| | 01.08.2007 18:14:51 | | Papstkatechese über den heiligen Basilius | | (radiovatikan.de) Der Papst widmete die Mittwochskatechese dem Heiligen Basilius: Die Wahrheit und das Gute sollen auch im Wissen der Zeit gesucht werden, so eine der Lehren des Heiligen, der das Christentum des 4. Jahrhunderts maßgeblich prägte. „Der heilige Bischof und Kirchenlehrer ruft die Christen zu ungeteilter und konkreter Liebe gegenüber Gott und dem Nächsten, zu vorbehaltloser Hingabe an die Gebote Gottes und zu einer echten Lebenspraxis im Geiste des Evangeliums auf. Basilius erinnert zudem daran, dass die Werke der Nächstenliebe wie auch die regelmäßige Teilnahme an der Eucharistie nötig sind, um die Liebe zu Gott wach zu halten. Der Jugend gibt der Heilige den Rat, die Wahrheit und das Gute auch in der Kultur und im Wissen der Zeit zu suchen.” Konsequente Nächstenliebe bedeute, dass niemand mehr besitze als sein Nächster, sagte der Papst mit einem Zitat des griechischen Heiligen. Basilius bleibe mit seiner Aussage, dass die Welt allen gemeinsam gehöre, ein „Mahner für die Gegenwart”, so Benedikt. Für die Generalaudienz reiste der Papst von seiner Sommerresidenz Castelgandolfo an. In der vollbesetzten und klimatisierten vatikanischen Audienzhalle wandte sich Benedikt wie immer auch in verschiedenen Sprachen an die Menschen. Auf Italienisch grüßte er die zahlreich anwesenden „Scouts“, wie die Pfadfinder hier heißen. „Einen frohen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher deutscher Sprache, besonders an die zahlreichen Jugendgruppen, unter ihnen die Ministranten aus Tittmoning. Der Heilige Geist geleite euch und gebe euch Kraft!” | | |    |
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| | 01.08.2007 18:12:30 | | Verleger Arnold Guillet 85-jährig gestorben | | (kath.net) Arnold Guillet, Gründer und Chef des Schweizer „Christiana“-Verlages in Stein am Rhein, ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Guillet gründete den Verlag im Jahr 1950. Er wollte stets ein „Verleger im Schoß der Kirche“, hieß es im Nachruf. Arnold Guillet studierte Philosophie, Germanistik und Journalistik. Er arbeitete als Leiter der Werbeabteilung beim Schweizer „Orell Füssli“-Verlag. 1950 gründete Guillet den „Christiana“-Verlag, 1972 die Zeitung „Timor Domini“, ein „Organ der Schweizerischen Bewegung für Papst und Kirche“, das sich mit aktuellen Fragen der Kirche beschäftigt und bis heute vierteljährlich erscheint. Im „Christiana“-Verlag erschienen verschiedenste Werke zu Mariologie, Mystik, Liturgie, Philosophie, Theologie, Gebet und Lebenshilfe. - Weblink: www.christiana.ch | | |    |
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| | 29.07.2007 16:21:03 | | Papst beim Angelusgebet | | (kath.net) Papst Benedikt XVI. hat zu einer Befreiung von Geiseln in Afghanistan aufgerufen. Beim Angelusgebet in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo erinnerte er an die Gefangenen der Taliban, unter denen sich u.a. südkoreanische Missionare befinden. Die Praxis, "Unschuldige zu instrumentalisieren, um eigene Interessen durchzusetzen", bedeute "schwere Verletzungen der Menschenwürde" und widerspreche "jeder elementaren Norm der Zivilisation und des Rechts". Entführungen verstießen auch "schwerwiegend" gegen das göttliche Gesetz, so der Papst eindringlich. Wörtlich meinte er: "Ich rufe die Täter dieser Verbrechen auf, vom Bösen abzulassen und ihre Opfer unversehrt freizulassen." Es war der erste öffentliche Auftritt Benedikts in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo, in der er am Freitag, aus dem norditalienischen Lorenzago di Cadore kommend, eingetroffen war. Der Papst erinnerte auch an den 50. Geburtstag der Internationalen Atomenergiebehörde. Der Heilige Stuhl gehöre ihr seit ihrer Gründung an und stehe voll hinter ihren Kontroll- und Abrüstungszielen. "An dieser gefährlichen Kreuzung, an der sich die Menschheit heute befindet", sei der Einsatz gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen, für Abrüstung und eine "friedliche und sichere Atom-Technologie" "aktueller denn je", befand Benedikt. Er hoffe, dass der Rüstungswettlauf durch einen Wettlauf in "moralischer, kultureller und wirtschaftlicher Entwicklung" ersetzt werden könne. Der Papst wörtlich: "Beten wir, dass die Menschen in Frieden leben können und sich alle als Brüder und Sohn eines einzigen Vaters fühlen, Gottes nämlich." Auf deutsch sagte der Papst: "Von Herzen heiße ich euch, liebe deutschsprachige Pilger und Besucher, hier in Castelgandolfo willkommen. Heute grüße ich besonders den Männerchor Liederkranz aus Wettingen in der Schweiz. Die geistlichen Lesungen der Liturgie dieses Sonntags weisen uns auf den Wert und den Segen des Gebets hin. Wenn wir regelmäßig beten, sowohl allein wie auch in Gemeinschaft, machen wir die Erfahrung, daß wir freier werden. Wir lernen uns selbst weniger wichtig, Gott dafür um so wichtiger zu nehmen und ihn um das Heil und den Frieden in der Welt zu bitten. Gott allein ist imstande, der Welt zu geben, was sie wirklich braucht, aber er will sich dabei unserer Mitarbeit bedienen. – Der Herr schenke euch in dieser Ferienzeit eine gute Erholung; er geleite euch auf euren Wegen!" | | |    |
