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Do 8. Sep 2022 20:38

Zwei Priesterweihen in Stift Heiligenkreuz; österreichweit heuer 23 Neupriester, fünf in Diözese St. Pölten

(kirchen.net) Am Samstag, 10. September 2022, wird Erzbischof Franz Lackner um 15 Uhr die Zisterzienserbrüder P. Emmanuel Heißenberger und P. Leopold Schwaller in der Stiftskirche in Heiligenkreuz zu Priestern weihen. Die Zisterzienser von Heiligenkreuz laden herzlich zur Weiheliturgie und zur anschließenden Agape im Stiftshof ein. "Bitte beten Sie auch für die beiden Weihekandidaten und für alle, die auf dem Weg zur Priesterweihe sind", heißt es auf der Webseite des Stiftes. Die Liturgie wird via Livestream und in diversen kirchlichen Medien übertragen.
Nach aktuellem Stand werden damit heuer insgesamt österreichweit 23 Männer zu Priestern geweiht. 16 davon empfingen des Weihesakrament bereits, zumeist in den Tagen und Wochen um den Festtag Peter und Paul (29. Juni). Weitere Weihen stehen im Stift St. Florian an, wo Kurienerzbischof Georg Gänswein am 16. September drei Mitgliedern der Gemeinschaft "Servi Jesu et Mariae" die Hände auflegen wird, zwei weitere gegen Ende des Jahres in der indischen Heimat von Priesterseminaristen, die ihr Studium in Österreich absolviert und auch hierzulande im Einsatz sein werden.

Livestream zur Priesterweihe am 10. September in Heiligenkreuz: www.youtube.com/watch?v=iiQWvYDkjOQ

(dsp.at) Fünf Neupriester für die Diözese St. Pölten: am Hochfest der Apostel Peter und Paul (29. Juni 2022) spendete Bischof Alois Schwarz fünf Diakonen die Priesterweihe. Bis auf den letzten Platz besetzt war der Dom, um mit den fünf neugeweihten Priestern Thomas Schmid, Mario Kietzer, Manuel Sattelberger, Henry Uchechukwu Igbokwe und Peter Neugschwandtner zu feiern.

"Ihr werdet als Priester erwartet, ihr werdet als Seelsorger gesucht", gab Bischof Schwarz den Weihekandidaten in seiner Predigt mit auf den Weg. Priestersein bedeute heute, „dass die Menschen eure Gottverbundenheit in Jesus erkennen“, und aus dieser Freundschaft heraus „euer Reden, euer Handeln, euer Schweigen“ davon zeugen. In unserer Leistungsgesellschaft sei die heutige Priesterweihe auch dafür da, „in die Gesellschaft hineinzubuchstabieren, dass Leistung und Erfolg nicht alles sind“, so Schwarz. „Euer ‚Hier bin ich“ macht euch verfügbar: nicht wegen Macht, sondern weil ihr Diener sein wollt“, führte Bischof Schwarz aus. Die Krise des kirchlichen Lebens beruhe letztlich nicht an den Anpassungsschwierigkeiten an die Zeit, sondern auf den Anpassungsschwierigkeiten „an dem, in dem unsere Hoffnung wurzelt“: Jesus Christus. Entscheidend sei, so der Bischof, dass „wir einander helfen - und da spreche ich sie jetzt alle an, alle Getaufte“ um diese Anpassung als „Wegkirche“  zu schaffen. „Christentum ist die persönliche Gottesbegegnung in Jesus Christus“, so Bischof Schwarz. 

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