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09.06.2013 18:42:05
Das Erbarmen Gottes im Heiligsten Herzen Jesu
(radiovatikan.de) „Gott ist reine Barmherzigkeit“: Das ist von Anfang an ein Leitmotiv im Pontifikat von Papst Franziskus. Auch an diesem Sonntag kam er, beim Angelusgebet, darauf zurück. Dabei ging er vom Herz-Jesu-Fest aus, das die Kirche am letzten Freitag gefeiert hat.
„Die Volksfrömmigkeit schätzt die Symbole sehr hoch, und das Herz Jesu ist das Symbol schlechthin für die Barmherzigkeit Gottes; aber es ist kein imaginäres, sondern ein wirkliches Symbol. Es repräsentiert das Zentrum, die Quelle, aus der das Heil für die ganze Menschheit hervorgesprudelt ist.“
Papst Franziskus bezog sich auch auf das Evangelium von diesem Sonntag. Darin schildert Lukas, wie Jesus aus Mitleid den einzigen Sohn einer Witwe in Nain wieder zum Leben erweckt.
„Die Barmherzigkeit Gottes ist nicht nur Gefühl, nein – sie ist eine Kraft, die Leben gibt, die den Menschen wiederaufrichtet! Das sagt uns auch das Evangelium von diesem Sonntag. Das Mitgefühl, das Jesus für die Witwe von Nain empfindet, ist die Liebe Gottes zum Menschen, die Barmherzigkeit: die Haltung also, die Gott gegenüber dem Elend, dem Leiden und der Angst des Menschen gegenüber einnimmt. Der biblische Ausdruck „Mitgefühl“ erinnert an das, was eine Mutter fühlt, wenn ihre Kinder Schmerzen haben. So liebt uns Gott, wie die Schrift bezeugt.“
Und der Papst fuhrt fort: „Das Erbarmen Gottes gibt dem Menschen Leben, es erweckt ihn vom Tod. Der Herr sieht immer voller Barmherzigkeit auf uns und erwartet uns. Haben wir keine Angst, uns ihm zu nähern! Er hat ein barmherziges Herz! Wenn wir ihm unsere inneren Wunden, unsere Sünden zeigen, dann vergibt er uns immer. Er ist reine Barmherzigkeit!“
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07.06.2013 17:00:33
Papst Franziskus feierte Herz-Jesu-Hochfest
(radiovatikan.de) Jesus hat mit Taten, nicht in Worten geliebt. Das war die Botschaft der Morgenpredigt von Papst Franziskus am Festtag des Heiligsten Herzens Jesu, des „Festtages der Liebe“, wie Franziskus es nannte. Liebe – so hätte der heilige Ignatius gelehrt – zeige sich mehr in Taten als in Worten und mehr im Geben als im Empfangen. Diese beiden Kriterien seien so etwas wie die Säulen der echten Liebe. Sie zeigten sich voll und ganz im guten Hirten.
„Der Herr wird einer von uns und geht mit uns, bleibt bei uns, bleibt in seiner Kirche, bleibt in der Eucharistie, bleibt in seinem Wort, bleibt in den Armen, bleibt bei uns auf unserem Weg. Das ist wirkliche Nähe: Der Hirte ist seiner Herde nahe, nahe seinen Schafen, die er jedes einzelne kennt.“
Aber liebt auch ihr einander wie ich euch geliebt habe? Mit dieser Frage unterstrich der Papst, dass sich Liebe ausdrücken müsse in Nähe zum Nächsten, im Einsatz wie vom guten Samariter.

„Es mag wie eine Häresie klingen, aber es ist eine große Wahrheit! Schwieriger noch als Gott zu lieben ist es, sich von Gott lieben zu lassen! Es ist die Weise, so viel Liebe zurück zu geben und das Herz zu öffnen und sich lieben lassen. Ihn nahe sein lassen und ihn nahe wissen. Ihn zärtlich sein lassen, uns liebkosend. Das ist wirklich schwierig, sich von Ihm lieben zu lassen. Das ist es vielleicht, um das wir in der Messe bitten müssen: ‚Herr, ich will dich lieben, aber zeige mir die schwierige Wissenschaft, die schwierige Haltung des sich Von-Dir-lieben-Lassens, des Sich-Dir-nahe-Fühlens und Deiner Zärtlichkeit. Der Herr schenke uns diese Gnade.“
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07.06.2013 16:56:27
Gott als Quelle des Lebens und der Liebe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Unser Gott ist ein Gott des Lebens und der Liebe. Dies wird in der Lesung aus dem ersten Buch der Könige offenbar: Der Prophet Elija ist bei einer Witwe zu Gast, deren Sohn zu Tode erkrankt ist und stirbt. Auf das Gebet des Propheten hin erweckt Gott das tote Kind wieder zum Leben. Die Mutter erhält ihren Sohn zurück und preist Gott den Herrn. Das Evangelium nach Lukas berichtet uns von einer Totenerweckung durch Jesus. Ähnlich wie bei Elija ist es auch hier eine Witwe, die ihren einzigen Sohn verloren hat. Es fällt auf, dass Jesus dem Toten mit eigener Autorität befiehlt, er solle aufstehen. Dies ist ein Hinweis auf seine Gottheit; denn Jesus Christus ist der Sohn des himmlischen Vaters, der ihm wesensgleich ist in seiner Gottheit. Die umstehenden Menschen deuten das Wunder der Totenerweckung als Zeichen für die huldvolle Zuwendung Gottes. Sie sehen Jesus als großen Propheten an; noch haben sie die einzigartige Sendung Jesu nicht begriffen. Diese wird erst in seinem Tod am Kreuz und in seiner Auferstehung offenbar werden.
Lesen Sie die Predigt zum 10. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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05.06.2013 22:42:40
Das Kindeswohl geht vor - ein Kommentar von Bischof Klaus Küng
(diepresse.com) Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, zugleich "Familienbischof" in der Österreichischen Bischofskonferenz, nahm in einem Kommentar der Zeitung "Die Presse" vom 04.06.2013 wie folgt Stellung zur geplanten "Stiefkindadoption" für homosexuelle Paare in Österreich:
Auf Anregung der Unicef wird international jedes Jahr am 4. Juni ein Tag des Kindes begangen, um die Rechte von Kindern in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und diese besser durchzusetzen. Das grundlegendste Recht eines Kindes ist das auf Vater und Mutter, und zwar auf die eigenen.
Erfahrung, der gesunde Menschenverstand und Studien beweisen: Kinder brauchen das Spannungsverhältnis zwischen Männlichem und Weiblichem, brauchen die Geborgenheit der eigenen Eltern, um froh und stark aufzuwachsen und den Start ins Leben gut zu meistern.
Natürlich gibt es Situationen – und nicht wenige –, da ist diese Zweisamkeit nicht mehr möglich. Adoptierte Kinder haben sowieso nicht die eigenen Eltern, Ehen gehen auseinander, Alleinerziehende müssen all ihre Energie aufwenden, zwischen Beruf und Kind so zu jonglieren, dass das Kind diese Geborgenheit trotzdem findet. Wir müssen großen Respekt für ihre Leistung haben. Aber eine Idealsituation ist es nicht, höchstens „nicht zu ändern“.
