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01.12.2012 11:49:02
St. Kassian Kalender 2013
(news.stjosef.at) Die „Kalendermänner“ Paul Berger und Andreas Raffeiner haben den ältesten Kalender Tirols neu herausgegeben und damit nach mehrjähriger Unterbrechung „wiederauferstehen“ lassen: Der St. Kassian Kalender 2013 erscheint damit im 302. Jahrgang. Mitgewirkt haben zahlreiche Autoren, darunter auch die Bischöfe Karl Golser, Manfred Scheuer, Egon Kapellari und Ludwig Schwarz. In der Einleitung „An Seine Leser“ heißt es: „Seine“, das sind die Leser des St. Kassian-Kalenders 2013. Er ist also wieder da und freut sich, zu Seinesgleichen in die Runde treten zu dürfen, um den Radius der gewesenen Diözese Brixen abzuschreiten nach Innsbruck, Lienz und Feldkirch ins Ländle bis Bregenz hinüber, ihn auch zu überschreiten in den ehemaligen deutschen Anteil der Erzdiözese Trient hinein, das Vigilius-Land, von Villnöß und Feldthurns bis Salurn, seit 1964 die Diözese Bozen-Brixen, Deckungsleich mit Südtirol, 7400 km², ohne Buchenstein und Cortina. Man vergesse nie, ein Kalender ist keine Zeitung. Die Zeitung liest man heute, legt sie morgen weg, übermorgen ab in den Korb. Der Kassian-Kalender liegt 365 Tage auf dem Stubentisch bzw. Wohnzimmertisch. Der Kassian-Kalender bietet Volkstümliches im besten Wortsinn, Heiteres, Ernstes, Begebenheiten, Vorgänge, Religiöses, Kirchliches, Politisches, Strömungen, Kunst, Bilder, Photographien……………………
Bibliografische Angaben: St. Kassian Kalender 2013, 302. Jahrgang, Verlag A. Weger, Brixen 2012, ISBN 978-88-6563-065-5 – Kt.. –24,00 x16,9 cm - Seiten 232 mit zahlr. Bildern – s/w-färbig, Euro 10,00 (I)
Bestellungen entweder über den Buchhandel oder direkt bei: A.Weger – Universitätsbuchhandlung – Weißenturmgasse Nr. 5, 39042 Brixen – Südtirol – Italien - Email: info@weger.net – Fax: (0039)0472 – 801189, http://www.weger.net
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01.12.2012 11:37:08
In Freude den Herrn erwarten
(stjosef.at/predigten) (JSp) Der Advent ist eine besondere Zeit! Das Grün des Adventkranzes, die Kerzen, die adventlichen Lieder und die besonderen Texte der Liturgie helfen uns in der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.
„Advent“ heißt „Ankunft“, und wir erwarten die Ankunft des Jesuskindes, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern. Wir kennen das ja alle, wenn wir uns auf etwas ganz besonders freuen! Da vergehen die Tage und Stunden viel zu langsam; wir möchten am liebsten, dass unsere Wünsche und Erwartungen gleich erfüllt sind.
In dieser Zeit vor Weihnachten kann uns ein Adventkalender helfen, die Tage zu überbrücken. In den Familien können wir miteinander beten und singen; es gibt adventliche Geschichten, die wir lesen können, Lieder, die gemeinsam gesungen werden, und noch vieles andere, das nicht fehlen darf, z.B. etwas basteln oder jemandem täglich eine kleine Freude machen …!
Ganz wichtig ist es, dass wir nicht beim Äußeren stehen bleiben, sondern hinfinden zum Wesentlichen. Die Geschäfte mit ihrer bunten Reklame, der Trubel in den Einkaufsstraßen, die Hektik so mancher Vorbereitungen – all dies soll uns nicht völlig beanspruchen oder absorbieren. Wir brauchen ja Zeit für uns selber, eine Zeit der Stille, wo wir wieder zu Atem kommen und einander begegnen in guter Gemeinschaft.
Gott will ankommen in unserem Herzen: das ist der Sinn der Advent- und Weihnachtszeit.
Lesen Sie die Predigt zum 1. Adventsonntag, Lesejahr C, in vollem Wortlaut!
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30.11.2012 00:51:31
Joseph Ratzinger und das Konzil
(radiovatikan.de) Joseph Ratzinger ist Papst, davor war er Kardinal und Präfekt der Glaubenskongregation. Seine ersten Spuren in Theologie und Kirche hat er aber bereits während des Zweiten Vatikanischen Konzils hinterlassen. Als Berater von Kardinal Joseph Frings und später als eigenständiges Mitglied der Theologiekommission hat er Vorlagen geschrieben, beraten, Anträge formuliert und seinen Teil zum Konzil beigetragen. Wie genau dieser Anteil aussieht, das kann man nun nachlesen, im siebten Band der gesammelten Werke Joseph Ratzingers. Vorgestellt hat den Band an diesem Mittwoch der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller.
„Dieser Band steht unter dem Titel ‚Zur Lehre des Konzils′ – Es geht um Vorbereitung, Vermittlung und die Deutung des Konzils in wichtigen Kommentaren Joseph Ratzingers. Es ist uns allen bekannt, dass der Theologieprofessor Joseph Ratzinger das Konzil in allen seinen Phasen wesentlich mitgestaltet und begleitet hat.“
Der erst 35 Jahre alte Theologe war sehr früh in die Vorbereitungen des Konzils einbezogen, berichtet Müller: „Kardinal Frings hat ihn um den Entwurf eines Vortrags gebeten, den dieser vor dem Konzil in Genua halten sollte. Ratzinger lieferte in kurzer Zeit ein Manuskript, das Frings für so gelungen hält, dass er es mit nur einer kleinen Änderung völlig unverändert übernahm. Papst Johannes XXIII. erfuhr vom Referat des Kölner Erzbischofs, er ließ Frings zu sich kommen, „Lieber Kardinal, sie haben es alles so gesagt, wie ich es gedacht habe und sagen wollte, aber selbst nicht sagen konnte.“ Es kam zu Gutachten für Konzilsentwürfen, zu Redeentwürfen für Frings, zu Stellungnahmen und Korrekturvorschlägen für einzelne Dokumente des Konzils, wie auch zu konkreten Textentwürfen, die alle hier dokumentiert sind.“
Die Mitarbeit am Konzil geht aber über die vier Jahre hinaus, während derer es in Rom getagt hat. Joseph Ratzinger, und auch das kann man in dem vorgestellten Doppelband studieren, hat auch nachher das Nachdenken über das Konzil und dessen Rezeption geprägt, erinnert Erzbischof Müller, und das bis heute: „Papst Benedikt hat in dem Vorwort zu dem vorliegenden Band die Aufgabe des Konzils wie folgt beschrieben: ‚Das Empfinden für diesen Gegenwartsverlust des Christentums und für die Aufgabe, die daraus folgte, war sehr genau zusammen gefasst in dem Wort Aggiornamento: Das Christentum muss im Heute stehen um Zukunft formen zu können.“
Hier sieht Müller die Grundkonstante im Denken des Theologen Ratzinger, aber auch des Papstes Benedikt XVI., wenn es um das Konzil geht. Er liest im Denken Ratzingers eine Linie, die im Wirken und Sprechen des Papstes in der Formulierung der „Hermeneutik der Reform“ angekommen sei. Er wendete sich in deutlichen Formen gegen die Bruch-Theorie, und zwar in ihren beiden Ausprägungen: Sowohl diejenigen, die das Zweite Vatikanum nicht anerkennen, als auch diejenigen, die nur dieses Konzil anerkennen wollten, lägen falsch. Ratzinger wende sich gegen beide. „In der Phase der Rezeption erinnert er immer wieder daran, das Konzil an seiner eigenen Intention zu messen und zu verstehen. In der vielbeachteten Ansprache an die römische Kurie vom 22. Dezember 2005 betont Papst Benedikt XVI. diese Hermeneutik der Reform und der Wahrung der Kontinuität gegenüber einer Hermeneutik der Diskontinuität und des Bruches. Das betrifft sowohl diejenigen, die hinter das Konzil zurück wollen, wie auch diejenigen, die es hinter sich lassen wollen. Das kommt auf das gleiche raus. Es sind zwei Ideologien, die eine sagt, dass die Tradition irgendwann aufgehört hat und davon bedeutet das Konzil eine Abweichung, während die andere Seite sagt, dass das Konzil eigentlich nur ein Schritt auf dem Weg zur einer anderen Kirche ist, in dem der ganze Bauplan und das ganze Fundament verändert wird, an dessen Ende eben nicht mehr die katholische Kirche in ihrer geschichtlichen und ihrer Offenbarungsidentität gehört.“
Beide Extreme seien nicht haltbar, weder wissenschaftlich noch von der Lehre der Kirche her. Und das sei nicht nur Meinung eines einzelnen Theologen – Joseph Ratzingers – sondern authentische Auslegung des Konzils; man könne es in den Dokumenten selbst, etwa in „Dei Verbum,“ genau so nachlesen: Dieses Konzil sei nur in der Linie mit allen anderen, vorhergehenden Konzilien zu sehen und zu verstehen. „Ich zitiere Joseph Ratzinger: ‚Es ist unmöglich, sich für das Vatikanum Zwei und gegen Trient und Vatikanum Eins zu entscheiden, es ist ebenso unmöglich, sich für Trient und Vatikanum Eins, aber gegen das Vatikanum Zwei zu entscheiden.′ Hier ist alles gesagt.“
Die Vorstellung durch Erzbischof Müller fand statt in der Bibliothek des Kollegs Santa Maria dell′Anima, der deutschsprachigen Pilgerkirche in Rom, genau dort, wo während der Konzils Kardinal Frings untergebracht war, wo beraten wurde und wo Joseph Ratzinger mitgearbeitet und diskutiert hatte. Zu Gast war neben viel vatikanischer und deutschsprachiger Prominenz unter anderem auch der heutige Sekretär des Papstes, Prälat Georg Gänswein.
