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01.01.2008 17:51:16
Papst hebt Bedeutung der Familien für Frieden in der Welt hervor
(radiovatikan.de) Papst Benedikt hat an Neujahr eindringlich zum Frieden aufgerufen. Bei einer Messe in St. Peter betonte er auch die Wichtigkeit der Familie: Sie sei eine Art „Hauptagentur für den Frieden”, so der Papst. Es war eine große Feier, mit der der Vatikan ins Jahr 2008 startete. Kirchlicher Welttag des Friedens, Hochfest der Gottesmutter Maria – und deutsche Sternsinger im Petersdom. „Die Menschliche Familie, eine Gemeinschaft des Friedens” – dieses Thema hatte der Papst dem Weltfriedenstag gegeben. Friede sei „nicht leicht von Menschen zu machen”, sei auch „keine Frucht menschlicher Abkommen”, sondern letztlich ein „Geschenk Gottes”, meinte der Papst in seiner Predigt. „Die natürliche Familie, die gegründet ist auf der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, ist „Wiege des Lebens und der Liebe und die erste und unersetzbare Erzieherin zum Frieden”. Deswegen ist die Familie die „Hauptagentur für den Frieden”. Die Leugnung oder auch nur die Begrenzung der Familienrechte verdunkeln die Wahrheit über den Menschen und bedrohen die Fundamente selbst des Friedens. Und weil die Menschheit selbst eine große Familie ist und in Frieden leben will, kommt sie nicht umhin, sich an den Werten, auf denen die Familiengemeinschaft ruht und sich aufbaut, zu inspirieren.” Benedikt würdigt die UNO-Erklärung der Menschenrechte, die dieses Jahr ihren 60. Geburtstag feierte. Er setzte sie aber auch in Beziehung zur Charta der Familienrechte, die der Vatikan vor einem Vierteljahrhundert erstellt hat. Damit wollte er noch einmal sagen: Ohne gesunde Familien kein Friede auf der Welt.
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31.12.2007 16:44:36
Silvesterbotschaft des Wiener Erzbischofs
(kathpress.at) Die Menschenwürde hat Kardinal Christoph Schönborn in den Mittelpunkt seiner traditionellen TV-Silvesteransprache gestellt. Sowohl in der Pflegediskussion als auch "in der so notwendigen Debatte über die Zahl der Kinder" gehe es um die Menschenwürde. Zugleich erinnerte Kardinal Schönborn daran, dass 2008 ein vielfaches Gedenkjahr ist, an das Ende des Ersten Weltkriegs 1918, an das Ende Österreichs 1938 "mit den nachfolgenden schlimmen Jahren der Nazizeit und des Krieges". Wörtlich stellte der Wiener Erzbischof in diesem Zusammenhang fest: "Alle diese Jahrestage sind dazu angetan, dass wir uns auf das besinnen, was unserem Land Bestand, Gemeinsamkeit gibt". Papst Benedikt XVI. habe daran erinnert, dass es "einige Grundwerte gibt, die wir nicht aufs Spiel setzen sollten". Kardinal Schönborn nannte in diesem Zusammenhang das Recht auf Leben, den gemeinsamen arbeitsfreien Sonntag und die "Ermutigung zur Ehrenamtlichkeit, die so viel an menschlicher Wärme und Solidarität in der Gesellschaft bewirkt". Im Hinblick auf die Pflegediskussion verwies der Wiener Erzbischof darauf, dass es eine Risikovorsorge für Krankheit und eine Risikovorsorge für Arbeitslosigkeit gibt. Daher sei die Frage zu stellen, ob es nicht auch eine Risikovorsorge für Pflege geben sollte. Zur Debatte über die Zahl der Kinder sagte Kardinal Schönborn wörtlich: "Ein Land, das kein 'ja' zu Kindern sagt, sagt kein 'ja' zu seiner Zukunft". Hierher gehöre auch das "schmerzliche Thema" des Lebensrechtes für Ungeborene. Benedikt XVI. habe in seiner großen Rede in der Hofburg darauf hingewiesen, dass es hier "nicht um eine kirchliche Sonderlinie geht, sondern um die Grundlagen der Menschlichkeit". Als positiven Schritt würdigte der Kardinal die vor kurzem begründete "Lobby für Kinder", die sich u.a. dafür einsetzt, dass alle Gesetzesvorhaben einer "Kinderverträglichkeitsprüfung" unterzogen werden. Er begrüße "all die vielen Initiativen, die es in Österreich gibt, um Kinderfreundlichkeit zu fördern", so Schönborn. Insbesondere nannte der Kardinal in diesem Zusammenhang die Katholische Jungschar. Im Rückblick auf 2007 stellte der Wiener Erzbischof fest, dass ihn ein Datum besonders beeindruckt habe: Der 21. Dezember, das Gründungsfest von Mariazell. Es sei zugleich der Tag gewesen, an dem sich "für unsere Nachbarländer die Schengen-Grenzen geöffnet haben". Bei allen Risiken, die damit verbunden sind, sei das doch "ein großer Schritt, dass Europa zusammenwächst, dass die Gemeinsamkeit stärker wird. Möge sie uns wirklich gelingen".
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31.12.2007 16:42:37
Rückblick auf das Jahr 2007
(presse.kirche.at) Als „besonderes Jahr“ hat Bischof DDr. Klaus Küng das abgelaufene Jahr 2007 in seiner Silvesterpredigt am 31. Dezember im Dom zu St. Pölten bezeichnet. Es sei das Jahr des Papstbesuches in Mariazell und der Beginns eines Erneuerungsprozesses in der Diözese gewesen. Auch „viel Positives“ sei im Verlauf dieses Jahres geschehen, so der Bischof in der Predigt. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr verwies Bischof DDr. Klaus Küng auf den Besuch des Heiligen Vaters in Österreich anlässlich des 850-Jahr-Jubiläums von Mariazell. Dabei habe dieser wichtige Themen angesprochen und die Gläubigen ermutigt, Grund zur Zuversicht zu haben. Der Papst habe auch verdeutlicht, dass heute viele wichtigen Werte wie der Wert des Lebens, des Sonntags und des Christseins überhaupt bedroht seien. - Lesen Sie die Predigt im Wortlaut!
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31.12.2007 16:40:47
Lobpreis der Gottesmutter Maria
(news.stjosef.at) Das Neue Jahr 2008 hat noch kaum begonnen, da feiert die Kirche bereits das Hochfest der Gottesmutter Maria. Mit der Empfängnis und Geburt Jesu Christi aus ihr, der Jungfrau und Gottesmutter, hat das Heil seinen Anfang genommen, das Gott uns geschenkt hat, als die „Fülle der Zeit“ gekommen war. Ist es respektlos, wenn wir in dieser Betrachtung ein wenig das innerste Geheimnis dieser hohen und heiligen Frau ergründen wollen, welche Gott auserwählt hat, damit sie ihm selbst eine würdige Mutter sei? Wir wollen dies tun im Bewusstsein unseres Ungenügens und unserer Unvollkommenheit, aber im Vertrauen darauf, dass Gott sich jenen zeigt und offenbart, die auf seine Güte vertrauen. Maria war einerseits ein Mensch wie wir, eine junge jüdische Frau, als sie das Jesuskind als Jungfrau vom Heiligen Geist empfing. Andererseits war sie in einzigartiger Weise begnadet und „gesegnet vor allen Frauen“: Gott selbst hatte sie für sich vorbereitet und sie wirklich mit der „Fülle der Gnade“ geschmückt, um den willkommen zu heißen, der die ungeschaffene Gnade in Person ist: Gott selber, den Herrn. - Lesen Sie die Predigt zum Neujahrstag 2008 in vollem Wortlaut!
