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01.03.2013 22:48:36
Gott steht seinem Volke bei
(stjosef.at/predigten) Immer wieder fragen sich die Menschen: Wo ist Gott? Wie begegnet er mir in meinem Leben? Wo zeigt er seine Kraft und Stärke? Angesichts dieser Fragen tut es gut, sich auf die Heilsgeschichte Gottes mit uns Menschen zu besinnen, von der uns die Lesungen und das Evangelium Auskunft geben.
Im brennenden Dornbusch offenbart sich Gott dem Mose als der „Ich-bin-da“. Dieser Name, welcher die Fülle des Seins und Lebens ausdrückt, bleibt zugleich ein Geheimnis: Gott wendet sich uns Menschen zu und zeigt uns seine Nähe, ohne dass wir sein Wesen erschöpfend erkennen und ausloten können. Die Zusage lautet jedoch: Gott geht den Weg mit uns; er leitet und begleitet sein Volk, das er in Liebe erwählt hat.
Dies gilt in hervorragendem Maß für das Volk des neuen Bundes, die Kirche.
Lesen Sie die Predigt zum 3. Fastensonntag C im Wortlaut!
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28.02.2013 23:37:51
Die letzten Worte des Papstes an die Kardinäle
(kath.net) Papst Benedikt XVI. sagt in seiner Ansprache an die versammelten Kardinäle am 28.02.2013, kurz vor dem Wirksamwerden seines angekündigten freiwilligen Rücktritts:
"Bevor ich mich von euch persönlich verabschiede, möchte ich euch sagen, dass ich euch besonders in den kommenden Tagen im Gebet nahe sein werde, damit ihr dem Wirken des Heiligen Geistes bei der Wahl des neuen Papstes fügsam seid. Der Herr zeige euch, was sein Wille ist. Und unter euch, unter dem Kardinalskollegium, ist auch ein künftiger Papst, dem ich bereits heute meine unbedingte Ehrerbietung und meinen unbedingten Gehorsam verspreche. Hierzu erteile ich euch mit Zuneigung und Dankbarkeit den Apostolischen Segen."
Link: Ansprache im Wortlaut.
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28.02.2013 23:34:20
In Castel Gandolfo angekommen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist in Castel Gandolfo angekommen. Knapp drei Stunden vor dem Ende seines Pontifikats verließ er wie geplant den Vatikan und flog mit dem Hubschrauber nach Castelgandolfo. Benedikt startete gemeinsam mit Privatsekretär Georg Gänswein um 17 Uhr 06 und landete um 17 Uhr 23 in der päpstlichen Sommerresidenz vor den Toren Roms, wo er die kommenden Monate verbringen wird. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone verabschiedete ihn im Vatikan persönlich. Auch die Schweizer Garde und viele Mitarbeiter der Kurie nahmen unter starkem Applaus bewegt Abschied von dem scheidenden Oberhaupt der katholischen Kirche. Nicht nur Sekretär Gänswein bekam dabei feuchte Augen. Auf dem Petersplatz hatte sich eine kleine Menschenmenge versammelt.
In Castelgandolfo erwarteten viele Gläubige den 85-Jährigen. Sein letzter öffentlicher Akt als Papst war am Abend ein Gruß an die Gläubigen von der Loggia des Palastes, zudem spendete er zum letzten Mal den Apostolischen Segen. Um 20 Uhr wurde als symbolisches Zeichen für das Ende seines Pontifikats das Portal der Residenz geschlossen. Die Schweizer Garde stellte dann ihren Dienst ein, für die Sicherheit des ehemaligen Kirchenoberhauptes ist nun die Gendarmerie des Vatikans zuständig. Benedikts Wohnung im Apostolischen Palast im Vatikan wurde versiegelt.
Hier die Worte Benedikts:
"Danke, von Herzen Danke!
Liebe Freunde, ich freue mich, dass ich bei euch bin, umgeben von der Schönheit der Schöpfung und eurer Sympathie, die mir so viel Gutes getan hat. Danke für eure Freundschaft, eure Zuneigung.
Ihr wisst, mein heutiger Aufenthalt hier unterscheidet sich von den bisherigen, ich bin nicht mehr Papst der Katholischen Kirche, ab acht Uhr heute Abend bin ich es nicht mehr. Ich bin nur noch ein einfacher Pilger, der die letzte Etappe seiner Pilgerreise auf dieser Erde beginnt. Aber ich möchte noch einmal mit meinem Herzen, mit meiner Liebe, meinem Gebet, meiner Meditation und allen meinen inneren Kräften für das Wohl aller und der Kirche, ja für die Menschheit arbeiten. Und dabei fühle ich mich getragen von eurer Sympathie. Gehen wir gemeinsam weiter, mit dem Herrn, für das Wohl der Kirche und der Welt.
Danke.
Von Herzen spende ich euch nun meinen Segen.
Gepriesen sei der allmächtige Gott.
Es segne uns der allmächtige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Danke und Gute Nacht, Danke euch allen!"
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28.02.2013 23:32:38
Der Apostolische Stuhl ist vakant
(news.stjosef.at) Gebet für eine gute Papstwahl:
Herr Jesus Christus,
Du Hirte und Haupt Deiner Kirche,
wir bitten Dich, steh Deinen Dienern, den Kardinälen, die Deinen Stellvertreter hier auf Erden wählen, in all ihrem Tun mit der Kraft Deines Segens bei.
Sende ihnen den Heiligen Geist,
dass sie Deinen Willen erkennen
und einen würdigen Nachfolger des Petrus, auf den Du Deine Kirche gebaut hast, wählen mögen.
Dadurch schenke uns in Deiner Güte einen Papst, der wahrhaft an uns Deine Stelle vertritt, uns entflammt durch seinen Eifer, uns beschämt durch seinen Wandel, uns trägt durch seine Liebe, uns stärkt durch seine Geduld, uns segnet durch seine Gebete und weidet durch seine Lehre und uns reinigt und läutert zu Deinem heiligen Volke und zum unbefleckten Gottesdienst im Geist und in der Wahrheit.
Der Du lebst und herrschst mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
(nach Bischof J.M.Sailer 1751-1832)
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27.02.2013 16:21:30
Motivenforschung und anonyme Statistiken bei Abtreibung nötig
(familie.at) Bei einer Podiumsdiskussion der Österreichischen Lebensbewegung mit Rebecca Kiessling, der international bekannten Lebensschützerin und Familienanwältin aus den USA, hat der Geschäftsführer des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien (KFVW), Andreas Cancura, dazu aufgerufen, den überwältigenden Wunsch der Bevölkerung nach Hinweis auf Hilfs- und Beratungseinrichtungen ernst zu nehmen.
Wie eine im Auftrag von Familienverband, Aktion Leben und Erzdiözese Wien durchgeführte IMAS-Umfrage zeigt, sprechen sich 69 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher für den ausdrücklichen Hinweis auf Hilfs- und Beratungseinrichtungen im Rahmen der Beratung vor einem geplanten Schwangerschaftsabbruch aus.
Cancura fordert, die gesetzlich vorgesehene Beratung so durchzuführen, dass der erstberatende Arzt ausdrücklich einen Hinweis auf staatlich anerkannte Unterstützungs- und Beratungsangebote gibt. Zwischen der Erstberatung und dem geplanten Schwangerschaftsabbruch sollen jedenfalls drei Werktage Bedenkzeit liegen, um Zeit und Raum für psychosoziale Beratung und eigene Überlegungen zu geben.
Zudem plädiert der KFVW-Geschäftsführer dafür, Motive für und Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche regelmäßig zu erheben und kündigt diesbezügliche Studien an. Diese Motivenforschung und Statistiken sollen selbstverständlich anonym sein und der Prävention von Abbrüchen und Konzepten für maßgeschneiderte Hilfestellungen dienen.
Schließlich fordert der KFVW ein flächendeckendes Netz an Schwangerenberatungsstellen sowie einen staatlich eingerichteten Hilfsfonds für Schwangere in Notlagen: „Ein flächendeckendes Netz an Schwangerenberatungsstellen ist einzurichten, denn Frauen und Paare haben ein Recht auf umfassende - auch sozialrechtliche und finanzielle - Information sowie professionelle, psychosoziale Beratung. Diese Beratungsstellen müssen in die Lage versetzt werden, unbürokratisch und rasch finanzielle Unterstützung anzubieten etwa durch einen staatlich eingerichteten Hilfsfonds für Schwangere in Notlagen“, so Cancura.
Es ist und bleibe ein Skandal, dass in Österreich Behinderte bis knapp vor der Geburt abgetrieben werden können, kritisiert Cancura. Deutschland habe es geschafft, diese so genannte „eugenische Indiaktion“ abzuschaffen, wobei gerade in diesem Zusammenhang der Ausbau des Unterstützungs- und Betreuungsangebots wichtig sei.
Gleichzeitig sprach sich der KFVW-Geschäftsführer gegen „extremistische Aktionen im Bereich des Lebensschutzes“ aus. Um Abtreibungen zu vermeiden, müsse man in erster Linie „bewusstseinsbildend, werbend und pädagogisch“ vorgehen. Wichtig sei das gemeinsame Engagement aller Lebensschützer, denn nur dieses werde auch zum politischen Erfolg führen.
