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05.01.2013 12:44:58
Dem Stern von Bethlehem folgen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Eine geheimnisvolle Himmelserscheinung – es war ein hell strahlendes Licht, ein wunderbarer Stern – wies den Weisen aus dem Morgenland den Weg zum neugeborenen König der Juden. Sie fanden dieses Königskind allerdings nicht im Palast des Königs Herodes in Jerusalem, sondern in der Armut des Hauses von Bethlehem, betreut von seiner Mutter Maria und beschützt vom heiligen Josef.
Weil diese Sterndeuter aber mit ihrem Herzen tiefer sahen, wurde ihnen im Glauben klar: Das ist der von Gott gesandte Messias, der Retter und Heiland. Er ist gekommen nicht nur für das Volk Israel, sondern für die ganze Welt!
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Erscheinung des Herrn im Wortlaut!
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31.12.2012 13:35:25
Todesstrafe für den Papst? Ein Musikprofessor disqualifiziert sich selbst
(kathpress.at) Die Empfehlung der Todesstrafe für Papst Benedikt XVI. durch einen Grazer Musikwissenschaftler "überschreitet jede zulässige Form von Kirchenkritik, ist geschmacklos und zeigt Unkenntnis der Sachlage": So hat der Presse- und Medienverantwortliche der Österreichischen Bischofskonferenz, Paul Wuthe, die jüngsten Aussagen von Richard Parncutt über Papst Benedikt XVI. verurteilt. Das über die Medien verbreitete Pamphlet lasse "sowohl intellektuelle Redlichkeit als auch den grundlegenden Respekt, der jedem Menschen gebührt, völlig vermissen", so Wuthe wörtlich in einer Stellungnahme.
Parncutt, ein aus Australien stammender Professor für Systematische Musikwissenschaften an der Universität Graz, hatte sich jüngst in seinem Blog auf dem Webspace der Universität mit einem Pamphlet über die kirchlich verbotene Empfängnisverhütung geärgert und den Papst und andere kirchliche Amtsträger dabei für Millionen Aids-Tote verantwortlich gemacht. Dem Papst und seinen Beratern empfahl Parncutt dafür die Todesstrafe, genauso wie jenen, die maßgeblich für die Erderwärmung verantwortlich sind.
Wie Wuthe unterstreicht, enthält Parncutts Text "einseitige und falsche Behauptungen". Übersehen werde, dass gerade die katholische Kirche jene Institution sei, die sich weltweit am stärksten im Kampf gegen HIV/Aids engagiert. "Rund ein Viertel aller Aktivitäten in diesem Bereich wird von katholischen Organisationen getragen. Auch sind die von der Kirche empfohlene sexuelle Enthaltsamkeit und eheliche Treue sichere und wirksame Wege, um HIV/Aids nachhaltig zu bekämpfen, was unabhängige Studien belegen", so der Sprecher der Bischofskonferenz.
Als "erfreulich" bezeichnete es Wuthe, dass die Leitung der Universität Graz sich klar von den Aussagen eines Mitglieds ihres Professorenkollegiums distanziert habe und das Pamphlet von der Internetseite der Universität entfernt hat.
Wie ein Sprecher der Universität bekanntgab, habe man erst infolge zahlreicher Beschwerdebriefe Kenntnis von der Veröffenlichtung erhalten. "Entsetzt und bestützt" habe man umgehend klargestellt, dass die Meinung Parncutts nicht jener der Universität entspreche. Der problematische Text wurde durch eine Entschuldigung des Autors ersetzt, der wiederum vom Rektorat zu einem Gespräch eingeladen wurde.
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31.12.2012 13:32:33
Die Mutter unseres Herrn und Gottes Jesus Christus
(stjosef.at/predigten) (JSp) Der Beginn des bürgerlichen Jahres fällt zusammen mit dem Oktavtag von Weihnachten. Gemäß der Erzählung des Lukasevangeliums wurde das Jesuskind am achten Tag nach seiner Geburt dem jüdischen Gesetz entsprechend beschnitten. Es erhielt den Namen Jesus, was so viel heißt wie „Gott rettet“, „Gott erlöst“.
In der Liturgie der Kirche beginnt das neue Jahr mit dem Hochfest der Gottesmutter Maria. Eine Frau stand am Anfang der Menschwerdung des Sohnes Gottes. Gott wollte nicht bloß irgendwie eintreten in unsere Welt, sondern er wurde „geboren von einer Frau“, wie es in der Lesung aus dem Galaterbrief heißt. Gott wollte als Kind zu uns kommen, und ein Kind braucht eine Mutter, die für es da ist, ihm Liebe schenkt und für es sorgt.
Es war eine besondere Berufung für Maria, die Jungfrau, dass sie die Mutter des Sohnes Gottes werden sollte. Im Namen der ganzen Menschheit hat sie ihr frauliches Ja-Wort gegeben, als ihr der Engel Gabriel die frohe Botschaft verkündete. Sie glaubte der Botschaft und vertraute sich ganz dem Wirken des Heiligen Geistes an, der in ihr das Wunder der jungfräulichen Empfängnis bewirken sollte.
Lesen Sie die ganze Predigt zum Hochfest der Gottesmutter Maria (01.01.2013) im Wortlaut!
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29.12.2012 13:35:03
Fest der Heiligen Familie: sich gemeinsam auf Gott hin ausrichten
(stjosef.at/predigten) (JSp) Am Sonntag innerhalb der Weihnachtsoktav steht die Heilige Familie als ganze vor unseren Augen. Sie gehören ja zusammen, wie wir sie auch in den Weihnachtskrippen aufgestellt sehen: das Jesuskind, seine Mutter Maria sowie der heilige Josef als väterlicher Beschützer des Jesuskindes und als jungfräulicher Gemahl Marias.
Wie kann uns die Heilige Familie als Vorbild für unsere Familien vermittelt und nahegebracht werden? Es könnte jemand sagen: Die Heilige Familie ist mir zu ideal; unsere eigenen Familien hier in dieser Welt sind von Problemen verschiedenster Art betroffen. Wo finden wir da einen Vergleichspunkt, ja ein wirkliches Vorbild, das uns auch für das eigene Leben weiterhilft?
Erstens aber können wir feststellen: Auch in unseren eigenen Familien findet sich beides – nämlich Ideale, die immer wieder ein Stück weit verwirklicht werden und insofern gelingen, aber auch Herausforderungen und Schwierigkeiten, die uns dennoch nicht entmutigen sollen. Und zweitens gilt ja: Die Heilige Familie war zwar insofern perfekt und ideal, als es in ihr die Sünde nicht gab. Es wurde aber den einzelnen Mitgliedern dieser Familie von Gott her dennoch vieles zugemutet, was mit Schwierigkeiten und so manchen leidvollen Erfahrungen verbunden war.
Eine solche Situation wird uns im Evangelium dieses Sonntags geschildert: der 12-jährige Jesus nimmt erstmals an der Tempelwallfahrt teil.
Lesen Sie die Predigt am Fest der Heiligen Familie in vollem Wortlaut!
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25.12.2012 19:53:51
Papstworte zu Weihnachten
(radiovatikan.de) Beten wir in dieser Stunde für die Menschen, die heute (in Bethlehem) leben und leiden. Beten wir darum, dass dort Friede sei. Beten wir darum, dass Israelis und Palästinenser im Frieden des einen Gottes und in Freiheit ihr Leben entfalten können. Beten wir auch für die umliegenden Länder, für den Libanon, für Syrien, den Irak und so fort: dass dort Friede werde.“
Bethlehem war das Zentrum der Christmette, die Papst Benedikt XVI. an diesem Montag im Petersdom feierte, und zwar das biblische wie das reale. Bereits am Nachmittag hatte der Papst sein Friedenslicht am Licht von Bethlehem angezündet, seitdem brennt es im Fenster seines Arbeitszimmers. In seiner Predigt nahm der Papst immer wieder Bezug auf den Ort der Menschwerdung, und das auch metaphorisch: Wir sollten aus einem selbstbezogenen Denken hinaus und hinübergehen nach Bethlehem zum menschgewordenen Gott. Angesichts der überfüllten Herbergen, die Josef und Maria auf ihrem Weg nach Bethlehem nicht aufnehmen konnten, müssten wir uns auch selber fragen, ob wir denn für Gott bereit wären (Link).
