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14.05.2013 22:24:36
Wallfahrt für das Leben am Pöstlingberg/Linz
(youthforlife.net) Der 1. Juni ist der Tag des Lebens. Die „Initiative: Recht auf Leben“ - ein Zusammenschluss unterschiedlicher Gruppen und Multiplikatoren, die gemeinsam eine Kultur des Lebens fördern - lädt aus diesem Grund zur „Wallfahrt für das Leben“ auf den Pöstlingberg ein.
Am Sonntag, den 2. Juni 2013 um 15:00 Uhr pilgern die Wallfahrer vom Petrinum zur Pöstlingbergbasilika und beten den Kreuzweg für die Ungeborenen.
Um 16:30 Uhr feiert S. Ex. Weihbischof Dr. Andreas LAUN die heilige Messe in den Anliegen des Lebensschutzes. Anschließend besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bei der Agape im Pfarrsaal.
Die „Initiative: Recht auf Leben“ trägt die vielfältigen Sorgen des Lebensschutzes im Gebet vor Gott. Sie setzt ein Zeichen in unserer Gesellschaft, um das Unrecht der Abtreibung im Bewusstsein zu halten. Das Gebet gilt insbesondere den betroffenen Frauen und Männer, die die traumatischen Erfahrung der Abtreibung nicht verarbeiten können und sich nach Erlösung sehnen.
www.youthforlife.net
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13.05.2013 22:51:45
Pontifikat von Papst Franziskus wurde der Gottesmutter von Fatima geweiht
(kath.net) Das Pontifikat von Papst Franziskus ist seit Montag 13. Mai 2013 der Jungfrau von Fatima geweiht. Dies entsprach dem Wunsch des Heiligen Vaters. Die Weihe erfolgte gegen Montag Mittag durch Kardinal José Policarpo, den Patriarchen von Lissabon, zum Jahrestag der ersten Erscheinung. Zahlreiche Pilger der hundertausenden Teilnehmer trugen dabei ein Bild des Heiligen Vaters. Kardinal Policarpo erinnerte in seiner Predigt an die Dringlichkeit der Botschaften von Fatima und dass die Umkehr der Menschen auch heute noch notwendig sei wie die "Tagespost" berichtet. „Gott vergibt uns, weil er uns liebt.“ Die Kirche unter Papst Franziskus solle ein Ort der Umkehr und der Verzeihung sein, ein Ort, an dem sich die Wahrheit in Liebe ausdrücke. Policarpo verwies auch auf die Kontinuität zwischen Franziskus und Benedikt XVI., die auch in deren Beziehung zu Fatima deutlich werde. Benedikt habe nun den Weg des stillen Gebetes gewählt. Dies sei auch eine Aufforderung an die ganze Kirche, „den stillen Weg des Gebetes zu umarmen“. Nach dem Weiheakt wurde auch ein Brief von Papst Franziskus vorgelesen, indem er sich für die Weihe bedankt. - Video des Weiheaktes.
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11.05.2013 10:45:38
Diözesane Richtlinien für die Taufe von Kindern ausgetretener Eltern
(dsp.at) Das Bischöfliche Ordinariat St. Pölten teilt mit: „Wenn Eltern, die aus der Kirche ausgetreten sind, um die Taufe ihres Kindes ansuchen, dann darf die Taufe nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Vielmehr sollte diese Bitte der Eltern zum Anlass genommen werden, eine mögliche Rückkehr (zumindest eines Elternteils) zur Kirche zu überlegen, bzw. einen Taufaufschub verständlich zu machen. Sollte dies nicht möglich sein, muss es aber zu einer zumindest dreimonatigen Begleitung und zu einer gründlichen Abwägung der Motive für den Taufwunsch kommen. Erforderlich ist eine eingehende Katechese über die Bedeutung der Taufe bei mehrmaligen Treffen mit den betroffenen Eltern und speziell auch mit den Paten. Ihnen kommt in diesem Fall über eine normale Situation hinaus eine besondere Verantwortung zu. Unerlässlich ist, dass in jedem Einzelfall beim Bischöflichen Ordinariat die Tauferlaubnis eingeholt werden muss. Die Tauferlaubnis kann dann gegeben werden, wenn der oben genannte Weg erfüllt ist und das positive Votum des Pfarrers vorliegt. Eine pastorale Handreichung für die Mitarbeiter/innen in der Seelsorge wird erarbeitet.“ (Diözesanblatt St. Pölten, Mai 2013)
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11.05.2013 10:38:40
Das Pontifikat von Papst Franziskus wird der Jungfrau von Fatima anvertraut
(ewtn.de) Zusätzlich zu den Live-Übertragungen im Marienmonat Mai wird der Fernsehsender EWTN die Heilige Messe mit dem Patriarchen von Lissabon, Kardinal José da Cruz Policarpo, ausstrahlen, der am kommenden Montag, den 13. Mai 2013, das Pontifikat von Papst Franziskus der Jungfrau von Fatima weihen wird. Der Heilige Vater hatte den Kardinal eigens darum gebeten, seinen Dienst als "Brückenbauer" unter den Schutz und Segen "Unserer Lieben Frau von Fatima" zu stellen. Aus diesem Anlass wird an diesem Tag die Eucharistiefeier mit Kardinal Policarpo aus dem Heiligtum von Fatima live ab 10 Uhr übertragen. Siehe http://www.ewtn.de
Lesen Sie auch den Hintergrundbericht zur Marienweihe des neuen Papstes Franziskus von P. Robert Bösner OSB!
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11.05.2013 10:33:04
Benno Elbs - neuer Bischof der Diözese Feldkirch
(katholisch.at) Die Diözese Feldkirch hat einen neuen Bischof: Benno Elbs, bisher Diözesanadministrator, wird künftig die Diözese im äußersten Westen Österreichs leiten. Das hat der Vatikan am Mittwoch mitgeteilt. Elbs ist der vierte Bischof der noch jungen Diözese Feldkirch. Er folgt auf Elmar Fischer, der das Amt des Bischofs bis November 2011 ausübte. Seither leitete Elbs bereis interimistisch die Diözese. Die Ernennung von Elbs ist die erste Bischofsernennung von Papst Franziskus im deutschsprachigen Raum.
(presse.kirche.at) Bischof Klaus Küng von St. Pölten, selbst langjähriger Bischof von Feldkirch (1989-2004), nimmt wie folgt Stellung: "Ich freue mich über die seit langem erwartete Ernennung von Dr. Benno Elbs zum Diözesanbischof von Feldkirch. Er war jahrelang einer meiner engsten Mitarbeiter, hat einen guten Blick für das Wesentliche. Sein Grundanliegen ist ein therapeutisches: Durch eine liebevolle Verkündigung des Evangeliums, eine einfühlsame Spendung der Sakramente und geistliche Begleitung den Menschen helfen mit dem Blick auf Gott, damit sie den Weg zum eigentlichen Ziel des Lebens finden, Heilung erfahren und Trost, Bestärkung im Guten und Ermutigung zum Einsatz. Dr. Elbs hat auch immer eine besondere Gabe ausgezeichnet, mit jungen Menschen gut umzugehen und sie zu begleiten. Zudem hat er auch die Fähigkeit, zwischen verschiedenen Standpunkten zu vermitteln. Ich bin davon überzeugt, dass die Diözese Feldkirch mit ihm als Bischof einen guten Weg gehen wird."
