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Wir brauchen seine Gnade
(predigtdienst.net) Mit dem heutigen Evangelium stoßen wir zum innersten Kern der christlichen Botschaft vor: zum neuen Gesetz Jesu. Doch dieses neue Gesetz bedeutet nicht, dass das Alte aufgehoben wird. Im Gegenteil — Jesus sagt selbst: „Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ Das Alte Testament bleibt Gottes Wort, von Christus bestätigt und vollendet.
Und doch hören wir in der Bergpredigt Worte, die uns herausfordern, ja sogar erschrecken können. Kaum irgendwo sonst wird der Widerstand unserer menschlichen Natur gegen Jesu Lehre so deutlich wie hier. Vielleicht steigt in uns der Gedanke auf: Das ist zu viel. Das schaffen wir nicht. Diese Forderungen sind unmöglich. — Und tatsächlich: Aus eigener Kraft können wir sie nicht erfüllen. Wir brauchen seine Gnade.
Wer von uns war noch nie zornig? Wer hat noch nie ein verletzendes Wort gesprochen? Wer hat noch nie Streit erlebt oder Menschen gemieden, weil Versöhnung zu schwer erschien? Jesu Worte wirken hart: vom Gericht ist die Rede, vom Gefängnis, von radikalen Konsequenzen. Auch seine Mahnung zur Reinheit des Herzens klingt scharf: Schon der begehrliche Blick wird ernst genommen. Was sollen wir davon halten? ...
Lesen Sie die aktuelle Predigt zum 6. Sonntag im Jahreskreis A (15.02.2026) von Pfarrer Christian Poschenrieder in vollem Wortlaut!