Frieden für Syrien und den Nahen Osten – dazu hat Papst Benedikt XVI. am ersten Weihnachtsfeiertag aufgerufen. Auch auf Umbrüche und Spannungen in Afrika und auf die Situation der Religionen in der Volksrepublik China ging der Papst in seiner Weihnachtsansprache auf dem Petersplatz ein. Von der Mittelloggia der Vatikanbasilika aus spendete Benedikt XVI. danach den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ an Rom und den Erdkreis. Zuvor richtete er Weihnachtsgrüße in 65 Sprachen an alle Welt. Mehrere zehntausend Menschen, darunter zahlreiche internationale Pilger und Besucher, wohnten in diesem Jahr in Rom den Festtagszeremonien bei. - Lesen Sie mehr!
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25.12.2012 19:52:13
Stephanus - ein Blutzeuge des Glaubens an Christus
(stjosef.at/predigten) (JSp) Womit hat sich der heilige Stephanus, den wir heute feiern, so viele Schwierigkeiten eingehandelt, sodass er sogar sterben musste? Es war sein klares und furchtloses und daher auch öffentliches Bekenntnis zu Jesus Christus als dem von Gott gesandten Erlöser der Menschen!
Wenn Menschen von heute den Bericht vom Martyrium des hl. Stephanus hören, fragen sie vielleicht: Musste das alles sein? Hätte sich Stephanus das nicht ersparen können? Er hätte ja nur ein wenig leiser treten müssen. Wenn er weniger aufdringlich gepredigt hätte, wenn er mehr Rücksicht genommen hätte auf die Befindlichkeiten seiner jüdischen Zuhörer, dann hätte er sein Leben bestimmt retten können. So und ähnlich kann man argumentieren.
Darin aber liegt ein Missverständnis: Nicht Stephanus war intolerant, sondern seine Gegner zeigten ihm offen ihre Feindseligkeit und konnten es nicht ertragen, dass er mit der Kraft seiner Worte die Botschaft vom Heil verkündete. Stephanus selber hat gerade auf jede Art von Gewalt verzichtet; er war bereit lieber selber Unrecht zu erleiden als Unrecht zu tun. Im Sterben hat er für seine Feinde gebetet!
Stephanus zeigt uns aber auch: Die Glaubensüberzeugung eines Menschen ist kein Randthema; sie betrifft den Kernbereich der persönlichen Existenz.
Lesen Sie die Predigt zum Fest des hl. Stephanus im Wortlaut!
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24.12.2012 13:45:39
Staunend glauben und Freude erfahren
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Hirten auf dem Felde, denen die Engel die frohe Botschaft verkündeten, besaßen die Fähigkeit des Staunens über all das Wunderbare, was Gott denen schenkt, die ihn suchen und lieben.
Es gibt Momente im Leben, da werden wir besonders ergriffen: sei es durch ein faszinierend-schönes Naturerlebnis, sei es durch ein Ereignis mitmenschlicher Begegnung und Nähe, sei es auch durch die Erfahrung der göttlichen Zuwendung und seines Erbarmens. Glücklich der Mensch, welcher es versteht, in solchen Augenblicken innezuhalten und das Herz weit zu öffnen für all das Wahre, Gute und Schöne, das uns geschenkt wird!
Den Hirten auf dem Felde stand für eine kurze Zeit der Himmel offen: Die Engel priesen Gott, und sie verkündeten eine große Freude, die allen zuteilwerden sollte, die auf das Kommen des Erlösers warteten. Für diese einfachen und doch so tief aufgeschlossenen Menschen auf dem Felde brauchte es keine weiteren Beweise; sie machten sich auf und fanden das Kind in der Krippe. In ihm erkannten sie die Liebe Gottes, und das genügte ihnen!
Lesen Sie die Predigt am Hochfest der Geburt des Herrn (Christtag) im Wortlaut!
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24.12.2012 13:43:44
Ein Kind ist uns geboren
(stjosef.at/predigten)(JSp) Weihnachten ist für uns Christen das Fest der Geburt des Erlösers Jesus Christus im Stall von Bethlehem. Mit seinem Kommen, das sich so unscheinbar vollzogen hat, wurde dennoch eine Wende in der Menschheitsgeschichte eingeleitet, sodass wir im Kalender die Jahre vor und nach der Geburt Christi zählen.
Welchen Stellenwert geben wir dem Weihnachtsfest? Was bedeutet Weihnachten für uns? Für viele Menschen zählt Weihnachten als Fest der Familie, wo man sich trifft und beisammen ist und verschiedene Geschenke austauscht. Der im Vorfeld auftretende Trubel, ja auch die mitunter aufdringliche Werbung sowie der damit verbundene Kommerz lassen allerdings das Eigentliche von Weihnachten in den Hintergrund treten. Dies gilt es neu zu entdecken!
Denn warum ist Weihnachten ein Fest familiärer Gemeinschaft, ein Fest auch des Schenkens? Die feierliche Liturgie dieser „Heiligen Nacht“ gibt uns die Antwort: Wir feiern Weihnachten, weil Gott Mensch geworden ist und uns liebt.
Lesen Sie die Predigt zur Christmette 2012 in vollem Wortlaut!
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22.12.2012 00:18:40
Schwerpunktthema Familie
(radiovatikan.de) Vom Glauben gehalten können Christen „offen und angstfrei in jeden Dialog eintreten.“ So lässt sich der Grundton der Weihnachtsansprache des Papstes für die vatikanische Kurie zusammenfassen. Der Papst gab einen Überblick über die Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres und damit über die großen Themen: Die Familie, wie sie beim Familientreffen in Mailand aber auch bei der Bischofssynode immer wieder Thema war, der Dienst zum Frieden in der Welt und der Dialog der Religionen, und drittens die Frage der erneuerten Verkündigung.
Ein Schwerpunktthema des Papstes war die Familie, die er als stark und lebendig, aber auch „bis auf den Grund bedroht“ charakterisierte. In all den Diskussionen um die Familie werde vor allem eines deutlich:
„Dass es bei der Frage nach der Familie nicht nur um eine bestimmte Sozialform geht, sondern um die Frage nach dem Menschen selbst – um die Frage, was der Mensch ist und wie man es macht, auf rechte Weise ein Mensch zu sein.“
Als erstes Problem benannte der Papst die Frage der Bindungsfähigkeit des Menschen: Lebenslanges sich Binden werde als der Freiheit und dem menschlichen Wesen widersprechend wahrgenommen, so als verhindere es Selbstverwirklichung.
„Die Absage an die menschliche Bindung, die sich von einem falschen Verständnis der Freiheit und der Selbstverwirklichung her wie in der Flucht vor der Geduld des Leidens immer mehr ausbreitet, bedeutet, dass der Mensch in sich bleibt und sein Ich letztlich für sich selbst behält, es nicht wirklich überschreitet. Aber nur im Geben seiner Selbst kommt der Mensch zu sich selbst, und nur indem er sich dem anderen, den anderen, den Kindern, der Familie öffnet, nur indem er im Leiden sich selbst verändern lässt, entdeckt er die Weite des Menschseins. Mit der Absage an diese Bindung verschwinden auch die Grundfiguren menschlicher Existenz: Vater, Mutter, Kind; es fallen wesentliche Weisen der Erfahrung des Menschseins weg.“
Als zweite Dimension dieses Themas neben der Bindungslosigkeit entwickelte der Papst seine Gedanken zur Gender-Theorie. Diese besage, dass sich das Geschlecht in der Gesellschaft ergebe, zu Mann und Frau werde man erst gemacht.
„Das Geschlecht ist nach dieser Philosophie nicht mehr eine Vorgabe der Natur, die der Mensch annehmen und persönlich mit Sinn erfüllen muss, sondern es ist eine soziale Rolle, über die man selbst entscheidet, während bisher die Gesellschaft darüber entschieden habe. Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Der Mensch bestreitet, dass er eine von seiner Leibhaftigkeit vorgegebene Natur hat, die für das Wesen Mensch kennzeichnend ist.“
Das sei schlicht ein Leugnen der Natur, so der Papst. Diese Vorstellung des Menschen leugne, dass ihm etwas vorgegeben sei, dass es die menschliche Natur sei, die von Gott gewollt sei.
„Es gilt nicht mehr, was im Schöpfungsbericht steht: „Als Mann und Frau schuf ER sie“ (Gen 1, 27). Nein, nun gilt, nicht ER schuf sie als Mann und Frau; die Gesellschaft hat es bisher getan, und nun entscheiden wir selbst darüber. Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr. Der Mensch bestreitet seine Natur. Er ist nur noch Geist und Wille. Die Manipulation der Natur, die wir heute für unsere Umwelt beklagen, wird hier zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selber. Es gibt nur noch den abstrakten Menschen, der sich dann so etwas wie seine Natur selber wählt.“
Gott habe den Menschen aber als sich ergänzend, als Mann und Frau, geschaffen. Wer diese Dualität bestreite, bestreite auch die Wirklichkeit von Familie, auch das Kind verliere damit „seinen Ort und seine Würde.“
„Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, dass dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen.“
Lesen Sie die ganze Ansprache des Papstes im Wortlaut!