Link: Diözese Feldkirch
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11.05.2013 10:30:00
Von der Berufung der Mütter und Väter
(stjosef.at/predigten) (JSp) Jesus Christus ist in seiner Menschwerdung vom Vater im Himmel ausgegangen, und er ist in seiner Auferstehung und Himmelfahrt zu ihm zurückgekehrt: „Vom Vater bin ich ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.“ (Joh 16,28)
Was hat Gott den Vater bewogen, uns seinen Sohn und den Heiligen Geist zu senden? Es war die Liebe! Denn Gott ist in sich ein Geheimnis ewiger Liebe, und der dreifaltige Gott möchte, dass die Menschen Anteil haben an dieser Liebe und als Kinder Gottes aufgenommen werden in die göttliche Herrlichkeit.
enn wir an diesem Sonntag auch den Muttertag begehen, dann hat dies ganz direkt mit der Liebe Gottes zu tun: Gott hat ja den Menschen als Mann und Frau nach seinem Abbild geschaffen. Gemeinsam sind sie berufen zur ehelichen Liebe und Gemeinschaft. Ja, sie sollen fruchtbar sein und Kindern das Leben schenken! Für eine Familie braucht es gute Väter und Mütter. Nur dann können die Kinder in der Liebe der Eltern ein Abbild der göttlichen Liebe erfahren.
Lesen Sie die Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C, in vollem Wortlaut!
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08.05.2013 23:24:10
Aufgefahren in den Himmel
(stjosef.at/predigten) (JSp) 0 Tage nach seiner Auferstehung entzieht sich Jesus – wie es scheint – seinen Jüngern, indem er auffährt zum Himmel. Allerdings: Nur seine sichtbare Gegenwart hört auf; er ist weiterhin bei seiner Kirche gegenwärtig. Denn im Heiligen Geist, den der Vater in seinem Namen sendet, werden die an Jesus Christus Glaubenden in der Wahrheit und Liebe erhalten. Im Heiligen Geist bleiben sie mit Jesus Christus und dem Vater im Himmel verbunden.
Die Blicke der Jünger sind fürs erste noch zum Himmel gerichtet: sie vermissen Jesus, der sichtbar vor ihren Augen zum Vater heimgegangen ist. Doch die Worte der Engel weisen sie darauf hin, dass sie jetzt auf Erden wirken sollen, bis der Herr wiederkommt in Herrlichkeit. Zeiten und Fristen zu wissen steht ihnen allerdings nicht zu. So ist es die Aufgabe der Jünger, in gläubiger Hoffnung Zeugnis abzulegen von den großen Taten, die der Herr an seinem Volk erwiesen hat. Sie verkünden Jesus Christus, den Erlöser, und sollen auf der ganzen Erde seine Botschaft bekannt machen.
Ist dies nicht generell das Kennzeichen der christlichen Existenz? Besteht nicht überhaupt die Daseinsweise von uns Christen darin, dass wir einerseits im Herzen zu Gott aufblicken und so gleichsam unsere Hoffnung im Himmel verankert haben, dass wir andererseits aber auch fest auf dieser Erde stehen und uns den Aufgaben widmen, die Gott uns aufgetragen hat? Würde jemand geistig ganz „abheben“ und mit der Welt, wie sie nun einmal ist, gar nichts mehr zu tun haben wollen, so wäre er realitätsfern und lebensuntauglich. Umgekehrt kann ein Christ, der wirklich an Jesus glaubt, nicht einfach aufgehen im Getriebe dieser Welt, so als ob es sonst nichts zu suchen gäbe als irdischen Genuss, Profit und Konsum. Denn das Herz des Menschen ist auf das Ewige ausgerichtet, ja letztlich auf Gott!
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Christi Himmelfahrt im Wortlaut!
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04.05.2013 10:04:08
Jesus geht heim zum Vater im Himmel
(stjosef.at/predigten) (JSp) Der Evangelist Johannes überliefert uns die Abschiedsreden Jesu. Jesus hat diese im Abendmahlssaal gehalten, bevor er sein Leiden und Sterben auf sich nahm, um durch den Tod hindurch zum Vater zu gehen. Als der Auferstandene hat er sich den Aposteln und Jüngern wiederum gezeigt, freilich in einer neuen Seinsweise. Die Liturgie der Kirche lässt uns die Worte des Herrn in diesen Tagen bedenken, da wir auf das Hochfest Christi Himmelfahrt zugehen.
Abschied von einem lieben Menschen nehmen zu müssen ist mit Schmerz verbunden. Dies gilt auch dann, wenn wir ein Wiedersehen erhoffen. Doch die Zeit der Trennung mag uns fast unerträglich erscheinen, und sehnsüchtig warten wir auf die erneute Begegnung. Wenn nun Jesus Christus, der Erlöser und Herr, Abschied nimmt, ist es da nicht verständlich, dass das Herz der Jünger von großer Traurigkeit erfüllt ist?
Jesus versteht das. Doch er will die Jünger trösten und klärt sie über den wahren Sachverhalt auf. Im Grunde ist es ein Anlass zur Freude, wenn er zu seinem Vater geht. Denn dort wird er den an ihn Glaubenden eine ewige Wohnung bereiten. Außerdem: Jesus entzieht den Jüngern bloß seine sichtbare Gegenwart. In Wirklichkeit bleibt er bei ihnen: in seinem Wort, in den Sakramenten, vor allem in der heiligen Eucharistie, in allen Werken der Liebe und im Gebet jener, die sich in seinem Namen versammeln.
Jesus verheißt den trauernden Jüngern einen Beistand, einen Tröster: den Heiligen Geist, den der Vater in seinem Namen senden wird. In diesem Geist wird den Jüngern Friede zuteil. Es ist ein Friede, wie ihn diese Welt nicht geben kann. Die Freude an Gott wird die Stärke all jener sein, die an Jesus Christus glauben.
Lesen Sie die Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit im Wortlaut!
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02.05.2013 22:55:58
Ein großer Beter und Denker kehrt zurück - aber nicht mehr als Papst
(radiovatikan.de) Papst Franziskus hat an diesem Donnerstag Benedikt XVI. im Vatikan begrüßt. Der emeritierte Papst kehrt nach neun Wochen in Castelgandolfo wie geplant zurück, um in das ehemalige Kloster Mater Ecclesiae einzuziehen. Papst emeritus Benedikt flog mit dem Hubschrauber nach Rom, wo er um 16.45 Uhr eintraf, begleitet von Erzbischof Georg Gänswein. Wie der Vatikanische Pressesaal bekanntgab, wurde er wie geplant von Kardinaldekan Angelo Sodano, Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und weiteren Vatikanmitarbeitern begrüßt, bevor es mit dem Wagen zu seiner neuen Wohnung ging. Dort hieß ihn Papst Franziskus „brüderlich und herzlich“ willkommen, wie der Vatikan mitteilt. Gemeinsam hätten sie in der Kapelle des Hauses einen Moment in stillem Gebet verweilt.
Damit beginnt eine neue Phase in der Geschichte der Kirche und des Vatikan: Erstmals residiert der Papst neben seinem Vorgänger. Einen Rücktritt dieser Art hatte es in der jüngeren Kirchengeschichte noch nicht gegeben, an diese Situation wird sich der Vatikan erst gewöhnen müssen. Papst Benedikt hatte kurz vor seinem Rücktritt aber duch das Gehorsamsversprechen seinem damals noch nicht gewählten Nachfolger gegenüber deutlich gemacht, dass es nur einen amtierenden Papst geben könne und dass er sich tatsächlich vollständig zurückzuziehen gedenke: „Schon heute verspreche ich dem neuen Papst meine bedingungslose Ehrerbietung und meinen bedingungslosen Gehorsam,“ so die Worte des Papstes am 28. Februar.