Buchtitel: Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.), Zur Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils. Formulierung - Vermittlung - Deutung, Freiburg 2012
Link zur Bestellung.
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24.11.2012 15:55:38
Romero-Preis an den Missionar Martin Römer verliehen
(presse.kirche.at) Der Priester und Missionar Martin Römer aus der Diözese St. Pölten bekam den angesehenen „Romero-Preis“ von Diözesanbischof Klaus Küng und dem Obmann der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) Leopold Wimmer im Rahmen eines Festaktes im Stadtsaal St. Pölten überreicht. In Anwesenheit des mexikanischen Botschafters Alejandro Diaz wurde der aus Groß Siegharts gebürtige Waldviertler für seinen jahrzehntelange Einsatz für die Ärmsten im Süden von Mexiko City geehrt. Römer betonte, er wolle den Preis „nicht nur für mich annehmen, sondern für alle die mich unterstützen und mir Rückhalt geben.“
„Wir haben zwar einen Mangel an Priestern“, sagte Bischof Küng, „es freut mich jedoch immer, wenn ein Priester den Entschluss fasst, als Missionar zu wirken.“ Als Martin Römer das letzte Mal seinen Einsatz in Mexiko verlängern wollte, habe er „sofort und gerne eingewilligt“. Der Priestermangel sei auch „sehr relativ“, wie Küng sagte: Römer betreue eine Pfarre mit etwa 20.000 Gläubigen, die größte Pfarre der Diözese St. Pölten zähle knapp 6.000 Katholiken. Es sei auch „von Anfang an“ eine christliche Tugend zu teilen, „nicht nur Geld, sondern auch Menschen“, wie Küng betonte: „Teilen ist nicht mehr als recht.“
„Wir sind stolz auf einen Niederösterreicher, der in die Welt hinausgeht, um sie zu verbessern“, sagte der NÖ Landtagsabgeordnete Franz Grandl in Vertretung von Landeshauptmann Pröll. Ein Einzelner könne zwar die Welt nicht retten, aber dazu beitragen, dass sie gerechter werde. „Er tut, was nottut“, wie Diakon Peter Zidar, ein enger Freund und Unterstützer Martin Römers sagte.
Lesen Sie noch mehr über die pastorale Arbeit von Martin Römer!
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24.11.2012 15:52:47
Das Reich Christi, des Königs, ist nicht von dieser Welt
(stjosef.at/predigten) (JSp) Zum Abschluss des Kirchenjahres feiern wir den Christkönigssonntag. Dieser Festtag ist ein Ausdruck der Anerkennung Jesu Christi als des wahren Königs des Himmels und der Erde. Er ist der Herr über Zeit und Ewigkeit. In der Einheit des Vaters und des Heiligen Geistes lebt und herrscht er als Gott über alles Geschaffene.
Nun aber ist dieses Königtum Christi vor unseren Augen und auch vor den Augen der Welt noch verborgen. Es ist ja ein Königtum anderer Art, als es die Herrscher dieser Welt ausüben. Jesus sagt selber bei seiner Einvernahme vor Pilatus: „Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier.“
Als der wahre Sohn Gottes ist Christus der König seit Ewigkeit. Doch als der Erlöser der Menschen hat er sein Königtum gerade dadurch angetreten, dass er freiwillig das Leiden und Sterben auf sich nahm. Auf diese Weise hat er uns, wie es in der Lesung aus der Offenbarung des Johannes heißt, „von unseren Sünden erlöst durch sein Blut; er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater.“
Das Königtum Christi ist keine Gewaltherrschaft, sondern eine Herrschaft der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens. Wir haben Anteil an seinem Königtum, da wir als getaufte Christen von unseren Sünden erlöst sind. Als priesterliches Volk Gottes dürfen wir Christus, den Herrn, loben und preisen bis er wiederkommt in Herrlichkeit und er dann sein Königtum auch in sichtbarer Weise antreten wird, sodass alle es anerkennen müssen.
Lesen Sie die Predigt zum Christkönigssonntag in vollem Wortlaut!
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20.11.2012 23:23:44
Dritter Teil der Buchtrilogie über Jesus von Nazareth erschienen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat an diesem Dienstag sein drittes Buch über Jesus veröffentlicht. Diesmal geht es um die Kindheit Jesu. Im Vatikan fand dazu am Vormittag eine Pressekonferenz statt. Neben Vertretern der Verlagshäuser äußerten sich auch Vatikansprecher Federico Lombardi und Kurienkardinal Gianfranco Ravasi zum neuen Buch des Papstes. Mehr als 200 Journalisten, Diplomaten und Vertreter der römischen Kurie waren dabei.
Das Buch mit dem Titel „Joseph Ratzinger - Benedikt XVI., Jesus von Nazareth. Prolog. Die Kindheitsgeschichten“ erscheint in diesen Tagen in 50 Ländern und in neun Sprachen - mit einer Gesamtauflage von mehr als einer Million Exemplaren, wie der Leiter des vatikanischen Verlagsbuchhandlung LEV, Giuseppe Costa, bei der Pressekonferenz mitteilte. In den kommenden Monaten soll das Werk nach Angaben des italienischen Verlags Rizzoli, der die weltweiten Rechte an dem Buch besitzt, in weitere elf Sprachen übersetzt und in 72 Ländern vertrieben werden.