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30.12.2007 16:30:51
Regensburger Bischof Müller vom Papst zum Geburtstag beglückwünscht
(bistum-regensburg.de) Papst Benedikt XVI. hat dem Regensburger Bischof zum 60. Geburtstag gratuliert. In einem Schreiben erinnert der Heilige Vater an die erste persönliche Begegnung, als der damals frisch promovierte Dr. Gerhard Ludwig Müller seine Dissertation über die Sakramente im Denken von Dietrich Bonhoeffer überreichte. „Eine ökumenische Arbeit besonderer Art, die bei einem großen protestantischen Denker, den wir von seinen zentralen Thesen her alle zu kennen glauben, unerwartete Aspekte aufzeigt und so auf besondere Weise zur Begegnung einlädt“, so Papst Benedikt. Im Jahr 1995 habe ihm Müller das Buch „Katholische Dogmatik“ zugesandt. „Sie ist, soweit ich sehen kann, das einzige derzeit auf dem Markt befindliche Lehrbuch unseres Fachs, das von einem einzigen Verfasser geschrieben ist und so das große Gefüge der Welt des katholischen Glaubens in seiner inneren Einheit sichtbar macht. Als besonderer Vorzug kommt noch dazu, dass das Werk sich in einem Umfang hält, der es für Studenten als Arbeitsbuch geeignet macht. Damit hast Du eine wichtige Markierung gesetzt, denn die Theologie und auch das Fach Dogmatik droht sich in Spezialisierungen aufzulösen, die das Ganze nicht mehr erkennbar werden lassen, wo doch alles einzelne in unserem Glauben eben nur von seiner Ganzheit her recht verstanden werden kann“.
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30.12.2007 10:27:04
Papst betont Schönheit der menschlichen Familie
(kathpress.at) Die Schönheit der menschlichen Liebe, der Ehe und der Familie hat Papst Benedikt XVI. am Sonntag beim Angelusgebet unterstrichen. Am "Fest der Heiligen Familie" nannte Benedikt XVI. die Familie - "die auf der unauflöslichen Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau basiert" - den privilegierten Ort, "an dem das menschliche Leben empfangen und geschützt wird, von seinem Beginn bis zu seinem natürlichen Ende". Die Eltern hätten das Recht und die Pflicht, ihre Kinder im Glauben und nach jenen Werten zu erziehen, die der menschlichen Existenz Würde verleihen, sagte der Papst im spanischen Teil seiner Ansprache, die über eine Videoschaltung nach Madrid auf die Plaza Colon übertragen wurde, wo am Sonntag das große "Fest für die christliche Familie" stattfand. Benedikt XVI. erinnerte daran, dass das Zweite Vatikanische Konzil der Familie große Aufmerksamkeit zugewendet hatte. Die christliche Familie nehme an der "prophetischen Berufung" der Kirche teil. Jesus Christus selbst sei - geboren von einer Frau - auf die gleiche Weise in die Welt eingetreten wie alle Menschen. Auf diese Weise habe er die Wirklichkeit der Familie geheiligt. Der Papst betonte, dass das Wohl der Person und der Gesellschaft eng mit dem Wohlergehen der Familie verbunden ist. Deshalb verteidige und fördere die Kirche "die natürliche Würde und den hohen sakralen Wert" von Ehe und Familie. An die deutschsprachigen Besucher gewandt sagte Benedikt XVI.: "Bitten wir Jesus Christus, den Sohn Gottes, der in eine menschliche Familie hineingeboren wurde, dass er alle Eltern und ihre Kinder beschütze und in ihnen das Band der Liebe und der gegenseitigen Fürsorge stärke".
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29.12.2007 10:21:23
Verbunden in Liebe und Frömmigkeit: das Vorbild der Heiligen Familie
(news.stjosef.at) Jesus Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, wollte in einer menschlichen Familie zur Welt kommen und aufwachsen. So freuen wir uns am heutigen Fest über die Heilige Familie, über Jesus, das Kind, Maria, seine jungfräuliche Mutter, und den heiligen Josef, den väterlichen Beschützer des Jesuskindes und den jungfräulichen Gemahl Marias. Wie wichtig eine gute Familie für das Heranwachsen der Kinder ist, lehrt uns die Erfahrung: Entweder hatten oder haben wir das Glück, einer Familie anzugehören, in der die Mitglieder aufeinander Rücksicht nehmen und in Liebe füreinander da sind. Dafür können wir nicht genug dankbar sein. Oder aber wir wissen um den Wert einer Familie aus der Erfahrung dessen, dass es eben mancherorts nicht so ist, wie es sein sollte: dass es (leider!) in Ehen und Familien auch Streit und Unverständnis gibt, Egoismus und Ablehnung von Kindern, Drohung und Gewalt. Aber diese traurigen Vorkommnisse sprechen nicht gegen, sondern für die Ehe und die Familie, allerdings so, wie sie nach dem Plan Gottes sein soll, um wirklich dem Wohl der Menschen zu dienen und ihre Angehörigen auf den Weg des Heiles zu führen. Wenn wir an diesem Fest auf die Heilige Familie blicken, dann sind wir uns bewusst, dass wir diese Familie in ihrer Einzigartigkeit nicht einfach auf unsere „normalen“ Familien übertragen können. Und doch gibt es vieles, was uns ein Vorbild ist und sein soll, woraus wir Kraft und Ermutigung schöpfen. In der Heiligen Familie war vor allem die Liebe stets anwesend, und dann war diese Familie ganz mit Gott verbunden: Gott war ihr Mittelpunkt. - Lesen Sie die Predigt zum Fest der Heiligen Familie in vollem Wortlaut!
