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16.11.2013 15:46:56
Die Stimme Gottes hörbar machen
(kathpress.at) Ein Studientag der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten stellt am 29. November das Thema Neuevangelisierung in den Mittelpunkt. Unter dem Leitwort "Die Stimme Gottes hörbar machen" wird das Thema in Vorträgen, Workshops und bei einer Podiumsdiskussion näher beleuchtet. Ziel des Studientages sei es, "bei vielen in der Diözese das Interesse zu wecken, bei dieser wichtigen und zugleich spannenden Aufgabe mitzuwirken", betonte der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng in einer Ankündigung.
Es brauche einen neuen missionarischen Schub, um "dem Menschen von heute den Glauben nahe zu bringen", betonte Küng. Wie Papst Franziskus ist auch der Bischof davon überzeugt, dass eine Kirche, die sich nur mit sich selbst beschäftigt, "nicht gesund ist". "Wir müssen hinaus auf die Straße und hinein in die Häuser und die Menschen erneut auf Christus aufmerksam machen", sagte Küng.
Wer Menschen den Glauben näher bringen möchte, müsse "persönlich brennen für das Evangelium", betonte auch der Rektor der Hochschule, Reinhard Knittel. Begeisterung alleine reiche jedoch nicht aus: Ohne solides Glaubenswissen werde Neuevangelisierung leicht zum "Strohfeuer ohne wirkliche Tiefe".
Der Studientag beginnt am 29. November um 9 Uhr in der Aula der Hochschule mit einem Vortrag des Wiener Dogmatikers (und Mitarbeiters von Kardinal Christoph Schönborn) Hubert Philipp Weber zum Thema "Die Kirche ist zu den Menschen gesandt". Nach Workshops zu verschiedenen Schwerpunkten zeigt der Wirtschafts- und Sozialethiker Elmar Nass von der bayerischen Wilhelm-Löhe-Hochschule neue Wege auf unter dem Titel "Kirche, die wieder gewinnt. Wie aus Abbruch Aufbruch wird". Ein Podiumsgespräch am Nachmittag im Bildungshaus St. Hippolyt mit dem Augsburger Weihbischof Florian Wörner, Otto Neubauer, Sr. Ruth Pucher und P. Johannes Paul Chavanne vom Stift Heiligenkreuz beschließt die Veranstaltung.
Link: Programm des Studientages.
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16.11.2013 15:43:48
Das Beispiel der hl. Elisabeth von Thüringen
(stjosef.at/predigten) (JSp) An diesem Sonntag steht uns das Beispiel einer großen heiligen Frau vor Augen, deren Gedenktag am 19. November gefeiert wird. Der „Elisabethsonntag“ erinnert uns an die gelebte Nächstenliebe, welche auch uns vom Herrn aufgetragen ist.
Obwohl sie eine Königstochter war und dann die Ehefrau des Landgrafen Ludwig von Thüringen, hielt Elisabeth nicht an ihren adeligen Privilegien fest, sondern diente den Armen. Für sie treffen die Worte der Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher zu: „Wir wollten euch aber ein Beispiel geben, damit ihr uns nachahmen könnt.“ Denn sie setzte ihren ganzen Besitz ein, um den Armen und Notleidenden beistehen zu können.
Dies tat Elisabeth, als ihr Mann noch lebte, mit seinem Einverständnis. Nach seinem Tod zog sie sich als Witwe nach Marburg zurück und gründete dort ihr drittes Hospital, in welchem sie auch persönlich die Kranken pflegte. In allen Menschen, die ihrer Hilfe bedurften, erkannte sie Jesus Christus selbst und diente ihm. Dies alles zeigte die Kraft ihres Glaubens und ihrer Liebe.
Freilich wurde Elisabeth nicht von allen verstanden; sie musste viele Schmähungen, ja sogar Verfolgungen erleiden. Sie aber blieb standhaft und war sie in ihrem Herzen allezeit bereit für die Ankunft des Herrn. So gewann nach ihrem frühen Tod bei Gott das ewige Leben.
Lesen Sie die Predigt zum 33. Sonntag i.Jkr. C in vollem Wortlaut!
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09.11.2013 11:58:37
Papst nimmt Rücktritt von Erzbischof Kothgasser an
(bischofskonferenz.at) Papst Franziskus hat den Rücktritt des Salzburger Erzbischofs Alois Kothgasser angenommen und ihn gleichzeitig zum Apostolischen Administrator der Erzdiözese Salzburg ernannt. Kothgasser hatte gemäß dem Kirchenrecht zu seinem 75. Geburtstag (29. Mai 2012) seinen Rücktritt eingereicht und um Entpflichtung von der Verantwortung für die Erzdiözese Salzburg gebeten.
Bis zum Amtsantritt des neuen Erzbischofs wird Kothgasser der Erzdiözese als Administrator mit voller Leitungsbefugnis aber weiterhin vorstehen.
Während der Papst in der Regel freie Hand bei der Bestellung von Bischöfen hat, liegt in der Erzdiözese Salzburg kirchenrechtlich eine Sonderfall vor: Das Salzburger Domkapitel, das aus zwölf Priestern besteht, hat das Recht, aus einem von Rom vorgelegten Dreiervorschlag den künftigen Erzbischof in geheimer Abstimmung zu wählen. Der Papst muss die Wahl dann noch bestätigen.
(kirchen.net) Domdechant Hans Walter Vavrovsky erhielt am 05.11.2013 unmittelbar nach dem Festgottesdienst der Bischofskonferenz in der Stiftskirche von Michaelbeuern vom Apostolischen Nuntius, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, das Kuvert mit dem vatikanischen Dreiervorschlag für die Wahl des neuen Erzbischofs. - (news.stjosef.at) Dem Vernehmen nach soll die Wahl bereits dieses Wochenende stattfinden.
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09.11.2013 11:53:53
Der Glaube an die Auferstehung von den Toten
(stjosef.at/predigten) (JSp) Noch stehen wir im „Jahr des Glaubens“, und gerade das Evangelium dieses Sonntags fordert uns heraus und ruft uns zum Glauben!
Es geht um nichts anderes als um die Wirklichkeit des ewigen Lebens bei Gott und damit zusammenhängend um die Auferstehung. Der Glaube an unsere eigene Auferstehung aber gründet sich auf die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Schon der heilige Paulus hatte es ganz klar formuliert: „Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.“ (1 Kor 15,14)
Schon zurzeit Jesu gab es Menschen, welche nicht an die Unsterblichkeit der Seele und die Auferstehung des Leibes glaubten. Sie konnten es sich mit ihrem begrenzten Verstand nicht vorstellen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, und darum lehnten sie den diesbezüglichen Glauben ab. Es handelt sich vor allem um die religiöse Partei der Sadduzäer.
Und diese stellen Jesus eine Fangfrage, um die angebliche Unhaltbarkeit des Auferstehungsglaubens aufzuzeigen.
Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck zum 32. Sonntag i.Jkr. C im Wortlaut!
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02.11.2013 12:48:09
Jesus und der Zöllner Zachäus: Gott sucht die Verlorenen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Unser Herr Jesus Christus hat in seinem Leben und Sterben und in seiner Auferstehung die Liebe des himmlischen Vaters verkündet. So wandte er sich allen Menschen zu, die ihn hören wollten und auf seine Hilfe vertrauten. Niemanden schloss er aus – auch nicht öffentlich bekannte Sünder!
Einer von ihnen hieß Zachäus und war der oberste Zollpächter in Jericho. Die Römer vergaben die Befugnis für die Steuereintreibung an Personen, die dann wiederum verpflichtet waren, dem Kaiser eine bestimmte Summe abzuliefern; was sie sonst noch einkassiert hatten, konnten sie für sich behalten. Kein Wunder, dass ein solches Amt sehr begehrt war! Zugleich waren sie beim jüdischen Volk denkbar unbeliebt: erstens repräsentierten sie die fremde römische Macht; zweitens wirtschafteten sie in die eigene Tasche und setzten die Höhe der Zölle und Steuern nach Willkür fest. Die Menschen waren ihnen bis zu einem Grad ausgeliefert.
Ausgerechnet ein solcher Mensch will nun Jesus sehen, der in Jericho durch die Stadt zieht. Weil Zachäus klein ist, hat er keine Chance. Und niemand lässt ihn vor, denn er ist nicht beliebt und hat kein Ansehen. Doch da erklimmt er einen Baum, um Jesus doch noch sehen zu können! Und welche Überraschung: Jesus blickt zu ihm hinauf und ruft ihm zu: „Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.“
Lesen Sie die Predigt am 31. Sonntag im Jahreskreis C (03.11.2013) im Wortlaut!
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31.10.2013 13:50:11
Katholisches Priesterbild in der Krise
(kathpress.at) Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, hat eine Protestantisierung des Priesterbilds in der katholischen Kirche beklagt. Auch Katholiken sei heute oft nicht mehr bewusst, dass es einen "wesentlichen Unterschied" zwischen dem geweihten Priester und dem Priestertum aller Gläubigen gebe, wie es die Protestanten lehrten, heißt es in einem Beitrag Müllers, den die vatikanische Tageszeitung "Osservatore Romano" am Donnerstag veröffentlichte.
Als einen Grund für die gegenwärtige Krise des Priestertums nannte Müller die Öffnung des katholischen Milieus für die Ergebnisse evangelischer Bibelwissenschaft der 1950er- und 1960er-Jahre. Die darin enthaltenen Vorurteile seien oft nicht erkannt worden, so der Erzbischof. Dadurch hätten die radikale Kritik am Kult und an der priesterlichen Vermittlerrolle auch im katholischen Raum Fuß gefasst. Zudem sei das biblische Fundament des Priestertums infrage gestellt worden.
Beim dem Text handelt es sich um Auszüge aus einer Rede, die der Präfekt der Glaubenskongregation am Mittwoch in Palermo gehalten hatte. Anlass war die Vorstellung des zwölften Bandes der Gesammelten Schriften von Joseph Ratzinger/Bendikt XVI. auf Italienisch in der theologischen Fakultät von Sizilien.
Die Kritik am verpflichtenden Zölibat in der katholischen Kirche ist nach Müllers Auffassung Folge eines unzureichenden Verständnisses für das Weihesakrament. Ohne das theologische Fundament werde der priesterliche Zölibat nicht mehr als "eschatologisches Zeichen für das kommende Gottesreich" verstanden. Es werde zum "Relikt einer körperfeindlichen Vergangenheit", das als Hauptursache für den Priestermangel bekämpft werde.
Als eine weitere Ursache für die Krise des Priestertums in der westlichen Welt in den vergangenen Jahrzehnten sah Müller eine "radikale Desorientierung der christlichen Identität". Diese sei das Ergebnis einer Philosophie, die keinen "transzendenten Horizont" mehr habe.
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31.10.2013 13:45:26
Glücksverlangen und ewige Seligkeit
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wovon geht Jesus in seiner Botschaft aus? Womit spricht er die Menschen besonders an? Was will er mit seinen Worten erreichen?
Das Evangelium von den Seligpreisungen der Bergpredigt, das wir am Hochfest Allerheiligen hören, gibt uns die Antwort: Unser Herr Jesus Christus geht in seiner Verkündigung des Reiches Gottes an die Menschen aus vom Glücksverlangen eines jeden von uns. Jeder Mensch trägt tief im Herzen eine Sehnsucht nach Erfüllung, nach Frieden und Freude, ja nach Glück und Seligkeit.
Dieses Streben nach dem Glück ist dem Menschen zuinnerst ins Herz geschrieben. In allem, was wir tun und erstreben, begleitet uns diese Sehnsucht nach wahrer Erfüllung, nach dem Gelingen unseres Lebens. Woher kommt diese Ausrichtung auf das Ganze, auf das Heil-Sein, auf das Glück? Wenn alles seinen Sinn und Plan hat, was wir auf Erden vorfinden, dann gilt dies in besonderem Maße vom Menschen, der von Gott eingesetzt wurde als Krone der sichtbaren Schöpfung. Der Mensch ist nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen; er soll gemäß dem Willen des Schöpfers auch seine Vollendung in Gott finden. Das Verlangen nach Glück, das wir alle im Herzen tragen, geht letztlich nichts ins Leere. Gott selber will uns mit dem Licht seiner Gegenwart, mit dem Trost seiner Zuwendung, mit dem Erbarmen seiner Liebe sättigen und für ewig in seinem Reich glücklich machen.
Lesen Sie die Homilie zum Hochfest Allerheiligen in vollem Wortlaut!
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26.10.2013 12:05:42
Militärbischof Christian Werner reicht Rücktritt ein
(kathpress.at) Militärbischof Christian Werner hat aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bei Papst Franziskus eingereicht. "Ich habe vor kurzer Zeit dem Heiligen Vater meinen Amtsverzicht aufgrund meines schlechten Gesundheitszustandes angeboten. Die Annahme durch Papst Franziskus steht noch aus", erklärte Bischof Werner am Donnerstag. Das Kirchenrecht sieht vor, dass jeder Bischof mit 75 Jahren dem Papst den Rücktritt anbieten muss. Aus gesundheitlichen oder anderen schwerwiegenden Gründen kann dies freilich auch schon früher passieren. Bischof Werner wird am 27. Dezember 70 Jahre alt.
Der Militärbischof erklärte weiter, dass ihm dieser nicht leicht gefallen sei, "aber der Befund meines Arztes nach der Synode hat klar festgestellt, dass ich die Leitung der Diözese nicht mehr wahrnehmen kann." Damit nimmt Bischof Werner Bezug auf die vor zwei Wochen stattgefundene Synode der Militärdiözese.