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| | 29.07.2007 16:19:41 | | Grundordnung des Römischen Messbuchs auf Deutsch | | (liturgie.de/dbk.de) Die "Grundordnung des Römischen Messbuchs", wie die Übersetzung der Institutio generalis Missalis Romani der Editio typica tertia 2002 heißt, liegt seit Kurzem in der vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebenen Reihe "Arbeitshilfen" als Nr. 215 vor. Im Jahr 2002 hat Papst Johannes Paul II. die dritte authentische Ausgabe des Missale Romanum approbiert. Auf dieser Grundlage wird zur Zeit eine Neuübersetzung erstellt, bei der Bischöfe und Experten verschiedener Disziplinen aus dem gesamten deutschen Sprachraum zusammenarbeiten. Als erster Text in neuer Übersetzung wurde die Institutio Generalis Missalis Romani („Grundordnung des Römischen Messbuchs“) von den Bischofskonferenzen und Erzbischöfen des deutschen Sprachgebiets approbiert und von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung rekognosziert. Zu beachten ist, wie der Präsident der Bischöflichen Kommission Ecclesia Dei, Joachim Kardinal Meisner, in seinem Geleitwort sagt, dass diese Vorauspublikation noch keinen rechtlich verbindlichen Charakter hat. Ihre Vorabveröffentlichung will aber Priestern und Gläubigen die Gelegenheit geben, den Text kennen zu lernen und sich so auf die anstehende dritte Auflage des Deutschen Messbuchs vorzubereiten. Ebenso wie das Messbuch 1975 (mit seinem Eigenrecht und Eigengut) bleibt auch die darin enthaltene "Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch" (AEM) bis auf weiteres in Geltung. Die Arbeitshilfe kann bestellt werden über die bischöflichen Ordinariate oder beim Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Postfach 2962, D-53019, Tel. 0(049) 228 / 103-205, Fax: -330, E-Mail: broschueren@dbk.de oder http://www.dbk.de (direkter Link zum Download als PDF). | | |    |
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| | 29.07.2007 16:16:03 | | Papst wird Österreich der Gottesmutter weihen | | (news.stjosef.at) Wie der Verein „Katholische Neuevangelisierung“ (Elisabethstraße 26/22, 1010 Wien) in einer Aussendung mitteilt, habe man von österreichischen Bischöfen erfahren, dass der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. bei seinem Österreichbesuch in Mariazell „Österreich mittels eines eigenen Gebetes der Gottesmutter anvertrauen wird“. Damit sieht der Verein die Bemühungen um eine Weiheerneuerung Österreichs, wie sie von Pater Benno Mikocki vom Rosenkranzsühnekreuzzug sowie durch eine Unterschriftenaktion des Vereins Neuevangelisierung zum Ausdruck gebracht worden waren, als „offenbar erfolgreich“ an. Von Donnerstag, 30. August, bis Freitag, 7. September, regt der Verein die Durchführung einer Fatima-Novene an. Dazu wurde eine Schrift mit dem Titel „Fatima-Novene“ neu aufgelegt (verfaßt vom verstorbenen Salzburger Dogmatikprofessor Ferdinand Holböck, 100 Expl. je EUR 0,80). In einem Beiblatt wird „Die Gnade der Weihe an Maria“ beschrieben. Bestellungen (auch in größerer Stückzahl) können erfolgen an kath_neuevangelisierung@chello.at oder auch telefonisch unter +43 669 11964976, per Fax unter +431586941130. | | |    |
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| | 28.07.2007 11:36:52 | | Eindringlicher Appell eines Lebensschützers | | (news.stjosef.at) DI Andreas Kirchmair hat sich in einem offenen Brief an Bischof Kapellari erneut an die Öffentlichkeit gewandt. Er ruft die kirchlich Verantwortlichen zu einer Trendwende im Hinblick auf den Lebensschutz auf. Wörtlich schreibt Kirchmair: "Tötungen ungeborener Kinder sind längst keine 'Privatsache'. Sie werden öffentlich gefördert mit Steuergeldern und durch öffentl. Medien, tlw. verübt in öffentl. Krankenhäusern. Ein Gebot der Stunde sind öffentl. Gebetsprozessionen überall dort, wo Abtreibungen Ungeborener stattfinden." Ebenso verlangt Kirchmair das Verweigern von staatlichen Ehrungen durch Katholiken und kirchliche Sanktionen für kath. Ärzte/ Juristen/ Journalisten/ Politiker/ etc, die an der Abtreibung Ungeborener beteiligt sind oder diese befürworten. Eine umfassende und rasche kirchliche Hilfe sei nötig "für so viele Menschen, die an den Folgen der Tötung ihres Kindes leiden." - Lesen Sie das Schreiben im vollen Wortlaut! | | |    |
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| | 28.07.2007 11:28:27 | | Der Segen des Gebets | | (news.stjosef.at) Unser Leben als gläubige Christen steht und fällt mit dem Gebet. Nur wer wirklich betet, kann eine lebendige Gottesbeziehung pflegen und aufrecht erhalten. Denn Beten heißt sein Herz zu Gott erheben. Es darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein. Was ist unerlässlich, wenn wir mit Menschen in Verbindung bleiben wollen, die wir kennen, schätzen und lieben? Es braucht die Kommunikation, den Austausch, das Gespräch. Dies geschieht entweder dadurch, dass wir direkt mit jemandem reden oder auch uns gewisser Hilfsmittel über größere Distanzen hinweg bedienen, denken wir nur an Brief oder Telefon und die Medien der elektronischen Kommunikation. Wenn wir wirklich an Gott glauben und in ihm den Mittelpunkt unseres Lebens sehen, dann ist es für uns ganz natürlich, dass wir die Verbindung mit ihm suchen durch das Gebet. Wir sehen Gott nicht, aber wir glauben an ihn, und er kennt uns und hört uns! Ja, er allein weiß, was in unserem Herzen da ist an Glaube und Liebe. - Lesen Sie die Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 27.07.2007 17:15:49 | | Papst hat Urlaub in den Bergen beendet | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. beendet heute seinen Urlaub in Lorenzago di Cadore. Eine Zeit der körperlichen und spirituellen Erholung habe er in den italienischen Dolomiten erlebt, und zur Schönheit der Natur und der darin sich spiegelnden Güte Gottes habe sich die Güte der Menschen gesellt – mit diesen Worten verabschiedete sich der Papst von den örtlichen Autoritäten und den Einsatzkräften, die ihn in den vergangenen 19 Tagen begleiteten. „Eure stille, diskrete und kompetente Anwesenheit Tag und Nacht hat mir den Raum gegeben, um hier eine unvergessliche Zeit der Erholung zu verbringen – Erholung des Körpers und der Seele. Ich möchte den zivilen, militärischen und kirchlichen Autoritäten und jedem von euch „Danke“ sagen. Im Buch der Psalmen lesen wir, dass die Güte des Herrn uns umgibt wie die ewigen Berge. Hier sind wir umgeben von dieser göttlichen Güte, die sich in der Schönheit der Berge zeigt. Und doch war ich während dieser ganzen Zeit auch von der menschlichen Güte umgeben, von eurer Güte, die mich immer begleitet hat. Ihr wart mir wahre Schutzengel, unsichtbar, still, aber immer da, immer bereit, und das wird mir im Gedächtnis bleiben. Ich wünsche auch euch schöne Ferien. Mein Segen geht an jeden von euch und an eure Familien.“ In den Dolomiten, wo Benedikt XVI. 19 Tage lang in einem kirchlichen Gästehaus urlaubte, standen Erholung, Spaziergänge, kleine Ausflüge, Gebet und Meditation, aber auch Aktenstudium auf seinem Tagesprogramm. Außerdem setzte er die Arbeit am zweiten Band seines Jesus-Buchs fort und schrieb an einer neuen Enzyklika. | | |    |
