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18.03.2013 16:19:36
Gott ruft uns zur Umkehr und schenkt uns sein Erbarmen
(kath.net) usammen mit Hunderttausenden auf dem Petersplatz versammelten Pilgern und Besuchern betete Papst Franziskus den ersten Angelus seines Pontifikats. „Fratelli e sorelle, buongiorno“ – „Brüder und Schwestern, guten Tag!“ begrüßte der Papst die ihm zujubelnde Menge, wohl in Erinnerung an sein „Buona sera“ am 13. März, als er am Abend auf die Loggia des Petersdoms getreten war, um das auf ihn wartende Volk zum ersten Mal zu grüßen.
Wie bereits in seiner Predigt zu Messe am heutigen Sonntag in der vatikanischen Pfarrkirche Sant′Anna betonte Franziskus, ausgehend vom Evangelium des fünften Fastensonntags (Joh 8, 1-11), die Bedeutung der göttlichen Barmherzigkeit und rief dazu auf, nie müde zu werden, Gott um Vergebung zu bitten. Zunächst erinnerte der Papst an die Wichtigkeit des sonntäglichen Treffens, das durch die Medien zu einem Treffen mit der Welt werde.
Jesus spreche keine Worte der Verachtung oder Verurteilung gegenüber der vor ihn gebrachten Sünderin, sondern nur Worte der Liebe und der Barmherzigkeit, die zur Umkehr aufforderten. Das Antlitz Gottes „ist das eines barmherzigen Vaters“, so Franziskus, „der immer geduldig ist“. Der Papst betonte dabei die Geduld Gottes, die er mit einem jeden Menschen habe. Gott werde es nicht müde, dem Menschen zu vergeben.
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18.03.2013 16:08:48
Das Wappen des neuen Papstes
(radiovatikan.de) Der Vatikan hat heute das neue Wappen von Papst Franziskus veröffentlicht. Es erinnert stark an sein Bischofswappen. Auch sein Motto hat er mit nach Rom genommen: „miserando atque eligendo – aus Barmherzigkeit gewählt“.
Man kann sein sehr einfach gestaltetes Wappen in drei Teile aufteilen. Das blau gehaltene Schild wird von den päpstlichen Symbolen, wie auch schon bei Benedikt XVI., eingerahmt. Im oberen Teil des Schildes steht eine gelbe Sonne, in der das Christusmonogramm „IHS“ in roter Schrift geschrieben steht. Das Monogramm wird von einem ebenfalls roten Kreuz mit schwarzen Nägeln überragt.
Die untere Hälfte von Franziskus′ Wappen teilen sich ein Stern und ein Ast der indischen Narde. Nach der heraldischen Tradition symbolisiert der Stern die Jungfrau Maria. Dem gegenüber steht der Zweig der Narde, der den Schutzpatron der Weltkirche, St. Joseph, symbolisieren soll.
Sein Motto, das er bereits als Bischofsspruch hatte, entstammt aus den Predigten des Heiligen Beda Venerabilis. In diesen geht es um die Berufungserzählung von Matthäus, sie erinnern an die Barmherzigkeit Gottes. Für Franziskus hat das Matthäusfest eine ganz besondere Bedeutung. Im Alter von 17 Jahren hat er an diesem Tag die Gegenwart und Liebe Gottes ganz besonders gespürt. Er fühlte sich zum Ordensleben der Jesuiten berufen und erinnert mit seinem Bischofsspruch an dieses Berufungserlebnis.
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15.03.2013 22:08:16
Christus will ich erkennen
(news.stjosef.at) Vor wenigen Tagen, am 13. März 2013, wurde uns ein neuer Papst vorgestellt: er nennt sich Franziskus, ist 76 Jahre alt und heißt ursprünglich Jorge Mario Bergoglio. Er war zuletzt Kardinal-Erzbischof von Buenos Aires in Argentinien. Schon die ersten Gesten und Worte des neuen Papstes zeugen von großer Einfachheit und Demut; so hat er sich bereits die Herzen vieler Menschen erobert. Zuerst hat er schon mehrmals seinem großen und verdienten Vorgänger-Papst Benedikt XVI. gedankt, der aus Altersgründen sein Amt niedergelegt hat.
In den ersten Predigten und Ansprachen, die Papst Franziskus gehalten hat, ist bereits klar sein Hauptanliegen hervorgetreten: es geht um die Verkündigung des Evangeliums an alle Menschen. So sagte er am 15.03. wörtlich zu den Kardinälen: „Die Wahrheit des Christentums ist anziehend und überzeugend, weil die auf das tiefe Bedürfnis der menschlichen Existenz antwortet und auf überzeugende Weise verkündet, dass Christus der einzige Erlöser des ganzen Menschen und aller Menschen ist. Diese Botschaft bleibt heute wie zu Beginn des Christentums gültig, als die große missionarische Expansion des Evangeliums stattfand.“
Und einen Tag zuvor predigte er bei der hl. Messe in der Sixtinischen Kapelle über die wahre Auferbauung und Erneuerung der Kirche Christi: Es braucht „den Mut in Anwesenheit des Herrn zu schreiten, mit dem Kreuz des Herrn; die Kirche auf das Blut des Herrn zu bauen, das am Kreuz vergossen wurde; und sich zur einzigen Herrlichkeit zu bekennen, zum gekreuzigten Christus. So wird die Kirche voranschreiten.“ Denn wie er formulierte: „Wenn wir ohne das Kreuz gehen, wenn wir ohne das Kreuz bauen, und wenn wir uns zu einem Christus ohne Kreuz bekennen, sind wir keine Jünger des Herrn: wir sind weltlich, wir sind Bischöfe, Priester, Kardinäle, aber keine Jünger des Herrn.“
Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck zum 5. Fastensonntag 2013, Lesejahr C, in vollem Wortlaut!
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15.03.2013 10:53:06
Missa pro Ecclesia - und eine programmatische Predigt
(radiovatikan.de) Papst Franziskus kehrt an den Ort der Papstwahl zurück – bei der ersten Messe des neuen Papstes in der Sixtinischen Kapelle wendet sich Benedikts Nachfolger in freier Rede auf Italienisch an diejenigen, die ihn wählten. Anlässlich des besonderen Anlasses sind die 114 Kardinäle – trotz der Fastenzeit – in weiße Paramente und Mitren gekleidet. Franziskus selbst trägt noch keine päpstlichen Insignien wie den Fischerring oder das Pallium, die wird er erst am kommenden Dienstag erhalten. Er zieht als nun ranghöchster Kirchenvertreter als letzter in die Kapelle ein.
Traditionell hält ein neuer Papst bei seiner ersten Messe nach dem Konklave, der „Missa Pro Ecclesia“, eine programmatische Ansprache über die Grundlinien seines bevorstehenden Pontifikats. Unter Michelangelos jüngstem Gericht in der Sixtinischen Kapelle wählt Franziskus drei Leitworte, die er seiner Kirche mit auf den Weg gibt: „Camminare – edificare – confessare“, „schreiten, aufbauen, sich bekennen”. Ungewöhnlich: er predigt im Stehen.
„Schreiten: unser Leben ist ein Weg und wenn wir stehenbleiben, geht das nicht. Immer weitergehen, mit dem Herrn, im Licht des Herrn, und versuchen, mit dieser Tadellosigkeit zu leben, die Gott von Abraham verlangt, in seinem Versprechen.“
Nächstes Leitwort: die Kirche aufbauen, sie ewig gründen auf den Petrusfels. Franziskus verwendet das italienische Worte „pietra“ im Plural, wenn er vom Petrusfels spricht und sagt „pietre“ – „Steine“ , was wie „petre“ klingt.
„Aufbauen. Die Kirche aufbauen. Da geht es um Steine: Steine haben Bestand; aber lebender Fels, gesalbter Fels für den Heiligen Geist. Die Kirche aufbauen, die Braut Christi, auf diesen Eckstein, welcher der Herr selbst ist und, mit einer anderen Bewegung unseres Lebens, aufbauen.“
Dritter Punkt der Rede, die sprachlich in Einfachheit und Sprechmelodie besticht: sich bekennen. Ohne ein Bekenntnis zu Christus und dem Zeugnis seiner Liebe im Tod am Kreuz ist alles vergänglich, so Franziskus, ja es ist „des Teufels“:
„Wenn man sich nicht zu Jesus Christus bekennt, bekennt man sich zur Weltlichkeit des Teufels, zur Weltlichkeit des Dämons. […] Wenn wir ohne das Kreuz gehen, wenn wir ohne das Kreuz bauen, und wenn wir uns zu einem Christus ohne Kreuz bekennen, sind wir keine Jünger des Herrn: wir sind weltlich, wir sind Bischöfe, Priester, Kardinäle, aber keine Jünger des Herrn.“
Diese Botschaft will der Nachfolger auf dem Stuhl Petri mit „Mut“ verwirklicht wissen. Zwei Mal verwendet er diesen Begriff:
„Ich wünsche mir, dass alle nach diesen Tagen der Gnade den Mut haben – wirklich den Mut – in Anwesenheit des Herrn zu schreiten, mit dem Kreuz des Herrn; die Kirche auf das Blut des Herrn zu bauen, das am Kreuz vergossen wurde; und sich zur einzigen Herrlichkeit zu bekennen, zum gekreuzigten Christus. So wird die Kirche voranschreiten. (…) Schreiten, bauen, sich bekennen zum gekreuzigten Jesus Christus. So soll es sein.“
Die Stille nach der Predigt ist kurz, ein weiteres kleines Anzeichen dafür, dass hier irgendwie ein neuer Ton angeschlagen wird - wie auch das gesprochene, nicht gesungene Hochgebet.