Vatikansprecher Federico Lombardi stellte zunächst den Inhalt des neuen Jesus-Buches des Papstes vor: „Wir stellen hier den dritten Teil vor, den über die Kindheit Jesu, der aber ein Prolog ist. Es ist aber auch ein bisschen ein Fazit von allen Werken des Papstes zu Jesus. Die Vorstellung dieses Buches ist ein sehr wichtiges und bedeutungsvolles Ereignis – deshalb hat der heutige Tag etwas von einem Festtag: Ein Werk von großem kulturellem und spirituellem Reichtum ist damit vollendet. Ein Werk, das von seinem Autor innig geliebt und gewollt ist.“
Lombardi erinnerte daran, dass der Papst vor acht Jahren mit dieser Trilogie über Jesus von Nazareth anfing. „Nur mit viel Mut und Leidenschaft kann man ein solches Projekt angehen. Dazu muss man auch bedenken, dass der Papst in all diesen Jahren, die er dem Werk gewidmet hat, auch mit viel Kraft die Kirche geleitet hat. Das es ihm trotzdem gelungen ist, so schöne Bücher über Jesus zu schreiben, ist für uns alle beeindruckend.“
Der Vatikansprecher fügte an, dass auch der vor wenigen Wochen verstorbene ehemalige Mailänder Erzbischof, Kardinal Carlo Maria Martini, die bisherigen Teile der Trilogie mit großer Bewunderung aufgenommen hatte.
Die neue Ausgabe vollendete Benedikt XVI. am 15 August 2012. Der Papst beherzige die Maxime des Philosophen Ludwig Wittgenstein „Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen“, so der Präsident des päpstlichen Kulturrates Ravasi. Im Gegensatz zu vielen „unlesbaren“ theologischen und philosophischen Bücher der Gegenwart sei das Buch des Papstes allgemeinverständlich und richte sich nicht nur an einen kleinen Zirkel Fachgelehrter. So sei beispielsweise eine wichtige Stelle bereits zu Beginn des Buches zu finden, fügte der italienische Kurienkardinal bei der Pressekonferenz im Vatikan an: „Der Papst beginnt mit einer Szene, die in der Geschichte Jesu eher am Ende steht: Pontius Pilatus fragt ihn: ‚Woher kommst du?′ Diese Frage ist quasi die Essenz des ganzen neuen Bandes. Sie wird im übertragenen Sinn zu einer symbolischen, sehr bedeutsamen Frage: Was ist der Ursprung Christi – und zwar jenseits des historischen Wissens? Es ist eine sehr tief gehende Frage. Und auf diese will das Buch antworten, so der Papst.“
Zum Teil werde diese Frage auch in den vorausgegangenen zwei Bänden schon beantwortet, sagte Ravasi. Außerdem ging er auf das im Text sehr bedeutende Wortpaar „Geschichte-Glaube“ ein, das Benedikt in seinem Werk verbinden wolle. Benedikt nehme in dem Buch auf viele Dinge Bezug, etwa auf die vierte Ekloge von Virgil. „Darüber hinaus bezieht sich der Papst auch auf die berühmte Inschrift in der Stadt Priene, in der heutigen Türkei. Die Inschrift von Augustus stammt aus dem neunten Jahr vor Christus und ist sehr interessant, denn dort finden sich die vier griechischen Worte für: Retter, Frieden, Ökumene und Evangelium.“
Dies sei ursprünglich natürlich auf Augustus gemünzt gewesen. Ravasi führte dazu aus, dass sich die geheimen und konfusen Träume der Menschlichkeit von einem Neubeginn in Christus realisiert hätten - in einer Realität, die nur Christus schaffen konnte. Die Heiligen drei Könige seien stellvertretend für den Menschen, der zu sich auf den Weg zu Christus mache.
Beim Lesen des Buches komme es übrigens auch auf den Leser an. Papst Benedikt selbst erinnere zu Beginn des Textes daran, so Ravasi:
„Wir sollten nicht nur über das Nachdenken, was die Texte an sich sagen, nicht nur zurück blicken in die Geschichte und auf das Evangelium, sondern auch in uns selbst hineinhören: Was sagen diese Texte mir persönlich? Oft gibt es dort Anknüpfungspunkte für den Leser, die sehr intensiv sind.“
Wer diese Erfahrung selbst machen möchte, hat dazu ab Mittwoch Gelegenheit: Ab dann ist die deutschsprachige Ausgabe im Handel erhältlich. Der Freiburger Verlag Herder gibt das Buch mit einer Startauflage von 100.000 Exemplaren heraus.
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20.11.2012 23:20:38
30 Jahre Zisterzienserinnenkloster Marienfeld
(kloster-marienfeld.at) Mit einem vom Abt des Stiftes Heiligenkreuz, Dr. Maximilian Heim OCist, gefeierten Dankgottesdienst am 18. November 2012 gedachte die Schwesterngemeinschaft von Marienfeld zusammen mit zahlreichen Priestern, Ordensleuten und Gästen des 30. Jahrestages der Weihe und Besiedelung des Klosters.
Die Gründung von Marienfeld steht im engen Zusammenhang mit der Monatswallfahrt in Maria Roggendorf und verdankt ihre Entstehung dem späteren Wiener Erzbischof, Kardinal Dr. Hans Hermann Groër. Am 14. November 1982 war das neu errichtete Klostergebäude und die Kirche durch Kardinal Dr. Franz König geweiht und seiner Bestimmung übergeben worden. Damals begannen acht Schwestern aus der Vorarlberger Mutterabtei Mariastern–Gwiggen das monastisch-kontemplative Leben als Zisterzienserinnen im neuen Kloster. Seit dem Jahr 2000 ist Marienfeld eine selbständige Abtei des Zisterzienserordens. Der Konvent zählt derzeit achtzehn Schwestern; zwölf von ihnen kommen aus Pfarren des Vikariates unter dem Manhartsberg.
Homepage: www.kloster-marienfeld.at
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17.11.2012 13:36:53
Papstbotschaft an die Jugendlichen
(radiovatikan.de) „Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern“ – dieser Satz aus dem Matthäusevangelium ist das Motto des nächsten großen Weltjugendtags der Kirche, der im Juli 2013 im brasilianischen Rio steigen soll. Papst Benedikt XVI. hat dazu an diesem Freitag (16.11.2012) eine Botschaft veröffentlicht, hier sind Kernsätze daraus:
- Licht des Glaubens
„Die berühmte Christusstatue, die diese brasilianische Stadt dominiert, ist ein sprechendes Symbol: Ihre offenen Arme bedeuten, dass der Herr alle aufnimmt, die zu ihm kommen. Lasst euch von ihm ansprechen! Heute zweifeln nicht wenige Jugendliche daran, ob das Leben wirklich etwas Gutes ist, und sie haben keine Klarheit über ihren Weg. Was kann ich tun?, fragen sich viele. Das Licht des Glaubens erhellt dieses Dunkel – es lässt uns begreifen, dass jede Existenz einen unschätzbaren Wert hat, weil sie Frucht der Liebe Gottes ist."
- Jugend als Missionare
"Die Kirche zählt beim Evangelisieren auch auf euch. Liebe Jugendliche, ihr seid die ersten Missionare eurer Gleichaltrigen! Wir erleben eine sehr spezielle Epoche der Geschichte: Der technische Fortschritt hat uns ganz neue Möglichkeiten zum Interagieren zwischen Menschen und Bevölkerungen aufgetan – aber die Globalisierung dieser Beziehungen wird nur dann etwas Positives sein und zum Wachstum der Menschlichkeit beitragen, wenn sie nicht auf dem Materialismus aufbaut, sondern auf der Liebe. Gott ist Liebe. Der Mensch, der Gott vergisst, ist ohne Hoffnung und wird unfähig, seinen Nächsten zu lieben. Darum muss dringend die Anwesenheit Gottes bezeugt werden, so dass jeder sie spüren kann: Es geht hier um das Heil der Menschheit und jedes einzelnen von uns."
- Jesus kennen
"Missionare zu sein setzt voraus, das empfangene Erbe, also den Glauben der Kirche, zu kennen. Man muss kennenlernen, an was man glaubt, um es verkünden zu können. Je besser wir Christus kennen, desto stärker wird unser Drang, ihn zu verkünden. Viele sind fern vom Evangelium, etwa weil ihre Kultur keinen Platz für Gott lässt oder weil sie das Evangelium zwar gehört haben, aber dennoch so leben, als ob es Gott nicht gäbe. Allen öffnen wir die Tür unseres Herzens; versuchen wir, ins Gespräch mit ihnen zu kommen, in Einfachheit und Respekt. Wenn dieses Gespräch in wirklicher Freundschaft gelebt wird, dann wird es auch Frucht tragen. Die Verkündigung des Evangeliums richtet sich an alle unsere Lebensbereiche ohne jede Ausnahme."
