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10.11.2012 00:36:21
Bei Gott zählt etwas Kleines oft ganz groß
(stjosef.at/predigten) (JSp) Sind wir in der Lage, in dieser Welt etwas zum Besseren zu verändern? Oder ist es so, wie manche resignierend meinen: Der einzelne kann ja doch nichts bewirken; es gibt so viel Unrecht, Unfrieden, Streit und Leid – was kann ich da schon tun?
Die Lesung aus dem ersten Buch der Könige und auch das Evangelium zeigen uns, dass es sehr wohl auf jeden einzelnen ankommt, damit Gottes Liebe in dieser Welt bei möglichst vielen Menschen wirksam werden kann.
Da ist zum einen die Witwe aus Sarepta, die aufgrund einer langanhaltenden Dürre für sich und ihren Sohn kaum mehr zu essen hat und sich schon aufs Sterben vorbereitet. Der Prophet Elija kommt zu ihr und bittet sie um ein kleines Gebäck, bevor sie für sich und ihren Sohn etwas zubereitet. Eine kleine unscheinbare Tat der Liebe – und doch: welch große Folgen hat sie! Denn zum Lohn für ihre Großzügigkeit wirkt Gott ein Wunder: „Der Mehltopf wird nicht leer werden und der Ölkrug nicht versiegen bis zu dem Tag, an dem der Herr wieder Regen auf den Erdboden sendet.“ Dieses Beispiel zeigt uns: Nichts ist umsonst, was aus Liebe getan wird. Es kann Frucht bringen auf eine Weise, die wir uns nicht vorstellen können. Wir sollen und dürfen uns dabei ganz der Vorsehung Gottes anvertrauen.
Lesen Sie die Predigt zum 32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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03.11.2012 12:42:09
Das Hauptgebot der Liebe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Nicht oft werden wir so direkt ins Zentrum des christlichen Lebens geführt wie im Evangelium dieses Sonntags.
Jesus spricht auf die Frage eines Schriftgelehrten ohne Umschweife vom ersten, d.h. dem wichtigsten Gebot, das da lautet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.“ In der Einleitung dazu bezieht er sich auf das berühmte „Sch’ma Jisrael“ – „Höre Israel“ im Buch Deuteronomium (6,4-9). Der dem Gebot vorausgestellte Satz lautet: „Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.“
Dem gläubigen Juden war dieses „Höre Israel“ wohl vertraut aus dem täglichen Morgen- und Abendgebet. Der Angehörige des Volkes Israel sollte durch diese oftmalige Wiederholung jener heiligen Worte all das verinnerlichen, was hier ausgesagt und gefordert war: Ja, unser Gott ist wirklich der einzige – es gibt keinen anderen außer ihm! Eben diesem Gott soll der Mensch dienen, aus ganzem Herzen und aus ganzer Seele, mit all seinen Gedanken und seiner Kraft. Denn dies ist die einzig angemessene Antwort auf die Erhabenheit und Einzigartigkeit Gottes. Die Gottesliebe steht darum als erstes Gebot am Anfang; sie ist unbestritten das wichtigste aller Gebote.
Jesus aber ist noch nicht zu Ende mit seiner Antwort an den Schriftgelehrten. Er nennt noch ein zweites Gebot und sagt dann: „Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“ Wie aber lautet dieses zweite Gebot, das ganz und gar mit dem ersten verbunden ist? Es ist leicht wiederzugeben, wenngleich es eine Herausforderung bedeutet, es im Leben zu verwirklichen. Das zweite Gebot lautet: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck zum 31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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02.11.2012 17:31:25
Unsere Brüder, die Armen Seelen - Beitrag von P. Dr. Ildefons M. Fux OSB
(gottgeweiht.at) (stjosef.at) Man kann gewiss nicht behaupten, dass in der Gegenwart die Glaubensverkündigung bezüglich des Fegefeuers und der Armen Seelen übertrieben großen Raum für sich beanspruche. Das war in manchen Zeitläuften der Kirchengeschichte der Fall; sie sind längst vergangen. Man kann ebenso nicht feststellen, dass die Rede vom Fegefeuer besonders inhaltsreich wäre. Es ist natürlich zutreffend, dass die Heilige Schrift uns keine ausführlichen Nachrichten hinterlässt und die Kirche selbst einige Mühe hatte, die Wahrheit zu erfassen und theologisch zu durchdringen. Das spüren die Prediger: Sie scheuen das Thema, und wenn es sich nicht vermeiden lässt, so begnügen sie sich mit eher wenigen, allgemein gehaltenen Darlegungen. In der Begräbnisliturgie verweilt man dann vorwiegend beim Gedanken des Abschiednehmens und der Danksagung, weniger bei der gebotenen Hilfeleistung durch Gebet und Messopfer. Kühne Ideen über die "Auferstehung im Tode" haben zur Verunsicherung beigetragen, und Privatoffenbarungen sind nicht immer sehr vertrauenserweckend. So scheint es nicht überflüssig zu sein, sich erneut der Theologie des Fegefeuers zuzuwenden, auch schon im Hinblick auf den herannahenden Allerseelen-Tag und auch auf das bald beginnende "Jahr des Glaubens". - Lesen Sie den ganzen Beitrag von P. Dr. Ildefons M. Fux OSB!
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01.11.2012 00:24:13
Hochfest Allerheiligen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Vor 50 Jahren, am 11. Oktober 1962, wurde das 2. Vatikanische Konzil eröffnet. Es befasste sich in verschiedenen Dokumenten auch mit der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit in der Kirche.[1] Gemäß den Worten der Heiligen Schrift, dem Zeugnis der Apostolischen Tradition und den Aussagen des kirchlichen Lehramts sollen wir nämlich als getaufte Christen nach Heiligkeit streben.
Dabei ist es wichtig, dass Gott uns in grundlegender Weise geheiligt hat: In der Taufe sind wir Kinder Gottes geworden. Kraft der heiligmachenden Gnade stehen wir in der Freundschaft Gottes und haben teil am göttlichen Leben. Gemäß dieser empfangenen Würde als Kinder Gottes sollen wir leben und uns auf diese Weise in der Gottes- und Nächstenliebe üben und bewähren. Letztlich geht es, wie das 2. Vatikanische Konzil ausführt, um das Streben nach der Vollkommenheit der Liebe. In der Verwirklichung der Liebe erfüllen wir das Gebot Christi. Die Kirche gibt uns praktische Hinweise: „Damit aber die Liebe wie ein guter Same in der Seele wachse und Frucht bringe, muss jeder Gläubige das Wort Gottes bereitwillig hören und seinen Willen mit Hilfe seiner Gnade in der Tat erfüllen, an den Sakramenten, vor allem der Eucharistie, und an den gottesdienstlichen Handlungen häufig teilnehmen und sich standhaft dem Gebet, der Selbstverleugnung, dem tatkräftigen Bruderdienst und der Übung aller Tugenden widmen.“[2]
Am heutigen Hochfest Allerheiligen verehren wir jene unzählbar große Schar von heiligen Frauen und Männern, die Gott dem Herrn im Leben treu gedient haben und so nach Vollendung ihres irdischen Lebens zur Anschauung Gottes im Himmel gelangt sind. Sie sind uns Vorbilder und Fürsprecher bei Gott.