Link: Predigt im Wortlaut.
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14.03.2013 08:35:21
Die ersten Worte des neuen Papstes
(radiovatikan.de) Mit einer großen Geste der Demut hat sich Papst Franziskus den 1,2 Milliarden Katholiken weltweit vorgestellt. In einer schlichten weißen Soutane trat er am Mittwochabend auf die Mittelloggia des Petersdoms, bat um einen guten gemeinsamen Weg und um Gebet für sich selbst. Hier seine Worte in einer Arbeitsübersetzung:
„Brüder und Schwestern, guten Abend.
Ihr wisst, dass das Konklave die Pflicht hatte, Rom einen Bischof zu geben. Es scheint so, als ob meine Kardinalsbrüder fast bis zum Ende der Welt gehen mussten, aber wir sind nun hier. Ich danke euch für den Empfang. Die diözesane Gemeinschaft von Rom mit seinem Bischof. Danke.
Zuerst möchte ich für unseren emeritieren Bischof Benedikt XVI. beten. Beten wir alle gemeinsam für ihn, damit der Herr ihn segne und die Muttergottes ihn behüte.
Vater unser…
Gegrüßt seist du Maria…
Ehre sei dem Vater…
Und nun beginnen wir diesen Weg, Bischof und Volk, dieser Weg der Kirche Roms, der jener ist, der in der Barmherzigkeit allen Kirchen vorsteht, ein Weg der Brüderlichkeit der Liebe, des Vertrauens zwischen uns, beten wir immer für uns, für uns gegenseitig. Beten wir für die gesamte Welt, damit es eine große Brüderlichkeit geben wird. Ich wünsche euch, dass dieser Weg der Kirche, den wir heute beginnen und mir durch die Hilfe meines Kardinalvikars, der neben mir steht, fruchtbar sein wird für die Evangelisierung dieser so schönen Stadt. Und nun möchte ich den Segen erteilen, doch zuerst bitte ich euch um einen Gefallen. Bevor der Bischof das Volk segnet, bitte ich darum, dass ihr den Herrn bittet, damit ich gesegnet werde. Das Gebet des Volkes, das den Segen für seinen Bischof erbittet. Führen wir dieses euer Gebet für mich Stille durch. …
Und nun werde ich euch und der ganzen Welt den Segen erteilen, das gilt auch allen Männern und Frauen guten Willens. …
Brüder und Schwestern,
ich verlasse euch. Danke für den Empfang. Betet für mich und bis bald.
Wir werden uns bald wiedersehen.
Morgen möchte ich bei der Muttergottes beten gehen, damit sie ganz Rom behüte.
Gute Nach und gute Erholung.“
(news.stjosef.at) Heute Donnerstag, 14.03.2013, um 17 Uhr feiert der neugewählte Papst die erste hl. Messe zum Abschluss des Konklaves in der Sixtinischen Kapelle. Für Samstag 11 Uhr ist eine Begegnung mit den Vertretern der Medien geplant. Am Sonntag betet er den Angelus; am Hochfest des hl. Josef, des Patrons der Kirche, erfolgt die feierliche Amtseinführung! Gott segne den neuen Papst Franziskus und auch den emeritierten Papst Benedikt!
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13.03.2013 21:23:16
Habemus Papam! - Franciscus I.
(radiovatikan.de) Ein neuer Papst ist gewählt - die Kardinäle haben sich im fünften Wahlgang auf den Namen Jorge Mario Bergoglio geeingt! Weißer Rauch ist um 19.06 Uhr aufgestiegen. Mit Spannung wird nun das Erscheinen des neuen Papstes auf dem Balkon erwartet. Bereits 150.000 Menschen haben sich versammelt, um den neuen Papst bei seinem ersten Auftritt zu begrüßen, doch der Menschenstrom auf der Via della Conciliazione, die auf den Petersplatz zuführt, will nicht abnehmen.
Alles Weitere auf www.radiovatikan.de !
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12.03.2013 17:27:23
Ein persönlicher Dank an den "Papa emeritus"
(kirchberg.org) Kathrin Schweiger, die PGR-Obfrau von Kirchberg in Tirol, hatte die Gelegenheit einer persönlichen Begegnung mit Papst Benedikt XVI., als dieser noch im Amt war. Hier ihre Würdigung im Nachhinein, die unter dem Titel "Leb wohl und eine gute Zeit" eben in der Ausgabe April / Mai 2013 der Pfarrnachrichten erschienen ist:
Auch wenn die Medien bereits sehr breit über den Rücktritt des Papstes Benedikt XVI. berichtet haben, möchte ich in meinen heutigen Gedankensplittern nochmals meinen Besuch bei ihm in Rom im Jänner 2012 Revue passieren lassen. Er hat bei mir, wie wahrscheinlich bei jedem, der den Papst persönlich sprechen konnte, einen tiefen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Ich gehörte zur Auswahl von 60 Österreichern, die im vergangenen Jahr zum Papst nach Rom fahren durften. Wir haben ihm in einer Audienz die selbstgeschriebenen Geschichten der einzelnen Pfarren Österreichs, teils handschriftlich, in Form von wunderschönen Büchern übergeben, und ich konnte ihm die besten Grüße und Wünsche unserer Kirchberger Gemeinde übermitteln. Die Reise insgesamt und die Audienz beim Papst haben mir sehr viele Fragen beantwortet und ich denke, dass sie mein Innerstes sehr stark beeinflusst hat. Die Weltkirche nicht verändern zu können, aber in kleinen Schritten mit dem Feuer der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe anzustecken, das können wir, und Papst Benedikt XVI. forderte uns ausdrücklich dazu auf! Er forderte uns auf, die Glaubensgeschichte weiterzuführen, die frohe Botschaft zu verkünden, Liebe zu geben, zu vergeben, Einsicht zu haben, Buße zu tun, einfach zu versuchen, als Apostel Christi zu wirken.
Für mich sehe ich diesen Auftrag so: Mutig zu sein, bedingungslos zu lieben und zu glauben, an Gott, an unsere Religion, aber auch an unsere Mitmenschen, zu hoffen auf das Gute und den Frieden, zu stärken wo Schwäche ist, vorauszuschauen wo Hinterhalt ist, zu klären wo geschwiegen wird, zu vergeben wo schon langer Unfrieden ist, zu helfen wo Not herrscht.
Es wäre so einfach, Apostel Jesu zu sein, wir bräuchten nur mit dem Herz denken, sprechen und fühlen. Papst Benedikt XVI. hat mir bei unserer Begegnung, ohne viele Worte das Herz geöffnet, für mich ist so klar, dass es Gott Vater im Himmel gibt. Mir ist so klar, dass ich meine Oma wieder sehen werde, die ich zwar immer noch schmerzlich vermisse aber trotzdem weiß, dass wir, ihre Familie, sie bei der wunderbaren festlichen Trauerfeier nur verabschiedet haben, aber nur auf unbestimmte Zeit. Dieser kindliche Glaube ist mir in Rom wieder in mein Herz geschlüpft und ich danke dieser Erkenntnis von ganzem Herzen. Die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. hat mir für die Zukunft Sicherheit und Stärke gegeben.
Ich bin dankbar dafür und stolz darauf, dass ich diesem mutigen Mann, Papst Benedikt XVI., begegnen, ihm die Hand halten und ihm in seine warmen Augen blicken durfte. Für mich ist er einer der mutigsten, demütigsten und charismatischsten Menschen.
Möge Gott Vater, der Sohn und der Heilige Geist immer bei ihm sein.
Katrin Schweiger, PGR-Obfrau Kirchberg
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12.03.2013 17:24:02
Noch kein neuer Papst gewählt
(radiovatikan.de) Um 19.41 Uhr an diesem Dienstagabend wurde die Geduld der zahlreichen Neugierigen, die sich seit Beginn des Konklaves an diesem Nachmittag auf dem Petersplatz versammelt haben, belohnt - der erste Wahlgang fand sein sichtbares Ende, schwarzer Rauch entströmte dem Schornstein, der seit vergangenem Samstag auf dem Dach der Sixtinischen Kapelle thront. Der Petersplatz war mit bunten Regenschirmen übersät, viele Zuschauer hatten dem Regen getrotzt und die Ungewissheit darüber in Kauf genommen, ob der Wahlgang tatsächlich stattfinden würde. Zwar hat es sich eingebürgert, dass bereits am ersten Tag des Konklaves zumindest eine Wahl stattfindet, zwingend vorgeschrieben ist dies aber nicht. Mit dem nächsten Rauch kann also planmäßig am Mittwoch gegen 12 Uhr gerechnet werden.