- Internet mit Weisheit nutzen
"Lernt, das Internet mit Weisheit zu nutzen, denkt auch an die Gefahren, die es mit sich bringt, etwa die Abhängigkeit, oder dass man die virtuelle Welt mit der Wirklichkeit verwechselt, dass man über den Netz-Kontakten das direkte Gespräch mit den Menschen vernachlässigt. Wie die große Jesusstatue von Rio zeigt, sind seine Arme für alle offen. Macht euch selbst zu den offenen Armen Jesu! Junge Leute stellen in Lateinamerika eine Mehrheit der Bevölkerung, darum sind sie eine wichtige und wertvolle Kraft auch für die Kirche.“
Link: Offizielle Website des Weltjugendtages 2013.
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17.11.2012 13:33:21
Jesus Christus in den Armen dienen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Am 19. November ist der liturgische Gedenktag der hl. Elisabeth von Thüringen, und dieser Sonntag einen Tag zuvor wird als „Elisabeth-Sonntag“ der Caritas begangen. Es geht um konkrete Hilfe für die Schwestern und Brüder in Not nach dem Beispiel und Vorbild der heiligen Elisabeth.
Diese große Heilige besaß ein Herz voller Liebe zu Gott und zu den Menschen. Sie liebte ihren Gatten Ludwig und ihre Kinder, aber sie war auch stets da für die Armen und Notleidenden. Elisabeth sah es nicht als unter ihrer Würde stehend an, den Hungernden und Dürstenden Speise und Trank zu geben, den Nackten Kleidung und den Obdachlosen Wohnung. In allen Menschen sah sie Christus, dem sie mit der ganzen Glut ihres Herzens diente. So ist die hl. Elisabeth auch uns ein großes Vorbild und eine mächtige Fürbitterin bei Gott!
Lesen Sie die Predigt zum 33. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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14.11.2012 23:07:26
Neues Don Bosco - Jugendmagazin
(donbosco.at/kathpress.at) Die Don Bosco Schwestern und die Salesianer Don Boscos geben erstmals ein Jugendmagazin heraus. "Don Bosco forYOUth" richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren.
Erscheinungsbild und Sprache sollen den aktuellen Lesegewohnheiten junger Menschen enstprechen. Die Palette der Themen reicht von Lebensträumen, Freundschaft und Liebe über Freizeitgestaltung bis zu Schule und Ausbildung.
Das Magazin ist nicht als Darstellung der Lebensgeschichte Don Boscos konzipiert. Dennoch will es den Jugendlichen das Leben und Wirken von Salesianer-Gründer Giovanni Bosco in einem lebensnahen Kontext vermitteln: Episoden aus dem Leben des Heiligen ergänzen Berichte und Statements von Salesianern. Stimmen von Jugendlichen oder Mitarbeitern aus den Einrichtungen Don Boscos sollen die aktuelle Ordensarbeit erlebbar machen.
Don Bosco (1815-1888) war Priester, Sozialarbeiter und Ordensgründer. In der italienischen Industriemetropole Turin holte er arbeitslose und sozial entwurzelte Jugendliche von der Straße und nahm sie in einem offenen Jugendzentrum auf. Seine Erziehungsarbeit beruhte auf den Säulen Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube.
Er wurde 1934 heiliggesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.
Das kostenlose Jugendmagazin "Don Bosco forYOUth" kann per Email bestellt werden: info@donbosco.at
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14.11.2012 23:03:55
Adventkalender für die ganze Familie
(presse.kirche.at) Einen besonderen Adventkalender gibt der Bereich Familie der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten heraus. „Der Adventkalender für die ganze Familie enthält viele Tipps für eine besinnliche und wertvolle Advent- und Weihnachtszeit“, sagt Bereichsleiterin Doris Kloimstein.
In diesem Kalender hat jeder Tag hat zwei Seiten: eine für die Kinder und eine für die Eltern mit Geschichten und Tipps. „Der Stehkalender ist so konzipiert, dass sich Erwachsene und Kinder gegenüber sitzen können“, erklärt Kloimstein. „Die Kinder können das Bild ansehen und die Erwachsenen die dazu passende Geschichte vorlesen.“ Drei verschiedene Symbole zeigen an, ob es sich bei den Geschichten um Alltagssituationen, Fantasiegeschichten oder um Erzählungen aus der Bibel handelt.
Der Adventkalender ist gedacht für Mütter, Väter, Großeltern, die mit ihren Kindern und Enkelkindern zum „ursprünglichen Sinn des christlichen Weihnachtsfestes vordringen wollen“, so Kloimstein. Für Familien, die anderen Religionen oder anderen Denkrichtungen angehören, kann er die Möglichkeit bieten, Hintergrundwissen zu Brauchtum und Glaubensinhalten dieses Festes zu erwerben.
Der Adventkalender geht über Weihnachten hinaus bis zum 6. Jänner. Die Blätter der 4 Adventsonntage haben eine Steckvorrichtung, sodass der Adventkalender über mehrere Jahre verwendbar ist. Der Inhalt ist auf das Entwicklungsalter von Kindern zwischen dem 3. und 8. Lebensjahr ausgerichtet.
Bestelladresse:
Pastorale Dienste der Diözese St.Pölten, Behelfsdienst, Klostergasse 15, 3100 St.Pölten
E-Mail: behelfe.pa.stpoelten@kirche.at
Anfragen zum Kalender: familie@kirche.at
Kosten: € 9.-
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10.11.2012 00:36:21
Bei Gott zählt etwas Kleines oft ganz groß
(stjosef.at/predigten) (JSp) Sind wir in der Lage, in dieser Welt etwas zum Besseren zu verändern? Oder ist es so, wie manche resignierend meinen: Der einzelne kann ja doch nichts bewirken; es gibt so viel Unrecht, Unfrieden, Streit und Leid – was kann ich da schon tun?
Die Lesung aus dem ersten Buch der Könige und auch das Evangelium zeigen uns, dass es sehr wohl auf jeden einzelnen ankommt, damit Gottes Liebe in dieser Welt bei möglichst vielen Menschen wirksam werden kann.
Da ist zum einen die Witwe aus Sarepta, die aufgrund einer langanhaltenden Dürre für sich und ihren Sohn kaum mehr zu essen hat und sich schon aufs Sterben vorbereitet. Der Prophet Elija kommt zu ihr und bittet sie um ein kleines Gebäck, bevor sie für sich und ihren Sohn etwas zubereitet. Eine kleine unscheinbare Tat der Liebe – und doch: welch große Folgen hat sie! Denn zum Lohn für ihre Großzügigkeit wirkt Gott ein Wunder: „Der Mehltopf wird nicht leer werden und der Ölkrug nicht versiegen bis zu dem Tag, an dem der Herr wieder Regen auf den Erdboden sendet.“ Dieses Beispiel zeigt uns: Nichts ist umsonst, was aus Liebe getan wird. Es kann Frucht bringen auf eine Weise, die wir uns nicht vorstellen können. Wir sollen und dürfen uns dabei ganz der Vorsehung Gottes anvertrauen.
Lesen Sie die Predigt zum 32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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03.11.2012 12:42:09
Das Hauptgebot der Liebe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Nicht oft werden wir so direkt ins Zentrum des christlichen Lebens geführt wie im Evangelium dieses Sonntags.