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22.12.2012 00:13:18
Maria und Elisabeth - Begegnung im Heiligen Geiste
(stjosef.at/predigten) (JSp) it dem 4. Adventsonntag gehen wir fast unmittelbar auf das Weihnachtsfest zu: nur zwei Tage trennen uns noch vom Hochfest der Geburt Christi (25.12.)!
Im Evangelium nach Lukas besucht Maria ihre Verwandte Elisabeth. Es begegnen einander zwei Frauen, die jeweils ein Kind unter ihrem Herzen tragen. Die Jungfrau Maria hat ihren Sohn Jesus vom Heiligen Geist empfangen. Elisabeth ist schon hohen Alters und galt als unfruchtbar. Dennoch hat es Gott auf wunderbare Weise bewirkt, dass sie von ihrem Mann Zacharias schwanger geworden ist. Ihr Kind wird Johannes heißen und dem Herrn vorangehen.
Es sind zwei Frauen in freudiger Erwartung, die sich zu freundschaftlicher Begegnung treffen. Eine jede weiß um das Geheimnis und die Hoffnung der anderen: Maria war vom Engel darüber unterrichtet worden, dass ihre Verwandte Elisabeth nun schon im sechsten Monat ihrer Schwangerschaft sei. Dies war eine Bestätigung des Wirkens Gottes; denn: „Bei Gott ist nichts unmöglich“ (Lk 1,37). Und umgekehrt wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erleuchtet, sodass sie beim Besuch ihrer jungen Verwandten Maria voll Freude und Ergriffenheit ausrief: „Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ (Lk 1,43).
Lesen Sie die Predigt zum 4. Adventsonntag 2012 in vollem Wortlaut!
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16.12.2012 22:28:53
Imago hominis 4/2012 zum Thema Pränataldiagnostik
(imabe.org) Die Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik sind in den vergangenen 20 Jahren rasant gestiegen – und damit der Druck, das Angebot auch in Anspruch zu nehmen. 80 Prozent der Schwangeren lassen mittlerweile eine über die vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen hinausgehende pränatale Diagnostik vornehmen. Aufgrund zunehmend eugenischer Tendenzen werden vorgeburtliche Untersuchungen aber inzwischen auch zwiespältig beurteilt. Worin bestehen heute Logik, Praxis und Folgen vorgeburtlicher Diagnostik? Dieser Frage gehen Experten verschiedenster Fachrichtung in der kommenden Ausgabe von Imago Hominis mit dem Schwerpunktthema „Pränatale Diagnostik“ nach.
Jeanne Nicklas-Faust (Ärztin und Bundesgeschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe) stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Studie vor, die sowohl das Schwangerschaftserleben von Frauen in Deutschland untersuchte als auch Aussagen zur Inanspruchnahme der Pränataldiagnostik (PND) ermöglicht. Erschreckend ist festzustellen, wie stark die Tests in Anspruch genommen werden – und wie wenig die Betroffenen über die Tests und deren Aussagekraft eigentlich wissen.
Der Sozialethiker Manfred Spieker (Universität Osnabrück) zeigt, wie sich schleichend der Bedeutungshorizont des Begriffs Verantwortung wandelt. Angesichts eines „vermeidbaren“ kranken Kindes schlägt Verantwortung um in die Pflicht, nur noch „qualitätsgesicherte“, gesunde Kinder zur Welt zu bringen.
Die medizinischen Aspekte der Pränataldiagnostik in ihren Möglichkeiten und Grenzen werden von Karl Radner (Facharzt für Frauenheilkunde und Gynäkologie, Wien) und dem Mediziner Walter Rella umfassend erörtert. Sie stellen zahlreiche wissenschaftliche Studien vor und beleuchten die selten gestellte Frage, inwieweit pränatale Untersuchungen wie etwa zu häufiger Ultraschall selbst schon schädigende Nebenwirkungen auf das ungeborene Kind haben können.
Der Moraltheologe Josef Spindelböck (Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten) erörtert das ethische Dilemma, in das Ärzte geraten können, wenn sie vermuten müssen, dass die Information über eine etwaige Risikoschwangerschaft eine Abtreibung zur Folge haben wird. Welche Mittel stehen zur Verfügung, um einerseits umfassend über die Fakten zu informieren und andererseits die Frau in ihrer jeweiligen Situation zu unterstützen?
Ist nicht im Grunde jedes Leben eine „Zumutung“? In einem religionsphilosophischen Nachdenken geht Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (EUPHRat - Europäisches Institut für Philosophie und Religion, Heiligenkreuz) der Frage nach der Zumutbarkeit des Lebens nach. Dieses als Gabe anzunehmen widerspreche dem modernen Denken, zu dem die Planbarkeit des Lebens und die kontrollierte Fortpflanzung gehören, wodurch sich ethische Konflikte ergeben.
Anhand des jüngst auf den Markt gekommenen Bluttest zur Erkennung von Trisomie 21-Kindern (PraenaTest) zeigt Erika Feyerabend (BioSkop: Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien) die Hintergründe auf, wie es in der Schwangerenvorsorge – und im gesamten Gesundheitswesen – auch um Marktpotentiale, Forschungsinteressen, Patente und sehr viel Geld geht.
Eine Vorschau der Imago-Hominis-Ausgabe 4/2012 mit dem Schwerpunkt „Pränatale Diagnostik“ findet sich auf http://www.imabe.org/index.php?id=1522, das Einzelheft kann um 10 Euro bezogen werden.
Weitere Infos: http://www.imabe.org
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16.12.2012 22:27:10
St. Josef-Zeitschrift für 2012/13 erschienen
(verlag.stjosef.at) Das 17. Heft der Informationszeitschrift St. Josef der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ in Kleinhain bei St. Pölten ist für das „Jahr des Glaubens“ (2012/13) erschienen. In dieser Ausgabe finden sich Überlegungen zum Glaubensbekenntnis (Credo), zum 2. Vatikanischen Konzil, das vor 50 Jahren eröffnet wurde, und speziell auch zum hl. Josef. Es wird diesmal der hl. Ordensbruder André Bessette vorgestellt, der ein einzigartiges Heiligtum des hl. Josef in Montreal (Kanada) errichten ließ. Vorgestellt werden auch die Heiligen Scharbel Machluf (Libanon) und Teresa de Los Andes (Chile) sowie die neue Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen. Enthalten ist auch eine besondere Würdigung von Pfr. Otto Bayer aus See im Paznaun zu dessen 80. Geburtstag. Das „Josefsheft“ ist kostenlos erhältlich und kann online bestellt werden: http://verlag.stjosef.at
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15.12.2012 12:28:01
Bischof Küng über die hl. Eucharistie im 2. Vatikanum
(presse.kirche.at) „Eine erneuerte, am Glauben der Kirche orientierte Katechese über die Eucharistie ist unerlässlich“, betonte Bischof Klaus Küng bei einem Vortrag über die Bedeutung der Eucharistie im 2. Vatikanischen Konzil an der Philosophisch Theologischen Hochschule St. Pölten. Das Konzil habe in der Liturgiekonstitution „Sacrosactum Concilium“ und in der Konstitution über die Kirche „Lumen Gentium“ diesen Glauben dargelegt, die Mitwirkung der Gläubigen verdeutlicht und die Eucharistiefeier als Höhepunkt und Quelle allen kirchlichen Tuns und Lebens neu bewusst gemacht. Diese Erneuerung der Katechese über die Eucharistie müsse vor allem in der Ausbildung der Priester, Religionslehrer und aller, die einen Verkündigungsauftrag wahrnehmen, ansetzen.
Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei dem, was das Konzil mit „voller, tätiger Teilnahme am liturgischen Leben“ gemeint hat, so Bischof Küng. Es zähle dabei in erster Linie die innere Teilnahme „im meditativen Nachvollzug und im Gebet“. Das Konzil habe den Wunsch gehabt, „dass die Texte verbessert und die Zeichen vereinfacht und für das heutige Empfinden leichter verständlich werden“, damit das Volk Gottes sie möglichst leicht erfassen und in voller, tätiger und gemeinschaftlicher Teilnahme mitfeiern könne, wie Küng ausführte. Dieser innere Mitvollzug gebe allem äußeren Mitwirken überhaupt erst den wahren Sinn. Papst Benedikt XVI. habe deshalb die notwendige gemeinsame Verinnerlichung als „Überlebensfrage der Liturgie als Liturgie“ bezeichnet.