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29.12.2007 10:19:42
Nuntius Farhat unterstützt Lebensschutzarbeit
(news.stjosef.at) Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, nahm zusammen mit dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun, an der Lebensschutz-Kundgebung in Wien anlässlich des Festes der „Unschuldigen Kinder“ teil. Nuntius Farhat segnete zuerst die Kinder und feierte anschließend die heilige Messe in der Kirche Maria vom Siege. Die darauf folgende Lichterprozession zum Abtreibungszentrum „Gynmed“, bei welcher der Nuntius verhindert war, wurde von Weihbischof Laun angeführt; ca. 100 Personen nahmen an diesem Fackelzug teil. Der Nuntius betonte, er komme im Namen des Heiligen Vaters zu dieser Lebensschutzkundgebung und stehe voll hinter der Lebensschutzarbeit von Human Life International. Bereits am Vormittag des 28.12.2007 feierte im HLI-Lebenszentrum Graz Diözesanbischof Egon Kapellari mit dem Team der Lebensschützer sowie mit Müttern und geretteten Kindern die heilige Messe. Anschließend setzte er die Reliquie des seligen Kaisers Karl in der Kapelle des Lebenszentrums Graz (Jakomoniustr. 21/1) ein. Dabei war auch der ehemalige Nationalratsabgeordnte Vinzenz Liechtenstein anwesend, der sich für die Arbeit und den Einsatz der Lebensschützer von HLI Österreich bedankte. Besondere Grüße sandte auch der Bürgermeister der Stadt Graz, Mag. Nagl, durch die Gemeinderätin der ÖVP Sissi Potzinger, welche auch namens der Grazer Frauenbewegung einen Scheck für Mütter in Not in der Höhe von 300.- Euro überreichte; Liechtenstein erhöhte die Gabe spontan mit 200.- Euro auf 500.- für Mütter in Not. Die gesamtösterreichische Leiterin der Lebenszentren, Frau DI Claudia Brandhuber, bedankte sich bei Bischof Kapellari für das Zeugnis durch sein Kommen, die klaren Worte in der Predigt und die Kapellengenehmigung mit dem Allerheiligsten Altarssakrament; denn nur aus dieser Quelle des Lebens, dem wirklichen Zentrum der Lebenszentren, könnten die Mitarbeiter die Kraft für ihre tägliche Rettungsarbeit schöpfen. Freudig konnte sie dem Bischof auch mitteilen, dass aus dem Umfeld der Lebensschützer bereits geistliche Berufungen hervorgegangen seien. Zuletzt wurde am Sonntag „Gaudete“ Herr Gerald Wohleser von Bischof Kapellari zum Diakon geweiht; er soll im Juni 2008 die Priesterweihe erhalten. - Links: http://www.hli.at , Video-Bericht angekündigt demnächst auf http://www.kathtube.com .
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28.12.2007 11:51:05
Alternatives Jugend-Silvester in Heiligenkreuz
(stephanscom.at) Seit 1999 lädt das Stift Heiligenkreuz jedes Jahr Jugendliche zu Jugendtagen rund um Silvester ein. Diese beginnen am 29. Dezember nachmittags und enden am 1. Jänner mit dem Mittagessen. "Die Jugendtage sind eine Mischung aus Exerzitien, Ferien, Sport, Filmeschauen, Wanderungen - alles, was ein Kloster an Ambiente bieten kann", erklärt Jugendseelsorger Pater Karl Wallner gegenüber Radio Stephansdom. Höhepunkt der Jugendtage ist am Silvesterabend die Feier und Gestaltung von "Silvester-alternativ", zu dem Jung und Alt eingeladen sind. Das liturgische und spirituelle Programm in der geheizten Kreuzkirche, in die jedes Jahr an diesem Abend viele Menschen strömen, dauert von 21.00 Uhr bis Mitternacht. Die Jugendlichen gestalten den Abend mit neuen geistlichen rhythmischen Liedern. Um etwa 22.30 Uhr beginnt die Heilige Messe, den Abschluss bildet der Eucharistische Segen. " Man kann das alte Jahr mit Dank für das Vergangene und hoffnungsvollen Bitten für das, was im nächsten Jahr kommt, ausklingen lassen", betont Pater Karl. "Ab Mitternacht wollen wir dann gemeinsam feiern, es gibt ein Feuerwerk, Donauwalzer, Sekt und Gulaschsuppe. Es besteht auch die Möglichkeit der Übernachtung mit Schlafsack und Isoliermatte in den Vorlesungsräumen der Hochschule", so der Zisterzienserpater. Im letzten Jahr waren ungefähr 60 Jugendliche dabei. Die Kosten betragen 15 Euro pro vollen Tag, übernachtet wird in Schlafsäcken in den Räumen des Klosters. Wer heuer zu Silvester ins Stift kommen möchte, kann sich bei Pater Karl unter der Telefonnummer 02258/8703-177 anmelden. - Link: www.stift-heiligenkreuz.at
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28.12.2007 11:50:26
Das Ja zum Kind erleichtern
(graz-seckau.at) Im Jahr 2008 sollte angesichts der demographischen Entwicklung das 'Ja zum Kind' oberste Priorität haben!“ – Zum „Tag der unschuldigen Kinder“ am 28. Dezember appelliert GR Sissi Potzinger als Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Steiermark an die verantwortlichen Politiker/innen, das "Ja zum Kind" durch flankierende Maßnahmen zur Fristenregelung zu erleichtern. „Auch in diesem Jahr durften zehntausende Kinder nicht auf die Welt kommen, weil Frauen mutterseelenallein waren“ beklagt Potzinger und kritisiert, dass viele Frauen nichts oder zu wenig über bestehende Beratungs- und Hilfsangebote wissen. Zu den seit über 30 Jahren versprochenen „flankierenden Maßnahmen“ zähle auch die Verpflichtung der Ärzte, jede Frau, bei der eine Schwangerschaft festgestellt wird, auf diese Angebote aufmerksam zu machen. Jeder schwangeren Frau stehe bestmögliche Beratung und Hilfe zu und vor einer in Erwägung gezogenen Abtreibung müsse es wenigstens drei Tage Bedenkzeit geben. Zu den dringend geforderten Maßnahmen gehören auch Motivenforschung und Statistik, die mithelfen könnten, Notsituationen rechtzeitig erkennen und mildern zu können. Die Verantwortung der Väter sei genauso wichtig wie familienfreundliche Bedingungen am Erwerbsarbeitsmarkt und eine gesicherte Existenz für junge Familien einschließlich Kinderbetreuungsgeld für JEDES Kind (ohne wenn und aber - ohne Schikanen - ohne Zuverdienstgrenze!), nimmt Potzinger sowohl die Familien als auch die Politiker/innen in die Pflicht. Beim Bundesparteitag der ÖVP am 21. April dieses Jahres habe sie die Gesundheits- und Familienministerin aufgefordert, als Ärztin und Familienressortverantwortliche für die längst überfällige Realisierung dieser flankierenden Maßnahmen zur Fristenregelung zu sorgen. Die Ministerin habe ihr versichert, dass dies für sie ein wichtiges Vorhaben sei. Trotzdem warte man bis heute vergeblich, dass ein vor 30 Jahren gegebenes Versprechen endlich eingelöst werde, bedauert Potzinger. – Link: http://www.graz-seckau.at/carneri/familienverband.php
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27.12.2007 16:07:59
Prominenz statt Profil? Kommentar der "Tagespost" zur Konversion Blairs
(die-tagespost.de, reg) Braucht die katholische Kirche noch mehr Politiker, die ihre Entscheidungen nicht an der kirchlichen Lehre ausrichten? Die Freude über Tony Blairs Konversion bleibt nicht nur wegen der Irakpolitik des ehemaligen Premiers verhalten. Vor allem Großbritanniens leidgeprüfte Lebensschützer stöhnen, während katholische Amtsträger in London und im Vatikan von guten Nachrichten sprechen. Seit 1990 hat der frischgebackene Katholik Blair im Parlament ausnahmslos alle Entscheidungen mitgetragen, die den Schutz des ungeborenen Lebens rechtlich aushöhlten. Großbritannien hat heute eines der laxesten Abtreibungsgesetze Europas. Blair setzte sich auch persönlich für die embryonale Stammzellforschung ein. Seine Regierung förderte die Verbreitung der „Pille danach“ und setzte christliche Privatschulen mit Forderungen der Homosexuellenlobby unter Druck. Zudem ist die Abtreibungsquote unter britischen Teenagern während Blairs Amtszeit gestiegen. Auch Ehefrau Cherie warf das soziale Gewicht ihrer Rolle als katholische Gattin eines britischen Premierministers nicht für genuin kirchliche Ziele in die Waagschale. Ihr Engagement für die Frauenordination warf die Frage auf, ob der gelernten Juristin die Diskriminierung von Katholiken in ihrem Land entgangen sein sollte. Ein katholischer Premier ist auf der Insel ebenso undenkbar wie ein katholischer Thronfolger, auch wenn dort mittlerweile mehr praktizierende Katholiken gezählt werden als anglikanische Kirchenbesucher. Blairs Konversion liegt im Trend: Immer häufiger entscheiden sich Anglikaner, zermürbt von Richtungsstreitigkeiten in ihren Reihen, für den Katholizismus. Die Kirche lebt allerdings vom gläubigen Engagement profilierter Mitglieder und deren Bereitschaft zur Umkehr, weniger von deren Prominenz.
