals auf 3SAT ausgestrahlt wurde, erklärte die Schlagersängerin unter anderem auch, dass ihr der Glaube an Gott sehr viel bedeute. Wörtlich sagte die Schweizer Sängerin: „Mein Glaube, das ist klar, das hilft mir auch: Ich weiß, dass ich nicht das Wichtigste bin in der Welt, dass ich eigentlich sehr unwichtig bin in dieser Welt, schon nur, wenn man da rumschaut, das kann nicht sein, wir haben diese Welt gekriegt, und es ist so etwas Faszinierendes, die Natur, da muss nämlich eine höhere Macht sein, und das ist für mich klar: Gott, und da glaub ich auch dran; aber ich praktiziere das für mich, und ich gehe nicht jeden Sonntag in die Kirche, oder weiß ich was, sondern ich bete für mich sehr viel, jeden Tag, und vertraue auch darauf, dass er mich auch lenkt, dass ich das Richtige tue und dass ich noch vielen Leuten auch Freude machen kann.“ - Link: www.francinejordi.ch
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.12.2007 04:46:41
Ganz schön bist du, Maria
(news.stjosef.at) Im Blick auf die heilige Gottesmutter Maria, die „Unbefleckte Empfängnis“, wird uns der Mensch vorgestellt, wie er vor Gott sein soll. Jeder von uns sehnt sich im Grunde seines Herzens nach Unversehrtheit und Vollkommenheit. Meistens kommt diese Sehnsucht nur in oberflächlicher Weise zum Ausdruck, wenn z.B. peinlichst genau darauf geachtet wird, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen oder nach außen hin die guten Formen des Umgangs zu wahren. Wie viele aber sind sich bewusst, dass wahre Schönheit mit der Schönheit des Herzens zu tun hat – dass also in Wahrheit nur ein guter und liebender Mensch, der von innen her schön ist, auch im vollen und eigentlichen Sinn des Wortes „schön“ genannt zu werden verdient? In Maria wird uns diese Schönheit in ihrer Ursprünglichkeit und Reinheit vorgestellt. Von Anfang an war Maria durch Gottes Gnade „ganz schön gemacht“, d.h. Gott hat sie geheiligt und vor allem Bösen bewahrt. Sie war der Schuld Adams nicht unterworfen, da sie durch den Erlöser Jesus Christus im Voraus davor bewahrt wurde. Der Sohn Gottes sollte eine menschliche Mutter haben, die in ihrer Heiligkeit und Würde ganz ihm entsprach. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
05.12.2007 18:53:40
Hochrangige Islam-Diskussion
(kathpress.at) Eine globale "Entsäkularisierung" und wachsendes Interesse an Religion ortet die Wiener Sozialethikerin Prof. Ingeborg Gabriel. Bei einer Podiumsdiskussion über "Religion und Öffentlichkeit" im Wiener Otto-Mauer-Zentrum verwies die Wissenschaftlerin auf das Auftreten neuer Bruchlinien in der öffentlichen Debatte zwischen "religiösen" und "antireligiösen" Positionen sowie auf das Hinzutreten des Islam als neuem "Player". An der Podiumsdiskussion - gemeinsam veranstaltet vom Wiener "Böhlau"-Verlag und der österreichischen bischöflichen Kommission für die Gerechtigkeit und Frieden ("Iustitia et Pax") - nahmen auch der Politikwissenschaftler em. Prof. Heinrich Schneider, Prof. Bernd Fragner vom Institut für Iranistik an der Akademie der Wissenschaften, der Religionsrechtler Prof. Richard Potz und der Grazer Soziologe Prof. Manfred Prisching teil. Anlass für die Diskussion waren zwei neue "Böhlau"-Bücher: "Religion im öffentlichen Raum. Religiöse Freiheit im neuen Europa", herausgegeben von Friedrich Gleißner, Hanspeter Ruedl, Heinrich Schneider und Ludwig Schwarz sowie "Der christlich-muslimische Dialog" von Heinrich Schneider. "Die Modernisierung treibt