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Sam 18. Juli 2026 08:42

Weizen und Unkraut

(stjosef.at) Auch an diesem Sonntag werden uns aus dem Matthäus-Evangelium verschiedene Gleichnisse Jesu vorgestellt. Sie haben fast alle mit der Natur und dem Wachstum zu tun, denn es geht um die Ankunft des Reiches Gottes.

Wiederum ist es ein Sämann, der den guten Samen auf seinem Acker aussät. Über Nacht jedoch kommt sein Feind und sät Unkraut unter den guten Samen. Als nun beides heranwächst und sichtbar wird, wollen die Knechte des Gutsherrn das Unkraut ausreißen. Dieser aber mahnt zur Vorsicht und verweist auf die Ernte. Dort wird gleichsam die Spreu vom Weizen getrennt werden. Wollte man das Unkraut vorher ausreißen, dann wäre auch der Weizen gefährdet.

Wenn wir nach der Auslegung fragen, dann sind wir zuerst auf die Worte Jesu selber verwiesen. Der Menschensohn – das ist er selber – sät den guten Samen; dieser sind die Kinder des Himmelreiches. Er sagt, der Feind sei der Teufel. Das Unkraut stehe für die Kinder des Bösen. Die Ernte aber bedeute das Gericht am Ende der Zeiten. Der Menschensohn werde dann seine Engel aussenden und Gute und Böse voneinander scheiden. Die einen werden im Reich des himmlischen Vaters belohnt, die anderen bestraft in nie endender Schmach und Qual. ...

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