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09.03.2013 10:52:04
Das Konklave beginnt am Dienstag, 12.03.2013
(radiovatikan.de) In ihrer Nachmittagssitzung haben die Kardinäle an diesem Freitag entschieden, dass das Konklave am kommenden Dienstag beginnen wird. Das gab der Vatikan noch während der laufenden Sitzung bekannt. Das heißt, die 115 wahlberechtigten und anwesenden Kardinäle werden am Dienstagvormittag die Messe pro eligendo Pontifice feiern und am Nachmittag ins Konklave in der Sixtinischen Kapelle einziehen. Nach jeweils zwei Kongregationen am Montag und Donnerstag und jeweils einer am Dienstag und Mittwoch trafen sich die Kardinäle an diesem Freitagnachmittag zum achten Mal.
In seinem täglichen Briefing für die Presse im Anschluss an die Vormittagssitzung der Generalkongregation gab Pater Federico Lombardi bekannt, dass die Kardinäle - wie in der Verfahrensordnung vorgesehen - über die Abwesenheit von zwei Wählern beraten haben. Der emeritierte Erzbischof von Jakarta wird aus Gesundheitsgründen nicht anwesend sein, während Kardinal Keith O′Brien, der Erzbischof von Edinburgh, aus persönlichen Gründen nicht gekommen war. Ihm war sexuelles Fehlverhalten während seiner Zeit als Ausbilder im Priesterseminar vorgeworfen worden, Kardinal O′Brien hatte die Verantwortung dafür übernommen. Die Briefe der beiden Abwesenden wurden der Versammlung vorgelegt, und die Kardinäle haben durch Abstimmung die Motive akzeptiert, die beiden fehlenden Kardinäle sind also entschuldigt. Grundsätzlich haben wahlberechtigte Kardinäle Anwesenheitspflicht.
Benedikt XVI. hatte in seinen Modifikationen der Verfahrensordnung während der letzten Tage seines Pontifikates festgelegt, dass die Kardinäle eine Vorverlegung des Konklavebeginns beschließen dürfen, sobald festgestellt ist, dass alle Wählenden anwesend sind. Mit der Ankunft des letzten Wahlkardinals an diesem Donnerstagabend und der Akzeptanz der Abwesenheitsgründe der zwei Entschuldigten ist dieser Fall nun eingetreten.
Insgesamt hätten sich bisher über einhundert Kardinäle zu Wort gemeldet, der Inhalt der Interventionen sei aber weiterhin vertraulich, so Lombardi. Der Vatikansprecher gab aber bekannt, dass es um interreligiösen Dialog, Gerechtigkeit und Fragen der Bioethik gegangen sei. Außerdem sei betont worden, dass die Verkündigung der Botschaft eine Frohe Botschaft sein müsse, eine Verkündigung der Barmherzigkeit Gottes. Weitere Themen seien die Kollegialität unter den Bischöfen und die Rolle der Frau in der Kirche gewesen.
Am Samstag werden die Kardinäle wieder tagen, am Sonntag werden die Kardinäle in ihren jeweiligen Titelkirchen die Messe feiern.
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09.03.2013 10:49:49
Versöhnung mit Gott - ein echter Neubeginn!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wenn ein Mensch so manches falsch gemacht hat in seinem Leben, dann denkt er sich vielleicht: „Ach, könnte ich doch ganz neu beginnen!“ Leider ist das – wie uns scheint – nicht möglich, denn wir bringen ja in alle unsere späteren Taten auch die früheren Entscheidungen und Handlungen mit ein. Oder gibt es vielleicht doch eine Möglichkeit des radikalen Neubeginns, mit der wir zwar aus unserer rein menschlichen Perspektive nicht rechnen können, die uns aber Gott in seiner Gnade ermöglicht? Die Antwort lautet: Ja – diese Möglichkeit gibt es wirklich! Durch Jesus Christus ist es möglich, dass wir – wie es in der 2. Lesung heißt – „in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.“
Wenn uns Gott die Sünden vergibt, dann ist dies ein einzigartiges Geschehen: Gott macht uns zu einer neuen Schöpfung; von ihm her werden wir heilig und gerecht; in Jesus Christus sind wir mit Gott versöhnt. Dies bringt der Apostel Paulus in der Lesung aus dem 2. Brief an die Korinther zum Ausdruck: „Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.“ Uns wird wirklich von Gott das Geschenk eines neuen Anfangs gemacht!
Eben dies wird auch in der Erzählung Jesu vom verlorenen Sohn und dem barmherzigen Vater veranschaulicht.
Lesen Sie die Predigt zum 4. Fastensonntag 2013 in vollem Wortlaut!
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01.03.2013 22:48:36
Gott steht seinem Volke bei
(stjosef.at/predigten) Immer wieder fragen sich die Menschen: Wo ist Gott? Wie begegnet er mir in meinem Leben? Wo zeigt er seine Kraft und Stärke? Angesichts dieser Fragen tut es gut, sich auf die Heilsgeschichte Gottes mit uns Menschen zu besinnen, von der uns die Lesungen und das Evangelium Auskunft geben.
Im brennenden Dornbusch offenbart sich Gott dem Mose als der „Ich-bin-da“. Dieser Name, welcher die Fülle des Seins und Lebens ausdrückt, bleibt zugleich ein Geheimnis: Gott wendet sich uns Menschen zu und zeigt uns seine Nähe, ohne dass wir sein Wesen erschöpfend erkennen und ausloten können. Die Zusage lautet jedoch: Gott geht den Weg mit uns; er leitet und begleitet sein Volk, das er in Liebe erwählt hat.
Dies gilt in hervorragendem Maß für das Volk des neuen Bundes, die Kirche.
Lesen Sie die Predigt zum 3. Fastensonntag C im Wortlaut!
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28.02.2013 23:37:51
Die letzten Worte des Papstes an die Kardinäle
(kath.net) Papst Benedikt XVI. sagt in seiner Ansprache an die versammelten Kardinäle am 28.02.2013, kurz vor dem Wirksamwerden seines angekündigten freiwilligen Rücktritts:
"Bevor ich mich von euch persönlich verabschiede, möchte ich euch sagen, dass ich euch besonders in den kommenden Tagen im Gebet nahe sein werde, damit ihr dem Wirken des Heiligen Geistes bei der Wahl des neuen Papstes fügsam seid. Der Herr zeige euch, was sein Wille ist. Und unter euch, unter dem Kardinalskollegium, ist auch ein künftiger Papst, dem ich bereits heute meine unbedingte Ehrerbietung und meinen unbedingten Gehorsam verspreche. Hierzu erteile ich euch mit Zuneigung und Dankbarkeit den Apostolischen Segen."
Link: Ansprache im Wortlaut.
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28.02.2013 23:34:20
In Castel Gandolfo angekommen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist in Castel Gandolfo angekommen. Knapp drei Stunden vor dem Ende seines Pontifikats verließ er wie geplant den Vatikan und flog mit dem Hubschrauber nach Castelgandolfo. Benedikt startete gemeinsam mit Privatsekretär Georg Gänswein um 17 Uhr 06 und landete um 17 Uhr 23 in der päpstlichen Sommerresidenz vor den Toren Roms, wo er die kommenden Monate verbringen wird. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone verabschiedete ihn im Vatikan persönlich. Auch die Schweizer Garde und viele Mitarbeiter der Kurie nahmen unter starkem Applaus bewegt Abschied von dem scheidenden Oberhaupt der katholischen Kirche. Nicht nur Sekretär Gänswein bekam dabei feuchte Augen. Auf dem Petersplatz hatte sich eine kleine Menschenmenge versammelt.
In Castelgandolfo erwarteten viele Gläubige den 85-Jährigen. Sein letzter öffentlicher Akt als Papst war am Abend ein Gruß an die Gläubigen von der Loggia des Palastes, zudem spendete er zum letzten Mal den Apostolischen Segen. Um 20 Uhr wurde als symbolisches Zeichen für das Ende seines Pontifikats das Portal der Residenz geschlossen. Die Schweizer Garde stellte dann ihren Dienst ein, für die Sicherheit des ehemaligen Kirchenoberhauptes ist nun die Gendarmerie des Vatikans zuständig. Benedikts Wohnung im Apostolischen Palast im Vatikan wurde versiegelt.
Hier die Worte Benedikts:
"Danke, von Herzen Danke!
Liebe Freunde, ich freue mich, dass ich bei euch bin, umgeben von der Schönheit der Schöpfung und eurer Sympathie, die mir so viel Gutes getan hat. Danke für eure Freundschaft, eure Zuneigung.