die Religion nicht aus", stellte auch Manfred Prisching fest. Im Weltmaßstab bestehe in weiten Teilen Europas, wo die Säkularisierung weiter voranschreite, eine Sondersituation. Während es in den USA wichtig sei, religiös zu sein, egal um welche Religion es sich handelt, gebe es in Europa Berührungsängste und subtile Herangehensweisen. Der Islam hat laut Prisching darunter zu leiden, dass ihm Toleranz nur entgegengebracht wird, wenn er im Hintergrund bleibe. Laut Heinrich Schneider hat die Furcht vor der Wiederkehr von Religionskriegen dazu geführt, dass manche eine Politik der gänzlichen Entmachtung der Religion betreiben. Religion werde damit aber zu Unrecht auf das Niveau "kulinarischer Geschmacksrichtungen und Spleens" ohne öffentliche Relevanz herabgesetzt. Zur Herausforderung durch den Islam erklärte der Iranistik-Professor Fragner: "An die Atheisten und Agnostiker hat man sich schon gewöhnt, die Muslime sind aber erst seit zwei, drei Generationen hier". Das erkläre das überproportionale Interesse der Öffentlichkeit an der islamischen Glaubensgemeinschaft. Doch auch wenn der Islam im Fokus der öffentlichen Diskussion stehe, sei das Wissen über diese Religion nach wie vor begrenzt, sagte Fragner. Zum Thema eines EU-Beitritts der Türkei äußerten sich alle Diskutanten auf ähnliche Weise: Das Problem sei nur zu einem geringen Teil religiöser Natur, die größeren Herausforderungen lägen in der Frage der Finanzierbarkeit einer EU-Erweiterung und den damit einhergehenden politischen Aufgaben. Prisching charakterisierte die gegenwärtige Politik der EU gegenüber der Türkei pointiert als eine "Zurückweisung mit offenen Armen". - Buchhinweis: Heinrich Schneider, Der christlich-muslimische Dialog. Voraussetzungen - Erfahrungen - Probleme, Wien 2007 (Böhlau Verlag), ISBN 978-3-205-77689-5.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
05.12.2007 18:50:29
SJM organisiert "Fahrt" zum Weltjugendtag
(sjm-congregation.org/news.stjosef.at) Die „Servi Jesu et Mariae“ laden alle „Raider und Raiderinnen“ (d.h. ältere Pfadfinder) sowie auch alle übrigen Interessierten ein zur Fahrt zum Weltjugendtag 2008 nach Sydney (Australien). Eine Anmeldung ist möglich bis zum 15. Dezember 2007. Nur wenn sich genügend Interessierte finden, kommt die Fahrt (bzw. der Flug) zustande. Auf jeden Fall möchte man zur Zeit des eigentlichen Weltjugendtages (15.-20. Juli 2008) in Sydney sein. Die Teilnehmer sollen über 17 Jahre alt sein. Kontaktaufnahme wird erbeten an auhof@sjm-congregation.org, Tel.+43 (7473) 2094, mit Angabe des Namens, der Telefonnummer (für schnellere Kommunikation) und des bevorzugten Reisetermins (z.B. 10.-20. Juli, oder 15-28. Juli ...). Ab 15. Dezember wird dann mitgeteilt, ob und wann die Fahrt stattfindet.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
05.12.2007 18:44:24
Webpräsenz des L'Osservatore Romano ausgebaut
(radiovatikan.de) Die Vatikan-Zeitung „Osservatore Romano” baut ihre Präsenz im Internet aus. Das gab der neue Direktor des Blattes, Giovanni Maria Vian, bekannt. Zukünftig sei die italienische Ausgabe der Zeitung sowohl als Text- wie auch als Bildversion online abrufbar, kündigte Vian am Montag an. Seiner Meinung nach eröffnet das Internet auch den fremdsprachigen Ausgaben neue Perspektiven. Der „Osservatore” erscheint auf italienisch als Tageszeitung, daneben wöchentlich auf französisch, englisch, spanisch, portugiesisch und deutsch sowie monatlich auf polnisch.
