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Fr 10. Mai 2024 20:21

Dank an die Mütter und Väter für ihr Ja zum Leben

(stjosef.at) 

Der Muttertag wird auch in den katholischen Pfarren feierlich begangen. Gott selbst hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen. Die beiden sollen in Liebe eins sein und Kindern das Leben schenken. Kinder, die sich auf gute Weise entfalten und entwickeln sollen, sind im Normalfall auf die liebende Fürsorge sowohl der Mutter als auch des Vaters angewiesen.

So denken wir heute mit Freude daran, dass Gott uns allen eine Mutter geschenkt hat. Mutter oder Vater zu sein bedeutet natürlich viel mehr, als einem Kind biologisch das Leben zu schenken. Es ist vor allem eine ganzheitliche Aufgabe und Berufung, in Liebe da zu sein für die Kinder, solange sie in besonderer Weise auf die Eltern angewiesen sind.

Erziehung ist jene Hilfe, jener Beistand, welchen die Eltern dem Kind geben können und sollen, damit es seine Persönlichkeit entfaltet und zu entsprechender menschlicher Reife gelangt. Natürlich ist es eine Grundvoraussetzung, dass zuerst unsere körperlichen und materiellen Bedürfnisse erfüllt werden. Denn wir brauchen Nahrung, Kleidung und Wohnung, um überhaupt leben und uns entfalten zu können. Am wichtigsten aber für Kinder ist die liebevolle Annahme von Anfang an. Hier hat es der Schöpfer so eingerichtet, dass gerade die Mutter mit ihrem Kind in der Schwangerschaft auf eine ganz enge Weise verbunden ist. Die Psychologie bestätigt uns, dass bereits vor der Geburt und dann in den ersten Monaten und Jahren nach der Geburt entscheidende Erfahrungen gemacht werden, die das Kind in guter und lebensfördernder Weise, aber auch manchmal in belastender Weise prägen. Allen Müttern sei gedankt, die vielleicht unter schwierigen Bedingungen ein vorbehaltloses Ja zu ihren Kindern sagen! Dieser Dank gilt aber natürlich auch den Vätern, wenn sie die Mütter hier nach Kräften unterstützen.

Predigt zum Muttertag von Prof. Spindelböck / Homilie zum 7. Sonntag der Osterzeit B von Pfr. Poschenrieder

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