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Dienstbereitschaft aus Liebe
(stjosef.at) Jemandem die Füße zu waschen, war in der Antike ein Sklavendienst. Und ausgerechnet dies hat Jesus gegenüber seinen Aposteln getan!
Wie verständlich war es, dass Petrus zunächst dagegen protestierte. Das Herr darf nicht geschehen! Doch als ihm Jesus erklärt, nur so habe er Gemeinschaft mit ihm, ließ es Petrus zu. Er wollte sogar die Hände und das Haupt gewaschen haben. Jesus sagte, dass alle rein seien, so wie wenn sie von einem Bad kämen – bis auf einen, nämlich den Judas. So hätten sie es nur mehr nötig, die Füße zu waschen.
Jesus erweist den Seinen einen Liebesdienst. Er ist der Herr und Meister, und er wäscht seinen Jüngern die Füße. Wenn nun er selbst dies tut, umso mehr sollen die Jünger zu denselben oder ähnlichen Diensten bereit sein. Es geht um freiwillige Selbsterniedrigung aus Liebe, um demütige Dienstbereitschaft. Wenn diese in einer Gemeinschaft vorhanden ist, wächst die Einheit. So verwirklicht sich Geschwisterlichkeit auch in der Kirche, wenn einer dem anderen dient. ...
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