„Das Problem der fremdsprachigen Ausgaben ist die Lieferung. Viele haben mir gesagt, wie wichtig es ist, weiterhin auch die gedruckte Version zu verschicken, denn der „Osservatore” erfüllt dokumentarische Aufgaben. Freilich kostet es uns eine Menge Geld, die Zeitungen nach Afrika, Asien, Lateinamerika zu verschicken – ein echtes Vermögen. Natürlich werden wir die gedruckte Zeitung weiterhin an Abonnenten verschicken. Aber die Zukunft ist klarerweise das Internet.” Inhaltlich hat der „Osservatore Romano” seit dem Amtsantritt des neuen Direktors am 27. Oktober seine internationale Berichterstattung ausgebaut. Auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes finden nun ostkirchliche Themen mehr Platz in der Zeitung. Auch die Kulturseiten wurden verdoppelt. Hören sie mehr darüber heute Abend in der „Woche in Rom”. - Link: L'Osservatore Romano.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.12.2007 11:36:08
Enzyklika "Spe salvi" - über die christliche Hoffnung
(radiovatikan.de) Knapp zwei Jahre nach seiner ersten Enzyklika über die Liebe hat Benedikt XVI. an diesem Freitag sein zweites großes Lehrschreiben veröffentlicht. Auch diesmal geht es um eine der drei christlichen Haupttugenden: um die Hoffnung nämlich. Der Titel „Über die christliche Hoffnung“ stützt sich auf ein Wort des Apostels Paulus im achten Kapitel des Römerbriefes."Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht?" Das ist die biblische Vorlage – und hier ist nun ein erster Blick auf die Enzyklika, die Papst Benedikt dazu geschrieben hat. Vom Papst – so heißt es – gleich auf Latein verfasst. In der deutschen Fassung 80 Seiten. Adressat: „Bischöfe, gottgeweihte Personen, alle Christgläubige“ – die Formel „an alle Menschen guten Willens“ fehlt. Der Text: theologisch und philosophisch sehr dicht; viele Zitate von Kirchenvätern, dazu die Philosophen Kant, Bacon, Adorno, aber auch Martin Luther, Schriftsteller wie Dostojewski und Jean Giono oder der verstorbene vietnamesische Kardinal Nguyen Van Thuan. Am sorgfältigsten eingesetzt: Zitate des heiligen Augustinus. Ernsthafte Auseinandersetzung mit protestantischen Positionen, freundliche Worte zu den Kirchen des „Ostens“. Richtig liebevoll: das Porträt einer Heiligen aus dem Sudan, die von der Sklavin zur Ordensfrau wurde. Nebenbei: ein Papst-Lob für die „sprachliche und denkerische Kraft“ von Karl Marx, trotz dessen „grundlegenden Irrtums“, und eine Kritik an der deutschen Einheitsübersetzung der Bibel. Zum Abschluß ein Hymnus auf Maria. Gesamteindruck von Benedikts Enzyklika: theologischer und auch mehr aus einem Guss als seine erste. Für den Normalchristen wohl schwerer zu lesen als „Deus Caritas est“ - aber eine lohnende Lektüre. Ein echter Ratzinger. - Lesen Sie die Enzyklika in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.12.2007 11:35:11
„Lefebrianer“ erwerben Gut für Ansiedlung einer Benediktinergemeinschaft
(news.stjosef.at) In einer Presseerklärung gibt der Distriktobere der mit dem Apostolischen Stuhl nicht in voller Gemeinschaft befindlichen traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. für Deutschland, Pater Franz Schmidberger, bekannt, dass „der Besitzer von Gut Reichenstein, Herr Dr. Handschumacher und seine Frau Gemahlin … am 29. November 2007 das von der Priesterbruderschaft St. Pius X. unterbreitete Kaufangebot für das Gut nach langwierigen Verhandlungen notariell angenommen“ hätten. Damit stehe „der Ansiedlung einer Benediktinergemeinschaft in den ehemaligen Klostergebäuden 30 Kilometer südlich von Aachen nichts mehr im Wege. Bis zur Gründung in ca. 3 Jahren werden jetzt die notwendigsten Renovierungsarbeiten unternommen werden, um den Mönchen ein ihrer Berufung gemäßes Zuhause zu bieten.“ Abschließend heißt es, der Distriktobere und seine Mitbrüder, würden sich „von Herzen“ freuen „über den Abschluss des Geschäfts und über die Perspektive eines der Tradition der Kirche verpflichteten neuen Benediktinerklosters im inzwischen neuheidnischen Deutschland.“ – Link: www.fsspx.info