Einig war sich die Runde am Podium – darunter eben auch Rebecca Kiessling, die nach einer Vergewaltigung ihrer Mutter zwei Abtreibungsversuche überlebte, adoptiert wurde und selbst Mutter von zwei Adoptivkindern und drei eigenen Kindern geworden ist, sowie dem Hollabrunner Primarius für Geburtshilfe Karl Anzböck, der Theologin und Juristin Gudrun Kugler und der Lebens- und Sozialberaterin Karin Ebert in der Forderung nach Propagierung und dem Ausbau der Möglichkeiten der Adoption. „Werbung und Kampagne für die verstärkte Inanspruchnahme der Adoption sollten die Abtreibungszahlen dramatisch senken, denn jeder Mensch verdient eine Chance, ist er doch kein Zufallsprodukt, sondern Geschöpf Gottes und damit Teil der Zukunft unseres Planeten!“, so Cancura.
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27.02.2013 16:16:55
Abschiedsworte von Papst Benedikt XVI.
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch bei der letzten Generalaudienz seines Pontifikats auch ein Grußwort an die deutschsprachigen Pilger gerichtet. "Kathpress" dokumentiert die Passage in der vatikanischen Fassung:
Liebe Brüder und Schwestern!
In diesen Tagen danke ich Gott aus tiefstem Herzen, der stets die Kirche führt und gedeihen lässt. Ihm vertraue ich die Kirche in aller Welt an. Wir wissen, das Wort der Wahrheit des Evangeliums ist die Kraft und das Leben der Kirche.
In dieser Gewissheit habe ich vor knapp acht Jahren ja dazu gesagt, das Amt des Nachfolgers Petri anzunehmen. Und der Herr hat mich immer geführt und war mir nahe - in Zeiten der Freude und des Lichts, aber auch in schwierigen Zeiten. Wie Petrus und die Jünger im Boot auf dem See von Galiläa wusste ich, der Herr ist im Boot, ja, es ist sein Boot. Er führt das Schiff der Kirche. Nichts kann diese Gewissheit verdunkeln.
Liebe Freunde, ich lade euch alle ein, in diesem Jahr des Glaubens euer Vertrauen in den Herrn zu erneuern; sein Arm hält uns, auch und gerade in der Mühsal. Mein Wunsch ist es, dass alle die Freude spüren, dass sie spüren, wie schön es ist, ein Christ zu sein und zur Kirche zu gehören.
Ein Papst scheint allein, aber er ist nicht allein, wenn er das Schifflein Petri lenkt. So danke ich allen, die mir in der Ausübung des Petrusamtes großherzig geholfen haben. Bei den Audienzen, bei den Pastoralreisen und den vielen Begegnungen konnte ich die Liebe und die Zuneigung unzähliger Menschen zum Nachfolger Petri spüren.
Sie alle schließe ich in mein Gebet ein und die ganze Welt.
Schließlich danke ich euch allen, dass ihr meine Entscheidung, die ich vor dem Herrn zum Wohl der Kirche getroffen habe, mit Respekt und Verständnis aufgenommen habt. Ich werde meinerseits den Weg der Kirche weiterhin im Gebet begleiten.
Ein herzliches "Vergelt's Gott" sage ich allen Brüdern und Schwestern deutscher Sprache - euch, liebe Freunde, die ihr zu dieser letzten Generalaudienz meines Pontifikats gekommen seid, und allen zu allen Hause. Und ich danke der Traunsteiner Blaskapelle, dass Sie uns die Bayernhymne so schön gespielt hat.
Der Herr trägt die Kirche immer, er leitet sie auch in schwierigen Zeiten. Diese Sicht dürfen wir nie verlieren.
Wir dürfen stets gewiss sein, der Herr ist uns nahe, und umfängt uns mit seiner Liebe. Im Gebet bleiben wir, liebe Freunde, einander nahe, und im Gebet ist der Herr uns nahe. So grüße ich euch alle von ganzem Herzen. Der Herr segne euch und die Kirche in unseren Landen.
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25.02.2013 22:40:03
Motu proprio mit Ausführungsbestimmungen zur Papstwahl
(kathpress.at) Benedikt XVI. hat durch Gesetzesänderung eine Vorverlegung der Papstwahl "um einige Tage" gestattet. Das entsprechende "Motu Proprio" wurde am Montag, dem viertletzten Tag seines Pontifikates, veröffentlicht.
Wann das sogenannte Konklave beginnt, müssen laut dem neuen Gesetz die in Rom versammelten Kardinäle entscheiden, sobald alle voraussichtlich 115 Wähler dort versammelt sind. Zwei Wahlberechtigte haben ihre Teilnahme bereits abgesagt.
Wörtlich verfügte Benedikt XVI., er lasse "dem Kardinalskollegium die Möglichkeit, den Beginn des Konklaves vorzuziehen, wenn die Anwesenheit aller wählenden Kardinäle feststeht, wie auch die Möglichkeit, aus schwerwiegenden Gründen den Beginn der Wahl um einige Tage aufzuschieben". Spätestens 20 Tage nach Eintritt der Sedisvakanz müsse jedoch das Konklave mit den anwesenden Papstwählern beginnen.
Für eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht um das Konklave legte der Papst für alle Vatikanmitarbeiter die von selbst eintretende Exkommunikation (Exkommunikation als Tatstrafe, lateinisch "latae sententiae") fest. Zuvor war in den Normen nur von "schwerwiegenden Strafen nach Ermessen des künftigen Papstes" die Rede.
Link: Motu proprio Normas nonnullas.
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22.02.2013 23:05:17
Novene für einen neuen guten Papst
(kath.net) Zu einer Novene für einen neuen guten Papst hat die Katholische Neuevangelisierung in Wien aufgerufen. Zeitpunkt sollen die neun Tage vor dem Beginn des Konklaves sein. Derzeit ist der Beginn des Konklaves am 15. März geplant, in diesem Fall würde die Novene von 7. bis 15. März laufen.
„Nach dem Schock über den so überraschenden Rücktritt von Papst Benedikt gilt es jetzt, mit Vertrauen in die Zukunft zu blicken. Was jetzt sicher am meisten nottut, ist das Gebet für einen neuen guten Papst. Das erwartet Gott wohl von uns am allermeisten. Denn davon hängt enorm viel ab für das Leben der katholischen Kirche, man kann sagen auch der Welt“, sagt Initiator Günther Zoppelt.
Die Novene:
HERR JESUS, Hirt Deiner Kirche, ohne Dich vermögen wir nichts.
Sende uns Deinen Hl. Geist und erneuere uns von Grund auf!
Komm, HEILIGER GEIST, wir brauchen Dich so dringend!
Komm, schenke uns einen Papst voll Glaube, Hoffnung und Liebe.
Komm, erleuchte diesen Papst, damit er in allem GOTT suche.
Komm, stärke ihn, auf dass er GOTT und den Menschen diene.
Komm, führe ihn, damit er dem Evangelium in allem treu ist und
die Welt entsprechend lehre.
Komm, sprich durch den Papst zu uns Worte der Wahrheit
und der Liebe.
Komm, lehre uns durch den Papst GOTT den VATER und den
SOHN zu erkennen.
Komm, hilf dem neuen Papst, die Zeichen der Zeit zu deuten.
Komm, schütze den neuen Papst vor allen Feinden der Kirche.
Komm, heilige den neuen Papst, auf dass er die Gläubigen zur
Heiligkeit führe.
Komm, und hilf allen Gläubigen, Priestern und Bischöfen, den
neuen Papst mit Ehrfurcht und Liebe anzunehmen, ihm
als Nachfolger des hl. Petrus zu gehorchen und für ihn zu beten.
Komm, HEILIGER GEIST, statte den Papst mit Deinen Gaben aus.
HIMMLISCHER VATER, wir erbitten von Dir einen neuen
heiligen Papst durch deinen SOHN JESUS CHRISTUS!
Im NAMEN JESU erflehen wir
eine neue Ausgießung des HEILIGEN GEISTES,
damit Deine Kirche und die Welt erneuert wird. Amen.

(Gratis erhältlich unter kath.neuevangelisierung@aon.at)
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22.02.2013 23:00:49
Abschied von Papst Benedikt - Gebet um einen guten Nachfolger
(b16.at) Zum Abschluss des Pontifikats Benedikts XVI. wird im Wiener Stephansdom am 28. Februar 2013 abends eine Dankmesse gefeiert. Anschließend zum Beginn der Sedisvakanz gilt die Einladung an alle, zu einem Gebet für einen guten neuen Papst zusammen zu kommen. Das Programm dieses Abends:
19:00 Dankmesse zelebriert von Nuntius Erzbischof Peter Zurbriggen
20:00 Geläut der Pummerin,
bis 21:30 Gebetsabend für einen guten neuen Papst im Dom zu St. Stephan.
Das Organisationsteam stellt auf der Veranstaltungswebsite www.b16.at ein Plakat als pdf zum Ausdrucken und Aufhängen zur Verfügung mit der Bitte, "davon reichlich Gebrauch zu machen," so Niki Haselsteiner: "Der Termin hat uns alle so überrascht, dass wir ganz spontan zu dieser Messe und dem Gebetsabend einladen wollen und nun auf die Mitarbeit und die Überzeugungskraft beim Einladen von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern unserer Diözese angewiesen sind. Kommen Sie selbst, organisieren Sie vielleicht eine gemeinsame Fahrt zum Stephansplatz, beten Sie mit uns, wir glauben, das ist jetzt wichtig!"