Schon Seit einigen Jahren hat der Militärbischof mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Trotzdem gelang es ihm in jüngster Vergangenheit noch, einige Weichen für die Zukunft der Militärdiözese und Militärseelsorge in Österreich zu stellen. Von 30. September bis 4. Oktober fand erstmals in der Geschichte der Militärdiözese eine Synode statt, auf der die künftigen Schwerpunkte der Seelsorge beim Bundesheer beraten wurden. Mehr als 150 Delegierte waren dem Aufruf des Bischofs gefolgt und nach Salzburg gekommen. - www.mildioz.at
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26.10.2013 12:02:55
Die Gerechtigkeit vor Gott
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wir alle freuen uns, wenn wir von anderen Menschen geachtet und anerkannt werden. Wir erwarten uns auch eine möglichst gerechte Einschätzung unserer Person durch andere: Werden wir ungerecht beschuldigt oder verdächtigt, kränken wir uns; wir sind in unserer Ehre verletzt. Werden wir über die Maßen gelobt, ist uns das auch nicht recht: Denn auch so fühlen wir uns nicht wirklich ernst genommen!
Die Lesungen und das Evangelium dieses Sonntags zeigen uns, wie wir mit diesen Erfahrungen umgehen sollen und worauf es wirklich ankommt. Denn was im letzten zählt ist nicht, wie wir in den Augen unserer Mitmenschen dastehen, sondern wie wir vor Gott – dem Gerechten und zugleich Barmherzigen – bestehen können.
Die Lesung aus dem Buch Jesus Sirach sagt es ganz klar: „Der Herr ist der Gott des Rechts, bei ihm gibt es keine Begünstigung.“ Niemand kann Gott etwas vormachen; er weiß und durchschaut alles. Vor Gott gilt der Mensch so, wie er wirklich ist. So nimmt sich der Herr besonders jener an, die auf Erden benachteiligt und in Not sind, denen hier keine oder zu wenig Gerechtigkeit widerfährt. Gott schafft dem Bedrängten und Armen sein Recht.
Lesen Sie die Predigt zum 30. Sonntag im Jahreskreis C im vollen Wortlaut!
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23.10.2013 22:29:15
Bistum Limburg: Klärung und Beruhigung
(bistumlimburg.de) Der Heilige Vater ist über die Lage in der Diözese Limburg zu jedem Zeitpunkt umfassend und objektiv informiert worden.
In der Diözese ist es zu einer Situation gekommen, in welcher der Bischof, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, seinen bischöflichen Dienst zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausüben kann.
Nach dem "brüderlichen Besuch" von S.Em. Giovanni Kardinal Lajolo im vergangenen September hat die Deutsche Bischofskonferenz, gemäß einer Vereinbarung zwischen dem Bischof und dem Limburger Domkapitel, eine Kommission eingesetzt, um eine eingehende Prüfung im Hinblick auf den Bau des Bischofssitzes vorzunehmen. In Erwartung der Ergebnisse besagter Prüfung und der damit verbundenen Vergewisserung über diesbezügliche Verantwortlichkeiten hält der Heilige Stuhl es für angeraten, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Zeit außerhalb der Diözese zu gewähren.
Auf Entscheidung des Heiligen Stuhls tritt die durch den Bischof von Limburg zum 1. Januar 2014 ausgesprochene Ernennung des Hw. Herrn Stadtdekan Wolfgang Rösch zum Generalvikar bereits mit dem heutigen Tag in Kraft. Der Hw. Herrn Generalvikar Rösch wird die Diözese Limburg während der Abwesenheit des Diözesanbischofs im Rahmen der mit diesem Amt verbundenen Befugnisse verwalten.
Aus dem Vatikan, 23. Oktober 2013
(bistummuenster.de) Bischof Felix Genn von Münster nimmt wie folgt Stellung:
Ich halte das aus drei Gründen für eine kluge Entscheidung:
Es erfolgt keine endgültige Entscheidung, bevor die Fragen, die sich im Zusammenhang insbesondere mit dem Bau des Bischofssitzes in Limburg stellen, nicht durch die von der Deutschen Bischofskonferenz eingesetzte Kommission geprüft und geklärt sind.
Für Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst kann die Auszeit hilfreich sein, um auch selbst Abstand zu den Vorgängen der letzten Wochen und Monate zu gewinnen. Aus der Distanz heraus kann er sich selbst leichter fragen, wie es zu der derzeitigen Situation kommen konnte und was er sich auch selbst für die Zukunft vorstellen kann.
Wolfgang Rösch, der den Bischof nun als Verwalter vertritt, wird die Situation im Bistum Limburg sicher auch grundsätzlich in den Blick nehmen. Das halte ich für wichtig, denn es gibt dort offensichtlich auch jenseits der Baufragen Auseinandersetzungen und Konflikte, die gelöst werden sollten, damit dann ein wirklicher Neuanfang im Bistum Limburg möglich ist.
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23.10.2013 22:26:49
Erzbischof Müller nimmt Stellung zum Sakramentenempfang
(kathpress.at/religion.orf.at) Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, hat den Ausschluss wiederverheirateter Geschiedener vom Empfang der Sakramente bekräftigt.
Nach geltender kirchlicher Lehre könne es in dieser Frage keine Ausnahmen geben, so Müller. Der Umgang mit dieser Personengruppe dürfe „nicht aufgrund der verschiedenen Situationen modifiziert werden“ oder einer Gewissensentscheidung der Betroffenen anheimgestellt werden, schreibt er in einem Gastbeitrag für die vatikanische Zeitung „Osservatore Romano“, der am Dienstag auf deren Internetseite veröffentlicht wurde.
Müller tritt in dem Artikel zudem der Behauptung entgegen, eine Zulassung zu den Sakramenten sei mit Verweis auf Barmherzigkeit zu rechtfertigen. Papst Franziskus hatte Ende Juli mit Blick auf wiederverheiratete Geschiedene gesagt, es sei „die Zeit der Barmherzigkeit“, womit er Spekulationen genährt habe, er könnte eine Änderung der kirchlichen Position in dieser Frage anstreben. Für Oktober 2014 hat Franziskus eine Sonderbischofssynode einberufen, die sich auch mit Wiederverheiraten Geschiedenen befassen soll.
Lesen Sie mehr!
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19.10.2013 00:06:13
Den Glauben in Freude weitergeben
(kathpress.at) Die österreichischen Bischöfe haben anlässlich des Weltmissionssonntags am 20. Oktober 2013 in einem Hirtenwort an den Auftrag eines jeden Christen erinnert, das Evangelium an andere Menschen weiterzugeben sowie Solidarität und aktive Nächstenliebe zu üben. Österreich sei trotz "jahrelanger christlicher Prägung vielfach geistlich arm und hilfsbedürftig geworden", heißt es in dem Hirtenbrief. Beispielgebend für gelungene Verkündigung seien, so die Bischöfe, die vielen Missionare, die "selbstlos und unermüdlich das Evangelium in Wort und Tat verkünden" und sowohl auf finanzielle als auch auf Unterstützung im Gebet hoffen.
