Newsletter

Umkehr ist möglich - für jeden!
(stjosef.at) In seinem Leben und Handeln offenbart uns Jesus Christus die Liebe seines himmlischen Vaters. So zeigt uns der Sohn Gottes durch sein Menschsein, dass Gott unser Heil will. Alle werden angesprochen und eingeladen, wo immer sie auch stehen. Dies gilt sogar für öffentliche Sünder.
Mit Recht empfanden dies die Pharisäer als Provokation und sahen darin ein Ärgernis – einen Skandal! –, dass Jesus Männer wie den Zöllner Matthäus in seine Nachfolge beruft. Matthäus aber steht vom Zoll auf und folgt ihm. Er vertraut auf Jesus und sagt Ja zu Gottes Ruf, obwohl er als Sünder wahrgenommen wird.
Zöllner waren nämlich im römischen Reich Steuerpächter. Das heißt, sie mussten für Rom die festgelegten Steuern abliefern, konnten aber zugleich selbst kräftig dabei verdienen. Dass es dabei auch überhöhte Forderungen durch die Zöllner gab und viele Betroffene dies als Wucher empfanden, ist nachvollziehbar. Da die Römer Palästina besetzt hatten, galten alle, die mithalfen, diese Herrschaft zu stabilisieren, als Verräter. Wir verstehen daher, warum der Zöllner Matthäus von frommen Juden als öffentlicher Sünder angesehen wurde.
Lesen Sie die aktuelle Predigt für den 10. Sonntag im Jahreskreis (07.06.2026) von Prof. Spindelböck in vollem Wortlaut!