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Allerheiligen (01.01.2012) in vollem Wortlaut!
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27.10.2012 13:54:05
Bischof Küng predigte am Nationalfeiertag im Stephansdom
(presse.kirche.at) Der Nationalfeiertag sei nicht nur ein Tag der Dankbarkeit für Frieden, soziale Sicherheit und kulturellen Reichtum, sondern ebenso ein Anlass, sich der Verantwortung jedes Einzelnen für die Gesellschaft bewusst zu werden: Das unterstrich Diözesanbischof Klaus Küng bei einem Gottesdienst zum Nationalfeiertag am Freitag im Wiener Stephansdom. Zugleich attestierte Küng Gesellschaft und Politik aktuelle und bedrohliche Missstände - angefangen von der Familienpolitik über die Fortpflanzungsmedizin bis hin zu einem generellen "Werteverlust".
Zunehmend in Bedrängnis geraten laut Küng insbesondere die Familien. Zwar würde der Wert der Familie von Jugendlichen weiterhin hoch geschätzt, der Rückgang an Eheschließungen führe jedoch dazu, "dass den Kindern oft die Geborgenheit einer stabilen Elternbeziehung fehlt". Hinzu kämen hohe Scheidungsraten und eine niedrige Kinderzahl. Dagegen forderte der "Familienbischof" die Politik auf, insbesondere kinderreiche Familien "entschiedener zu fördern" - gerade diese Familien seien oft von der "Schuldenfalle" bedroht. Küngs Appell an die Politik: "Wie wäre es mit spürbaren Steuererleichterungen für solche Familien?"
Als "besorgniserregend" bezeichnete Küng weiters die Entwicklungen in der Fortpflanzungsmedizin. Behinderte Kinder hätten nicht zuletzt durch die pränatale Diagnostik "fast keine Chance mehr, das Licht der Welt zu erblicken". Es stehe "zu befürchten", so der Bischof weiter, dass sich Österreich einem internationalen Trend beuge und auch die Praxis der Präimplantationsdiagnostik (PID), die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare oder ähnliches zulasse. Gerade die PID führe aber "eindeutig zur Selektion". Hier plädierte Küng für einen "mutigen selbstständigen österreichischen Weg". Auch brauche es in Österreich eine "echte bioethische Debatte", da die Zukunft vielleicht gar die Situation bringe, dass Sterbehilfe aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus erwogen werde.
Der Kirche komme in diesen Debatten laut Küng die Rolle der Verteidigerin der Werte zu: So drohe derzeit ein "Wertverlust in der Gesellschaft", der nicht zuletzt auch das Bildungswesen herausfordere. "Wer wird die Werte verteidigen, wenn es die Kirche nicht tut?", so Küng.
Der Bischof schloss den Gottesdienst zum Nationalfeiertag mit einem "Aufruf zum Gehorsam": "Wir brauchen christliche Politiker, wir brauchen christliche Wissenschaftler, wir brauchen christliche Lehrer und wir brauchen Priester - aber nicht ungehorsame Priester, sondern gehorsame, demütige Priester, die von der Liebe zu Christus durchdrungen sind."
Link: Wortlaut der Predigt.
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27.10.2012 13:50:49
Botschaft an das Volk Gottes
(radiovatikan.de) Die Weltbischofssynode zur Neuevangelisierung hat eine „Botschaft an das Volk Gottes“ verfasst. Der Text, der unter einmütigem Applaus der aus der ganzen Welt zusammen gekommenen Bischöfe in der Aula verlesen wurde, wiederholt die Notwendigkeit einer Neuevangelisierung für alle Völker. Die Christen werden aufgefordert, das Evangelium frohen Mutes zu verkünden und Angst mit dem Glauben zu überwinden.
Das Volk Gottes wird in der Botschaft aber auch als zerstreut und verwirrt bezeichnet. Diese Zerstreuung bringe die ständige Gefahr ruinöser Enttäuschungen mit sich. Doch die Mahnung gilt nicht nur den Gläubigen – eigens wird betont, dass eine Neuevangelisierung aus dem innersten Zirkel der Kirche selbst heraus stattfinden müsse. Priester und Bischöfe sind zur Umkehr aufgerufen, denn die Schwächen und Sünden einzelner Jünger Christi unterminierten die Glaubwürdigkeit der gesamten Institution. Die Gewissheit, dass eine Umkehr und Neuevangelisierung dank des Heiligen Geistes und nicht dank der ungenügenden menschlichen Fähigkeiten möglich sei, lasse die Bischöfe und das Volk Gottes zuversichtlich in die Zukunft schauen.
Zwar sei die Welt, in der wir leben, voller Widersprüchlichkeiten und Herausforderungen. Dennoch bleibe sie stets eine Schöpfung Gottes, die sich der Liebe desselben sicher sein könne. Für Pessimismus sei also kein Platz: Globalisierung, Säkularisierung, Migration, Atheismus und Glaubwürdigkeitskrisen der Politik und der Staaten brächten zwar Probleme mit sich – dennoch seien sie in positivem Sinne als Chancen zur Besinnung und Neuevangelisierung zu verstehen. Natürlicher Hort der Neuevangelisierung sei die Familie, die von der Kirche, der Politik und der Gesellschaft geschützt werden müsse. Aber auch die Pfarreien und alle Formen geweihten Lebens seien ein wichtiges Instrument der Verkündigung. Die Spiritualität und das totale Aufgehen in der Botschaft Gottes, die Priester und Ordensleute vorlebten, seien die Wegweiser zu einem Leben, das über das Leben auf der Erde hinausweise und Vorbild für alle sein könne. Die Neuevangelisierung werde aber auch im ständigen weltweiten und interkulturellen Dialog sichtbar: Mit der Kultur selbst, so die Bischöfe in ihrer Botschaft, die eine neue Allianz von Glauben und Vernunft benötige, mit der Erziehung, die für die ganzheitliche Bildung der Person zuständig sei, mit den sozialen Kommunikationsmitteln, die neue Möglichkeiten böten, das Herz der Menschen zu erreichen, sowie mit der Wissenschaft, die eine Verbündete des Menschen sein könne, sofern sie ihn nicht auf rein materialistische Weise betrachte.
Ein Absatz des Dokumentes ist auch Europa gewidmet. Zwar sei auf diesem Kontinent gerade im vergangenen Jahrhundert ein Nährboden für Regime und Ideologien entstanden, die sich von Gott und dem Menschen Feind seien, so die Synodalen. Doch andererseits sei hier eine humanistische Kultur zu Hause, die der Menschenwürde und dem Gemeinwohl ein Gesicht gebe – die aktuellen Probleme dürften die Christen deshalb nicht entmutigen, sondern müssten als Aufforderung für einen immer größeren Einsatz gesehen werden. Die Synodenväter betonen ihre Nähe zu wiederverheiratet Geschiedenen. Sie hätten einen Platz in der Kirche, auch wenn sie nicht zur Kommunion zugelassen seien.