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.12.2007 10:42:18
Abtweihe im Stift Geras
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) „Ich will als Diener der Freude wirken für die Kirche, die Menschen in der Kirche und für alle, die guten Willens sind“, sagte der neue Abt des Stiftes Geras, Mag. Michael Karl Prohazka nach seiner Weihe am 2. Dezember in der Stiftskirche Geras, begleitet vom Applaus zahlreichen Gläubiger und Mitfeiernder in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche. Die Aufgabe eines Priors habe der neue Abt seit 2005 „mit Klugheit, Umsicht und Liebe wahrgenommen“, betonte Bischof DDr. Klaus Küng in seiner Predigt. Gleich nach seinem Amtsantritt sei im Stift eine Beruhigung eingetreten, wies er hin. Dies sei auch Grund zur Zuversicht, führte der Bischof aus und zeigte sich überzeugt, dass das Stift Geras „einen wichtigen Beitrag“ zur gesamten Erneuerung der Diözese leisten werde. Dies aber nicht nur durch die Pfarrseelsorge, sondern vor allem „durch das Vorbild des geistlichen Lebens aller, die zu diesem Stift gehören“. „Wir brauchen euer gutes Beispiel“, sagte Bischof Küng und er hoffe, dass vom Stift Geras neue Impulse ausgehen, die die Menschen zur Umkehr bewegen. Neben Bischof Dr. Klaus Küng, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried und den Generalvikaren der Diözesen Wien und St. Pölten, Franz Schuster und Leopold Schagerl feierten weit über 100 Priester darunter der Generalabt des Prämonstratenserordens Thomas Handgrätinger, der Abt von Wilten, Raimund Schreier sowie der Abt des Stiftes Schlägl, Martin Felhofer die Weihe mit, ebenso Mitbrüder und Schwestern aus dem Prämonstratenserorden, Äbte und Altäbte, Pröpste und Provinzialen aus verschiedenen Ordensgemeinschaften in und außerhalb der Diözese. Auch Vertreter ökumenischer Kirchen waren gekommen, unter ihnen Erzbischof Kyr Petro von der Ukrainisch-Autokephalen Kirche, Archimandrit Germanos Katsarikas von der orthodoxen Kirche sowie die stellvertretende Superintendentin der Evangelischen Kirche Niederösterreich, Birgit Schiller. - Link: http://www.stiftgeras.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] (88) [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] nächste Seite letzte Seite
News per E-Mail abonnieren
E-Mailadresse:
Format der E-Mail: HTML
nur Text
  News per E-Mail abonnieren
Abonnement löschen
Inhalt www.stjosef.at
Powered by SimpNews V2.49.01 ©2002-2009 Bösch EDV-Consulting

Zum Archiv des Newsletters

Dieser Newsletter wird fallweise erweitert und kann kostenfrei sowohl im Web gelesen als auch per e-mail abonniert werden. Grundlegende Richtung: römisch-katholisch.

Nachdruck oder weitere Veröffentlichung im Internet mit genauer Quellenangabe gestattet (Mitteilung erbeten). Für externe Links übernehmen wir keine inhaltliche Verantwortung. Redaktionelle Verantwortung: Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef, Kremser Straße 7, A-3123 Kleinhain. Kontakt: newsletter@stjosef.at