Ihr wisst, mein heutiger Aufenthalt hier unterscheidet sich von den bisherigen, ich bin nicht mehr Papst der Katholischen Kirche, ab acht Uhr heute Abend bin ich es nicht mehr. Ich bin nur noch ein einfacher Pilger, der die letzte Etappe seiner Pilgerreise auf dieser Erde beginnt. Aber ich möchte noch einmal mit meinem Herzen, mit meiner Liebe, meinem Gebet, meiner Meditation und allen meinen inneren Kräften für das Wohl aller und der Kirche, ja für die Menschheit arbeiten. Und dabei fühle ich mich getragen von eurer Sympathie. Gehen wir gemeinsam weiter, mit dem Herrn, für das Wohl der Kirche und der Welt.
Danke.
Von Herzen spende ich euch nun meinen Segen.
Gepriesen sei der allmächtige Gott.
Es segne uns der allmächtige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Danke und Gute Nacht, Danke euch allen!"
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28.02.2013 23:32:38
Der Apostolische Stuhl ist vakant
(news.stjosef.at) Gebet für eine gute Papstwahl:
Herr Jesus Christus,
Du Hirte und Haupt Deiner Kirche,
wir bitten Dich, steh Deinen Dienern, den Kardinälen, die Deinen Stellvertreter hier auf Erden wählen, in all ihrem Tun mit der Kraft Deines Segens bei.
Sende ihnen den Heiligen Geist,
dass sie Deinen Willen erkennen
und einen würdigen Nachfolger des Petrus, auf den Du Deine Kirche gebaut hast, wählen mögen.
Dadurch schenke uns in Deiner Güte einen Papst, der wahrhaft an uns Deine Stelle vertritt, uns entflammt durch seinen Eifer, uns beschämt durch seinen Wandel, uns trägt durch seine Liebe, uns stärkt durch seine Geduld, uns segnet durch seine Gebete und weidet durch seine Lehre und uns reinigt und läutert zu Deinem heiligen Volke und zum unbefleckten Gottesdienst im Geist und in der Wahrheit.
Der Du lebst und herrschst mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
(nach Bischof J.M.Sailer 1751-1832)
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27.02.2013 16:21:30
Motivenforschung und anonyme Statistiken bei Abtreibung nötig
(familie.at) Bei einer Podiumsdiskussion der Österreichischen Lebensbewegung mit Rebecca Kiessling, der international bekannten Lebensschützerin und Familienanwältin aus den USA, hat der Geschäftsführer des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien (KFVW), Andreas Cancura, dazu aufgerufen, den überwältigenden Wunsch der Bevölkerung nach Hinweis auf Hilfs- und Beratungseinrichtungen ernst zu nehmen.
Wie eine im Auftrag von Familienverband, Aktion Leben und Erzdiözese Wien durchgeführte IMAS-Umfrage zeigt, sprechen sich 69 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher für den ausdrücklichen Hinweis auf Hilfs- und Beratungseinrichtungen im Rahmen der Beratung vor einem geplanten Schwangerschaftsabbruch aus.
Cancura fordert, die gesetzlich vorgesehene Beratung so durchzuführen, dass der erstberatende Arzt ausdrücklich einen Hinweis auf staatlich anerkannte Unterstützungs- und Beratungsangebote gibt. Zwischen der Erstberatung und dem geplanten Schwangerschaftsabbruch sollen jedenfalls drei Werktage Bedenkzeit liegen, um Zeit und Raum für psychosoziale Beratung und eigene Überlegungen zu geben.
Zudem plädiert der KFVW-Geschäftsführer dafür, Motive für und Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche regelmäßig zu erheben und kündigt diesbezügliche Studien an. Diese Motivenforschung und Statistiken sollen selbstverständlich anonym sein und der Prävention von Abbrüchen und Konzepten für maßgeschneiderte Hilfestellungen dienen.
Schließlich fordert der KFVW ein flächendeckendes Netz an Schwangerenberatungsstellen sowie einen staatlich eingerichteten Hilfsfonds für Schwangere in Notlagen: „Ein flächendeckendes Netz an Schwangerenberatungsstellen ist einzurichten, denn Frauen und Paare haben ein Recht auf umfassende - auch sozialrechtliche und finanzielle - Information sowie professionelle, psychosoziale Beratung. Diese Beratungsstellen müssen in die Lage versetzt werden, unbürokratisch und rasch finanzielle Unterstützung anzubieten etwa durch einen staatlich eingerichteten Hilfsfonds für Schwangere in Notlagen“, so Cancura.
Es ist und bleibe ein Skandal, dass in Österreich Behinderte bis knapp vor der Geburt abgetrieben werden können, kritisiert Cancura. Deutschland habe es geschafft, diese so genannte „eugenische Indiaktion“ abzuschaffen, wobei gerade in diesem Zusammenhang der Ausbau des Unterstützungs- und Betreuungsangebots wichtig sei.
Gleichzeitig sprach sich der KFVW-Geschäftsführer gegen „extremistische Aktionen im Bereich des Lebensschutzes“ aus. Um Abtreibungen zu vermeiden, müsse man in erster Linie „bewusstseinsbildend, werbend und pädagogisch“ vorgehen. Wichtig sei das gemeinsame Engagement aller Lebensschützer, denn nur dieses werde auch zum politischen Erfolg führen.
Einig war sich die Runde am Podium – darunter eben auch Rebecca Kiessling, die nach einer Vergewaltigung ihrer Mutter zwei Abtreibungsversuche überlebte, adoptiert wurde und selbst Mutter von zwei Adoptivkindern und drei eigenen Kindern geworden ist, sowie dem Hollabrunner Primarius für Geburtshilfe Karl Anzböck, der Theologin und Juristin Gudrun Kugler und der Lebens- und Sozialberaterin Karin Ebert in der Forderung nach Propagierung und dem Ausbau der Möglichkeiten der Adoption. „Werbung und Kampagne für die verstärkte Inanspruchnahme der Adoption sollten die Abtreibungszahlen dramatisch senken, denn jeder Mensch verdient eine Chance, ist er doch kein Zufallsprodukt, sondern Geschöpf Gottes und damit Teil der Zukunft unseres Planeten!“, so Cancura.
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27.02.2013 16:16:55
Abschiedsworte von Papst Benedikt XVI.
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch bei der letzten Generalaudienz seines Pontifikats auch ein Grußwort an die deutschsprachigen Pilger gerichtet. "Kathpress" dokumentiert die Passage in der vatikanischen Fassung:
Liebe Brüder und Schwestern!
In diesen Tagen danke ich Gott aus tiefstem Herzen, der stets die Kirche führt und gedeihen lässt. Ihm vertraue ich die Kirche in aller Welt an. Wir wissen, das Wort der Wahrheit des Evangeliums ist die Kraft und das Leben der Kirche.
In dieser Gewissheit habe ich vor knapp acht Jahren ja dazu gesagt, das Amt des Nachfolgers Petri anzunehmen. Und der Herr hat mich immer geführt und war mir nahe - in Zeiten der Freude und des Lichts, aber auch in schwierigen Zeiten. Wie Petrus und die Jünger im Boot auf dem See von Galiläa wusste ich, der Herr ist im Boot, ja, es ist sein Boot. Er führt das Schiff der Kirche. Nichts kann diese Gewissheit verdunkeln.
Liebe Freunde, ich lade euch alle ein, in diesem Jahr des Glaubens euer Vertrauen in den Herrn zu erneuern; sein Arm hält uns, auch und gerade in der Mühsal. Mein Wunsch ist es, dass alle die Freude spüren, dass sie spüren, wie schön es ist, ein Christ zu sein und zur Kirche zu gehören.
Ein Papst scheint allein, aber er ist nicht allein, wenn er das Schifflein Petri lenkt. So danke ich allen, die mir in der Ausübung des Petrusamtes großherzig geholfen haben. Bei den Audienzen, bei den Pastoralreisen und den vielen Begegnungen konnte ich die Liebe und die Zuneigung unzähliger Menschen zum Nachfolger Petri spüren.
Sie alle schließe ich in mein Gebet ein und die ganze Welt.
Schließlich danke ich euch allen, dass ihr meine Entscheidung, die ich vor dem Herrn zum Wohl der Kirche getroffen habe, mit Respekt und Verständnis aufgenommen habt. Ich werde meinerseits den Weg der Kirche weiterhin im Gebet begleiten.
Ein herzliches "Vergelt's Gott" sage ich allen Brüdern und Schwestern deutscher Sprache - euch, liebe Freunde, die ihr zu dieser letzten Generalaudienz meines Pontifikats gekommen seid, und allen zu allen Hause. Und ich danke der Traunsteiner Blaskapelle, dass Sie uns die Bayernhymne so schön gespielt hat.
Der Herr trägt die Kirche immer, er leitet sie auch in schwierigen Zeiten. Diese Sicht dürfen wir nie verlieren.
Wir dürfen stets gewiss sein, der Herr ist uns nahe, und umfängt uns mit seiner Liebe. Im Gebet bleiben wir, liebe Freunde, einander nahe, und im Gebet ist der Herr uns nahe. So grüße ich euch alle von ganzem Herzen. Der Herr segne euch und die Kirche in unseren Landen.