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| | 27.07.2007 17:14:23 | | "Die Tagespost" berichtet zum Papstbesuch | | (die-tagespost.at/news.stjosef.at) Im September wird Papst Benedikt XVI. Mariazell, Wien und Heiligenkreuz besuchen. Als einzige katholische Tagszeitung im deutschsprachigen Raum informiert "Die Tagespost" mit besonderer Kompetenz und Ausführlichkeit über Hintergründe und Zusammenhänge, interviewt Entscheidungsträger und dokumentiert alle Ansprachen des Heiligen Vaters. Der Österreich-Besuch des Heiligen Vaters begleitet ein Tagespost-Team, das mit Papstreisen jahrelange Erfahrung hat. Wo immer Papst Benedikt und sein großer Vorgänger, Johannes Paul II. auftraten, war die Tagespost vor Ort. - Nun gibt es eine besondere Aktion: Ein vierwöchiges Papst-Besuchs-Abo erhält man zum Aktionspreis von EUR 6,85 inklusive Zustellung. Vom 1.bis 30. September 2007 erreicht die Tagespost interessierte Personen 3 x wöchentlich - jeweils dienstags, donnerstags und samstags - bequem zu Hause. Nähere Informationen und Direktbestellung unter http://www.die-tagespost.at/service/aktions-abo.asp | | |    |
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| | 26.07.2007 18:25:25 | | Gedenkgottesdienst für Prälat Tampier | | (presse.kirche.at) Weihbischof Dr. Anton Leichtfried feierte am 26. Juli einen Gedenk- und Dankgottesdienst für den am 22. Juli im 95. Lebensjahr verstorbenen früheren Generalvikar der Diözese St. Pölten, Prälat Dr. Alois Tampier. Im Dom von St. Pölten konzelebrierten der Wiener Weihbischof DDr. Helmut Krätzl, Propst Mag. Maximilan Fürnsinn vom Stift Herzogenburg, Abt Berthold Heigl vom Stift Seitenstetten und die Mitglieder des Domkapitels. Weihbischof Leichtfried erinnerte daran, dass Tampier erst kürzlich, am 29. Juni, sein siebzigjähriges Priesterjubiläum feierte, was für ihn „fast unvorstellbar“ sei. „Er konnte den Menschen mit den Augen Jesu sehen“, betonte Domdechant Prälat Dr. Alois Hörmer über Prälat Tampier in seiner Predigt im Gedenken an den „diskreten und unaufdringlichen Mitbruder, Priester und Mitarbeiter des Bischofs“. Nach dem Krieg habe Alois Tampier gemeinsam mit dem damaligen Diözesanbischof Memelauer „aus den Ruinen und Trümmern die Kirche neu aufgebaut“, erzählte Prälat Hörmer: Um „neue Ordnung“ zu schaffen, habe ihn der Bischof als Sekretär in das Ordinariat berufen. Dort habe ihn der spätere Bischof Zak kennen- und schätzen gelernt, der ihn dann auch als Generalvikar „in seine engste Mitarbeiterschaft hineingenommen“ habe, so Hörmer. Tampier habe einen „freudigen Durchblick“ gehabt, erklärte der Domdechant, den er „präzise und sehr treffend in Wort und Schrift“ bringen konnte. Tampier habe jedoch dabei den Akzent nie auf das Kritische, sondern immer auf das Besinnliche gesetzt, betonte Hörmer. Seine Nüchternheit und sein Scharfblick hätten dadurch immer etwas Tröstliches gehabt. Das hl. Requiem für Prälat Tampier feiert Diözesanbischof DDr. Klaus Küng am Freitag, 27. Juli um 14 Uhr in der Kapelle des Mary-Ward-Hauses (Lilienhof) in St. Pölten. Anschließend wird der Verstorbene am Klosterfriedhof beigesetzt. - Link: Biographie Prälat Tampier. | | |    |
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| | 26.07.2007 18:21:27 | | Weltjugendtagsmotto 2008: "Ihr sollt meine Zeugen sein" | | (domradio.de/radiovatikan.de) Ein etwas kompliziertes Motto hat der Theologen-Papst Benedikt dem kommenden Weltjugendtag von Sydney gegeben: Die jungen Leute, die sich nächsten Juli in Australien treffen, sollen sich da Gedanken machen über das Jesuswort „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein!” Heiner Koch, Weihbischof von Köln, war einer der Haupt-Organisatoren des letzten auswärtigen Weltjugendtags, nämlich 2005 in Köln. Er sagte im Gespräch mit dem Kölner Domradio: „Entdeckt den Geist, nehmt ihn wahr, lasst euch auf ihn ein - das ist im Grunde genommen die Aufforderung des Papstes. Es geht um die Gegenwart des Geistes Gottes in unserem Leben. Ich fand es übrigens sehr schön, daß Kardinal George Pell, der Erzbischof von Sydney, mir gesagt hat: Dieses Thema können nur wir Australier erfüllen - denn was das „Seid meine Zeugen bis ans Ende der Welt” angeht, so leben doch nur wir am Ende der Welt!” - Lesen Sie die Botschaft von Papst Benedikt XVI. zur Einladung für den Weltjugendtag 2008 im Wortlaut! | | |    |