Link: Wortlaut der Botschaft.
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27.10.2012 13:41:34
Neu sehen mit den Augen des Glaubens
(stjosef.at/predigten) (JSp) Im Evangelium hören wir von einem blinden Menschen – Bartimäus –, der von Jesus geheilt wird. Vorher ist er in seiner Wahrnehmung und Orientierung eingeschränkt; nach seiner Heilung erlebt er die Welt und die Menschen um ihn herum auf neue Weise. Aber nicht nur das: er folgt jetzt Jesus ganz bewusst nach!
Jesus erbarmt sich des Menschen, der sein Augenlicht verloren hat. Denn dieser hat nur einen Wunsch: „Rabbuni, ich möchte wieder sehen können.“ Die Worte Jesu zum Blinden zeigen uns, worauf es ankommt: „Geh! Dein Glaube hat dir geholfen.“
Der Glaube macht sehend und öffnet die Augen. Darauf kommt es Jesus an, dass die Menschen zum Glauben an ihn finden und so auch zum Glauben an den himmlischen Vater, der ihn in die Welt gesandt hat.
Lesen Sie die Sonntagspredigt von Prof. Spindelböck für den 28.10.2012 in vollem Wortlaut!
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20.10.2012 12:00:20
Die Kirche als Vermittlerin der göttlichen Wahrheit
(radiovatikan.de) Benedikt XVI. hat eine neue Katechesen-Reihe bei der Generalaudienz begonnen. An diesem Mittwoch ging der Papst auf dem Petersplatz vor tausenden von Zuhörern auf das Thema „Glaube“ ein. Im Rahmen des „Jahres des Glaubens“ wolle er die kommenden Mittwochskatechesen nun diesem Thema widmen, so der Papst. Es gehe ihm darum, zu untersuchen:
„Was Glaube ist und wie wir glauben können; sowie die Freude darüber wieder wachrufen, dass wir Christus kennen und durch ihn Gott. Die Kirche ist dazu da, dass sie uns hilft, Christus zu begegnen und so Gott selbst kennen zu lernen. Dabei geht es nicht um die Begegnung mit einer Idee oder einem Programm, sondern mit einer lebendigen Person, die uns anrührt und innerlich umwandeln kann. Gott, der die Liebe ist, der sich in seinem Sohn für uns hingibt, zeigt uns, dass nur in der Liebe die Fülle des Menschseins besteht.“
Der liebende Gott schaffe in den Gläubigen – mit Hilfe des Heiligen Geistes – die geeigneten Bedingungen, damit man Gottes Wort verstehen und dessen Wahrheit in sich aufnehmen könne, so der Papst weiter.
„Die Kirche ist dazu da, diese Wahrheit zu vermitteln, deren Kern im Glaubensbekenntnis zusammengefasst ist. In unserer Zeit ist der Relativismus die große Mode. Von überall nehmen wir etwas, was uns gerade gefällt; oder siehe auch den Synkretismus, in dem man vieles zusammenfügt und doch nur sich selber darin widerspiegelt. Dabei ist gerade ein religiöser Analphabetismus entstanden, damit sind die eigentlichen Dinge des Christseins und sein Glauben vergessen gegangen. Deswegen ist der Katechismus der Katholischen Kirche - den Johannes Paul II. erstellen ließ - eine wichtige Hilfe, um zu wissen, wer wir sind und was wir glauben, sowie den Glauben auch verstehen und danach leben zu können.“
Der Katechismus lehre die Menschen, immer wieder zu Gott zurückzukehren und sein Wirken in der Welt wahrzunehmen. Gott allein gebe den Gläubigen Halt in aller Unsicherheit und schenke dem Leben Sinn und ewige Freude.
Den deutschsprachigen Pilgern und Besuchern gab der Papst zum Abschluss seiner Ausführungen einen Wunsch mit auf den Weg:
„Die heilige Jungfrau Maria, die wir im Oktober besonders als Königin des Rosenkranzes verehren, möge uns beistehen, dass wir in diesem Jahr im Glauben und in der Liebe zu Christus wachsen und so mehr wir selber werden können. Gott segne euch alle.“
Link: Video der Generalaudienz.
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20.10.2012 11:57:44
Weltmissionssonntag 2012: Lebendiger Rosenkranz
(missio.at/news.stjosef.at) Die katholischen Bischöfe Österreichs haben zum Weltmissionssonntag (21.10.2012) ein Hirtenworte veröffentlicht. In diesem wird an die Gründerin der Päpstlichen Missionswerke, Pauline Jaricot, erinnert. Sie erkannte ihre Aufgabe und Berufung darin, der Mission weltweit durch Gebet und materielle Beiträge zu helfen und organisierte eine weit über Frankreich hinausreichende Bewegung, aus der die Päpstlichen Missionswerke entstanden. Außerdem förderte sie den "Lebendigen Rosenkranz", bei welchem sich jeweils 20 Personen zusammenschließen, um miteinander den Psalter zu beten (jede Person betet ein Gesätz des Rosenkranzes). - Lesen Sie dazu mehr im Hirtenwort der österreichischen Bischöfe zum Weltmissionssonntag!
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13.10.2012 00:25:25
Medienwandel - Kirchenwandel?
(presse.kirche.at) Ein Studientag anlässlich des Beginns des Zweiten Vatikanischen Konzils befasst sich mit dem Dekret "Inter mirifica" und dem kirchlichen Verständnis der sozialen Kommunikationsmittel. Dieser Tag findet am Donnerstag, 25. Oktober 2012, von 14.30 bis 21.30 Uhr in der Aula der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten, Wiener Straße 38, 3100 St. Pölten, statt.
Hier das Programm der Veranstaltungen:
14.30 Uhr: Dipl.-Jur. Univ. P. Mag. Dr. Wolfgang Hariolf Spindler OP (Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg, Bonn): Freie Verkündigung und naturrechtliche Ordnung der Massenmedien. - Zu einer elementaren Unterscheidung des Dekretes über die sozialen Kommunikationsmittel „Inter mirifica“ des Zweiten Vatikanischen Konzils
15.45 Uhr: Kaffeepause
16.15 Uhr: Dr. theol. Veit Neumann, Dipl.-Journ., Dipl.-Päd. (Lehrbeauftragter an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München): Web 2.0. Was kann an „neuen Kommunikationsformen“ neu für die Kirche sein?
18.00 Uhr: Abendlicher Imbiss
19.30 Uhr: Prof. Dr. Christoph Neuberger (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München): Medien im Wandel. Empirische Untersuchungen zu Formen des Journalismus im Internet.