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22.02.2013 22:58:33
Begegnung mit Christus in Buße und Gebet
(dsp.at/news.stjosef.at) Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng lädt in seinem Fastenhirtenbrief 2013, der am 24.02. in den Kirchen verlesen werden soll, dazu ein, "Augen, Ohren und das Herz zu öffnen. Das Jahr des Glaubens bedeutet nicht nur, über den einen oder anderen Aspekt unseres Glaubens ein wenig zu diskutieren, sondern ist eine Aufforderung zu einer erneuten Begegnung mit dem Herrn Jesus, der uns durch seinen Tod am Kreuz, seine Auferstehung und seine Himmelfahrt erlöst hat. Durch die Kirche hat er uns die Früchte seiner Heilstat anvertraut. So sind wir durch die Taufe in sein Leiden und Sterben am Kreuz eingetaucht worden, um zu einem Leben verbunden mit ihm befähigt zu werden. Die Sünde und die Neigung zu ihr sind aber dadurch noch nicht endgültig aus unserem Leben verbannt; Wir sind noch nicht verwandelt. Daher ist es notwendig, aufmerksam auf ihn zu hören, in uns zu gehen und uns zu besinnen: Gibt es etwas, das unseren Glauben stört, unserer Hoffnung untergräbt, unsere Liebe vermindert oder gar zunichte macht? Die Fastenzeit ladet dazu ein, das Jahr des Glaubens und seine Impulse in unsere Herzen aufzunehmen. Eine gute, aufrichtige Beichte mit dem Verlangen nach Vergebung und einem ehrlichen Wunsch nach Besserung könnte eine ganz wichtige Voraussetzung dafür schaffen, dass wir das Taufversprechen in der Osternacht dieses Jahr wirklich bewusst erneuern und das Credo mit großer Freude und Innigkeit sprechen können. Das wünsche ich Ihnen allen und auch mir selbst."
Link: Hirtenbrief im Wortlaut
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19.02.2013 21:42:58
Fastenexerzitien für Papst und Kurie
(radiovatikan.de) Der Papst schweigt – es redet Kardinal Ravasi. Zehn Tage vor seinem Rückzug vom Amt nimmt Benedikt XVI. an den üblichen Fastenexerzitien für die Kirchenleitung in einer Kapelle des Apostolischen Palastes teil. Sie werden gehalten vom Präsidenten des Päpstlichen Kulturrates, Kardinal Gianfranco Ravasi. Thema: die Psalmen. Ravasis Hauptthese an diesem Dienstag: Auch die Geschichte ist ein Ort der Offenbarung Gottes. „Die Geschichte muss immer unser Ort sein, um unserem Herrn zu begegnen. Auch wenn sie ein skandalöses Terrain ist, auch wenn wir hier manchmal nur dem Schweigen Gottes begegnen oder der Verherrlichung des Menschen.“
Durch die Brille der Hoffnung lasse sich immerhin verstehen, dass die Geschichte nicht eine Abfolge von Ereignissen ohne zusammenhaltenden Sinn ist, sondern Schauplatz eines Heilsgeschehens. Das lasse sogar das Klagebuch Hiob aus dem Alten Testament begreifen: „Mithilfe der Hoffnung können wir gewiss sein, nicht einem unergründlichen Verhängnis einfach ausgeliefert zu sein. Unser Gott definiert sich in Exodus 3 selbst in der ersten Person ,Ich′ und mit dem grundlegenden Verb ,Ich bin′. Er ist also handelnde Person, und darum können wir zu ihm ein Verhältnis aufbauen: des Vertrauens, des Sprechens, des Kontakts.“
Es sei kein Zufall, so Kardinal Ravasi, dass das Neue Testament den Messias vor allem im Spiegel der Psalmen deutet. „Wir sollten häufiger innehalten und die Figur des Christus, des Messias als etwas sehen, das in sich den Atem des Alten Testaments trägt und es zur Vollendung bringt!“
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19.02.2013 21:40:39
Caterina von Siena: Briefe an die Frauen in der Welt
(verlag.stjosef.at) Im Verlag St. Josef ist nun Band 8 der Reihe „Caterina von Siena“ erschienen: Das Buch trägt den Titel: „Sämtliche Briefe. An die Frauen in der Welt“. Die Übersetzung stammt von Claudia Reimüller, die Kommentierung und Edition von Werner Schmid. Die enthaltenen Briefe richten sich an Königinnen, Adelige, Hausfrauen, Mütter und Witwen, aber auch an Dirnen. „Seid ehrfürchtig und lebt den Stand der Ehe als Sakrament. Haltet die Gebote der heiligen Kirche in Ehren, so weit es Euch möglich ist. Nährt Eure Kinder mit den Tugenden und den Geboten Gottes: denn es reicht nicht, wenn der Vater und die Mutter nur ihrem Leib Nahrung geben, wie die Tiere, wenn sie ihre Jungen nähren. Sie müssen vielmehr, gemäß ihren Kräften, die Seele in der Gnade ernähren. Haltet sie immer dazu an, daß sie häufig zur Beichte gehen und daß sie morgens die Messe hören oder wenigstens an den von der heiligen Kirche vorgeschriebenen Tagen. So werdet ihr Mutter ihres Leibes und ihrer Seele sein." (Brief 116 an Monna Pantasilea)
Caterina von Siena, Sämtliche Briefe: An die Frauen in der Welt, hg. von W. Schmid, gebunden, 418 Seiten, 20 x 13 cm, 47 farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-901853-26-5, 23,80 EUR.
Das Buch ist über den Buchhandel erhältlich, kann aber auch direkt beim Verlag St. Josef bestellt werden!
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19.02.2013 21:24:22
Stellungnahme von IMABE zur Diskussion über die Wirkungsweise der „Pille danach"
(imabe.org) Aus gegebenem Anlass ist in Deutschland eine Debatte über die sog. „Pille danach“ und deren Wirkungsweise aufgeflammt. Es geht darin um die Frage, ob diese Präparate nur antikonzeptiv oder auch nidationshemmend wirken, was einen erheblichen moralischen Unterschied ausmacht.
IMABE hat sich seit Jahren mit dieser Fragestellung befasst und dazu 2008 und 2010 konkrete Stellungnahmen vorgelegt.
Wir begrüßen die Erklärung des Erzbischofs von Köln, SE Joachim Kardinal Meisner, in der er in aller Kürze auf drei zentrale Prinzipien in dieser Frage verweist, wie sie die katholische Kirche immer schon gelehrt hat:
Die Verordnung eines Antikonzeptivums nach einer Vergewaltigung ist moralisch unbedenklich.
Aus der Erklärung geht klar hervor, dass sie sich auf Vergewaltigungsfälle bezieht. D. h. die Grundprinzipien der katholischen Ehemoral bleiben voll und ganz gültig.
In der Erklärung wird zweifelsfrei festgestellt, dass auch im Falle einer Vergewaltigung keine Präparate mit der Absicht eingesetzt werden dürfen, die die Einnistung der bereits befruchteten Eizelle (Keimling) verhindern.
Diese Erklärung lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Bedauerlicherweise wurde vom Presseamt des Erzbistums Köln fast gleichzeitig mit der Erklärung des Kardinals eine Erläuterung abgegeben, die leicht missverstanden werden kann. In dieser ist nämlich die Rede von einem neuen Stand der Wissenschaft, nach dem die „Pille danach“ offensichtlich keine abortive Wirkung mehr haben soll, wie dies bisher der allgemeine Wissensstand war und auch in den offiziellen Dokumenten (Arzneimittelverzeichnis, Beipackzettel der Hersteller) dargelegt wurde. Damit wird indirekt behauptet, dass im Falle einer Vergewaltigung auch nach der katholischen Lehre die „Pille danach“ ohne jegliche Bedenken verschrieben werden kann.
IMABE hat nun die jüngsten – jene, die nach 2010 veröffentlicht wurden – Publikationen über die Wirkungsweise der „Pille danach“, geprüft und ist zur Einsicht gekommen, dass nach wissenschaftlichem Stand seit 2010 einige neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten, die die abortive Wirkung dieser Präparate in ihrem Umfang präzisieren und sie jetzt mit größeren Fallzahlen im Wesentlichen bestätigen. Im Anhang fügen wir zu dieser Stellungnahme unter Berücksichtigung der jüngsten medizinischen Publikationen eine Aktualisierung der Erkenntnisse zur Wirkweise jener Präparate bei.
Die Ergebnisse im Falle einer Vergewaltigung (nur diese steht ja hier zur Debatte) können wie folgt zusammengefasst werden:
Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft nach einem Geschlechtsverkehr beträgt ca. 5%, wenn es sich um eine Vergewaltigung handelt. Durch die „Pille danach“ kann dieser Prozentsatz auf 1,1% verringert werden.
Die „Pille danach“ wirkt in 1,4% der Anwendungsfälle nach Vergewaltigung (das sind 28% der möglichen Schwangerschaften) ovulationshemmend.
