Newsletter

Komm herab, o Heiliger Geist!
(stjosef.at) In der Lesung aus der Apostelgeschichte haben wir gehört, was nach der Himmelfahrt Jesu geschehen ist. Jesus hatte den Jüngern aufgetragen, sie sollten so lange in Jerusalem bleiben, bis sie die Gabe von oben – den Heiligen Geist – empfangen würden.
Und so versammelten sich die ersten Christen, also die Urgemeinde in jenem Obergemach, das als der Abendmahlssaal gilt. Dort hatte Jesus mit seinen Aposteln das Letzte Abendmahl gefeiert, und in dieser Feier sowohl die Eucharistie als auch das Priestertum eingesetzt. Hier waren sie nun alle versammelt: diesmal nicht bloß die Apostel, die in der Apostelgeschichte namentlich aufgezählt werden, sondern auch viele andere Jünger und ausdrücklich auch die Frauen, wobei Maria, die Mutter Jesu, mit besonderer Ehrfurcht und Liebe erwähnt wird.
Der eigentliche Inhalt ihres Zusammenseins war das gemeinsame Gebet um die Gaben des Heiligen Geistes, den der auferstandene Herr als einen Tröster und Beistand verheißen hatte. Ihn werde er vom Vater her senden, und auf diese Weise werde er selbst immer bei ihnen sein. Am zehnten Tag nach Christi Himmelfahrt – also zu Pfingsten – ging dann dies alles in Erfüllung, als der versammelten Schar der Gläubigen unter Feuerzungen und mit Sturmesbrausen der Heilige Geist geschenkt wurde. ...
Lesen Sie die aktuelle Predigt für den 7. Sonntag der Osterzeit (17.05.2026) von Prof. Spindelböck in vollem Wortlaut!