Als Modell erfolgreicher Verkündigung trotz widriger Umstände könne Myanmar dienen, das diesjährige Beispielland der Päpstlichen Missionswerke zum Weltmissionssonntag. Trotz Bemühungen der kommunistischen Militärregierung, die nach ihrer Machtergreifung 1962 Burma in Myanmar umbenannten, die Kirche und den Glauben aus dem Land zu jagen, nahm die Zahl der Gläubigen dort zu.
Link: Vollständiger Text des Hirtenworts.
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19.10.2013 00:00:00
Weltmissionssonntag 2013
(vatican.va) Für den Weltmissionssonntag 2013 hat Papst Franziskus eine Botschaft veröffentlicht. Unter anderem führt er aus:
"Off stößt die Evangelisierungstätigkeit auf Hindernisse nicht nur außerhalb, sondern auch im Innern der kirchlichen Gemeinschaft. Manchmal fehlt es an Begeisterung, Freude, Mut und Hoffnung, wenn es darum geht, die Botschaft Christi allen zu verkünden und den Menschen unserer Zeit zu helfen, ihm zu begegnen; manchmal herrscht noch die Meinung, die Weitergabe der Wahrheit des Evangeliums verstoße gegen die Freiheit. Papst Paul VI. findet diesbezüglich klärende Worte: »Sicherlich wäre es ein Irrtum, irgend etwas, was immer es auch sei, dem Gewissen unserer Brüder aufzunötigen. Diesem Gewissen jedoch die Wahrheit des Evangeliums und den Heilsweg in Jesus Christus in voller Klarheit und in absolutem Respekt vor den freien Entscheidungen, die das Gewissen trifft, vorzulegen … ist gerade eine Ehrung eben dieser Freiheit« (Apost. Schr. Evangelii nuntiandi, 80). Wir sollten immer den Mut und die Freude verspüren, die Begegnung mit Christus respektvoll vorzuschlagen und Boten seines Evangeliums zu sein. Jesus ist zu uns gekommen, um uns den Weg des Heils zu weisen, und er hat auch uns den Auftrag erteilt, diesen Weg allen bekannt zu machen, bis an die Grenzen der Erde. Oft sehen wir, dass Gewalt, Lüge und Irrtum hervorgehoben und vorgeführt werden. Es ist dringend notwendig, in unserer Zeit das gute Leben des Evangeliums durch die Verkündigung und das Zeugnis aufleuchten zu lassen, und dies aus dem Innern der Kirche selbst. Denn in einer solchen Perspektive ist es wichtig, nie das Grundprinzip jedes Glaubensboten zu vergessen: Man kann Christus nicht ohne die Kirche verkünden. Evangelisieren ist nie ein isoliertes, individuelles, privates Handeln, sondern immer ein kirchliches Handeln."
Link: Dokument im Wortlaut
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13.10.2013 19:32:28
Marienfeier in Rom mit Papst Franziskus
(radiovatikan.de) Zehntausende Gläubige haben am Samstagabend auf dem Petersplatz gemeinsam mit Papst Franziskus eine Marienandacht vor der Statue der Madonna von Fatima gefeiert. Der uneingeschränkte Glaube an ihren Sohn Jesus auch in der Stunde seines Todes zeige den Weg, auf dem die Menschen ihm nachfolgen sollten, sagte der Papst in seiner Katechese.
Über 100.000 Menschen haben am Sonntag an einer Papstmesse aus Anlass der „Marianischen Tage“ auf dem Petersplatz teilgenommen. In Gegenwart der Statue der Muttergottes von Fatima, die eigens aus Portugal nach Rom geflogen worden war, erinnerte Franziskus daran, dass Glaube in der Fähigkeit bestehe, sich überraschen zu lassen. Dies fordere Beständigkeit in den eigenen Entscheidungen, wie zum Beispiel in der Ehe und dränge zur Dankbarkeit. Die Messe fand im Rahmen der Veranstaltungen zum Jahr des Glaubens statt. - Link: Papstpredigt im Wortlaut.
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13.10.2013 19:28:46
Weihegebet von Papst Franziskus an die Gottesmutter Maria
(news.stjosef.at) (Weihegebet von Papst Franziskus an die Gottesmutter, vollzogen vor der Statue der Jungfrau von Fatima am 13.10.2013 auf dem Petersplatz)

Selige Jungfrau Maria von Fatima,

mit erneuerter Dankbarkeit für Deine mütterliche Gegenwart vereinen wir unsere Stimme mit jener aller Geschlechter, die dich selig preisen.

Wir preisen in Dir die großen Werke Gottes, der nie müde wird, sich in Barmherzigkeit zur Menschheit herabzuneigen, die vom Bösen bedrängt wird und von der Sünde verwundet ist, um sie zu heilen und zu retten.

Nimm mit dem Wohlwollen einer Mutter den Akt des Anvertrauens an, den wir heute mit Vertrauen vor dieser uns so überaus lieben Statue vollziehen.

Wir sind sicher, dass ein jeder einzelne von uns in Deinen Augen kostbar ist und dass für Dich nichts fremd ist von dem, was in unseren Herzen wohnt.

Wir wollen uns von Deinem so süßen Blick erreichen lassen und den tröstenden Liebreiz Deines Lächelns annehmen.

Beschütze unser Leben in Deinen Händen, segne und bestärke jede Sehnsucht nach dem Guten;
belebe das Wachstum des Glaubens;
unterstütze und erleuchte die Hoffnung;
erwecke und belebe die Liebe;
leite uns alle auf dem Weg der Heiligkeit.

Erweise Deine ganz besondere Liebe den Kleinen und Armen, den Ausgestoßenen und Leidenden, den Sündern und im Herzen Verirrten:

Versammle alle unter Deinem Schutz und empfiehl alle Deinem geliebten Sohn, unserem Herrn Jesus Christus. Amen.
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12.10.2013 11:40:48
Weihe der Welt an die Gottesmutter Maria durch Papst Franziskus
(zenit.org) Am Sonntag, dem 13. Oktober, wird Papst Franziskus vor der zu diesem Anlass aus Portugal nach Rom gebrachten Statue der Gottesmutter von Fatima die Welt dem unbefleckten Herz Mariens weihen. ZENIT führte dazu ein Gespräch mit Pater Carlos Cabecinhas, dem Rektor des Heiligtums Unserer Lieben Frau von Fatima.
***
Wie entstand diese Idee des Papstes?