Am 28. Februar war Papst Benedikt nach Castelgandolfo gereist, am gleichen Tag, an dem sein Amtsverzicht wirksam wurde. Er wollte auch physisch nicht mehr präsent und sichtbar sein. Am 23. März war dann der frisch gewählte Papst Franziskus dorthin geflogen, um Benedikt XVI. zu treffen.
Benedikt sei froh, nun wieder im Vatikan zu sein, gab der Pressesaal die Stimmung des Papstes emeritus wieder. Er wolle sich, wie am 11. Februar angekündigt, dem Dienst an der Kirche im Gebet widmen. Gemeinsam mit Benedikt XVI. werden sein Sekretär Erzbischof Gänswein und die vier Memores Domini, Mitglieder einer Schwesterngemeinschaft, die den Papst während seiner Amtszeit betreut hatten, dort einziehen.
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27.04.2013 10:34:29
Durch viele Drangsale ins Reich Gottes
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Lesung aus der Apostelgeschichte berichtet uns von den Anfängen der Kirche. Der Glaube an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn breitete sich aus durch das Zeugnis der Apostel und ihrer Mitarbeiter, aber auch durch ganz gewöhnliche Frauen und Männer, die in ihrem Alltag den Herrn bekannten. Es war ihnen gleichsam unmöglich, von jener Hoffnung zu schweigen, die sie erfüllte! Alle Menschen sollten davon erfahren.
Durch die Gemeinschaft mit Jesus Christus erhalten wir Anteil am Reich Gottes. In ihm ist das Himmelreich schon zu uns gekommen, auch wenn die endgültige Vollendung in Herrlichkeit noch aussteht. Wir befinden uns sozusagen in der „Zwischenzeit“: Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden. Jesus hat auf der Erde die frohe Botschaft von der Liebe Gottes verkündet und den Jüngern sein Gebot der Liebe hinterlassen: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.“ Nach seinem Tod am Kreuz ist er am dritten Tag auferstanden und vierzig Tage danach in den Himmel aufgefahren. Von dort, vom Vater her hat er den Heiligen Geist gesandt, der die an Jesus Glaubenden stärkt und mit seiner Kraft beseelt.
So wissen wir als Christen: Wir sind bereits aufgenommen in die Gemeinschaft mit Gott, wenn wir aus der heiligmachenden Gnade leben, die wir in der Taufe empfangen haben. Die Vollendung erwarten wir in der Begegnung mit Gott am Ende unseres Lebens.
Lesen Sie die Predigt am 5. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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24.04.2013 22:48:49
Veranstaltungen zum Tag des Lebens
(presse.kirche.at) Den internationalen „Tag des Lebens“ begeht die Diözese St. Pölten mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten, die „Familienbischof“ Klaus Küng bei einer Pressekonferenz am Dienstag als „Ermutigung für Familien und Lebensschutz“ vorstellte. Der beste Schutz für die Würde der Person und die Entfaltung des Lebens“ seien die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau und die Familie, betonte Bischof Küng. Bei allem Respekt vor der Freiheit zur Lebensgestaltung sei die Politik dazu aufgerufen, die Ehe zu fördern und zu schützen. Ehe und Familie seien bedeutend für die positive Entwicklung der Gesellschaft und auch für die wirtschaftliche Stabilität, so Küng.
Der „Tag des Lebens“ am 1. Juni solle dafür genützt werden, wieder neu auf den Wert und die Würde des Lebens hinzuweisen, betonte Helmut Prader, Bischofsvikar für Ehe, Familie und Lebensschutz. „Die Würde eines Menschen trägt der Mensch in sich und braucht ihm nicht von jemandem zugestanden werden.“ Die Kirche stärke daher einerseits besonders die Familien, andererseits müsse sie auch „immer wieder auf das Unrecht der bewussten Tötung eines Menschen hinweisen“. Prader: „Es bleibt immer ein Unrecht, einen unschuldigen Menschen zu töten, egal ob am Anfang oder am Ende des Lebens."
Ein „besonderes Anliegen“ von Bischof Küng ist die Präimplantationsdiagnostik (PID), „deren Legalisierung von manchen Interessensgruppen auch in Österreich angestrebt wird“. Es gehe bei PID „letztlich um eine Selektionsmethode“, bei der alle Embryonen mit Verdacht auf eine Anormalität „eliminiert werden“, kritisierte Küng. Ebenso aktuell sei das Screening von Schwangerschaften durch Ultraschall (Nackenfalte) und durch den neu entwickelten Bluttest. Küng: „Es ist sehr traurig, dass behinderte Kinder fast keine Chance mehr haben, durchzukommen Der Mensch macht sich zum Herren über Leben und Tod, und beurteilt, was lebenswert ist und was nicht. Das ist traurig und kann auf Dauer nicht gut gehen.“ In diesem Zusammenhang rief Bischof Küng nochmals zur Unterzeichnung der europäischen Bürgerinitiative „One of us“ auf.
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24.04.2013 22:46:47
Die Verkündigung des Letzten Gerichtes
(radiovatikan.de) Das Sprechen vom Jüngsten Gericht ist kein Grund, Angst zu haben oder zu machen. Mit diesem Gedanken erläuterte Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz einen weiteren Vers des Glaubensbekenntnisses. Der Petersplatz war wieder übervoll, der Platz davor auch, und die Menschen standen bis weit in die breite Zugangsstraße, die Via della Conciliazione hinein, um den Papst zu hören und zu sehen.
„Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten“: Dieser Vers des Glaubensbekenntnisses war das Thema der Katechese des Papstes. Er drücke die Spannung aus, die in der Welt sei: Sie habe begonnen mit der Schöpfung des Menschen nach Gottes Antlitz und sie ende im jüngsten Gericht.
„Die beiden Pole der Geschichte werden leicht vergessen, und vor allem der Glaube in die Wiederkunft Christi und das Gericht, er ist oft nicht klar und wird in den Herzen der Gläubigen übergangen. Jesus selber hat während seines öffentlichen Auftretens immer wieder von der Wirklichkeit seines Wiederkommens gesprochen.“
Papst Franziskus legte die Bibelstellen aus, in denen von der Wiederkunft und dem Gericht die Rede ist. So erinnere das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen den Glaubenden heute, dass es Aufmerksamkeit brauche: Zu den Törichten sagt der Herr, dass er sie nicht kenne. Das Warten sei eine Zeit der Gnade.
„Es ist die Zeit, die Gott und gibt, und allen, eine Zeit, gottgemäß zu leben, denn wir kennen weder den Tag, noch die Stunde der Wiederkunft Christi. Was Gott von uns erwartet, ist bereit zu sein für die Begegnung mit Jesus. Das bedeutet, die Zeichen seiner Anwesenheit zu erkennen, den Glauben im Gebet und den Sakramenten lebendig zu halten, um nicht einzuschlafen und Gott zu vergessen. Das Leben der eingeschlafenen Christen ist traurig, es ist kein glückliches Leben. Das Leben der Christen muss froh sein, in der Freude Jesu leben, nicht einschläfernd.“
Das zweite Gleichnis in der Papstkatechese war das von den Talenten, die jeder Mensch bekommen habe, und die es zu entwickeln und zu pflegen gelte. Sie seien nicht für uns selbst bestimmt, sondern für alle und für Gott. Wer als Christ seine Gaben in sich selbst einschließe, sei kein Christ, so der Papst. Und zuletzt ging der Papst auf die Erzählung des Gerichtes ein, wie Jesus die Menschen teilt in jene, die ihn besucht oder bedeckt oder geholfen hätten, und jene, die das nicht getan hätten.