Vor diesem Hintergrund sollte es klar sein, dass Adoption von Kindern durch Homosexuelle – seien es männliche oder weibliche Paare – dem Kindeswohl nicht dient. Auf gesetzlichem Weg eine Situation herbeizuführen, in der ein adoptiertes Kind dauerhaft mit zwei Frauen oder zwei Männern als „Eltern“ lebt, ist nicht fair gegenüber dem Kind.
Sosehr solche Paare sich Kinder wünschen: Gerade, wenn es um erwachsene Selbstverwirklichung gegenüber Kindeswohl geht, gebührt dem schwächsten Glied – dem Kind – eindeutig die erste Stelle. Und so gern man auch Studien zitiert, laut denen Kinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren gleich gut, ja stellenweise besser aufwachsen würden als bei heterosexuellen: Die einzige langfristige wissenschaftliche Studie zu diesem Thema, nämlich Mark Regnerus' „How different are the adult children of parents who have same-sex relationships? Findings from the New Family Structures Study“ aus dem Jahr 2012 kommt zu ganz anderen Ergebnissen.
Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet, wird in Österreich gerade ein Gesetzesentwurf vorbereitet, der schrittweise ein Adoptionsrecht für Homosexuelle ermöglichen wird. In Reaktion auf ein politisch und juristisch umstrittenes Urteil des EGMR soll relativ rasch, schon ab 1. Juli, die sogenannte „Stiefkindadoption“ freigegeben werden, also die Adoption des leiblichen Kindes eines (gleichgeschlechtlichen) Lebenspartners durch den anderen Partner. Homosexuelle Paare seien hier, so das Urteil, gegenüber unverheirateten heterosexuellen Paaren benachteiligt.
Darauf will der aktuelle Gesetzesentwurf reagieren. Bei so einer heiklen Materie sollte aber doch zunächst ein breiter gesellschaftlicher Diskurs stattfinden, bevor Gesetze beschlossen werden. Die verortete Diskriminierung könnte nämlich auch ganz anders behoben werden. Eine bessere Lösung wäre, dass die Stiefkindadoption nur für Ehegatten zulässig wird (und nicht wie jetzt auch für unverheiratete Lebenspartner).
Warum ausgerechnet Österreich mit der Stiefkindadoption vorprescht und sie in sehr kurzer Zeit begutachten und verabschieden lässt, ist wirklich nicht zu verstehen. Der vorliegende Entwurf öffnet meines Erachtens eine Tür, die nie wieder zugehen wird. Am 4.Juni, dem Tag des Kindes, appelliere ich daher an die Politik: Denken wir vor diesem problematischen Schritt sehr genau nach. Gemeinsam. Den Kindern zuliebe.
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05.06.2013 22:33:40
Der Mensch als Hüter der Schöpfung
(radiovatikan.de) Die Generalaudienz an diesem Mittwoch stand im Zeichen des Weltumwelttags, der an diesem 5. Juni gefeiert wird. Vor mindestens 80.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz ging Papst Franziskus auf die Frage nach der Bewahrung der Schöpfung ein. Dies sei ein Auftrag Gottes an alle Menschen, wie es im Buch Genesis betont wird. Bereits sein Vorgänger Benedikt XVI. habe die Gläubigen oft daran erinnert, „den Rhythmus und die Logik der Schöpfung zu beachten“. Papst Franziskus kritisierte in diesem Zusammenhang eine „Kultur des Wegwerfens“:
„Wenn ein Börsenplatz an Wert verliert, dann ist das eine Tragödie. Alle Medien berichten darüber. Es ist jedoch eine Tragödie, dass wir quasi auch Menschen ‚wegwerfen′, denn manche Personen werden so behandelt – wie Abfall. Ich wünsche mir, dass wir die Kultur des Verschwendens und Wegwerfens überwinden und wieder neu eine Kultur der Solidarität und des Miteinanders leben. “
Der Konsumismus habe uns im Umgang mit Ressourcen und Lebensmitteln verschwenderisch gemacht, während es zugleich vielen Menschen am Nötigsten zum Leben fehle. Wenn man Nahrungsmittel wegwerfe, sei das so, als ob man sie einem Armen gestohlen habe, so der Papst. Umweltschutz schließe auch eine andere Dimension mit ein: die sogenannte Ökologie des Menschen.
„Wir durchleben gerade eine Zeit der Krise, in der auch der Mensch selbst in Gefahr ist. Es ist nötig, auf seine wahren Nöte aufmerksam zu machen und Lösungen zu erschließen. Wir dürfen keine ,Wegwerfgesellschaft′ sein, die das menschliche Leben geringschätzt, wenn es vor seiner Geburt lästig wird oder im Alter scheinbar nicht mehr nützt.“
Der Umweltschutz und der Schutz des Menschen gingen also Hand in Hand, so der Papst:
„Wir alle sind gerufen, die Welt, die Gott geschaffen hat, als schönen Garten zu bebauen und zu hüten, in dem alle Menschen wohnen können. Der Heilige Geist gebe uns Einsicht und gute Ausdauer, dass wir Werkzeuge der Liebe Gottes auf dieser Erde werden.“
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01.06.2013 10:31:49
Papst Franziskus feierte Fronleichnam
(radiovatikan.de) Papst Franziskus hat am Donnerstagabend in Rom zum ersten Mal die Fronleichnamsprozession angeführt. Zusammen mit mehreren tausend Gläubigen zog er zu Fuß von der Lateranbasilika, seiner Bischofskirche, zur Basilika Santa Maria Maggiore. In der Predigt bei der Messe vor San Giovanni betonte Franziskus, die Eucharistie sei das Sakrament der Gemeinschaft, sie dränge die Menschen zur Solidarität untereinander.
Trotz unsicheren Wetters ließ es sich der Papst aus Argentinien nicht nehmen, die anderthalb Kilometer von einer Hauptkirche zur anderen zu Fuß zurückzulegen, anders als seine unmittelbaren Vorgänger. Kardinäle und Bischöfe begleiteten ihn, dazu Tausende von Menschen, viele von ihnen mit Kerzen in den Händen. Anders als etwa in Deutschland ist Fronleichnam, das „Fest des Leibes und Blutes Christi“, in Italien kein Feiertag; nur der Papst zieht an diesem Tag in eucharistischer Prozession durch Rom, normale Pfarren werden das erst am kommenden Sonntag tun.
„Heute Abend sind wir das Volk des Evangeliums, auch wir wollen Jesus nachfolgen, um Ihn zu hören, um in die Gemeinschaft mit Ihm in der Eucharistie einzutreten, um Ihn zu begleiten und von Ihm begleitet zu werden. Fragen wir uns: Wie folge ich Jesus? Jesus spricht in der Stille des Geheimnisses der Eucharistie zu uns und erinnert uns immer wieder daran, dass Ihm nachfolgen bedeutet, aus uns selbst heraus zu gehen und aus unserem Leben nicht unseren Besitz zu machen, sondern ein Geschenk an Ihn und an die Nächsten.“
In der Erzählung der wunderbaren Brotvermehrung im Lukasevangelium sagt Jesus zu seinen Jüngern, als diese auf die hungrige Menge hinweisen: „Gebt ihnen zu essen!“ Das ist laut Papst Franziskus das glatte Gegenteil von dem, was die Jünger vorschlagen wollten, nämlich: „Jeder denke an sich selbst; die Menge sollte entlassen werden“.
