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Der Sport im Lichte des christlichen Menschenbildes
(chatgpt.com/news.stjosef.at)
Papst Leo XIV. richtet sein Schreiben anlässlich der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand–Cortina an die Weltöffentlichkeit und entfaltet darin eine umfassende Vision des Sports als menschliche, soziale und friedensstiftende Wirklichkeit. Sport wird nicht auf Leistung oder Wettbewerb reduziert, sondern als Ausdruck der Einheit von Körper, Geist und Gemeinschaft verstanden. Er fördert Disziplin, Selbstüberwindung, Fairness und Solidarität und besitzt damit eine hohe pädagogische und gesellschaftliche Bedeutung.
Ein zentrales Motiv ist die Verbindung von Sport und Frieden. Der Papst erinnert an die antike olympische Waffenruhe und ruft dazu auf, dieses Symbol auch heute ernst zu nehmen – in einer Welt, die von Konflikten und Spaltungen geprägt ist. Sport kann, wenn er authentisch gelebt wird, Brücken zwischen Völkern, Kulturen und sozialen Gruppen bauen.
Gleichzeitig warnt Leo XIV. vor Gefahren wie Kommerzialisierung, Doping, Korruption und der Überhöhung sportlicher Erfolge, die den eigentlichen Sinn des Sports verfälschen. Sport dürfe nicht zur Ware oder zur Ideologie werden, sondern müsse dem Menschen dienen.
Abschließend lädt der Papst Kirche und Gesellschaft ein, den Sport als „Schule des Lebens“ zu begreifen – als Ort, an dem menschliche Würde, Inklusion und ein Beitrag zum Frieden konkret erfahrbar werden.