Küng wies auf zwei „Fehlhaltungen“ in der Folge der Liturgiereform hin: Die eine sehe im 2. Vatikanischen Konzil „das Übel aller Übel“ und meine, darin die Ursache aller Fehlentwicklungen in den letzten Jahrzehnten zu erkennen. In Wirklichkeit sei das Konzil jedoch „ein prophetisches Wort am Ende des 20. Jahrhunderts und an der Schwelle einer neuen Epoche“, wie Küng betonte.
Die andere Fehlhaltung, die laut Küng überwunden werden müsse, bezeichne bereits die Wiederzulassung der alten Form des römischen Ritus als „nicht verzeihbare Todsünde“ und betrachte die bis jetzt vollzogene Liturgiereform als „non plus ultra“ ohne Möglichkeit zur Weiterentwicklung und Vertiefung. „Das stimmt so auch nicht.“
Küng wies auf eine öfter wiederholte Aussage von Papst Benedikt XVI. hin, nach der „die dringende Reform der Kirche in der Liturgie beginnt“. Das hänge damit zusammen, dass sie der Höhepunkt sei, dem alles kirchliche Tun zustrebe, und die Quelle, aus der das kirchliche Tun entspringe.
Als zentral für das Verständnis der Eucharistie bezeichnete Küng den Glauben an die „reale Gegenwart des Auferstandenen“ in der Liturgie. „Mit diesem Glauben steht und fällt die Liturgie und vor allem die Feier der Eucharistie.“ Wie Kardinal Koch siehe auch er, Küng, einen engen Zusammenhang zwischen der Krise der Liturgie und der Kirche mit einer Krise des Christusglaubens. Heutige Tendenzen zur „Entchristologisierung“ der liturgischen Gebetssprache würden auch eine „Entsakramentalisierung“ der Liturgie nach sich ziehen.
Notwendig sei als Ansatz „das gläubige Erkennen und das anbetende Tun in Liturgie und Alltag“, wie Küng abschließend sagte. In der Wiederentdeckung der mancherorts neu auflebenden eucharistischen Anbetung außerhalb der Eucharistie – sofern sie die Beziehung zur Eucharistiefeier wahre – sieht Küng eine positive Entwicklung. Die Haltung der Anbetung ist aber bei der Eucharistiefeier selber von größter Bedeutung, denn das Hochgebet sei „Anbetung schlechthin“.
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15.12.2012 12:08:02
Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Nur mehr eine Woche und zwei Tage trennen uns vom 25. Dezember, dem Weihnachtstag. Der heutige dritte Adventssonntag wird auch „Gaudete“ genannt: „Freuet euch!“
In der Lesung aus dem Propheten Zefanja kommt der Jubel darüber zum Ausdruck, dass Gott sich seinem Volk wieder zuwendet und alles Unheil von ihm fernhält. Die Botschaft lautet: „Der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte“, und es klingt wie ein Hochzeitslied, denn Gott ist der Bräutigam seines Volkes, das er in Liebe erwählt hat. Gott selber „freut sich und jubelt über dich; er erneuert seine Liebe zu dir.“
Die Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper zeigt uns auf, wie eine christliche Lebenshaltung aussehen soll. Alles steht unter dem Vorzeichen: „Der Herr ist nahe.“ Eben deshalb ermuntert Paulus seine Adressaten: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ Der Auftrag lautet, allen Menschen wohlwollend gegenüberzutreten und ihnen Gutes zu tun: „Eure Güte werde allen Menschen bekannt.“ Keine kleinliche Sorge soll das Herz erfüllen, sondern der Christ bringt in jeder Lage betend und flehend seine Bitten mit Dank vor Gott. Dann wird uns eine einzigartige Erfahrung zuteil: in unserem Herz herrscht der Friede Christi, der alles Verstehen übersteigt.
Lesen Sie die Predigt zum 3. Adventsonntag C in vollem Wortlaut!
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08.12.2012 19:49:54
Papst Benedikt XVI. über das Geheimnis Marias
(radiovatikan.de) In Maria, der Muttergottes, öffnet sich die Menschheit Gott. Das betonte der Papst beim Angelus an diesem Samstag zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Weiter ging er auf die Bedeutung Mariens für den Glauben ein.
„Zum aktuellen ‚Jahr des Glaubens′ möchte ich betonen, dass Maria aufgrund der Gnade Gottes ohne Erbsünde empfangen wurde – aber auch, weil Gott in ihr und ihrem Glauben absolute Bereitschaft und Unterstützung gefunden hat“, so Papst Benedikt XVI. wörtlich in seiner italienischen Ansprache auf dem Petersplatz. Das strahlende Licht der Jungfrau Maria helfe auch, den wahren Sinn der Erbsünde zu begreifen: „Maria zeigt uns die vollkommene Gemeinschaft von Gott und Mensch. Zwischen ihr und Gott herrscht die absolute Einheit. Durch die Sünde wird der Mensch von dieser Einheit mit Gott getrennt. Maria aber ist frei von jeder Sünde, sie ist erfüllt von Gottes Gnade und seiner Liebe“, so Benedikt wörtlich.
Darin zeige sich, dass man auf den Glauben bauen könne, das Bündnis mit Gott reiße nicht. In Maria habe Gott einen heiligen Ursprung geschaffen, aus dem Jesus Christus, der Retter hervorgehen konnte. So zeige die ohne Erbsünde empfangene Jungfrau Maria, dass die Treue Gottes den wahren und guten Glauben schaffe.
Am Nachmittag hat der Papst dann an der Mariensäule in Rom eine Andacht mit Ansprache gehalten.
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08.12.2012 19:46:43
Gott erfüllt seine Verheißungen
(stjosef.at/predigten) (JSp) m Advent sind wir in besonderer Erwartung des Kommenden. Gott verheißt uns Zukunft, auch über den Tod hinaus. Er möchte uns Leben in Fülle schenken durch seinen Sohn Jesus Christus, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern.
Die alttestamentliche Lesung aus dem Buch des Propheten Baruch ist ein Lobpreis auf den rettenden und vollendenden Gott des Bundes. Er lässt es nicht zu, dass die Heilige Stadt Jerusalem für immer dem Untergang preisgegeben wird. Aus allen Himmelsrichtungen werden die Menschen in dieser Stadt Gottes versammelt; dort finden sie das Heil und „freuen sich, dass Gott an sie gedacht hat.“ Alle Schmach wird hinweggenommen; jede Erniedrigung findet ein Ende. Gott schenkt ewigen Jubel; „Erbarmen und Gerechtigkeit kommen von ihm.“
In anderer Weise wird die Erfüllung dieser Hoffnung im Evangelium nach Lukas angekündigt. Dort tritt zu einer bestimmten historischen Zeit (Pontius Pilatus ist gerade Statthalter von Judäa) ein Prophet namens Johannes auf. Er bereitet die Menschen vor auf den Kommenden, auf den Erlöser der Menschen, Jesus Christus. Dann wird sich die Verheißung erfüllen: „Alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt.“
Lesen Sie diePredigt zum 2. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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07.12.2012 15:39:21
Prof. Dr. Rudolf Voderholzer als neuer Bischof von Regensburg ernannt
(dbk.de) Papst Benedikt XVI. hat Professor Dr. Rudolf Voderholzer zum neuen Bischof von Regensburg ernannt. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, gratulierte dem zukünftigen Bischof.
In dem Schreiben von Erzbischof Zollitsch an Professor Voderholzer heißt es: „Als Gründungsdirektor des ‚Instituts Papst Benedikt XVI.′ mit Sitz in Regensburg sind Sie mit dem Bistum und seinen Gläubigen bereits seit vier Jahren verbunden und mit den Werken des Heiligen Vaters bestens vertraut.“
Erzbischof Zollitsch verweist auf einen (zum 80. Geburtstag von Joseph Kardinal Höffner von Josef Ratzinger unter dem Titel „Wie sollte heute ein Bischof sein?“ verfassten) Beitrag:
„Auf vielfältige Weise hat sich unser Heiliger Vater, Papst Benedikt, auch zur Frage nach dem zeitlosen ‚charisma episcopale′ geäußert und den Bischof anhand der biblischen Bilder vom Hirten und Fischer charakterisiert. Der Hirte muss den Blick haben fürs Ganze und für den Einzelnen. Die Fischer arbeiten als Kooperative.“ Das Arbeiten im „Wir des Aufeinanderangewiesenseins und des Füreinanderdaseins“ sei eine wesentliche Dimension des Dienstes.