„Das sagt uns, dass wir von Gott an der Liebe gemessen werden, wie wir den Nächsten und besonders die Schwachen und Bedürftigen geliebt haben. Natürlich sind wir bereits durch Gottes Gnade gerettet, durch Gottes freies Tun, von uns aus können wir nichts tun, der Glaube ist ein Geschenk. Aber um Frucht zu tragen will diese Gnade, dass wir uns Gott öffnen.“
Damit sei das Gericht auch nichts, was uns Angst machen müsste, so der Papst. „Gott bietet uns in Barmherzigkeit und Geduld diese Zeit, so dass wir jeden Tag ihn in den Armen und Kleinen erkennen, dass wir wach seien im Gebet und in der Liebe. Der Herr erkenne uns am Ende unserer Tage als gute und treue Diener!“
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19.04.2013 21:49:50
Christus, der gute Hirte
(stjosef.at/predigten) (JSp) Das Bild des guten Hirten, das Jesus verwendet und auf sich selbst bezieht, gehört zu den Urbildern der Menschheit. So hat es auch in unserer heutigen Zeit seine Berechtigung, wo die Naturverbundenheit der Menschen spürbar abgenommen hat und wo es nur wenige gibt, welche schon einen wirklichen Hirten gesehen haben.
Das, was Jesus meint, erschließt sich dem aufmerksamen Leser und Hörer leicht, ja, es kann sogar Kindern in der Katechese des Glaubens gut vermittelt werden!
Der gute Hirte ist ganz für die Schafe seiner Herde da. Er zieht nicht bloß einen materiellen Gewinn aus ihnen, so wie es der bezahlte Knecht tut, sondern ihm liegen sie wirklich am Herzen. Jedes einzelne dieser Schafe ist ihm wichtig, und wenn sich eines verirrt hat, verlässt er die übrigen, um es zu suchen. Gegen Gefahren aller Art verteidigt der gute Hirt seine Herde; ja, er ist bereit, sogar sein Leben einzusetzen, wenn er den Wolf kommen sieht.
Jesus bezieht dieses Idealbild des guten Hirten auf sich selbst, und zwar in der Einheit mit seinem himmlischen Vater, denn er und der Vater sind eins. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Sonntag der Osterzeit im Wortlaut!
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13.04.2013 10:41:42
Die rechte Auslegung der Heiligen Schrift
(radiovatikan.de) Am Freitagvormittag hat Papst Franziskus die Mitglieder der päpstlichen Bibelkommission getroffen, deren fünftägige Beratung im Vatikan nun zu Ende ging. Nach einem Grußwort des Vorsitzenden der Kommission, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, ermunterte der Papst die Anwesenden, die Auslegung der Bibel stets in Abgleich mit der lebendigen Tradition der Kirche vorzunehmen:
„Ihr seid wieder zusammen gekommen, um über ein sehr wichtiges Thema zu sprechen: Die Inspiration und Wahrheit der Bibel. Es handelt sich um ein Thema, das nicht nur den einzelnen Gläubigen angeht, sondern die gesamte Kirche, denn das Leben und die Mission der Kirche basieren auf dem Wort Gottes, das die Seele der Theologie ist und zur gleichen Zeit auch Inspiration der gesamten christlichen Existenz.“
Die Heilige Schrift sei ein schriftliches Zeugnis des Wortes Gottes, das weit über den Text selbst hinausgehe. Um es zu verstehen, müsse man sich in die große Traditionslinie einreihen, die mit der Unterstützung des Heiligen Geistes und des Lehramts die kanonischen Schriften als Wort Gottes, das an sein Volk gerichtet ist, erkannt und in der Meditation unerschöpfliche Reichtümer daraus zutage gefördert habe. Dies sei klar in der dogmatischen Konstitution Dei Verbum des II. Vatikanums dargelegt, so Papst Franziskus.
„Daraus folgt also, dass der Exeget darauf achten muss, das Wort Gottes in den biblischen Texten wahrzunehmen und diese innerhalb des kirchlichen Glaubens zu verorten. Die Interpretation der Heiligen Schriften kann nicht nur ein individueller wissenschaftlicher Kraftakt sein, sondern muss stets mit der lebendigen Tradition der Kirche konfrontiert, in sie eingebettet und durch sie beglaubigt werden. Diese Norm ist entscheidend, um die korrekte und gegenseitige Beziehung von Exegese und Lehramt zu bestimmen.“
Der Respekt für diese innerste Natur der Schriften, führte Franziskus weiter aus, bedinge die Gültigkeit der biblischen Hermeneutik. Daraus folge, dass jede Interpretation, die nach subjektivem Empfinden angestellt werde, mangelhaft oder unfähig sei, dem globalen Geist Rechnung zu tragen, der im Laufe der Jahrhunderte die Tradition des gesamten Gottesvolkes begründet hat.
Link: Papstansprache im Wortlaut (italienisch).
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13.04.2013 10:33:51
Auf die Liebe zu Christus kommt es an
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die entscheidenden Worte Jesu an Petrus, bevor er ihm die Aufgabe übertrug, die Kirche zu leiten, war die dreimalige Frage: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?“ Und beim ersten Mal fragte Jesus sogar: „Liebst du mich mehr als diese?“
Ausgerechnet dem charakterlich schwankenden Petrus, der den Herrn vor dessen Tod dreimal verleugnet hat, vertraut Jesus nach seiner Auferstehung das universale Hirtenamt in der Kirche an. In kirchenpolitischen Kategorien könnte man fragen, ob das eine gute personelle Entscheidung war. Denn wir Menschen tun immer so, als ob es zuerst von der persönlichen Qualität unserer Päpste und Bischöfe abhängt, ob es mit der Kirche gut weitergeht oder nicht. Und so gab und gibt es immer wieder verschiedenste Erwartungen an einen neuen Papst oder an einen neuen Bischof, natürlich auch an einen Pfarrer oder an andere Personen, die in der Kirche Verantwortung tragen.
Das Entscheidende für das Hirtenamt des Petrus ist nach Auffassung Jesu die Liebe.
Lesen Sie die Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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10.04.2013 21:32:26
Das Leben in Christus - Generalaudienz von Papst Franziskus
(radiovatikan.de) Gott ist so barmherzig, dass er uns sogar dann liebt, wenn wir Fehler machen. Das betonte Papst Franziskus in seiner Mittwochskatechese bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Vor tausenden Pilgern und Besuchern ging er auf die Bedeutung des Ostergeschehens ein. Christ sein bedeute nicht bloß Gebote befolgen, sondern in Christus sein – denken, handeln, lieben wie Christus – und zulassen, dass der Herr von unserem Leben Besitz ergreife, es verwandele und so frei mache vom Dunkel des Bösen und der Sünde, so der Papst. Zum Ostergeschehen sagte der Papst, dass der Tod und die Auferstehung Christi das Fundament des christlichen Glaubens und des Heils seien.
„Im Ostergeschehen befreit Christus uns von der Knechtschaft der Sünde und macht uns zu Kindern Gottes. Aber wie wird uns dies persönlich zuteil? – Durch das Sakrament der Taufe. Wir sind getauft auf den Tod und die Auferstehung Christi und wurden so zu neuem Leben geboren. Der Heilige Geist wirkt in uns dieses neue Sein als Kinder Gottes. So ist die Gotteskindschaft das größte Geschenk des Ostergeheimnisses.“
Die Beziehung zu Gott sei nicht einfach „ein Schatz, der im Leben nur zu hüten wäre“; sie müsse vielmehr wachsen und Tag für Tag genährt werden, so der Papst.