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25.02.2013 22:40:03
Motu proprio mit Ausführungsbestimmungen zur Papstwahl
(kathpress.at) Benedikt XVI. hat durch Gesetzesänderung eine Vorverlegung der Papstwahl "um einige Tage" gestattet. Das entsprechende "Motu Proprio" wurde am Montag, dem viertletzten Tag seines Pontifikates, veröffentlicht.
Wann das sogenannte Konklave beginnt, müssen laut dem neuen Gesetz die in Rom versammelten Kardinäle entscheiden, sobald alle voraussichtlich 115 Wähler dort versammelt sind. Zwei Wahlberechtigte haben ihre Teilnahme bereits abgesagt.
Wörtlich verfügte Benedikt XVI., er lasse "dem Kardinalskollegium die Möglichkeit, den Beginn des Konklaves vorzuziehen, wenn die Anwesenheit aller wählenden Kardinäle feststeht, wie auch die Möglichkeit, aus schwerwiegenden Gründen den Beginn der Wahl um einige Tage aufzuschieben". Spätestens 20 Tage nach Eintritt der Sedisvakanz müsse jedoch das Konklave mit den anwesenden Papstwählern beginnen.
Für eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht um das Konklave legte der Papst für alle Vatikanmitarbeiter die von selbst eintretende Exkommunikation (Exkommunikation als Tatstrafe, lateinisch "latae sententiae") fest. Zuvor war in den Normen nur von "schwerwiegenden Strafen nach Ermessen des künftigen Papstes" die Rede.
Link: Motu proprio Normas nonnullas.
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22.02.2013 23:05:17
Novene für einen neuen guten Papst
(kath.net) Zu einer Novene für einen neuen guten Papst hat die Katholische Neuevangelisierung in Wien aufgerufen. Zeitpunkt sollen die neun Tage vor dem Beginn des Konklaves sein. Derzeit ist der Beginn des Konklaves am 15. März geplant, in diesem Fall würde die Novene von 7. bis 15. März laufen.
„Nach dem Schock über den so überraschenden Rücktritt von Papst Benedikt gilt es jetzt, mit Vertrauen in die Zukunft zu blicken. Was jetzt sicher am meisten nottut, ist das Gebet für einen neuen guten Papst. Das erwartet Gott wohl von uns am allermeisten. Denn davon hängt enorm viel ab für das Leben der katholischen Kirche, man kann sagen auch der Welt“, sagt Initiator Günther Zoppelt.
Die Novene:
HERR JESUS, Hirt Deiner Kirche, ohne Dich vermögen wir nichts.
Sende uns Deinen Hl. Geist und erneuere uns von Grund auf!
Komm, HEILIGER GEIST, wir brauchen Dich so dringend!
Komm, schenke uns einen Papst voll Glaube, Hoffnung und Liebe.
Komm, erleuchte diesen Papst, damit er in allem GOTT suche.
Komm, stärke ihn, auf dass er GOTT und den Menschen diene.
Komm, führe ihn, damit er dem Evangelium in allem treu ist und
die Welt entsprechend lehre.
Komm, sprich durch den Papst zu uns Worte der Wahrheit
und der Liebe.
Komm, lehre uns durch den Papst GOTT den VATER und den
SOHN zu erkennen.
Komm, hilf dem neuen Papst, die Zeichen der Zeit zu deuten.
Komm, schütze den neuen Papst vor allen Feinden der Kirche.
Komm, heilige den neuen Papst, auf dass er die Gläubigen zur
Heiligkeit führe.
Komm, und hilf allen Gläubigen, Priestern und Bischöfen, den
neuen Papst mit Ehrfurcht und Liebe anzunehmen, ihm
als Nachfolger des hl. Petrus zu gehorchen und für ihn zu beten.
Komm, HEILIGER GEIST, statte den Papst mit Deinen Gaben aus.
HIMMLISCHER VATER, wir erbitten von Dir einen neuen
heiligen Papst durch deinen SOHN JESUS CHRISTUS!
Im NAMEN JESU erflehen wir
eine neue Ausgießung des HEILIGEN GEISTES,
damit Deine Kirche und die Welt erneuert wird. Amen.

(Gratis erhältlich unter kath.neuevangelisierung@aon.at)
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22.02.2013 23:00:49
Abschied von Papst Benedikt - Gebet um einen guten Nachfolger
(b16.at) Zum Abschluss des Pontifikats Benedikts XVI. wird im Wiener Stephansdom am 28. Februar 2013 abends eine Dankmesse gefeiert. Anschließend zum Beginn der Sedisvakanz gilt die Einladung an alle, zu einem Gebet für einen guten neuen Papst zusammen zu kommen. Das Programm dieses Abends:
19:00 Dankmesse zelebriert von Nuntius Erzbischof Peter Zurbriggen
20:00 Geläut der Pummerin,
bis 21:30 Gebetsabend für einen guten neuen Papst im Dom zu St. Stephan.
Das Organisationsteam stellt auf der Veranstaltungswebsite www.b16.at ein Plakat als pdf zum Ausdrucken und Aufhängen zur Verfügung mit der Bitte, "davon reichlich Gebrauch zu machen," so Niki Haselsteiner: "Der Termin hat uns alle so überrascht, dass wir ganz spontan zu dieser Messe und dem Gebetsabend einladen wollen und nun auf die Mitarbeit und die Überzeugungskraft beim Einladen von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern unserer Diözese angewiesen sind. Kommen Sie selbst, organisieren Sie vielleicht eine gemeinsame Fahrt zum Stephansplatz, beten Sie mit uns, wir glauben, das ist jetzt wichtig!"
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22.02.2013 22:58:33
Begegnung mit Christus in Buße und Gebet
(dsp.at/news.stjosef.at) Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng lädt in seinem Fastenhirtenbrief 2013, der am 24.02. in den Kirchen verlesen werden soll, dazu ein, "Augen, Ohren und das Herz zu öffnen. Das Jahr des Glaubens bedeutet nicht nur, über den einen oder anderen Aspekt unseres Glaubens ein wenig zu diskutieren, sondern ist eine Aufforderung zu einer erneuten Begegnung mit dem Herrn Jesus, der uns durch seinen Tod am Kreuz, seine Auferstehung und seine Himmelfahrt erlöst hat. Durch die Kirche hat er uns die Früchte seiner Heilstat anvertraut. So sind wir durch die Taufe in sein Leiden und Sterben am Kreuz eingetaucht worden, um zu einem Leben verbunden mit ihm befähigt zu werden. Die Sünde und die Neigung zu ihr sind aber dadurch noch nicht endgültig aus unserem Leben verbannt; Wir sind noch nicht verwandelt. Daher ist es notwendig, aufmerksam auf ihn zu hören, in uns zu gehen und uns zu besinnen: Gibt es etwas, das unseren Glauben stört, unserer Hoffnung untergräbt, unsere Liebe vermindert oder gar zunichte macht? Die Fastenzeit ladet dazu ein, das Jahr des Glaubens und seine Impulse in unsere Herzen aufzunehmen. Eine gute, aufrichtige Beichte mit dem Verlangen nach Vergebung und einem ehrlichen Wunsch nach Besserung könnte eine ganz wichtige Voraussetzung dafür schaffen, dass wir das Taufversprechen in der Osternacht dieses Jahr wirklich bewusst erneuern und das Credo mit großer Freude und Innigkeit sprechen können. Das wünsche ich Ihnen allen und auch mir selbst."