„Wie oft haben wir Christen diese Versuchung! Wir nehmen uns der Bedürfnisse der Nächsten nicht an und entlassen sie mit einem frommen „Gott möge dir helfen!“ ... Die Eucharistie ist das Sakrament der Gemeinschaft, das uns aus dem Individualismus ausziehen lässt, um gemeinsam die Nachfolge zu leben, den Glauben an Ihn. Also müssen wir uns alle vor dem Herrn fragen: Wie lebe ich die Eucharistie? Lebe ich sie auf anonyme Weise oder als Augenblick wirklicher Gemeinschaft mit dem Herrn, und auch mit den vielen Brüdern und Schwestern, die mit uns diesen Tisch teilen? Wie sind unsere Eucharistiefeiern?“
In der Eucharistie erfahren die Christen die „Solidarität Gottes“ mit dem Menschen, „eine Solidarität, die sich nie erschöpft, eine Solidarität, die niemals aufhört zu erstaunen“, so Papst Franziskus. „Fragen wir uns also an diesem Abend, während wir Christus, der in der Eucharistie wirklich unter uns ist, anbeten: Lasse ich mich von Ihm umwandeln? Lasse ich zu, dass der Herr sich mir als Gabe gibt, mich immer aus meinem kleinen Gehege heraus leitet, mich leitet, keine Angst zu haben, zu geben, zu teilen, Ihn und den Nächsten zu lieben?“
Link: Papstpredigt im Wortlaut.
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01.06.2013 10:27:22
O Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach
(stjosef.at/predigten) (JSp) Vor der Spendung und dem Empfang der heiligen Kommunion beten wir in jeder heiligen Messe ein Gebet, das in seinem Ursprung auf die im heutigen Evangelium berichtete Begebenheit zurückgeht: „O Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach; aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“
Die Liturgie der Kirche wendet dieses Gebet an auf die Situation all jener – sowohl die Priester als auch die übrigen Gläubigen –, welche die heilige Eucharistie empfangen wollen. Wir empfangen in der heiligen Kommunion ja Christus den Herrn; er ist ganz rein und heilig, und wir nahen uns ihm stets als Sünder, die nicht würdig sind, dass er zu uns kommt. Eben deshalb bitten wir den Herrn, dass ER uns würdig macht; denn wir selber können uns nicht erlösen und heilig machen: das vermag nur Gott der Herr. Im Evangelium geht es um einen heidnischen Hauptmann, der sich von Jesus Hilfe erwartet – und zwar für seinen todkranken Diener. Und dieser Hauptmann ist voll Glaube und Vertrauen!
Lesen Sie die Predigt zum 9. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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29.05.2013 10:27:22
Erzdechant Johann Oberbauer verstorben
(noen.at) Die „Priester-Pension“, die er ab September angetreten hätte, war ihm nicht mehr vergönnt: Erzdechant Johann Oberbauer ist am Sonntag-Nachmittag (26.05.2013) überraschend plötzlich verstorben.
Monsignore Johann Oberbauer wurde 1934 in Heinreichs bei Vitis im Waldviertel geboren und 1961 zum Priester geweiht. Die Stadtpfarre Traismauer betreut er seit seiner Installation als Stadtpfarrer am 7. Juli 1968. Aufgrund seiner Verdienste wurde er neben zahlreichen Ehrungen auch vom Gemeinderat der Stadtgemeinde Traismauer zum Ehrenbürger ernannt. Besonders am Herzen lag ihm auch die Erhaltung und laufende Renovierung der Kirchen - die Stadtpfarrkirche zählt auch weit über die Traismaurer Gemeindegrenzen zu einem der am besten erhaltenen Gotteshäuser in der Diözese.
Oberbauer bereitete in den vergangenen Monaten bereits seine Übergabe der Aufgaben des Stadtpfarrers von Traismauer sowie der Pfarre Stollhofen vor. Für 7. September war die große Abschiedsfeier des beliebten Seelsorgers geplant, der 2011 im Beisein von Diözesanbischof Klaus Küng sein 50-jähriges Priesterjubiläum begangen hatte.
Traismauer wird ihn schmerzlich vermissen: Erzdechant Monsignore Johann Oberbauer starb am Sonntag. - Link: Parte.
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29.05.2013 10:24:22
Jesus Christus, das wahre Brot vom Himmel
(stjosef.at/predigten) (JSp) Damit wir den Pilgerweg des Glaubens hier auf Erden gehen können und unterwegs gut durchhalten, gibt uns Gott sozusagen einen „Reiseproviant“: Er hat uns sein Wort und seine Sakramente geschenkt. Unter diesen Sakramenten ragt die heilige Eucharistie heraus: Der Sohn Gottes bietet uns als Frucht seiner Opferhingabe am Kreuz und seines Sieges über den Tod in der Auferstehung das Testament seiner Liebe an. Er schenkt sich uns selber als das wahre Brot vom Himmel unter den Gestalten von Brot und Wein.
Warum aber brauchen wir dieses lebendige Brot, das Christus selber ist? Der Mensch lebt nicht nur von jenem Brot, das er auf Erden vorfindet. Er ist hingeordnet auf das Ewige und Bleibende. Die Reize des Vergänglichen verblassen, und der Geist des Menschen vermag seine Erfüllung nur in dem zu finden, was keine Vergänglichkeit kennt. In Gott findet sich alle Wahrheit, Gutheit und Schönheit. Jedes menschliche Streben hat in ihm seinen Ursprung und findet in ihm seine Vollendung. Sollten wir uns da nicht um jene besondere Speise mühen, die nicht verdirbt und die der Herr uns selber gibt?
Lesen Sie die Homilie zum Fronleichnamsfest in vollem Wortlaut!
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25.05.2013 11:33:34
Papst Franziskus: Menschenhandel ist eine Schande
(radiovatikan.de) Papst Franziskus hat Menschenhandel von neuem verurteilt. Auf der Vollversammlung des Päpstlichen Migrantenrates nannte er Menschenhandel an diesem Freitag „eine Schande für unsere Gesellschaften, die sich zivilisiert nennen“. Nutznießer und Kunden „sollten ernsthaft ihr Gewissen prüfen, vor sich selbst und vor Gott“, so Franziskus. Die Kirche rufe eindringlich dazu auf, „die Würde jedes Menschen zu schützen“. Obwohl immerfort von Menschenrechten die Rede sei, würden sie „Millionen von Männern und Frauen auf jedem Kontinent“ verweigert. Das könne der „Mutter Kirche“ nicht gleichgültig sein. Wenn Gesetzgeber mit „neuen Formen von Verfolgung, Unterdrückung und Sklaverei“ zu tun hätten, dann sollten sie sich immer vor Augen halten, „dass es sich hier um Menschen handelt“, so Papst Franziskus.
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25.05.2013 11:32:26
Der Glaube an den dreifaltigen Gott
(stjosef.at/predigten) (JSp) Woran glaubt ein Christ – oder auch anders gefragt: Wodurch unterscheiden wir uns in unserem Glaubensbekenntnis von Angehörigen anderer Religionen und Glaubensrichtungen?
Wenn wir das Glaubensbekenntnis näher betrachten, dann fällt uns die dreifache Gliederung auf: wir glauben an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. In der Entstehungsgeschichte der alten Glaubensbekenntnisse war der Bezug zur heiligen Taufe wichtig: Die Erwachsenen oder stellvertretend für die Kinder die Eltern sowie auch die Paten widersagen dem Bösen und bekennen ihren Glauben an den einen und dreifaltigen Gott. Die heilige Taufe wird dann gespendet mit Wasser sowie mit den Worten: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Dieser Glaube wird auch im Kreuzzeichen zum Ausdruck gebracht.