„Wenn Sie nun nach Ihrer wissenschaftlichen Arbeit, in der Sie sich vor allem auch als Fachmann auf dem Gebiet von Henri de Lubac hohe Anerkennung erworben haben, Verantwortung für eines der ältesten Bistümer in Deutschland und das flächenmäßig größte in Bayern übernehmen, dann wünsche ich Ihnen dafür diesen Blick des guten Hirten fürs Ganze und für den Einzelnen sowie die Gabe des Menschenfischers, um die Menschen zur Gemeinschaft des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zusammenzuführen“, so Erzbischof Zollitsch. Der 99. Deutsche Katholikentag in Regensburg im Jahr 2014 biete hierfür zahlreiche Gelegenheiten. Erzbischof Zollitsch lädt den ernannten Bischof ein, seine profunden wissenschaftlichen Kenntnisse und seine reiche theologische Erfahrung in die Beratungen der Deutschen Bischofskonferenz einzubringen.
Professor Dr. Rudolf Voderholzer wurde 1959 in München geboren. Nach seiner Priesterweihe 1987 war er Kaplan in Traunreut, Haar und Zorneding und Assistent am Lehrstuhl für Dogmatik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im Anschluss an seine Promotion über Henri de Lubac und seine Habilitation wurde er Präsident des „Departements für Glaubens- und Religionswissenschaft, Philosophie“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Fribourg. Zuletzt war Professor Voderholzer als Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät Trier und seelsorglich in Kasel an der Ruwer tätig.
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07.12.2012 15:36:10
Maria - die Empfänglichkeit für Gott
(stjosef.at/predigten) (JSp) Gott hat die Jungfrau Maria mit einer einzigartigen Gnadenfülle ausgestattet, und dies schon am Anfang ihres Daseins. Sie wurde von ihren Eltern zwar auf natürliche Weise gezeugt, jedoch ohne Makel der Erbsünde empfangen, und sie ist Zeit ihres Lebens ohne Sünde geblieben. Gott hat sie um der Verdienste ihres Sohnes Jesus Christus willen, den sie empfangen und gebären sollte, schon im Voraus geheiligt, sodass sie dem Sohne Gottes eine würdige Mutter sein konnte.
An diesem hohen Fest freuen wir uns und danken Gott, dass er Maria so wunderbar beschenkt hat, dass sie mit vollem Recht vom Engel Gabriel als die Gnadenvolle („gratia plena“) begrüßt werden konnte. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in vollem Wortlaut!
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01.12.2012 11:49:02
St. Kassian Kalender 2013
(news.stjosef.at) Die „Kalendermänner“ Paul Berger und Andreas Raffeiner haben den ältesten Kalender Tirols neu herausgegeben und damit nach mehrjähriger Unterbrechung „wiederauferstehen“ lassen: Der St. Kassian Kalender 2013 erscheint damit im 302. Jahrgang. Mitgewirkt haben zahlreiche Autoren, darunter auch die Bischöfe Karl Golser, Manfred Scheuer, Egon Kapellari und Ludwig Schwarz. In der Einleitung „An Seine Leser“ heißt es: „Seine“, das sind die Leser des St. Kassian-Kalenders 2013. Er ist also wieder da und freut sich, zu Seinesgleichen in die Runde treten zu dürfen, um den Radius der gewesenen Diözese Brixen abzuschreiten nach Innsbruck, Lienz und Feldkirch ins Ländle bis Bregenz hinüber, ihn auch zu überschreiten in den ehemaligen deutschen Anteil der Erzdiözese Trient hinein, das Vigilius-Land, von Villnöß und Feldthurns bis Salurn, seit 1964 die Diözese Bozen-Brixen, Deckungsleich mit Südtirol, 7400 km², ohne Buchenstein und Cortina. Man vergesse nie, ein Kalender ist keine Zeitung. Die Zeitung liest man heute, legt sie morgen weg, übermorgen ab in den Korb. Der Kassian-Kalender liegt 365 Tage auf dem Stubentisch bzw. Wohnzimmertisch. Der Kassian-Kalender bietet Volkstümliches im besten Wortsinn, Heiteres, Ernstes, Begebenheiten, Vorgänge, Religiöses, Kirchliches, Politisches, Strömungen, Kunst, Bilder, Photographien……………………
Bibliografische Angaben: St. Kassian Kalender 2013, 302. Jahrgang, Verlag A. Weger, Brixen 2012, ISBN 978-88-6563-065-5 – Kt.. –24,00 x16,9 cm - Seiten 232 mit zahlr. Bildern – s/w-färbig, Euro 10,00 (I)
Bestellungen entweder über den Buchhandel oder direkt bei: A.Weger – Universitätsbuchhandlung – Weißenturmgasse Nr. 5, 39042 Brixen – Südtirol – Italien - Email: info@weger.net – Fax: (0039)0472 – 801189, http://www.weger.net
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01.12.2012 11:37:08
In Freude den Herrn erwarten
(stjosef.at/predigten) (JSp) Der Advent ist eine besondere Zeit! Das Grün des Adventkranzes, die Kerzen, die adventlichen Lieder und die besonderen Texte der Liturgie helfen uns in der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.
„Advent“ heißt „Ankunft“, und wir erwarten die Ankunft des Jesuskindes, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern. Wir kennen das ja alle, wenn wir uns auf etwas ganz besonders freuen! Da vergehen die Tage und Stunden viel zu langsam; wir möchten am liebsten, dass unsere Wünsche und Erwartungen gleich erfüllt sind.
In dieser Zeit vor Weihnachten kann uns ein Adventkalender helfen, die Tage zu überbrücken. In den Familien können wir miteinander beten und singen; es gibt adventliche Geschichten, die wir lesen können, Lieder, die gemeinsam gesungen werden, und noch vieles andere, das nicht fehlen darf, z.B. etwas basteln oder jemandem täglich eine kleine Freude machen …!
Ganz wichtig ist es, dass wir nicht beim Äußeren stehen bleiben, sondern hinfinden zum Wesentlichen. Die Geschäfte mit ihrer bunten Reklame, der Trubel in den Einkaufsstraßen, die Hektik so mancher Vorbereitungen – all dies soll uns nicht völlig beanspruchen oder absorbieren. Wir brauchen ja Zeit für uns selber, eine Zeit der Stille, wo wir wieder zu Atem kommen und einander begegnen in guter Gemeinschaft.
Gott will ankommen in unserem Herzen: das ist der Sinn der Advent- und Weihnachtszeit.
Lesen Sie die Predigt zum 1. Adventsonntag, Lesejahr C, in vollem Wortlaut!
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30.11.2012 00:51:31
Joseph Ratzinger und das Konzil
(radiovatikan.de) Joseph Ratzinger ist Papst, davor war er Kardinal und Präfekt der Glaubenskongregation. Seine ersten Spuren in Theologie und Kirche hat er aber bereits während des Zweiten Vatikanischen Konzils hinterlassen. Als Berater von Kardinal Joseph Frings und später als eigenständiges Mitglied der Theologiekommission hat er Vorlagen geschrieben, beraten, Anträge formuliert und seinen Teil zum Konzil beigetragen. Wie genau dieser Anteil aussieht, das kann man nun nachlesen, im siebten Band der gesammelten Werke Joseph Ratzingers. Vorgestellt hat den Band an diesem Mittwoch der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller.