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27.12.2007 16:05:22
Vatikan entsetzt über Mord an Bhutto
(radiovatikan.de) Der Heilige Stuhl ist bestürzt über den Mord an der pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto. „Wir nehmen Anteil am Schmerz des pakistanischen Volkes”, sagte am Mittag Vatikansprecher Pater Federico Lombardi. Papst Benedikt XVI. sei sofort informiert worden. Polizeiangaben zufolge feuerte ein Selbstmordattentäter während einer Kundgebung Schüsse auf das Auto Bhuttos. Danach habe er sich selbst in die Luft gesprengt. Der Fernsehsender „Ary-One“ berichtete, die 54-jährige Bhutto habe einen Kopfschuss erlitten, an dessen Folgen sie kurz danach im Krankenhaus starb. Mindestens 16 weitere Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben. Der Frieden in Pakistan rücke so in weite Ferne, sagte der Vatikansprecher weiter. Das Attentat zeige, wie extrem schwierig es sei, eine derart von Gewalt geplagte Bevölkerung zu befrieden. Mitte Oktober waren bei einem Selbstmordanschlag auf Bhutto in Karatschi rund 150 Menschen getötet worden. Die Oppositionsführerin und ehemalige Premierministerin Pakistans war erst kurz zuvor nach acht Jahren im Exil in ihre Heimat zurückgekehrt. Der Anschlag auf die Politikerin erfolgte knapp zwei Wochen vor den Parlamentswahlen. - Link: Benazir Bhutto (Wikipedia).
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26.12.2007 16:57:18
Stephanus: Zeugnis für die Wahrheit in Liebe
(stephanscom.at) Echter Glaube führt nie zur Verachtung des anderen, wohl aber zur Wahrheit, die wir dem anderen in Liebe schenken und zutrauen", betonte Kardinal Christoph Schönborn am Mittwoch, 26. Dezember 2007, im Wiener Stephansdom beim Hochamt zum Fest des ersten christlichen Märtyrers Stephanus. Die Lösung für das heute vieldiskutierte Problem des Verhältnisses von Religion und Toleranz habe Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt in Mariazell aufgezeigt: "Wahrheit setzt sich nicht mit äußerer Macht durch, sondern sie ist demütig. Wahrheit weist sich aus in der Liebe." Der Papst habe zugleich in Mariazell eindringlich auf die Gefahren jener Resignation hingewiesen, die dem Menschen die Wahrheitsfähigkeit absprechen will, erinnerte der Wiener Erzbischof und zitierte Benedikt XVI.: "Wenn es Wahrheit für den Menschen nicht gibt, dann kann er auch letztlich nicht Gut und Böse unterscheiden. Und dann werden die großartigen Erkenntnisse der Wissenschaft zweischneidig: Sie können bedeutende Möglichkeiten zum Heil des Menschen sein, aber auch zu furchtbaren Bedrohungen, zur Zerstörung des Menschen und der Welt werden." Der Mensch brauche Wahrheit, unterstrich Kardinal Schönborn. Auf Grund der Geschichte gebe es aber die Angst, dass der Glaube an die Wahrheit Intoleranz mit sich bringt. Der Blick auf Jesus als Kind auf dem Arm der Mutter und als Gekreuzigter zeige dann, dass sich Wahrheit nicht mit äußerer Macht durchsetzt. Es gehe vielmehr um die "innere Macht der Wahrheit", so Kardinal Schönborn: "Wir dürfen die Wahrheit nicht verschweigen, für sie sind wir Zeugen, sie müssen wir weiterschenken." Die Antwort auf die Frage von Gewalt und Religion könne nur die des heiligen Stephanus sein, betonte der Wiener Erzbischof. "Stephanus wurde anfeindet, weil er den Mut hatte, die Wahrheit zu sagen. Als er angegriffen wurde, hat er nicht zur Gegengewalt aufgerufen, sondern seinen Angreifern verziehen." Zuvor hatte sich Kardinal Schönborn mit gängigen Argumentationen auseinandergesetzt. So gebe es den Vorwurf, die monotheistischen Religionen - Judentum, Christentum, Islam - seien besonders intolerant. Tatsächlich seien aber aktuell auch in anderen Religionen wie dem Hinduismus oder dem Buddhismus Formen des gewaltbereiten Fundamentalismus zu finden: "Intoreranz ist nicht nur Sache des Monotheismus, sie ist vielleicht Sache aller Religionen", erklärte der Erzbischof von Wien. Der vieldiskutierte "neue Atheismus" wiederum meine, Religionen als solche seien die "großen Unfriedensstifter", der Atheismus sei die Alternative für eine friedlichere Welt. Hier müsse man an die Geschichte des 20. Jahrhunderts erinnern, so Kardinal Schönborn. Die atheistischen totalitären Regime hätten an Grausamkeit und Unmenschlichkeit alle Erfahrungen der Menschheitsgeschichte übertroffen.