„Das geschieht durch das Hören des Wortes Gottes, durch das Gebet und die Teilnahme an den Sakramenten, insbesondere der Beichte und der Eucharistie. Wir können als Kinder Gottes leben, und darin besteht unsere Würde! Die Versuchung, Gott beiseite zu schieben, und die Erfahrung der Sünde verletzen unser Leben als Kinder Gottes. Wir müssen den Mut des Glaubens haben.“
Durch die Verkündigung der Botschaft Christi und mehr noch durch ein christliches Leben, ein Leben als Auferstandene, müssten die Gläubigen für alle ein Vorbild sein.
„Christus ist gestorben und auferstanden, um uns zu Kindern Gottes zu machen. Wir wollen den Menschen um uns die Freude, Gottes Kinder zu sein, weiterschenken. Wenn wir in Christus leben, dann sind wir wirklich frei und erhalten Kraft für die Mühen des Alltags. Der Herr segne euch alle.“
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10.04.2013 21:30:56
Europäische Bürgerinitiative "One of us"
(zenit.org) „One of Us“ ist eine der ersten europäischen Bürgerinitiativen überhaupt. Ihr Ziel für Europa ist der Schutz des menschlichen Lebens und der menschlichen Würde von der Zeugung an – soweit dieser Schutz in der Kompetenz der EU liegt. In einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofes (im Fall Brüstle gegen Greenpeace) definiert das Gericht den menschlichen Embryo als die erste Entwicklungsstufe des menschlichen Lebens. Daran orientiert „One of Us“ die Forderung, jegliche EU- Finanzierung von Aktivitäten, mit denen die Zerstörung menschlicher Embryonen einhergeht, einzustellen. Dies betrifft besonders die Bereiche Forschung, Entwicklungshilfe und öffentliche Gesundheit.
Eine Veränderung der EU Haushaltsordnung, in der die Ausgaben der Europäischen Union geregelt sind, ist der geeignete Weg, um die neue Regelung gesetzlich zu verankern. Das Verbot der finanziellen Förderung solcher Aktivitäten wäre ein entscheidender Beitrag zur Einheitlichkeit der Politik der verschiedenen europäischen Institutionen.
„One of Us“ hat größeres politisches Potenzial als jede andere Intitiative, die jemals unternommen worden ist, um europaweit den Schutz der Würde des Menschen von der Zeugung an zu fördern. Wenn eine Million oder mehr EU Bürger und Bürgerinnen die Initiative unterstützen, könnte ein ethischer Standard für ganz Europa entstehen, der den Schutz jedes Mitglieds der menschlichen Familie, egal wie jung er ist, sichert. Das Wunschziel der Initiative ist ein konkretes Verbot lebensvernichtender Politik im EU Finanzplan und ein gesteigertes Bewusstsein der verantwortlichen EU Politiker, dass so viele europäische Bürger dieses Anliegen teilen. Zudem könnte die Initiative ein positives Signal sein für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, wo aktuell viele Entscheidungen bioethischer Fragen ausstehen.
„One of Us“ kann auf eine große Gruppe von Unterstützern zählen: Kirchen, Politiker wie Abgeordnete des Europäischen Parlaments und zivilgesellschaftliche Akteure unterstützen die Intitiative auf verschiedenen Wegen. Neben dem verantwortlichen Gremium, das aus sieben Bürgern und Bürgerinnen unterschiedlicher EU Mitgliedsstaaten besteht, leitet eine zentrale Koordinationsstelle in Brüssel die Kampagne.
Die Europäische Bürgerinitiative „One of Us“ ist jetzt online erreichbar: http://www.1-von-uns.de/content/start.html
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06.04.2013 20:11:19
Gott hört unseren Schrei nach Erbarmen
(stjosef.at/predigten) (JSp) m Tod und in der Auferstehung Jesu Christi wirkt Gott das Heil der Menschen. Das Geheimnis der Erlösung ist vor allem ein Erweis der göttlichen Barmherzigkeit. So ist es angebracht, dass wir den 2. Sonntag der Osterzeit als Sonntag der Barmherzigkeit Gottes begehen.
Wenn wir die Weltgeschehnisse beobachten, aber auch wenn wir mit verschiedenen Erfahrungen unseres Alltags konfrontiert sind, dann scheint uns mitunter: Die Welt ist kälter geworden. Egoismus und Rücksichtslosigkeit geben den Ton an; die Werte des Mitleids und des Erbarmens zählen wenig in einer Gesellschaft, die vor allem den Kult des Schönen und Gesunden sowie der Leistung aus eigener Kraft pflegt.
Der auferstandene Herr macht seinen Jüngern und damit der Kirche insgesamt das einzigartige Geschenk seiner Barmherzigkeit: Er ermächtigt die Apostel, in seinem Namen den Menschen die Sünden zu vergeben. Im Bußsakrament wird uns die Überfülle des göttlichen Erbarmens zuteil. Der Mensch klagt sich selber an, doch er wird vom Priester in der Person Christi nicht verurteilt, sondern losgesprochen!
Lesen Sie die Predigt zum Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit!
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31.03.2013 15:52:55
Ostergrüße und Segen urbi et orbi
(radiovatikan.de) Etwa 250.000 Pilger waren auf dem festlich geschmückten Petersplatz und der angrenzenden Via della Conciliazione versammelt, um an der großen Ostermesse teilzunehmen und anschließend den Ostersegen zu erhalten. Es sei ihm ein Anliegen, so Papst Franziskus, die Frohe Botschaft, die die Auferstehung Jesu bedeute, allen zu verkünden. Sie solle in jedes Haus, in jede Familie gelangen, insbesondere aber dorthin, wo mehr Leid herrscht, in die Krankenhäuser, in die Gefängnisse…
„Vor allem möchte ich, dass sie in alle Herzen gelange, denn dort will Gott diese Frohe Botschaft hineinsäen: Jesus ist auferstanden; es gibt Hoffnung für dich, du bist nicht mehr unter der Herrschaft der Sünde, des Bösen! Gesiegt hat die Liebe, gesiegt hat die Barmherzigkeit! Stets siegt die Barmherzigkeit Gottes!“
Was bedeute nun, fragte Franziskus in seiner Ansprache, das Ereignis der Auferstehung? Es bedeute, dass die Liebe Gottes stärker sei als das Böse und als der Tod selbst; es bedeute, dass die Liebe Gottes unser Leben umwandeln, die Wüste, die sich in unserem Herzen befindet, zum Erblühen bringen könne. Christus habe durch seinen Tod und seine Auferstehung der Menschheit eine Zukunft der Hoffnung aufgetan:
„Liebe Brüder und Schwestern, Christus ist ein für allemal und für alle gestorben und auferstanden, aber die Kraft der Auferstehung, dieser Übergang von der Knechtschaft des Bösen zur Freiheit des Guten muss sich in jeder Zeit vollziehen, in den konkreten Räumen unseres Lebens, in unserem täglichen Leben. Wie viele Wüsten muss der Mensch auch heute durchqueren. Vor allem die Wüste in ihm selbst, wenn das Bewusstsein fehlt, Hüter all dessen zu sein, was der Schöpfer uns geschenkt hat und schenkt. Aber die Barmherzigkeit Gottes kann auch das trockenste Land erblühen lassen, kann selbst ausgetrocknete Gebeine wieder lebendig machen (vgl. Ez 37,1-14).“ Im Anschluss an seine Ansprache erteilte der Papst den anwesenden Pilgern, aber auch allen Gläubigen, die das Ereignis vor dem Fernseher, Radio, oder im Internet mitverfolgten, seinen Ostersegen.