Pater Cabecinhas: Mit seiner Einladung erweist der Papst dem Heiligtum eine große Ehre, und wir hoffen, dass die zahlreichen Verehrer Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Fatima das ebenso sehen. Die Romreise der Statue war zunächst ein Wunsch des Heiligen Vaters Benedikt XVI., der von Papst Franziskus später bekräftigt wurde. Bei der Statue handelt es sich um die offizielle Statue Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Fatima, die in der Erscheinungskapelle verehrt wird. Sie wird sich somit an einem bedeutenden Jahrestag und während einer Pilgerreise erstmals nicht in Fatima befinden, denn von Mai bis Oktober am 12. und 13. ist sie stets Gegenstand der Verehrung. Die Pilger haben die Bedeutung der Einladung des Papstes erkannt, zumal damit ein Beitrag zur Verbreitung der Botschaft von Fatima geleistet wird. Die Gläubigen haben die Nachricht von der Überführung daher mit großer Freude aufgenommen. Während des zweitätigen Aufenthaltes der Statue der Jungfrau Maria in Rom wird die erste Wanderstatue von Fatima, die in den frühen 40er Jahre durch die Welt getragen wurde, in der Erscheinungskapelle aufgestellt sein.
Aus welchem Grund will Papst Franziskus die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen? In welcher Form hat er Ihnen diesen Entschluss mitgeteilt?
Pater Cabecinhas: Die Anfrage entspringt dem Wunsch des Papstes, die Statue der Gottesmutter von Fatima am Weltmarientag im Jahr des Glaubens in Rom zu haben. Diese Statue ist Ausdruck der Marienverehrung der katholischen Welt. Dem Bischof der Diözese Leiria-Fatima, António Marto, wurde mitgeteilt, dass die Weltweihe durch Papst Franziskus am Ende der Eucharistiefeier am 13. Oktober 2013 vorgenommen werden wird.
Lesen Sie das Interview in ausführlicher Form!
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12.10.2013 11:18:25
Die wunderbaren Taten des Herrn
(stjosef.at/predigten) (JSp) Das Beispiel der von Jesus geheilten zehn Aussätzigen zeigt uns, dass Dankbarkeit nicht selbstverständlich ist. Denn nur einer kam zurück zu Jesus, als er bemerkte, dass er geheilt war, „und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er war sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm.“ Und dann heißt es lapidar und für das Ohr eines frommen Juden auch provokant: „Dieser Mann war aus Samarien.“
Die Samariter galten nämlich als nicht rechtgläubig, und es gab wenig Gemeinschaft zwischen den Juden und den aus ihrer Sicht vom wahren Glauben abgefallenen Samaritern. Jesus anerkennt an anderer Stelle, als er eine samaritische Frau beim Jakobsbrunnen um Wasser bittet, dass die Juden den Bund mit Gott in seiner Ursprünglichkeit bewahrt haben, während dies bei den Samaritern nicht der Fall ist: „Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.“ (Joh 4,22)
Dennoch gilt: Wer den rechten Glauben hat, handelt deswegen nicht schon automatisch immer richtig. Und so kritisiert Jesus an den Pharisäern, dass sie zwar den Glauben mit ihren Lippen bekennen, ihn aber nicht in der Tat verwirklichen.
Hier aber beim Mann aus Samaria, den Jesus vom Aussatz geheilt hat und der zurückkehrt, um Jesus zu danken und Gott die Ehre zu geben, ist es anders: Er trägt offenbar einen tiefen Glauben im Herzen. Denn Jesus sagt zu ihm: „Dein Glaube hat dir geholfen.“
Lesen Sie die Predigt zum 28. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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04.10.2013 22:34:26
Papstmesse in Assisi
(radiovatikan.de) „Friede und Heil euch allen! Mit diesem franziskanischen Gruß danke ich euch, dass ihr hier auf diesen geschichtsträchtigen und vom Glauben geprägten Platz gekommen seid, um gemeinsam zu beten.“ Mit diesen Worten begann Papst Franziskus seine Predigt während der Messe auf der Piazza San Francesco vor der Basilika in Assisi. Er sei als Pilger gekommen, um Gott für all das zu preisen, was Franziskus hat offenbaren wollen. Die Begegnung mit Jesus habe diesen Kaufmannssohn dazu gebracht, ein gut situiertes, sorgenfreies Leben aufzugeben, um sich mit der „Herrin Armut“ zu vermählen. Diese radikale Christusnachfolge bezeichnete der Papst mit biblischen Worten als „sich mit Christus bekleiden“. Im ganzen Leben seien die Liebe zu den Armen und die Nachahmung des armen Christus zwei untrennbar miteinander verbundene Elemente, die beiden Seiten ein und derselben Medaille.
„Was bezeugt uns der heilige Franziskus heute? Was sagt er uns, nicht mit Worten – das ist einfach –, sondern mit dem Leben? Das Erste, Grundlegende, was er uns bezeugt, ist dies: Christsein ist eine lebendige Beziehung zur Person Jesu, ist ein Sich-Bekleiden mit ihm, ein Ihm-ähnlich-Werden. Wo nimmt der Weg des heiligen Franziskus zu Christus seinen Anfang? Beim Blick des gekreuzigten Jesus. (…) Und der Gekreuzigte spricht uns nicht von Niederlage, von Scheitern. Paradoxerweise spricht er uns von einem Tod, der Leben ist, der Leben hervorbringt, denn er spricht uns von Liebe, weil er die Mensch gewordene Liebe Gottes ist.“
Die Liebe sterbe nicht, sie besiege das Böse und den Tod, so der Papst. Sich vom Gekreuzigten anschauen lassen bedeute gleichsam, neu geschaffen zu werden. Neben dieser Neuerschaffung durch Christus bezeuge der heilige Franziskus vor allem den Frieden. „Der heilige Franziskus wird von vielen mit dem Frieden verbunden, und das ist recht so, doch wenige gehen in die Tiefe. Welches ist der Friede, den Franziskus empfangen und gelebt hat und den er an uns weitergibt? (..) Der franziskanische Friede ist keine Gefühlsduselei. Bitte, diesen heiligen Franziskus gibt es nicht! Und er ist auch nicht eine Art pantheistischer Harmonie mit den Energien des Kosmos… Auch das ist nicht franziskanisch, sondern eine Idee, die einige entwickelt haben! Der Friede des heiligen Franziskus ist der Friede Christi, und diesen Frieden findet, wer Christi „Joch auf sich nimmt“, nämlich sein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe (vgl. Joh 13,34; 15,12).“
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04.10.2013 22:30:56
Dankbarkeit gegenüber Gottes Liebe
(stjosef.at/predigten) Worum es im Evangelium des 27. Sonntags im Jahreskreis C geht, ist vor allem dies: Gegenüber Gott können wir keine Rechte geltend machen; wir können uns nicht auf eigene Verdienste und eigene Leistungen berufen. Denn selbst wenn solche Verdienste vorhanden wären, so könnten wir immer noch fragen: Wer hat uns das Leben geschenkt? Wer gibt uns die physische Kraft, um zu wirken und Gutes zu tun? Wer steht uns bei mit seiner Gnade, damit wir Werke der Liebe vollbringen? Das tut Gott allein! Ihm gegenüber können wir wirklich nichts Eigenes vorbringen, das er uns nicht zuvor schon geschenkt hätte. Wir sind von Anfang an Beschenkte – durch Gottes Liebe! - Lesen Sie die Predigt im vollen Wortlaut!