Link: Hirtenbrief im Wortlaut
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19.02.2013 21:42:58
Fastenexerzitien für Papst und Kurie
(radiovatikan.de) Der Papst schweigt – es redet Kardinal Ravasi. Zehn Tage vor seinem Rückzug vom Amt nimmt Benedikt XVI. an den üblichen Fastenexerzitien für die Kirchenleitung in einer Kapelle des Apostolischen Palastes teil. Sie werden gehalten vom Präsidenten des Päpstlichen Kulturrates, Kardinal Gianfranco Ravasi. Thema: die Psalmen. Ravasis Hauptthese an diesem Dienstag: Auch die Geschichte ist ein Ort der Offenbarung Gottes. „Die Geschichte muss immer unser Ort sein, um unserem Herrn zu begegnen. Auch wenn sie ein skandalöses Terrain ist, auch wenn wir hier manchmal nur dem Schweigen Gottes begegnen oder der Verherrlichung des Menschen.“
Durch die Brille der Hoffnung lasse sich immerhin verstehen, dass die Geschichte nicht eine Abfolge von Ereignissen ohne zusammenhaltenden Sinn ist, sondern Schauplatz eines Heilsgeschehens. Das lasse sogar das Klagebuch Hiob aus dem Alten Testament begreifen: „Mithilfe der Hoffnung können wir gewiss sein, nicht einem unergründlichen Verhängnis einfach ausgeliefert zu sein. Unser Gott definiert sich in Exodus 3 selbst in der ersten Person ,Ich′ und mit dem grundlegenden Verb ,Ich bin′. Er ist also handelnde Person, und darum können wir zu ihm ein Verhältnis aufbauen: des Vertrauens, des Sprechens, des Kontakts.“
Es sei kein Zufall, so Kardinal Ravasi, dass das Neue Testament den Messias vor allem im Spiegel der Psalmen deutet. „Wir sollten häufiger innehalten und die Figur des Christus, des Messias als etwas sehen, das in sich den Atem des Alten Testaments trägt und es zur Vollendung bringt!“
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19.02.2013 21:40:39
Caterina von Siena: Briefe an die Frauen in der Welt
(verlag.stjosef.at) Im Verlag St. Josef ist nun Band 8 der Reihe „Caterina von Siena“ erschienen: Das Buch trägt den Titel: „Sämtliche Briefe. An die Frauen in der Welt“. Die Übersetzung stammt von Claudia Reimüller, die Kommentierung und Edition von Werner Schmid. Die enthaltenen Briefe richten sich an Königinnen, Adelige, Hausfrauen, Mütter und Witwen, aber auch an Dirnen. „Seid ehrfürchtig und lebt den Stand der Ehe als Sakrament. Haltet die Gebote der heiligen Kirche in Ehren, so weit es Euch möglich ist. Nährt Eure Kinder mit den Tugenden und den Geboten Gottes: denn es reicht nicht, wenn der Vater und die Mutter nur ihrem Leib Nahrung geben, wie die Tiere, wenn sie ihre Jungen nähren. Sie müssen vielmehr, gemäß ihren Kräften, die Seele in der Gnade ernähren. Haltet sie immer dazu an, daß sie häufig zur Beichte gehen und daß sie morgens die Messe hören oder wenigstens an den von der heiligen Kirche vorgeschriebenen Tagen. So werdet ihr Mutter ihres Leibes und ihrer Seele sein." (Brief 116 an Monna Pantasilea)
Caterina von Siena, Sämtliche Briefe: An die Frauen in der Welt, hg. von W. Schmid, gebunden, 418 Seiten, 20 x 13 cm, 47 farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-901853-26-5, 23,80 EUR.
Das Buch ist über den Buchhandel erhältlich, kann aber auch direkt beim Verlag St. Josef bestellt werden!
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19.02.2013 21:24:22
Stellungnahme von IMABE zur Diskussion über die Wirkungsweise der „Pille danach"
(imabe.org) Aus gegebenem Anlass ist in Deutschland eine Debatte über die sog. „Pille danach“ und deren Wirkungsweise aufgeflammt. Es geht darin um die Frage, ob diese Präparate nur antikonzeptiv oder auch nidationshemmend wirken, was einen erheblichen moralischen Unterschied ausmacht.
IMABE hat sich seit Jahren mit dieser Fragestellung befasst und dazu 2008 und 2010 konkrete Stellungnahmen vorgelegt.
Wir begrüßen die Erklärung des Erzbischofs von Köln, SE Joachim Kardinal Meisner, in der er in aller Kürze auf drei zentrale Prinzipien in dieser Frage verweist, wie sie die katholische Kirche immer schon gelehrt hat:
Die Verordnung eines Antikonzeptivums nach einer Vergewaltigung ist moralisch unbedenklich.
Aus der Erklärung geht klar hervor, dass sie sich auf Vergewaltigungsfälle bezieht. D. h. die Grundprinzipien der katholischen Ehemoral bleiben voll und ganz gültig.
In der Erklärung wird zweifelsfrei festgestellt, dass auch im Falle einer Vergewaltigung keine Präparate mit der Absicht eingesetzt werden dürfen, die die Einnistung der bereits befruchteten Eizelle (Keimling) verhindern.
Diese Erklärung lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Bedauerlicherweise wurde vom Presseamt des Erzbistums Köln fast gleichzeitig mit der Erklärung des Kardinals eine Erläuterung abgegeben, die leicht missverstanden werden kann. In dieser ist nämlich die Rede von einem neuen Stand der Wissenschaft, nach dem die „Pille danach“ offensichtlich keine abortive Wirkung mehr haben soll, wie dies bisher der allgemeine Wissensstand war und auch in den offiziellen Dokumenten (Arzneimittelverzeichnis, Beipackzettel der Hersteller) dargelegt wurde. Damit wird indirekt behauptet, dass im Falle einer Vergewaltigung auch nach der katholischen Lehre die „Pille danach“ ohne jegliche Bedenken verschrieben werden kann.
IMABE hat nun die jüngsten – jene, die nach 2010 veröffentlicht wurden – Publikationen über die Wirkungsweise der „Pille danach“, geprüft und ist zur Einsicht gekommen, dass nach wissenschaftlichem Stand seit 2010 einige neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten, die die abortive Wirkung dieser Präparate in ihrem Umfang präzisieren und sie jetzt mit größeren Fallzahlen im Wesentlichen bestätigen. Im Anhang fügen wir zu dieser Stellungnahme unter Berücksichtigung der jüngsten medizinischen Publikationen eine Aktualisierung der Erkenntnisse zur Wirkweise jener Präparate bei.
Die Ergebnisse im Falle einer Vergewaltigung (nur diese steht ja hier zur Debatte) können wie folgt zusammengefasst werden:
Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft nach einem Geschlechtsverkehr beträgt ca. 5%, wenn es sich um eine Vergewaltigung handelt. Durch die „Pille danach“ kann dieser Prozentsatz auf 1,1% verringert werden.
Die „Pille danach“ wirkt in 1,4% der Anwendungsfälle nach Vergewaltigung (das sind 28% der möglichen Schwangerschaften) ovulationshemmend.
Die „Pille danach“ wirkt in 2,5% der Vergewaltigungsfälle als Frühabortivum. Das sind 50% aller möglichen Schwangerschaften und 64% der von der „Pille danach“ verhinderten Schwangerschaften.
Die Einnahme der „Pille danach“ ist in über 90% der Fälle unnötig (100%-5%=95%).
Die abortive Wirkung, antikonzeptive Wirkung und Wirkungslosigkeit sind mit den heutigen medizinischen Untersuchungsmethoden voneinander zeitlich abgrenzbar.
Ethische Bewertung der Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen, dass die kontrazeptive und die abortive Wirkung der Präparate auseinander gehalten werden können. Durch eine ärztliche Untersuchungen (Vaginalsonographie und LH Test) ist es möglich, festzustellen, ob im konkreten Fall die Präparate überhaupt nicht indiziert sind, weil eine Befruchtung sicher nicht zustande kommt, oder
sie nur eine antikonzeptive Wirkung und keine nidationshemmende Wirkung haben oder sie mit 85% Wahrscheinlichkeit abortiv wirken.
Dies würde bedeuten, dass nur im letzten Fall ein Verschreiben der „Pille danach“ aus Sicht der katholischen Moral nicht zulässig wäre.
Daraus folgt, dass man in den meisten Vergewaltigungsfällen helfen könnte, ohne eine Tötung eines Embryos zu riskieren.
Die Frage, ob bei Vergewaltigung die Tötung des Embryos moralisch vertretbar ist, hat die katholische Kirche immer verneint. Mit Hilfe der erwähnten Untersuchungsmethoden können die Fälle, bei denen die Einnahme der Pille nach einer Vergewaltigung abtreibend wirkt, auf 2,5% eingegrenzt werden. Für diese Gruppe von 2,5% gibt es keine moralisch zulässige Alternative, außer, den Embryo zu schützen.
Abschließende Feststellung:
In Anbetracht der wissenschaftlichen Fakten sollten sowohl für jene, die eine abortive Wirkung in Abrede stellen als auch für jene, die sie aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse vertreten, und daher die Absicht haben nur eine Pille zu geben wenn sie antikonzeptiv wirkt, nicht aber nidationshemmend, die gleichen Verschreibungsregeln für die „Pille danach“ gelten: Ab zwei Tage vor dem Follikelsprung (im Fall von Ulipristal einen Tag) soll die „Pille danach“ nicht mehr verschrieben werden. Nach Meinung der einen, weil sie ohnehin nicht mehr wirkt (da weder antikonzeptiv noch abortiv), nach Überzeugung der anderen, weil es moralisch unzulässig wäre, eine abortive Substanz zu verabreichen. - Link: Medizinischer Anhang.
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15.02.2013 22:37:08
Benedikt zieht sich zurück zum Gebet für die Kirche
(radiovatikan.de) „Herr, erbarme dich“: Mit der Allerheiligenlitanei auf dem Petersplatz bereiten sich die Priester und Seminaristen des Bistums Rom auf die Begegnung mit ihrem scheidenden Bischof vor. „Herr, erbarme dich“ - man könnte es für einen Hilferuf halten in einem Moment, in dem angesichts von Benedikts Rückzug viel Betroffenheit und Verwirrung herrschen. Als der Papst in der Audienzhalle erscheint, brandet Beifall auf, und das „Tu es Petrus“ wird gesungen, „Du bist Petrus“ – vielleicht zum letzten Mal für diesen Papst. „Danke für eure Zuneigung, für eure Liebe zur Kirche und zum Papst“, sagt Benedikt, als „Viva il Papa“ gerufen wird.