Die „Pille danach“ wirkt in 2,5% der Vergewaltigungsfälle als Frühabortivum. Das sind 50% aller möglichen Schwangerschaften und 64% der von der „Pille danach“ verhinderten Schwangerschaften.
Die Einnahme der „Pille danach“ ist in über 90% der Fälle unnötig (100%-5%=95%).
Die abortive Wirkung, antikonzeptive Wirkung und Wirkungslosigkeit sind mit den heutigen medizinischen Untersuchungsmethoden voneinander zeitlich abgrenzbar.
Ethische Bewertung der Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen, dass die kontrazeptive und die abortive Wirkung der Präparate auseinander gehalten werden können. Durch eine ärztliche Untersuchungen (Vaginalsonographie und LH Test) ist es möglich, festzustellen, ob im konkreten Fall die Präparate überhaupt nicht indiziert sind, weil eine Befruchtung sicher nicht zustande kommt, oder
sie nur eine antikonzeptive Wirkung und keine nidationshemmende Wirkung haben oder sie mit 85% Wahrscheinlichkeit abortiv wirken.
Dies würde bedeuten, dass nur im letzten Fall ein Verschreiben der „Pille danach“ aus Sicht der katholischen Moral nicht zulässig wäre.
Daraus folgt, dass man in den meisten Vergewaltigungsfällen helfen könnte, ohne eine Tötung eines Embryos zu riskieren.
Die Frage, ob bei Vergewaltigung die Tötung des Embryos moralisch vertretbar ist, hat die katholische Kirche immer verneint. Mit Hilfe der erwähnten Untersuchungsmethoden können die Fälle, bei denen die Einnahme der Pille nach einer Vergewaltigung abtreibend wirkt, auf 2,5% eingegrenzt werden. Für diese Gruppe von 2,5% gibt es keine moralisch zulässige Alternative, außer, den Embryo zu schützen.
Abschließende Feststellung:
In Anbetracht der wissenschaftlichen Fakten sollten sowohl für jene, die eine abortive Wirkung in Abrede stellen als auch für jene, die sie aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse vertreten, und daher die Absicht haben nur eine Pille zu geben wenn sie antikonzeptiv wirkt, nicht aber nidationshemmend, die gleichen Verschreibungsregeln für die „Pille danach“ gelten: Ab zwei Tage vor dem Follikelsprung (im Fall von Ulipristal einen Tag) soll die „Pille danach“ nicht mehr verschrieben werden. Nach Meinung der einen, weil sie ohnehin nicht mehr wirkt (da weder antikonzeptiv noch abortiv), nach Überzeugung der anderen, weil es moralisch unzulässig wäre, eine abortive Substanz zu verabreichen. - Link: Medizinischer Anhang.
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15.02.2013 22:37:08
Benedikt zieht sich zurück zum Gebet für die Kirche
(radiovatikan.de) „Herr, erbarme dich“: Mit der Allerheiligenlitanei auf dem Petersplatz bereiten sich die Priester und Seminaristen des Bistums Rom auf die Begegnung mit ihrem scheidenden Bischof vor. „Herr, erbarme dich“ - man könnte es für einen Hilferuf halten in einem Moment, in dem angesichts von Benedikts Rückzug viel Betroffenheit und Verwirrung herrschen. Als der Papst in der Audienzhalle erscheint, brandet Beifall auf, und das „Tu es Petrus“ wird gesungen, „Du bist Petrus“ – vielleicht zum letzten Mal für diesen Papst. „Danke für eure Zuneigung, für eure Liebe zur Kirche und zum Papst“, sagt Benedikt, als „Viva il Papa“ gerufen wird.
„Unsere Begegnung heute hat eine ganz besondere Bedeutung“, sagt der Generalvikar des Bistums Rom, Kardinal Vallini, in einem Grußwort an Benedikt XVI. „Wir fühlen uns heute so ähnlich wie die Gemeinde von Ephesus, die Paulus vor seinem Aufbruch als Gefangener nach Rom noch ein letztes Mal zu sich ruft. „Alle brachen in Tränen aus“, berichtet die Apostelgeschichte, „fielen dem Apostel um den Hals und küssten ihn.“ Wir erleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle – Trauer und Respekt, Bewunderung und Bedauern, Zuneigung und Stolz.“ Vielleicht auch Bitterkeit, aber davon spricht der Kardinal nicht. Er würdigt das „sanfte und starke Lebensbeispiel“, das der Papst gebe. „Sie haben uns in den letzten Jahren immer um unseren Beistand im Gebet gebeten, und in diesen schwierigen Tagen – wie Sie formuliert haben – ist ihre Bitte noch dringender. Ich versichere Ihnen im Namen aller römischen Priester, dass wir Sie wirklich lieben und noch stärker für Sie beten werden!“
Dann spricht Benedikt: Es sei für ihn ein „Geschenk der Vorsehung“, vor seiner Aufgabe des Petrusdienstes noch einmal seinem Klerus zu begegnen. „Es ist immer eine Freude, zu sehen, wie die Kirche lebt und wie lebendig sie in Rom ist! … Ihr habt heute Morgen vor dem Grab des heiligen Petrus das Glaubensbekenntnis gesprochen; das scheint mir eine sehr passende Geste. So wächst die Kirche: Gemeinsam mit Petrus Christus bekennen und ihm nachfolgen!“ Er sei den römischen Priestern „sehr dankbar für euer Gebet, das ich fast physisch spüre“. „Auch wenn ich mich jetzt zurückziehe, bin ich doch im Gebet euch allen immer nahe, und ich bin mir sicher, dass auch ihr mir nahe sein werdet, auch wenn ich für die Welt verborgen bleiben werde.
Papst Benedikt XVI. bekannte sich mit klaren Worten zum Vermächtnis des 2. Vatikanischen Konzils: Lesen Sie noch mehr dazu!
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15.02.2013 22:34:37
Jesus Christus ist der Herr der Kirche
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Kirche Gottes besteht zwar aus Menschen; sie ist aber letztlich nicht Menschenwerk, sondern die von Gott selbst zusammengerufene Gemeinschaft aller, die an Jesus Christus glauben. Der Heilige Geist beseelt die Kirche und heiligt sie; er führt sie ein in die ganze Wahrheit und erhält sie in der Wahrheit Christi – auch durch das Amt der Leitung im Nachfolger des Apostels Petrus.
Die Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer fordert uns dazu auf, den Namen des Herrn anzurufen. Denn wer dies tut, wird gerettet! Es ist der Name Jesu Christi, den Gott der Vater von den Toten auferweckt hat, nachdem Jesus am Kreuz gestorben war. Auf die Feier dieses Geheimnisses im Paschamysterium der Kar- und Ostertage bereiten wir uns vor.
Das Evangelium berichtet von der Versuchung Jesu durch den Teufel. Jesus Christus hat dieser Versuchung nicht nachgegeben, sondern ist seiner Sendung treu geblieben, die er um unseres Heiles willen vom Vater empfangen hat.
Lesen Sie die Predigt zum 1. Fastensonntag, Lesejahr C!
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14.02.2013 00:04:19
Der Herr wird uns leiten
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat an diesem Aschermittwoch seine vorletzte Generalaudienz geleitet. In der vollständig gefüllten Audienzhalle hatte sich ein buntes Meer an Pilgern und Besuchern versammelt, die sich vom Papst verabschieden wollten. Ohne Stock trat der Papst vor sein Publikum, das ihm zujubelte und jedes seiner Worte gespannt verfolgte. Neue Erklärungen zu seinem Amtsverzicht gab er bei der Generalaudienz nicht ab; er bekräftigte allerdings seine Worte vom Montag: Nachlassende Kräfte seien der Grund für die Rücktrittsentscheidung gewesen. Die Pilger würdigten seine Worte mit Applaus - „danke für eure Zuneigung", sagte dazu der sichtlich bewegte Papst. Und er erklärte:
„Ich habe dies in voller Freiheit zum Wohl der Kirche getan, nachdem ich lange gebetet und vor Gott mein Gewissen geprüft habe. Ich bin mir des Ernstes dieses Aktes sehr bewußt, aber ich bin mir ebenso bewußt, nicht mehr in der Lage zu sein, das Petrusamt mit der dafür erforderlichen Kraft auszuüben. Mich trägt und erleuchtet die Gewißheit, daß es die Kirche Christi ist und der Herr es ihr nie an seiner Leitung und Sorge fehlen lassen wird. Ich danke euch allen für die Liebe und für das Gebet, mit dem ihr mich begleitet habt. [Applaus] Danke! Ich habe in diesen für mich nicht leichten Tagen gleichsam physisch die Kraft des Gebets verspürt, die mir die Liebe der Kirche, euer Gebet bringt. Betet weiter für mich, für die Kirche und für den kommenden Papst. Der Herr wird uns leiten."