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01.10.2013 00:10:21
Marienweihe am 13. Oktober 2013 durch Papst und Bischöfe
(dsp.at) Am „Fatimatag“, dem 13. Oktober 2013, hält Diözesanbischof Klaus Küng um 15 Uhr eine Andacht mit Marienweihe in der Wallfahrtsbasilika Maria Taferl. Die Feier findet im Rahmen des „Jahres des Glaubens“ und in Verbindung mit den Marianischen Tagen auf dem Petersplatz in Rom statt. Auf dem Programm stehen eine Eucharistische Andacht mit Rosenkranzgebet, anschließend eine Predigt von Bischof Küng und schließlich die Weihe an die Muttergottes mit einem gemeinsamen Gebet.
Am 12. und 13. Oktober wird auf Wunsch von Papst Franziskus die Originalstatue der Madonna von Fatima im Vatikan zu sehen sein. Der 13. Oktober ist der Jahrestag der sechsten und letzten Erscheinung der Madonna von Fatima. Die marianischen Tage in Rom werden vom päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung organisiert. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Selig, weil du geglaubt hast“ und sind in das Jahr des Glaubens eingebunden.
Siehe http://www.annusfidei.va/content/novaevangelizatio/de/eventi/giornatamariana.html
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01.10.2013 00:06:05
Heiligsprechung von Johannes Paul II. und Johannes XXIII. am 27. April 2014
(kathpress.at) Papst Franziskus wird am 27. April des kommenden Jahres seine beiden Vorgänger Johannes XXIII. (1958-1963) und Johannes Paul II. (1978-2005) bei einer Zeremonie im Vatikan heiligsprechen. Das kündigte er am Montag bei einem Konsistorium vor den in Rom versammelten Kardinälen an. Während für den polnischen Papst Karol Wojtyla das Kanonisierungsverfahren vollständig abgeschlossen wurde, gelangt der Konzilspapst Angelo Roncalli ohne die offizielle Anerkennung eines zweiten Heilungswunders zu Ehren der Altäre. Das Heiligsprechungsverfahren für Johannes Paul II. wurde in einer "Rekordzeit" von gerade achtjähriger Dauer abgeschlossen. Er war am 1. Mai 2011 seliggesprochen worden, sein Vorvorgänger Johannes XXIII. am 3. September 2000.
Papst Franziskus hat die von ihm eingesetzte Arbeitsgruppe zur Kurienreform zu einer ständigen Einrichtung im Rang eines "Kardinalsrates" erhoben. Dieser solle ihm bei der Leitung der Weltkirche sowie der Kurienreform helfen, heißt es in einem am Montag vom Vatikan veröffentlichten Handschreiben des Papstes. Der Kardinalsrat bestehe vorerst aus den acht Kardinälen, die er am 13. April zu Mitgliedern der Arbeitsgruppe berufen habe. Er behalte sich jedoch vor, weitere Mitglieder in das Gremium zu berufen, so Franziskus. Künftig werde er den Rat als ganzes oder einzelne Kardinäle von Fall zu Fall einberufen. Der Kardinalsrat sei ein weiterer Ausdruck der bischöflichen Gemeinschaft und der Hilfe für den "Petrusdienst", die von den Bischöfen in aller Welt geleistet werden könne, schreibt der Papst.
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27.09.2013 15:40:04
Capax Dei - ausgewählte Artikel von Altbischof Krenn
(kath.net) (Christoph Hurnaus) Neun Jahre nach seinem krankheitsbedingten Rückzug erinnern sich viele Menschen heute an den bisweilen streitbaren Kirchenpolitiker, an den schlagfertigen Gesprächspartner in vielen Talk-Shows, auch – und nicht zuletzt – an den leutseligen, den einfachen Menschen zugewandten Oberhirten Kurt Krenn. Nur wenige seiner Bewunderer und Gegner wissen, dass Kurt Krenn mit Leib und Seele Professor und akademischer Lehrer war. Daran erinnert Kardinal Walter Brandmüller in einem Geleitwort zu dem gerade erschienenen Buch „Capax Dei.“ Ein Professorenkollege und Freund von Bischof Krenn, Kardinal Marian Jaworski, der ein weiteres kurzes Geleitwort zu diesem Buch verfasst hat schreibt, dass das dieses Buch die Tiefe seines philosophischen Denkens zeigt und seine wahrhaftige katholische Theologie vorstellt.
Stephan Baier, der Österreich- und Europakorrespondent der „Tagespost“, der ab 1984 Student des ehemaligen Regensburger Philosophieprofessors und späteren Bischofs von St. Pölten war, schreibt in einer Einführung zu dem Buch: „Müsste ich in einem Satz sagen, worum es dem Philosophen und Theologen Kurt Krenn wohl ging, so würde ich zitieren, was er mir in einem Interview 1989 sagte: ,Der Mensch hat ein Recht auf die Wahrheit und ein Recht auf Gott.´ Dieses Postulat setzt die Gott-Fähigkeit des Menschen voraus, denn der Mensch kann nur ein Recht auf die Wahrheit haben, wenn er wesentlich wahrheitsfähig ist, die Wahrheit nicht selbst machen und erdenken muss, sondern sie erkennen und anerkennen kann. Der Mensch kann nur Gott-fähig sein, wenn es bei aller stets größeren Unähnlichkeit jenes Minimum an Ähnlichkeit gibt, die wir Gottebenbildlichkeit nennen und als Christen im Schöpferwillen festmachen.“
Baier erinnert sich, dass die Regensburger Vorlesungen Kurt Krenns das Gegenteil von Dialogverweigerung waren: „Kluge Fragen und argumentierter Widerspruch waren ihm stets willkommen; gedankenloses Nachplappern war ihm ebenso zuwider wie argumentationsfreie Zustimmung.“ Kardinal Walter Brandmüller wiederum findet besonders charakteristisch für Kurt Krenns Denken die Wahl seiner Themen, die ausnahmslos ins Zentrum der Probleme unserer Zeit zielen: Gott – Wahrheit – Mensch. Davon legt das vorliegende Buch, das eine Auswahl aus Krenns teilweise zum ersten Mal veröffentlichten Schriften enthält, ein eindrucksvolles Zeugnis ab.
Inhaltsangabe:
- Die Frage nach der Wirklichkeit
- Seele und Gewissen
- Zum Verhältnis von Wahrheit und Freiheit
- Existiert Gott?
