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Fr 16. Jan 2026 21:51

Alle sollen eins sein in Christus

(stjosef.at) Als wir vor einer Woche das Fest der Taufe des Herrn gefeiert haben, da offenbarte Gott der Vater seinen vielgeliebten Sohn, und der Heilige Geist schwebte wie eine Taube über ihm herab.

Vorher hatte Jesus von Nazareth dreißig Jahre bei seiner Familie gelebt. Er hatte wohl das Handwerk Josefs fortgesetzt, von dem man annimmt, dass er inzwischen gestorben war. So sorgte Jesus durch seine Tätigkeit für seine Mutter Maria.

Doch dann kam der Zeitpunkt seines öffentlichen Auftretens. Dies wurde eingeleitet durch die Taufe Jesu am Jordan durch Johannes. Und im Evangelium des heutigen Sonntags gibt der Evangelist Johannes wieder, was der andere Johannes – nämlich der Täufer – gesagt hat. Dieser berichtet den Menschen davon, wie er die Taufe Jesu wahrgenommen hat. Mehrmals wiederholt er, dass hier der himmlische Vater seinen Sohn offenbar gemacht hat. Und er selber sagt, dass er Jesus vorher nicht kannte. Wie ist das zu verstehen? Johannes und Jesus waren ja verwandt und einander gut bekannt. Die Aussage zielt wohl darauf ab, dass Johannes seinen Verwandten Jesus noch nicht auf diese volle und endgültige Weise erkannt hatte, wie sich Jesus dann in der Taufe offenbarte. Ab diesem Zeitpunkt jedoch ist dem Johannes ganz klar: Dieser ist der Messias; er wird die Menschen nicht nur mit Wasser taufen, sondern mit dem Heiligen Geist. Er ist der Sohn Gottes, den der himmlische Vater bezeugt hat und der vom Heiligen Geist erfüllt ist. ...

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