Link: Papstansprache im Wortlaut.
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30.03.2013 12:18:11
Christus ist wahrhaft vom Tode erstanden!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Menschlich gesehen war es das Ende: Da stirbt dieser Jesus, auf den seine Apostel und Jünger alle ihre Hoffnung gesetzt hatten, am Kreuz! Das Kreuz galt als Zeichen der Schande; ja es war die Todesart eines Verbrechers, die Jesus auf sich genommen hatte! Er, der Unschuldige und Heilige, war wie ein Lamm zur Schlachtbank geführt worden. In der Hingabe seiner Liebe nahm er die Sünde der Welt auf sich und versöhnte die Menschen mit Gott.
Doch all diese Zusammenhänge waren den Jüngern Jesu unmittelbar nach seinem Tod nicht bewusst. Für sie war eine Welt voller Hoffnungen zusammengebrochen. Wie sollte und konnte es für sie ohne Jesus weitergehen?
Mitten in diese namenlose und lähmende Trauer hinein erstrahlt plötzlich das helle Licht von Ostern: Zuerst sind es äußere Zeichen, wie das leere Grab und die zusammengefalteten Leinenbinden sowie das Schweißtuch, womit man den Leichnam Jesu eingehüllt hatte. Dann aber sind es Engel, die zuerst den Frauen begegnen, die den Leichnam Jesu mit wohlriechendem Öl salben wollen, wie dies zur jüdischen Begräbnissitte gehört. Und dann erscheint Jesus selber seinen Jüngern: wiederum zuerst den Frauen, dann den Aposteln, vor allem dem Petrus, sowie den übrigen Jüngern. Die Gewissheit verdichtet sich, ja sie ist handgreiflich geworden, als die Jünger Jesus sehen und ihn sogar anfassen dürfen: Er lebt! Er ist von den Toten erstanden!
Lesen Sie die Predigt zum Ostersonntag 2013 im ganzen Wortlaut!
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30.03.2013 12:16:51
Von der Erneuerung des Taufbekenntnisses
(stjosef.at/predigten) (JSp) In diesem „Jahr des Glaubens“ geht es vor allem um eine Erneuerung unseres Taufbekenntnisses. Weil die meisten von uns schon als Kinder getauft wurden, haben damals die Eltern und Paten an unserer Stelle das Glaubensbekenntnis abgelegt und dem Bösen widersagt. Später, in der Vorbereitung auf die erste heilige Kommunion und das Sakrament der Firmung, wurde diese Absage an das Böse und dieses Bekenntnis zu Gott von uns schon bewusst mitvollzogen und erneuert. Jedes Jahr in der Osternacht sind wir aufgerufen, im Rahmen der Taufwasserweihe diese Erneuerung unseres Taufversprechens vorzunehmen.
Zuerst geht es um die Absage an das Böse: Wir widersagen „dem Bösen, um in der Freiheit der Kinder Gottes leben zu können“, außerdem widersagen wir allen „Verlockungen des Bösen“, damit es nicht Macht über uns gewinnt, und schließlich „dem Satan, dem Urheber des Bösen“. So steht es in den liturgisch vorgegebenen Fragen, auf die wir mit „Ich widersage“ antworten. Übersetzt in unsere Sprache könnten wir auch sagen: Ich distanziere mich von allem Bösen; ich will damit nichts (mehr) zu tun haben! Denn das Böse macht uns unfrei; es beeinträchtigt, ja zerstört unser Leben und nimmt uns auch die Freude. Hingegen ist es Gott, der uns Leben schenkt und der uns wahrhaft befreit. Dies wird im Ereignis der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus offenbar!
Eben deshalb bekennen wir uns zu Gott dem Vater, zu seinem Sohn und zum Heiligen Geist.
Lesen Sie die Predigt in der Osternacht 2013 im vollen Wortlaut!
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29.03.2013 10:15:22
Fußwaschung als Geste liebender Zuwendung zu den Ärmsten
(kathpress.at) Der Abendmahlsgottesdienst, den Papst Franziskus gemeinsam mit jugendlichen Strafgefangenen in der römischen Jugendhaftanstalt Casal del Marmo gefeiert hat, war emotional sehr bewegend. Das berichtete Vatikan-Sprecher Federico Lombardi im Anschluss an den Gottesdienst und die darauffolgende Begegnung des Papstes mit den Jugendlichen. Ein besonders bewegendes Zeichen sei die Fußwaschung gewesen, die der Papst an den Jugendlichen vollzog, so Lombardi.
Bei der Fußwaschung habe sich Papst Franziskus vor den Jugendlichen niedergekniet, ihnen die Fuße gewaschen und diese anschließend geküsst, berichtete Vatikansprecher Federico Lombardi anschließend gegenüber Journalisten. Franziskus sei sechsmal niedergekniet, und habe jeweils an zwei jungen Gefangenen, die in der ersten Reise saßen, die Fußwaschung vollzogen.
Mit diesem zwölf Jugendlichen habe er später während der Messe auch den Friedenskuss getauscht. Anschließend habe Franziskus allen Jugendlichen die Kommunion ausgeteilt, die zu ihm vorgetreten seien. Als Geschenk überreichten die Jugendlichen dem Papst nach der Messe ein Holzkreuz sowie eine in ihrer Werkstätte gefertigte hölzerne Kniebank überreichen. Franziskus revanchierte sich mit Ostereiern sowie eine Colomba, einem Ostergebäck in Taubenform.
Knapp eine Stunde dauerte die Messe mit den 49 jugendlichen Gefangenen sowie 40 freiwilligen Betreuern. Vor seiner Rückkehr in den Vatikan traf der Papst zu einer persönlichen Begegnung mit den Jugendlichen zusammen. "Lasst euch nicht die Hoffnung rauben", rief Franziskus in einem kurzen Grußwort den Jugendlichen zu. Er sei froh über diese Begegnung danke allen, vor allem den Jugendlichen.
An der Messe nahm auch Italiens Justizministerin Paola Severino teil, die anschließend den Papst kurz begrüßte. Sie unterstrich die hohe pädagogische Bedeutung, die eine Anstalt wie Casal del Marmo für Jugendliche habe. Sie versuche die teilweise weit entfernt von ihrer Heimat und ihren Familien lebenden jungen Menschen zu "behüten" und sie auf ihre Rückkehr in die Gesellschaft vorzu bereiten.
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29.03.2013 10:13:16
Der Sieg der Liebe am Kreuz
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Passionsgeschichte nach dem Evangelisten Johannes zeigt uns in eindrücklicher Weise, was unser Herr Jesus Christus um unserer Sünden willen alles erduldet hat und wie er seinen Tod angenommen hat als Erweis seiner Liebe zu uns. Denn es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde (vgl. Joh 15,13)!
Vergessen wir nicht, dass unser Herr Jesus Christus zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch ist. Als Gott konnte er nicht leiden; als Mensch aber nahm er die Not und das Elend unseres Erdendaseins auf sich, und stellvertretend ließ er sich die Schuld aller Menschen aufladen, um sie in seinem Blut zu sühnen. Indem die Sünde ihre scheinbare Macht zeigen konnte, die den Erlöser der Welt dem Tod am Kreuz überführte, wurde sie in ihrem Wesen entmachtet: denn dort, wo die Liebe ist, kann der größte Hass und die größte Ungerechtigkeit und Gottlosigkeit nichts ausrichten. Gerade durch seinen Tod am Kreuz hat unser Herr die Sünde und den Tod besiegt!