- Erkenntnis und Erfahrung
- Die Wahrheit des Menschen
- Der theologische Pluralismus
- Die Wesens- und Identitätsfrage der Kirche
- Gewissen und Wissenschaft
- Geschichtsphilosophien und Utopien
Lesetipp: Kurt Krenn, Capax Dei
Verlag St. Josef, Gebundene Ausgabe, 294 Seiten
ISBN: 978-3901853272
Preis: Euro 19,90
http://verlag.stjosef.at
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27.09.2013 15:37:25
Der reiche Prasser und der arme Lazarus
(stjosef.at/predigten) (JSp) Im Evangelium spricht Jesus vom reichen Verschwender und dem armen Lazarus. Der Reiche lebt auf Kosten des Armen und besitzt alles, was sein Herz begehrt. Der Arme hingegen bekommt nicht einmal das Nötigste. Als beide sterben, erleiden sie ein unterschiedliches Schicksal: Der Reiche muss in der Unterwelt schreckliche Qualen erdulden, und jeglicher Trost bleibt ihm versagt. Der Arme hingegen wird von Abraham aufgenommen in jenem Reich, das Gott den Frommen und Gerechten bereitet hat. Lazarus wird jetzt getröstet; der Reiche hingegen muss erkennen, dass ihm all sein früherer Reichtum nun nichts mehr nützt.
Jesus will durch diese Erzählung offenbar sagen: Hier auf Erden ist die Zeit der Bewährung, und vor Gott zählt nicht nur das äußere Bekenntnis des Glaubens, sondern auch die Tat der Liebe.
Lesen Sie die Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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24.09.2013 11:57:47
Papst Franziskus exkommuniziert australischen Priester
(kath.net) Der australische Priester Greg Reynold (Foto) wurde von der Glaubenskongregation laisiert und exkommuniziert. „Ich bin in diese Situation gekommen, weil ich bezüglich der Frauenordination und der Homo-Ehe meinem Gewissen gefolgt bin“, erläuterte Reynold gegenüber der „International Business Times“. Reynold hatte sich öffentlich für die Priesterweihe von Frauen und die Eheschließung auch für homosexuelle Paare ausgesprochen. Der frühere Priester der Erzdiözese Melbourne erhielt vergangene Woche entsprechende Post aus dem Vatikan. Die Exkommunikation wird rückwirkend ab einem Zeitpunkt wenige Tage nach der Suspendierung Reynolds durch die Erzdiözese Melbourne im Jahr 2011 wirksam.
Das Schreiben der Glaubenskongregation trägt nach Angabe des „Newcastle Herald“ das Datum vom 31.5.2013. Ein Sprecher der zuständigen Erzdiözese Melbourne sagte, dass die Exkommunikation von Papst Franziskus angeordnet worden war, wie das Onlineportal „ninemsn“ berichtete.
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24.09.2013 11:14:00
Naturrecht und Neuevangelisierung
(kathpress.at) Die Aktualität des Naturrechts und die Grundthese von Prof. Johannes Messner als Gründer der Wiener Schule der Naturrechtsethik - "Alles gesellschaftliche Sein hängt am Menschen" - stellt das Johannes-Messner-Symposium "Naturrecht und Neuevangelisierung" in den Mittelpunkt. Bei der Tagung, die am 27. und 28. September im Wiener Schottenstift stattfindet, wird neben einer Reihe renommierter Theologen und Philosophen auch der für die Militärseelsorge zuständige Bischofsvikar Werner Freistetter - zu "Kulturethik und Neuevangelisierung" - referieren.
Das Symposium beginnt am Freitag, 27. September, um 17.30 Uhr mit der Begrüßung durch den Präsidenten der Johannes-Messner-Gesellschaft, Johannes Klinger, der auch Grußworte von Kardinal Christoph Schönborn verlesen wird. Die Dekanin der Wiener katholisch-theologischen Fakultät, Sigrid Müller, wird mit ihren Ausführungen zur "Begründung von Moral und Ethik und der Aktualität des Naturrechts" das Impulsreferat für die Konferenz beisteuern. Der Philosophieprofessor Michael Wladika spricht im Anschluss über "philosophische Grundlagen und Offenheit für das Übernatürliche". Den Vorsitz der von der Johannes-Messner-Gesellschaft und dem Internationalen Theologischen Institut Trumau veranstalteten Tagung hat Prof. Günter Danhel inne, der langjährige, mit 23. September feierlich verabschiedete langjährige Direktor des Instituts für Ehe und Familie.
Am Samstag referieren neben Bischofsvikar Freistetter unter anderem der Moraltheologe Josef Spindelböck zum Stellenwert der Familie in der Naturrechtstheorie von Johannes Messner, der Soziologe Reinhold Knoll über das "Naturrecht als Wurzel der Menschenrechte und dessen Abkoppelung" und der Moraltheologe Karl-Heinz Peschke über das "letzte Ziel des Naturrechts".
Johannes Messner, dessen Werk das Symposium lebendig halten möchte, war Professor für Ethik und Sozialwissenschaft an der Universität Wien und galt als Doyen des traditionellen, klassischen und christlichen Naturrechts, also des Rechts, das unabhängig von autoritativer Setzung, gewohnheitsmäßiger Übung oder vertraglicher Vereinbarung gilt. Nach Messner ist das Naturrecht aus der Vernunftnatur des Menschen und für die sittliche Ordnung seiner gesellschaftlichen Beziehungen abzuleiten. Der Mensch bringe von Natur aus ein Wissen von Gut und Böse mit, das Gewissen des Menschen sei eine Erfahrungsgegebenheit, betonte Messner immer wieder. Der 1891 in Schwaz (Tirol) geborene Johannes Messner verstarb am 12. Februar 1984 in Wien. - Link: Johannes-Messner-Gesellschaft.
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21.09.2013 13:20:09
Ein Interview mit Papst Franziskus
(news.stjosef.at) Papst Franziskus hat ein langes Interview gegeben, das in maßgeblichen Jesuitenzeitschriften auf der ganzen Welt publiziert wurde. Siehe: Teil 1 // Teil 2. Entgegen der Interpretation mancher Medien und kirchlicher Beobachter setzt der Papst zwar manche neue Akzente, bleibt aber der kirchlichen Lehre in allem treu und ist in diesem Sinn kein "Revolutionär". Das meint der renommierte Kirchenrechtler Prof. Norbert Lüdecke in einer Analyse.
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21.09.2013 13:18:23
Papst Franziskus setzt sich für den Schutz der Ungeborenen ein
(kathpress.at) Papst Franziskus hat Mediziner zum verstärkten Schutz des ungeborenen Lebens aufgerufen. Jedes abgetriebene Kind trage wie alle Menschen das "Antlitz Gottes", sagte er am Freitag bei einer Audienz für Gynäkologen der Internationalen Föderation katholischer Mediziner im Vatikan. "Wir können sie nicht einfach entsorgen". Gleiches gelte für Behinderte, Kranke und alte Menschen. Ärzte sollten für eine "Kultur des Lebens" einstehen, so Franziskus.