Anmeldung: sekretariat@pth-stpoelten.at
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13.10.2012 00:21:53
Die Kraft kommt von Gott und nicht von uns
(stjosef.at/predigten) (JSp) Zu keiner Zeit war es einfach, den Weg Christi zu gehen. Es genügt eben nicht, nur formell seine Mitgliedschaft in einem Verein namens Kirche zu erklären und im Übrigen „den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen“. Zum Christsein gehört die bewusste Nachfolge Jesu, das Leben aus dem Glauben und nach seinen Geboten und Weisungen.
Ist dann aber der christliche Glaubens- und Lebensweg vielleicht gar eine Überforderung des Menschen? Handelt es sich um ein rigoroses System aus Glaubenssätzen und moralischen Anforderungen, das dem Menschen in seiner tatsächlichen Verfasstheit nicht gerecht wird, weil hier einfach zu viel verlangt wird?
Von der falschen Seite aus betrachtet mag es tatsächlich so aussehen. Aber wir sollten nicht zuerst auf unsere begrenzten Kräfte blicken, sondern es gilt allezeit auf Christus zu schauen. Dann zeigt sich, „dass das Christentum mehr und etwas anderes ist als ein Moralsystem, als eine Serie von Forderungen und von Gesetzen. Es ist das Geschenk einer Freundschaft, die im Leben und im Sterben trägt: ‚Nicht mehr Knechte nenne ich euch, sondern Freunde’ (vgl. Joh 15,15), sagt der Herr zu den Seinen. Dieser Freundschaft vertrauen wir uns an.“ So hat es Papst Benedikt am 8. September 2007 in seiner wegweisenden Predigt in Mariazell formuliert.
Lesen Sie die Predigt zum 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 14. Oktober 2012, im Wortlaut!
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07.10.2012 18:54:36
Papst hat zwei neue Kirchenlehrer ernannt
(kath.net) Bei der heiligen Messe auf dem Petersplatz anlässlich der feierlichen Eröffnung der XIII. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode, die unter dem Thema steht: „Die neue Evangelisierung für die Weitergabe des christlichen Glaubens“, erklärte Papst Benedikt XVI. die Heiligen Hildegard von Bingen (1098-1179) und Johannes von Avila (1499-1569) zu Kirchenlehrern.
"Die Synodenversammlung, die heute eröffnet wird, ist dieser neuen Evangelisierung gewidmet, um in jenen Menschen eine neue Begegnung mit dem Herrn zu begünstigen, der allein dem Leben einen tiefen Sinn verleiht und es mit Frieden erfüllt; um die Wiederentdeckung des Glaubens zu fördern, der eine Quelle der Gnade ist, die Freude und Hoffnung in das persönliche, familiäre und gesellschaftliche Leben trägt. Natürlich darf diese besondere Ausrichtung weder den missionarischen Schwung im eigentlichen Sinn noch die gewöhnliche Arbeit der Evangelisierung in unseren christlichen Gemeinden beeinträchtigen. In der Tat ergänzen und befruchten sich die drei Aspekte der einen Wirklichkeit der Evangelisierung gegenseitig." - Lesen Sie noch mehr!
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07.10.2012 18:52:57
Nuntius Zurbriggen leitete Vesper zur Hinführung auf das Jahr des Glaubens
(news.stjosef.at) Mit einer feierlichen Vesper im Dom zu St. Pölten eröffnete der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen, am 07. Oktober 2012 das „Jahr des Glaubens“, das offiziell am 11. Oktober 2012 beginnt. In seiner Homilie nahm der Nuntius Bezug sowohl auf das 50-Jahr-Jubiläum des Beginns des 2. Vatikanischen Konzils als auch auf die vor 20 Jahren erfolgte erstmalige Veröffentlichung des „Katechismus der Katholischen Kirche“. Dieser bleibe im Jahr des Glaubens ein authentischer und maßgeblicher Bezugspunkt für die Glaubensverkündigung und die Katechese; insbesondere müssten alle im Religionsunterricht verwendeten Lehrbehelfe mit der katholischen Glaubenslehre übereinstimmen, wie sie vom Katechismus der Katholischen Kirche bezeugt werde, aber auch im „YOUCAT“, dem Jugendkatechismus, eine angemessene Darstellung gefunden habe. Vorher hatte der Nuntius den emeritierten St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn besucht, der genau vor 50 Jahren zum Priester geweiht wurde. Kurt Krenn verbringt seinen Ruhestand in Pflege durch die Schwestern der „Dienerinnen der Immaculata“ in deren Mutterhaus in Gerersdorf bei St. Pölten. Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng dankte dem Nuntius für die bischöfliche Leitung der Vesper und alle Ermutigung zur Treue im Glauben in Einheit mit dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI.
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06.10.2012 19:09:33
Großes Gebet für Europa
(news.stjosef.at) Die Aktion "Katholische Neuevangelisierung" (1180 Wien, Gentzgasse 122/1) ruft im "Jahr des Glaubens" zu einem "Großen Gebet für Europa" auf. Diese trägt die Druckerlaubnis des Erzbischöflichen Ordinariats Wien vom 14.06.2012 (Generalvikar Dr. Nikolaus Krasa). Am Schluss des Gebets heißt es: "Himmlischer Vater, wir weihen Dir unsere Heimat und Europa durch deinen Sohn Jesus Christus! Wir erbitten von Dir im Namen Jesu eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes, damit das Antlitz Europas erneuert wird. Amen." - Bestellt werden können die Gebetszettel (in beliebiger Stückzahl gegen freiwillige Spenden) bei kath.neuevangelisierung@aon.at.
Hier kann man das Gebet ansehen bzw. als PDF herunterladen.
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06.10.2012 18:33:51
EB Müller bekennt sich zur Transsubstantiation und zur Jungfräulichkeit Marias
(news.stjosef.at) Die Zeitschrift "Kirche heute" (10/2012) präsentiert den deutschen Wortlaut einer Stellungnahme des neuen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller. Dieser stellt fest:
"Unser katholischer Glaube sagt ganz eindeutig, dass bei der Konsekration in der hl. Messe ein Wandel erfolgt, so dass die gesamte Substanz von Brot und Wein in die ganze Substanz von Leib und Blut Christi verwandelt wird, und dass diese Verwandlung zu recht als 'Transsubstantiation' bezeichnet wird. Und wir verwerfen alle anderen Interpretationen, sei es Konsubstantiierung, Transsignifikation, Transfinalisation usw. Die Kirche ist auch ganz eindeutig hinsichtlich der Jungfräulichkeit Mariens, der Mutter Jesu, vor, während und nach der Geburt Christi."
Diese Klarstelllung hat Erzbischof Müller Anfang August dem amerikanischen katholischen Fernsehsender EWTN gegenüber vorgenommen, nachdem von verschiedener Seite Passagen aus der "Katholischen Dogmatik" Müllers zitiert wurden, in denen dieser Glaube nicht adäquat zum Ausdruck gekommen war.