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12.02.2013 14:20:44
Stellungnahme von Kardinal Schönborn zum Papstrücktritt
(stephanscom.at) Im folgenden wird die Erklärung des Erzbischofs von Wien Christoph Kardinal Schönborn zum angekündigten Papstrücktritt dokumentiert:
Der Rücktritt Papst Benedikt XVI. ist ein welthistorisches Ereignis. Es ist ein Augenblick, an dem die ganze, über eine Milliarde Menschen zählende katholische Welt, den Atem anhält und zugleich im dankbaren Gebet mit dem 265. Nachfolger Petri verbunden ist. Und nicht nur wir Katholiken, auch viele andere Christen und Nichtchristen. Ich danke etwa dem Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, dem rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Nicolae Dura, der in einer ersten Stellungnahme die "zutiefst christliche Haltung" des Papstes gewürdigt hat. Es ist ein Moment, in dem die Kirche ihren Blick sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft richtet und sich dabei in der Güte dessen geborgen weiß, der nach dem christlichen Glauben die Kirche leitet - Jesus Christus.
Sei über 700 Jahren, seit Cölestin V. im Jahr 1294, ist es zum ersten Mal wieder der Fall, dass ein Papst zurücktritt. Der Schritt Benedikts XVI. ist zugleich demütig und groß. Er entspricht der Persönlichkeit dieses Menschen, der mit seiner Bescheidenheit und Gewissenhaftigkeit immer wieder beeindruckt hat.
Über dem Pontifikat Benedikts, ja schon über seinem Wirken davor, könnte als Leitmotiv stehen: Sammlung, Besinnung auf das Wesentliche. Benedikt XVI. war schon als Theologe immer einer, der das Innerste des christlichen Glaubens erschließen wollte, der das Wesentliche von den bloßen Zeitumständen trennen wollte, und der in dieser Konzentration auf den Kern des Evangeliums völlig vorbehaltlos und ohne Scheu auf andere Konfessionen, Religionen und auch der modernen, säkularen Gesellschaft zugehen konnte. Er ist ein Brückenbauer im Bewusstsein, dass man weite Bögen nur auf festen Pfeilern bauen kann.
Heute ist genau diese Auseinandersetzung um das Wesentliche in der katholischen Kirche in vielfältiger Weise präsent. In Europa etwa sucht die Kirche ein neues Verhältnis zur Gesellschaft. In vielen Ländern Asiens und Afrikas erlebt sie zugleich einen ungeheuren Aufbruch. Hier gilt es Weichen zu stellen, und Benedikt hat nun klar gemacht, dass dies Aufgabe für einen Papst im Vollbesitz seiner Kräfte sein muss.
Benedikt XVI. ist ein großer Freund Österreichs, wie sich besonders bei seinem Besuch 2007 gezeigt hat. Das Motto dieser Pilgerreise, "Auf Christus schauen" ist auch der bleibende Auftrag für die ganze Kirche. Noch bei einem Gespräch am vergangenen Donnerstag war er - wie immer - bestens informiert über die Situation in Österreich und voller Wohlwollen.
Das bleibende Motto seines Pontifikats ist wohl der Titel seiner ersten Enzyklika "Deus Caritas Est" - "Gott ist die Liebe". Das ist Auftrag und Zukunft der Kirche.
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12.02.2013 14:18:00
Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI.
(erzbistum-koeln.de) Im folgenden wird die Erklärung des Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zum angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt XVI. dokumentiert:
Die Nachricht vom bevorstehenden Rücktritt unseres Heiligen Vaters hat auch mich überrascht und tief berührt. Sie erfüllt mich mit großem Respekt und mit großer Dankbarkeit, aber auch mit Traurigkeit. Noch vor vier Wochen hatte ich schriftlich angefragt, ob er sich vorstellen könnte, den Abschlussgottesdienst zum Eucharistischen Kongress bei uns in Köln zu feiern. Er ließ mir antworten: Warte noch vier Wochen. Ich ahnte nichts. Die Wartezeit war vergangene Woche um, ich fragte bei seinem Sekretär nach, und es hieß: Warte noch eine Woche. Der heutige Tag brachte die Antwort.
Wie unser Heiliger Vater selbst sagt, hat er sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sondern sich vor Gottes Angesicht gewissenhaft geprüft. Dabei ist er zu der Gewissheit gelangt, dass seine Kräfte „infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“, wie er selbst wörtlich sagte.
Als ehemaliger Professor in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg und Erzbischof von München und Freising war Joseph Ratzinger gleichsam unser Nachbar. Als Papst Benedikt XVI. hat er uns als Brüder und Schwestern im Glauben gestärkt, gerade in Deutschland. Unvergessen ist der Weltjugendtag 2005 hier bei uns in Köln, bei dem wir mit jungen Menschen aus allen Nationen unseren gemeinsamen Glauben gefeiert haben. Bei seinem letzten Besuch in Deutschland 2011 hat Papst Benedikt XVI. in seinen Ansprachen gleichsam noch einmal den ganzen Horizont seiner Theologie und des katholischen Glaubens aufscheinen lassen. In seinen Jesusbüchern, die zu Bestsellern wurden, hat er zur Auseinandersetzung mit der Person Jesu, der Mitte aller Zeiten, auf seine ganz persönliche Weise eingeladen.
Papst Benedikt XVI. hatte es als oberster Hirte der Weltkirche nicht leicht, und er hat es sich nie leicht gemacht. Um die Gemeinschaft zu stärken und zu festigen, bereiste der Papst die ganze Welt, obwohl in seinem Alter Weltreisen mit einem Mammutprogramm eine echte Strapaze sind. Um die Verbindungen zwischen den einzelnen katholischen Ortskirchen zu verlebendigen, besuchen sich auch die Bischöfe als Repräsentanten dieser Kirchen untereinander. Weil wir alle mit dem Papst Kommunikation halten, stehen wir auch untereinander in Kommunion. Solche Begegnungen sind selbstverständliche Konsequenz unseres gemeinsamen katholischen Glaubens. Unser Heiliger Vater hat dies gleichsam personifiziert.
Es wird berichtet, nach seiner Ankündigung des Rücktritts habe unter den Kardinälen, die im Apostolischen Palast versammelt waren, für einen Moment fassungsloses Schweigen geherrscht. Wie es weiter heißt, soll das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes bereits im März stattfinden. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich so kurz vor meinem 80. Geburtstag noch einmal an einem Konklave teilnehmen muss.
Schon verschiedentlich habe ich davon berichtet, was mich an Papst Benedikt XVI. beeindruckt: In meinen zahlreichen Begegnungen mit ihm bei festlichen Gottesdiensten in Sankt Peter, bei Audienzen oder auf Synoden und Konferenzen beeindruckt mich am stärksten seine tiefe Sammlung und Gebetsversunkenheit. Hier ist etwas vom Geheimnis des Menschen Joseph Ratzinger zu ahnen. Die Schwerkraft seines Lebens verlagert sich im Gebet in die Hände Gottes. Ich lade Sie deshalb alle ein: Beten wir um Gottes Geist, dass er in seiner Kirche wirke. Beten wir für diese unsere Welt, die, wie unser Heiliger Vater sagt, „durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen“ wird. Beten wir für das bevorstehende Konklave, dass der Geist Gottes den unter uns erwählt, der die Kirche Jesu Christi in dieser Zeit sicher und kraftvoll zu führen vermag. Der jetzige und der zukünftige Papst sollen sich auf uns Beter verlassen können.
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11.02.2013 14:35:18
Benedikt XVI. verzichtet auf Papstamt: Rücktritt wirksam ab 28.02.2013, 20 Uhr
(news.stjosef.at/radiovatikan.de/presse.kirche.at) Papst Benedikt XVI. hat am 11.02.2013 (Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, zugleich Welttag der Kranken) seinen Rücktritt angekündigt. Beim Konsistorium, dem Treffen der Kardinäle erklärte er wörtlich:
Liebe Mitbrüder!
Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewißheit gelangt, daß meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Ich bin mir sehr bewußt, daß dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet. Aber die Welt, die sich so schnell verändert, wird heute durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen. Um trotzdem das Schifflein Petri zu steuern und das Evangelium zu verkünden, ist sowohl die Kraft des Köpers als auch die Kraft des Geistes notwendig, eine Kraft, die in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat, daß ich mein Unvermögen erkennen muß, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen. Im Bewußtsein des Ernstes dieses Aktes erkläre ich daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten, so daß ab dem 28. Februar 2013, um 20.00 Uhr, der Bischofssitz von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus, vakant sein wird und von denen, in deren Zuständigkeit es fällt, das Konklave zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen werden muß.
Liebe Mitbrüder, ich danke euch von ganzem Herzen für alle Liebe und Arbeit, womit ihr mit mir die Last meines Amtes getragen habt, und ich bitte euch um Verzeihung für alle meine Fehler. Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe. Was mich selbst betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen.
Aus dem Vatikan, 10. Februar 2013

Vatikansprecher Lombardi erklärte bei einem Briefing für Journalisten: Dieser Rücktritt erfolgt freiwillig, im Einklang mit Can. 332 §2 des CIC. Benedikt wird am Konklave für die Wahl seines Nachfolgers nicht teilnehmen. Er zieht sich nach dem Wirksamwerden seines Rücktritts zuerst nach Castel Gandolfo zurück. Nach Fertigstellung der Renovierung des klausurierten Schwesternklosters im Vatikan wird sich der jetzige Papst dorthin begeben, um eine Zeit des Gebets und der Reflexion zu verbringen.