Es gebe die Gefahr, dass Ärzte ihre Identität als "Diener des Lebens" verlören, sagte Franziskus weiter. Er beklagte, dass Nützlichkeitsdenken und Wegwerfkultur auch die Medizin erfasst hätten und kritisierte eine moralische "Orientierungslosigkeit" gegenüber dem Leben. Der Ungeist, der auch Menschen nach ihrem Nutzen und ihrem Preis bewerte, führe letztlich zu deren Vernichtung. "Es gibt kein menschliches Leben, das mehr wert ist als das andere, wie es auch kein menschliches Leben gibt, das wichtiger ist als das andere", hob Franziskus hervor. Vor allem Gynäkologen hätten dabei eine besondere Mission für den Schutz der Ungeborenen. - Lesen Sie auch diesen Beitrag!
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21.09.2013 13:13:06
Gott oder der Mammon - wir müssen uns entscheiden!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Im Evangelium spricht Jesus von einer notwendigen Entscheidung zwischen Gott und dem „Mammon“. Unter diesem Wort ist zuerst der Götze Reichtum zu verstehen, dann aber auch alles, woran der Mensch in falscher Weise sein Herz hängt und das ihn von Gott wegzieht und wegführt. Es geht also nicht um die wahren Werte des Lebens, die immer mit Gottes Liebe zu tun haben, sondern um Scheinwerte, die uns im Grunde versklaven und abhängig machen. Die Gier nach Macht, nach Reichtum, nach Ehre und Ansehen, nach sinnlichem Genuss in verschiedenen Formen gehört hier dazu, und davor möchte Jesus unser Herz bewahren, damit wir in aller Freiheit zu Gott Ja sagen können, der unser wahres Glück und unsere Erfüllung ist.
Lesen Sie die Predigt zum 25. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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16.09.2013 00:16:31
Von der Barmherzigkeit Gottes
(radiovatikan.de) Christliche Barmherzigkeit ist kein Gutmenschentum. Darauf hat Papst Franziskus beim Angelusgebet bestanden. Es sei für Gott eine Freude zu vergeben, so der Papst, und Barmherzigkeit die wahre Macht, die den Menschen und die Welt vom „Krebs“ der Sünde retten könne. Es drohe die Gefahr, dass die Christen sich selber für gerecht hielten und von Gott verlangten, die anderen Sünder zu bestrafen, anstatt ihnen zu vergeben. Wie im Sonntagsevangelium vom „verlorenen Sohn“ gebe es ohne Barmherzigkeit im Herzen und die Freude über die Vergebung anderer keine Gemeinschaft mit Gott.
Man müsse aus der Spirale des „Aug um Aug, Zahn um Zahn“ heraustreten. Der Teufel sei schlau und lasse uns glauben, wir könnten mit menschlicher Gerechtigkeit uns selber und die Welt retten. In Wahrheit könne dies nur die Gerechtigkeit Gottes. Und diese Gerechtigkeit Gottes habe sich im Kreuz geoffenbart. Im Kreuz habe Gott sein höchstes Urteil gesprochen, in dem er seinen Sohn hingegeben hat: Einem Akt der Barmherzigkeit.
Danach lud er alle Anwesenden ein, in Stille zu beten und an einen Menschen zu denken, den man nicht mag, und über den man sich geärgert hat. „Beten wir für diese Person und dass wir barmherzig mit ihr sind“, so Franziskus.
Der Papst erinnerte nach dem marianischen Mittagsgebet auch an die Seligsprechung von José Gabriel Brochero am Vortag in Cordoba (Argentinien). Dieser sei unermüdlich unterwegs gewesen, um das Reich Gottes zu bringen – auch bei Regen, so Franziskus mit Blick auf die trotz strömenden Regens zahlreichen Pilger. Unter ihnen waren auch über 3.000 Grabesritter, die zu einer Wallfahrt aus Anlass des Jahrs des Glaubens nach Rom gekommen waren. Eine stattliche Anzahl war auch aus den deutschsprachigen Ländern zugegen.
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16.09.2013 00:14:46
Kardinal Lajolo beim Kreuzfest in Limburg: Aufruf zur Versöhnung
(bistumlimburg.de) Gruß und Segen vom Papst: Das hat es in der 55-jährigen Geschichte des Kreuzfestes im Bistum Limburg wohl auch noch nicht gegeben. Giovanni Kardinal Lajolo überbrachte am Sonntag, 15. September, beim Festgottesdienst in Königstein die guten Wünsche von Papst Franziskus und sprach von dessen Erwartung, dass die Gläubigen in der Diözese zusammen einen neuen Weg in gegenseitiger Liebe und Verständnis beginnen. Sein brüderlicher Besuch sei der besonderen Fürsorge des Papstes für das Bistum geschuldet, sagte er vor über 1000 Gläubigen, die auf dem Gelände der St. Angela-Schule zusammen gekommen waren. Zuvor hatte Bischof Franz-Peter Tebartz van Elst dem Kardinal für die große Hilfe „in diesen schweren Tagen“ gedankt und um Verzeihung und Nachsicht gebeten, wo er andere enttäuscht oder verletzt habe.
Vom Kreuz her entstehe Frieden, zwischen den Völkern, zwischen den Religionen und in der Kirche, sagte der Kardinal in seiner Predigt. Gewalt entwickle sich aus Ungeduld und Ohnmacht: „Wir Menschen haben keine Zeit, sondern wollen hier und jetzt Ergebnisse sehen“, Gott aber habe unerschöpfliche Geduld. Jesus habe mit seinem stellvertretenden Gehorsam alle Menschen mit Gott versöhnt und „die trennende Wand des Misstrauens und der gegenseitigen Verachtung zwischen uns niedergerissen.“ In der Kirche sei der Friede die Voraussetzung dafür, dass sie ihre friedensstiftende Wirkung nach außen entfalten könne, betonte der Gast aus Rom. Als Voraussetzung dafür nannte er das Zurückstellen des eigenen Willens, um Gottes Wille gelten zu lassen. „Der Sinn unseres Lebens hängt nicht davon ab, dass unsere Projekte gelingen“, sagte der Kardinal: „Das wäre furchtbar.“ Der Sinn des Lebens bestehe darin, sich Gott für seine Pläne zur Verfügung gestellt zu haben.
Im Auftrag von Papst Franziskus bringe er Worte des Apostels Paulus, der einen Weg zeige, sich die Pläne Gottes zu eigen zu machen und anzunehmen: „Wenn es also Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut.“ Im Blick auf die Konflikte im Bistum Limburg hatte Bischof Tebartz-van Elst in seiner Begrüßung eine fair geführte Auseinandersetzung als Zeichen dafür gewertet, dass der christliche Glaube und die Positionen, um die gerungen würden, den Beteiligten ein Herzensanliegen seien. Er rief dazu auf, „bei aller Verschiedenheit beieinander zu bleiben“ und damit das Bemühen um Versöhnung auch zu einem Zeichen für die Welt zu machen.
Zum Abschluss der Visite des päpstlichen Sondergesandten, Kardinal Giovanni Lajolo, haben das Bistum Limburg und das Limburger Domkapitel am Samstagabend eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht (Link).
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