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Auch wir haben eine Mission zu erfüllen!
(stjosef.at) Es gibt eine Agentenfilmreihe mit Tom Cruise in der Hauptrolle, die sich „ Mission impossible “ nennt. Uns geht es hier nicht um die Abenteuer des Helden, der sich auf einer „unmöglichen Mission“ befindet, sondern darum, dass dieses Wort – Mission – eine neue Bedeutung und sogar eine gewisse Aufwertung erfahren hat. Wer eine Mission zu erfüllen hat, dem kommt eine große Aufgabe zu. Damit verbindet sich bei der betreffenden Person durchaus auch ein gewisses Sendungsbewusstsein, und dies stimmt mit der ursprünglichen Bedeutung von „Mission“ überein. Das Wort steht für ein „ Gesandt-Sein “, für „Sendung“ durch einen anderen für eine bestimmte Aufgabe, für ein bestimmtes Ziel.
In der Lesung aus dem Buch Jesaja wird ein heidnischer König, der Perser Kyrus, zum Erwählten und von Gott Gesandten. Gott überträgt ihm eine Mission für das Volk Israel und für die anderen Völker: „damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt“ (Jes 45,6).
In der Lesung des Briefes an die Thessalonicher spricht Paulus zu seinen Adressaten davon, „dass ihr erwählt seid“, ausgestattet mit dem Evangelium Gottes, welches „mit Kraft und mit dem Heiligen Geist und mit voller Gewissheit“ wirksam ist (1 Thess 1,5). Er schreibt ihnen also – so könnten wir sagen – eine Mission zu, eine Sendung für das Reich Gottes. ...
Lesen Sie die aktuelle Predigt für den 29. Sonntag im Jahreskreis (18.10.2026) von Prof. Spindelböck in vollem Wortlaut!