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| | 25.07.2007 12:42:08 | | Können Muslime frei ihre Religion wechseln? | (kathpress.at/news.stjosef.at) Auch Muslime könnten frei ihre Religion wechseln. Der ägyptische Großmufti Ali Gomaa stellte in einer "fatwa" (Rechtsgutachten) für die Website von "Washington Post" und "Newsweek" wörtlich fest: "Die grundlegende Frage ist: Kann ein Muslim eine andere Religion als den Islam wählen? Die Antwort ist ja". Abzulehnen sei allerdings ein Religionswechsel, der "die Fundamente der Gesellschaft" angreife. Die Äußerung des Großmuftis hat besonderes Gewicht, weil er zugleich der Vorsitzende des Dar-al-Ifta ist, der seit 1875 bestehenden offiziellen ägyptischen Behörde, die islamische Rechtsgutachten erstellt. In der "fatwa" stellte Gomaa u.a. fest: "Wenn jemand seine Religion verlässt, dann ist das eine Sünde, die von Gott am Tag des Jüngsten Gerichts bestraft wird. Weil es um den Abfall vom Glauben geht, kann dem keine weltliche Strafe entsprechen". Viele Ausleger der "sharia", des islamischen kanonischen Rechts, gehen davon aus, dass der Abfall vom Islam mit der Todesstrafe zu ahnden sei, vor allem dann, wenn er in einem islamisch dominierten Staat geschieht. Beim ägyptischen Höchstgericht ist derzeit der Fall von zwölf Kopten anhängig, die nach einem Übertritt zum Islam nun zum Christentum zurückkehren möchten. | | |    |
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| | 25.07.2007 12:40:39 | | Henri Boulad warnt vor politischem Islam | | (presse.kirche.at/news.stjosef.at) Im Interview mit der St. Pöltner Kirchenzeitung "Kirche bunt" hat der ägyptische Jesuit und Caritasdirektor P. Henri Boulad SJ auch zur Problematik der kulturellen Begegnung mit dem Islam sowie zu seinem politischen und militärischen Einfluss Stellung genommen. Unter anderem erklärte Boulad: "Die friedliche Koexistenz ist nur dann möglich, wenn der Islam in Europa die europäischen Gesetzgebungen, die Demokratie, die laizistische Gesellschaft anerkennt und nicht unbedingt sein eigenes System aufzwingen will. Derzeit scheint es so, dass der Islam in Europa ruhig hält und abwartet, bis sich die Situation weiter entwickelt und bis sie die Mehrheit haben. Aber dann wird es zu einem Umsturz kommen. Deshalb fordere ich Europa immer auf, sehr wachsam zu sein." Zu einem möglichen EU-Beitritt der Türkei meint Boulad: "Der Beitritt der Türkei wäre eine Katastrophe. Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, dass durch einen Beitritt die Türkei laizistischer würde, wo sie doch gerade dabei ist, immer islamistischer zu werden." Der Jesuit sieht aber auch gewisse Zeichen der Hoffnung auf Dialog und Versöhnung: "Immer mehr Muslime treten gegen diesen Extremismus und Fundamentalismus auf. Man kann sowohl in den arabischen Ländern wie auch im Westen eine Strömung feststellen, Moslems, die sich sowohl für einen Dialog als und auch für eine laizistische Gesellschaft aussprechen, weil sie keine Zukunft sehen in diesem radikalen System. Deshalb bin ich dafür, dass es nicht nur einen islamisch-christlichen Dialog gibt, sondern dass man die Muslime selbst dazu bringt, untereinander einen Dialog zu führen, um einmal abzuklären, was eigentlich der Islam bedeutet." - Lesen Sie das Interview in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 23.07.2007 17:46:57 | | Bulletin zum "Gender Mainstreaming" | | (dijg.de) Im Jahr 2000 hat sich die Bundesregierung auf das Prinzip des „Gender Mainstreaming“ als „durchgängiges Leitprinzip“ für alle „politischen, normgebenden und verwaltenden Maßnahmen der Bundesregierung“ verpflichtet. Mittlerweile gibt es eine Flut von Büchern, Veranstaltungen,Schulungen und Websites – fast alle befürworten „Gender Mainstreaming“. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich? Dieser Frage geht das aktuelle Bulletin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft nach. Beim Lesen von einfachen Texten zu Gender Mainstreaming (auch Texten des Bundesfamilienministeriums) bekommt man zunächst den Eindruck, es ginge vor allem um mehr Gleichberechtigung oder um eine allgemeine „Gleichstellung“, wie sie schon in unserem Grundgesetz formuliert ist. In Wirklichkeit unterschiebt das Gender Mainstreaming dem Artikel 3 unseres Grundgesetzes eine völlig neue Bedeutung. Die Ziele der Gender-Perspektive sind eindeutig: Aufweichen der Kategorie „Geschlecht“, „Veruneindeutigung“ von Geschlecht, Abschaffen der „Kategorie der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen“, Auswechselbarkeit von Frau und Mann, Bedeutungslosmachen der Aufeinanderverwiesenheit von Frau und Mann. - Lesen Sie mehr! | | |    |
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| | 23.07.2007 17:42:57 | | "Mein Weg zu Buddha und zurück" | | (die-tagespost.de/Johannes Schneider) "Groß ist die Faszination, die der Buddhismus auf Suchende in christlich geprägten Ländern ausübt. Augenfällige Parallelen zwischen buddhistischer und christlicher Religiosität scheinen den Zugang zu erleichtern: Der Gewalt mit Geduld begegnen, sein Herz nicht an die Dinge dieser Welt hängen, ablassen vom Vergänglichen – das sind Haltungen, in denen sich Christentum und Buddhismus begegnen. Und doch: Im Kernbestand der Lehre liegen Unterschiede vor, wie sie größer kaum gedacht werden können: Hier ein Gott, der die Welt erschaffen hat und erhält – dort die entschiedene Leugnung Gottes. Hier die unsterbliche Seele des Einzelnen – dort die Verneinung der eigenen Personhaftigkeit. Hier die Verantwortung für ein einmaliges, begrenztes Leben – dort die Tatenvergeltung im endlosen Kreis der Wiedergeburten. Und so weiter. Es wird deutlich: Der Christ, der Buddhist wird, stellt sein Leben auf insgesamt andere Grundlagen, und wer umgekehrt vom Buddhismus zum Christentum kommt, vollzieht eine Wendung, die in ihrer Radikalität kaum zu überbieten ist." Eine Bekehrung eigener Art erlebte Paul Williams: Anglikanisch getauft und aufgewachsen konvertierte er zum Buddhismus und wurde ein international anerkannter Fachgelehrter und sogar Präsident der United Kingdom Association for Buddhist Studies. Dann aber führte ihn die innere Widersprüchlichkeit des Buddhismus zum tieferen Nachdenken und zur Auseinandersetzung mit dem katholischen Glauben. Er konvertierte zur Katholischen Kirche. "In der Zeit seiner Bekehrung hat Williams eine Reihe von philosophischen Betrachtungen zu Papier gebracht, „analytische Meditationen“, wie er sie nennt. Zunächst wollte er sich damit nur selbst über seine Umkehr Rechenschaft geben. Als nun aber seine buddhistischen Freunde mit Unverständnis auf seine Konversion reagierten, hat er diese Essays als apologia und confessio, als Verteidigung und Bekenntnis, in Form eines Buches veröffentlicht: 'The Unexpected Way: On Converting from Buddhism to Catholicism' erschien im Jahre 2002 bei T & T Clark (Edinburgh/New York) in erster Auflage. Nun hat der Pattloch-Verlag auch eine deutsche Übersetzung herausgebracht." - Bibliographische Angaben: Paul Williams: Mein Weg zu Buddha und zurück: Warum ich wieder Christ bin. Aus dem Englischen von Katrin Krips-Schmidt. Pattloch Verlag, München 2006, 287 Seiten, ISBN-13: 978-3-629-02134-2, EUR 19,90, Bestellung: buch@kath.net. | | |    |