Der St. Pöltner Bischof Küng erklärt zum Papstrücktritt:
„Tatsächlich kommt dieser Schritt sehr überraschend, und dann doch nicht so. Diese Konsequenz und Klarheit passt nämlich zu diesem Papst. Kirchenrechtlich ist dieser Schritt möglich. In der Kirchengeschichte hat es schon alle möglichen Situationen gegeben; wir sind jedenfalls zuversichtlich, dass der Hl. Geist uns immer mit Klarheit den rechten Weg führen wird. Ich bitte alle Gläubigen um Gebet für den Papst, die Kardinäle und den kommenden Nachfolger.“
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09.02.2013 11:44:49
P. Petrus Pilsinger ist neuer Abt von Seitenstetten
(stift-seitenstetten.at) Mit Eintrag vom 08.02.2013 teilt das niederösterreichische Benediktinerstift Seitenstetten mit, "dass wir heute in kanonischer Wahl P. Petrus Pilsinger zu unserem neuen Abt gewählt haben. Abt Petrus wird am 21. März 2013, dem Fest des heiligen Benedikt, im Rahmen des Gottesdienstes um 9.45 Uhr in der Stiftskirche vom Abtpräses in sein Amt eingeführt. Die Abtsbenediktion (Abtweihe) durch den Diözesanbischof DDr. Klaus Küng ist für Ostermontag, 1. April 2013, vorgesehen."
Zur Person des neuen Abtes heißt es:
"P. Petrus Pilsinger wurde am 3.6.1964 in Euratsfeld geboren und auf den Namen Anton getauft. Seine Eltern Josef und Theresia Pilsinger waren Landwirte. Er hat zwei Schwestern. Von 1970 bis 1974 besuchte er die Volksschule in Euratsfeld, dann das öffentliche Stiftsgymnasium in Seitenstetten. Nach der Matura im Jahre 1982 studierte er im Priesterseminar an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten. Von 1984 bis 1985 machte er ein Sozialpraktikum am Bezirkskrankenhaus in Hall in Tirol, dann setzte er das Studium der Theologie und der Religionspädagogik in St. Pölten fort.
1987 trat er in das Benediktinerstift Seitenstetten ein und erhielt den Ordensnamen Petrus. Nach dem Abschluss des Theologiestudiums wirkte er als Diakon in der Pfarre Seitenstetten. Am 29.6.1990 empfing der die Priesterweihe im Dom von St. Pölten. Von 1990 bis 1991 machte er das Pastoralpraktikum als Kaplan in der Pfarre Aschbach. Von 1991 bis 1995 war er Kaplan in der Pfarre Kematen-Gleiß. Seit 1995 ist er Lehrer am Stiftsgymnasium Seitenstetten für Informatik und Religion seit 2004 Leiter dieser Schule. In großer Dankbarkeit schauen wir auf 28 Jahre des äbtlichen Dienstes von Abt Berthold zurück und bitten zugleich um das Gebet für den neuen Abt und die Klostergemeinschaft." - www.stift-seitenstetten.at
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09.02.2013 11:31:44
Menschenfischer
(stjosef.at/predigten) (JSp) Für Simon Petrus den Fischer muss es enttäuschend gewesen sein, dass er und seine Kollegen trotz der Mühe einer ganzen Nacht nichts gefangen haben. Und da kommt Jesus und fordert ihn mit einer entwaffnenden Selbstverständlichkeit dazu auf, gerade jetzt noch einmal die Netze auszuwerfen. Petrus versteht zwar nicht, was das soll; seine Reaktion ist bezeichnend und zeigt dann doch ein großes Vertrauen in Jesus: „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen.“
Und nun geschieht plötzlich, womit niemand gerechnet hat: das Netz ist so übervoll von Fischen, dass es zu bersten droht. Erst durch die Hilfe seiner Fischerkollegen Jakobus und Johannes gelingt es, die Fische in die Boote zu bringen, die unter dem Gewicht fast sinken. Wie ist das möglich? Warum gibt es jetzt einen derart großartigen Fang? Wie hat Jesus das gewusst? Wer ist dieser Jesus? Für Petrus kommt nur eines in Frage – er wirft sich vor Jesus auf die Knie und bekennt die eigene Unwürdigkeit: „Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder.“ Dabei will es Jesus aber nicht bewenden lassen; er hilft dem Petrus wieder auf die Beine und sagt: „Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.“
Lesen Sie die Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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02.02.2013 10:13:29
In seiner Heimatstadt nicht anerkannt
(stjosef.at/predigten) (JSp) Ausgerechnet in seiner Heimatstadt Nazareth, ausgerechnet dort, wo ihn alle kennen und für den Sohn Josefs halten, weil er dort aufgewachsen ist – gerade hier in der Synagoge von Nazareth findet Jesus nicht die ihm zustehende Anerkennung als Messias, sondern wird abgelehnt, ja man will ihn sogar vom Abhang des Berges hinabstürzen!
Wie das Evangelium des Lukas berichtet, war Jesus darüber keineswegs überrascht. Im Gegenteil! Er rechnete mit dieser Ablehnung, denn: „Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.“ Dort wo ihn alle kennen und wo er den Menschen vertraut ist als einer der ihren, wird ein Prophet nicht leicht als Prophet anerkannt werden. Die meisten werden sagen: „Das ist einer von uns. Wie kann der etwas Besonderes sein oder eine wichtige Botschaft für uns haben?“ Jesus hat sich dieser Gewöhnlichkeit der Wahrnehmung seiner Person nicht entzogen; er wollte auch hier zeigen, dass er wirklich ein Mensch unter Menschen ist, obwohl er zugleich der ewige Sohn Gottes ist und ihn der himmlische Vater in die Welt gesandt hat.
Für diesmal kann sich Jesus der Verfolgung durch seine Gegner noch entziehen; denn er steht erst am Beginn seines öffentlichen Auftretens. Doch ist die Wut seiner Landsleute eine zeichenhafte Ankündigung dessen, was ihm in drei Jahren widerfahren wird, wenn er zum Tod am Kreuz verurteilt und grausam hingerichtet wird.
Lesen Sie die Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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30.01.2013 22:39:57
Gottes Allmacht ist anders, als wir denken
(radiovatikan.de) Gott als allmächtiger Vater: Auf diese Aussage des Credos ging Papst Benedikt XVI. an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz genauer ein. Dass Gott Vater sei, sei die erste grundlegende Aussage über Gott im Glaubensbekenntnis, sinnierte der Papst. Er führte mit der Betrachtung dazu seine Katechesenreihe über das Glaubensbekenntnis fort.
Sich Gott als Vater vorzustellen, sei heute mitunter schwierig, weil der Vater in unserer Gesellschaft kaum noch erscheine oder das Vaterbild verzerrt sei, so Benedikt XVI. Die Bibel erkläre jedoch, was für ein Vater Gott sei:
„Schon vor der Erschaffung der Welt hat Gott uns geliebt, und er begleitet unser ganzes Leben mit seiner Liebe und Gnade. Er ist ein Vater, der seine Kinder nie verlässt, sondern sie in Liebe und Treue trägt und hält. In Jesus Christus wird das Gesicht des Vaters offenbar. An Gott Vater glauben heißt, unter dem Wirken des Heiligen Geistes an den Sohn glauben. Gott ist für uns Vater, da er seinen Sohn für uns hingibt, unsere Sünden verzeiht und uns den Geist schenkt, der uns rufen lässt: ‚Abba, Vater′.“
Im weiteren Verlauf seiner Betrachtung zu Gott als allmächtigem Vater ging Benedikt XVI. dann auf das Wort ‚allmächtig′ ein. Angesichts des Bösen in der Welt zweifelten viele an der Allmacht Gottes.
„Aber Gottes Allmacht ist anders, als wir uns Macht vorstellen. Es ist nicht Macht, die zuschlägt, sondern Macht, die gütig ist, die Freiheit gibt und die heilt. Die warten kann und die den anderen durch Liebe überzeugt. Gott hat einen Teil seiner Macht wirklich an uns abgetreten, als er uns die Freiheit gab. Freiheit ist ihm so kostbar, dass er auch diese Konsequenzen hinnimmt und dass er - das Ganze überblickend - weiß, dass er es kann und darf.“
Diese Allmacht bedeute auch, dass Gott die Menschen nicht mit Gewalt vom Bösen abbringe, sondern auf die Bekehrung der Menschen warte – so wie im Gleichnis des verlorenen Sohnes, wo der Vater auf seinen Sohn wartet.