Die Monatszeitschrift KIRCHE heute erscheint in Altötting und wird herausgegeben von Weihbischof Andreas Laun (Salzburg), Erich Maria Fink und Thomas Maria Rimmel. Der Salzburger Weihbischof Hochschulprof. Dr. Andreas Laun feiert am 13. Oktober 2012 seinen 70. Geburtstag! - http://www.kirche-heute.de // Kirche heute Verlags-gGmbH, Postfach 1406, D-84498 Altötting.
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06.10.2012 00:57:06
Vollkommener Ablass im Jahr des Glaubens
(kathpress.co.at) Papst Benedikt XVI. gewährt zum "Jahr des Glaubens" einen vollständigen Ablass aller zeitlichen Sündenstrafen. Er gilt von der Eröffnung des Themenjahres am 11. Oktober bis zu dessen Ende am 24. November 2013, wie der Vatikan am Freitag mitteilte. Erlangen kann den Ablass, wer an einem hohen kirchlichen Feiertag einen Gottesdienst besucht. Auch eine Pilgerfahrt zu einer päpstlichen Basilika, einer christlichen Katakombe oder Kathedrale, führt zu einem Nachlass der Sündenstrafen. Voraussetzung ist, dass zumindest eine Meditation oder ein Gebet erfolgt. Diese Regelung gilt ebenso für andere zum Jahr des Glaubens speziell ausgewiesene Glaubensorte. Auch der Besuch eines Gottesdienstes an hohen kirchlichen Feiertagen führt zur Gewährung des Ablasses.
Einen Ablass erhält ferner, wer mindestens drei Predigten im Rahmen der besonderen Missionen im Jahr des Glaubens besucht oder mindestens drei geistliche Betrachtungen über das Zweite Vatikanischen Konzil oder den Katechismus der Katholischen Kirche besucht. Weitere Möglichkeiten für einen Ablass im "Jahr des Glaubens" ist der Besuch der eigenen Taufkirche unter der Voraussetzung, dass das Taufversprechen erneuert wird. Voraussetzung für die Wirksamkeit eines Ablasses ist, dass die jeweilige Schuld durch Beichte, Kommunionempfang und Gebete sowie Werke der Buße schon getilgt ist.
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06.10.2012 00:47:55
Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die biblischen Lesungen dieses Sonntags nehmen Bezug auf die eheliche Gemeinschaft von Mann und Frau. Die Pharisäer stellen Jesus eine Fangfrage: ob denn die Ehescheidung erlaubt sei oder nicht – immerhin hat Mose sie ja zugelassen! Und zwar formulieren sie es betont patriarchalisch, also von der Seite des Mannes aus, der in ihrer Meinung offenbar mehr Rechte besitzt als die Frau: „Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen?“
In seiner Antwort gibt unser Herr Jesus Christus zu, dass Mose dem Mann die Erlaubnis zur Ausstellung einer Scheidungsurkunde gegeben hat. Zugleich aber rückt er mit göttlicher Autorität die Sache zurecht: Dies ist geschehen wegen der Hartherzigkeit der Menschen. Gemäß dem ursprünglichen Plan Gottes in seiner Schöpfung soll es anders sein: Denn Mann und Frau sind nach dem Willen Gottes füreinander bestimmt. Gott führt sie zusammen, sodass sie in der Ehe „ein Fleisch“ werden. So sind sie nicht mehr zwei, sondern eins. Und die Schlussfolgerung Jesu ist klar: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.“
Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck zum 27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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03.10.2012 23:30:40
Nur aus dem Glauben kommt die Erneuerung der Kirche
(kathpress.at) Das "Jahr des Glaubens" soll als Chance genützt werden, um gemeinsam aus Sackgassen herauszufinden und die Kirche aus dem Glauben zu erneuern. Das betonen die österreichischen Bischöfe in einem gemeinsamen Hirtenwort zum "Jahr des Glaubens", das am Mittwoch vom Vorsitzenden der österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, in Wien vorgestellt wurde. Angesichts "mancherlei Prüfungen" gehe es "um die Bewahrung, die Bewährung, die Erneuerung, die Freude des Glaubens", sagen die Bischöfe zur Intention des Hirtenworts. Vor diesem Hintergrund geht der österreichische Episkopat auf den immer wieder geäußerten "Reformstau" in der Kirche ein und bekräftigt die kirchliche Lehre über Eucharistie, Ehe und Weihepriestertum.
Der Volltext des Hirtenwortes ist abrufbar unter www.jahrdesglaubens.at
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03.10.2012 23:28:50
Podiumsdiskussion Vaterland Europa - Europa der Vaterländer?
(ief.at) Einladung zur Podiumsdiskussion am Mittwoch, 17. Oktober 2012, um 19.00 Uhr im Curhaus, 1010 Wien, Stephansplatz 3 (Stefanisaal)
Eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Ehe und Familie (IEF) und der Johannes Messner-Gesellschaft
Mitwirkende:
- Dr. Erwin Bader, Ao. Universitätsprofessor i. R.
- MMag. Dr. Gudrun Kugler, MTS, Adjunct Professor am Internationalen Theologischen Institut
- Mag. Richard Kühnel (angefragt), Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich
- Dr. Friedrich Romig, Universitätsdozent i. R., Nationalökonom und Schriftsteller
Gesprächsleitung: Prof. Günter Danhel, Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF)
Europa wird historisch und kulturell als eigenständiger Kontinent gesehen. Dieser zeichnet sich durch eine Vielzahl von Kulturen und Völkern mit ihren jeweiligen Sprachen aus. Hat Europa in seiner Vielfalt einen gemeinsamen Identitätskern? Welche geschichtsphilosophische Relevanz haben die ‚drei Hügel’ Akropolis (griechisches Denken), Palatin (römisches Rechtssystem) und Golgotha (Christentum) noch für die Identität Europas und in der Politik der Europäischen Union? Angesicht sozioökonomischer Krisensymptome stellt sich die Frage, wie eine zukunftsfähige Lebensordnung in Europa gestalten werden kann. EU-Kommissionschef José Manuel Barroso hielt vor kurzem ein Plädoyer für eine Föderation der Nationalstaaten. Welche Rolle soll und kann insbesondere den Nationalstaaten in Europa zukommen?
Anmeldung erbeten unter guenter.danhel@ief.at.
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03.10.2012 23:24:45
Tagung über Verfolger und Verfolgte in Stift Heiligenkreuz
(stift-heiligenkreuz.at) Die Hochschule Heiligenkreuz informiert: 18./19. Oktober 2012: TAGUNG „VERFOLGER UND VERFOLGTE – Weltreligionen: Gewalt und Gottesbilder“.
Die interdisziplinäre Tagung an der Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz widmet sich dem
sehr aktuellen Thema der religiösen Verfolgung.
Ausgewiesene Experten aus Judentum, Christentum und Islam werden am 1. Tag (Donnerstag) die Grundmodelle der drei großen Religionen vorstellen.
Am 2. Tag (Freitag) wendet sich die Tagung der Wirkungsgeschichte der Religionen
und der heutigen Situation zu.