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26.12.2007 16:55:12
Papst ermutigt zu missionarischem Engagement
(radiovatikan.de) Am Tag nach Weihnachten feiert die Kirche die „himmlische Geburt“ des ersten Märtyrers. Das sagte der Papst beim Angelusgebet an diesem Mittwoch im Vatikan. Benedikt XVI. erinnerte an alle, die auch heute für ihren Glauben verfolgt würden:„Nicht selten erreichen uns auch in unserer Zeit Nachrichten aus allen Teilen der Erde, von Missionaren, Priestern, Bischöfen, Ordensleuten und Gläubigen, die verfolgt, verhaftet, gefoltert, und ihrer Freiheit beraubt werden, oder denen verboten wird, ihren Glauben auszuüben.“
Eindringlich mahnte der Papst, ohne jedoch bestimmte Länder zu nennen: „Menschen leiden und sterben mitunter auch, weil sie der Weltkirche und dem Papst verbunden sind. … Beten wir für alle, die aufgrund ihrer Treue zu Christus und seiner Kirche leiden.“ Nach dem sonnigen Weihnachtstag verschwand Rom am Mittwochmittag unter Regenwolken. Dennoch hatten rund 20.000 Gläubige auf den Petersplatz gefunden. Der Papst grüßte in sechs Sprachen, auf Deutsch sagte Benedikt:
„Einenweihnachtlichen Gruß richte ich an alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Die Kirche gedenkt heute eines Glaubenszeugen ,der ersten Stunde’, des heiligen Diakons und Märtyrers Stephanus. Damit ruft sie uns auf, nicht in der Hirtenidylle stehen zu bleiben, sondern wie Stephanus missionarisch zu sein und von dem Wunder des sich uns nahenden Gottes Zeugnis zu geben. Zu dieser weihnachtlichen Haltung ermutige ich euch, liebe Freunde, und wünsche euch von Herzen den Segen des Göttlichen Kindes für euch und eure Familien.“
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25.12.2007 13:18:20
Erstmals islamische Weihnachtsgrüße
(derstandard.at) Eine Gruppe von 138 hochrangigen islamischen Gelehrten hat den Christen in aller Welt ein fröhliches und friedliches Weihnachtsfest gewünscht. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen die Religionsvertreter den "christlichen Nachbarn" auf Arabisch, Englisch und Latein ihre Friedenswünsche aus: "Al-salamu aleikum, Peace be upon you, Pax Vobiscum." Eine vergleichbare Weihnachtsbotschaft hat es nie zuvor gegeben: Weil der Islam keine zentrale Instanz wie einen Papst oder Patriarchen kennt, die für alle Gläubigen sprechen könnten, hatten bislang stets nur einzelne Gelehrte Grußadressen mit Repräsentanten christlicher Kirchen ausgetauscht. In ihrem Brief wiesen die Unterzeichner darauf hin, dass Weihnachten in diesem Jahr kurz nach dem islamischen Opferfest gefeiert wird. Dabei erinnern die Muslime an die biblische und koranische Überlieferung, derzufolge Abraham beinahe seinen Sohn als Opfer dargebracht hätte. "Gottes Weigerung, Abraham seinen Sohn opfern zu lassen, ist bis heute eine göttliche Garantie und eine äußerst kraftvolle Lektion für alle Anhänger der abrahamitischen Religionen (d.h. Juden, Christen und Muslime), stets das äußerste zu geben, um jedes menschliche Leben und besonders das Leben jedes einzelnen Kindes zu bewahren und hochzuschätzen", heißt es in dem Schreiben. "Möge das kommende Jahr eines sein, in dem die Heiligkeit und Würde des menschlichen Lebens von allen bewahrt wird", schrieben die Verfasser weiter. "Möge es ein Jahr der demütigen Reue vor Gott und der gegenseitigen Vergebung innerhalb der Gemeinschaften und unter ihnen sein."
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25.12.2007 13:11:49
Weihnachtsbotschaft des Papstes
(radiovatikan.de) Weihnachten ist ein „Tag des Friedens“. Das betonte Benedikt XVI. bei seiner diesjährigen Weihnachtsansprache am 25.12.2007 im Vatikan. Die Gedanken des Papstes gelten daher allen Menschen, die unter Unrecht und Gewalt leiden und „gehen vor allem dorthin, wo das Donnern der Waffen dröhnt“. Lesen Sie die Ansprache in vollem Wortlaut bzw. sehen Sie den Papstsegen als Aufzeichnung über kathtube! - Papst Benedikt XVI. hat in der Heiligen Nacht die schonungslose Ausbeutung Schöpfung beklagt. Gleichzeitig forderte die Menschen auf, sich ihren Mitmenschen, den Armen und Kranken zu öffnen. Gott finde seinen Platz in der Welt, auch wenn diese ihn ablehne. „Im Stall von Bethlehem berühren sich Himmel und Erde“, so Benedikt bei seinem dritten Weihnachtsfest als Oberhaupt der katholischen Kirche. Auch diese Predigt können Sie im Wortlaut nachlesen!
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24.12.2007 05:30:15
Frohe und gesegnete Weihnachten!
Allen Lesern der Internetseite www.stjosef.at sowie allen Empfängern und Lesern des Newsletters Sankt Josef wünscht die "Gemeinschaft vom heiligen Josef" in Kleinhain bei St. Pölten ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest! Wir danken allen für ihre Verbundenheit und wollen auch in Zukunft im Gebet und im hl. Messopfer auch Ihre Anliegen mit einschließen. Möge uns Jesus Christus, der als Kind in der Krippe ruht, die Wege weisen für ein gutes neues Jahr 2008!
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24.12.2007 05:27:19
So nahe kann nur Liebe sein
(news.stjosef.at) In den Kirchen und in vielen Häusern und Wohnungen sind in der Weihnachtszeit Krippen aufgestellt. Sie erinnern uns daran, dass der Sohn Gottes vor 2000 Jahren als kleines Kind im Stall von Bethlehem geboren worden ist. Gott wollte uns seine Liebe offenbaren und ist als Mensch zu uns gekommen, um uns von der Sünde zu erlösen und zu Kindern Gottes zu machen. Weihnachten ist nicht nur ein Fest schöner Erinnerung, ein Fest der Geschenke und der Freude der Kinder. Weihnachten ist vor allem ein Fest des Glaubens an die Menschwerdung Gottes. In diesem Sinn können wir sagen: Die Geburt Jesu in Bethlehem gehört nicht der Vergangenheit an, sondern hat bleibend Gegenwärtiges bewirkt und weist in die Zukunft. Gott ist ein für allemal Mensch geworden; er nimmt dies nicht zurück, sondern bleibt einer von uns. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Geburt des Herrn (Christtag) in vollem Wortlaut!
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24.12.2007 05:25:36
"Ich verkünde euch eine große Freude!"
(news.stjosef.at) Vor 2000 Jahren hat sich der Himmel geöffnet, und Engel machten mitten in der Nacht den Hirten auf dem Felde kund, dass in der Stadt Davids, die Bethlehem heißt, der Retter der Welt geboren sei. Die Hirten glaubten der frohen Botschaft; sie machten sich auf den Weg und fanden das Kind in der Krippe und beteten es an. Auch wir vernehmen im Evangelium die frohe Botschaft von Weihnachten, und auch uns gelten die Worte, dass zum Heil der Welt ein Kind geboren ist: Jesus Christus, der Herr und Erlöser der Welt. Was damals geschehen ist, hat die Welt verändert, zuerst kaum merkbar, dann aber immer umgreifender und tiefer. Und doch müssen wir sagen: Begreifen können wir dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes nicht, sondern letztlich nur glauben. Der Glaube aber sieht tiefer als alle Weisheit der Gelehrten. Eben aus diesem Grund waren die Hirten der Botschaft des Heils näher als die nach Weisheit forschenden jüdischen Schriftgelehrten und Hohenpriester, näher auch als der machtbesessene König Herodes und sein Gefolge. Alles, was die armen Hirten dem Kind geben konnten, waren ihr Glaube und ihre Liebe. Das scheint nicht viel zu sein, und doch kommt es genau auf diese Gabe des Herzens an! - Lesen Sie die Predigt zur Christmette in vollem Wortlaut!