„Gerne heiße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache willkommen. Bitten wir den Herrn, dass er uns im Glauben stärkt, im Glauben an seine Allmacht und an seine Liebe. Dass wir so aus der Freiheit der Kinder lieben, im Vertrauen auf seine Liebe und sein Erbarmen, das uns das Heil bringt. Von Herzen segne ich euch alle.“
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30.01.2013 22:38:06
Innsbrucker Altbischof Reinhold Stecher verstorben
(dioezese-innsbruck.at) Die Diözese Innsbruck trauert um Alt-Bischof Reinhold Stecher, der am Dienstagabend, 29. Jänner 2013 kurz vor 18 Uhr – begleitet im Gebet - in der Innsbrucker Klinik im 92. Lebensjahr verstorben ist. Die Diözese Innsbruck ist in großer Trauer und zugleich Dankbarkeit für sein Wirken. Bischof Manfred Scheuer erklärte: „Ich bitte die Menschen im Land um ihr Gebet, dass Gott Bischof Reinhold den Himmel schenke.“
Am Donnerstag, den 31. Jänner wird Alt-Bischof Reinhold Stecher um 14 Uhr in den Dom zu St. Jakob in Innsbruck überführt und aufgebahrt, die Ehrenwache wird formiert. Das geschieht im Rahmen einer kurzen liturgischen Feier mit Bischof Manfred Scheuer und Propst Florian Huber. Danach hat die Bevölkerung bis 20 Uhr Gelegenheit, von Bischof Stecher Abschied zu nehmen. Ebenfalls geöffnet für den persönlichen Abschied ist der Dom zu St. Jakob am Freitag, 1. Februar von 8 bis 20 Uhr. Kondolenzbücher werden aufgelegt. Bereits heute, Mittwoch, sowie Donnerstag und Freitag jeweils um 18 Uhr lädt die Diözese Innsbruck zum Gebet für den Verstorbenen in den Innsbrucker Dom.
Auch am Donnerstag und Freitag wird zur Mittagszeit nach dem Angelus-Läuten im Gedenken an den Verstorbenen die große Glocke des Innsbrucker Doms rund zehn Minuten läuten. Das feierliche Requiem und damit der Beginn der kirchlichen Begräbnisfeierlichkeiten erfolgen am Samstag, den 2. Februar 2013 um 11 Uhr im Dom zu St. Jakob. Dem Trauergottesdienst steht der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser vor, die Predigt hält der amtierende Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer. Nach dem Trauerkondukt durch die Innsbrucker Altstadt und einem abschließenden Ehrensalut vor dem Dom erfolgt die Beisetzung in der Krypta des Domes.
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27.01.2013 21:21:06
Im jeweiligen Heute Gott begegnen
(radiovatikan.de) In einer Zeit voller Zerstreuungen und Ablenkungen ist es wichtig, gut zuhören zu können. Dies sagte Papst Benedikt XVI. an diesem Sonntag beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. Er bezog sich auf die Tagesliturgie zum Lukasevangelium und betonte, wie wichtig Zuhören und Bereuen für Christen seien. Dies sei der christliche Sinn des „Carpe Diem“: „Nutze das heute, an dem Gott dich ruft um dich zu retten!“. Der Papst erinnerte zudem an die Bedeutung des Sonntags als Tag der Ruhe und der Familie – vor allem aber als Tag, der in der Feier der Eucharistie Gott zu widmen sei. Die Liturgie der Kirche sei dabei die „Schule“ des Hörens auf den Herrn, der zu uns spreche.
Nach dem Mittagsgebet gedachte Benedikt XVI. des Welt-Lepratags sowie des Holocaust-Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Erinnerung an jene schreckliche Tragödie müsse für alle eine Mahnung sein, damit sich derartige Schrecken der Vergangenheit nicht wiederholen, jede Form des Hasses und des Rassismus überwunden sowie die Achtung und die Würde des Menschen gefördert werde. Der Papst erinnerte auch an den besonderen „Gebetstag für den Frieden“ im Heiligen Land. Zu den deutschsprachigen Pilgern sagte der Papst:
„Sehr herzlich grüße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Im heutigen Evangelium hören wir vom ersten öffentlichen Auftreten Jesu in der Synagoge seiner Heimatstadt Nazareth. Jesus selbst ist die gute Nachricht; er offenbart den Menschen den Plan Gottes, das große Vorhaben des Schöpfers mit dieser Welt, alles in Christus zu erneuern. Jesus stiftet Frieden und Versöhnung. Durch ihn kann die ganze Menschheitsfamilie immer mehr eins werden. Dafür will er uns begeistern und dafür wollen wir nicht müde werden, unser Herz zu öffnen und unser persönliches Lebensprogramm auszurichten. Der Herr schenke euch für alles, was ihr in diesen Tagen vorhabt, seinen Schutz und reichen Segen.“
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27.01.2013 21:19:54
In Verantwortung vor Gott und den Menschen
(kathpress.at) Mit einem Festgottesdienst am Sonntagnachmittag im Innsbrucker St. Jakobs-Dom und einem Festakt in der Innsbrucker Hofburg wurde des 650. Jahrestages der Zugehörigkeit des Landes Tirol zu Österreich gedacht. Dabei beleuchtete Bischof Manfred Scheuer die wechselvolle Geschichte des westlichen Bundeslandes und sein Verhältnis zur "Wiener Zentrale". Tirol sei heute "kulturell und religiös vielfältig geworden", fasste Scheuer zusammen. An dem Gottesdienst nahm u.a. auch Bundespräsident Heinz Fischer teil.
Die vergangenen 650 Jahre waren geprägt durch Geschichten von Krieg und Frieden, aber auch von Zuwanderung und Auswanderung, von Vertreibung (etwa jener der Protestanten im 17. und 19. Jahrhundert), schließlich von "Katastrophen und Barbareien des 20. Jahrhunderts", die auch für Tirol einen Einschnitt bedeuteten. Heute sei Tirol - nicht zuletzt durch seine Universität und die Kirche - "Brücke zwischen Nord und Süd" und attraktiver Zuzugsort für junge Menschen aus der ganzen Welt, so Bischof Scheuer. Daher sei der heutige Tag auch "Anlass zur Dankbarkeit, aber auch zur Reinigung des Gedächtnisses und zur Frage: Mit wem haben wir uns zu versöhnen?"
Im Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart ortete Scheuer einen "schleichenden Druck, das Religiöse aus dem öffentlichen Leben zurückzudrängen bzw. es als lächerlich oder überaltet hinzustellen". Es gebe auch in Tirol "Intoleranz und Aggression, die dann die Anwesenheit anderer Religionen oft nur als Vorwand verwendet, um religiöses Brauchtum, entsprechende Symbole oder Feiern z.B. in Schulen oder Kindergärten nicht mehr zulassen zu wollen."
Dagegen verwies Scheuer u.a. auf die Tiroler Landesverfassung, in der hervorgeben werde, dass Friede, Freiheit, Gerechtigkeit und Wohlstand nur zu erreichen seien, "wenn die Verantwortung vor Gott und den Menschen wahrgenommen wird". Scheuer: "Wir sind der Überzeugung, dass die Grundrechte der Person nur wirklich gesichert sind, wenn der Mensch als Geschöpf, als Ebenbild des Dreieinen Gottes gesehen wird".
Weiters verwies Scheuer auf die Begriffe Freiheit, Solidarität und Spiritualität, die einer neuen Bewertung im Blick auf ihre Bedeutung für Tirol bedürften. Freiheit dürfe nicht mit einem von allen Pflichten losgelösten "anything goes" missverstanden werden. Freiheit könne schließlich mit "neuen Konsumzwängen" einhergehen und dadurch zur "leeren Freiheit" degenerieren, warnte der Innsbrucker Bischof.
Am 26. Januar 1363 vermachte Margarete "Maultasch", Gräfin von Tirol, nach dem Tod ihres zweiten Mannes Ludwig von Brandenburg und ihres Sohnes Meinhard III. die Herrschaft an Etsch, Eisack und Inn den Herzögen von Österreich. Mit der Übergabe der gefürsteten Grafschaft Tirol an die Habsburger setzte die Tiroler Erbprinzessin den Auftakt für die gemeinsame Geschichte Tirols mit Österreich.
Hinweis: Der vollständige Text der Predigt von Bischof Manfred Scheuer wird demnächst auf der Homepage der Diözese Innsbruck dokumentiert.
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25.01.2013 23:07:01
Thomasakademie an der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten
(presse.kirche.at) Durch die vielfältigen Ablenkungen im Alltag merke der Mensch nicht, „dass Gott da ist“, sagte Bischof Klaus Küng bei der Festmesse zur traditionellen Thomasakademie in der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten. Eine Bekehrung sei „besonders in einer stark säkularisierten Gesellschaft wie ein plötzliches Aufwachen“. Deswegen sei es „ein Zeichen“, das die diesjährige Thomasakademie am Fest der Bekehrung des Apostels Paulus stattfinde.
Ohne dieses Aufwachen und Berührtwerden könne zwar in der Welt viel erreicht werden, so Küng, der Mensch gelange jedoch nicht zum Wesentlichen. Es gehe dabei nicht nur um geistliche Berufungen, wie Küng betonte: „Die Bitte um Bekehrung geht uns alle an im Sinne einer geistlichen Erneuerung.“ Das Erkennen der Wahrheit führe immer auch zu einer Sehnsucht, „das weiterzugeben, damit auch die anderen die Augen öffnen und erkennen, dass Gott sie ruft“. Unsere Vermittlung setzte die eigene Bekehrung voraus; Paulus sei dabei das „erhabenste Beispiel eines Verkünders, der selbst um Einsicht ringt“.
Das „Geheimnis“ der inneren Erneuerung sei das geistliche Leben, wie Bischof Küng ausführte, das Gebet und die Liebe zum Nächsten. „Wer sich darauf einlässt, wird verwandelt – auch wenn man dadurch in Nöte gerät, geprügelt wird und nicht alle applaudieren.“ Auf diesem Gebiet würden auch die Perspektiven der Hochschule für die „dringend notwendige“ Neuevangelisierung liegen.