Lesen Sie die Homilie am Karfreitag 2013 in vollem Wortlaut!
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28.03.2013 11:03:41
Erste Generalaudienz von Papst Franziskus
(radiovatikan.de) Die Karwoche zu leben – das bedeutet vor allem, aus sich selbst heraus- und auf den anderen zuzugehen. Dies hat Papst Franziskus bei seiner ersten öffentlichen Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz betont. Die Pilger begrüßte er zuvor wieder mit einem entspannten „Buongiorno“. Zudem kündigte der Papst an, dass er nach Ostern die Katechesereihe zum Jahr des Glaubens, die sein Vorgänger Benedikt XVI. begonnen hatte, fortsetzen werde.
Was es bedeutet, Jesus bei seinem Leiden, seinem Weg zum Kreuz und zur Auferstehung zu begleiten, machte Papst Franziskus an diesem Kar-Mittwoch noch einmal deutlich:
„Die Karwoche zu leben bedeutet nicht nur, Christus mit einem bewegten Herzen zu folgen, die Karwoche zu leben und Jesus zu folgen heißt: lernen, aus uns selbst herauszugehen. So, wie ich es vergangenen Sonntag gesagt habe, aus uns herausgehen, um den anderen entgegen zu gehen, um zu den Randgebieten des Daseins zu gehen. Lasst uns als erste zu unseren Brüdern und Schwestern gehen, besonders zu denen, die am weitesten weg sind, zu denen, die in Vergessenheit geraten sind, zu denen, die Verständnis, Trost und Hilfe brauchen. Es gibt ein sehr großes Bedürfnis, das lebendige Zeugnis des barmherzigen Jesus, der reich an Liebe ist, zu den Menschen zu bringen!“ - Lesen Sie noch mehr!
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28.03.2013 10:54:49
Wahrhaft gute Hirten sein!
(presse.kirche.at) „Habt keine Angst, eure Hirtenaufgabe mit Gottes Hilfe wahrzunehmen“, appellierte Bischof Klaus Küng bei der Chrisammesse im Dom von St. Pölten an die Priester der Diözese. „Führt Eure Gemeinden mit einer gewissen Entschlossenheit auf Wege, die zur Vertiefung des Glaubens führen und wirkt der Verflachung entgegen.“ Mit den heiligen Ölen werde uns von Christus „ein Schatz anvertraut“, mit dem sich ein wichtiger Auftrag verbinde: „Je mehr wir mit Christus eins sind, desto mehr werden wir vom Heiligen Geist erfüllt.“ Das bedeute jedoch, dass vieles auch von den Bemühungen des Einzelnen abhänge.
Christus habe die Priester durch das Weihesakrament für einen besonderen Dienst „an sich gezogen“, sagte Küng. An seine Stelle tretend sollen sie Zeugen für die Wahrheit sein und die Heilsgeheimnisse verwalten. „Wir sollen Gute Hirten sein, Priester nach seinem Herzen“, so der Bischof wörtlich. Es sei „ein großes Geheimnis“, dass Jesus sich gewissermaßen von jenen, die dazu bestellt sind, abhängig mache. Die damit verbundene Verantwortung sei dadurch groß.
Das Wissen um Gegenwart Christi „unter uns“ und die Wirksamkeit des Heiligen Geistes sei die beste Ermutigung für die Arbeit der Priester, der beste Trost in allen Schwierigkeiten und der stärkste Ansporn. Daher sei es von größter Bedeutung, dass die Priester „allem anderen voran das geistliche Leben pflegen, es verteidigen und wiederherstellen, wenn wir nachgelassen haben“.
Küng betonte, dass es ihm „ein sehr großes Anliegen“ sei, dass die Priester das Evangelium „liebevoll, aber ohne Abstriche“ verkünden und dies auch von ihren Mitarbeitern verlangen sollten. Der in der Gesellschaft vorherrschende Relativismus müsse dort, wo er Glaubenswahrheiten und Gebote Gottes betreffe, „nach und nach überwunden“ werden. Küng: „Andernfalls dreht sich in der Entwicklung des Glaubenslebens die Schraube nach unten, Glaube und Glaubenspraxis verflachen immer mehr.“
Auch für die Sakramentenspendung brauche es „Hirten, die mit der Liebe Christi am Werk sind, die auf die Menschen zugehen, sie einladen und ermutigen“. Es gelte dabei dem Vorbild Jesu Christi nachzufolgen: „Er war bereit, von jeder Krankheit zu heilen; vor niemandem ist er zurückgeschreckt, nicht einmal vor Aussätzigen“, erinnerte Küng. Jesus habe aber auch „unmissverständlich zur Umkehr aufgefordert“ und für die Wirksamkeit seiner Wundertaten den Glauben vorausgesetzt.
Link: Bischofspredigt im Wortlaut.
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28.03.2013 10:52:03
Die Hingabe der Liebe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Bevor Jesus sein Leiden und Sterben am Kreuz auf sich nahm, versammelte er sich mit den Aposteln zur Feier des Paschamahls. Darin gedachten die gläubigen Juden des Auszugs aus Ägypten. Es ging um die vergegenwärtigende Erinnerung an das Ereignis der Befreiung, das Gott der Retter an seinem auserwählten Volk gewirkt hatte.
In den Zusammenhang dieser kultischen Vollzüge stellt Jesus seine Zeichenhandlung der Fußwaschung und dann auch die Einsetzung der heiligen Eucharistie und des Priestertums. Wenn Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht, so verdeutlicht er ihnen das Maß dienender Liebe. Er, der Herr, ist bereit, ihnen diesen Sklavendienst zu leisten; er sieht sie nicht als Knechte an, sondern als Freunde. Er ist bereit, für sie sein Leben hinzugeben als Dienst der Liebe. Und nach dem Maß, wie er ihnen seine Liebe erweist, sollen auch sie einander lieben. Denn so lautet das neue Gebot: „Liebet einander, wie ich euch geliebt habe“ (Joh 13,34).
Und dann geschieht das Unfassbare: Jesus schenkt sich den Seinen im Sakrament der Eucharistie. Unter den Gestalten von Brot und Wein teilt er sich mit: als wahrer Gott und wahrer Mensch, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut. Es ist ein Geheimnis unsagbarer Nähe, tiefster Vereinigung der Liebe. Das Opfer seiner Hingabe am Kreuz wird bereits im Voraus auf sakramentale Weise vergegenwärtigt. Dies soll nun bei jeder Feier der heiligen Eucharistie geschehen. - Lesen Sie die Homilie zum Gründonnerstag 2013 in vollem Wortlaut!
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24.03.2013 21:54:06
Franziskus besucht Benedikt
(radiovatikan.de) Es war ein Treffen „tiefster Eintracht“ – so beschreibt Vatikansprecher Federico Lombardi die Begegnung der beiden Päpste, des amtierenden und des emeritierten, an diesem Samstag in Castelgandolfo. Es war das erste Mal seit dem Mittelalter, dass ein amtierender Papst seinen lebenden Vorgänger traf.