Lesen Sie die Homilie zum Dreifaltigkeitssonntag in vollem Wortlaut!
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17.05.2013 22:47:17
Das Wirken des Heiligen Geistes
(stjosef.at/predigten) (JSp) Pfingsten ist das hohe Fest des Heiligen Geistes. Diesen hat Christus der Herr vom Vater aus zu uns Menschen gesandt, nachdem er in seiner Auferstehung und Himmelfahrt heimgegangen war in die Herrlichkeit des Himmels.
Der Heilige Geist ist die dritte göttliche Person; er ist wahrer Gott wie der Vater und der Sohn. Doch diese drei göttlichen Personen sind nicht drei Götter, sondern der eine und einzige Gott, den wir anbeten und verehren.
Geheimnisvoll und doch kraftvoll ist das Wirken des Heiligen Geistes. Er bringt das Licht vom Himmel in diese Welt. Von ihm kommt jede gute Gabe, die er reichlich ausspendet an alle, die danach verlangen. So wird uns von Gott Trost und Erquickung zuteil für die Seele.
Gerade das tägliche Leben in seinen mitunter mühe- und leidvollen Erfahrungen ist angewiesen auf den Frieden und den Beistand des Heiligen Geistes. Er wirkt im Innersten unseres Herzens, wenn wir ihm nur Raum geben wollen. So werden wir von Grund auf erneuert und geheiligt. Gott selber wohnt in uns und erfüllt uns mit Liebe.
Lesen Sie die Predigt zum Pfingstsonntag 2013 in vollem Wortlaut!
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14.05.2013 22:24:36
Wallfahrt für das Leben am Pöstlingberg/Linz
(youthforlife.net) Der 1. Juni ist der Tag des Lebens. Die „Initiative: Recht auf Leben“ - ein Zusammenschluss unterschiedlicher Gruppen und Multiplikatoren, die gemeinsam eine Kultur des Lebens fördern - lädt aus diesem Grund zur „Wallfahrt für das Leben“ auf den Pöstlingberg ein.
Am Sonntag, den 2. Juni 2013 um 15:00 Uhr pilgern die Wallfahrer vom Petrinum zur Pöstlingbergbasilika und beten den Kreuzweg für die Ungeborenen.
Um 16:30 Uhr feiert S. Ex. Weihbischof Dr. Andreas LAUN die heilige Messe in den Anliegen des Lebensschutzes. Anschließend besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bei der Agape im Pfarrsaal.
Die „Initiative: Recht auf Leben“ trägt die vielfältigen Sorgen des Lebensschutzes im Gebet vor Gott. Sie setzt ein Zeichen in unserer Gesellschaft, um das Unrecht der Abtreibung im Bewusstsein zu halten. Das Gebet gilt insbesondere den betroffenen Frauen und Männer, die die traumatischen Erfahrung der Abtreibung nicht verarbeiten können und sich nach Erlösung sehnen.
www.youthforlife.net
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13.05.2013 22:51:45
Pontifikat von Papst Franziskus wurde der Gottesmutter von Fatima geweiht
(kath.net) Das Pontifikat von Papst Franziskus ist seit Montag 13. Mai 2013 der Jungfrau von Fatima geweiht. Dies entsprach dem Wunsch des Heiligen Vaters. Die Weihe erfolgte gegen Montag Mittag durch Kardinal José Policarpo, den Patriarchen von Lissabon, zum Jahrestag der ersten Erscheinung. Zahlreiche Pilger der hundertausenden Teilnehmer trugen dabei ein Bild des Heiligen Vaters. Kardinal Policarpo erinnerte in seiner Predigt an die Dringlichkeit der Botschaften von Fatima und dass die Umkehr der Menschen auch heute noch notwendig sei wie die "Tagespost" berichtet. „Gott vergibt uns, weil er uns liebt.“ Die Kirche unter Papst Franziskus solle ein Ort der Umkehr und der Verzeihung sein, ein Ort, an dem sich die Wahrheit in Liebe ausdrücke. Policarpo verwies auch auf die Kontinuität zwischen Franziskus und Benedikt XVI., die auch in deren Beziehung zu Fatima deutlich werde. Benedikt habe nun den Weg des stillen Gebetes gewählt. Dies sei auch eine Aufforderung an die ganze Kirche, „den stillen Weg des Gebetes zu umarmen“. Nach dem Weiheakt wurde auch ein Brief von Papst Franziskus vorgelesen, indem er sich für die Weihe bedankt. - Video des Weiheaktes.
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11.05.2013 10:45:38
Diözesane Richtlinien für die Taufe von Kindern ausgetretener Eltern
(dsp.at) Das Bischöfliche Ordinariat St. Pölten teilt mit: „Wenn Eltern, die aus der Kirche ausgetreten sind, um die Taufe ihres Kindes ansuchen, dann darf die Taufe nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Vielmehr sollte diese Bitte der Eltern zum Anlass genommen werden, eine mögliche Rückkehr (zumindest eines Elternteils) zur Kirche zu überlegen, bzw. einen Taufaufschub verständlich zu machen. Sollte dies nicht möglich sein, muss es aber zu einer zumindest dreimonatigen Begleitung und zu einer gründlichen Abwägung der Motive für den Taufwunsch kommen. Erforderlich ist eine eingehende Katechese über die Bedeutung der Taufe bei mehrmaligen Treffen mit den betroffenen Eltern und speziell auch mit den Paten. Ihnen kommt in diesem Fall über eine normale Situation hinaus eine besondere Verantwortung zu. Unerlässlich ist, dass in jedem Einzelfall beim Bischöflichen Ordinariat die Tauferlaubnis eingeholt werden muss. Die Tauferlaubnis kann dann gegeben werden, wenn der oben genannte Weg erfüllt ist und das positive Votum des Pfarrers vorliegt. Eine pastorale Handreichung für die Mitarbeiter/innen in der Seelsorge wird erarbeitet.“ (Diözesanblatt St. Pölten, Mai 2013)
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11.05.2013 10:38:40
Das Pontifikat von Papst Franziskus wird der Jungfrau von Fatima anvertraut
(ewtn.de) Zusätzlich zu den Live-Übertragungen im Marienmonat Mai wird der Fernsehsender EWTN die Heilige Messe mit dem Patriarchen von Lissabon, Kardinal José da Cruz Policarpo, ausstrahlen, der am kommenden Montag, den 13. Mai 2013, das Pontifikat von Papst Franziskus der Jungfrau von Fatima weihen wird. Der Heilige Vater hatte den Kardinal eigens darum gebeten, seinen Dienst als "Brückenbauer" unter den Schutz und Segen "Unserer Lieben Frau von Fatima" zu stellen. Aus diesem Anlass wird an diesem Tag die Eucharistiefeier mit Kardinal Policarpo aus dem Heiligtum von Fatima live ab 10 Uhr übertragen. Siehe http://www.ewtn.de
Lesen Sie auch den Hintergrundbericht zur Marienweihe des neuen Papstes Franziskus von P. Robert Bösner OSB!