„Unsere Begegnung heute hat eine ganz besondere Bedeutung“, sagt der Generalvikar des Bistums Rom, Kardinal Vallini, in einem Grußwort an Benedikt XVI. „Wir fühlen uns heute so ähnlich wie die Gemeinde von Ephesus, die Paulus vor seinem Aufbruch als Gefangener nach Rom noch ein letztes Mal zu sich ruft. „Alle brachen in Tränen aus“, berichtet die Apostelgeschichte, „fielen dem Apostel um den Hals und küssten ihn.“ Wir erleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle – Trauer und Respekt, Bewunderung und Bedauern, Zuneigung und Stolz.“ Vielleicht auch Bitterkeit, aber davon spricht der Kardinal nicht. Er würdigt das „sanfte und starke Lebensbeispiel“, das der Papst gebe. „Sie haben uns in den letzten Jahren immer um unseren Beistand im Gebet gebeten, und in diesen schwierigen Tagen – wie Sie formuliert haben – ist ihre Bitte noch dringender. Ich versichere Ihnen im Namen aller römischen Priester, dass wir Sie wirklich lieben und noch stärker für Sie beten werden!“
Dann spricht Benedikt: Es sei für ihn ein „Geschenk der Vorsehung“, vor seiner Aufgabe des Petrusdienstes noch einmal seinem Klerus zu begegnen. „Es ist immer eine Freude, zu sehen, wie die Kirche lebt und wie lebendig sie in Rom ist! … Ihr habt heute Morgen vor dem Grab des heiligen Petrus das Glaubensbekenntnis gesprochen; das scheint mir eine sehr passende Geste. So wächst die Kirche: Gemeinsam mit Petrus Christus bekennen und ihm nachfolgen!“ Er sei den römischen Priestern „sehr dankbar für euer Gebet, das ich fast physisch spüre“. „Auch wenn ich mich jetzt zurückziehe, bin ich doch im Gebet euch allen immer nahe, und ich bin mir sicher, dass auch ihr mir nahe sein werdet, auch wenn ich für die Welt verborgen bleiben werde.
Papst Benedikt XVI. bekannte sich mit klaren Worten zum Vermächtnis des 2. Vatikanischen Konzils: Lesen Sie noch mehr dazu!
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15.02.2013 22:34:37
Jesus Christus ist der Herr der Kirche
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Kirche Gottes besteht zwar aus Menschen; sie ist aber letztlich nicht Menschenwerk, sondern die von Gott selbst zusammengerufene Gemeinschaft aller, die an Jesus Christus glauben. Der Heilige Geist beseelt die Kirche und heiligt sie; er führt sie ein in die ganze Wahrheit und erhält sie in der Wahrheit Christi – auch durch das Amt der Leitung im Nachfolger des Apostels Petrus.
Die Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer fordert uns dazu auf, den Namen des Herrn anzurufen. Denn wer dies tut, wird gerettet! Es ist der Name Jesu Christi, den Gott der Vater von den Toten auferweckt hat, nachdem Jesus am Kreuz gestorben war. Auf die Feier dieses Geheimnisses im Paschamysterium der Kar- und Ostertage bereiten wir uns vor.
Das Evangelium berichtet von der Versuchung Jesu durch den Teufel. Jesus Christus hat dieser Versuchung nicht nachgegeben, sondern ist seiner Sendung treu geblieben, die er um unseres Heiles willen vom Vater empfangen hat.
Lesen Sie die Predigt zum 1. Fastensonntag, Lesejahr C!
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14.02.2013 00:04:19
Der Herr wird uns leiten
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat an diesem Aschermittwoch seine vorletzte Generalaudienz geleitet. In der vollständig gefüllten Audienzhalle hatte sich ein buntes Meer an Pilgern und Besuchern versammelt, die sich vom Papst verabschieden wollten. Ohne Stock trat der Papst vor sein Publikum, das ihm zujubelte und jedes seiner Worte gespannt verfolgte. Neue Erklärungen zu seinem Amtsverzicht gab er bei der Generalaudienz nicht ab; er bekräftigte allerdings seine Worte vom Montag: Nachlassende Kräfte seien der Grund für die Rücktrittsentscheidung gewesen. Die Pilger würdigten seine Worte mit Applaus - „danke für eure Zuneigung", sagte dazu der sichtlich bewegte Papst. Und er erklärte:
„Ich habe dies in voller Freiheit zum Wohl der Kirche getan, nachdem ich lange gebetet und vor Gott mein Gewissen geprüft habe. Ich bin mir des Ernstes dieses Aktes sehr bewußt, aber ich bin mir ebenso bewußt, nicht mehr in der Lage zu sein, das Petrusamt mit der dafür erforderlichen Kraft auszuüben. Mich trägt und erleuchtet die Gewißheit, daß es die Kirche Christi ist und der Herr es ihr nie an seiner Leitung und Sorge fehlen lassen wird. Ich danke euch allen für die Liebe und für das Gebet, mit dem ihr mich begleitet habt. [Applaus] Danke! Ich habe in diesen für mich nicht leichten Tagen gleichsam physisch die Kraft des Gebets verspürt, die mir die Liebe der Kirche, euer Gebet bringt. Betet weiter für mich, für die Kirche und für den kommenden Papst. Der Herr wird uns leiten."
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12.02.2013 14:20:44
Stellungnahme von Kardinal Schönborn zum Papstrücktritt
(stephanscom.at) Im folgenden wird die Erklärung des Erzbischofs von Wien Christoph Kardinal Schönborn zum angekündigten Papstrücktritt dokumentiert:
Der Rücktritt Papst Benedikt XVI. ist ein welthistorisches Ereignis. Es ist ein Augenblick, an dem die ganze, über eine Milliarde Menschen zählende katholische Welt, den Atem anhält und zugleich im dankbaren Gebet mit dem 265. Nachfolger Petri verbunden ist. Und nicht nur wir Katholiken, auch viele andere Christen und Nichtchristen. Ich danke etwa dem Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, dem rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Nicolae Dura, der in einer ersten Stellungnahme die "zutiefst christliche Haltung" des Papstes gewürdigt hat. Es ist ein Moment, in dem die Kirche ihren Blick sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft richtet und sich dabei in der Güte dessen geborgen weiß, der nach dem christlichen Glauben die Kirche leitet - Jesus Christus.
Sei über 700 Jahren, seit Cölestin V. im Jahr 1294, ist es zum ersten Mal wieder der Fall, dass ein Papst zurücktritt. Der Schritt Benedikts XVI. ist zugleich demütig und groß. Er entspricht der Persönlichkeit dieses Menschen, der mit seiner Bescheidenheit und Gewissenhaftigkeit immer wieder beeindruckt hat.
Über dem Pontifikat Benedikts, ja schon über seinem Wirken davor, könnte als Leitmotiv stehen: Sammlung, Besinnung auf das Wesentliche. Benedikt XVI. war schon als Theologe immer einer, der das Innerste des christlichen Glaubens erschließen wollte, der das Wesentliche von den bloßen Zeitumständen trennen wollte, und der in dieser Konzentration auf den Kern des Evangeliums völlig vorbehaltlos und ohne Scheu auf andere Konfessionen, Religionen und auch der modernen, säkularen Gesellschaft zugehen konnte. Er ist ein Brückenbauer im Bewusstsein, dass man weite Bögen nur auf festen Pfeilern bauen kann.
Heute ist genau diese Auseinandersetzung um das Wesentliche in der katholischen Kirche in vielfältiger Weise präsent. In Europa etwa sucht die Kirche ein neues Verhältnis zur Gesellschaft. In vielen Ländern Asiens und Afrikas erlebt sie zugleich einen ungeheuren Aufbruch. Hier gilt es Weichen zu stellen, und Benedikt hat nun klar gemacht, dass dies Aufgabe für einen Papst im Vollbesitz seiner Kräfte sein muss.
Benedikt XVI. ist ein großer Freund Österreichs, wie sich besonders bei seinem Besuch 2007 gezeigt hat. Das Motto dieser Pilgerreise, "Auf Christus schauen" ist auch der bleibende Auftrag für die ganze Kirche. Noch bei einem Gespräch am vergangenen Donnerstag war er - wie immer - bestens informiert über die Situation in Österreich und voller Wohlwollen.
Das bleibende Motto seines Pontifikats ist wohl der Titel seiner ersten Enzyklika "Deus Caritas Est" - "Gott ist die Liebe". Das ist Auftrag und Zukunft der Kirche.
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12.02.2013 14:18:00
Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI.
