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Sam 26. Nov 2022 08:49

Euer Schmerz ist mein Schmerz

(vaticannews.va) 

Mit einfühlsamen Worten hat Papst Franziskus sich in einem persönlichen Brief an das ukrainische Volk gewandt und es seiner ständigen Nähe versichert. Auch die während des Krieges getöteten Kinder und die russischen Deportationen spricht er in dem Schreiben mit Datum 24. November an, das an diesem Freitag öffentlich wurde.

„Seit neun Monaten ist in Eurem Land der absurde Wahnsinn des Krieges entfesselt worden“, wendet sich Franziskus zu dem traurigen Jubiläum des russischen Überfalls am 24. Februar 2022 an die Ukrainerinnen und Ukrainer, die von einem Tag auf den anderen ihres gewohnten Lebens beraubt worden sind.

Im Himmel über ihnen hallten das „unheimliche Dröhnen von Explosionen und der bedrohliche Klang von Sirenen unaufhörlich wider“, versetzt sich der Papst in die Lage der Menschen, deren Städte und Dörfer durch Bomben und Raketen getroffen werden und die mit „Tod, Zerstörung und Schmerz, Hunger, Durst und Kälte“ konfrontiert werden: „Auf euren Straßen mussten so viele Menschen fliehen und ihr Zuhause und ihre Lieben zurücklassen. Entlang eurer großen Flüsse fließen jeden Tag Ströme aus Blut und Tränen“, so Franziskus weiter.

Er wolle ihnen in ihrer Situation zur Seite stehen, aber auch dafür sorgen, dass diese bei andauerndem Krieg nicht in Vergessenheit geraten könne, so das tief empfundene Versprechen des Papstes, der hofft, dass die Nähe der Kirche und der Weltgemeinschaft den Menschen in der Ukraine etwas Hoffnung geben möge: „In wenigen Wochen ist Weihnachten, und der Stachel des Leids wird noch stärker zu spüren sein. Aber ich möchte mit Euch nach Bethlehem zurückkehren, zu der Prüfung, der sich die Heilige Familie in jener Nacht stellen musste, die nur kalt und dunkel erschien. Stattdessen kam das Licht: nicht von Menschen, sondern von Gott; nicht von der Erde, sondern vom Himmel.“

Insbesondere die Ukraine und Russland weihe er, „in Verbindung mit den Bischöfen der Welt“, dem Unbefleckten Herzen der Gottesmutter, so Franziskus, der bereits einen Monat nach Kriegsausbruch den entsprechenden Weiheritus, flankiert von den Bischöfen der Weltkirche in ihrenjeweiligen  Ländern, vollzogen hatte.

Lesen Sie noch ausführlicher den ganzen Bericht auf der Website von Vatican News!

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