Jesus spricht auf die Frage eines Schriftgelehrten ohne Umschweife vom ersten, d.h. dem wichtigsten Gebot, das da lautet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.“ In der Einleitung dazu bezieht er sich auf das berühmte „Sch’ma Jisrael“ – „Höre Israel“ im Buch Deuteronomium (6,4-9). Der dem Gebot vorausgestellte Satz lautet: „Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.“
Dem gläubigen Juden war dieses „Höre Israel“ wohl vertraut aus dem täglichen Morgen- und Abendgebet. Der Angehörige des Volkes Israel sollte durch diese oftmalige Wiederholung jener heiligen Worte all das verinnerlichen, was hier ausgesagt und gefordert war: Ja, unser Gott ist wirklich der einzige – es gibt keinen anderen außer ihm! Eben diesem Gott soll der Mensch dienen, aus ganzem Herzen und aus ganzer Seele, mit all seinen Gedanken und seiner Kraft. Denn dies ist die einzig angemessene Antwort auf die Erhabenheit und Einzigartigkeit Gottes. Die Gottesliebe steht darum als erstes Gebot am Anfang; sie ist unbestritten das wichtigste aller Gebote.
Jesus aber ist noch nicht zu Ende mit seiner Antwort an den Schriftgelehrten. Er nennt noch ein zweites Gebot und sagt dann: „Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“ Wie aber lautet dieses zweite Gebot, das ganz und gar mit dem ersten verbunden ist? Es ist leicht wiederzugeben, wenngleich es eine Herausforderung bedeutet, es im Leben zu verwirklichen. Das zweite Gebot lautet: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck zum 31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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02.11.2012 17:31:25
Unsere Brüder, die Armen Seelen - Beitrag von P. Dr. Ildefons M. Fux OSB
(gottgeweiht.at) (stjosef.at) Man kann gewiss nicht behaupten, dass in der Gegenwart die Glaubensverkündigung bezüglich des Fegefeuers und der Armen Seelen übertrieben großen Raum für sich beanspruche. Das war in manchen Zeitläuften der Kirchengeschichte der Fall; sie sind längst vergangen. Man kann ebenso nicht feststellen, dass die Rede vom Fegefeuer besonders inhaltsreich wäre. Es ist natürlich zutreffend, dass die Heilige Schrift uns keine ausführlichen Nachrichten hinterlässt und die Kirche selbst einige Mühe hatte, die Wahrheit zu erfassen und theologisch zu durchdringen. Das spüren die Prediger: Sie scheuen das Thema, und wenn es sich nicht vermeiden lässt, so begnügen sie sich mit eher wenigen, allgemein gehaltenen Darlegungen. In der Begräbnisliturgie verweilt man dann vorwiegend beim Gedanken des Abschiednehmens und der Danksagung, weniger bei der gebotenen Hilfeleistung durch Gebet und Messopfer. Kühne Ideen über die "Auferstehung im Tode" haben zur Verunsicherung beigetragen, und Privatoffenbarungen sind nicht immer sehr vertrauenserweckend. So scheint es nicht überflüssig zu sein, sich erneut der Theologie des Fegefeuers zuzuwenden, auch schon im Hinblick auf den herannahenden Allerseelen-Tag und auch auf das bald beginnende "Jahr des Glaubens". - Lesen Sie den ganzen Beitrag von P. Dr. Ildefons M. Fux OSB!
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01.11.2012 00:24:13
Hochfest Allerheiligen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Vor 50 Jahren, am 11. Oktober 1962, wurde das 2. Vatikanische Konzil eröffnet. Es befasste sich in verschiedenen Dokumenten auch mit der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit in der Kirche.[1] Gemäß den Worten der Heiligen Schrift, dem Zeugnis der Apostolischen Tradition und den Aussagen des kirchlichen Lehramts sollen wir nämlich als getaufte Christen nach Heiligkeit streben.
Dabei ist es wichtig, dass Gott uns in grundlegender Weise geheiligt hat: In der Taufe sind wir Kinder Gottes geworden. Kraft der heiligmachenden Gnade stehen wir in der Freundschaft Gottes und haben teil am göttlichen Leben. Gemäß dieser empfangenen Würde als Kinder Gottes sollen wir leben und uns auf diese Weise in der Gottes- und Nächstenliebe üben und bewähren. Letztlich geht es, wie das 2. Vatikanische Konzil ausführt, um das Streben nach der Vollkommenheit der Liebe. In der Verwirklichung der Liebe erfüllen wir das Gebot Christi. Die Kirche gibt uns praktische Hinweise: „Damit aber die Liebe wie ein guter Same in der Seele wachse und Frucht bringe, muss jeder Gläubige das Wort Gottes bereitwillig hören und seinen Willen mit Hilfe seiner Gnade in der Tat erfüllen, an den Sakramenten, vor allem der Eucharistie, und an den gottesdienstlichen Handlungen häufig teilnehmen und sich standhaft dem Gebet, der Selbstverleugnung, dem tatkräftigen Bruderdienst und der Übung aller Tugenden widmen.“[2]
Am heutigen Hochfest Allerheiligen verehren wir jene unzählbar große Schar von heiligen Frauen und Männern, die Gott dem Herrn im Leben treu gedient haben und so nach Vollendung ihres irdischen Lebens zur Anschauung Gottes im Himmel gelangt sind. Sie sind uns Vorbilder und Fürsprecher bei Gott.
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Allerheiligen (01.01.2012) in vollem Wortlaut!
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27.10.2012 13:54:05
Bischof Küng predigte am Nationalfeiertag im Stephansdom
(presse.kirche.at) Der Nationalfeiertag sei nicht nur ein Tag der Dankbarkeit für Frieden, soziale Sicherheit und kulturellen Reichtum, sondern ebenso ein Anlass, sich der Verantwortung jedes Einzelnen für die Gesellschaft bewusst zu werden: Das unterstrich Diözesanbischof Klaus Küng bei einem Gottesdienst zum Nationalfeiertag am Freitag im Wiener Stephansdom. Zugleich attestierte Küng Gesellschaft und Politik aktuelle und bedrohliche Missstände - angefangen von der Familienpolitik über die Fortpflanzungsmedizin bis hin zu einem generellen "Werteverlust".
Zunehmend in Bedrängnis geraten laut Küng insbesondere die Familien. Zwar würde der Wert der Familie von Jugendlichen weiterhin hoch geschätzt, der Rückgang an Eheschließungen führe jedoch dazu, "dass den Kindern oft die Geborgenheit einer stabilen Elternbeziehung fehlt". Hinzu kämen hohe Scheidungsraten und eine niedrige Kinderzahl. Dagegen forderte der "Familienbischof" die Politik auf, insbesondere kinderreiche Familien "entschiedener zu fördern" - gerade diese Familien seien oft von der "Schuldenfalle" bedroht. Küngs Appell an die Politik: "Wie wäre es mit spürbaren Steuererleichterungen für solche Familien?"
Als "besorgniserregend" bezeichnete Küng weiters die Entwicklungen in der Fortpflanzungsmedizin. Behinderte Kinder hätten nicht zuletzt durch die pränatale Diagnostik "fast keine Chance mehr, das Licht der Welt zu erblicken". Es stehe "zu befürchten", so der Bischof weiter, dass sich Österreich einem internationalen Trend beuge und auch die Praxis der Präimplantationsdiagnostik (PID), die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare oder ähnliches zulasse. Gerade die PID führe aber "eindeutig zur Selektion". Hier plädierte Küng für einen "mutigen selbstständigen österreichischen Weg". Auch brauche es in Österreich eine "echte bioethische Debatte", da die Zukunft vielleicht gar die Situation bringe, dass Sterbehilfe aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus erwogen werde.
Der Kirche komme in diesen Debatten laut Küng die Rolle der Verteidigerin der Werte zu: So drohe derzeit ein "Wertverlust in der Gesellschaft", der nicht zuletzt auch das Bildungswesen herausfordere. "Wer wird die Werte verteidigen, wenn es die Kirche nicht tut?", so Küng.