Die Festvorträge würdigten den früheren St. Pöltner Weihbischof Alois Stöger (1904 – 1999) als anerkannten und bedeutenden Exegeten des Lukasevangeliums. Zuletzt hatte erst Papst Benedikt XVI. das Hauptwerk Stögers – vor genau 50 Jahren in der Reihe „Geistliche Schriftlesung“ erschienen – in die Literaturliste seines jüngsten Jesus-Buches aufgenommen.
Weihbischof Stöger wollte „auf Basis der kirchenamtlichen Tradition die Bibel unter das Volk bringen“, erklärte Josef Pichler, Professor für Neues Testament in St. Pölten und an der Universität Graz, die hermeneutische Basis, die das exegetische Wirken dieses Pioniers prägte. Daraus habe dessen Wunsch nach guten Bibelübersetzungen und kommentierten Ausgaben resultiert. Die „Bibel als Lebensbuch“ sollte zu einer „zeitgemäßen Spiritualität und fruchtbringenden Bibellektüre“ hinführen, wie Pichler erklärte. Für Stöger sei die Bibel das „Gebetsbuch der Kirche“, „Kraftquelle und Begleiter des Lebens“ gewesen.
So wie Gott Mensch geworden sei, so solle „das Wort Gottes durch uns Fleisch werden und in der Welt leben“ - das waren der Wunsch und der Antrieb Stögers, dessen Wahlspruch als Bischof „verbum caro factum est“ („Das Wort ist Fleisch geworden“) auch Lebensprogramm war. Es sei ihm daher ein Anliegen gewesen, „Multiplikator“ zu sein, sagte Pichler. Am Nachhaltigsten habe Stöger dies durch seine Arbeit beim Katholischen Bibelwerk bewirkt. Seine größte Breitenwirkung habe er durch seine kommentierte Ausgabe der Schulbibel erreicht.
Ihre Diplomarbeit zur Interpretation der Gebetskatechese des Evangelisten Lukas von Alois Stöger stellte Angelika Widrich, Hochschulabsolventin von 2011, vor. Das Vaterunser enthalte nach Stöger die Kernbotschaft Jesu in komprimierter Form. Jesus hole dabei die Jünger in seine einzigartige Beziehung zum Vater hinein. Widrich: „Die gesamte Existenz ist als eine Existenz in Not vor Gott ausgebreitet.“
Der habilitierte Soziologe Gerhard Bonelli beleuchtete Positionen der Auslegung Stögers zu Armut und Reichtum im Lukasevangelium. Diese sei das „Evangelium der Armen“ und daher „das radikalste“. Die Armen seien die Zielpersonen der Botschaft, Menschen, die in sozialer Armut leben, die „Nichtse“ der Gesellschaft, wie Stöger sie bezeichnete. Vorbild der Armen sei Jesus Christus selbst. Das Geschenk, das er bringe sei die Freiheit – von körperlichen, seelischen und sozialen Einschränkungen. Sowohl Reiche wie auch Arme seien „der Gefahr ausgesetzt, in den Sorgen um das Irdische aufzugehen“, erklärte Bonelli die Auslegung Stögers.
Im Rahmen der Akademie zum Fest des hl. Thomas von Aquin, des Patrons der Theologen und katholischen Hochschulen, ehrte Rektor Josef Kreiml die Absolventen des vergangenen Studienjahres. Das Magisterium in Fachtheologie erwarben Gerhard Liedler und Karl Tatzer, das Magisterium in Religionspädagogik Matthias Rohrmüller. Die ersten Absolventinnen des 2009 eingeführten sechssemestrigen Baccalaureatstudiums sind Sr. Maria Lisa Heim, Désirée Heigl, Petra Frank und Elisabeth Umgeher.
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25.01.2013 23:04:25
Zuverlässige Kunde von allem, was Gott für uns getan hat
(stjosef.at/predigten) (JSp) Am Anfang seines Evangeliums begründet Lukas gegenüber einem gewissen Theophilus, warum er denn seinen Bericht über das Leben Jesu verfasst hat. Es geht ihm um eine zuverlässige Darstellung all dessen, was um unseres Heiles willen an und durch Jesus Christus geschehen ist. Eben deshalb hat Lukas gründlich recherchiert und verschiedene Augen- und Ohrenzeugen der Geschehnisse befragt.
Dieses Selbstzeugnis des Evangelisten ist auch für uns hilfreich: Denn 2000 Jahre nach Christi Geburt sind wir auf Quellen und Zeugnisse angewiesen, denen wir vertrauen können. Im Lukasevangelium, aber auch in den anderen Evangelien wird uns die Heilsgeschichte näher gebracht, damit wir uns im Glauben für Gott und sein Wort öffnen.
Das Zweite Vatikanische Konzil hat in „Dei Verbum“, Nr. 19, erklärt: „Unsere heilige Mutter, die Kirche, hat entschieden und unentwegt daran festgehalten und hält daran fest, dass die vier genannten Evangelien, deren Geschichtlichkeit sie ohne Bedenken bejaht, zuverlässig überliefern, was Jesus, der Sohn Gottes, in seinem Leben unter den Menschen zu deren ewigem Heil wirklich getan und gelehrt hat bis zu dem Tag, da er aufgenommen wurde (vgl. Apg 1,1-2). Die Apostel haben nach der Auffahrt des Herrn das, was er selbst gesagt und getan hatte, ihren Hörern mit jenem volleren Verständnis überliefert, das ihnen aus der Erfahrung der Verherrlichung Christi und aus dem Licht des Geistes der Wahrheit zufloss. Die biblischen Verfasser aber haben die vier Evangelien redigiert, indem sie einiges aus dem vielen auswählten, das mündlich oder auch schon schriftlich überliefert war, indem sie anderes zu Überblicken zusammenzogen oder im Hinblick auf die Lage in den Kirchen verdeutlichten, indem sie schließlich die Form der Verkündigung beibehielten, doch immer so, dass ihre Mitteilungen über Jesus wahr und ehrlich waren. Denn ob sie nun aus eigenem Gedächtnis und Erinnern schrieben oder auf Grund des Zeugnisses jener, ‚die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren’, es ging ihnen immer darum, dass wir die Wahrheit der Worte erkennen sollten, von denen wir Kunde erhalten haben (vgl. Lk 1,2-4).“
Lesen Sie die Predigt für den 3. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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24.01.2013 21:29:41
Stellungnahme zu Abtreibung nach Vergewaltigung
(news.stjosef.at) Der St. Pöltner Moraltheologe Josef Spindelböck hat auf Anfrage von kath.net folgende grundsätzliche Stellungnahme zur Situation von Frauen nach einer Vergewaltigung abgegeben:
Eine Vergewaltigung stellt für eine Frau ein schlimmes und oft auch traumatisches Ereignis dar. Betroffenen Frauen darf der nötige menschliche und fachliche Beistand nicht verweigert werden. Zugleich gilt es, der Frau zu helfen, im Falle einer Schwangerschaft Ja zu sagen zum Kind, dessen Leben von der Empfängnis an heilig und unverletzlich ist. Eine Abtreibung ist keine wirkliche Hilfe für eine betroffene Frau. Die Abtreibung würde dem Unrecht, das die Frau durch eine Vergewaltigung erleiden musste, ein neues Unrecht gegenüber dem Kind durch dessen Tötung hinzufügen, was in diesem Fall freilich nicht die situativ überforderte Frau zu verantworten hätte, sondern zuerst der Vergewaltiger, welcher die Frau in diese ausweglose Lage gebracht hat, aber auch jene, die ihr zu einer Abtreibung raten oder bei der Durchführung einer solchen mitwirken.
Da bei einer „Pille danach“ (Levonorgestrel) die Verhinderung der Einnistung einer bereits befruchteten Eizelle in die Gebärmutter der Frau bewirkt werden kann (sog. „Frühabtreibung“), ist deren Einnahme nicht zu befürworten.
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Lesen Sie auch: Hintergründe zum Kölner Vergewaltigungsfall.
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24.01.2013 21:25:05
Das Fischernetz Petri und das Netz der Medien
(radiovatikan.de) Soziale Netzwerke: Portale der Wahrheit und des Glaubens; neue Räume der Evangelisierung“: So lautet der Titel der Papstbotschaft zum Medientag der Kirche. Wie alle Formen der Kommunikation finde auch in den sozialen Netzwerken im Internet Gemeinschaftsbildung statt, so die Botschaft. Es gehe nicht nur um den Austausch von Information, sondern letztlich um Selbstmitteilung. Damit dies gelingen könne, nennt der Papst vier Kriterien: Respekt, Rücksicht auf die Privatsphäre, Verantwortlichkeit und das Bemühen um die Wahrheit. Kritisch äußert sich der Papst darüber, dass in sozialen Netzwerken Klickzahlen mehr zählten als die Inhalte und Beliebtheit die Bedeutung verdränge. Soziale Netzwerke sind keine rein virtuellen Welten oder Parallelgesellschaften, sondern sind Teil der täglichen Lebenswelt vieler Menschen, hebt Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Welttag der Medien hervor.
Lesen Sie die Papstbotschaft in voller Länge!
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