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Der Jubel der Jünger beim Einzug Jesu
(stjosef.at) Als Jesus feierlich in Jerusalem einzog, da jubelten ihm seine Jünger zu. Sie sahen in ihm den messianischen König, und im Matthäusevangelium heißt es, dass „die ganze Stadt erbebte “ (Mt 21,10).
Der Vergleich mit einem Erdbeben legt sich hier nahe: So wie die Erde erschüttert wird, wenn ein solches Ereignis eintritt, so wurden die Herzen der Menschen bewegt, als Jesus in Jerusalem unter den Jubelrufen seiner Jünger einzog. Eine allgemeine innere Ergriffenheit und Erschütterung machten sich breit, denn so viel stand fest: Hier kündigte sich von Gott her etwas Großes an. Die Menge war davon überzeugt: Hier kommt der Prophet Jesus von Nazareth (vgl. Mt 21,11).
Freilich zeigt dieses Beispiel auch, wie leicht wir Menschen emotional, also gefühlsmäßig von etwas ergriffen werden oder uns von jemandem beeinflussen lassen. Bei Jesus ist ja dann diese anfängliche Begeisterung vieler Menschen umgeschlagen, als diese kurze Zeit später von den Führenden des Volkes gegen Jesus aufgehetzt wurden und vor Pontius Pilatus seinen Tod verlangten: „Kreuzige ihn!“ (Mt 27,22-23) ...
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