Franziskus reiste mit dem Helikopter aus dem Vatikan an. Benedikt XVI., in einen einfachen weißen Talar gekleidet, empfing ihn um 12.15 Uhr persönlich am Hubschrauber-Landeplatz in Castelgandolfo. Vatikansprecher Federico Lombardi sagt über den Moment der Begegnung:
„Der Heilige Vater stieg aus, begleitet von Erzbischof Becciù, dem Substitut des vatikanischen Staatssekretariates, Monsignor Sapienza und Alfred Xuereb. Sobald Franziskus ausstieg, näherte sich der emeritierte Papst und es gab eine wunderschöne Umarmung zwischen den beiden. Nach kurzen Begrüßungen der anderen Personen – des Bischofs von Albano und des Direktors der Päpstlichen Villen außerhalb von Rom, Saverio Petrillo – sind sie in das Auto gestiegen, Franziskus nahm rechts auf dem klassischen Papstsitz Platz, der emeritierte Papst links. Auch Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses, stieg ein.“
Danach hätten sich Franziskus und Benedikt für ein gemeinsames Gebet direkt in die Kapelle des Apostolischen Palastes in Castelgandolfo begeben, so Lombardi weiter.
„In der Kapelle hat der emeritierte Papst Benedik dem Papst Franziskus den Ehrenplatz angeboten, doch dieser sagte: ,Wir sind Brüder’ und wollte, dass sich beide in derselben Bank niederknieen. Nach einem kurzen Moment des Gebetes sind sie in die Privatbibliothek gegangen, wo gegen 12.30 Uhr das persönliche Treffen begann.“
Lesen Sie noch mehr! Sehen Sie auch das interessante Videodokument der Begegnung!
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24.03.2013 21:50:44
Freude, Kreuz, Jugend - die Predigt von Papst Franziskus am Palmsonntag
(radiovatikan.de) Mit der Palmsonntagsmesse auf dem Petersplatz hat Papst Franziskus im Vatikan die liturgischen Feiern der Kar- und Ostertage eröffnet. Zugleich beging er auch den diözesanen Weltjugendtag mit den Gläubigen, denn seit 28 Jahren ist der Palmsonntag auch Tag der Jugend. Papst Franziskus nutzte diesen Anlass, um sich am Ende seiner Predigt mit jungen Gläubigen aus aller Welt zur Feier des Weltjugendtages in Rio de Janeiro im Juli dieses Jahres zu verabreden.
Zu Beginn der Zeremonie zog Franziskus in einer feierlichen Palmprozession von der Mitte des Petersplatzes zum Papstaltar vor der Vatikan-Basilika. Jugendliche führten die Prozession, es folgten Prälaten, Bischöfe und Kardinäle. Franziskus, mit einem großen Palmzweig in der Hand, folgte der Prozession zu Fuß. In einer kurzen Zeremonie am Obelisken in der Mitte des Platzes segnete der Papst die mitgebrachten Palm- und Ölzweige.
In seiner Predigt betonte der Papst, dass die Menschen sich die Hoffnung, die Jesus ihnen gibt, nicht nehmen lassen sollten. Am Kreuz und mit der Liebe Gottes überwinde Jesus alles Böse. Insgesamt setzte Franziskus drei thematische Schwerpunkte an diesem Palmsonntag: Die Freude, Christ zu sein, das Kreuz als Mittel zur Überwindung des Bösen und die Bedeutung der Jugendlichen.
Lesen Sie die Predigt des Papstes im Wortlaut!
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23.03.2013 12:16:17
Der königliche Weg des Kreuzes
(stjosef.at/predigten) (JSp) Als Jesus auf einem Esel sitzend ganz schlicht und demütig und doch so erhaben in Jerusalem einzog, da war dies nicht der Auftakt einer prunkvollen irdischen Machtergreifung, sondern seiner Ganzhingabe für das Heil der Menschen, die in seinem Leiden und Sterben, seinem Tod am Kreuz und in seiner Auferstehung und Himmelfahrt gipfeln sollte. Wie aber sollten die Menschen jetzt schon begreifen, dass ausgerechnet dies der Weg der Erlösung sein würde? Denn das Böse wurde nicht besiegt und überwunden durch Macht und Gewalt, sondern durch die Hingabe dienender Liebe, die das Leiden miteinschloss. Wahrlich ein anspruchsvoller Weg, eben der Königsweg des Kreuzes!
Lesen Sie die Predigt zum Palmsonntag 24.03.2013 in vollem Wortlaut!
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22.03.2013 11:20:25
Die neuen Akzente des Papstes Franziskus
(presse.kirche.at) „Die Wahl von Papst Franziskus und seine ersten Auftritte haben viel Freude ausgelöst und Hoffnungen geweckt“, sagte Bischof Klaus Küng bei Dankgottesdienst anlässlich der Amtseinführung von Papst Franziskus im Dom von St. Pölten. Mit der Erwählung von Jorge Manuel Bergoglio zum Papst seien auch „Herausforderungen verknüpft, die uns alle angehen“.
Die Aussage von Papst Franziskus, dass die Kirche arm sein und die Armen lieben müsse, bezeichnete Küng als „Schlüssel für das Verständnis seines Lebens und wie er sein Amt sieht“. Armut bedeute – gerade auch im Verständnis des hl. Franz von Assisi – sich nicht zu eigen zu machen, um ganz frei zu sein für Gott und die anderen. Dazu passe auch die Definition von „Macht“, die Franziskus in seiner Antrittspredigt gegeben hat: Die Macht des Petrus bedeute, ganz für den Dienst an der Kirche da zu sein. Dies setze voraus, ganz für Christus da zu sein, so Küng, und habe „die uneingeschränkte Liebe zu den anderen als unmittelbare Folge“.
Es falle auf, dass Papst Franziskus keine Gelegenheit versäume, um für sich und die Kirche um Gebet zu bitten, stellte Küng fest. Sich ganz auf Gott zu verlassen und uns im Wissen um unsere Verantwortung den anderen zuzuwenden, „ganz besonders jenen, die in Not sind“, sei „eine weitere Devise“, die uns der neue Papst mit auf den Weg gebe.
Auch im Zeitpunkt des Amtsantritts in der Passionswoche sieht Küng einen „wesentlichen Hinweis“: Der heilige Franziskus sei in seiner gesamten Spiritualität „radikal von Christus her geprägt“ gewesen. Die daraus hervor gehende „große Leidenschaft, die Herzen zu entzünden“ betrachte er, Küng, auch als „ein Kennzeichen für die Haltung des neuen Papstes.“
Jedem Papst sei eine ganz bestimmte Aufgabe zugekommen, wie Küng ausführte: Johannes XXIII. habe die Fenster und Türen der Kirche geöffnet und das Konzil einberufen, dessen Beendigung die Aufgabe Pauls VI. war. Dieser habe auch die Umsetzung des Konzils eingeleitet und dabei „nicht wenig gelitten“. Johannes Paul I. sei mit seiner „Liebenswürdigkeit und katechetischen Einstellung“ der Übergang zu Johannes Paul II. gewesen, der „weltweit eine neue Entwicklung in Gang gebracht“ habe. Mit seinen Apostolischen Schreiben „Novo Millenio ineunte“ habe er auch „die Grundlinien einer neuen Pastoral“ aufgezeigt. Benedikt XVI. sei der „Papst der Vertiefung“ gewesen, der die Zusammenhänge der aktuellen Entwicklungen von Kirche und Gesellschaft „sehr klar dargestellt“ und „die Erkenntnisse über die Ursachen und mögliche Heilmittel“ verfeinert habe. Papst Franziskus wisse sich mit Benedikt XVI. „eng verbunden“ und bringe von einem anderen Kontinent und einer vitalen Diözese „eine neue Sicht“.
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