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23.12.2007 16:13:19
Weihnachtsfeier im Gefängnis
(presse.kirche.at) Die Geburt Christi feiern heißt nicht unbedingt in Feststimmung zu sein, sondern vielmehr auf Christus zu schauen. Dies betonte Weihbischof Dr. Anton Leichtfried am 20. Dezember 2007 bei seiner ersten Weihnachtsmesse in der Justizanstalt St. Pölten. Weihbischof Leichtfried und der langjährige Gefangenenseelsorger Prl. Josef Wansch feierten zum ersten Mal gemeinsam mit den Inhaftierten den Weihnachtsgottesdienst, der vom Chor des Pastoralamtes und der Katholischen Aktion musikalisch umrahmt wurde. Vor zahlreichen Inhaftierten und Ehrengästen aus der Rechtsprechung und dem Sozialdienst stellte Leichtfried fest, dass es heute nicht wenige Menschen gebe, die Weihnachten nichts zu feiern hätten und sich nicht mehr auf dieses Fest der Erlösung freuen können. „Menschen wünschen sich ein frohes Fest und übersehen dabei den eigentlichen Grund: die Geburt des Erlösers“, sagte er. Auch zur Zeit der Geburt Jesu stand die Krippe nicht im Zentrum, weder der Paläste noch der Tempel oder Städte, verglich der Weihbischof. Die Krippe stand vielmehr am Rande, zeigte er die Parallele zum heutigen Weihnachten auf, der von Konsum und wirtschaftlichen Interessen geprägt sei.
Jesus sei damals in die Dunkelheit gekommen, er kennt die Schattenseiten und das Dunkel des Lebens. Diese Krippe brauche keine Scheinwerfer oder Kerzen, um beleuchtet zu werden, sagte Leichtfried. In alten Weihnachtsdarstellungen gehe das Licht vielmehr von der Krippe, von Jesus Christus selbst aus. Er erhelle alles, er sei der Erlöser, vor dem niemand Angst haben brauche.
Die Inhaftierten verwies er abschließend auf den Spruch „Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens“. Weihnachten sei ein Anlass sich zu entscheiden, immer mehr und tiefer auf Christus zu schauen, damit er helfe „Licht in mein und dein Leben zu bringen“, ermunterte er die Anwesenden.
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23.12.2007 16:07:57
Weihnachtliche Freude bewegt zur Mission
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat die Pflicht der katholischen Kirche und aller Christen zur Evangelisierung betont. Gerade die Weihnachtsfreude dränge die Gläubigen dazu, „allen Menschen die Präsenz Gottes inmitten unter uns zu verkünden“, sagte er am Sonntag bei seinem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. „Es gibt nichts Schöneres, Dringenderes und Wichtigeres, als den Menschen unentgeltlich das weiterzugeben, was wir unentgeltlich von Gott empfangen haben. Nichts kann uns von dieser verpflichtenden und faszinierenden Aufgabe entbinden. Die Freude von Weihnachten, von der wir in der Hoffnung einen Vorgeschmack erfahren, drängt uns zugleich, allen diese Gegenwart Gottes mitten unter uns zu verkündigen.“ Benedikt nahm damit Bezug auf die vor einer Woche veröffentlichte Note der Glaubenskongregation „zu einigen Aspekten der Evangelisierung“. Sie hatte unterstrichen, dass die Verkündigung der christlichen Botschaft und die Bekehrung zu Christus kein Ausdruck von Intoleranz oder gar ein Angriff auf die Freiheit anderer sei, sondern ein Angebot und ein Dienst der Kirche an der Menschheit. In seiner deutschen Ansprache sagte er: „Die Liturgie des heutigen vierten Adventssonntags verdeutlicht uns nochmals eindringlich, wen wir in dieser heiligen Zeit erwarten: Es kommt der Immanuel, der „Gott mit uns“. Wir schauen aus auf Gott, der nicht unzugänglich in der Ferne bleibt, sondern wirklich mit uns, unter uns und für uns da ist. In diesem Glauben und dieser Hoffnung wollen wir die Geburt des Herrn feiern und ihn in unsere Herzen aufnehmen. Ich wünsche euch allein einen guten vierten Advent und ein gesegnetes Weihnachtsfest!“
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22.12.2007 10:44:43
Bischofsweihe in China mit päpstlicher Erlaubnis
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) Nach einem Bericht der Agenturen „Asianews“ und „China Daily“ wurde der 40-jährige Priester Joseph Li Jing am Freitag, 21.12.2007, mit päpstlichem Einverständnis zum Bischofskoadjutor der chinesischen Diözese Ningxia geweiht. Die Regierung hatte die Feier bisher ohne offizielle Begründung verboten. Der Heilige Stuhl hatte Bischof Joseph Li Jing bereits vor drei Jahren ernannt. Der 95-jährige Diözesanbischof John Liu Jingshan führte den liturgischen Vorsitz bei der Weihezeremonie in der Kirche von Yinchuan, der Hauptstadt der autonomen Region Ningxia Hui. Ca. 1000 Menschen nahmen an der Weihehandlung teil. Die katholische Diözese zählt 10.000 Gläubige, 12 Priester und 14 Pfarreien. Der neue Bischof hatte nach seiner Priesterweihe auch eine Zeitlang in Deutschland studiert. Als Koadjutor wird Li nach dem Rücktritt oder Tod des jetzigen Bischofs automatisch die Nachfolge antreten.
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22.12.2007 10:25:06
Churer Bischof Huonder bemüht sich um Reformen im Sinn des hl. Pius X.
(news.stjosef.at) Medienkommentatoren befürchten eine „konservative Restauration“ im Bistum Chur, da der neue Bischof Vitus Huonder die allgemein kirchliche Ordnung z.B. im Hinblick auf das Verbot der Laienpredigt auch in Chur durchsetzen will. So schreibt Michael Maier im Zürcher „Tages-Anzeiger“: „Anlässlich eines Treffens mit 25 Diakonen in Küsnacht vom 24. Oktober habe Bischof Huonder erklärt, dass er neu zu beschäftigenden Laientheologen, also Pastoralassistenten und Gemeindeleitern, keine Erlaubnis zur Predigt (Homilie) in der Eucharistiefeier mehr erteilen werde. Solchen, die bereits im Amt seien, könne er das nicht verwehren. Der bischöfliche Informationsbeauftragte Christoph Casetti bestätigt das so: ‚Wenn man mit der neuen Generation auf den Weg geht, kann man den Missstand eher korrigieren als bei denen, die aus Gewohnheit predigen.’ Im schweizerischen System sei man auf Goodwill und Einsicht angewiesen. ‚Darum versuchen wir, mit Überzeugungsarbeit die neue Generation von Pastoralassistenten und Gemeindeleitern für eine andere Lösung zu gewinnen.’“ Außerdem habe „der Churer Bischof gerade zwei überaus konservative Domherren ernannt, den Haas-loyalen Pfarrer Franz Imhof von Attinghausen und den Churer Dompfarrer Harald Eichhorn, der die Churer Kathedrale mit Bischof Huonder teilt. Eichhorn ist Leiter des Churer Priesterkreises, der seit den Wirren um Bischof Haas die linientreuen Priester des Bistums vereint und die ‚allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria’ verehrt.“ Schließlich heißt es im Bericht: "Seine eigene Romtreue bekräftigt Bischof Huonder über seinen bischöflichen Wahlspruch: Instaurare omnia in Christo - Alles in Christus erneuern. Gemäss 'Radio Rumantsch' hatte schon Papst Pius X. diesen Wahlspruch gewählt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Welt verchristlichen wollte und 1954 von Pius XII. heilig gesprochen wurde."
