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Sam 3. Jan 2026 10:22

Das Geheimnis der menschgewordenen Weisheit Gottes

(stjosef.at) Während in den Geschäften und anderswo die Weihnachtsdekoration entfernt wird und man allenthalben meint, Weihnachten sei vorbei, dauert die liturgische Weihnachtszeit noch bis zum Fest der Taufe des Herrn – das ist der kommende Sonntag. Dieser jetzige Sonntag ist der zweite Sonntag nach Weihnachten, und die Lesungen und das Evangelium führen uns noch tiefer in das Geheimnis der Menschwerdung des Sohnes Gottes ein.

Da ist zuerst in der Lesung aus dem Buch Jesus Sirach von der Weisheit die Rede, welche alle Werke Gottes von Anbeginn begleitet hat. Wir unterscheiden die ungeschaffene von der geschaffenen Weisheit. Die ungeschaffene Weisheit ist Gott selbst, und diese Weisheit besteht seit Ewigkeit. Vor allem wird sie der zweiten göttlichen Person zugeignet, also dem ewigen Wort Gottes, dem „Logos“, welcher Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat. Eben davon spricht das Evangelium im Prolog des Johannes.

So also wird Jesus Christus selbst als die menschgewordene Weisheit Gottes bezeichnet. In ihm finden wir alle Schätze der Weisheit und Gnade. Gott selbst hat sich uns geschenkt in seinem einzigen Sohn, und er hat uns in diesem Sohn alles geschenkt. Er hat nichts zurückbehalten, sondern sein Innerstes offenbart. Denn im Sohn erkennen wir den Vater, und beide sind eins im Heiligen Geist, welcher die Liebe zwischen dem ewigen Vater und seinem Sohn ist. Das Kind in der Krippe, welches wir anbetend verehren, ist der Sohn Gottes. Wir begegnen hier der ungeschaffenen Weisheit Gottes, welche eine menschliche Natur angenommen hat, um unter uns zu wohnen und uns mit seinem Licht und seiner Gnade zu erfüllen. ...

Lesen Sie die aktuelle Predigt für den 2. Sonntag nach Weihnachten (04.01.2026) von Prof. Spindelböck in vollem Wortlaut!

Außerdem gibt es eine Predigt von Pfr. Poschenrieder.

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