Der Bischof schloss den Gottesdienst zum Nationalfeiertag mit einem "Aufruf zum Gehorsam": "Wir brauchen christliche Politiker, wir brauchen christliche Wissenschaftler, wir brauchen christliche Lehrer und wir brauchen Priester - aber nicht ungehorsame Priester, sondern gehorsame, demütige Priester, die von der Liebe zu Christus durchdrungen sind."
Link: Wortlaut der Predigt.
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27.10.2012 13:50:49
Botschaft an das Volk Gottes
(radiovatikan.de) Die Weltbischofssynode zur Neuevangelisierung hat eine „Botschaft an das Volk Gottes“ verfasst. Der Text, der unter einmütigem Applaus der aus der ganzen Welt zusammen gekommenen Bischöfe in der Aula verlesen wurde, wiederholt die Notwendigkeit einer Neuevangelisierung für alle Völker. Die Christen werden aufgefordert, das Evangelium frohen Mutes zu verkünden und Angst mit dem Glauben zu überwinden.
Das Volk Gottes wird in der Botschaft aber auch als zerstreut und verwirrt bezeichnet. Diese Zerstreuung bringe die ständige Gefahr ruinöser Enttäuschungen mit sich. Doch die Mahnung gilt nicht nur den Gläubigen – eigens wird betont, dass eine Neuevangelisierung aus dem innersten Zirkel der Kirche selbst heraus stattfinden müsse. Priester und Bischöfe sind zur Umkehr aufgerufen, denn die Schwächen und Sünden einzelner Jünger Christi unterminierten die Glaubwürdigkeit der gesamten Institution. Die Gewissheit, dass eine Umkehr und Neuevangelisierung dank des Heiligen Geistes und nicht dank der ungenügenden menschlichen Fähigkeiten möglich sei, lasse die Bischöfe und das Volk Gottes zuversichtlich in die Zukunft schauen.
Zwar sei die Welt, in der wir leben, voller Widersprüchlichkeiten und Herausforderungen. Dennoch bleibe sie stets eine Schöpfung Gottes, die sich der Liebe desselben sicher sein könne. Für Pessimismus sei also kein Platz: Globalisierung, Säkularisierung, Migration, Atheismus und Glaubwürdigkeitskrisen der Politik und der Staaten brächten zwar Probleme mit sich – dennoch seien sie in positivem Sinne als Chancen zur Besinnung und Neuevangelisierung zu verstehen. Natürlicher Hort der Neuevangelisierung sei die Familie, die von der Kirche, der Politik und der Gesellschaft geschützt werden müsse. Aber auch die Pfarreien und alle Formen geweihten Lebens seien ein wichtiges Instrument der Verkündigung. Die Spiritualität und das totale Aufgehen in der Botschaft Gottes, die Priester und Ordensleute vorlebten, seien die Wegweiser zu einem Leben, das über das Leben auf der Erde hinausweise und Vorbild für alle sein könne. Die Neuevangelisierung werde aber auch im ständigen weltweiten und interkulturellen Dialog sichtbar: Mit der Kultur selbst, so die Bischöfe in ihrer Botschaft, die eine neue Allianz von Glauben und Vernunft benötige, mit der Erziehung, die für die ganzheitliche Bildung der Person zuständig sei, mit den sozialen Kommunikationsmitteln, die neue Möglichkeiten böten, das Herz der Menschen zu erreichen, sowie mit der Wissenschaft, die eine Verbündete des Menschen sein könne, sofern sie ihn nicht auf rein materialistische Weise betrachte.
Ein Absatz des Dokumentes ist auch Europa gewidmet. Zwar sei auf diesem Kontinent gerade im vergangenen Jahrhundert ein Nährboden für Regime und Ideologien entstanden, die sich von Gott und dem Menschen Feind seien, so die Synodalen. Doch andererseits sei hier eine humanistische Kultur zu Hause, die der Menschenwürde und dem Gemeinwohl ein Gesicht gebe – die aktuellen Probleme dürften die Christen deshalb nicht entmutigen, sondern müssten als Aufforderung für einen immer größeren Einsatz gesehen werden. Die Synodenväter betonen ihre Nähe zu wiederverheiratet Geschiedenen. Sie hätten einen Platz in der Kirche, auch wenn sie nicht zur Kommunion zugelassen seien.
Link: Wortlaut der Botschaft.
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27.10.2012 13:41:34
Neu sehen mit den Augen des Glaubens
(stjosef.at/predigten) (JSp) Im Evangelium hören wir von einem blinden Menschen – Bartimäus –, der von Jesus geheilt wird. Vorher ist er in seiner Wahrnehmung und Orientierung eingeschränkt; nach seiner Heilung erlebt er die Welt und die Menschen um ihn herum auf neue Weise. Aber nicht nur das: er folgt jetzt Jesus ganz bewusst nach!
Jesus erbarmt sich des Menschen, der sein Augenlicht verloren hat. Denn dieser hat nur einen Wunsch: „Rabbuni, ich möchte wieder sehen können.“ Die Worte Jesu zum Blinden zeigen uns, worauf es ankommt: „Geh! Dein Glaube hat dir geholfen.“
Der Glaube macht sehend und öffnet die Augen. Darauf kommt es Jesus an, dass die Menschen zum Glauben an ihn finden und so auch zum Glauben an den himmlischen Vater, der ihn in die Welt gesandt hat.
Lesen Sie die Sonntagspredigt von Prof. Spindelböck für den 28.10.2012 in vollem Wortlaut!
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20.10.2012 12:00:20
Die Kirche als Vermittlerin der göttlichen Wahrheit
(radiovatikan.de) Benedikt XVI. hat eine neue Katechesen-Reihe bei der Generalaudienz begonnen. An diesem Mittwoch ging der Papst auf dem Petersplatz vor tausenden von Zuhörern auf das Thema „Glaube“ ein. Im Rahmen des „Jahres des Glaubens“ wolle er die kommenden Mittwochskatechesen nun diesem Thema widmen, so der Papst. Es gehe ihm darum, zu untersuchen:
„Was Glaube ist und wie wir glauben können; sowie die Freude darüber wieder wachrufen, dass wir Christus kennen und durch ihn Gott. Die Kirche ist dazu da, dass sie uns hilft, Christus zu begegnen und so Gott selbst kennen zu lernen. Dabei geht es nicht um die Begegnung mit einer Idee oder einem Programm, sondern mit einer lebendigen Person, die uns anrührt und innerlich umwandeln kann. Gott, der die Liebe ist, der sich in seinem Sohn für uns hingibt, zeigt uns, dass nur in der Liebe die Fülle des Menschseins besteht.“
Der liebende Gott schaffe in den Gläubigen – mit Hilfe des Heiligen Geistes – die geeigneten Bedingungen, damit man Gottes Wort verstehen und dessen Wahrheit in sich aufnehmen könne, so der Papst weiter.
„Die Kirche ist dazu da, diese Wahrheit zu vermitteln, deren Kern im Glaubensbekenntnis zusammengefasst ist. In unserer Zeit ist der Relativismus die große Mode. Von überall nehmen wir etwas, was uns gerade gefällt; oder siehe auch den Synkretismus, in dem man vieles zusammenfügt und doch nur sich selber darin widerspiegelt. Dabei ist gerade ein religiöser Analphabetismus entstanden, damit sind die eigentlichen Dinge des Christseins und sein Glauben vergessen gegangen. Deswegen ist der Katechismus der Katholischen Kirche - den Johannes Paul II. erstellen ließ - eine wichtige Hilfe, um zu wissen, wer wir sind und was wir glauben, sowie den Glauben auch verstehen und danach leben zu können.“
Der Katechismus lehre die Menschen, immer wieder zu Gott zurückzukehren und sein Wirken in der Welt wahrzunehmen. Gott allein gebe den Gläubigen Halt in aller Unsicherheit und schenke dem Leben Sinn und ewige Freude.
Den deutschsprachigen Pilgern und Besuchern gab der Papst zum Abschluss seiner Ausführungen einen Wunsch mit auf den Weg:
„Die heilige Jungfrau Maria, die wir im Oktober besonders als Königin des Rosenkranzes verehren, möge uns beistehen, dass wir in diesem Jahr im Glauben und in der Liebe zu Christus wachsen und so mehr wir selber werden können. Gott segne euch alle.“
Link: Video der Generalaudienz.