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21.12.2007 16:51:33
H2Onews - katholisches Internetfernsehen
(zenit.org/news.stjosef.at) H2Onews ist eine Informationsagentur im Dienst des weltweiten katholischen Fernsehens. H2Onews gründet auf einem Bedürfnis, das mit dem bedeutenden Wachstum der katholischen Organisationen im Bereich des Fernsehens zusammenhängt. Wie der Generalkoordinator, Msgr. Enrique Planas, gegenüber ZENIT mitteilte, handle es sich um eine "Initiative, die sich mit ZENIT familiär verbunden fühlt und in der auch Mitarbeiter tätig sind, die in beiden Einrichtungen arbeiten. Aber sind dennoch zwei eigenständige Organisationen, die vor allem vom gleichen Geist der Ausgeglichenheit und der seriösen Information und im Geist des Dienstes am Volk Gottes vereint werden." - Link: www.h2onews.org (noch in der Aufbauphase)
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21.12.2007 16:38:36
Der heilige Josef - ein treuer Diener Gottes
(news.stjosef.at) Josef von Nazareth war sich, bevor er vom Engel des Herrn darüber unterrichtet wurde, nicht im Klaren darüber, ob er Maria, seine Verlobte, wirklich zur Frau nehmen sollte. Wahrscheinlich fühlte er sich nicht würdig dazu. Denn unmöglich konnte er an ihrer Heiligkeit und Reinheit zweifeln; so gut kannte er sie schon, dass er keinen Anlass hatte, ihr zu misstrauen, und sie war einzigartig in ihrer jungfräulichen Schönheit. Er sah aber, dass unter ihrem Herzen ein Kind heranwuchs, welches nicht von ihm war und sicher auch nicht von einem anderen Mann; es musste ein Wunder Gottes sein, das sich hier offenbarte, dem gegenüber er selber sich nicht würdig sah. Der Engel Gottes aber zeigte dem heiligen Josef auf, dass sich in der Geburt des Erlösers aus der Jungfrau alle Verheißungen der Propheten erfüllten sollten. Für ihn selber würde gelten, dass er Maria zur Frau nehmen und dem Jesuskind ein väterlicher Beschützer sein sollte. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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20.12.2007 06:56:26
Weihnachtsfeier mit dem heiligen Josef
(dioezese-innsbruck.at) Eine besondere Weihnachtsfeier erlebten die Mitarbeiter des Innsbrucker Traditionsbetriebes Grassmayr. Die Glockengießerei beteiligte sich am adventlichen Brauch der Herbergsuche. Auf Anregung der Katholischen Arbeitnehmerbewegung wanderte eine große Statue des hl. Josef in einige Betriebe. Josef, Patron der Arbeiter, sollte dort auch symbolisch für das Bemühen um ein gutes Arbeitsklima stehen. So war die Statue des hl. Josef auch bei der Weihnachtsfeier der Glockengießer dabei. Mit der Herbergssuche will die Katholische Arbeitnehmerbewegung ein Zeichen setzen für ein gedeihliches Miteinander in den Betrieben und zugleich einladn, im Advent bewusst ein wenig Zeit für Besinnung in den Firmen zu reservieren. - Adventgedanken von Diözesanbischof Manfred Scheuer, Innsbruck: "Ganz arm, gefährdet und wehrlos - so kommt uns Gott im Kind entgegen. So möchte er uns zeigen, wie er Anteil nimmt an unserem Leben. Gott zwingt uns nicht, sondern er lockt um dem unwiderstehlichen Charme eines Kindes, dass wir mit ihm Liebende werden."
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20.12.2007 06:51:04
Strahlende Heiligkeit im Alter von 6 Jahren
(zenit.org/kath.net) Ein sechsjähriges italienisches Mädchen, das auf Grund von Knochenkrebs eine Amputation erdulden musste und dieses Leiden und ihr Leben ganz Gott weihte, könnte als jüngste Heilige in die Kirchengeschichte eingehen, ohne eine Blutzeugin zu sein. Papst Benedikt XVI. unterzeichnete am Montag das Dekret, in dem bestätigt wird, dass Antonietta Meo ein heroisches Leben geführt hat. Als dem römischen Mädchen am 25. April 1936 das linke Bein amputiert wurde, begann ihr Leidensweg, aber auch ihre außergewöhnliche Erfahrung mit Gott. Das Mädchen trug ab diesem Zeitpunkt eine Prothese und akzeptierte diese Einschränkung, in dem sie ihr „Beinchen“ Jesus schenkte. Ihren Lebenswandel hat Bischof Agostino Superbo aus Potenza in einer kleinen Broschüre nachgezeichnet. Mit vielen Briefen wollte sie Gott, ihren Vater, trösten. So schrieb sie etwa am 4. September 1936: „Ich bin sehr froh, dass Jesus mir dieses Problem geschickt hat, denn so bin ich seine Auserwählte.“ Als sie 1935 an Knochenkrebs erkrankte, fügte sie nach Angaben der Mutter ihren Lieblingsgebeten folgenden Satz hinzu: „Jesus, tu mir den Gefallen, lass mich sterben, bevor ich eine Todsünde begehe.“ Antonietta Meo wurde am 15. Dezember 1930 in Rom als vierte Tochter von Maria und Michele Meo geboren. Sie wurde ein frommes und lebhaftes Kind und besuchte ab 1933 einen Kindergarten in der Nähe ihrer Pfarrei Santa Croce in Gerusalemme. Man beschrieb sie als „hellwach“, und schon als Vierjährige war sie Mitglied der Kindergruppe de Katholischen Aktion. Der „Briefwechsel“ zwischen dem kleinen Mädchen und Jesus nehme „Züge eines mystischen Zwiegesprächs“ an, durch das die Gnade Gottes das „Bild einer Zeugin unserer Zeit“ entstehen habe lassen, so Bischof Agostino Superbo. „Jesus, komm bald in mein Herz, damit ich Dich ganz fest drücken und Dich küssen kann“, schreibt das Mädchen kurz vor ihrer vorverlegten Ersten Heiligen Kommunion. „Ich gebe Dir mein Herz.“ Papst Paul VI. hatte bereits als Staatsekretär die Biographie und die Briefchen von Antonietta Meo gelesen und begeistert ausgerufen: „Ja, wirklich: Der Herr ‚ludit in orbe terrarum‘.“ Das Mädchen betete immer wieder: „Jesus, ich liebe Dich so sehr. Ich will mich vergessen in Deinen Armen; mach mit mir, was Du willst.“ Im Jahr 1941 entschied sich die „Gioventú Femminile der Azione Cattolica“, die Seligsprechung Nennolinas, wie sie liebevoll genannt wurde, voranzutreiben. Der damalige Vorsitzende, Arinda Barellis, war die treibende Kraft. Der Prozess, der 1942 eröffnet worden war, konnte im Jahr 1972 auf diözesaner Ebene abgeschlossen werden. Dass ein sechsjähriges Mädchen ein Vorbild für alle Christen sein kann, ist durch die Aufhebung einer Norm im Jahr 1981 möglich geworden. Es wurde damals entschieden, dass für die Einleitung eines Seligsprechungsverfahrens nicht mehr eine altersbedingte Reife vorausgesetzt werden muss. Die sterblichen Überreste Nennolinas wurden am 5. Juli 1999, 62 Jahre nach ihrer Beisetzung, in die Basilika S. Croce in Gerusalemme überführt. Kurz vor ihrem Tod am 3. Juli 1937 hatte das Mädchen noch den Apostolischen Segen von Pius XI. durch einen päpstlichen Gesandten empfangen. In ihrem letzten Brief an Jesus, den sie diktieren musste, heißt es: „Lieber Jesus, sag der Madonna, dass ich sie sehr liebe und ihr nahe sein will.“