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11.05.2013 10:33:04
Benno Elbs - neuer Bischof der Diözese Feldkirch
(katholisch.at) Die Diözese Feldkirch hat einen neuen Bischof: Benno Elbs, bisher Diözesanadministrator, wird künftig die Diözese im äußersten Westen Österreichs leiten. Das hat der Vatikan am Mittwoch mitgeteilt. Elbs ist der vierte Bischof der noch jungen Diözese Feldkirch. Er folgt auf Elmar Fischer, der das Amt des Bischofs bis November 2011 ausübte. Seither leitete Elbs bereis interimistisch die Diözese. Die Ernennung von Elbs ist die erste Bischofsernennung von Papst Franziskus im deutschsprachigen Raum.
(presse.kirche.at) Bischof Klaus Küng von St. Pölten, selbst langjähriger Bischof von Feldkirch (1989-2004), nimmt wie folgt Stellung: "Ich freue mich über die seit langem erwartete Ernennung von Dr. Benno Elbs zum Diözesanbischof von Feldkirch. Er war jahrelang einer meiner engsten Mitarbeiter, hat einen guten Blick für das Wesentliche. Sein Grundanliegen ist ein therapeutisches: Durch eine liebevolle Verkündigung des Evangeliums, eine einfühlsame Spendung der Sakramente und geistliche Begleitung den Menschen helfen mit dem Blick auf Gott, damit sie den Weg zum eigentlichen Ziel des Lebens finden, Heilung erfahren und Trost, Bestärkung im Guten und Ermutigung zum Einsatz. Dr. Elbs hat auch immer eine besondere Gabe ausgezeichnet, mit jungen Menschen gut umzugehen und sie zu begleiten. Zudem hat er auch die Fähigkeit, zwischen verschiedenen Standpunkten zu vermitteln. Ich bin davon überzeugt, dass die Diözese Feldkirch mit ihm als Bischof einen guten Weg gehen wird."
Link: Diözese Feldkirch
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11.05.2013 10:30:00
Von der Berufung der Mütter und Väter
(stjosef.at/predigten) (JSp) Jesus Christus ist in seiner Menschwerdung vom Vater im Himmel ausgegangen, und er ist in seiner Auferstehung und Himmelfahrt zu ihm zurückgekehrt: „Vom Vater bin ich ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.“ (Joh 16,28)
Was hat Gott den Vater bewogen, uns seinen Sohn und den Heiligen Geist zu senden? Es war die Liebe! Denn Gott ist in sich ein Geheimnis ewiger Liebe, und der dreifaltige Gott möchte, dass die Menschen Anteil haben an dieser Liebe und als Kinder Gottes aufgenommen werden in die göttliche Herrlichkeit.
enn wir an diesem Sonntag auch den Muttertag begehen, dann hat dies ganz direkt mit der Liebe Gottes zu tun: Gott hat ja den Menschen als Mann und Frau nach seinem Abbild geschaffen. Gemeinsam sind sie berufen zur ehelichen Liebe und Gemeinschaft. Ja, sie sollen fruchtbar sein und Kindern das Leben schenken! Für eine Familie braucht es gute Väter und Mütter. Nur dann können die Kinder in der Liebe der Eltern ein Abbild der göttlichen Liebe erfahren.
Lesen Sie die Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C, in vollem Wortlaut!
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08.05.2013 23:24:10
Aufgefahren in den Himmel
(stjosef.at/predigten) (JSp) 0 Tage nach seiner Auferstehung entzieht sich Jesus – wie es scheint – seinen Jüngern, indem er auffährt zum Himmel. Allerdings: Nur seine sichtbare Gegenwart hört auf; er ist weiterhin bei seiner Kirche gegenwärtig. Denn im Heiligen Geist, den der Vater in seinem Namen sendet, werden die an Jesus Christus Glaubenden in der Wahrheit und Liebe erhalten. Im Heiligen Geist bleiben sie mit Jesus Christus und dem Vater im Himmel verbunden.
Die Blicke der Jünger sind fürs erste noch zum Himmel gerichtet: sie vermissen Jesus, der sichtbar vor ihren Augen zum Vater heimgegangen ist. Doch die Worte der Engel weisen sie darauf hin, dass sie jetzt auf Erden wirken sollen, bis der Herr wiederkommt in Herrlichkeit. Zeiten und Fristen zu wissen steht ihnen allerdings nicht zu. So ist es die Aufgabe der Jünger, in gläubiger Hoffnung Zeugnis abzulegen von den großen Taten, die der Herr an seinem Volk erwiesen hat. Sie verkünden Jesus Christus, den Erlöser, und sollen auf der ganzen Erde seine Botschaft bekannt machen.
Ist dies nicht generell das Kennzeichen der christlichen Existenz? Besteht nicht überhaupt die Daseinsweise von uns Christen darin, dass wir einerseits im Herzen zu Gott aufblicken und so gleichsam unsere Hoffnung im Himmel verankert haben, dass wir andererseits aber auch fest auf dieser Erde stehen und uns den Aufgaben widmen, die Gott uns aufgetragen hat? Würde jemand geistig ganz „abheben“ und mit der Welt, wie sie nun einmal ist, gar nichts mehr zu tun haben wollen, so wäre er realitätsfern und lebensuntauglich. Umgekehrt kann ein Christ, der wirklich an Jesus glaubt, nicht einfach aufgehen im Getriebe dieser Welt, so als ob es sonst nichts zu suchen gäbe als irdischen Genuss, Profit und Konsum. Denn das Herz des Menschen ist auf das Ewige ausgerichtet, ja letztlich auf Gott!
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Christi Himmelfahrt im Wortlaut!
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04.05.2013 10:04:08
Jesus geht heim zum Vater im Himmel
(stjosef.at/predigten) (JSp) Der Evangelist Johannes überliefert uns die Abschiedsreden Jesu. Jesus hat diese im Abendmahlssaal gehalten, bevor er sein Leiden und Sterben auf sich nahm, um durch den Tod hindurch zum Vater zu gehen. Als der Auferstandene hat er sich den Aposteln und Jüngern wiederum gezeigt, freilich in einer neuen Seinsweise. Die Liturgie der Kirche lässt uns die Worte des Herrn in diesen Tagen bedenken, da wir auf das Hochfest Christi Himmelfahrt zugehen.
Abschied von einem lieben Menschen nehmen zu müssen ist mit Schmerz verbunden. Dies gilt auch dann, wenn wir ein Wiedersehen erhoffen. Doch die Zeit der Trennung mag uns fast unerträglich erscheinen, und sehnsüchtig warten wir auf die erneute Begegnung. Wenn nun Jesus Christus, der Erlöser und Herr, Abschied nimmt, ist es da nicht verständlich, dass das Herz der Jünger von großer Traurigkeit erfüllt ist?
Jesus versteht das. Doch er will die Jünger trösten und klärt sie über den wahren Sachverhalt auf. Im Grunde ist es ein Anlass zur Freude, wenn er zu seinem Vater geht. Denn dort wird er den an ihn Glaubenden eine ewige Wohnung bereiten. Außerdem: Jesus entzieht den Jüngern bloß seine sichtbare Gegenwart. In Wirklichkeit bleibt er bei ihnen: in seinem Wort, in den Sakramenten, vor allem in der heiligen Eucharistie, in allen Werken der Liebe und im Gebet jener, die sich in seinem Namen versammeln.
Jesus verheißt den trauernden Jüngern einen Beistand, einen Tröster: den Heiligen Geist, den der Vater in seinem Namen senden wird. In diesem Geist wird den Jüngern Friede zuteil. Es ist ein Friede, wie ihn diese Welt nicht geben kann. Die Freude an Gott wird die Stärke all jener sein, die an Jesus Christus glauben.