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20.10.2012 11:57:44
Weltmissionssonntag 2012: Lebendiger Rosenkranz
(missio.at/news.stjosef.at) Die katholischen Bischöfe Österreichs haben zum Weltmissionssonntag (21.10.2012) ein Hirtenworte veröffentlicht. In diesem wird an die Gründerin der Päpstlichen Missionswerke, Pauline Jaricot, erinnert. Sie erkannte ihre Aufgabe und Berufung darin, der Mission weltweit durch Gebet und materielle Beiträge zu helfen und organisierte eine weit über Frankreich hinausreichende Bewegung, aus der die Päpstlichen Missionswerke entstanden. Außerdem förderte sie den "Lebendigen Rosenkranz", bei welchem sich jeweils 20 Personen zusammenschließen, um miteinander den Psalter zu beten (jede Person betet ein Gesätz des Rosenkranzes). - Lesen Sie dazu mehr im Hirtenwort der österreichischen Bischöfe zum Weltmissionssonntag!
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13.10.2012 00:25:25
Medienwandel - Kirchenwandel?
(presse.kirche.at) Ein Studientag anlässlich des Beginns des Zweiten Vatikanischen Konzils befasst sich mit dem Dekret "Inter mirifica" und dem kirchlichen Verständnis der sozialen Kommunikationsmittel. Dieser Tag findet am Donnerstag, 25. Oktober 2012, von 14.30 bis 21.30 Uhr in der Aula der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten, Wiener Straße 38, 3100 St. Pölten, statt.
Hier das Programm der Veranstaltungen:
14.30 Uhr: Dipl.-Jur. Univ. P. Mag. Dr. Wolfgang Hariolf Spindler OP (Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg, Bonn): Freie Verkündigung und naturrechtliche Ordnung der Massenmedien. - Zu einer elementaren Unterscheidung des Dekretes über die sozialen Kommunikationsmittel „Inter mirifica“ des Zweiten Vatikanischen Konzils
15.45 Uhr: Kaffeepause
16.15 Uhr: Dr. theol. Veit Neumann, Dipl.-Journ., Dipl.-Päd. (Lehrbeauftragter an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München): Web 2.0. Was kann an „neuen Kommunikationsformen“ neu für die Kirche sein?
18.00 Uhr: Abendlicher Imbiss
19.30 Uhr: Prof. Dr. Christoph Neuberger (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München): Medien im Wandel. Empirische Untersuchungen zu Formen des Journalismus im Internet.
Anmeldung: sekretariat@pth-stpoelten.at
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13.10.2012 00:21:53
Die Kraft kommt von Gott und nicht von uns
(stjosef.at/predigten) (JSp) Zu keiner Zeit war es einfach, den Weg Christi zu gehen. Es genügt eben nicht, nur formell seine Mitgliedschaft in einem Verein namens Kirche zu erklären und im Übrigen „den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen“. Zum Christsein gehört die bewusste Nachfolge Jesu, das Leben aus dem Glauben und nach seinen Geboten und Weisungen.
Ist dann aber der christliche Glaubens- und Lebensweg vielleicht gar eine Überforderung des Menschen? Handelt es sich um ein rigoroses System aus Glaubenssätzen und moralischen Anforderungen, das dem Menschen in seiner tatsächlichen Verfasstheit nicht gerecht wird, weil hier einfach zu viel verlangt wird?
Von der falschen Seite aus betrachtet mag es tatsächlich so aussehen. Aber wir sollten nicht zuerst auf unsere begrenzten Kräfte blicken, sondern es gilt allezeit auf Christus zu schauen. Dann zeigt sich, „dass das Christentum mehr und etwas anderes ist als ein Moralsystem, als eine Serie von Forderungen und von Gesetzen. Es ist das Geschenk einer Freundschaft, die im Leben und im Sterben trägt: ‚Nicht mehr Knechte nenne ich euch, sondern Freunde’ (vgl. Joh 15,15), sagt der Herr zu den Seinen. Dieser Freundschaft vertrauen wir uns an.“ So hat es Papst Benedikt am 8. September 2007 in seiner wegweisenden Predigt in Mariazell formuliert.
Lesen Sie die Predigt zum 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 14. Oktober 2012, im Wortlaut!
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07.10.2012 18:54:36
Papst hat zwei neue Kirchenlehrer ernannt
(kath.net) Bei der heiligen Messe auf dem Petersplatz anlässlich der feierlichen Eröffnung der XIII. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode, die unter dem Thema steht: „Die neue Evangelisierung für die Weitergabe des christlichen Glaubens“, erklärte Papst Benedikt XVI. die Heiligen Hildegard von Bingen (1098-1179) und Johannes von Avila (1499-1569) zu Kirchenlehrern.
"Die Synodenversammlung, die heute eröffnet wird, ist dieser neuen Evangelisierung gewidmet, um in jenen Menschen eine neue Begegnung mit dem Herrn zu begünstigen, der allein dem Leben einen tiefen Sinn verleiht und es mit Frieden erfüllt; um die Wiederentdeckung des Glaubens zu fördern, der eine Quelle der Gnade ist, die Freude und Hoffnung in das persönliche, familiäre und gesellschaftliche Leben trägt. Natürlich darf diese besondere Ausrichtung weder den missionarischen Schwung im eigentlichen Sinn noch die gewöhnliche Arbeit der Evangelisierung in unseren christlichen Gemeinden beeinträchtigen. In der Tat ergänzen und befruchten sich die drei Aspekte der einen Wirklichkeit der Evangelisierung gegenseitig." - Lesen Sie noch mehr!
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07.10.2012 18:52:57
Nuntius Zurbriggen leitete Vesper zur Hinführung auf das Jahr des Glaubens
(news.stjosef.at) Mit einer feierlichen Vesper im Dom zu St. Pölten eröffnete der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen, am 07. Oktober 2012 das „Jahr des Glaubens“, das offiziell am 11. Oktober 2012 beginnt. In seiner Homilie nahm der Nuntius Bezug sowohl auf das 50-Jahr-Jubiläum des Beginns des 2. Vatikanischen Konzils als auch auf die vor 20 Jahren erfolgte erstmalige Veröffentlichung des „Katechismus der Katholischen Kirche“. Dieser bleibe im Jahr des Glaubens ein authentischer und maßgeblicher Bezugspunkt für die Glaubensverkündigung und die Katechese; insbesondere müssten alle im Religionsunterricht verwendeten Lehrbehelfe mit der katholischen Glaubenslehre übereinstimmen, wie sie vom Katechismus der Katholischen Kirche bezeugt werde, aber auch im „YOUCAT“, dem Jugendkatechismus, eine angemessene Darstellung gefunden habe. Vorher hatte der Nuntius den emeritierten St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn besucht, der genau vor 50 Jahren zum Priester geweiht wurde. Kurt Krenn verbringt seinen Ruhestand in Pflege durch die Schwestern der „Dienerinnen der Immaculata“ in deren Mutterhaus in Gerersdorf bei St. Pölten. Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng dankte dem Nuntius für die bischöfliche Leitung der Vesper und alle Ermutigung zur Treue im Glauben in Einheit mit dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI.
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06.10.2012 19:09:33
Großes Gebet für Europa
(news.stjosef.at) Die Aktion "Katholische Neuevangelisierung" (1180 Wien, Gentzgasse 122/1) ruft im "Jahr des Glaubens" zu einem "Großen Gebet für Europa" auf. Diese trägt die Druckerlaubnis des Erzbischöflichen Ordinariats Wien vom 14.06.2012 (Generalvikar Dr. Nikolaus Krasa). Am Schluss des Gebets heißt es: "Himmlischer Vater, wir weihen Dir unsere Heimat und Europa durch deinen Sohn Jesus Christus! Wir erbitten von Dir im Namen Jesu eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes, damit das Antlitz Europas erneuert wird. Amen." - Bestellt werden können die Gebetszettel (in beliebiger Stückzahl gegen freiwillige Spenden) bei kath.neuevangelisierung@aon.at.