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18.12.2007 13:20:14
Skandalöse Unterstützung des Staates für Abtreibungsmuseum
(youthforlife.net) Per 16. November 2007 wurde das „Museum für Verhütung und Abtreibung“ durch Bundesministerin Schmied (SPÖ) in die Liste der Institutionen aufgenommen, an die Spenden steuerlich absetzbar sind. Monika Haas, Vizevorsitzende von Jugend für das Leben, ist entsetzt: "Dieses Museum ist zugleich Werbemaßnahme für das im selben Stock des Gebäudes angesiedelte gewinnorientierte 'Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch'." Sowohl das Museum als auch die Abtreibungsstation werden vom Abtreibungsarzt Dr. Fiala geleitet. Haas weiter: "Insofern ist es eigentlich ein Propagandamuseum für sein Abtreibungsambulatorium. So könnte ja auch Humanic argumentieren und ein ‚Schuh-Museum’ eröffnen.“ Aus dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur heißt es dazu, dass seitens des Kunst- und Unterrichtsressorts keinerlei inhaltliche Prüfung erfolge, man kontrolliere in diesem Zusammenhang nur die formalen Kriterien. Sobald ein Museum alle formellen Voraussetzungen erfüllt, habe es laut Einkommenssteuergesetz die Möglichkeit einer Steuervergünstigung von Spenden. Monika Haas zu dieser Vorgehensweise: "Es ist ein Skandal, dass dieses sogenannte 'Museum' des umstrittenen Abtreibungsarztes mit Steuer-Absetzbarkeit werben kann. Denn erst kürzlich wurde bekannt, dass seine Mitarbeiter freiwillige Berater für Schwangere vor der Klinik demütigen und sexuell missbrauchen (Bildmaterial)." Vizevorsitzende Haas fordert Bundesministerin Schmied auf, den betreffenden Bescheid zum "Museum für Verhütung und Abtreibung" nochmals prüfen zu lassen, damit so offensichtliche Propaganda nicht vom Staat steuerlich privilegiert wird, während Spenden an Entwicklungshilfe oder Hilfsorganisationen für Schwangere in Not in Österreich nicht abgesetzt werden können. - (news.stjosef.at) Kritische Stimmen zu dieser ministeriellen Entscheidung, das Abtreibungsmuseum in die Liste steuerbegünstigter Institutionen aufnehmen zu lassen, waren auch bereits von der Lebensschutzbeauftragten der Erzdiözese Wien, Dr. Stephanie Merckens, sowie von IMABE gekommen.
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18.12.2007 13:15:55
Ältester Priester der Welt verstorben
(fides.org) . Nicolas Kao Shi Qian war der älteste Priester der Welt und auch der älteste Einwohner Hongkongs: er starb in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember im Alter von 110 Jahren. Am 15. Januar 2008 wäre er 111 Jahre alt geworden. Fast alle Zeitungen Hongkongs berichteten vom Tod des im hohen Alter verstorbenen Trappistenmönchs. Das Leben von P. Nicolas Kao war einer Legende gleich: jeden Tag betete er mehrmals den Rosenkranz für den Frieden und für die Evangelisierung der Welt, trotz seines hohen Alters hielt er sich strikt an den Tagesablauf im Trappistenkloster. Im Januar dieses Jahres nahmen zahlreiche Gläubige, Freunde und Angehörige an einem Gottesdienst teil, den der Abt des Trappistenklosters, P. Anastasius Li zum 110. Geburtstag des Mitbruders feierte. Es konzelebrierten der Jubilar selbst und vier 90jährige Mitbrüder. P. Kao wurde 1897 in Chang Le in der Nähe von Fu Zhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Fujian geboren. Er wurde 1915 getauft und 1933 zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er als Seelsorger in der Diözese Fu Zhou tätig. Insgesamt vierzig Jahre lang widmete er sich der Mission in Taiwan, Malaysia, Singapur und Thailand. Nach 39 Jahren im Priesteramt trat er 1972 im Alter von 75 Jahren der Gemeinschaft der Trappisten in Hongkong bei, bei denen er mit 100 Jahren die ewigen Gelübde ablegte.
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18.12.2007 13:15:05
Kardinal Stickler vorübergehend in Callistus-Katakombe beigesetzt
(stephanscom.at) Der am 12. Dezember 2007 verstorbene österreichische Kardinal Alfons Maria Stickler ist vorübergehend in den römischen Calixtus-Katakomben beigesetzt worden. Sein provisorisches Grab befindet sich in einem Teil des weitläufiges Geländes, der für Obere des Salesianer-Ordens bestimmt ist. Die Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos ist für die Pflege und Leitung dieser Katakombe an der Via Appia zuständig. Die Beisetzung erfolgte im kleinsten Kreis. Die katholische Kirche in Österreich wurde dabei vom Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz repräsentiert, der ebenso wie Kardinal Stickler aus der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos kommt. Bischof Schwarz hatte zuvor auch am Requiem für Kardinal Stickler teilgenommen, das Papst Benedikt XVI. selbst im Petersdom zelebrierte. Seine letzte Ruhestätte wird Kardinal Stickler in seiner früheren römischen Titelkirche San Giorgio in Velabro finden. Dort hatte der im Alter von 97 Jahren verstorbene frühere "Bibliothekar und Archivar der Heiligen Römischen Kirche" im Zuge von Restaurierungsarbeiten nach einem Sprengstoffanschlag im Sommer 1993 eine Grabstätte für sich anlegen lassen. Kardinal Christoph Schönborn wird am Freitag, 21. Dezember, um 18.00 Uhr im Wiener Stephansdom einen Gedenkgottesdienst für Kardinal Stickler feiern.
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