„Dieser Band steht unter dem Titel ‚Zur Lehre des Konzils′ – Es geht um Vorbereitung, Vermittlung und die Deutung des Konzils in wichtigen Kommentaren Joseph Ratzingers. Es ist uns allen bekannt, dass der Theologieprofessor Joseph Ratzinger das Konzil in allen seinen Phasen wesentlich mitgestaltet und begleitet hat.“
Der erst 35 Jahre alte Theologe war sehr früh in die Vorbereitungen des Konzils einbezogen, berichtet Müller: „Kardinal Frings hat ihn um den Entwurf eines Vortrags gebeten, den dieser vor dem Konzil in Genua halten sollte. Ratzinger lieferte in kurzer Zeit ein Manuskript, das Frings für so gelungen hält, dass er es mit nur einer kleinen Änderung völlig unverändert übernahm. Papst Johannes XXIII. erfuhr vom Referat des Kölner Erzbischofs, er ließ Frings zu sich kommen, „Lieber Kardinal, sie haben es alles so gesagt, wie ich es gedacht habe und sagen wollte, aber selbst nicht sagen konnte.“ Es kam zu Gutachten für Konzilsentwürfen, zu Redeentwürfen für Frings, zu Stellungnahmen und Korrekturvorschlägen für einzelne Dokumente des Konzils, wie auch zu konkreten Textentwürfen, die alle hier dokumentiert sind.“
Die Mitarbeit am Konzil geht aber über die vier Jahre hinaus, während derer es in Rom getagt hat. Joseph Ratzinger, und auch das kann man in dem vorgestellten Doppelband studieren, hat auch nachher das Nachdenken über das Konzil und dessen Rezeption geprägt, erinnert Erzbischof Müller, und das bis heute: „Papst Benedikt hat in dem Vorwort zu dem vorliegenden Band die Aufgabe des Konzils wie folgt beschrieben: ‚Das Empfinden für diesen Gegenwartsverlust des Christentums und für die Aufgabe, die daraus folgte, war sehr genau zusammen gefasst in dem Wort Aggiornamento: Das Christentum muss im Heute stehen um Zukunft formen zu können.“
Hier sieht Müller die Grundkonstante im Denken des Theologen Ratzinger, aber auch des Papstes Benedikt XVI., wenn es um das Konzil geht. Er liest im Denken Ratzingers eine Linie, die im Wirken und Sprechen des Papstes in der Formulierung der „Hermeneutik der Reform“ angekommen sei. Er wendete sich in deutlichen Formen gegen die Bruch-Theorie, und zwar in ihren beiden Ausprägungen: Sowohl diejenigen, die das Zweite Vatikanum nicht anerkennen, als auch diejenigen, die nur dieses Konzil anerkennen wollten, lägen falsch. Ratzinger wende sich gegen beide. „In der Phase der Rezeption erinnert er immer wieder daran, das Konzil an seiner eigenen Intention zu messen und zu verstehen. In der vielbeachteten Ansprache an die römische Kurie vom 22. Dezember 2005 betont Papst Benedikt XVI. diese Hermeneutik der Reform und der Wahrung der Kontinuität gegenüber einer Hermeneutik der Diskontinuität und des Bruches. Das betrifft sowohl diejenigen, die hinter das Konzil zurück wollen, wie auch diejenigen, die es hinter sich lassen wollen. Das kommt auf das gleiche raus. Es sind zwei Ideologien, die eine sagt, dass die Tradition irgendwann aufgehört hat und davon bedeutet das Konzil eine Abweichung, während die andere Seite sagt, dass das Konzil eigentlich nur ein Schritt auf dem Weg zur einer anderen Kirche ist, in dem der ganze Bauplan und das ganze Fundament verändert wird, an dessen Ende eben nicht mehr die katholische Kirche in ihrer geschichtlichen und ihrer Offenbarungsidentität gehört.“
Beide Extreme seien nicht haltbar, weder wissenschaftlich noch von der Lehre der Kirche her. Und das sei nicht nur Meinung eines einzelnen Theologen – Joseph Ratzingers – sondern authentische Auslegung des Konzils; man könne es in den Dokumenten selbst, etwa in „Dei Verbum,“ genau so nachlesen: Dieses Konzil sei nur in der Linie mit allen anderen, vorhergehenden Konzilien zu sehen und zu verstehen. „Ich zitiere Joseph Ratzinger: ‚Es ist unmöglich, sich für das Vatikanum Zwei und gegen Trient und Vatikanum Eins zu entscheiden, es ist ebenso unmöglich, sich für Trient und Vatikanum Eins, aber gegen das Vatikanum Zwei zu entscheiden.′ Hier ist alles gesagt.“
Die Vorstellung durch Erzbischof Müller fand statt in der Bibliothek des Kollegs Santa Maria dell′Anima, der deutschsprachigen Pilgerkirche in Rom, genau dort, wo während der Konzils Kardinal Frings untergebracht war, wo beraten wurde und wo Joseph Ratzinger mitgearbeitet und diskutiert hatte. Zu Gast war neben viel vatikanischer und deutschsprachiger Prominenz unter anderem auch der heutige Sekretär des Papstes, Prälat Georg Gänswein.
Buchtitel: Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.), Zur Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils. Formulierung - Vermittlung - Deutung, Freiburg 2012
Link zur Bestellung.
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24.11.2012 15:55:38
Romero-Preis an den Missionar Martin Römer verliehen
(presse.kirche.at) Der Priester und Missionar Martin Römer aus der Diözese St. Pölten bekam den angesehenen „Romero-Preis“ von Diözesanbischof Klaus Küng und dem Obmann der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) Leopold Wimmer im Rahmen eines Festaktes im Stadtsaal St. Pölten überreicht. In Anwesenheit des mexikanischen Botschafters Alejandro Diaz wurde der aus Groß Siegharts gebürtige Waldviertler für seinen jahrzehntelange Einsatz für die Ärmsten im Süden von Mexiko City geehrt. Römer betonte, er wolle den Preis „nicht nur für mich annehmen, sondern für alle die mich unterstützen und mir Rückhalt geben.“
„Wir haben zwar einen Mangel an Priestern“, sagte Bischof Küng, „es freut mich jedoch immer, wenn ein Priester den Entschluss fasst, als Missionar zu wirken.“ Als Martin Römer das letzte Mal seinen Einsatz in Mexiko verlängern wollte, habe er „sofort und gerne eingewilligt“. Der Priestermangel sei auch „sehr relativ“, wie Küng sagte: Römer betreue eine Pfarre mit etwa 20.000 Gläubigen, die größte Pfarre der Diözese St. Pölten zähle knapp 6.000 Katholiken. Es sei auch „von Anfang an“ eine christliche Tugend zu teilen, „nicht nur Geld, sondern auch Menschen“, wie Küng betonte: „Teilen ist nicht mehr als recht.“
„Wir sind stolz auf einen Niederösterreicher, der in die Welt hinausgeht, um sie zu verbessern“, sagte der NÖ Landtagsabgeordnete Franz Grandl in Vertretung von Landeshauptmann Pröll. Ein Einzelner könne zwar die Welt nicht retten, aber dazu beitragen, dass sie gerechter werde. „Er tut, was nottut“, wie Diakon Peter Zidar, ein enger Freund und Unterstützer Martin Römers sagte.
Lesen Sie noch mehr über die pastorale Arbeit von Martin Römer!
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24.11.2012 15:52:47
Das Reich Christi, des Königs, ist nicht von dieser Welt
(stjosef.at/predigten) (JSp) Zum Abschluss des Kirchenjahres feiern wir den Christkönigssonntag. Dieser Festtag ist ein Ausdruck der Anerkennung Jesu Christi als des wahren Königs des Himmels und der Erde. Er ist der Herr über Zeit und Ewigkeit. In der Einheit des Vaters und des Heiligen Geistes lebt und herrscht er als Gott über alles Geschaffene.
Nun aber ist dieses Königtum Christi vor unseren Augen und auch vor den Augen der Welt noch verborgen. Es ist ja ein Königtum anderer Art, als es die Herrscher dieser Welt ausüben. Jesus sagt selber bei seiner Einvernahme vor Pilatus: „Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier.“
Als der wahre Sohn Gottes ist Christus der König seit Ewigkeit. Doch als der Erlöser der Menschen hat er sein Königtum gerade dadurch angetreten, dass er freiwillig das Leiden und Sterben auf sich nahm. Auf diese Weise hat er uns, wie es in der Lesung aus der Offenbarung des Johannes heißt, „von unseren Sünden erlöst durch sein Blut; er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater.“
Das Königtum Christi ist keine Gewaltherrschaft, sondern eine Herrschaft der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens. Wir haben Anteil an seinem Königtum, da wir als getaufte Christen von unseren Sünden erlöst sind. Als priesterliches Volk Gottes dürfen wir Christus, den Herrn, loben und preisen bis er wiederkommt in Herrlichkeit und er dann sein Königtum auch in sichtbarer Weise antreten wird, sodass alle es anerkennen müssen.
Lesen Sie die Predigt zum Christkönigssonntag in vollem Wortlaut!
