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Die Einladung steht: Wollen wir kommen?
(stjosef.at) Wie gelangen wir ins Himmelreich? Für die Zuhörer Jesu war dies eine wichtige Frage, und auch uns betrifft das Thema im Tiefsten unseres Herzens.
Für einen ungläubigen Menschen stellt sich die Frage natürlich nicht. Wenn nach seiner Meinung mit dem Tod alles zu Ende ist, dann ist es überflüssig zu fragen, wie wir in den Himmel kommen. Dann wäre eben die Erde, auf der wir leben, der einzige Ort, wo man sich ein angebliches Paradies schaffen will. Dass dies nicht gelingt und gelingen kann, weil es trotz aller Fortschritte und allem Bemühen weiterhin Leid, Krankheit und Tod sowie auch Ungerechtigkeit und Gewalt geben wird, muss sogar der Nichtglaubende einsehen. Wir als gläubige Christen erfahren diese Begrenzungen ebenfalls, und doch sind wir nicht ohne Hoffnung: Jesus Christus hat uns erlöst von allem Bösen und verheißt uns das Himmelreich!
Einleitend heißt es im heutigen Evangelium nach Matthäus, dass Jesus den Hohepriestern und Ältesten ein Gleichnis vom Reich Gottes erzählte. Diese waren die führende Schicht im jüdischen Volk und sollten die anderen unterrichten. Gerade sie waren aber in ihrer Feindschaft gegen Jesus verhärtet und weigerten sich, seine Worte im Glauben anzunehmen. Wenn er also von einem König spricht, der durch seine Diener die geladenen Gäste zur Hochzeit herbeirufen lässt, dann sind zuerst diese führenden Männer im Volk gemeint. Es heißt aber, dass sie sich nicht um die Einladung kümmerten. Jeder ging weiterhin seines Weges, worauf schließlich der König seine Einladung zurückzog, denn sie verdienten es nicht, eingeladen zu werden. ...
Lesen Sie die aktuelle Predigt für den 28. Sonntag im Jahreskreis (11.10.2026) von Prof. Spindelböck in vollem Wortlaut!