Zwei katholische Referenten stechen besonders hervor: Der koptische Bischof Damian aus Ägypten, der über die Situation der Christen in Ägypten sehr gut informiert ist, und Prof. Msgr. Obiora Ike aus Nigeria, wo sich Christen zurzeit massiv mit dem islamischen Fundamentalismus konfrontiert sehen.
Anmeldung und Information über ies-heiligenkreuz@gmx.at.
Veranstalter ist das Institut für Ethik und Sozialwissenschaften an der Hochschule Heiligenkreuz (Prof. DDr. Herbert Pribyl) gemeinsam mit CSI-Christian Solidarity International und der Europäischen Akademie der Wissenschaften, Salzburg (Doz. Dr. Elmar Kuhn).
Das genaue Programm findet sich unter:
http://www.hochschule-heiligenkreuz.at/fileadmin/user_upload/TEXTE/Tagung_Christenverfolgung_2012-Programm.pdf
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29.09.2012 13:09:50
Die Radikalität der Umkehr zum Guten
(stjosef.at/predigten) (JSp) Gottes Heiliger Geist wirkt auf vielfache Weise und bewegt die Herzen der Menschen immer neu zum Guten. Es muss nicht gleich so spektakulär sein, wie dies in der ersten Lesung aus dem Buch Numeri berichtet wird: Da gerieten die siebzig Ältesten in prophetische Verzückung, also in Ekstase, weil sie Anteil an jenem Geist erhielten, der auf Mose ruhte. Für gewöhnlich ist das Wirken des Heiligen Geistes verborgen und unscheinbar. Wir werden zu guten Gedanken hingeführt, finden Freude am Gebet und werden zur gläubig-liebenden Hingabe an Gott und die Menschen angeregt.
Gottes Heiliger Geist wirkt auch in den Menschen, die sich einsetzen für den Frieden und die Gerechtigkeit. Die zweite Lesung aus dem Jakobusbrief ist eine prophetische Mahnrede an jene Reichen, die nur an sich selber denken und gefangen sind im Irdischen. Noch schlimmer ist es, dass sie den Arbeitern den ihnen zustehenden Lohn verweigern; dieses Unrecht schreit gleichsam zum Himmel.
Lesen Sie die Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Worlaut!
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22.09.2012 12:29:06
Die Gesinnung Jesu und die Vorstellungen der Jünger
(stjosef.at/predigten) (JSp) Das Evangelium nach Markus stellt uns den Gegensatz zwischen dem Denken Jesu und dem unzureichenden Verständnis seiner Jünger vor Augen: Er ist dem Willen des himmlischen Vaters gehorsam und wird Leiden und Tod auf sich nehmen, um die Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Nach drei Tagen wird er auferstehen. Seine Jünger aber verstehen ihn nicht; lieber überlegen und beraten sie gemeinsam, welche Ämter und Posten ein jeder in seinem von ihnen recht irdisch vorgestellten Königreich einnehmen wird. Jesus nimmt dies zum Anlass, ihnen eine Belehrung darüber zu geben, wer im Himmelreich der erste sein wird: nämlich nicht der, der herrschen will, sondern jener, der dient und der lieber der letzte als der erste sein will.
Lesen Sie die Predigt zum 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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20.09.2012 14:07:49
Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt
(dbk.de) Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute ein Allgemeines Dekret zum Kirchenaustritt veröffentlicht. Damit wird klargestellt, dass im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz ein ziviler „Kirchenaustritt“ als förmliche Distanzierung von der Kirche eine schwere Verfehlung gegenüber der kirchlichen Gemeinschaft darstellt und für jeden, der auf diese Weise auf Distanz zur Kirche geht, die aktive Teilnahme am kirchlichen Leben eingeschränkt ist.
In der Vergangenheit war es notwendig geworden, für die Kirche in Deutschland zu klären, welche innerkirchlichen Folgen die Kirchenaustrittserklärung vor der Zivilbehörde nach sich zieht. Mit dem heutigen Dekret ist ein Partikularrecht für den Bereich der Deutschen Bischofskonferenz geschaffen worden, das am 24. September 2012 Rechtskraft erlangt. Es wurde in Deutschland erarbeitet, von der Deutschen Bischofskonferenz approbiert und durch die Kongregation für die Bischöfe im Vatikan am 28. August 2012 rekognosziert. Damit hat es die nötige Akzeptanz des universalkirchlichen Gesetzgebers.
Mit dem Dekret wird auch deutlich, dass ein Kirchenaustritt nicht partiell erfolgen kann. Es ist nicht möglich, eine „geistliche Gemeinschaft Kirche“ von der „Institution Kirche“ zu trennen. Ein Austritt nur aus der „Institution“ ist nicht möglich.
Das neue Dekret legt im Sinne der römischen Maßgaben fest, dass zu jedem Gläubigen, der seinen Kirchenaustritt erklärt, Kontakt aufgenommen wird. In einem pastoralen Schreiben wendet sich der zuständige Pfarrer an den „Ausgetretenen“ und lädt ihn zu einem Gespräch ein, das die Beweggründe, aber auch die Folgen zum Inhalt haben soll, die der Kirchenaustritt nach sich zieht. Es gibt zudem Gelegenheit, dafür zu werben, dass der Kirchenaustritt rückgängig gemacht wird. - Dekret / Pastorales Schreiben.
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18.09.2012 23:13:55
6. Weltkongress für das Leben
(hli.at) (Pressemitteilung) Vom 4. bis 7. Oktober 2012 führt Human Life International Österreich (www.hli.at) gemeinsam mit Helpers of God’s Precious Infants (www.helpersbrooklynny.org), World-Prayer For Life (www.world-prayer-for-life.org), Fatima Weltapostolat (www.worldfatima.com) und der Europäischen Ärzteaktion (http://eu-ae.com) den 6. Welt-Gebetskongreß für das Leben durch.
Weltweit werden jährlich bis zu 50 Millionen ungeborene Kinder durch Abtreibung getötet. Dieses Blut schreit zum Himmel.
Gleichzeitig sind die Auswirkungen auf Moral und seelische Gesundheit der betroffenen Frauen und Männer, des medizinischen Personals und der Verantwortungsträger in der Politik desaströs. Das Post-Abortion-Syndrome nimmt epidemische Züge an, die Gesellschaft verroht. Gegen dieses Unheil wollen die Veranstalter geistliche Mittel, Gebet und Sühne, gemäß der Botschaft von Fatima, einsetzen und Information über Abtreibung und die Folgen unter die Menschen bringen: Der Kongreß, der aus Anlaß des 15jährigen Bestehens des Lebenszentrums Wien (Postgasse) stattfindet, hat sich das marianische Programm zu eigen gemacht: Auf Maria schauen, so wie Jesus es uns aufgetragen hat, um mit ihr und in ihr und durch sie ihren Sohn Jesus zu betrachten. Dies ist der Weg des Lebens. Wie könnte es auch anders sein: Denn Maria, die unseren Erlöser geboren hat, ist die Mutter des Lebens und als solche will sie, daß ihre Kinder leben, wahrhaft leben.