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20.11.2012 23:23:44
Dritter Teil der Buchtrilogie über Jesus von Nazareth erschienen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat an diesem Dienstag sein drittes Buch über Jesus veröffentlicht. Diesmal geht es um die Kindheit Jesu. Im Vatikan fand dazu am Vormittag eine Pressekonferenz statt. Neben Vertretern der Verlagshäuser äußerten sich auch Vatikansprecher Federico Lombardi und Kurienkardinal Gianfranco Ravasi zum neuen Buch des Papstes. Mehr als 200 Journalisten, Diplomaten und Vertreter der römischen Kurie waren dabei.
Das Buch mit dem Titel „Joseph Ratzinger - Benedikt XVI., Jesus von Nazareth. Prolog. Die Kindheitsgeschichten“ erscheint in diesen Tagen in 50 Ländern und in neun Sprachen - mit einer Gesamtauflage von mehr als einer Million Exemplaren, wie der Leiter des vatikanischen Verlagsbuchhandlung LEV, Giuseppe Costa, bei der Pressekonferenz mitteilte. In den kommenden Monaten soll das Werk nach Angaben des italienischen Verlags Rizzoli, der die weltweiten Rechte an dem Buch besitzt, in weitere elf Sprachen übersetzt und in 72 Ländern vertrieben werden.
Vatikansprecher Federico Lombardi stellte zunächst den Inhalt des neuen Jesus-Buches des Papstes vor: „Wir stellen hier den dritten Teil vor, den über die Kindheit Jesu, der aber ein Prolog ist. Es ist aber auch ein bisschen ein Fazit von allen Werken des Papstes zu Jesus. Die Vorstellung dieses Buches ist ein sehr wichtiges und bedeutungsvolles Ereignis – deshalb hat der heutige Tag etwas von einem Festtag: Ein Werk von großem kulturellem und spirituellem Reichtum ist damit vollendet. Ein Werk, das von seinem Autor innig geliebt und gewollt ist.“
Lombardi erinnerte daran, dass der Papst vor acht Jahren mit dieser Trilogie über Jesus von Nazareth anfing. „Nur mit viel Mut und Leidenschaft kann man ein solches Projekt angehen. Dazu muss man auch bedenken, dass der Papst in all diesen Jahren, die er dem Werk gewidmet hat, auch mit viel Kraft die Kirche geleitet hat. Das es ihm trotzdem gelungen ist, so schöne Bücher über Jesus zu schreiben, ist für uns alle beeindruckend.“
Der Vatikansprecher fügte an, dass auch der vor wenigen Wochen verstorbene ehemalige Mailänder Erzbischof, Kardinal Carlo Maria Martini, die bisherigen Teile der Trilogie mit großer Bewunderung aufgenommen hatte.
Die neue Ausgabe vollendete Benedikt XVI. am 15 August 2012. Der Papst beherzige die Maxime des Philosophen Ludwig Wittgenstein „Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen“, so der Präsident des päpstlichen Kulturrates Ravasi. Im Gegensatz zu vielen „unlesbaren“ theologischen und philosophischen Bücher der Gegenwart sei das Buch des Papstes allgemeinverständlich und richte sich nicht nur an einen kleinen Zirkel Fachgelehrter. So sei beispielsweise eine wichtige Stelle bereits zu Beginn des Buches zu finden, fügte der italienische Kurienkardinal bei der Pressekonferenz im Vatikan an: „Der Papst beginnt mit einer Szene, die in der Geschichte Jesu eher am Ende steht: Pontius Pilatus fragt ihn: ‚Woher kommst du?′ Diese Frage ist quasi die Essenz des ganzen neuen Bandes. Sie wird im übertragenen Sinn zu einer symbolischen, sehr bedeutsamen Frage: Was ist der Ursprung Christi – und zwar jenseits des historischen Wissens? Es ist eine sehr tief gehende Frage. Und auf diese will das Buch antworten, so der Papst.“
Zum Teil werde diese Frage auch in den vorausgegangenen zwei Bänden schon beantwortet, sagte Ravasi. Außerdem ging er auf das im Text sehr bedeutende Wortpaar „Geschichte-Glaube“ ein, das Benedikt in seinem Werk verbinden wolle. Benedikt nehme in dem Buch auf viele Dinge Bezug, etwa auf die vierte Ekloge von Virgil. „Darüber hinaus bezieht sich der Papst auch auf die berühmte Inschrift in der Stadt Priene, in der heutigen Türkei. Die Inschrift von Augustus stammt aus dem neunten Jahr vor Christus und ist sehr interessant, denn dort finden sich die vier griechischen Worte für: Retter, Frieden, Ökumene und Evangelium.“
Dies sei ursprünglich natürlich auf Augustus gemünzt gewesen. Ravasi führte dazu aus, dass sich die geheimen und konfusen Träume der Menschlichkeit von einem Neubeginn in Christus realisiert hätten - in einer Realität, die nur Christus schaffen konnte. Die Heiligen drei Könige seien stellvertretend für den Menschen, der zu sich auf den Weg zu Christus mache.
Beim Lesen des Buches komme es übrigens auch auf den Leser an. Papst Benedikt selbst erinnere zu Beginn des Textes daran, so Ravasi:
„Wir sollten nicht nur über das Nachdenken, was die Texte an sich sagen, nicht nur zurück blicken in die Geschichte und auf das Evangelium, sondern auch in uns selbst hineinhören: Was sagen diese Texte mir persönlich? Oft gibt es dort Anknüpfungspunkte für den Leser, die sehr intensiv sind.“
Wer diese Erfahrung selbst machen möchte, hat dazu ab Mittwoch Gelegenheit: Ab dann ist die deutschsprachige Ausgabe im Handel erhältlich. Der Freiburger Verlag Herder gibt das Buch mit einer Startauflage von 100.000 Exemplaren heraus.
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20.11.2012 23:20:38
30 Jahre Zisterzienserinnenkloster Marienfeld
(kloster-marienfeld.at) Mit einem vom Abt des Stiftes Heiligenkreuz, Dr. Maximilian Heim OCist, gefeierten Dankgottesdienst am 18. November 2012 gedachte die Schwesterngemeinschaft von Marienfeld zusammen mit zahlreichen Priestern, Ordensleuten und Gästen des 30. Jahrestages der Weihe und Besiedelung des Klosters.
Die Gründung von Marienfeld steht im engen Zusammenhang mit der Monatswallfahrt in Maria Roggendorf und verdankt ihre Entstehung dem späteren Wiener Erzbischof, Kardinal Dr. Hans Hermann Groër. Am 14. November 1982 war das neu errichtete Klostergebäude und die Kirche durch Kardinal Dr. Franz König geweiht und seiner Bestimmung übergeben worden. Damals begannen acht Schwestern aus der Vorarlberger Mutterabtei Mariastern–Gwiggen das monastisch-kontemplative Leben als Zisterzienserinnen im neuen Kloster. Seit dem Jahr 2000 ist Marienfeld eine selbständige Abtei des Zisterzienserordens. Der Konvent zählt derzeit achtzehn Schwestern; zwölf von ihnen kommen aus Pfarren des Vikariates unter dem Manhartsberg.
Homepage: www.kloster-marienfeld.at
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17.11.2012 13:36:53
Papstbotschaft an die Jugendlichen
(radiovatikan.de) „Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern“ – dieser Satz aus dem Matthäusevangelium ist das Motto des nächsten großen Weltjugendtags der Kirche, der im Juli 2013 im brasilianischen Rio steigen soll. Papst Benedikt XVI. hat dazu an diesem Freitag (16.11.2012) eine Botschaft veröffentlicht, hier sind Kernsätze daraus:
- Licht des Glaubens
„Die berühmte Christusstatue, die diese brasilianische Stadt dominiert, ist ein sprechendes Symbol: Ihre offenen Arme bedeuten, dass der Herr alle aufnimmt, die zu ihm kommen. Lasst euch von ihm ansprechen! Heute zweifeln nicht wenige Jugendliche daran, ob das Leben wirklich etwas Gutes ist, und sie haben keine Klarheit über ihren Weg. Was kann ich tun?, fragen sich viele. Das Licht des Glaubens erhellt dieses Dunkel – es lässt uns begreifen, dass jede Existenz einen unschätzbaren Wert hat, weil sie Frucht der Liebe Gottes ist."