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| | 22.07.2007 16:26:15 | | Papstappell: "Nie wieder Krieg!" | | (radiovatikan.de) Nie wieder Krieg!" Diesen berühmten Appell seiner Vorgänger Paul VI. und Johannes Paul II. hat sich heute Papst Benedikt XVI. zu eigen gemacht. Von seinem norditalienischen Urlaubsort Lorenzago di Cadore aus erinnerte der Papst beim Angelusgebet an die Friedensbemühungen seines Vorgängers Benedikt XV. vor 90 Jahren; mit einem Brief an die kriegführenden Parteien versuchte der Papst damals - allerdings vergeblich -, dem Ersten Weltkrieg ein Ende zu bereiten. "Wenn die Menschen in Frieden miteinander leben würden", so Benedikt wörtlich, "dann würde die Erde wirklich einem Paradies gleichen." Stattdessen schaffe der Mensch, wenn er der Versuchung des Bösen nachgebe und zu den Waffen greife, immer wieder "Räume der Hölle". Krieg widerspreche dem Heilsprojekt Gottes, so der Papst eindringlich. Benedikt XV. habe 1917 den Ersten Weltkrieg "mutig" als "sinnloses Gemetzel" bezeichnet - eine Formulierung, die sich "in die Geschichte eingeschrieben" habe. Papst Benedikt XVI. wörtlich: "Wir müssen uns an die negativen Erfahrungen unserer Vorfahren erinnern, damit sie sich nicht wiederholen." Und weiter: "Von diesem Ort des Friedens aus ... rufe ich erneut dazu auf, sich hartnäckig an den Weg des Rechts zu halten, den Rüstungswettlauf zu verweigern und der Versuchung nicht zu erliegen, neue Situationen mit alten Systemen anzugehen." Auf deutsch sagte der Papst: "Sehr herzlich grüße ich die deutschsprachigen Urlauber und Besucher, die zum Angelusgebet nach Lorenzago di Cadore gekommen sind. Leib und Seele brauchen Zeiten der Ruhe und der Erholung. Solches Innehalten weitet unseren Blick und macht uns offen für die Begegnung mit Gott und mit den Menschen um uns. Der Herr schenke euch in diesem Sommer eine gute und besinnliche Urlaubszeit und begleite euch stets mit seiner Gnade." | | |    |
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| | 22.07.2007 16:25:09 | | Das Menschenbild des Islam ist anders als das christlich-europäische | | (news.stjosef.at) „Im Mittelpunkt der Kultur des Islam steht ein Menschenbild, das ganz und gar anders angelegt ist als das christlich-europäische. Es ist mit dem europäischen unvereinbar.“ Dies stellt der Kulturphilosoph Christoph Böhr, Landtagsabgeordneter in Rheinland-Pfalz und bis November 2006 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, in einem Beitrag für den „Rheinischen Merkur“ fest. Die Anerkennung der Menschenwürde sei im Islam an den Gehorsam gegenüber Gott geknüpft und erfolge nicht unabhängig vom religiösen Bekenntnis. Im Mittelpunkt des christlich-islamischen Dialogs müssten daher Gespräche „im Blick auf die gemeinsame Schnittstelle von Religion und Politik“ geführt werden, damit echte Begegnung und wo nötig auch Integration möglich sein. „Wer zu dieser Hilfe bereit ist, muss sich jedem Ansatz des Islamismus widersetzen. Denn die vom Islamismus gepredigte völlige Vereinnahmung des Menschen widerspricht dem europäischen Begriff seiner unverletzlichen Würde auf ganzer Linie. Der Islamismus predigt einen eschatologisch bestimmten politischen Dezisionismus, wie er in der Vergangenheit vereinzelt auch christlichen Sekten geläufig war. Die europäische Antwort auf diese Verirrung ist nicht von heute auf morgen erfolgt. Deshalb sind Geduld, ein langer Atem und ein klares Bekenntnis zur Menschenwürde die wichtigsten Voraussetzungen für ein am Ende fruchtbringendes Gespräch, das allein die Aussicht auf ein friedliches Zusammenleben begründen kann.“ - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut in der Online-Ausgabe des "Rheinischen Merkur"! | | |    |
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| | 21.07.2007 07:41:59 | | "Wo ist Kirche?" Eine nötige Ausräumung von Missverständnissen | | (die-tagespost.de) "Einleitend verweist das vorliegende Dokument der Glaubenskongregation auf die maßgebliche Erneuerung der katholischen Ekklesiologie durch das Zweite Vatikanische Konzil und die Vertiefung der Lehre von der Kirche durch die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. In der nachkonziliaren Zeit hat ein fruchtbares theologisches Ringen um die verschiedenen Aspekte dieser Thematik eingesetzt. Mit ihrem neuen Dokument will die Kongregation die authentische Bedeutung einiger ekklesiologischer Leitbegriffe klären, um in der theologischen Diskussion Missverständnisse vermeiden zu helfen." - Lesen Sie den Beitrag von Prof. Dr. Josef Kreiml in der Zeitung "Die Tagespost" in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 21.07.2007 07:39:33 | | Die heilige Margareta: Ganzhingabe aus Liebe | | Vor einigen Tagen, am 20. Juli, war der Gedenktag der heiligen Märtyrin und Jungfrau Margareta. Margareta stammte aus Antiochien in Pisidien (oder nach einer anderen Überlieferung aus Alexandrien) und ist um das 305 in der Diokletianischen Verfolgung für den Glauben an Christus als Märtyrin gestorben. Der Legende nach hatte der römische Stadtkommandant Olibrius ein Auge auf das junge Mädchen geworfen und suchte ihren schon erfolgten Übertritt zum christlichen Glauben mit allen Mitteln rückgängig zu machen. Margaretha aber widerstand entschieden, da sie vor allem Gott treu sein wollte. Margaretha wird in Verbindung mit einem Drachen dargestellt, der den Teufel und das Böse insgesamt symbolisiert: In allen äußeren und inneren Kämpfen und Verfolgungen ist Margareta durch ihre jungfräuliche Treue gegenüber Christus siegreich geblieben. Im Zeichen des Kreuzes hat sie ihren Lebenskampf bestanden und ist eingegangen in die himmlische Herrlichkeit. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis C! | | |    |