Die Inspiration für diesen Kongreß, der nach Fatima (2006), Krakau/Łagiewniki (2007), Lourdes (2008), Wigratzbad (2009) und Rom (2010) zum ersten Mal in Österreich stattfindet, stammt aus dem Aufruf des sel. Papstes Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Evangelium Vitae (1995) zu einem „großangelegten Gebet“ (EV Nr. 100).
Durch die Gebetsaktionen vor den Abtreibungskliniken in den USA durch die Helpers of God’s Precious Infants konnten viele von ihnen zum Schließen gebracht werden. Msgr. Philip J. Reilly, Gründer der „Helpers“, wird am Kongreß erwartet.
Andere Redner sind u. a. Frau Ewa Kowalska (Polen), Pfarrer P. Florian Calice CO (Wien), P. Dr. Bernhard Vosicky OCist (Stift Heiligenkreuz), Dr. Mark Miravalle (USA) und Raymond de Souza (Australien). Die hl. Messen werden von em. Diözesanbischof Dr. Elmar Fischer (Feldkirch) und Altabt Mag. Gregor Henckel-Donnersmarck OCist (Heiligenkreuz) zelebriert. Auf dem geistlichen Programm stehen auch der Sühne-Kreuzweg in Heiligenkreuz, die Gebetsvigil vor einer Abtreibungsklinik in Wien und ein Weiheakt bei der Mariensäule Am Hof.
Am Samstag, 5. Oktober, wird im Palais Niederösterreich das „Fest des Lebens – 15 Jahre Lebenszentrum Wien, 16.000 gerettete Kinder sagen DANKE“ gefeiert, für das Repräsentanten aus Kirche und Politik angesagt sind. Das vollständige Programm ist auf www.pro-life-congress.com einzusehen.
Gleichzeitig zum Kongreß wird die Ikone Unserer Lieben Frau von Tschenstochau, „Mutter des Lebens“, auf ihrer Reise von Wladiwostok nach Fatima in Wien Station machen. www.fromoceantoocean.org.
Der Kongreß hat bereits die üblichen Gegner auf den Plan gerufen, die über die einschlägigen Medien mobil machen und Gegendemonstrationen und Störaktionen ankündigen. Die Veranstalter bedauern, daß die Abtreibung zu einer derartigen Barbarisierung der Gesellschaft geführt hat, daß der Grundkonsens über die Heiligkeit und Würde des menschlichen Lebens zerstört ist. Es ist auch zu bedauern, daß der Einsatz zum Schutz der Ungeborenen häufig mit Verleumdung, Beleidigung und physischer Gewalt bedroht ist und oft nur unter massiven Sicherheitsvorkehrungen geschehen kann. Wer für das Recht auf Tötung Ungeborener eintritt, wird eben auch Gewalt gegen Geborene als legitim betrachten. Andererseits sind die reflexartigen und maßlosen Aggressionen auch Anzeichen eines schlechten Gewissens. Insofern haben die Veranstalter die berechtigte Hoffnung, daß der Kongreß zu einer vertieften Gewissenserforschung Anlaß gibt. Das wäre der erste Schritt zur Befreiung aus schuldhafter Verstrickung und zur Vergebung und Heilung: „Laßt euch mit Gott versöhnen!“ (2 Kor 5, 20)
Rückfragehinweis: Mag. Dietmar Fischer, Human Life International, dietmar.fischer@hli.at; +43 664 43 25 060
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15.09.2012 12:40:31
Papst Benedikt XVI. im Libanon
(radiovatikan.de) „Ecclesia in Medio Oriente“ – so lautet der Titel der Apostolischen Exhortation, die der Papst an diesem Freitagabend im Libanon offiziell unterzeichnet hat. In der Basilika St. Paul in Harissa bei Beirut ging der Papst bei einer bewegenden Feier auf die Bedeutung dieses Schreibens ein.
Der Generalsekretär der Bischofssynode, Erzbischof Nikola Eterović, stellte vorerst das Nachsynodale Apostolische Schreiben vor. Nach Gesängen und Gebeten sprach dann der Papst. Er erinnerte daran, dass am 14. September die katholische wie auch die orthodoxe Kirche das Fest Kreuzerhöhung feiern. Es erinnert an das Wiederauffinden des Kreuzes Christi durch Kaiserin Helena.
Die Synodenväter hätten vor zwei Jahren angesichts der aktuellen Situation der Kirche im Nahen Osten über die Freuden und Sorgen, die Ängste und Hoffnungen der Jünger Christi, die an diesen Orten leben, nachgedacht, so der Papst in seiner Ansprache.
„Auf diese Weise hat die gesamte Kirche den ängstlichen Schrei hören und den verzweifelten Blick so vieler Männer und Frauen vernehmen können, die sich in schwierigen menschlichen und materiellen Situationen befinden, die in Angst und Sorge große Spannungen durchleben und die Christus nachfolgen wollen – ihm, der ihrem Leben Sinn gibt –, aber oft daran gehindert werden.“
Zugleich konnte die Kirche viel Schönes und Edles in den Kirchen in diesen Ländern bewundern, ergänzte der Papst.
„Ecclesia in Medio Oriente erlaubt es, über die Gegenwart nachzudenken, um die Zukunft mit dem Blick Christi ins Auge zu fassen. Das Schreiben will durch seine biblischen und seelsorglichen Anregungen, durch seine Einladung zu geistlicher und ekklesiologischer Vertiefung, durch die empfohlene liturgische und katechetische Erneuerung und durch seine Aufrufe zum Dialog einen Weg skizzieren, um das Wesentliche wiederzufinden: die Nachfolge Christi, und zwar in einem schwierigen und manchmal schmerzlichen Kontext, der zu der Versuchung führen könnte, das ruhmreiche Kreuz zu übergehen und es zu vergessen.“
Im Licht des Festes der Kreuzerhöhung und im Blick auf eine fruchtbare Umsetzung des Schreibens wolle er alle Gläubigen im Nahen Osten einladen, keine Angst zu haben, in der Wahrheit zu bleiben und die Reinheit des Glaubens zu pflegen. „Das ist die Sprache des ruhmreichen Kreuzes!“, so der Papst.
Link: Wortlaut des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens "Ecclesia in Medio Oriente".
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15.09.2012 12:37:13
Marienfeste im September
(stjosef.at/predigten) Am Fest Mariä Geburt (08. September 2012) hielt Prof. Josef Spindelböck eine Predigt bei der Johannes-Messner-Wallfahrt im Kahlenbergerdorf, die jetzt auch online abrufbar ist.
Am 13. September 2012 predigte er bei der Fatimafeier in Maria Vestenthal. Es wurde dabei auf die Sinngehalte der drei Marienfeste im Monat September eingegangen, nämlich Mariä Geburt (08.09.), Mariä Namen (12.09.) und das Gedächtnis der Schmerzen Mariens (15.09.). Sie können die Predigt hier nachlesen!