- Jugend als Missionare
"Die Kirche zählt beim Evangelisieren auch auf euch. Liebe Jugendliche, ihr seid die ersten Missionare eurer Gleichaltrigen! Wir erleben eine sehr spezielle Epoche der Geschichte: Der technische Fortschritt hat uns ganz neue Möglichkeiten zum Interagieren zwischen Menschen und Bevölkerungen aufgetan – aber die Globalisierung dieser Beziehungen wird nur dann etwas Positives sein und zum Wachstum der Menschlichkeit beitragen, wenn sie nicht auf dem Materialismus aufbaut, sondern auf der Liebe. Gott ist Liebe. Der Mensch, der Gott vergisst, ist ohne Hoffnung und wird unfähig, seinen Nächsten zu lieben. Darum muss dringend die Anwesenheit Gottes bezeugt werden, so dass jeder sie spüren kann: Es geht hier um das Heil der Menschheit und jedes einzelnen von uns."
- Jesus kennen
"Missionare zu sein setzt voraus, das empfangene Erbe, also den Glauben der Kirche, zu kennen. Man muss kennenlernen, an was man glaubt, um es verkünden zu können. Je besser wir Christus kennen, desto stärker wird unser Drang, ihn zu verkünden. Viele sind fern vom Evangelium, etwa weil ihre Kultur keinen Platz für Gott lässt oder weil sie das Evangelium zwar gehört haben, aber dennoch so leben, als ob es Gott nicht gäbe. Allen öffnen wir die Tür unseres Herzens; versuchen wir, ins Gespräch mit ihnen zu kommen, in Einfachheit und Respekt. Wenn dieses Gespräch in wirklicher Freundschaft gelebt wird, dann wird es auch Frucht tragen. Die Verkündigung des Evangeliums richtet sich an alle unsere Lebensbereiche ohne jede Ausnahme."
- Internet mit Weisheit nutzen
"Lernt, das Internet mit Weisheit zu nutzen, denkt auch an die Gefahren, die es mit sich bringt, etwa die Abhängigkeit, oder dass man die virtuelle Welt mit der Wirklichkeit verwechselt, dass man über den Netz-Kontakten das direkte Gespräch mit den Menschen vernachlässigt. Wie die große Jesusstatue von Rio zeigt, sind seine Arme für alle offen. Macht euch selbst zu den offenen Armen Jesu! Junge Leute stellen in Lateinamerika eine Mehrheit der Bevölkerung, darum sind sie eine wichtige und wertvolle Kraft auch für die Kirche.“
Link: Offizielle Website des Weltjugendtages 2013.
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17.11.2012 13:33:21
Jesus Christus in den Armen dienen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Am 19. November ist der liturgische Gedenktag der hl. Elisabeth von Thüringen, und dieser Sonntag einen Tag zuvor wird als „Elisabeth-Sonntag“ der Caritas begangen. Es geht um konkrete Hilfe für die Schwestern und Brüder in Not nach dem Beispiel und Vorbild der heiligen Elisabeth.
Diese große Heilige besaß ein Herz voller Liebe zu Gott und zu den Menschen. Sie liebte ihren Gatten Ludwig und ihre Kinder, aber sie war auch stets da für die Armen und Notleidenden. Elisabeth sah es nicht als unter ihrer Würde stehend an, den Hungernden und Dürstenden Speise und Trank zu geben, den Nackten Kleidung und den Obdachlosen Wohnung. In allen Menschen sah sie Christus, dem sie mit der ganzen Glut ihres Herzens diente. So ist die hl. Elisabeth auch uns ein großes Vorbild und eine mächtige Fürbitterin bei Gott!
Lesen Sie die Predigt zum 33. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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14.11.2012 23:07:26
Neues Don Bosco - Jugendmagazin
(donbosco.at/kathpress.at) Die Don Bosco Schwestern und die Salesianer Don Boscos geben erstmals ein Jugendmagazin heraus. "Don Bosco forYOUth" richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren.
Erscheinungsbild und Sprache sollen den aktuellen Lesegewohnheiten junger Menschen enstprechen. Die Palette der Themen reicht von Lebensträumen, Freundschaft und Liebe über Freizeitgestaltung bis zu Schule und Ausbildung.
Das Magazin ist nicht als Darstellung der Lebensgeschichte Don Boscos konzipiert. Dennoch will es den Jugendlichen das Leben und Wirken von Salesianer-Gründer Giovanni Bosco in einem lebensnahen Kontext vermitteln: Episoden aus dem Leben des Heiligen ergänzen Berichte und Statements von Salesianern. Stimmen von Jugendlichen oder Mitarbeitern aus den Einrichtungen Don Boscos sollen die aktuelle Ordensarbeit erlebbar machen.
Don Bosco (1815-1888) war Priester, Sozialarbeiter und Ordensgründer. In der italienischen Industriemetropole Turin holte er arbeitslose und sozial entwurzelte Jugendliche von der Straße und nahm sie in einem offenen Jugendzentrum auf. Seine Erziehungsarbeit beruhte auf den Säulen Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube.
Er wurde 1934 heiliggesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.
Das kostenlose Jugendmagazin "Don Bosco forYOUth" kann per Email bestellt werden: info@donbosco.at
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14.11.2012 23:03:55
Adventkalender für die ganze Familie
(presse.kirche.at) Einen besonderen Adventkalender gibt der Bereich Familie der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten heraus. „Der Adventkalender für die ganze Familie enthält viele Tipps für eine besinnliche und wertvolle Advent- und Weihnachtszeit“, sagt Bereichsleiterin Doris Kloimstein.
In diesem Kalender hat jeder Tag hat zwei Seiten: eine für die Kinder und eine für die Eltern mit Geschichten und Tipps. „Der Stehkalender ist so konzipiert, dass sich Erwachsene und Kinder gegenüber sitzen können“, erklärt Kloimstein. „Die Kinder können das Bild ansehen und die Erwachsenen die dazu passende Geschichte vorlesen.“ Drei verschiedene Symbole zeigen an, ob es sich bei den Geschichten um Alltagssituationen, Fantasiegeschichten oder um Erzählungen aus der Bibel handelt.
Der Adventkalender ist gedacht für Mütter, Väter, Großeltern, die mit ihren Kindern und Enkelkindern zum „ursprünglichen Sinn des christlichen Weihnachtsfestes vordringen wollen“, so Kloimstein. Für Familien, die anderen Religionen oder anderen Denkrichtungen angehören, kann er die Möglichkeit bieten, Hintergrundwissen zu Brauchtum und Glaubensinhalten dieses Festes zu erwerben.
Der Adventkalender geht über Weihnachten hinaus bis zum 6. Jänner. Die Blätter der 4 Adventsonntage haben eine Steckvorrichtung, sodass der Adventkalender über mehrere Jahre verwendbar ist. Der Inhalt ist auf das Entwicklungsalter von Kindern zwischen dem 3. und 8. Lebensjahr ausgerichtet.
Bestelladresse:
Pastorale Dienste der Diözese St.Pölten, Behelfsdienst, Klostergasse 15, 3100 St.Pölten
E-Mail: behelfe.pa.stpoelten@kirche.at
Anfragen zum Kalender: familie@kirche.at
Kosten: € 9.-
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10.11.2012 00:36:21
Bei Gott zählt etwas Kleines oft ganz groß
(stjosef.at/predigten) (JSp) Sind wir in der Lage, in dieser Welt etwas zum Besseren zu verändern? Oder ist es so, wie manche resignierend meinen: Der einzelne kann ja doch nichts bewirken; es gibt so viel Unrecht, Unfrieden, Streit und Leid – was kann ich da schon tun?
Die Lesung aus dem ersten Buch der Könige und auch das Evangelium zeigen uns, dass es sehr wohl auf jeden einzelnen ankommt, damit Gottes Liebe in dieser Welt bei möglichst vielen Menschen wirksam werden kann.
Da ist zum einen die Witwe aus Sarepta, die aufgrund einer langanhaltenden Dürre für sich und ihren Sohn kaum mehr zu essen hat und sich schon aufs Sterben vorbereitet. Der Prophet Elija kommt zu ihr und bittet sie um ein kleines Gebäck, bevor sie für sich und ihren Sohn etwas zubereitet. Eine kleine unscheinbare Tat der Liebe – und doch: welch große Folgen hat sie! Denn zum Lohn für ihre Großzügigkeit wirkt Gott ein Wunder: „Der Mehltopf wird nicht leer werden und der Ölkrug nicht versiegen bis zu dem Tag, an dem der Herr wieder Regen auf den Erdboden sendet.“ Dieses Beispiel zeigt uns: Nichts ist umsonst, was aus Liebe getan wird. Es kann Frucht bringen auf eine Weise, die wir uns nicht vorstellen können. Wir sollen und dürfen uns dabei ganz der Vorsehung Gottes anvertrauen.
Lesen Sie die Predigt zum 32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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