Lesen Sie die Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit im Wortlaut!
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02.05.2013 22:55:58
Ein großer Beter und Denker kehrt zurück - aber nicht mehr als Papst
(radiovatikan.de) Papst Franziskus hat an diesem Donnerstag Benedikt XVI. im Vatikan begrüßt. Der emeritierte Papst kehrt nach neun Wochen in Castelgandolfo wie geplant zurück, um in das ehemalige Kloster Mater Ecclesiae einzuziehen. Papst emeritus Benedikt flog mit dem Hubschrauber nach Rom, wo er um 16.45 Uhr eintraf, begleitet von Erzbischof Georg Gänswein. Wie der Vatikanische Pressesaal bekanntgab, wurde er wie geplant von Kardinaldekan Angelo Sodano, Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und weiteren Vatikanmitarbeitern begrüßt, bevor es mit dem Wagen zu seiner neuen Wohnung ging. Dort hieß ihn Papst Franziskus „brüderlich und herzlich“ willkommen, wie der Vatikan mitteilt. Gemeinsam hätten sie in der Kapelle des Hauses einen Moment in stillem Gebet verweilt.
Damit beginnt eine neue Phase in der Geschichte der Kirche und des Vatikan: Erstmals residiert der Papst neben seinem Vorgänger. Einen Rücktritt dieser Art hatte es in der jüngeren Kirchengeschichte noch nicht gegeben, an diese Situation wird sich der Vatikan erst gewöhnen müssen. Papst Benedikt hatte kurz vor seinem Rücktritt aber duch das Gehorsamsversprechen seinem damals noch nicht gewählten Nachfolger gegenüber deutlich gemacht, dass es nur einen amtierenden Papst geben könne und dass er sich tatsächlich vollständig zurückzuziehen gedenke: „Schon heute verspreche ich dem neuen Papst meine bedingungslose Ehrerbietung und meinen bedingungslosen Gehorsam,“ so die Worte des Papstes am 28. Februar.
Am 28. Februar war Papst Benedikt nach Castelgandolfo gereist, am gleichen Tag, an dem sein Amtsverzicht wirksam wurde. Er wollte auch physisch nicht mehr präsent und sichtbar sein. Am 23. März war dann der frisch gewählte Papst Franziskus dorthin geflogen, um Benedikt XVI. zu treffen.
Benedikt sei froh, nun wieder im Vatikan zu sein, gab der Pressesaal die Stimmung des Papstes emeritus wieder. Er wolle sich, wie am 11. Februar angekündigt, dem Dienst an der Kirche im Gebet widmen. Gemeinsam mit Benedikt XVI. werden sein Sekretär Erzbischof Gänswein und die vier Memores Domini, Mitglieder einer Schwesterngemeinschaft, die den Papst während seiner Amtszeit betreut hatten, dort einziehen.
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27.04.2013 10:34:29
Durch viele Drangsale ins Reich Gottes
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Lesung aus der Apostelgeschichte berichtet uns von den Anfängen der Kirche. Der Glaube an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn breitete sich aus durch das Zeugnis der Apostel und ihrer Mitarbeiter, aber auch durch ganz gewöhnliche Frauen und Männer, die in ihrem Alltag den Herrn bekannten. Es war ihnen gleichsam unmöglich, von jener Hoffnung zu schweigen, die sie erfüllte! Alle Menschen sollten davon erfahren.
Durch die Gemeinschaft mit Jesus Christus erhalten wir Anteil am Reich Gottes. In ihm ist das Himmelreich schon zu uns gekommen, auch wenn die endgültige Vollendung in Herrlichkeit noch aussteht. Wir befinden uns sozusagen in der „Zwischenzeit“: Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden. Jesus hat auf der Erde die frohe Botschaft von der Liebe Gottes verkündet und den Jüngern sein Gebot der Liebe hinterlassen: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.“ Nach seinem Tod am Kreuz ist er am dritten Tag auferstanden und vierzig Tage danach in den Himmel aufgefahren. Von dort, vom Vater her hat er den Heiligen Geist gesandt, der die an Jesus Glaubenden stärkt und mit seiner Kraft beseelt.
So wissen wir als Christen: Wir sind bereits aufgenommen in die Gemeinschaft mit Gott, wenn wir aus der heiligmachenden Gnade leben, die wir in der Taufe empfangen haben. Die Vollendung erwarten wir in der Begegnung mit Gott am Ende unseres Lebens.
Lesen Sie die Predigt am 5. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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24.04.2013 22:48:49
Veranstaltungen zum Tag des Lebens
(presse.kirche.at) Den internationalen „Tag des Lebens“ begeht die Diözese St. Pölten mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten, die „Familienbischof“ Klaus Küng bei einer Pressekonferenz am Dienstag als „Ermutigung für Familien und Lebensschutz“ vorstellte. Der beste Schutz für die Würde der Person und die Entfaltung des Lebens“ seien die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau und die Familie, betonte Bischof Küng. Bei allem Respekt vor der Freiheit zur Lebensgestaltung sei die Politik dazu aufgerufen, die Ehe zu fördern und zu schützen. Ehe und Familie seien bedeutend für die positive Entwicklung der Gesellschaft und auch für die wirtschaftliche Stabilität, so Küng.
Der „Tag des Lebens“ am 1. Juni solle dafür genützt werden, wieder neu auf den Wert und die Würde des Lebens hinzuweisen, betonte Helmut Prader, Bischofsvikar für Ehe, Familie und Lebensschutz. „Die Würde eines Menschen trägt der Mensch in sich und braucht ihm nicht von jemandem zugestanden werden.“ Die Kirche stärke daher einerseits besonders die Familien, andererseits müsse sie auch „immer wieder auf das Unrecht der bewussten Tötung eines Menschen hinweisen“. Prader: „Es bleibt immer ein Unrecht, einen unschuldigen Menschen zu töten, egal ob am Anfang oder am Ende des Lebens."
Ein „besonderes Anliegen“ von Bischof Küng ist die Präimplantationsdiagnostik (PID), „deren Legalisierung von manchen Interessensgruppen auch in Österreich angestrebt wird“. Es gehe bei PID „letztlich um eine Selektionsmethode“, bei der alle Embryonen mit Verdacht auf eine Anormalität „eliminiert werden“, kritisierte Küng. Ebenso aktuell sei das Screening von Schwangerschaften durch Ultraschall (Nackenfalte) und durch den neu entwickelten Bluttest. Küng: „Es ist sehr traurig, dass behinderte Kinder fast keine Chance mehr haben, durchzukommen Der Mensch macht sich zum Herren über Leben und Tod, und beurteilt, was lebenswert ist und was nicht. Das ist traurig und kann auf Dauer nicht gut gehen.“ In diesem Zusammenhang rief Bischof Küng nochmals zur Unterzeichnung der europäischen Bürgerinitiative „One of us“ auf.
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24.04.2013 22:46:47
Die Verkündigung des Letzten Gerichtes
(radiovatikan.de) Das Sprechen vom Jüngsten Gericht ist kein Grund, Angst zu haben oder zu machen. Mit diesem Gedanken erläuterte Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz einen weiteren Vers des Glaubensbekenntnisses. Der Petersplatz war wieder übervoll, der Platz davor auch, und die Menschen standen bis weit in die breite Zugangsstraße, die Via della Conciliazione hinein, um den Papst zu hören und zu sehen.
„Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten“: Dieser Vers des Glaubensbekenntnisses war das Thema der Katechese des Papstes. Er drücke die Spannung aus, die in der Welt sei: Sie habe begonnen mit der Schöpfung des Menschen nach Gottes Antlitz und sie ende im jüngsten Gericht.
„Die beiden Pole der Geschichte werden leicht vergessen, und vor allem der Glaube in die Wiederkunft Christi und das Gericht, er ist oft nicht klar und wird in den Herzen der Gläubigen übergangen. Jesus selber hat während seines öffentlichen Auftretens immer wieder von der Wirklichkeit seines Wiederkommens gesprochen.“
Papst Franziskus legte die Bibelstellen aus, in denen von der Wiederkunft und dem Gericht die Rede ist. So erinnere das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen den Glaubenden heute, dass es Aufmerksamkeit brauche: Zu den Törichten sagt der Herr, dass er sie nicht kenne. Das Warten sei eine Zeit der Gnade.
„Es ist die Zeit, die Gott und gibt, und allen, eine Zeit, gottgemäß zu leben, denn wir kennen weder den Tag, noch die Stunde der Wiederkunft Christi. Was Gott von uns erwartet, ist bereit zu sein für die Begegnung mit Jesus. Das bedeutet, die Zeichen seiner Anwesenheit zu erkennen, den Glauben im Gebet und den Sakramenten lebendig zu halten, um nicht einzuschlafen und Gott zu vergessen. Das Leben der eingeschlafenen Christen ist traurig, es ist kein glückliches Leben. Das Leben der Christen muss froh sein, in der Freude Jesu leben, nicht einschläfernd.“
Das zweite Gleichnis in der Papstkatechese war das von den Talenten, die jeder Mensch bekommen habe, und die es zu entwickeln und zu pflegen gelte. Sie seien nicht für uns selbst bestimmt, sondern für alle und für Gott. Wer als Christ seine Gaben in sich selbst einschließe, sei kein Christ, so der Papst. Und zuletzt ging der Papst auf die Erzählung des Gerichtes ein, wie Jesus die Menschen teilt in jene, die ihn besucht oder bedeckt oder geholfen hätten, und jene, die das nicht getan hätten.
„Das sagt uns, dass wir von Gott an der Liebe gemessen werden, wie wir den Nächsten und besonders die Schwachen und Bedürftigen geliebt haben. Natürlich sind wir bereits durch Gottes Gnade gerettet, durch Gottes freies Tun, von uns aus können wir nichts tun, der Glaube ist ein Geschenk. Aber um Frucht zu tragen will diese Gnade, dass wir uns Gott öffnen.“
Damit sei das Gericht auch nichts, was uns Angst machen müsste, so der Papst. „Gott bietet uns in Barmherzigkeit und Geduld diese Zeit, so dass wir jeden Tag ihn in den Armen und Kleinen erkennen, dass wir wach seien im Gebet und in der Liebe. Der Herr erkenne uns am Ende unserer Tage als gute und treue Diener!“
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19.04.2013 21:49:50
Christus, der gute Hirte
(stjosef.at/predigten) (JSp) Das Bild des guten Hirten, das Jesus verwendet und auf sich selbst bezieht, gehört zu den Urbildern der Menschheit. So hat es auch in unserer heutigen Zeit seine Berechtigung, wo die Naturverbundenheit der Menschen spürbar abgenommen hat und wo es nur wenige gibt, welche schon einen wirklichen Hirten gesehen haben.
Das, was Jesus meint, erschließt sich dem aufmerksamen Leser und Hörer leicht, ja, es kann sogar Kindern in der Katechese des Glaubens gut vermittelt werden!
Der gute Hirte ist ganz für die Schafe seiner Herde da. Er zieht nicht bloß einen materiellen Gewinn aus ihnen, so wie es der bezahlte Knecht tut, sondern ihm liegen sie wirklich am Herzen. Jedes einzelne dieser Schafe ist ihm wichtig, und wenn sich eines verirrt hat, verlässt er die übrigen, um es zu suchen. Gegen Gefahren aller Art verteidigt der gute Hirt seine Herde; ja, er ist bereit, sogar sein Leben einzusetzen, wenn er den Wolf kommen sieht.
Jesus bezieht dieses Idealbild des guten Hirten auf sich selbst, und zwar in der Einheit mit seinem himmlischen Vater, denn er und der Vater sind eins. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Sonntag der Osterzeit im Wortlaut!
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13.04.2013 10:41:42
Die rechte Auslegung der Heiligen Schrift
(radiovatikan.de) Am Freitagvormittag hat Papst Franziskus die Mitglieder der päpstlichen Bibelkommission getroffen, deren fünftägige Beratung im Vatikan nun zu Ende ging. Nach einem Grußwort des Vorsitzenden der Kommission, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, ermunterte der Papst die Anwesenden, die Auslegung der Bibel stets in Abgleich mit der lebendigen Tradition der Kirche vorzunehmen:
„Ihr seid wieder zusammen gekommen, um über ein sehr wichtiges Thema zu sprechen: Die Inspiration und Wahrheit der Bibel. Es handelt sich um ein Thema, das nicht nur den einzelnen Gläubigen angeht, sondern die gesamte Kirche, denn das Leben und die Mission der Kirche basieren auf dem Wort Gottes, das die Seele der Theologie ist und zur gleichen Zeit auch Inspiration der gesamten christlichen Existenz.“
Die Heilige Schrift sei ein schriftliches Zeugnis des Wortes Gottes, das weit über den Text selbst hinausgehe. Um es zu verstehen, müsse man sich in die große Traditionslinie einreihen, die mit der Unterstützung des Heiligen Geistes und des Lehramts die kanonischen Schriften als Wort Gottes, das an sein Volk gerichtet ist, erkannt und in der Meditation unerschöpfliche Reichtümer daraus zutage gefördert habe. Dies sei klar in der dogmatischen Konstitution Dei Verbum des II. Vatikanums dargelegt, so Papst Franziskus.
„Daraus folgt also, dass der Exeget darauf achten muss, das Wort Gottes in den biblischen Texten wahrzunehmen und diese innerhalb des kirchlichen Glaubens zu verorten. Die Interpretation der Heiligen Schriften kann nicht nur ein individueller wissenschaftlicher Kraftakt sein, sondern muss stets mit der lebendigen Tradition der Kirche konfrontiert, in sie eingebettet und durch sie beglaubigt werden. Diese Norm ist entscheidend, um die korrekte und gegenseitige Beziehung von Exegese und Lehramt zu bestimmen.“
Der Respekt für diese innerste Natur der Schriften, führte Franziskus weiter aus, bedinge die Gültigkeit der biblischen Hermeneutik. Daraus folge, dass jede Interpretation, die nach subjektivem Empfinden angestellt werde, mangelhaft oder unfähig sei, dem globalen Geist Rechnung zu tragen, der im Laufe der Jahrhunderte die Tradition des gesamten Gottesvolkes begründet hat.
Link: Papstansprache im Wortlaut (italienisch).
