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Mit 11. Okt 2017 21:29

Internationales Symposion über den hl. Josef in Puimisson

(news.stjosef.at) Vom 25. bis 30. September 2017 fand in Puimisson (Frankreich, Diözese Montpellier) das 12. Internationale Symposion über Josephologie statt. Es geht in diesen alle vier Jahre durchgeführten wissenschaftlichen Tagungen um das dogmatische, spirituelle, historische und pastorale Studium des hl. Josef sowie seiner Verehrung in der Kirche. Im Namen der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ in Kleinhain nahmen der Moderator, Prof. Dr. Josef Spindelböck, sowie Bruder Michael Mayr daran teil.

Die Vorträge und Veranstaltungen fanden in den Räumlichkeiten der „Famille de Saint Joseph“ de Mont-Rouge in Puimisson statt. Insgesamt waren an die 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt vertreten, vorwiegend jedoch aus Frankreich. Auch verschiedene Bischöfe nahmen an den Veranstaltungen teil bzw. waren als Referenten von Vorträgen oder als Zelebranten der hl. Messe präsent (z.B. der Kardinal-Erzbischof von Lyon, Philippe Barbarin, oder der Bischof von Blois, Jean-Pierre Batut). Zu den Referenten zählten unter anderem P. Tarcisio Stramare, welcher im hohen Alter von 89 Jahren noch aktiv ist und für den hl. Josef zu begeistern vermag, dann natürlich die Professoren der Familie des hl. Josef, P. Dominique Joseph sowie P. Elie Ayroule, vor allem aber der Gründer und geistliche Vater jener geistlichen Gemeinschaft, P. Joseph-Marie Verlinde. Weitere Experten wie M. Paul Payan sowie P. Philipp Lefebvre OP trugen in Vorträgen zu einer lebendigen Hinführung zur Gestalt Josephs von Nazareth bei. In verschiedenen Workshops gab es weitere thematische Veranstaltungen an Nachmittag; Josef Spindelböck hielt einen Vortrag zum Thema „Die jungfräuliche Ehe von Maria und Josef im Lichte der Theologie des Leibes.“

Die „Famille de Saint Joseph“ (Website https://fsj.fr) besteht aus Brüdern und Schwestern und versteht sich als monastische geistliche Bewegung gemäß der Regel des hl. Benedikt, die sich in besonderer Weise unter den Schutz des hl. Josef gestellt hat und sich um seine Kenntnis und Verehrung unter den Gläubigen bemüht. Insofern sind auch zahlreiche Gläubige mit der Familie des hl. Josef verbunden, was in vielen Begegnungen bei diesem Symposion sichtbar und erfahrbar wurde. Beeindruckend war die geistige Einheit so vieler Menschen, teilweise auch aus fernen Ländern in Afrika oder Süd- bzw. Nordamerika, die sich alle dem hl. Josef anvertraut haben und durch sein Beispiel und seine Fürbitte mit der Gottesmutter Maria und dem menschgewordenen Sohn Gottes Jesus Christus verbunden sind.

Dies alles ermutigt uns, weiterhin im Sinne der Verehrung des hl. Josef zu wirken. Er ist der Patron der Kirche und vermag uns in allen Herausforderungen des Alltags mit seiner Fürbitte bei Gott wirksam zu begleiten!

Link: Tagungsbericht von Regina Einig (Die Tagespost)

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