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15.09.2012 12:33:01
Die tägliche Zumutung des Kreuzes
(stjosef.at/predigten) (JSp) Unser Herr Jesus Christus ist seiner Sendung, die er von seinem himmlischen Vater empfangen hat, stets treu geblieben. Ob ihm die Menschen zugejubelt haben oder ob sie ihn abgelehnt, verlacht und verfolgt haben: er ist seinen Weg gegangen und hat die frohe Botschaft vom nahe gekommenen Reich Gottes verkündet.
Im Evangelium dieses Sonntags legt der Apostel Petrus ein klares Christusbekenntnis ab. Entsprechend den Verheißungen der Propheten erwartet er den kommenden Erlöser und erkennt ihn in Jesus als tatsächlich gekommen. So bekennt Simon Petrus voll Freude und mit Überzeugung: „Du bist der Messias!“
Petrus ist aber in menschlicher Schwachheit und Wankelmütigkeit auch in der Lage, den Plan Gottes falsch zu verstehen, ja später sogar den Herrn dreimal zu verleugnen.
Das eigentliche Problem für Petrus ist der leidende und am Kreuz sterbende Messias. Simon Petrus hat ein falsches Bild von diesem Messias: Er soll ein mächtiger König sein, ein politischer Befreier. Jesus verweigert sich gegenüber solchen Erwartungen: Unmissverständlich macht er klar, dass er als der „Menschensohn“ den Weg des Leidens gehen werde; „er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen.“ Petrus ist nicht einverstanden; er macht dem Herrn Vorwürfe und will mit allen Mitteln verhindern, dass all dies eintritt.
Lesen Sie die Predigt zum 24. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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08.09.2012 13:39:55
Weihe einer neuen Kathedrale in Karaganda (Kasachstan)
(kathpress.at) Kardinaldekan Angelo Sodano ist von Papst Benedikt XVI. zum persönlichen Sondergesandten für die Feierlichkeiten zur Einweihung der neuen Kathedrale von Karaganda in Kasachstan ernannt worden. Dies teilte der Vatikan am Wochenende mit. Die feierliche Einweihung der Kirche "Unsere liebe Frau von Fatima, Mutter der Nationen" ist für den 9. September vorgesehen.
Mit dem Bau der Kathedrale war im September 2004 begonnen worden.
Die Diözese Karaganda zählt 31.000 Katholiken. Bischof ist der aus Polen stammende Janusz Kaleta (47). In Kasachstan leben etwa 150.000 Katholiken, das ist weniger als ein Prozent der 16 Millionen Einwohner. Die Katholiken gehören 20 Nationalitäten an; die überwiegende Mehrheit hat aber deutsche oder polnische Wurzeln.
Insgesamt wirken in Kasachstan derzeit rund 80 Priester, dazu kommen etwas mehr als 100 Ordensschwestern. Es gibt rund 85 katholische Kirchen im Land, etwa 20 davon wurden nach dem Ende der Sowjetherrschaft errichtet; darunter auch die Kathedrale in der Hauptstadt Astana.
In Karaganda befindet sich das einzige katholische Priesterseminar für den gesamten zentralasiatischen Raum. Die derzeit 13 Seminaristen stammen allerdings alle aus Kasachstan. Studenten aus Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan und Kirgisistan gibt es bislang noch nicht.
Link: Hirtenbrief der Bischöfe Kasachstans anlässlich der Weihe der neuen Kathedrale (deutsch).
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08.09.2012 13:34:28
Der Herr öffne dir Ohren und Mund!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Mit dem Kommen des Erlösers in diese Welt ist ein neues Zeitalter angebrochen. Das Reich Gottes ist uns nahe; Gott selber erlöst sein Volk. Er schenkt den Menschen das Heil.
Unser Herr Jesus Christus hat Zeichen und Wunder gewirkt und damit offenbar gemacht, dass der himmlische Vater ihn zu uns Menschen gesandt hat. Weil er eins ist mit Gott, dem Vater, hat er die Macht, Kranke zu heilen, Sünden zu vergeben und Dämonen auszutreiben.
Im heutigen Evangelium wendet sich Jesus einem Taubstummen zu. Ein solcher Mensch ist massiv eingeschränkt in der Wahrnehmung seiner Umwelt und Mitwelt. Heute gibt es Gottseidank gute Förderprogramme, sodass diese Menschen mit anderen Kontakt aufnehmen können: wenigstens durch Zeichen ist so eine Verständigung möglich; manche lernen auch wirklich sprechen, weil sie in Wirklichkeit ja nicht stumm sind, sondern nur nicht hören können. Früher hat man diese Menschen meist ihrem Schicksal überlassen, und sie waren wirklich ausgegrenzt. So kam zu ihrer körperlichen Einschränkung auch noch die schmerzvolle Erfahrung, nicht dazu gehören zu dürfen zu den übrigen Menschen.
Jesus wirkt das Wunder der Heilung dieses Taubstummen. Er tut es, indem er eine Zeichenhandlung setzt: er berührt mit seinen Fingern die Ohren des Mannes und benetzt dessen Zunge mit Speichel und spricht, indem er zum Himmel blickt, die Worte: „Effata! – Öffne dich!“ sogleich löst sich seine Zunge: er kann sprechen, und seine Ohren öffnen sich: er kann hören. Wie dankbar muss dieser Mann gewesen sein, als sich ihm plötzlich eine ganz neue Welt aufgetan hat!
Lesen Sie die Predigt zum 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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03.09.2012 21:59:44
Tag der offenen Tür bei den Dienerinnen der Immaculata
(kathpress.at) Die Schwesterngemeinschaft der "Dienerinnen der Immaculata" in Gerersdorf lädt am Samstag, 8. September, zum "Tag der offenen Tür". Interessierte können von 13 bis 18 Uhr das neue Kloster besichtigen und sind zu einem Imbiss eingeladen. 2011 erfolgte die Grundsteinlegung, im vergangenen Juni segnete Diözesanbischof Klaus Küng das neue Kloster in der Nähe von St. Pölten. Derzeit gehören der Gemeinschaft neun Schwestern und eine Anwärterin an.
Die Schwesterngemeinschaft wurde 2003 in der Diözese St. Pölten als Institut bischöflichen Rechts von Altbischof Kurt Krenn errichtet, der jetzt auch im neuen Kloster lebt und von den Schwestern gepflegt wird. Der Orden kümmert sich u.a. auch um den Haushalt von Bischof Klaus Küng, die Schwestern sind in der Katechese tätig, arbeiten im Pflege- und Betreuungswesen und widmen sich intensiv dem Gebet. Generaloberin Sr. Helga: "Bei speziellen Gebetsanliegen genügt ein SMS, eine Mail oder ein Zettel im Briefkasten." Gottesdienste in der neuen Klosterkapelle könnten von Interessierten nach Absprache mit den Schwestern gerne mitgefeiert werden, so die Generaloberin.
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