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Do 2. Aug 2018 21:04

Rom soll prüfen und eine Klärung herbeiführen

(presse.kirche.at) Der neue Bischof von St. Pölten, Alois Schwarz, hat zur aktuellen Entwicklung in seiner früheren Diözese Gurk-Klagenfurt eine Sachverhaltsdarstellung an die vatikanische Bischofskongregation geschickt. Darin begegnet er den Behauptungen und Vorwürfen rund um seine Amtsführung und ersucht Rom um Prüfung und Klärung.

Die Bischöfliche Medienreferentin Katharina Brandner betont, dass Bischof Schwarz die laufende mediale Diskussion nicht kommentieren werde. Er warte auf die Reaktion aus Rom. Vor allem wolle er sich auf seine neuen Aufgaben als Diözesanbischof von St. Pölten konzentrieren.

Alois Schwarz war ab 2001 Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt. Papst Franziskus ernannte den gebürtigen Niederösterreicher im Mai 2018 zum Bischof von St. Pölten. Am 1. Juli 2018 wurde Schwarz in sein neues Amt eingeführt, einen Tag danach in Klagenfurt der langjährige Generalvikar Engelbert Guggenberger vom Domkapitel zum Administrator der Diözese gewählt. Guggenbergers Aufgabe ist, die Diözese Gurk-Klagenfurt bis zur Bestellung eines neuen Diözesanbischofs interimistisch zu leiten. In Interviews und Presseaussendungen äußerte Guggenberger Kritik an der Amtsführung von Schwarz im Zusammenhang mit dem bischöflichen Mensalgut. In Medienberichten war zuvor von Misswirtschaft in der Diözese sowie einem fragwürdigen Führungsstil die Rede.

Die Bischofskongregation, an die Schwarz nun eine Sachverhaltsdarstellung geschickt hat, ist eine vatikanische Zentralbehörde. Sie ist für alle Angelegenheiten, die Bischöfe betreffen, zuständig. Leiter der Behörde ist der aus Kanada stammende Kardinal Marc Ouellet.

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