Hier kann man das Gebet ansehen bzw. als PDF herunterladen.
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06.10.2012 18:33:51
EB Müller bekennt sich zur Transsubstantiation und zur Jungfräulichkeit Marias
(news.stjosef.at) Die Zeitschrift "Kirche heute" (10/2012) präsentiert den deutschen Wortlaut einer Stellungnahme des neuen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller. Dieser stellt fest:
"Unser katholischer Glaube sagt ganz eindeutig, dass bei der Konsekration in der hl. Messe ein Wandel erfolgt, so dass die gesamte Substanz von Brot und Wein in die ganze Substanz von Leib und Blut Christi verwandelt wird, und dass diese Verwandlung zu recht als 'Transsubstantiation' bezeichnet wird. Und wir verwerfen alle anderen Interpretationen, sei es Konsubstantiierung, Transsignifikation, Transfinalisation usw. Die Kirche ist auch ganz eindeutig hinsichtlich der Jungfräulichkeit Mariens, der Mutter Jesu, vor, während und nach der Geburt Christi."
Diese Klarstelllung hat Erzbischof Müller Anfang August dem amerikanischen katholischen Fernsehsender EWTN gegenüber vorgenommen, nachdem von verschiedener Seite Passagen aus der "Katholischen Dogmatik" Müllers zitiert wurden, in denen dieser Glaube nicht adäquat zum Ausdruck gekommen war.
Die Monatszeitschrift KIRCHE heute erscheint in Altötting und wird herausgegeben von Weihbischof Andreas Laun (Salzburg), Erich Maria Fink und Thomas Maria Rimmel. Der Salzburger Weihbischof Hochschulprof. Dr. Andreas Laun feiert am 13. Oktober 2012 seinen 70. Geburtstag! - http://www.kirche-heute.de // Kirche heute Verlags-gGmbH, Postfach 1406, D-84498 Altötting.
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06.10.2012 00:57:06
Vollkommener Ablass im Jahr des Glaubens
(kathpress.co.at) Papst Benedikt XVI. gewährt zum "Jahr des Glaubens" einen vollständigen Ablass aller zeitlichen Sündenstrafen. Er gilt von der Eröffnung des Themenjahres am 11. Oktober bis zu dessen Ende am 24. November 2013, wie der Vatikan am Freitag mitteilte. Erlangen kann den Ablass, wer an einem hohen kirchlichen Feiertag einen Gottesdienst besucht. Auch eine Pilgerfahrt zu einer päpstlichen Basilika, einer christlichen Katakombe oder Kathedrale, führt zu einem Nachlass der Sündenstrafen. Voraussetzung ist, dass zumindest eine Meditation oder ein Gebet erfolgt. Diese Regelung gilt ebenso für andere zum Jahr des Glaubens speziell ausgewiesene Glaubensorte. Auch der Besuch eines Gottesdienstes an hohen kirchlichen Feiertagen führt zur Gewährung des Ablasses.
Einen Ablass erhält ferner, wer mindestens drei Predigten im Rahmen der besonderen Missionen im Jahr des Glaubens besucht oder mindestens drei geistliche Betrachtungen über das Zweite Vatikanischen Konzil oder den Katechismus der Katholischen Kirche besucht. Weitere Möglichkeiten für einen Ablass im "Jahr des Glaubens" ist der Besuch der eigenen Taufkirche unter der Voraussetzung, dass das Taufversprechen erneuert wird. Voraussetzung für die Wirksamkeit eines Ablasses ist, dass die jeweilige Schuld durch Beichte, Kommunionempfang und Gebete sowie Werke der Buße schon getilgt ist.
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06.10.2012 00:47:55
Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die biblischen Lesungen dieses Sonntags nehmen Bezug auf die eheliche Gemeinschaft von Mann und Frau. Die Pharisäer stellen Jesus eine Fangfrage: ob denn die Ehescheidung erlaubt sei oder nicht – immerhin hat Mose sie ja zugelassen! Und zwar formulieren sie es betont patriarchalisch, also von der Seite des Mannes aus, der in ihrer Meinung offenbar mehr Rechte besitzt als die Frau: „Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen?“
In seiner Antwort gibt unser Herr Jesus Christus zu, dass Mose dem Mann die Erlaubnis zur Ausstellung einer Scheidungsurkunde gegeben hat. Zugleich aber rückt er mit göttlicher Autorität die Sache zurecht: Dies ist geschehen wegen der Hartherzigkeit der Menschen. Gemäß dem ursprünglichen Plan Gottes in seiner Schöpfung soll es anders sein: Denn Mann und Frau sind nach dem Willen Gottes füreinander bestimmt. Gott führt sie zusammen, sodass sie in der Ehe „ein Fleisch“ werden. So sind sie nicht mehr zwei, sondern eins. Und die Schlussfolgerung Jesu ist klar: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.“
Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck zum 27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
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03.10.2012 23:30:40
Nur aus dem Glauben kommt die Erneuerung der Kirche
(kathpress.at) Das "Jahr des Glaubens" soll als Chance genützt werden, um gemeinsam aus Sackgassen herauszufinden und die Kirche aus dem Glauben zu erneuern. Das betonen die österreichischen Bischöfe in einem gemeinsamen Hirtenwort zum "Jahr des Glaubens", das am Mittwoch vom Vorsitzenden der österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, in Wien vorgestellt wurde. Angesichts "mancherlei Prüfungen" gehe es "um die Bewahrung, die Bewährung, die Erneuerung, die Freude des Glaubens", sagen die Bischöfe zur Intention des Hirtenworts. Vor diesem Hintergrund geht der österreichische Episkopat auf den immer wieder geäußerten "Reformstau" in der Kirche ein und bekräftigt die kirchliche Lehre über Eucharistie, Ehe und Weihepriestertum.
Der Volltext des Hirtenwortes ist abrufbar unter www.jahrdesglaubens.at
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03.10.2012 23:28:50
Podiumsdiskussion Vaterland Europa - Europa der Vaterländer?
(ief.at) Einladung zur Podiumsdiskussion am Mittwoch, 17. Oktober 2012, um 19.00 Uhr im Curhaus, 1010 Wien, Stephansplatz 3 (Stefanisaal)
Eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Ehe und Familie (IEF) und der Johannes Messner-Gesellschaft
Mitwirkende:
- Dr. Erwin Bader, Ao. Universitätsprofessor i. R.
- MMag. Dr. Gudrun Kugler, MTS, Adjunct Professor am Internationalen Theologischen Institut
- Mag. Richard Kühnel (angefragt), Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich
- Dr. Friedrich Romig, Universitätsdozent i. R., Nationalökonom und Schriftsteller
Gesprächsleitung: Prof. Günter Danhel, Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF)
Europa wird historisch und kulturell als eigenständiger Kontinent gesehen. Dieser zeichnet sich durch eine Vielzahl von Kulturen und Völkern mit ihren jeweiligen Sprachen aus. Hat Europa in seiner Vielfalt einen gemeinsamen Identitätskern? Welche geschichtsphilosophische Relevanz haben die ‚drei Hügel’ Akropolis (griechisches Denken), Palatin (römisches Rechtssystem) und Golgotha (Christentum) noch für die Identität Europas und in der Politik der Europäischen Union? Angesicht sozioökonomischer Krisensymptome stellt sich die Frage, wie eine zukunftsfähige Lebensordnung in Europa gestalten werden kann. EU-Kommissionschef José Manuel Barroso hielt vor kurzem ein Plädoyer für eine Föderation der Nationalstaaten. Welche Rolle soll und kann insbesondere den Nationalstaaten in Europa zukommen?
Anmeldung erbeten unter guenter.danhel@ief.at.
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