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| | 18.07.2007 05:59:03 | | Kampf gegen Pädophilie-Verbrechen in der Kirche | | (radiovatikan.de) Prävention stehe für die Kirche an oberster Stelle. Das hat Vatikansprecher Pater Federico Lombardi nach der Einigung im Pädophilieskandal in Los Angeles betont. Man wolle damit ein „schmerzhaftes Kapitel“ in der Geschichte beenden. Die Kirche empfinde größten Schmerz über die Leiden der Opfer und ihrer Familien - verursacht durch unentschuldbares Fehlverhalten einiger Priester, so Lombardi. Deshalb wolle man alles tun, dass sich derartige Schandtaten nicht wiederholten. „Doch das Problem des Missbrauchs von Kindern und ihres angemessenen Schutzes geht nicht nur die Kirche etwas an, sondern viele andere Einrichtungen. Auch diese müssen die notwendigen Schutzmaßnahmen ergreifen. Die Kirche ist sich ihrer erzieherischen Verantwortung gegenüber den Jugendlichen bewusst, deshalb will sie als Vorkämpferin im Kampf gegen Pädophilie tätig sein. Daran sind korrekterweise heute immer mehr Bereiche der Gesellschaft beteiligt – in vielen Ländern der Welt.“ | | |    |
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| | 17.07.2007 19:33:44 | | Informeller Papstbesuch in Maria Luggau vorläufig abgesagt | | (kaernten.orf.at) Der für Dienstagmittag angekündigte Besuch des Papstes im Wallfahrtsort Maria Luggau wurde jetzt "wegen der großen Hitze" vorläufig abgesagt. Laut Innenministerium werde der Besuch "sicher nicht" am Dienstag stattfinden. Das knapp 300 Seelen zählende Bergbauerndorf Maria Luggau wartete am Dienstag mit Spannung auf Papst Benedikt XVI. Er war und ist das Gesprächsthema Nummer Eins bei der Bevölkerung des Wallfahrtsortes. Die Straßen waren bereits von hunderten Gläubigen und Schaulustigen aus ganz Europa - vor allem aus Italien - gesäumt, ein Standler hatte bereits in Erwartung guter Geschäfte seine Devotionalien ins rechte Licht gerückt. Auch zahlreiche Journalisten, Fotografen und Kamerateams warteten auf den Besuch des Papstes. Auch Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) ließ es sich nicht nehmen, den Papst - wäre er gekommen - persönlich zu begrüßen. Er war dazu per Hubschrauber ins Lesachtal geflogen, um die für Mittag geplant gewesene Ankunft nicht zu versäumen. Gegen 13.30 Uhr hieß es jedoch dann, die päpstliche Visite sei "auf Grund der enormen Hitze, die dem Papst zu schaffen mache", abgesagt. | | |    |
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| | 17.07.2007 07:55:19 | | Überraschender Papstbesuch in Maria Luggau? | | (kaernten.orf.at) Es verdichten sich alle Anzeichen für einen baldigen Besuch des Papstes im Wallfahrtsort Maria Luggau. Polizeihubschrauber stehen im Einsatz und jüngsten Meldungen der APA zufolge soll Benedikt XVI. um 12.00 Uhr eintreffen. Das knapp 300 Seelen zählende Bergbauerndorf Maria Luggau wartet mit Spannung auf Papst Benedikt XVI. Er ist das Gesprächsthema Nummer Eins bei der Bevölkerung des Wallfahrtsortes. Die Straßen sind zwischenzeitlich von hunderten Gläubigen und Schaulustigen aus ganz Europa - vor allem aus Italien - gesäumt. Gegen 10.00 Uhr ist ein Hubschrauber des Innenministeriums im Nachbarort Liesing gelandet und hat komplette Sicherheitsausrüstungen ausgeladen. Wie die APA meldete, soll der Heilige Vater gegen 12.00 Uhr mit dem Hubschrauber eintreffen. - Mehr und stets aktuell auf http://www.orf.at ! | | |    |
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| | 15.07.2007 16:22:47 | | Angelusgebet des Papstes in Lorenzago di Cadore | | (radiovatikan.de) "Die Liebe ist das Herzstück des christlichen Lebens." Das sagte Papst Benedikt XVI. heute beim Angelusgebet in seinem Urlaubsort Lorenzago di Cadore im Norden Italiens. Nur die Liebe, die der Heilige Geist erwecke, "macht uns zu Zeugen Christi". Darum habe er dem kommenden Weltjugendtag das Motto gegeben: "Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein" (Apg 1,8). Die Botschaft zum Weltjugendtag, der im Juli nächsten Jahres im australischen Sydney stattfinden soll, werde am nächsten Freitag veröffentlicht, so der Papst. Er lobte auch die "aktiven Vorbereitungen" in Australien und lud Jugendliche aus aller Welt ein, nächsten Sommer in Sydney mitzufeiern und zu -beten. Benedikt bedankte sich nochmals bei Kirche und Behörden seines Urlaubsortes für die Möglichkeit, in den Bergen von Lorenzago auszuspannen: "Angesichts dieser Wiesen, Wälder und Berge lobe ich Gott für seine wunderbaren Werke." Auf deutsch sagte der Papst: "Mit Freude grüße ich die Besucher deutscher Sprache hier in Lorenzago di Cadore sowie alle, die über den Rundfunk mit uns verbunden sind. Die freie Zeit im Urlaub hilft uns, die Gemeinschaft mit Gott und mit den Menschen, die uns nahestehen, zu vertiefen. Lassen wir diese Möglichkeit nicht ungenutzt. Ich wünsche euch erholsame Ferien und segne euch alle von Herzen." | | |    |