(erzbistum-koeln.de) Im folgenden wird die Erklärung des Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zum angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt XVI. dokumentiert:
Die Nachricht vom bevorstehenden Rücktritt unseres Heiligen Vaters hat auch mich überrascht und tief berührt. Sie erfüllt mich mit großem Respekt und mit großer Dankbarkeit, aber auch mit Traurigkeit. Noch vor vier Wochen hatte ich schriftlich angefragt, ob er sich vorstellen könnte, den Abschlussgottesdienst zum Eucharistischen Kongress bei uns in Köln zu feiern. Er ließ mir antworten: Warte noch vier Wochen. Ich ahnte nichts. Die Wartezeit war vergangene Woche um, ich fragte bei seinem Sekretär nach, und es hieß: Warte noch eine Woche. Der heutige Tag brachte die Antwort.
Wie unser Heiliger Vater selbst sagt, hat er sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sondern sich vor Gottes Angesicht gewissenhaft geprüft. Dabei ist er zu der Gewissheit gelangt, dass seine Kräfte „infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“, wie er selbst wörtlich sagte.
Als ehemaliger Professor in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg und Erzbischof von München und Freising war Joseph Ratzinger gleichsam unser Nachbar. Als Papst Benedikt XVI. hat er uns als Brüder und Schwestern im Glauben gestärkt, gerade in Deutschland. Unvergessen ist der Weltjugendtag 2005 hier bei uns in Köln, bei dem wir mit jungen Menschen aus allen Nationen unseren gemeinsamen Glauben gefeiert haben. Bei seinem letzten Besuch in Deutschland 2011 hat Papst Benedikt XVI. in seinen Ansprachen gleichsam noch einmal den ganzen Horizont seiner Theologie und des katholischen Glaubens aufscheinen lassen. In seinen Jesusbüchern, die zu Bestsellern wurden, hat er zur Auseinandersetzung mit der Person Jesu, der Mitte aller Zeiten, auf seine ganz persönliche Weise eingeladen.
Papst Benedikt XVI. hatte es als oberster Hirte der Weltkirche nicht leicht, und er hat es sich nie leicht gemacht. Um die Gemeinschaft zu stärken und zu festigen, bereiste der Papst die ganze Welt, obwohl in seinem Alter Weltreisen mit einem Mammutprogramm eine echte Strapaze sind. Um die Verbindungen zwischen den einzelnen katholischen Ortskirchen zu verlebendigen, besuchen sich auch die Bischöfe als Repräsentanten dieser Kirchen untereinander. Weil wir alle mit dem Papst Kommunikation halten, stehen wir auch untereinander in Kommunion. Solche Begegnungen sind selbstverständliche Konsequenz unseres gemeinsamen katholischen Glaubens. Unser Heiliger Vater hat dies gleichsam personifiziert.
Es wird berichtet, nach seiner Ankündigung des Rücktritts habe unter den Kardinälen, die im Apostolischen Palast versammelt waren, für einen Moment fassungsloses Schweigen geherrscht. Wie es weiter heißt, soll das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes bereits im März stattfinden. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich so kurz vor meinem 80. Geburtstag noch einmal an einem Konklave teilnehmen muss.
Schon verschiedentlich habe ich davon berichtet, was mich an Papst Benedikt XVI. beeindruckt: In meinen zahlreichen Begegnungen mit ihm bei festlichen Gottesdiensten in Sankt Peter, bei Audienzen oder auf Synoden und Konferenzen beeindruckt mich am stärksten seine tiefe Sammlung und Gebetsversunkenheit. Hier ist etwas vom Geheimnis des Menschen Joseph Ratzinger zu ahnen. Die Schwerkraft seines Lebens verlagert sich im Gebet in die Hände Gottes. Ich lade Sie deshalb alle ein: Beten wir um Gottes Geist, dass er in seiner Kirche wirke. Beten wir für diese unsere Welt, die, wie unser Heiliger Vater sagt, „durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen“ wird. Beten wir für das bevorstehende Konklave, dass der Geist Gottes den unter uns erwählt, der die Kirche Jesu Christi in dieser Zeit sicher und kraftvoll zu führen vermag. Der jetzige und der zukünftige Papst sollen sich auf uns Beter verlassen können.
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11.02.2013 14:35:18
Benedikt XVI. verzichtet auf Papstamt: Rücktritt wirksam ab 28.02.2013, 20 Uhr
(news.stjosef.at/radiovatikan.de/presse.kirche.at) Papst Benedikt XVI. hat am 11.02.2013 (Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, zugleich Welttag der Kranken) seinen Rücktritt angekündigt. Beim Konsistorium, dem Treffen der Kardinäle erklärte er wörtlich:
Liebe Mitbrüder!
Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewißheit gelangt, daß meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Ich bin mir sehr bewußt, daß dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet. Aber die Welt, die sich so schnell verändert, wird heute durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen. Um trotzdem das Schifflein Petri zu steuern und das Evangelium zu verkünden, ist sowohl die Kraft des Köpers als auch die Kraft des Geistes notwendig, eine Kraft, die in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat, daß ich mein Unvermögen erkennen muß, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen. Im Bewußtsein des Ernstes dieses Aktes erkläre ich daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten, so daß ab dem 28. Februar 2013, um 20.00 Uhr, der Bischofssitz von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus, vakant sein wird und von denen, in deren Zuständigkeit es fällt, das Konklave zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen werden muß.
Liebe Mitbrüder, ich danke euch von ganzem Herzen für alle Liebe und Arbeit, womit ihr mit mir die Last meines Amtes getragen habt, und ich bitte euch um Verzeihung für alle meine Fehler. Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe. Was mich selbst betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen.
Aus dem Vatikan, 10. Februar 2013

Vatikansprecher Lombardi erklärte bei einem Briefing für Journalisten: Dieser Rücktritt erfolgt freiwillig, im Einklang mit Can. 332 §2 des CIC. Benedikt wird am Konklave für die Wahl seines Nachfolgers nicht teilnehmen. Er zieht sich nach dem Wirksamwerden seines Rücktritts zuerst nach Castel Gandolfo zurück. Nach Fertigstellung der Renovierung des klausurierten Schwesternklosters im Vatikan wird sich der jetzige Papst dorthin begeben, um eine Zeit des Gebets und der Reflexion zu verbringen.
Der St. Pöltner Bischof Küng erklärt zum Papstrücktritt:
„Tatsächlich kommt dieser Schritt sehr überraschend, und dann doch nicht so. Diese Konsequenz und Klarheit passt nämlich zu diesem Papst. Kirchenrechtlich ist dieser Schritt möglich. In der Kirchengeschichte hat es schon alle möglichen Situationen gegeben; wir sind jedenfalls zuversichtlich, dass der Hl. Geist uns immer mit Klarheit den rechten Weg führen wird. Ich bitte alle Gläubigen um Gebet für den Papst, die Kardinäle und den kommenden Nachfolger.“
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09.02.2013 11:44:49
P. Petrus Pilsinger ist neuer Abt von Seitenstetten
(stift-seitenstetten.at) Mit Eintrag vom 08.02.2013 teilt das niederösterreichische Benediktinerstift Seitenstetten mit, "dass wir heute in kanonischer Wahl P. Petrus Pilsinger zu unserem neuen Abt gewählt haben. Abt Petrus wird am 21. März 2013, dem Fest des heiligen Benedikt, im Rahmen des Gottesdienstes um 9.45 Uhr in der Stiftskirche vom Abtpräses in sein Amt eingeführt. Die Abtsbenediktion (Abtweihe) durch den Diözesanbischof DDr. Klaus Küng ist für Ostermontag, 1. April 2013, vorgesehen."
Zur Person des neuen Abtes heißt es:
"P. Petrus Pilsinger wurde am 3.6.1964 in Euratsfeld geboren und auf den Namen Anton getauft. Seine Eltern Josef und Theresia Pilsinger waren Landwirte. Er hat zwei Schwestern. Von 1970 bis 1974 besuchte er die Volksschule in Euratsfeld, dann das öffentliche Stiftsgymnasium in Seitenstetten. Nach der Matura im Jahre 1982 studierte er im Priesterseminar an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten. Von 1984 bis 1985 machte er ein Sozialpraktikum am Bezirkskrankenhaus in Hall in Tirol, dann setzte er das Studium der Theologie und der Religionspädagogik in St. Pölten fort.
1987 trat er in das Benediktinerstift Seitenstetten ein und erhielt den Ordensnamen Petrus. Nach dem Abschluss des Theologiestudiums wirkte er als Diakon in der Pfarre Seitenstetten. Am 29.6.1990 empfing der die Priesterweihe im Dom von St. Pölten. Von 1990 bis 1991 machte er das Pastoralpraktikum als Kaplan in der Pfarre Aschbach. Von 1991 bis 1995 war er Kaplan in der Pfarre Kematen-Gleiß. Seit 1995 ist er Lehrer am Stiftsgymnasium Seitenstetten für Informatik und Religion seit 2004 Leiter dieser Schule. In großer Dankbarkeit schauen wir auf 28 Jahre des äbtlichen Dienstes von Abt Berthold zurück und bitten zugleich um das Gebet für den neuen Abt und die Klostergemeinschaft." - www.stift-seitenstetten.at
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