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13.04.2013 10:33:51
Auf die Liebe zu Christus kommt es an
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die entscheidenden Worte Jesu an Petrus, bevor er ihm die Aufgabe übertrug, die Kirche zu leiten, war die dreimalige Frage: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?“ Und beim ersten Mal fragte Jesus sogar: „Liebst du mich mehr als diese?“
Ausgerechnet dem charakterlich schwankenden Petrus, der den Herrn vor dessen Tod dreimal verleugnet hat, vertraut Jesus nach seiner Auferstehung das universale Hirtenamt in der Kirche an. In kirchenpolitischen Kategorien könnte man fragen, ob das eine gute personelle Entscheidung war. Denn wir Menschen tun immer so, als ob es zuerst von der persönlichen Qualität unserer Päpste und Bischöfe abhängt, ob es mit der Kirche gut weitergeht oder nicht. Und so gab und gibt es immer wieder verschiedenste Erwartungen an einen neuen Papst oder an einen neuen Bischof, natürlich auch an einen Pfarrer oder an andere Personen, die in der Kirche Verantwortung tragen.
Das Entscheidende für das Hirtenamt des Petrus ist nach Auffassung Jesu die Liebe.
Lesen Sie die Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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10.04.2013 21:32:26
Das Leben in Christus - Generalaudienz von Papst Franziskus
(radiovatikan.de) Gott ist so barmherzig, dass er uns sogar dann liebt, wenn wir Fehler machen. Das betonte Papst Franziskus in seiner Mittwochskatechese bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Vor tausenden Pilgern und Besuchern ging er auf die Bedeutung des Ostergeschehens ein. Christ sein bedeute nicht bloß Gebote befolgen, sondern in Christus sein – denken, handeln, lieben wie Christus – und zulassen, dass der Herr von unserem Leben Besitz ergreife, es verwandele und so frei mache vom Dunkel des Bösen und der Sünde, so der Papst. Zum Ostergeschehen sagte der Papst, dass der Tod und die Auferstehung Christi das Fundament des christlichen Glaubens und des Heils seien.
„Im Ostergeschehen befreit Christus uns von der Knechtschaft der Sünde und macht uns zu Kindern Gottes. Aber wie wird uns dies persönlich zuteil? – Durch das Sakrament der Taufe. Wir sind getauft auf den Tod und die Auferstehung Christi und wurden so zu neuem Leben geboren. Der Heilige Geist wirkt in uns dieses neue Sein als Kinder Gottes. So ist die Gotteskindschaft das größte Geschenk des Ostergeheimnisses.“
Die Beziehung zu Gott sei nicht einfach „ein Schatz, der im Leben nur zu hüten wäre“; sie müsse vielmehr wachsen und Tag für Tag genährt werden, so der Papst.
„Das geschieht durch das Hören des Wortes Gottes, durch das Gebet und die Teilnahme an den Sakramenten, insbesondere der Beichte und der Eucharistie. Wir können als Kinder Gottes leben, und darin besteht unsere Würde! Die Versuchung, Gott beiseite zu schieben, und die Erfahrung der Sünde verletzen unser Leben als Kinder Gottes. Wir müssen den Mut des Glaubens haben.“
Durch die Verkündigung der Botschaft Christi und mehr noch durch ein christliches Leben, ein Leben als Auferstandene, müssten die Gläubigen für alle ein Vorbild sein.
„Christus ist gestorben und auferstanden, um uns zu Kindern Gottes zu machen. Wir wollen den Menschen um uns die Freude, Gottes Kinder zu sein, weiterschenken. Wenn wir in Christus leben, dann sind wir wirklich frei und erhalten Kraft für die Mühen des Alltags. Der Herr segne euch alle.“
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10.04.2013 21:30:56
Europäische Bürgerinitiative "One of us"
(zenit.org) „One of Us“ ist eine der ersten europäischen Bürgerinitiativen überhaupt. Ihr Ziel für Europa ist der Schutz des menschlichen Lebens und der menschlichen Würde von der Zeugung an – soweit dieser Schutz in der Kompetenz der EU liegt. In einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofes (im Fall Brüstle gegen Greenpeace) definiert das Gericht den menschlichen Embryo als die erste Entwicklungsstufe des menschlichen Lebens. Daran orientiert „One of Us“ die Forderung, jegliche EU- Finanzierung von Aktivitäten, mit denen die Zerstörung menschlicher Embryonen einhergeht, einzustellen. Dies betrifft besonders die Bereiche Forschung, Entwicklungshilfe und öffentliche Gesundheit.
Eine Veränderung der EU Haushaltsordnung, in der die Ausgaben der Europäischen Union geregelt sind, ist der geeignete Weg, um die neue Regelung gesetzlich zu verankern. Das Verbot der finanziellen Förderung solcher Aktivitäten wäre ein entscheidender Beitrag zur Einheitlichkeit der Politik der verschiedenen europäischen Institutionen.
„One of Us“ hat größeres politisches Potenzial als jede andere Intitiative, die jemals unternommen worden ist, um europaweit den Schutz der Würde des Menschen von der Zeugung an zu fördern. Wenn eine Million oder mehr EU Bürger und Bürgerinnen die Initiative unterstützen, könnte ein ethischer Standard für ganz Europa entstehen, der den Schutz jedes Mitglieds der menschlichen Familie, egal wie jung er ist, sichert. Das Wunschziel der Initiative ist ein konkretes Verbot lebensvernichtender Politik im EU Finanzplan und ein gesteigertes Bewusstsein der verantwortlichen EU Politiker, dass so viele europäische Bürger dieses Anliegen teilen. Zudem könnte die Initiative ein positives Signal sein für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, wo aktuell viele Entscheidungen bioethischer Fragen ausstehen.
„One of Us“ kann auf eine große Gruppe von Unterstützern zählen: Kirchen, Politiker wie Abgeordnete des Europäischen Parlaments und zivilgesellschaftliche Akteure unterstützen die Intitiative auf verschiedenen Wegen. Neben dem verantwortlichen Gremium, das aus sieben Bürgern und Bürgerinnen unterschiedlicher EU Mitgliedsstaaten besteht, leitet eine zentrale Koordinationsstelle in Brüssel die Kampagne.
Die Europäische Bürgerinitiative „One of Us“ ist jetzt online erreichbar: http://www.1-von-uns.de/content/start.html
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06.04.2013 20:11:19
Gott hört unseren Schrei nach Erbarmen
(stjosef.at/predigten) (JSp) m Tod und in der Auferstehung Jesu Christi wirkt Gott das Heil der Menschen. Das Geheimnis der Erlösung ist vor allem ein Erweis der göttlichen Barmherzigkeit. So ist es angebracht, dass wir den 2. Sonntag der Osterzeit als Sonntag der Barmherzigkeit Gottes begehen.
Wenn wir die Weltgeschehnisse beobachten, aber auch wenn wir mit verschiedenen Erfahrungen unseres Alltags konfrontiert sind, dann scheint uns mitunter: Die Welt ist kälter geworden. Egoismus und Rücksichtslosigkeit geben den Ton an; die Werte des Mitleids und des Erbarmens zählen wenig in einer Gesellschaft, die vor allem den Kult des Schönen und Gesunden sowie der Leistung aus eigener Kraft pflegt.
Der auferstandene Herr macht seinen Jüngern und damit der Kirche insgesamt das einzigartige Geschenk seiner Barmherzigkeit: Er ermächtigt die Apostel, in seinem Namen den Menschen die Sünden zu vergeben. Im Bußsakrament wird uns die Überfülle des göttlichen Erbarmens zuteil. Der Mensch klagt sich selber an, doch er wird vom Priester in der Person Christi nicht verurteilt, sondern losgesprochen!
Lesen Sie die Predigt zum Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit!
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