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| | 15.07.2007 16:10:34 | | "Brennende Bibel" in Sendung "Hardliner des Herrn" | | (idea.de) Einen brennenden Koran hätte das deutsche Fernsehen wohl kaum als stilistisches Mittel benutzt, vermutet der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU). Bei der Bibel gibt es weniger Skrupel, wie der Hessische Rundfunk in der Sendung „Hardliner des Herrn“ am 11. Juli demonstrierte. In dem 45-minütigen Beitrag über „christliche Fundamentalisten“ ließ Autor Tilman Jens mehrfach eine Bibel in Flammen aufgehen. Unterlegt waren diese Szenen mit Texten wie: „Das Wort der Bibel rettet vor dem ewigen Wurm, vor dem Feuer der Verdammnis.“ Der „Bild“-Zeitung sagte Jens, er habe „die Bibel als drohendes, Angst machendes Instrument und gleichzeitig als Feuerschwert Gottes darstellen“ wollen. Chefredakteur Alois Theisen (Frankfurt am Main) verteidigte die Szenen als „zugespitztes stilistisches Mittel, um im Film einzelne Teile zu trennen“. Bosbach möchte sich nicht vorstellen, was in Deutschland passieren würde, wenn im Fernsehen ein Koran angezündet worden wäre. Laut „Bild“ hat das Vorgehen auch bei Kirchenführern Empörung ausgelöst. Der Vorsitzende der Medienkommission der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Gebhard Fürst (Stuttgart), bezeichnete das Verbrennen einer Bibel als Verhöhnung der für Christen und Juden gleichermaßen Heiligen Schrift. Der katholische Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke wandte sich gegen jede Bücherverbrennung. Das habe erst recht für die Bibel zu gelten. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Blumenthal erklärte, dass man so etwas „auf keinen Fall dulden“ dürfe. Der Film hatte rund 1,4 Millionen Zuschauer. - (news.stjosef.at) In der Sendung vom 11. Juli 2007 ging es um den "christlichen Fundamentalismus" im protestantischen Bereich. Obwohl verschiedene Personen aus unterschiedlichen Strömungen des evangelischen Bekenntnisses zu Wort kamen, fehlte es der Sendung an der nötigen Differenzierung. | | |    |
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| | 14.07.2007 05:45:16 | | Gebet für die Bekehrung der Juden bleibt im alten Missale erhalten | | (die-tagespost.de) Natürlich werde nach dem alten Messbuch in der Karfreitagsliturgie für die Bekehrung der Juden gebetet, erklärt Monsignore Perl freundlich, aber entschieden. Das sei so gewesen, wenn bei Gottesdiensten aufgrund des 1988 möglich gemachten Indults das römische Messbuch Johannes XXIII. von 1962 verwandt wurde, und das werde so bleiben, wenn die Messe in Zukunft ohne Indult oder Sondererlaubnis nach dem außerordentlichen Ritus der katholischen Kirche gefeiert werde. Ein Satz im vor einer Woche veröffentlichten „Motu proprio“ hatte hier und da für Verwirrung gesorgt. Bei den Bestimmungen zur Feier von Privatmessen nach dem außerordentlichen Ritus hatte es geheißen, dass Priester das immer tun können, wenn sie wollen, abgesehen von den Tagen des „Triduum Sacrum“. Dieser Zusatz steht im „Motu proprio“, weil es in der Kirche generell keine Privatmessen von Gründonnerstag bis zur Osternachtsfeier gibt. Mancher hatte daraus gefolgert, dass auch bei Konvents- oder Gemeindemessen während des „Triduum Sacrum“ der außerordentliche Ritus keine Verwendung finden dürfe. Das sei falsch und stehe auch nicht im „Motu proprio“, meinte Perl und fügt hinzu, dass er keine von Rom anerkannte Gemeinschaft von Traditionalisten kenne, die es sich verbieten lasse, die Liturgien des Gründonnerstags, des Karfreitags und der Osternacht nach dem Messbuch von 1962 zu feiern. Aber auch der Sekretär der „Ecclesia Dei“ weiß, dass das alte Messbuch gleichsam aus dem Zustand der Konservierung herausgeholt wurde und ab jetzt wieder leben, das heißt, sich auch verändern wird. Zwei Neuerungen hat Papst Benedikt selber in seinem Begleitbrief zum „Motu proprio“ angekündigt: „Das alte Messbuch kann und soll neue Heilige und einige der neuen Präfationen aufnehmen.“ Monsignor Perl rechnet damit, dass in absehbarer Zeit solche Änderungen in einem kleinen Anhang zum Messbuch von 1962 vom Papst angeordnet und veröffentlicht werden. Und dass dann das Gebet für die Juden in der Karfreitagsliturgie eine andere Form erhält, wie es schon beim Messbuch von 1970 der Fall gewesen war, ist auch für Perl vorstellbar. - Lesen Sie das ganze Interview von Guido Horst mit Prälat Perl in der Online-Ausgabe der Zeitung "Die Tagespost"! | | |    |
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| | 14.07.2007 05:38:23 | | Wer ist mein Nächster? - Wem bin ich der Nächste? | | (news.stjosef.at) Wenn wir bestimmte Stellen der Heiligen Schrift vielleicht zu gut kennen, dann sind wir in Gefahr, ihren Inhalt nicht mehr ernst zu nehmen. Wir meinen dann: Das ist uns ohnehin schon gut bekannt und vertraut, und denken nicht weiter darüber nach. So kann es uns mit dem heutigen Evangelium ergehen, wo zuerst das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe zur Sprache kommt und dies dann von Jesus am Beispiel des barmherzigen Samariters illustriert wird. Überwinden wir das Vorurteil im Sinne von „Das kenne ich schon“ und wenden wir uns dem heutigen Evangelium vielleicht gerade deshalb besonders aufmerksam zu, weil wir es schon kennen bzw. zu kennen glauben! Da ist zuerst die Frage des Schriftgelehrten: „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ D.h. wie kann ich zu Gott im Himmel gelangen, wie kann ich selig werden? – Wie viele Menschen sind es, die eine solche Frage überhaupt noch ernst nehmen, sie sich noch wirklich stellen? - Lesen Sie die Predigt zum 15. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 11.07.2007 09:47:59 | | Substanzielle Identität der Kirche Christi mit der katholischen Kirche | | (kath.net/news.stjosef.at) Der Vatikan hat am Dienstag, 10.07.2007, ein Dokument der vatikanischen Glaubenskongregation veröffentlicht, das „Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche“ gibt. Das Schreiben will Klarheit über die Bedeutung der Lehre des Konzils geben, dass die von Jesus Christus gestiftete Kirche in der katholischen Kirche verwirklicht ist („subsistiert“). Dazu heißt es wörtlich im Schreiben: Christus hat eine einzige Kirche „hier auf Erden... verfasst" und sie als „sichtbare Versammlung und geistliche Gemeinschaft" (5) gestiftet, die seit ihrem Anfang und durch die Geschichte immer da ist und immer da sein wird und in der allein alle von Christus eingesetzten Elemente jetzt und in Zukunft erhalten bleiben (6). „Diese ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen... Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, subsistiert in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger des Petrus und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird" (7). In der Nummer 8 der dogmatischen Konstitution Lumen gentium meint Subsistenz jene immerwährende historische Kontinuität und Fortdauer aller von Christus in der katholischen Kirche eingesetzten Elemente (8), in der die Kirche Christi konkret in dieser Welt anzutreffen ist. Nach katholischer Lehre kann man mit Recht sagen, dass in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die noch nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, kraft der in ihnen vorhandenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit die Kirche Christi gegenwärtig und wirksam ist (9). Das Wort „subsistiert" wird hingegen nur der katholischen Kirche allein zugeschrieben, denn es bezieht sich auf das Merkmal der Einheit, das wir in den Glaubensbekenntnissen bekennen (Ich glaube ... die „eine" Kirche); und diese „eine" Kirche subsistiert in der katholischen Kirche (10). - Lesen Sie den Text in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 09.07.2007 17:20:40 | | Stift Heiligenkreuz: Liturgie als Begegnung mit der Schönheit Gottes | | (stift-heiligenkreuz.at) Anläßlich der Publikation des neuen Motu proprio hält das Stift Heiligenkreuz in einer Erklärung fest: Im Jahre 1969 hat der Diener Gottes Papst Paul VI. im Auftrag des 2. Vatikanischen Konzils einen neuen Messritus für den lateinischen Teil der katholischen Kirche verbindlich eingeführt. Bei uns im Stift Heiligenkreuz wurde damals sofort und mit Freude auf diesen neuen Messritus umgestellt und wir erleben diesen nachkonziliaren Ritus als etwas, das wirklich dem eucharistischen Mysterium, dem Opfer Christi gerecht wird. Die am 7. 7. 2007 von Papst Benedikt XVI. gegebene Erlaubnis, den vorkonziliaren sog. tridentinischen Ritus als "außerordentliche Form" (Summorum Pontificum) zu verwenden, berührt uns in Heiligenkreuz daher nicht, denn wir pflegen und lieben die "ordentliche Form" der römischen Liturgie... - Das 2. Vatikanische Konzil hat übrigens das Latein nicht abgeschafft, es hat bloß die Landessprache erlaubt. Wir in Heiligenkreuz haben daher den neuen Ritus übernommen, zugleich aber das Latein als Liturgiesprache beibehalten: also feiern wir sowohl das Chorgebet, als auch die Heilige Messe auf Lateinisch (2x in der Woche haben wir die Heilige Messe auf Deutsch; in unseren Pfarren ist die Heilige Messe freilich immer Deutsch, wie das ja allgemein üblich ist). Es ist uns ein Anliegen, dass die Schönheit der Liturgie etwas von der Schönheit Gottes erfahrbar macht. PS: Um die Heilige Messe gut auf lateinisch - wie gesagt: im nachkonziliaren Ritus - mitfeiern zu können, haben wir einen eigenen MESSBEHELF LATEINISCH-DEUTSCH herausgegeben (64 Seiten), den kann man im Klosterladen um 2,-Euro bestellen: --> klosterladen@stift-heiligenkreuz.at. | | |    |
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| | 09.07.2007 17:17:38 | | Dank an den Heiligen Vater für das Motu proprio | | (news.stjosef.at) Anlässlich der Veröffentlichung des Motu Proprio „Summorum Pontificium“ dankt das Netzwerk katholischer Priester sowie der Linzer und der Churer Priesterkreis dem Heiligen Vater in einem offenen Brief dafür, dass er es ermöglicht hat, „den klassischen römischen Ritus der Hl. Messe wiederzuentdecken.“ Benedikt XVI. habe damit „nicht nur ein Kulturgut wieder aus der faktischen Verbannung zurückgeholt, sondern vor allem die kultische Mitte der Kirche durch die Anknüpfung an die große Tradition liturgischer Vollzüge neu belebt. Außerdem wird an die Adresse von Papst Benedikt XVI. festgestellt: „Wir sind Ihnen deswegen zutiefst zu Dank verpflichtet, weil das Motu Proprio ‚Summorum Pontificium’ es nun ermöglicht, in unserem eigenen täglichen liturgischen Handeln am klassischen römischen Ritus durch die Möglichkeit seiner Zelebration Maß zu nehmen. Auf diese Weise sind wir in die Lage versetzt worden, die große Tradition der römischen Liturgie als Vorbild und Hintergrund auch für die Zelebration der Hl. Messe nach erneuertem Ritus zu entdecken und prägend werden zu lassen. Der klassische römische Ritus wird für uns künftig auf praktische Weise greifbar, ohne dass wir uns dem falschen Verdacht der Illoyalität ausgesetzt sehen müssen. Wir danken Ihnen zumal, dass durch Ihr persönliches Vorbild und die Veröffentlichung des Motu Proprio die großen Schätze der lateinischen Liturgie nicht länger im Ruf des Verbotenen stehen müssen und nun ein neuer Aufbruch zur liturgischen Erneuerung möglich werden kann. Unser priesterlicher Dienst erfährt damit eine wichtige Stärkung und neue geistliche Impulse. Besonders die jüngeren Mitbrüder sind Ihnen dankbar, weil es für sie möglich geworden ist, die Ansprüche der Tradition in lebendigem Vollzug kennen zu lernen und sie für ihr eigenes priesterliches Handeln fruchtbar werden zu lassen.“ - Links: www.priesternetzwerk.net , www.churer-priesterkreis.ch , www.theol-sommerakademie.com | | |    |
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